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	<title>Omega Massif Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Omega Massif Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DEAF ROW FEST VI &#8211; In Weite und Tiefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 09:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Jena heißt es in einer Woche wieder &#8222;Sieben (Bands) auf einen Streich!&#8220;, wenn das kuschelige Kassablanca die Türen für das diesjährige DEAF ROW FEST am 23.09.2017 öffnet. Ein langer Abend voll spannender Kapellen erwartet mich.&#160;Wie auch im letzten Jahr, bin ich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Jena heißt es in einer Woche wieder &#8222;Sieben (Bands) auf einen Streich!&#8220;, wenn das kuschelige Kassablanca die Türen für das diesjährige <a href="https://www.facebook.com/events/300130747054340"><strong>DEAF ROW FEST</strong> </a> am 23.09.2017 öffnet. Ein langer Abend voll spannender Kapellen erwartet mich.&nbsp;Wie auch <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/">im letzten Jahr</a>, bin ich mit einem Großteil der Bands, die vom Team eingeladen worden sind, noch nicht vertraut. Nachdem ich aber bei der vergangenen Auflage des Festivals vollkommen von der Fähigkeit der Gastgeber, ein überragendes Line Up zusammenzustellen, überzeugt wurde, stört mich dieser Umstand überhaupt nicht.</p>
<p>Vor allem die großen Headliner <strong>AHAB</strong> und <strong>ESBEN AND THE WITCH</strong> sind mir immerhin vom Hörensagen bekannt. Daneben können mich aber im Vornherein auch&nbsp;<strong>PIJN</strong> und <strong>SPOIWO</strong> überzeugen und lassen mich gespannt wie ein Flitzebogen den 23.09. herbeisehnen.</p>
<blockquote><p>Wer ist <strong>DAS</strong> denn bitte &#8230; ?</p></blockquote>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dhUwUBJz9ik?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doomwalze <strong>AHAB</strong>&nbsp;aus dem beschaulichen Heidelberg tragen an diesem Abend besonders dick auf und werden ihr komplettes Debütalbum &#8222;The Call Of The Wretched Sea&#8220; zum Besten geben. Ruhig und getragen, und doch deutlich mit weniger Schwere vermittelt das Berliner Post-Rock Trio <strong>ESBEN AND THE WITCH</strong>, das mit von zarten Klängen getragenen Frauengesang zum Träumen verleitet. Jetzt bitte ein bisschen Leiden und Weinen!</p>
<p><a href="https://esbenandthewitch.bandcamp.com/album/older-terrors">Older Terrors by Esben and the Witch</a></p>
<p>Ganz neu auf der Bildfläche sind die Briten von&nbsp;<strong>PIJN</strong>, die das Festival eröffnen werden. Grad erst frisch aus der Presse ist ihre erste EP gehüpft und überrennt mich schon beim ersten Reinhören mit einer aggressiv-atmosphärischen Mischung. Dazu ein Gesang, der mir die Kauleiste eindrückt und einer guten Portion Chaos sowie versöhnlichen, ruhigen Interludes. Wie sie so aus den Boxen schallen, bin ich noch skeptisch, verspreche mir aber ein überzeugendes Live-Erlebnis. Das Team des <strong>DEAF ROW</strong> beschreibt: &#8222;Man stelle sich vor, dass <strong>Aaron Turner</strong> mit <strong>OLD MAN GLOOM</strong> oder alten <strong>ISIS</strong>, im Gewand genau dieser zwei Bands, eine <strong>GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR</strong> Cover-Platte aufgenommen und seinen ekelhaft großartigen Gesang drauf gepackt hätte.&#8220; Why not?</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_vpb5rC3rpg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aus der Asche von <strong>OMEGA MASSIF</strong>&nbsp;gestiegen &#8211; bzw. vom Gitarristen <strong>Michael Melches</strong> mitbegründet &#8211; werden <strong>CRANIAL</strong> ihr Brett über die Jenaer Bühne fegen lassen. Ebenfalls postig, aber deutlich rauer und gnadenloser als <strong>PIJN</strong> dreschen die vier Hamburger auf ihre Instrumente ein und walzen mit höchst effektbeladenen Gitarren und dem sich kaum davon unterscheidbaren Gesang durch die Walachei. Halt deine Dritten fest, sonst musst du sie später aus dem Putz pulen!</p>
