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	<title>Prog Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 May 2026 13:49:16 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Prog Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VAMPILLIA &#8211; Irre und wirr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 10:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[vampillia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>6 sells!<br />
VAMPILLIA waren zuletzt als Vorband von ALCEST zu sehen, oder zu hören. </p>
<p>Die EP ist kürzer als mancher Autor normalerweise für ein Bier braucht aber hat es in sich.<br />
Sind die Japaner das CraftBeer im Kupfertank des Metal?! </p>
<p>Findet es raus, wir haben Infos!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>VAMPILLIA &#8211; &#8222;Happiness brought by endless Sorrow&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;11.05.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;06:05 Min.<br />
<strong>Label:</strong> TOT Records<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;&#8222;Brutal Orchestra&#8220;</div></div></div>
<blockquote>
<h3>Bereit für etwas ziemlich Abgefahrenes?</h3>
</blockquote>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/plaoX9kUehA" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29137" aria-describedby="caption-attachment-29137" style="width: 294px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-29137 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG-20181003-WA0012.jpeg" alt="" width="304" height="264" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG-20181003-WA0012.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG-20181003-WA0012-300x261.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG-20181003-WA0012-1024x890.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG-20181003-WA0012-750x652.jpeg 750w" sizes="(max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29137" class="wp-caption-text">Ein dritter Blick auf den Titel vor dem Druck hätte hier womöglich geholfen.</figcaption></figure>
<p>Nun, als an diesem Montag <strong>VAMPILLIA</strong> aus Japan als <strong>ALCEST</strong>-Vorhut die Bühne betraten, hatte mich komischerweise niemand vorher gefragt, ob ich bereit wäre für das, was da kommen würde. Der eher <strong>irreführende Name</strong> ließ mich irgendetwas aus der <strong>Dark/Gothic/Symphonic-Schiene</strong> erwarten, aber weit gefehlt. Die auf <strong>7 Leute</strong> (von 10!) abgespeckte Truppe, die da die Bühne des <strong>UT Connewitz in Leipzig</strong> bevölkerte, bot der größtenteils völlig auf kalten Fuß erwischten Masse eine musikalische Wand aus so ziemlich allem, was sinnbildlich für die moderne Evolution des Metals steht.</p>
<p>Aber: Alle Konfusionen beiseite, es geht hier schließlich um die <strong>2018er EP</strong> der Japaner: &#8222;Happiness brought by endless sorrow&#8220;. Oder wie mein direkt erworbenes Exemplar mir zu vermitteln versucht: &#8222;Happiness bringed by endless sorrow&#8220;. Kurz gegoogelt – nein, hier handelt es sich nicht um ein <strong>stilistisches Mittel</strong>. Der Fehler scheint der Band wohl erst aufgefallen zu sein, als die <strong>Scheibchen</strong> schon gedruckt waren.</p>
<h3>10 Euro für 6 Minuten Musik?</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29138" aria-describedby="caption-attachment-29138" style="width: 338px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-29138 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/Screenshot-601.png" alt="" width="348" height="196" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/Screenshot-601.png 846w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/Screenshot-601-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/Screenshot-601-750x422.png 750w" sizes="(max-width: 348px) 100vw, 348px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29138" class="wp-caption-text">Ein seltsames Trüppchen: VAMPILLIA aus Osaka</figcaption></figure>
<p>Das soll allerdings nicht die einzige Sonderbarkeit dieser wortwörtlichen <strong>Kurzspielplatte</strong> bleiben. Lediglich <strong>6:05 Minuten</strong> umfassen die <strong>4 Songs</strong>, die bei dieser Spiellänge wohl eher einen <strong>musikalischen Hustenanfall</strong> erwarten lassen. Aber auch hier liege ich mal wieder völlig daneben. <strong>VAMPILLIA</strong> bewegen sich in ihrer Musik so schnell von <strong>Black Metal</strong> über<strong> klassische Musik</strong> und <strong>Melodic Death Metal-Elemente</strong> bis zum<strong> Grindcore</strong>, dass es mich nicht einmal gewundert hätte, wenn der Sänger auf der Bühne mittendrin angefangen hätte, zu rappen. So federleicht springen die Japaner von einem Genre ins andere – definitiv keine plätschernde Hintergrundmucke.</p>
<p>Und auch die 4 Titel der Scheibe, die sich wider ihre Länge als durchaus in sich geschlossene Musikstücke mit erkennbaren Songstrukturen herausstellen, sind untereinander in ihren Details brachial verschieden. <em>&#8222;Winter Ash&#8220;</em> präsentiert allen voran am schönsten einen Einblick in die natürliche <strong>Stimmvarianz</strong> des Sängers. Die reicht von „normalem“ <strong>Growling</strong> über (auf der Platte leider nicht vorkommenden) gekonnten<strong> Cleangesang</strong> bis zu einer bedrückenden Mischung aus der Geräuschkulisse eines <strong>Horrorkrankenhauses</strong> mit <strong>Nazgulrufen</strong>. Das alles unterlegt mit live ziemlich eindrucksvollen<strong>&nbsp;Geigen- und Pianoparts</strong> und etlichen <strong>Rhythmuswechseln</strong> – ta da, <strong>VAMPILLIA</strong>.</p>
<h3>Langeweile? Fehlanzeige.</h3>
<p>Die folgenden Songs mit den &#8222;bezeichnenden&#8220; Namen <em>&#8222;back to…..&#8220;</em>, <em>&#8222;ggggzzgggzzz&#8220;</em> (da ist der Namensgeber scheinbar vor Ermüdung mit der Nase an der Tastatur kleben geblieben) und <em>&#8222;hell pm&#8220;</em> haben jeweils ihre ganz eigenen<strong> Schwerpunkte</strong>. Alle zeigen aber, wie interessant &#8222;klassische&#8220; Klavier- und Geigenklänge eine <strong>brachiale Musikmischung</strong> aus Grindcore, Black und Death Metal würzen können. Und das, ohne am Ende eine stark <strong>versalzene Symphonic-Suppe</strong> zu ergeben.</p>
<p>Alles in allem schaffen es die <strong>Japaner</strong> so, mit ihrer Musik ein dermaßen großes Spektrum an<strong> musikalischen Neukombinationen</strong> zu schaffen, dass es mich auf schräge Weise abholt. Dabei stehe ich den <strong>modernen Genremixturen</strong> sonst eher kritisch gegenüber. Das könnte aber auch an der überwältigenden <strong>Liveperformance</strong> liegen. Was sagt ihr?<strong> Interessante Horizonterweiterung oder Griff ins Klo?</strong> Lasst es mich wissen!</p>
