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	<title>Post Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Post Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Haunted Ethereal Progressive Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
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		<category><![CDATA[Täubchenthal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Oimel ist aktuell recht oft auf Achse! Was da los? Lest am besten mal hier zu SOLSTAFIR nach. Es war scheinbar gut! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/">Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntag, es ist kalt und dunkel, der Weihnachtsmarkt ist abgeklappert und die Bäuche sind vollgeschlagen. Es ist also die richtige Zeit für die Couch und vollständiges vergammeln vor der nächstwöchentlichen Lohnarbeit.</p>
<h3>Schwere Kleidung, Schwere Düfte, Schwere Klänge</h3>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-47032 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga.jpg" alt="" width="403" height="537" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 403px) 100vw, 403px" /></h3>
<p>Oder aber, man wirft sich in die Hose, springt ins Auto und düst quer durch die Stadt ins Täubchenthal. In dieser feinen Lokalität in Leipzig sollte sich nämlich heute <strong>SOLSTAFIR</strong> die Ehre geben. Nach einer etwas unorthodoxen Parkplatzwahl ging es dann auch die letzten Meter zum Eingang, während Wegbier und Energy den müden Körper in einen veranstaltungsfähigen Zustand versetzten. Am Einlass durch und dann einmal kurz VIP-Gefühl – der feine Herr stand nämlich heute auf der Liste, da ich glücklicherweise durch &#8222;Bernd Aust Kulturmanagement&#8220; akkreditiert wurde. Es klappte alles reibungslos, ich wanderte in die Halle und stellte erst jetzt fest, dass sich hier dunkle Bilder in meinem Kopf zusammenfügten, denn ich erkannte die Location wieder. Ich wusste, ich war schon einige Mal hier, aber das war dann doch schon einige Zeit her und die Eindrücke verschwammen. Jetzt kam alles zurück und ich sichtete erst einmal unterwegs den reichlich ausgestatteten Merch-Stand, bevor es mich in den Saal verschlug. Ich traf absolut perfekt ein, denn die erste Band des Abends machte sich bereit und die ersten Töne waberten durch die Menge.</p>
<h3>Die große Unbekannte&#8230;.</h3>
<p>Hier hatte ich es nun mit <strong>HELGA</strong> aus England zu tun. Das war für mich die große Unbekannte des Abends, hier hatte ich es schlichtweg im Vorfeld nicht geschafft mal rein zuhören und ließ mich überraschen. Und zapperlott – überrascht war ich aber mal soooo was von! Die Band besteht aus 4 männlichen Bandkollegen um Frontfrau <strong>Helga Gabriel</strong> herum. Und nachdem ich mich problemlos perfekt positioniert habe, konnte ich diese nun auch alle recht nahe vor mir sehen. Das selbstgewählte Genre der Band ist &#8222;Haunted Ethereal Progressive Metal&#8220;, wobei ich das auch nur nenne, weil ich selbst keines gefunden hätte! Hier entfaltete sich eine Musik ins Publikum, die mystisch, verzaubert und entrückt ist. Einerseits irgendwie elfengleich, mit bezaubernden und magischen Momenten, die aber kurz darauf in <strong>wilde Kraft</strong> und treibende Klänge wechselt.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-47033 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2.jpg" alt="" width="400" height="533" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<h3>&#8230;.ist die große Überraschung!</h3>
<p>Und das Gleiche vollzieht sich bei der Stimme der Frontfrau, die von zartem Hauchen bis zu gutturalem Kehlkopfgesang variiert und das in einer Intensität, die einen einfach nur sprachlos zurücklässt. Dabei sprudelt diese kleine, zarte Person nur so über vor Energie, die dann – wenn sie nicht in wilden Tanzeinlagen mündet – direkt in das Mikro kanalisiert wird. Die Halle füllte sich hier seeehr schnell und der Band wogte große Begeisterung entgegen, und diese konnte ich absolut nachfühlen! Ich war direkt vom ersten Ton an absolut begeistert und hatte bei dem was hier abgeliefert wurde – so übertrieben es klingen mag – <strong>einfach Gänsehaut</strong>.</p>
<p>Hier sind tatsächlich Gesang und Musik unabhängig von einander schon so schön, dass beides eigenständig funktionieren würde, zusammen ergibt es eine umwerfende Komposition! Hier kann man wegträumen, sich verzaubern lassen aber gleichzeitig auch mitgerissen werden und in einen wilden Reigen einfallen. All das spiegelt sich auch im Gesicht der Sängerin, deren Mimik von zart und friedfertig zu haareraufendem Dämon wechselt und dabei absolut authentisch wirkt. Hier ist nix gespielt, diese Emotionen platzen förmlich aus Band und Frontfrau heraus, die Musik wird gelebt!</p>
<p>Schlussendlich ist es hier eine unbedingte Empfehlung, sich das 2023 erschienene Erstlingswerk der Band anzuhören, welches den Namen &#8222;Wrapped In Mist&#8220; trägt. 35 Minuten wundervoller Musik und vieler Emotionen wurden von rauschendem und überrascht-begeistertem Applaus würdig beendet und ich musste mich erstmal kurz schütteln um die Realität wieder anzunehmen.</p>
<h3><span style="font-size: 16px;">Jetzt wurden andere Saiten aufgezogen!</span></h3>
<h3><img decoding="async" class="wp-image-47034 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi.jpg" alt="" width="505" height="673" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 505px) 100vw, 505px" /></h3>
<p>Ich wanderte noch einmal durch die Location, die einfach schön ist – ein ehemaliges Fabrikgebäude. Eine Kammgarnspinnerei war hier beheimatet. Diese Hallen sind nun mit viel Liebe zum Detail eine Konzertlocation geworden, an der man auch in Umbaupausen genug zum anschauen hat. Nach einer kleinen Runde über die Galerie und dem Blick von oben auf die Crowd suchte ich meinen Platz wieder auf und wartete auf <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>. Die Finnen kamen dann auch auf die Bühne und brachen in das Publikum hinein wie eine Naturgewalt. Ich habe ehrlich gesagt auch hier meine persönlichen Schwierigkeiten, das in irgendeine Genre-Schublade zu stecken, aber das braucht es auch eigentlich gar nicht. Der Bandname setzt sich aus dem finnischen Wort für <strong>die Farbe Orange</strong> und dem babylonischen Dämon <strong>Pazuzu</strong> zusammen. Und ohne weiter über den Dämon zu recherchieren kann ich attestieren, dass dieser definitiv die Musik geschrieben haben muss!</p>
<h3>Dämonisch, düster und absolut einzigartig</h3>
<p>Hier wurde ein derart gewaltiges Gesamtschauspiel geboten, dass es mir schwer gefallen ist alles in seiner Gesamtheit zu erfassen. Einerseits waren die optischen Elemente durch Stroboskop und ähnliches sehr aggressiv, andererseits waren auch die Bandmitglieder unglaublich viel und energiegeladen auf der Bühne unterwegs. Insbesondere der Gitarrist schaffte mir absolut unerklärliche Bewegungen in einer Geschwindigkeit die mich um seine Gesundheit fürchten ließ – all das während er spielte. Wenn dazu noch das Stroboskop reinknallt, würde schon das für eine umfassende Desorientierung ausreichen. Und diese wird komplettiert durch die Klanggewalt von der Bühne.</p>
<p>Zu den klassischen Instrumenten wie Schlagzeug, Bass und 2 Gitarren kam hier noch mindestens ein Pult mit Keyboard/Synthesizer… elektronischen Bestandteilen. Zusätzlich bediente der Gitarrist auch noch ein zweites Pult für diverse Soundsamples. Und so bot sich hier eine Mischung dar, die zwischen unfassbar wuchtigem Einsatz aller Elemente bis zu teilweise minutenlangen elektronischen Klängen variierte. Dazu kam dann die übermächtige Stimme des Frontmannes, die die Musik dominierte, aber nicht überstrahlte. Die Band selbst wählt Begriffe wie &#8222;markant&#8220; und &#8222;dämonisch&#8220; für die Beschreibung des Gesanges, der &#8222;mit dem ganzen Körper&#8220; vorgetragen wird. Unterschreibe ich genau so!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47035 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2.jpg" alt="" width="501" height="667" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" />Ein Auftritt zwischen Genie und Wahnsinn</h3>
<p>Es war definitiv faszinierend, und den spannendsten Effekt fand ich, dass die Band ein bestimmtes Element so lange genutzt hat, bis es nahezu überzogen war, bis der Zuhörer es nicht mehr aushalten kann oder will – um dann in einer völligen anderen Art damit zu brechen. So war das ganze Konzert wie ein Ritt auf der Rasierklinge, immer zwischen Genie und Wahnsinn. Und auch hier kam die Band im Publikum sehr gut an. Ich konnte auch hier mehrere Leute sehen, die direkt recherchierten, wen sie hier vor sich hatten. Insgesamt waren es dann 50 Minuten der wahrscheinlich einzigartigen Mischung aus Black, Progressive und Space Metal kombiniert mit Psychedelic Rock. Und ich frage mich immer noch, wie man solche Musik schreibt und zusammen komponiert! Ich war mehr oder weniger die ganze Zeit einerseits überfordert, aber auch gebannt und damit beschäftigt alles zu erfassen. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> sind als Fazit gesehen eine Band, die aus der &#8222;Konserve&#8220; für mich nicht funktioniert, aber live durch ihre Präsenz und Naturgewalt beeindruckt und fasziniert! Es ist mir im übrigen völlig unmöglich, auch nur ansatzweise zu sagen, ob die Band 2 oder 20 Stücke gespielt hat.</p>
<p>Achja, abgesehen von dem dämonischen Geprassel in umfassender Komplexität und den Derwisch-Tänzen des Gitarristen, gab es ein weiteres Highlight, das ich noch nie gesehen habe. Während des Konzertes tauschte der Schlagzeuger einfach mal die Anordnung seiner Becken aus! Er spielte also vorher in Anordnung A, und tauschte diese im Anschluss untereinander, und zwar so routiniert und gelassen, dass ich davon ausgehe, dass das Standard für ihn ist. Meinem Hirn, das sich schon bei herkömmlichem Schlagzeug-Spiel verknotet, hat das für einige Augenblicke komplett den Stecker gezogen.</p>
<h3>Die Ruhe nach dem Sturm</h3>
<p>Es folgte die letzte Pause, der Abend war noch relativ jung, und ich vertrat mir die Beine. Gerade einmal zarte 21 Uhr und es waren schon so viele Eindrücke auf mich geprasselt, dass ich ein wenig Luft brauchte. Nach der Runde ging es nochmal zum Merch, wo mich nur die Preise letzlich vom Kauf von diversen Platten abhielten. Wieder zurück in der Halle war es jetzt doch ein wenig kuschliger. Ich besorgte mir noch ein Getränk – die Biermarke wäre übrigens mein einziger Kritikpunkt an der Location – und es zog mich wieder in Bühnennähe. Dort platzierte ich mich wieder in sehr guter Sichtposition, und konnte bequem ohne Gedränge sehr bühnennahe stehen.</p>
