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	<title>Oi Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Oi Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Berlin, Berlin, wir&#8230;. hören was aus Berlin?! SOIFASS sind zurück!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 17:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[1999]]></category>
		<category><![CDATA[Oi]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Soifass]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Falls es euch nach etwas Noiem dürstet, hat unser Mann für genau dieses hier vielleicht genau das Richtige für euch: SOIFASS.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soifass-1999/">Berlin, Berlin, wir&#8230;. hören was aus Berlin?! SOIFASS sind zurück!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SOIFASS – &#8222;1999&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>18.10.2024<strong><br />
Länge:</strong> 36:16<strong><br />
Label: </strong><a href="https://store.sunnybastards.de/">Sunny Bastards</a><strong><br />
Genre: </strong>Oi/Punk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Es gibt Dinge, die passieren nicht so häufig: Geburtstage, Jahrestage, Steuerrückzahlungen. Noch seltener sind dann die Kategorie: Hochzeiten, Kinder kriegen und Renteneintritt. Und dann gibt es die Kategorie &#8222;glaube ich erst, wenn ich es sehe und in der Hand halte&#8220;&nbsp; In genau diese Kategorie fällt der Release eines <strong>SOIFASS</strong>-Albums! Der Review hier erscheint daher auch wirklich erst, nachdem ich wirklich,<strong> WIRKLICH</strong> die Vinyl in den Händen halte.</p>
<h3>Vorfreude ist die schönes Freude!</h3>
<p>Die Ankündigung zu einem neuen Album kam so plötzlich, wie das sprichwörtliche Kinde der Jungfrau, und ich war sofort äußerst begeistert! <strong>SOIFASS</strong> ist eine Band, die mich zwar nicht seit &#8222;1999&#8220; begleitet, aber zumindest seit den ersten Kontakten zum Oi. Wie ich auf die Jungs aus der Hauptstadt gestoßen bin, weiß ich absolut nicht mehr &#8211; aber die Alben fesselten mich bisher alle. Nur die Häufigkeit derselben war leider eher rar, genauso wie Auftritte in meiner Nähe.</p>
<p>Dadurch war allerdings die Freude über beides immer sehr groß und jetzt eben auch, als plötzlich<strong> wie der Phönix aus der Asche </strong>die Band wieder Meldung machte &#8211; sowohl mit einigen Konzerten, als auch mit der Albumankündigung zu &#8222;1999&#8220;.</p>
<h3>Und ab!</h3>
<p>Jetzt ist es soweit, ich höre auf Phrasen zu dreschen und wir steigen ein ins fünfte Album der Band, schlappe 9 Jahre nach &#8222;Auf blinder Fahrt&#8220;. Und schon<strong> nach den ersten Titeln </strong>bin ich mir sicher, dass hier keiner auf blinder Fahrt ist<strong>.</strong> Das Album hätte auch 9 Monate nach den Vorgängern entstanden sein können. Alles was ich höre rotzt aus jeder Faser und mit jedem Ton die volle Dosis <strong>SOIFASS</strong> aus den Boxen. Natürlich merkt man der einen oder anderen Stelle an, dass seit 1999 eben schon 25 Jahre vergangen sind und der ein oder andere Track der Vorzeit etwas rüder und rauer daher kam. Hier ist das Gesamtpaket jetzt vielleicht ein wenig runder, ein wenig gefälliger im Ohr &#8211; <strong>aber doch noch mit großem Abstand so räudig</strong>, dass dem gemeinem Spießer die Krawatte vom Hals platzt und den Hipstern in die Spicy-Coconut-Latte gespuckt wird.</p>
<p><iframe title="Soifass - Anglizisten (1999)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/HAz7mLKn4Ns?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Stück für Stück durch das unerwartete Glück</h3>
<p>Der Opener <em>&#8222;Anglizisten&#8220;</em> geht absolut gut ins Ohr und ist hervorragend gewählt &#8211; den höre ich sofort <strong>aus durstigen Kehlen gesungen</strong>, in einem kleinen Club wo der Schweiß von der Decke tropft. Dazu auch eine Prise Humor, denn nachdem man &#8222;keine Anglizismen schon seit nineteen-ninty-nine&#8220; raushaut, kommt danach mit <em>&#8222;Enemy&#8220;</em> der erste englisch-sprachige Song der Bandgeschichte. Der klingt ebenfalls sehr gut, könnte auch ein Hardcore-Cover sein &#8211; aber das entzieht sich leider meiner Kenntnis. <em>&#8222;Auf Raketen fliegen&#8220;</em> richtet sich dann gegen den ganzen aktuellen Kriegsirrsinn auf der Welt, und <em>&#8222;Gemeinsam durch die Nacht&#8220;</em> ist dann ein absolut klassischer <strong>SOIFASS</strong>-Song, vor allem durch die Lyrics. Die unbekannte Sache, die immer im falschen Moment wiederkehrt, aber der man dann trotzdem in den Hintern tritt. Da hinein kann sich sicherlich jeder mit einem eigenen Background eindenken -nimmt mich mit, und<strong> erinnert definitiv an alte Stücke!</strong></p>
<p>In das gleiche Horn stößt auch <em>&#8222;Gute Fahrt&#8220;</em>, und zwischen beiden Stücken fordert <em>&#8222;aus Scheisse Gold&#8220;</em> mal eben noch dazu auf, sich nicht beirren zu lassen und seinen Weg zu gehen! Der <em>&#8222;Hipster Stomp&#8220;</em> rechnet erwartbar mit der Plage Berlins ab, der <em>&#8222;Berliner Walzer&#8220;</em> richtet sich gegen die elitäre Oberschicht. <em>&#8222;Exzessiv&#8220;</em> beschreibt das Beziehungsleben, <em>&#8222;Verschwörer&#8220;</em> rechnet mit den Aluhut-Trägern ab und <em>&#8222;Allein auf dem Thron&#8220;</em> beschäftigt sich mit den ganzen Mindset-Optimierungsgestalten und ihren Kalenderspruch-Wandtapeten-Weisheiten. Schlussendlich kommt mit <em>&#8222;Die Zeit steht still&#8220;</em> wieder ein Song mit den typischen Lyrics der Band, ähnlich wie <em>&#8222;Gemeinsam durch die Nacht&#8220;</em>.</p>
<h3>In der Kürze liegt die Würze</h3>
<p>Man kann hier auf jeden Fall feststellen, dass sich so einiges angestaut hat in den Jungs und dass auf &#8222;1999&#8220;<strong> jeder sein Fett wegkriegt.</strong> Was man vergeblich sucht, sind Szene-typische Hymnen, Trinklieder oder mitgröhlfähige &#8222;ohohohoh&#8220;-Refrains. Und so sehr ich diese Dinge bei anderen Bands schätze, ich bin froh diese hier nicht zu finden. Die Band hat sich ihre Frische, <strong>ihren unverwechselbaren schnellen</strong> und griffigen Stil bewahrt.</p>
