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	<title>open air Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Apr 2026 15:02:45 +0000</lastBuildDate>
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	<title>open air Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Exklusiv Open Air: The Ghost Inside kommen in den Ruhrpott</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 14:48:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für THE GHOST INSIDE gibt es seit einer ganzen Weile nur eine Richtung - und die zeigt steil nach oben. Im Sommer kommen sie exklusiv nach Dortmund.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott/">Exklusiv Open Air: The Ghost Inside kommen in den Ruhrpott</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Für <strong>THE GHOST INSIDE</strong> gibt es seit einer ganzen Weile nur eine Richtung &#8211; und die zeigt steil nach oben.&nbsp;</p>
<p>Beim Festival Sommer 2025 spielten sie zuletzt die großen Festivals. Anfang diesen Jahres konnten wir sie als Support von <strong>BAD OMENS</strong> in den großen Hallen feiern (side note: Die Jungs von einem Sitzplatz aus zusehen, fühlt sich maximal befremdlich an &#8211; aber das ist ein anderes Thema).&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diesen Sommer dürfen wir uns nun auf eine ganz besondere Show freuen. Denn <strong>am 06.08.2026</strong> gibt die US-Hardcore-Combo ein exklusives Open Air Konzert im <strong>Junkyard, Dortmund</strong>. Da lässt es sich dich gleich viel eher verkraften, dass die Band das <strong>Vainstream Rockfest</strong> dieses Jahr auslässt &#8211; immerhin erwartet uns hier ein volles Set unter freiem Himmel.&nbsp;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><iframe title="The Ghost Inside - &quot;Aftermath&quot;" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4CdFBfKMAU4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittlerweile sind auch die Supportbands bekannt. Niemand geringeres als das Berliner, female-frontes Metalcore <strong>Powerhouse FUTURE PALACE</strong> werden der Menge ordentlich einheizen. Ob und wie viel die Drei an diesem Abend von ihrer neuen, heiß-ersehnten Scheibe an dem Abend preisgeben werden, bleibt noch eine Überraschung. Denn ihre große &#8222;Deep Blue Tour 2026&#8220; startet erst im September und wird die Band durch 15 europäische Länder führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="Future Palace - Supernova (Official Music Video)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/dKMQKGTF_Yk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als weiteren Act machen die Durchstarter von <strong>AVALANCHE EFFECT</strong> ihren Supportslot kurzerhand zum Heimspiel. Die Münsteraner kommem nämlich aus der Ecke. Mit dabei haben sie ihr Debut-Album &#8222;Letters to my future self&#8220;, welches ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte.</p>
<p><iframe title="Avalanche Effect with Chaosbay - &quot;AFTER THE SILENCE&quot;" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WeiM52WRVd0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Abend verspricht eine absolute Legende zu werden &#8211; jetzt muss nur noch der Wettergott mitspielen und ihr euch die Tickets besorgen. Davon gibt es <a href="https://www.eventim.de/artist/the-ghost-inside/the-ghost-inside-4030479/">hier</a> noch reichlich. Also wartet nicht mehr zu lang!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott/">Exklusiv Open Air: The Ghost Inside kommen in den Ruhrpott</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Stoned From The Underground 2018 &#8211; Familientreffen auf dem Erfurter Glutacker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2018 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Inventarnummer 003 - unser Autor Sascha - war wieder mal daheim. Also auf dem STONED FROM THE UNDERGROUND.</p>
<p>Tagelang geile Mucke und nette Menschen und du kannst dabei sein! Lies einfach mit, träume und kauf dir für nächstes Jahr ne Karte, Mensch!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Yeah, endlich ist es wieder soweit. Insgesamt zum sechsten Mal (3 Mal davon für <em>Silence</em>) bin ich nun schon Gast vom <strong>Stoned From The Underground</strong>. Wer dieses Festival kennt, weiß, dass es immer eine besondere Herzensangelegenheit ist, denn auf kaum einer anderen Festivalität des Landes habe ich so viel Herzlichkeit erfahren.</p>
<h4>Donnerstag, 12.04.2018</h4>
<p>Los geht&#8217;s für mich mit einem wahren Heimspiel. <strong>INTO THE VOID</strong>&nbsp; aus Bad Frankenhausen eröffnen das diesjährige <strong>Stoned</strong> auf der Zeltbühne. Ihr <strong>doomiger Sludge</strong> ist zu Beginn schon ein heftiger Schlag in die Fresse und deswegen bin ich etwas überrumpelt. Das ist mir tatsächlich etwas zu derb, um gemütlich in das Wochenende zu starten. Trotzdem wissen die Jungs auf der Bühne was sie am besten können: nämlich authentisch-brachialen Sound erzeugen.</p>
<p>In ganz anderen Gewässern fischen da schon <strong>THE DWARVES</strong>. Das Quartett um <strong>Nick Oliveri</strong> hat sich vor allem einem verschrieben &#8211; stumpfem&nbsp;<strong>Rock</strong>! Wer großen Wert auf viel Gefühl und Melodie in der Musik legt, wird hier vermutlich schreiend die Flucht ergreifen. Die Jungs aus <strong>San Francisco</strong> hinterlassen aber trotzdem bleibenden Eindruck. Sollte mich in Zukunft jemand fragen, was ich von der Show in Erinnerung behalten habe, so kann es nur eine Antwort geben: <strong>&#8222;Prollige Ansagen und Rumpelsongs!&#8220;</strong> Ich weiß bis jetzt nicht so wirklich, was ich von der Truppe halten soll, denn einerseits gehen ihre Songs schon durch Mark und Bein, aber auf der anderen Seite sind ihre Texte und Ansagen schon ganz schön <strong>drüber</strong>.</p>
<p>Gesitteter wird es da schon mit <strong>WUCAN</strong>, obwohl die Dresdner auch ordentlich Feuer im Hintern haben. Auf Platte weiß ich von den <strong>Flötenrockern</strong> immer nicht so recht, was ich von ihrer Musik halten soll, aber Auftritte von <strong>WUCAN</strong> sind jedes Mal ein Erlebnis. Sängerin <strong>Francis</strong> hat (wie immer) eine unglaubliche Ausstrahlung, die die Meute vor der Bühne einfach nur mitreißt. Ob nun <em>&#8222;Dopetrotter&#8220; </em>oder <em>&#8222;Franis Vikarma&#8220;</em> &#8211; hier greift einfach jeder Song in das &#8211; in diesem Moment &#8211; &#8222;krautrockverliebte&#8220; Publikum.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28227" aria-describedby="caption-attachment-28227" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28227" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28227" class="wp-caption-text">Thundermother</figcaption></figure>
<p>Während ich mir bei einem kühlen Bierchen eine Auszeit von der <strong>Sonne </strong>nehme und mit Kollegen über Gott und Stadionrock plaudere, erklingen von der Bühne plötzlich stadionrockähnliche Klänge. Geil, <strong>THUNDERMOTHER</strong>! Schon oft von ihnen gehört, aber nie so wirklich damit beschäftigt. Die 4 Damen aus <strong>Stockholm</strong> heizen die ohnehin schon heiße Stimmung nochmal um ein ordentliches Stück auf. Als dann auch noch auf der Gitarre <strong>getappt</strong> wird, ist das Stadionfeeling perfekt. Ihre Hymnen haben definitiv das Potential, große Hallen zu füllen!</p>
<p>Nach den 4 Damen geht es mit 2 Herren aus <strong>Hamburg</strong> weiter. <strong>THE PICTUREBOOKS</strong> sehe ich heute zum ersten Mal. Auf Platte ist ihr bluesiger Rock schon eine anständige Nummer, aber live sind ihre Songs nochmal eine ganze Nummer greifbarer. Neben den Songs, die die <strong>Stoner</strong> allesamt mitreißen, wissen mich vor allem die Ansagen zu überzeugen. Jedes getroffene Wort von Sänger und Gitarrist<strong> Fynn Claus Grabke</strong> kann ich so unterschreiben und mit einem Kopfnicken quittieren. Er bringt das Feeling des <strong>Stoned</strong> auf den Punkt:<strong> &#8222;&#8230;endlich mal raus aus der Welt der ganzen Koksnasen und sein, wie man will!&#8220; </strong>Amen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28229" aria-describedby="caption-attachment-28229" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28229" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28229" class="wp-caption-text">Orchid</figcaption></figure>
<p>So schnell kann es gehen, da ist der erste Tag schon wieder vorbei. Aber ein ordentlicher Hammer wartet noch. Nur für diesen einen Auftritt sind <strong>ORCHID </strong>extra aus <strong>San Francisco </strong>angereist. Wenn die Jungs nicht hart Bock auf diesen Auftritt hätten, müssten sie wahrscheinlich sehr viel Zeit übrig haben. Zum Glück haben sie aber ordentlich Lust auf ihre heutige <strong>Messe</strong>. Mit sichtlich Spaß rocken sich die &#8222;Sabbath-Liebhaber&#8220; durch ihr gut einstündiges Set, ohne auch nur in einer Sekunde einen <strong>Energieabfall</strong> zu erleiden. Sänger <strong>Theo Mindell</strong> freut sich sichtbar seines Lebens und hier auf der Bühne zu stehen und hat sich auf jeden Fall den Titel &#8222;Fettestes Grinsen des Wochenendes&#8220; verdient.</p>
<p>Auch wenn mir noch ein paar meiner Lieblingssongs gefehlt haben, war das auf jeden Fall ein würdiger Abschluss des ersten Tages. Moment, im Partyzelt geht&#8217;s ja noch weiter, denn Veranstalter <strong>Fred </strong>legt die fettesten Beats der letzten 5 Jahrzehnte auf!</p>
<h4>Freitag, 13.04.2018</h4>
<p>Was ist das schlimmste nach durchfeierter Nacht auf einem Festival? Richtig, früh morgens im Zelt von <strong>10.000 °C&nbsp;</strong>geweckt zu werden. Zum Glück geht es mir nicht mehr so, denn ich habe mir so ein herrliches &#8222;Schwarz-Weiß-Zelt&#8220; gegönnt (Grüße gehen raus an&nbsp;<strong>Decathlon</strong>!). Nachdem ich dann doch gegen Mittag erwacht bin, geht es erstmal Richtung See, die Sünden der letzten Nacht abwaschen. Darunter leiden müssen&nbsp;<strong>RED STONE CHAPEL</strong>, die ich leider nicht mit meiner Anwesenheit beglücken kann.&nbsp;</p>
<p>Für mich startet der Freitag mit <strong>HAVE BLUE</strong> auf der Zeltbühne. Und was für ein Start das ist! Ihr <strong>psychedelischer Garage Rock </strong>bringt mich sofort wieder auf Betriebstemperatur. Selten habe ich in den Jahren, seitdem&nbsp;ich das <strong>Stoned</strong> besuche, so einen grandiosen Sound auf der kleinen Bühne vernommen. Gut, einen Großteil dazu trägt auch die Band bei, aber hier haben wirklich alle fantastische Arbeit geleistet. Ich prophezeie jetzt einfach mal, dass diese Kapelle noch eine große Zukunft vor sich hat, denn sie ist rundum authentisch und in Sachen <strong>Songwriting</strong> können sich einige was abgucken.</p>
<p>Raus aus dem Zelt, rein in die pralle Sonne zu <strong>ELEPHANT TREE</strong>. Von den Briten habe ich schon oft gehört, aber ihre Alben nie bewusst gehört, was ich jetzt schnellstens ändern werde. Ihr knarziger <strong>Psych Stoner Doom</strong> erinnert schon stark an <strong>MARS RED SKY</strong> und bekommt durch den Gesang eine ganz eigene Note. Die Stimmen von Gitarrist <strong>Jack Townley </strong>und Bassist <strong>Peter Holland</strong> ergänzen sich so perfekt, dass Melodien, die nicht mal so innovativ sind, zu einem starken Gesamtkunstwerk werden. Gegen Ende des Auftritts muss ich mir aber ein schattiges Plätzchen suchen, denn der Planet ballert unaufhörlich.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28231" aria-describedby="caption-attachment-28231" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28231" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28231" class="wp-caption-text">Downfall Of Gaia</figcaption></figure>
<p>Kühler sollte es eigentlich mit <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> werden. Pustekuchen, auch ihr <strong>Sludge-Crust-Post-Metal</strong> kühlt, außer das ohnehin schon kalte Bier, rein gar nichts ab. Die internationale Combo ist für mich eine Band, bei denen einfach der komplette Auftritt auf mich wirken muss und ich voll und ganz in der Musik vertieft sein muss. Leider wird das durch einen <strong>Stromausfall</strong> kaputt gemacht. Ok, da kann die Band nichts dafür, aber trotzdem ist meine Stimmung danach im Eimer und ich nutze die Zeit, um mir was zwischen die Backen zu klemmen und kurz am Zelt nach dem Rechten zu schauen.</p>
<p>Dieser Kontrollgang gestaltet sich allerdings etwas länger, weshalb ich <strong>THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES</strong> sausen lasse. Gesprächsthema Nummer 1 am Camp: Wie kann ich auf einem Festival unerkannt unterwegs sein? Korrekt, mit einer <strong>Vokuhila-Perücke</strong> und einem Decknamen! Bester Deckname: <strong>Ingo Knito</strong>! So wirst du sicherlich von niemandem erkannt.</p>
<p>Es reicht jetzt aber auch wieder mit <strong>Dummquatscherei</strong> und deswegen tragen mich meine Tentakel zu <strong>UFOMAMMUT</strong>. Die <strong>italienische Doom-Walze</strong> gibt vor allem Songs vom im letzten Jahr erschienenen Album &#8222;8&#8220; zum besten, welche hier auf der Bühne genauso drücken wie auf dem heimischen Plattenteller. Ich fühle mich derart in den Boden gestampft, dass ich den Typen, der meint, auf die Bühne springen zu müssen und die Band zu lobpreisen, nicht so recht verstehen kann. Die Musiker ziehen ihr Ding trotzdem ganz unaufgeregt durch und prügeln eine dröhnende Wand nach der anderen auf die Hörerschaft. Was hier soundtechnisch fabriziert wird, ist schon allerhöchste <strong>Dronekunst</strong> und sorgt für leichte Stresssymptome bei den Boxen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28233" aria-describedby="caption-attachment-28233" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28233" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28233" class="wp-caption-text">Ufomammut</figcaption></figure>
<p>Da hat es die Anlage bei <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> schon einfacher, denn zumindest muss sie hier keinen Gesang einarbeiten, den gibt es nämlich nicht. Ähnlich wie bei <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>muss mich bei <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> einfach der ganze Auftritt verzaubern. Und wie er das macht! Sowohl Sound als auch Stimmung vor, auf und neben der Bühne befördern mich in dieser einen Stunde ganz weit weg. Das macht definitiv Lust auf mehr und deswegen beschließe ich, während die Jungs noch spielen, ihre Tour Ende November zu besuchen.</p>
<p>Dass <strong>EYEHATEGOD</strong> nicht viel von Verzauberung halten, sollte kein großes Geheimnis sein. Viel mehr geht es hier um Zerstörung, den berühmten Schlag in die Fresse und andere Perversitäten. Kurz bevor die <strong>amerikanische Sludge-Legende</strong> die Reise über den großen Teich antrat, wurde bekanntgegeben, dass sie nur noch als Quartett auftreten, da Gitarrist <strong>Brian Patton</strong> die Band nach 25 Jahren verlassen hat. Dem Sound auf dem <strong>Stoned </strong>tut das keinen Abbruch, denn mit nur einer Gitarre klingt alles nochmal eine gute Portion stumpfer. Viel überraschender ist aber für mich, was für einen fitten Eindruck Sänger <strong>Mike Williams</strong> auf der Bühne macht. Ich glaube, nicht viele Leute würden heute so aktiv auf der Bühne stehen, wenn sie vor nicht einmal zwei Jahren eine neue Leber eingepflanzt bekommen hätten. Das stimmt mich trotz der brutalen Musik und Texte glücklich, dass dieses Stück menschliche Musikgeschichte noch unter uns weilt. Mit <em>&#8222;Peace Thru War&#8220;</em> wird das Kapitel &#8222;Freitag der 13.&#8220; auf dem <strong>Stoned </strong>geschlossen und der Auftritt von <strong>EYEHATEGOD</strong> ist vor allem eins: ein erhobener <strong>Mittelfinger</strong> gegen alles und jeden!</p>
<p>Feierabend? Niemals&#8230; Aufgrund von Planungsproblemen bei der Tour, beehren uns die <strong>New Yorker Garage Punks DIRTY FENCES</strong> nun noch im Partyzelt. Wahrscheinlich hätte es keine andere Band im diesjährigen Line Up gegeben, die es um diese späte Uhrzeit geschafft hätte, der wilden Partymeute besser einzuheizen als die 4 Jungs aus Big Apple. Auch wenn sich ihre Songs schon sehr stark ähneln, gibt es wahrscheinlich keine besseren &#8222;Partykickstarter&#8220; als <em>&#8222;Goodbye Love&#8220;</em> oder <em>&#8222;Teen Angel&#8220;</em>. Das Fundament für eine weitere wilde Feiernacht ist also geebnet!</p>
