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	<title>Polen Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Feb 2024 12:43:53 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Polen Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Von Ursprüngen und Fortschritten: LILLA VENEDA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 09:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andrzej Doleczek]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Sobczak]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Lilla Veneda]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LILLA VENEDA legen mit "Primordial Movements" ein meisterhaftes Album vor! Was ihr darüber wissen müsst, jetzt hier. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lilla-veneda-primordial-movements/">Von Ursprüngen und Fortschritten: LILLA VENEDA</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"></div></div></p>
<h3 style="text-align: center;">LILLA VENEDA &#8211; &#8222;PRIMORDIAL MOVEMENTS&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>29. Februar 2024<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://www.szataniec.pl/" target="_blank" rel="noopener">Szataniec</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>41:40<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Blackened Death Metal</p>
<p style="text-align: center;">[/Infobox]</p>
<p>Der Bandname&nbsp;<strong>LILLA VENEDA</strong> kommt vielleicht einigen Leser*innen bekannt vor, die sich mit der polnischen Romantik auseinandergesetzt haben. Namensgebend ist das Drama &#8222;Lilla Weneda&#8220; des Dichters <strong>Juliusz Słowacki</strong>, welches im 19. Jahrhundert geschrieben und veröffentlicht wurde, und als eine der größten Tragödien der polnischen Literaturgeschichte gezählt wird. Die Band aus Wrocław bezieht sich hiermit auf die heidnische Vergangenheit des heutigen Polens, also auf eine Zeit lange vor der Christianisierung Nord- und Osteuropas. Aber keine Sorge: hier werden keine Methörner geschwenkt oder Langschiffe beladen. Statt melodischem Pagan Metal im Zwei-Viertel-Stampftakt gibt es hier feinsten Blackened Death Metal auf die Ohren.</p>
<p><iframe title="LILLA VENEDA - Biomechanic Algorithm (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DdZG2SE-Sno?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Stetige Erneuerung</h3>
<p>Selbst beim oberflächlichen Durchhören fällt schon auf, dass&nbsp;<strong>LILLA VENEDA</strong> ihr musikalisches Rezept mit ein paar ganz eigenen Zutaten gewürzt haben. Auch wenn sie die Gefilde von Death und Black Metal nicht verlassen, ist doch an allen Ecken etwas Unerwartetes anzutreffen. Das Album &#8222;Primordial Movements&#8220; ist in erster Linie von einem&nbsp;<strong>Einfallsreichtum</strong> geprägt, welcher es von vielen anderen Veröffentlichungen abhebt. Sowohl im Aufbau der einzelnen Songs als auch in der Umsetzung von Motiven und Themen überraschen&nbsp;<strong>LILLA VENEDA</strong> immer wieder mit erfrischender Finesse. In schwerer Handarbeit schaben sie die alte Schlacke ab und präsentieren einen Blackened Death Metal, der in neuem Schein glänzt und blitzt.</p>
<p>Und da passt auch die Thematik von &#8222;Primordial Movement&#8220; ideal zum Sound. Es geht in den neun Tracks um die immer fortwährende Debatte zwischen Wissenschaft, Kunst und Philosophie um die Deutung von Wahrheit und Erkenntnis. Hierfür werden die Ursprünge allen Seins und Denkens ebenso ins Visier genommen, wie die Hypothesen über die Zukunft. Es ist das konstante Hinterfragen, das Neu-Entdecken und das Weitergeben von Erkenntnis, das hier thematisiert wird.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-45429 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/imagem.jpeg" alt="" width="999" height="584" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/imagem.jpeg 999w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/imagem-300x175.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/imagem-750x438.jpeg 750w" sizes="(max-width: 999px) 100vw, 999px" />
<h3>Ein Hoch auf Wissenschaft und Fortschritt</h3>
<p>Die Musik ist also nicht nur hart und laut, sondern auch innovativ. Außerdem haben <strong>LILLA VENEDA</strong> ihr neues Album einem der wichtigsten Sachverhalte für den Fortbestand menschlichen Lebens gewidmet. So weit, so gut. Aber das ist eben noch nicht alles. Zu guter Letzt ist da noch dieser eine Geniestreich, der &#8222;Primordial Movements&#8220; zu dem herausragenden Album macht, das es ist. Und zwar ist die parallele Umsetzung von Narrativ und Musik ein wahres Meisterstück.&nbsp;<strong>LILLA VENEDA</strong> beginnen rau und ungemütlich, nehmen dann an Fahrt auf und präsentieren einen zunehmend solideren und gefestigteren Sound, bis sie zum Ende hin nicht nur immer technischer sondern auch immer dystopischer werden. Die Reise beginnt also im rohen Black und Death Metal, findet ihre Klimax im technisch anspruchsvollen Blackened Death, und rauscht bis an die Grenze des Industrial Metal. <strong>Meisterhaft!</strong></p>
<p><a href="https://lillaveneda.bandcamp.com/music" target="_blank" rel="noopener"><strong>bandcamp Profil von LILLA VENEDA</strong></a></p>
<p>Das Promomaterial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von <strong>Solid Rock PR</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lilla-veneda-primordial-movements/">Von Ursprüngen und Fortschritten: LILLA VENEDA</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MORBONOCT balancieren zwischen Licht und Dunkelheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2024 09:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Medvedev]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmic Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[David Welnicki]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenveröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Kherson]]></category>
		<category><![CDATA[Morbonoct]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Solid Rock PR]]></category>
		<category><![CDATA[Stettin]]></category>
		<category><![CDATA[Svitlana Medvedieva]]></category>
