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	<title>portugal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Aug 2021 13:04:54 +0000</lastBuildDate>
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	<title>portugal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>HILLS HAVE EYES IN TOKIO &#8211; Der Abend der zahlreichen Vorbands</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Emerging From The Cocoon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Alles in allem ein anstrengender, aber gelungener Abend. Anstrengend auf Grund der Anzahl an Bands. Aber es hat sich gelohnt!" -- Zu viele (gute) Supportbands? - Das geht?!</p>
<p>Saskia hat einen klasse Bericht abgeliefert für Alle, die grade nicht in Japan sein können (schämt euch!)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hills-have-eyes-in-tokio/">HILLS HAVE EYES IN TOKIO &#8211; Der Abend der zahlreichen Vorbands</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht wieder nach <strong>Shinjuku</strong>! Nach einigen Monaten treibt es mich wieder in den gemütlichen Kellerclub&nbsp;<strong>Hatsudai WALL,&nbsp;</strong>welchen ich zuletzt zu meinem ersten Konzert in Tokio im September besucht habe. Daher bin ich heute auch weniger&nbsp;<strong>&#8222;lost in Tokyo&#8220;&nbsp;</strong>als sonst &#8211; vorausgesetzt, ich finde den richtigen Ausgang der U-Bahnstation. Heute Abend werde ich, wie ich nach meiner Ankunft erfahre, mehr Bands als erwartet vor der Linse haben. Lasst euch hier gesagt sein:&nbsp;<strong>Es wird international.&nbsp;</strong>Headliner des Abends ist die&nbsp;<strong>portugiesische Metalcore-Band HILLS HAVE EYES</strong>, welche spontan von&nbsp;<strong>EMERGING FROM THE COCOON&nbsp;</strong>aus&nbsp;<strong>Taiwan&nbsp;</strong>supported werden. Damit aber noch lange nicht genug, denn auf der Running Order stehen satte&nbsp;<strong>fünf lokale Supportbands. FÜNF.&nbsp;</strong>Das wird ein langer Abend&#8230;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-30577" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_4150-1024x679.jpg" alt="" width="1024" height="679" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_4150-1024x679.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_4150-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_4150-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_4150-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_4150.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>THE SKIES ABOVE</h3>
<p>Los geht es, wie üblich, <strong>sehr zeitig</strong>. Punkt <strong>17:00 Uhr</strong> öffnen sich die Türen der Venue und um 17:30 steht bereits die erste Band auf der <img decoding="async" class="alignleft wp-image-30579" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2969-300x187.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2969-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2969-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2969-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2969.jpg 1450w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Bühne.&nbsp;<strong>THE SKIES ABOVE&nbsp;</strong>aus&nbsp;<strong>Tokio.&nbsp;</strong>Wie ich erwartet habe, ist der Club am späten Donnerstag Nachmittag noch <strong>ziemlich leer</strong>. Gerade mal eine handvoll Leute sammeln sich ein paar Meter von der Bühne entfernt, um die&nbsp;<strong>Progressive-Metal-Band&nbsp;</strong>zu sehen. Den metallischen Klängen mit&nbsp;<strong>Djent-Einflüssen</strong>&nbsp;lauschend, tobe ich mich mit meiner Kamera vor der Bühne aus. Auch die Band&nbsp;<strong>tobt</strong> sich auf der Bühne ordentlich aus, trotz der wenigen Zuschauer. Ich kenne nur einen der Songs auf der Setlist,&nbsp;<em>&#8222;Focus&#8220;,&nbsp;</em>welchen ich vor dem Konzert auf der Bandcamp-Website der Band gefunden habe. Dem anwesenden Publikum scheint die Band zu gefallen, denn die Jungs schaffen es den Anwesenden&nbsp;<strong>zumindest ein paar Reaktionen zu entlocken.&nbsp;</strong>Dennoch ist das typische&nbsp;<strong>&#8222;Support-Act-Phänomen&#8220;&nbsp;</strong>nicht zu bestreiten und die &#8222;Crowd&#8220;ist noch nicht ganz aufgetaut &#8211; oder anwesend. Schade für die Band, denn die leistet während der kurzen Performance einen&nbsp;<strong>wirklich guten Job</strong>. Vor allem&nbsp;<strong>Djent-Fans&nbsp;</strong>könnten den Sound von&nbsp;<strong>THE SKIES ABOVE&nbsp;</strong>durchaus mögen.&nbsp;</p>
<h3>DOWNSIDE</h3>
<p>Es folgt der Umbau für die&nbsp;<strong>Trapcore-Band DOWNSIDE.&nbsp;</strong>Während ich mich frage, was genau&nbsp;<strong>Trapcore&nbsp;</strong>ist, füllt sich der Club</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-30581 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_3286-300x187.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_3286-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_3286-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_3286-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_3286.jpg 1450w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />überraschenderweise. Kurz vor Beginn des Sets schleiche ich mich vor die Bühne und hinter mir hat sich nun tatsächlich eine kleine <strong>Meute</strong> an Zuschauern versammelt &#8211; <strong>da steigen direkt die Erwartungen.