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	<title>Pirate Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Pirate Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ALESTORM &#8211; Auf der Suche nach Thunderfists Schatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2025 17:36:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Ally Storch]]></category>
		<category><![CDATA[Patty Gurdy]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist mal wieder soweit. ALESTORM wollen eure Gehörgänge mit ihrem neuesten Werk entern. Wie die Chancen stehen, erfahrt ihr hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alestorm-the-thunderfists-chronicles/">ALESTORM &#8211; Auf der Suche nach Thunderfists Schatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">ALESTORM &#8211; &#8222;The Thunderfist Chronicles&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 20.06.2025<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; ca. 45 Min.&nbsp;<br />
<strong>Label: </strong><a href="https://napalmrecords.com/">Napalm Records</a><br />
<strong>Genre:</strong> Pirate Metal </div></div></div></p>
<h3>Die Fakten</h3>
<p><b>ALESTORM</b> ist eine 2004 unter dem Namen <strong>BATTLEHEART</strong> in der UK gegründete Band, die sich 2007 in <strong>ALESTORM</strong> umbenannte. Sie selbst bezeichnen ihr Genre als True Scottisch Pirate Metal! Die Band besteht aktuell aus fünf Musikern und ihr Mastermind ist der Sänger und Keytarist <b>Christopher Bowes</b>.&nbsp;<br />
Insgesamt wurden bisher 7 Studio Alben, eine EP und ein Live Album veröffentlicht. Und als &nbsp;Markenzeichen auf der Bühne eine riesige Gummiente etabliert.</p>
<p>Das aktuelle Album &#8222;The Thunderfist Chronicles&#8220; enthält 8 Songs. Mein erster Gedanke war: &#8222;Wollt ihr mich verarschen? 3 Jahre kein Album und dann 8 Tracks?&#8220;<br />
Doch wenn man sich das Album anhört, wird beim achten Song klar, wieso. Aber dazu später mehr!</p>
<h3>Leinen los und Segel gehisst!</h3>
<p class="p3"><span class="s2">Das Album beginnt direkt mit nem einschlägigen intensiven Klatschtakt und Instrumental einer Drehleier. <em>&#8222;Hyperion Omniriff&#8220;</em> zeigt bereits, dass wir mehr Folk auf dem Album haben als sonst. Denn die gesamte erste Minute klingt eher nach Genre Bands wie <strong>SCHANDMAUL</strong>, <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> oder <strong>HARPYIE</strong> und Co. Dennoch ist auch hier Headbangen und Windmühlen angesagt! Danach geht&#8217;s über in den typischen, mitunter treibenden <strong>ALESTORM</strong> Sound.</span></p>
<p class="p3"><span class="s2">Bei <em>&#8222;Killed To Death By Piracy&#8220;</em> handelt es sich um die letzte Single der Piraten aus Schottland. Im <span style="color: #800000;">Silence Music Friday</span> vor einigen Wochen meinte ich noch, dass es nicht unbedingt <strong>ALESTORMS</strong> bester Track ist. Ich bleibe zwar dabei, aber das macht ihn nicht zu einem schlechten Song. Ich höre ihn dennoch gerne. Vor allem wegen der Violinen Parts von <strong>Ally &#8222;The Fiddle&#8220; Storch</strong>.</span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><em>&#8222;Banana&#8220;</em> dürfte der folkigste Track auf dem Album sein. Enthalten ist der typische <strong>ALESTORM</strong> Sound, zwischendurch sind immer mal wieder Dubstep Parts eingeflochten und auch die Drehleier ist hier sehr präsent in einigen Parts. Besungen werden die Vorteile des Piratenlebens.</span></p>
<h3>Thunderfists Schatz</h3>
<p><iframe title="ALESTORM - Frozen Piss 2 (Official Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/X2WH9_x5W0A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p class="p3"><span class="s3"><strong>ALESTORM</strong> </span><span class="s2">haben <em>&#8222;</em></span><span class="s4"><em>Frozen Piss 2<span class="s2">&#8222;</span></em>&nbsp;bereits als Single </span><span class="s2">veröffentlicht. Der Zusatz lautet 2… gibt es also einen Part 1? Nein, tatsächlich ist <em>&#8222;</em></span><span class="s4">Frozen Piss 2<span class="s2"><em>&#8222;</em></span></span><span class="s2">&nbsp;der erste Teil einer Trilogie über einen verfluchten Schatz. </span><strong><span class="s3">ALESTORM</span></strong><span class="s2"> Humor halt. Der Song selbst bietet all das, was ein catchy </span><strong><span class="s3">ALESTORM</span></strong><span class="s2"> Song so bieten muss. Musikalisch schließt er an alte Klassiker an. Einfach ein Paradebeispiel für die Musik der Band! Ein wenig hab ich mich an manch einer Stelle in einen <strong>ENSIFERUM</strong> Song versetzt gefühlt. Auf jeden Fall mein Highlight auf dem Album</span></p>
<p class="p3"><span class="s2">Anders als der Name vermuten lässt, befahren wir in <em>&#8222;The Storm&#8220;</em> eher ruhige Gewässer. Fast schon eine Ballade mit sehr schönen Drehleier Parts. Aber eben nur fast, denn auch hier gibt&#8217;s Doublebass im Hintergrund um die Ohren. Textlich haben wir hier den zweiten und schwächsten Part der Geschichte um den verwunschen Schatz von <strong>Thunderfist</strong>. Aber auch hier wieder starke, melancholische Drehleier Momente. Und so schön die Drehleierparts auch sind, fühlt sich der Song ein wenig nach Füllmaterial an.</span></p>
<h3><strong>Volle Fahrt ins Finale</strong></h3>
<p class="p3"><span class="s2">So So, <em>&#8222;Mountains Of The Deep&#8220;</em> heißt der nächste Track und im Text gehts um eine Meerjungfrau mit großen Brüsten. Mit dem </span><strong><span class="s3">GLORYHAMMER</span></strong><span class="s2"> Chat Debakel vor einigen Jahren schwierig.&nbsp; Hätte man sich auch sparen können. Melodisch gesehen gibt es hier leichte Country anleihen. Und auch wenn der Song textlich unnötig ist, so ist die Melodie sehr eingängig.</span></p>
<p class="p3"><span class="s2">Mit ihrer Version von <em>&#8222;Goblins Ahoy&#8220;</em> entern </span><strong><span class="s3">ALESTORM</span></strong><span class="s2"> den Backkatalog der Melodic Death Metal Band </span><strong><span class="s3">NEKROGOBLIKON</span></strong><span class="s2">. Aber deutlich melodischer.&nbsp;</span></p>
<p>Kommen wir zum <strong>Opus Magnum</strong> dieses Albums und dem Grund dafür, warum die CD vermutlich nur 8 Tracks hat. <em>&#8222;Mega Supreme Treasure Of The Eternal Thunderfist&#8220;</em>. Dieser Track bildet das Finale um Mighty Thunderfists Schatz und des Albums und er geht einfach 17:04 Minuten. Dieser Track hat mir wirklich alles abgerungen. Anfangs fand ich ihn überzogen, zu durcheinander und zu lang. Letzteres noch immer. Aber ich habe ihn nun ein paar Mal gehört und er kommt mir zumindest nicht mehr so wild vor. Er bietet Abwechslung in Härte und Tempo und spiegelt damit ein wenig die Vielfalt des Albums wieder. Hier haben wir <strong>Patty Gurdy</strong>&nbsp;dann auch noch mal gesanglich an Deck, genauso wie einen männlichen Sänger, den ich leider nicht zuordnen kann.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-48632 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/764096-300x180.jpg" alt="" width="683" height="410" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/764096-300x180.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/764096-1024x614.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/764096-750x450.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/764096.jpg 1450w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></p>
<h3>Fazit</h3>
<p><span class="s2">Die Kooperation mit </span><strong><span class="s3">Patty Hurdy Gurdy</span></strong><span class="s2">&nbsp;zahlt sich anscheinend aus, denn durch den Einsatz ihrer Drehleier (auch Hurdy Gurdy genannt), klingt das Album deutlich folkiger. Genauso die Arbeit von <strong>Ally &#8222;The Fiddle&#8220; Storch</strong>! Ich liebe ihr Violinenspiel! Und hier kommen von ihr auch noch Bratsche und Cello hinzu.</span></p>
<p><span class="s2"><br />
Leider hat man insgesamt immer wieder das Gefühl &#8222;Moment mal, die Melodie kenne ich doch.&#8220;, was dem Werk an der einen oder anderen Stelle sein Alleinstellungsmerkmal etwas nimmt, aber gleichzeitig Wiedererkennungswert erzeugt. Hier bin ich mir unschlüssig, was überwiegt!<br />
Aber ich muss sagen, bis auf den Ausreißer <em>&#8222;Mountains Of The Deep&#8220;</em>, ist der Klamauk Faktor völlig ok. Und ich brauche auch keine Songs mit historischem Bezug, auch wenn ich mich darüber natürlich immer freue.<br />
