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	<title>porcupine tree Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>porcupine tree Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Senf der Woche #10 &#8211; BESSER GEHTS NICHT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 06:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Talent]]></category>
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		<category><![CDATA[steve hackett]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-10-besser-gehts-nicht/">Senf der Woche #10 &#8211; BESSER GEHTS NICHT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-16079"></span><br />
Thema heute: Welche Alben verdienen deiner Meinung nach&nbsp;10/10 Punkten, also das Prädikat &#8222;perfekt&#8220;?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/lucfrancois/" target="_blank">Luc</a>&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>10/10, ist das überhaupt legal? Darüber könnten wir stundenlang diskutieren, oder aber wir betrachten einige Anwärter für die Höchstnote! Einleitend werfe ich <strong>BLIND GUARDIAN</strong> mit &#8222;Imaginations From The Other Side&#8220; in den Raum. Ein Album voller Klassiker, das am besten als Gesamtwerk funktioniert – packend ab der ersten Sekunde, nicht zu verkopft, und auch beim tausendsten Durchlauf ist das Besondere noch spürbar.</p>
<p>Mit der Höchstnote verbinde ich auch Langlebigkeit, weshalb ich gerade nach Scheiben suche, die mich länger begleiten. Eine solche wäre &#8222;Billy Talent II&#8220; von <strong>BILLY TALENT</strong>, wo ich jeden Song als teuflischen Ohrwurm empfinde. Dennoch ist die Angelegenheit auf Albumlänge schön ausgewogen und nutzt sich einfach nicht ab.</p>
<p>Persönlich glaube ich, dass auch viel Glück mitspielt, um ein Album zum absoluten Meilenstein zu machen. Manchmal entwickelt sich durch die Anordnung der Lieder eine unvorhergesehene Sogwirkung, andererseits kann eine nervige Bagatelle beim Sound ein ansonsten überragendes Werk abwerten. Umso mehr Respekt habe ich für<strong> PAIN OF SALVATION</strong>, die mit &#8222;Remedy Lane&#8220; und &#8222;The Perfect Element (Part I)&#8220; gleich zwei Anwärter für die Höchstnote gezimmert haben. Ok, über den Sound kann man streiten, andererseits gewöhnt man sich schnell dran, und langfristig sind die Scheiben überragend. Nur darf ein Album mit einem offensichtlichen Makel die Höchstnote einfahren? Wir wären wieder am Anfang dieses Abschnitts &#8230;</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank"><strong>Nina</strong></a>&nbsp;meint:</span></p>
<p>Wow, geile Aufgabe, seine 10/10-Alben aufzulisten – das geht ja ganz schnell und einfach! Davon habe ich nämlich nur drei! … nicht. Eins vorweg: Ich habe versucht, mich auf das zu beschränken, was mir dazu zuerst in den Kopf fällt, denn die Musikgeschichte ist prall gefüllt mit vollkommenen Alben. Deswegen möchte ich auch gleich mal ein Stück in die Vergangenheit reisen und &#8222;Mirage&#8220; von <strong>CAMEL</strong> sowie &#8222;Voyage of the Acolyte&#8220; von <strong>STEVE HACKETT</strong> ins Feld führen. Beide stehen hier nur als Stellvertreter einer ganzen Reihe großartiger Prog-Alben der 70er-Jahre.</p>
<p>Näher am Heute und dennoch schon zum älteren Eisen gehörend habe ich <strong>OPETH</strong>s 2001er-Veröffentlichung &#8222;Blackwater Park&#8220; und <strong>PORCUPINE TREE</strong>s 2005er &#8222;Deadwing&#8220; auserkoren. Merkbar: Ich huldige in diesem Senf eindeutig dem Prog. Um mit dem Prinzip zu brechen, und weil ich mich erst gestern mit <strong>Robert</strong> darüber unterhielt, noch ein Ausreißer zeitlicher und stilistischer Natur: Mathcore in Form der &#8222;One Wing&#8220; von <strong>THE CHARIOT</strong>. Die perfekte Länge und das perfekte Maß an Chaos haben die Amis um den ehemaligen <strong>NORMA JEAN</strong>-Sänger 2012 noch kurz vor ihrer Auflösung auf Scheibe gepresst.</p>
