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	<title>psychedelic blues rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Oct 2017 17:48:27 +0000</lastBuildDate>
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	<title>psychedelic blues rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Josh Homme hält doch keiner aus &#8211; Interview mit ALL THEM WITCHES</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 06:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor die Jungs von ALL THEM WITCHES die Bühnenbretter Berlins unsicher gemacht haben, habe ich die Möglichkeit genutzt und mich mit Sänger und Bassist Charles Michael Parks Jr. getroffen und ihm auf den Zahn gefühlt, was es mit besoffenen Deutschen, missglückten Tourplänen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/josh-homme-haelt-doch-keiner-aus-interview-mit-all-them-witches/">Josh Homme hält doch keiner aus &#8211; Interview mit ALL THEM WITCHES</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor die Jungs von <strong>ALL THEM WITCHES</strong> die Bühnenbretter Berlins unsicher gemacht haben, habe ich die Möglichkeit genutzt und mich mit Sänger und Bassist <strong>Charles Michael Parks Jr.</strong> getroffen und ihm auf den Zahn gefühlt, was es mit <strong>besoffenen Deutschen</strong>, missglückten Tourplänen und Träumen von seinen Vorfahren auf sich hat. Was sofort auffiel: Nicht nur auf der Bühne ist <strong>Parks</strong> (wie er wirklich nur angesprochen werden möchte) ein total lässiger Typ! Zum Konzertbericht im <strong>Heimathafen Neukölln</strong> gehts übrigens <a href="https://silence-magazin.de/all-them-witches-live-taktgefuehl-ungenuegend/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIER </strong></a>entlang!</p>
<h4 style="text-align: center;">Das Interview</h4>
<p><strong><em>S:</em> Hey Parks, schön euch wieder in Deutschland zu haben. Ich hoffe, ihr hattet einen angenehmen Flug?!</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Wir freuen uns auch echt wieder hier sein zu dürfen. Tatsächlich war unser Flug der schlimmste, den wir je hatten. Zuerst flogen wir von unserer Heimat Nashville nach Toronto, um dann dort am Flughafen 11 Stunden festzusitzen. Unser Anschlussflug nach Deutschland wurde dann für mich auch nicht viel komfortabler. Ich saß in der allerletzten Reihe neben einem besoffenen Deutschen, der die ganze Zeit geschnarcht hat. Vor einer langen Tour ist das ein absoluter Stimmungskiller, aber ich habe zum Glück noch eine Mütze Schlaf bekommen und bin jetzt ausgeruht.</p>
<p><strong><em>S: </em>&#8222;Sleeping Through The War&#8220; ist jetzt seit 7 Monaten auf dem Markt. Für mich ist es bisher das absolute &#8222;Album des Jahres&#8220;. Gab es auch negative Rezensionen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ich habe 1 oder 2 Reviews gelesen, in denen wir Kritik einstecken mussten. Trotzdem beeinflusst negative Kritik unsere Musik gar nicht. Normalerweise versuche ich Reviews auszublenden, doch irgendwann ist der innere Schweinehund größer, denn du willst ja auch erfahren, ob den Leuten deine Musik gefällt.<br />
An eine Rezension erinnere ich mich noch ganz besonders. Der Typ meinte, dass er mit dem Artwork von &#8222;Sleeping Through The War&#8220; nicht klarkommen würde, da es ihm zu auffällig sei und es ihn beim Hören der Songs zu sehr ablenken würde.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22750" aria-describedby="caption-attachment-22750" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-22750" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-1024x680.jpg" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22750" class="wp-caption-text">Charles Michael Parks Jr. bei bester Laune und Tee</figcaption></figure>
<p><strong><em>S:</em> Euer aktuelles Album habt ihr in 4 Tagen geschrieben und in 6 Tagen aufgenommen. Wie würde es klingen, wenn ihr heute mit den Aufnahmen beginnen würdet?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Nein, eigentlich hatten wir im Studio nur nicht viel mehr Zeit. Wir waren gerade im Stress zwischen 2 Touren, deswegen musste es ziemlich schnell gehen. Wenn wir heute mit den Aufnahmen beginnen würden, würde es ziemlich &#8222;interessant&#8220; klingen. Wahrscheinlich komplett anders, als es tatsächlich klingt. Wir haben heute zum Soundcheck das erste Mal seit über einem Monat wieder zusammen Musik gemacht. Es würde sich also wahrscheinlich ziemlich lotterig anhören.</p>
