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	<title>postrock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>postrock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MOTHER ENGINE &#8211; Übergriff der Weltraummaschinisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 10:40:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>MOTHER ENGINE &#8211; Hangar Veröffentlichungsdatum: 29.09.2017 Dauer: 77:19 Min. Label: Heavy Psych Sounds Stil: Psychedelic/Prog Rock Plauen &#8211; eine Stadt im Vogtland, die eigentlich nichts mit dem großen weiten Weltall zu tun hat. Dennoch haben es sich 3 Jungs aus der Gemeinde ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MOTHER ENGINE</strong> &#8211; Hangar<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.09.2017<br />
Dauer: 77:19 Min.<br />
Label: Heavy Psych Sounds<br />
Stil: Psychedelic/Prog Rock</p>
<p><strong>Plauen</strong> &#8211; eine Stadt im Vogtland, die eigentlich nichts mit dem großen weiten Weltall zu tun hat. Dennoch haben es sich 3 Jungs aus der Gemeinde auf die Fahne geschrieben, ein wenig außerirdische Energie in der sonst doch recht kargen Kreisstadt freizusetzen. Nachdem ihr letztes Album &#8222;Absturz&#8220; mit dem Titel <em>&#8222;Hangar&#8220; </em>endete, haben es sich die Burschen leicht gemacht und ihr neuestes Werk ebenfalls auf &#8222;Hangar&#8220; getauft. Dass das nicht irgendwelcher zusammenhangsloser Stuss ist, beweist schon der Opener <em>&#8222;Prototyp&#8220;</em>. Hier wird nahtlos an das Vorgängeralbum angeschlossen, welches die <strong>MOTHER ENGINE</strong> auf dem <strong>Wüstenplaneten </strong>&#8222;X Alpha Wolf 538&#8220; abstürzen ließ.</p>
<h4>Was ich erwarte &#8230;</h4>
<p>Mittlerweile sind Alben mit einer Spielzeit von über einer Stunde eine wirkliche Rarität geworden. Kaum ein Album überschreitet mehr die magische 50 Minuten-Marke. Als ich sah, dass &#8222;Hangar&#8220; sich weit über eine Stunde zieht, war ich mir nicht sicher, ob ich diese Klangreise ohne Gliederschmerzen überstehe. Ich meine schon, dass überlange Songs ihren ganz besonderen Reiz haben, aber <strong>4 Songs in 77 Minuten</strong> sind schon harter Tobak. Noch dazu, weil die Vogtländer gänzlich auf Gesang verzichten und lediglich ihr Können an den Instrumenten sprechen lassen.</p>
<h4>Was ich bekomme &#8230;</h4>
<p><strong>MOTHER ENGINE</strong> schaffen es, dass ich in den 77 Minuten die verschiedensten Weltraumlandschaften durchreise. Es braucht keine Worte, um zu verstehen, was jeder einzelne Song ausdrücken soll. Allein die Riffs, Takte und Effekte lassen erahnen, dass das neue Mutterschiff schon kurz nach der Fertigstellung mindestens genauso rund läuft wie die alte Kiste, die es ja zerlegt hat. Aber warum sollen wir alten Sachen nachtrauern, wenngleich das neue Werk doch viel stabiler und mächtiger wirkt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23253" aria-describedby="caption-attachment-23253" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-23253" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-1024x1009.jpg" alt="" width="1024" height="1009" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-1024x1009.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-300x296.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-750x739.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01.jpg 1330w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23253" class="wp-caption-text">Abgespacete Typen</figcaption></figure>
<h4>Musik für Maschinenbaustudenten</h4>
<p>Natürlich ist die Planung eines neuen Raumschiffes nichts für Unwissende. <em>&#8222;Prototyp&#8220;</em> eröffnet &#8222;Hangar&#8220;. Im Hangar herrscht ein wildes Treiben und man hört die Mitarbeiter, wie sie gestresst&nbsp;die Außenhülle des neuen Spacetaxi in <strong>Form </strong>bringen. Das Gehäuse steht, also geht es ab in den <strong>Windkanal</strong>. Schnittig, dynamisch und doch tonnenschwer präsentiert sich der Opener. Auch wenn es noch Ecken und Kanten gibt, steht für mich fest, dass das neue Fluggerät deutlich leistungsstärker durch die Sphären schwebt. Schon jetzt wird mir klar, dass diese Reise niemals langweilig werden kann, denn die Jungs setzen innerhalb kürzester Abstände Akzente, die einen dicken Stempel auf meinem Trommelfell hinterlassen. Auch unter starker <strong>Belastung</strong> zeigt die neue <strong>MOTHER ENGINE</strong> keine Schwächen. Die Plauener wissen, wie sie mich mit greifbaren Stoner-Riffs und bluesigen Parts erreichen können!<br />