&nbsp;</strong>Plötzlich gehen die Lichter aus.&nbsp;<strong>Auftritt DOWNSIDE.&nbsp;</strong>Ich wünsche mir, meinen Blitz eingepackt zu haben. Auf das&nbsp;<strong>düstere Intro&nbsp;</strong>folgt eine Mischung aus&nbsp;<strong>Rap, elektronischen Melodien&nbsp;</strong>und natürlich&nbsp;<strong>Metal.&nbsp;</strong>Das ist also Trapcore. Bei den Zuschauern kommt es an, es gibt nämlich definitiv <strong>mehr Bewegung&nbsp;</strong>im Raum &#8211; die Jungs wissen, wie man Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auch auf der Bühne herrscht&nbsp;<strong>konstant Rambazamba</strong>, im positiven Sinne. Das kurze Set der Band gewährt definitiv einen guten Einblick in den&nbsp;<strong>musikalischen Stilmix. DOWNSIDE&nbsp;</strong>sind wirklich eine interessante Abwechslung und vor allem ihr Frontman ist eine&nbsp;<strong>wahre Rampensau.&nbsp;</strong>Bei der bisherigen Mischung bin ich gespannt, was mich mit der nächsten Band erwarten wird.&nbsp;</p>
<h3>FlowgazE</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30789 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3458-300x187.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3458-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3458-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3458-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3458.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Kaum ist die Bühne wieder leer, ist auch der Zuschauerraum wieder eine vereinsamte Steppe. Irgendwo rollt ein trockener Busch vorbei. Ich denke mir: &#8222;Hm, das ändert sich sicher, sobald die nächste Band dran ist.&#8220; Falsch gedacht.&nbsp;<strong>FlowgazE&nbsp;</strong>aus&nbsp;<strong>Tokio&nbsp;</strong>locken nicht viele Leute von der <strong>Raucherpause vor dem Club</strong> zurück in die warmen vier Wände. Mir persönlich ist das unverständlich, denn die&nbsp;<strong>Melodic Metalcore&nbsp;</strong>Band überzeugt mich direkt beim ersten Song.&nbsp;Die Songs wirken auf mich&nbsp;<strong>technisch sehr versiert&nbsp;</strong>und vor allem der&nbsp;<strong>cleane Gesang </strong>gefällt mir besonders. Beim ersten&nbsp;<strong>Breakdown&nbsp;</strong>gibt es immerhin ein <strong>bisschen Bewegung&nbsp;</strong>hinter mir. Verständlich &#8211; das Set ist kurz, aber hat es in sich. Besonders beeindruckt mich die sichtliche&nbsp;<strong>Spielfreude&nbsp;</strong>der Jungs. Egal ob 10 oder 100 Leute,&nbsp;<strong>FlowgazE&nbsp;</strong>scheinen sich auf der Bühne pudelwohl zu fühlen. Bisher die erste Band des Abends, die mir im Gedächtnis bleibt. Ob es so gut weitergeht? Schließlich steht heute Abend noch einiges auf dem Programm.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>ODE TO THE END</strong></p>
<p>Weiter geht&#8217;s im nach wie vor ziemlich leeren Club mit&nbsp;<strong>ODE TO THE END.&nbsp;</strong>Vereinzelt trauen sich ein paar Leute nach vorne, ich habe freie Bahn zum Knipsen &#8230; aber ansonsten passiert irgendwie nicht viel.&nbsp;<strong>ODE TO THE END&nbsp;</strong>sind musikalisch deutlich härter als die bisherigen</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30791 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3719-300x187.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3719-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3719-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3719-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3719.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Bands. Kein Wunder, schließlich wird jetzt&nbsp;<strong>Melodic Deathcore&nbsp;</strong>gespielt. Wie ich bereits erwähnte, spielen japanische Bands technisch generell auf einem sehr hohen Niveau &#8211;&nbsp;<strong>ODE TO THE END&nbsp;</strong>sind auch da keine Ausnahme. Musikalisch fühle ich mich hier weniger abgeholt, es ist zugegeben wirklich nicht mein Genre. Auch die Performance wirkt auf mich&nbsp;<strong>etwas zu ruhig.&nbsp;</strong>Die wenigen Zuschauer, die sich jetzt aber Näher an die Bühne getraut haben, gefällt die Performance aber scheinbar. Zumindest würde ich&nbsp;<strong>Headbangen&nbsp;</strong>so interpretieren. Nach einer handvoll Songs und angesichts der straffen Running Order ist das Set auch schon vorbei. Eine letzte Vorband noch, dann dürfen der&nbsp;<strong>Special Guest aus Taiwan&nbsp;</strong>und der&nbsp;<strong>Main Act aus Portugal&nbsp;</strong>begrüßt werden.&nbsp;</p>
<h3>ADAM&#8217;S SPHERE</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30799 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3948-300x187.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3948-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3948-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3948-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3948.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Während der Umbaupause schnappe ich mir mein Telefon, um die nächste Band zu googlen.&nbsp;Die Suche ist erfolgreich!&nbsp;<strong>ADAM&#8217;S SPHERE&nbsp;</strong>spielen&nbsp;<strong>Futurecore.&nbsp;</strong>Um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung, was das ist &#8211; aber es klingt interessant. Und&nbsp;<strong>Future,&nbsp;</strong>hm, da könnten ja potenziell&nbsp;<strong>elektronische Einflüsse&nbsp;</strong>mit drin sein. Ich bin gespannt! Schon während des ersten Songs geht es auf der Bühne deutlich&nbsp;<strong>energetischer&nbsp;</strong>vor als bei der letzten Band. Während des Sets füllt sich der Club übrigens weiter, auch mit neuen Gesichtern. Vermutlich ist endlich&nbsp;<strong>Feierabend.