<blockquote><p>&#8222;Rock, und alles drumherum, langweilt mich nur noch.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong><em>S:</em> Eure Songs sind sehr vielschichtig. Gibt es eine Band, von der du sagen würdest, dass sie euch maßgeblich beeinflusst?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Nein, ich würde nicht sagen, dass wir von einer Band besonders beeinflusst werden. Natürlich gibt es Musikgruppen, bei denen wir uns alle einig sind, dass wir sie richtig gut finden. Ich habe das Problem, dass ich öfters über Monate hinweg eine Band höre und die anderen Jungs versuche von der Musik zu überzeugen. Wenn ich sie irgendwann mal an dem Punkt habe, dass sie sagen: &#8222;Jo, coole Truppe&#8220;, kann ich sie mir meistens schon nicht mehr anhören, weil mich deren Musik nervt. Im Moment ist es so, dass Rap mein größter persönlicher Einfluss ist. Rock, und alles drumherum, langweilt mich nur noch. Aufgewachsen bin ich mit dem Blues. Nicht der &#8222;elektrische&#8220;, sondern eher mit Künstlern wie <strong>Leadbelly</strong> und <strong>Skip James</strong>.</p>
<p><strong><em>S:</em> Wie würdet ihr euren Musikstil nennen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ganz einfach Rock! Oder warte&#8230; Am ehesten vielleicht Psychedelic Blues Rock.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22752" aria-describedby="caption-attachment-22752" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-22752" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-1024x680.jpg" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer.jpg 1156w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22752" class="wp-caption-text">Während des Interview bespannen Ben McLeod (g.) und Robby Staebler (d.) die Gitarre</figcaption></figure>
<p><strong><em>S:</em> Habt ihr vor der Show feste Rituale um euch in Stimmung zu bringen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ich spiele vor den Shows meistens noch etwas Bass oder versuche meine Gitarrenskills etwas aufzubessern. Heute gibt es mal Tee aus der Heimat. Wenn du fast das ganze Jahr weit von deiner Heimat entfernt bist, tut es mal gut, wenigstens etwas heimatliches zu schmecken. Irgendwann kommt auf der Tour immer der Moment, in dem du einfach keine Lust mehr hast und nur noch nach Hause möchtest. Um dieses Gefühl wenigstens etwas zu unterdrücken, ist der Tee eine gute Lösung.</p>
<p><strong><em>S: </em>Keine Drogen oder Alkohol?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Mal mehr, mal weniger. Heute ist unser Tourauftakt und da wäre es blöd, sich gleich komplett ins Delirium zu schießen. Den Kater schleppst du dann noch die ganze Woche mit dir herum.</p>
<p><strong><em>S: </em>Ich habe mal gelesen, dass ihr mittlerweile überhaupt nicht mehr probt. Bekommen dadurch die Fans zu Beginn einer Tour schlechtere Konzerte zu sehen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Auf keinen Fall. Jede Show ist eine neue Herausforderung und wir versuchen immer an unsere Grenzen zu gehen. Da wir ca. 200 Konzerte im Jahr geben, sind Proben ziemlich überflüssig. Wir spielen schon seit Jahren in dieser Besetzung zusammen und jeder weiß, was der andere auf der Bühne im nächsten Moment tun wird. Die Fans sollten heute Abend auch nicht enttäuscht werden, auch wenn wir jetzt zum ersten Mal seit 6 Wochen wieder zusammen auftreten. Jeder unserer Auftritte ist halt einzigartig.</p>
<p><strong><em>S:</em> In einem Interview, welches ihr vor einem Jahr gegeben habt, meintet ihr, dass ihr gern mit QUEENS OF THE STONE AGE touren würdet. Die sind jetzt im November hier in Berlin zu Gast. Irgendwie vermisse ich euch auf den Tourplakaten.</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ich glaube einfach, dass wir für die zu uncool sind. Nein, mal im Ernst. Ich glaube, keiner von uns würde <strong>Josh Homme </strong>länger als eine Woche ertragen. Außerdem sind wir nicht so die &#8222;Vorband-Typen&#8220;. Als Vorband bist du nur im Stress und alle treten dir in den Arsch. Das macht auf Dauer keinen Spaß. Einer Headliner-Tour mit <strong>QUEENS OF THE STONE AGE</strong> im Vorprogramm wären wir aber trotzdem nicht abgeneigt. Wären wir die Vorband, würde ich trotzdem alles geben. Ich vertrage eine Menge Stress.</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-22754" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-1024x680.jpg" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<blockquote><p>&#8222;Jeder soll so leben, wie er sich am wohlsten fühlt!&#8220;</p></blockquote>