<p><a href="https://momentofcollapserecords.bandcamp.com/album/dark-towers-bright-lights">Dark Towers / Bright Lights by CRANIAL</a></p>
<p><strong>SPOIWO</strong>&nbsp;kenn ich nicht. Hör ich rein und bekomme sofort Gänsehaut bis in den Himmel. Die Musiker waren bereits als Support für <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong> unterwegs und schlagen mit ihrem Sound wieder den Bogen zum sehr ruhigen Teil des Abends, indem sie beeindruckend weite Klangflächen schaffen. Ich fühle mich ins letzte Jahr zurück versetzt als <strong>RADARE</strong>, die&nbsp;ebenfalls im Rahmen des <strong>DEAF ROW</strong> spielten, mich dank ihrer cineastischen Musik kunstvoll aus dem Konzertsaal in die Weiten meines Kopfkinos katapultierten. Ich bin mir sicher, dass auch die Polen in diesem Jahr für eine fantastische Ruheinsel während des langen Abends sorgen können.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UA-ksrcFG3U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch <strong>GOLD</strong> aus den Niederlanden sind für mich noch ein unbeschriebenes Blatt. Sie klingen auf den ersten Eindruck auch recht unaufgeregt. Atmosphärischer Frauengesang auf getragenen Gitarren. Effekte hier und da, manchmal verdickt mit einer ordentlichen Zerre zu kratzenden Klangflächen. Auch an Synthies wird hier nicht gespart. Überzeugen können sie mich jetzt und hier nicht &#8211; ich bin allerdings gespannt, ob sie mich live vor Ort abholen und begeistern können.</p>
<p><a href="http://gold-vanrecords.bandcamp.com/album/optimist">Optimist by GOLD</a></p>
<p>Den Sprung von Neuseeland nach Deutschland hat das musizierende Geschwisterpaar von <strong>A DEAD FOREST INDEX</strong> gewagt und somit möglich gemacht, endlich auch in unseren Gefilden zu spielen. Im vergangenen Jahr mit <strong>CHELSEA WOLFE</strong> auf großer Tour, bringen sie eine latent larmoyante und doch schwebende Atmosphäre hervor. Klares, ruhiges Riffing und zweistimmiger Gesang wissen mich erfolgreich einzulullen&#8230; und leider auch schnell zu langweilen.</p>
<p><a href="https://adeadforestindex.bandcamp.com/album/in-all-that-drifts-from-summit-down">In All That Drifts from Summit Down by A DEAD FOREST INDEX</a></p>
<p>Zwischen den Bands legt <a href="https://www.facebook.com/aehm.net"><strong>AEHM</strong></a>&nbsp;kunstvoll mit echtem(!) Vinyl auf und lässt die wabernde Atmosphäre auch über die Umbaupausen nicht zusammenfallen.</p>
<p>In die diesjährigen Bands (und noch viele weitere) kannst du auch über unsere handverlesenen Spotify-Playlist <a href="https://open.spotify.com/user/smm666/playlist/1HO6DqekDrjeAiRPH43rj3">THIS is Metal!</a> reinhören.</p>
<p>Was? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;DEAF ROW FEST VI</p>
<p>Wann? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;23.09.2017</p>
<p>Wo? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kassablanca Jena</p>
<p>Preis: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 20€&nbsp;VVK / 25€ AK</p>
<p>Genre: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Funeral Doom, Post Rock, Post Metal, Experimental, Instrumental, Alternative, Ambient</p>
<p>Bands: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>&nbsp;AHAB,&nbsp;ESBEN AND THE WITCH, SPOIWO, PIJN, CRANIAL, GOLD,&nbsp;A DEAD FOREST INDEX</strong></p>
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		<title>Der dunkle Turm erzittert &#8211; CRANIAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 14:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CRANIAL – Dark Towers/Bright Lights Veröffentlichungsdatum: 10.02.2017 Dauer: 45:37 Min. Label: Moment Of Collapse Records Genre: Post Metal Es war anno 2014 auf dem Summer Breeze, als ich das erste Mal mit CRANIAL in Kontakt kam – gewissermaßen. Denn eigentlich waren OMEGA ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CRANIAL</strong> – Dark Towers/Bright Lights<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.02.2017<br />
