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	<title>Punk Rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Feb 2026 00:00:23 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Punk Rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WIZO und NORMAHL brachten das Licht nach Würzburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 00:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu ihrem vierzigjährigen Bandjubiläum veranstalteten WIZO ihre bisher größte und längste Tournee in der bisherigen Bandgeschichte. In Würzburg waren wir für euch dabei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wizo-und-normahl-brachten-das-licht-nach-wuerzburg/">WIZO und NORMAHL brachten das Licht nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WIZO</strong> und <strong>NORMAHL</strong> sind zwei Bands, die mich vor allem in meiner Jugend und meinem jungen Erwachsenenleben begleitet haben. Zu Schulzeiten waren es <strong>WIZO</strong>, die mir das Eingangstor in den deutschsprachigen Punk Rock gezeigt haben. Und später, als ich für eine kurze Zeit im Rems-Murr-Kreis gelebt habe, waren <strong>NORMAHL</strong> allgegenwärtig. Doch obwohl ich beide Bands vor allem in dieser Zeit viel gehört habe, habe ich sie bisher noch nie live gesehen. Nun, Jahre später, durfte ich mit Kamera und Pressepass in der Hand dieses Versäumnis nachholen.</p>
<p>Zu ihrem vierzigjährigen Bandjubiläum veranstaltete die Sindelfinger Band ihre „<strong>WIZO BRINGT DAS LICHT</strong>“-Tour; die größte und längste Tournee in der bisherigen Bandgeschichte. Streng genommen gibt es im vierzigjährigen Bestehen eine kleine Lücke zwischen 2005 und 2009, aber das sollte nicht die Feierstimmung vermiesen. Ganz im Gegenteil: die Würzburger Posthalle war rappelvoll mit Fans aus allen Altersklassen. Im Schnitt habe ich mich mit Ende 30 eher zur jüngeren Kategorie gewähnt. Es waren aber auch Besucherinnen zugegen, die bestimmt schon die 70 überschritten haben, und die jüngsten Fans waren im Grundschulalter.</p>
<p>Fröhliche Stimmung und gute Laune waren allgegenwärtig, als die Lichter und die Musik ausgingen. Zur allgemeinen Überraschung traten aber nicht <strong>NORMAHL</strong> auf die Bühne, sondern <strong>WIZO</strong>. Das Trio begrüßte das Publikum, bedankte sich bei allen Anwesenden und kam mit der ersten Ankündigung. Es hab nämlich gleich noch einen weiteren Anlass zum Feiern: es war der 66. Geburtstag von <strong>NORMAHL</strong> Gitarrist <strong>Mick Scheuerle</strong>. Das Publikum sang das verdiente Ständchen, während die Winnender Deutschpunk-Urgesteine auf die Bühne kamen und mit ihrer Show begannen.</p>
<h3>NORMAHL</h3>
<p>Mit dem Lied <em>„Am Tage X“</em> starteten <strong>NORMAHL</strong> in ihr Set und widmeten somit direkt den ersten Teil des Konzerts der gegenwärtigen weltpolitischen Lage. In den Ansagen von <strong>Lars Besa</strong> ging es um das globale Erstarken der neuen Rechten, die Wiederaufnahme der Wehrpflicht, oder auch um die Rolle der BRD als Rüstungsexporteurin. Die passenden Lieder dazu waren <em>„Deutsche Waffen“</em>, <em>„Keine Überdosis Deutschland“</em>, und <em>„Fahneneid“</em>. Doch natürlich durften auch feier- und trinklustige Klassiker wie <em>„Fraggles“</em> nicht fehlen, und zum Abschluss der etwa 45-minütigen Darbietung grölte das Publikum zusammen mit der Band den Refrain des Songs <em>„Punk Ist Keine Religion“</em>. <strong>NORMAHL</strong> haben solide, unterhaltsam, und gekonnt genau das abgeliefert, was das Publikum erwartet und gewollt hat. Eine Dreiviertelstunde lang wurde hier mit Deutschpunk Klassikern bestes Entertainment geboten. Der einzig bittere Nachgeschmack ist hier, wie sehr die Aktualität einiger der alten Stücke wieder an Gewicht gewonnen hat.</p>
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<h3>WIZO</h3>
<p>Und dann brachten <strong>WIZO</strong> das Licht; sprichwörtlich. Alle drei Bandmitglieder trugen während der ersten Lieder gigantische Lampen als Rucksäcke mit sich. Auch musikalisch ging es direkt stark los: als Opener brachte der Song <em>„Raum Der Zeit“</em> die Halle zum Toben. Auch beim Dreiergespann aus Sindelfingen ging es klar politisch zur Sache: der Titel <em>„Scheiß AfD“</em> sorgte im Publikum für Bewegung und Einigkeit. Mein persönlicher musikalischer Höhepunkt der Show war das Lied <em>„Kein Gerede“</em>, welches einmal in altbekannter und flotter Manier, danach aber auch nochmal in einer alternativen Version zum Besten gegeben wurde. Souverän und selbstbewusst brachten <strong>WIZO</strong> die gute Laune in der Posthalle immer wieder zum Überkochen. Zwischen den Liedern war die Band auf der Bühne redselig, sorgte mit ihren Ansagen für Unterhaltung, und wirkte dabei vor allem bodenständig. Alles wirkte sehr spontan, kein bisschen abgehoben und einfach sympathisch. Die ursprünglich (scherzhaft) angekündigten vier Stunden brachten <strong>WIZO</strong> nicht ganz auf die Bühne, aber für fast die Hälfte dieser Zeit sorgten sie für eine gewaltige Punk Rock Party in der Posthalle. Als Abschiedssong spielten sie noch ihre Ballade <em>„Die Letzte Sau“</em>, und ich habe noch den kompletten Weg von der Garderobe bis zum Ausgang Leute gehört, die den Refrain immer wieder wiederholt haben.</p>
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<p>Es war ein nostalgischer Abend für mich, und hoffentlich ein wunderschöner Abend für alle Anwesenden. Auch wenn ich persönlich beide Bands etwas aus den Augen verloren habe, war es doch eine wirklich schöne Darbietung. Gerade in Zeiten der Unsicherheit, der politischen Kälte und der drohenden Dunkelheit war es sehr willkommen, dass <strong>NORMAHL</strong> und <strong>WIZO</strong> das Licht gebracht haben. In diesem Sinne noch einmal vielen Dank an alle Beteiligten, die für den Erfolg dieser Show gesorgt haben.</p>
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		<title>DEZ DARE: der ewige Kampf um das Universum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 09:59:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Noise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Leben, das Universum und der ganze Rest: manchmal wirkt das alles ziemlich verrückt und düster - so klingt das auch auf "Perseus War". Erfahrt hier alles zum neuen Album von DEZ DARE.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dez-dare-perseus-war/">DEZ DARE: der ewige Kampf um das Universum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">DEZ DARE &#8211; &#8222;PERSEUS WAR&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>17. März 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://chimp-noise.com/" target="_blank" rel="noopener">CH!MP</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>35:45<br />
