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	<title>Polizei Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Polizei Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Tanzverbot &#8211; Rant!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 15:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sex, Drugs und Tanzverbot... </p>
<p>Mich rechnet ab! Schonungslos und meeeeega angepisst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nutten-metal-und-tanzverbot-rant/">Tanzverbot &#8211; Rant!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hier die Story:</h2>
<p><strong><a href="https://feradur.bandcamp.com/"><em>Metal-Band</em></a> fährt sieben Stunden von Köln nach Hamburg</strong> – mit dem Ziel, in einer kleinen Bar für eine bescheidene Gage 35 Minuten Musik zu machen. Es ist Freitag, der 29. März 2018. Osterstau und Regen beschweren die Hinreise um einiges; aber das ist egal, <strong>man macht ja Musik der Kunst wegen</strong>, und nicht zuletzt aus Überzeugung und Spaß an der Freude. Und die drei gratis Bier pro Kopf sind doch auch was.</p>
<p>Nach Aufbau der Instrumente und 20 Minuten Soundcheck geht es dann irgendwann los. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich <strong>sogar schon ca. zehn Leute im Raum</strong>, die nicht zu den anderen zwei Bands gehören. Zwei oder drei davon sehen sogar aus, als wären sie tatsächlich wegen der Musik hergekommen (Und nicht nur, weil sie kurz die Toilette benutzen wollten).</p>
<p><strong><em><a href="https://www.facebook.com/EruptionofCorruptionBand/">Zweite Band</a></em> legt los</strong>. Coole Mucke, motivierte Musiker, ähnliche Publikumssituation. <strong>Gegen Ende des Sets passiert es dann</strong>: Das Kneipenpersonal kommt plötzlich nach vorn zur Bühne und gibt zu erkennen, dass die Polizei da sei und das Konzert sofort ein Ende zu finden habe. <strong>Karfreitag, Tanzverbot!</strong> Es wird sich brav dem System gefügt, und vorbei ist der Gig. Die Auftritte meiner Band und unserer Nachfolger hat das gottseidank kaum bis gar nicht beeinträchtigt. <strong>Dumm nur für den <em><a href="https://cannahann.bandcamp.com/">Haupt-Act des Abends</a></em>:</strong> Die Jungs kommen aus Bayern, sind auf Album-Release-Tour und haben zudem den Großteil des Equipments gestellt – all dies, <strong>um dann im Endeffekt nicht spielen zu dürfen.</strong></p>
<h2>Schlechte Organisation? Man hätte wissen sollen, dass an Karfreitag Tanzverbot herrscht? Ja. Hätte man, vielleicht &#8230;</h2>
<p>Aber kommen wir zu den Details. Besagte Kneipe befindet sich direkt an der Reeperbahn. Ja, <strong><em>der </em></strong>Reeperbahn, der <strong>europaweit bekannten Puffmeile</strong> mitten in Hamburg. Tausende Nachtclubs mit lauter Discomusik, riesige Bilder von Brüsten soweit das Auge reicht. Keine fünf Quadratmeter, auf denen nicht mindestens eine <strong>Prostituierte mit hautengen Leggings und betonendem bis enthüllendem Oberteil</strong> rumsteht (so gut das beschissene Wetter dies zulässt). <strong>Besoffene und anderwärtig benebelte Menschen an jeder Ecke.</strong> Auf dem Boden neben den Clubs liegen Obdachlose, die den vorbeigehenden Menschen unverständliches Zeug hinterherbrüllen. <strong>Ein wahrer Wonnepfuhl christlicher Werte also!</strong> Der perfekte Ort, um gerade einer Handvoll braver Musiker in einer kleinen Kneipe aufgrund veralteter, an Kirche gebundener Gesetze zu verbieten, <strong>ein paar Stunden lang ihren Job zu machen.</strong></p>
<p>Um es mit den Worten eines Freundes aus Hamburg auszudrücken:</p>
<p><strong>„Dass die Polizei ein Konzert abbrechen lässt, weil an Karfreitag Tanzverbot herrscht, finde ich als ungläubiger Besucher eher mittelwitzig. Dass ein paar Meter weiter die Nutten patrouillieren ist aber eine Farce, die das ganze fast schon wieder witzig macht. Fast.“</strong></p>
<p>Am Ende des Abends hat man dann, wohl oder übel, den Verlauf des gleichen akzeptiert.</p>
<h2>Aber dennoch werfen sich mir (verständlicherweise?) ein paar Fragen auf</h2>
<p><strong>War es wirklich so wichtig</strong>, inmitten der ganzen [wahrscheinlich] von elektronischem Bass vibrierenden Bordelle, Nachtclubs und Discotheken die einzige Bar zu stürmen, <strong>in der ein paar mühsam angereiste Metal-Musiker vor einem winzigen Publikum ein paar Songs spielen?</strong></p>
<p>Wäre dies auch passiert, wenn nicht ein aggressiver Betrunkener (der nichts mit dem Konzert zu tun hatte) <strong>20 (!) Polizisten</strong> angelockt hätte, die sich nach dessen Festnahme offenbar gelangweilt haben?</p>