&nbsp;</strong><strong>ADAM&#8217;S SPHERE&nbsp;</strong>zeichnen sich durch einen sehr <strong>eigenen Sound</strong> aus und kombinieren verschiedenste Einflüsse. Vor allem die&nbsp;<strong>plötzlichen Screams&nbsp;</strong>des Sängers sind beeindruckend. Damit habe ich nicht gerechnet, während ich mich auf seine englisch-japanischen clean Vocals konzentriere. Die übrigens auch sehr angenehm anzuhören sind.&nbsp;&nbsp;Mich erinnert die Musik stellenweise an die Band&nbsp;<strong>ISSUES.&nbsp;</strong>Auch die <strong>Bühnenpräsenz</strong> der Band ist sehr einnehmend &#8211; aus der Fotografenperspektive macht dieses Set <strong>wirklich Spaß</strong>. Das Finale des Auftritts ist der neuste Song der Band,&nbsp;<em>&#8222;I&#8217;ll Nature&#8220;,&nbsp;</em>welcher mir natürlich durch die&nbsp;<strong>elektronischen Einflüsse&nbsp;</strong>besonders gefällt.&nbsp;Mir persönlich werden&nbsp;<strong>ADAM&#8217;S SPHERE&nbsp;</strong>definitiv positiv im Gedächtnis &#8211; und im Gehör &#8211; bleiben. Ich bin wirklich auf die weitere Entwicklung der Band gespannt.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Dvi6rjv9WvA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>EMERGING FROM THE COCOON</h3>
<p>Zeit für den&nbsp;<strong>Überraschungsgast des Abends! Das sind EMERGING FROM THE COCOON&nbsp;</strong>aus&nbsp;<strong>Taiwan.&nbsp;</strong> Bevor es los geht, widme ich mich nochmal einer kurzen Googlesuche. Die Band besteht seit <strong>2007</strong> und spielt eine Mischung aus&nbsp;<strong>Melodic Death</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30802 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4047-200x300.jpg" alt="" width="233" height="350" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4047-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4047-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4047-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4047.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /><strong>Metal&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Deathcore.&nbsp;</strong>Auch wenn diese Kombination nicht direkt meinen Namen schreit, ist dank der interessanten <strong>Genrekombination</strong> der Bands wirklich für jeden etwas dabei. <strong>Einheitlich in Schwarz</strong> gekleidet betritt die Band die Bühne. Der Frontman zeigt sein Gesicht gar nicht, verbirgt es unter seiner Kapuze. Ich verstehe, warum mir die Band vorher so angepriesen wurde. Technisch spielen&nbsp;<strong>EMERGING FROM THE COCOON&nbsp;</strong>wirklich in einer ganz hohen Liga.&nbsp;Ihre&nbsp;<strong>düstere Ausstrahlung&nbsp;</strong>zieht auch das Publikum schnell in ihren Bann.&nbsp;<strong>So viel&nbsp; Bewegung gab es am ganzen Abend noch nicht</strong>. Auf Grund des schlechten Lichts gebe ich das Fotografieren dieses Sets auf und beobachte das Geschehen aus sicherer Entfernung. Ungefähr nach der Hälfte des Auftritts haben&nbsp;<strong>EMERGING FROM THE COCOON&nbsp;</strong>auch mich mit ihrer Musik <strong>gecatcht</strong>. Die&nbsp;<strong>starke Bühnenpräsenz&nbsp;</strong>und der&nbsp;<strong>ganz eigene Sound&nbsp;</strong>der Band haben eine wirklich unerwartete Wirkung auf mich.&nbsp;<strong>Ich bin&nbsp; äußerst positiv überrascht.&nbsp;</strong>Bei dem Spektakel auf und vor der Bühne vergeht der Rest des Auftritts ziemlich schnell. Für mich heißt es also ein letztes mal mit der Kamera ins Getümmel&nbsp;<strong>für den Headliner aus Portugal.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VMPR_9c-KHU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>HILLS HAVE EYES</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30806 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4189-300x200.jpg" alt="" width="350" height="233" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4189-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4189-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4189-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4189-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4189.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><strong>HILLS HAVE EYES&nbsp;</strong>waren mir zugegeben bis vor wenigen Monaten noch völlig unbekannt. Nur zufällig hat mir&nbsp;<strong>Instagram&nbsp;</strong>ein Video der Band angezeigt &#8211; samt Japan-Tourankündigung.&nbsp;Da habe natürlich <strong>direkt reingehört und das Gehörte für gut befunden.&nbsp;</strong>Umso gespannter bin ich natürlich auf den anstehenden Auftritt. Endlich ist es soweit: D<strong>ie portugiesische Metalcore-Band betritt die Bühne.&nbsp;</strong>Es geht auch direkt von null auf hundert und das Publikum hat sichtlich Bock auf&nbsp;<strong>das Highlight des Abends.&nbsp;</strong>Endlich drängen sich alle dicht vor die Bühne und reißen die Arme in die Luft, springen, <strong>haben sichtlich Spaß.&nbsp;</strong>Gleiches gilt auch für die Herren auf der recht überschaubaren Bühne: Der limitierte Platz schränkt die <strong>Bewegungsfreude der Band</strong>&nbsp;keineswegs ein. Während ich vor der Bühne herumschleiche, muss ich plötzlich zur Seite springen: Rette die Kamera!