<p>Wofür mir an dieser Stelle die Zeichen fehlen, sind eine Reihe an Melo-Death- und Metalcore-Alben aus der Zeit um 2005, die vielleicht nicht unbedingt aus musikalischer Sicht, sondern vielmehr aus Nostalgiegründen Bestnote erreichen.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin/" target="_blank"><b>yt</b></a> meint:</span></p>
<p>&#8222;10/10&#8220; oder: &#8222;nee is klar…&#8220;</p>
<p>Gibt es denn Bands, die für mich 100% bzw. 10/10 erfüllen?! Ein einzelnes Album losgelöst zu bewerten, fällt mir schwer &#8211; aber: Senf aufs Brötchen (ohne Butter), nachgedacht und los!</p>
<p><strong>OPETH</strong> <strong>&#8211; </strong>&#8222;Damnation&#8220;&nbsp;(99,9%)</p>
<p>Ein Album, das immer wieder über den Player geht … Ob als Gedudel im Hintergrund, Wohlfühl-Mucke oder einfach nur der &#8222;alten Zeiten&#8220; Willen. <strong>OPETH&nbsp;</strong>hatte damals, noch mit <strong>Lopez</strong> an den Drums, einen Meilenstein für mich gesetzt. Ein Album, das einfach nicht altern will! Oder kann?!</p>
<p><strong>IN FLAMES&nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Come Clarity&#8220; (99,5%)</p>
<p>Ebenso ein Klassiker aus Skandinavien. Viele Elemente verschiedener Richtungen. Hart bis poppig, dabei immer auf hohem Niveau geschrieben und gespielt. Seitdem gings für die Band nicht nur vorwärts (&#8222;Das ist vielleicht deine Meinung, Mann …&#8220;), aber das Album ist ein Party-Dauerhit.</p>
<p><strong>KATATONIA</strong> &#8211; &#8222;Viva Emptiness&#8220;&nbsp;(99,7%)</p>
<p>… muss einfach rein. Ich bin Fanboy durch und durch und höre gern die alten Black-Metal-Scheiben, aber auch das neue Material. Hier leben Band wie Alben jedes Mal neu auf. Ich sehe, höre und fühle gern noch die Songs dieser Scheibe live. Meilenstein? Ja vielleicht …</p>
<p>Conclusio: Ein Album braucht bei mir. Eine 10/10 bin ich wohl erst nach einigen Jahren zu vergeben bereit. Perfekte Alben reifen, im Schrank wie im Kopf/Herz. Für eine Liste mit Alben dieses Jahres, 2027 erneut fragen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Senf der Woche #3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2017 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Amon Amarth]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[iced earth]]></category>
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		<category><![CDATA[porcupine tree]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-3/">Senf der Woche #3</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-14608"></span><br />
Thema heute:&nbsp;Was sind deine liebsten &#8222;Lieder von Eis und Feuer&#8220;?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/mich/" target="_blank">Mich</a>&nbsp;</strong>im Brötchen&nbsp;meint:</span></p>
<p>In puncto Eis könnte ich natürlich jetzt jedes zweite Black-Metal-Lied der Welt auf Erden in the universe nennen &#8211; aber ich fange mal woanders an: &#8222;<em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=QpoLe2v6MVo">Winter Madness</a></em>&#8220; war das erste Lied, das ich von meiner amtierenden Lieblingsband <strong>WINTERSUN</strong> kannte. Ich hatte es durch den 2008er Sampler &#8222;Pagan Fire&#8220; (SPOILER: Feuer!) kennengelernt, und es war definitiv Liebe auf den ersten Blick (auf den ersten Hör?).&nbsp;Den frühen Instrumentalsong <em>&#8222;</em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=znnvhSLMSZg"><em>Beyond The Ice</em></a><em>&#8220; </em>aus Kooperation von <strong>BLIND</strong> <strong>GUARDIAN</strong> und <strong>ICED EARTH</strong> finde ich auch sehr spannend.</p>