<p><strong><em>S: </em>Wer ist eigentlich dieser &#8222;Charles William&#8220;?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Das war mein Großvater. Tatsächlich heißt jeder männliche Part meiner Familie <strong>Charles</strong>. In dem Song geht es darum, wie ich die Beziehung von meinem Großvater zu meinem Vater sehe. Ich hatte mal einen Traum, in dem ich im Körper meines Vaters zusammen mit meinem Großvater unter dem Sternenhimmel spazieren ging. Allerdings existierte mein Großvater gar nicht. Er erschien in etwa als sprechender Grabstein und erzählte mir Geschichten von früher. Halt so Sachen, die du von deinem Vater erzählt bekommst. Ich träume echt ziemlich viel Scheiße, aber an diesen Traum werde ich mich noch ewig erinnern. Deswegen schrieb ich einen Song darüber.</p>
<p><strong><em>S:</em> Ich schätze, dass etwa 90 % unserer Leser eingefleischte Metalfans sind. Also eigentlich nicht eure Zielgruppe. Wie würdest du sie dennoch überzeugen wollen, sich mit eurer Musik zu beschäftigen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ich hab schon viele Metalheads gesehen, die von Freunden überzeugt wurden zu unserer Show zu kommen und im Nachhinein total begeistert waren. Vorher haben sie um psychedelischen Blues Rock einen riesengroßen Bogen gemacht und jetzt sind sie Fans von uns. Wenn ihr aber zu engstirnig seid, um euren Horizont ein bisschen zu erweitern, dann ist das so. Juckt mich auch nicht. Wenn ihr auf eine Show von uns kommt, könnt ihr ja auch gern wieder gehen, wenn es euch nicht gefällt oder halt wiederkommen, wenn es euch zusagt. Du kannst es niemals allen recht machen. Ich will den Leuten auch echt nichts aufzwingen. Jeder soll so leben, wie er sich am wohlsten fühlt!</p>
<p><strong><em>S: </em>Parks, ich danke dir vielmals, dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast und hoffe, dass wir uns bald mal wieder über den Weg laufen!</strong></p>
<p><strong>Parks:</strong> Ich habe dir zu danken! Viel Spaß auf unseren Shows!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ALL THEM WITCHES <a href="http://www.allthemwitches.org/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a><br />
ALL THEM WITCHES <a href="https://www.facebook.com/allthemwitches/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></strong></p>
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		<title>ALL THEM WITCHES Live &#8211; Taktgefühl: Ungenügend!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2017 06:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/all-them-witches-live-taktgefuehl-ungenuegend/">ALL THEM WITCHES Live &#8211; Taktgefühl: Ungenügend!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der 18. September, was für mich so viel heißt, wie: <strong>erster Urlaubstag</strong>! Da mein Urlaub aber nicht nur zum Rumgammeln und Nichtstun taugen soll, mache ich mich auf den Weg in unsere <strong>Hauptstadt</strong>. In Berlin war ich mittlerweile schon in den meisten Konzertlocations zu Gast, doch der <strong>Heimathafen Neukölln</strong> fehlte mir bisher noch auf meiner Liste. Daher bot es sich an, die Tour von <strong>ALL THEM WITCHES</strong> zu besuchen. Ein anderes Konzert der Tournee hätte sich für mich auch gar nicht realisieren lassen, da alle anderen Auftritte mit einer halben Weltreise für einen <strong>Ostbürger</strong> verbunden gewesen wären. Mit im Gepäck haben die Jungs aus <strong>Nashville, Tennessee</strong> außerdem die Texaner <strong>THE GHOST WOLVES</strong>.</p>
<h4>Wo ist denn nun das Konzert?</h4>
<p>Im Berliner Bezirk Neukölln angekommen, beginnt erstmal die Suche nach der Konzertlocation. Außer <strong>Dönerläden</strong> sieht man weit und breit nichts. Was bleibt mir also anderes übrig, als die Menschenströme genauestens zu beobachten und mögliche Konzertgänger zu verfolgen. Das war tatsächlich die beste Taktik, um dann nach 5 Minuten den Hinterhof, in dem sich der Heimathafen befindet, zu entdecken. Sieht schon mal ganz schnucklig aus, auch wenn das &#8222;Foyer&#8220; eher an ein Opernhaus erinnert, als an eine Konzertlocation. Die lange Schlange vor dem Eingang lässt schon darauf schließen, dass der Laden heute ordentlich gefüllt sein wird. Schon vor Beginn der Veranstaltung macht sich das Gerücht breit, dass der Schuppen heute <strong>ausverkauft </strong>sein wird.</p>