<p><strong>VAMPILLIA</strong> auf<strong><a href="https://www.facebook.com/vampilliaofficial/"> Facebook</a>, <a href="https://vampillia.bandcamp.com/">Bandcamp</a></strong> und im <a href="http://vampillia.com/"><strong>Web</strong></a>.</p>
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		<title>How To: Den Weihnachtsbaum zerkrassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2017 11:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Death Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Grinch]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Zehrfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
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		<category><![CDATA[Mattias „IA“ Eklundh]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerballett]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Lanser]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kummerer]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[X-Mas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kollege Daniel&#160;hat ja bereits mit seinem X-Mess-Artikel&#160;eine schöne Zusammenstellung weihnachtstauglichen Songmaterials geliefert. Was mir aber jetzt noch wirklich großartiges in die Hände flatterte und definitiv erwähnenswert ist, will ich hier noch einmal extra Raum geben! Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, &#8230; ich könnt ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kollege <strong>Daniel&nbsp;</strong>hat ja bereits mit seinem <a href="https://silence-magazin.de/x-mess-songs-fuer-die-eine-zeit-im-jahr/">X-Mess-Artikel</a>&nbsp;eine schöne Zusammenstellung weihnachtstauglichen Songmaterials geliefert. Was mir aber jetzt noch wirklich großartiges in die Hände flatterte und definitiv erwähnenswert ist, will ich hier noch einmal extra Raum geben!</p>
<hr>
<p>Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, &#8230; ich könnt dir in den Kübel kotzen. Ich ertrage die klassische Weihnachtsdudelei schon nicht mehr, seitdem ich ein eigenständig Musik fabrizierendes Wesen bin. Egal, ob nun durch den Schlager- oder Kinderchor-Wolf gedreht: Ich ergreife panisch die Flucht, wenn Panflöten (Irgs!), Dudelsäcke (Doppel-Irgs!) oder anders geartetes Weihnachtsgeläut durch Einkaufszentren, Marktplätze oder Büroräume (hier ein anonymer Gruß an meine Chefin: <strong>Keiner</strong> der Kollegen schätzt deine aktuelle Musikauswahl!) schallt. Da ist die fünf Mal täglich auftretende russische Blaskapelle des mittelalterlichen Weihnachtsmarktes in Dresden noch eine willkommene Abwechslung &#8230;</p>
<h4>Jetzt ist hier Besinnlichkeit!</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ja1Hx86GJH0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weihnachtslieder in einem neuen Gewand verspricht in diesem Jahr <strong>PANZERBALLETT</strong>. Zugegeben, so ganz neues Material wurde auf ihrer am 24. November erschienenen &#8222;X-Mas Death Jazz&#8220; nicht veröffentlicht. Musikalisches Superbrain und Ulknudel <strong>Jan Zehrfeld</strong> hat bereits in den letzten Jahren meine Grinch-artige Stimmung immer wieder mit der Verballhornung einzelner Weihnachtslieder aufheitern können. Er hatte die aufgehübschten Weihnachtssongs bislang allein und teils unter Mithilfe von Kollegen und Freunden am heimischen Rechner aufgenommen und auf Youtube veröffentlicht. Jedes Jahr einen. Und nun endlich! Die komplette Belegschaft seines musikalisch verdrehten Münchner Quintetts hat sich erbarmt und einen Longplayer rausgehauen, der unter keinem Frickel-Freunde-Weihnachtsbaum fehlen sollte. Unter anderem <em>&#8222;White Christmas&#8220;</em>, <em>&#8222;Kling, Glöckchen&#8220;</em> und <em>&#8222;Last Christmas&#8220;</em> wurden verkrasst. Ja, wirklich! Selbst den <strong>WHAM!</strong>-Klassiker haben sie nicht verschont und bringen gekonnt dieses störrige Stück zum Grooven.</p>
<p>Und damit nicht genug. Die Gäste, die diesem Meisterwerk der Kompositionskunst noch Glitzerlametta bescheren, sind keine geringeren als <strong>Mattias&nbsp;„IA“&nbsp;Eklundh&nbsp;</strong>(schon einmal Gast gewesen und unter anderem auch Solo mit Frickelage unterwegs), <strong>Steffen Kummerer</strong>&nbsp;(<strong>OBSCURA</strong>) und <strong><a href="http://www.deutschlandfunk.de/gitarristin-jen-majura-weiblich-metallhart-erfolgreich.2588.de.html?dram:article_id=401388">Jen Majura</a>&nbsp;</strong>(<strong>EVANESCENCE</strong>)<strong>.</strong>&nbsp;Insgesamt acht Weihnachtssongs plus vier Instrumentalversionen haben ihren Weg auf die Platte gefunden. Wenn das mal kein Potenzial hat, dann weiß ich auch nicht!</p>
<h4>Erst ist die Bescherung und dann machen wir es uns gemütlich!</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/l7EYqXkoWts?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich freue mich seit langer Zeit das erste Mal wieder so richtig auf das weihnachtsgebundene Glucken um den Kaffeetisch. Denn endlich wird es Musik geben, die auch mir gefällt! &#8222;X-Mas Death Jazz&#8220; ist da Programm. Hier wird nicht geschnattert und gezetert, sondern geschrotet und gezählt. Ich habe noch nicht rausgefunden wie genau, aber die Überraschungsmomente machen das Hören doch erst zum Erlebnis.</p>
<p>Wer, so wie ich, auf verdrehte Musik mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern steht, sollte an dieser Veröffentlichung seine diebische Freude haben. Mal heavy auf die Schnauze, mal rein durch Worte getragene Vertracktheit &#8211; da bleibt kein Auge trocken. Mit etwas Glück erwischst du&nbsp;<strong>PANZERBALLETT</strong> vielleicht sogar noch auf ihrer bis Anfang Januar laufenden Tour:</p>
<h3 style="text-align: center;">Die aktuellen Dates:</h3>
<p>THU, 14.12.17 20:30h Explosiv AT &#8211; Graz</p>
<p>FRI, 15.12.17 22:30h Jazzfest JIM DE &#8211; München</p>
<p>WED, 27.12.17 20:00h Exil CH &#8211; Zürich</p>
<p>THU, 04.01.18 Leerer Beutel DE &#8211; Regensburg</p>
<p>FRI, 05.01.18 20:30h Klubovna CZ &#8211; Prague</p>
<p>SAT, 06.01.18 20:30h Porgy &amp; Bess AT &#8211; Vienna</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Ist das noch Black Metal? &#8211; LUX DIVINA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 12:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Divina]]></category>
		<category><![CDATA[Lux]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Riddle]]></category>
		<category><![CDATA[Walk]]></category>
