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	<title>Power Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Power Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>FLOTSAM AND JETSAM &#8211; Chaotische Flucht vor den Wurzeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2019 10:49:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadion-Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wirds thrashig. Die Urgesteine FLOTSAM AND JETSAM haben ein neues Album und wir haben die Analyse dazu!</p>
<p>Ist die Platte Selbstzweck oder Selbstfindung? Altwerk oder Altbacken?<br />
"The End of Chaos" ist also der Alben-Name und wir bringen auch Ordnung ins Chaos!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">FLOTSAM AND JETSAM – &#8222;The End Of Chaos&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.01.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 49:20 min<br />
<strong>Label:</strong> AFM Records<br />
<strong>Genre:</strong> Thrash Metal / Power Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Hinter &#8222;The End Of Chaos&#8220; verbirgt sich nicht etwa eine neue Netflix-Produktion mit <strong>Marie Kondo</strong>, sondern das von Fans sehnsüchtig erwartete dreizehnte Studioalbum der Alt-Thrasher <strong>FLOTSAM AND JETSAM</strong>. Die Band aus Phoenix, die ihren Namen einem Kapitel aus &#8222;Der Herr Der Ringe&#8220; verdankt, ist bereits seit den 80er Jahren unterwegs. Dabei steht sie seit jeher im Schatten von Szenegrößen aus der Bay-Area und von der Ostküste wie <strong>EXODUS</strong> oder <strong>OVERKILL</strong>. Von Giganten wie <strong>SLAYER</strong> oder <strong>MEGADETH</strong> ganz zu schweigen. Ob ihr neuestes Werk daran etwas ändern wird, darf bezweifelt werden.</p>
<h4>Episch und konfus</h4>
<p>Bereits nach dem ersten Song wird deutlich, dass der Sound auf dem neuen Album übermäßig episch, teilweise pathetisch klingt. Nicht nur die <strong>aalglatte Produktion</strong> (ein Trend, der sich leider auch im Oldschool Thrash Metal mittlerweile zu etablieren scheint) trägt dazu bei, sondern vor allem die Tatsache, dass <strong>FLOTSAM AND JETSAM</strong> beinahe pausenlos auf Anschlag laufen. Donnernde Double-Bass-Rhythmen wechseln sich mit aufwendigen Leadgitarren-Passagen ab, die auch vor besungenen Parts keinen Halt machen. Wie im Refrain von <em>&#8222;Prisoner Of Time&#8220;</em>. Über allem thront der Gesang von <strong>Eric A. Knutsen</strong>, der oft von doppelstimmigen Melodien geprägt ist. So entsteht schnell ein Gefühl der Übersättigung, das kaum Höhepunkte erkennen lässt. Im Gegenteil, man hat das Gefühl, dass durch das viel zu dick aufgetragene Songwriting die einzelnen Stücke zu einem<strong> konfusen und ermüdenden Dauerrauschen</strong> verschmelzen.</p>
<h4>Gegen den Gegentrend</h4>
<p>Man kann &#8222;The End Of Chaos&#8220; zwar nicht absprechen, dass ein Konzept hinter dem Songwriting steht. Die einzelnen Lieder wirken gut platziert und es ist meist der viel zitierte &#8222;rote Faden&#8220; zu hören, der dem Album Struktur verleiht. Doch die Verbindung von Einflüssen zahlreicher Metal-Genres wirft durchaus die Frage auf, <strong>welche Motivation hinter dem Konzept der neuen Scheibe steht</strong>. Die bereits erwähnten doppelstimmigen Gesangspassagen und melodiösen Lead-Riffs kreieren gepaart mit den donnernden Drums des neuen Schlagzeugers <strong>Ken Mary</strong> einen teils <strong>kruden Mix</strong>, der Einflüsse von Power Metal und NWOBHM bis hin zu Stadion-Rock aufweist. Mit etwas Phantasie lässt sich im Refrain von <em>&#8222;Architects of Hate&#8220;</em> sogar eine Prise Black Metal erahnen. Insgesamt wirken die Songs dadurch oft chaotisch und überladen.</p>
<h4>Was wollen <strong>FLOTSAM AND JETSAM</strong> damit erreichen?</h4>
<p>Man könnte <strong>fünf Euro ins Phrasenschwein</strong> werfen und die gern zitierte &#8222;musikalische Weiterentwicklung&#8220; der Band als Argument für den neuen Sound bemühen. Die große (und bei Fans der Szene überaus beliebte) <strong>&#8222;back-to-the-roots&#8220;-Bewegung im Thrash Metal</strong> ist auf dem Weg nach Arizona wohl der gnadenlosen Wüstensonne zum Opfer gefallen. Bis nach Phoenix hat sie es definitiv nicht geschafft. Ohne den unverkennbaren Gesang von <strong>Eric A.K.</strong> würde man kaum auf die Idee kommen, dass hinter dem legendären Erstlingswerk &#8222;Doomsday For The Deceiver&#8220; und dem Neuling &#8222;The End Of Chaos&#8220; die gleiche Band steckt. Zwar finden sich versteckt zwischen dem vielen Pathos auch ein paar <strong>starke Thrash-Riffs</strong> auf der Platte. Mit <em>&#8222;Control&#8220;</em> und <em>&#8222;Unwelcome Surprise&#8220;</em> sogar zwei <strong>astreine Schredder-Bretter</strong>. Doch insgesamt reiht sich mit &#8222;The End Of Chaos&#8220; eine weitere Neuerscheinung in den kaum noch zu überblickenden Reigen ein, der aufgrund der Unfähigkeit, ihn genauer zu definieren, gerne <strong>schlicht als &#8222;Modern Metal&#8220; bezeichnet</strong> wird.</p>
<h4>Begnadete Virtuosen auf der Suche nach der musikalischen Identität</h4>
<p>Die atemberaubende <strong>Virtuosität und Spielfertigkeit</strong> der Bandmitglieder ist aber auch auf der neuen Platte einmal mehr unbestreitbar. Sowohl die Gitarrenarbeit von <strong>Michael Gilbert</strong> und<strong> Steve Conley</strong> als auch das Schlagzeugspiel des neuen Trommlers <strong>Ken Mary</strong> wissen stets zu überzeugen. Die kreativen und technisch anspruchsvollen Basslines von <strong>Jason Ward</strong> garnieren diese explosive Mischung hervorragend. Überstrahlt wird das meisterliche Ensemble nur von Sänger <strong>Eric A. K.</strong>, der (nicht zu Unrecht) von Teilen der Presse und Fanszene als <strong>einer der besten Metal-Vokalisten</strong> überhaupt geadelt wird.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4nIFp2ZgPBE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch gerade die Versiertheit und Erfahrung der Musiker wirft die Frage auf, warum sich die Arizona-Thrasher auch nach über dreißig Jahren Bandgeschichte noch auf den <strong>holprigen Pfad der Selbstfindung</strong> begeben. Auf &#8222;The End Of Chaos&#8220; wirken die Versuche der Neuausrichtung (der Begriff &#8222;Weiterentwicklung&#8220; wäre aufgrund der <strong>gewaltigen Kluft zwischen den frühen Werken und den Neuerscheinungen</strong> fast unangebracht) zumindest recht unbeholfen. Die bereits ausführlich kritisierte Übersättigung von Produktion und Songwriting trägt maßgeblich dazu bei, dass das neue Werk von <strong>FLOTSAM AND JETSAM</strong> insgesamt recht unreif klingt.</p>