<h4>THE GHOST WOLVES &#8211; Naja, wer es mag &#8230;</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22641" aria-describedby="caption-attachment-22641" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22641" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-1024x680.png" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-1024x680.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-300x199.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-750x498.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22641" class="wp-caption-text">THE GHOST WOLVES</figcaption></figure>
<p>Pünktlich um 21 Uhr starten die 2 Texaner/innen <strong>THE GHOST WOLVES</strong> ihr 30-minütiges Set. Bevor ich mich auf den Weg nach Berlin gemacht habe, habe ich schon mal ein Ohr riskiert und attestierte, dass es wahrscheinlich eher nicht meinen Nerv trifft. Und genau das soll sich auch bewahrheiten. Ich schaffe es nicht mal, die Musik irgendwo einzuordnen, da es für mich einfach nur chaotisch klingt. Klar, könnt ihr euch jetzt gar nichts darunter vorstellen, aber ich versuche trotzdem mal den Mix zu beschreiben. Das Zusammenspiel aus <strong>Schlagzeug </strong>und <strong>Gitarre</strong> ist ziemlich <strong>psychobillymäßig</strong>, doch der Gesang sprengt alle Grenzen. Es gab mal eine Zeit, wo gefühlt jeder Zweite meiner Facebookfreunde einen Song der <strong>Südafrikaner DIE ANTWOORD</strong> geteilt hat. Schon damals konnte ich mit dieser Stimme absolut nichts anfangen. Und tatsächlich gibt es durchaus ein paar Parallelen der Sängerinnen beider Gruppen. Ich will mir da aber auch gar kein Urteil erlauben, da es absolut nicht mein Ding ist. Sicherlich findet diese Band auch großen Zuspruch, doch von mir gibt es den nicht.<br />
Somit verlasse ich nach 20 Minuten den Konzertsaal, um angeregte Gespräche mit alten und neuen Bekannten zu führen. In diesem Moment merke ich, dass dieses &#8222;ausverkauft&#8220;-Gerücht nicht von ungefähr kommt, da sich während <strong>THE GHOST WOLVES</strong> ihr Set fast fertiggespielt haben, immer noch eine riesige Schlange vor der Location befindet.</p>
<h4>Zeit zum Kuscheln &#8211; ALL THEM WITCHES</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22645" aria-describedby="caption-attachment-22645" style="width: 671px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22645 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b-681x1024.png" width="681" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b-681x1024.png 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b-199x300.png 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b-750x1128.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b.png 964w" sizes="auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22645" class="wp-caption-text">ALL THEM WITCHES</figcaption></figure>
<p>Nun also wieder schnell hinein, um sich einen guten Platz vor der Bühne zu sichern. Mein Plan geht nur zur Hälfte auf, da ich mich zwar recht weit vor der Bühne befinde, aber auch genau vor einer Box stehe. Egal, denke ich mir, und will erstmal während der ersten paar Songs den Sound abwarten. Dieser ist eigentlich gar nicht mal übel, aber trotzdem fehlt mir etwas. Genau, der heimliche <strong>Fadenzieher</strong> der Band, Keyboarder <strong>Allan Van Cleave</strong>, ist hier nämlich so gut wie gar nicht zu hören. Also ab in die Mitte kämpfen. Hier ist der Sound deutlich besser abgemischt und so beginnen für mich 90 Minuten völlige <strong>Extase</strong>.<br />
Nachdem mich der Sound bei <em>&#8222;Funeral For A Great Drunken Bird&#8220;</em> noch nicht sonderlich überzeugt hat, wird nun endlich alles besser. Überraschenderweise erklingen heute zu Beginn relativ wenig Songs ihres im Februar veröffentlichten <strong><a href="https://silence-magazin.de/ein-album-ohne-einen-einzigen-hit-all-them-witches/" target="_blank" rel="noopener">10-Punkte-Albums</a></strong> &#8222;Sleeping Through The War&#8220;. Schon zu Beginn des Auftritts wird mir schnell klar, dass es heute einen grundlegenden Unterschied zum Auftritt auf dem diesjährigen <a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Stoned From The Underground </strong></a>geben wird. Während dort die Songs noch ziemlich albumtreu gespielt wurden, ist heute der große Tag des <strong>Jams</strong>. Und wenn die Jungs etwas richtig gut können, dann ist es jammen! Nahezu jeder Song verlängert sich um 5 Minuten, da sich <strong>ALL THEM WITCHES </strong>nach Lust und Laune an ihren Instrumenten auslassen.<br />