Dauer: 45:37 Min.<br />
Label: Moment Of Collapse Records<br />
Genre: Post Metal<span id="more-14152"></span></p>
<p>Es war anno 2014 auf dem <strong>Summer Breeze</strong>, als ich das erste Mal mit <strong>CRANIAL</strong> in Kontakt kam – gewissermaßen. Denn eigentlich waren <strong>OMEGA MASSIF</strong> für das Festival gebucht. Jedoch löste sich die <strong>Würzburger Post-Metal-Kapelle</strong> wenige Monate zuvor auf. Ein trauriger Umstand, den <strong>AHAB</strong> bei ihrem Auftritt mit einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uf4nN0NuBgY" target="_blank">Cover des <strong>OMEGA-MASSIF</strong>-Songs&nbsp;<em>„Wölfe“</em></a> würdigten. Zuvor hatte ich zu meiner Schande noch nie von besagter Band gehört. Was das alles mit <strong>CRANIAL</strong> zu tun hat? Nun, <strong>Michael Melchers</strong>,<strong> Ex-Gitarrist von OMEGA MASSIF</strong>, schlägt inzwischen bei jener neuen Kombo gegen die Saiten.</p>
<h3>WENN CRANIAL DAS ALIEN GEBÄREN</h3>
<p>Nachdem <strong>CRANIAL </strong>ihr&nbsp;Fruchtwasser bereits in Form der EP &#8222;Dead Ends&#8220; tonnenschwer aus der musikalischen Gebärmutter ergossen hatten, stürzt nun der Bastard namens &#8222;Dark Towers/Bright Lights&#8220; auf diese Welt herab. Der Opener <em>&#8222;Dark&#8220;</em> verkündet bereits, dass sich etwas Unheilvolles aus dem Dunkel nähert. <strong>Kalte Synthies</strong> pinseln ein düster-futuristisches Bild in die Leere des Raumes. <strong>HR Giger</strong> lässt grüßen! Dann <strong>branden die Gitarren auf</strong>, es brodelt im Inneren, die Bauchdecke hebt sich – mit einem markerschütternden Urschrei bricht ein blutüberströmter Alien-Sprössling aus seinem Nest. Na, Kopfkino?</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YFAB9DKpuIc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wo <strong>OMEGA MASSIF</strong> noch schwiegen, brüllen <strong>CRANIAL</strong> nun in Person von <strong>Julian Weidhaus</strong> (Bass) und <strong>Sebastian Kröckel</strong> (Gitarre) in den Post-Metal-Tornado, den sie, angetrieben von Drummer <strong>Cornelius Merlin</strong>, über mir entfachen. Nach fünf Minuten habe ich das Auge des Sturms erreicht, der Song nimmt sich eine erste Verschnaufpause. Alle Tracks bewegen sich übrigens <strong>jenseits der Zehn-Minuten-Marke</strong>! Die Zeit vergeht jedoch wie im Flug, Langeweile ist praktisch nicht vorhanden. Und als <em>&#8222;Dark&#8220;</em> nach gut 8:30 Minuten eigentlich auch vorbei sein könnte, holen <strong>CRANIAL</strong> noch einmal tief Luft und blasen mir das Hirn mit Hochdruck aus dem Schädel. Mächtig!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14156" aria-describedby="caption-attachment-14156" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14156 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Cranial-Daniela-Hütter-1024x577.jpg" height="577" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Cranial-Daniela-Hütter-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Cranial-Daniela-Hütter-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Cranial-Daniela-Hütter-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14156" class="wp-caption-text"><strong>CRANIAL</strong> walzen mit ihrem Debütalbum alles nieder</figcaption></figure>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 1024px;">&nbsp;</div>
<p><em>&#8222;Towers&#8220;</em> beginnt ebenfalls mit <strong>Synthie-Sounds wie aus einem Space-Horror-Film</strong>. JUMP SCARE! Aus dem Hinterhalt stürzt sich das Alien mit fast schon <strong>Black-Metal-artiger Raserei</strong> auf mich und reißt mir das Gesicht ab. Nach dem ersten Schock, kriechen die Gitarren dann in abgehacktem Rhythmus weiter, bis sie ein sirenenhafter Lead überschallt. Ausnahmezustand an Bord der Nostromo! Aus der Tiefe des Alls erschüttern schaurige Schreie das bebende Schiff, das unter dem Druck, den <strong>CRANIAL</strong> aufbauen, zu zerbersten droht. Nach einer kurzen Feuerpause nimmt die Band den Frachter wieder gnadenlos mit schwerem Geschütz ins Visier – bis er explodiert und seine/meine Einzelteile in die Schwerelosigkeit hinausdriften.</p>
