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	<title>Plastic Tones Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Plastic Tones Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>PLASTIC TONES &#8211; Finnische Liebespackung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 08:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PLASTIC TONES&#160;&#8211; Wash Me With Love Veröffentlichungsdatum: 08.09.2017 Dauer: 35 min Label: Self-Released Genre: Power Pop Zugegeben, Power Pop ist nicht das am häufigsten auftauchende Genre bei Silence. Warum auch, ist ja ein Metal-Magazin. Dies ändert jedoch nichts daran, dass sich immer ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PLASTIC TONES&nbsp;</strong>&#8211; Wash Me With Love<br />
Veröffentlichungsdatum: 08.09.2017<br />
Dauer: 35 min<br />
Label: Self-Released<br />
Genre: Power Pop</p>
<p><span id="more-22143"></span></p>
<p>Zugegeben, Power Pop ist nicht das am häufigsten auftauchende Genre bei <em><strong>Silence</strong></em>. Warum auch, ist ja ein Metal-Magazin. Dies ändert jedoch nichts daran, dass sich immer wieder einzelne <strong>künstlerische Perlen</strong> ferner Musikstile zwischen das geliebte&nbsp; Geschrei, die hämmernden Drums und die aufjaulenden Gitarren mischen. Einer dieser Quereinsteiger ist die erste Veröffentlichung &#8222;Wash Me With Love&#8220; des finnischen Quintetts&nbsp;<strong>PLASTIC TONES&nbsp;</strong>aus der Hauptstadt Helsinki. Moment. Pop aus Skandinavien. Das gabs doch irgendwann schon mal, und sogar <strong>sehr erfolgreich</strong>. Auch wenn ich vor meinem geistigen Auge bereits unzählige sich aufrollende Zehennägel sehe, kommen mir&nbsp;<strong>ABBA</strong> und&nbsp;<strong>A-HA&nbsp;</strong>in den Sinn. Darf man nach so vielen Jahren eigentlich noch Parallelen <strong>zu diesen damaligen</strong> (und teilweise auch heutigen) <strong>Pop-Größen ziehen</strong>? Oder ist man froh, dass die Erinnerung an diese langsam aber sicher verstaubt? &#8222;Wash Me With Love&#8220; zeigt zumindest mit beeindruckender Leichtigkeit , dass auch Pop, abseits von Radio und Fernsehen, seine Berechtigung hat.</p>
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<p>Die musikalische Sonne geht auch schlagartig mit dem ersten Ton von &#8222;<em>Don&#8217;t Forget</em>&#8220; auf. Mit <strong>butterweichen&nbsp;klaren Gitarren</strong> schwingt sich &#8222;Wash Me With Love&#8220; in die Spur und räumt sofort mit dem hinkenden Vergleich zu den genannten Größen auf. Tatsächlich deutet sich ein Stil an, der viel mehr <strong>BUZZCOCKS</strong> als <strong>ABBA</strong> ist. Auch im Nachfolger &#8222;<em>Ariel</em>&#8220; verfestigt sich das musikalische Gesamtbild auf einen Stil, welcher problemlos gesamte <strong>80er-Jahre-Teenie-Filme untermalen</strong> könnte. Eingängige schnelle Gitarrenmelodien und Themen wie Liebe, Gesellschaft und Zukunftsangst runden dieses Paket ab.</p>
<h3>Wenn Weichgespültes überzeugt</h3>
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<p>Den ersten Ohrwurm pflanzt mir &#8222;Wash Me With Love&#8220; mit &#8222;<em>Blue Citroen</em>&#8220; ins Ohr. Es fällt schwer zu beschreiben was genau diesen Song so besonders macht. Der Refrain ist jedoch <strong>einfach zu packend</strong>, um nicht mindestens ein leichtes Mitnicken hervorzurufen. Dieser Ohrwurm ist es dann aber auch, welcher &#8222;<em>Shanghai</em>&#8220; und &#8222;<em>Laundry Day</em>&#8220; leicht in seinem Schatten verschwinden lässt.</p>
<p>Zum Glück bringt &#8222;<em>Candy March</em>&#8220; im direkten Anschluss wieder <strong>Licht ins Dunkel</strong>. Der erste von fünf Bonustrack des Albums überzeugt mit seiner verspielten Bassline und der Vielfalt in der Stimme der Sängerin. Diese weicht hierbei von ihrem eingängigen Klargesang ab und streut gekonnt eine Prise <strong>JOAN JETT</strong>&nbsp;in diesen und die nächsten Songs ein.&nbsp;Der folgende Track &#8222;<em>Eyes</em>&#8220; nimmt diese <strong>stimmliche Energie dankend auf</strong> und mischt sie mit einer ordentlichen Portion zusätzlichem Tempo. Diese unheimlich groovigen Melodien verleiten tatsächlich beinahe zum Tanzen. Auch der Wunsch, diese Band auch mal Live erleben zu wollen drängt sich dabei immer<strong> hartnäckiger in den Vordergrund</strong> meines von harter Musik durchzogenen Hirns.&nbsp;</p>
<h3>Weniger ist manchmal mehr</h3>
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<p>Mit &#8222;<em>Boring Party</em>&#8220; drifteten die Finnen anschließend kurzzeitig tiefer in rockigere Gefilde ab, inklusive großartigem Gitarrensolo.&nbsp;Die verschiedenen Stileinflüsse stehen dem gesamten Album, ohne jemals <strong>überladen oder gar deplatziert</strong> zu wirken. Zusätzlich sind es die alltäglichen Themen der Songs, welche das ganze Album fast schon <strong>liebenswürdig erscheinen</strong> lassen. Besonders auffällig ist auch, dass das gesamte Album ohne elektronische Hilfsmittel wie beispielsweise Synthesizer auskommt. Diese instrumentale Einfachheit wird ebenfalls im Song &#8222;<em>More Trouble</em>&#8220; fortgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Den Abschluss des Albums bildet &#8222;<em>Behind Talking Heads + Anguish &amp; Lament</em>&#8220; und rundet den mehr als gelungenen Erstling von <strong>PLASTIC TONES</strong> mit einem letzten,<strong> sich festsetzenden Riff</strong> ab.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier geht es zu Plastic Tones auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/plastictones/">Facebook.</a></p>
<p>Hier geht es zu Plastic Tones auf&nbsp;<a href="https://soundcloud.com/plastictones">Soundcloud.</a></p>
<p>Bilder mit freundlicher Genehmigung von Plastic Tones.</p>
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