<h4>Samstag, 14.07.2018</h4>
<p>Alle ersticken im Zelt &#8211; ich nicht! Herrlich, diese neuen Teile. Ich kann es nicht oft genug sagen. Nach dem morgendlichen Badegang im <strong>Alperstedter See</strong>, beginnt der Tag musikalisch mit <strong>TSCHAIKA 21/16</strong>. Was ist das für eine verrückte Combo? Irgendwie passt hier nichts zusammen und doch machen die <strong>Berliner</strong> um <strong>ROTOR</strong>-Gitarrist <strong>Tim </strong>und <strong>OHRBOOTEN</strong>-Drummer <strong>Onkel</strong> alles richtig. Ihr großes Chaos verwandelt die Zeltbühne im Handumdrehen in ein Tropenhaus. Völlig unberechenbar zocken sie die Songs ihres Debüts &#8222;Tante Chrystal Uff Crack Am Reck&#8220; runter und als <strong>Sören</strong> mit der Trompete die Bühne betritt, ist die Unordnung perfekt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28235" aria-describedby="caption-attachment-28235" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28235" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28235" class="wp-caption-text">Dopethrone</figcaption></figure>
<p>Draußen an der frischen Luft geht es mit den <strong>Kanadiern DOPETHRONE </strong>weiter. Irgendwie komme ich mit ihren neuen Songs vom kürzlich erschienenen Album &#8222;Transcanadian Anger&#8220; noch nicht so richtig klar, aber altbekannte Songs wie <em>&#8222;Dark Foil&#8220;</em> oder <em>&#8222;Scum Fuck Blues&#8220;</em> schlagen wie eine Bombe ein. Als bei Letzterem auch noch <strong>BONGZILLA</strong>-Fronter <strong>Muleboy</strong> die Bühne betritt, ist die ganze Show perfekt. Wahrscheinlich verkörpert niemand den Liedtitel besser als <strong>DOPETHRONE</strong>-Sänger <strong>Vincent</strong> und <strong>Muleboy</strong>. Zwei richtige <strong>Outlaws</strong> eben.</p>
<p>Auf <strong>THE MACHINE</strong> hab ich mich mit Abstand am meisten auf dem diesjährigen <strong>Stoned</strong> gefreut. Besonders gespannt war ich auf ihren neuen Bassisten <strong>Sander Haagmans</strong>, vielen von <strong>SUNGRAZER </strong>bekannt. Nachdem gestern ihr neues Album &#8222;Faceshift&#8220; veröffentlicht wurde, werden mit dem Titelsong und <em>&#8222;Crack You&#8220; </em>auch gleich zwei neue Songs zum Besten gegeben. Als dann noch <strong>SUNGRAZER</strong>s <em>&#8222;Common Believer&#8220;</em> angestimmt wird, ist die Party perfekt und die Bierfontänen im Publikum nehmen kein Ende. Bei diesen Temperaturen ist das nicht mal eklig, sondern eine willkommene Erfrischung.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28237" aria-describedby="caption-attachment-28237" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28237" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28237" class="wp-caption-text">The Machine</figcaption></figure>
<p>Während <strong>SONS OF OTIS</strong> spielen, muss ich mir erstmal eine kleine Auszeit gönnen und bei einer kühlen Blondine akklimatisieren.<br />
<strong>HOT LUNCH</strong> kannte ich bisher nur vom Namen. Ihre Musik ist das komplette Gegenteil vom Wetter. Während ich langsam keine Lust mehr auf den Planeten habe, machen die Jungs aus <strong>San Francisco</strong> richtig Spaß und sind eine musikalische Erfrischung. Ihr <strong>Garage-Surf-Acid-Punk-Mix</strong> geht sofort ins Ohr und benötigt nahezu keine Anlaufzeit. Leichte Kost in harten Situationen &#8211; so muss das sein!</p>
<p>Ich will nicht sagen, dass es jetzt noch anspruchsloser wird, aber ein bisschen etwas von wildgewordenen Neandertalern haben <strong>BONGZILLA </strong>schon. Sänger und Gitarrist <strong>Muleboy </strong>ist die gesteinigte Verrücktheit in Person. Wie immer werden größtenteils Songs vom 2002er-Album &#8222;Gateway&#8220; gespielt. Als dann aber, während ich gerade auf dem Weg Richtung <strong>Dixi</strong> bin, <em>&#8222;Weedy Woman&#8220;</em> von &#8222;Amerijuanican&#8220; erklingt, sagt mir meine Blase sofort: &#8222;Promillo, hiergeblieben!&#8220; Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich was von diesem Album live höre und deswegen wird mir dieser Auftritt noch länger in Erinnerung bleiben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28239" aria-describedby="caption-attachment-28239" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28239" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28239" class="wp-caption-text">Bongzilla</figcaption></figure>
<p>Eine wahre <strong>Stoner Rock-Legende</strong> beschließt nun auch schon das diesjährige <strong>Stoned</strong>. Mit <strong>NEBULA</strong> konnten <strong>Fred &amp; Co. KG</strong> keinen besseren Abschluss organisieren. Ich begutachte den Auftritt von der Bühne und bin ziemlich überrascht, wie jung und frisch die Musiker von hinten aussehen. Seit über 20 Jahren sind die Jungs aus <strong>Los Angeles</strong> nun schon unterwegs, scheinbar ohne Schaden genommen zu haben. Als ich ihre Gesichter dann jedoch erblicke, sieht man ihnen ihr Alter aber schon an. Also denkt daran, wenn ihr von vorn nicht mehr so frisch wirkt, achtet darauf, dass ihr wenigstens von hinten noch geil ausseht! Neben <em>&#8222;To The Center&#8220;</em>, <em>&#8222;All The Way&#8220; </em>und <em>&#8222;Long Day&#8220;</em> werden sämtliche anderen Stoner-Hymnen zum Besten gegeben, die diese Szene maßgeblich mit beeinflusst haben. In meinen Augen war das der beste <strong>Stoned-Abschluss</strong>, den ich bisher auf diesem Festival erleben durfte. Frisch, bekannt und mit einem Sound ausgestattet, der einen einfach nur träumen lässt.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Tja, was bleibt über das <strong>Stoned</strong> zu sagen. Für mich bleibt es einfach das Festival Nummer 1, wenn es um <strong>Gemütlichkeitsrock</strong> geht, auch wenn es mit dem <strong>Freak Valley</strong> harte Konkurrenz hat. Wobei, von Konkurrenz kann man hier gar nicht sprechen, eher Bereicherung. Denn einen wirklichen Konkurrenzkampf gibt es in dieser Szene wohl kaum, da sie eine riesige Familie ist!<br />
Einen klitzekleinen <strong>Kritikpunkt</strong> gibt es trotzdem. Von mir aus könnte die Aftershowparty ruhig etwas länger gehen. Oder ihr könnt die Musik auch ab 3.30 Uhr leiser machen, aber bitte lasst sie nicht komplett verstummen!</p>
<blockquote><p>Bis nächstes Jahr, STONER!</p></blockquote>
<p>Wer Interesse daran hat, verschiedene Undercover-Festivalgäste (inklusive mir!) zu sehen, sollte sich die <strong>Slideshow</strong> nicht entgehen lassen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/stoned-from-the-underground-2018-familientreffen/">Stoned From The Underground 2018 &#8211; Familientreffen auf dem Erfurter Glutacker</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Es geht in die heiße Phase! &#8211; Vorbericht Stoned From The Underground 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2018 13:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Sascha und das Stoned from the Underground - das ist die innigste Beziehung seit Bandwurm und Mensch... Und musikalischer dazu! Lest, was abgeht und schaut vorbei. Auf Pfeffi und geile Mucke! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/es-geht-in-die-heisse-phase-vorbericht-stoned-from-the-underground-2018/">Es geht in die heiße Phase! &#8211; Vorbericht Stoned From The Underground 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Hilfe, ich glaube ich werde alt&#8230;</h4>
<p>Früher wollte ich meinen Eltern nie glauben, als sie mir sagten, dass die Zeit nur so verfliegt. Mittlerweile merke ich es selbst. Ein Jahr fühlt sich maximal wie <strong>4 Monate</strong> an, wenn überhaupt. Irgendwie rauscht alles nur so an einem vorbei und doch hat es etwas positives: Endlich steht das <strong>Stoned From The Underground</strong> wieder vor der Tür. Vom <strong>12.-14. Juli</strong> findet das diesjährige <strong>Stoned</strong> wieder am <strong>Alperstedter See</strong> in <strong>Erfurt-Stotternheim</strong> statt.</p>
<p>Musikalisch geht es im <strong>Stonermekka</strong> dieses Jahr ganz schön in die Breite! Von <strong>Sludge</strong> (<strong>EYEHATEGOD</strong>, <strong>DOPETHRONE</strong>) über klassischen <strong>Doom</strong> (<strong>ORCHID</strong>) bis hin zum <strong>klassischem Stoner</strong> (<strong>NEBULA</strong>) ist wieder alles dabei. Wer es eher <strong>krautig</strong> mag, kommt bereits am Donnerstag bei <strong>WUCAN</strong> voll auf seine Kosten. Mit <strong>LONG DISTANCE CALLING </strong>bereichert eine <strong>Postrock-Kapelle</strong> das Line Up, während bei <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> eher die härtere Fraktion vor die Bühne gelockt wird.<br />
Wie jedes Jahr wird jeder Tag wieder von 2 Bands auf der kleineren <strong>Zeltbühne </strong>eröffnet, wobei ich mich in diesem Jahr besonders auf <strong>TSCHAIKA 21/16</strong> freue. Ich kann es nicht in Worte fassen, was diese verrückten Berliner auf der Bühne treiben. Schaut euch dieses <strong>Noiserock-Chaos</strong> einfach an, um euch selbst ein Bild zu machen.</p>
<p>Doch nicht nur die Bands laden dazu ein, dem beschaulichen Vorort der <strong>thüringer Landeshauptstadt&nbsp;</strong>einen Besuch abzustatten. Nahezu alle&nbsp;<strong>Wetter-Websites</strong> sind sich einig, dass wir das diesjährige&nbsp;<strong>Stoned</strong> bei herrlichem Sonnenschein genießen können. Wem es zu heiß wird, der kühlt sich nicht nur mit Bier ab, sondern stürzt sich in die Fluten des direkt angrenzenden Sees!</p>
<p>Das reicht dir immer noch nicht als Grund, hinzufahren? Dann lies dir&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIER</strong> </a>einfach meine <strong>Lobeshymnen </strong>aus dem Vorjahr durch!</p>
<p>Und damit niemand eine Band verpasst, gibt es hier noch die <strong>Running Order</strong>:</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/36476598_1887530554636952_8026106747263385600_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28028" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/36476598_1887530554636952_8026106747263385600_n.jpg" alt="" width="679" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/36476598_1887530554636952_8026106747263385600_n.jpg 679w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/36476598_1887530554636952_8026106747263385600_n-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></a>
<p><strong><a href="http://www.sftu.de/" target="_blank" rel="noopener">STONED FROM THE UNDERGROUND WEBSITE</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/stonedfromtheundergroundfestival/" target="_blank" rel="noopener">STONED FROM THE UNDERGROUND FACEBOOK</a></strong></p>
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		<title>Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017/">Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach knapp vier Stunden Fahrt kommen wir an. Und kurz nach der Autokontrolle und Bändchenübergabe lauert schon <strong>das erste Hindernis</strong>. Ihr könnt euch nicht vorstellen, WIE schwer es ist,<strong> 12 Autos in Kolonne</strong> zusammen auf das Campgelände zu kriegen. Selbst wenn jedes einzelne davon eine gelbe Platte hat und offensichtlich zu dem Wagen vor und hinter sich gehört. <strong>Erst nach längerem Bequatschen von mindestens zehn Securities </strong>ist es dann doch irgendwie machbar, <strong>nicht in acht verschiedene Richtungen geleitet </strong>zu werden.</p>
<h1>Mittwoch – Der Tag der Überraschungen</h1>
<p>Den ersten Campingtag gut überstanden, machen wir uns erstmal auf aufs In-Field. Zwar ist dieses am ersten Tag erst zur Hälfte geöffnet, zum Schnuppern und Futtern reichts aber vorerst. Das Allererste, was auffällt: <strong>Keine Zeltbühne!</strong> Diese wurde ersetzt durch eine Standart-Open-Air-Bühne, die neue T-Stage. Das finde ich <strong>relativ traurig</strong> – Zeltbühnen haben etwas Eigenes, das Open-Air-Bühnen nicht bieten können: ihnen wohnt eine eingebaute, geschlossene Atmosphäre inne, Konzerte sind hier immer irgendwie besonders. In ihrer Eingegrenztheit formen sie einen eigenen (Vorsicht Fachbegriff!) heterotopischen Raum. Eine <strong>eigene kleine Welt zwischen Band, Musik und Publikum</strong> sozusagen. Etwas, das große Open-Air-Bühnen nur manchmal mit Müh‘ und Not erreichen. Schade, ich hätte gerne all die spätabendlichen Black-Metal-Konzerte, die auf dem Plan standen, in einer solchen Zeltatmosphäre erlebt. Warum diese Bühne fehlt und durch die neue T-Stage, resp. die alte Party-Stage ersetzt wurde, sollte mir allerdings später bekannt werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21283" aria-describedby="caption-attachment-21283" style="width: 787px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg" width="797" height="531" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 797px) 100vw, 797px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21283" class="wp-caption-text">Keine Zeltbühne weit und breit [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>Denn es folgen die <strong>Überraschungsgigs</strong>! Bis auf dem Festival selbst wurde nicht bekanntgegeben, wer diese sechs aufeinanderfolgenden Surprise Acts am ersten Tag sein würden. Doch damit hätte niemand gerechnet: Riesige Namen wie <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>AMON AMARTH</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> spielen an jenem ersten Tag eine Zusatzshow – und zwar mit <strong>Sets aus vergangenen Tagen</strong>! Als Andenken an <strong>MICHAEL „T“ TRENGERT</strong>, den verstorbenen Geschäftsführer des Festivals, geben am Eröffnungstag des zwanzigsten <strong>SUMMER BREEZE</strong> diese Bands, die zudem alle eine eigene Geschichte mit diesem Menschen haben, jeweils eine Oldschool-Show zum Besten. Die Begeisterung ist groß, das Konzept ist genial. Der Mangel an Kapazität einer Zeltbühne ist es, der die Organisatoren dazu verleitet hat, diese für dieses Jahr durch die neue alte Party-/T-Stage zu ersetzen, besonders mit Hinsicht auf diese Konzerte. Voraussichtlich wird es <strong>nächstes Jahr wieder eine Zeltbühne</strong> geben, meine Bedenken waren also umsonst.</p>
<h3>(K)ein Blick zurück?</h3>
<p>Dennoch fällt auf, dass sehr viele Festivalbesucher überhaupt noch nicht mitbekommen zu haben scheinen, was für ein spezielles Schmankerl sie gerade auf dem In-Field verpassen, als wir uns auf zu <strong>IN EXTREMO</strong> machen. Viele ahnungslose, verwunderte Gesichter lassen sich auf dem Campinggelände erblicken, als plötzlich Scharen von Metallköppen zu den Bühnen marschieren. Das Konzert ist demnach zwar gut besucht, läuft aber nicht über vor Menschen – sehr genießbar also. <strong>IN EXTREMO</strong> machen Stimmung und hauen einen Oldtimer nach dem anderen raus. Neben Evergreens wie „<em>Herr Mannelig</em>“ und dem „<em>Wind</em>“ hat man hier auch endlich wieder die Möglichkeit, in den <strong>Genuss sehr selten gewordener Leckerlis</strong> wie dem „<em>Palästinslied</em>“, „<em>Omnia Sol Temperat</em>“ oder den „<em>Merseburger Zaubersprüchen</em>“ zu kommen. <strong>Ein Konzert, auf das mit Sicherheit viele IN-EXTREMO-Fans früherer Stunde lange gewartet haben. </strong></p>
<p>Als nächstes steht die &#8222;Special Show&#8220; von <strong>POWERWOLF</strong> auf dem Speiseplan, welche jedoch kaum als solche bezeichnet werden kann. Der <strong>einzige Unterschied</strong> zu den vier oder fünf von mir zuvor absolvierten Gigs der heiligen Werwölfe ist, dass sie hier <strong>zum ersten Mal seit 2014</strong> „<em>Kiss Of The Cobra King</em>“ zum Besten geben. Davon abgesehen: wie immer eine höchst professionelle Show, guter Sound, motivierte Crowd, motivierte Band – <strong>was will man mehr</strong>. Es wird ordentlich gefeiert und mitgegrölt.</p>
<h3>Ade, du schönes Schiff!</h3>
<p>Nun steht bevor, worauf ich mich an diesem überraschungsgeladenen Mittwoch am meisten freue: <strong>AMON AMARTH</strong> treten <strong>mit einem Oldschool-Set</strong> auf. Als nicht allzu großer Fan derer jüngeren Entwicklung bin ich natürlich Feuer und Flamme für ein solches Happening. Und die Liederauswahl ist tatsächlich großartig. Einmal mehr denke ich voll Mitleid an diejenigen Menschen, die immer noch nichts ahnend unter ihren Pavillons verharren, während die Schweden glorreiche Lieder vergangener Tage anstimmen. Neben etlichen Tracks von „With Oden On Our Side“ hauen sie sogar „<em>Versus The World</em>“, „<em>For The Stabwounds In Our Backs</em>“, „<em>Thousand Years Of Oppression</em>“ und „<em>The Last With Pagan Blood</em>“ raus. Der <strong>Sound</strong> lässt leider im Vergleich zu den vorigen Bands etwas zu wünschen übrig, aber das soll heute <strong>keinem im Publikum die Laune verderben</strong> können.</p>
