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	<title>plage noire Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>plage noire Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Ein bisschen Gothic-Urlaub am Meer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 08:03:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[plage noire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf, auf und davon! Der Start in den Tag ist schon schwierig. Morgens um 04:00 aufstehen und zur Arbeit, um 12:00 geht es dann wieder nach Hause. Dann nur eine Dreiviertelstunde Zeit, um alles fertig zu machen, weil wir nur die Hälfte ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-bisschen-gothic-urlaub-am-meer/">Ein bisschen Gothic-Urlaub am Meer</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><b>Auf, auf und davon!</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Start in den Tag ist schon schwierig. Morgens um 04:00 aufstehen und zur Arbeit, um 12:00 geht es dann wieder nach Hause. Dann nur eine Dreiviertelstunde Zeit, um alles fertig zu machen, weil wir nur die Hälfte unserer Sachen am Abend zuvor gepackt haben. Aber nun geht&#8217;s los, und zwar zum </span><b>PLAGE NOIRE</b><span style="font-weight: 400;">! Natürlich hat der zeitliche Stress dafür gesorgt, dass wir etwas vergessen haben; in diesem Fall einen Teil der Verpflegung. Egal, denn wo wir hinfahren, gibt es ja mehr als genug Möglichkeiten, um an Essen heranzukommen!</span></p>
<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-38843" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Bild1-300x225.jpg" alt="" width="371" height="278" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Bild1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Bild1.jpg 605w" sizes="(max-width: 371px) 100vw, 371px" /></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum angekommen, heißt es erst einmal: Orientieren. Es gibt einen Parkplatz, auf dem man stehen darf, um sich seinen Schlüssel und sein Bändchen zu holen. Hier kommt schon erstes Festival-Feeling auf. Vorbei an all den Autos mit Heckscheibenaufklebern von Bands und Festivals, Menschen, die am Kofferraum stehen und sich schon einkleiden oder nach der langen Fahrt das erste Getränk öffnen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Direkt vor Ort stehen auf einer Strandnachbildung die schwarzen Buchstaben, die das Wort </span><b>PLAGE</b> <b>NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> bilden. Irgendwie ist das weit und breit das einzige, was an ein Gothic-Festival erinnert; neben den schwarz Gekleideten natürlich. Einzig noch dieser Aufsteller am Check-Inn verbreitet ein wenig Atmosphäre.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Check-In beim Sensenmann</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="alignright wp-image-38844 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187-225x300.jpeg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187-225x300.jpeg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187-768x1024.jpeg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187-750x1000.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187.jpeg 1088w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" />An der Rezeption gibt es zwei Schlangen, jeweils für diejenigen, die gebucht haben, und für deren Begleitung. Den 3G-Check&nbsp; müssen alle Gäste am Freitag und Samstag machen, um am Festival teilnehmen zu können. Ein Angestellter vom Hotel bietet allen in der Schlange Stehenden ein Stieleis an. Nett!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Örtlichkeit des PLAGE NOIRE ist&nbsp; komplett neu für uns, aber nach ein wenig Rennerei meinerseits und etwas Durchfragen stehen wir dann in unserem gebuchten 2-Raum-Appartement und können erst mal ankommen. Taschen ausräumen, für ein Festival ungewohnt wenig, und fürs Wochenende einrichten. Dann umziehen und direkt zur ersten Band um 17:15 , die wir schaffen: </span><b>UNZUCHT</b><span style="font-weight: 400;">.</span></p>
<h3><b>Geschichte des Plage Noire</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber was ist das </span>PLAGE NOIRE<span style="font-weight: 400;"> überhaupt? Klar, es ist ein Festival. Aber was steckt dahinter?<br />