		<category><![CDATA[ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Zerstörung und Schöpfung - MORBONOCT gehen auf Grenzlinien. Alles dazu jetzt von Raphael.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/morbonoct-the-highest-purpose/">MORBONOCT balancieren zwischen Licht und Dunkelheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"></div></div></p>
<h3 style="text-align: center;">MORBONOCT &#8211; &#8222;The Highest Purpose&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>19. Februar 2024<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Eigenveröffentlichung<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>59:31<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Cosmic Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"></div></div></p>
<p><strong>MORBONOCT</strong> wurde im Jahr 2021 vom ukrainischen Musiker <strong>Alexander Medvedev</strong> ins Leben gerufen. Noch im selben Jahr erschien das erste Album &#8222;<a href="https://morbonoct.bandcamp.com/album/anmet" target="_blank" rel="noopener">Anmet</a>&#8222;. Es folgten die Veröffentlichungen &#8222;<a href="https://morbonoct.bandcamp.com/album/--2" target="_blank" rel="noopener">Чорна безодня</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://morbonoct.bandcamp.com/album/morbonoct-galactic-gloom" target="_blank" rel="noopener">Galactic Gloom</a>&#8222;, auf denen sich&nbsp;<strong>MORBONOCT</strong> auf schwarzmetallenen Klängen der Weltraumthematik widmeten. Inzwischen ist Bandgründer <strong>Medvedev</strong> aus der umkämpften Stadt Kherson ins polnische Stettin umgezogen, wo die ursprüngliche Ein-Personen-Besetzung um Sänger<strong> David Welnicki</strong> zum Duo ergänzt wurde. Und auch thematisch wie inhaltlich haben sich bei&nbsp;<strong>MORBONOCT</strong> einige Dinge geändert, wie das neue Album zeigt.</p>
<p><iframe title="Morbonoct - Mortal Shell (Track Premiere)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Gzd5minSB1g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Ostseewinde und Galaktische Lichter</h3>
<p>Auf den ersten drei Alben befasste sich&nbsp;<strong>MORBONOCT</strong> also vorrangig mit den dunkelsten Ecken des unendlichen Raumes um den Erdball. Teilweise symphonisch und stets düster bewegten sich die Klänge durch das Universum. Mit &#8222;The Highest Purpose&#8220; wollen <strong>Medvedev</strong> und <strong>Welnicki</strong> nun ihr Spektrum erweitern. Ging es zunächst vor allem um <strong>Dunkelheit</strong>, wird nun auch deren <strong>Gegenpol</strong> mit eingebracht. Licht und Finsternis stehen sich hier gegenüber, gehen aufeinander zu, wechseln einander ab, und werden miteinander ins Gleichgewicht gebracht.</p>
<p>Aber nicht nur thematisch, sondern auch musikalisch haben sich <strong>MORBONOCT</strong> weiterentwickelt. Von den Symphonic Black Metal Einflüssen der vorigen Veröffentlichungen ist nicht mehr viel übrig geblieben. Stattdessen sind die Synthesizer-Einlagen auf &#8222;The Highest Purpose&#8220; rau und kalt. Bandgründer <strong>Alexander Medvedev</strong> sagt, er habe die Kompositionen ausnahmslos bei Ausflügen zur <strong>Ostsee</strong> geschrieben und aufgenommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45400 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/image.jpeg" alt="" width="999" height="666" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/image.jpeg 999w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/image-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/image-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/image-750x500.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 999px) 100vw, 999px" /></p>
<h4>Zwischen den Gezeiten</h4>
<p><strong>MORBONOCT</strong> suchen auf &#8222;The Highest Purpose&#8220; zum Einen ihre eigene musikalische Ausrichtung. Des Weiteren sucht die polnisch-ukrainische Band die Balance zwischen den Extremen. Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Zerstörung und Schöpfung stehen sich unvereinbar gegenüber, während&nbsp;<strong>MORBONOCT</strong> auf der Grenzlinie von einer Seite zur anderen springen. Gleichermaßen frostig rau und <strong>kosmisch meditativ</strong> befördert sich die Klangwelt leider oft aus dem Fokus heraus. Es bedarf also viel Konzentration beim Hören, um nicht abzuschweifen. Nichtsdestotrotz ist &#8222;The Highest Purpose&#8220; ein ansprechendes Album für Fans von <strong>KEEP OF KALESSIN</strong> oder&nbsp;<strong>LIMBONIC ART</strong>.</p>
<p><strong><a href="https://morbonoct.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von&nbsp;MORBONOCT</a></strong></p>
<p>Das Promo Material wurde uns mit freundlicher Unterstützung von&nbsp;<strong>Solid Rock PR</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
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		<item>
		<title>HEGEMONE &#8211; zwischen zwei Welten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2018 10:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amenra]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cascadian Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Debemur Morti]]></category>
		<category><![CDATA[Hegemone]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Eigenwillig? Ja. Unvergleichlich? Naja ..." </p>
<p>Wie eigenwillig? Entscheide selbst und sag uns, ob du mit Robert übereinstimmst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hegemone/">HEGEMONE &#8211; zwischen zwei Welten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>HEGEMONE &#8211; &#8222;WE DISAPPEAR&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;11.05.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;51:32 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Debemur Morti<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Black Metal/ Post Metal</div></div></div>
<p>Das Label <strong>Debemur Morti</strong> steht in meinen Augen für einen ganz besonderen Schlag an Bands, die in überwiegender Zahl ihre ganz eigenen künstlerischen Visionen verfolgen und darin oft erfrischender Weise kaum mit anderen Bands, gerade populärer Strömungen, vergleichbar sind.</p>