<p><strong>Das hölzerne Schiff</strong>, das die Wikinger vor acht Jahren hier auf dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> einweihten und seither in Betrieb hielten, wird mit dieser Show in den Ruhestand gesetzt – <strong>und fortan jährlich auf dem Festival als Bar</strong> wiederkehren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21292" aria-describedby="caption-attachment-21292" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21292" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-1024x578.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21292" class="wp-caption-text">Die Bühnendeko hat ausgedient! [Pic @Mich]</figcaption></figure>
<h1>Donnerstag – Die ersten Headlinershows</h1>
<p>Der Donnerstag ist da – und damit der erste „richtige“ Festivaltag! Das gesamte In-Field hat jetzt geöffnet. Es bietet wieder unzählige Essenstände und Läden mit CDs, Kleidern und tonnenweise unnötigem Kram rund um die olle Metalmucke. Auch in dieser bösen, „trven“ Welt der <strong>Satanistenmusik</strong> hat man scheinbar mittlerweile gemerkt, dass <strong>Einhörner die neueste Marketingstrategie</strong> sind. Man entkommt ihnen an keiner Ecke. Irgendwie <strong>ekelhaft</strong>.</p>
<p><strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> verpasse ich leider fast gänzlich, was ich erst recht schade finde, als ich dort ankomme und mich das letzte Lied in <strong>an Perfektion grenzendem Sound</strong> und wunderbar hineinsaugender <strong>Atmosphäre</strong> noch kurz aber effektiv in eine andere Welt zu verführen weiß. Und das trotz drückender Mittagssonne. Verdammt.</p>
<p>Gleiche Bühne, ein paar Stunden später: <strong>DECAPITATED</strong>. Schon letzte Woche durfte ich mir von den Polen ordentlich die Ohren waschen und <strong>das Genick massieren</strong> lassen. Allerdings <strong>fehlt</strong> <strong>diesmal ein Gitarrist</strong>, was zum Teil auffällt, allerdings kaum stört. Die Gitarrensoli sitzen, verbleibender Klampfenmann spielt mal seine Spuren, mal die seines abwesenden Artgenossen. Wenn auch nicht immer ganz perfekt, so macht man das Beste aus der Situation. Die Energie ist da, die Konzertbesucher gehen ab. <strong>Leider setzt gegen Ende auch noch das Mikrofon aus</strong>, und sowohl im letzten Lied wie auch in der letzten Ansage ans Publikum kann man sich nur noch per Lippenlesen ausmalen, was der Sänger uns mitteilen will. Ein gutes Konzert unter einem schlechten Stern.</p>
<h3>Die neue Bühne</h3>
<p>Nun geht es endlich zu den zwei <strong>Hauptbühnen</strong>. Sie heißen anders als in den Jahren davor, statt Main- und Pain-Stage gibt es jetzt Summer- und Breeze-Stage. <strong>Doch was ist das?</strong> Weit und breit ist keine zweite Hauptbühne zu sehen. Und dann erklärt man es mir: <strong>Die Summer-/Breeze-Stage ist eine Drehbühne.</strong> Während die eine Band spielt, wird auf der Rückseite für das nächste Konzert aufgebaut und der Sound gecheckt. Und zwischen den Konzerten dreht sich der gesamte Bühneninhalt um 180 Grad. <strong>Woah</strong>. Das hat schon was. <em>WIE</em> geil diese neue Bühne allerdings wirklich sein wird, wird mir erst beim nächsten Konzert klar werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21286" aria-describedby="caption-attachment-21286" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21286" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21286" class="wp-caption-text">Wahrlich ein Koloss [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure><strong>AMON AMARTH</strong> zum zweiten Mal – diesmal die angekündigte <strong>Headliner-Show</strong>. Und ehrlich gesagt, ich kann <strong>kaum in Worte fassen, wie gut</strong> dieses erste große Konzert auf der neuen Stage ist. Der <strong>Sound sitzt quasi zu hundert Prozent</strong>, und <strong>die Bühne bietet</strong> <strong>optisch einfach ein Spektakel sonder Gleichen</strong>: Nicht nur die Kulisse des Konzerts ist ebenso bombastisch wie aufwändig, auch die Licht- und Feuershow ist gleichwohl atemberaubend und perfekt auf das Konzert zugeschnitten.</p>
<p>Des Weiteren ist es wahrlich ein anderes Gefühl, diese einzelne, monolithisch platzierte, riesige Bühne im Zentrum des Geschehens zu erleben, als zwei mittelmäßige Stages nebeneinander zu haben, wobei auf der gerade nicht benutzten störende Soundchecks und nerviges Rumgewusel stattfinden. Dafür gibts hier links und rechts zwei riesige <strong>Dämonenfiguren</strong>, die den Blick auf die Bühne leiten, und die selbst in einer eigenen Lichtshow prachtvoll die Atmosphäre unterstützen. Außerdem ist es, dank neuem <strong>Schleusensystem</strong>, relativ gut möglich, einen guten Platz ohne zu viel Gedränge und Gekämpfe zu ergattern. Wow. <strong>So etwas sollen die Kollegen vom WACKEN erstmal hinkriegen.</strong> In neun Jahren und über 25 Festivals habe ich so etwas noch nicht erlebt. Scheiß auf die Zeltbühne – das hier ist bei Weitem die großartigste Bühne, vor der ich je stand. aufwändig, perfekt ausgeführt und mit Expertise in allen wichtigen Bereichen – alles addiert sich zu einer <strong>perfekten Konzert-Experience.</strong> Danke, <strong>SUMMER BREEZE!</strong></p>
<h3>AMON EXTREMO, die Zweite</h3>
<p>Um auf das Konzert zurückzukommen: Es werden <strong>viele Lieder des neuen Albums</strong> gespielt, und ich muss sagen, dass diese mir Live bei Weitem <strong>besser gefallen als auf Platte</strong>, und wahrscheinlich sogar eher zu diesem Zwecke konzipiert worden sind. Davon abgesehen dürfen Klassiker wie „<em>Pursuit Of Vikings</em>“ und „<em>Death In Fire</em>“ auch diesmal nicht fehlen, und als gegen Ende bei „<em>Twilight Of The Thunder God</em>“ der Vorhang fällt und <strong>ein riesiger Jormungand</strong> episch auf der Bühne thront, ist der Gig perfekt. Wahrlich ein <strong>audiovisuelles Spektakel</strong>, das seines Gleichen sucht. Selbst der doch sehr unpassende Gastauftritt von <strong>DORO PESCH</strong> kann dies nicht mehr kaputtmachen.</p>
<p>Als nächstes geben sich dann wieder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ADkIXmKO_lQ"><strong>IN EXTREMO </strong></a>auf der gleichen Bühne die Ehre. Leider muss ich das Konzert aus persönlichen Gründen in der Hälfte verlassen. Bis dahin zumindest trifft aber alles zuvor Gesagte auch hier zu – sehr coole Kulisse, überzeugender Sound, tolle Feuer- und Lichtshow. Im Gegensatz zum Vortag jedoch haben die <strong>Spielleute fast ausschließlich Songs der letzten drei Scheiben im Gepäck.</strong> Dies sorgt allerdings nicht für weniger Stimmung im Publikum. Sehr schön!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21285" aria-describedby="caption-attachment-21285" style="width: 824px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg" width="834" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 834px) 100vw, 834px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21285" class="wp-caption-text">Spektakel [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Ein finsterer Restabend</h3>
<p>Düster, folkig und atmosphärisch wird es dann am späten Abend mit <strong>WARDRUNA</strong>. Bis kurz vor dem Festival wusste ich nicht mal, dass dieses Projekt rundum <strong>GAAHL</strong> (Ex-<strong>GORGOROTH</strong>-Sänger) überhaupt live existiert. Die <strong>okkulten Instrumente</strong> und die ruhigen, tief in nordischer Spiritualität verankerten Lieder entfalten sofort ihren hypnotischen Sog. Die Musik bietet an, sich komplett in sie hineinfallen zu lassen und <strong>davonzuträumen</strong>. Ein seltenes und interessantes Erlebnis, <strong>WARDRUNA</strong> einmal live sehen zu können. Dennoch schaffe ich es dank Müdigkeit nicht ganz bis zum Ende, und muss irgendwann abdrehen um nicht im Stehen <strong>wegzuratzen</strong>, weswegen ich mir selbst auch ein bisschen böse bin, muss ich gestehen.</p>
<p>Voll roher Energie ist dann im Gegenzug dazu das letzte Konzert des Abends: <strong>FIRTAN</strong> aus dem <strong>Schwarzwald</strong> rütteln mich laut und polyphon wieder aus dem Halbschlaf. <strong>Leider</strong> spielen sie auf der ungünstigen, winzigen und insgesamt eher <strong>sinnlosen Camel-Stage</strong>, bei der es meist sowohl am Sound als auch an der Atmosphäre hapert. Dennoch schaffen sie es, das anwesende Publikum zu begeistern und mit ihren <strong>zugleich harten und symphonischen</strong> Klängen die Mähnen ordentlich durchzuschütteln – ein guter Abschluss für einen ereignisvollen Tag, und gleichzeitig für die erste Hälfte des <strong>SUMMER BREEZE 2017</strong>.</p>
<h1>Freitag – Von unterirdisch üblem und galaktisch gutem Sound</h1>
<p>Im „<strong>Campsite Circus</strong>“, einer eher kleinen <strong>Zirkuszeltbühne außerhalb des In-Fields</strong>, soll es der Legende nach <strong>Akustikkonzerte</strong> von <strong>ELUVEITIE, FIDDLER’S GREEN, KNORKATOR</strong> und mehr geben. Soll heißen, dass diese Shows zwar sehr wohl in der Running Order zu finden sind, allerdings einen <strong>streng limitierten Einlass</strong> haben (666 Leute, wenn ich mich nicht irre). Man konnte im voraus Tickets dafür gewinnen, doch wer Glück hat und/oder früh genug an ist, kommt auch so rein. Und so schaffe ich es, <strong>durch einstündiges Warten</strong> vor dem Bühnenzelt, mich ohne Reservierung <strong>in die erste Reihe bei ELUVEITIE</strong> zu schmuggeln.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21284" aria-describedby="caption-attachment-21284" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21284" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21284" class="wp-caption-text">Das Zirkuszelt von innen [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Leider ist dieses eigentlich vielversprechend klingende Konzert <strong>kaum genießbar</strong>. Nicht, dass die Lieder nicht cool wären, nicht, dass die Band irgendwelche bemerkbaren Fehler spielen würde – das <strong>Problem liegt einzig und allein beim Sound</strong>. In einer so kleinen Location sollte es doch wirklich möglich sein, eine Band aus ein paar Akustikinstrumentalisten und zwei gechillten E-Gitarreros irgendwie ordentlich abzumischen. Aber nein. Flöte hört man erst nach drei Liedern, manchmal gar nicht. Frontmann <strong>CHRIGEL GLANZMANN</strong>s<strong> Mandola</strong>, die er quasi konstant spielt, <strong>ist stumm bis zum zweitletzten Song</strong> – erst, als er voller Inbrunst einen unhörbaren Solopart vor sich hin klimpert, fällt den Tontechnikern auf, dass sie eventuell etwas vergessen haben. Da fragt man sich doch: <strong>Tut denn so etwas wirklich Not? </strong></p>
<p>Als Entschädigung dafür ist dann später bei der Metalshow <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Nnm9sZuTIpw"><strong>ELUVEITIE</strong></a>s die eine <strong>Gitarre so laut, dass alle Folkinstrumentale integral dahinter verschwinden</strong>. Und das quasi das ganze Konzert lang. Ausnahme sind ironischerweise die paar Akustiklieder, die die Schweizer auch auf der großen Bühne präsentieren. Trotz all dem, und trotz dem mittlerweile aufgekommenen Regen und Sturm, feiern und moshen nicht wenige Besucher voll guter Laune das ganze Konzert lang.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21287" aria-describedby="caption-attachment-21287" style="width: 817px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg" width="827" height="620" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21287" class="wp-caption-text">Schade um den Sound [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Schlechtes Wetter – Gute Laune!</h3>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=QE-HopOCZhE&amp;t=550s"><strong>CHILDREN OF BODOM</strong></a> – Regen! Schlamm! Egal! Spätestens nachdem Fronter <strong>Alexi Laiho</strong> das Publikum auffordert, <strong>dem schlechten Wetter den Mittelfinger </strong>zu zeigen, machen die Umstände keinem mehr was aus. Diejenigen Menschen, die sich durch den ekelhaft nassen Sturm übers ganze In-Field zur Bühne gekämpft haben, sind definitiv nicht hier, um sich davon die Stimmung verderben zu lassen. Anderthalb Stunden geht die Fete – <strong>anderthalb Stunden Oldschool-COB-Action</strong>. Diese Band hat irgendwann im Laufe ihrer Karriere verstanden, dass Festivalbesucher sich kaum für ihre neuen Alben interessieren. Scheint sie aber nicht zu stören: bereitwillig spielen sie wieder einmal nur einen einzigen Track, der jünger als 2008 ist, der Rest der Setlist zieht sich durch <strong>die ersten fünf Alben</strong>. Und das Publikum liebt es.</p>
<p>Im direkten Anschluss gönne ich mir dann <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R4fdxXJ7OpA"><strong>KREATOR</strong></a>. Auch diese Band live zu erleben, ist immer wieder ein Fest. Eine gut balancierte Setlist aus <strong>alter Härte und neuer Virtuosität</strong>, ein ordentlicher und genau richtig lauter Sound, fette Bühnenkulisse (zehn Bildschirme mit angepasster Videoshow zu jedem Song, ein riesiger <strong>KREATOR</strong>-Kopf verharrt bedrohlich in der Bühnenmitte) und ein musikalisch <strong>professionell abgelieferter Gig</strong> machen dieses Konzert zu einem der großartigsten des ganzen Festivals. <strong>KREATOR</strong> sind wahrlich eine jener Gruppen, die nach über 30 Jahren Bandgeschichte in der <strong>Blüte ihrer Jugend und an der Spitze ihrer Fähigkeiten</strong> angekommen zu sein scheinen. Die Crowd ist gleicher Meinung – es gibt Circle Pits und Wall of Deaths in Hülle und Fülle. Dazu kommt noch eine stimmungsaufheizende Licht- und Feuershow, wie man sie mittlerweile von dieser Bühne gewohnt ist, und alles schließt sich zu einem äußerst wohlbekommenden Gesamtwerk zusammen.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21288" aria-describedby="caption-attachment-21288" style="width: 818px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21288" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg" width="828" height="621" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21288" class="wp-caption-text">Die Allmächtigen [Pic@ Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Neue Songs, neuer Gitarrist, neues Glück?</h3>
<p>Die letzte Band des Abends ist für mich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gEkcSEoU1bE"><strong>WINTERSUN</strong></a>. Hier sitzt der Sound leider nicht ganz perfekt, doch die <strong>virtuose Performance</strong> macht dieses kleine Manko schnell wieder wett. Und das, obwohl sie mit <strong>Ersatzdrummer</strong> spielen. Episch und kraftvoll wirkt das Ganze, und auch Sänger <strong>JARI MÄENPÄÄ</strong>s Vocals klingen richtig gut, seit er sich dazu entschieden hat, das Gitarrenspiel live sein zu lassen und dafür einen <strong>weiteren Gitarristen</strong> mit an Bord zu nehmen. Einziges Problem: die Songs der neuen Platte eignen sich nicht allzu sehr für Live-Shows. Zu wenig Eingängigkeit, zu viel Monotonie sobald der Sound nicht zu hundert Prozent ist, wie er soll. Besonders, wenn bei „<em>Eternal Darkness (Autumn)</em>“ das <strong>Gitarrengewummer</strong> die Keyboard-/Samplespuren frisst, ist die Gefahr hoch, dass das Lied einfach nur nach monotonem, langweiligem Geblaste klingt und <strong>niemand was davon hat</strong>.</p>
<h1>Samstag – Die finale Fete</h1>
<p>Kaum legt man sich dreimal schlafen, schon befindet man sich plötzlich am Morgen des letzten Festivaltags. Erstmal die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong> zum Frühstück reinziehen. Bekommt allerdings nicht besonders. Matschiger Sound, stumpfe Quatschmusik. <strong>Was hatte ich eigentlich erwartet?</strong></p>
<p>Diese wenig erfrischende Erfahrung wasche ich im Anschluss dann mit dem Auftritt der französischen Deathgrinder <strong>BENIGHTED</strong> ab. Eine <strong>Wand aus musikalischer Brutalität</strong> brettert von der Bühne in das recht kleine Publikum hinein, technisch auf höchstem Niveau und bei Weitem <strong>schneller</strong> als alles, was ich hier dieses Jahr sonst so gehört habe. Leider gibt es einige technische Soundprobleme am Schlagzeug, die immer wieder durchblitzen, und die Band ist knapp zehn Minuten vor Ende ihrer eigentlichen Spielzeit schon mit ihrem ganzen Programm durch. Schade. <strong>War trotzdem geil</strong>.</p>