<strong>Genre: </strong>Garage Rock / Noise Punk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>Darren Smallman</strong> ist in Geelong, im Südosten Australiens aufgewachsen. Dort engagierte sich <strong>Smallman</strong> seit 1990 in der lokalen Punkszene, spielte in Bands wie <a href="https://theevinylcreatures.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>THEE VINYL CREATURES</strong></a> oder <a href="https://warped.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>WARPED</strong></a>. Auch abseits der Bühne war er fest im Indie Business verankert und war unter anderem Mitbegründer des Labels <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Low_Transit_Industries" target="_blank" rel="noopener">Low Transit Industries</a>. Im Jahr 2010 siedelte <strong>Darren Smallman</strong> nach England über und suchte sich seine neue Heimat am Ärmelkanal in Brighton. Der Wechsel der Erdhalbkugel ließ <strong>Smallman</strong> keineswegs kürzer treten, und so gründete er in Brighton das Label <a href="https://de.linkedin.com/company/battle-music" target="_blank" rel="noopener">Battle Worldwide</a> und ist auch hier selbst musikalisch aktiv. Als Solokünstler ist er unter dem Pseudonym <strong>DEZ DARE</strong> unterwegs und hat nun mit &#8222;Perseus War&#8220; sein drittes Album veröffentlicht. Die vorigen Releases waren &#8222;<a href="https://dezdare.bandcamp.com/album/hairline-ego-trip" target="_blank" rel="noopener">Hairline Ego Trip</a>&#8220; im Mai 2021 und &#8222;<a href="https://dezdare.bandcamp.com/album/ulysses-trash" target="_blank" rel="noopener">Ulysses Trash</a>&#8220; im August 2022.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dez Dare - Bloodbath-on-HI" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vqFbkTGFyB8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Aus Lethargie gebar Kreativität</h3>
<p>Sein zweites Album &#8222;Ulysses Trash&#8220; widmete&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> der Tatenlosigkeit. Der musikalische Aufruf zum Nichtstun wurde in der Musikpresse hoch gelobt und&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> wollte eine Begleit-EP produzieren, die das Narrativ des Langspielers weiterdenkt. Doch statt einer Fortführung des prokrastinatorischen Gedankens sprudelte der Wahl-Engländer plötzlich vor Ideen. So entstand Riff um Riff, Text um Text, und innerhalb von vier Wochen waren <strong>zehn Songs</strong> für ein neues Album bereit.</p>
<p>Nachdem &#8222;Ulysses Trash&#8220; also eine Odensammlung an die Untätigkeit war, widmet sich &#8222;Perseus War&#8220; deutlich größeren Gedankenspielen. Hier wird folglich über die Zufriedenheit des vorigen Albums hinausgedacht. Dementsprechend beleuchtet&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> nun ein größeres Bild. Dabei geht es um das Universum als Ganzes, aber auch um alles, was sich darin abspielt, und um den ewig andauernden Kampf um&#8217;s Überleben, der in jedem Moment neu ausgetragen wird. <strong>Schönheit und Zerstörung</strong> stehen sich gegenüber und finden sich in jeder Aktion wieder, die in dieser dystopischen Realität stattfindet.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dez Dare - Bozo" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0UCPSj4VGgg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Clowns, Retter*innen und Kriegstreiber*innen</h3>
<p>&#8222;Perseus War&#8220; beginnt mit dem geradeaus schießenden Song&nbsp;<em>&#8222;Bozo&#8220;</em>, der vom Schicksal des Clowns berichtet, bevor in&nbsp;<em>&#8222;Perseus #1985&#8220;</em> das Tempo etwas rausgenommen wird. Dem zweiten Titel fehlt es aber keineswegs an Kraft. Die intertextuelle Referenz bezieht sich auf das Lied&nbsp;<em>&#8222;1.9.8.5&#8220;</em> vom vorigen Album &#8222;Ulysses Trash&#8220;, allerdings ist der neue Song<strong> deutlich düsterer</strong> &#8211; sowohl musikalisch, als auch inhaltlich. <em>&#8222;Perseus #1985&#8220;</em> handelt von den selbsternannten Retter*innen der Menschheit, die auch immer gleichzeitig Kriegstreiber*innen oder Despot*innen sind. So war es, so ist es, und so scheint es zu bleiben.</p>
<p>Inhaltlich geht es auf ähnlichen Pfaden weiter, wenn&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> im melodischen Punk Rock Song <em>&#8222;Myopic Tropic&#8220; </em>mit den Machenschaften der Politik abrechnet und im Fuzz-Gewitter&nbsp;<em>&#8222;Bloodbath-On-HI&#8220;</em> über die menschlische Eigenschaft der gegenseitigen Zerstörung sinniert. Verzweifelnd kreidet&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> an, dass auch nach etlichen untergegangenen Zivilisationen nur ein<strong> minimaler Lerneffekt</strong> seitens der Menschheit zu erkennen ist. Das gilt auch für Wandel in jeglicher Hinsicht, wie im mächtig nach vorne rollenden&nbsp;<em>&#8222;A Chimp, A Tricycle, New World Order&#8220;</em> gezeigt wird. Zwischen mächtigem Noise Rock und einem <strong>Monster</strong> von Riff äußert&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> sein Unverständnis über die Angst vor Veränderung in vielen Bereichen unseres Lebens. Dabei richtet sich der Künstler vor allem an Leute, die hinter jeder progressiven Idee, oder jeder Selbstverwirklichung den Untergang der Welt sehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dez Dare - A Chimp, A Tricycle, New World Order" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8e0QFfcqGiI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Wir sind Sklaven unserer Entscheidungen</h3>
<p>Hinter dem schönen Titel&nbsp;<em>&#8222;I know why you cry at Adam Sandler Films&#8220;</em> steckt ein mächtiger <strong>Synthwave Song</strong> mit Mitsingrefrain und einer tiefen Würdigung der Nonkonformität. Direkt danach eröffnet sich ein tiefes Loch aus Fuzz und Noise aus dessen Tiefen&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> einen Zusammenbruch aus Sicht einer Person mit Autismus beschreibt.&nbsp;<em>&#8222;OUCH!&#8220;</em> wechselt dahingehend wellenförmig zwischen Fokus und Kollaps, bevor der dumpfe Klang in das stampfende&nbsp;<em>&#8222;My Heels + My Toes, My Lies + My Nose&#8220;</em> übergeht. Wie in Trance bewegt sich der finstere Klang durch die von Äußerlichkeiten gesteuerte Relität der <strong>Möchtegernpromis</strong>.</p>
<p>Deutlich losgelöster ist die Klangwelt demgegenüber im vorletzten Lied <em>&#8222;BEACH!&#8220;</em>, welches&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> dem Strand seiner Wahlheimat Brighton gewidmet hat. Nachdem die letzten sonnigen Klänge verhallt sind, gibt es zum Ende nochmal ein philosophisches Fazit zu den Gedanken über Leben, Universum und den ganzen Rest. Synthwave, Noise und energetischer Garage Rock treffen im längsten Stück des Albums aufeinander, wenn&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> konstatiert, dass wir nicht frei sind &#8211; <strong>nie</strong>. Ein Refrain, der etwas an&nbsp;<strong>ART BRUT</strong> erinnert setzt sich von den&nbsp;<strong>KRAFTWERK</strong>-Vibes der Strophe ab, und so findet dieses wirklich großartige Album sein würdiges Finale mit&nbsp;<em>&#8222;STOP. STOP. STOP. TALKING.&#8220;.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41748" aria-describedby="caption-attachment-41748" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-41748" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO.jpg" alt="alt=&quot;Dez Dare - Perseus War (2023, CH!MP) Promo Picture&quot;" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41748" class="wp-caption-text">Foto: Ernest Protasiewicz</figcaption></figure>
<h3>Der Kampf geht weiter</h3>