Ihre Jams führen aber keineswegs ins Leere. Bei wirklich jedem Song kommen sie auf den Punkt und verzaubern wahrscheinlich jeden Besucher des mittlerweile prallgefüllten Konzertsaals. So richtig gefühlvoll wird es zum ersten Mal bei <em>&#8222;Elk.Blood.Heart&#8220;</em> von ihrem <strong>Debütalbum</strong> &#8222;Our Mother Electricity&#8220;. Während ich bei den vorherigen Songs so sehr auf die Musik eingegangen war, bemerke ich erst jetzt, in was für einem Publikum ich mich befinde. Vor mir ein Haufen junger Damen, die wild am tanzen und mitsingen sind, neben mir Männer mittleren Alters, die ich eher im Buchclub vermutet hätte und hinter mir ein Ehepaar, welches gut und gerne schon im <strong>Rentenalter</strong> sein könnte. Genauso bunt gemischt wie das Publikum ist auch die Songauswahl. Von allen 4 Alben der Band werden die besten Songs herausgepickt und völlig frei vorgetragen. Mein absolutes <strong>Highlight</strong> ist aber mit Abstand <em>&#8222;Charles William&#8220;</em>. Ich ertappe mich dabei, wie ich von den jungen Damen vor mir angesteckt werde und den Song, nicht nur innerlich, mitsinge.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22646" aria-describedby="caption-attachment-22646" style="width: 670px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22646 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b-680x1024.png" width="680" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b-680x1024.png 680w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b-199x300.png 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b-750x1129.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b.png 963w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22646" class="wp-caption-text">ALL THEM WITCHES</figcaption></figure>
<p>Alles wunderbar (außer mein Gesang vielleicht), doch während <em>&#8222;Blood And Sand/Milk And Endless Waters&#8220;</em> wieder ausgiebig bejammt wird, bemerke ich störende Nebengeräusche. Aus der Damenfraktion vor mir kristalliert sich ein <strong>Fangirl </strong>heraus, was scheinbar mal eine Musikschule besuchen sollte, um wenigstens etwas <strong>Taktgefühl </strong>zu erlernen. Versteht mich nicht falsch, denn ich habe absolut nichts gegen klatschen, doch wenn gerade ein Solo erklingt, in dem ich am liebsten mit Körper und Geist versinken will, und dann jemand meint, die ganze Zeit aus dem Takt zu klatschen, dann empfinde ich das einfach nur als störend.<br />
Zum Abschluss des Sets gibt es vom neuen Album <em>&#8222;Alabaster&#8220;</em>. Mit seiner <strong>Explosivität</strong> eigentlich das Falsche, um mich nach einem zauberhaften Konzert in die Nacht zu entlassen. Natürlich war es das noch nicht. Mit <em>&#8222;Am I Going Up?&#8220;</em> und <em>&#8222;Swallowed By The Sea&#8220;</em> werde ich von der Berliner Nacht &#8222;geswallowed&#8220; (der musste jetzt sein!).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22648" aria-describedby="caption-attachment-22648" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22648" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-1024x680.png" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-1024x680.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-300x199.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-750x498.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22648" class="wp-caption-text">ALL THEM WITCHES</figcaption></figure>
<p>Wieder einmal hat sich also bewiesen, dass <strong>ALL THEM WITCHES</strong> es nicht nur auf Platte, sondern auch auf der Bühne &#8211; oder vielleicht gerade dort &#8211; verstehen, ihre Fans zu begeistern. Auch lästige Einflüsse von außen lassen diesen Abend noch lange Zeit in meinem Gedächtnis bleiben.</p>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4 style="text-align: center;">SETLIST</h4>
<p style="text-align: center;"><em>Funeral For A Great Drunken Bird<br />
When God Comes Back<br />
3-5-7<br />
The Death Of Coyote Woman<br />
Elk.Blood.Heart<br />
Charles William<br />
Talisman<br />
Internet<br />
Blood And Sand/Milk And Endless Waters<br />
Bulls<br />
Alabaster</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Am I Going Up?</em><br />
<em> Swallowed By The Sea</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ALL THEM WITCHES <a href="http://www.allthemwitches.org/">Webseite</a><br />
ALL THEM WITCHES <a href="https://www.facebook.com/allthemwitches/">Facebook</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/all-them-witches-live-taktgefuehl-ungenuegend/">ALL THEM WITCHES Live &#8211; Taktgefühl: Ungenügend!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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