<p>Nach dem eher zweifelhaften Genuss von &#8222;The End Of Chaos&#8220; bleibt festzuhalten, dass die fünf Musiker technisch brillieren, dabei aber das dringend benötigte Augenmaß bei der Dosierung von Höhepunkten sowie der Mischung der vielen verschiedenen Einflüsse vermissen lassen. Das Resultat davon ist ebenfalls ein Fall für die Sprüche-Kasse: <strong>Manchmal ist weniger einfach mehr!</strong></p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenartikel von:<em><strong> Johannes</strong></em></p>
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		<title>ELVENKING &#8211; Power und Folk im düsteren Zauberwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2017 11:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[elvenking]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
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		<category><![CDATA[Power]]></category>
		<category><![CDATA[Secrets of the Magick Grimoire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz passt man nicht auf, da steht schon wieder ein neues ELVENKING-Album vor der Tür. Bisher gar nichts davon mitbekommen (dabei habe ich die letztens noch live gesehen!), dachte ich mir, ich hör mal rein. Nach einem arkan-mystischen Intro geht es auch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ELVENKING</strong> – “Secrets Of The Magick Grimoire”</h2>
<p><strong>Veröffenlichungsdatum: </strong>10.11.2017<br />
<strong>Dauer: </strong>60:01<br />
<strong>Label: </strong>AFM Records<br />
<strong>Genre: </strong>Folk/Power Metal<br />
</div></div></div>
<p>Kurz passt man nicht auf, da steht schon wieder ein neues <strong>ELVENKING</strong>-Album vor der Tür. Bisher gar nichts davon mitbekommen (dabei habe ich die letztens noch live gesehen!), dachte ich mir, ich hör mal rein.</p>
<p>Nach einem arkan-mystischen Intro geht es auch sofort los mit <em>„Invoking The Woodland Spirit“</em>. Kompromisslos gibts die volle Power-Metal-Breitseite: energetische Double-Bass, Chorgesang, schnelle und ausschweifende Melodien, Gitarren- und Keyboardsoli und dazu die typischen, kraftvollen Power-Vocals von Sänger <strong>Damna</strong>. Ein sehr starker Song, mit dem sich die Band definitiv von einer ihrer besten Seiten zeigt. Vor allem der Chorus weiß den Hörer in bester Elfenmanier in die höchsten, lichtesten Baumkronen mitzunehmen – und ist mit einer der besten, den die Italiener in ihrer ganzen Laufbahn komponiert haben.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AL_NO7DL4EU?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ein düster-magischer Schleier</h2>
<p>Weiterhin hält sich das Album (wie auch der Vorgänger) fast immer schön in Power-Metal-Gefilden, ohne dabei die Fiedel- und Folkseite außer Acht zu lassen. Besonders bei <em>„The Horned Ghost And The Sorcerer“</em> sowie <em>„The Wolves Will Be Howling Your Name“</em> kommt letzteres zur Geltung. Geigensoli, Akustikgitarren und Schamanentrommeln sorgen für ein sehr folkiges Erlebnis. Das gesamte Werk ist textlich und musikalisch-konzeptuell von einem etwas düster-magischen Schleier umgeben. Dies allerdings, ohne das die elvenkingsche Fröhlichkeit sowie Kraft und Geschwindigkeit zu kurz kommen. In manchen der Lieder, so etwa bei <em>„A Grain Of Truth“</em> tritt auch wieder die eine oder andere Growl-Passage auf. Für diese ist diesmal Guest Artist <strong>ANGUS NORDER</strong> (<a href="http://www.centurymedia.com/artist.aspx?IdArtist=153"><strong>WITCHERY</strong></a>, <a href="https://thesignrecords.bandcamp.com/album/nekrokraft-will-o-wisp"><strong>NEKROKRAFT</strong></a>) zuständig. Die Orchestrierungen des Albums sind größtenteils das Werk von <strong>JONNY MAUDLING</strong> (<a href="http://www.mydyingbride.net/"><strong>MY DYING BRIDE</strong></a>, <a href="http://www.bal-sagoth.com/V7/index.html"><strong>BAL-SAGOTH</strong></a>).</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sOIeex5dQ2E?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ein gut funktionierendes Live-Rezept</h2>
<p>Alles in allem bietet „Secrets Of The Magick Grimoire“ also viel Abwechslung, aber für <strong>ELVENKING</strong>-Verhältnisse nicht viel Neues. Die meisten Songs scheinen zudem alle, als würden sie Live sehr gut funktionieren. Gerade mit der folkigen Hypermelodik, sowie dem Wechselspiel zwischen schnellen, zum Tanzen auffordernden Parts und durchkomponierten ruhigeren Folkpassagen, haben sich <strong>ELVENKING</strong> ein immer gut funktionierendes Live-Rezept zusammengestellt. Und das ist beim neuen Album nicht anders. Trotz all dem muss ich leider auch sagen, dass „Secrets Of The Magick Grimoire“ keines ihrer besten Alben ist. Woran es genau liegt, kann ich nicht sagen, aber der Funke springt bei keinem der Songs (außer <em>„Invoking The Woodland Spirit“</em>) so richtig über. Die Überzeugungskraft, die der erste Track an den Tag legt, das Mitreißende, daran mangelt es generell etwas. Vielleicht liegt es daran, wie die Melodien komponiert sind. Vielleicht an etwas ganz anderem.</p>
<p><strong>ELVENKING</strong> haben die Tendenz, mal überzeugendere Werke zu schreiben, mal weniger überzeugendere. „Secrets The Magick Grimoire“ ist definitiv kein schlechtes Album, fällt für mich aber leider in die zweite Kategorie. Enttäuscht bin ich keinesfalls. Aber das Bedürfnis, die Platte jetzt sofort noch ein paar Mal aufzulegen, ist auch nicht wirklich aufgekommen. Wie gesagt, live wird dies vielleicht eine ganz andere Sache sein, aber außer dem ersten Track fehlt es dem Album trotz aller Durchkomponiertheit und Abwechslung leider an Wirkungskraft.</p>
<p><a href="https://www.elvenking.net/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/elvenking.official/">Facebook</a></p>
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		<title>DIE APOKALYPTISCHEN REITER &#8211; Sie sind zurück!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 07:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[All you need is Love]]></category>
		<category><![CDATA[Apokalytischen]]></category>
		<category><![CDATA[Der Rote Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Power]]></category>
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		<category><![CDATA[Riders on the Storm]]></category>
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		<category><![CDATA[wir sind zurück]]></category>
		<category><![CDATA[Zurück]]></category>