Das </span>PLAGE NOIRE<span style="font-weight: 400;"> ist ein Gothic Festival, das seit 2018 jährlich von <strong>FKP Scorpio</strong> veranstaltet wird. Ebenfalls von FKP Scorpio veranstaltet wird das </span><b>M‘ERA LUNA</b><span style="font-weight: 400;"> in Hildesheim. Daher gilt das PLAGE NOIRE auch als Schwesterfestival. Stattfinden tut dies in der riesigen Ferienanlage &#8222;Weissenhäuser Strand&#8220; an der Ostsee und ist ausgelegt auf <strong>5000 Leute</strong>. Je nachdem ob man ein Hotelzimmer oder Apartment gebucht hat, sind Dünenbad und/oder Hallenbad mit inbegriffen. Planschende Goths, eine sehr witzige Vorstellung. Auf dem PLAGE NOIRE gibt es drei Konzertbereiche:&nbsp;</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">das große Festivalzelt mit der Mainstage, genannt &#8222;Chapiteau&#8220;,</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">die nächstkleinere Location, genannt &#8222;Salle de Fête&#8220; und</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">die kleinste Location, genannt &#8222;La Rotonde&#8220;.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Hauptgebäude gibt es Laufstege für die Fashion Shows und den Monstermacher und seine Bodypainting Damen.&nbsp;</span><span style="font-weight: 400;">Lesungen finden in einem weiteren Bereich, hier als &#8222;Cri de la Mouette&#8220; bezeichnet, statt. </span><span style="font-weight: 400;">Ebenfalls angeschlossen an die Anlage ist das &#8222;Abenteuer Dschungelland&#8220;, ein Freizeitbereich mit Reptilien und Amphibien und einem Bällebad. Und was ist witziger als plantschende Goths? Erwachsene Goths im Bällebad.</span></p>
<h3><b>Ungewohnte Bilder</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist auf den ersten Blick erstmal seltsam, überall Menschen ohne Maske zu sehen. </span><span style="font-weight: 400;">Auf unserem Weg zum Zimmer wird dieser Anblick allerdings sehr schnell zur Normalität. </span><span style="font-weight: 400;">Im Konzertzelt, genannt Chapiteau, ist der Anblick nochmal befremdlich, da wir hier eine große Menschenmenge fast komplett ohne Masken sehen. Indoor, ohne Strandkörbe oder Tische, an die sie gebunden sind. Wir können uns wirklich frei bewegen und den Standplatz selbst suchen. </span><span style="font-weight: 400;">Das gibt uns ein richtig gutes Gefühl von Normalität. </span><span style="font-weight: 400;">Wir stürzen uns also direkt ins Getümmel, wobei man von Getümmel nicht wirklich reden kann, denn es gibt genug Möglichkeiten, um Abstand zu anderen Menschen zu halten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ob der Freiraum immer so vorhanden ist, kann ich tatsächlich nicht sagen, da es ja unser erstes </span><b>PLAGE</b> <b>NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> ist. Aber die Atmosphäre ist schon geil und fast wie vor der Pandemie. Das heißt: Livemusik mit anderen Menschen genießen und sich vom Alltag entfernen. </span><span style="font-weight: 400;">Auch der Band </span><b>UNZUCHT</b><span style="font-weight: 400;"> und besonders dem Sänger Daniel Schulz, der sich laut eigener Aussage &#8222;ein zweites Arschloch freut&#8220;, sieht man an, wie sehr sie es genießen, wieder vor Publikum zu spielen und wie sehr sie das direkte Feedback gebraucht haben. Die Menge macht da natürlich natürlich gern mit und zeigt sich beim Mitsingen, Klatschen und Hüpfen von seiner sportlichsten Seite.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Band hatte ich schon lange nicht mehr auf dem Schirm. Zuhause werde ich mich nochmal durch deren Songs durchhören, da ich sie erst wieder seit Daniels Besuch in der digitalen Taverne des Parabelritters auf dem Schirm habe. </span><span style="font-weight: 400;">Einzig den Song <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Ein Wort fliegt wie ein Stein</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> kenne ich bewusst, da dieses </span><b>SALTATIO MORTIS</b><span style="font-weight: 400;"> Cover einen festen Platz in einer meiner Playlists hat.</span></p>
<h3><b>Rundgang und zweites Konzert</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38863" aria-describedby="caption-attachment-38863" style="width: 203px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-38863 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot-252-213x300.png" alt="" width="213" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot-252-213x300.png 213w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot-252.png 368w" sizes="(max-width: 213px) 100vw, 213px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38863" class="wp-caption-text">Der Monster-Macher am Werk</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Auftritt von </span><b>DIARY</b> <b>OF</b> <b>DREAMS</b><span style="font-weight: 400;"> fällt nicht ganz in meine Musiksparte, daher nutzen wir die Zeit bis zum Auftritt von </span><b>SCHANDMAUL</b><span style="font-weight: 400;">, um uns ein