<h3>Anti-Christian Icelandic Heathen Bastard…<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47036 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir.jpg" alt="" width="640" height="853" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>… konnte ich auf dem Shirt des Fans vor mir lesen, den ich aufgrund geringer Körpergröße vorgelassen hatte, damit wir beide gut sehen. Ganz schön harter Slogan, wenn ich bedenke, was für grundsympatische Typen jetzt auf die Bühne stromerten! Die 4 Jungs aus Island kamen schon sehr sympatisch raus und interagierten dabei mit dem Publikum, während sie auch direkt loslegten. Die ersten Stücke sind rein instrumental, die Herren wärmen sich quasi erst einmal schwungvoll auf und dabei hat der Sänger große Freude mit dem Publikum, sucht die Nähe, winkt und zwinkert in die Reihen vor ihm und auf die Galerie.</p>
<p>Neben ihm sind Gitarrist und Bassist mit nahezu unbeweglichen Mienen, beide mit Hüten und absoluter <strong>Souveränität</strong>. Insbesondere der Gitarrist mit Cowboyhut schafft es über das ganze Konzert hinweg nicht einmal den Mundwinkel zu verziehen und dabei damit und dadurch absolut cool zu wirken. Die 4 Bartträger kommen nun richtig in Fahrt und nehmen den Schwung der ersten Minuten direkt mit. An dieser Stelle im Übrigen auch ganz dicke Komplimente an das <strong>Soundteam im Täubchenthal</strong>, denn bei allen 3 Bands war der Sound hervorragend, egal an welchem Ort in der Halle ich mich herumgetrieben habe! Das zeigte sich nun auch mit dem einsetzen des Gesang, der live ebenso einzigartig wie berauschend daherkommt, wie auf den Platten! Ich war sehr beeindruckt und auch das Publikum war schon jetzt mehr als abgeholt!</p>
<h3>Wer hat es drauf? SOLSTAFIR haben es drauf, und WIE!</h3>
<p>Was mir unglaublich gut gefiel – und dabei musste ich an ebendiese Schlussfolgerung im Review zum aktuellen Album &#8222;Hin helga Kvöl&#8220; denken – ist die Tatsache, dass die Band das Ganze lebt, spürt, ausstrahlt. Hier ist keine Band auf der Bühne, die ihrem Job nachgeht und einen Auftritt absolvieren muss, sondern hier stehen 4 Typen aus dem hohen Norden, die einfach aus jeder Pore ihres Körpers Musik ausströmen. Es wirkt unfassbar leicht, unangestrengt, gekonnt und völlig befreit &#8211; als wenn es sich um eine Probe handelt und die Jungs einfach mal zusammen spielen, worauf sie Bock haben.</p>
<p>Ich empfinde es als ganz hohe Kunst, die eigenen Stücke genau auf diese Weise zu präsentieren, ohne auf das eigene neue Album oder eine Single oder irgendwas hinzuweisen, sondern einfach präsent zu sein und zu spielen. Schon mit dieser Art und Ausstrahlung hatten <strong>SOLSTAFIR</strong> mich als Live-Band absolut gewonnen, aber insgesamt ließ das Konzert absolut nichts zu wünschen übrig! Auf die einleitenden Stücke folgten einige… leichtere Stücke, ruhigere wäre das falsche Wort, und das Konzert baute sich bis zu einem gewissen Punkt immer weiter auf. Die Songs wurden wuchtiger, schneller, härter, imposanter, und auf der Bühne wurde das auch entsprechend präsentiert. Dabei brauchte es keine Spezialeffekte, kein Feuer und außer der E-Zigarette des Bassisten auch keinen Rauch – hier reichte die Bühnenpräsenz von 4 Vollblutmusikern vollständig aus!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47031 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3.jpg" alt="" width="525" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" />Ein grandioser Auftritt ohne unnötige Show&#8230;</h3>
<p>&#8230;denn diese hat die Band einfach nicht nötig. Aufgrund der Dauer der Spielzeit und dazu auch der vielen verschiedenen Stile, die durch die Band bedient werden, fühlte es sich irgendwann an, als wenn hier nicht ein Konzert abläuft, sondern als wenn hier <strong>3 verschiedene Konzerte</strong> geliefert wurden. Die Menge war auf jeden Fall reichlich aus dem Häuschen und von der Bühne gab es keine Atempause. Einige wenige Ansagen, teilweise mit ein paar Brocken deutsch versehen, stellten immer wieder die sympatische Verbindung zwischen Sänger und Publikum her, die dieser später auch noch mehr festigen sollte.</p>
<p>Als bereits über 75 Minuten gespielt waren, wechselte ich meinen Standort und sicherte mir für die Zugabe einen Platz auf der Galerie, sodass ich hier herrlich die Crowd sehen konnte. Der Sound in den hinteren Reihen war sogar fast noch besser als im vorderen Bereich, und oben ebenfalls sehr gut. Der Sänger interagierte nun auch mit der Crowd und forderte diese zum schreien nach dem zählen bis 4 auf – dieses Element wurde dann in der Zugabe noch in einem Song grandios genutzt, und in den letzten Minuten sprang der Sänger immer wieder auf die vordere Absperrung, um sich auf die Hände der ersten Reihe zu stützen und von dort zu singen. Auch hier war die Interaktion mit dem Publikum und die Nähe zu den Fans absolut authentisch und wirkte einfach so, als wenn ihm genau das gerade in diesem Moment riesigen Spaß macht.</p>
<h3>Eine musikalische Flucht aus dem Alltag</h3>
<p>Leider kann ich bei dem Konzert nicht mit gespielten Songs arbeiten, denn ich habe schlichtweg die Liedtitel der Band nicht im Kopf. (Die Setlist lässt sich aber online sehr einfach finden). Es waren auf jeden Fall verschiedenste Stücke aus den unterschiedlichen Schaffensperioden der durchaus schon längeren Bandgeschichte vertreten und diese wurden wie schon gesagt absolut großartig präsentiert! Die Band schafft es einfach mit ihrer Art die Musik zu präsentieren zu begeistern, und liefert dazu eine Musik, die einen in die rauen Gegenden ihrer Herkunft entführt und dabei trotzdem verträumt bleibt. Wer sich hier einfach darauf einlässt erlebt ein Konzert, das den Zuhörer aus dem Alltag reißt und die Gedanken ausschaltet, sodass man nach den mehr als 1,5 Stunden eigentlich vollständig erfüllt ist von Musik.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Es war ein großartiger Abend und ein umwerfendes Konzert einer tollen Tour! Es ist ein absolut spannendes und interessantes Konzept diese 3 Bands zusammen auf eine Tour zu stecken, wobei für mich hier <strong>HELGA</strong> definitiv eine herausragende Überraschung an dem Abend waren. Ich habe &#8211; soweit ich mich erinnere &#8211; noch nie eine derart gute erste Band gesehen und schon für diese 35 Minuten lohnte sich der ganze Abend. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> waren live auf jeden Fall ein Erlebnis, aber auch eine Herausforderung an den Zuhörer, denn es ist keine leichte Kost – aber dafür eine faszienierende! Die Band ist live auf jeden Fall eine Erfahrung und lässt einen schlussendlich auf mehrere Arten sprachlos zurück. Die Krönung waren dann <strong>SOLSTAFIR, </strong>die vollkommen souverän eine unfassbar gute Show geboten haben und sich selbst und ihrer Musik einen großartigen Rahmen bieten, wenn sie live auf der Bühne stehen.</p>
<p>Es ist ungewohnt ein Konzert über mehr als 3 Stunden zu verfolgen, bei dem man keinen Moment mitsingen kann, und auch sonst wenig interagieren kann. Aber trotz dieses Umstandes war es einfach nur grandios! Ein Abend so vollgepackt mit erfüllender Musik, dazu eine sehr gut passende Location, perfekter Sound und im übrigen auch sehr faire Eintrittspreise haben dieses Konzert zu einem Abend gemacht, den ich auf meinen Konzerterlebnissen sehr sehr weit oben ansiedeln würde! Ich kann jedem empfehlen, sich die 3 Bands anzuschauen, wenn die Gelegenheit dazu besteht und auch wenn diese Tour heute vorbei ist, gehe ich davon aus, dass <strong>SOLSTAFIR</strong> noch lange nicht genug haben!</p>
<p>Schlussendlich möchte ich nochmal &#8222;Bernd Aust Kulturmanagement&#8220; danken, die das Konzert veranstaltet haben und mir auch den Besuch ermöglichten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/">Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das heilige Leid &#8211; der Review zu SOLSTAFIRS Hin helga kvöl!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2024 09:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Endless Twilight of Codependent Love]]></category>
		<category><![CDATA[hin helga kvöl]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Black Metal Fans ohne wirkliche Genregrenzen anwesend? Dann gebt euch doch gern mal das frische Werk von SOLSTAFIR! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-hin-helga-kvoel/">Das heilige Leid &#8211; der Review zu SOLSTAFIRS Hin helga kvöl!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SOLSTAFIR – &#8222;Hin helga kvöl&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>08.11.2024<strong><br />
Länge:</strong> 48:21 Minuten<strong><br />
Label: </strong><a href="https://www.centurymedia.com/">Century Media</a><strong><br />
Genre: </strong>Black Metal / Post Metal&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ich aufgrund der Vorbereitung und Vorfreude aufs Konzert das Album jetzt sowieso einige Male höre, dann kann ich die Gelegenheit auch nutzen und meinen persönlichen Eindruck dazu in den Äther schicken. Und dabei das Album vielleicht noch dem ein oder anderen empfehlen, denn soviel kann ich vorab schonmal sagen: Es ist eine Empfehlung!</p>
<h3>Es war einmal&#8230;.</h3>
<p>Die Jungs aus Island haben in der Zwischenzeit eine längere Geschichte, sind längst auf großen und kleinen Bühnen der Welt etabliert und wissen zu begeistern. Und wenn sich bei einer Band dann keine Langeweile mit dem Status Quo einstellt, dann passiert das, was bei <strong>SOLSTAFIR</strong> passiert: Es wird gut! Hier wird einfach ganz unaufgeregt ein großartiges Album zusammengespielt, was über, durch und zwischen den Genregrenzen hüpft und dabei aufzeigt, dass diese einfach nicht relevant sind um gute Musik zu liefern.</p>
<p>Aber fangen wir von vorne an und geben dem &#8222;heiligen Leiden&#8220; ( die Übersetzung von &#8222;Hin Helga Kvöl&#8220; ) den nötigen Raum:<br />
Tatsächlich gefiel mir der Vorgänger &#8222;Endless Twilight of Codependent Love&#8220; auch sehr, obwohl er wahrscheinlich am weitesten von den Anfängen der Band entfernt war. Hier ist &#8222;Hin Helga Kvöl&#8220; dann doch wieder rauer und unbändiger unterwegs.</p>
<h3>Die ersten Töne aus alten Zeiten&#8230;</h3>