Zusammengefasst kann man sagen: Solider Beutezug mit Wellen, aber ohne Schiffbruch.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://merch.alestorm.net/">Hier</a> gibt&#8217;s das Album zu kaufen.</p>
<p><a href="https://www.alestorm.net/">Hier</a> die Seite von <strong>ALESTORM</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alestorm-the-thunderfists-chronicles/">ALESTORM &#8211; Auf der Suche nach Thunderfists Schatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 17:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das PAGANFEST ist wieder da und hat in Leipzig Halt gemacht. Hier sind Oimels reichhaltige Eindrücke. Wart ihr auch dabei? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/paganfest-2025-leipzig/">Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr hat seinen ersten Monat geschafft und zack, hat es mich doch gleich recht zeitnah auf einen Konzerttermin verschlagen. Und dabei wird nicht gekleckert, sondern geklotzt!<strong> Denn es ging direkt zum Paganfest 2025!</strong></p>
<p>Hier warteten also direkt 5 Bands auf mich, und es versprach ein sehr illustrer Abend zu werden. An dieser Stelle machen wir dann gleich mal einen emotionalen Ausflug:</p>
<h3>Die volle Vorfreude</h3>
<p>Man kennt dieses Gefühl, wenn man nur mal kurz aus dem Block Bier holen geht, und plötzlich fällt das Tor des Jahrhunderts? Oder man ist beim Filmabend nur kurz pinkeln und es sterben 4 Hauptcharaktere? <strong>Nun, diese kurze emotionale Leere konservieren wir uns und rufen diese in wenigen Zeilen wieder ab.</strong></p>
<p>Jetzt aber wieder von vorne, denn mich zog es zu recht früher Stunde zur Location – in diesem Fall den altehrwürdigen <strong>Felsenkeller</strong>. Nur war hier im Vorfeld leider kein klarer Veranstaltungsbeginn zu erkennen – lediglich der Einlass war mit 17 Uhr angegeben. Aufgrund familiärer Verpflichtungen kreuzte ich auf letzter Felge halbwegs zeitlich passend vor dem Einlass auf, und fand eine immense Schlange vor. Ich befragte also den Security-Posten am Einlass nach dem Beginn der Veranstaltung, was mittelschweres Kopfkratzen und ein &#8222;so wirklich weiß ich das auch nicht – wird wohl so 18:30 sein&#8220; ergab. Ich sondierte also kurz die Lage, schätze die Schlange ab und beschloss, dass ich mir in der Wartezeit noch schnell eine dringend benötigte Grundlage einverleiben sollte, wollte ich den Abend überstehen. Das <strong>umfangreiche kulinarische Angebot in Leipzig-Plagwitz</strong> war dafür bestens geeignet und ich hatte innerhalb kürzester Zeit und angenehm-düster gekleideter Gesellschaft mein Essen eingeatmetr.</p>
<h3><strong><img decoding="async" class=" wp-image-47588 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1.jpg" alt="" width="355" height="473" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 355px) 100vw, 355px" /></strong></h3>
<h3>Emotionaler Tiefpunkt:</h3>
<p>Also stand ich flink wie der Wind wieder vorm Einlass, reihte mich in die Schlange und unterhielt mich ein wenig mit den umstehenden Menschen, während vor der Tür gerade eine unglückliche Tetris-Runde mit den Einlassgittern für ein wenig Verzögerung sorgte. Hier im Gespräch ergab sich, dass die erste Band <strong>ELVENKING</strong> bereits 17:20 oder 17:30 gestartet hatte. <strong>Jetzt rufen wir uns kurz die emotionale Leere von oben auf, da stand ich nun etwas unglücklich da.</strong> Ändern konnte ich es nicht mehr, und so kann ich nun keine Worte zum Auftritt der Italiener verlieren. Ich habe mich mehrfach bei anderen Besuchern erkundigt und habe von allen Seiten nur gutes gehört – <strong>ich kann also jedem nur ans Herz legen, rechtzeitig den Einlass aufzusuchen und die Italiener ausreichend zu würdigen,</strong> die aber auch einen wirklich sehr frühen Slot abbekommen haben.</p>
<h3><strong>Keine Zeit für schlechte Laune</strong></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47589 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2.jpg" alt="" width="380" height="506" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></p>
<p>Nunja, mir blieb nicht viel Zeit um Trübsal zu blasen, ich orientierte mich in den Räumlichkeiten und konnte mich auch erstmal leidenschaftlich über die Mentalität der Menschen aufregen. Der Eingangsbereich inklusive Tür war proppenvoll gestellt, genau wie die 3-4 Stufen zum Parkett. Unten konnte man sich herrlich bewegen, nach Lust und Laune einen Platz im Gedränge oder ganz in Ruhe am Rand finden. Es war für alle genug Platz und freie Sicht – außer für diejenigen, die konsequent an der Tür stehen blieben… Nunja, auch das war geschafft und ich erblickte dir Bühne und frohlockte, denn <strong>HEIDEVOLK</strong> gaben sich nun die Ehre, und wie!</p>
<p><strong>Es erfreut mich auch rückblickend noch sehr, wie eine Truppe grimmig guckender, bärtiger älterer Männer eine derart herzerwärmend mitreißende Musik aufs Parkett&nbsp;legen kann!</strong> Hier ging auch schnell die Meute mit, und um mich herum flogen die langen Haare headbangender Metaller wie holländische Windmühlenflügel durch die Lüfte. Ich fühlte mich also pudelwohl und genoß den Auftritt der Niederländer, die ich bereits letztes Jahr gerne gesehen hätte. Die Wechsel der Gesangsparts, der zwei- und manchmal drei-stimmige Gesang, die Wechsel zwischen finsteren Growls und Klargesang und dazu die mitreißenden Paganmetalklänge rissen den Saal schnell mit und sorgten für begeisterten Applaus.</p>
<h3>Eine feine Setlist und die volle Portion gute Laune!</h3>
<p>Bereits am Anfang vom Set gab es <em>&#8222;A Wolf In My Heart&#8220;</em>, was die Masse gut mittrug, ebenso wie später <em>&#8222;Saksenland&#8220;</em> und natürlich als letzten Song auch <em>&#8222;Vulgaris Magistralis&#8220;</em>. <strong>Die Truppe hatte richtig viel Lust auf das Konzert und hatte das Publikum auch gut angezündet.</strong> Es herrschte eine sehr gute Stimmung vor, die Getränke aus Hörnern und Bechern flossen und überall waren entweder verschwitzte und/oder strahlende Gesichter zu sehen. Zugegeben hätte ich mir persönlich den Einstieg in den Abend kaum besser wünschen können und der erste Live-Kontakt mit der Band ließ auch mich mit einem breiten Grinsen zurück. Ab 18.15 ging der Auftritt im übrigen bis ca. 19 Uhr.</p>
<h3><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47590 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1.jpg" alt="" width="322" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 322px) 100vw, 322px" /></strong></h3>
<p>(An dieser Stelle kann ich gleich mal darauf verweisen, dass es bei Spotify findige Konzertbesucher der anderen Spielorte gegeben hat, die sehr detailgetreue Playlisten für den gesamten Abend angelegt haben – hier kann also parallel zum Bericht direkt musikalisch ins Geschehen hineingehört werden.</p>
<h3><strong>Von den Niederlanden auf die Färoer Inseln</strong></h3>
<p><strong>Die Umbaupausen waren mit ca. 15 Minuten den ganzen Abend über sehr kurz, was absolut gut gelöst und sehr angenehm als Besucher war!</strong> Die Zeit reichte für eine Runde frische Luft, bevor es zurück in die warme Halle ging, und nun standen <strong>TYR</strong> auf dem Programm. Zugegeben war die Band der für mich blinde Fleck am heutigen Abend, denn ich hatte bisher nie bewusst Kontakt. Ich stellte allerdings recht schnell fest, dass ich dann doch das ein oder andere Lied der Gruppe von den Färoer Inseln kannte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47591 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2.jpg" alt="" width="353" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /></p>
<p>&nbsp;Insbesondere der Opener<em> &#8222;By The Sword In My Hand&#8220;</em> dürfte zu den bekanntesten Stücken der Band gehören und war auch mir vertraut. <strong>TYR</strong> konnten live durch eine sehr gute&nbsp;musikalische Präsentation ihres Materials beeindrucken und hierbei fielen auch immer wieder <strong>die Soli</strong> des Leadgitarristen <strong>Hans Hammer</strong> auf, die stark in Szene gesetzt waren. Auch stimmlich gab es hier absolut nichts zu bemängeln<strong>.</strong></p>