wenig umzusehen. Mittlerweile ist es schon dunkel. Nach dem Gespräch mit einer Festivalfreundschaft vom </span><b>M‘ERA LUNA </b><span style="font-weight: 400;">nutzen wir die Zeit, um ein wenig übers Gelände zu schlendern und uns für Samstag schon mal mit den wichtigsten Orten vertraut zu machen: dem Shopping-Zelt, den verschiedenen Restaurants, dem Autogramm- und dem Merchstand sowie </span><span style="font-weight: 400;">der Lager der anderen beiden </span><span style="font-weight: 400;">Konzertlocations. Dabei bemerken wir, dass sich der Workshop &#8222;Der Monster-Macher&#8220; direkt am Aufgang zu unserem Apartment befindet. Wobei ich das Wort &#8222;Workshop&#8220; nicht ganz passend finde, denn im Grunde genommen sind das Models, die von einem Bodypainter bemalt werden. Das scheint ziemlich aufwendig zu sein, ist aber interessant anzusehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da wir ein Apartment im Hauptgebäude haben, sind alle Wege für uns sehr kurz.&nbsp;</span><span style="font-weight: 400;">Auf dem Weg zum zweiten Konzert auf unserer Liste kaufe ich eben noch zwei Festival Shirts. Auf zu <b>SCHANDMAUL!</b></span></p>
<h3><b>Mittelalterrock und Future Pop</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir freuen uns, endlich wieder </span><b>SCHANDMAUL</b><span style="font-weight: 400;"> zu sehen, da sie eine unserer liebsten und meistgesehenen Bands ist. Die neue im Bunde, Saskia Forkert, ist leider nicht dabei, da sie vor kurzem erst Mutter geworden ist. Ihren Platz nimmt ersatzweise Shir-Ran Yinon ein, was der Bandchemie keinen Abbruch tut. </span><span style="font-weight: 400;">Das zeigt einfach, wie verbunden die Bands der schwarzen Szene sind. Man kennt sich, man hilft sich. </span><span style="font-weight: 400;">Während des Konzertes nimmt der Sänger Thomas Lindner gemeinsam mit uns, dem Publikum, eine Grußbotschaft für Saskia auf. Mit den abschließenden Worten leitet Thomas auch direkt den nächsten Song ein: &#8222;Für uns ist sie ein <em>&#8218;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Leuchtfeuer&#8216;</span></i><span style="font-weight: 400;">!&#8220;</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38846" aria-describedby="caption-attachment-38846" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38846 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38846" class="wp-caption-text">Schandmaul live</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Außerdem erklärt Thomas uns, dass er sich immer mal hinsetzten muss, weil er vor einigen Wochen einen Fahrradunfall erlitten hatte. </span><span style="font-weight: 400;">Aber für den ältesten Song der Band, <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Das Teufelsweib&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;">,</span><span style="font-weight: 400;"> steht er natürlich auf, denn der Song ist es wert!&nbsp;</span><span style="font-weight: 400;">Natürlich nutzen </span><b>SCHANDMAUL</b><span style="font-weight: 400;"> den „Ohoho“-Part des Songs, um mit dem Publikum zu spielen und es in einen großen Chor zu verwandeln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die 45 Minuten bis zum letzten Auftritt verbringen wir damit, die gesamte Atmosphäre in uns aufzusaugen. Einfach wirken lassen, dass wir nach all dieser Zeit endlich auf einem Festival sein können. Dann ist es auch schon so weit, der Headliner des ersten Abends tritt auf: </span><b>VNV NATION.</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit ihren stampfenden Beats und Bässen bringen sie das Zelt zum Beben. Es ist echt ein Segen, dass Ronan und seine Livemusiker als Ersatz eingesprungen sind. Normalerweise ist Elektromusik nicht meins. Aber diese Band hat mich in ihren Bann gezogen, seit ich sie das erste Mal auf dem </span><b>M‘ERA</b> <b>LUNA</b><span style="font-weight: 400;"> gesehen habe. Der Song </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Where is the Future&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> leitet das Konzert ein und wir können uns einmal durch die Bandhistorie hören. Während des Songs </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Nova&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> vibriert mein Handy, das ich, wie so viele andere, auf Ronan’s Wunsch rausgeholt und die das Blitzlicht eingeschaltet habe. Da sehe ich, dass </span><b>MAJORVOICE</b><span style="font-weight: 400;">, </span><span style="font-weight: 400;">ein Hamburger Musiker</span><span style="font-weight: 400;">, auf Instagram ein Live Video gestartet hat &#8211; und zwar von der Hinterseite der Bühne, von der aus er das Lichtermeer aus Handytaschenlampen filmt. Da wir hinten stehen, sehen wir das ganze als Teil dieses Lichtermeeres leider nicht selbst.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Den restlichen Abend verbringen wir auf dem Zimmer und lassen den Tag einmal Revue passieren. Ich meine, das ist das erste Festival in dieser Größe für uns seit dem </span><b>M‘ERA LUNA </b><span style="font-weight: 400;">2019. Da gibt es einiges zu verarbeiten.</span></p>