<p>Jetzt bin ich notgedrungen doch schon beim Black Metal angekommen: Ihr solltet euch auf jeden Fall sowohl <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6fe03xROIz4">FROSTLAND</a></strong>&nbsp;als auch <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=xPhak72zTeo">EïS</a> </strong>anhören! Oh, und der Video-Award geht natürlich an <em>&#8222;</em><em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TLXp0_NzF4w">Call Of The Wintermoon</a>&#8222;</em>.</p>
<p>Ihr könnt eure dicken Wolljacken wieder ausziehen, jetzt wirds heiß: Mein 15-jähriges Ich würde jetzt hier mit Sicherheit <em>&#8222;</em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZkW-K5RQdzo"><em>Feuer Frei!</em></a><em>&#8220; </em>hinschreiben. Aber aus dem Alter ist man doch raus. Hust. <strong>AMON-AMARTH</strong>-Klassiker <em>&#8222;</em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Z_ucAP9tRB4"><em>Death In Fire</em></a><em>&#8220; </em>(der erste Live-Coversong meiner <a href="https://www.youtube.com/watch?v=T7iRiaC0mio">eigenen Melodeath-Band</a>) werde ich allerdings auf ewig mit feuriger Verehrung im flammenden Innern meines Herzens tragen.</p>
<p>Eine Runde epischen Power Metal kann ich mit <em>&#8222;</em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=cdIC2eD_xNg"><em>Firestorm</em></a><em>&#8222;</em> von <strong>EVERTALE</strong> nur empfehlen &#8211; da gibts nicht nur Feuer, sondern sogar Drachen! Hui. Und hatten <strong>WINTERSUN</strong> nicht auch um 2011 rum mal einen Live-Song im Gepäck, der <em>&#8222;</em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5yKI_QEOHlM"><em>The Way Of The Fire</em></a><em>&#8222;</em>&nbsp;hieß?</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin/" target="_blank">yt</a>&nbsp;</strong>frommage&nbsp;meint:</span></p>
<p>&#8222;Songs of Fire &amp; ICE&#8220;, … hmm … Was hört man also im Zug auf der Reise wenn die Klimaanlage versagt? Oder aber: welche Musik ändert mir die Kerntemperatur des Körpers?</p>
<p>Erster Gedanke: <em>&#8222;Firestarter&#8220;</em> von&nbsp;<strong>THE PRODIGY</strong>. Kindliche Prägung und so … Kommt mit dunkler Stimmung daher, aber auf der Tanzfläche wird gezündelt. Ein zeitloses Stück Musikgeschichte, bei dessen YouTube-Kramen ich zuletzt wieder mal bei <strong>FAITHLESS</strong>, <strong>FATBOY SLIM</strong> und <strong>APHEX TWIN</strong>&nbsp;versackte. DAMN YOU, INTERNET!</p>
<p>Back to topic: Songs, die nach Eis und Kälte klingen, waren mir eh immer die, die mir Feuer unterm Arsch machten. Ob beim Lernen oder Arbeit &#8211; so hilft mir z.B. die finnische Band <strong>AJATTARA</strong> schon seit Jahren, konzentriert manche Nachtschicht durchzustehen. Klingt rau &#8211; und ist es auch!</p>
<p>Wenns wieder heiß werden soll: <strong>IN FLAMES</strong>! An deren Discography kommt ja keiner vorbei als Metalhead. Die heizen ein, auch live! Fun Fact: Als Drummer sind mir <strong>IN FLAMES</strong>&nbsp;tausendmal lieber als die Kinder vom Bodomsee, da hier Gitarrensoli zur Stimmung passen und keine Werkschau sind.</p>
<p>Außerdem: Kalte Welt, ausbrennende Häuser? Na, da denk ich an &#8222;Fear of a blank planet&#8220; von <strong>PORCUPINE TREE</strong>. ABSOLUTER Klassiker meiner Musiksammlung, der mindestens 1x alle 2 Wochen durch meine Ohren geht &#8211; und das seit nun inzwischen fast 10 Jahren.</p>
<p>Senf out!</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/flo/" target="_blank"><strong>Flo</strong></a>&nbsp;flambiert meint:</span></p>