<p>Die beiden ersten Stücke <em>&#8222;Hún andar&#8220;</em> und <em>&#8222;Hin helga kvöl&#8220;</em> spannen den Bogen zu düsterem atmosphärischem Black Metal, den die Band in der Anfangszeit auch lieferte. Damit bricht <em>&#8222;Blakkraki&#8220;</em> dann direkt wieder, denn das geht deutlich mehr in eine Indie-Rock Richtung, und danach folgt <em>&#8222;Sálumessa&#8220;</em>, was herrlich psychedelisch über 7 Minuten vor sich hin groovt. Was jetzt schon klingt, wie eine völlig krude Zusammenstellung eines durchgedrehten Studio-Ingenieurs hat eine vereinende Komponente, und die heißt <strong>SOLSTAFIR</strong>. Durch den Stil der Band und der Vocals (und auch der verwendeten Muttersprache) kann man zu jedem der Tracks wundervoll der Realität entfliehen und sich in eine mystische, raue, nordische Welt wegdenken. Und das &#8222;heilige Leiden&#8220; spürt man durch die anklagenden Vocals wundervoll. Vom Gefühl her, wenn auch nicht musikalisch, fühle ich mich hier wie bei <strong>PRIMORDIAL</strong>, wo es mir persönlich auch so geht.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sólstafir - Hin Helga Kvöl (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/s6qKV8s9-BA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zurück zum Album, denn hier geht es mit <em>&#8222;Vor ás&#8220;</em> flott weiter, und der Track besticht mit einem Tempo und Rhythmuswechsel mitten im Stück. Wenn man nicht auf die Titel schaut, könnte man das direkt für zwei verschiedene Songs halten, genial! Die zweite Hälfte ist dann mit weiblichen Backgroundstimmen auch nochmal total ungewohnt, aber gut! <em>&#8222;Freygátan&#8220;</em> versprüht einen Classic Rock Charme… also naja, der etwas düstere, leicht verzweifelte Bruder des Classic Rock, den man aber sofort ins Herz schließt!</p>
<h3>&#8230;und viele neue Einflüsse&#8230;</h3>
<p>Laut Band dreht sich das Album textlich um den Kampf, dem sich jeder Mensch stellen muss. Hier findet sicher jeder ein Thema, auf das diese Formulierung persönlich passt. Aber diesen Kampf kann man aus der melancholischen Grundstimmung der Songs und der Vocals absolut spüren. Aber dabei fließt hier auch gleichzeitig so viel Kraft und Energie, die einen förmlich vorantreibt. Das wird auch in <em>&#8222;Grýla&#8220;</em> und <em>&#8222;Nú mun ljósið deyja&#8220;</em> absolut deutlich, wobei zweiterer Track zu platzen scheint vor Kraft und Energie und diese durch das subtile, aber treibende Schlagzeug und die geschrienen, aber dennoch nicht im Vordergrund stehenden Gesangsparts mitten ins Herz des Hörers transportiert. Unfassbar gut und mitreißend!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg" alt="" width="1080" height="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<h3>&#8230; ergeben ein perfektes Album!</h3>
<p>Der letzte Track <em>&#8222;Kuml (forspil, sálmur, kveðja)&#8220;</em> ist dann wieder ein völliger Sprung über alle Grenzen, denn hier hat sich in das raue nordische Setting ein Saxophon verirrt, das gleichzeitig überhaupt nicht und großartig hineinpasst und sofort aufhorchen lässt. Mit ebenfalls fast 7 Minuten schließt der Track das Album wundervoll ab. Hier beeindruckt auch der völlig andere Gesang, mit fast schon klerikalen Zügen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die Band macht das was sie kann – nämlich großartige Musik. Dass dabei Genre-Anleihen auf dem Album auftauchen, die normalerweise schon beim lesen Gehirnknoten auslösen, aber hier völlig selbstverständlich wirken und sich perfekt zusammenfügen, zeigt das großartige Potential das diese Band ausstrahlt. Das Ding ist jetzt schon ein umwerfendes Album, vom ersten bis zum letzten Ton. Müsste ich einen Makel finden, dann ist es die Laufzeit von 48 Minuten, andererseits wüsste ich auch nicht, was NOCH auf diese Scheibe passen sollte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-hin-helga-kvoel/">Das heilige Leid &#8211; der Review zu SOLSTAFIRS Hin helga kvöl!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 20:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Helga]]></category>
		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
		<category><![CDATA[Täubchenthal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oimel hat hier einen ganz besonderen Leckerbissen für alle Fans düsterer Klänge - SOLSTAFIR in Leipzig. Alle Infos jetzt hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/">Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Skandinavien ist dieser Tage nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt in Form von Flammlachs zu finden, denn<strong> auch im Täubchenthal wird es in wenigen Tagen mit kühlen Klängen heiß hergehen!</strong></p>
<p>Niemand geringeres als <strong>SOLSTAFIR</strong> aus Island geben sich hier die Ehre, zusammen mit <strong>ORANSSI PAZUZU </strong>aus Finnland und <strong>HELGA</strong>. Das Konzert findet im Rahmen der Nordic Descent Tour &#8211; in der eigentlich ganz Europa bespielt wurde &#8211; statt.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg" alt="" width="1080" height="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>Und das verspricht ein richtig guter Abend zu werden, denn sowohl <strong>SOLSTAFIR</strong> als auch <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>&nbsp;glänzen mit neuen Alben, die den Abend prägen dürften. Das neue Werk der Isländer <em>&#8222;Hin helga kvöl&#8220;</em> ist ein <strong>absolutes Brett und eine absolute Empfehlung</strong>. Es ist bereits das 8. Studioalbum und auch mit dem Vorgänger <em>&#8222;Endless Twilight Of Codependent Love&#8220;</em> wurde bereits ein großartiges Werk zwischen ganz eigener Melancholie und Power geliefert. <strong>SOLSTAFIR</strong> sind bereits seit über 20 Jahren rund um den ganzen Globus auf Tour und verblüffen ihr Publikum mit Herzblut und einem ganz eigenen Sound, der Genregrenzen dehnt, verdreht und sprengt. Dabei schafft es die Truppe einen Sound zu liefern, der genauso einzigartig ist, wie die geografischen Gegebenheiten ihren rauen Heimat.</p>
<p>Mit <strong>ORANSSI PAZUZU&nbsp;</strong>kommt dazu eine sehr spannende Band aus Finnland mit auf Tour. Deren neues Album &#8222;<i>Muuntautuja&#8220;&nbsp;</i>klingt ebenfalls vielversprechend düster und macht mich auf jeden Fall neugierig. Auch hier kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Genregrenzen gesprengt werden! Die Band liefert einen absolut dystopischen Sound und ich bin sehr gespannt, wie dieser bei einem Live-Auftritt wirkt.</p>
<p>Die große Unbekannte bei der Show ist <strong>HELGA</strong> aus Schweden, deren 2023er Album <em>&#8222;Wrapped In Mist&#8220;</em> allerdings auch sehr hoch gelobt wurde. Die Musik soll eine „eklektische Musik, die an den Rändern von Black und Post-Metal lauert“ sein, und ich bin absolut gespannt darauf, was mich hier dann erwarten wird!</p>
<p>Ich freue mich riesig, die Bands live zu sehen und werde dann natürlich zeitnah von dem Erlebnis berichten!</p>
<p><strong>Das Konzert steigt am 08.12 um 19 Uhr im Täubchenthal in Leipzig &#8211; aktuell gibt es auch noch Karten für das Spektakel!</strong> Wer es nicht nach Leipzig schafft, hat am Folgetag in Berlin die Chance auf das letzte Konzert der Tour!</p>
<p>Veranstalter der Tour ist die Bernd Aust Kulturmanagement GmbH &#8211; <a href="https://www.aust-konzerte.com/">https://www.aust-konzerte.com/</a></p>
<p>Links zu den Tickets: <a href="https://www.taeubchenthal.com/programm/solstafir-leipzig">https://www.taeubchenthal.com/programm/solstafir-leipzig</a></p>
<div class="snippet-title"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></div>
<h3 class="snippet-title">Zusammenfassung</h3>
<div>&nbsp;</div>
<div>
<div class="aio-info">
<div class="snippet-label-img"><strong>Event: ​Solstafir &#8211; Nordic Descent Tour &#8211; mit Oranssi Pazuzu und Helga</strong></div>
<div class="snippet-clear">&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Verbleibende Orte der Tour:&nbsp; ​ Leipzig, Berlin</strong></div>
<div>&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Leipzig 08.12.2024, Täubchenthal</strong></div>
<div class="snippet-clear">&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Berlin 09.12.2024, Metropol</strong></div>
<div></div></div></div></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/">Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE MOUNTAIN KING zelebrieren die Endlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2024 09:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenveröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Eric McQueen]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Grimbarth]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Gusso]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Bished]]></category>
		<category><![CDATA[Shred Storm PR]]></category>
		<category><![CDATA[The Mountain King]]></category>
		<category><![CDATA[Void Key Recordings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Mountain King werben dafür, die Vergangenheit zurückzulassen, und sich mit befreiter Seele der Endlichkeit des Seins hinzugeben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-mountain-king-apostasyn/">THE MOUNTAIN KING zelebrieren die Endlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>THE MOUNTAIN KING &#8211; &#8222;APOSTASYN&#8220;</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>02. Februar 2024<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>85:14<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Eigenveröffentlichung / <a href="https://www.instagram.com/void_key/" target="_blank" rel="noopener">Void Key Recordings</a><br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Progressive Doom Metal / Post Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Wer die Diskografie und den musikalischen Werdegang von&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN</strong>&nbsp;<strong>KING</strong> verfolgt, weiß dass es hier selten langweilig wird. Von Doom Metal über Electropunk und Techno, bis in die Welten des Ambient hat der Mainzer <strong>Eric McQueen</strong> inzwischen schon eine Unzahl an verschiedenen Genres und Stilrichtungen bedient. Mittlerweile ist <strong>THE MOUNTAIN KING </strong>durch den Zuwachs von Gitarrist <strong>Frank Grimbarth</strong> und <strong>Robert Bished</strong> an den Synthies zur Band gewachsen. In dieser Formation wird nun eine neue EP präsentiert, auf der sich der Bergkönig aus dem Rhein-Main-Gebiet wieder den Wurzeln im Doom Metal annähern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-45297" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/Tmk-live-pic.jpg" alt="" width="1650" height="1031" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/Tmk-live-pic.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/Tmk-live-pic-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/Tmk-live-pic-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/Tmk-live-pic-1536x960.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/Tmk-live-pic-750x469.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1650px) 100vw, 1650px" /></p>