<p>Allerdings war die Band insgesamt sehr zurückhaltend was die Interaktion mit dem Publikum betraf. Es gab durchaus viele Stimmen, die die Songs mittrugen und auch mit&nbsp;Applaus wurde nicht gespart, aber die mitreißende Stimmung die <strong>HEIDEVOLK</strong> erzeugt hatten, oder die beiden noch folgenden Bands mitbringen würden, konnte hier nicht geboten werden. Andererseits wurde so natürlich die Spielzeit effektiv genutzt und die Band knallte Song um Song in die dicht gedrängten Reihen vor der Bühne.</p>
<h3>Hoch den heidnischen Hammer!</h3>
<p>Die Nach-Recherche ergab, dass hier auch die ein oder andere Perle für Fans der Bands dabei gewesen sein dürfte, da es auch Songs von sehr alten Alben zu hören gab. Abgeschlossen wurde das Set mit dem zugegebenermaßen großartigen <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em> , was mir ebenfalls geläufig war und <strong>für mich das mit Abstand beste Stück der Band ist.</strong> Trotzdem muss ich sagen, dass der Funke hier nicht so wirklich übergesprungen ist, die ein oder andere Interaktion mit dem Publikum hätte selbiges hier vermutlich noch deutlich mehr angezündet!</p>
<p>Gleiches Spiel wie vorher: kurze Umbaupause, <span style="color: #800000;">Oimel</span> an der frischen Luft und dieses Mal auch auf Abwegen in die Region der Merchstände. Diese waren gut zugänglich und reichlich ausgestattet. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass in der Zwischenzeit selbst bei Shirts Preise verlangt werden, die ich vor einigen Jahren noch nichtmal bereit war für Pullover zu zahlen. Ich ging an dieser Stelle also schweren Herzens leer aus, was aufgrund der Menge an bereits vorhandenen Kleidungsstücken allerdings kein wirklicher Fehler war.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47592 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1.jpg" alt="" width="315" height="420" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" />Von der frischen Luft in die finnische Sauna</h3>
<p>So suchte ich mir erneut einen Weg durch die Menge am Eingang ( warum? Ich verstehe es nicht… ) und danach einen feinen Platz mit guter Sicht für mein Highlight des Abends – die finnischen Mannen von <strong>ENSIFERUM</strong>! Die Band hatte ich meiner Erinnerung nach bereits auf dem <strong>Hellfest</strong> – und ich meine auch auf dem <strong>Wacken</strong> &#8211; teilweise gesehen, wollte hier aber seit längerem nochmal einen Auftritt aufsuchen. Umso mehr freute ich mich über das feine Line-Up des heutigen Abends und die Finnen starteten fulminant in ihr Set.</p>
<p>Leider musste ich feststellen, dass der Sound hier die ersten 2-3 Songs deutlich ungünstiger war als zuvor, und insbesondere die Hauptgesangsstimme von <strong>Petri Lindroos</strong> zu Beginn leider etwas unterging. Das gab sich dann aber glücklicherweise und ich umging das Problem, <strong>indem ich mich zu den treibenden Klängen der Musik wagemutig in den<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47593 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2.jpg" alt="" width="398" height="530" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 398px) 100vw, 398px" /> Moshpit stürzte und dort einige Zeit im wilden Reigen der tanzenden Meute verbrachte</strong>. Ebenso angenehm wie die Musik des Abends war auch das Publikum das sich durch sehr viele grimmige, stark-bärtige und kräftige Gestalten auszeichnete, die bei der lautstarken Intonierung ihrer Gesänge allerdings mehr Lebensfreude verbreiteten, als ein Kindergeburtstag im Bällebad.</p>
<p><strong>Keine Stresser im Pogo, kein böses Wort, kein unnötiger Schubser und auch eine nahezu wohltuende Rücksichtnahme auf die weniger tanzwilligen am Rand</strong> – ich war wieder einmal positiv beeindruckt von so viel wundervollen Menschen um mich herum. Auch ich Bewegungsclown konnte mich so also ausgiebig im Pogo betun, und mir dann einen gemütlich-kuscheligen Platz in Bühnennähe sichern, von dem aus ich das restliche Set verfolgte.</p>
<h3>Meine Achillesferse holt mich ein&#8230;</h3>
<p>Nun ist – hier wie überall – mein großes Problem, dass ich keine Songtitel kenne. <strong>Würde ich auf Konzerten von Fans aus der Menge gezogen und inquisitorisch aufgrund meines selbstbezeichneten Fandaseins zu Songnamen verhört werden, so würde ich jede Veranstaltung geteert und gefedert am Pranger verlassen.</strong> Es sei mir verziehen, ich bemühe mich zumindest für die Leserschaft per Nachrecherche und nachhören die Perlen zu benennen! Mitten in meinem wilden Tanze erklang auf jeden Fall <em>&#8222;Winter Storm Vigilantes</em>&#8222;, was mir im Ohr hängen blieb, da es so ziemlich mein Liebling vom letzten Album war.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47594 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3.jpg" alt="" width="368" height="491" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /></h3>
<p>Bereits zu Beginn wurde zur großen Begeisterung <em>&#8222;Twilight Tavern&#8220;</em> gespielt, was sich auch dadurch in mein Hirn gebrannt hat, dass die biergeschwängerte, sehr feuchte Aussprache meines Hintermannes mir den Refrain wiederholt wortwörtlich an den Hinterkopf klatschte. Auch bei <em>&#8222;Lai Lai Hei&#8220;</em> und <em>&#8222;Andromeda&#8220;</em> gab es ein&nbsp;<span style="font-size: 16px;">begeistertes Publikum als Chor zu den Stücken. Durchaus als eines der Highlights würde ich <em>&#8222;Two of Spades&#8220;</em> nennen, einerseits weil es ein geiler Song ist, andererseits auch, weil hier völlig unvermutet ein Part im Disco-style der 70er auftaucht, den die Band auch grandios live performte! <strong>Und sowas liebe ich ja – da stehen beinharte kriegerische geschminkte Wikinger, die sich dann aber selber eben doch nicht so bierernst nehmen und sich nicht zu schade sind, um ne funkige Zwischennummer mit Discokugeln hinzulegen!</strong></span></p>
<h3>Glückliche Band &#8211; glückliche Fans!</h3>
<p>Auch insgesamt muss man sagen, dass den Jungs das Grinsen gar nicht aus dem Gesicht ging! Die hatten unglaublich Spaß auf der Bühne und haben sich auch sichtlich über das begeisterte Publikum gefreut – hätten die gedurft, hätten die sich noch 3 Stunden aus dem Ärmel geschüttelt und dabei nicht aufgehört zu strahlen, unglaublich sympatisch! <strong>So war es ingesamt eine Stunde, die viel zu schnell verging, aber mächtig Eindruck hinterließ.</strong> Apropos Eindruck – mir gefällt ja immer, wenn ich instrumentale Besonderheiten erkenne und so fiel mir dann auf, dass Bassist <strong>Sami Hinkka</strong> einen mächtigen sechs-Saiten-Bass spielt, den er aufgrund seiner physischen Präsenz dabei allerdings auch wie eine Ukulele aussehen lässt. <strong>Ein geiler Auftritt, mir war warm wie nach ner finnischen Sauna und Publikum und Band strahlten um die Wette – so muss das!</strong></p>
<p>Der einzige kleine Wermutstropfen bei dem Set war lediglich das deutlich zu helle Bühnenlicht, das ungünstig an die Decke fiel und den Saal zu stark ausleuchtete. Wenn da vorne kämpferische Wikinger ihre Mythen und Geschichten vortragen, während sie eifrig ihre Instrumente verprügeln, dann will ich nicht unbedingt den Beipackzettel im Shirt vom Vordermann lesen können. Da reichen mir verzerrt-begeisterte Fratzen, schemenhafte Wikingerhelme ( wahlweise Plastik, selbstgebaut oder auch gehäkelt vorzufinden ) und gereckte Fäuste. Aber das ist nun nur ein kleiner Punkt am Rande, der den Auftritt in keinsterweise schmälerte!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47595 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2.jpg" alt="" width="317" height="423" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" />Kleine Pause vor dem großen Finale</h3>
<p>Es folgt eine letzte Umbaupause und nach kurzer Frischlufterholung konnte ich dann auch schon das mir noch im Gedächtnis gebliebene Wikinger-Quietscheentchen auf der Bühne erspähen – <strong>ALESTORM</strong> nahte nun mit großen Schritten. <strong>Und wenn ich ehrlich bin erübrigt sich hier eigentlich ein Bericht, denn die Band kommt raus, ist von jetzt auf gleich völlig präsent und weiß genau was sie tun muss, um die Menge anzuzünden</strong> und wann da wo welcher Knopf gedrückt werden muss, damit sich alles in eine wilde Meute verwandelt. Natürlich ist ein Auftritt der Band nichts für einen Metal-Puristen, dessen musikalische Auswahl in der NWoBHM der ersten Stunde begrenzt ist. Schon alleine die verwendete Keytar und das zusätzliche Keyboard dürften hier abschrecken.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47596 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3.jpg" alt="" width="308" height="411" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></h3>