<p><strong>KNORKATOR</strong> beweisen dann, <strong>im Gegensatz zu den</strong> <strong>GRINDFUCKERS</strong>, tatsächlich <strong>musikalische Fähigkeiten</strong>, und sind dazu auch noch lustig und kreativ. Ich komme leider erst mitten im Konzert bei der Bühne an, als gerade „<em>Ich Hasse Musik</em>“ in einer alternativen Jazzversion mit einer Gruppe von Gastmusikerinnen und -sängerinnen erschallt. Es wird wie immer viel Quatsch auf der Bühne gemacht, die Massen singen brav „<em>Wir Werden</em>“ (alle sterben) <strong>im Chor</strong> mit, und auch ansonsten lässt sich das Konzert gut <strong>zu ‘nem</strong> <strong>teuren Food-Truck-Burger und ‘nem fast genauso teuren Festivalbier</strong> genießen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21295" aria-describedby="caption-attachment-21295" style="width: 830px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21295" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg" width="840" height="563" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21295" class="wp-caption-text">Like a Buzz [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>
<h3>Wolfsgesang und Himmelsbrand</h3>
<p>Nach einer längeren Pause gehe ich dann z<del>ähneputzen, pullern, und ab ins Bet</del>t zum <strong>WOLFCHANT</strong>-Konzert, welches überraschenderweise auf der kleinen Camel Stage stattfindet (ich dachte irgendwie, die wären bekannter als das!). Der Sound ist verhältnismäßig OK, besonders die <strong>Stimmen der zwei Sänger ergänzen sich sehr gut</strong>. Irgendwie habe ich das Gefühl, die ganze Band bestünde schon wieder aus komplett anderen Leuten als vor zwei Jahren. Besonders über den <strong>Drummer</strong> wundere ich mich. Den schnelleren <strong>Double-Bass-Passagen</strong>&nbsp; weicht er zwar <strong>geschmeidig aus,</strong> indem er sie kreativ ersetzt, scheint sie aber nicht spielen zu können. Nach drei Liedern muss ich dann auch schon gehen, um mir <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gWHgHpCk8u4"><strong>HEAVEN SHALL BURN</strong></a> anzusehen.</p>
<p>Ein weiteres Headlinerkonzert auf der Hauptbühne, ein weiterer Grund sich zu freuen! Wie bei allen zuvor ist der <strong>Sound wunderbar</strong>, die Band motiviert und Show wie Kulisse ebenso stimmig wie atemberaubend. Ich kann mich gar nicht oft genug wiederholen. Bei „<em>Black Tears</em>“ gibt’s dann einen Gastauftritt vom legendären <strong>DAN SWANÖ</strong> am Gesang, dessen <strong>Mikrofon</strong> seitens der Soundtechniker allerdings <strong>fast die Hälfte des Auftritts nicht eingeschaltet</strong> ist. Toll. Auch muss ich leider erwähnen, dass Sänger <strong>MARKUS BISCHOFF</strong>s <strong>Vocals</strong> live des Öfteren <strong>alles andere als gut</strong> klingen. Scheint aber anscheinend keinem aufzufallen – oder zumindest niemanden zu stören. Die Energie kommt rüber – und das spiegelt sich auch in der <strong>Bewegungsfreudigkeit der Masse</strong> wider.</p>
<h3>Es ist ein KORNiger Samstag, meine Kerle</h3>
<p>Da ich mit der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8cj4_sCcBag"><strong>KORN</strong> </a>absolut nichts anfangen kann, lasse ich dazu unseren <strong>Sébastien</strong> zu Wort kommen:</p>
<p>„Kurz nach 22 Uhr, mit ein paar Minuten Verspätung, treten dann mit <strong>KORN</strong> in wiedervereinter Besatzung vor das zahlreich angereiste Publikum. Sie liefern ein sehr <strong>homogenes Set</strong> ab, quer <strong>durch ihre Bandhistorie</strong>. Sound und Bühne erstrahlen in voller Pracht&nbsp;– so macht Nu Metal Spaß! Nach dem Konzert hört man <strong>viele zufriedene Stimmen aus dem Publikum</strong>. Gekrönt wird der Auftritt mit einem fulminanten Jubiläumsfeuerwerk des Festivalveranstalters.“</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21289" aria-describedby="caption-attachment-21289" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21289" class="wp-caption-text">Es wird gefiedelt [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Währenddessen mache ich mich auf den Weg zu <strong>FIDDLER’S GREEN</strong>, welche auf der T-Stage Herzen und Waden der (vielzählig erschienenen) Gäste aufflammen zu lassen wissen. Das Konzert ist eine einzige irische Folkparty. Spätestens als die Truppe das Publikum sich erst hinsetzen, dann zur Musik <strong>aufspringen und abdancen</strong> lässt, ist jeder – und damit meine ich wirklich <em>jeden</em> – involviert. <strong>Spaßfaktor über 9000</strong>. Wäre dies nicht eigentlich ein Metalfestival, würde ich doch glatt behaupten, das <strong>FIDDLER’S-GREEN</strong>-Konzert sei <strong>eines der besten</strong> Konzerte der ganzen vier Tage gewesen.</p>
<h3>20 Jahre FINNTROLL</h3>
<p>Müde und glücklich schleppe ich mich zur letzten Show auf meiner Liste: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gBxIABb7mPU&amp;t=324s"><strong>FINNTROLL</strong></a>. Diese wirken erstmal auf der riesigen Bühne <strong>relativ winzig</strong>, da sie ohne viel Kulisse oder sonstiges Trara auftreten. Auch <strong>der Sound wird ihnen nicht gerecht.</strong> Gitarren verschwinden hinter dem Bass, und das Keyboard klingt auch eher nach einem lustigen Rummel-Drehorgler als nach der epischen, einhüllenden Soundkulisse die man sonst so bei <strong>FINNTROLL</strong> von diesem kennt. Dennoch verbreitet der Auftritt ordentlich Spaß. Das Set ist auch ein interessantes: Als <strong>20-Jahres-Special</strong> spielen die Finnen in <strong>chronologischer Reihenfolge von jedem ihrer Alben</strong> ein bis drei Lieder. Trotz der ungünstigen Umstände ein netter Abschluss für das diesjährige <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21290" aria-describedby="caption-attachment-21290" style="width: 819px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21290" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg" width="829" height="467" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-1024x578.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21290" class="wp-caption-text">Ein letztes Mal wird gefeiert [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was soll man zu diesem Festival noch groß sagen? Die grandiose neue <strong>Bühne</strong> habe ich nun bereits oft genug&nbsp; <strong>gepriesen</strong>, über den teilweise doch eher beschissenen <strong>Sound</strong> habe ich mich auch schon mehr als genug <strong>aufgeregt</strong>. <strong>Am Campingeinlass</strong> könnte man noch etwas <strong>arbeiten</strong>, besonders was gemeinsam reisende größere Gruppen angeht. Die Bandauswahl hingegen war dieses Jahr relativ abwechslungsreich &#8211; es war <strong>für jeden Geschmack</strong> etwas dabei. Auch die <strong>Überraschungskonzerte</strong> des ersten Tages fand ich eine sehr gute Sache. Alles in Allem war das Festival dieses Jahr für mich auf jeden Fall eine gute wie auch <strong>prägende Erfahrung</strong> – vielleicht mehr, als in so manch anderen Jahren.</p>
<p>Wie dem auch sei &#8211; <strong>zurückkehren werden ich nächstes Jahr auf jeden Fall</strong>. Und wenn&#8217;s nur wegen der Bühne ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017/">Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Die Sause auf dem Berg – Dong Open Air</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 09:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Donnerstag: Tag 1 Unter dem Motto &#8222;Weird times for Rock&#8217;n&#8217;Roll&#8220; wurde auch in diesem Jahr wieder der DONG-Berg von einer Horde langhaariger, vermehrt schwarz gekleideter Menschen gestürmt. Ja, richtig gelesen: Bevor die ersten Klänge vor der Bühne genossen werden dürfen, muss erst ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="western" style="text-align: center;">Donnerstag: Tag 1</h3>
<p class="western" lang="zxx">Unter dem Motto &#8222;Weird times for Rock&#8217;n&#8217;Roll&#8220; wurde auch in diesem Jahr wieder der <strong>DONG</strong>-Berg von einer Horde langhaariger, vermehrt schwarz gekleideter Menschen gestürmt. Ja, richtig gelesen: Bevor die ersten Klänge vor der Bühne genossen werden dürfen, muss erst der Anstieg bewältigt werden. Verschwitzte Gestalten, die Palette um Palette auf Bollerwagen die Serpentinen hochschieben, sind keine Seltenheit. Der erste Lohn ist im Anschluss – neben dem obligatorischen Kaltgetränk – eine fantastische Aussicht. <strong>Familiäres Klassentreffen vor traumhafter Kulisse</strong>, was will man mehr?</p>
<p class="western" lang="zxx">An meiner Seite berichtet der wundervolle <a href="https://silence-magazin.de/author/preusse/">Julian Preuss</a>.</p>
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<h4>Auf nach Wacken!</h4>
<p class="western" lang="zxx">Klar, Mucke! Den Anfang machen die beiden W:O:A Metal Battle-Finalisten&nbsp;<strong>DARKEST HORIZON</strong> und <strong>DETRAKTOR</strong>. Erstere geben sich dem melodischen Todesstahl skandinavischer Prägung hin, lassen dabei aber eine eigene Identität vermissen. Klar wird das Genre von deutschen Bands nicht so häufig bedient, bei einem Blick über die Grenze verfliegt aber der kleine Exoten-Bonus. Besonders gegen Mitte des letzten Jahrzehnts ist diese Richtung inflationär bespielt worden. Ein mäßiger Sound steht dem Hörgenuss im Weg, noch dazu wirken die Ansagen zwischen den Songs arg gekünstelt. Hat was von einem lustigen Onkel, <strong>der auf Super RTL die lieben Kleinen animiert</strong>. So springt der Funke trotz engagiert und routiniert vorgehender Band nicht wirklich über.</p>
<p class="western" lang="zxx">Hui, gleich im Anschluss kommt mit <strong>DETRAKTOR</strong> schon am frühen Nachmittag eine Band auf die Bühne, bei der es ordentlich scheppert. Der zweite Finalteilnehmer des Metal Battles bietet den schon recht zahlreichen Zuschauern brachialen Thrash Metal. Unter dem großen Zelt, wo sich die einzige Bühne befindet, ist der Sound ganz ordentlich, allerdings sind Gesang und Ansagen des Sängers absolut unverständlich. Könnte vielleicht daran liegen, dass der <strong>Sänger auch gleichzeitig auf die Drums eindrischt</strong>. Der Stimmung tuts keinen Abbruch – das Publikum geht in den Pits voll mit. Entsprechend fahren&nbsp;<strong>DETRAKTOR im August dann auch nach Wacken</strong>.</p>
<h4>Quer durch den Genre-Garten</h4>
<p class="western" lang="zxx">Etwas dezenter geht es bei <strong>MESSIAH’S KISS</strong> zur Sache: Ein Mix aus klassischem Heavy und Power Metal steht auf dem Stundenplan. Die Jungs leben die 80er-Attitüde auf der Bühne aus und liefern eine recht solide Show, allerdings ohne Wow-Effekt. Spielfreude und Bühnenpräsenz kann man der Band allerdings nicht abstreiten. Allerdings kommen die Ansagen des Sängers nicht wirklich bei den Zuschauern an, sodass der Funke kaum überspringt. <strong>Folglich zieht sich der 45-minütige Gig wie Kaugummi.</strong> Es könnte also getrost ein Pause am Bierstand eingelegt werden.</p>
<p class="western" lang="zxx">Gegen halb Fünf sind die meisten Besucher wohl fertig mit dem Aufbau ihrer Zelte, denn vor der Bühne steht auf einmal ein Vielfaches an Menschen. Möglicherweise haben die <strong>SISTERS OF SUFFOCATION</strong> auch schon ein paar Fans unter den Schaulustigen, denkbar wäre es auf jeden Fall. Die vier Damen aus den Niederlanden liefern nämlich ein sehr ordentliches Brett ab, das sich als schnörkelloser Old School Death Metal beschreiben lässt. In Zeiten, wo die Female-Fronted-Karte gerne ausgespielt wird, <strong>um musikalische Defizite zu überspielen</strong>, zeichnen diese Damen einen schönen Gegenentwurf, der sich allein auf Geballer und Gegrunze stützt. <strong>Hach, wie das vor und auf der Bühne mundet!</strong></p>
<p class="western" lang="zxx">Richtig exotisch geht es bei <strong>VULTURE INDUSTRIES</strong> zu. Eine sehr reduzierte Bühnenshow lässt viel Raum für die Musik an sich, die gerne mal den Stoner-Bereich streift und auf Konventionen pfeift. Lustige Ansagen und dergleichen haben in diesem Klangkosmos nicht viel verloren, eher wird andächtig gelauscht. Während anfangs der Sound noch etwas mau ist, baut sich gerade gegen Ende der Show viel Stimmung auf, die sich in einem längeren Stück zum Abschluss entlädt. <strong>Frühes Highlight!</strong></p>
<h4>Zweimal hui, einmal – na, nicht ganz – pfui</h4>
<p class="western" lang="zxx">Am frühen Abend geht es kompromisslos und vor allem ohne Clean-Gesang weiter. Die Marler Truppe <strong>WORDS OF FAREWELL</strong> hat sich vorgenommen, die Bühne ordentlich zum Beben zu bringen. Und das wird so auch ohne Wenn und Aber umgesetzt. Obwohl ich stilistisch anders orientiert bin, haben es die Ruhrpottler geschafft, mich auf ihre Seite zu ziehen. Rau, brachial und zu 100 Prozent authentisch kann man das Konzert <strong>zu den Top-Gigs des Festivals zählen</strong>. Der fehlerlose Sound tut sein Übriges.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-20221 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h04m29s326-1024x576.png" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h04m29s326-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h04m29s326-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h04m29s326-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p class="western" lang="zxx">Richtig groß spielen die Dänen von <strong>HATESPHERE</strong> auf. Nachdem sich die Band jüngst einige Achtungserfolge wie den <strong>Opener-Slot bei METALLICA</strong> sichern konnte, wird der Co-Headliner-Slot des ersten Tages mit Leichtigkeit gemeistert. Tonnenschwere Hassbolzen wie <em>&#8222;Ressurect With A Vengeance&#8220;, &#8222;The Coming Of Chaos&#8220;</em>&nbsp;und<em> &#8222;Only The Strongest&#8230;&#8220;</em> perforieren die Nackenmuskulatur. Überhaupt wohnt dem einstündigen Auftritt verdammt viel Magie (und Hass!) inne. Die Setlist könnte kaum besser sein und deckt nahezu alle Schaffensperioden ab, bevor <strong>das grandiose Abschluss-Doppel</strong> aus <em>&#8222;Disbeliever&#8220;</em> und <em>&#8222;Sickness Within&#8220;</em> für verbrannte Erde sorgt. Abgesehen vom überzogenen Hall auf dem Gesang lässt der Auftritt keine Wünsche offen.</p>
<p class="western" lang="zxx">Zum Abschluss des ersten Festivaltages betreten die Wikinger von <strong>ENSIFERUM</strong> die Bühne unter dem Zirkuszelt. Spätestens jetzt sind wirklich alle Besucher der Veranstaltung vor der Bühne, oder zumindest in ihrer Nähe. Auf eine großartige Show gespannt, haben wir uns die raren Plätze vor der Bühne gesichert. Tja, was soll ich sagen? Die Show wird solide runtergespielt, die Fans können sich über eine ordentliche Setlist freuen, die Klassiker wie <em>„Lai Lai Hei“</em> beinhaltet. Allerdings sorgt der doch recht schlecht abgemischte Sound, <strong>insbesondere der Gitarrenbrei</strong>, für eine gedämpfte Stimmung. Der Tag schließt also mit einem eher mäßigen Auftritt des ersten Headliners.</p>
<h3 class="western" style="text-align: center;">Freitag: Tag 2</h3>
<p class="western" lang="zxx">Opener des zweiten Tages sind <strong>FATEFUL FINALITY</strong>, die gleich mal mit derbem Thrash das erste Bier begleiten. Besonders im Kontext des Metal Battles am Vortag passt die Band, hat diese doch 2012 für Deutschland ins Finale ziehen dürfen. Damals noch eher mäßig begeistert von der Truppe, funktioniert der Auftritt an diesem Tag ganz gut. Zwar zeigen sich die Musiker auf der Bühne weniger agil als erwartet, dafür sitzt das Songmaterial. Ist ja auch noch früh, da tut die gedrosselte Hektik nicht so weh, <strong>zumal das Dargebotene in den Ohren richtig gut tönt</strong>.</p>
<p class="western" lang="zxx">Anstelle von <strong>ATOMGOTT</strong> spielen an zweiter Stelle <strong>MISANTHROPE MONARCH</strong>, die spontan eingesprungen und noch viel spontaner <strong>ihre CD-Veröffentlichung</strong> auf den Berg verlegt haben. Der Sound ist an dieser Stelle eher suboptimal mit viel zu präsenten Drums, <strong>dafür ist der Drummer aber auch ein richtiges Tier</strong>. Besonders die Gitarren geraten an dieser Stelle sehr ins Hintertreffen, was dem Auftritt einiger Facetten beraubt. Insbesondere deswegen bleibt Luft nach oben, als coole Truppe etablieren sich <strong>MISANTHROPE MONARCH</strong> vor dem leider noch etwas spärlichen Publikum aber dennoch.</p>