<h4>Der Vergangenheit den Rücken kehren</h4>
<p>Der Albumtitel ist vom englischen Wort <strong>Apostasy</strong> abgeleitet. Auf deutsch sagen wir Apostasie und verstehen darunter einen Begriff aus dem Feld der Theologie. Apostasie wird oft mit Glaubensabfall oder Abtrünnigkeit vom Glauben gleichgesetzt.&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> bringen allerdings einen weiteren Aspekt in ihre apostasische Ausführung mit ein, denn die Entfernung vom Glauben beinhaltet zumeist weitere Trennungen. Menschen, die ihre religiöse Gemeinschaft verlassen, entfernen sich dadurch auch oft von Freund*innen, Familienmitgliedern oder gar Lebensgefährt*innen. Es ist kein leichter Weg, und nicht nur in tief in sich verschworenen Sekten kann ein solcher Weggang kompliziert werden.&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> ermutigen die Menschen, ihrem eigenen Kompass zu folgen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-45298" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/tmk-logo.jpg" alt="" width="1650" height="1055" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/tmk-logo.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/tmk-logo-300x192.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/tmk-logo-1024x655.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/tmk-logo-1536x982.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/tmk-logo-750x480.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1650px) 100vw, 1650px" /></p>
<h4>Der zweifache Pfad</h4>
<p>Zusammen mit Gastsängerin <strong>Julia Gosso</strong> werben&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> also dafür, die Vergangenheit zurückzulassen, und sich mit befreiter Seele der Endlichkeit des Seins hinzugeben. Musikalisch untermalt wird diese Findungsreise von atmosphärischen Drones und ätherischen Doom Metal Passagen. In&nbsp;<em>&#8222;The White Noise From God&#8217;s Radio&#8220;</em> fließen durch das Orgelspiel noch okkulte Prog-Elemente mit ein. Immer wieder erhebt sich das musikalische Konstrukt in windige Sphären des Post Metal, wo auch schwarzmetallene frostige Winde herrschen. Es ist wahrlich eine <strong>abwechslungsreiche Klangwelt</strong>, in welcher der Glaubensabfall stattfindet.</p>
<p>Im Anschluss an die vier Lieder, auf denen mal melodisch und klar, und mal guttural gesungen wird, folgen instrumentelle Versionen ebenjener Stücke. Wer die EP wirklich als meditatives Mittel zur Reflektion nutzt, findet dann im Anschluss an den textlichen Input das passende Echo. Insgesamt ist das Adjektiv <strong>meditativ</strong> wohl der passende Ausdruck, um &#8222;Apostasyn&#8220; zu beschreiben. Besonders zum Ende hin werden die Klänge immer triumphaler, wenn der anfangs raue Ton aufgelöst wird. So wird mittels gelungenem Spannungsbogen die Apostasie als lohnenswerte Unternehmung vertont.</p>
<p><a href="https://linktr.ee/themountainking" target="_blank" rel="noopener"><strong>Linktree von THE MOUNTAIN KING</strong></a></p>
<p>Das Promomaterial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von<strong> Shred Storm PR</strong> und&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
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		<title>Mentale Gesundheit und schwere Riffs &#8211; PRAISE THE PLAGUE und A SECRET REVEALED</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2022 10:30:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[A Secret Revealed]]></category>
		<category><![CDATA[Blackened Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Immerhin Würzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Lifeforce Records]]></category>
		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Praise the Plague]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sonne ballert zwar grad mal, Black Metal dafür andauernd!<br />
Und so richtig geil wirds, wenn der Live passiert. Wie genau das nochmal geht, dieses "Live" - das kannst du bei uns nachlesen!</p>
<p>Zum LiveBericht von PRAISE THE PLAGUE und A SECRET REVEALED</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/praise-the-plague-live-a-secret-revealed/">Mentale Gesundheit und schwere Riffs &#8211; PRAISE THE PLAGUE und A SECRET REVEALED</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40083" aria-describedby="caption-attachment-40083" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40083" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-1.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40083" class="wp-caption-text">Praise the Plague</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zum Immerhin stellte ich fest, dass ich gerade alle drei Gs erfüllte: seit Anfang des Jahres dreimal geimpft, seit Mitte April genesen, und tagesaktuell negativ getestet. Einem erfolgreichen Konzertabend ohne Ansteckungsgefahr sollte also nichts im Wege stehen. Der Jugendkulturtreff Immerhin hatte seine Besucher*innen bis Ende April sogar noch um das Durchführen von Schnelltests gebeten, um wirklich sicherzugehen, dass die Veranstaltungen dort nicht das Infektionsgeschehen vorantreiben.</p>
<h4>Das Tor zu den zwei Welten</h4>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40084" aria-describedby="caption-attachment-40084" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40084" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-2.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40084" class="wp-caption-text">Praise the Plague</figcaption></figure>
<p>Bereits um kurz vor 21 Uhr hatte sich vor dem Eingangsbereich der Venue eine nicht allzu kleine Anzahl an Gruppen eingefunden, die offensichtlich voller Freude auf das Konzert warteten. Während sich hier in vorrangig dunkler Kleidung auf die Auftritte der Post Metal Bands <strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> und&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> gefreut wurde, fand eine Etage höher in der Posthalle ein Gig der Italo Pop Band&nbsp;<strong>ROY BIANCO &amp; DIE ABBRUNZATI BOYS</strong> statt. Der Ort an dem sich die Eingänge zu Posthalle und Immerhin trennten, war auch die Weggabelung an welcher sich farbenfrohe Kleidungsstücke vorrangig in die eine, und schwarze Gewänder in die andere Richtung bewegten. Verirrt hat sich wohl niemand.</p>
<h4>Doppelter Heimvorteil</h4>
<p>Die wartende Menge stand zwischen Bildern einer Ausstellung des Fotografen <a href="https://danielpeter.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener">Daniel Peter</a> als Veranstalter Sven die Tür öffnete und freudig verdutzt &#8222;Was ist denn hier los?&#8220; fragte. Durch die geöffnete Pforte bewegte sich die dunkel gekleidete Karawane im gemächlich-vorfreudigen Gang in die wohl schönsten Katakomben Würzburgs.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40085" aria-describedby="caption-attachment-40085" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40085" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-3.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40085" class="wp-caption-text">Praise the Plague</figcaption></figure>
<p>Unten angekommen zeigte sich auch das Thekenpersonal positiv begeistert über die große Anzahl an Gästen zu dieser Tageszeit. Es war eindeutig: die Leute waren heiß auf das erste Metalkonzert im Immerhin seit der pandemiebedingten Pause. Außerdem feierten heute die Local Heroes&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> die verspätete Release Show ihres letzten Albums &#8222;<a href="https://asecretrevealedlfr.bandcamp.com/album/when-the-day-yearns-for-light" target="_blank" rel="noopener">When the Day yearns for Light</a>&#8222;. Und auch&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong>, die ihre neue Platte &#8222;<a href="https://praisetheplaguelfr.bandcamp.com/album/the-obsidian-gate" target="_blank" rel="noopener">The Obsidian Gate</a>&#8220; im Gepäck hatten, kommen zwar zum Großteil aus Berlin, haben auch aber zwei Bandmitglieder, die im Würzburger Umland leben. Es war nahezu ein doppeltes Heimspiel.</p>
<p>Vor lauter Freude fiel auch direkt der Strom an der Theke aus. Doch schon kurz darauf ging es mit lautem, groovenden Death Metal aus den Boxen und kalten Getränken weiter. Indes verlagerte sich das Geschehen graduell in Richtung Bühne. Hier gab es auch noch Musik aus der Dose &#8211; allerdings stimmen hier bereits melancholische Post Metal Töne auf den späteren Abend ein. Eine scharfkantig laute Ruhe vor dem Sturm stellte sich ein, als&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> sich auf der Bühne formierten.</p>
<h4>Praise the Plague</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40086" aria-describedby="caption-attachment-40086" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40086" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-4.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40086" class="wp-caption-text">Praise the Plague</figcaption></figure>
<p>Um 22.40 Uhr legt das Quintett aus der Hauptstadt los.&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> wirken äußerst selbstbewusst auf ihrem zweiten Konzert nach der Corona-Pause. Später habe ich erfahren, dass durchaus einiges an Aufregung bei Mitgliedern beider Bands vorhanden war. Anzumerken war den Musizierenden davon aber nichts. Zunächst stand die Band noch nur zu viert auf der Bühne. Sänger Rob hat sich erst zu seinem ersten Gesangspart aus dem Dunkel des Backstageraumes nach vorne bewegt. Auch bei einer längeren Passage ohne Gesang zog er sich zwischendurch zurück, wodurch sein imposanter Auftritt noch mehr Atmosphäre verliehen wurde. Dunkelheit und Atmosphäre waren nicht nur Teil des Bühnenbilds, denn auch die Musik vereinte Eiseskälte, gewaltige Brachialkraft und die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche. Wie gigantische Wellen eines Eismeers die an einer massiven Felswand brechen bewegt sich der Post Black Metal von&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> durch den Konzertraum des Immerhin.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40087" aria-describedby="caption-attachment-40087" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40087" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-5.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40087" class="wp-caption-text">Praise the Plague</figcaption></figure>