<h3><b>Das ist der Morgen danach</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-38847" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der erste Unterschied zu einem Open Air Festival war die Nacht. Es war ruhig. Keine nervigen Ghettoblaster oder Schreihälse, stattdessen ist alles recht gesittet. </span><span style="font-weight: 400;">Auch der Morgen ist sehr ruhig. Während man auf einem anderen Open Air entweder die Schnappsleichen oder andere Frühaufsteher trifft, ist es hier wie ausgestorben. Schon etwas befremdlich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38848 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Auch auf meinem Weg zum Edeka (08:40 Uhr), um die vergessenen Vorräte aufzufüllen, treffe ich nur wenig Menschen. </span><span style="font-weight: 400;">Vor Ort sehe ich einen 3G Checkpoint und hole mir spontan das Bändchen für den Samstag.&nbsp; </span><span style="font-weight: 400;">Erst als ich aus dem Edeka herauskomme, bemerke ich den kleinen Mittelaltermarkt, der noch zum </span><b>PLAGE</b> <b>NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> gehört. Leider ist der noch geschlossen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zurück auf dem Zimmer frühstücken wir erstmal in Ruhe und studieren nochmal das Lineup. </span><span style="font-weight: 400;">Dann geht es los, denn wer beim Festival-Motto-Foto dabei sein will, muss um 10:30 am Strand sein.</span></p>
<h3><b>Fotosession</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Also noch schnell für meine Frau den 3G Check gemacht und los. </span><span style="font-weight: 400;">Am Strand angekommen, sollen wir als erstes die Hände desinfizieren, denn diese brauchen wir. Wir sollen uns einer Gruppe anschließen und dann an der Hand anfassen. Wenn der Veranstalter dann in seine Trillerpfeife pustet, sollen wir aufeinander zugehen und die Hände in der Mitte in die Höhe halten, danach wieder auseinandergehen und wieder zusammen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Folgende Bilder von der Homepage des </span><b>PLAGE NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> zeigen das Ergebnis:</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-38849 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205-1024x576.jpeg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205-1024x576.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205-750x422.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38850 size-large aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206-1024x576.jpeg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206-1024x576.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206-750x422.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Endlich wieder Meer.</span><span style="font-weight: 400;">&nbsp;</span><span style="font-weight: 400;">Das Wetter ist einfach traumhaft für Oktober. Und selbst am Meer ist es nicht wirklich kalt. </span><span style="font-weight: 400;">Daher nutzen wir die freie Zeit um das Meer mit Freunden zu genießen.</span></p>
<h3><b>Märchenstunde am Morgen</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38864" aria-describedby="caption-attachment-38864" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38864 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38864" class="wp-caption-text">Lesung mit Christian von Aster © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Nächstes stehen die Lesungen auf dem Plan. Da wir den Bereich für die Lesungen erstmal suchen müssen, sind wir leider wenige Minuten zu spät. </span><span style="font-weight: 400;">Als wir ankommen, liegt </span><b>CHRISTIAN VON ASTER</b><span style="font-weight: 400;"> gerade im freundschaftlichen Clinch mit einer der Security-Frauen, der sich durch die gesamte Lesung zieht. </span><span style="font-weight: 400;">Gelesen werden alte und neue Werke aus dem reichhaltigen Fundus.