<p>Meine liebsten &#8222;Lieder von Eis und Feuer&#8220; &#8211; hmm, mal überlegen &#8230; <strong>WOLFGANG PETRY</strong> – <em>&#8222;Der Himmel brennt&#8220;</em> hat es leider ganz knapp nicht in meine Top 3 geschafft, war aber &#8217;ne knappe Kiste. Spaß beiseite: Feuer und Eis können einerseits sehr vernichtende Extreme sein – Todbringer. Andererseits können sie aber auch pure Schönheit und Anmut verkörpern. Das sollte sich in der Musik bemerkbar machen, finde ich, daher entscheide ich mich für drei eher ruhigere/atmosphärische Stücke:</p>
<p>Platz 3: <em>&#8222;Feuer der Tundra&#8220;</em> von <strong>BERGTHRON</strong></p>
<p>Der Titel wirkt auf mich, trotz des dutzendfachen Hörens, noch immer sehr verzaubernd. Es geht um Eiseskälte, Vergangenheit, ein Feuer, das als Sinnbild für etwas steht, und um die Besinnung des eigenen Ichs. Der Gesang ist durchweg clean, die Gitarren größtenteils akustisch und viel mehr ist da auch nicht. Und trotzdem ist der Song für mich ein wahres Meisterwerk. Mehr wird nicht verraten. Unbedingt reinhören!</p>
<p>Platz 2: <strong>CALADAN BROOD</strong> – <em>&#8222;City of Azure Fire&#8220;</em></p>
<p>Die Lyrics könnten noch so viel von &#8222;Feuer hier und Feuer da&#8220; erzählen, der Sound ist und bleibt schon mal grundsätzlich kalt, ohne dabei gefühllos zu sein (womit wir beim Thema &#8222;Eis&#8220; wären). Atmosphäre, Hall, Keys, kratzig-frostige Vocals und atemberaubende Klangwelten – eben so, wie Atmospheric Black Metal sein soll. Der Text ist die Beschreibung eines wundersamen, längst vergessenen Ortes. Dieser Ort taucht im Traum vieler Reisender auf und das azurblaue Leuchtfeuer der Türme dort brennt noch immer (womit wir bei Thema &#8222;Feuer&#8220; wären). Ein megamäßiges Stück, das die Fantasie anregt und eine eigene Welt im Kopf entstehen lässt.</p>
<p>Platz 1: <strong>KAUAN</strong> – <em>&#8222;Akva&#8220;</em></p>
<p>Ich fange mal folgendermaßen an: In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 1959 verstarben im Uralgebirge neun Wanderer auf mysteriöse Art und Weise. Nach zahlreichen Untersuchungen kamen Forscher zu dem Ergebnis, dass die Wanderer von innen ihr Zelt aufgeschlitzt haben müssen und dieses dann barfuß und leicht bekleidet bei Eiseskälte verlassen haben müssen. Kampfspuren konnten an den Leichen keine gefunden werden, und doch hatten zwei der Opfer Schädelbrüche, zwei hatten gebrochene Rippen und dem weiblichen Mitglied der Expedition fehlte die Zunge. Die Ursache für den Tod der Wanderer ist ungeklärt. Das offizielle Statement: Es sei wohl eine &#8222;höhere Macht&#8220; dafür verantwortlich gewesen. Dieser Vorfall lässt also viele Fragen offen und bietet einen weiten Raum für Verschwörungstheorien.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/qjK63m2GLek?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was hat das nun mit <strong>KAUAN</strong> zu tun? Genau diesen Vorfall thematisiert die Band in ihrem Album &#8222;Sorni Nai&#8220;. Der hier aufgelistete Track ist der Opener des Albums. Für die erste Minute ist nur ein Schneesturm zu hören, dann bauen sich Streicher und Gesang so lange auf, bis es zu einem gewaltigen Ausbruch kommt, bei dem auch Bläser einsetzen (wie oft ich hierbei schon Gänsehaut hatte) – eben so wie ein aufziehender Schneesturm. Anschließend wird es etwas gelassener, das Instrumental wird ruhiger, Gitarren und Gesang setzen nun ebenfalls ein. Alles klingt sehr stimmig nach einer unendlich weiten Schnee- und Eislandschaft. Alles ist weiß, soweit das Auge reicht. Der Text erzählt von den Wanderern, die sich durch den Schnee kämpfen. Das ganze Paket ist mindestens episch³²! Mehr geht echt nicht.</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-3/">Senf der Woche #3</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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