&nbsp;<strong>Es gibt jetzt einen Mini-Moshpit!&nbsp;</strong>Als ich mich vor den herumwirbelnden Gliedmaßen in Sicherheit gebracht habe, genieße ich das Set erstmal aus <strong>sicherer Entfernung</strong>. Die Jungs spielen eine bunte Mischung aus <strong>älteren Songs</strong> und Material von ihrem letzten Release &#8222;Antebellum&#8220;.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kqAtOk18r84?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Selbstverständlich steht auch der sehr eingängige Song&nbsp;<em>&#8222;Never Quit&#8220;&nbsp;</em>auf der Setlist. Selbstverständlich rastet das Publikum jetzt völlig aus &#8211;&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30862 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4120-300x200.jpg" alt="" width="350" height="233" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4120-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4120-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4120-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4120-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4120.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />und&nbsp;<strong>der Moshpit wächst sogar etwas.</strong>&nbsp;Wie sie ihr Publikum ordentlich anheizen, wissen&nbsp;<strong>HILLS HAVE EYES&nbsp;</strong>definitiv.&nbsp;&nbsp;Gegen Ende des Sets wage ich mich noch einmal näher an die Bühne, um ein paar mehr Bilder zu machen.&nbsp;<strong>Schließlich muss ein kurzer, ruhiger Moment auch genutzt werden.&nbsp;</strong>Dieser hält aber auch nur einen&nbsp;<strong>ruhigeren&nbsp;</strong>Song lang an, danach heißt es wieder Vollgas.&nbsp;Und die hinteren Reihen sehen, wie sich die Fotografin mit einem Hüpfer der Marke &#8222;sterbender Schwan&#8220; in Sicherheit wiegt, denn der wirbelnde Zwei-Mann Moshpit ist wieder eröffnet. Zum Abschluss wird schließlich noch einmal alles gegeben. Was für<strong> ein intensiver Auftritt!&nbsp;</strong>Da müssen nicht nur Publikum, sondern auch Band erstmal durchatmen &#8211; denn&nbsp;<strong>HILLS HAVE EYES&nbsp;</strong>haben hier gerade wirklich&nbsp;<strong>abgerissen.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>FAZIT</strong></p>
<p>Alles in allem war das ein anstrengender, aber gelungener Abend. Anstrengend auf Grund der Anzahl an Bands. <strong>Aber es hat sich gelohnt!&nbsp;</strong>Bei der Genremischung ist wirklich für jeden etwas dabei gewesen. Und Konzerte wie diese sind immer eine tolle Gelegenheit, neue Bands zu entdecken &#8211; ich persönlich habe das jedenfalls.&nbsp;<strong>HILLS HAVE EYES&nbsp;</strong>waren selbstverständlich der krönende Abschluss. Dass die Stimmung so überkochen würde, habe ich ehrlich gesagt nicht erwartet.&nbsp;<strong>Beide Daumen nach oben!&nbsp;</strong>Und nicht zu vergessen &#8211;&nbsp;<strong>nochmal die Daumen hoch für RNR Tours, welche regelmäßig ausländische Band &#8211; egal ob super bekannt oder noch kleiner &#8211; nach Japan holen!&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schwarz wie die Nacht – CRADLE OF FILTH und MOONSPELL in Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2018 09:38:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Macht euch bereit, jetzt wirds düster! So oder so ähnlich war auch mein erster Gedanke, als ich am letzten Samstag den Hellraiser in Leipzig betrat. Überall tummelten sich mystische Gesellen in schwarzen Gewändern und fantastischen Masken – das weckt Erinnerungen an das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Macht euch bereit, jetzt wirds <strong>düster</strong>! So oder so ähnlich war auch mein erster Gedanke, als ich am letzten Samstag den <strong>Hellraiser</strong> in<strong> Leipzig</strong> betrat. Überall tummelten sich mystische Gesellen in schwarzen Gewändern und fantastischen Masken – das weckt Erinnerungen an das alljährliche, ebenfalls in Leipzig stattfindende <strong>WGT</strong>. Schließlich ist auch <strong>Gothic Metal</strong> angesagt!&nbsp;<strong>CRADLE OF FILTH</strong> sind von der Insel rübergeschwommen, um Fans in ganz Europa mit ihrer Musik zu beglücken. Dabei haben sie ihre langjährigen Freunde und Brüder im Geiste <strong>MOONSPELL</strong> aus <strong>Portugal</strong> mit an Bord, die ebenso wie <strong>CRADLE</strong>&nbsp;ein neues Album im Gepäck haben. Eine Bombenkombi – so sahen das auch die Besucher des Hellraiser. Zum ersten Livetermin in Deutschland war die Bude knackevoll, sprich: schon Wochen vor dem Konzert restlos <strong>ausverkauft</strong>. But without further I do, lasst uns hinabgleiten in die finsteren Gefilde von <strong>Dani Filth</strong> und Co..</p>