<p>Vor ein paar Wochen tauchten nun die Polen <strong>HEGEMONE</strong> zum ersten Mal in meinem Facebook Feed auf und machten mich mit ihrer ersten Single <em>&#8222;Π&#8220;</em> vom zweiten Album <strong>&#8222;We Disappear&#8220;</strong> ziemlich neugierig.</p>
<h4>Eigenwillig? Ja. Unvergleichlich? Naja &#8230;</h4>
<p>Schon beim Intro von <em>&#8222;Mara&#8220;</em> wachsen meine Erwartungen und ich rechne fast damit, als nächstes die Stimme von <strong>Nergal</strong>, oder <strong>Colin H. van Eeckhout</strong> zu hören. Nichts von beidem tritt ein, und dennoch haben wir die Grundpfeiler hier schonmal abgesteckt: Rezept ist schwarz gefärbter Post Metal, der immer wieder mit einigen, in Maßen überraschenden Elementen um die Ecke kommt, oder es versucht.</p>
<p>Zwar wurde der Sound im Vergleich zum Debüt deutlich weniger muffig gestaltet, allerdings gab es auch schmerzliche Verluste. So ist <strong>Jakub Kowalczyk</strong>, der &#8222;Luminosity&#8220; noch mit seinen Saxofon-Linien veredelte, nicht mehr dabei. Schade, denn gerade dieses Extra machte für mich noch einen besonderen Reiz aus, der kaum zu kompensieren ist. Besonders, da die Band nun in einem recht engen Korsett agiert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/eehhfgG9GIA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>So pendelt sich das Zweitwerk &#8222;We Disappear&#8220; irgendwo zwischen packendem Cascadian Black Metal (<em>&#8222;Raising Barrows&#8220;</em>, <em>&#8222;Π&#8220;</em>) und Post Metal ein, der immer wieder mal Richtung <strong>CULT OF LUNA</strong> schielt und einige großartige Momente schafft. Die atmosphärische Dichte der Schweden wird aber nie wirklich erreicht, auch weil <strong>HEGEMONE</strong> dafür schlichtweg zu schroff agieren – und zwar gewollt. Dass sie Post und Black Metal beherrschen, steht außer Frage. In Zukunft sollten jedoch noch einige Schrauben angezogen werden, um die einzelnen Parts bewusster und ergreifender zu kombinieren und Längen zu vermeiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hegemone.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Hegemonepzn/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>EVILFEAST &#8211; Besser als der Rest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 09:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Tonschmiede]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Black Metal ist zeitlos. Er ist unangepasst, stur und voller Stolz. Eine unnachahmliche Aura haftet diesem Genre an, seit die zweite&#160;Generation ihre mächtigen&#160;Stürme tosen ließ. EVILFEAST aus Polen fügen sich in diese Epoche mühelos ein. Der Geist der Neunziger haucht seinen kraftvollen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/evilfeast-besser-als-der-rest/">EVILFEAST &#8211; Besser als der Rest</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>EVILFEAST </strong>&#8211; &#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 67:24 min.<br />
<strong>Label:</strong> Eisenwald Tonschmiede<br />
<strong>Stil:</strong> Black Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Black Metal ist zeitlos. Er ist unangepasst, stur und voller Stolz. Eine unnachahmliche Aura haftet diesem Genre an, seit die zweite&nbsp;Generation ihre mächtigen&nbsp;Stürme tosen ließ. <strong>EVILFEAST</strong> aus Polen fügen sich in diese Epoche mühelos ein. Der Geist der Neunziger haucht seinen kraftvollen Atem in dieses Album und lässt Fanatiker alter Klassiker zufrieden zurück. Von <strong>Greg Chandler</strong> (<strong>ESOTERIC</strong>) fabelhaft gemastert, übersteigt dieses Werk mit seinen einfachen und zugleich prächtigen Mitteln alle Erwartungen, welche sich mit dem 2015 erschienenen Promo-Tape ankündigten.</p>
<p><strong>EVILFEAST</strong> setzen auf simple Riffs, geheimnisvolle Keyboards und lebendiges Drumming. Ich gehe sogar so weit, zu sagen,&nbsp;dass &#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220; ein verschollenes Album von <strong>BURZUM</strong> oder&nbsp;<strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong> (<em>&#8222;Lunar Rites..</em>.Beholding The Towers Of Barad-Dur&#8220;) sein könnte. Und das,&nbsp;obwohl die eigenständige Herangehensweise an den Black Metal ohne Probleme das Prädikat &#8222;einzigartig&#8220; verdient hat. Der vorliegende Tonträger fordert Geduld und Aufmerksamkeit, denn er ist kein Hörvergnügen für zwischendurch&nbsp;und auch nicht als solches&nbsp;geeignet.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=msDebYHSYsc">HIER</a> eintauchen</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23773" aria-describedby="caption-attachment-23773" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23773 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo-250x300.jpg" width="250" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo.jpg 499w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23773" class="wp-caption-text">Alleinherrscher: GrimSpirit</figcaption></figure>
<h4>Evilfeast sind in jeder Hinsicht authentisch</h4>
<p>Mit einer Spielzeit von 67 Minuten gehen <strong>EVILFEAST</strong> keinen leichten Weg, doch Einzelkämpfer <strong>GrimSpirit</strong> lockert über die gesamte Dauer des Albums seine Stücke mit epischen Chören, anmutigen Soundscapes und sogar epischen Melodien (u. a.&nbsp; <em>&#8222;Winter Descent&#8217;s Eve&#8230;I Become The Journey&#8220;</em>) auf. Die vielen Wechsel aus Raserei und stolzierendem Tempo ergeben dazu ein stimmiges Gesamtbild. Wo <strong>MIDNIGHT ODYSSEY</strong> in überlangen Nummern ihren Fokus verlieren, zieht <strong>GrimSpirit</strong> perfekt die Reißleine.</p>
<p>&#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220; bietet so viel mehr als die meisten anderen Werke aus 2017. Dieses Album hat das Zeug zum Klassiker und&nbsp;verleitet nicht eine Sekunde lang zu&nbsp;Langeweile, da Zeit&nbsp;in der Musik&nbsp;keine Rolle spielt und jedes Segment voller Hingabe und mit Bedacht platziert wurde. Ich verneige mich vor diesem Meisterwerk und genieße jeden Moment, in dem ich dieser sträflich unterbewerteten Band lausche.</p>