<p>Im Vergleich zu den beiden bisherigen Alben ist &#8222;Perseus War&#8220; deutlich düsterer geworden, ist aber gleichermaßen stärker und mitreißender ausgefallen. Die <strong>Vielfältigkeit</strong> dieses Albums offenbart sich in sämtlichen Dimensionen. Vom finsteren Humor, mit dem&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft menschlicher Dummheit betrachtet, zur dennoch hoffnungsvollen Agitation in Richtung Verbesserung ist alles dabei. Auch musikalisch gibt es natürlich vordergründig die breitschultrige Präsentation aus Fuzz, Punk, Garage Rock und Noise. Zwischen den Tönen und vor allem im Hintergrund aber spielt sich eine bunte Vielfalt aus klassischen, cinematischen und jazzigen Klängen ab, die das gesamte Klangbild komplettieren. Und somit entsteht eine 36-minütige Darbietung guter Unterhaltung und tiefgründiger Überlegungen.</p>
<p><a href="https://dezdare.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>bandcamp Profil von DEZ DARE</strong></a></p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Creative Eclipse PR zur Verfügung gestellt. &#8222;Perseus War&#8220; wurde von <strong>Darren Smallman</strong> geschrieben, produziert und aufgenommen. Das Mastering wurde von <strong>Greg Obis</strong> beim Chicago Mastering Service durchgeführt. Das Cover Artwork stammt von MalMall.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dez-dare-perseus-war/">DEZ DARE: der ewige Kampf um das Universum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>UNIVERSUM25 &#8211; Ein Blick in die Apokalypse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 12:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbrecher]]></category>
		<category><![CDATA[InExtremo]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[UNIVERSUM25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Musiker schließen sich zu UNIVERSUM25 zusammen, um dem bisherigen System den Mittelfinger zu zeigen. Ob das lohnt, lest ihr hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/universum25-universum25/">UNIVERSUM25 &#8211; Ein Blick in die Apokalypse</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">UNIVERSUM25 &#8211; &#8222;Universum25&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.03.2023<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; ca. 48 Min.&nbsp;<br />
<strong>Label: </strong><a href="http://universalmusic.at/artist/universum25/">Universal Music</a><br />
<strong>Genre:</strong> Punk Rock/Neue Deutsche Härte </div></div></div></p>
<h3>Wer? Wie? Was?</h3>
<p><strong>UNIVERSUM25</strong>. Was ist das für ein Name? Und wieso ausgerechnet diese Zahl? Was wie der Name für einen SciFi Blockbuster klingt, hat einen recht üblen Hintergrund. Der Name geht auf ein Experiment des Wissenschaftlers<strong> John B. Calhoun</strong> zurück, der anhand von Mäusen 25 mal testete, wie sich ungebremste Populationen in einem begrenzten Lebensraum unter Idealbedingungen verhalten. Und 25 mal endete das Experiment mit dem selben Ergebnis: Der Ausrottung der gesamten Population!</p>
<p>Düster sagt ihr? Auf jeden Fall. Was hat das mit Musik zu tun? Fünf Musiker aus verwandten, aber dennoch unterschiedlichen Musikrichtungen haben sich zu einer Band zusammengefunden und den Namen <strong>UNIVERSUM25</strong> gewählt. Und der ist, angesichts seiner Bedeutung, Programm! Denn mit ihren Texten legt diese Band den Finger dahin, wo es weh tut.</p>
<p>Wer sind besagte Musiker? Das sind <strong>Micha Rhein</strong> (<strong>IN EXTREMO</strong>), <strong>Rupert Keplinger</strong> (<strong>EISBRECHER</strong>, <strong>ANTITYPE</strong>), <strong>Pat Prziwara</strong> (<strong>FIDDLERS</strong> <strong>GREEN</strong>), <strong>Gunnar</strong> <strong>Schroeder</strong> (<strong>DRITTE</strong> <strong>WAHL</strong>) und <strong>Alex Schwers</strong> (<strong>SLIME</strong>). Ein bunt gemischter Haufen mit einer gemeinsamen Weltanschauung.</p>
<p>Während Micha bei <strong>IN EXTREMO</strong> noch auf dem <strong>WALHALLA</strong> Festival in Neumünster betonte, dass man als Band (bis auf zwei Ausnahmen) nicht politisch sei, ist das diesmal komplett anders. Also alle, die keinen Bock auf Politik in Musik haben, können aufhören hier zu lesen.</p>
<h3>Wie ein Katastrophenfilm</h3>
<p><iframe loading="lazy" title="UNIVERSUM25 - Am Morgen danach (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XLs6UjqCweY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit dem Opener <em>&#8222;Der Morgen danach&#8220;</em> werden wir direkt in die kalte <strong>Apokalypse</strong> geschmissen. Tag 1 in einer neuen Welt. Danach fühlt es sich so an, als würden die Songs den desaströsen Zustand vor dem ominösen <strong>apokalyptischen</strong> Ereignis beleuchten. Wie eine Rückblende in einem Film. Um dann am Ende mit <em>&#8222;Horizont in Flammen&#8220;</em> wieder einen &#8222;positiven&#8220; Einschlag zu bekommen. Dazwischen bekommen wir Hass, Tod und Zerstörung! Oder auch &#8222;die Abgründe der Menschheit&#8220; genannt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="UNIVERSUM25 - Wir warten (Visualiser)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-Gx-5MWC8Ys?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Während der Album <strong>Opener</strong> und dessen Folgesong <em>&#8222;Wir warten&#8220;</em> noch dem <strong>Punk Rock</strong> zuzuschreiben sind, servieren uns <strong>UNIVERSUM25</strong> mit <em>&#8222;Harte Kost&#8220;</em> eine eiskalte Abrechnung mit Rechten und Verschwörungsideologen in Form eines <strong>NDH</strong> Songs. Genauso <em>&#8222;Nur wegen dir&#8220;</em>, der von schnellen, <strong>druckvollen</strong> Schlagzeugrythmen getrieben wird, und ein Stück weit an <strong>INEXs</strong>&nbsp;<em>&#8222;Quit pro quo&#8220;</em> erinnert. Mit <em>&#8222;Genug&#8220;</em> macht man sich dann textlich und melodisch Luft und schreit seinen <strong>Ärger</strong> heraus. So zeitgenössisch der Text von <em>&#8222;Die neue Zeit&#8220;</em> auch ist, ist die Melodie hier die Poppigste. Aber keine Sorge, noch immer mit genug Härte. <em>&#8222;Vor deiner Tür&#8220;</em> präsentiert dann wieder eine weitere Seite der Band: <strong>Rockballaden</strong>.</p>
<h3>UNIVERSUM25 lassen uns einmal Durchschnaufen</h3>