<h4>Von Abstieg und Aufstieg</h4>
<p>Der Saal ist inzwischen gut gefüllt. Das Publikum nimmt die Wechsel aus rasanten Stakkato Attacken und schwermütiger Bewegung gut auf, während die Band vor allem durch ihre stoische Ruhe auffällt. Einzig zu Anfang ließen die Fünf sich kurz aus diesem Modus bringen. Dies war der typische Übergangsmoment nach dem ersten Song, die letzten Feinjustierungen vollzogen werden. Als alle Instrumente nachgestimmt waren, der Sound auf Bühne und im Saal nachgebessert wurde, ging es routiniert weiter. Der Sound, mit dem&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> den Abend eröffneten, lässt sich in den Bereichen Atmospheric Black Metal, Post Metal, Post Black Metal, oder artverwandten Richtungen verorten. Auch Einflüsse aus Doom Metal oder Blackened Doom Metal lassen sich erkennen. Letzteres hat auch viel mit den Drones zu tun, die oft als Einleitung zu den Songs oder als Übergang zwischen den Liedern fungieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40088" aria-describedby="caption-attachment-40088" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40088" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-6-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-6.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40088" class="wp-caption-text">Praise the Plague</figcaption></figure>
<p><strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> präsentierten an diesem Abend ihr neues Album &#8222;The Obsidian Gate&#8220;, welches letzten Sommer bei Lifeforce Records erschien. Das Konzeptalbum begleitet einen namenlosen Protagonisten auf seinem Weg in eine schwerwiegende emotionale Starre. Vom Einstieg&nbsp;<em>&#8222;The Descent&#8220;</em> bewegt sich das Narrativ immer weiter nach unten bis zum&nbsp;<em>&#8222;Obsidian Gate&#8220;</em> &#8211; Rock Bottom. Hier ist nur noch Leere und Taubheit. Doch der letzte Drone endet mit einem Herzschlag. Der Protagonist kehrt um, geht wieder auf das Leben zu, und so endet das Album mit&nbsp;<em>&#8222;The Ascent&#8220;</em>. Die genauen Inhalte dieser melancholischen Reise durch die tiefsten Täler und Abgründe der mentalen Gesundheit mögen ohne Textkenntnis nicht im Detail wahrgenommen werden. Dennoch war dem Publikum anzumerken, dass es bei der Musik von&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> um Schmerz, Verlust und Ängste geht. Ernst und gleichzeitig zufrieden mit der starken Darbietung zeigten sich die Zuschauenden. Und mit der Flüchtigkeit eines Traumes am Morgen verklang auch der letzte Ton nach etwa einer Dreiviertelstunde.</p>
<h4>Pause mit Bruce Lee</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40089" aria-describedby="caption-attachment-40089" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40089" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-PtP-7.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40089" class="wp-caption-text">Praise the Plague</figcaption></figure>
<p>Wer das Immerhin kennt, weiß dass hier auch neben oder zwischen den Shows einiges an Unterhaltung geboten ist. Damit ist nicht nur das großartige Publikum gemeint, das bei Veranstaltungen hierzuorts zwischen Merch-Tisch, Theke, Rauchbereich und Tischfußball für viel Spaß zuständig ist. Ein weiterer Aspekt ist auch die liebevoll gestaltete Dekoration, an der sich Erstbesucher*innen satt sehen können. Ein besonders schönes Feature ist die Kombination aus Hummer und Sichel an der Thekenwand. Aber auch die schönsten Ausgaben des Schweinfurter Fanzines Der <a href="https://fanzineindex.de/zine-der-kosmische-penis" target="_blank" rel="noopener">Kosmische Penis</a> sind immer wieder ein guter Blickfang. Außerdem ist eine Wand frei von Konzertpostern oder anderen Verzierungen, denn hier hängt eine Leinwand, die von einem Beamer bestrahlt wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40090" aria-describedby="caption-attachment-40090" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40090" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-1.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40090" class="wp-caption-text">A Secret Revealed</figcaption></figure>
<p>Mal werden hier Fotos von vergangenen Konzerten und Parties gezeigt. Oft laufen hier auch großartige Filme ohne Ton. Ein gerne gezeigter Film im Immerhin ist der Kunstfilm La Montaña Sagrada. An diesem Abend wiederum sorgte Enter The Dragon (deutscher Titel: Der Mann mit der Todeskralle) für Unterhaltung in der Pause. Hier waren die Angestellten der Security, das Thekenpersonal, sowie die Musizierenden vor allem in Einem vereint: alle hatten große Freude.</p>
<p>Lange ging die Pause nicht; da war schon auf dem Bildschirm hinter der Theke zu sehen, dass sich&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED </strong>auf der Bühne eingefunden haben.</p>
<h4>A Secret Revealed</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40091" aria-describedby="caption-attachment-40091" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40091" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-2.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40091" class="wp-caption-text">A Secret Revealed</figcaption></figure>
<p>Lange mussten&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> auf die Release Party ihrer neuen Platte warten, und jetzt war es soweit. Die Freude war den fünf Musikern deutlich anzumerken und auch sie konnten ihre Aufregung gut dahinter verbergen. Wie auch&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> haben&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> ihr letztes Album bei Lifeforce Records veröffentlicht. Außerdem verbindet die Band mehr als nur das gemeinsame Label. Freundschaftliche Bande sowie musikalische Ausrichtungen, die in die gleichen Gefilde passen, sorgen für ein harmonisches Zusammensein. Das Konzert steht ganz im Zeichen der Vorstellung des neuen Albums &#8222;When the Day yearns for Light&#8220; und das Publikum ist voller Enthusiasmus dabei, das Release zu zelebrieren. Wenngleich ähnlich in der stilistischen Ausrichtung lassen sich bei der Musik von&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> doch andere Finessen erkennen als bei&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong>. Das Element Black Metal ist nur in Nuancen im Sound der Mainfranken vorhanden. Statt frostiger Stakkati gibt es hier mehr Fokus auf massig schwere Riffs. Wie Kometeneinschläge landen die harten Brocken beim Publikum, wo sie dankbar und freudig entgegen genommen werden.</p>
<h4>Ein Fest im Licht des Stroboskops</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40092" aria-describedby="caption-attachment-40092" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40092" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-3.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40092" class="wp-caption-text">A Secret Revealed</figcaption></figure>
<p>Ein weiterer Unterschied ist bei der Beleuchtung zu erkennen. Wie auch schon beim ersten Konzert des Abends ist die primäre Beleuchtung durch einige rote Lichter gegeben. Allerdings gibt es bei&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> zusätzlich noch hell flackerndes Strobolicht, das gelegentlich für optische Abwechslung sorgt. Im Scheine dieser Lampen und auch vor allem in der ganzen Dunkelheit dazwischen feiern die Zuschauenden ihre lokalen Helden voller Inbrunst. Jede atmosphärische Passage, jedes melancholische Zwischenspiel, und natürlich auch jede brutale Riffattacke werden voller Begeisterung entgegengenommen. Und das hat sicherlich nicht mit der langen Auszeit von Live Musik zu tun, denn hier haben beide Bands wirklich großartig abgeliefert. Der Heimvorteil &#8211; beziehungsweise der etwas größere Heimvorteil &#8211; mag&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> zu Gunsten gekommen sein. Eventuell bietet der Post Metal der Unterfranken auch etwas mehr Potential zum Headbangen als der Sound von&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong>. Und zu guter Letzt darf man nicht den Faktor vergessen, dass einige Zuschauer*innen beim zweiten Konzert auch schon ein weiteres Getränk zu sich genommen haben und dadurch lockerer wurden. Wie auch immer es ist, es war ein Fest, und das Publikum feierte&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> vom ersten Song bis zum Ende der Zugabe knapp eine Stunde später durch.</p>
<h4>Die Sehnsucht nach dem Licht</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40097" aria-describedby="caption-attachment-40097" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40097" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-8-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-8-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-8.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40097" class="wp-caption-text">A Secret Revealed</figcaption></figure>
<p>Auch das neue Album von&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> &#8211; &#8222;When the Day yearns for Light&#8220; ist nicht unbedingt durch seine einfache oder fröhliche Thematik geprägt. Die Sehnsucht nach dem Licht, die im Titel steckt, ist ebenfalls ein Verweis auf psychische Krankheit oder mentales Unwohlsein. Wie auch ihre Labelpartner und Freunde von&nbsp;<strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> befassen sich&nbsp;<strong>A SECRET REVEALED</strong> in ihrer Musik mit Themen wie Depressionen, Angststörungen und dem Verlangen nach einem besseren Leben. Ebendies ist die Sehnsucht nach dem Licht, die zum Leitmotiv des Albums wurde. So wirken die schweren Riffs, die massigen Breaks und die brutalen Growls wie Befreiungsschläge, um aus den Fängen der Dunkelheit zu gelangen.</p>
<h4>Ein gelungener Abend braucht einen guten Abschluss</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40094" aria-describedby="caption-attachment-40094" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40094" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-5-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-5.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40094" class="wp-caption-text">A Secret Revealed</figcaption></figure>