<p><strong>Aber umgedreht wiederrum muss man glaube ich auch kein ausgewiesener Metalhead sein, um einen Auftritt der sympathischen Schotten ausgiebig zu genießen</strong>. Die Band liefert lupenrein ab, bringt eine Riesenparty auf die Bühne und ins Publikum und ist dabei aber irgendwie auch nie drüber oder zieht etwas ins lächerliche. <strong>Es ist eben einwandfreier Piratemetal mit dazu passenden Texten und die ideale Gelegenheit um in einem Metalumfeld eine feine Party zu genießen.</strong> Dabei hat die Band natürlich Klassiker im Gepäck, unter die dann beliebig verschiedene Stücke neuerer Alben gemischt werden können, sodass immer genug für alle dabei ist. Das Repertoire ist groß genug, aber natürlich sind<em> &#8222;Drink&#8220;</em>, <em>&#8222;Keelhauled&#8220;</em>,<em> &#8222;Fucked with an Anchor&#8220;</em>, <em>&#8222;Hangover&#8220;</em> aber auch neuere Lieder wie &nbsp;<em>&#8222;P.A.R.T.Y.&#8220;</em> oder <em>&#8222;Uzbekistan&#8220;</em> eine Basis, um die sich vieles perfekt arrangieren lässt.</p>
<h3>Party? Aber hallo!</h3>
<p><strong>Das Publikum geht hier absolut einwandfrei mit, viele sogar permanent textsicher &#8211; und mit großer Begeisterung entstehen Moshpits, Circle Pits und natürlich auch die obligatorische Rudereinlage sobald irgendeine Band mit nautischem Bezug auf der Bühne ist</strong>. Hier bleibt auf jeden Fall kein Auge trocken, kein Shirt unverschwitzt und kein Bein, das nicht den ein oder anderen Tanzschritt einlegt. Und so liefern <strong>ALESTORM</strong> hier einen (denk)würdigen Abschluss des Abends ab, und überzeugen mich absolut davon, dass das Partybandkonzept auch in einer geschlossenen Lokalität mitten im kalten Winter hervorragend funktioniert.</p>
<p>Was mich allerdings stark irritierte war dann doch die Tatsache, dass die Band – im Gegensatz zu vielen ihrer Songs – auf der Bühne eher zur Wasserflasche als zu der ein oder anderen Spirituose griff, hier hatte ich eher Rum aus dem Schuh des Nebenmannes erwartet, aber vielleicht passiert das dann doch eher hinter verschlossenen Türen nach einem gut performten Gig, was dann auch irgendwie wieder für die Professionalität der Truppe spricht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer noch die Möglichkeit hat, das <strong>Paganfest 2025</strong> zu besuchen &#8211; geht hin! Hier gibt es einen riesigen Haufen guter Musik für einen fairen Preis in einem absolut würdigen Rahmen mit großer Begeisterung! <strong>Diesen Abend sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man den dort vertretenen Spielarten des Metal zugetan ist! Ich sah nach dem Abend genauso zufrieden aus, wie der ausblasbare Kollege hier:</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47587 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1.jpg" alt="" width="735" height="551" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/paganfest-2025-leipzig/">Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Volle Power im Huxleys</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 15:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Gloryhammer]]></category>
		<category><![CDATA[Huxleys Neue Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rumahoy]]></category>
		<category><![CDATA[Wind Rose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!<br />
Na gut... wir waren schon da.... und das auch nach 1985!</p>
<p>Und es hat sich gelohnt, zur ALESTORM-Tour mit Vorbands im HUXLEYS NEUE WELT.</p>
<p>Was uns da erwartete sagt dir diesmal Sebastian!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, Berlin&#8230; Nach der Max Schmeling Halle durfte ich jetzt auch mal <strong>HUXLEYS NEUE WELT</strong> kennenlernen, den Metalschuppen in Neukölln. Was mich da wohl erwartet?</p>
<p>Nachdem der Einlass recht reibungslos ging, erstmal rein in den Saal, ein bisschen orientieren. Der Schuppen ist ganz kuschelig, an zwei Seiten gibt&#8217;s was zu trinken, hinten eine Empore und vorne, uh, eine Bühne <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Badumtss&#8230;</p>
<p>Passenderweise hat gerade die erste Vorband angefangen, <strong>RUMAHOY</strong>. In alte Schiffslaken eingewickelt und mit schwarzen Einbrechermützen auf dem Kopf prügeln sie sich durch ein Set unterhaltsamem Piraten-Metal und schrecken nicht davor zurück, in die 90er zu reisen und <strong>AQUA</strong> zu covern. Darauf ein Bier.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41518 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-300x200.jpeg" alt="" width="374" height="249" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 374px) 100vw, 374px" />
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41520 alignnone" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01-300x258.jpeg" alt="" width="373" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01-300x258.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01-1024x881.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01-750x645.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" />
<p>Nach kurzer Umbaupause kommen <strong>WIND ROSE</strong> und entern die Bühne. Diese ist, zugestellt mit dem Equipment von vier Bands, leider sehr beengt und auch nicht schön beleuchtet, trotzdem herrscht vorne ein wildes Gerangel, um den italienischen Power-Metal an die Berliner Fans zu verteilen. Sänger Francesco Cavalieri ist sehr präsent und haut alle Songs souverän durch. Auch Bassist Cristiano Bertocchi hat, wie die restliche Band, sichtlich Spaß. Nach einem gefühlt viel zu kurzen Set will die Band schon gehen, wird vom Publikum aber zurückgepfiffen. Wie können die bitte das Konzert beenden, ohne &#8222;Diggy diggy hole&#8220; zu spielen? War natürlich so geplant <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Nächstes Bier bitte. Also, fürs Publikum, ich muss fahren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41517 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01-300x242.jpeg" alt="" width="442" height="356" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01-300x242.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01-1024x825.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01-750x604.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 442px) 100vw, 442px" />
<p>Danach wird es galaktisch. <strong>GLORYHAMMER</strong> bringen ihre Geschichten von Einhörnen und Hootsmen mit und müssen sich wie gewohnt einem, hm Goblin (?) erwähren. Sänger Sozos Michael, noch nicht lange in der Band, kann diesem aber erfolgreich den Hammer entwenden und trifft daneben auch jeden Ton. Das Energiebündel ist eine tolle Besetzung als Frontkämpfer, ruft aber ein paar mal zu oft &#8222;Berliiin!&#8220;. Aber egal. Für mich ist der Auftritt der nerdig-lustigen Karnevalstruppe das persönliche Highlight des Abends, die Songs sind auf den Punkt und ich muss zugeben, die Gitarrenkünste von Paul Templing vorher noch gar nicht so auf dem Schirm gehabt zu haben. Echt, Respekt! Das Publikum geht super mit, das Licht ist auch besser, und der Tinnitus grölt bei den Powerballaden fröhlich mit. Passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41513 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013783-01-200x300.jpeg" alt="" width="241" height="369">
<p>&nbsp;</p>
<p>Als letztes, nach ein paar <strong>QUEEN</strong>-Einspielern (warum eigentlich? :D) kommt dann der Main-Act auf die Bühne. Eine zwei Meter hohe Quietsche-Ente. Mit im Gepäck hat das schockiert dreinschauende Tier <strong>ALESTORM</strong> (wahrscheinlich deswegen) und ballert mit ihnen zusammen durch ein Feuerwerk gute Laune-Metal. Sowas können echt nur Schotten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41508 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-300x200.jpeg" alt="" width="360" height="240" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px" />