<p><em>&#8222;Lichtgeschwindigkeit&#8220;</em> gibt uns dann eine Verschnaufpause von den Abgründen der Menschheit und bringt erste positive Vibes. Mit<em> &#8222;Die Leichen der Zeit&#8220;</em> bringt <strong>UNIVERSUM25</strong> einen richtigen<strong> Moshpit Kracher</strong> mit. Doch textlich ist das ein <strong>Schlag in die Magengrube</strong>. Besingt man hier schließlich die toten Flüchtlinge, die ihre Überfahrt nicht überleben und deren Leichen an unseren Stränden landen. Zum nächsten Track sei gesagt, dass ich bei verschiedenen Gelegenheiten mit <strong>Rupert</strong> und <strong>Pat</strong> gesprochen habe. Gerade weil ich es interessant fand, dass man als Band mit einem <strong>Cover</strong> Song auf sich aufmerksam macht. Für kleine, neue Bands mag das normal sein, um von sich Reden zu machen. Aber einer Superband aus deutschen Künstlern dieses Formats? Dennoch dachte man sich, dass es eine gute Möglichkeit sei. Und sie hatten Recht. Die Rede ist vom<strong> TON STEINE SCHERBEN</strong> Klassiker <em>&#8222;Der Traum ist aus&#8220;</em>. Die Idee zu dem <strong>Cover</strong> stammte von <strong>Micha Rhein</strong>, weil er es schon länger machen wollte und was sich zum<strong> 50. Geburtstag</strong> des Songs anbot.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="UNIVERSUM25 - Der Traum ist aus (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/x9W1ix0f2ik?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zum Abschluss gibt es den zuvor erwähnten <em>&#8222;Horizont in Flammen&#8220;</em>, der uns im Rahmen dieses Albums positiv entlässt. Den Song kann ich mir auch gut zum Abschluss eines Konzertes vorstellen, wenn das Publikum Schulter an Schulter hin und her schunkelt und mit den Armen winkt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="UNIVERSUM25 - Horizont in Flammen (Visualiser)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-uf2Ic7Pp4U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Herbst geht es für <strong>UNIVERSUM25</strong> dann auf Deutschland Tour. Tickets findet ihr <a href="https://www.eventim.de/artist/universum-25/?affiliate=EYA&amp;msclkid=429d445c339a12e7ff0a205cb840ffa8&amp;utm_source=bing&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=ar_Suche%20-%20Special%20Tickets&amp;utm_term=universum%2025&amp;utm_content=Universum%2025">hier</a>.</p>
<p>Die <strong>Shopseite</strong> der Band gibt es dann <a href="https://shop.universum25.com">hier</a>.</p>
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		<title>90 Minuten Punk und Tierrecht &#8211; Punk Rock Vegan Movie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 17:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Moby]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nett gemacht, ein bisschen witzig, manchmal albern, und meistens schön ... aber genug von uns! Wir haben uns mal PUNK ROCK VEGAN MOVIE gegeben und geschaut, was MOBY da gemacht hat. </p>
<p>Sieh dir an, was wir dazu sagen und dann mach dir ein eigenes Bild :) </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/punk-rock-vegan-movie/">90 Minuten Punk und Tierrecht &#8211; Punk Rock Vegan Movie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Punk Rock Vegan Movie</strong> – ein Name der direkt verrät, worum es hier geht. Am 20. Januar 2023 war die Uraufführung des Films beim <strong>Slamdance Festival in Park City, Utah</strong>. Über fünfzig Akteur*innen aus der Punk- und Rock-Szene kommen zu Wort und schildern ihre Bezüge zu einer tierleidfreien Lebensweise. Buch und Regie wurden von <strong>MOBY</strong> geführt, den man vielleicht nicht zuallererst mit Punk Rock in Verbindung setzt. Allerdings hat der amerikanische Musiker und Tierrechtler vor allem in den 1980ern und 1990ern viel Zeit in der Punkbewegung verbracht. Neben seiner Aktivität bei den <strong>VATICAN COMMANDOS</strong> kann man auch das 1996 erschienene <strong>MOBY</strong>-Album „Animal Rights“ als Referenz für die wilde Jugend des Richard Melville hernehmen.</p>
<p>Der knapp eineinhalb Stunden dauernde Film wird durch ein Gespräch zwischen <strong>MOBY</strong> und einer Hündin eingeführt, die gerade dabei sind, Schach zu spielen. Die Hündin bittet <strong>MOBY</strong> von der <strong>Geschichte des Punk Rock</strong> zu erzählen, und somit beginnt die musikalische Zeitreise. Schnell wird von den Wurzeln im Rock’n’Roll und der Musik der 1950er der Bogen über die Jahrzehnte geschlagen, in denen es um <strong>Aufbegehren, Rebellion und Lärm</strong> ging. Und so landet die Erzählung auch beim Thema <strong>Tierrechte und deren Verankerung in der Punk- und Hardcore Szene der 1980er Jahre</strong>. Mit den Worten „Good boy, MOBY“ beendet die Hündin die humoristische Einleitung in <strong>Punk Rock Vegan Movie</strong>.</p>
<p>Im weiteren Verlauf wird die <strong>Geschichte des Punk Rock anhand von Interviews</strong> erläutert. Die Interviewpartner*innen erzählen von ihren ersten Berührpunkten mit der Musik, mit der Subkultur, mit den politischen Inhalten. Was immer auch dazu gehört, ist der persönliche Bezug der Personen zum Thema Tierrecht und Veganismus. Auch die <strong>Straight Edge</strong> Bewegung und ihr sehr enger Zusammenhang mit Vegetarismus und Veganismus werden im Vorbeigehen kurz vorgestellt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Punk Rock Vegan Movie (2023) | Teaser" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BGC-MhZjM9I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Die Aufmachung des Films</h4>
<p><strong>Punk Rock Vegan Movie</strong> ist humorvoll gestaltet. Die kleinen Einspieler sorgen für nette Abwechslung zwischen ernsten Themen wie den Zuständen in Schlachthäusern oder dem Kampf gegen Sexismus, Rassismus, Homophobie etc. Dazu gehört etwa das akademische Seminar zur Dialektik von Punk und Veganismus, welches ausschließlich vor Vorschulkindern wird. Auch die Einleitungen in neue Interviewreihen beziehungsweise einen neuen Zeitabschnitt in der Punkgeschichte sind nett gemacht. Hier erinnert der Schnitt ein wenig an Produktion aus dem Hause Monty Python. Insgesamt geht es manchmal sehr schnell und <strong>man wünscht sich, ein Song oder ein Einspieler hätte mehr Zeit bekommen</strong>. Hätte man hier statt der Spielfilmlänge von 90 Minuten etwas mehr Zeit gelassen, hätte die gefühlte Hektik vermieden werden können.</p>
<h4>Die Inhalte</h4>
<p>Der Film verknüpft die Geschichte des <strong>Punks als musikalisches wie kulturelles Phänomen</strong> mit dem Aufstreben der Tierrechtsbewegung. Es geht allerdings um mehr als nur das. <strong>Punk Rock Vegan Movie</strong> beschreibt, wie die Subkultur Missstände anspricht und sich dagegen auflehnt. Punk Rock und politischer Aktivismus sind keine Synonyme, aber hier geht es darum, die <strong>Schnittmenge</strong> zu beleuchten. Und so geht es um Beweggründe zur tierproduktfreien Lebensweise, um die Community, oder auch um einen daraus entstehenden Lifestyle. Im letzten Drittel gibt es dann kaum noch Punk Rock und dafür mehr Inhalte aus der Tierrechtsbewegung. Besonders die finale Ansprache von <strong>MOBY</strong> geht ans Herz.</p>
<h4>Das Personal</h4>
<p>Die Interviewpartner*innen sind zum großen Teil Musiker*innen, die im weitesten Sinne mit Punk und Hardcore assoziiert werden können. Viele bekannte Gesichter und Namen sind vertreten und alle berichten von ihrem Bezug zu Punk und tierfreier Ernährung. Da <strong>X-RAY SPEX</strong> Sängerin Poy Styrene leider bereits 2011 verstorben ist, berichtet ihre Tochter Celeste Bell über die Rolle der englischen Musikerin. Insgesamt betrachtet fallen aber drei Einschränkungen auf, wenn man das Personal beleuchtet: zunächst liegt der <strong>Fokus fast ausschließlich auf die USA und das Vereinigte Königreich</strong>. Außerdem gilt hier: <strong>pretty white, pretty male</strong>. Obwohl die Szene schon in frühen Jahren von großer Diversität in Sachen Ethnien und Geschlechter prägt war, kommen hier größtenteils weiße Männer zu Wort.</p>
<h4>Der Soundtrack</h4>