		<category><![CDATA[Zurück (zurück)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIE APOKALYPTISCHEN REITER – Der Rote Reiter Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 54:28 min. Label: Nuclear Blast Stil: Metal Die REITER sind zurück (zurück)! Und das voll neuer Kraft und Elan. Nach drei Jahren Pause präsentieren die wechselhaften Allround-Metaller ihr neuestes Werk „Der Rote ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.reitermania.de"><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER </strong></a>– Der Rote Reiter<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 54:28 min.<br />
Label: <a href="http://www.nuclearblast.de/de/shop/index.html">Nuclear Blast</a><br />
Stil: Metal</p>
<p>Die <strong>REITER</strong> sind zurück (zurück)! Und das voll neuer Kraft und Elan. Nach drei Jahren Pause präsentieren die wechselhaften Allround-Metaller ihr neuestes Werk „Der Rote Reiter“. Die Band verspricht, so <em>„entfesselt, ungestüm und kraftvoll“</em> wie seit langem nicht mehr zu klingen, und das intensivste Album seit „All You Need Is Love“ abzuliefern. Das hört sich doch interessant an – besonders für jemanden wie mich, der über die letzten Jahre leider ein bisschen den Hang zu ihren neueren Werken verloren hat. Vielleicht gerade, weil die alte Härte immer mehr einer etwas einfacher verdaubaren, fast poppigeren Attitüde zu weichen schien. Mal sehen, wie sehr diese Versprechen gehalten werden können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/HEGfWqxT8iY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Die ersten drei Singles</h2>
<p>Mit „<em>Wir Sind Zurück</em>“ kam mir schon vor Monaten die erste Single des Albums zu Ohren. Ein schneller Song, der schematisch genau das macht, was er soll: Er reitet dem Album voraus, mit der Message der Rückkehr der „alten“ <strong>APOKALYPTISCHEN REITER</strong>. Und das voller Energie, schön preschend und ohne viel herumzufackeln. Straight und relativ einfach gehalten macht er klar, was Sache ist: Schnelles Riffing, ja sogar Blast Beats und geschriene Vocals – sie sind zurück! Ich möchte allerdings jetzt das Wort „zurück“ bitte erstmal ein paar Tage nicht mehr hören und sehen. Es folgt die zweite Single – <em>„Der Rote Reiter“</em> – mit tiefen Growls, Doublebass und bösen Gitarren. Leider fühlt das alles sich irgendwie unnatürlich und aufgesetzt an – gerade im Vergleich zu „All You Need Is Love“ oder anderen älteren Schinken. Punkte für den guten Willen gibt&#8217;s aber trotzdem. Die dritte Single, <em>„Auf Und Nieder“,</em> kommt zwar mit interessantem Video, klingt aber fast wieder wie ein relativ unkreativer Popsong. Fand ich erst etwas enttäuschend in Bezug auf die vorigen beiden und das Versprechen von Energie und Härte. Erst nach mehrmaligem Hören erschließt sich mir im Rahmen des Gesamtwerks der Sinn des Liedes so wirklich.</p>
<p><em>„The Great Experience Of Extasy“</em> ist wohl der alternativste Song der Scheibe. Wieder treffen Blast Beats&nbsp; auf harte Riffs. Doch dazu gibt&#8217;s diesmal Mönchsgesang, Stampferei und Schreie in einer Sprache, die zumindest mir nicht bekannt ist. Es gefällt. Mein persönlicher Favorit ist <em>„Franz Weiss“</em>. Keine Ahnung wer der Dude ist, aber er ist mir sympathisch. Und zugegebenermaßen ist sorgenfreie, positive Atmosphäre schaffen etwas, das die <strong>REITER</strong> schon immer ziemlich gut konnten. Auch die Energie des Tracks ist, erzeugt durch hohes Tempo und eben diese upliftende Positivität, nicht zu unterschätzen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/82qg7DuOu78?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Halten sie ihr Versprechen?</h2>
<p>Insgesamt stimmt also schon mehr oder weniger, was versprochen wurde. Die Power ist da. Wieder da. Wenn ich auch den Vergleich zu „All You Need Is Love“ etwas übertrieben finde, so katapultiert mich das Hören der Platte doch immerhin in „Riders On The Storm“- oder „Samurai“-Zeiten (<em>zurück </em>– Verdammt!). Die Texte tänzeln leider teilweise etwas zu sehr auf der Grenze zwischen schöner Lyrik und Kalenderspruchpoesie umher, aber das ist sowieso ein altbekanntes, gelegentlich wiederkehrendes Phänomen bei dieser Band. Nichts Unerwartetes also.</p>
<p>Also ist „Der Rote Reiter“ quasi ein neues „Riders On The Storm“? Jein. Wenngleich auch hier zwischen rauer Härte und positiven Vibes die Energie auf ähnlichem Level gehalten wird, so kommen die Lieder größtenteils leider nicht ganz an das Level an Qualität heran, das die 2006er-Scheibe hervorbrachte. Je öfter man das neue Album allerdings hört, desto mehr scheint es sich einem gefällig zu machen. Besonders kleine Dinge, die mich Anfangs störten (zum Beispiel, dass der Refrain von <em>„Herz In Flammen“</em> fast genau so klingt, wie der von <em>„Wir Hoffen</em>“), taten dies nach dem zweiten Mal nicht mehr. Was die <strong>REITER</strong> auf jeden Fall mit diesem Werk gezeigt haben, ist, dass sie keine von denen Bands sind, die man nach einem nicht so sehr mundenden Album für immer abschreiben kann. Man weiß bei ihnen nie so genau, was als nächstes kommt – und so bleibt es zumindest immer spannend.</p>
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		<title>Festival mit Biergartenflair &#8211; Metal United Festival 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[festival]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. und 5. August fand dieses Jahr zeitgleich mit&#160;Wacken das&#160;Metal United&#160;im oberpfälzischen Regensburg statt. Statt gigantische Menschenmassen und Headlinern mit Millionenpublikum hat man sich hier wie eine Rebellion gegen den Festivalriesen für kleinere, aber trotzdem hochkarätige Acts entschieden. Um mir einmal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. und 5. August fand dieses Jahr zeitgleich mit&nbsp;<strong>Wacken</strong> das&nbsp;<strong>Metal United&nbsp;</strong>im oberpfälzischen Regensburg statt. Statt gigantische Menschenmassen und Headlinern mit Millionenpublikum hat man sich hier wie eine Rebellion gegen den Festivalriesen für kleinere, aber trotzdem hochkarätige Acts entschieden. Um mir einmal einen Überblick zu verschaffen, bin ich zum Airport Obertraubling gepilgert und habe mir die ganze Sache einmal angesehen.</p>
<h2>Tag 1: Sicherheit und super Sound</h2>