		<category><![CDATA[Within]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LUX DIVINA&#160;&#8211; Walk Within The Riddle Veröffentlichungsdatum: 16.12.2016 Dauer: 48:45 Min. Label: Einheit Productions &#160; Wenn sich Bands abseits der alteingesessenen, festgesteckten Genres bewegen, dann gibt es im Regelfall zwei Arten von Reaktionen: die eine, die sich über jede Art von Neuerungen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>LUX DIVINA&nbsp;</strong>&#8211; Walk Within The Riddle<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.12.2016<br />
Dauer: 48:45 Min.<br />
Label: Einheit Productions</p>
<p>&nbsp;<br />
Wenn sich Bands abseits der alteingesessenen, festgesteckten Genres bewegen, dann gibt es im Regelfall zwei Arten von Reaktionen: die eine, die sich über jede Art von Neuerungen freut und die andere, der das etwas zu abgedreht ist. Das kommt natürlich immer darauf an, wie gut die Musik gemacht wurde, sowie auf den individuellen Geschmack des Hörenden. Da kann auch mal jemand mit festgesteckten Genrepräferenzen eine Band feiern, die nichts auf Abgrenzungen gibt, oder als Fan einer solchen Band doch lieber stabile Linien bevorzugen. Wie ihr seht, Kapellen dieser Art können in jedem Falle die Hörerschaft spalten und die eine oder andere Kontroverse ins Leben rufen. Eine solche Band ist&nbsp;<strong>LUX DIVINA</strong>, die seit 2013 als ein Geheimtipp gelten. Wieso? Durch ihre Mischung aus Pagan Black Metal, Doom und sehr vielen Progressive-Elementen. Diesen Stil setzen sie auch in ihrem neuen Silberling &#8222;Walk Within The Riddle&#8220; fort. Fluch oder Segen? Das habe ich euch hier zusammengefasst!</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-12408" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-1024x683.jpg" alt="lvx-divina-session-by-rfh-photography" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<h4>Klangexperimente &#8211; Fluch oder Segen?</h4>
<p>Die Platte&nbsp;beginnt zunächst mit einem Bassriff, welches in den hohen Gesang <strong>Norax</strong>&#8218; mündet. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man nicht meinen, es mit Black Metal zu tun zu haben. Das wird auch im Verlauf des ersten Songs<em> &#8222;The Hidden Treetops&#8220;</em> nicht besser. Sind wir denn im Post-Rock gelandet? So klingt auf jeden Fall das treibende Gitarrenriff. Erst nach einem Drittel des Titels kommt das Gefühl schwarzmetallischer Klänge auf. Hohe, kräftige Screams, Blastbeats und böse Gitarren bestimmen das Klangbild.</p>
<p>Diesen Stil führen&nbsp;<strong>LUX DIVINA&nbsp;</strong>auch im weiteren Verlauf der Platte fort. Es fühlt sich an wie ein einziges Klangexperiment. Hier mal ein wenig Akustikgitarren, dort ein unverzerrter Part und dann eben die Mischung aus hohem, doomigen Cleangesang und den mächtigen Screams. Unterbrochen wird dieser Stil dann durch ein erfrischendes Intermezzo in Form des Titels <em>&#8222;Machiajolo&#8220;</em>. Dieses baut Spannung für die zweite Hälfte des Silberlings auf, die mit<em> &#8222;Deum Necavi&#8220;</em> fast schon&nbsp;<strong>AVENGED SEVENFOLD</strong>-artig durchstartet. Das hält sich jedoch nicht lang und man verfällt dem vorherigen Schema F. Leider beginnt mich an diesem Punkt, die Platte allmählich an zu langweilen. Zwar werden hier und da kleine Tempiwechsel angeführt, das wars aber leider auch schon mit der Abwechslung.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/CKdRtwNRN88?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei haben es die Spanier aus Barcelona musikalisch wirklich drauf. Die Abmischungen der Instrumente sind durchweg gut, sowie das Spiel an sich und der vorher erwähnte Gesang kann sich wirklich hören lassen. Ebenso sind die Texte interessant für jeden, der sich für naturverbundenen, ja fast schon naturphilosophischen Black Metal interessiert. Unter diesem Aspekt könnte man fast schon denken,&nbsp;<strong>LUX DIVINA&nbsp;</strong>wollen uns durch ihre Musik in eine spirituelle Trance versetzen. Zum Schluss wird noch einmal Gas gegeben und mit einem Blastbeatinferno losgelegt, nur um den Hörer mit einem letzten, cleanen Gitarrenriff wieder loszulassen.</p>
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		<title>DOT LEGACY &#038; VALLEY OF THE SUN, Rockpool Halle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 12:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Damien Quintard]]></category>
		<category><![CDATA[Dot Legacy]]></category>
		<category><![CDATA[Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Rockpool]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Sayings Of The Seers]]></category>
		<category><![CDATA[Valley Of The Sun]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Ecken in (Ost)Deutschland in denen es nicht gerade vor umwerfend guten Konzerten wimmelt. Auch Halle ist oft weitestgehend unter dem Radar, wenn es um hochwertige Veranstaltungen geht. #DankeMerkel. Viele der Provinzbands, die der Untergrund so gedeihen lässt, holen niemanden hinter ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/">DOT LEGACY &#038; VALLEY OF THE SUN, Rockpool Halle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Ecken in (Ost)Deutschland in denen es nicht gerade vor umwerfend guten Konzerten wimmelt. Auch Halle ist oft weitestgehend unter dem Radar, wenn es um hochwertige Veranstaltungen geht. #DankeMerkel.</p>
<p>Viele der Provinzbands, die der Untergrund so gedeihen lässt, holen niemanden hinter dem Ofen hervor und oftmals ist das völlig zu Recht so.<br />
Umso glücklicher war ich darüber, dass es am vergangenen Freitag mal wieder zwei gute und größere Bands in die Saalestadt geschafft hatten, um den kleinen aber feinen Rockpool zu beschallen.</p>
<p>Einerseits handelte es sich um die aus Paris stammenden <strong>DOT LEGACY</strong>, die schon zwei Mal zuvor in Halle spielten und bislang immer gute Shows ablieferten. Andererseits waren <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> vor Ort, die diese Woche ihren Heimatweg nach Ohio wieder antreten, vorher aber noch eine dicke Portion akustischen Wüstensand durch die Boxen drücken wollten.</p>
<p>Obwohl es ausgerechnet an diesem Freitag noch andere Konzerte und Veranstaltungen gibt, schaffen es bereits recht früh zahlreiche Leute in die Grenzstraße, um sich das erste Bier des Abends schmecken zu lassen und es sich an der berühmt-berüchtigten Ghettotonne gemütlich zu machen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/IMG_1916.jpg" alt="IMG_1916" /></p>