<p>Vor allem in den Einspielern gibt es <strong>viele Schnipsel aus großartigen Punk- und Hardcoresongs</strong> zu hören. Die Musiker*innen, die hier zu Wort kommen, werden oft auch mittels ihrer Kunst präsentiert, was den Film auch aus musikalischer Perspektive sehr schön macht. Wie schon weiter oben erwähnt, wäre es jedoch noch schöner gewesen, wenn diese Einspieler länger wären. Während der Interviews oder zur Untermalung der Übergänge gibt es <strong>sanfte Elektronik aus dem Hause MOBY</strong> – nichts Besonderes, aber auch keine schlechte Umsetzung. Informationen, ob es einen Soundtrack in Form eines Samplers mit ganzen Songs gibt, liegen mir leider nicht vor. Ich würde es aber sehr begrüßen, wenn es so wäre.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p><strong>Punk Rock Vegan Movie ist informativ, nett gemacht, ein bisschen witzig, manchmal albern, und meistens schön.</strong> <strong>MOBY</strong> präsentiert einen wichtigen Aspekt von politischem Aktivismus. Mittels vieler Interviews und einem vielstimmigen Kanon wird die Bedeutung von Tierrechtsaktivismus beleuchtet. Vor allem wird dabei auch auf die <strong>Intersektionalität</strong> hingewiesen, die Veganismus oder Vegetarismus im Verbund mit anti-oppressiven oder antikapitalistischen Haltungen innehaben kann. Es ist ein interessanter Film mit gewissen Schwächen, aber definitiv ein nettes Stück subkultureller Geschichtsschreibung.</p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Snow White PR zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/punk-rock-vegan-movie/">90 Minuten Punk und Tierrecht &#8211; Punk Rock Vegan Movie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Helle Nebelleuchten aus Thüringen &#8211; PING PONG PUNK</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ping-pong-punk-dunst-im-nebel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ping-pong-punk-dunst-im-nebel</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ping-pong-punk-dunst-im-nebel/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 08:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschpunk]]></category>
		<category><![CDATA[Ping Pong Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Ponyphone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Schmalkalden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pogo- und partytauglicher Deutschpunk - dafür stehen die Thüringer von PING PONG PUNK. Raphael hat alle Infos zum neuen Album!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ping-pong-punk-dunst-im-nebel/">Helle Nebelleuchten aus Thüringen &#8211; PING PONG PUNK</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">PING PONG PUNK &#8211; &#8222;Dunst im Nebel&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>23. September 2022<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://www.ponyphone.de/" target="_blank" rel="noopener">Ponyphone Records</a><br />
<strong>Dauer: </strong>36:19 min.<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Deutschpunk </div></div></div></p>
<p>Seit 2011 steht der Name&nbsp;<strong>PING PONG PUNK</strong> für pogo- und partytauglichen Deutschpunk mit stabil antifaschistischer Haltung. Die Band aus dem sonnigen Schmalkalden hat anno 2015 ihr erstes Album &#8222;<a href="https://pingpongpunk.bandcamp.com/album/klob-rstenrevolution" target="_blank" rel="noopener">Klobürstenrevolution</a>&#8220; veröffentlicht und zwei Jahre später die EP &#8222;<a href="https://pingpongpunk.bandcamp.com/album/die-fassade-br-ckelt" target="_blank" rel="noopener">Die Fassade bröckelt</a>&#8220; hinterhergeschossen. Beide bisherigen Releases erschienen in Eigenregie; bei der EP begannen&nbsp;<strong>PING PONG PUNK&nbsp;</strong>allerdings schon mit <strong>Phillipp Schwabe</strong> von <strong>Magnolia Sounds</strong> zusammenzuarbeiten. Dahingehend ist es keine allzu große Überraschung, dass das neue Album bei dessen Label Ponyphone Records erscheint. Somit schafft das Musiker nach zwei CDs im Jewel Case den Sprung zur 12&#8220; Schallplatte.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="PingPongPunk - Dunst im Nebel (OFFICIAL MUSIC VIDEO) - 2022" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IggSFtsVOZQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Mit großen Schritten voran</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-41077" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Ping-Pong-Punk_1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Ping-Pong-Punk_1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Ping-Pong-Punk_1-rotated.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein kurzer Blick in die Vergangenheit offenbart, dass&nbsp;<strong>PING PONG PUNK</strong> seit Anbeginn ihrer Bandhistorie für einen offenen Umgang miteinander, für Party und Spaß, und für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung stehen. Auf dem Debutalbum hat es teilweise noch etwas an der sprachlichen Inszenierung dieser Einstellung gehapert, die EP von 2017 war dann nur noch auf akustischer Ebene etwas holprig. Legt man zum direkten Kontrast das neue Album &#8222;Dunst im Nebel&#8220; auf, werden binnen Sekunden gewaltige Entwicklungsschritte offensichtlich. Vom Sound zu den Texten sind&nbsp;<strong>PING PONG PUNK</strong> wahnsinnig souverän geworden.</p>
<h3>Kein Dorf den Faschisten</h3>
<p>Als Menschen, die sich im ländlichen Raum Thüringens offen und aktiv antifaschistisch engagieren, kennen die Mitglieder von&nbsp;<strong>PING PONG PUNK</strong> den Gegenwind, der hier oft stärker weht als in der Stadt. Deshalb bekennt sich die Band auch solidarisch mit allen, die sich gegen sogenannte National Befreite Zonen und deren Unterstützer*innen stellen. Wie ernst die Lage ist, erkennt man daran, dass fast alle der 16 Titel auf &#8222;Dunst im Nebel&#8220; dem Widerstand gegen Neonazis gewidmet sind. Dazu gehört auch eine würdigende Erinnerung an die <strong>Geschwister Scholl</strong> sowie mehrere harte Seitenhiebe gegen die schweigende Mitte, etwas Kapitalismuskritik und der Aufruf zur Gestaltung sicherer Fluchtwege.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="PingPongPunk - Wut/Angst (OFFICIAL MUSIC VIDEO) - 2022" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/A6kHOWlSy-E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-41078 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Ping-Pong-Punk_banner.png" alt="" width="975" height="151" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Ping-Pong-Punk_banner.png 975w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Ping-Pong-Punk_banner-300x46.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Ping-Pong-Punk_banner-750x116.png 750w" sizes="auto, (max-width: 975px) 100vw, 975px" /></h3>
<h3>Zwischen Wut, Angst und Solidarität</h3>
<p><strong>PING PONG PUNK</strong> entgegnen entschieden der Dunkelheit und reichen all denen die Hand, die sich für Erleuchtung einsetzen. Neben der stabilen Haltung glänzt die Band mit eingängigem und dynamischem Deutschpunk à la&nbsp;<strong>VAMOS BLATELLA</strong> oder&nbsp;<strong>ALARMSIGNAL</strong>. Die Lieder laden zum Bewegen und Mitsingen ein, und geben trotz der ernsten Themen Hoffnung und Kraft.</p>
<p><a href="https://www.pingpongpunk.de/" target="_blank" rel="noopener">Homepage von&nbsp;</a><strong>PING PONG PUNK<br />