<p>Ich muss zugeben, ich bin nicht am Campingplatz angereist, da ich bei Freunden schlafe, jedoch habe ich mit ein paar Leuten bezüglich der Anreise gesprochen. Diese lief recht glatt, obwohl der Campground recht klein und schnuckelig ist. Da man eine Gebühr von 15€ entrichten muss, wurde auch hier streng kontrolliert wer reinkommt. Ob das gut oder schlecht ist, sieht wohl jeder anders.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20843" aria-describedby="caption-attachment-20843" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" class="size-large wp-image-20843" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min-1024x768.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20843" class="wp-caption-text"></strong> <strong>MYNDED</strong></figcaption></figure>
<p>Aber nun zurück zu mir: Es ist 16 Uhr und aufgrund meiner Verwirrtheit mit dem ÖPNV bin ich etwas später als geplant dort. Am Einlass gibt es keine lange Schlange. Wieso warte ich dann trotzdem länger? Ach ja! Securities! Naja, dann hole ich mir erstmal mein Bändchen ab und gehe dann hinein – scheint ja nicht so viel los zu sein. Leider gibt es schon hier meinen ersten Wermutstropfen. Ich und einige andere werden&nbsp;sehr unfreundlich behandelt und ich muss mich selbst für einen Schlüssel rechtfertigen. Klar ist die Sicherheit wichtig, aber ein freundliches &#8222;Hallo&#8220; könnte schon einiges bewirken und ich bin wohl nicht der Einzige, der so denkt. Drinnen angekommen, merkt man wiederum nichts von Sicherheitspräsenz. Irgendwie komisch, aber gut, solange es irgendwie funktioniert &#8230;</p>
<p>Die erste Band des Tages&nbsp;<strong>SLAUGHTERER&nbsp;</strong>&#8230; habe ich verpasst. Egal,&nbsp;die nächste Band steht schon in den Startlöchern. Davor gibt es aber noch die Umbaupause. Doch was sehe ich da? Ein Biergarten! Wie es mein bayerischer Ursprung verlangt, muss ich diesen natürlich austesten. Also wird ein Bier geschnappt und sich an eine der Bänke gesetzt. Gemütlich ist es und man könnte fast vergessen, dass man auf einem Festival ist. Und passend wie die Faust aufs Auge betreten nach knappen 15 Minuten die Thrasher von&nbsp;<strong>MYNDED&nbsp;</strong>die Bühne. Das Publikum ist dabei jedoch sehr rar gesät. Nicht einmal die ersten beiden Reihen vor dem Podium sind besetzt. Der Rest hat es sich im Biergarten gemütlich gemacht. Ein Trend, der das gesamte Festival über andauern soll. Die Band lässt sich dadurch jedoch nur wenig beirren und spielt ihr Set runter. Der Sound ist dabei wirklich sehr gut, was ich ehrlich gesagt nicht erwartet hätte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20858" aria-describedby="caption-attachment-20858" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" class="size-large wp-image-20858" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-1024x682.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20858" class="wp-caption-text"><strong>TELL YOU WHAT NOW</strong></figcaption></figure>
<h2>Kleines Publikum und fette Party</h2>
<p>Nach dem rund dreiviertelstündigen Set besteigen nun&nbsp;<strong>TELL YOU WHAT NOW</strong>, deren Sänger den YouTube-Fans als&nbsp;<strong>Frodo</strong> bekannt sein könnte, das Podium. Ich kannte die Band vorher nur durch ein paar Onlineauftritte, weshalb ich gespannt bin, wie sich die Berliner auf den Bühnen schlagen. Das Ergebnis: großartig. Clean und gutturaler Gesang, ebenso wie ihre Instrumente klingen durchweg gut. Jetzt merke ich auch die Vorteile von sehr wenigen Zuschauern. Statt einfach ihr Set runterzuspielen, gibt es auch Zuschauerinteraktion. Nicht jedoch einfaches Vor- und Nachsingen! Es wird tatsächlich mit uns geredet und auch ein Bier zu teilen lässt man sich nicht nehmen. Kann ein Festival sich noch familiärer anfühlen?</p>
<p>Bei&nbsp;<strong>EDEN&#8217;S DECAY&nbsp;</strong>geht es nun wieder ernster zu. Gut, bei Black Metal einen auf Partystimmung zu machen ist aber auch nicht so passend. Die Jungs sind schon jetzt mein Favorit und werden auch mein Festivalhighlight werden. Der Klang und die Stimmung passen hier perfekt, jedoch wird die Show von einer überboten: Das Bühnenangebot des ersten Headliners&nbsp;<strong>NOTHGARD</strong>, die zweite Band von <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Gitarrist <strong>Dom</strong>, macht mich noch ein gutes Stück mehr<strong>&nbsp;</strong>an. Auch mit einem Mann weniger an den Gitarren schaffen es die Bayern die sonst so träge Menge doch noch einmal mehr anzuheizen und sogar mehrere Walls of Death zustande zu bringen. Ist das Konzert das Ende des Spektakels? Denkste!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20869" aria-describedby="caption-attachment-20869" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" class="wp-image-20869 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-1024x682.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20869" class="wp-caption-text"><strong>NORTHGARD</strong></figcaption></figure>
<p>Mit der&nbsp;<strong>Mosher&#8217;s Night&nbsp;</strong>rund um&nbsp;<strong>DJ Schnapsi&nbsp;</strong>wird noch einmal zum Abschluss und zur Feier des Tages eine Metal-Disco geboten &#8230; bis fünf Uhr morgens! Wieso zur Feier? Der &#8222;Special Guest&#8220;&nbsp;<strong>DarkSiffler</strong> hat Geburtstag und das wird hier mit zwei Stripperinnen gefeiert. Ich selbst bin zwar nicht wirklich ein Fan von solchen Veranstaltungen (was soll ich hier tun? Headbangen? Tanzen? Mich besaufen?), aber ich muss zugeben, dass die Musik recht gut zwischen Klassikern und neueren Hits abgemischt wurde und die Stimmung recht ausgelassen war. Kurz nach eins habe ich aber genug davon und begebe mich in Richtung Bett.</p>
<h2>Tag 2: Solide und Durchschnitt statt extravagant</h2>
<p>Neuer Tag, neue Verwirrung mit den Öffis. Naja gut, Schlaf ist auch noch ein Problem. Auf jeden Fall habe ich es deswegen nicht geschafft, die Bands der Biergartenstage,&nbsp;<strong>2ND UNIT</strong> und&nbsp;<strong>SCHINDTERGSPANN</strong>, ebenso wie die ersten Kapellen der Main Stage,&nbsp;<strong>MORPHOSYS&nbsp;</strong> und&nbsp;<strong>PRECIPITATION</strong>, zu sehen. Macht nichts, denn der Abend ist ja noch jung und es gibt noch einiges an Musik, zu dem es den Kopf zu schütteln gibt.</p>