<p>Die Stimme von <strong>Viktor</strong> drückt den Liedern durch die einmalige Interpretationsart der Texte ihren Stempel auf und die musikalischen Parts sind<strong> schnell</strong>,<strong> roh und rau </strong>geblieben. Natürlich hat man sich in den Jahren weiterentwickelt, denn es gibt nun textlich nicht mehr den direkten Mittelfinger für pauschal alle wie früher (<em>&#8222;fickt oich&#8220;</em>). Und auch musikalisch kann man den ein oder anderen &#8222;toxpackigen&#8220; Einschlag bei Liedern wie <em>&#8222;aus Scheisse Gold&#8220;</em> oder <em>&#8222;auf Raketen fliegen&#8220;</em> vermuten. Aber es bleibt unverrückbar festzustellen, dass jeder Song eindeutig nach <strong>SOIFASS</strong> klingt –<strong> und das schaffen nach 25 Jahren die wenigsten Bands!</strong></p>
<h3>Fazit</h3>
<p><strong>Mein Trommelfell jubiliert und mich dünkt ich frohlocke gar sehr!</strong> Aufgrund der plötzlichen Ankündigung und Veröffentlichung hatte ich keine große Zeit für eine Erwartungshaltung. Und aufgrund der Ruhe in den letzten Jahren um die Band, hatte ich nicht mehr mit einem neuen Album gerechnet. Das was die Jungs jetzt mit &#8222;1999&#8220; abgeliefert haben ist eine feine Scheibe, die sich wirklich nahtlos in die Banddiskografie einfügt. Mit aktuellen Texten und dem klassischen Stil der Band ist hier eine klasse Kombination gelungen, die die Band wieder bei vielen ins Gedächtnis rufen dürfte. Mich persönlich freut, dass der Sound zeitgemäß ist aber die Band sich dennoch nicht verbiegt und weiter ihren Stiefel fährt. Hier wird sich nach 9 Jahren nicht neu erfunden, sondern einfach zu alter Stärke gefunden &#8211; <strong>und genau damit geht das Album runter wie ein kühles Bier!</strong></p>
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		<title>Niedergörsdorf statt Kreuzberg &#8211; ein O(i)pen-Air-Konzert in Brandenburg!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 05:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Weisse]]></category>
		<category><![CDATA[Oi]]></category>
		<category><![CDATA[Oxo 86]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Punkig starten wir heute in den Morgen... und mit einem Open-Air - eines der wenigen und sicher auch mit eines der letzten dieses Jahr.</p>
<p>Wir berichten über ein sauber durchgeführtes Event, mit MundNasenSchutz, jeder Menge Spaß und natürlich auch Bier!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Konzert ist schon 2 Wochen her! Das ist in Coronazeiten nicht viel, aber rechtfertigt ansonsten durchaus einen gewissen Entzug . Ebenfalls Corona sorgte dafür, daß ein Konzert aus dem April in Berlin nun in den September auf das (ehemalige) Gelände vom Spirit Festival verlegt wurde. Und gute Connections unter Plattensammlern sorgten wiederum dafür, daß der Autor für sich und die üblich trinkfeste Konzertbegleitung noch 2 Karten für das eigentlich ausverkaufte Spektakel ergattern konnte.</p>
<h3>Erst die Arbeit dann das Vergnügen!</h3>
<p>Und so treffen wir uns nach der Arbeit Freitag. Dann haben wir das Glück noch vorzüglich bekocht zu werden, bevor wir uns ins Auto stürzen, denn es liegen 1,5 Stunden Fahrt vor uns. Wir starten natürlich zu spät. Und dann passiert der immerwiederkehrende Klassiker: Auch nach unzähligen Besuchen auf dem Gelände verfahre ich mich trotz Navi jedes zweite Mal wieder&#8230; Dieses Mal erreichten wir eine mit komplett unbekannte Stelle und müssen dann noch einmal mit der Kirche ums Dorf.</p>
<p>Erst 45 Minuten nach offiziellem Beginn sind wir endlich angekommen. Und so gehen wir Banausen recht positiv gestimmt davon aus, daß die erste, namentlich nicht erwähnte, Band bereits gespielt hat. Das sollte sich als Folgenschwerer Irrtum herausstellen! Aber wir genießen die frische Luft, verkosten mitgebrachte Getränke und passieren dann den Einlass. Hier wird neben Tickets auch noch eine unterschriebene Tagesordnung für die Veranstaltung verlangt. Darauf tauchen sowohl die persönlichen Daten auf, als auch Belehrungen über die entsprechenden Corona Maßnahmen.</p>
<h3>Mit Abstand, Anstand und guten Ideen</h3>
<p>Hier hatte man sich also vorbildlich gekümmert! Alle Wege waren gekennzeichnet, es gibt überall ein Einbahnstraßensystem zu den Ständen und Toiletten und das Gelände bietet pro Besucher ca. 10qm Fläche um Abstand von den anderen Besuchern zu halten. Auch der MNS wird aktiv kontrolliert. Es ist also vorgesorgt, und es wird vom Publikum auch relativ gut mitgezogen&#8230; Naja, was man in dem Rahmen eben erwarten kann <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Die unbekannten One-Hit-Wonder?</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-36287 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488.jpg 1650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach einer kurzen Erkundung stellen wir dann fest, dass die erste Band nun erst die Bühne entern sollte. Ohne sich vorzustellen, legt diese auch gleich los. Jetzt ist es ja so, daß man lieber gar nichts sagen soll, wenn man nichts Gutes sagen kann. Es war wirklich, wirklich nicht schön! Alle Lieder drehen sich thematisch um Wochentage, wobei die Krönung ein grauenhaft gedenglischtes <em>&#8222;Dönerstag forever&#8220;</em> darstellt. Und mir dabei auch auf alle Zeiten der Ska versaut wird, denn auf den klassischen Ska-Offbeat wird hier dann <em>&#8222;Döner &#8211; Kebap&#8220;</em> gesungen. Nicht falsch verstehen, ich liebe Döner! Aber der ganze Auftritt verursacht mir leider Gottes körperliches Unbehagen. Und für die etwas speziellen Liedinhalte werden wir durch die weibliche Stimme und die nicht unbedingt synchronen Instrumente nicht gerade entschädigt.</p>
<p>Irgendwann ist der Spuk vorbei, man verzeihe mir die harten Worte, und wir verpflegen uns erstmal entsprechend. Währenddessen reflektieren auf der Bühne schon wohlbekannte kahle Köpfe das Scheinwerferlicht. Denn die beiden &#8211; gleichwertigen &#8211; Hauptacts des Abends sind jetzt dran.</p>
<h3>Halli-Hallo Hallunken &#8211; die Zeit ist wieder reif!<img decoding="async" class="size-medium wp-image-36292 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min.jpg 1650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Zuerst betreten die Berliner Prollpoeten von <strong>BERLINER WEISSE</strong> die Bühne. Deren Frontmann Toifel bringt ein in der Szene absolut unverkennbares Stimmorgan zum Einsatz! Die Jungs sind fester Szenebestandteil, und überall da zu finden wo es reichlich Bier, Pfeffi und keine Idioten gibt! Und dieses Mal wird mit froher Kunde gestartet, denn man arbeitet fleißig am neuen Album, was mich natürlich sehr freut!</p>