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38865" aria-describedby="caption-attachment-38865" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38865 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38865" class="wp-caption-text">Lesung mit Markus Heitz © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Mir in Erinnerung geblieben ist die <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Mitternachtshüpfburg</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em></span><span style="font-weight: 400;">, eine sehr beliebte Geschichte unter seinen Lesern und Hörern. Da er viel seiner Auftrittszeit mit Reden verbracht hat, muss er das Publikum entscheiden lassen. Es steht eben jene <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Mitternachtshüpfburg&#8220; </span></i><span style="font-weight: 400;">und eine weitere zur Wahl. Das Publikum soll sich durch Klatschen entscheiden. </span><span style="font-weight: 400;">Zuerst stellt er eine andere Geschichte zur Wahl und das Publikum klatscht verhalten. Für die <em>&#8222;</em><i>Mitternachtshüpfburg</i><em>&#8222;</em></span><span style="font-weight: 400;"> geht stattdessen Applaus und Freudenjubel los. </span><span style="font-weight: 400;">Im Anschluss lädt er zu einer Autogrammstunde.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Nächstes ist </span><b>MARKUS</b> <b>HEITZ</b><span style="font-weight: 400;"> an der Reihe. </span><b>HERR VON ASTER</b><span style="font-weight: 400;"> begrüßt ihn mit den Worten:<strong> &#8222;Ich habe die Menge schon angehei(</strong></span><strong>t)zt.&#8220; </strong><span style="font-weight: 400;">Meine Frau hat das Wortspiel direkt verstanden, ich habe ein paar Sekunden gebraucht.</span> <b>MARKUS</b><span style="font-weight: 400;"> liest zwei verschiedene Stellen aus seinem neuesten Buch </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Die Rückkehr der Zwerge&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> vor. Natürlich kann er aus dramaturgischen Gründen nicht alles lesen, aber mehr dazu findet man im Buch. Dann folgt etwas, das man bereits in ähnlicher Form aus der Crypt Edition II des </span><b>M‘ERA LUNAS</b><span style="font-weight: 400;"> kennt: </span><b>MARKUS HEITZ</b><span style="font-weight: 400;"> liest ein Kapitel im Stile verschiedener anderer Autoren vor. Hier muss ich leider aussteigen, denn die Hamburger Mittelalterrockband </span><b>VOGELFREY</b><span style="font-weight: 400;"> spielt. Und die habe ich tatsächlich erst drei mal live gesehen, seit ich sie kenne. Und das als Hamburger!</span></p>
<h3><b>Hörner hoch und schüttel&#8216; dein Haupt!</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38866" aria-describedby="caption-attachment-38866" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38866 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/vogelfrey-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/vogelfrey-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/vogelfrey.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38866" class="wp-caption-text">Vogelfrey © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><b>VOGELFREY</b><span style="font-weight: 400;"> nutzen ihre halbe Stunde wirklich gut. 6 Liedern dürfen wir lauschen und dennoch nehmen sie sich Zeit, um mit uns, dem Publikum, zu quatschen und uns durch ihre Ansagen anzuheizen. Es fühlt sich aber gar nicht an, als wäre es so kurz. Es macht richtig Spaß, auch wenn es recht leer ist. Aber seit langem mal wieder in der ersten Reihe stehen, tut echt gut. </span><span style="font-weight: 400;">Los geht es mit </span><i><span style="font-weight: 400;">„Ära des Stahls</span></i><span style="font-weight: 400;">“ vom Album „Vogelfrey“. Es folgen dann, thematisch passend zum Konzert, </span><i><span style="font-weight: 400;">„Hörner Hoch</span></i><span style="font-weight: 400;">“, </span><i><span style="font-weight: 400;">„Schüttel dein Haupt</span></i><span style="font-weight: 400;">“ und zum Schluss die „</span><i><span style="font-weight: 400;">Metamnesie</span></i><span style="font-weight: 400;">“ am nächsten Morgen. Den Abschluss bilden dann </span><i><span style="font-weight: 400;">„Mittelalter Rockstar</span></i><span style="font-weight: 400;">“ und vom ersten Album „Wiegenfest“ der Klassiker </span><i><span style="font-weight: 400;">„Heldentod</span></i><span style="font-weight: 400;">“. Eine gelungene Mischung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als das Konzert vorbei ist, erblicke ich </span><b>MAJORVOICE</b><span style="font-weight: 400;">. Als ich ihn frage, ob </span><span style="font-weight: 400;">wir</span> <span style="font-weight: 400;">ich</span><span style="font-weight: 400;"> ein Foto machen könne, sagt er: &#8222;Ja&#8220;, dreht sich um und geht weiter. Bevor ich mich dann verdutzt abwenden kann, bleibt er stehen, lächelt, kommt zurück und wir machen ein Foto. Ein herrlich trockener Humor. </span><span style="font-weight: 400;">Typisch Hamburger eben. Aber </span><b>MAJORVOICE</b><span style="font-weight: 400;">, im wahren Leben Ronald Zeidler, ist ebenfalls Musiker und der schwarzen Szene sehr verbunden.</span></p>