<p>Den Auftakt macht demnach&nbsp;<strong>ANCIENT PROPHECY&nbsp;</strong>für mich. Geboten wird klassischer Heavy Metal. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dafür wird auch hier wieder recht viel auf der Bühne rumgeblödelt und viel mit dem Publikum interagiert. Lobenswert! So macht es auch ohne zehntausende Leute weiterhin Spaß. Ein wenig anders sieht es da bei den&nbsp;Death-Metallern von&nbsp;<strong>EPSILON&nbsp;</strong>aus. Der Sound: rabiat, hart und total übersteuert. Dementsprechend (und auch wegen ein wenig Eintönigkeit) habe ich nach wenigen Songs die Schnauze voll. Dafür ist aber mein Magen leer und es werden die Essensmöglichkeiten ausgecheckt. Die sind leider sehr überschaubar (also recht abwechslungsarm)&nbsp;und werden zu Durchschnittspreisen geboten. Praktisch gibt es Bratwurst und Steak im Semmel, ebenso wie Burger und Burritos. Auch der einzige Stand voller Accessoires und Deko ist recht klein. Naja, ich habe eh nicht vor, mir viel zu kaufen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20859" aria-describedby="caption-attachment-20859" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" class="size-large wp-image-20859" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-1024x682.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20859" class="wp-caption-text"><strong>STORMHAMMER</strong></figcaption></figure>
<p>Frisch gestärkt mache ich mich nun auf zum Power Metal von&nbsp;<strong>STORMHAMMER</strong>. Anfangs ist der Sound hier auch wieder etwas übersteuert, aber im Laufe des Sets verbessert sich das. Die Stimme des Sängers ist dabei nicht wie von diesem Genre gewohnt hoch, sondern sehr tief und wird mit ein paar Growls aufgelockert. Das Konzert macht mir durchweg Spaß und trotz weiterhin geringem Publikum wird ordentlich Stimmung gemacht. Ähnlich sieht es auch beim Kontrastprogramm von&nbsp;<strong>OBSCENE</strong> aus. Gut, die Musik ist zwar nicht dieselbe, aber trotzdem wird die Stimmung aufrecht erhalten. Ich muss zugeben: Hier wird auch nichts Extravagantes geboten, dafür ist der Metalcore solide und macht Spaß.</p>
<h2>Und sie können doch feiern!</h2>
<p><strong>REYSSWOLF&nbsp;</strong>sitzen bei mir ein wenig zwischen den Stühlen. Zwar wird hier die ohnehin angeheiterte Stimmung noch einmal ein Stück höher gebracht. Jedoch muss ich zugeben, dass ich nicht so begeistert von der Musik bin. Zwar wird mir als Folk-Fan ein starker Fokus auf den Dudelsack gegeben, aber ich werde trotzdem nicht ganz warm damit. Dem Rest scheint es zu gefallen und es werden auch die Faulen auf den Bierbänken aus ihrer Trägheit rausgerissen. Somit lasse ich es mir nicht nehmen, auch nochmal ordentlich mitzufeiern.</p>
<p>Den Abschluss des Abends, und somit des Festivals, findet für mich wieder in der Hallenstage statt. Hier spielt nun ab 23 Uhr der Act, auf den ich mich am meisten freue:&nbsp;<strong>ORDEN OGAN</strong>, die mit ihrem Power Metal mittlerweile schon als &#8222;Erben <strong>BLIND GUARDIAN</strong>s&#8220; betitelt werden. Ich scheine nicht der Einzige zu sein, der Bock auf die Jungs hat, denn die Halle ist sehr gut gefüllt. Neben Klassikern wie <em>&#8222;Fever&#8220;</em> oder <em>&#8222;The Things We Believe In&#8220;</em> wird die Zuschauerschaft auch mit Songs aus dem neuen Album &#8222;Gunmen&#8220; beglückt. Der Menge scheints zu gefallen und das tut es mir auch – trotz &#8222;Konzertsauna&#8220;, wie es Sänger <strong>Seeb</strong>&nbsp; scherzhaft aufgrund der Schweinehitze betitelt. Insgesamt ist das Konzert ein würdiger Abschluss für das Festival.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20870" aria-describedby="caption-attachment-20870" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" class="wp-image-20870 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-1024x682.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20870" class="wp-caption-text"><strong>ORDEN OGAN</strong></figcaption></figure>
<h2>Klein aber fein?</h2>
<p>Als Fazit kann ich sagen, dass das&nbsp;<strong>Metal United Festival 2017&nbsp;</strong>ein nettes, kleines Undergroundfestival ist. Leider ist es ein wenig zu nett und bequem, was wohl dem Biergarten-Flair zu schulden ist. Es wäre schön gewesen, wenn mehr Leute in die Gänge gekommen wären, jedoch kann man da auch nichts machen. Wo man aber etwas verbessern kann, wäre bei der Security, die unfreundlich und ein wenig willkürlich wirkte (mal wurde extrem kontrolliert, mal wurde man einfach durchgewunken). Ebenso sollte man ein wenig an einem reibungsloseren Ablauf arbeiten. Zu oft ist das Equipment und der Sound ausgefallen. Wenn diese Punkte für das nächste und die Jahre danach weiter ausgebaut werden können, denke ich, kann sich dieses Festivalkleinod zu einem echten Geheimtipp in Bayern entwickeln.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/46K-cOqX3UQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bilder mit freundlicher Genehmigung von <strong>Erwin Novak</strong> und&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/RockaPicture/">Rock&#8217;n&#8217;Fucking Roll Pictures</a></p>
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		<title>Metalheads vereint euch! – Vorbericht Metal United Festival 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2017 07:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>4. und 5. August: Alle Metalheads sind in&#160;Wacken.&#160; Alle? Nein! Ein Veranstalter im oberpfälzischen Regensburg fängt an, dem Festival-Riesen Widerstand zu leisten. Der bayrische Untergrundkonter hört auf den Namen&#160;Metal United Festival&#160;und findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Dass es zu ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>4. und 5. August: Alle Metalheads sind in&nbsp;<strong>Wacken.&nbsp;<br />
</strong>Alle? Nein! Ein Veranstalter im oberpfälzischen Regensburg fängt an, dem Festival-Riesen Widerstand zu leisten. Der bayrische Untergrundkonter hört auf den Namen&nbsp;<strong>Metal United Festival&nbsp;</strong>und findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.</p>
<p>Dass es zu einer zweiten Auflage kommt, war abzusehen. Schon im letzten Jahr konnten die Regensburger großen Erfolg verbuchen. In dieser Ausgabe wird wieder der Flugplatz Obertraubling mit einer Outdoor- und einer Indoorbühne unsicher gemacht, während man im Biergarten entspannen kann.&nbsp;</p>
<p>Das Lineup ist für ein so junges Festival geradezu herausragend, da nicht nur lokale Schmankerl und Underground Bands gezeigt werden, sondern ebenso bekannte Kapellen. So sehen wir neben den Power Metal Senkrechtstartern von&nbsp;<strong>ORDEN OGAN&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>NOTHGARD&nbsp;</strong>(Zweitband des&nbsp;<strong>EQUILIBRIUM</strong>-Gitarristen Dom) auch&nbsp;<strong>TELL YOU WHAT NOW</strong>,&nbsp;<strong>AMMYT&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>MORPHOSYS</strong>, um einen kleinen Querschnitt zu liefern. Genremäßig ist hierbei von Power, Death, Black und Thrash Metal, sowie Metalcore vertreten und somit für jeden etwas dabei. Wer danach noch nicht genug hat, kann Freitag Nacht die sogenannte&nbsp;<strong>Mosher&#8217;s Night</strong>, einer After Show Party im Metal-Disco-Stil, besuchen.&nbsp;</p>