<p>Und es gehr genauso gut weiter, denn die Herren zeigen sich bester Laune. Es wird – vom Bassisten mal abgesehen – kurzärmlig den sibirschen Winden getrotzt, die über das Brandenburger Flachland fegten.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36290 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-1536x1152.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Zum Start gibt es eines der neuen Lieder, und danach folgt dann ein breites Repertoire an Gassenhauern. Von <em>&#8222;High Five&#8220;</em> und <em>&#8222;Albtraum&#8220;</em> über <em>&#8222;S.S.L.L.H.H&#8220;</em> bis zu (hang on) <em>&#8222;Schlüpfer&#8220;</em> und <em>&#8222;Nie wieder Jägermeister&#8220;</em> gibt es so aus allen Schaffensperioden etwas lang vermisstes Futter für die Ohren.</p>
<p>Und auch die Coverabteilung wird reichlich bedient! Neben den immer präsenten <em>&#8222;König von Deutschland&#8220;</em> von <strong>RIO REISER</strong> und <em>&#8222;Die Eine&#8220;</em> von <strong>DIE FIRMA</strong> gibt es heute auch noch die <em>&#8222;Blume&#8220;</em> von den <strong>BROILERS</strong> und zur besonderen Freude des Publikums <em>&#8222;Wir sind die Skins&#8220;</em> von <strong>LOIKAEMIE</strong> zu hören. Eine insgesamt sehr feine und kurzweilige Mischung, dazu viel gute Laune von der Bühne. Und zwischendrin auch eine klare Kante zu aktuellen Themen wie zum Beispiel den Großdemonstrationen in Berlin, denen dann <em>&#8222;Arschloch bleibt Arschloch&#8220;</em> gewidmet wird.</p>
<p>Ein sehr guter Auftritt den die Jungs abgeliefern und der auch deutlich zeigt, das sie froh waren wieder mal auf die Bühne zu können!</p>
<h3><em>&#8222;Bernau Punkrock League&#8220;</em></h3>
<p>Nach einer weiteren kleinen Pause, ein wenig Sightseeing auf dem weitläufigen Gelände und vorallem dem Begutachten verschiedener Zustände des menschlichen Verfalls nach Alkoholgenuss, folgt dann die zweite Hauptband des Abends. Auch aus dem Berliner Umfeld kommen nun<strong> OXO 86</strong> auf die Bühne. Nachdem bei den Vorgängern vorher 3 Flaschen Pfeffi auf die Bühne gebracht wurden, kommen <strong>OXO</strong> direkt selbst mit einer Flasche Whisky, Bier und Sekt auf die Bretter die die Welt bedeuten. Die Zeichen stehen also auf Sturm, im positiven Sinne.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36293 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und hui, da geht es ab! <em>&#8222;Rien ne VA plus&#8220;</em> läutet dann eine feine Sause ein! Die Herren (für Jungs sind die zu alt) aus Bernau haben aber mal wieder so einen richtig guten Tag. Gerade erst wurde das letztjährige Konzert aus dem Leipziger Conne Island (wir berichteten: https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert) als DVD+Live-Album angekündigt, legt man heute wieder mal eine richtig flotte Sohle aufs Parkett! Und als wenn die Band nicht ohnehin schon als völlig unbekümmerter und grundsympatischer Gute-Laune-Act bekannt ist, legen sie heute gleich nochmal eine Schippe drauf.</p>
<p>Neben allerlei Frotzeleien mit <strong>BERLINER WEISSE</strong> und einem wundervollen Duett mit Toifel (<em>&#8222;Hast du gerade auf deinem Handy den Text angemacht um den abzulesen? Was für eine Demütigung!&#8220;</em>) gibt es etliche kleine nette Anekdoten auf der Bühne, die uns das Gefühl geben nicht nur anonym vor der Bühne zu stehen, sondern eher Teil einer sehr coolen Bandprobe und ganz nahe dran zu sein. Egal ob der 4 mal aufgrund völlig verschiedener Einsätze versemmelte Beginn eines <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36291 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-1536x1152.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Liedes, der darin gipfelt das der Sänger nach den Worten <em>&#8222;lasst mich, ich mach das jetzt alleine&#8220;</em> nach 3 Tönen von denen 2 falsch waren lachend mit dem Kopf auf dem Keyboard hängt. Oder auch, daß mitten in der Ansage plötzlich Gitarrist und Trompeter meinen pinkeln gehen zu müssen.</p>
<h3><em>&#8222;Halt Stopp&#8230;. Das müssen wir nochmal spielen, hier war ALLES falsch!&#8220;</em></h3>
<p>Es gibt einfach viele sympathisch-bodenständige Momente, in denen man merkt wieviel Spaß die Band auf der Bühne hat und wie sehr sie es genießt wieder dort zu stehen. Umgekehrt ist das Publikum äußerst begeisterungsfähig und nimmt sowohl die sehr gute Liedauswahl als auch die kleinen Zwischenspiele mit großem Applaus und viel Engagement auf. Positiv auch hier zu bemerken ist, daß immer wieder auf Maske tragen und ein wenig Abstand hingewiesen wird. Natürlich auch das mit einem Augenzwinkern, denn: <em>&#8222;So ein Skinhead mit Maske ist wie ein halb ausgepacktes Überraschungsei, geheimnisvoll und immer was zum spielen&#8220;</em>!<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36288 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und so kommen dann etliche Lieder, die die Kehlen strapazieren und zum ausgiebigen Tanzen einladen. Von <em>&#8222;Schade&#8220;</em> über die Ode an die <em>&#8222;Kalorienqueen&#8220;</em>, die Dame von Format, bis hin zu <em>&#8222;Working class heroes&#8220;</em>, <em>&#8222;Bier und Reggae&#8220;,</em> <em>&#8222;Kommen sehen und singen&#8220;</em>, <em>&#8222;Alles im Eimer&#8220;</em>, <em>&#8222;Ein guter Tropfen&#8220;</em> und gegen Ende natürlich auch <em>&#8222;wenn Könige reisen&#8220;</em> (nach einem Heiratsantrag auf der Bühne). Ein rundum gelungenes Programm, das auch hier aus allen Schaffensphasen Stücke präsentiert und dem Publikum vor der Bühne die letzten Reserven abverlangt!</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Was soll man groß drumherum reden: Der Abend ist Balsam für die Seele! Und das sicherlich nicht nur für uns Zuschauer, sondern auch spürbar für die Bands und Beteiligten! Aufgrund der Größe und Zuschauerbeschränkung, ich schätze das es vielleicht 600/700 Gäste waren, wird hier sicher niemand etwas dran verdient haben. Aber es haben alle viel aus diesem Abend mitgenommen! Überall glückliche Gesichter, ausgelassene Bandmitglieder auf der Bühne und einfach ein wenig prä-corona-Feeling das sich einstellt. Ich schätze das Engagement und die Risikobereitschaft der Organisatoren in diesen Zeiten enorm! Diese kleinen Lichtblicke sind wie Oasen der Normalität in diesen wirren Zeiten! Und es ist eben, mit <strong>OXO</strong>&#8217;s Worten &#8222;Endlich wieder Festival&#8220; Einfach DANKE dafür!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/niedergoersdorf-statt-kreuzberg-oipen-air/">Niedergörsdorf statt Kreuzberg &#8211; ein O(i)pen-Air-Konzert in Brandenburg!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Gift und Galle &#8211; Toxpack im Hellraiser am 26.10.2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 06:40:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[aggressive]]></category>
