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	<title>Pfalz Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Pfalz Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Nachwuchs mit mächtig Schmackes: Slaughterra</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2016 09:40:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SLAUGHTERRA &#8211; Lügenherz Veröffentlichungsdatum: 21.05.2016 Dauer: 48 Minuten Label: / Mit Songtexten ist es immer so eine Sache: Oftmals hört man gar nicht so recht hin, und selbst offensichtliche Plattitüden fallen bei vielen deutschsprachigen Hörern deswegen nicht auf, weil sie in englischer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nachwuchs-mit-maechtig-schmackes-slaughterra/">Nachwuchs mit mächtig Schmackes: Slaughterra</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SLAUGHTERRA</strong> &#8211; Lügenherz<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.05.2016<br />
Dauer: 48 Minuten<br />
Label: /</p>
<p>Mit Songtexten ist es immer so eine Sache: Oftmals hört man gar nicht so recht hin, und selbst offensichtliche Plattitüden fallen bei vielen deutschsprachigen Hörern deswegen nicht auf, weil sie in englischer Sprache nicht ganz so offensichtlich daherkommen. Erst bei näherer Betrachtung des Booklets fällt dann auf, was für ein <strong>Quark</strong> da eingesungen wurde. So mancher Frontmann dürfte sich also glücklich darüber schätzen, dass seine Ergüsse durch den Schleier der Übersetzung so schnell nicht auffallen. Ein hässlicher Nebeneffekt dieser Beobachtung besteht allerdings darin, dass deutsche Texte von Kritikern und Hörern oft mit <strong>chirurgischer Präzision</strong> seziert werden, schließlich ist es hierbei einfacher, Stilblüten aufzudecken und sich über jede Nichtigkeit zu empören.</p>
<p>Ungeachtet dessen hat sich die junge Formation <strong>SLAUGHTERRA</strong> aus der Pfalz dazu entschieden, zumindest einen Teil ihres zweiten Albums &#8222;Lügenherz&#8220; in der Muttersprache einzusingen. Gleich vorweg die erste Entwarnung: Die kleine namentliche Parallele zu Vargs &#8222;Das Ende aller Lügen&#8220; ist glücklicherweise die einzige Gemeinsamkeit beider Werke. <strong>SLAUGHTERRA</strong> zeigen sich nicht krampfhaft politisch, und vom Genre her wird auch eine andere Klientel bedient. &#8222;Lügenherz&#8220; lässt sich irgendwo im Bereich des modernen Death Metal mit recht starkem Core-Einschlag einordnen. Wer also gegen <strong>Breakdowns</strong> und dergleichen allergisch ist, kann zwar einen Blick riskieren, wird aber aller Voraussicht nach nicht sonderlich glücklich mit dem Album.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PxmxRLvaEK4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bei Liebhabern des Genres sieht es da schon anders aus, denn nach einem netten Intro zeigt schon das einleitende &#8222;<em>Konstrukt: Mensch</em>&#8222;, dass die fünf Jungs ein <strong>dickes Ding</strong> am Start haben. Einerseits wäre da die schön wuchtige Produktion, die bei einer jungen Band ja beileibe keine Selbstverständlichkeit ist, andererseits funktioniert der Kniff mit dem deutschen Gesang: Wir sprechen nun einmal eine sehr harte Sprache, wodurch Frontmann Julian mit einer erfreulichen Gewalt durch die entsprechenden Songs hackt. Lobenswert ist hierbei auch, dass jede einzelne Silbe klar <strong>verständlich intoniert</strong> wurde, und man somit auch die kleinen Wortspiele in den Texten ohne Probleme heraushören kann. Natürlich gilt das auch für die platteren Textstellen, aber diese halten sich zum Glück eher in Grenzen, was die deutschsprachigen Lieder anbelangt.</p>
<p>Nach dem einminütigen Outro des Titeltracks wird in &#8222;<em>The Mirror</em>&#8220; nach drei deutschen Songs zum ersten Mal die Sprache gewechselt, was trotz des bewusst gestreckten Übergangs <strong>etwas abrupt</strong> erscheint. Zum Glück handelt es sich hierbei um einen starken Song, sodass dieser Umstand schnell verziehen ist. Etwas schwächer und auch textlich belangloser kommen im Anschluss &#8222;<em>Mess With The Best (Die Like The Rest)</em>&#8220; und &#8222;<em>Oh Zero!</em>&#8220; daher, bevor &#8222;<em>Peripetie</em>&#8220; und &#8222;<em>Erdenleben</em>&#8220; wieder auf Deutsch gesungen sind und auch musikalisch eher zu gefallen wissen. Insbesondere das düstere &#8222;<em>Erdenleben</em>&#8220; erweist sich als kleines Highlight. Anfangs etwas untypisch anmutend, weiß das melodische und glücklichere &#8222;<em>Downfall</em>&#8220; schließlich als Auflockerung zu gefallen, zumal der Song zwischendurch <strong>wunderbar tanzbar</strong> wird. Etwas mehr zur Mitte des Albums hin hätte dieser Song allerdings besser funktioniert. So bleibt mit &#8222;<em>Guide Me</em>&#8220; nur noch ein Song, bevor das atmosphärische Outro mit einer Dauer von über fünf Minuten auf zurückhaltende Weise das Album abschließt – wider Erwarten sogar, ohne dabei langatmig zu wirken. Als Bonustrack gibt es dann noch den Gassenhauer &#8222;<em>Sempiternal Pain</em>&#8220; drauf.</p>
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