<p>Gegen 21:30 Uhr betreten <strong>DOT LEGACY</strong> die Bühne, um ihre eigenwillige Mischung aus Prog und Stoner Rock durch den Club schallen zu lassen. Ab dem ersten Ton merkt man den vier Jungs die Spielfreude an, die auch nach knapp drei Wochen auf Tour nicht ein Fünkchen abgeklungen zu sein scheint. Bis auf den neuen Schlagzeuger Arthur Ménard, der sich wunderbar in die Band integriert hat, sind die Franzosen nicht zu bremsen und agil wie Grundschüler aufm Pausenhof. Bassist und Lead Sänger Damien Quintard wirkt so sympathisch wie eh und je, und weiß das Publikum zu begeistern. Und auch die beiden Gitarristen John und Arnaud sind bis obenhin vollgepumpt mit Ambition und Emotion, was dazu führt, dass sie sich zum Ende des Sets nicht nur überall auf der Bühne, sondern auch auf den Boxentürmen befinden. Ben Weinman lässt grüßen.<br />
Da das neue Album des Quartetts am 25.11. erscheinen soll, befinden sich bereits heute vier neue Songs im Repertoire, die sich wunderbar mit dem älteren Material ergänzen, was dazu führt, dass das Konzert wie aus einem Guss wirkt. Mehrere Songs werden Rockpool Booker und -Lichtmann Christian gewidmet, zu dem die Jungs nach eigener Aussage immer wieder gern zurück kehren. Allem Anschein nach wird das also nur das dritte von noch vielen Konzerten <strong>DOT LEGACY</strong>s im Rockpool gewesen sein. Ich freu mich bereits auf das nächste!</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/IMG_2419.jpg" alt="IMG_2419" /></p>
<p>Danach wird es etwas geradliniger. Backdrop gewechselt, Technik aufgebaut, Setlist ausgelegt und es ist Showtime für <strong>VALLEY OF THE SUN</strong>. Die Jungs aus Cincinnati, Ohio beginnen ihr Set mit <em>„Hearts Aflame“</em> von ihrer 2011er Platte „The Sayings Of The Seers“. Augenblicklich setzen Groove und Coolness ein und nicht nur ich bekomme mächtig Bock drauf, den Kopf nicken zu lassen. Im Verlauf ihres Konzerts, bei dem sie auf Material all ihrer Veröffentlichungen zurückgreifen, wird sich dieses Verlangen bei vielen der Besucher nur geringfügig ändern. Doch leider haben <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> unter einigen technischen Schwierigkeiten zu leiden. Zunächst zickt ein Mikrofon rum, danach ein Kabel, danach mehrfach die Gitarre von Lead Sänger Ryan Ferrier. Auf Dauer zehrt das an den Nerven, doch Bassist Ringo Jones sorgt während der technikbedingten Pausen in aller Souveränität und Lässigkeit für gute Laune, indem er kurzerhand live vier Songs schreibt, die von Mikrofonen, Satan, und deutscher Disko handeln. Spätestens mit der Ansage: „Danke dafür, dass ihr heute hier seid, Leute! Ihr könntet sovieles mit eurer Kohle machen und stattdessen gebt ihr sie für Rockbands, Merch und Alkohol aus. Das sagt echt viel darüber aus, wer ihr seid!“ manifestiert Ringo wenig später seinen Status als Bassist der Herzen. Auch wenn es musikalisch keinen Durchhänger bei <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> gibt, kommt mir die Show doch irgendwann kurz vor Ende recht langatmig vor und ich habe das Gefühl, den ein oder anderen Part heute Abend schonmal gehört zu haben. Es wäre falsch zu sagen, dass ich froh darüber bin, als das Set von <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> endet, aber die technischen Probleme haben mir doch irgendwie den Zahn gezogen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/IMG_1926.jpg" alt="IMG_1926" /></p>
<p>Nichtsdestotrotz wird sich nach Ende der Show am Merchstand versammelt, um Platten zu kaufen, Shirts anzuprobieren und das ein oder andere sehr angenehme Gespräch zu führen. Beide Bands sind gleichermaßen zufrieden mit den Besuchern und den jeweiligen Leistungen. Erschöpft aber bei bester Laune zeigt mir <strong>DOT LEGACY</strong> Bassist Damien seine Finger, die mit Blasen übersäht sind. „Das kommt davon, wenn man bei frischen Saiten völlig durchdreht“, erklärt mir der lächelnde Franzose. „Morgen geht’s bestimmt wieder.“ Nachdem ich mit Ringo noch die Möglichkeit in Betracht gezogen habe, seine Freestyle Skills in Battleraps zu erproben, verstreuen sich Bands und Besucher gleichermaßen glücklich in die Hallenser Nacht.</p>
<p>Danke an Christian, Danny, den Rockpool, <strong>DOT LEGACY</strong> und <strong>VALLEY OF THE SUN</strong>.<br />
Bis zum nächsten Mal!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/dotlegacy/?fref=ts" target="_blank"><strong>DOT LEGACY</strong> Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/valleyofthesun/?fref=ts" target="_blank"><strong>VALLEY OF THE SUN</strong> Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/rockpoolev/?fref=ts" target="_blank">Rockpool e.V. Halle</a></p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
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		<title>Nichts für schwache Gemüter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2016 10:50:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Brutal Assault]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Extreme]]></category>
		<category><![CDATA[Festung Josefov]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Technical]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lust auf extreme Musik? Lust auf Aggression? Lust auf ein Festival, auf dem ihr vor jedem einzelnen Musiker jeder einzelnen Band vor Ehrfurcht in die Knie gehen könntet? Dann ist das BRUTAL ASSAULT vom 10. bis 13. August diesen Jahres genau das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lust auf extreme Musik? Lust auf Aggression? Lust auf ein Festival, auf dem ihr vor jedem einzelnen Musiker jeder einzelnen Band vor Ehrfurcht in die Knie gehen könntet?</p>
<p>Dann ist das BRUTAL ASSAULT vom 10. bis 13. August diesen Jahres genau das Richtige. Ganz nach dem Motto &#8222;Hauptsache extrem&#8220; finden sich hier, an der Festung Josefov in Tschechien, eine Elite an hochwertigen Bands zusammen. Genau 110 (!) Gruppen unterschiedlichster Genres spielen auf dem krassesten aller Festivals &#8211; da ist für jeden, dessen Ohren ordentlich was auf die Fresse gewohnt sind, etwas dabei.</p>
<p>Ihr wollt richtig brutalen Death Metal? CATTLE DECAPITATION, DYING FETUS, OBSCURA, ABORTED und viele mehr zeigen euch, wo der Hammer hängt! Oder doch lieber Black Metal? Bands wie 1349, SHINING, MG<span lang="pl-PL">Ł</span>A oder ABBATH sollten definitiv in der Lage sein, euren Durst zu stillen. Auch Fans äußerst progressiver und technischer Musik dürfen sich freuen: ANIMALS AS LEADERS, TEXTURES, TESSERACT &#8211; das sind nur einige von vielen Namen, die sich im Billing des BRUTAL ASSAULT tummeln. Man könnte ewig so weitermachen &#8211; von Thrash Metal, Grind, Doom/Sludge, Melodeath, Djent, Hard- und sogar Metalcore ist alles vorhanden.</p>