<p>Noch ein Highlight aus diesem Jahr? <a href="https://silence-magazin.de/clandestine-blaze-es-muss-schmerzen/">HIER</a> den Hass abladen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/evilfeast-besser-als-der-rest/">EVILFEAST &#8211; Besser als der Rest</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DECAPITATED &#8211; Tod dem Kult?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Sep 2017 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Anticult]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DECAPITATED – Anticult Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 37:54 Label: Nuclear Blast Kaum eine Band musste wohl eine Geschichte durchleben wie DECAPITATED – zum Glück. Nachdem die vier jungen Polen Anfang der 2000er Jahre durchweg offene Münder hinterlassen konnten und neben NECROPHAGIST wohl zu ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DECAPITATED</strong> – Anticult<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 37:54<br />
Label: Nuclear Blast</p>
<p>Kaum eine Band musste wohl eine Geschichte durchleben wie <strong>DECAPITATED</strong> – zum Glück. Nachdem die vier jungen Polen Anfang der 2000er Jahre durchweg offene Münder hinterlassen konnten und neben <strong>NECROPHAGIST</strong> wohl zu einem der bedeutendsten Exporte im europäischen Extremmetal zählten, setzte ein schwerer Unfall dem Ganzen ein jähes Ende. In schlimmster Final Destination-Manier sorgte das Zusammentreffen mit einem russischen Holztransport-LKW dafür, dass zwei Mitglieder aus der Band ausschieden. Der damalige Sänger <strong>Covan</strong> kam zwar mit dem Leben davon, wird aufgrund schwerer Hirnschäden jedoch nie wieder derselbe sein. Schlagzeuger <strong>Vitek</strong>, der der Band im Alter von 12 Jahren (!) beitrat, verlor nach mehrtägigem Todeskampf sein Leben.</p>
<h4>Die Sache mit den Totgeglaubten &#8230;</h4>
<p>Doch entgegen der Erwartungen sollte es nicht für immer still um die Polen bleiben. <strong>Vitek</strong>s Bruder, Stammgitarrist und einzig verbliebenes Gründungsmitglied <strong>Vogg</strong> beschloß 2009 drei neue Mitglieder ins Boot zu holen und dem Namen <strong>DECAPITATED</strong> neues Leben einzuhauchen. Das erste Monument der <strong>DECAPITATED</strong>-Reinkarnation war im Jahre 2011 das Album &#8222;Carnival is Forever&#8220;. Nach dem Nachfolger &#8222;Blood Mantra&#8220; (2014), erschien nun das dritte Werk dieser Konstellation: &#8222;Antikult&#8220;.</p>
<p>Dass die Tage des Tech Death Metals der Jungs gezählt sind, machte bereits &#8222;Carnival&#8230;&#8220; klar. Deutlich grooviger, und teilweise auch langsamer als in den ganz jungen Jahren, versuchten <strong>DECAPITATED</strong> neuen Boden zu beschreiten – nicht immer zum Wohlgefallen der alten Fans.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21268" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic.jpg" alt="DECAPITATED" width="960" height="637" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic-750x498.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Und auch mir gibt der neue Sound nicht immer etwas, was in meinem Fall vor allen Dingen an der recht durchschaubaren Grundformel liegt, die einerseits aus vertrackt anmutenden Akkordfolgen mit eingängigen Leads, und zum anderen aus ziemlich austauschbar wirkenden Riffs besteht. Ich kann nicht anders, als die erstgenannte Zutat immer wieder mit <strong>MESHUGGAH</strong> in Verbindung zu bringen, jedoch ohne die gleiche Komplexität zu erreichen – oder erreichen zu wollen.</p>
<p>Hört euch den Opener <em>&#8222;Impulse&#8220;</em>&nbsp;an, dann wisst ihr, was ich meine. Atmosphärisches Intro, vertrackte Gitarre, und dann leider ein Riff, das etwas hinter den Erwartungen zurück bleibt.</p>
<p>Ein erster Höhepunkt des Albums stellt für mich dann aber <em>&#8222;Deathvaluation&#8220;</em>&nbsp;dar, das mich positiv überrascht und sich als erster Ohrwurm herausstellt.</p>
<p>Weiter geht es mit <em>&#8222;Kill The Cult&#8220;</em>, welches durchaus markante Anleihen aufweist, mir jedoch das ständige Gefühl beschert, das alles schon irgendwoher zu kennen. Hat da etwa jemand zuviel <strong>DEVILDRIVER</strong> gehört?</p>
<h4>Drin ist, was drauf steht?!</h4>
<p>Dass die neuen Songs nur vereinzelt den &#8222;Groove&#8220; in &#8222;Groove Metal&#8220; packen, macht mir dann der Song &#8222;<em>One-Eyed Nation&#8220;</em>&nbsp;klar. Denn wenn das Genre-Stigma irgendwas auszudrücken vermag, dann, dass hier von vorne bis hinten mit Melodie gegeizt wird und ein Riff das andere jagt. Wobei es schwer fällt, wirklich etwas zu finden, was im Ohr bleibt, sobald die Leadgitarre aussetzt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yR7AnukIl8U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die folgenden Songs <em>&#8222;Earth Scar&#8220;</em>&nbsp;und <em>&#8222;Never&#8220;</em>&nbsp;schaffen es leider nicht, mir diesen Eindruck zu nehmen und mich komplett vom Gegenteil zu überzeugen. Und das, obwohl besonders ersteres so etwas wie einen Refrain aufweist. Das abschließende, instrumentale <em>&#8222;Amen&#8220;</em>&nbsp;versucht noch einmal Atmosphäre aufkommen zu lassen, klingt für mich aber nur wie ein tiefgestimmter Abklatsch des <em>&#8222;Seasons in the Abyss&#8220;</em>-Intros.&nbsp;</p>
<p>Dass sich der Sound der Polen ändern würde, war absolut abzusehen und ist auch völlig legitim. Als das beste Album der Bandkarriere wird &#8222;Anticult&#8220; aber wohl nicht in die Geschichte eingehen. Obwohl ich Änderungen im Bandsound ungern verurteile, stellt sich mir doch die Frage, ob der Schritt einer in die richtige Richtung war.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #47: GODBITE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
		<category><![CDATA[godbite]]></category>
		<category><![CDATA[karnivool]]></category>
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		<category><![CDATA[Stettin]]></category>
		<category><![CDATA[textures]]></category>
		<category><![CDATA[the aristocrats]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17336"></span>Oftmals kommt es mir so vor, als würden Bands aus Osteuropa bis heute belächelt werden. Und das, obwohl es auch in der jüngeren Vergangenheit einige Juwelen gab, die aus dem Osten kamen. Und ich meine nicht (nur) Zwickau.</p>