<p>Eine weitere Eigenschaft, die das Immerhin Würzburg zu einem besonders schönen Ort macht, ist dass der Keller in Bahnhofsnähe keine Nachbarn hat. Nach Ende der Konzerte trafen also Musiker und Fans erneut im Thekenbereich aufeinander und ließen gemeinsam den Samstag ausklingen. Wo manche schon zum Tee übergangen sind, öffneten andere erst den Chardonnay. Einig waren sich aber alle in der Frage, dass an diesem Abend beide Bands massiv abgerissen haben. Zwei fantastische Post Metal Gigs haben aus diesem 07. Mai alles rausgeholt, was ging. Man mag sich am Ende in kleinen Stilfragen uneins sein, wenn die Eine lieber&nbsp;<strong>TESA</strong>, der andere eher&nbsp;<strong>FALL OF EFRAFA</strong>, oder jemand drittes doch&nbsp;<strong>TOTALSELFHATRED</strong> hört. Zusammengefunden haben heute dennoch alle, um gemeinsam diesen großartigen Abend zu feiern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40095" aria-describedby="caption-attachment-40095" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40095 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-ASR-6.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40095" class="wp-caption-text">A Secret Revealed</figcaption></figure>
<p><strong><a href="https://praisetheplaguelfr.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp Profil von PRAISE THE PLAGUE</a></strong></p>
<p><strong><a href="https://praisetheplaguelfr.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp Profil von A SECRET REVEALED</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://immerhin-wuerzburg.de/" target="_blank" rel="noopener">Homepage vom Immerhin</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/praise-the-plague-live-a-secret-revealed/">Mentale Gesundheit und schwere Riffs &#8211; PRAISE THE PLAGUE und A SECRET REVEALED</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SNØGG &#8211; Eine unverständliche Geschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 10:23:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[avant black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dan ko je Vrag vzel šalo]]></category>
		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Slovenia]]></category>
		<category><![CDATA[slowenien]]></category>
		<category><![CDATA[Snøgg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SNØGG?! Gesundheit!<br />
Nein, es geht um eine Band und avantgardistischen BlackMetal! </p>
<p>Da wirds abstrakt und wer slowenisch kann, ist hier sicher klar im Vorteil! </p>
<p>Was das Album dir geben kann und wo es schwer greifbar wird - Merlin hats beleuchtet!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> SNØGG</strong> &#8211; &#8222;Dan, ko je Vrag vzel šalo&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.03.2022<br />
Länge: 20:42min.<br />
Label: self-release<br />
Genre: Avantgarde-Black-Metal / Post-Metal / Noise<br />
</div></div></div></p>
<p><strong>Immer wenn man denkt, jetzt hat man alles gehört</strong>, kommt plötzlich doch wieder etwas völlig Neues um die Ecke. Exakt so ging es mir mit <strong>SNØGG</strong>. Sie veröffentlichen bereits ihr drittes Album und trotzdem hatte ich bis dato noch nie etwas von dieser Band gehört. Aber das hat sich dank ihrer neuesten Erscheinung geändert! Seit 2013 sind die Slowenen musikalisch aktiv, und nun präsentieren sie uns mit &#8222;Dan, ko je Vrag vzel šalo&#8220; ein <strong>Konzeptalbum der etwas anderen Art</strong>.</p>
<p>Es besteht aus <strong>einem einzigen, gut 20 Minuten langen Song</strong>, der die <strong>Geschichte &#8222;Deseti brat&#8220;</strong> (zu Deutsch: &#8222;Der zehnte Bruder&#8220;) erzählt &#8211; angeblich die erste Novelle in slowenischer Sprache. Sie basiert auf einer <strong>alten slawischen Tradition:</strong> Wenn in einer Familie zehn Kinder mit dem selben Geschlecht geboren wurden, so musste das zehnte Kind &#8211; egal, ob Junge oder Mädchen &#8211; die Familie verlassen und in die Welt hinaus ziehen, da ihm <strong>übernatürliche Kräfte</strong> nachgesagt wurden.</p>
<p>Soo. Jetzt singen, oder besser, erzählen <strong>SNØGG&nbsp;</strong>die Geschichte aber natürlich auf Slowenisch. Heißt, <strong>ich verstehe kein Wort</strong>. Und das ist wirklich schade, denn ich habe das Gefühl, der Text ist mindestens genauso wichtig für das Album wie die Musik. Es scheint geradezu, als würde <strong>die Musik den Geschehnissen der Geschichte folgen.</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dan, Ko Je Vrag Vzel Šalo" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/XBc43m1UtQk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und sie ist dabei ganz schön <strong>abwechslungsreich und experimentell</strong>. Von groovigem Avantgarde-/Post-Black-Metal über folkroristische Elemente bishin zu Noise ist wirklich alles dabei. Teilweise laufen die verschiedenen Passagen nahtlos ineinander über, manchmal sind mir die Brüche aber ein wenig zu hart, zu unmotiviert. Es passiert extrem viel, <strong>langweilig wird es also definitiv nicht</strong>. Der Song springt von einem musikalischen Motiv zum nächsten. Er ist, genau wie eine Geschichte, in verschiedene Abschnitte unterteilt, die sich zu einem Großen Ganzen ergänzen. Aber so richtig angenehm zu hören ist es für meine Ohren leider nicht.</p>
<p><strong>Als &#8222;abstrakt&#8220; ließe sich das Album wohl am besten beschreiben.</strong> Es zeichnet ein düsteres, unruhiges Bild und nimmt den Hörer mit auf eine Reise ins Ungewisse. Aber diese Ungewissheit ist für mich leider bis zum Ende geblieben, sie hat sich nie aufgeklärt. Ohne den Inhalt des Songs zu verstehen, war <strong>die Musik für mich in großen Teilen einfach nicht greifbar</strong>. Sie war mir nicht zuwider, aber ihre Intention blieb mir fast gänzlich verborgen. Sie funktioniert für mich letztlich nicht ohne Text. Schade.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/snogg-dan-ko-je-vrag-vzel-salo/">SNØGG &#8211; Eine unverständliche Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>AGE OF WOE &#8211; Envenom</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/age-of-woe-envenom/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2021 06:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Age of Woe]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[LifeforceRecords]]></category>
		<category><![CDATA[Post Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Volle Fahrt voraus in Richtung Endzeit! AGE OF WOE überraschen uns mit endzeitigen Klänge. Da zieht es gleich kalt und düster aus der Box in die Bude!</p>
<p>Definitiv hörenswert, kannst du auch gleich direkt im Artikel!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> <strong>AGE OF WOE &#8211; &#8222;ENVENOM&#8220;</strong><br />
<strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26. Februar 2021<br />
<strong>Länge:</strong> 40:41<br />
<strong>Label:</strong> Lifeforce Records<br />
<strong>Genre:</strong> Sludge / Post Metal </div></div></div></p>
<p><strong>AGE OF WOE</strong> aus Schweden haben mit ihrer <a href="https://shop.ageofwoe.net/album/s-t">selbstbetitelten EP</a> (2011) und den darauffolgenden Alben &#8222;<a href="https://shop.ageofwoe.net/album/inhumanform">Inhumanform</a>&#8220; (2013) und &#8222;<a href="https://shop.ageofwoe.net/album/an-ill-wind-blowing">An ill Wind blowing</a>&#8220; (2016) schweren Sound und gesellschaftskritische Texte an die Leute gebracht. Inzwischen ist die Band zum Quintett herangewachsen und feiert ihr erstes Release beim Label <a href="https://lifeforcerecords.com/">Lifeforce Records</a>. Dabei handelt es sich um vorliegendes 40-Minuten Werk &#8222;Envenom&#8220;. Auf den elf Stücken des neuen Album vertont die Band ihre Erlebnisse und vor allem ihre Ängste in der frühen Phase der Pandemie. Es geht um <strong>Entfremdung</strong> und <strong>Furcht</strong>, die in Wut umschlagen kann, sowie den ständigen Tanz zwischen <strong>Verzweiflung</strong> und <strong>Hoffnung</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AGE OF WOE - The Twilight and the Dawn (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EC7jGLyl0jc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Volle Fahrt voraus in Richtung Endzeit</h3>
<p>AGE OF WOE leiten eine <strong>apokalyptische Stimmung</strong> ein. Auf &#8222;Envenom&#8220; vermischen sich die finstere Stimmung von Doom Metal und Sludge mit dem kalten Ambiente von Post Metal und der brachialen Gewalt von Death Metal. Und zu guter Letzt leiten die Schweden ihre gewaltigen Wände aus <strong>Sludge und Doom</strong> immer wieder in krachige Hardcore Attacken. Hier ist für die Zuhörenden vom langsamen Kopfschütteln bis zum aktiven Mosh wirklich alles geboten. Die Atmosphäre der elf Stücke ist absolut mitreißend und bildhaft.</p>
<h3>Kalt, rauh, und scharfkantig</h3>
<p>Das Album geht ins Ohr wie ein <strong>angespitzter Eiszapfen</strong>. AGE OF WOE sorgen für außerordentlichen Hörspaß bei allen, die auf eisige, finstere und intensive Klänge stehen. So werden Fans von der Blackened Crust Band <a href="https://martyrdoedsl.bandcamp.com/">MARTYRDÖD</a>, von den lettischen Post Metal Giganten <a href="https://tesa.bandcamp.com/">TESA</a>, oder von Hamburg&#8217;s Doom Punk <a href="https://kavrila.bandcamp.com/">KAVRILA</a> sicher viel Spaß mit dem Album haben. Außerdem ist &#8222;Envenom&#8220; ein <strong>heißer Tipp</strong> für Death Metal Fans, die mal in die Genres Doom und Sludge reinhören wollen, ohne die eigene Komfortzone allzu sehr zu verlassen.</p>
<p><strong><a href="https://ageofwoelfr.bandcamp.com/album/envenom">AGE OF WOE bei Bandamp</a></strong></p>
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		<title>The Osedax &#8211; Ein Fest aus Harmonie und Gewalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 07:35:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Grevey]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Horn]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Scott Coldwell]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[The Osedax]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das neue Jahr beginnt bei uns mit etwas Besonderem!<br />
Sludge/Post-Metal im Selbstvertrieb einer</p>
<p>Ob dein Januar also schon gleich eine Vorbestellung beinhalten sollte, sagen wir dir.</p>