<h3><b>Entzündet die Feuer</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38859" aria-describedby="caption-attachment-38859" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38859 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38859" class="wp-caption-text">Letzte Instanz © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Da </span><b>STAHLMANN&nbsp;</b>musikalisch<span style="font-weight: 400;"> nicht ganz unseren Nerv treffen, sind wir erst wieder im Zelt, als </span><b>LETZTE</b> <b>INSTANZ</b><span style="font-weight: 400;"> spielen. Wie alle anderen Bands merkt man auch ihnen an, dass sie es genießen, wieder auf der Bühne zu stehen und Quatsch mit uns zu machen. Sänger </span><b>Holly</b><span style="font-weight: 400;"> weiß eben, wie er das Publikum unterhält. Der </span><span style="font-weight: 400;">Cellist Benni &#8222;Cellini&#8220; Gerlach</span><span style="font-weight: 400;"> habe sich ein Auto gekauft, einen alten VW. Das wird dann später nochmal aufgegriffen, als</span><i><span style="font-weight: 400;"> &#8222;Junge&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> von </span><b>DIE ÄRZTE</b><span style="font-weight: 400;"> gecovert wird &#8211; &#8222;&#8230;der hat sogar ein Auto!&#8220;</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38860" aria-describedby="caption-attachment-38860" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38860 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38860" class="wp-caption-text">Letzte Instanz © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch dürfen wir den Chorus zu einem der Songs singen, getrennt nach Männern und Frauen, wobei die Frauen tief singen müssen, wir Männer dagegen hoch. Geübt wird das mit </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;The Lion sleeps tonight&#8220;. </span></i><span style="font-weight: 400;">Natürlich verweist </span><b>Holly</b><span style="font-weight: 400;"> mehrfach aufs neue Album &#8222;Ehrenwort&#8220;, das einen Tag vorher erschienen ist. Und so gibt es auch die Songs </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Ehrenwort&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;">, </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Entzündet die Feuer&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> und </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Du bist nicht verloren&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> auf die Ohren. Als Gastsängerin für den Song </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Mach die Augen auf&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> holt </span><b>Holly</b><span style="font-weight: 400;"> dann </span><b>JOHANNA KRINS</b><span style="font-weight: 400;"> auf die Bühne. Ich hätte sie gerne auch bei </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Der Garten</span></i><span style="font-weight: 400;">&#8220; dabei gehabt, aber den hat </span><b>Holly</b><span style="font-weight: 400;"> alleine performt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach dem Konzert erkunden wir die Umgebung ein wenig.</span><span style="font-weight: 400;"> Leider hat das Dschungelparadies schon zu. Von außen sehen wir La Rotonde, wo gerade </span><b>STERIL</b><span style="font-weight: 400;"> spielen. Da nur eine begrenzte Anzahl an Leuten in die kleine Hütte darf, bildet sich draußen eine Schlange. Uns verschlägt es derweil in das Shoppingzelt, betitelt als &#8222;Le Bazar&#8220;. Hier gibt es die üblichen Schuhe, Klamotten und Accessoires, und natürlich auch CDs zu kaufen. Besonders aufgefallen ist ein Stand, der aus alten FKP-Festivalbannern Rucksäcke, Hand- und Bauchtaschen herstellt. Alles wirklich gut verarbeitet und von FKP supportet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Während des Rundgangs hören wir auch außerhalb des Zeltes noch den einen oder anderen Song von </span><b>PETER HEPPNER</b><span style="font-weight: 400;">, bevor wir zum nächsten Konzert auf unserer Liste gehen.</span></p>