		<category><![CDATA[EBSC]]></category>
		<category><![CDATA[Oi]]></category>
		<category><![CDATA[Streetcore]]></category>
		<category><![CDATA[Streetpunk]]></category>
		<category><![CDATA[Toxpack]]></category>
		<category><![CDATA[Übergang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hellraiser-Pogo meets Holiday on Ice - die grazile Kunst des "Pogo on Wet Floor"<br />
Was passiert, wenn sich das TOXPACK im Hellraiser einquartiert und die Menge einheizt erfährst du Heute bei uns... Geht ab!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon angekündigt, steht heute ein Besuch im <strong>Hellraiser</strong> in <strong>Leipzig</strong> an. Und die Vorzeichen sind gut: Das neue Album &#8222;Kämpfer&#8220; vom Headliner <strong>TOXPACK</strong> gefällt mir deutlich besser als sein Vorgänger, ich habe einen recht netten Haufen als Begleitung und war nun schon einige Zeit nicht mehr auf Konzert.</p>
<h3>Hinein!</h3>
<p>Am Einlass kurze Kommunikationsprobleme, aber dann kann ich die heiligen Hallen betreten! Der Rest vom Haufen ist zu dem Zeitpunkt schon fast mit dem ersten Bier fertig. <strong>Apropo:</strong> Das Bier gibt es in Glasflaschen, was ich in der Hand recht angenehm finde, aber eben auch nur da – später komme ich nochmal darauf zurück.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34662 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825.jpg 1252w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Der Laden ist noch nicht allzu voll, wir finden einen gemütlichen Platz direkt vor dem Mischpult, und lauschen dann <strong>AGGRESSIVE</strong>, die als erstes auf der Bühne stehen. Punk/Oi aus dem Ruhrpott stand auf dem Programm, und der wird auch geboten. Der Auftritt an sich ist nicht schlecht, aber zugegebenermaßen auch nichts, was mir jetzt länger in Erinnerung bleiben wird. Positiv hervorzuheben ist hier auf jeden Fall der Bassist der Band, bzw. sein prächtiger Iro – leider der einzige im Raum an diesem Abend.</p>
<p>Das Publikum ist recht gemischt, für meinen persönlichen Geschmack sind allerdings zu viele Deutschrock-Shirts vertreten, mit denen ich gar nichts anfangen kann. Bei früheren Auftritten beispielsweise im <strong>Conne Island</strong> war die Mischung noch deutlich bunter!</p>
<h3>Der nächste Akt</h3>
<p>In der Umbaupause s<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34663 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056-750x562.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056.jpg 1187w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />tupse ich dann recht begeistert meine Begleitung an, denn am Merchandise-Stand steht – aus mir zu dem Zeitpunkt nicht nachvollziehbaren Gründen – Sebi, der Sänger von<strong> STOMPER 98</strong>. Das begeistert mich dann doch kurz und so vergeht die Pause sehr flink, und zack: Schon sehe ich Sebi wieder. Denn wie ich heute Abend lerne, hat selbiger neben <strong>STOMPER 98</strong> noch ein weiteres Band-Projekt: <strong>ÜBERGANG.</strong> Angekündigt mit Thrash/HC aus Göttingen, kann ich auch das so erkennen. Leider finde ich den Sound hier absolut nicht optimal, denn der Gesang ist nur recht schwierig zu verstehen. Es sind aber durchaus gute Lieder erkennbar, die teilweise richtig guter Thrash-Metal sind, mich aber auch an alten 80er Jahre Punk erinnern, durch die Gesangsparts. Hier werde ich auf jeden Fall nochmal ein Ohr riskieren und mir anhören, wie das ganze aus dem Studio klingt. Eine angenehme Überraschung war der Auftritt auf jeden Fall – zumal hier mit beiden Vorbands vielleicht auch ein wenig 2 verschiedene Wurzeln der Musik von <strong>TOXPACK</strong> geboten wurden. Denn aus dem OI/Streetpunk und dem Hardcore haben die Jungs um Sänger Schulle ja ihr eigenes Genre Streetcore geschaffen.</p>
<h3>Die Spannung steigt, der Main-Act folgt!</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34664 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302-750x562.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302.jpg 1187w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Die nächste Umbaupause steht an. Ich nutze die Zeit für ein obligatorisches Groupie-Foto am Merch-Stand und ein wenig Smalltalk. Dann positionieren wir uns dann wieder recht mittig. <strong>TOXPACK</strong> kommen auf die Bühne und legen auch direkt gut los! Und das so, dass ich auch wieder glücklich bei der Sache bin</p>
<p>! Die Band begleitet mich schon lange, ich habe die Platten (bis auf die letzten 2…) alle im Schrank und schon viele Live-Auftritte gesehen. Aber leider war ich in den letzten 2 Jahren dann doch sehr enttäuscht und auch ein Stück weit abgerückt. Denn in den vorhergehenden Alben &#8222;Friss!&#8220; und &#8222;Schall und Rauch&#8220; fehlten mir einfach der Biss, die Wucht, die Kraft, die Energie! Und das setzte sich eben auch live so fort, so das ich mir bei einem Festivalauftritt dann nicht mal mehr das komplette Konzert angesehen hatte. Dementsprechend skeptisch war ich vor dem Abend – und auch schon vor dem neuen Album! Aber das Album gefiel mir wieder gut, und auch der Auftritt beginnt vielversprechend.</p>
<h4>Hellra<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34666 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752-750x562.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752.jpg 1187w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />iser-Pogo meets Holiday on Ice &#8211; die grazile Kunst des &#8222;Pogo on Wet Floor&#8220;</h4>