</strong><a href="https://www.facebook.com/MitViertelnInsGesicht/" target="_blank" rel="noopener">Facebook Profil von <strong>PING PONG PUNK</strong></a><br />
<a href="https://www.instagram.com/knusperjungs/" target="_blank" rel="noopener">Instagram Profil von <strong>PING PONG PUNK</strong></a><br />
<a href="https://pingpongpunk.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von <strong>PING PONG PUNK</strong></a><br />
<a href="https://www.youtube.com/channel/UCiWzlgE_sqnLesvXtMe0wfQ/featured" target="_blank" rel="noopener">YouTube Kanal von <strong>PING PONG PUNK</strong></a><br />
<a href="https://open.spotify.com/artist/5d8pQkrqA1aiweBRgfeI3J?si=4e6368948f0a4e41" target="_blank" rel="noopener">Spotify Profil von <strong>PING PONG PUNK</strong></a></p>
<p>Urheberrecht: Die Bilder stammen von&nbsp;<strong>PING PONG PUNK</strong>; nur das Foto mit den CDs wurde in <span style="color: #800000;">Raphael</span>s Wohnung aufgenommen.</p>
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		<title>US-Punk aus dem Ländle: NECKARIONS</title>
		<link>https://silence-magazin.de/neckarions-neckarions/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neckarions-neckarions</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/neckarions-neckarions/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[30 Kilo Fieber Records]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Neckarions]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Skate Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Surf Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raphael hat heute einen echten Leckerbissen für alle Fans von US-Punk dabei. Lest hier seine Meinung zu NECKARIONS.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neckarions-neckarions/">US-Punk aus dem Ländle: NECKARIONS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">NECKARIONS &#8211; &#8222;NECKARIONS&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>03. September 2022<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>10:04<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://30kilofieber.de/" target="_blank" rel="noopener">30 Kilo Fieber Records</a><br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Hardcore Punk / Surf Punk </div></div></div></p>
<p>Beim Bandnamen&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> muss man nicht lange raten, im Gebiet welches Flusses das Quartett herkommt. Nach der im Jahr 2019 in Eigenregie vertriebenen Demo &#8222;<a href="https://neckarions.bandcamp.com/album/kalle-demo" target="_blank" rel="noopener">Kalle</a>&#8220; veröffentlichten die&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> aus Stuttgart im Jahr 2021 ihre erste CD &#8222;<a href="https://neckarions.bandcamp.com/album/the-rise-of" target="_blank" rel="noopener">The Rise of&#8230;</a>&#8220; beim sympathischen Label <strong>30 Kilo Fieber Records</strong>. Keine eineinhalb Jahre später erscheint ebenda die <strong>selbstbetitelte 7&#8220; Platte</strong>, auf der die vier Musiker ordentlich um sich schlagen, während sie simultan zum ausschweifenden Tanz einladen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dead Fish" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Ogy87mFhKhg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>So vertraut und doch so frisch</h3>
<p>Die&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> sind Schlagzeuger <strong>Helge</strong>, Bassist <strong>Basti</strong>, Gitarrist <strong>Maddi</strong>, und Sänger <strong>Ivan</strong>. Der Sound, den die Instrumentalgruppe zusammenschustert, ist ein Rezept für instante Klassiker: Hardcore Punk für den Skatepark mit melodischen Anleihen und flotten Rock&#8217;n&#8217;Roll- bzw. Surf Rock-Rhythmen zum Mitklatschen und Eskalieren. So weit, so gewöhnlich, und so partytauglich. Das Sahnehäubchen auf diesem Hardcore Surfpunk Kuchenstückchen wird aber vom texanischen Vokalisten <strong>Ivan</strong> gesetzt. Kraftvoll, melodisch, und frei durch Melodien fliegend erinnert <strong>Ivan&#8216;</strong>s Stimme nämlich an niemand geringeres als die kalifornische Hardcore Punk Legende <strong>Jello Biafra</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sin City" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/L1Ue_TAwqtE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fresh Fruit for Rotting Neckarions?</h3>
<p>Wurde eine solche Ähnlichkeit einmal erkannt, ist es nahezu unmöglich wieder daran vorbei zu hören, denn &#8222;What has been heard, can not be unheard&#8220;. Da bleibt bei den Zuhörer*innen natürlich die Frage, wieviel <strong>NECKARIONS</strong> aus der&nbsp;<strong>DEAD KENNEDYS</strong>-Parallele herausgehört werden können, denn es ist ja nicht nur die Stimme, die ähnlich klingt. Hier kann man sich nun im hermeneutischen Zirkel verlieren, bis man sich selbst auf die Schuhbänder tritt, den&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> Song&nbsp;<em>&#8222;Dead Fish&#8220;</em> mit&nbsp;<em>&#8222;</em><em>Holiday in Cambodia&#8220;</em> vergleicht oder&nbsp;<em>&#8222;Winnebago Warrior&#8220;</em> in&nbsp;<em>&#8222;A Secret Kept&#8220;</em> wiedererkennt.</p>
<h3>Karten auf den Tisch</h3>
<p>Hat man sich einmal erfolgreich um die eigene Achse gedreht, bleiben inmitten des Drehwurms aber die wirklich wichtigen Erkenntnisse klar: Nazis Punks mögen wir immer noch nicht, und wenn&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> zur Spritztour durch&nbsp;<em>&#8222;Sin City&#8220;</em> einladen, sagen wir dankend zu. Eines steht nämlich fest: die selbstbetitelte EP der&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> ist ein zehnminütiger Partyknaller ohne einen einzigen Aussetzer.</p>
<p><a href="https://neckarions.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>NECKARIONS</strong> bei Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/Stuttgartpunk" target="_blank" rel="noopener"><strong>NECKARIONS</strong> bei Facebook</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/neckarions/" target="_blank" rel="noopener"><strong>NECKARIONS</strong> bei Instagram</a></p>
<p>Das Cover Artwork wurde uns freundlicherweise von <strong>30 Kilo Fieber Records</strong> zur Verfügung gestellt</p>
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		<title>Party, Spaß und Antifaschismus mit ANNA ABSOLUT</title>
		<link>https://silence-magazin.de/anna-absolut-ultramarin/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=anna-absolut-ultramarin</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 07:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[30 Kilo Fieber Records]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Absolut]]></category>
		<category><![CDATA[Fuego]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefühl- und humorvoll geht es bei ANNA ABSOLUT zu. Raphael sagt euch, was ihr von "Ultramarin" erwarten könnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/anna-absolut-ultramarin/">Party, Spaß und Antifaschismus mit ANNA ABSOLUT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">ANNA ABSOLUT &#8211; &#8222;Ultramarin&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>02. September 2022<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>30:30<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://30kilofieber.de/" target="_blank" rel="noopener">30 Kilo Fieber Records</a> / <a href="https://www.fuego.de/" target="_blank" rel="noopener">Fuego</a><br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Punk Rock / Indie Rock </div></div></div></p>