<h3><b>Der Ausklang</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38857" aria-describedby="caption-attachment-38857" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38857 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38857" class="wp-caption-text">L’Âme Immortelle © Dominique Schmitt 2021</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Danach sind dann</span><b> L‘ÂME IMMORTELLE </b><span style="font-weight: 400;">am Zug; eine der Bands, die die Gothic-Szene spaltet. Entweder man liebt sie, oder man hasst sie, aber dazwischen findet man nicht viele Leute. Eventuell einer der Gründe, wieso das Zelt relativ leer ist. Weshalb es einem umso mehr auffällt, wenn kleinere Grüppchen das Zelt verlassen. &#8222;</span><span style="font-weight: 400;">Gutes Durchhalten noch&#8220;, unkt einer, bevor er geht. Irgendwie nicht nett. </span><span style="font-weight: 400;">Ihre Show beginnt mit dem Klassiker <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Stumme Schreie</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em>. Und auch Songs wie <em>&#8220; </em></span><i><span style="font-weight: 400;">5 Jahre</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> oder <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Bitterkeit</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> werden zu meiner Freude gespielt, da ich eher auf die alten Titel stehe. </span><span style="font-weight: 400;">Da mit &#8222;In tiefem Fall&#8220; ein neues Album ansteht, werden natürlich auch neue Songs wie <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Angst</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> oder <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Catch my Fall</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> gespielt, die mich aber nicht besonders fesseln.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38858" aria-describedby="caption-attachment-38858" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38858 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38858" class="wp-caption-text">Solar Fake © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Während meine Frau schon ins Apartment geht, mache ich noch einen Abstecher in den &#8222;Salle de Fête&#8220;, um ein wenig bei </span><b>SOLAR</b> <b>FAKE</b><span style="font-weight: 400;"> zu verweilen. Auf das, w</span><span style="font-weight: 400;">as ich hier sehe, war ich gar nicht vorbereitet. Denn hier ist es wirklich gerammelt voll. </span><span style="font-weight: 400;">Der Saal erinnert von der Deckenhöhe ein wenig an das Logo in Hamburg. Also vielleicht gerade 2,20m. </span><span style="font-weight: 400;">Die Stimmung ist am kochen. Da </span><b>SOLAR FAKE</b><span style="font-weight: 400;"> zur selben Zeit zu spielen beginnen, wie </span><b>L‘ÂME IMMORTELLE</b><span style="font-weight: 400;"> enden, spielen sie natürlich schon, als ich ankomme. </span><em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><i><span style="font-weight: 400;">Under Control</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em>, <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Sick of you</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> und <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">All The Things You Say</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>“</em> sind die Tracks, die ich mir anhöre, in der Location war es mir allerdings zu voll, sodass ich dann gehe.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Apartment lassen wir den Abend dann noch ein wenig bei einem Glas Met ausklingen und dann geht es ab ins Bett.</span></p>
<h3><strong>Der Morgen nach dem Morgen danach…</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Nachdem wir ausgeschlafen haben, räumen wir unseren Kram zusammen und gehen zum Restaurant &#8222;Möwen Bräu&#8220;, wo man 20€ pro Person zahlt und sich für die Reise den Bauch vollschlagen kann. Die Auswahl ist groß. </span><span style="font-weight: 400;">Aber selbst jetzt noch, am Morgen der Abreise, herrscht in dem Restaurant Festival-Feeling. </span><span style="font-weight: 400;">All die Leute in Schwarz mit ihren Bandshirts. Man nickt sich zu, alles sehr gesittet. Alle reden mit ihren Begleitungen über die letzten zwei Tage und lassen alles nochmal Revue passieren. Und dann heißt es auch schon Aufbruch. </span><span style="font-weight: 400;">Sachen holen, zur Rezeption und Schlüssel abgeben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vor Ort werde ich auch direkt gefragt, ob ich nur die Schlüssel abgeben möchte oder fürs nächste Jahr buchen will. </span><span style="font-weight: 400;">Was soll ich sagen? Natürlich wollen wir auch im nächsten Jahr Teil des Ganzen sein!