<p>Die Masse tobt und wogt, wobei man hier auch sagen muss, dass &#8222;die Masse&#8220; etwas positiv ausgedrückt ist. Denn das Hellraiser ist vielleicht zu 2/3 voll, vielleicht eher noch etwas weniger. Dadurch ist aber angenehm viel Platz und ich kann mich an verschiedene Orte positionieren um Eindrücke zu sammeln. Negativ ist der viele Platz andererseits für die tanzende Meute. Ich habe jetzt noch weiche Knie vom Auftritt, bedingt durch die Tatsache das es alle paar Augenblicke irgendjemanden heftigst auf die Tanzfläche klatscht. Bier, Schweiß und nicht näher definierbare Feuchtigkeit verwandeln den vorderen Bereich in eine rutschige Angelegenheit. Der Pogo gleicht jetzt mitunter eher einem Eiskunstlauf.</p>
<h3>Die beste Mische des Abends: die Setlist!</h3>
<p>Ich beobachte das grazile gleiten und stürzen, während ich der sehr ausgewogenen Song-Auswahl lausche. Aber durch die sehr ausgewogene Song-Auswahl zieht es mich doch des öfteren mal mit ins Getümmel und die Stimmbänder dürfen sich voll ausleben! Der Abend besticht durch eine wirklich gute Mischung aus Lieder vom neuen Album und alten Gassenhauern! Vom neuen Album glänzen <em>&#8222;Setz die Segel&#8220;, &#8222;Liebe ist tödlich&#8220;, &#8222;Kämpfer&#8220;</em> und die Dankeshymne an die Fans <em>&#8222;Wir sagen Danke&#8220;</em>.</p>
<p>Und bei den alten Lieder sind richtige Perlen dabei, denn es werden <em>&#8222;Aggressive Kunst&#8220;, &#8222;Bastarde von morgen&#8220;, &#8222;Suff und wilde Spiele&#8220;, &#8222;Cultus interruptus&#8220;</em> und das großartige <em>&#8222;No remorse&#8220;</em> geboten. Und als letztes Lieder der Knaller, der mir lange fehlte: <em>&#8222;EBSC&#8220;</em></p>
<h3>Zurück <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34665 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742-750x562.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742.jpg 1187w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />zu altem Glanz</h3>
<p>Was mir auch besonders gut auffällt: Sänger Schulle ist wieder richtig bei der Sache dabei, strotzt vor Energie und bringt diese auch sehr gut rüber und ins Mikro! Also hier ist die Stimme wieder dort bissig wo sie es sein muss, und fungiert wieder als markantes Aushängezeichen der Band! Sehr gut!</p>
<p>Nach etwas mehr als 1,5 Stunden ist die Show vorbei. Das Licht geht an und der Haufen findet sich wieder zusammen. Verschwitzt, durstig und mit einem grinsen im Gesicht. Und auch ich strahle und stelle für mich fest: <strong>TOXPACK</strong> ist wieder da! Jeder hat mal eine schlechte Zeit, und ich hoffe die Band hat diese hinter sich gelassen und macht jetzt mit genau solchen Konzerten wie an diesem Abend wieder von sich reden! Wie früher eben, um diese abgedroschene Phrase zu bemühen! Und ich kann guten Gewissens wieder empfehlen sich die aktuelle Tour anzuschauen, wenn man Bock auf einen guten Partyabend mit richtig Dampf hat!</p>
<h3><em>Der Wermutstropfen</em></h3>
<p><em>PS: Bei all dem Resümieren und dem Durst fallen mir auch wieder die Glasflaschen ein. Das Zusammenspiel von der rutschigen Fläche vor der Bühne und den Glasflaschen in den Händen sorgte für allerlei zerbrochene Falschen. Und da es vorne öfter mal jemanden lang gelegt hat, habe ich mindestens 2 Leute gesehen die in Scherben gefallen und sich fies die Arme aufgeschlitzt haben. Hier müsste man sich also ggf. mal noch eine gute Lösung einfallen lassen – auch wenn Plastikbecher auch nicht toll sind.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/toxpack-im-hellraiser-2019/">Gift und Galle &#8211; Toxpack im Hellraiser am 26.10.2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</title>
		<link>https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 05:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Connewitz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheitstrinker]]></category>
		<category><![CDATA[Oi]]></category>
		<category><![CDATA[Oxo 86]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachklang vom Feiertag! So starten wir mit einem Zitat:<br />
"Schade, wirklich schade, Mann - dass man Bier nicht streicheln kann!" … wenn OXO 86 und jede Menge Bierfreunde sich in einer Halle treffen, kann es nur gut werden!</p>
<p>Wie gut, liest du bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert/">&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8222;Schade, wirklich schade, Mann &#8211; dass man Bier nicht streicheln kann!&#8220;</h4>
<p>Ein Lied-Zitat als würdige Überschrift für einen famosen Abend&#8230; 00:45 Uhr, endlich Zuhause. Das Shirt ist zu einer Einheit mit meiner Hose verschmolzen und beides zusammen hat sich in einer zentimeterdicken Feuchtigkeitsschicht an meinen Körper gesaugt. <em>&#8222;Rien ne va plus&#8220;</em> und goodbye, denn nix mehr geht! Der Opener von <strong>OXO 86</strong> ist jetzt Programm für mich, bevor ich literweise Bier und Fremdschweiß von mir ab und die Dusche hinunter spüle&#8230; aber von vorne:</p>
<h4>Das Unheil nimmt seinen Lauf<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33464 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h4>
<p>Nun, nach etwas kurzfristiger Planung hab ich also meine übliche Begleitung zu den Szenekonzerten abgeholt und auf geht es nach <strong>Connewitz</strong>. Unterwegs muss ich schon feststellen, dass ich noch nie im hellen zu einem Konzert in der Location war &#8211; und noch nie bei solch sommerähnlichen Temperaturen.</p>
<p>Wir verkürzen die Wartezeit mit einem Bierchen, bevor wir dann vor die Bühne steuern. Dort ist bis dahin kein Mensch zu sehen. Also verschaffen wir uns und unserem Kaltgetränk einen zentralen Platz vor der Bühne, denn ich freue mich wie ein Schnitzel auf die Vorband! Die <strong>GEWOHNHEITSTRINKER</strong> geben sich hier die Ehre. Die Band ist schon lange mehrfach im Plattenregal vertreten, allerdings habe ich bisher keinen Auftritt besuchen können. Das änderte sich jetzt endlich! Und ich muss feststellen: Es hat sich gelohnt!</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33465 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Für immer Vorband!</strong></h4>