<p class="western" lang="zxx">Nach dem (guten) Mittagessen geht es zu <strong>AEVERIUM</strong> unters Zelt. Die Viersener bieten vielfältigen Alternative/Gothic Metal, der von weiblichem und männlichen Gesang vorgetragen wird. Es zeigt sich wieder einmal, dass für Ladies auf der Bühne gutes Aussehen alleine nicht unbedingt reicht. Jedes Mal ein kleines bisschen erleichtert, wenn die weiblichen von den männliches Vocals abgelöst werden, macht die Musik echt Laune. Man sagt ja, korpulentere Menschen seien lustig und sympathisch. Genau das trifft hier auf den Sänger zu, der mit <strong>knackigen Ansagen und Witzen über die eigene Figur</strong> für Heiterkeit sorgt. Hinzu kommt, dass der einsetzende Starkregen die restlichen Besucher unter das Zelt treibt und es somit an diesem Tag dort zum erstem Mal richtig voll ist.</p>
<h4>Kleine Weltreise</h4>
<p class="western" lang="zxx">Wahrscheinlich gar nicht amused von den äußeren und klimatischen Bedingungen sind die Brasilianerinnen von <strong>NERVOSA</strong>. Die zierlichen Mädels treten dem Publikum mit gängigem Thrash Metal in den Hintern. Ich muss dazu sagen, <strong>dass sich mir dabei allerdings die Nackenhaare aufstellen</strong>, denn ich finde weibliche Growls einfach unsexy. Das ist den Damen jedoch herzlich egal. Dementsprechend spielen sie mit einem verschmitzten Lächeln und einer gewissen Portion Selbstironie ihren Stiefel runter.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-20224 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h10m31s203-1024x576.png" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h10m31s203-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h10m31s203-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h10m31s203-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p class="western" lang="zxx">Interkontinental setzen <strong>WAR KABINETT</strong> an, denn die Jungs sind aus Mexiko angereist. Etwas ausufernd wird in jeder Ansage darauf hingewiesen, wie sehr sich die Truppe drüber freut, schon <strong>zum zweiten Mal auf dem DONG-Berg spielen zu dürfen</strong>. Dabei haben sich die Jungs auch einiges einfallen lassen, darunter ein kleiner Chor zur Unterstützung auf der Bühne. Dicke Sympathie-Punkte sind den Mexikanern sicher, zumal sie darum bemüht sind, <strong>ihre Ansagen auf (natürlich wackeligem) Deutsch vorzubringen</strong>. Dazu noch grundsolider Power Metal, und das Publikum zieht mit.</p>
<p class="western" lang="zxx">Vom Regen leicht genervt, bleiben viele einfach noch etwas länger unter dem Zelt und lauschen <strong>ACYL</strong>, die jedoch auf sich warten lassen. Mit einiger Verzögerung kann das Konzert dann endlich mit recht schlechter Stimmung beginnen. Das multimediale Bühnenbild und der Ethno-Metal heben die Laune des Publikums nur mäßig.</p>
<h4>Ei, wie das knüppelt</h4>
<p class="western" lang="zxx">„Von Brasilien über Mexiko und Algerien zurück nach Wuppertal im Ruhrgebiet“ lautet das Motto bei <strong>CONTRADICTION</strong>. Die Urgesteine zeigen den meiner Meinung nach bisher besten Thrash Metal. Ohne Soundprobleme hört sich eben vieles einfach besser an. Nicht nur die Band hat Spaß am Zocken, auch die Fans geben in den <strong>zu Dutzenden aufkommenden Pits</strong> wirklich alles.</p>
<p class="western" lang="zxx">Einen arschtighten Auftritt liefern <strong>GOD DETHRONED</strong> ab, leider auch an dieser Stelle vor einem dünn gesäten Publikum. Scheint am zweiten Tag das Schicksal vieler Kapellen zu sein, an der Qualität wird es sicher nicht gelegen haben. Hinsichtlich der Bühnenshow zeigen sich die Niederländer eher zurückhaltend, die Musik wird klar in den Vordergrund gerückt. Gerade die hymnischeren Stücke funktionieren tadellos und unterstreichen, wie schön es doch ist, die Band <strong>nach der Wiedervereinigung&nbsp;</strong>abermals auf den Bühnen der Welt erleben zu dürfen.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20211" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-21-00h05m55s240-1024x576.png" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-21-00h05m55s240-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-21-00h05m55s240-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-21-00h05m55s240-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p class="western" lang="zxx">Herzschmerz haben die <strong>IN FLAMES</strong> aus der zweiten Reihe mitgebracht: <strong>DARK TRANQUILITY</strong> sind solide, aber auch nicht mehr. Was da geboten wird, ist wohl nicht schlecht, mag aber einfach nicht überspringen. Gerade wenn man an diesem Tag schon einige Male dem werten <strong>Björn Gooßes</strong> (manche nennen ihn <strong>Björn Goobes</strong>) über den Weg gelaufen ist, der als ehemaliger Frontmann von <strong>NIGHT IN GALES</strong> das Genre mitgeprägt hat, <strong>tut das im Herzen weh</strong>. Verkehrt nicht unbedingt, dafür aber enorm blutleer.</p>
<p class="western" lang="zxx">Um 22:30 Uhr soll es dann endlich so weit sein: der Tagesheadliner, für den sich ein beschauliches Publikum im Zelt einfindet, wird auf der Bühne erwartet. Doch das freudige Warten auf <strong>ICED EARTH</strong> zieht sich in die Länge. Grund für die <strong>20-minütige Verspätung</strong> ist der Soundcheck, bei dem sich offenbar Probleme mit den Drums auftun. Nun ja, kann mal passieren, ist aber unschön. Das stimmungsvolle Intro von „Great Heathen Army“ ist der Auftakt zu einer <strong>grundsoliden, aber glanzlosen Show der US-Amerikaner</strong>. In erster Linie wird das neue Album „Incorruptible“ präsentiert, weshalb sich neben Klassikern wie <em>„The Hunter“</em> drei Songs der neuen Scheibe in der Setlist wiederfinden.&nbsp;Eine Sache sollte aber noch angemerkt werden, die nichts mit der Show an sich zu tun hat. Ist es zu viel verlangt, als sich nach vorne drängelnder Kerl mit Schrankfigur einen Blick nach hinten zu werfen? Kann man nicht einen Schritt zur Seite gehen, wenn man merkt, dass hinter einem eine ca. 1,55 kleine Frau steht? Anscheinend ja, denn ein freundlicher Hinweis darauf endet fast in einer Prügelei.</p>
<h3 class="western" style="text-align: center;">Samstag: Tag 3 – Finaltag</h3>
<p class="western" lang="zxx">&#8222;We are sailing, you are not (so, oder so ähnlich herausgehört)!&#8220; Preis für die peinlichste Textzeile des Festivals geht eindeutig an <strong>STORM SEEKER</strong>. Als erste Band des letzten Tages hat die Truppe das Zelt ordentlich gefüllt, auch Shirts der Band hat man auf dem <strong>DONG</strong> häufiger gesehen. Musikalisch geht es in die folkige Piraten-Richtung, dementsprechend wird zwar weniger Tiefe, dafür aber umso mehr Stimmung geboten. Manchmal doch etwas zu viel des Guten, vor allem bei Ansagen wie: &#8222;Der nächste Song ist ein Hit!&#8220;, und <strong>irgendwo klingt der Frontmann auch etwas übernächtigt</strong>. Als süffiger Einstieg in den Tag funktioniert die Sache aber tadellos.</p>
<p class="western" lang="zxx">Einen Augenschmaus bekommen die männlichen Fans bei&nbsp;<strong>SPOIL ENGINE</strong> geboten. Die Frontfrau der überwiegend belgischen Band geht bestimmt einigen Kerle nicht mehr aus dem Kopf. Die Band ordnet sich stilistisch in der Nähe von&nbsp;<strong>ARCH ENEMY</strong> ein. Der Nachteil an der ganzen Sache ist, dass sich <strong>Alissa</strong>s Growls um einiges besser anhören. Man kann nicht behaupten, dass die belgische Kombo schlecht ist, aber sie ist eben auch nicht gut. Das könnte aber auch an <strong>meiner persönlichen Einstellung zu weiblichen Growls liegen</strong>.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20219" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h03m27s121-1024x576.png" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h03m27s121-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h03m27s121-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h03m27s121-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Doppel-Folk mit ungutem Zwischenspiel</h4>
<p class="western" lang="zxx">Exotisch wird es nachfolgend mit <strong>MUNARHEIM</strong>. Die achtköpfige (!) Truppe präsentiert eine Mixtur aus deutschen Folk und Black Metal, die sich in Teilen echt skurril anhört. Generell wäre es wohl besser, sich die Band <strong>im Liegen und mit geschlossenen Augen</strong> zu geben. So ließe sich die Baumknutscherstimmung (ich weiß, Klischee …) am besten aufnehmen. Atmosphärisch und mit authentisch sympathischen Ansagen weiß der Fronter der Coburger Formation allerdings vollkommen zu überzeugen.</p>
<p class="western" lang="zxx">Negativ-Highlight des Festivals sind die Australier von <strong>COPIA</strong>. Bevor jetzt Fragen aufkommen: Ja, das ist die Truppe, wo der Sänger – mit Kopfhörern bewaffnet – auf so ziemlich jedem deutschen Festival den Campground unsicher macht und versucht, einem das Album aufzuschwatzen. Zum Glück war ich dafür nie betrunken genug, denn so uninspiriert auf radiotauglich getrimmten Metalcore braucht man nicht wirklich. Dass der Gesang noch dazu <strong>schief und verwaschen</strong> klingt, gibt der Mucke den Gnadenstoß. Hat sich wohl einer zu lange auf dem Campground rumgetrieben.</p>
<p class="western" lang="zxx">Da wir ja grade schon beim Folk von <strong>MUNARHEIM</strong> waren, stürmt nach einer Core-Pause eine weitere Band aus dem Folk Metal die Bühne. Die Italiener von <strong>ELVENKING</strong> werden ihrem Namen vor allem optisch dank ihrer Bühnen-Outfits gerecht. Die Jungs springen energiegeladen auf der Stage auf und ab. So schaffen sie es, die Stimmung nach dem uninspirierten Metalcore wieder zu heben. Die sechs Elfen zocken ihre Mucke souverän runter und <strong>ernten verdienten Applaus seitens der tanzenden Fans</strong>.</p>
<h4>Edler Fremdkörper und viel Durst</h4>
<p class="western" lang="zxx">Ein besonderes Kleinod findet sich – leider mit viel zu dünnem Publikum vor der Bühne – mit <strong>LORD VIGO</strong>. Was für ein Brett! Die Truppe um den Sänger mit dem lustigen Helm spielt Epic Doom &#8230; nein, <strong>sie lebt den Epic Doom voll aus!</strong> Da ist jede Note, jeder Akkord mit so viel Gefühl und Seele vorgetragen, dass es eine wahre Freude ist! Durch die Tatsache, dass am letzten Festivaltag viel Süffiges zum Mitgrölen auftritt, lässt sich wohl das magere Publikum erklären, der Stilbruch ist nämlich sehr deutlich. Diesen Umstand kontern <strong>LORD HELMCHEN</strong> mit umso mehr Spielfreude, wobei besonders der Mann am Bass durch seine Bühnenpräsenz die Blicke auf sich zieht. <strong>Grandioses Ding, gleich mal tüchtig Merch gekauft!</strong></p>
<p class="western" lang="zxx">So, nachdem sich <strong>LORD VIGO</strong> aus Rheinland-Pfalz mit Helmchen (und Schüppe?) austoben durften, ist es nun an der Zeit für richtig kern-asigen Rock &#8217;n&#8216; Roll ausm Pott. Der urige <strong>MOTÖRHEAD</strong>-Sound von <strong>CROSSPLANE</strong> überzeugt jeden Einzelnen vor der Bühne, und Marcel „Celli“ baut mit gekonnten und ehrlich-authentischen Ansagen eine starke Bindung zwischen Fans und Band auf. Endlich mal eine Band, die frei Schnauze sagt, was sie denkt. Dass während des Gigs bei der Truppe <strong>statt Wasser eine ganze Menge Bier</strong>&nbsp;fließt, macht sie wohl noch sympathischer. <strong>CROSSPLANE</strong> malocht sich zu <strong>einem der Highlights auf dem DONG-Berg!</strong></p>
<p class="western" lang="zxx">Wo <strong>GLORYHAMMER</strong> spielen, sind die Hoots-Chöre nicht fern! Gleich zu Beginn erklärt Frontmann <strong>Thomas Winkler</strong>, in seiner Welt hießen alle Deutschen <strong>Hansi</strong>. Na gut, in meiner Welt heißen auch alle Schweizer <strong>Uter Zörker</strong>! Zusammen mit sehr vielen anderen <strong>Hansis</strong> wird also ein schön kitschiges Power Metal-Fest zelebriert, das insbesondere von <strong>Uters</strong> debilen Ansagen, den Kostümen und viel Bier lebt. Positiv anzumerken ist, dass <b>Herr Zörker&nbsp;</b>nicht ganz so penetrant wie noch vor einigen Jahren auf Mitmach-Parts besteht – <strong>die ergeben sich ohnehin von selbst</strong>. Die Chaoten sind bemerkenswert schnell in ihr kleines Universum hineingewachsen, daher zündet das <strong>klischeeüberladene Weltraum-Rittertum</strong> auch augenblicklich. So viele ausgelassen feiernde <strong>Hansis</strong> sieht man nicht jeden Tag.</p>
<h4>Das große Finale</h4>
<p class="western" lang="zxx">Kurz vor Schluss bringen <strong>MEMORIAM</strong> um den ehemaligen <strong>BOLT THROWER</strong>-Frontmann <strong>Karl Willets</strong> noch etwas düsteren Old School Death mit. Abgenommen wird an diesem letzten Festivaltag aber wie beschrieben eher leichte Kost, weshalb auch hier das Publikum überschaubar ausfällt. Darüber hinaus scheint die Kapelle auch bei Freunden finsterer Klänge nicht ausschließlich Anklang zu finden. Während durchaus einige sehr glückliche Gesichter auszumachen sind, <strong>zeigen sich auch viele Skeptiker.</strong> Nicht unberechtigt, wie ich finde, denn der Funke will bei mir nicht überspringen. Der Sound ist mäßig – vor allem die Drums sind gruselig –, das Geschehen wirkt nicht sonderlich motiviert, und der <strong>legendär heisere Gesang</strong> will einfach nicht zünden. Ist es Erschöpfung, oder ist es einfach ein mauer Auftritt? Schwer zu beurteilen.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-20223 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h06m36s189-1024x576.png" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h06m36s189-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h06m36s189-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h06m36s189-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p class="western" lang="zxx">Puh, da hat man jetzt schon drei Tage vor der Bühne verbracht, da wird man praktisch noch gezwungen (Spaß …), zum Grande Finale bei <strong>IN EXTREMO</strong> abzugehen, mitzugrölen und sonst was zu veranstalten. Nee, jetzt mal ohne Mist, die Routiniers des deutschen Mittelalter-Metals ziehen eine Show ab, dass sich der Veranstalter im Prinzip den <strong>Zelt- und Bühnen-Abbau sparen kann.</strong> Eine Setlist, gespickt mit Klassikern wie <em>„Störtebecker“</em>, <em>„Sternhagelvoll“</em> und <em>„Spielmannsfluch“</em> als Zugabe, lässt keine Kehle stumm bleiben. Die Bühnenperformance mit Flammen und Feuerwerk ist schon beeindruckend und lenkt vielleicht auch vom ein oder anderen Problemchen beim Sound ab. Die anfangs noch belustigenden „Ruhrpott“-Ansagen von Krakeeler <strong>Michael</strong> sorgen auf Dauer doch für Augenrollen im Publikum, da sich das Festival am Niederrhein befindet. Na ja, wollen wir mal nicht pingelig sein, <strong>ist doch die Stimmung zum Festival-Abschluss grandios.</strong></p>
<h3 class="western" style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p class="western" lang="zxx">Tja, was bleibt nach drei Tagen Festival auf dem <strong>DONG-Berg</strong>? Außer einer ganzen Menge leere Bierdosen und Schnapsflaschen? Wahrscheinlich schmerzende Füße vom täglichen Erklimmen der Halde und die Erinnerung an einen grandiosen Ausblick. Das Festival ist von der Größe her absolut perfekt, und die Bandauswahl umfasst ein paar Leckerbissen. Besonders auffällig ist in diesem Jahr die Anzahl der Bands mit einem (oder mehr) weiblichen Mitgliedern, die sich hier beweisen können. Noch dazu spielen nicht ständig die gleichen Gesichter, und auch <strong>Kapellen aus weiter Ferne</strong> landen auf dem Teller der knapp 3.000 Besucher. Überhaupt fällt alles sehr stressfrei aus, denn angesichts der Größe finden sich in erster Linie freundliche und motivierte Menschen ein, zudem wird mangels einer zweiten Bühne sowie der Nähe zum Campground der Festival-Alltag angenehm entschleunigt.</p>
<p class="western" lang="zxx">Dass es keinen echten Merch-Stand gibt, und hier seitens der Band munter improvisiert werden muss, ist eindeutig suboptimal. Dafür ist mit einem hochqualitativen und breiten Speise-Angebot für das leibliche Wohl gesorgt – liebe Grüße an den Stand mit den veganen Burgern, der mich geschmacklich richtig abgeholt hat! Für die suboptimale Parksituation kann der Veranstalter nichts, aber wie schon ein Freund von mir meinte:</p>
<blockquote>
<p class="western" lang="zxx"><strong>&#8222;Man muss sich des DONG-Bergs erst einmal würdig erweisen!</strong>&#8222;</p>
</blockquote>
<p lang="zxx"><a href="http://www.dongopenair.de/de/home">Hier geht es zur Webseite!</a></p>