<h3>NORWEGISCHE PRÜGEL-ATTACKE</h3>
<p>Selbst <em>&#8222;Bright&#8220;</em> beginnt entgegen seines Titels mit dunklen, kalten Synthies. Das hält zwar die Atmosphäre aufrecht, aber <strong>ein wenig mehr Abwechslung dürfte schon sein</strong>. Schrilles Gitarrengekreische kündigt die nächste Druckwelle an, die dann auch mit voller Wucht über mich hereinbricht. Für Auflockerung sorgt hier ein <strong>überraschendes Gitarren-Interlude</strong>, das so auch <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> in ihren härteren Momenten hervorzaubern hätten können. Mit der folgenden Prügel-Attacke hingegen, wildern <strong>CRANIAL</strong> erneut in Black-Metal-Gefilden, bis die norwegischen Tannen unter dem schieren Druck zersplittern. Das ist Musik zum Abrissbirne schwingen! Auch wenn hier gerne mal zwei, drei Minuten früher Schicht im Schacht hätte sein können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ELa4hLQg5yg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit dem finalen <em>&#8222;Lights&#8220;</em> wird selbst dem Letzten klar, dass die Songtitel den Namen des Albums formen. Das Schema bleibt auch im vierten Aufguss das gleiche: Nach einem bedrohlichen Synthie-Intro, entfesseln <strong>CRANIAL</strong> ihre Instrumente. Hier <strong>Post-Metal-Gestampfe</strong>, dort wieder etwas <strong>Black-Metal-Geschruppe</strong>, dazwischen ein paar <strong>infernale Schreie</strong>. Letztere kommen übrigens richtig fies aus der Tiefe daher, weswegen das Quartett seine Stimmbänder ruhig noch öfter einsetzen dürfte. Mächtiges Getrommel läutet nun die letzten fünf Minuten der Reise ein. Hier springen mir <strong>CRANIAL</strong> noch einmal mit Anlauf und den Stahlkappen voraus ins Gesicht. Und zertrampeln meine Visage, bis ich nur noch Blut und knochige Überreste spucke. Geiler Abgang!</p>
<p><strong>CRANIAL</strong> bei <a href="https://www.facebook.com/CRANIALBAND" target="_blank">Facebook</a>&nbsp;und <a href="https://momentofcollapserecords.bandcamp.com/album/dark-towers-bright-lights" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLACK TABLE – Obelisk Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016 Dauer: 42:52 Min. Label: Moment Of Collapse Records Genre: Experimental Black Metal/Doom Bereits vor ein paar Wochen habe ich in „Aus den Tiefen“ ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern BLACK TABLE veröffentlicht. Mittlerweile ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/">Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLACK TABLE</strong> – Obelisk<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016<br />
Dauer: 42:52 Min.<br />
Label: Moment Of Collapse Records<br />
Genre: Experimental Black Metal/Doom</p>
<p>Bereits vor ein paar Wochen habe ich in <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-8-black-table-interview-edition/" target="_blank">„Aus den Tiefen“</a> ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern <strong>BLACK TABLE</strong> veröffentlicht.<br />
Mittlerweile liegt mir auch endlich das wunderschöne Digipack ihres neuen Albums „Obelisk“ vor, auf das ich lange Zeit gewartet habe. Und ich bin begeistert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg" alt="BLACK TABLE" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Opener des Albums, <em>„Equilateral“</em>, schafft zunächst eine kalte Stimmung, die man nicht so Recht zu fassen vermag. Doch man merkt: hier schwelt etwas. Einzelne, schwere Gitarrentöne erklingen mit der Intensität von Drahtseilen, Dissonanzen arbeiten sich hervor. Mehr und mehr Klänge schichten und verdichten sich, ohne, dass es zu einer Eruption kommt. Zumindest vorerst.</p>
<p>Unmittelbar danach beginnt <em>„Obtuse“</em> mit einem am Wahnsinn kratzenden Schlagzeug und flirrenden Gitarren, bevor Mers&#8216; Gesang zum ersten Mal einsetzt. Doch dazu später mehr.<br />