<p>Trotz leerem Publikumsraum wird direkt losgelegt – also nachdem der Schlagzeuger mit drei Bier in der Hand drei Minuten nach den beiden anderen Bandmitglieder auch den Weg vom Klo auf die Bühne gefunden hat. Und verdientermaßen füllt sich jetzt auch das Publikum recht schnell, denn die Band liefert einfach großartigen OiI! <strong>Simpel, schnell und schnörkellos</strong>, aber dafür mit durchaus cleveren und oft auch kritischen Texten. Aber natürlich genauso oft mit zum Namen passenden Lieder über einen sorgenfreien Alkoholkonsum, die Szene oder auch über die Qualitäten der eigenen Band! Der Sound der Jungens aus dem Südwesten der Republik könnte eigentlich auch direkt aus den 90ern entsprungen sein &#8211; und gerade die teilweise ungewöhnliche Stimme bzw. Gesangsart des Sängers sorgt für einen guten Wiedererkennungswert!</p>
<h4><strong>Vorhang auf für den optischen Leckerbissen</strong></h4>
<p>Insgesamt wird eine knappe Stunde gespielt, die sehr kurzweilig ist und das Publikum jetzt auch gut anheizt. Wobei anheizen bei den <strong>sommerlichen Innenraumtemperaturen</strong> wirklich nur für die Stimmung nötig ist. Die Truppe wird angemessen gefeiert und die Umbau-Bierholen-Luftschnappen-Pause steht an. Meinem gemarterten Hirn kann ich nachträglich noch entnehmen, dass unter anderem <em>&#8222;Vorkriegsjugend&#8220;, &#8222;Für immer Vorband&#8220;, &#8222;Skinheadformation&#8220;, &#8222;Das Wunder von Bern&#8220;</em> und <em>&#8222;Keiner mehr da&#8220;</em> gespielt wurden. Achja, und das optische Highlight darf nicht unerwähnt bleiben: Während der Gitarrist und Bassist in einwandfreier Szene-Optik ihre Instrumente bearbeiten, brennt der Schlagzeuger ein optisches Feuerwerk ab. Wie schon erwähnt &#8211; ungefähr drei Minuten zu spät, dafür aber oberkörperfrei und mit drei Bier in der Hand betritt er die Bühne und bietet beim Besteigen des leicht erhöhten Schlagzeugpultes ein <strong>herrliches Maurerdekolleté</strong>. Desweiteren legt er eine nahezu hypnotisierende Leidensfähigkeit in der Mimik während seines Spiels an den Tag und trommelt zwischenzeitlich einhändig &#8211; während des Biertrinkens. Und vor allem aber trägt er einen Oberlippenschnauzbart, der jeden <strong>mexikanischen 80iger-Jahre-Pornostar</strong> vor Neid erblassen lassen würde! Eine absolute Choryphäe der Typ, ein lebendes Statement für die Working Class! Chapeau!</p>
<h4>Das Bier ist leer&#8230;fast! RESTBIERVERWERTUNG!<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33466 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h4>
<p>Mit solchen optischen Augenweiden rechne ich bei <strong>OXO 86</strong> nicht. Allerdings ist zu vermuten, dass die Bernauer sich heute besonders ins Zeug legen würden, denn es soll eine Videoaufzeichnung des Konzertes stattfinden. Die Temperaturen im Innenraum sind knapp vor denen des Fegefeuers. Das Publikum ist in freudiger Erwartung und dann entert die Band die Bühne. Die ersten Töne erklingen, sachte, nur vom Sänger. Und jeder weiß, wenn gleich die Instrumente einsetzen, eskaliert es. Die Instrumente setzen ein – und es eskaliert! Unzählige Bierflaschen, inklusive der des Autoren, recken sich in die Höhe und baden den <strong>marodierenden Haufen</strong> vor der Bühne in einen Nebel aus Bier, der sich mit aufsteigendem Dampf der schwitzenden Körper vermischt. <strong>Wundervoll!</strong> Spätestens jetzt ist jeder von innen und außen durchnässt. Der Pullunder des Menschen vor mit fühlt sich an, als wenn er damit baden war. Und der Fußboden hat sich eine Art tückischen Sumpf verwandelt, bei dem zwischen Festkleben und Ausrutschen nur wenige Millimeter liegen.</p>
<h4><strong>Lieber widerlich als wieder nich&#8216; &#8211; auf in die Menge!</strong></h4>
<p>Als Opener wird <em>„Rien ne va plus“</em> vom letzten Album gespielt, das ich seitdem auch als Ohrwurm habe. Aber auch insgesamt dürfte hier kein Liedwunsch offen bleiben. Die 2 Stunden Konzert sind ohne Verschnaufpause, die Menge <strong>tobt, pogt und skankt</strong>. Und schwitzt! Und von der Bühne kommt ein Knaller nach dem anderen:<em> &#8222;Bier und Reggae&#8220;, &#8222;Working Class Hero&#8220;, &#8222;Bernau Punkrock League&#8220;, &#8222;Elvis hat uns verlassen&#8220;, &#8222;So beliebt und so bescheiden&#8220;</em>, <em>&#8222;Ein guter Tropfen&#8220;, &#8222;Schade&#8220;</em> und viele, viele mehr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33467 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Uns treibt es durch die Menge. Mal ausgelassen tanzend und im nächsten Augenblick in der wilden Menge wogender Körper vor der Bühne die sich hemmungslos am Pogo erfreut!</p>
<p>Bei dem abgespielten Programm bleibt keine Faser trocken, der Konzertraum gleicht einer <strong>Dampfsauna</strong>. Und die Band schwächelt keinen Augenblick, bis zum Ende wird durchgezogen. Und auch der Trompeter hat sich einen formschönen BH ins Shirt geschwitzt. Beim Abschluss ist dann auch eine gewisse Erleichterung bemerkbar, als das Konzert 0:10 Uhr erfolgreich beendet wird. Der Sänger zieht vor dem Publikum den Hut – was ebenfalls eine Fontäne aus Flüssigkeiten erzeugt!</p>
<h4><strong>Noch ein paar Worte zur Band:</strong></h4>
<p><strong>OXO 86</strong> sind ein <strong>Phänomen der Szene</strong>, wie ich finde. Lieder, die einfach gute Laune verbreiten. Stücke, die durch die beteiligte Trompete den Szenewurzeln in Ska und Reggae huldigen. Lieder, die Texte mit geschliffenem Humor und immer einem Augenzwinkern beinhalten. Einfach Lieder die in jeder Lebenslage einfach nur Lust auf Musik, auf Tanz, auf Konzerte und auf ein kühles Bier machen! Und die von völlig <strong>bodenständigen und coolen Typen</strong> auf die Bühne gebracht werden, die es schaffen, auf dem schmalen Grat zwischen professionellem Spielen und dem <strong>&#8222;Oh Gott, wie sind wir zu so vielen Fans gekommen&#8220;</strong> zu balancieren. Und die Stücke sind einzigartig, typisch, unverkennbar!</p>
<p>Für mich machen die Jungs die beste Gute-Laune-Musik, die es gibt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass die Lieder bei jedem Gefallen finden, der sich <em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33469 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></em>darauf einlässt. Es ist auch jedesmal wieder schön zu beobachten, wie finstere Jungs mit breitem Kreuz und kurzem Haar sich gegenseitig bierselig und freudestrahlend in den Armen liegen. Währenddessen sich vor der Bühne grünlich schimmernde Irokesenfrisuren wild im Takt der Musik bewegen und zwischendrin der ein oder andere nur noch durch sein Bier und eine gewisse<strong> Verwindungs-Steifheit der Wirbelsäule</strong> aufrecht gehalten wird.</p>