<p lang="zxx">Fotos: <a href="https://silence-magazin.de/author/parabelprinz/">Alexander Prinz</a></p>
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		<title>&#8222;Ihr seid GEIL!!!&#8220; &#8211; Stoned From The Underground 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2017 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017/">&#8222;Ihr seid GEIL!!!&#8220; &#8211; Stoned From The Underground 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während der Süden Deutschlands mit dem <strong>Bang Your Head</strong>, der Westen mit dem <strong>Dong Open Air</strong> und unsere Nachbarn in der Tschechischen Republik mit dem <strong>Masters Of Rock</strong> am vergangenen Wochenende dem Metal in all seinen Facetten huldigte, trieb es mich, wie schon im vergangenen Jahr, in den Erfurter Vorort<strong> Alperstedt</strong>. Zum 17. Mal tagt hier nun schon das <strong>Stoned From The Underground</strong>. Wem ein reines Metalfestival zu heftig und eintönig ist, der sollte sich am Alperstedter See mehr als wohlfühlen.</p>
<p>Nachdem im vergangenen Jahr mit <strong>EYEHATEGOD </strong>bereits ein Headliner seine Show absagen musste, traf es die Veranstalter mit der Absage der amerikanischen Kultrocker <strong>PENTAGRAM</strong> wieder eiskalt ins Gebälk. Dennoch machte es die Crew möglich, dass mit <strong>KADAVAR</strong> eine der wohl aufstrebendsten deutschen Rockformationen den Weg in die thüringische Provinz gefunden hat.</p>
<h4>Donnerstag, 13.07.2017</h4>
<p>Nachdem ich in den Vorjahren erst am Donnerstag angereist bin, lässt es meine diesjährige Urlaubsplanung zu, dass ich bereits am Mittwoch mein Zelt aufschlagen kann. Der Anreisetag verläuft relativ unspektakulär, nur der eiskalte Wind fordert zu später Stunde das ein oder andere <strong>Opfer</strong>.</p>
<p>Wie kann das <strong>Stoned </strong>eigentlich besser starten, als mit klassischem <strong>Stoner Rock</strong>? Den Startschuss für die aktuelle Ausgabe machten die Erfurter Lokalmatadore von <strong>SHOTGUN VALIUM</strong>. Die 3 Lockenköpfe verstehen es von der ersten Minute an die Meute vor der Zeltbühne auf ihre Seite zu bringen. Das ist bei ihrem Heavy Rock aber auch gar keine große Herausforderung, denn es scheint, als ob die ganze Belegschaft vor der Bühne nach diesen eingängigen Riffs nur so gelechzt hat. Den Heimvorteil haben die Jungs in ganzen Zügen ausgenutzt und beenden nach 40 Minuten ihr starkes Set.</p>
<p>Das <strong>Stoned </strong>war schon immer ein sehr internationales Festival und so verwundert es auch nicht, dass schon die 2. Band auf der Zeltbühne von der <strong>Insel</strong> kommt. Ihr spielerisches Können liegt im Ungleichgewicht mit der Einfachheit ihres Bandnamens. <strong>STEAK</strong> &#8211; ein Wort wie ein Schlag in die Fresse. Musikalisch geht die Reise in eine ganz ähnliche Richtung, wie schon vorher bei <strong>SHOTGUN VALIUM</strong>. Dennoch hat der fleischige <strong>Stoner-Rock-Genuss</strong> deutlich mehr Ecken und Kanten und somit auch in meinen Augen mehr <strong>Charakter</strong> und <strong>Eigenständigkeit</strong>. Das gespielte Material bestand zum Großteil aus Songs vom aktuellen Album &#8222;No God To Save&#8220;, die durchweg überzeugten.</p>
<h4>Nun aber raus aus dem Zelt und ab auf die große Bühne!</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19878" aria-describedby="caption-attachment-19878" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19878" class="wp-caption-text"><strong>SAMAVAYO</strong></figcaption></figure>
<p>Und schon wieder<strong> Stoner Rock</strong>. Doch dieses Mal deutlich progressiver und somit viel interessanter ausgestaltet. Auch <strong>SAMAVAYO</strong> haben ein relativ frisches Album am Start. Auf den Namen &#8222;Dakota&#8220; hört das gute Stück. Wer jetzt allerdings denkt, dass <strong>SAMAVAYO</strong> den klassisch-amerikanischen <strong>Desert Rock </strong>spielen, der irrt sich. Vielmehr beziehen sie sich auf das Volk <strong>Dakota</strong>, was übersetzt so viel heißt wie &#8222;Freund&#8220; oder &#8222;Verbündeter&#8220;. Ihr sehr progressiver Stoner sorgt bei mir für großes Aufhorchen. Bisher hatte ich die Berliner nie so wirklich auf der Rechnung, doch nach diesem Gig bin ich wahrscheinlich auch ein <strong>Verbündeter</strong>.</p>
<p>Als nächstes machen sich <strong>SASQUATCH </strong>bereit, um der Thüringer Partygemeinde einzuheizen. Nachdem ihr <a href="https://silence-magazin.de/riesige-fussstapfen-sasquatch/" target="_blank" rel="noopener">aktuelles Album &#8222;Maneuvers&#8220; von mir mit gemischten Gefühlen belauscht wurde</a>, bin ich echt gespannt, ob die Songs auf der Bühne besser zünden. Doch auch hier will der Funke bei mir nicht so richtig überspringen. Hier und da greifen die Riffs zwar richtig ordentlich, doch das Gesamtbild des Auftritts will mich nicht so recht überzeugen.</p>
<p>Also bleibt erstmal etwas Zeit, um die kulinarischen Köstlichkeiten auszukundschaften. Mich verschlägt es zum <strong>Green-Food-Stand</strong>, der, wie schon im letzten Jahr, vor allem durch seine köstlichen Tagesgerichte besticht. Ihr seht also, es geht auch mal gesund auf einem Festival. Wenigstens muss ich somit bei meinem Essenskonsum kein schlechtes Gewissen haben.</p>
<p><strong>CJ RAMONE</strong>. Ich wusste vor dem Festival schon nicht so recht, was ich davon halten soll, dass sich ein ehemaliges <strong>RAMONES</strong>-Mitglied, welches &#8222;nur&#8220; die letzten 7 Jahre in der Band mitwirkte, Songs darbietet, an denen er nicht mitgewirkt hat. Und wie ich es mir schon dachte, wird sich dieser Auftritt nicht in mein Hirn einbrennen. Simpler Punk, der kaum Höhepunkte besitzt und austauschbar klingt. So sehen das auch viele andere Leute um mich herum und jeder wartet nur auf die <strong>RAMONES-Cover</strong>. Die soll es dann zum Ende des Sets auch noch geben. Vor allem <em>&#8222;Sheena Is A Punkrocker&#8220; </em>und <em>&#8222;Blitzkrieg Bop&#8220;</em> bleiben dann doch irgendwie hängen. Den Schlusspunkt setzt das <strong>MOTÖRHEAD-Cover </strong><em>&#8222;R.A.M.O.N.E.S.&#8220;</em>. Nicht unbedingt schön dargeboten, aber zum Abgehen taugt dieser Song immer!</p>
<h4>Die Stunde der Wahrheit!</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19880" aria-describedby="caption-attachment-19880" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19880" class="wp-caption-text">Die volle Erleuchtung von <strong>ALL THEM WITCHES</strong></figcaption></figure>
<p><strong>ALL THEM WITCHES</strong> &#8211; die erste und bisher einzige Band, die es seit Bestehen des Magazins geschafft hat, eine <a href="https://silence-magazin.de/ein-album-ohne-einen-einzigen-hit-all-them-witches/" target="_blank" rel="noopener"><strong>10er Wertung</strong> von mir zu bekommen</a>. Und ich bereue bis heute keinen einzigen Punkt davon. Sollte ich diesen Auftritt bewerten müssen, würde er dieselbe Punktzahl bekommen!<br />
Was auf austauschbaren <strong>Punk Rock </strong>folgt, ist eine 60-minütige Achterbahnfahrt der Gefühle. Ab dem ersten Takt bin ich wie erstarrt, mit welcher Emotionalität die Songs vorgetragen werden. <em>&#8222;Am I Going Up?&#8220; </em>vom aktuellen Album eröffnet das Set. Von einigen Seiten höre ich, dass der Beginn des Auftritts für einige rabiater hätte ausfallen können. Für meinen Geschmack ist es genau der richtige Start, denn man sollte sich doch immer noch Luft nach oben lassen. Der Großteil des Sets besteht aus Songs vom aktuellen Album und von &#8222;Lightning At The Door&#8220;, was wohl auch die stärksten Alben sind. Bereits Stunden vor <strong>ALL THEM WITCHES</strong> hoffte ich inbrünstig, dass mein absoluter Lieblingssong <em>&#8222;Charles Williams&#8220; </em>den Weg in das Set findet. Und als ob ich erhört wurde, wurde er natürlich vorgetragen. Sollte es noch besser gehen? Natürlich! <em>&#8222;Blood And Sand/Milk And The Endless Waters&#8220;</em> sollte ein weiterer<strong> Meilenstein</strong> dieses Auftritts werden. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an den <strong>Sound</strong> von Bassist und Sänger <strong>Charles Michael Parks Jr. </strong>denke. Wie man seinen <strong>Rickenbacker</strong> mit so einer Leichtigkeit runterrocken kann, erschließt sich mir bis jetzt noch nicht. Wenn ich aber schon den Gesang und das Bassspiel lobend erwähne, muss auch Keyboarder <strong>Allan Van Gleave</strong> den Weg auf die <strong>Ehrentafel</strong> finden. Mit seinen dezenten Orgeleinlagen wird er von mir zum heimlichen <strong>Drahtzieher</strong> dieses genialen Auftritts ernannt.</p>
<h4>Freitag, 14.07.2017</h4>
<p>Nach einer viel zu langen <strong>Partynacht</strong>, nehme ich mir den letzten Song von <strong>ALL THEM WITCHES</strong> zu Herzen. <em>&#8222;Swallowed By The Sea&#8220;</em> erklang als letztes Stück und so verschlägt es mich am frühen Freitagmorgen an den <strong>Alperstedter See</strong>, direkt am Festivalgelände. Das kühle Nass bringt den Kreislauf blitzschnell wieder zum Laufen und dem zweiten Festivaltag steht nichts mehr im Wege.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19883" aria-describedby="caption-attachment-19883" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19883" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19883" class="wp-caption-text"><strong>GIOBIA</strong></figcaption></figure>
<p>14 Uhr soll die erste Band auf der Bühne stehen. <strong>GIOBIA</strong> aus dem italienischen <strong>Mailand</strong> haben sich angekündigt. Mit auf dem Weg Richtung Zeltbühne: <strong>Das Frisbee!</strong> &#8222;Manchmal&#8220; kommt in einem ja doch das Kind durch und so werden vor dem Zelt noch ein paar lockere Scheiben geworfen. Damit aber nicht genug. Im Zelt angekommen, herrschte beim <strong>Bassisten </strong>schon große Spielfreude. Nicht allerdings auf seiner Gitarre. Er entdeckt das Frisbee und unaufgefordert schwebt die <strong>Wurfscheibe</strong> auf die Bühne. Irgendwie passt diese kleine Einlage zu ihrem <strong>Space Rock</strong>. Nicht nur sportlich, sondern auch musikalisch wissen die Italiener zu überzeugen und ebnen mir den perfekten Weg in den Tag.</p>
<p>Mehr Klischee als bei der nächsten Band geht eigentlich gar nicht. Schon der Bandname der Waliser von <strong>MAMMOTH WEED WIZARD BASTARD</strong> lässt mir die Kinnlade herunterstehen. Brachial wie der Name soll auch der Sound sein. Auch der Gesang von Sängerin <strong>Jessica Ball</strong> weiß durchaus zu gefallen. Trotzdem ist mir der <strong>doomig, sludgige Mix</strong> oftmals zu verhalten und eintönig.</p>
<p>Eine Band, die ich gar nicht so wirklich auf dem Zettel hatte, sind <strong>KING BUFFALO</strong> aus der <strong>USA</strong>. Für sie ist der Gig auf dem <strong>Stoned</strong> der Startschuss für eine 4-wöchige Europatour gemeinsam mit <strong>ELDER</strong>. Ihre Musik schlägt auch in eine ähnliche Kerbe, wie die ihrer Landsleute. Ihr <strong>verspielter, psychedelisch bluesiger Stoner</strong> ist jetzt genau das richtige für mich nach den bösen Hammerschlägen von <strong>MAMMOTH WEED WIZARD BASTARD</strong>. Diese Truppe hat sich auf jeden Fall ganz tief bei mir eingebrannt und der Postbote wird wohl demnächst mit einer Platte von ihnen an der Tür stehen.</p>
<p>Ebenfalls aus der <strong>USA</strong>, aber stilistisch in einer ganz andern Umgebung sind <strong>MOTHERSHIP </strong>unterwegs. Es ist Zeit für wahrhaftigen <strong>Texas Rock</strong>! Bereits auf dem <a href="https://silence-magazin.de/von-wuestensound-und-vampiren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Desertfest 2016</strong></a> fielen mir diese Jungs positiv auf. Es ist ihr letzter Tourtag und trotzdem wirken sie frisch und ausgeruht, wie ich sie kennengelernt habe. Die Typen haben richtig Bock auf Rock. Die tonangebende Fraktion sind die Geschwister <strong>Kyle </strong>und <strong>Kelley Juett</strong>. Letzterer ist ein wahrer Virtuose an der Gitarre und hat mich mit seinen Gesichtsausdrücken das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Der Großteil des Sets bestand aus Songs vom aktuellen Album &#8222;High Strangeness&#8220;. Dass diese noch nicht so greifen, obwohl sie trotzdem richtig Spaß machen, versteht sich von selbst. Ältere Songs, wie <em>&#8222;Lunar Master&#8220;</em>, <em>&#8222;City Nights&#8220;</em> oder <em>&#8222;Priestess Of The Moon&#8220;</em> fegen mich da schon mehr weg. Wenn eine Band dann an ihrem letzten Tag ihren Auftritt mit einem Song namens <em>&#8222;Are You Ready&#8220; </em>beschließt, frage ich mich, wo meine <strong>Energie</strong> nach 2 Festivaltagen schon wieder hin ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19885" aria-describedby="caption-attachment-19885" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19885" class="wp-caption-text"><strong>MOTHERSHIP</strong></figcaption></figure>
<p>Dass das <strong>Stoned </strong>schon immer mit <strong>Abwechslung</strong> glänzen konnte, beweist auch die nächste Band. <strong>DOOL</strong> ist nicht etwa eine sächsische <strong>TOOL-Coverband</strong>, sondern eine ausgezeichnete niederländische <strong>Progressive-Rock-Truppe</strong>. Schon bevor ich überhaupt Musik von&nbsp;<strong>DOOL</strong> gehört habe, war ich mehr als gespannt, was bei diesem Projekt herauskommt. <strong>Drummer </strong>und <strong>Bassist</strong> sollten einigen noch von <strong>THE DEVIL´S BLOOD</strong> bekannt sein und an der <strong>Gitarre </strong>hat man bei <strong>GOLD</strong> &#8222;geplündert&#8220;. Was hier auf der Bühne aber dargeboten wird, hat mit beiden relativ wenig zu tun. Dennoch bin ich Feuer und Flamme für die Songs von &#8222;Here Now There Then&#8220;. An gewissen Stellen kommt der <strong>Vibe </strong>der Vorgängerprojekte der Musiker durch, ohne jedoch in irgendeiner Weise nach einer <strong>Kopie </strong>zu klingen. Mag wahrscheinlich an den <strong>3 Gitarren</strong> und dem <strong>weiblichen Gesang </strong>liegen.</p>
<p>Es wird mal wieder Zeit für eine <strong>Speise</strong>. Jaja, ihr wisst schon&#8230; Natürlich gibts wieder das Tagesgericht am <strong>Grünfutterstand</strong>. Heute auf der Speisekarte: eine Variation aus <strong>Linsen</strong>. Nicht mal die schlaueste Festivalnahrung, aber verdammt lecker!</p>
<p>Nebenher lausche ich den Herren von <strong>MONOLORD</strong>. Nach ihrem Debüt &#8222;Empress Rising&#8220; bin ich mit der Musik der <strong>Schweden </strong>nicht mehr übereingekommen. Deswegen höre ich ihnen aus der Ferne zu und bin umso erfreuter, als der <strong>Titeltrack</strong> der Platte erklingt. Live ist der <strong>schleppende Doom</strong> dennoch eine ganz andere Hausnummer als auf Platte. Wahrscheinlich werde ich mir die Veröffentlichungen doch noch mal unter den Nagel reißen müssen und ihnen noch eine Chance geben.</p>
<p>Nachdem mich <strong>CJ RAMONE</strong> am Vorabend ziemlich enttäuschte, gibt es heute auf dem <strong>Co-Headliner-Posten</strong> wieder <strong>Punk</strong>! Heute auf dem Programm: <strong>ZEKE</strong>. Dass die Kapelle um <strong>Sänger Blind Marky Felchtone </strong>sich in ihren knapp <strong>25 Jahren</strong> Bandbestehen eine beachtliche Fanschar erspielt haben, lässt sich vor der Bühne gut beobachten. <strong>Fäuste</strong> fliegen in den dämmrigen Himmel und ihr wilder <strong>Punk´n´Roll</strong> kommt gut an. Mir ist das Ganze eine Nummer zu viel und ich gönne mir einen Sitzplatz, um dem lang ersehnten Auftritt von <strong>ELDER </strong>entgegenzufiebern.</p>
<h4>Bühne frei für eine kleine Zauberstunde</h4>
<p>Sag mal, lesen die <strong>Booker </strong>vom <strong>Stoned</strong> etwa meine Reviews? Nachdem gestern schon mit <strong>ALL THEM WITCHES</strong> eine <strong>10er-Band</strong> groß aufspielte, stehen heute<a href="https://silence-magazin.de/es-dauert-dauert-und-dauert-elder/" target="_blank" rel="noopener"> <strong>ELDER</strong> (als <strong>9er-Band</strong>) </a>auf dem Plan. Verträumte und ausladende Riffs sind genau das, was ich jetzt brauche. Es gibt heute übrigens auch eine <strong>Premiere</strong>. Zum ersten Mal darf ich <strong>ELDER</strong> mit einem zweiten Gitarristen sehen. Ob <strong>Sänger </strong>und <strong>Gitarrist Nick DiSalvo</strong> einfach nur spielfaul geworden ist und seine Arbeit von einem anderen machen lässt? Nein, ganz im Gegenteil! <strong>Mike Risberg</strong> sorgt für einen noch wärmeren und komplexeren Sound. Gepaart mit dem teils wilden <strong>Bassgezupfe </strong>von <strong>Jack Donovan</strong> ergibt sich ein Soundteppich, der seinesgleichen sucht.<br />