<p>Vor einigen Jahren wurde ich durch eine befreundete Band auf ein paar Jungs aus Stettin aufmerksam, namentlich:</p>
<h4><strong>GODBITE</strong></h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17337" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite.jpg" alt="GODBITE" width="960" height="912" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite-300x285.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite-750x713.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p><strong>GODBITE</strong> wurden irgendwann um 2010 gegründet, so genau lässt sich das kaum erruieren. Jedoch veröffentlichten die Polen im Jahre 2011 eine erste Demo, die mit drei Songs aufwartete und zeigen sollte, wo man sich stilistisch bewegt und hinbewegen will. So vereint das Quintett verschiedene Einflüsse aus Progressive Rock und modernem Metal mit teils poppigen Strukturen, die ein Gesamtgemisch schaffen, das mich hier und da an Bands wie <strong>KARNIVOOL</strong> oder <strong>DEAD LETTER CIRCUS</strong> erinnert. Wie das klingen kann, sieht man im Video zu <em>&#8222;Bear in mind&#8220;</em>, das stilecht im Jogginganzug aufgenommen wurde. Man kriegts nicht raus &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IkuzC7ZMLaI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bis zur Veröffentlichung des ersten Albums sollte jedoch noch einige Zeit vergehen, denn &#8222;The Aristocrats&#8220; erschien erst im November 2015. Neben zwei Songs des Demos, die nochmal neu aufgelegt wurden, beherbergt &#8222;The Aristocrats&#8220; sieben Songs, die feinsten modernen Metal bieten. Gekonnt wird zwischen klarem Gesang und markanten Schreien gewechselt, wobei sich Sänger <strong>Arkadiusz</strong> bei beidem nicht verhebt, und zum Glück auch nicht versucht, mehr zu leisten, als er kann. So wird der Klargesang eher von einer kraftvollen Rock-Attitüde begleitet, als von schmalzigem Pathos. Instrumental pendelt die Musik <strong>GODBITE</strong>s zwischen treibenden Passagen, komplexen Riffs, eingängigen Melodien, atmosphärischen Zwischenteilen und krummen Takten, ohne dabei jedoch zu verkopft oder gewollt schwer zugängig zu werden.</p>
<p>Dass die Jungs dabei von Bands wie <strong>TOOL</strong>, neueren <strong>TEXTURES</strong> oder <strong>THE OCEAN</strong> beeinflusst wurden, lässt sich nicht verleugnen, der Anteil der eigenen Identität jedoch auch nicht. <strong>GODBITE</strong> kupfern zu keinem Zeitpunkt hemmungslos bei den Vorbildern ab und bemächtigen sich somit fremder Charakteristika. Wer also mit den oben genannten Bands was anfangen kann, sollte den Polen unbedingt eine Chance geben, denn obgleich &#8222;The Aristocrats&#8220; ihr erstes Album darstellt, weist es eine beeindruckende Reife auf, auch wenn ich davon ausgehe, dass <strong>GODBITE</strong> ihre eigenen Stärken auf – hoffentlich in naher Zukunft liegenden – Veröffentlichungen noch klarer herausarbeiten können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/j8-BAucyfOA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch wenn <strong>GODBITE</strong>s Ruf noch nicht sehr weit über ihr Heimatland heraus schallt, haben wir es hier mit einer vielversprechenden Band zu tun, die sich vor der vornehmlich britischen Konkurrenz nicht verstecken muss und auf einem Festival wie dem Euroblast mehr als richtig wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Diesseits und jenseits der Gräber &#8211; Obscure Sphinx</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 07:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Epitaphs]]></category>
		<category><![CDATA[New Blood]]></category>
		<category><![CDATA[Obscure Sphinx]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OBSCURE SPHINX – Epitaphs Veröffentlichungsdatum: 12.09.2016 Dauer: 57:23 Min. Label: Independent OBSCURE SPHINX sind eine polnische Sludge/Doom/Post-Rock-Band, die im Jahre 2008 in Warschau gegründet wurde. Zum ersten Mal wurde ich durch ihr 2011 erschienenes Debütalbum &#8222;Anaesthetic Inhalation Ritual&#8220; auf die Polen aufmerksam. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/diesseits-und-jenseits-der-graeber-obscure-sphinx/">Diesseits und jenseits der Gräber &#8211; Obscure Sphinx</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>OBSCURE SPHINX</strong> – Epitaphs<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.09.2016<br />
Dauer: 57:23 Min.<br />
Label: Independent<span id="more-13807"></span></p>
<p><strong>OBSCURE SPHINX</strong> sind eine polnische Sludge/Doom/Post-Rock-Band, die im Jahre 2008 in Warschau gegründet wurde. Zum ersten Mal wurde ich durch ihr 2011 erschienenes Debütalbum &#8222;Anaesthetic Inhalation Ritual&#8220; auf die Polen aufmerksam. Dieses bot gut gemachten Post Metal, der besonders durch die Atmosphäre und den markanten Gesang von Frontdame <strong>Zofia</strong> <strong>&#8222;Wielebna&#8220;</strong> <strong>Fraś</strong> zu begeistern wusste. Wer jetzt allerdings an klassisch inspirierten Operettengesang denkt, könnte falscher nicht liegen. Denn <strong>Zofia</strong>s Gesang hat ungefähr so viel Eier, wie ihre vier Bandkollegen zusammen – und wirkt dabei alles andere als prätentiös oder klischeehaft.</p>
<p>Offenbar sahen das auch die Veranstalter des <strong>Summer Breeze</strong> nicht anders, weswegen es<strong> OBSCURE SPHINX</strong> 2012 schafften, dort den &#8222;New Blood Award&#8220; abzuräumen. Im Folgejahr wurde das Zweitwerk &#8222;Void Mother&#8220; auf den Markt gebracht, welches noch mehr Experimentierfreude als das Debüt offenbarte, und von Fans und Medien gleichermaßen gefeiert wurde.</p>