<p>Frohes Neues!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>THE OSEDAX &#8211; &#8222;MERIDIANS&#8220;</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>17.01.2020<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>49:54 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Selbstvertrieb<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Sludge/Post-Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.theosedax.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>THE OSEDAX</strong></a> sind aus irgendwelchen Gründen bisher komplett an mir vorbei gegangen. Und das ist wirklich schade, denn ihre bisherigen Veröffentlichungen &#8222;<a href="https://theosedax.bandcamp.com/album/delayed-response" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Delayed Response</a>&#8220; (2011) und &#8222;<a href="https://theosedax.bandcamp.com/album/titans-lament" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Titan&#8217;s Lament</a>&#8220; (2015) sind große Werke des brutalen <strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/post-metal" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Post-Metal</a></strong> oder <strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/sludge/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sludge</a></strong>. Ab dem . Januar 2020 steht nun auch endlich das dritte Album &#8222;<a href="https://theosedax.bandcamp.com/album/meridians" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meridians</a>&#8220; für Freunde brachialer Klangkunst zum Kauf bereit. Der Name des Trios leitet sich von einem ganz besonderen <strong>Wurm</strong> ab. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Osedax" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Osedax</a> leben nämlich am Meeresgrund und besiedeln dort <strong>Skelette</strong> und <strong>Knochen</strong>. Erst wenn auch die letzten Nährstoffe aus den sterblichen Überresten anderer Tiere ausgesaugt wurden, machen sich die Bartwürmer auf zum nächsten Wirt. Die Band <strong>THE OSEDAX</strong> wiederum verbindet mit ihren Namensgebern zumindest die <strong>Tiefe</strong>. Seit Anbeginn ihrer Schaffensphase klingt die Musik des Trios als sei sie aus Untiefen der Ozeane zu uns gekommen. <strong>Tief</strong>, <strong>laut</strong> und <strong>bedrohlich</strong>.</p>
<h2>Gewitter und Dämmerung</h2>
<p>Die ersten drei Tracks werden jeweils durch <strong>atmosphärische</strong> aber zutiefst <strong>bedrohliche Ambient Sounds</strong> und <strong>Disharmonien</strong> eingeleitet. Es ist wie das Warten auf den Sturm, von dem man weiß, dass er verheerend wird, und danach nichts mehr sein wird wie es war. Die Vorlaufzeit die <strong>THE OSEDAX</strong> ihren Zuhörenden lassen, ist mal länger und mal kürzer. Aber sicher ist, dass jedes sich zusammenbrauende <strong>Gewitter</strong> binnen Sekunden zu einem <strong>höllischen Inferno</strong> aus rasend schnellen Post-Metal Attacken entladen wird. Im letzten Stück &#8222;<em>Ratlines</em>&#8220; spielen die Musiker dann ein geschicktes Spielchen mit den Erwartungshaltungen der Audienz.</p>
<div id="fb-root"></div>
<p><script async="1" defer="1" crossorigin="anonymous" src="https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v5.0"></script></p>
<div class="fb-video" data-href="https://www.facebook.com/TheOsedax/videos/208269450117674/" data-width="1140">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/TheOsedax/videos/208269450117674/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p><a href="https://www.facebook.com/TheOsedax/videos/208269450117674/">2019 Album Teaser Video</a></p>
<p>News for the day:  The new album is finally done!  Here is a short teaser video.  The album should be released within the next few months.  We&#039;re finalizing artwork, formats, etc.Also, we&#039;re playing The Depot in Baltimore tomorrow with Yatra, Erlkonig and At The Graves.  Should be a sweet show so come out and see us!</p>
<p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/TheOsedax/">The Osedax</a> am Donnerstag, 27. Dezember 2018</p></blockquote>
</div>
<h2>Schema Osedax</h2>
<p>In der grundsätzlichen Struktur sind die Songs auf &#8222;Meridians&#8220; einander sehr ähnlich. Die Stücke werden mit klirrend kalter Stimmung durch Synthies, Percussions und Gitarre eingeleitet, bis sich die Disharmonien zu einer immer schneller werdenden Strömung bündeln. Die finster-kalte Atmosphäre hat dabei etwas von den Kölner Post-Metallern <a href="https://noorvik.bandcamp.com/releases" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>NOORVIK</strong></a>. Dann aber wird eine plötzliche Klimax eingesetzt, die sich wie ein Wasserfall in unendliche Tiefen ergießt &#8211; oder auch wie ein Vulkan. <strong>THE OSEDAX</strong> knüppeln und prügeln in den zweiten Hälften ihrer Songs mit massiver Kraft nach vorne und schießen ohne Rücksicht auf Verluste auf alles, was sich bewegen könnte. In den brachialen Parts erinnert mich die Band eher an <strong><a href="https://neurosis.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NEUROSIS</a></strong>, <strong><a href="https://www.youtube.com/user/ekkaiaband" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EKKAIA</a></strong>, oder stellenweise an <strong><a href="https://www.facebook.com/officialfallofefrafa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FALL OF EFRAFA</a></strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35105 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/333058-300x169.png" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/333058-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/333058-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/333058-750x422.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/333058.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h2>Teuflische Details</h2>
<p>Hinter den repetitiven Schemata verbergen sich wiederum <strong>verspielte Details</strong>. Mal geben die Synthies noch zusätzlich Gas, um die <strong>Dynamik</strong> der massigen Riffs noch zu verstärken. Dann ist es wieder der Bass, der mit seiner allgegenwärtigen, breitschultrigen <strong>Wucht</strong> die Musik nach vorne treibt. Auch der Gesang variiert schön zwischen abgrundtiefen Growls und heiseren Schreien, die auch im Neo-Crust zuhause sein könnten. Und jedes Mal, wenn ich &#8222;Meridians&#8220; aufs Neue anhöre, fallen mir neue Details aus, die ich zuvor überhört habe. Das dritte Album von <strong>THE OSEDAX</strong> ist ein Werk zum aktiven und mehrfachen Genießen.</p>
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		<title>THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[herod]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean Collective]]></category>
		<category><![CDATA[Werk 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DOWNFALL OF GAIA, derzeit in aller Munde bzw. Location! Und wir waren auch dabei um uns die Jungs im Package mit THE OCEAN und HEROD zu genehmigen. </p>
<p>Wie die Walze rollte und vor allem wie platt man danach ist - das erfährst du in diesem Livebericht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zurück im <strong>Werk 2</strong>! Nachdem mich das letzte Mal hier <strong>DENDEMANN</strong> so überhaupt nicht zu überzeugen wusste (Sorry, Mann. Früher warst du anscheinend cooler&#8230;), widme ich mich nun wieder dem Metal. Diesmal in der deutlich kleineren Halle D, die ca. 500 Personen fasst. Es sieht gegen 20 Uhr noch etwas <strong>traurig und leer</strong> hier aus. Es sind gerade Mal um die 100 Leute da. Ich hoffe, dass sich trotz zweier Gegenveranstaltungen die Location noch ein wenig füllt. Immerhin spielen heute Abend auch noch <strong>DESERTED FEAR</strong> im Naumann&#8217;s und <strong>UFOMAMMUT</strong> im UT Connewitz&#8230; Als ich mich dann später das nächste Mal umdrehe, ist die Halle aber locker gefüllt. Meine Sorge ist also definitiv unbegründet.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" rel="" data-image-id="2936" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" data-title="Werk 2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" alt="Werk 2"></a>Bevor <strong>HEROD</strong> den Reigen eröffnet, wird geplaudert und Merch begutachtet. Es herrscht eine schön entspannte Atmosphäre und die Deckenballons strahlen ein kühles blaues Licht ab. Als die Band dann die Bühne betritt, wird klar: <strong>HEROD</strong> stellen neben einem Drummer gleich mal drei Gitarren. Was ergibt das? Klar!</p>
<h4>Endlos dicken Sound!</h4>
<p>Ich fotografiere zunächst vor mich hin und packe nach den ersten drei Songs die Kamera weg und horche, was es zu horchen gibt. <strong>HEROD</strong> rumpeln und walzen was das Zeug hält. Der Wechsel zwischen harschem Gesang und cleanen, sogar zweistimmigen, Passagen gelingt mühelos. Ich würde die Band als <strong>gleichsam postig und chaotisch</strong> beschrieben. Denn neben dem Schreien der Instrumente und Stimme wird immerhin auch mal Luft für niederrollende Klangflächen gelassen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" rel="" data-image-id="2945" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" data-title="Herod" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" alt="Herod"></a>Die Gitarren stellen eigentlich nur Wand, durch die sich <strong>Dissonanzen wie Risse durch Putz</strong> ziehen. Für etwas Abwechslung sorgen eingestreute Taktverschiebungen, die mich immer mal aufhorchen lassen. Drumrum wabert alles, drückt und walzt mit ausreichend Sludge-Anteil durch die Halle. So träge die Musik auch ist, auf der Bühne herrscht viel Bewegung. Die Instrumente werden munter herumgewirbelt. Nach einer dreiviertel Stunde und gefühlten fünf Songs ist auch schon wieder Schluss mit ihrer Performance.</p>
<p>Aus der Konserve würde ich mir das, was <strong>HEROD</strong> hier auftafeln, weniger anhören, denk ich. Aber live funktioniert das für mich ganz gut. Bei Gelegenheit würde ich sie mir bestimmt noch einmal anschauen.</p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p><strong>Now to tonight&#8217;s pos(t)er-boys!</strong> Ja, ganz offensichtich werden diese Jungs von einigen im Publikum vorfreudig erwartet. Vor der Bühne beginnt es langsam eng zu werden. Und als sie loslegen ist von Ton Eins anklar, dass hier <strong>Black Metal</strong> die Mutter des Gedanken &#8211; äh, ich meine natürlich: der Musik &#8211; ist.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" rel="" data-image-id="2952" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Im Prinzip kann ich es so umschreiben: Ordentliches Geballer und Schrot verpackt in schwebende, postige Sphären, die zum Träumen einladen. Ich drifte gedanklich ab&#8230; Aber nicht, weil ich so gefangen bin, in dem, was dort vorn passiert. Die Musik weiß mich leider wieder nicht so richtig zu packen. Schade! Der krächzende Gesang ist recht eintönig und entspricht in seiner <strong>Monotonie</strong> nicht so ganz meinem Geschmack. Ab und an reißt es mich doch aus meiner Trance, wenn der Schlagzeuger ein paar <strong>frickelige Finessen</strong> in sein präzises Spiel einbaut. Mann, ist der eine Maschine! Generell ist auf technischer Ebene nichts an den Jungs auszusetzen. Sie feiern sich selbst sichtlich auf der Bühne ab. Aber sie machen mich eben <strong>überhaupt nicht neugierig</strong>.</p>