<p>Die Hyäne versucht, ein paar Songs zu erkennen und auf hoher See nicht ins schwanken zu kommen. So einen Abend kann man auf jeden Fall mal mitnehmen, aber ständig? <em>Wer dafür glücklich genug ist, bitte ruf mich an <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em> Die Bands haben auf jeden Fall abgeliefert und sind erkennbar froh, mal wieder da gewesen zu sein und generell wieder richtig spielen zu dürfen. Die Hyäne freut sich auch und tanzt, dank passender Musik, ihres Weges.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alestorm-tour-im-huxleys/">Volle Power im Huxleys</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ALESTORM &#8211; Donkey Kong Lässt Grüßen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 05:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Bowes]]></category>
		<category><![CDATA[Coconut]]></category>
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		<category><![CDATA[Curse]]></category>
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		<category><![CDATA[Patty Gurdy]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rumahoy]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<category><![CDATA[Subway to Sally]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"ALESTORM machen, was sie wollen, und verbreiten dabei massiv gute Laune. Vielleicht nicht ihr allerstärkstes Album, mit Sicherheit aber das abwechslungsreichste."</p>
<p>Mich kommt zu diesem Fazit - wie ist deines? Bei uns liest du was wir zu meckern haben und was wir feiern!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></h2>
<h2 style="text-align: center;">ALESTORM – “Curse Of The Crystal Coconut”</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 29.05.2020<br />
<strong>Länge:</strong> 44:13<br />
<strong>Label:</strong> Napalm Records<br />
<strong>Genre:</strong> Pirate Metal</p>
<p></div></div></div></p>
<p>Auf <strong>ALESTORM</strong>-Releases freue ich mich immer wieder wie ein Kleinkind auf ein bunt verpacktes Geschenk. Was genau drin sein wird, lässt sich im Voraus selten erahnen – drum lasst uns gemeinsam das Geschenkpapier zerfetzen und die Schatztruhe öffnen!</p>
<p>Stellt sich heraus, dass die schottischen Seefahrer diesmal ein wahres Sammelsurium an Musikstilen, Feels und Vibes ausgegraben haben: Von Upbeat-Power-Metal-Tracks wie „<em>Chomp Chomp</em>“ oder „<em>Call Of The Waves</em>“ über Pop-Singalongs (etwa „<em>Treasure Chest Party Quest</em>“) und Trap-Beats („<em>Tortuga</em>“), Seemanns-Shanties („<em>Zombies Ate My Pirate Ship</em>“) bis hin zum dramatischen Zehn-Minuten-Epos („<em>Wooden Leg II</em>“) werden stilistische Wellen gebrochen und musikalische Ozeane überquert. Dazu gesellt sich eine bisher nie dagewesene Anzahl an Gastmusikern: <strong>ALLY STORCH </strong>von <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> an der Fiedel, <strong>VRETH</strong> von <strong>FINNTROLL</strong> als Krokodil, <strong>CAPTAIN YARRFACE</strong> von <strong>RUMAHOY</strong> als Rapper, <strong>PATTY GURDY</strong> an Hurdy Gurdy und Guest Vocals – es ist eine lange Liste.</p>
<p>Dass es sich um ein abwechslungsreiches Werk handelt, wäre damit wohl unmissverständlich geklärt. Aber wie steht es qualitativ um den Inhalt?</p>
<h2>Nun, auch hier herrscht starke Variation!</h2>
<p>So wirken vor allem die poppigeren Singles (trotz guter Parts) etwas fantasielos komponiert. Die Refrains sind dann doch etwas zu klischeehaft und medioker, als dass sie <em>so</em> oft wiederholt werden müssten. Vielleicht eher was zum betrunkenen Mitgrölen, mein nüchterner Geist sagt mir jedoch, dass hier die schwächsten Momente vergraben liegen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ALESTORM - Treasure Chest Party Quest (Official Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/c4LNJfFjEvw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dies bügeln Tracks wie „<em>Chomp Chomp</em>“, „<em>Pirate’s Scorn</em>“ (Donkey-Kong-Cover!) oder „<em>Wooden Leg II</em>“ allerdings wieder aus. <strong>ALESTORM</strong> bewegen sich hier an der Spitze ihrer musikalischen Fähigkeiten, und das ohne dabei in ausgelutschter Muster abzurutschen. Auch positiv hervorzuheben ist, wie viele „wahre“ Folk-Metal-Momente sich auf „Curse Of The Crystal Coconut“ wiederfinden – zwar haben <strong>ALESTORM</strong> immer schon mit diesem Konzept geliebäugelt, diesmal jedoch wurden hier wirklich Nägel mit Köpfen gemacht.</p>
<h2>Ein ganz anderes Thema jedoch sind die Songtexte.</h2>
<p>Nicht, dass sich die Jungs jemals so wirklich selbst ernst genommen hätten, aber „Curse Of The Crystal Coconut“ sprengt alle Maße, was die Blödsinnigkeit der Lyrics angeht. Der neue Trend heißt Eigenparodie. Ob man das nun furchtbar untrve oder suuuper lustig (lol hihi) findet, das überlasse ich dem Hörer an dieser Stelle getrost selbst.</p>
<p>Fazit: <strong>ALESTORM</strong> machen, was sie wollen, und verbreiten dabei massiv gute Laune. Vielleicht nicht ihr allerstärkstes Album, mit Sicherheit aber das abwechslungsreichste.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alestorm-curse-of-the-crystal-coconut/">ALESTORM &#8211; Donkey Kong Lässt Grüßen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 3]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 10:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas Pain]]></category>
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		<category><![CDATA[Christopher Bowes]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hel]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Rumahoy]]></category>
		<category><![CDATA[Tales Of A Pathfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Time II]]></category>
		<category><![CDATA[Time II: Party]]></category>
		<category><![CDATA[tyr]]></category>
		<category><![CDATA[wintersun]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab ins Wochenende! Heute mit dem lang ersehnten Part von MICH - DER FOLK-METAL-RÜCKBLICK!</p>
<p>Jede Menge geile Bands und blank polierter Perlen für deinen Gehörgang zum Wochenende (und dein restliches Leben!)<br />
Reinschauen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-3/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 3]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Willkommen bei Part 3 des Folk-Metal-Rückblicks 2019!</h1>
<p>Heute mit der Kategorie „nicht so wirklich Folk Metal“!</p>
<h2><strong>ATLAS PAIN</strong> – „Tales Of A Pathfinder“</h2>
<p>Die erste nicht-so-wirklich-Folk-Metal-Band sind <strong>ATLAS PAIN</strong>, eine junge Band aus Italien. Vielleicht ein Fall für die Kategorie „<a href="https://silence-magazin.de/die-geburt-eines-neuen-metal-genres">Post-Folk-Epic-Pagan-Melodeath</a>“ – soll heißen, dass <strong>generelles Folk-Metal-Feeling zwar da</strong> ist und die Musik auch hörbar an deren Vertreter angelehnt ist, aber die Bezeichnung insofern fehl am Platz wäre, dass keine wirklichen Folk-Instrumente auf dem Album zu hören sind. Oder so. Ihr werdet verstehen, was ich meine, wenn ihr es euch anhört. Bestimmt.</p>
<p><strong>ATLAS PAIN</strong> tischen mit „Tales Of A Pathfinder“ ein <strong>üppiges Menu an Bombast und positivem Fantasy-Drive</strong> auf. Keyboarddominierte Musik mit Power-Metal-Influenzen, stets erbaulich und mehr nett als böse (irgendwie kam mir soeben der Begriff „<strong>Phantasialand-Metal</strong>“ in den Kopf). Texte und Ästhetik der Band lehnen dabei an eine Steampunk-Adventure-Thematik à la <strong>JULES VERNE</strong> an – verbunden damit ist natürlich ein <strong>ausgeprägter Storytelling-Aspekt</strong>.</p>
<p>Das Album ist für jemanden, der sich harten, knackigen Death Metal zu seinen Folk-Melodien wünscht, zwar nicht geeignet, Freunde von<strong> Steampunk-Fantasy-Abenteurer-Romantik</strong> und der generell positiv geladeneren Seite der Metallmusik sollten mit „Tales OF A Pathfinder“ allerdings ihren Spaß haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ATLAS PAIN - The Moving Empire (Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Z_qritsuLdg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong> &#8211; „Hel“</h2>
<p>Bereits zu Beginn des Albums die erste Überraschung! Der erste Track <strong>bricht erstmal mit Growls und aggressivem Riffing das Eis</strong> – etwas, das es bei dieser Band so bisher noch nicht gegeben hat. Aber auch auf &#8222;Hel&#8220; bleibt dies die Ausnahme: Es dominieren hauptsächlich typische <strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong>-Melodien und -harmonien&nbsp; in ähnlichem Uptempo-Gewand wie bei den vorigen paar Alben. Auch der gewohnt proggige Song- und Taktaufbau der Band findet sich auf „Hel“ wieder. Power-Metal-Positivität und so manche akustische Ohrschmeichelei sind auch wie gehabt vorhanden – es handelt sich also doch um ein typisches <strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong>-Album&#8230;</p>