<p>Preislich liegt das Ganze bei angenehmen <strong>34€</strong> excl. Gebühren, jedoch ohne Camping. Wer mit dem Zelt dort übernachten will, der muss zusätzlich noch &nbsp;einmal <strong>15€</strong> excl. Gebühren draufblechen. Trotzdem ein vergleichsweise geringer Preis für zwei Tage Festival. Wie das Metal United Festival dann ablaufen wird, ob die Organisation glatt geht, der Sound passt und wie die Preise an den Ständen vor Ort aussehen, werde ich Anfang August herausfinden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/MetalUnitedFestivalRegensburg/">Facebook</a><br />
<a href="http://www.metalunitedfestival-regensburg.de/index.html">Website</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild mit freundlicher Genehmigung von Metal United Festival Regensburg</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenn Nerds Metal machen &#8211; SKELETOON</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2017 14:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Clock]]></category>
		<category><![CDATA[Freedom Call]]></category>
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		<category><![CDATA[Ticking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SKELETOON&#160;&#8211; Ticking Clock Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017 Dauer: 36 Min. Label: Revalve Records Genre: Power Metal Metal und Nerds gehören doch irgendwie zusammen, oder? Was liegt denn da näher, als sich einfach in seinem Stil der Geek-Kultur zu verschreiben? Und warum machen wir das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SKELETOON&nbsp;</strong>&#8211; Ticking Clock<br />
Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017<br />
Dauer: 36 Min.<br />
Label: Revalve Records<br />
Genre: Power Metal</p>
<p><span id="more-14866"></span></p>
<p>Metal und Nerds gehören doch irgendwie zusammen, oder? Was liegt denn da näher, als sich einfach in seinem Stil der Geek-Kultur zu verschreiben? Und warum machen wir das nicht einfach noch zusätzlich unglaublich fröhlich? Das haben sich vermutlich die Jungs von&nbsp;<strong>SKELETOON&nbsp;</strong>gedacht, als sie ihr neuestes Album schrieben. Es wird ein fröhlicher Power-Metal-Stil versprochen, der eine Hommage an die Freunde von Videospielen, Comics und Co. darstellen soll. Doch kann das überzeugen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ja sind wir denn hier bei FREEDOM CALL?</h3>
<p>Das Intro klingt zumindest sehr nach Nerdtum. Wir hören diverse Hits der 80er und 90er, wie zum Beispiel dem Ghostbusters-Theme. Doch dann legen auf einmal die Gitarren los. Die Melodie des ersten Songs <em>&#8222;Dreamland&#8220;</em> frisst sich sofort im Ohr fest und tatsächlich klingt das Lied so, als würde man es am besten an einem sonnigen Sommertag im Auto auf dem Weg in den Freizeitpark hören.&nbsp;In Verbindung mit der Stimme des Sängers <strong>Tomi Fooler</strong> hat das fast schon etwas vom <a href="https://silence-magazin.de/fantastisch-glorreich-mitreissend-freedom-call/">neuen&nbsp;<strong>FREEDOM CALL</strong>-Album</a>.&nbsp;</p>
<p>Die wohl größte Überraschung folgt dann schon im zweiten Lied <em>&#8222;Drowning Sleep&#8220;</em>. Irgendwie kommt mir die Stimme des Sängers in der zweiten Strophe so bekannt vor. Ist das etwa &#8230; Ja! Wir hören <strong>Jonne Järvelä</strong><strong>&nbsp;</strong>der finnischen Folk-Metaller&nbsp;<strong>KORPIKLAANI</strong>! Eine schon jetzt willkommene Abwechslung zur vergleichsweise sehr hohen Gesangsstimme im Rest. Danach fühlt man sich wieder wie bei&nbsp;<strong>FREEDOM CALL</strong>, denn mit <em>&#8222;Night Ain&#8217;t Over&#8220;</em> wird wieder fröhliche Kost mit Ohrwurmpotenzial geliefert.&nbsp;</p>
<p>Aber worum gehts denn eigentlich in &#8222;Ticking Clock&#8220;? Auch wenn die Italiener ihren Stil als Nerd-Metal bezeichnen, geht es hier eher weniger um Videospiele, Comics und Co., obwohl der Anfang dies vermuten lässt. In ihrem mittlerweile zweiten Werk geht es vielmehr um Traumwelten, was man dort alles tun kann und wie langweilig das Wach-Sein eigentlich sein kann. &#8222;Schlaf ist super! Dort kann man spaßige Dinge tun, über die Vergangenheit nachdenken und so weiter!&#8220; – So fühlt sich der Aussagekern an. Ach ja: Und dann geht es hin und wieder zusätzlich darum, wie es ist, erwachsen zu werden. Um aber doch noch ein wenig die Kurve zur Nerd-Schiene zu kriegen, gibt es hier und da noch ein paar Einwürfe zu Zeitreise und Timelords aus der BBC-Serie <strong>&#8222;Doctor Who&#8220;</strong>.</p>
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<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/skeletoon.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/skeletoon.jpg" alt="" width="960" height="876" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/skeletoon.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/skeletoon-300x274.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/skeletoon-750x684.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a>
<h3>So geht Abwechslungsreichtum!</h3>
<p>Nach ein paar schnelleren, fröhlichen Titeln und einem etwas ruhigeren Abschnitt folgt nun die obligatorische Ballade. Das Klangbild wird in <em>&#8222;Watch Over Me&#8220;</em> von einem Piano und Streichern geprägt. Einerseits wird hier zum Schwelgen in Erinnerungen eingeladen und gleichzeitig fühle ich mich, als würde ich gleich schlafen wollen. Komische Mischung. Aber keine Sorge: Bei den zwei Folgeliedern&nbsp;wird man&nbsp;direkt aus seiner Schlafstimmung herausgezogen, welche mit thrashigen Gitarren und hohen Tempi für ordentlich Action sorgen. Doch mittlerweile, nach rund zwei Dritteln, geht mir die Stimme von <strong>Tomi Fooler</strong> etwas auf die Nerven. Zu hoch, zu schrill, zu nervig. Darüber können auch die gut eingespielten Soli nicht wirklich hinwegtrösten.</p>