<p>Dass Ende letzten Jahres der Drittling erschien, ging schockierenderweise lange Zeit unbemerkt an mir vorbei. Hängt vielleicht damit zusammen, dass die Band ohne Label arbeitet. Wer weiß.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-13810" alt="OBSCURE SPHINX" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/obscure-sphinx-epitaphs.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/obscure-sphinx-epitaphs.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/obscure-sphinx-epitaphs-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/obscure-sphinx-epitaphs-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/obscure-sphinx-epitaphs-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>Konzeptionell ist das Album in zwei Teile geteilt: die ersten drei Songs bilden den längeren Teil des Albums und stehen unter dem Titel &#8222;Pre-Mortem&#8220;.</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Nothing Left&#8220;</em> klingt ein bisschen, als würde man im Stil des letzten Songs der Vorgängerplatte weitermachen. Doch wo <em>&#8222;The Presence Of Goddess&#8220;</em> mit endorphininduzierender Präzision Höhepunkte verschaffte und sofort zu überzeugen wusste, braucht das erste Stück auf &#8222;Epitaphs&#8220; etwas länger, um zu begeistern. Dennoch: man hört bereits nach den ersten Tönen, dass es sich unweigerlich um <strong>OBSCURE SPHINX</strong> handeln muss.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="300" height="150" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2426963722/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3645315115/transparent=true/" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://obscuresphinx.bandcamp.com/album/epitaphs&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;epitaphs by Obscure Sphinx&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<h4>Insgesamt sind die ersten drei Stücke etwas direkter und treibender, bevor der zweite Teil des Albums beginnt.</h4>
<p>Dieser steht unter dem Titel (na, wer hätte das gedacht?) &#8222;Post-Mortem&#8220;. Die drei abschließenden Songs wirken getragener, melancholischer und ein Stück weit schwerer als die erste Hälfte des Albums. Man richtet sich eher in Richtung Doom aus, das Tempo wird gedrosselt und allem wohnt ein drückendes Gefühl der Beklemmung inne.</p>
<p>Letztlich sind die beiden Teile des Albums nicht so verschieden, als dass ein extremer Kontrast entstehen würde, dennoch lässt sich die Idee dahinter, das Konzept, nachvollziehen, während man den Songs lauscht.</p>
<p>Die Gitarrenarbeit ist im Vergleich zu &#8222;Void Mother&#8220; wieder simpler ausgefallen und konzentriert sich vorrangig darum, sludgig Dreck, äh Druck zu erzeugen. Dieser schmutzige Sound wird oftmals von <strong>Wielebna</strong> kontrastiert, die wie gewohnt bipolar agiert. Mal lieblich, mal mit spürbarer Epik, mal mit ungezügelter Kraft. Zwar ist der Gesang nicht uninspiriert oder gar schlecht, dennoch hab ich immer wieder das Gefühl, dass mir die ein oder andere Linie etwas zu bekannt vorkäme.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" width="300" height="150" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2985020230/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3732149791/transparent=true/" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://obscuresphinx.bandcamp.com/album/void-mother&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Void Mother by Obscure Sphinx&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>&#8222;Epitaphs&#8220; ist keinesfalls ein schlechtes Album, bleibt meiner Meinung nach aber hinter den Erwartungen und hinter dem Vorgänger zurück. Was mir fehlt, sind die Höhepunkte der Marke <em>&#8222;Waiting For The Bodies Down The River Floating&#8220; </em>oder <em>&#8222;The Presence Of Goddess&#8220;</em>. So verkommt &#8222;Epitaphs&#8220; zwar nicht zu einem Werk bloßer Belanglosigkeit, weiß aber dennoch nicht im gleichem Maß zu fesseln, wie &#8222;Void Mother&#8220;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/obscuresphinx/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://obscuresphinx.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Warfist &#8211; Metal bis in die Spitzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2016 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Gehennah]]></category>
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		<category><![CDATA[Metal To The Bone]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WARFIST &#8211; Metal To The Bone Veröffentlichungsdatum: 30.10.2016 Dauer: 30:57 Min. Label: Godz Ov War Productions Stil: Thrash Metal &#160; Knüppel aus dem Sack! Kaum drücke ich auf den Startknopf, schon rumpelt und poltert mir das polnische Trio mit ihren rabiaten Attacken ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/warfist-metal-bis-in-die-spitzen/">Warfist &#8211; Metal bis in die Spitzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WARFIST</strong> &#8211; Metal To The Bone<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.10.2016<br />
Dauer: 30:57 Min.<br />
Label: Godz Ov War Productions<br />
Stil: Thrash Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 300px"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9710 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/warfist_logo-300x236.jpg" alt="warfist logo" width="300" height="236" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/warfist_logo-300x236.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/warfist_logo-750x589.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/warfist_logo.jpg 948w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></div>
<p><strong>Knüppel aus dem Sack!</strong></p>
<p>Kaum drücke ich auf den Startknopf, schon rumpelt und poltert mir das polnische Trio mit ihren rabiaten Attacken entgegen. Hier werden keine Gefangenen gemacht, warum auch, Zeit ist knapp. Ganz im Zeichen der alten Idole holzen <strong>WARFIST</strong> innerhalb von knapp 31 Minuten alles nieder, was sich in den Weg stellt. Schelle links, Schelle rechts! So gehört sich das! Anstatt in Bermudashorts auf dem Skateboard vermeintlich den Moralapostel raushängen zu lassen, packen die Polen lieber den Nietengürtel aus und verteilen Pommesgabel schwingend die Botschaft des Gehörnten. Da gibt es eine räudige, moderne Produktion, teutonische Grooves, <strong>pfeilschnelle Gitarrensalven</strong> und einen angepissten Sänger, der an <strong>GEHENNAH</strong> oder <strong>TYRANT</strong> erinnert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F286178880&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=1140&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<p>Man merkt förmlich die Leidenschaft, die <strong>WARFIST</strong> in ihren neuen Output gesteckt