<p>Oder? Gerade in der Rhythmusfraktion (Drums, Bass, Rhythmusgitarre) gibt es ein spürbares Upgrade zu früher. Hier sind unterschiedlichste Influenzen mit eingeflossen und sorgen für<strong> Abwechslung und Energie auch auf nicht-melodischer Ebene.</strong> Und, ehm, waren die Gitarrensoli eigentlich immer schon so krass? Die Färöer wurschteln sich durch unterschiedlichste Musikstile, jedoch immer mit dem Hauptfokus auf typischen <strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong>-Stilmitteln.</p>
<p>Wer die Band (vor allem die Vocals und die markante Art und Weise, Melodien zu basteln) bisher nicht mochte, wird auch trotz der vielseitigen Einflüsse auf diesem Album seine Meinung wohl kaum ändern. Dennoch: „Hel“ ist ein stabiles Album, und der musikalischen Weiterentwicklung und <strong>Experimentierfreudigkeit</strong> der Band gebührt Respekt!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Gates of Hel" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/-ZwkQBn_59w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>RUMAHOY</strong> – „Time II: Party“</h2>
<p><strong>Pirate Metal:</strong> Entweder die beste oder die unnötigste Metal-Sparte, je nachdem, wen man fragt. Der Album-Name (ein sarkastischer Kommentar zu <strong>WINTERSUN</strong>s ewig angekündeter, aber scheinbar nie erscheinender zweiten Hälfte des „Time“-Albums, falls das noch jemandem nicht klar war) und das Cover deuten schon seicht darauf hin, dass es sich hier <strong>nicht um allzu ernste Musik</strong> handelt.</p>
<p>Und der Schein trügt nicht! <strong>RUMAHOY</strong> sind halt <strong>ALESTORM</strong> in doof(er). Die Texte beinhalten neben ganz, ganz viel extra stumpf-klischeehaftem Piratenjargon auch Dinge wie Fäkalhumor oder Internet-Memes (auch mal mit Gastauftritt vom <strong>ALESTORM</strong>-Sänger). Dazu fallen die Growls, wie sie auf dem ersten Album noch zum Teil zu finden waren, ganz weg, um mehr Platz für die dümmlichen Vocals von <strong>CAPTAIN YARRFACE</strong> zu machen. Das Ganze zu lustigen Piratenmelodien und Tavernenhumppa.</p>
<p>Dennoch überrascht die Platte vor allem musikalisch: Kompetentes Songwriting, solide Soli, diverse unterschiedliche Feelings – begraben unter einem Haufen wirren Buchstabensalats liegt eine<strong> Truhe voller amtlicher Pirate-Metal-Songs</strong>. Der Trash-Faktor zieht sich zwar textlich durch das ganze Album, von der Musik kann man das jedoch nicht behaupten! Klar &#8211; wer sich etwas anderes als Schwachsinn erhofft, wird mit Sicherheit enttäuscht. <strong>RUMAHOY</strong> tun ja auch keine Sekunde lang so, als wäre das anders – reiten dabei aber auf Wellen musikalischer Qualität.</p>
<p>Nach langem Überlegen komme ich zum Schluss: Obwohl „Time II: Party“ von vorn bis hinten schamlos unerwachsener Quatsch ist, ist es&#8230;<strong> irgendwie kein schlechtes Album?</strong> Man hat hier ein Konzept genommen – eine Parodie eines an sich schon parodistischen Genres zu schaffen – und es, jetzt schon zum zweiten Mal, knallhart durchgezogen. Nur dieses Mal mit noch mehr musikalischer Raffinesse.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Rumahoy - Time II: Party [Full Album] [2019]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=RDJta9GKmUqw8" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hoffe, dieser verspätete Artikel konnte einige von euch dazu animieren, sich nochmal mit vergessenen Schätzen letzten Jahres auseinanderzusetzen. Denn was eignet sich besser für musikalische Fortbildung, als ein paar <del>Tage</del> <del>Wochen</del> Monate der Quarantänezeit?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-3/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 3]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Raum Kingdom – Sturmfahrt ins Unbekannte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2018 10:23:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[dark rock]]></category>
		<category><![CDATA[dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[raum kingdom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Progressiver) Piratenmetal geht auch ohne Lobhudelei von Rum und Schlägereien... dass man auch düster von Abenteuern erzählen kann hat Alexandra erlebt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/raum-kingdom-sturmfahrt-ins-unbekannte/">Raum Kingdom – Sturmfahrt ins Unbekannte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>RAUM KINGDOM</strong> – &#8222;Everything &amp; Nothing&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.06.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 59,37 min.<br />
<strong>Label:</strong> Self-Released<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Progressive Metal </div></div></div>
<p><strong>Dunkelheit.</strong> Eiseskälte. Angst. Meterhohe Wellen peitschen gegen den Schiffsrumpf, der Kapitän versucht mit aller Kraft, gegenzulenken, um das Schiff sicher zurück in seinen Heimathafen zu führen.<br />
So unversehens wie der Sturm gekommen ist, beruhigt er sich auch wieder. Für einen Moment hört der Schiffsführer nur noch die Regenfäden, die langsam ins Meer fallen. Ein zarter <strong>Hoffnungsschimmer</strong>, der nicht von Dauer sein wird.<br />
Diese Bilder schwammen durch meinen Kopf, als ich &#8222;Everything &amp; Nothing&#8220;, das <strong>Debut-Album</strong> der irischen Band <strong>RAUM KINGDOM</strong>, zum ersten Mal hörte.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, das hier ist keineswegs fröhlich-betrunkener Piratenmetal, diese Platte ist durchaus ernstzunehmen. Und sie hat es in sich: Sehr <strong>düster und schwer</strong>, zeitweise <strong>absurd ruhig</strong>, jedoch von vereinzelten <strong>psychedelischen Ausbrüchen</strong> durchzogen, markiert durch Disharmonien, Gewummer und Gewimmer.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-27611" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/http-_www.irishmetalarchive.com_wp-content_uploads_2015_03_raum_kingdom_band-844x650.jpg" alt="" width="506" height="390" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/http-_www.irishmetalarchive.com_wp-content_uploads_2015_03_raum_kingdom_band-844x650.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/http-_www.irishmetalarchive.com_wp-content_uploads_2015_03_raum_kingdom_band-844x650-300x231.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px" />
<p>Seit <strong>2013</strong> arbeiten die vier Herren aus <strong>Dublin</strong> als Band zusammen, kurze Zeit später folgte die erste Europa-Tour. Die Formation versteht sich selbst als eine Verschmelzung aus <strong>NEUROSIS</strong> und <strong>TOOL. </strong>Sie bilden einen&nbsp;Kompromiss, dessen unverkennbarer <strong>Dark Rock</strong>&#8211; bis <strong>Post Metal</strong>-Sound nur so strotzt vor scharfkantiger Melancholie.</p>
<p>Tiefgründige Lyrics hingegen hat diese Scheibe wenig zu bieten, da die <strong>Instrumentalparts überwiegen</strong>. Außerdem verschwimmt leider&nbsp; auch die Stimme des Sängers, der zwischen <strong>Klargesang und Growls</strong> wechselt, hinter den Instrumenten. Ist man aber bereit, sich darauf einzulassen, kann dies durchaus einen besonderen Charme in sich bergen.</p>
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		<title>ALESTORM &#8211; Alte Schätze ausgegraben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2018 10:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[10 jahre]]></category>
		<category><![CDATA[10th anniversary]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[captain morgan]]></category>
		<category><![CDATA[captain morgans revenge]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Remaster]]></category>
		<category><![CDATA[summer breeze 2015]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Over the seas, we shall ride! Zehn Jahre ist es also schon her, als eine der Pirate-Metalbands schlechthin ihr erstes Album auf den Markt gebracht hat &#8211; und das mit Erfolg. Viele der Klassiker von damals sind noch heute bei den Live-Shows ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alestorm-alte-schaetze-ausgegraben/">ALESTORM &#8211; Alte Schätze ausgegraben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>ALESTORM &#8211;&nbsp;Captain Morgan&#8217;s Revenge &#8211; 10th Anniversary Edition</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;26.01.2018<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>1:27:51 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Napalm Records<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Pirate Metal</div></div></div>