Die erste Hälfte des 75-minütigen Auftritts besteht aus Songs des neuen Albums &#8222;Reflection Of A Floating World&#8220;, die sich live mindestens genauso gut entfalten, wie auf Platte. Besonders der Opener <em>&#8222;Sanctuary&#8220; </em>dürfte wohl bei allen Anwesenden bleibenden Eindruck hinterlassen. Ebenso der Opener von &#8222;Lore&#8220;. <em>&#8222;Compendium&#8220;</em> eröffnet die zweite Hälfte der Show. Der <strong>Gitarrenklang</strong> ist erste Sahne, leider empfinde ich den Gesang an manchen Stellen als zu laut. Mit <em>&#8222;Dead Roots Stirring&#8220; </em>erreicht die Show meinen persönlichen Höhepunkt. Gibt es eigentlich eine abwechslungsreichere Band als <strong>ELDER</strong>? Im Moment wohl kaum.<br />
Trotz kleiner Abzüge beim etwas zu lauten Sound, bleibt es ein rundum gelungener Auftritt, auch wenn er mit einem Bein noch im Schatten von <strong>ALL THEM WITCHES </strong>steht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20016" aria-describedby="caption-attachment-20016" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20016" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20016" class="wp-caption-text"><strong>ELDER</strong></figcaption></figure>
<p>Heute fällt die <strong>Aftershowparty</strong> vor der Zeltbühne aufgrund zu großer Getränkevorräte im eigenen Camp mal flach. Am Zelt angekommen, beginnt es aus allen Wolken zu schütten. Kleiner <strong>Expertentipp </strong>am Rande: ein <strong>Frisbee</strong> kann nicht nur durch die Lüfte schweben, sondern den Besitzer auch bestens vor Regen schützen! Achja, wenn man keinen Teller hat, kann man auch davon essen. Und ohne Becher daraus trinken. Lassen wir das besser &#8230;</p>
<h4>Samstag, 15.07.2017</h4>
<p>Samstagmorgen, 8 Uhr: Ich bin noch mitten im Tiefschlaf, als ich aus eben jenem abrupt herausgerissen werde. Grund dafür ist eine <strong>YouTube-Playlist</strong>. Wahrscheinlich wäre ich bei 90 % der auf Festivals gespielten Playlists wutentbrannt aus dem Zelt gestürmt. Heute ausnahmsweise nicht, denn es war doch sehr unterhaltsam. Wenn ihr richtig sprechen lernen wollt, sucht bei YouTube &#8222;Korrekte Aussprache&#8220;! Meine Highlights: &#8222;Myrrhe&#8220; und &#8222;Dekolleté&#8220;.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19919" aria-describedby="caption-attachment-19919" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19919 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19919" class="wp-caption-text"><strong>HALLUCINATION GENERATION</strong></figcaption></figure>
<p>Nun aber weg von YouTube und ab vor die Zeltbühne, denn es ist wieder Rock angesagt. <strong>HALLUCINATION GENERATION</strong> aus <strong>Leipzig </strong>haben sich angekündigt. Bereits vor einem Jahr hatte ich das Glück, diese junge Truppe als Voract von <strong>TONER LOW</strong> zu sehen. Und auch dieses Mal werde ich kein bisschen enttäuscht. Selbst der größte <strong>Morgenmuffel</strong> wird an dieser Band Gefallen finden. <strong>Sängerin Adriana</strong> hat gefühlte 99 % des Auftritts ein fettes Grinsen auf dem Gesicht und steckt mit ihrer guten Laune einfach an. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen <strong>Psychedelic</strong>, <strong>Stoner</strong>, <strong>Blues</strong> vermischt mit einer guten Portion <strong>Boogie</strong>. Besonders <em>&#8222;Wild Trip&#8220;</em> von ihrem kürzlich veröffentlichten Debütalbum wird mir noch lange im Hinterkopf erhalten bleiben.</p>
<p>Viel gemütlicher sieht es da auf der Bühne bei <strong>BEEHOOVER </strong>aus. Der Eindruck täuscht! <strong>Sänger</strong> und<strong> Bassist </strong><strong>Ingmar Petersen </strong>und <strong>Drummer Claus-Peter Hamisch</strong> sitzen sich gegenüber und es scheint, als ob sie sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen. Sie erzeugen schon einen fetten <strong>Drum´n´Bass-Sound</strong>, dennoch wollen die Songs bei mir nicht so richtig hängen bleiben. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich mich vorher nie so wirklich mit den beiden Schwaben beschäftigt habe. Bis zum <strong>Deep Sound City Festival </strong>werde ich das auf jeden Fall noch ändern, versprochen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19924" aria-describedby="caption-attachment-19924" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19924" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19924" class="wp-caption-text"><strong>EGYPT</strong></figcaption></figure>
<p>Die kurze Nacht fordert ihre Opfer und so lege ich eine Pause ein und lasse mich erst wieder zu <strong>EGYPT</strong> vor der Hauptbühne blicken. Diese starten gleich mit ihrem womöglich größten <strong>Kracher</strong> <em>&#8222;Matterhorn&#8220;</em>. Was? Eine Band aus den USA, die sich nach einem nordafrikanischen Land benennt und über das Matterhorn singt? Ergibt alles irgendwie überhaupt keinen Sinn, aber klingt trotzdem verdammt entspannt. Einzig das angespannte und emotionslose Gesicht des Gitarristen versprüht überhaupt keine Entspannung. Egal, Drummer und Sänger sind ja auch noch da. Mit ihnen im Fokus vergehen die 45 Minuten wie im Flug.</p>
<p>Wir bereisen weiter die Kontinente dieser Erde. Mit <strong>CHILD </strong>hat es auch eine <strong>australische</strong><strong> Band </strong>den Weg ins Billing geschafft. Und nicht nur, dass die Band aus <strong>Down Under </strong>kommt ist eine Premiere, sondern auch, dass es die einzige wirkliche <strong>Blues-Rock-Band </strong>der diesjährigen Ausgabe ist. Ihre Stücke sind die perfekte Einstimmung auf das durchaus harte Abendprogramm. Deswegen mache ich es mir am Rand der Bühne gemütlich und lausche den Klängen der 3 Jungs, die teilweise an eine <strong>Jamsession</strong> erinnern, wenn es nicht sogar zwischenzeitlich eine ist.</p>
<p>Eine ganze S(c)hippe härter wird es da bei <strong>EARTH SHIP</strong>. Ihre Mischung aus <strong>Doom </strong>und <strong>Sludge</strong> bahnt sich dank hämmerndem Schlagwerk und schneidenden Gitarren geradezu den Weg ins Hirn. Einzig mit dem Gesang werde ich nicht warm. Den <strong>Klargesang</strong> finde ich nicht einmal übel, aber die <strong>Growls</strong> geben mir gar nichts.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19927" aria-describedby="caption-attachment-19927" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19927" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19927" class="wp-caption-text"><strong>ACID KING</strong> &#8222;von hinten&#8220;</figcaption></figure>
<p>Da können mich <strong>ACID KING </strong>schon viel mehr mitreißen. In knapp 25 Jahren Bandbestehen haben sich die 3 Damen und Herren aus <strong>San Francisco</strong> in die oberste Liga des <strong>Stoner/Doom</strong> katapultiert. Dass dies nicht durch ein &#8222;Überoutput&#8220; von Platten geschehen ist, sollte bei 4 Veröffentlichungen klar sein. Ihr ruhiger und fast schon hypnotisierender Klang schlägt auf der Bühne ein wie ein Meteorit. Ich erwische mich selbst immer wieder, wie mich <strong>Lori Steinbergs</strong> <strong>Stimme</strong> in einen Trancezustand versetzt, ehe das Ende des Songs diesen unterbricht. Nach gut 45 Minuten beschließe ich, mir die volle Dröhnung zu geben und mir das Spektakel von der Bühne aus anzusehen. Es wundert mich bis jetzt, dass ein solches Blechgerüst diesem <strong>Bassdröhnen</strong> standhält.</p>
<p>Ebenso mächtig wird es bei <strong>KARMA TO BURN</strong>. Wenn es eine Band schafft, sich eine derart große Fanbase zu erspielen, ohne jedoch einen charismatischen Sänger in den eigenen Reihen zu haben, muss das schon ganz große instrumentale Klasse sein. Mir persönlich fehlt jedoch der Gesang. Musikalisch ist das schon eine Glanzleistung, was die <strong>Amis</strong> hier abliefern, aber der gewisse Überraschungsmoment fehlt mir. Außerdem würde ein ordentlicher Sänger der Musik einen viel größeren Wiedererkennungswert verschaffen. Ihr Sound schafft es trotzdem, meine <strong>Schlaghosenbeine</strong> in Vibration zu versetzen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19925" aria-describedby="caption-attachment-19925" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19925 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19925" class="wp-caption-text">Die überwältigten Veranstalter</figcaption></figure>
<p>Nun aber zum Headliner des letzten Abends. Wie schon zu Beginn erwähnt, mussten <strong>PENTAGRAM </strong>ihren Auftritt leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Doch bevor die <strong>Fellfressen</strong> von <strong>KADAVAR </strong>die Bühne entern, versammeln sich traditionell die <strong>Veranstalter</strong> auf der Bühne. Der eine versucht zu vermitteln, wie schwer das buchen von Bands mittlerweile geworden ist. Der nächste hat überhaupt keine Stimme mehr und hält Schilder mit den Worten <strong>&#8222;IHR SEID GEIL!!!&#8220; </strong>gen Fans. Und <strong>Fred </strong>bittet ganz lieb darum, den Zeltplatz möglichst sauber zu verlassen (was in meinen Augen sehr gut geklappt hat). Ebenso gibt es in diesem Jahr am Kassenhäuschen einen <strong>Alkoholtester</strong>. Schließlich soll ja keiner der teilweise etwas übermotivierten <strong>Thüringer Polizei</strong> ins Netz gehen. Worin sich aber alle einig sind, ist, dass es eine geile Party war!!!<br />
Nachdem die <strong>Jubelstürme </strong>für die Veranstalter verklungen sind, sind nun aber endlich <strong>KADAVAR </strong>am Zug. Schon in den letzten Stunden nahm die <strong>KADAVAR-Shirt-Dichte</strong> vor der Bühne rapide zu. Scheinbar kein schlechter Ersatz, der engagiert wurde. Ich muss gestehen, dass ich ziemlicher Fan der ersten beiden Alben der <strong>Berliner</strong> bin, aber mit dem aktuellen Werk &#8222;Berlin&#8220; nahezu nichts anfangen kann. Das wird sich auch nach diesem Auftritt nicht drastisch ändern. Das hört sich jetzt ziemlich negativ an, aber der Auftritt der Jungs ist wirklich grundsolide. Spätestens wenn es heißt:</p>
<blockquote><p>Ey Stoned, habt ihr Bock auf die <em>&#8222;Doomsday Machine&#8220;</em>?</p></blockquote>
<p>&#8230; haben mich die 3 im Sack. Sowohl am Sound, als auch an der Performance gibt es überhaupt nichts auszusetzen. <strong>Drummer</strong> <strong>Tiger</strong> wirkt an seinen Töpfen wie ein verrückter Magier, dessen Haare jeden Moment abzuheben scheinen und <strong>Sänger </strong>und <strong>Gitarrist</strong> <strong>Lupus</strong> lockert die Stimmung immer wieder mit sympathischen Ansagen.<br />
Nachdem die 2 <strong>Headliner</strong> an den vorangegangenen Tagen aber wirklich alles abgeräumt haben, was abzuräumen ging, bleibt mir nichts anderes übrig, als <strong>KADAVAR </strong>&#8222;nur&#8220; einen anständig starken Auftritt zu bescheinigen.<br />
Dass nach dem eigentlichen <strong>Headliner</strong> aber noch nicht Feierabend ist, hatten die Veranstalter schon angekündigt. Schon seit Tagen geisterte ein Gerücht über den Zeltplatz, wonach eine <strong>FU-MANCHU-Coverband</strong> auf dem Gelände spielen sollte. Fast hätte ich dieses Gerücht wieder verdrängt, doch dann wurde es Realität. Auf der <strong>Zeltbühne</strong> gaben sich ein paar Herren mit dem einfallsreichen Namen <strong>FU</strong> die Ehre. Gänzlich unbekannte Musiker sind das nicht. Unter anderem werkeln hier Herren von <strong>ROTOR </strong>und <strong>DAMPFMASCHINE</strong> an den <strong>Wüstenreglern</strong>. Es kann wahrscheinlich keinen besseren Ausklang für ein Stonerfestival geben. Mit Hits wie <em>&#8222;King Of The Road&#8220;, &#8222;Hell On Wheels&#8220; </em>und natürlich <em>&#8222;Godzilla&#8220;</em> (welches ursprünglich aus der Feder von einer unbedeutenden Rockband namens <strong>BLUE ÖYSTER CULT</strong> stammt) wird das diesjährige <strong>Stoned From The Underground </strong>perfekt abgerundet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Fazit zum diesjährigen Stoned</h4>
<p>Das <strong>Stoned</strong> ist mittlerweile wirklich zu meinem absoluten <strong>Lieblingsfestival</strong> gereift. Kaum woanders kann man so entspannt den Klängen der Musik lauschen, die einem am liebsten sind. Auf jedem anderen Festival bekam ich schon Schlägereien mit &#8211; nicht so auf dem <strong>Stoned</strong>. Jeder Gast ist komplett ausgeglichen und offen für jegliche Musikrichtung, die dargeboten wird. So wundert es auch nicht, dass die <strong>Zeltbühne </strong>schon mittags rappelvoll ist.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Stoner, bis nächstes Jahr!</strong></p>
</blockquote>
 [<a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><a href="http://www.sftu.de/" target="_blank" rel="noopener">Stoned From The Underground Webseite</a></strong><strong><br />
<a href="https://www.facebook.com/stonedfromtheundergroundfestival/" target="_blank" rel="noopener">Stoned From The Underground Facebook</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8222;Es ist Krieg, meine Herren!&#8220; &#8211; Preview Party.San Open Air 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Abbath]]></category>
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		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Flugplatz Obermehler]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[open air]]></category>
		<category><![CDATA[Party.San Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[Schlotheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses berühmte Zitat stammt aus dem Munde von keinem Geringeren als Party.San-Veranstalter Mieze! Und damit trifft er auch den Nagel auf den Kopf. 3 Tage ausrasten, als ob es kein Morgen gibt. In diesem Jahr trifft man sich zum kollektiven Ausrasten vom ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses berühmte Zitat stammt aus dem Munde von keinem Geringeren als <strong>Party.San</strong>-Veranstalter <strong>Mieze</strong>! Und damit trifft er auch den Nagel auf den Kopf. 3 Tage ausrasten, als ob es kein Morgen gibt. In diesem Jahr trifft man sich zum kollektiven Ausrasten vom <strong>10.-12.08.&nbsp;</strong>auf dem&nbsp;<strong>Flughafen Obermehler</strong>, unweit der thüringischen Kleinstadt&nbsp;<strong>Schlotheim</strong>.</p>
<p>Zum mittlerweile 7. Mal findet das Open Air nun auf diesem Flugplatz statt und diese Lokalität ist wie geschaffen für dieses Festival. Durch die Asphaltlandebahn und den mit Gras bewachsenen Zeltplatz ist man weitestgehend wetterunabhängig und kann sich 3 Tage lang die volle Dröhnung <strong>Extrem Metal </strong>geben. Und weil wir gerade bei diesem Thema sind: fast jedes deutsche Festival setzt immer mehr auf die Breite an Musikstilen. Nicht so das <strong>Party.San</strong>! <strong>Jarne </strong>und <strong>Mieze</strong> bleiben sich seit Jahren treu und buchen ausnahmslos nur die <strong>Crème de la </strong><strong>Crème</strong> des extremen Metals!</p>
<p>Seit 2008 fahre ich jährlich auf diese grandiose Veranstaltung und da ich letztes Jahr krankheitsbedingt leider nicht daran teilnehmen konnte, bin ich nun umso motivierter, bei der diesjährigen Ausgabe wieder Vollgas zu geben. Bei diesem Line-Up sollte mir das auch nicht schwer fallen. Jedes Jahr denke ich mir, dass das Line-Up doch gar nicht mehr zu toppen ist, doch dass das möglich ist, wird immer wieder bewiesen. Gerade die Zeltbühne, auf welcher größtenteils <strong>Newcomer</strong> die Möglichkeit bekommen zu spielen, hält zu jeder Edition ein paar <strong>Rohdiamanten</strong> parat. Aber nicht nur auf der Zeltbühne gibts ordentlich was aufs Fressbrett. Auch die <strong>Main Stage</strong> kann in diesem Jahr wieder mit wahren <strong>Hochkarätern</strong> groß auftrumpfen. Die <strong>Headlinerposten </strong>haben in diesem Jahr <strong>MORBID ANGEL</strong>, <strong>AUTOPSY</strong> und<strong> ABBATH </strong>inne. Doch was darunter aufgeboten wird, ist nicht minder hochklassig. Vor allem die Freunde des <strong>Old School Death</strong> werden dieses Jahr das Paradies vorfinden. Mit <strong>MERCILESS</strong>, <strong>POSSESSED </strong>und <strong>DEMOLITION HAMMER</strong> wird für die Todespatronen einiges geboten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18485694_1380238508733888_160152013826974733_n.jpg" alt="" width="650" height="919" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18485694_1380238508733888_160152013826974733_n.jpg 650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18485694_1380238508733888_160152013826974733_n-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" />