<h3>EINE FEURIGE BRISE AUS DEM SÜDEN: MOONSPELL</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24990 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Jungs vom Metalflaggschiff Portugals <strong>MOONSPELL</strong> treten als ebenbürtige Vorhut der Briten auf. Und damit nicht zu knapp, schließlich haben sie für diese Tour ihr neuestes Album <strong>&#8222;1755&#8220;</strong> an Bord, das vorgestellt werden will (die <strong>Review</strong> zur Platte findet ihr <a href="https://silence-magazin.de/moonspell-1755-ein-drama-auf-portugiesisch/">HIER</a>). Während <strong>CRADLE OF FILTH</strong> an diesem Abend mit 2 Stunden Show eine deutliche Überlänge hinlegen, knabbern <strong>MOONSPELL</strong> gerade so an einer <strong>Dreiviertelstunde</strong>. Nichtsdestotrotz zeigen die Herren, was sie nach wie vor auf dem Kasten haben. Als Opener legen sie an diesem Abend wie erwartet den ersten Song von &#8222;1755&#8220; vor, die überarbeitete Version des Hits <em>&#8222;Em Nome Do Medo&#8220;</em>. Ein Knaller, schließlich gehört der Song seit Jahren bei vielen Fans zu den Top-Favoriten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-24991 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609-198x300.jpg" width="198" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609-198x300.jpg 198w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609-675x1024.jpg 675w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609-750x1138.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609.jpg 956w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" />Mit <em>&#8222;1755&#8220;</em>, <em>&#8222;In Tremor Dei&#8220;</em> und <em>&#8222;Desastre&#8220;</em> folgt dann quasi die Tracklist der neuen Platte. Kraftvoll schaffen <strong>MOONSPELL</strong> eine überwältigende Atmosphäre, Sänger <strong>Fernando</strong>s charakteristische Gesangsstimme lässt die Luft brennen. Viel portugiesisches Publikum haben die Koryphäen angelockt, auch die portugiesische Flagge weht im Publikum. Kein Wunder, schließlich sind die neuen Stücke komplett in der <strong>Landessprache</strong> vertont und damit natürlich auf breite Begeisterung beim heimischen Publikum gestoßen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24992 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2-194x300.jpg" width="158" height="244" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2-194x300.jpg 194w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2-662x1024.jpg 662w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2-750x1161.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2.jpg 937w" sizes="auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px" />Allerdings lassen sich die Jungs auch bei den <strong>Klassikern</strong> nicht lumpen.<em> &#8222;Night Eternal&#8220;</em> mischt die Atmosphäre im Club ordentlich auf, die Party ist perfekt. Es fällt ehrlich schwer, bei all der Bewegung auf und vor der Bühne mitzuhalten. Schließlich mischt man noch weitere Songs des neuen Albums mit Hits wie <em>&#8222;Alma Mater&#8220;</em> und <em>&#8222;Full Moon Madness&#8220;</em>. Spätestens da ist das gesamte Publikum von den hitzigen Südländern mitgerissen und es wird klar, wo <strong>MOONSPELL</strong> trotz all der kleinen stilistischen Veränderungen der letzten Alben ihre Wurzeln haben: In der <strong>schwarzen</strong> <strong>Szene.</strong></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>DIE HELDEN DER NACHT: CRADLE OF FILTH</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24993 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Schon kurze Zeit später betreten die <strong>Briten</strong> die Bühne und setzen alles daran, ihren Vorstreitern den Thron des <strong>Publikumslieblings</strong> streitig zu machen. <strong>Dani Filth</strong> und seine Crew zeigen, dass ihr weltweiter Erfolg nicht von ungefähr kommt. Gerne lassen sie sich vom begeisterten Publikum feiern und fahren schwere Geschütze auf. Dazu bieten sie ein durchmischtes Komplettpaket, dass die finsteren Herzen all ihrer Fans zum Schmelzen bringen dürfte. Von 1998 bis heute, von <em>&#8222;Beneath The Howling Stars&#8220;</em> bis <em>&#8222;Heartbreak and Seance&#8220;</em> ist quasi alles dabei.</p>
<blockquote>
<h4>Wer CRADLE OF FILTH kauft, bekommt sie auch. Immer.</h4>
</blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-24994 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-300x207.jpg" width="300" height="207" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-300x207.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-1024x707.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-750x518.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>Dani</strong> glänzt mit seinem hervorragenden Stimmumfang und haut einen präzisen spitzen Schrei nach dem nächsten heraus, die die Wände des Clubs erzittern lassen. Selbst wenn man kein Fan dieser Band ist, muss man sich dennoch ihre grandiosen musikalischen Qualitäten eingestehen. Für die eingeschworene <strong>Fangemeinde</strong> gleicht das Konzert eher einem 5-Sterne-Buffet à la Gothic Metal: Eine Portion <em>&#8222;Bathory Aria&#8220;</em> mit einer Prise <em>&#8222;Her Ghost In The Fog&#8220;</em>, abgerundet mit etwas <em>&#8222;Dusk And Her Embrace&#8220;</em> und einer ausgewählten Menge frischer Songs von <strong>„Cryptoriana“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24996 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2-213x300.jpg" width="213" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2-213x300.jpg 213w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2-727x1024.jpg 727w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2-750x1057.