<p>2016 ist bereits das 21. Jahr, in dem das BRUTAL ASSAULT stattfindet. Aber nicht nur das exklusive, breit gefächerte Line-Up ist es, was dieses Festival zwischen allen anderen herausstechen lässt. Die Location &#8211; die 230 Jahre alte Armeefestung Josefov, ca. 130 Kilometer von Prag entfernt &#8211; sorgt für eine einzigartige Atmosphäre. Aber auch für die gute Ernährung ist gesorgt: Von Fleischfresser bis Veganer kommt jeder auf seine Kosten. Ein Metal Market mit über 60 Ständen, das &#8222;Horror Cinema Grindhouse&#8220; (hier werden rund um die Uhr bizarre und verstörende Horrorstreifen gezeigt) und die Chill-Out-Zone &#8222;Greenfield&#8220; sorgen zwischen den Konzerten für genügend Beschäftigung und Abwechslung. Wer das Ganze mt anderen Augen betrachten will, kann sich vom &#8222;Natural Grand Stand&#8220;, einem Hügel direkt gegenüber von den Bühnen, die Konzerte von oben ansehen. Das Camping ist komplett umsonst &#8211; als Besucher hat man allerdings auch die Möglichkeit, auf ein bezahltes VIP-Camp mit abgetrenntem Dusch-, Toiletten- und Ablagebereich auszuweichen, welches rund um die Uhr bewacht wird.</p>
<p>Fazit: Wer ein einzigartiges Festival mit verdammt abwechslungsreichem, extremem Line-Up in einer epischen Location unter 20.000 Gleichgesinnten erleben möchte &#8211; der sollte dieses Jahr auf jeden Fall zum BRUTAL ASSAULT fahren.</p>
<em >Alle weiteren Informationen gibt es hier: <a href="http://www.brutalassault.de">www.brutalassault.de</a></em>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #3: Nihilosaur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 06:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[HELMET]]></category>
		<category><![CDATA[NIHILOSAUR]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[SONIC YOUTH]]></category>
		<category><![CDATA[Stettin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude &#8211; auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle anderen.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In dieser Woche möchte ich euch die polnische Band <strong>NIHILOSAUR</strong> vor den Latz ballern!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_4540" aria-describedby="caption-attachment-4540" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4540" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10.jpg" alt="Nihilosaur - You Will Never Get The Satisfaction" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-4540" class="wp-caption-text">Noch Fragen?</figcaption></figure>
<p>Das Trio aus Stettin existiert seit 2005 und spielt noisig-post-punkigen Metal, der irgendwie gar nicht so leicht zu klassifizieren ist. Hier geben sich Prog, Sludge, Psychedelic, Black Metal und Doom abwechselnd die Klinke in die Hand. Jedoch gelingt es <strong>NIHILOSAUR</strong>, durchweg stimmig und nach sich selbst zu klingen.</p>
<p>Drummer Ziemek sagte mir sinngemäß einmal</p>
<blockquote><p>„Weißt du, ich wollte eigentlich immer Punk spielen. Na ja, und dann hat Wojtek (Nadolny, Gitarrist) irgendwann vergessen, wie man 4/4tel spielt. Und nun gucks dir an, jetzt hab ich den Scheiß.“</p></blockquote>
<p>Und tatsächlich werfen die Polen mit ungeraden Metren nur so um sich. Trotz alledem wirken <strong>NIHILOSAUR</strong> nicht verkopft oder strengen gar an. Im Gegenteil: sie machen ziemlich Spaß, wofür nicht zuletzt Zitate aus Fernsehen und (Erwachsenen-)Filmen sorgen, die sie in ihre Songs einflechten.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2700994387/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1802670163/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://nihilosaur.bandcamp.com/album/death-is-the-border-that-evil-cannot-cross-2013">Death is the Border That Evil Cannot Cross (2013) by Nihilosaur</a></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt herrscht bei <strong>NIHILOSAUR</strong> ein ziemlich hoher 90er Einfluss, der von <strong>SONIC YOUTH</strong> bis <strong>HELMET</strong> reicht, ohne irgendwo schamlos abzukupfern, auch <strong>TODAY IS THE DAY</strong> haben ihre Spuren bei den Polen hinterlassen.</p>
<p>Melodiöse Gitarrenlinien dominieren bei <strong>NIHILOSAUR</strong> die Songs. In einem Moment können diese noch total schön – wenn auch nicht kitschig – klingen, um im nächsten Moment in schroffe Dissonanz oder dreckig-sludgige Riffs umschlagen. An vielen Ecken tauchen Melodien auf, die überraschenderweise unfassbaren Ohrwurmcharakter haben und einen so schnell nicht wieder in Ruhe lassen werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MTFTieqDDQg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>NIHILOSAUR</strong> haben bislang zwei Alben und zwei EP&#8217;s rausgebracht. Auf jeder Veröffentlichung klingen sie ein bisschen anders, aber nie so, dass man von einer Platte zur nächsten komplett vor den Kopf gestoßen wird.</p>
<p>Alle vier Releases sind in Eigenregie veröffentlicht und auf Bandcamp erhältlich.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nihilosaur/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="http://nihilosaur.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Wie guter Wein – vollendete Reife</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 09:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fates Warning]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektion]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ray Alder]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Theories Of Flight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FATES WARNING – Theories Of Flight Veröffentlichungsdatum: 01.07.2016 Dauer: 53:00 Label: Inside Out Music Na das ging ja fix! Nur drei Jahre haben FATES WARNING seit ihrem letzten Streich &#8222;Darkness In A Different Light&#8220; verstreichen lassen, was im Vergleich zu manch anderer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-guter-wein-vollendete-reife/">Wie guter Wein – vollendete Reife</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FATES WARNING </strong>– Theories Of Flight<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.07.2016<br />
Dauer: 53:00<br />
Label: Inside Out Music</p>