<h3>Over the seas, we shall ride!</h3>
<p>Zehn Jahre ist es also schon her, als eine der Pirate-Metalbands schlechthin ihr erstes Album auf den Markt gebracht hat &#8211; und das mit Erfolg. Viele der Klassiker von damals sind noch heute bei den Live-Shows von <strong>ALESTORM</strong> dabei, z.B. der Titelsong <em>&#8222;Captain Morgan&#8217;s Revenge&#8220;</em>,<em> &#8222;Over the Seas&#8220;</em> oder <em>&#8222;Nancy the Tavern Wench&#8220;</em>. Es gibt sogar ein Konzert zur neu remasterten CD dazu. Die Wahl fiel auf das Summer Breeze 2015. Die Aufnahmen sind gut abgemischt und bringen das Feeling des Konzerts und&nbsp;die gute Laune der Band in sengender Hitze sehr gut rüber. Anders als bei anderen Live-Aufnahmen gibt es hier kaum störende Geräusche, nur die Gitarren scheinen manchmal etwas leise.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tp_F8G2Adtw?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Für Nostalgiker, Sammler und Fans</h3>
<p>Ich denke nicht, dass es sich hierbei um reine Geldmacherei handelt, wie bei manch anderen Remasters. <strong>ALESTORM</strong> sind <strong>DIE</strong> Pirate-Metalband und jeder Fan wird sich wohl gerne an dieses Album zurück erinnern. Ein guter Mix aus Songs zum schunkeln, Thrash und Power Metal-Elementen &#8211; und dazu ganz viele gängige Refrains, die jeder Betrunkene mitgröhlen kann. Was will man mehr? Da Piraten derzeitig in vielen Branchen, wie z.B. im Gaming, wieder total im Trend liegen, erscheint das Jubiläums-Album auch genau zur richtigen Zeit auf dem Markt. Einfach ein Klassiker für sich. Im Studio saß dafür&nbsp;Originalproduzent <strong>Lasse Lammert</strong>.</p>
<p>Hier könnt ihr euch den Titelsong im neuen Mix anhören:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GTyMhv7MCCs?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alestorm-alte-schaetze-ausgegraben/">ALESTORM &#8211; Alte Schätze ausgegraben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>BEN BLUTZUKKER &#8211; Ein Pirate Metal Baukasten</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ben-blutzukker-ein-pirate-metal-baukasten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ben-blutzukker-ein-pirate-metal-baukasten</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Abbath]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Blutzukker]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[King Diamond]]></category>
		<category><![CDATA[Mercyful Fate]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Riptide]]></category>
		<category><![CDATA[Satyricon]]></category>
		<category><![CDATA[soloprojekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BEN BLUTZUKKER &#8211; Riptide Veröffentlichungsdatum: 06.10.2017 Länge: 20:55 Label: Self-Released Stil: Black Metal Das nenne ich mal harten Tobak. BEN BLUTZUKKER serviert nicht nur musikalisch eine Blaupause für jeden zukünftigen &#8222;blackened&#8220;&#160;ALESTORM-Song. Sein Stop-Motion-Musikvideo zu &#8222;Riptide&#8220; lässt Piraten aus Lego gut aussehen. Als ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ben-blutzukker-ein-pirate-metal-baukasten/">BEN BLUTZUKKER &#8211; Ein Pirate Metal Baukasten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BEN BLUTZUKKER </strong>&#8211; Riptide<br />
Veröffentlichungsdatum: 06.10.2017<br />
Länge: 20:55<br />
Label: Self-Released<br />
Stil: Black Metal</p>
<p>Das nenne ich mal harten Tobak. <strong>BEN BLUTZUKKER</strong> serviert nicht nur musikalisch eine Blaupause für jeden zukünftigen &#8222;blackened&#8220;&nbsp;<strong>ALESTORM</strong>-Song. Sein Stop-Motion-Musikvideo zu <em>&#8222;Riptide&#8220;</em> lässt Piraten aus Lego gut aussehen. Als wäre der Name noch nicht verrückt genug, will der Herr wohl auch visuell unsere Lachmuskeln trainieren!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-Vuz0xVFeuQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Um es vorne weg zu nehmen, Stop-Motion Musikvideos sind keine neue Erfindung. Viele Bands haben es schon für sich genutzt und mindestens genauso viele Fans ein Cover in diesem Stil mit Lego-Spielfiguren hochgeladen. Nichtsdestotrotz lässt das Piratenabenteuer mein Kinderherz höher schlagen, grottig animiert ist es ja zum Glück nicht. Ein weiterer Pluspunkt: die EP mit Bonusinhalten kann man auch als USB-Stick erwerben. Und dieses Paket kommt, wer hätte etwas anderes erwartet, als Lego-Männchen aus dem Musikvideo daher. So geht Marketing!</p>
<p>Instrumental begleitet diesen Erguss des ehemaligen Dark Wave-Künstlers eine Mischung aus Black- und Folk-Metal. Erinnerungen an die neueste Auskopplung von <strong>ABBATH</strong>&nbsp;werden sofort geweckt. Träge, eintönige Verse werden von zunehmend hochtrabenderen Refrains getragen. Der Opener und Verheißer <em>&#8222;Riptide&#8220;</em> pointiert hier zwar gut, kommt aber nicht an <em>&#8222;Stab By Stab&#8220;</em> heran. Dieses überzeugt durch sein thrashiges Momentum und die Slap Bass-Einlage &#8211; Inspiration für das Stück war eine Geschichte von <strong>Bram Stoker</strong>. Dennoch hakt es an den selben Stellen wie auch bei den zahlreichen Projekten in der groovigen, rockigeren Welt des Black Metal. Stellvertretend hierfür steht das Cover <em>&#8222;Six Sec Sex&#8220;</em>, was zwar durch den lustigen Text immer noch zu überzeugen weiß, aber <strong>ILLWILL</strong>s fundamentale Probleme wieder aufleben lässt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22094" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Ben-Blutzukker-Typo-1024x147.png" alt="" width="1024" height="147" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Ben-Blutzukker-Typo-1024x147.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Ben-Blutzukker-Typo-300x43.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Ben-Blutzukker-Typo-750x108.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Ben-Blutzukker-Typo.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p><span id="more-22019"></span></p>
<p>An dem immer wiederkehrenden Ablauf ändert auch die Piraten-Stimme nichts zum Guten. Was die Supergroup (<strong>KING DIAMOND</strong>, <strong>MERCYFUL FATE</strong>) damals vom Stapel ließ, hat mir aber noch nie so richtig gefallen. Vielleicht bin ich dafür zu voreingenommen. Das gilt wohl auch für die anderen Themen der Scheibe, die nur unter Alkoholeinfluss einer näheren Betrachtung standhalten. Blutsauger, mit der Arbeit nie zufrieden gestellte Musiker und Piraten schreien nicht gerade nach mehr als Spaß-Projekt. Das ist in diesem Fall aber auch absolut gut so. Womit <em>&#8222;Stab By Stab&#8220;</em> brilliert, kann <em>&#8222;Bloodlust&#8220;</em> eben auch. Dafür braucht es keine ausufernden Schnörkel. Trotzdem gehen mir die immer gleichen langsamen Verse irgendwann auf den Senkel. An wen denke ich bei diesen zutiefst vereinnahmenden Gähnern nur? Und kaum denke ich, nie darauf zu kommen, ruft ein Mitglied unserer Redaktion den Namen wieder in mein Gedächtnis.<br />
Um dazu mal einen <strong>anonymen Medienfutzi</strong> zu zitieren:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das klingt wie <strong>SATYRICON</strong> meinen Ohren!&#8220;</p></blockquote>
<h4>Da wird man ja wohl noch lachen dürfen</h4>
<p>Musikalischer Mehrwert hin oder her &#8211;<strong> BEN BLUTZUKKER</strong>s Form der Unterhaltung zielt darauf ab, zu bespaßen. Und soweit ich mich erinnern kann, ist Lachen immer noch ein großer Bestandteil des Entertainments. Solange ihr euch das nicht abtrainiert habt, dürfte diese musikgewordene Bierpreis-Bremse euch gefallen. Zusätzlich ist dieses Soloprojekt &#8211; zum Glück &#8211; sehr gut produziert und umgesetzt. Nicht ein [plontiertes] Haar bleibt still auf dem anderen liegen, wenn <strong>Ben</strong> schreit, &#8222;Are we a battle cruiser? Or just a banana boat?&#8220;. Nehmt euch einfach nicht so ernst und lasst die Matte fliegen. Du bist kein Schlachtschiff! Wir alle sind nur wankende Bananenboote in der steten Brandung von Dur und Moll.</p>