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2.jpg 1029w" sizes="auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px" />Zum Ärger vieler Fans und der Band gibt es im Publikum einige wenige, ziemlich auffallend alkoholisierte <strong>Crowdsurfer</strong>, die es sich scheinbar zum Ziel gemacht haben, einigen Leuten aus Publikum und Security ans Bein zu pissen, was immer wieder zu kleineren Tumulten in der Crowd führt. Nach einer Ansage <strong>Filth</strong>s ist dem jedoch größtenteils Einhalt geboten. Davon abgesehen leistet auch Co-Sängerin <strong>Lindsey Schoolcraft</strong> sowohl am Keyboard als auch gesanglich eine herausstechend starke Arbeit. Dabei ergänzt sie sich hervorragend mit <strong>Dani</strong>s Gesangsstimme.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-24997 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2-183x300.jpg" width="183" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2-183x300.jpg 183w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2-626x1024.jpg 626w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2-750x1227.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2.jpg 886w" sizes="auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px" />Die Briten schließen die erste Hälfte ihres Gigs mit <em>&#8222;</em><em>Know The Lion By His Claws&#8220;</em>&nbsp;und schmeißen nur wenige Minuten später noch 7 Songs hinterher. Eine <strong>umfangreiche</strong> Show, für mich fast etwas zu lang. Die eingeschworenen Fans durfte der Spielumfang allerdings freuen. Mit nur 3 Songs ist das neueste Album zwar nur spärlich vertreten, allerdings ist die abwechslungsreiche Setlist mit Songs aus <strong>10</strong> (!) verschiedenen (und damit fast allen bisher erschienenen) Alben doch recht beeindruckend. Zum Schluss lassen sich <strong>Dani Filth</strong> und Kollegen von ihren Fans noch einmal ordentlich feiern, bevor es für diesen Abend auch schon wieder in die Heia geht.</p>
<h3>MEIN FAZIT</h3>
<p>Dieser Abend war geprägt von zwei musikalisch sehr starken Bands, die sich im fast schon <strong>klassischen Doppelpack</strong> aufgemacht haben, ganz Europa und später auch Amerika mit ihrer Musik zu beglücken. Von <strong>CRADLE</strong> hätte ich mir gerne mehr Songs vom neuen Album gewünscht, unter dessen Flagge diese Tour ja fährt. Aber wer wagt bei dieser Songauswahl schon zu meckern? Schade fand ich die unausgeglichenen Spielzeiten – da wäre sicherlich noch einiges gegangen. Trotz alledem kann ich jedem, der für die Musik der beiden Gruppen etwas übrig hat, diese Tour nur ans Herz legen. Ihr werdet ganz sicher nicht enttäuscht werden von diesen zwei starken Koryphäen des <strong>Gothic Metals</strong>!</p>
<p>Wer Bock hat, noch an der <strong>Tour</strong> teilzunehmen, hat noch folgende Termine zur Auswahl:</p>
<p>03.02. Osnabrück +++ 04.02. Köln +++ 06.02. Bochum +++ 07.02. Frankfurt +++ 08.02. Nürnberg +++ 09.02. Saarbrücken +++ 10.02. CH-Pratteln +++ 23.02. Stuttgart +++ 24.02. TBA +++ 25.02. A-Dornbirn +++ 26.02. A-Wien +++ 27.02. München +++ 02.03. Flensburg</p>
<p>Tickets gibts <a href="http://metal-hammer.adticket.de/Schnellsuche.html?searchword=cradle+of+filth">HIER</a>.</p>
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		<title>CRADLE OF FILTH mit MOONSPELL auf Tour &#8211; Europa sieht schwarz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2017 11:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Cradle Of Filth]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Metal]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic Metal]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder soweit: Die Erfolgskombo um <strong>Dani Filth</strong> begibt&nbsp;sich&nbsp;<strong>2018</strong> auf große Europatournee. Diese steht unter der Flagge des &#8222;Cryptoriana&#8220;-Albums, welches die Truppe diesen September rausgebracht hat. Mit von der Partie sind dieses mal <strong>MOONSPELL</strong>, das Gothic-Metalflaggschiff <strong>Portugals</strong>. Auch bei ihnen gab es eine gewaltige Neuerscheinung: &#8222;1755&#8220;, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Charts eingezogen ist (die Review dazu gibts <a href="https://silence-magazin.de/moonspell-1755-ein-drama-auf-portugiesisch/">HIER</a>). Damit wird einem gleich das doppelte <strong>Releasepaket</strong> geboten, gewohnt finster und extravagant.</p>
<h3>DU WILLST DABEI SEIN?</h3>
<p>Wer Bock hat, dieser Tour beizuwohnen, hat gleich eine ganze Palette von Terminen zur Auswahl:</p>
<p>27.01.: Leipzig – 28.01.: Berlin – 29.01.: Hamburg – 30.01.: Bremen – 03.02.: Osnabrück – 04.02.: Köln – 06.02.: Bochum – 07.02.: Frankfurt – 08.02.: Nürnberg &#8211; 09.02.: Saarbrücken – 10.02.: Pratteln (CH) – 23.02.: Stuttgart – 24.02.: Mannheim – 25.02.: Dornbirn (AT) – 26.02: Wien (AT) – 27.02.: München – 02.03.: Flensburg</p>
<p>Wir werden am ersten Termin in <strong>Leipzig</strong> dabei sein und selbstverständlich berichten. Seid gespannt!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DNRIaeg6EyY?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cradle-of-filth-mit-moonspell-auf-tour-europa-sieht-schwarz/">CRADLE OF FILTH mit MOONSPELL auf Tour &#8211; Europa sieht schwarz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MOONSPELL- 1755: Ein Drama auf Portugiesisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2017 07:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[1755]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Moonspell]]></category>