<p>Na das ging ja fix! Nur drei Jahre haben <strong>FATES WARNING</strong> seit ihrem letzten Streich &#8222;Darkness In A Different Light&#8220; verstreichen lassen, was im Vergleich zu manch anderer Band doch recht lang wirkt. Führt man sich dagegen vor Augen, dass die Wartezeit beim Vorgänger satte <strong>neun Jahre</strong> gedauert hat, erscheint diese Zeitspanne aber schon in einem ganz anderen Licht. Nun stellt sich natürlich die Frage, was einem die Band nach satten 32 Jahren Aktivität auftischt. Haben <strong>FATES WARNING</strong> im heutigen Prog-Metal überhaupt noch einen Platz, nachdem das Genre doch auf der einen Seite von hochkarätigen Platzhirschen dominiert – nicht umsonst wird so ziemlich jede halbwegs ähnlich geartete Band an <strong>DREAM THEATER</strong> gemessen – auf der anderen Seite von einer vielversprechenden Offensive neuer Bands wie <strong>LEPROUS</strong> und <strong>HAKEN</strong> stetig neu definiert wird?</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;From The Rooftops&#8220;</em> beginnt atmosphärisch und eher zahm, bringt aber gleich dieses<strong> gewisse Etwas</strong> mit sich, welches den Hörer in seinen Bann zieht. Als Freund des Genres fühlt man sich spätestens dann so richtig wohl, wenn Ray Alder in nachdenklich-melancholischer Art zu singen beginnt. Erst nach über zwei Minuten schlägt der Song eine härtere Gangart an, wobei die Zeit bis dahin wie im Flug vergeht. Beim Hören stellt sich dann schnell eine Frage: Weshalb mundet das Ding so schnell? Ist es im Prog nicht Usus, erst bei mehrmaligem Hören <strong>so richtig hineinzufinden?</strong> Nicht hier, denn die Struktur leuchtet auf Anhieb ein, und auch der Refrain setzt sich sofort fest. Das nachfolgende<em> &#8222;Seven Stars&#8220;</em> entwickelt sich sogar zu einem kleine Ohrwurm, wobei sich die anfangs gestellte Frage verschärft: Biedern sich <strong>FATES WARNING</strong> hier zu Lasten der Langzeitwirkung an?</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8kkJ8qtgLBY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>An vierter Stelle bricht <em>&#8222;The Light And Shade Of Things&#8220;</em> mit seiner Länge von über zehn Minuten aus und gibt weniger offensichtlich seine Essenz preis, wobei sich auch hier vieles im Gehör festsetzt. An dieser Stelle dann eine Erinnerung: Hat nicht auch <strong>PAIN OF SALVATIONS</strong> Meisterwerk &#8222;Remedy Lane&#8220; gleich auf Anhieb gezündet, ohne bei mehrmaligem Hören abzuflachen? Tatsächlich zeigt sich diese Feststellung als ergiebig, und erste Parallelen werden erkennbar. So empfangen einen beide Werke mit griffigen Gesangsmelodien, wobei stets genug Raum für anspruchsvolle Spielereien bleibt, die erst auf Dauer zünden. Ganz so exotisch fällt &#8222;Theories Of Flight&#8220; nicht aus, dafür<strong> stimmen die Kontraste</strong>, wenn etwa das härtere<em> &#8222;White Flag&#8220;</em> auf den Brocken <em>&#8222;The Light And Shade Of Things&#8220;</em> folgt. Mit <em>&#8222;The Ghosts Of Home&#8220;</em> ist auch eine zweite Nummer mit Überlänge vorhanden, die den Hörer im Vergleich zu <em>&#8222;The Light And Shade Of Things&#8220;</em> pfiffiger in die Irre führt. Der abschließende Titeltrack lässt den<strong> angezogenen Härtegrad</strong> ab Mitte des Albums dann auch wieder sanft abflachen.</p>
<p>An diesem Punkt steht fest, dass <strong>FATES WARNING</strong> mindestens ein gutes Album abgeliefert haben. Besonders Ray Alders großartige Mischung einprägsamer Melodien und verschiedener Stimmungen gefällt auf Anhieb. Auf jeden Fall hinterlässt &#8222;Theories Of Flight&#8220; den Eindruck, da sei noch mehr, außerdem ist da dieses <strong>unbestimmbare Bedürfnis</strong>, einen weiteren Anlauf zu wagen. Siehe da, neue Details eröffnen sich beim zweiten Hören, bis schließlich wieder dieses vage Gefühl auftaucht, und sogleich der dritte Anlauf folgt. Und der vierte. Und der zehnte.</p>
<blockquote><p>Und jedes Mal wandelt sich das Album, zeigt neue Facetten und schreit einem förmlich &#8222;<strong>So geht das!</strong>&#8220; ins Gesicht.</p></blockquote>
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		<title>Weltraumkriege und Wurmlöcher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 06:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Atari]]></category>
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		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THIRD ION – Biolith Veröffentlichungsdatum: 08.07.2016 Dauer: 50:18&#160;min Label: Glasstone Records Kanada – unendliche Weiten und nichts los. Wer kein Naturkind ist, geht hier ein. Oder wird zum Nerd. So wie die Jungs von THIRD ION. Nachdem sie erst im vergangenen Jahr ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/weltraumkriege-und-wurmloecher/">Weltraumkriege und Wurmlöcher</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THIRD ION</strong> – Biolith<br />
Veröffentlichungsdatum: 08.07.2016<br />
Dauer: 50:18&nbsp;min<br />
Label: Glasstone Records</p>
<p>Kanada – unendliche Weiten und nichts los. Wer kein Naturkind ist, geht hier ein. Oder wird zum Nerd. So wie die Jungs von<strong> THIRD ION</strong>. Nachdem sie erst im vergangenen Jahr ihr Debütalbum herausgebracht haben, ist es nun schon wieder soweit. Album Nummer zwei <em>&#8222;Biolith&#8220;</em> ist da! Und es bringt uns: ziemlich abgefahrenes Zeug. Oder wie sie selbst sagen: „[&#8230;] the product of a mutual love of prog, video games, and science.“ Wie sich diese Kombination anhört? Gute Frage. Nach dem ersten Eindruck muss ich sagen, dass ich gar nicht so richtig weiß, was da eben&nbsp;passiert ist. Aber genau dafür mag ich Prog. Ich lasse die Platte gleich&nbsp;noch ein zweites Mal durchrattern und versuche, meine Eindrücke zu verarbeiten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4171" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/thirdion_2016_BandGraphic-300x271.jpg" alt="Third Ion Band Graphic" width="300" height="271" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/thirdion_2016_BandGraphic-300x271.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/thirdion_2016_BandGraphic-1024x925.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/thirdion_2016_BandGraphic-750x678.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/thirdion_2016_BandGraphic.jpg 1668w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Gleich mit dem ersten Titel spielen<strong> THIRD ION</strong> mit einem fast zehnminütigen Wälzer auf. Ein kurzes elektronisches Piepen gefolgt von&#8230;Chaos! 30 Sekunden lang flach klingendes Gitarren-Schlagzeug-Geeier. Anders kann ich es nicht beschreiben. Da kräuseln sich mir kurz sehr effektiv die Fußnägel nach oben. Eh sich endgültig alles in mir sträuben und verkrampfen kann, löst sich der Wust in einem leichten Gitarrenpart auf, der an <strong>OPETH</strong>s sanftere Auswüchse à&nbsp;la <em>„Damnation“</em> erinnert. Auch der Gesang ist nicht weit von dieser Stimmung entfernt. Die Kanadier haben sich diesmal für den Gesang auf „Biolith“ niemand geringeren als <strong>Dave Padden</strong>, seines Zeichens ehemaliger Sänger der Thrasher<strong> ANNIHILATOR</strong>, ins Boot geholt. Padden versteht es bei <strong>THIRD ION</strong>, über die zerklüfteten, rhythmisch komplexeren Melodien eine angenehme Gesangslinie zu legen, die Orientierung gibt und zusammenhält. Die Jungs hangeln sich mit einem abwechslungsreichen&nbsp;Potpourri aus schnelleren und ruhigeren Parts über die ersten 10 Minuten.</p>