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und obwohl man die Karten erst seit 12:00 Uhr am Vortag kaufen kann, ist die erste Kategorie bereits ausverkauft.</span></p>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Da wir die Karten fürs nächste Jahr direkt gebucht haben, dürfte wohl klar sein, dass uns das Festival sehr gefallen hat. Ich bin gespannt, ob Corona dann noch ein Thema ist und wie ein Festival dann unter dem &#8222;New Normal&#8220; aussehen wird. Ansonsten freue ich mich sehr! </span><span style="font-weight: 400;">Interessant zu Erwähnen ist vielleicht noch, dass es auf dem Festival eine Studie unter dem Namen &#8222;Normalise&#8220; gab. Die Studie setzt sich mit Interventionen auf Großveranstaltungen auseinander, die derartige Events in Zeiten der Pandemie sicherer machen sollen.</span> <span style="font-weight: 400;">Leider habe ich keinen von den Mitarbeitern angetroffen, sonst hätte ich mich noch ein wenig mit ihnen über ihre Forschung unterhalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So bleibt mir nur zu sagen: Möge das nächste </span><b>PLAGE NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> schnell kommen!</span></p>
<hr>
<p><em>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von:<strong> Sven</strong>.</em></p>
<p>Ein herzliches Dankeschön geht raus an <strong>Dominique Schmitt</strong> und <a href="https://www.gothic-empire.de/"><strong>Gothic Empire</strong></a> für die beigesteuerten Fotos!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-bisschen-gothic-urlaub-am-meer/">Ein bisschen Gothic-Urlaub am Meer</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>PLAGE NOIRE 2021 &#8211; Der Vorbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 14:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[plage noire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ist es soweit: Das PLAGE NOIRE steht vor der Tür! Damit färbt sich dann auch dieses Jahr der Weißenhäuser Strand schwarz. Und zum ersten Mal sind meine Frau und ich dabei. Gehört haben wir vom PLAGE NOIRE, weil wir regelmäßig aufs ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/plage-noire-2021-der-vorbericht/">PLAGE NOIRE 2021 &#8211; Der Vorbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es soweit: Das <strong>PLAGE NOIRE</strong> steht vor der Tür! Damit färbt sich dann auch dieses Jahr der Weißenhäuser Strand schwarz. Und zum ersten Mal sind meine Frau und ich dabei. Gehört haben wir vom <strong>PLAGE NOIRE</strong>, weil wir regelmäßig aufs <strong>MERA LUNA</strong> gehen, das ebenfalls von <strong>FKP Scorpio</strong> veranstaltet wird.</p>
<p>Doch was hat uns in diesen Zeiten so sicher gemacht, dass es nicht wieder verschoben wird? Ganz einfach: Die Mail mit dem Time Table, die wir kürzlich erhalten haben. Außerdem gab es die Ankündigung, dass einige Bands ersetzt werden mussten, weil sie derzeit nicht touren. Das bedeutet, dass es kurzfristig neue Bookings gab, die man nicht tätigen würde, wenn die Aussicht fürs Festival schlecht wäre.</p>
<p>Das aktuelle Line-Up sieht wie folgt aus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-38559 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Plage-Noire_500-819x1024.jpg" alt="" width="819" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Plage-Noire_500-819x1024.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Plage-Noire_500-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Plage-Noire_500-750x938.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Plage-Noire_500.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit sind die Bands <strong>FIELDS OF THE NEPHILIM, JOACHIM WITT, AESTHETIC PERFECTION, SPETSNAZ, MASSIVE EGO, FUTURE LIED TO US</strong> und <strong>NIGHTNIGHT</strong> leider nicht mehr dabei. Wie es sich für ein Festival gehört, gibt es natürlich auch ein Rahmenprogramm. Dieses besteht aus Lesungen, Fashion Shows, Workshops und natürlich einer Aftershow Party. Für die Lesungen konnte man <strong>CHRISTIAN VON ASTER</strong> und <strong>MARKUS HEITZ</strong> verpflichten. Die Beschreibung der Workshops liest sich wie Make-up Tipps für gruselige Gesichter. Liegt ja auch nahe, wenn man bedenkt, dass das Festival an Halloween endet.</p>
<p>Wir sind auf jeden Fall gespannt, was wir auf diesem Festival erleben dürfen und berichten euch, sobald wir wieder zuhause sind!</p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Gastbeitrag von: Sven.</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/plage-noire-2021-der-vorbericht/">PLAGE NOIRE 2021 &#8211; Der Vorbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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