		<category><![CDATA[portugal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MOONSPELL – 1755 Veröffentlichungsdatum: 03.11.2017 Dauer: ca. 47 min Label: Napalm Records Genre: Gothic Metal Ein feuriger Sturm zieht im Süden auf: MOONSPELL, die Legenden der portugiesischen Metalszene, beglücken uns mit einem neuen Meilenstein ihrer Bandgeschichte. &#8222;1755&#8220; heißt das gute Stück und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/moonspell-1755-ein-drama-auf-portugiesisch/">MOONSPELL- 1755: Ein Drama auf Portugiesisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MOONSPELL</strong> – 1755<br />
Veröffentlichungsdatum: 03.11.2017<br />
Dauer: ca. 47 min<br />
Label: Napalm Records<br />
Genre: Gothic Metal</p>
<p>Ein feuriger Sturm zieht im Süden auf: <strong>MOONSPELL</strong>, die Legenden der <strong>portugiesischen</strong> Metalszene, beglücken uns mit einem neuen Meilenstein ihrer Bandgeschichte. &#8222;<strong>1755</strong>&#8220; heißt das gute Stück und ist vor einem Hintergrund erschienen, der nicht weniger finster ist als die 10 Songs, die uns auf der Scheibe erwarten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-23045" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Moonspell_2017_01-e1509656337115.jpg" alt="" width="897" height="522" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Moonspell_2017_01-e1509656337115.jpg 897w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Moonspell_2017_01-e1509656337115-300x175.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Moonspell_2017_01-e1509656337115-750x436.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 897px) 100vw, 897px" /></p>
<h3>WAS GIBT ES NEUES?</h3>
<p><strong>MOONSPELL</strong> sind schon lange bekannt dafür, auf jedem Album ihren musikalischen Stil leicht zu <strong>variieren</strong>. &#8222;1755&#8220; bietet gleich 2 signifikante Neuerungen:</p>
<h4>1. JETZT WIRDS HISTORISCH</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23046" aria-describedby="caption-attachment-23046" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23046 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/moonspell-300x178.jpg" width="300" height="178" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/moonspell-300x178.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/moonspell-750x446.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/moonspell.jpg 998w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23046" class="wp-caption-text">Ein zeitgenössisches Bild zeigt die Tragödie: Das Erdbeben, die Brände und den Tsunami im Vordergrund.</figcaption></figure>
<p>Die Songs der Platte befassen sich fast ausschließlich mit der <strong>Naturkatastrophe</strong>, die im Jahre <strong>1755</strong> die Landeshauptstadt <strong>Lissabon</strong> heimsuchte. Ein Erdbeben, gepaart mit einem Tsunami und einem Großbrand, legte damals fast die ganze Stadt in Schutt und Asche. Ironischerweise geschah dies am 1. November des Jahres, am portugiesischen <strong>Allerheiligentag</strong> also, in der Landessprache <strong>„Dia de todos os santos“</strong>. Die Katastrophe foderte geschätzte<strong> 30.000 bis 100.000 Todesopfer</strong> und zählt bis heute zu den schlimmsten, die jemals den europäischen Kontinent heimgesucht haben. Dementsprechend hat sie ein bis heute tief klaffendes Loch in die Erinnerung der portugiesischen Bevölkerung gerissen. Und ebenso tragisch klingt auch &#8222;1755&#8220;.</p>
<h4>2. FAZ DIA EM PORTUGAL!</h4>
<p>Was in der Vergangenheit schon vereinzelt vorkam, ist nun Programm. Bis auf wenige Ausnahmen im Chorgesang sind alle Lyrics des Albums auf <strong>Portugiesisch</strong> verfasst.&nbsp;Das&nbsp;verleiht&nbsp;dem Album ein ganz besonderes Feuer: Die kräftige und variable Muttersprache der Band sorgt für den einmaligen Klang der Songs. Nicht nur die <strong>südländische</strong> Atmosphäre klingt mit, nein, Sprache und Musik bilden auf dem Album eine untrennbare Einheit. Möglicherweise verliert die Band dadurch etwas internationalen Einfluss. Dafür&nbsp;werden sich die einheimischen Fans wohl umso mehr für dieses Album begeistern können.</p>
<h3>EINMAL DAS KULTURPROGRAMM, BITTE!</h3>
<p>Auffällig ist auf &#8222;1755&#8220; vor allem der verstärkte Einsatz verschiedener <strong>Chöre</strong>, der schon im ersten Song zur Geltung kommt. Die <strong>Re-Interpretation</strong> von <em>&#8222;<span style="color: #000000;">Em Nome Do Medo&#8220;</span></em> (dt. „Im Namen der Angst“) ist gleichsam so musikalisch gelungen, wie auch eine geniale Einleitung für das Album. In der Originalversion sehr heavy, verzichtet die neue Version gänzlich auf gewöhnliches Metal-Band-Equipment. Stattdessen sind Klaviere, ein großes <strong>Orchester</strong> und verschiedene Chöre an Bord, die aus dem ursprünglich sehr rockigen Stück eine episch-turbulente Mischung aus <strong>Filmmusik</strong> und <strong>Oper</strong> kreieren.</p>