<h4>Einen kleinen Einblick zum Konzertbeginn bietet<a href="https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2386804271385357&amp;id=113084462090694"> das Video hier</a> (leider nur auf Facebook aktuell):</h4>
<p>Der Abend an sich war phänomenal. Wir versuchen nun noch gegenseitig so viel wie möglich vom eigenen Schweiß auf den jeweils anderen zu übertragen und nehmen den Weg zum Auto. Bevor dann als nächstes für mich düsterer Metal auf dem <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-vorbericht#rs-3361"><strong>Dark Troll Festival</strong></a> auf dem Plan steht, ist dieser Abend ein hervorragender Einstieg in den Sommer =)</p>
<p>Achja – mich wundert immer wieder, dass es noch keine <strong>&#8222;After-Konzert-Sitzschonbezüge&#8220;</strong> mit Logo eines großen Merchandise-Händlers gibt, um des deutschen heiliges Gefährt vor dem Elend zu schützen, was sich am Ende des Abends wieder in den Sitz drückt.</p>
<p>Cheers!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert/">&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>PERKELE &#8211; Frische Brise oder alter Mief?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 10:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Heart full of pride]]></category>
		<category><![CDATA[Oi]]></category>
		<category><![CDATA[Perkele]]></category>
		<category><![CDATA[Streetpunk]]></category>
		<category><![CDATA[Sweden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens berichteten wir vom Konzert, jetzt kann man mit den Jungs von PERKELE auch von der Couch aus lospogen!</p>
<p>Wie das neue Album einschlägt, erfährst du bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/perkele-leaders-of-tomorrow/">PERKELE &#8211; Frische Brise oder alter Mief?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PERKELE</strong> also – letzten Monat kroch ich noch mit akutem Hexenschuss auf dem Konzert herum, jetzt haben die Jungs ihr neues Album draußen.</p>
<h3>Verkehrte Welt&#8230;</h3>
<p>Denn im Gegensatz zu mir, haben die Jungs aber mal so gar keine Alterungserscheinungen! Das Album <strong>&#8222;Leaders of tomorrow&#8220;</strong> ist das <strong>8. Studioalbum</strong> der Band. Auf jeden Fall wurde hier seit<strong> 1993</strong> bzw. seit der internationalen Bekannheit 2001 doch schon einiges aufgenommen. Und da kommen viele Bands an folgenden Punkt: Entweder die Alben werden als &#8222;schon wieder das gleiche&#8220; bewertet, wenn man sich treu bleibt, oder aber man entwickelt sich und dann heißt es prompt: &#8222;Was machen die denn? Die alten Sachen waren viel besser!&#8220;</p>
<p>Oder man nimmt hier den<strong> schwedischen Weg</strong>, denn <strong>PERKELE</strong> schaffen es mit &#8222;Leaders of Tomorrow&#8220; ein Werk abzuliefern, das mich ehrlich gesagt völlig überrascht. Den Jungs gelingt es, den ganz typisch <strong>melodischen Stil</strong> der Band beizubehalten, aber sich dennoch neu zu erfinden. Das Album wirkt frisch, hungrig und macht Lust auf mehr – und vermittelt vor allem auch den Eindruck, dass die Band selbst noch Lust auf mehr hat!</p>
<h3>Die Details zum schwedischen Street-Punk Machwerk:</h3>
<p>Das Cover ist schlicht, aber schick und das Album ist sowohl als CD als auch in<strong> rotem Vinyl</strong> erschienen. Die ersten Lieder kommen ungewohnt rockig, gerade bei <em>&#8222;Winner&#8220;,</em> das als erstes Lied kurz zum Abstellen des Bieres führt. Um dann ganz genau hinzuhören, was da gerade passiert! Sogar Zeit für Soli wird sich genommen – sehr ungewöhnlich in der Musikrichtung.</p>
<p>Der Titel<em> &#8222;Negative to positive&#8220;</em> besticht durch seine <strong>Aussage</strong> und durch einen<strong> Sound</strong>, der mich an große Bands vergangener Tage erinnert. Ich kann es nicht ganz greifen, aber ich mag es!</p>
<p>Hier zwischendrin mal noch die <strong>Single-Auskopplung</strong> <em>&#8222;One Day&#8220;</em> zum reinhören:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/deCWQ5Nnjcw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ebenfalls ungewohnt, aber sehr eingängig und durch seine <strong>melancholischen Untertöne</strong> bewegend ist der ruhige Track <em>&#8222;Mistakes&#8220;</em>&nbsp;, der mir sehr gefällt. Klassisch<strong> PERKELE</strong> ist dann der letzte Track <em>&#8222;Stand by You&#8220;</em>, der mit vielen gut mitsingbaren Wiederholungen des Refrains klasse ins <strong>Live-Repertoire</strong> der Band passt. Beim ersten Hören sehe ich förmlich die bierselige Meute Arm in Arm schunkeln und singen – Ziel erreicht!</p>
<p>Aber auch der Namensgeber des Album <em>&#8222;Leaders of Tomorrow&#8220;</em> gefällt mir sehr, und auch der<strong> Text</strong> ist simpel aber gut: <em>&#8222;I can change, you can change, we can change, the world can change – we can be the leaders of tomorrow!&#8220;</em> Kann ich nur so unterschreiben!</p>
<p>Insgesamt 10 Tracks bietet das Album, <strong>40 Minuten Spielzeit</strong>. Eigentlich ein bissel wenig, zumal der geneigte Vinylsammler da schon nach 20 Minuten aufstehen und die Platte drehen muss. Aber dafür legt das Album die Latte für Veröffentlichungen im<strong> Street Punk</strong> Bereich schon im Januar für 2019 echt hoch!</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mich beeindruckt das Album schon aufgrund der Tatsache, dass der <strong>Spagat</strong> geschafft wird, sich gleichzeitig<strong> neu zu erfinden</strong> und sich<strong> treu zu bleiben</strong>. Alleine dafür gibt es von mir großen Respekt! Und Band-typisch wirkt das Album schon beim zweiten Hören wie ein alter Bekannter, den man gerne wieder begrüßt. Da ziehe ich meinen Hut vor den drei Jungs aus Schweden und freue mich auf das nächste Konzert, das ganz sicher folgen wird!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/perkele-leaders-of-tomorrow/">PERKELE &#8211; Frische Brise oder alter Mief?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Working Class Pride &#8211; Konzertbesuch bei Perkele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2018 11:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Oi]]></category>
