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	<title>paco jobin Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Inire &#8211; mit Altbewährtem gegen den Einheitsbrei</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 11:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>INIRE – Cauchemar Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016 Dauer: 43:54 Min. Label: Eigenveröffentlichung Genre: Thrash/Alternative Metal &#160; Der Lebenslauf von INIRE ist löchrig wie ein Schweizer Käse: Das eigentliche Debüt &#8211; der aus Gatineau im schönen Kanada stammenden Gruppe &#8211; liegt schon sieben Jahre zurück. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/inire-mit-altbewaehrtem-gegen-den-einheitsbrei/">Inire &#8211; mit Altbewährtem gegen den Einheitsbrei</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>INIRE</strong> – Cauchemar<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016<br />
Dauer: 43:54 Min.<br />
Label: Eigenveröffentlichung<br />
Genre: Thrash/Alternative Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Lebenslauf von <strong>INIRE</strong> ist löchrig wie ein Schweizer Käse: Das eigentliche Debüt &#8211; der aus Gatineau im schönen Kanada stammenden Gruppe &#8211; liegt schon sieben Jahre zurück. Nach „Born the Wicked, the Fallen and the Damned“ erschien nun mit „Cauchemar“ ihr zweites Album. Produziert hat man die Platte selbst. Alles ohne Plattenfirma im Rücken. Auf physische Tonträger verzichtet die Band vollends und vertreibt das Album ausschließlich digital.</p>
<p>Richtig bekannt sind die Kanadier trotz der Tatsache, dass man schon ein paar Jahre unterwegs ist, noch nicht. Dabei wäre es <strong>INIRE</strong> durchaus zu wünschen, mit diesem Album viele Leute zu erreichen. Ein prominenten Gast gibt es auch auf diesem Werk: <strong>Pascal „Paco“ Jobin</strong> von den Landsleuten <strong>THE AGONIST</strong> (die Ex-Band von <strong>ARCH ENEMY</strong>-Frontfrau <strong>Alissa White-Gluz</strong>) steuert auf gleich drei Stücken ein paar Gitarrensoli bei.</p>
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<p>Stilistisch sind <strong>INIRE</strong> schwer in eine Schublade zu stecken. Vor allem lassen sich 90er-Jahre-Einflüsse ausmachen. Viele der Songs gehen in Richtung Thrash und sind mit schnellen Riffs unterfüttert. Lieder wie <em>„Crash“ </em>schwärmen in <strong>PANTERA</strong>-Nostalgie, während man in <em>„Endless“ </em>oder auch <em>„Just a Halo Away“</em>&nbsp;Melo-Death-Verweise findet. <strong>Versailles</strong> zeigt sich mit seiner rauen, kratzigen Stimme vielfältig und wechselt zwischen gutturalen und cleanen Vocals. Es fallen einem gleich auch andere Sänger ein, die als Inspiration gedient haben könnten: Bei <em>„Let it Die“ </em>oder <em>„Burn“ </em>ist <strong>Phil Anselmo</strong> herauszuhören, bei <em>„Endless“ </em>und <em>„Far from Anything“ </em>fühlt man sich vereinzelt an <strong>Maynard James Keenan</strong> erinnert, während bei <em>&#8222;Next of Kin&#8220; </em>sogar mal in Richtung <strong>Layne Staley</strong> geäugelt wird. Die Band spielt, was die Inspirationsquellen angeht, mit offenen Karten. Trotzdem schafft man es, die alten Komponenten knackig und frisch zu präsentieren.</p>
<p>Das Album beginnt mit <em>„Avidya“</em>, einem Instrumentalstück, ruhig und bedächtig. Ein melodisches Gitarrenintro macht den Anfang, ehe der Rest der Band einsetzt. Mit einem energischen <strong>&#8222;This is how we</strong> <strong>fail&#8220;</strong>, wird der Hörer im folgenden<em> &#8222;Wilde Awake&#8220;</em> in Empfang genommen. Danach folgen&nbsp;mit <em>„Next of Kin“</em>, <em>„Endless“ </em>und <em>„Crash“ </em>die bereits angesprochenen Gastbeiträge von <strong>„Paco“ Jobin</strong>, der seine Arbeit mehr als zufriedenstellend erledigt. Gerne hätte man sich ein längerfristiges Arrangement gewünscht, doch wie sich danach zeigt, ist die Axtfraktion um <strong>John LaFlamme</strong> und <strong>Dim Gervais</strong> auch nicht von schlechten Eltern.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Brecher folgt dem nächsten. Immer wieder schaffen <strong>INIRE</strong> es, mich zu überraschen. <em>„Hell is us“ </em>beispielsweise beginnt ruhig und bedächtig, geht in Thrash-Riffs über und mit einem Breakdown nach der zweiten Strophe macht es „klatsch“ &#8211; und das Lied geht in eine völlig andere Richtung, ehe wieder der Refrain einsetzt. Die Highlights des Albums hat man sich jedoch für den Schluss aufbewahrt. Nach erneutem akustischen Balsam durch <em>„Into the Labyrinth“</em> folgt das Titellied, welches mit französischem Refrain und Hardcore-Allüren gespickt ist. <em>„Just a Halo Away“ </em>bildet schließlich den Abschluss. <strong>Versailles</strong> zeigt sich hier stimmlich auf seinem Höhepunkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>INIRE</strong> <a href="https://inireqc.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Gastbeitrag von:</strong></em> Dennis</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/inire-mit-altbewaehrtem-gegen-den-einheitsbrei/">Inire &#8211; mit Altbewährtem gegen den Einheitsbrei</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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