<p>Kurz vor Schluss bekommen wir dann nochmal etwas ruhigere Kost mit Akustikgitarren, die Lagerfeuerstimmung verbreiten – und es wird nicht so schrill gesungen! Meine Ohren bedanken sich dann doch ein wenig. Den Abschluss macht dann <em>&#8222;The Awakening&#8220;</em>. In den ersten Riffs fühle ich mich fast schon wie bei&nbsp;<strong>HÄMATOM</strong>, nur um dann in Richtung&nbsp;<strong>MEGADETH&nbsp;</strong>geworfen zu werden. Nach dem Intro&nbsp;finden <strong>SKELETOON</strong>&nbsp;aber dann doch wieder zum eigenen Stil zurück. Gut, es ist nicht mehr so fröhlich, aber dennoch markant. Nach knapp unter elf Minuten werden wir dann endgültig aus dem Album entlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/B5YWp2QMYYU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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<p>Doch was bleibt zurück? Naja, eigentlich nicht viel. &#8222;Ticking Clock&#8220; ist ein kurzweiliges Erlebnis, das für den Moment des Hörens unterhält, aber nicht weiter nachhallt. Es geht um die Freude im Moment und viel weniger um das Anregen zum Nachdenken. Wieso denn eigentlich? Das Thema wäre doch eigentlich sehr passend gewesen – und wer sagt denn, dass Power Metal nicht fröhlich und tiefgründig zugleich sein kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bilder mit freundlicher Genehmigung von&nbsp;<strong>SKELETOON</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SKELETOONS&nbsp;</strong>offizielle <a href="http://www.skeletoonband.com/">Website</a><br />
<strong>SKELETOON&nbsp;</strong>auf <a href="https://www.facebook.com/Skeletoonband/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wenn-nerds-metal-machen-skeletoon/">Wenn Nerds Metal machen &#8211; SKELETOON</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Gewitter, Matsch und Heavy Metal &#8211; Das Festival-Kleinod im Schwabenländle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 05:15:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewitter-matsch-und-heavy-metal-das-festival-kleinod-im-schwabenlaendle/">Gewitter, Matsch und Heavy Metal &#8211; Das Festival-Kleinod im Schwabenländle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegebenermaßen findet man kleine Festivals an jeder Ecke, denn fast jedes Kaff scheint ein eigenes zu haben. Das fängt schon bei den bekannteren Vertretern, wie dem <b>METAL FRENZY, DARK TROLL</b>, oder dem <b>RAGNARÖK-FESTIVAL </b>an. Ein solches ist auch <b>ROCK AM HÄRTSFELDSEE</b>, welches dieses Jahr vom <b>24.-25. Juni</b> zum 20. Mal in <b>Dischingen (Landkreis Heidenheim) </b>stattfand. Da ich langjähriger Besucher bin und euch auch mal ein Festival im südlichen Teil Deutschlands vorstellen wollte, begab ich mich natürlich dorthin (jedoch nur am Samstag aus arbeitstechnischen Gründen) &#8211; einerseits, weil es für mich fast schon zur Tradition geworden ist, andererseits, weil mir das Lineup zusagte, doch dazu später mehr.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><i>Von Regen, Matsch und fliegenden Zelten</i></span></p></blockquote>
<p>Samstag, 14 Uhr. Ich packe meine Sachen, hole mein Bier und begebe mich zu meinem Kumpel, mit dem ich die 40-minütige Odyssee nach Dischingen antreten werde. Es ist angenehm warm &#8211; nicht zu kühl und nicht zu heiß &#8211; dazu ein leichtes Lüftchen. „Geil! So muss das sein! Ideales Festivalwetter!“. Das waren meine Gedanken zu dem Zeitpunkt, doch ich sollte mich irren, denn kaum bin ich am Festivalgelände angekommen, tummelten sich schon ein paar mehr Wolken am Himmel . Scheiß drauf! Wird schon nicht so schlimm werden. Denkste! Kaum war der erste Akt der Band <b>HACKNEYED</b>, die zwar gut klangen, aber die Menge noch nicht so richtig aufzuheizen vermochten, vorbei, ging es los.</p>
<p>Ich marschierte aus dem Zelt, welches den Konzertraum wiederspiegelt und genug Platz für Bühne und quasi alle Zuschauer bot (es ist also vergleichbar mit der T-Stage des <b>SUMMER BREEZE</b>), denn ich verspürte Hunger. „Pizza wäre nicht schlecht“. Ein kurzer Blick nach links vorbei an diversen kulinarischen Leckerbissen &#8211; <b>von asiatischer Nudelbox über Hamburger und Donuts</b> und das <b>alles zu sehr bezahlbaren Preisen</b> &#8211; lässt mich einen Blick auf die erwünschte Nahrungsquelle erhaschen, doch ich habe versprochen, auf jemanden zu warten. Dieser Jemand kam von rechts. Ein weiterer Blick nach oben in diese Richtung versprach nichts Gutes. Dunkle Wolken. Wind zieht auf. Es sollte wohl gleich regnen. „Egal! Wird schon noch genug Zeit bleiben, um Essen zu holen!“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3782" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-300x169.jpg" alt="RaH_3" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wie auf Knopfdruck &#8211; als hätte ich ungewollt einen Wetterzauberspruch gesagt &#8211; fing es in diesem Moment an, erst noch stärker zu winden und kurz darauf zu regnen. Ihr denkt jetzt vielleicht: „Nur ein bisschen Regen und ein bisschen Wind? Das macht doch einem richtigen Metaller nichts aus!“. Es war jedoch nicht nur so ein kleiner Niesel &#8211; die Windböen waren so stark, dass sich ein Zelt, welches ursprünglich einen Stand schützen sollte, sich verflüchtigte und auch die anderen Stände hatten schwer zu kämpfen. Eine gute halbe Stunde verging im Schutze des Pizzastandes, welcher zum Dank den Helfern Essen und alkoholhaltige Getränke ausgab.</p>
<p>Hierbei muss ich ein <b>großes Lob an die Organisation</b> aussprechen, denn dank Security, Feuerwehr und Co. konnten Verletztenraten der Ausmaße eines diesjährigen <b>ROCK AM RING </b>verhindert werden. Aber auch die Besucher blieben ruhig wie eh und je, was vermutlich davon kommt, dass das Gewitter fast schon zum Festival gehört wie der namensgebende See.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><i>Stimmungshoch und Stimmungstief</i></span></p></blockquote>
<p>Mit etwas Verzögerung gestärkt, machte ich mich nun auf den Weg zu den <b>DESASTER KIDS</b>, welche Core im Stile von <b>STICK TO YOUR GUNS</b> oder auch einmal hin und wieder <b>BRING ME THE HORIZON </b>spielten. Dies mag wohl dem einen oder anderen nicht gefallen, doch die Jungs haben es spielerisch wirklich drauf! Reinhören lohnt sich. Außerdem haben sie es ohne Mühe geschafft, der Menge, trotz Matsch und Schlamm (ja, auch im Zelt), einzuheizen. Leider habe ich von ihrem Konzert aufgrund meines Festsitzens nicht so viel mitbekommen, weshalb nach drei Songs für mich schon Schluss war.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3783" aria-describedby="caption-attachment-3783" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-300x169.jpg" alt="Soilwork" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3783" class="wp-caption-text">Soilwork</figcaption></figure>