<p>Der starke Einsatz von (lateinischen) Chören verleiht vielen Songs, so zum Beispiel dem namensgebenden <em><span style="color: #000000;">&#8222;1755&#8220;</span></em>, einen sehr <strong>kirchlich-religiösen</strong> Touch. Passend, schließlich ist <strong>Portugal</strong> seit jeher eine sehr gläubige Nation. Insgesamt gestalten sich die Songs durchgehend episch-dramatisch und finster. Die Melodieführung übernehmen Gitarren und Synthesizer, die zusammen eine gelungene Kombi bilden. In Songs wie <span style="color: #000000;"><em>&#8222;In Tremor Dei&#8220;</em></span> fühlt man sich dann und wann an <strong>nahöstliche</strong> Tonleitern erinnert. Außerdem taucht der portugiesische&nbsp;<strong>Fado-Sänger&nbsp;Paulo Bragança</strong> auf, der mit seinem landestypischen Gesang die südländische Atmosphäre vervollständigt.</p>
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<p><span style="color: #000000;"><em>&#8222;Desastre&#8220;</em> </span>und <span style="color: #000000;"><em>&#8222;Aban<span lang="pt">ã</span>o&#8220;</em></span> zeichnen sich durch viele starke <strong>Rhythmuswechsel</strong> aus, tatsächlich gleicht auf dem Album jedoch kein Song wirklich dem anderen. Jeder besitzt seinen eigenen <strong>Wiederkennungswert</strong>, so ist bei <span style="color: #000000;"><em>&#8222;Evento&#8220;</em> </span>mit seinen epischen Passagen ein Ohrwurm vorprogrammiert.</p>
<h4>ALLE HEILIGEN&#8230; WAREN NICHT GENUG</h4>
<p>In <span style="color: #000000;"><em>&#8222;1° De Novembro&#8220;</em></span> (Allerheiligen, der Tag des Unglücks also) werden die <strong>Götter</strong> in Frage gestellt- ganz nach dem Prinzip der Band, dass es „keinen Gott neben den Menschen gibt“ (Zitat des Sängers). Der Song ist zwar weniger finster, erinnert stellenweise mehr an eine <strong>Rockoper</strong>, dafür kommt die Sprache hier ganz besonders zur Geltung, die den gesamten Song anfeuert. Stattdessen bleibt&nbsp;<span style="color: #000000;"><em>&#8222;Ruínas&#8220;</em></span>&nbsp;ein eher tragisch-gefühlvoller Song, der von Psychedelic-Rock-Elementen in ein dramatisches Stück mit tragenden Gitarren- und Klaviersoli übergeht.</p>
<p><span style="color: #000000;"><em>&#8222;Todos Os Santos&#8220;</em></span>, der erste vorveröffentlichte Song des Albums, bleibt wohl der stärkste des Albums. Mit seinen dramatischen Textpassagen, der wuchtigen Zusammenarbeit von Band und Chor und den ständigen <strong>Spannungswechseln</strong> sorgt er für nicht abreißen wollende <strong>Gänsehaut</strong>.</p>
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<p>Lediglich der letzte Song <span style="color: #000000;"><em>&#8222;Lanterna&#8220;</em></span> hält sich nicht an das Konzept. Tatsächlich handelt es sich um ein Cover der brasilianischen Band <strong>OS PARALAMAS DO SUCESSO</strong>. Aus einem <strong>Popsong</strong> formte die Band hier eine atmosphärisch-kraftvolle Ballade, die hier und da fast wie ein tröstendes Schlaflied klingt. Als ich den Song zum ersten Mal gehört habe, fühlte ich mich direkt an meine Portugal-Reise erinnert. Ein Song also, der berührt und für mich der geheime persönliche <strong>Favorit</strong> des Albums ist. Auf jeden Fall ein würdiger Abschluss für ein so dramatisches wie musikalisch gelungenes Werk.</p>
<h3>ZWISCHEN GESCHICHTE UND GEGENWART</h3>
<p>Schon mit dem ersten <strong>Musikvideo</strong> zu <span style="color: #000000;"><em>&#8222;Todos Os Santos&#8220;</em></span> wurde klar, dass die Band es nicht ausschließlich auf die Schilderung der Tragödie abgesehen hat: Man <strong>kritisiert</strong> gleichzeitig die <strong>Gesellschaft</strong>, verschiedene <strong>aktuelle Politiker</strong> und setzt sich mit Katastrophen auseinander.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23047" aria-describedby="caption-attachment-23047" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23047 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/WRONGPIC-150x150.png" width="300" height="199"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23047" class="wp-caption-text">Eine Momentaufnahme der Waldbrände, die seit der Jahresmitte das Land in Atem halten.</figcaption></figure>
<p>Dabei hat gerade <strong>Portugal</strong> seit Jahrzehnten mit einer <strong>schwachen Infrastruktur</strong> und einem hinterherhinkenden Bildungssystem zu kämpfen. Viele, gerade jüngere Menschen verlassen das Land ohne Aussicht auf einen Beruf im eigenen Land, mit dem sie ihren Lebensunterhalt ausreichend sichern können. Außerdem suchen jedes Jahr grausame <strong>Waldbrände</strong> das Land heim, meist ausgelöst durch Brandstiftung, bei denen tausende Hektar Wald dem Erdboden gleichgemacht, Menschen sterben und Häuser zerstört werden. Das Land steckt seit langem in der <strong>Krise</strong> – und so ist <strong>MOONSPELL</strong>s &#8222;1755&#8220; wohl nicht nur eine Erinnerung an eine furchtbare Katastrophe, in der sich die Menschen von allen Göttern verlassen gefühlt haben mussten, sondern auch als Mahnung an unsere gottlose Zeit zu verstehen, in der <strong>Korruption</strong> und Krieg auf der Tagesordnung stehen.</p>
<p>MOONSPELL auf <a href="https://www.facebook.com/moonspellband/">Facebook</a></p>
<p>MOONSPELL begeben sich von Januar bis März 2018 mit <strong>CRADLE OF FILTH</strong> auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Tickets gibt es <a href="http://www.metal-hammer.de/tickets">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/moonspell-1755-ein-drama-auf-portugiesisch/">MOONSPELL- 1755: Ein Drama auf Portugiesisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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