haben. Schließlich ist &#8222;Metal To The Bone&#8220; erst der zweite Release in der 12 Jahre währenden Bandgeschichte. Dabei sind es die Details, die &#8222;Metal To The Bone&#8220; zu einem guten Album machen. <em>&#8222;Written In Blood&#8220;</em> beginnt mit einem verhaltenen Thrashbeat und bolzt dann mit einem Riff los, welches an <strong>NIFELHEIM</strong> erinnert. Geschickt wechselt man zwischen typischen Zutaten und einem Blastbeat, um anschließend mit <strong>punkigen Klängen</strong> weiter zu metzeln. Abwechslung ist das Zauberwort, da viele Interpreten sich nur auf den von mir liebevoll genannten &#8222;Skatergroove&#8220;, oder die schnelle Nummer beschränken. In diesem Fall aber weiß die Band, sich mit Variationen dieser Stilmittel aus der Klemme zu helfen, siehe <em>&#8222;Convent Of Sin&#8220;</em>, oder <em>&#8222;Breed Of War&#8220;</em> mit seinen dezenten Chören. Außerdem gefällt mir das auf den Punkt gebrachte Songwriting. Nur ein Song schafft es über die 4-Minuten-Grenze. Alles andere wird in 2 bis 3 Minuten gesagt, wie beim Titelsong <em>&#8222;Metal To The Bone&#8220;</em>. So gibt es <strong>kaum Längen</strong>, und der Hörer ist geneigt, die Platte sofort von Anfang zu hören.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9712" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/warfist_band.jpg" alt="warfist_band" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/warfist_band.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/warfist_band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/warfist_band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/warfist_band-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></h3>
<h3><strong>Klischeealarm!</strong></h3>
<p>Da die Musik schnell erklärt und schnörkellos ist, jedoch <strong>ohne große Aha-Momente</strong> auskommt, möchte ich mich diesmal verstärkt den Texten und dem Cover widmen. Wer seine Großeltern mal wieder ein wenig schocken möchte, sollte ihnen diese CD schenken. Das Cover schreit geradezu nach den <strong>bekannten Klischees</strong> des bösen Metals. Schlangen für eine diabolische Affinität, nackte Frauen in Ketten (natürlich Nonnen), Waffen und die unerlässliche Zahl des Teufels dürfen da nicht fehlen. Irgendwie haben sich diese Symbole im Alltag eingebettet, ja sie sorgen oftmals nicht mal mehr für ein müdes Lächeln (außer bei Oma natürlich). Ich finde es zum Teil schade, dass momentan gefühlt 80% der Metalbands den optischen Reiz vernachlässigen. Der eigene Geschmack steht natürlich an erster Stelle, aber es wäre wieder Zeit für ein Cover, das aufwühlt, verstört, oder einen zum Nachdenken anregt. <strong>WARFIST</strong> bieten da leider keine Ausnahme.</p>
<h4><strong>Nun will ich aber mal einen Blick über die Lyrics werfen&#8230;</strong></h4>
<p>Wer schon bei der Betrachtung des Bildes seine Bedenken hatte, kann hiermit größtenteils bestätigt werden.</p>
<p>&#8222;Beating and raping and strangling and quartering. Childhood memories created the death. The guilt of the woman that he called a mother. The cable is twisted tight around their necks.&#8220;</p>
<p>Na, wenn das mal nicht plump, typisch und langweilig ist. <strong>WARFIST</strong> schreiben das Übliche über Krieger, Gewalt, wer hätt&#8217;s gedacht. Nahezu jeder Song lässt mich zwar schmunzeln, zum Nachdenken werde ich allerdings nicht angeregt. Einzig und allein <em>&#8222;Metal To The</em> <em>Bone&#8220;</em> bietet mit seiner charmanten Ode an große Metalbands einen schönen Kontrast zu den unauffällig getexteten Untaten.</p>
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		<title>Entombed 2.0 – kann eine Kopie so gut sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 10:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Entombed]]></category>
		<category><![CDATA[Eteritus]]></category>
		<category><![CDATA[Old School]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Sweden Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ETERITUS – Following The Ancient Path Veröffentlichungsdatum: 26.06.2016 Dauer: 33 Min. Label: Godz Ov War Sachen gibt&#8217;s: ETERITUS ist eine polnische Death Metal-Band, schwimmt aber nicht im Fahrwasser der Kollegen von BEHEMOTH, HATE, VADER und wie sie nicht noch alle heißen mit. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ETERITUS </strong>– Following The Ancient Path<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.06.2016<br />
Dauer: 33 Min.<br />
Label: Godz Ov War</p>
<p>Sachen gibt&#8217;s: <strong>ETERITUS</strong> ist eine polnische Death Metal-Band, schwimmt aber nicht im Fahrwasser der Kollegen von <strong>BEHEMOTH</strong>, <strong>HATE</strong>, <strong>VADER</strong> und wie sie nicht noch alle heißen mit. Angesichts der Häufigkeit, mit welcher sich <strong>polnische Todes-Experten</strong> als Klone der Landesgrößen entpuppen, bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass es da eine Art ungeschriebenes Gesetz geben muss. Bis hierhin ist die Sache nur mäßig komisch, aber jetzt kommt der Brüller: Da klingen <strong>ETERITUS</strong> doch ganz frech nach Sweden-Death der alten Schule. Gut, hätte man auch innerhalb von einer halben Sekunde durch einen Blick auf Artwork, Logo und Titel herausfinden können. Offensichtlicher könnte <strong>ENTOMBED</strong> nicht als Inspiration hergehalten haben.</p>