<p>Insgesamt finde ich es erfrischend, was so an Klangbreite aufgefahren wird. Neben 8-Bit-Sounds gehören solide Gitarrenriffs, die mich von der Mischung zeitweise an <strong>DEVIN TOWNSEND</strong>s <em>„Biomech“</em> erinnern, zum Repertoire. Was mir jedoch so richtig das Herz aufgehen lässt, ist ein wunderschön singender Basssound, der überall gut durchkommt und in Solopassagen brilliert. Meine Begeisterungsfähigkeit bekommt noch einen Höhenflug, als ich nachschlage, WER mich hier so verzaubert: <strong>Mike Young</strong>. Er hat für Devin Townsend unter anderem an dessen Album <em>„Synchestra“</em> mitgewirkt.</p>
<p>Ich muss bei Ausflügen in die Vergangenheit elektronischer „Musik“ ja immer sehr schmunzeln. Für mich triggert das sofort die Reaktion: „Geil, gucke mal, was Neues. Das blinkt und macht Geräusche!“, und diese ist untrennbar mit Erfindergeist und schon fast kindischer Begeisterungsfähigkeit verknüpft. Beim titelgebenden Track <em>„Biolith“</em> starten <strong>THIRD ION</strong> mit einem solchen Atari-Einspieler, den sie dann langsam instrumentieren und ganz abstrus in eine orientalisch anmutende Rhythmik und Melodieführung umwandeln. Das läuft natürlich nicht ohne einen gut ausgespielten Basslauf. Der Refrain ist dafür umso gewöhnlicher: Geradeaus, heroisch, inklusive Ohrwurmcharakter.</p>
<blockquote><p>„Zero, the unexeptional God with no powers. Packin&#8216; heat from the sun with a molecular dismantling gun“…oh je, die Line werde ich nicht so bald wieder los!</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Xx2ysHsfQOk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Neben Gesang, Gitarren, Bass und Soundeffekten gibt es natürlich auch noch ein&nbsp;Schlagzeug. Das finde ich zu einem großen Teil gut. Es haut mich nicht aus den Socken, aber das, was vorgelegt wird, passt in das Konzept der Band. Allerdings gibt es auf der Platte auch einige Drumpatterns, die mich ganz schön aus der Bahn werfen. Nicht nur, weil sie unerwartet kommen sondern auch, weil sie zum Teil komplett losgelöst vom Rest des Songs stehen. Ich zieh mir ja echt viel komisches Zeug rein, aber da waren einige Dinger dabei, bei denen ich auch beim zweiten Mal Hören nur lachend den Kopf schütteln kann. Noch bin ich mir unsicher, ob ich&#8217;s so mag oder nicht. Aber so wie ich mich kenne, hör ich das einfach noch zwei, drei Mal und nehme es eben so hin, wie es ist.</p>
<p>Die Entwicklung der Stimmung wird zum größten Teil den Instrumenten überlassen, der Gesang hält sich dahingehend angenehm zurück und erweitert das Spektrum gut, indem er über Texte die Fantasie, sich in endzeitlichen Sternenkriegen zu befinden, beflügelt. Zeitweise wünsche ich mir, dass die Gesangsmelodie etwas unabhängiger von den Instrumentalmelodien funktionert. Bass und Gesang hängen doch schon sehr nah beieinander. Das ist vielleicht auch notwendig. Vor allem im Kontrast zu den zerklüfteteren Parts&nbsp;gibt es doch dem Ganzen so einen guten Zusammenhalt und&nbsp;macht&nbsp;ein stimmiges Bild.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Corpus Solaris&#8220;</em> haben die Kanadier letztendlich einen tollen finalen Song auf ihre Platte gepackt. Ruhig und wabernd werde ich ins All entlassen. Nach den ganzen technischen, schnellen und verwirrenden Ausflügen in die Abgründe des bevölkerten Weltraums&nbsp;finde ich Entspannung&nbsp;und fühle mich wie ein einsam umherfliegender Astronaut, der weit von allem Trubel entfernt, durch den Kosmos gleitet.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #1: VÖGEL DIE ERDE ESSEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Käptn Peng]]></category>
		<category><![CDATA[Kreismusik]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel Die Erde Essen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<hr />
<p>„Lasst uns mal ne Kolumne machen, in der wir dann unbekannte Bands vorstellen. Solche, die wir geil finden, aber die noch kaum einer kennt!“ &#8211; „Au, ja. Klingt dufte!“. So ungefähr lief das ab. Oder auch nicht. Eigentlich wars allein meine Idee, aber das klingt so arrogant.<br />
Na jedenfalls setzt sich n fauler Student hin und brainstormt ne Weile. Das Problem ist dabei gar nicht, Bands zu finden, über die man schreiben kann oder will, sondern das Ganze auch schmackhaft zu verpacken. Da muss n schmissiger Titel gefunden werden, der noch nicht vergeben ist (Top Of The Pops und ZDF Fernsehgarten waren schon weg) und irgendwie muss das alles gut verkauft werden. Was dabei so an Titelvorschlägen die Runde gemacht hat, ist eigentlich schon wieder ne eigene Kolumne wert, aber das heb ich mir mal lieber für Zeiten auf, in denen es sonst nichts zu berichten gibt.</p>
<p>Kommen wir nun also zum Kern des Ganzen hier&#8230;</p>
<p>In der ersten Ausgabe von <em><strong>„Aus den Tiefen“ </strong></em>möchte ich euch die Berliner Band <strong>VÖGEL DIE ERDE ESSEN</strong> vorstellen. „Wer vögelt was?“, ist vermutlich vielerorts die erste Reaktion. Ich mache diesen Witz jetzt nur, damit ihn von euch keiner mehr machen muss. Dankt mir später.</p>
<p>Lassen wir potentielle Pimmelchenwitze jedoch erstmal hinter uns und konzentrieren uns aufs Wesentliche: die Musik. Frei nach dem Motto: „Wenn du ein Baum wärst, wie wär dein Name und wenn ja, wie viele?“, möchte ich euch zunächst auszughaft zeigen, was die Band selbst über sich sagt/denkt/schreibt.</p>
<blockquote><p>Nach einem Konzert von <strong>VÖGEL DIE ERDE ESSEN,</strong> kam mal jemand aus dem Publikum zur Band und erzählte, er hätte gerade das Gefühl gehabt, einen brennenden Zug an sich vorbeifahren zu sehen. [&#8230;] Ausgehend von der Energie alter Punk Bands haben die Vögel Noise Rock, Rnb, Soul und Black Metal in ihren Sound einfliessen lassen. [&#8230;] Der rätselhafte Bandname wurde Gitarrist Moritz [&#8230;] zugetragen. Vögel, die Erde essen seien ein Zeichen des herannahenden jüngsten Gerichts,</p></blockquote>