Ohne Treibstoff geht natürlich nichts! <em>&#8222;Biosprit&#8220; </em>nennt sich der nächste Titel. Ich spüre, wie jeder Tropfen des durchaus flüchtigen <strong>C2H6O</strong> durch die Leitungen des Schiffs fließt und es flugtauglich macht. Langsame, atmosphärische Riffs verdeutlichen mir dieses Szenario, ehe klirrende Gitarrensaiten das Luftgefährt zum ersten mal zum Leben erwecken. Jetzt wird es deutlich ruppiger. <em>&#8222;Biosprit</em><em>&#8222;</em> ist schon deutlich dynamischer als noch der Opener, was vor allem durch postrockige Passagen zustande kommt. Auch während dieser 18 Minuten kommt keine Langeweile, sondern eher Schrauberlaune, auf.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/p68QIk2Ir3I?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jetzt, wo alle Leitungen befüllt sind und die Maschinen auf Hochtouren laufen, wird mit <em>&#8222;Tokamak&#8220; </em>das unterstützende Bauteil zugeschaltet. <strong>Tokamak</strong>? Ohne Wikipedia hätte ich auch nicht gewusst, was das sein soll. Es handelt sich dabei um einen <strong>Fusionsreaktor</strong>. Die Jungs gehen also auch mit der Zeit und setzen umweltschonende Alternativen ein. Nicht übel! <em>&#8222;Tokamak&#8220;</em> glänzt mit fuzzig-bluesigen Riffs, die flüssig und einleuchtend sind. Von Minute zu Minute steigert sich dieser Song schon fast zu einem <strong>Doom-Hit</strong>, ehe das Konstrukt eingerissen und von Blasinstrumenten ein hymnischer Psychedelic-Part eröffnet wird. Richtig wild wird der Titel nochmal zum Ende hin. Spätestens jetzt wird auch jeder <strong>Physikstreber</strong> passen müssen. Der Song endet mit einem Part namens &#8222;Lawson Kriterium&#8220;. Mindestens genauso wild wie der Part ist auch die Definition des <strong>Lawson Kriteriums</strong>. Zieht es euch bei Wikipedia einfach mal rein.<br />
Mit <em>&#8222;Weihe/Leerlauf&#8220; </em>geht &#8222;Hangar&#8220; dann auch &#8222;schon&#8220; wieder zu Ende. Anders als bei den vorherigen Songs, ist dieses Stück nicht noch einmal in Untertitel gegliedert und benötigt überhaupt keine Anlaufphase. Das technische Konstrukt ist mittlerweile eingelaufen und schwebt durch das All. Zum Abschluss wird nochmal alles an Einflüssen zusammengekehrt. Space, Psych, Prog, Post, Stoner &#8211; alles darf hinein. Die neue <strong>MOTHER ENGINE</strong> läuft rund und setzt ihre Reise in die Unendlichkeit fort. Ich bin sehr gespannt, was mich auf dem nächsten Album der Jungs erwarten wird!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/MotherEngineRock/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MOTHER ENGINE </strong></a>auf <strong>Facebook<br />
</strong><a href="https://motherenginerock.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MOTHER ENGINE </strong></a>auf <strong>Bandcamp</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>15 Minuten voller Zerstörung &#8211; HELLO BLACK HOLE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 07:33:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HELLO BLACK HOLE &#8211; In No Good Hand Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 Dauer: 14:38 Min. Label: Svart Records Stil: Postpunk/Psychedelic So, mal wieder geht die Suche in der Promoliste los. Neben reichlich Gekloppe, stoße ich auch auf eine neue Veröffentlichung von Svart Records aus ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HELLO BLACK HOLE</strong> &#8211; In No Good Hand<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017<br />
Dauer: 14:38 Min.<br />
Label: Svart Records<br />
Stil: Postpunk/Psychedelic<span id="more-15643"></span></p>
<p>So, mal wieder geht die Suche in der Promoliste los. Neben reichlich Gekloppe, stoße ich auch auf eine neue Veröffentlichung von Svart Records aus Finnland. Bei diesem Label kann man eigentlich wenig falsch machen, wenn man sich auf blauen Dunst hin eine Platte ordert. Daher dachte ich mir, dass ich doch einfach mal in <strong>HELLO BLACK HOLE </strong>reinhören sollte. Bevor ich den Download starte, schaue ich mir aber doch sicherheitshalber erstmal bei YouTube ein Video der Band an. Man will sich ja schließlich den Rechner nicht zumüllen.</p>