<p>In der Musik selbst schimmern, neben dem großen Vorbild, Elemente von so ziemlich allen Veteranen des Old School Death durch, sogar solche von außerhalb der Landesgrenzen Schwedens. Das Resultat klingt erstaunlicherweise mal so gar nicht altbacken! <strong>ETERITUS</strong> haben hörbar Spaß an dem, was sie machen – und sie sind insbesondere auch gut darin. Da wäre erst einmal der Sound, der authentischer kaum sein könnte. Die Gitarren dröhnen wie frisch aus dem Grab und erinnern in den Leads zuweilen an <strong>BLOODBATH</strong>, während der Bass zwar vom Klang her ganz cool ausfällt, gerne aber eine Haaresbreite präsenter hätte sein dürfen. Und der Gesang? Na, da hat man <strong>Herrn Petrov</strong> letztens deutlich schwächer gehört.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7Af-avk9yhk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Leider fällt &#8222;Following The Ancient Path&#8220; sehr kurz aus. Auf das bedrohliche, aber noch eher ruhige, Intro folgen lediglich acht Songs, die Gesamtspielzeit schafft es <strong>mit Mühe</strong> über die halbe Stunde. Das hätte gerne mehr sein dürfen, aber immerhin wird es nicht langweilig. Die vier Schweden-Fans aus Polen versehen die Titel ihres Debüts mit allerlei vorgelebten Tugenden – eine richtig <strong>eigene Duftspur</strong> wollen sie scheinbar gar nicht hinterlassen. Während mir das normalerweise ein Dorn im Auge ist, stört es an dieser Stelle keinesfalls – der Funke springt über, die aufrichtige Begeisterung fürs Genre ist tief im Album verwurzelt. Einen Song hervorzuheben fällt dagegen schwer. &#8222;Following The Ancient Path&#8220; fließt richtig gut als Ganzes durch und verfüttert zwischendrin immer mal wieder ein paar bombige Parts und vor allem ein <strong>durchgehend hochqualitatives</strong> <strong>Riffing</strong> an den Hörer, aber DEN einen Übersong gibt es nicht.</p>
<p>Nehmen wir nur mal ein Beispiel: Es ist quasi unmöglich, beim <strong>tanzbaren</strong> Mittelteil von <em>&#8222;Mortal Prophecy&#8220;</em> stillzusitzen, weil das Ding einfach einen richtig schönen Drive hat. Im nächsten Moment prügeln die Drums dann wieder straight durch, während die Gitarren ein träge stampfendes Riff drunterlegen. Kaum geht man auf diesen Part steil, bricht schon das Solo herein. Ihr seht, es passiert ständig was bei <strong>ETERITUS</strong>! Auf jeden Fall wird es spannend, den weiteren Werdegang der erst 2013 gegründeten Truppe zu beobachten. Besonders die Frage, ob eine <strong>Identitätsfindung</strong> stattfinden wird &#8211; und wie diese ausfällt, ist nicht ohne Belang.</p>
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		<title>Braucht man die Kopie der Kopie?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2016 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Ektomorf]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Scrap Records]]></category>
		<category><![CDATA[Phantom Pain]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Underdamped System]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UNDERDAMPED SYSTEM – Phantom Pain Veröffentlichungsdatum: 10.06.2016 Dauer: 45 Minuten Label: Metal Scrap Records Grooviger Metal ist eine tolle Sache: Animiert von tonnenschweren Riffs kann sich der geneigte Hörer körperlich hervorragend vor der Bühne austoben. Man könnte sogar sagen, dass er von ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>UNDERDAMPED SYSTEM</strong> – Phantom Pain<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.06.2016<br />
Dauer: 45 Minuten<br />
Label: Metal Scrap Records</p>
<p>Grooviger Metal ist eine tolle Sache: Animiert von <strong>tonnenschweren Riffs</strong> kann sich der geneigte Hörer körperlich hervorragend vor der Bühne austoben. Man könnte sogar sagen, dass er von der Musik richtiggehend dazu gezwungen wird, der geballten Energie durch seine Bewegungen Genüge zu tun. Nimmt man jetzt die Bühne weg und ersetzt sie durch das heimische Wohnzimmer, sieht die Sache schon etwas anders aus. Man will ja nicht die eigene Einrichtung demolieren, daher nickt man sachte mit dem Kopf zu den dicken Grooves. Hier reicht <strong>breitbeiniges Stampfen</strong> allein dann nicht mehr aus, um bei der Stange zu bleiben. Insbesondere auf Albumlänge wird so etwas ja gerne mal <strong>monoton</strong>, daher ist allen Vertretern des Genres angeraten, hier doch eine gewisse Vorsicht walten zu lassen. Ansonsten landen wir schnell bei <strong>EKTOMORF</strong>.</p>
<p>Damit wären wir auch schon beim Stichwort: Wo man <strong>EKTOMORF</strong> vorwirft, sie seien ein Abklatsch von <strong>SOULFLY</strong> und <strong>SEPULTURA</strong>, kann man die Kette jetzt erweitern und <strong>UNDERDAMPED SYSTEM</strong> als <strong>EKTOMORF</strong>-Abklatsch bezeichnen. Riffing, Drumming, ja sogar Gesang laufen schon verdächtig eindeutig auf das raus, was man von den Ungarn so kennt – na gut, eine Prise <strong>MESHUGGAH</strong> ist auch noch drin. Jetzt hat die polnische Kapelle aber ein paar Probleme, sieht man einmal vom offensichtlichen Fakt ab, dass der <strong>Abklatsch eines Abklatsches</strong> nach außen hin wenig interessant anmutet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PLrP9FpgS-mS0ybUkmkQEKeXUI3KnMk7U0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Einerseits fehlt die Erfahrung des großen Vorbilds, was denn nun richtig funktioniert, und was nicht. Zugegebenermaßen machen <strong>UNDERDAMPED SYSTEM</strong> ihre Sache nicht einmal sonderlich schlecht und führen durchaus ein paar brauchbare Grooves ins Feld. Hängen bleibt davon aber nur wenig, weil das Album einfach richtig monoton daherkommt. Den Großteil der Songs könnte man <strong>beliebig untereinander austauschen</strong>, nur kleine Ausnahmen, wie das mit flotteren Parts angereicherte &#8218;<em>Coffin (Lid Encryption)</em>&#8218;,brechen die Monotonie kurzzeitig auf. Hie und da verbirgt sich dann noch ein Teil mit etwas Wiedererkennungswert, aber das auch nicht immer im positiven Sinne. Der Gesang am Anfang von &#8218;<em>Wrath</em>&#8218; ist etwa so übertrieben verzerrt, dass es <strong>regelrecht verstört</strong>.</p>
<p>Ein weiteres Problem, mit dem sich <strong>UNDERDAMPED SYSTEM</strong> herumschlagen, ist die Tatsache, dass ihre Spielwiese schon weitestgehend abgegrast ist. Eigene Elemente werden kaum mitgebracht, und den Rest haben die Vorreiter schon so lange durchgekaut, dass sie selbst im Falle <strong>EKTOMORF</strong> mittlerweile als <strong>Plagiatoren</strong> ihrer eigenen Ergüsse bezeichnet werden. Da fragt man sich natürlich, wer eine weitere Kapelle dieser Art braucht, die noch dazu mit einer weniger druckvollen Produktion – nicht unwichtig bei dieser Stilrichtung – und weniger Gefühl für die richtig mächtigen Riffs daherkommt. Ein paar dicke Stampfer können <strong>UNDERDAMPED SYSTEM</strong> ja durchaus für sich verbuchen, aber nach zwei bis drei Songs ist die Luft dann auch schon raus.</p>
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