Kurz darauf offenbaren <strong>BLACK TABLE</strong> ihre dynamischen Fähigkeiten, denn <em>„Obtuse“</em> hat Momente, in denen die Schwärze etwas zurück geschraubt wird, so als würde man aus der Tiefe des Meeres nach oben schauen und beobachten, wie sich das Licht auf der Oberfläche spiegelt. Still, friedlich und doch wissend um seine Unerreichbarkeit. Ich werde ergriffen und der erste Ohrgasmus des Albums schüttelt mich.</p>
<p>Bereits die ersten Klänge von <em>„Helm“</em> verpassen mir erneut Gänsehaut. Irgendwas hieran erinnert mich an die leider viel zu früh von uns gegangenen <strong>OMEGA MASSIF</strong>. Doch das längste Stück des Albums ist nicht nur in Hinblick auf seine Dauer verdammt episch. Mike Kadnars (<strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>) Schlagzeugspiel ist atemberaubend vielseitig und stets zielführend&nbsp;eingesetzt, die Gitarrenlinien gleichermaßen schön, eingängig und aggressiv und der Gesang von Mers geht durch Mark und Bein.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3355393454/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Auch an dem grandiosen <em>„Gargantua“</em> stimmt für mich alles. Besonders die Gitarrenarbeit erinnert mich hier sehr stark an Davide Tiso von <strong>EPHEL DUATH</strong>. Und ebenfalls dem darauffolgenden <em>„Cromagnon“</em> gelingt es, mich zu packen. Der Song ist elektrisierend und atmosphärisch und lässt mich an <strong>NERO DI MARTE</strong> denken, während sich zäh und schleichend etwas erhebt, was mich einhüllt und nie mehr loszulassen scheint. Ein Eindruck, der sich bis zum leisen Ausklang mit&nbsp;<em>„Closing“</em> nicht mehr verflüchtigen wird.</p>
<p><strong>BLACK TABLE</strong>s erste Veröffentlichung „Sentinel“ weckte damals mein Interesse und war eine überdurchschnittliche EP, die ich gern gehört habe. Aber was „Obelisk“ im Vergleich dazu bietet, ist völlig unverhältnismäßig. Hier zeigt sich eine Steigerung, die ich so nicht erwartet habe!<br />
Zunächst lag mir das Album nur digital und ohne Lyrics vor, wusste mich allerdings sofort zu begeistern. Nun, einige Dutzend Durchläufe später, hab ich auch endlich Zugriff auf die Texte. Und ich muss sagen, dass das Album mit jeder Facette, die ich neu dazubekomme, immer noch weiter wächst. Auch wenn die Gesangsdichte relativ gering ist, sind die Texte ungleich bedeutungsschwangerer und ich möchte jedem die Beschäftigung damit nahelegen! Im Booklet kann man Erklärungen zu den jeweiligen Lyrics finden, die Mers selbst monatelang recherchiert hat. Diese Songs sind in keiner Hinsicht etwas, das man nach ner halben Stunde im Proberaum raushaut. Die Gitarrenmelodien sind stark und markant, der Bass darunter arbeitet songdienlich, aber eigenständig und das Schlagzeug überzeugt nicht nur durch den hervorragenden Klang, sondern auch durch die Leistung, die Mike Kadnar an den Tag legt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2558896873/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Noch ein Wort zum Gesang:<br />
Könnt ihr euch an den Kampf an der Wetterspitze aus „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ erinnern?<br />
Denn Mers Sumida klingt wie Nazgul. Ihren Inhale-Gesang verwendete sie schon früher, aber auf „Obelisk“ passiert das Ganze Ligen darüber und klingt nicht mehr ansatzweise menschlich. Wie Schreie aus der Unterwelt mutet ihre Stimme an, die, auch wenn man die Texte anfangs nicht gänzlich zu verstehen mag, eine unheimliche und eindringliche Atmosphäre erzeugt. So etwas habe ich so noch nicht gehört!</p>
<p>Ich wünsche mir, dass sich jeder die Zeit nimmt, diese Platte zu hören, zu genießen und jeden einzelnen Ton „einzuatmen“. Denn „Obelisk“ ist für mich eins der Alben des Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="https://blacktable.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/">Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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