<p>Für die <strong>Schwarzmetall-Liebhaber</strong> hat das <strong>Party.San </strong>auch wieder einiges in petto. Neben Stammgästen wie <strong>MARDUK </strong>und <strong>DESASTER</strong>, gesellen sich mit <strong>INQUISITION</strong>, <strong>KRINGA</strong> und <strong>URFAUST</strong> wahre Perlen ins Billing. Sogar ich, als Huldiger des <strong>Dooms</strong>, werde dieses Jahr ordentlich verwöhnt. Mit <strong>CANDLEMASS</strong>, <strong>MANTAR</strong> und <strong>MOURNING BELOVETH</strong> gebe ich mich mehr als zufrieden!</p>
<blockquote><p>Na, Bock auf Rock bekommen? Dann nichts wie hin aufs <strong>Party.San</strong>!!!</p></blockquote>
<h4 style="text-align: center;">Hier nochmal das aktuelle Billing in alphabetischer Reihenfolge</h4>
<p><strong>ABBATH<br />
ABSU<br />
ATOMWINTER<br />
AUTOPSY<br />
AZARATH<br />
BLOOD OF SEKLUSION<br />
CANDLEMASS<br />
CRYPTOPSY<br />
DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT<br />
DAWN OF DISEASE<br />
DEMILICH<br />
DEMOLITION HAMMER<br />
DESASTER<br />
DEW SCENTED<br />
GOD DETHRONED<br />
GUT<br />
HADES ALMIGHTY<br />
HUMILIATION<br />
INQUISITION<br />
INSOMNIUM<br />
KALMAH<br />
KOSMOKRATOR<br />
KRATER<br />
KRINGA<br />
LUCIFERICON<br />
MANTAR<br />
MARDUK<br />
MERCILESS<br />
MISTHYRMING<br />
MORBID ANGEL<br />
MOURNING BELOVETH<br />
NAILED TO OBSCURITY<br />
NECROPHOBIC<br />
NIGHT DEMON<br />
NILE<br />
OVERKILL<br />
PIGHEAD<br />
POSSESSED<br />
THE LURKING FEAR<br />
UADA<br />
ULTHA<br />
URFAUST<br />
VADER<br />
VERHEERER<br />
VIGILANCE<br />
VITAL REMAINS</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/PartySanOpenAir666/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PARTY.SAN Facebook</a><br />
<a href="https://www.party-san.de/news/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PARTY.SAN Webseite</a></strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
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		<title>Der Härtsfeldsee erzittert wieder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 12:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. und 24. Juni ist es wieder soweit: Der Härtsfeldsee im schwäbischen Dischingen wird wieder unter einigen Metal- und Rockgrößen erbeben. Dabei bleibt das Prinzip des nunmehr zum 21. Mal stattfindenden&#160;Rock am Härtsfeldsee&#160;gleich: &#8222;große&#8220;, qualitativ hochwertige Bands in heimelig-familiärer Atmosphäre.&#160; Nach ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-haertsfeldsee-erzittert-wieder/">Der Härtsfeldsee erzittert wieder</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. und 24. Juni ist es wieder soweit: Der Härtsfeldsee im schwäbischen <strong>Dischingen</strong> wird wieder unter einigen Metal- und Rockgrößen erbeben. Dabei bleibt das Prinzip des nunmehr zum 21. Mal stattfindenden&nbsp;<strong>Rock am Härtsfeldsee&nbsp;</strong>gleich: &#8222;große&#8220;, qualitativ hochwertige Bands in heimelig-familiärer Atmosphäre.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18064" aria-describedby="caption-attachment-18064" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18064" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18064" class="wp-caption-text">SONY DSC</figcaption></figure>
<p>Nach dem letztjährigen 20. Jubiläum und einem Line-Up, das sich mit&nbsp;<strong>POWERWOLF</strong>,&nbsp;<strong>SOILWORK</strong>,&nbsp;<strong>DIRKSCHNEIDER</strong>,&nbsp;<strong>DORO&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>DESTRUCTION&nbsp;</strong>definitiv sehen lassen konnte und einem solchen Geburtstag alle Ehre machte, wurde nicht abgebaut. Im Gegenteil: die Bandkonstellation der diesjährigen Ausgabe von&nbsp;<strong>Rock am Härtsfeldsee</strong> bietet ein weiteres Mal hochkarätige Kapellen. So ist der Headliner des ersten Festivaltages&nbsp;<strong>HAMMERFALL</strong>, die kurz auf <strong>STRATOVARIUS</strong> folgen.</p>
<p>Am Samstag starten zum Finale&nbsp;<strong>SALTATIO MORTIS </strong>und die finnischen Hardrocker von <strong>LORDI</strong>&nbsp;durch. Das weitere Line-Up lockert dann die stark Power Metal belasteten Headliner mit einer bunten Mischung aus Thrash mit&nbsp;<strong>SEPULTURA</strong> aus Brasilien und&nbsp;<strong>TANKARD</strong>, Metalcore/Hardcore in Form von&nbsp;<strong>UNLEASH THE SKY&nbsp;</strong>und den Heavy-Metallern von&nbsp;<strong>WITCHBOUND</strong> auf. Somit ist dafür gesorgt, dass für jeden etwas dabei ist, wobei der Fokus dieses Jahr vor allem auf Heavy und Power Metal liegt.</p>
<p>Nun habe ich vorhin eine heimelige Atmosphäre angesprochen. Diese entsteht dadurch, dass pro Tag nur rund 4.000 langhaarige Kopfschüttler kommen. Somit ist es möglich, dass die Konzerte ohne Probleme in einem großen Zelt stattfinden können. Weiterer Pluspunkt dadurch: es kann bei jeder Wetterlage gefeiert werden. Ob dieses Konzept bei meinem nun siebten Mal am <strong>Härtsfeldsee</strong> weiterhin funktioniert und ob meine <a href="https://silence-magazin.de/gewitter-matsch-und-heavy-metal-das-festival-kleinod-im-schwabenlaendle/">im letzten Jahr angeprangerten Negativaspekte</a> nun ausgemerzt wurden, oder man sich nach so langer Zeit zur Ruhe setzt und sich auf seinen Lorbeeren ausruht, werde ich in rund zwei Wochen erfahren.</p>
<p><a href="http://www.rockamhaertsfeldsee.de/">Website</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/haertsfeldsee/">Facebook</a></p>
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		<title>&#8222;Liebling, lass uns den Acker beackern!&#8220; &#8211; Vorbericht STONED FROM THE UNDERGROUND 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und weil wir grad bei &#8222;Liebling&#8220; sind und ich diesen grandiosen Wortwitz gleich wieder vergesse, fangen wir eben mit der schlechten Nachricht an. Schon im letzten Jahr gab es mit EYEHATEGOD die Absage eines Headliners zu verzeichnen. Viele haben es schon geahnt, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Und weil wir grad bei &#8222;Liebling&#8220; sind und ich diesen grandiosen Wortwitz gleich wieder vergesse, fangen wir eben mit der schlechten Nachricht an. Schon im <a href="https://silence-magazin.de/tagtraeumen-in-thueringen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">letzten Jahr</a> gab es mit <strong>EYEHATEGOD</strong> die Absage eines Headliners zu verzeichnen. Viele haben es schon geahnt, dass <strong>PENTAGRAM</strong> dies in diesem Jahr auch tun würden und vor wenigen Wochen gab es die traurige Gewissheit: <strong>Bobby Liebling</strong>s Gesundheitszustand lässt einen Auftritt auf dem diesjährigen <strong>Stoned From The Underground </strong>einfach nicht zu. Das soll es dann aber auch schon mit den schlechten Neuigkeiten gewesen sein!</p>
<p>Auch in diesem Jahr findet das <strong>Stoned From The Underground </strong>wieder am dritten Juli-Wochenende, genauer vom 13.07.-15.07.2017, in der Nähe der thüringischen Landeshauptstadt <strong>Erfurt </strong>statt. An dem idyllisch gelegenen <strong>Alperstedter See </strong>in <strong>Stotternheim</strong> werden 3 Tage lang die Nackenmuskeln aufs Schärfste beansprucht.<br />
Die dargebotene Musik gestaltet sich dabei genauso vielfältig wie die Bodenbeschaffenheit des Festivals. Der Zeltplatz: rauer, stoppliger Acker &#8211; das Festivalgelände ist geprägt von zartem, jungfräulichem Rasen.</p>
<p>Auch in diesem Jahr haben es die Jungs von <strong>Caligula666</strong> wieder geschafft, einen perfekten Bandmix zu finden, der jeden <strong>Stoner</strong> und <strong>Doomhead</strong> zum ausflippen bringen wird und das <strong>Stoned </strong>zur Pflichtveranstaltung macht!<br />
Nachdem ich zugegebenerweise erstmal ziemlich enttäuscht von der Absage <strong>PENTAGRAM</strong>s war, wandelte sich meine Trauer sehr schnell in Vorfreude, da sogleich ein &#8222;Ersatzheadliner&#8220; bekanntgegeben wurde. <strong>KADAVAR</strong>! Unterstützt werden die Berliner <strong>Fellfressen</strong> auf dem Headlinerposten noch von <strong>KARMA TO BURN </strong>und <strong>ALL THEM WITCHES</strong>, die für mich im Rennen um <a href="https://silence-magazin.de/ein-album-ohne-einen-einzigen-hit-all-them-witches/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das Album des Jahres</a> die Nase noch immer ganz weit vorn haben!</p>
<p>Aber auch die Bands, die zuvor auftreten werden, haben es ganz schön in sich. Besonders herausheben möchte ich hier das amerikanische <strong>Dreigestirn</strong>, welches mir auf dem letztjährigen <a href="https://silence-magazin.de/von-wuestensound-und-vampiren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Desertfest</strong></a> alle Sinne geraubt hat. <strong>ELDER</strong>, <strong>EGYPT</strong> und <strong>MOTHERSHIP</strong> lassen jetzt schon das Blut in mir wieder aufkochen, wenn ich dran denke, was das für eine wilde Party wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/14MSUcc89-I?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit Bands wie <strong>ACID KING </strong>und <strong>CJ RAMONE </strong>konnte die <strong>Stoned-Crew</strong> außerdem noch Bands engagieren, die in der Szene einen wahren <strong>Legendenstatus </strong>genießen. <strong>CJ RAMONE</strong>??? Ja, der war wirklich mal bei den <strong>RAMONES </strong>dabei und wird nun Thüringens schönsten Acker umgraben!</p>
<p>Die Bands kommen aber nicht nur aus Übersee. Auch aus heimischen Gefilden wurden einige Hochkaräter gebucht. <strong>BEEHOOVER, DxBxSx, EARTH SHIP, HALLUCINATION GENERATION, SAMAVAYO</strong> und die Lokalmatadore <strong>SHOTGUN VALIUM</strong> halten die deutsche <strong>Stoner/Doom-Fahne </strong>hoch!</p>
<p>Überzeugt? Dann sehen wir uns in gut einem Monat zum Planschen und Rocken am <strong>Alperstedter See</strong>!</p>
<h4 style="text-align: center;">Und hier nochmal alle Bands in alphabetischer Reihenfolge</h4>
<p style="text-align: center;"><strong>ACID KING</strong>&nbsp;(USA)<br />
<strong>ALL THEM WITCHES</strong> (USA)<br />
<strong>BEEHOOVER</strong>&nbsp;(GER)<br />
<strong>CHILD</strong>&nbsp;(AUS)<br />
<strong>CJ RAMONE</strong> (USA)<br />
<strong>DxBxSx</strong> (GER)<br />
<strong>DOOL</strong> (NL)<br />
<strong>EARTH SHIP</strong> (GER)<br />
<b>EGYPT&nbsp;</b>(USA)<br />
<strong>ELDER</strong> (USA)<br />
<strong>GIÖBIA</strong> (ITA)<br />
<strong>HALLUCINATION GENERATION</strong> (GER)<br />
<strong>KADAVAR</strong> (GER)<br />
<strong>KARMA TO BURN</strong> (USA)<br />
<strong>KING BUFFALO</strong>&nbsp;(USA)<br />
<b>MAMMOTH WEED WIZARD BASTARD&nbsp;</b>(UK)<br />
<strong>MONOLORD</strong> (SWE)<br />
<strong>MOTHERSHIP</strong>&nbsp;(USA)<br />
<strong>SAMAVAYO</strong>&nbsp;(GER)<br />
<strong>SASQUATCH</strong> (USA)<br />
<strong>SHOTGUN VALIUM</strong> (GER)<br />
<strong>STEAK</strong> (UK)<br />
<strong>ZEKE</strong> (USA)</p>
<p><a href="http://www.sftu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Homepage vom <strong>STONED!</strong></a><br />
<a href="https://www.facebook.com/stonedfromtheundergroundfestival/?ref=br_rs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Heimat der Hirsche: Vorbericht Rockharz 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2017 10:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Rockharz lässt sich getrost als Heimat der Hirsche bezeichnen – zumindest, wenn man sich nach den Festivallogos richtet, in denen die stolzen Tiere Jahr für Jahr in unterschiedlichsten Variationen auftauchen. Vom Wappentier einmal abgesehen, hat das Festival in den letzten Jahren ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-heimat-der-hirsche-vorbericht-rockharz-2017/">Die Heimat der Hirsche: Vorbericht Rockharz 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Rockharz</strong> lässt sich getrost als Heimat der Hirsche bezeichnen – zumindest, wenn man sich nach den Festivallogos richtet, in denen die stolzen Tiere Jahr für Jahr in unterschiedlichsten Variationen auftauchen. Vom Wappentier einmal abgesehen, hat das Festival in den letzten Jahren auch als größtes Metal-Festival Sachsen-Anhalts von sich hören gemacht. Mit 13.000 Besuchern zählt das <strong>RHZ</strong> zu den größeren Festivals der Bundesrepublik. Als größes Festival im „Land der Frühaufsteher“ wird das <strong>Rockharz</strong> durch den Umzug des noch einmal deutlich größeren <strong>With Full Force</strong> zwar abgelöst. Das macht aber nichts, denn wer einen Blick auf das Billing wirft, erkennt, dass sich beide Veranstaltungen musikalisch erheblich unterscheiden.</p>
<p>Das <strong>Rockharz</strong> kann sich stolz als Mixed-Metal-Festival präsentieren, das vor allem Hörern der „helleren“ Genres einen Anlaufpunkt bietet. In diesem Jahr wird mit <strong>55 auftretenden Bands</strong> ein neuer Höhepunkt erreicht. Das Schöne: durch die wechselseitig bespielten Stages, ist es dem Besucher möglich, sich sämtliche Bands nach Belieben anzuschauen. Trotz der Größe des Festivals gibt es also keine Kollision zwischen verschiedenen Auftritten. Definitiv ein großer Pluspunkt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-17491" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Wer dem Heavy und Power Metal zugeneigt ist, dürfte am diesjährigen <strong>RHZ</strong> seine Freude haben. Bereits zur <strong>AFM-Labelnight</strong>, die Mittwoch den Festivalauftakt bildet, dominieren mit <strong>BLOODBOUND</strong>, <strong>SERIOUS BLACK</strong>, <strong>ORDEN OGAN</strong> und <strong>DIRKSCHNEIDER</strong>, der als Sänger von <strong>ACCEPT</strong> und Gründer seiner Band <strong>U.D.O.</strong> bekannt wurde, entsprechende Bands den Tag. Auch an den Folgetagen heizen Bands wie <strong>RAGE</strong>, <strong>CIVIL WAR</strong>, <strong>ICED EARTH</strong> und <strong>GRAVE DIGGER</strong> den Heavy-Metal-Fans ordentlich ein. Den Höhepunkt für viele Besucher dürfte <strong>BLIND GUARDIAN</strong> bilden. Das deutsche Urgestein wird viele Herzen höher schlagen lassen, wenn der <em>&#8222;Bard´s Song&#8220;</em> ertönt und tausende Menschen ihre Stimmen erheben, um diesen mitzusingen.</p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt des Festivals bildet seit vielen Jahren der Folk-Metal und Mittelalter-Rock. Nach ihrem Auftritt 2014 sind <strong>IN EXTREMO</strong> in diesem Jahr wieder zurück, um den Donnerstagabend zu rocken. Dazu gesellen sich <strong>FEUERSCHWANZ</strong>, <strong>FIDDLER’S GREEN</strong>, <strong>MR. HURLEY &amp; DIE PULVERAFFEN</strong> und <strong>MR. IRISH BASTARD</strong>. Für die Folk-Metaller sind außerdem <strong>ELUVEITIE</strong> sowie die unterhaltsamen Finnen von <strong>KORPIKLAANI</strong> am Start.</p>
<p>Für wen es ein bisschen härter sein darf, stehen Formationen aus dem Melodic Death Metal parat. <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>, <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>, <strong>ARCH ENEMY</strong> und <strong>INSOMNIUM</strong> sind Garanten für energiegeladene Sets. Weiterhin sind Formationen aus dem Sektor „Dark“ anzutreffen, so auch <strong>MONO INC.</strong>, <strong>PAIN</strong> und <strong>MOONSPELL</strong>. Wer als Kontrast zu den vielen englischsprachigen Bands einmal bei deutschen Texten mitgröhlen will, allerdings nicht auf Folk steht, für den bietet das <strong>RHZ</strong> noch <strong>VARG</strong>, <strong>OST+FRONT</strong>, <strong>STAHLMANN</strong>, <strong>UNZUCHT</strong> und <strong>OHRENFEINDT</strong>. Zwar nicht deutschsprachig, aber als kleine Band aus mittelbarer Umgebung sind zudem <strong>KAMBRIUM</strong> mit dabei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das gesamte Line-Up, sowie die Tagesaufteilung der Bands und den Ticketshop, in dem ihr für 97,90 € noch ein Ticket erwerben könnt, findet ihr <a href="http://www.rockharz-festival.com/">HIER</a>.</p>
<p>Ich werde auf jeden Fall dort sein – wer noch?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-heimat-der-hirsche-vorbericht-rockharz-2017/">Die Heimat der Hirsche: Vorbericht Rockharz 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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