<h4>Können diese Parallelen Zufall sein???</h4>
<p>Mit &#8222;Climax&#8220; von <strong>BEASTMILK</strong> hat Svart Records 2013 das Überraschungsalbum der letzten 5 Jahre veröffentlicht. Bis heute ziert dieses Stück Vinyl regelmäßig meinen Plattenteller. Leider war nach dem Debütalbum auch schon wieder Schluss. Und als ob die Enttäuschung nicht schon tief genug saß, veröffentlichte man mit der Folgeband <strong>GRAVE PLEASURES </strong>ein ziemlich schwaches Album, welches Welten von &#8222;Climax&#8220; entfernt ist. Warum ich euch diesen Stuss hier erzähle? Bereits nach wenigen Sekunden des Videos muss ich an <strong>BEASTMILK</strong> denken. Sowohl musikalisch, als auch von der visuellen Außendarstellung gibt es zahlreiche Überschneidungen. Doch das ist kein Zufall oder eine billige Kopie, denn hinter <strong>HELLO BLACK HOLE </strong>steht niemand Geringeres als der Ex-<strong>BEASTMILK</strong>-Mastermind <strong>Johan &#8222;Goatspeed&#8220; Snell</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15644" aria-describedby="caption-attachment-15644" style="width: 710px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-15644" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/hello-black-hole.jpg" alt="" width="720" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/hello-black-hole.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/hello-black-hole-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/hello-black-hole-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15644" class="wp-caption-text">Langweilige Bandfotos gab es auch schon zu <strong>BEASTMILK</strong>-Zeiten nicht</figcaption></figure>
<p>Mit <em>&#8222;Tight Rope Tightens&#8220;</em> wird ab der ersten Sekunde die <strong>Marschrichtung</strong> rigoros vorgegeben. Herrlich gedankenzermürbende Gitarrenläufe, gepaart mit fast schon monotonem Gesang (zumindest in den Refrains), stellen das Grundgerüst des Openers und verbreiten sofort eine wunderschöne Endzeitromantik. Für meinen Geschmack hätte man allerdings hier und da noch etwas an den Soundreglern schieben können. So kommt es, dass der Gesang in manchen Passagen etwas untergeht.</p>
<p>Auch<em> &#8222;Five Hundred Rocks To Throw&#8220; </em>beweist mir, dass ich kein grobes Geknüppel brauche, um den <strong>Zerstörungsprozess</strong> in meinen Gedankengängen voranzutreiben.&nbsp;<strong>Snell</strong>s Gesang ist in diesem Stück auch schon deutlich besser hörbar, als es noch im Opener der Fall war. Schon nach 2 Durchläufen des Songs muss ich feststellen, dass er sich so bei mir eingebrannt hat, wie kaum ein anderer Titel in letzter Zeit.</p>
<p>Der wohl mit Abstand griffigste und poppigste Song der Platte wurde mit <em>&#8222;Crude Awakening&#8220; </em>geschaffen. Hier stimmt einfach alles. Sowohl Songwriting, Sound, als auch Gesang spielen in der Oberklasse an der Spitze mit und lassen mich jetzt schon nervös werden, wenn ich an die Veröffentlichung des ersten Full-Length-Albums der Band denke.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Hero Libido&#8220; </em>wurde zudem ein würdiger Schlusspunkt erschaffen. Ruhig, herzergreifend, ehe der <strong>Bombenabwurf </strong>beginnt. Doch so plötzlich die Detonation kam, ist sie auch schon wieder vorbei und es werden wieder gemächliche Töne angeschlagen. Doch das schwarze Loch schlägt nochmal zu und legt noch einmal einen stattlichen Bombenhagel nach.</p>
<h4>Weniger Milch &#8211; mehr Instantnudelzerstörung!</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/5eAn5rOzdfg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/helloblackhole/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a><br />
<a href="https://helloblackhole.bandcamp.com/releases" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/15-minuten-voller-zerstoerung-hello-black-hole/">15 Minuten voller Zerstörung &#8211; HELLO BLACK HOLE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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