<p><a href="http://benblutzukker.bandcamp.com">Bandcamp &amp; Store</a><br />
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		<title>Flaute auf See, Crew besoffen &#8211; ALESTORM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2017 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Napalm Records]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ALESTORM &#8211; No Grave But The Sea Veröffentlichungsdatum:&#160;26. Mai 2017 Dauer: 46 Min. Label: Napalm Records Genre:&#160;Power Metal, Folk Metal, Pirate Metal Alle Mann an Deck, es gibt Spannendes zu verkünden: die schottischen Seefahrer ALESTORM sind von ihrer Weltreise zurück und haben ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ALESTORM</strong> &#8211; No Grave But The Sea<br />
Veröffentlichungsdatum:&nbsp;26. Mai 2017<br />
Dauer: 46 Min.<br />
Label: Napalm Records<br />
Genre:<b>&nbsp;</b><span class="aolmail__Xbe aolmail_kno-fv">Power Metal, Folk Metal, Pirate Metal<br />
</span></p>
<p>Alle Mann an Deck, es gibt Spannendes zu verkünden: die schottischen Seefahrer <strong>ALESTORM </strong>sind von ihrer Weltreise zurück und haben Allerlei im Gepäck, so auch ihr <strong>neuestes (fünftes) Studioalbum</strong>. Die 5 Jungs, bekannt durch ihre partytauglichen und Saufgelage begleitenden Stücke wie <em>&#8222;Drink, Magnetic North&#8220; </em>oder <em>&#8222;Shipwrecked&#8220;</em>, werden oft als Spitzenreiter und Vorzeigemodelle des sogenannten „<strong>Pirate-Metal</strong>“ bezeichnet, einer Verbindung von Heavy- bzw. Power Metal mit Shanty-Elementen, traditionellen Instrumenten wie Akkordeon und Geige und einer Menge Keyboards. Entsprechend gespannt war ich auf ihre neueste Schöpfung, durften sie bei mir doch nie auf einer Partyplaylist fehlen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18115 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ale-1-1024x450.jpg" width="1024" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ale-1-1024x450.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ale-1-300x132.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ale-1-750x329.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ale-1.jpg 1640w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Der Vorspann</h4>
<p>Die 2 vorab veröffentlichten Songs <em>&#8222;Mexico&#8220;</em> und <em>&#8222;Alestorm&#8220;</em> rissen mich allerdings so gar nicht vom Hocker; <em>&#8222;Mexico&#8220;</em> kommt daher mit <strong>standardisierten Partyrhythmen</strong>, ideenlosen Drums und Klampfen, sehr künstlichen Synthieparts und einem Refrain, der sich sicher ab einem gewissen Punkt des Abends gut mitgrölen ließe (zumindest phrasenweise – ob es für mehr als „Yo-Ho, Mexico“ reicht, wage ich zu bezweifeln). Abgesehen davon jedoch ein ziemlich schwacher Song. Der Song <em>&#8222;Alestorm&#8220; </em>hingegen zeigt dann schon einen Hauch von Innovation, als nach einem recht starken Intro plötzlich der Keyboarder <strong>Elliot Vernon</strong> in Begleitung von Breakdown-Gitarrenspiel zu <strong>screamen</strong> beginnt und man glaubt, sich in einen <strong>Metalcore-Song</strong> verlaufen zu haben. Zwar wechselt die Gesangsverantwortung bald wieder zum Sänger <strong>Christopher Bowes</strong> zurück, einen bleibenden Eindruck hinterlässt dieser unerwartete Ausbruch jedoch (nicht gerade einen positiven, aber Core-Fans dürften den Song feiern). Sonst flacht der Song stimmungstechnisch und innovativ gen Ende immer mehr ab.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hJ_eVIZkjZE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Das Album</h4>
<p>Keine besonders glänzende Statistik für den Anfang. Aber schauen wir mal auf den Rest: <em>&#8222;No Grave but the Sea&#8220;</em>, der Start-Track des Albums, ist tatsächlich etwas abwechslungsreicher und ernster, mit schönen Keyboardsoli, stärker variierenden Drumparts und der traditionellen <strong>Piraterie-Thematik</strong> (von der in den vorherigen 2 Songs noch recht wenig zu merken war). Letzteres gilt auch für <em>&#8222;To the End of the World&#8220;</em>, <em>&#8222;Man The Pumps&#8220; </em>und <em>&#8222;Treasure Island&#8220;</em>. Ersterer kommt mit einer geilen hymnischen Melodieführung durch das Synthie-Schifferklavier daher, variiert infolge dessen jedoch nur noch selten und wirkt sehr stark <strong>Power Metal</strong>-lastig. Auch wirken die einzelnen Parts des Songs oft nicht stimmig.</p>
<p><em>&#8222;Man the Pumps&#8220;</em> erinnert hingegen wieder echt an Seemannslieder von Tod und Verderben, ein starker, finsterer Song mit passenden Crew-Gesangsparts und packenden Soli. Definitiv ein persönlicher, zum Schunkeln einladender <strong>Höhepunkt</strong> <strong>des Albums</strong>. <em>&#8222;Treasure Island&#8220;</em> hat einige epische, hymnische Parts, holpert jedoch hier und da aufgrund einiger unpassender Rhythmen und fehlender Pausen. Fairerweise bleibt hier zu sagen, dass der Song trotz allem einen stimmigen Abschluss für das Album bildet.</p>
<h4>Ho, Ho, Ho und ne Buddel voll &#8230;</h4>
<p>Die verbleibenden Songs sind allerdings fast ausschließlich als „<strong>Party-Metal</strong>“ zu bezeichnen – und zeichnen sich wiederum nicht gerade durch einen kreativen Erguss aus. <em>&#8222;Bar und Imbiss&#8220;</em>, <em>&#8222;Pegled Potion&#8220;</em> und <em>&#8222;Rage of the Pentahook&#8220;</em> bestehen allesamt aus party- und tanzfähigen Rhythmen, clever eingesetzten Gangshouts und –gesängen und machen wahrscheinlich Stimmung bei einem allgemeinen Trinkgelage, kommen jedoch allesamt nicht an thematisch vergleichbare Songs des vorherigen Albums „Sunset on the Golden Age“, wie beispielsweise das <em>&#8222;Hangover&#8220;</em>-Cover oder <em>&#8222;Drink&#8220;</em>, heran. Einzig und allein <em>&#8222;Fucked you with an Anchor&#8220;</em> bewährt sich durch einen, selbst bei steigenden Promillezahlen noch schnell <strong>lern- und</strong> <strong>mitgrölbaren</strong>,<strong> Refrain</strong> und sticht als stimmiges und hier und da abwechslungsreiches Gesamtkonzept aus der Masse hervor.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/th4Czv1j3F8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Insgesamt verbleibt zu sagen, dass sich das neue Album nicht gerade als revolutionäres Werk herausgestellt hat, im Gegenteil: Bis auf einen Hauch mehr oder weniger geglückter <strong>Experimente</strong> vermisst man jegliche Innovation (und <strong>Höhepunkte</strong>) im Vergleich zu den vorherigen Alben. Growls und Screams haben zu genommen, viel länger wird die Liste auch nicht.</p>
<h4>&#8230; billigem Rum</h4>
<p>Wer die Band seit jeher vor allem aufgrund ihrer <strong>Party- und Saufsongs</strong> feiert, dem wird auch das neue Album sehr gut gefallen. Wer allerdings speziell auf der Suche nach Metalbands mit Piraten- und <strong>Seefahrtsschwerpunkt</strong> ist, wird eine Menge anderer deutscher wie internationaler Bands finden, die das Thema deutlich frischer, umfang- und abwechslungsreicher umsetzen. Natürlich denken beim Begriff „Pirate Metal“ die allermeisten zuerst an <strong>ALESTORM</strong>. Allerdings gibt es eine ganze Menge jüngerer Bands, wie <strong>THE PRIVATEER</strong> (DE) oder <strong>LAGERSTEIN</strong> (AUS), die hier und da ein besseres Programm haben, sei es in Bezug auf Liveperformance, instrumentale oder einfach klangliche Vielfalt.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Also handelt es sich bei „No Grave but the Sea“ um ein durchschnittliches <strong>ALESTORM</strong>-Album, das allerdings auch <strong>gelungenere Vorgänger</strong> hat. Wer Wert auf die Piratenthematik legt, wird kaum abgeholt. Die Jungs scheinen sich mehr auf ihr Image als <strong>Spaß- und Partyband</strong> zu fokussieren (muss ich noch erwähnen, dass auf dem Album zusätzlich jeder Song doppelt vorhanden ist, wobei man lediglich den Gesang durch ein billiges, jeweils höher oder tiefer gepitchtes Bellen (!) ersetzt hat?) Wer danach sucht, ist bei <strong>ALESTORM</strong>&nbsp; und dem neuen Album definitiv an der richtigen Adresse.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/alestormband">Facebook</a></p>
<hr>
<p><strong><em>Dies ist ein Gastautorinnenbeitrag von:</em></strong> Steffi</p>
<hr>
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