<p>So&#8230; Erstmal sacken lassen&#8230;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3554" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-1024x722.jpg" alt="Vögel Die Erde Essen" width="1024" height="722" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-1024x722.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-750x529.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Der Eindruck, dass das Ganze recht chaotisch und anstrengend klingt, wird sowohl auf ihrem wunderschönen, mit „Besuch Von Innen“ betitelten, Debütalbum, als auch auf der vorangegangenen EP ziemlich schnell zerstört. Beide Veröffentlichungen sind auf dem Berliner Label <a href="http://kreismusik.de/de/" target="_blank">Kreismusik</a> erschienen, bei dem der experimentelle Rapper/Visionär <strong>KÄPTN PENG</strong> maßgeblich die Strippen zieht.</p>
<p>Obwohl die <strong>VÖGEL</strong> so ziemlich alles zwischen Jazz und Black Metal abgrasen und sich ein Klangpotpourri sondergleichen schaffen, wirkt dieses zu jeder Sekunde durchweg stimmig. Allein das verdient schon unfassbaren Respekt! Die Songs sind vielschichtig, aber nicht breaklastig. Sie sind progressiv ohne anstrengend zu sein und trotz aller Komplexität immernoch auf einem fast schon poppigen Level eingängig. Dafür sind vor allem die clean vorgetragenen und vornehmlich deutschen Texte verantwortlich, die selten von einem, meist von zwei und gelegentlich von allen drei Bandmitgliedern stammen. Dass all dies technisch auf fehlerlosem Niveau geschieht, ist eigentlich selbstverständlich.</p>
<p>Doch auch fürs Auge bieten <strong>VÖGEL DIE ERDE ESSEN</strong> etwas. So wurde für den Song <em>„Schneckendasein“</em> der Debüt EP ein völlig abgefahrenes und spektakuläres Video gedreht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0wrc0WSrbn4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer seine Musik gerne facettenreich und schwer klassifizierbar mag, wen deutsche Texte nicht abschrecken und wer einfach auf der Suche nach guter, neuer Musik ist, dem seien <strong>VÖGEL</strong> <strong>DIE ERDE ESSEN</strong> wärmstens ans Herz gelegt!<br />
Beide Veröffentlichungen findet ihr auf Spotify. Viel Spaß damit!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/VoegelDieErdeEssen/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify%3Aalbum%3A0vDyPH69AWDL7eAcH8HfIn" width="300" height="380" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Blackrout &#8211; Orwellian</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2016 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[1984]]></category>
		<category><![CDATA[Blackrout]]></category>
		<category><![CDATA[Death]]></category>
		<category><![CDATA[Farm der Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[George Orwell]]></category>
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		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 12.3.2015 Dauer: 48:10 Label: Eigenproduktion BLACKROUT sind eine 2008 gegründete und in der jetzigen Form seit 2013 existente Band. Die vier Jungs aus Bochum bezeichnen ihren Stil als „Groove Death Prog Thrash“, wobei ich auf „Orwellian“ davon nur Prädikat zwei und vier wiederfinde. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 12.3.2015<br />
Dauer: 48:10<br />
Label: Eigenproduktion</p>
<p><strong>BLACKROUT</strong> sind eine 2008 gegründete und in der jetzigen Form seit 2013 existente Band. Die vier Jungs aus Bochum bezeichnen ihren Stil als „Groove Death Prog Thrash“, wobei ich auf „Orwellian“ davon nur Prädikat zwei und vier wiederfinde.</p>
<p>Das Debüt von <strong>BLACKROUT</strong> beginnt mit dem Stück <em>„Disenlightenment“, </em>welches sich vor allem durch die redundante Verwendung einiger weniger Riffs auszeichnet. Der zweite Song <em>„&#8230;More equal than the others“</em> wirkt dann schon etwas umfangreicher und schielt stark in Richtung <strong>GOJIRA</strong>.<br />
<em>„Ectogenesis“</em> packt anschließend die tiefgestimmte Thrash-Keule aus, stilecht mit Soli, die in <strong>SLAYER-</strong>Manier jenseits jeglicher Tonalität liegen. Allerdings klingt das Schlagzeug hier so steril und statisch als wäre es programmiert.<br />
Was der folgende <em>„Reichstagsbrand“</em><i> </i>mit Dosenbier zu tun hat, erschließt sich mir nicht, dennoch beginnt der vierte Song der Platte mit dem Geräusch einer in Alu gewickelten Hopfenkaltschale, die gerade geöffnet wird. Wem&#8217;s gefällt&#8230;</p>
<p>Ein ruhiges Intro eröffnet <em>„Drone Pilot“</em>, bevor das folgende links-rechts Panorama der Gitarren zeigt, wie diese im Einzelnen klingen, nämlich: nicht gut. Ich habe das Gefühl, dass hier unfassbar viel mit Kompression gearbeitet wurde, was das Hörvergnügen umgekehrt proportional zu steigender Plattenlänge sinken lässt.</p>
<p><em>„Born in Fallujah“</em> beginnt mit einem sehr geilen, orientalisch anmutenden Intro, bevor der eigentliche Song losdrischt, der stark an <strong>AT THE GATES</strong> erinnert. Leider findet keine Verknüpfung mit dem starken Intro statt, hier hätte man durchaus in &#8217;ner orientalischen Skale weiterarbeiten können, aber da häng&#8216; ich mich vermutlich zu weit rein.<br />
<em>„By clockwork driven“</em>  beherbergt ebenfalls ein schönes Intro, bei dem der Bass fast schon <strong>TOOL</strong>-ig eingesetzt wird. Später wird dann „Orion“ von <strong>METALLICA</strong> verfremdet.</p>
<p>Sänger Ouzi rotzt die Texte meist unabhängig von der Rhythmik der restlichen Instrumente über die Songs, was ziemlich willkürlich klingt und eine Bindung zwischen Musik und Text verhindert.</p>
<p>Die größten Schwächen offenbaren <strong>BLACKROUT</strong> bei der ausbaufähigen technischen Umsetzung ihrer Stücke. Gleiches gilt für die durchschnittlichen Texte, die teils holprig daherkommen und auch vor Phrasendrescherei nicht zurückschrecken:</p>
<blockquote><p>„I filled my life with days instead to fill my days with life“ (<em>„By Clockwork Driven“</em>).</p></blockquote>
<p>Der Sound erschwert den Zugang obendrein. Das Songwriting wirkt leider nicht konsequent durchdacht, dürftig arrangiert und spätestens zum Ende des Albums hin redundant. Gute Ideen, die es hier öfter gibt, werden zu schnell verworfen und nicht wieder aufgegriffen, wohingegen schwache Riffs oft wiederholt werden und Längen generieren. Die meist überlangen Lieder können kaum Spannungsbögen aufweisen, weder in sich, noch in ihrer Gesamtheit. So fühlt es sich an, als endete <em>„Leaving the homes of penetration“</em> und damit die Platte ziemlich abrupt, ohne etwas im Ohr zu hinterlassen.</p>
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<p><a href="http://www.blackrout.com/" target="_blank">Website</a></p>
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