<p>Und zu guter Letzt: Gibt es <strong>in einer modernen Erste-Welt-Gesellschaft</strong>, mit tausenden unterschiedlichen Glaubens- und Nicht-Glaubensrichtungen, <strong>wirklich Platz für Gesetze, deren Daseinsberechtigung auf einem 2000 Jahre alten Event christlich-katholischer Mythologie beruht?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rock am Ring wegen Terrorwarnung unterbrochen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 20:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[am]]></category>
		<category><![CDATA[anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Rammstein]]></category>
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		<category><![CDATA[terror]]></category>
		<category><![CDATA[Warnung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rock am Ring&nbsp;</strong>traf es schon wieder. Letztes Jahr erst wurde das dreitägige Festival am Nürburgring wegen eines schweren Gewitters abgebrochen. Nun scheint sich das selbe zu ereignen, nur dass es diesmal nicht das Wetter, sondern ein möglicher Terroranschlag ist.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/13-06-07_RaR_Cro_01.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-17870" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/13-06-07_RaR_Cro_01-1024x614.jpg" alt="" width="1024" height="614" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/13-06-07_RaR_Cro_01-1024x614.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/13-06-07_RaR_Cro_01-300x180.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/13-06-07_RaR_Cro_01-750x449.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/13-06-07_RaR_Cro_01.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Wegen&nbsp;&#8222;konkreter Hinweise, aufgrund derer eine terroristische Gefährdung nicht auszuschließen ist&#8220;, so die Polizei Koblenz, wurde der Veranstalter aufgefordert&nbsp;die rund 90.000 Besucher&nbsp;zu evakuieren. Dies geschieht laut Augenzeugen geordnet, ruhig und teilweise sogar stimmungsvoll – es wird berichtet, dass einige Besucher &nbsp;&#8222;<em>eins kann uns keiner nehmen, und das ist die pure Lust am Leben</em>&#8220; oder &#8222;<em>You&#8217;ll never walk alone</em>&#8220; singen. &nbsp;Die Ermittlungen laufen währenddessen&nbsp;auf Hochdruck. Auch die rheinland-pfälzische Landesregierung bestätigte diese Aussagen.</p>
<p>Laut Veranstalter Marek Lieberberg solle das Festival morgen wie gewohnt fortgesetzt werden. Dem widersprach die Polizei jedoch, denn es gäbe &#8222;keine konkreten Pläne, wann wir das Gelände wieder freigeben&#8220;. Wie es weitergehen soll wird erst morgen früh entschieden. Für weitere Rückfragen wurde ein Infotelefon (0800 6565651) eingerichtet.</p>
<p>Für viele ist dieser Abbruch eine wahre Schande, denn eigentlich sollte der Höhepunkt des heutigen Tages der Auftritt der deutschen Legenden&nbsp;<strong>RAMMSTEIN</strong> sein. Währenddessen geht es auf dem &nbsp;Schwesterfestival&nbsp;<strong>Rock im Park&nbsp;</strong>wie gewohnt weiter.</p>
<p>Was sagt ihr dazu? Schweinerei, dass eine solche Warnung trotz den Vorfällen in Manchester letzte Woche und aufgestocktem Sicherheitspersonal kam, oder ist das eine Gewalt, auf die man nie so richtig vorbereitet ist?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UPDATE:&nbsp;</strong><strong>Rock am Ring</strong> wird fortgesetzt!&nbsp;Nachdem das Gelände durchsucht wurde, hat sich der Verdacht nicht bestätigt. Grund für den Verdacht waren zwei Festnahmen, von denen einer Zutritt zum Gelände hatte und familiären Kontakt zu einem inhaftierten Terrorverdächtigen hatte. Die Polizei teilte mit, dass die Unterbrechung vorsorglich erfolgt ist, &#8222;da die Sicherheit an erster Stelle steht und eine Gefährdung von Festivalbesuchern in jedem Fall so weit wie möglich ausgeschlossen werden muss&#8220;. &nbsp;Eine genaue Uhrzeit, wann das Gelände wieder geöffnet wird, wird noch kommuniziert.&nbsp;</p>
<p>Quellen: <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/festival-in-der-eifel-rock-am-ring-nach-terrorwarnung-unterbrochen-15045325.html">FAZ</a>, <a href="http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117715/3651630">Presseportal</a>, <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rock-am-ring-festival-gegen-terrorwarnung-unterbrochen-a-1150582.html">Spiegel Online</a>, <a href="https://www.facebook.com/rockamring/photos/a.10151650356829880.1073741825.136034339879/10155491454979880/?type=3&amp;theater">Facebook-Meldung</a></p>
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