		<category><![CDATA[Perkele]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Working Class]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PERKELE! Das Lieblingswort der Finnen und Pogo-Garant für unseren Autor Alex.</p>
<p>Er bringt euch das Live-Gefühl direkt in die Weihnachtszeit!<br />
Also, den Weihnachtsbaum wegbouncen und laut die Musik an!<br />
Saatana perkele!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>&nbsp;Advent, Advent, die Kehle brennt… erst eins, dann zwei, dann drei, dann Bier….</h3>
<p>Tja, während der normale Bürger besinnlich in den <strong>2. Advent</strong> hineinschlummert, beim <strong>Netflixen</strong> versumpft, oder sich die allerjüngste Generation damit beschäftigt, die <strong>versteckten Weihnachtsgeschenke</strong> zu finden, sobald die Eltern schlafen, treibt sich unsereins mitten in der Nacht herum. Denn es steht ein Besuch in meiner Lieblingslocation in <strong>Leipzig</strong> an, dem <strong>Conne Island</strong>. Über die Stadtgrenzen hinaus einschlägig bekannt, bieten sich hier viele Möglichkeiten,<strong> Punk, Oi, Hardcore</strong> und zunehmend auch mal <strong>Metal-Geschichten</strong> zu genießen.</p>
<h3>Der Besuch aus dem hohen Norden&#8230;</h3>
<p>Heute soll der Jahresabschluss in Sachen Oi! für mich auf dem Plan stehen, denn die 3 <strong>Schweden</strong> von <strong>PERKELE</strong> geben sich die Ehre. In der Zwischenzeit sind die Jungs auch über die Szene hinaus bekannt und spielen auch auf größeren Festivals wie dem<strong> Full Force</strong> und touren auch weltweit. Ich hatte zwar schon 2-3-mal das Vergnügen auf einem Festival, aber ein Clubkonzert habe ich von den Kollegen&nbsp;bisher noch nicht gesehen und so wurden vor ein paar Monaten die Karten besorgt. Was auch gut so war, denn der Schuppen ist knallevoll! Das Publikum ist bunt gemischt und weist&nbsp;deutlich weniger im Scheinwerferlicht glänzende Glatzen auf, als ich erwartet hatte. Dafür aber eben ein bunt gemischtes Publikum aus allen Szenen, was mir auch gut gefällt!</p>
<h3>Auf ins Gedränge &#8211; aber langsam ich hab Rücken!</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30370 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813-300x225.jpg" alt="" width="454" height="341" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px" /></h3>
<p>Drin ist es also brechend voll, und da ich erst später komme (aufgrund eines Hexenschusses zwei Tage vorher kann ich mich nur eingeschränkt bewegen und verzichte daher auf die<strong> Vorband</strong>), ist der Weg durch die Masse beschwerlich. Aber dafür komme ich in den Genuss einer völlig neuen Perspektive – ganz am Rand und stark erhöht stehe&nbsp;ich und sehe die wogende Masse unter mir. Recht schnell öffnet sich die Tür hinter der Bühne und die 3 Herrschaften entern selbige und werden freudig begrüßt. Und es geht sofort munter los.</p>
<p>Die Masse wogt, so richtig Platz für<strong> Pogo</strong> ist eigentlich nicht, aber dennoch findet er irgendwo statt. Die Stimmen von <strong>hunderten Besuchern</strong> erheben sich und Arme werden&nbsp;in die Luft gestreckt, wenn von der <strong>&#8222;Working Class&#8220;</strong> gesungen wird. Aber auch insgesamt bieten die Lieder von <strong>PERKELE</strong> viele Möglichkeiten zum (mitunter sehr bierseligen) Mitsingen. Es sind sehr viele eingängige Melodien, fast jeder Song geprägt durch ausgiebige <strong>Singalongs</strong> und ganz allgemein würde ich die Band als eine der melodiösesten ( was für ein Wort! ) im Genre bezeichnen.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30371 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819-300x225.jpg" alt="" width="389" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /></h3>
<h3>Alles auf Pogo &#8211; zumindest bei den Stimmbändern!</h3>
<p>Somit ist es für mich auch nicht ganz so schlimm, dass ich mich nicht mit ins Gewühle stürzen kann. Stattdessen bin ich eher versucht, mein Bier als Krückstock zu missbrauchen. Aber lautstark <strong>Mitgröhlen</strong> geht auch in der letzten Reihe hervorragend! Viele Besucher kennen heute Abend die Lyrics und es herrscht eine klasse Stimmung, die genau wie die Temperaturen mit jedem Song steigt.</p>
<p>Das <strong>Metal-Herz</strong> wird dann zwischendrin noch erfreut, als in einem Lied ein Zwischenspiel eingebaut wird, in dem <strong>IRON MAIDEN</strong>, <strong>BLACK SABBATH</strong> und <strong>JUDAS PRIEST’s</strong> <em>&#8222;Breaking the Law&#8220;</em> auftauchen – und auch kräftig gefeiert werden. Eine kleine musikalische Hommage und mal wieder ein Moment, in dem&nbsp;ich mich freue, dass die <strong>Szenen</strong> doch alle irgendwie zusammenhängen und -gehören!</p>
<h3>Das Fazit:</h3>
<p>Insgesamt bietet das Konzert mit<strong> Klassikern</strong> wie <em>&#8222;Cowards&#8220;</em>, <em>&#8222;When you´re dead&#8220;</em>, <em>&#8222;Forever&#8220; <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-30372 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748-300x225.jpg" alt="" width="431" height="323" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" /></em>und vielen mehr kaum Pausen zum Luft holen. Und in der Zugabe folgt dann auch noch der bekannteste <strong>Gassenhauer</strong> <em>„Heart full of Pride“</em>. Den kann man herrlich in die Länge ziehen und <strong>100x den Refrain spielen</strong>. Das wird auch so gemacht und Stück für Stück verlassen die Musiker die Bühne, bis nur noch der Drummer bleibt und am Ende ein Solo bis zur Erschöpfung spielt. Es folgt minutenlanger Applaus und dann ist es zu Ende, mein<strong> letztes Oi-Konzert</strong> für dieses Jahr.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Aber es folgen noch 2 Highlights in anderen Musikrichtungen – besinnlich wird hier auf jeden Fall nix im Advent <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ps.: Ein &lt;3 gibt es noch für die Eintrittskarte. (Ich hoffe man kann die Details im Bild erkennen)<br />
PPs.: Ein großes Danke an meine Begleitung, die sich todesmutig in die Menge stürzte. So entstanden ein paar aussagekräftige Bilder &#8211; das hätte ich heute nicht gekonnt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/working-class-pride-konzertbesuch-bei-perkele/">Working Class Pride &#8211; Konzertbesuch bei Perkele</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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