<p>Schön, dass ich mich in dieser Halle an der Seite auf Podeste stellen und sowohl Publikum als auch Bands gut beobachten kann. Ich frage mich, ob ich nur den Eindruck habe oder das Publikum doch etwas gespalten ist. Dass die einen vielleicht für <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> und die anderen für <strong>THE OCEAN</strong> hier sind. Da mich die einen so gar nicht ansprechen und die anderen sehr hoch im Kurs stehen, liegt für mich der Schluss nahe, dass ich mit dieser Empfindung vielleicht gar nicht so alleine bin. Ich kann mir momentan noch nicht vorstellen, dass diejenigen, die für <strong>THE OCEAN</strong> hergekommen sind, auch <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> abfeiern. (Spoiler: Dass dieses abendliche Bandkonglomerat doch irgendwie ganz gut zusammenpasst, werde ich später merken.)</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" rel="" data-image-id="2960" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Ich schaue mir das Spektakel für die letzten drei Songs also von einem Podest aus an. Für den letzten Song darf dann auch mal der Gitarrist an den Gesang und schwupps &#8211; da ist er doch! <em>&#8222;Of Withering Violet Leaves&#8220;</em>, der Song, der &#8211; für mich im Bandsound recht Unbewanderte &#8211; ganz anders klingt als der Rest. Einfach nur dank zweier, verschieden eingesetzter Stimmlagen und -stilistiken.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Pünktlich 22 Uhr endet die Show der Band und 22:15 Uhr, genauso pünktlich, beginnen <strong>THE OCEAN</strong> ihre von mir heiß ersehnte Performance. Recht erwartbar beginnen sie ihr Set mit den Opener-Werken des aktuellen Albums <em>&#8222;Cambrian&#8220;</em> und <em>&#8222;Ordovicium&#8220;</em>. So häufig, wie selbiges in den letzten Wochen bei mir rotierte, fühlt es sich wie <strong>Heimkommen</strong> an. Ein warmer Empfang. Das Set hat viel vom neuen Album, wartet aber auch mit älteren Stücken auf. Mit den folgenden Songs grasen sie dann einen Teil ihrer Diskographie in umgekehrt chronologischer Reihenfolge ab. Dafür wurden aber natürlich nur die Hits ausgewählt! <em>&#8222;Let them Believe&#8220;</em>,<em> &#8222;Firmament&#8220;</em> und <em>&#8222;Statherian&#8220;</em> folgen aufeinander, nur durchbrochen von <em>&#8222;Silurian&#8220;</em>. Als letzter Song des Haupt-Sets haben <strong>THE OCEAN</strong> <em>&#8222;Permian&#8220;</em> gewählt und mir damit eine ganz besondere Freude gemacht.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" rel="" data-image-id="2977" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" alt="The Ocean"></a>Die Band legt ordentlich los und überrascht mich mit ihrem<strong> atemberaubenden Föhn</strong>. Ja, ich hätte nicht gedacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> live so wuchtig sein können &#8211; oder eher: sind. Dabei sind sie aber deutlich vielschichtiger als <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>. Es entwickelt sich ein dicker, walzender Sound, immer wieder gespickt mit befreienden Atempausen. Die Drums sind klar und durchsetzungsfähig. Und es werden <strong>Rhythmusspielereien</strong> auf allen Ebenen eingebaut. Das Angenehme daran: Diese sind nicht verwirrend und reißen mich voll aus dem Drive. Nein, sie sind fein <strong>in das große Ganze eingewoben</strong>. Ebenfalls erwähnenswert ist, wie wunderbar dynamisch die Band spielt. Es gibt genug Abstufungen zwischen laut und leise, die den Songs eine <strong>angenehme Spannung</strong> verpassen. Und ausgiebige Instrumentalpassagen geben der Musik erst den Raum, ihre Atmosphäre komplett zu entfalten.</p>
<h4>Ich gebe zu: Ich bin verzaubert.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" rel="" data-image-id="2975" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" alt="The Ocean"></a>Schön zu beobachten ist die <strong>ausgiebige Interaktion</strong> mit dem Publikum. Vor allem der Sänger baut aktiv eine Verbindung auf. Mit seinem <strong>Stage Diving</strong>-Versuch scheitert er dennoch &#8211; leider! Er weiß es jedoch zu überspielen und nimmt es sichtlich mit Humor. Die Band ist auch die einzige des Abends, welche die Podeste vor der Bühne nutzt und damit quasi im Publikum steht. Dieses gibt sich gelöst und freudig, schüttelt fleißig das Haupthaar und ist sogar <strong>beeindruckend textsicher</strong>. Die Stimme des Sängers schallt rau und harsch, fast core-ig durch die Halle. Und dennoch ist sie angenehm hörbar und facettenreich. Und es fällt mir auf:<strong> THE OCEAN</strong> sind doch gar nicht so spartig und abgefreakt, wie ich sie in den vergangenen Jahren in meinem Hinterkopf abgelegt habe. Sie tragen ein Hit-Potenzial in ihren Songs, das ich bislang unterschätzt habe.&nbsp;</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" rel="" data-image-id="2979" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" alt="The Ocean"></a>Da das aktuelle Album zugegebenermaßen das einzige Material ist, was ich aktuell von <strong>THE OCEAN</strong> im Hinterkopf habe und ich jetzt doch etwas neugierig bin auf das ältere Zeug, nehme ich mir vor, das auch dringend mal (wieder) intensiver zu hören.</p>
<p>Nachdem also <em>&#8222;Permian&#8220;</em> verklungen ist und ich in Seligkeit vor mich hin schwebe, lassen es sich die Jungs nicht nehmen, noch einen <strong>passablen Nachtisch</strong> zu servieren. Gleich mal drei Songs von &#8222;Pelagial&#8220; gönnen sie dem schmachtenden Publikum und mir. Die Show schließen sie mit der Sludge-Keule <em>&#8222;Benthic&#8220;</em> und beweisen damit ganz prägnant, dass sie sowohl frickelig und komplex als auch langsam, getragen und mit <strong>exorbitant dicken Eiern</strong> können.</p>
<p>Tja, was bleibt mir zu sagen? Letztendlich erschließt es sich mir doch, wieso die Bands zusammen touren. Ich sehe, dass sie alle sehr postige, mächtige, gewaltige, ausladende und walzende Musik spielen. Mehr oder weniger frickelig. Und mit verschiedenen Einflüssen. Helden des Abends sind für mich ganz eindeutig <strong>THE OCEAN</strong>. Mit <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> kann ich immer noch nichts anfangen. Und <strong>HEROD</strong>? Würde ich bei Gelegenheit noch einmal anschauen und erneut versuchen einzuschätzen. Insgesamt sind sie doch so zu dritt gesehen ein gelungenes Paket. Mit den Worten von Käufern und Verkäufern diverser Internetplattformen: &#8222;Top! Gern wieder!&#8220;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 10:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Crust]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[herod]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean Collective]]></category>
		<category><![CDATA[Werk 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind spontan... und ihr?<br />
HEUTE ABEND! In Leipzig, genauer im Werk 2, spielen heute THE OCEAN, DOWNFALL OF GAIA und HEROD.</p>
<p>Wie immer gibts von uns Text und Bild nachgereicht und eventuell mit euch heute ein zuprosten vor Ort? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-downfall-of-gaia-herod-leipzig/">THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Premiere!</strong> Zumindest für mich morgen. Lange hat sich schon Vorfreude in mir breit gemacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> ins heimische Gefilde gespült werden. Vor Jahren hatte ich mich mal in die Soundscapes von <strong>THE OCEAN COLLECTIVE</strong> verliebt, sie wieder vergraben und nun wiederentdeckt, als Kollege Paul letztens über deren neues Album &#8222;Phanerozoic I&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic#rs-2920">hier</a> berichtet hat.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Leichte Kost ist das, was die Band da präsentiert, wahrlich nicht. Höchst energetisch walzen sie durch die Gegend, lassen aber hinsichtlich kompositorischer Elemente nichts zu wünschen übrig. Sie verschwurbeln Postrock, neoklassische und progressive Elemente und eine Kelle Sludge zu einer übergreifenden Atmosphäre und großrahmigen Klangflächen. Diese Mischung ist für ein atemberaubendes <strong>Live-Erlebnis</strong> eine gute Grundlage. Ich bin gespannt, wie sie also im <strong>Werk 2</strong> ihr Potenzial entfalten können.</p>
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<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p>In den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und Bekanntheit erlangt, haben auch <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>just ein frisches Album namens &#8222;Ethic of Radical Finitude&#8220; rausgehauen. Sie kredenzen mit ihrer Mischung aus Post Black und rauem Crust sowie einer Portion Sludge eine deutlich herbere Sounds. Letztens lief besagtes Album irgendwo und ich hatte zunächst Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass es sich tatsächlich um <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> handelt. Cleangesang- und Sprechpassagen ließen mich stark daran zweifeln. Aber ja, sie sind&#8217;s. Ich durfte die deutsche Band bereits in Jena zum <strong>Deaf Row Fest</strong> im vergangenen Jahr begutachten. Kurz gesagt: Ich habe sie vor allem als Poster-Boys abgestempelt. Wie sie sich sonst an diesem Abend geschlagen haben, liest du <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018">hier</a>. Ich stehe den Jungs recht unvoreingenommen entgegen und bin gespannt, wie sie sich in einer anderen Location machen und wie ich sie in diesem Kontext bewerte.</p>
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<h4>HEROD</h4>
<p>Die Schweizer sind mir bisher noch gar nicht untergekommen. Nicht einmal namentlich. Auch sie haben gerade ein neues Album released: &#8222;Dombre Dessein&#8220;. Wenn ich so quer drüber höre, haut mich die Aggressivität der Band schon gut aus den Latschen. Deutlich Death Metal-lastiger aber ebenfalls postig vermengen sie groovigen Sludge mit Rhythmuswechseln und lassen etwas Progressivität durchscheinen.</p>
<p>Mir sagt die Abwechslung der Gesangsstile zu &#8211; von einer ekelhaft growlenden Reibeisenstimme zu zarten Sangesstimmchen. Ich bin auf die Umsetzung gespannt.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-downfall-of-gaia-herod-leipzig/">THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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