<p>Das macht jedoch nichts, denn es kündigte sich mein <b>persönliches Highlight</b> der 2016er-Ausgabe von <b>ROCK AM HÄRTSFELDSEE </b>an: Die Folk-Rocker von <b>FIDDLER’S GREEN</b>, die wohl am wenigsten in das Lineup reinpassen wollten. Aber wen interessiert das schon? Sie vermochten es von Anfang bis Ende für eine mörderische Stimmung zu sorgen, das Publikum zu animieren und das Zelt zum Tanzen zu bringen. Auch wenn die Jungs nicht jedermanns Sache sind, so wird wohl niemand behaupten können, dass sie nicht wissen, wie man Party macht.</p>
<p>Nach Moshpit, Getanze und Mitsingen musste meine Kehle befeuchtet werden und womit geht das auf einem Festival besser, wenn nicht einem kühlen Bier? Dieses (ein lokales Bier) schmeckt nicht nur gut, sondern wird auch <b>zu humanen Preisen angeboten</b>. Zwei Euro für einen 0,4-Liter-Becher (+ zwei Euro Pfand)? Da habe ich schon teurer getrunken.</p>
<p>Nun war der Durst gelöscht und nach kurzer Umbaupause ging es zu dem <b>von mir am meisten erwarteten</b>, aber auch enttäuschendstem Acts des Abends: <b>SOILWORK</b>. Die Schweden um Björn „Speed“ Strid hatten es zwar spielerisch drauf, jedoch konnten sie die Menge nicht so ganz für sich gewinnen und es schien, als seien sie recht hilflos gewesen beim Versuch, etwas Action hineinzubringen. Das ging sogar so weit, dass gefühlt nur noch die Setlist heruntergespielt wurde, bis die Zeit rum war. Schade eigentlich, denn ich habe mich als langjähriger Hörer sehr darauf gefreut, die Truppe einmal live zu sehen.</p>
<p>Des Weiteren war hier der Sound zum Teil sehr schlecht, weshalb in meinem Ohr teilweise nur Tonmatsch ankam. Das Problem hatten aber hierbei nicht nur <b>SOILWORK</b>. Auch bei den anderen Bands gab es immer wieder Probleme mit dem Sound. Mal zu stark übersteuert, mal zu basslastig, so ging es den ganzen Abend. Leider hat sich das erst zum Headliner gebessert. Warum nicht gleich so? Und wieso kriegt man das seit Jahren nicht hin? Klar ist es in einem Zelt immer schwierig, eine gescheite Akustik zu bekommen, aber 2012 (wie schon gesagt, bin ich schon öfter hier gewesen) hat es doch auch geklappt &#8211; vor allem beim damaligen Headliner-Act <b>BLIND GUARDIAN</b>, die wirklich großartig klangen!</p>
<p>Die schlechte Akustik störte <b>DIRKSCHNEIDER</b> jedoch nicht und diese lieferten, Gott sei Dank, eine bessere Show ab, als ihr Vorgänger. Die Setlist bestand dabei hauptsächlich aus alten <b>ACCEPT</b>-Songs, was mich nach dem Interview, dass er keine solchen Songs mehr spielen will, ebenso wunderte, wie Andre auf dem <a href="https://silence-magazin.de/wetterkapriolen-und-ordentlich-auf-die-ohren/">Graspop Metal Meeting</a>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3784" aria-describedby="caption-attachment-3784" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3784" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-300x169.jpg" alt="Powerwolf" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3784" class="wp-caption-text">Powerwolf</figcaption></figure>
<p>Nach einer knappen Stunde hochkarätigem Heavy Metal und einer etwas zu langen als angepeilten Umbauzeit, kam es zum wohl am meisten erwarteten Gig des Abends: Der Headliner <b>POWERWOLF </b>kam auf die Bühne. Ja, Asche auf mein Haupt, aber die Jungs habe ich dieses Jahr zum ersten Mal gesehen und ich fand ihre Show tatsächlich sehr gut! Das Bühnenbild kann sich sehen lassen, ebenso wie ihre Fähigkeit, das Publikum zu animieren. Deswegen meine Empfehlung an alle, die halbwegs etwas mit <b>POWERWOLF</b>s Musik anfangen können und noch nicht live gesehen haben: Schaut sie euch ruhig einmal an! Ich für meinen Teil hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß. Gespielt wurde über die geplante Spielzeit hinaus mit zwei Zugaben, welche das Festival schön abrundeten.</p>
<p><span style="font-size: large;"><i>Wieso sollte ich also jetzt auf </i></span><span style="font-size: large;"><i><b>ROCK AM HÄRTSFELDSEE </b></i></span><span style="font-size: large;"><i>kommen, wenn es genug andere coole Kleinfestivals gibt?</i></span></p>
<p>Zugegebenermaßen ist dieses Festival am Ende des Tages auch nur eines von vielen, welche man überall in Deutschland findet. Es hat eine geringe Zuschauerzahl, ist sehr ländlich gelegen und die Preise sind alle sehr human. Für mich strahlt es jedoch einen Charme aus, der mich seit nunmehr sechs Jahren immer wieder hintreibt &#8211; sei es die <b>familiäre Atmosphäre</b>, oder die doch <b>sehr hochkarätigen Bands </b>(am dem See traten schon Größen wie <b>SAXON</b>, <b>W.A.S.P.</b>, <b>BLIND GUARDIAN</b>, <b>DARK TRANQUILLITY </b>und <b>MOTÖRHEAD </b>auf). Und genau das macht meiner Meinung nach den großen Unterschied: Hier im tiefen Süden findet man nicht so leicht ein gutes Festival mit solchen Bands. Da muss man schon weitaus weiter fahren und weitaus mehr als den Preis von <b>70 Euro für ein Festivalticket (40 Euro für eine Tageskarte)</b> blechen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3785" aria-describedby="caption-attachment-3785" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3785" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-300x169.jpg" alt="So sah das diesjährige Merch aus" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3785" class="wp-caption-text">So sah das diesjährige Merch aus</figcaption></figure>
<p>Also ist mein Fazit: Wenn ihr euch für ein paar Bands im Lineup interessiert und in der Nähe wohnt, lohnt es sich definitiv einmal vorbeizuschauen. Es ist bei weitem kein perfektes Festival, denn auch nach 20 Jahren gibt es noch viel zu schrauben, aber es ist ideal für Leute, denen die Vertreter <b>SUMMER BREEZE</b>, <b>BANG YOUR HEAD </b>und <b>WACKEN </b>zu groß sind.</p>
<p><u>Noch einmal alle Infos auf einen Blick:</u></p>
<p><b>Location: </b>Härtsfeldsee bei Dischingen (Landkreis Heidenheim)<br />
<b>Datum: </b>24.06.-25.06.2016<br />
<b>Preis: </b>72€ VVK; Tagesticket 42€<br />
<span lang="en-US"><b>Genres: </b></span><span lang="en-US">Heavy, Death, Power, Core, Folk, Thrash<br />
<b>Bands:</b></span><span lang="en-US"> Alsion, Hot Rod Mayhem, Kissin’ Dynamite, Destruction, Doro, Freiwild, Desaster Kids, Hackneyed, Soilwork, Fiddler’s Green, Dirkschneider, Powerwolf<br />
</span><a href="http://www.facebook.com/haertsfeldsee">Facebook </a><br />
<a href="http://www.rockamhaertsfeldsee.de">Homepage </a></p>
<hr />
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: Sascha</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewitter-matsch-und-heavy-metal-das-festival-kleinod-im-schwabenlaendle/">Gewitter, Matsch und Heavy Metal &#8211; Das Festival-Kleinod im Schwabenländle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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