<p>In weniger als einem halben Jahrzehnt hat sich die Grazer Band&nbsp;<strong>ANNA ABSOLUT</strong> erfolgreich ihren Legendenstatus erarbeitet. Der Song <em>&#8222;Kreuzberg&#8220;</em> ist zur inoffiziellen Hymne der Heimatstadt des Quartetts geworden, und die beiden ersten Alben &#8222;Zebra&#8220; und &#8222;2&#215;3&#8220; erweckten auf allen Seiten der Alpen positive Rückmeldungen. Zum Erfolgsrezept von <strong>ANNA ABSOLUT</strong> gehören neben der stabil antifaschistischen Haltung der Sinn für Humor und pure Lebensfreude. Nun haben die vier Steirer mit &#8222;Ultramarin&#8220; schon ihren dritten Langspieler herausgebracht, auf dem sie ihre Linie treu verfolgen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ANNA ABSOLUT - SCHWESTERN IM GEISTE" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Mj9FZe4P9F8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Überrasch ungen und Erwartetes</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40916 size-medium alignleft" style="font-size: 16px;" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Hochformat-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Hochformat-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Hochformat-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Hochformat-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Hochformat.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></h3>
<p>Direkt&nbsp;zum Auftakt warten <strong>ANNA ABSOLUT </strong>mit der ersten Überraschung des Albums auf. Wenngleich auf den vorigen Veröffentlichungen immer wieder eine Spur&nbsp;<strong>Indie Rock</strong> beigemischt wurde, ist der volltönende Gitarrensound in&nbsp;<em>&#8222;</em><em>Wieder wider&#8220;</em> doch neu für die Band. Der atmosphärische Klang hat gewisse Anleihen von skandinavischem Indie Rock à la&nbsp;<strong>I WALK THE LINE</strong> oder&nbsp;frühen&nbsp;<strong>MANDO DIAO</strong>, was eine erfrischende Abwechslung in den Punk Rock Sound wirft. Weiter geht es allerdings mit der aktivierenden Kaputtmach-Hymne&nbsp;<em>&#8222;Alte Bank&#8220;</em>. Bei dem Song handelt es sich keineswegs um eine Fortsetzung des Workout Songs&nbsp;<em>&#8222;Hantelpunk&#8220;</em> vom zweiten Album. Stattdessen geht es in diesem Punk Rock Kracher um eine Bank und einen Zaun, die an eine vergangene Liebe erinnern, weshalb ebenjene Objekte im Sinne der Vergangenheitsbewältigung Bekanntschaft mit der Axt machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Schema Ultramarin</h3>
<p>Die Mitsingballade&nbsp;<em>&#8222;Schwestern im Geiste&#8220;</em> führt dann wieder stärker zurück in Richtung Indie, indem sie als Ode an Liebe und Freundschaft zum Mitschunkeln einlädt. Direkt danach wird wieder Tempo aufgenommen, wenn&nbsp;<strong>ANNA ABSOLUT</strong> mit&nbsp;<em>&#8222;Kanonen &amp; Violinen&#8220;</em> den wohl stärksten Punk Rock Track auf &#8222;Ultramarin&#8220; spielen &#8211; melodisch und doch rasant pflügt sich der Song nach vorne, um danach Platz für die Ballade&nbsp;<em>&#8222;Karl Drews&#8220;</em> zu lassen. Dieses sehr berührende Lied ist dem Widerstandskämpfer&nbsp;<a href="http://www.stolpersteine-graz.at/stolpersteine/drews-karl/" target="_blank" rel="noopener">Karl Drews</a> gewidmet, der 1941 inhaftiert und 1942 gewidmet wurde.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ANNA ABSOLUT - KANONEN &amp; VIOLINEN" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/T4fPQ0o05s8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Von Lust und Unsterblichkeit</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40918 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Querformat-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Querformat-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Querformat-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Querformat-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Querformat-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/HL_2021_AnnaAbsolut_Querformat.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>In der zweiten Hälfte der Platte durchbrechen <strong>ANNA ABSOLUT</strong> das bisherige Schema aus abwechselnd ruhigen und flotten Songs. Zuerst geht es in&nbsp;<em>&#8222;Mythos Scholmer&#8220;</em> voller Wollust zur Sache, bevor in&nbsp;<em>&#8222;Adenochrom&#8220;</em> die wirren Verschwörungstheorien über eine Neue Weltordnung aufs Korn genommen werden. Klanglich wird es sonorer, wenn&nbsp;<strong>ANNA ABSOLUT</strong> singen&nbsp;<em>&#8222;Liebe kann man so nicht schreiben&#8220;</em>. Dieser sehr eigene Breakup-Song geht sehr leicht ins Ohr und erinnert bis auf die Offbeat-Coda am ehesten an den Klang der Alben vor &#8222;Ultramarin&#8220;.</p>
<p>Im vorletzten Stück <em>&#8222;Tanzen geh&#8217;n&#8220;</em> erinnert der textliche Aufbau ganz kurz an&nbsp;<em>&#8222;Do you wanna?&#8220;</em> von&nbsp;<strong>THE STRANGLERS</strong>, bevor daraus eine die Freiheit umarmende Hymne wird. Zum Abschluss wird noch einmal mit leichtem Augenzwinkern die Prokrastination besungen. Mit dem Kehrreim&nbsp;<em>&#8222;</em><em>Denk nicht mehr daran&#8220;</em> zählen&nbsp;<strong>ANNA ABSOLUT</strong> in der ersten Strophe Ängste der Rechten und Konservativen auf. In der zweiten Strophe werden dann wirkliche Probleme wie Gewalt, Sexismus, Rassismus oder Islamismus genannt. Im Sinne der Prokrastination und der eigenen psychischen Gesundheit empfiehlt die Band, auch mal einen Tag blau zu machen. Zwischendurch muss man mal nicht darüber nachdenken.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ANNA ABSOLUT - ALTE BANK" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DVC6RAAJ4sk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Keine Party mit Nazis</h3>
<p><strong>ANNA ABSOLUT</strong> stellen mit ihrem bisher besten Album unter Beweis, dass sie für eine neue Art im deutschsprachigen Punk Rock stehen. Man mag hier und da Parallelen zu Bands wie&nbsp;<strong>PASCOW</strong>,&nbsp;<strong>WIZO</strong>,&nbsp;<strong>NORMAHL</strong> oder&nbsp;<strong>NI JU SAN</strong> erkennen. Gleichzeitig greift keiner dieser Vergleiche richtig, denn&nbsp;<strong>ANNA ABSOLUT&nbsp;</strong>klingen auf &#8222;Ultramarin&#8220; mehr nach&nbsp;<strong>ANNA ABSOLUT</strong> denn je zuvor. Hinter der bewegten Musik versteckt sich ein sympathisches Quartett, das für Spaß und gegen Diskriminierung steht. Auch mit Sexismus innerhalb wie außerhalb ihres Umfelds können&nbsp;Georg, Joschi, Felix und Moritz überhaupt nichts anfangen. Wer glaubte, eine gender-gerechte Sprache in Punk Rock Texten könne nicht umgesetzt werden, wird hier erfolgreich eines Besseren belehrt.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/anna.absolut.punk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ANNA ABSOLUT</strong> auf Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/anna.absolut/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ANNA ABSOLUT</strong> auf Instagram</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bilder von Harald Leitner wurden uns freundlicherweise von <strong>30 Kilo Fieber Records</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/anna-absolut-ultramarin/">Party, Spaß und Antifaschismus mit ANNA ABSOLUT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>FLOGGING MOLLY &#8211; SIE HABEN ES NICHT VERLERNT</title>
		<link>https://silence-magazin.de/flogging-molly-santhem/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=flogging-molly-santhem</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2022 08:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[1997]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[Anthem]]></category>
		<category><![CDATA[Celtic]]></category>
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		<category><![CDATA[drunken lullabies]]></category>
		<category><![CDATA[Fiddle]]></category>
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		<category><![CDATA[Irish]]></category>
		<category><![CDATA[irish folk rock]]></category>
		<category><![CDATA[irish rock]]></category>
		<category><![CDATA[LA]]></category>
		<category><![CDATA[los angeles]]></category>
		<category><![CDATA[Molly Malone]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[speed of darkness]]></category>
		<category><![CDATA[Tin Whistle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wird's folkig! Und noch ein bisschen mehr. Merlin hat das neue Album von FLOGGING MOLLY unter die Lupe genommen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/flogging-molly-santhem/">FLOGGING MOLLY &#8211; SIE HABEN ES NICHT VERLERNT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>FLOGGING MOLLY</strong> &#8211; &#8222;Anthem&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 9. September 2022<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 39min.<br />
<strong>Label:</strong> Rise Records<br />
<strong>Genre:</strong> Celtic/ Irish Rock </div></div></div></p>
<p>Sie bestehen <strong>seit 1997</strong> und gehören für mich definitiv zu den bekannten und relevanten Namen im Genre des <strong>Celtic- beziehungsweise Irish Rock</strong>: <strong>FLOGGING MOLLY</strong>. Und nach fünf Jahren war es mal wieder höchste Zeit für ein neues Album! <strong>&#8222;Anthem&#8220;</strong>, so sein Name. Was es wohl für uns in sich birgt?</p>
<h3>So dance, dance</h3>
<p>Auf jeden Fall &#8211; wie könnte es auch anders sein &#8211; <strong>jede Menge Melodien zum Tanzen und Schunkeln</strong>. Unter den insgesamt elf Songs finden sich sowohl ruhige, nachdenkliche, ja fast schwermütige Exemplare, aber ebenso fröhlich-beschwingte Werke. Eintönig wird es also ganz und gar nicht. Übrigens kommen <strong>FLOGGING MOLLY</strong> nicht aus Irland, sondern aus dem fernen <strong>Los Angeles</strong>. Wobei<strong> Dave King</strong>, Sänger und Kopf der Band, durchaus irische Wurzeln hat und selbst in Dublin aufgewachsen ist. Wusstet ihr übrigens, dass er in den <strong>80er Jahren</strong> gemeinsam mit <strong>Fast Eddie</strong> in der Band <strong>FASTWAY</strong> aktiv war?</p>
<p>Aber zurück zu &#8222;Anthem&#8220;. Das Album beginnt mit dem<strong> hitverdächtigen Track</strong> <em>&#8222;These Time Have Got Me Drinking/ Tripping Up The Stairs&#8220;</em>. Ein schwungvolles Stück mit <strong>Fiddle und Akkordeon</strong>, ein Lied für die Pubs. Für meine Ohren ein sehr angenehmer Start. Der zweite Track <em>&#8222;A Song Of Liberty&#8220;</em> taugt mir hingegen weniger. Mit den Strophen komme ich noch wunderbar zurecht, vor allem, was die instrumentelle Gestaltung betrifft. Aber der <strong>Refrain</strong> klingt für mich sehr <strong>generisch und die Gesangsmelodie ziemlich eintönig</strong>. Es geht zwar schnell in&#8217;s Ohr, aber gerade deshalb, weil es so simpel ist. Nur bedeutet simpel&nbsp;für mich in diesem Fall leider auch reizlos. Besser gefällt mir da schon der vierte Track <em>&#8222;</em><em>No Last Goodbyes&#8220;</em>, ein eher ruhiges Lied zum Schunkeln und gemeinschaftlichem Hin- und Herwippen &#8211; <strong>ein Lied für den späten Kneipenabend</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Flogging Molly - This Road Of Mine (Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vqWWq2j-qoo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>FLOGGING MOLLY</strong> spielen aber ja nicht einfach <strong>Folk</strong>, sondern lassen deutliche <strong>Punk-Rock-Einflüsse</strong> in ihrem Schaffen erkennen. So auch im sechsten Track <em>&#8222;</em><em>This Road Of Mine&#8220;</em>. Dieser Song ist spiegelt für mich den Albumtitel &#8222;Anthem&#8220; mit am Besten wieder. Eine <strong>punkig-rotzige Note</strong>, vor allem auch im Gesang, <strong>Dave Kings kratzige Stimme</strong> kombiniert mit schwungvollen <strong>Banjo- und Geigentönen</strong> sowie treibenden Drums: <em>&#8222;This Road Of Mine&#8220;</em> ist <strong>meine persönliche Hymne</strong>. Und auch der nächste Track <em>&#8222;(Try) Keep The Man Down&#8220;</em> will erwähnt sein! Ein fideles Stück zum Tanzen und Spaß haben, mit einer fröhlichen <strong>Tin-Whistle-Melodie</strong>. In diese Kerbe schlägt dann auch der neunte Track<em> &#8222;Lead The Way&#8220;</em>. Unbekümmerte Lieder, die einfach <strong>Freude bereiten</strong>.</p>
<h3>Last but not least</h3>
<p>Wer es ruhiger mag, für den sind die abschließenden Songs <em>&#8222;</em><em>These Are The Days&#8220;</em> und <em>&#8222;The Parting Wave&#8220;</em> bestimmt etwas. Letzterer sorgt mit Gitarre und Flöte für einen <strong>sanften Ausklang des Albums</strong>, auch der Gesang ist hier wieder schön rau. Zusammenfassend muss ich sagen, dass <strong>FLOGGING MOLLY</strong> die <strong>Mischung aus Folk- und Rockinstrumenten quasi perfektioniert</strong> haben. Das klingt einfach wunderbar harmonisch. Und auch, wenn mich nicht jeder Song begeistern konnte (was bei elf Tracks auch sehr ambitioniert wäre), ist &#8222;Anthem&#8220; für meinen Geschmack ein durchaus überzeugendes Album, welches sich <strong>der geneigte (Irish-)Folk-Hörer</strong> auf jeden Fall zu Gemüte führen sollte!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40886 size-large aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/zmWgkthA-1024x682.jpeg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/zmWgkthA-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/zmWgkthA-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/zmWgkthA-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/zmWgkthA-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/zmWgkthA.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><a href="https://www.floggingmolly.com">FLOGGING MOLLY</a></p>
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		<title>THE GOOD THE BAD AND THE ZUGLY &#8211; Entschlossen und humorvoll</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 08:50:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eirik Melstrøm]]></category>
		<category><![CDATA[Fysisk Format]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Ivar Nikolaisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Skaug]]></category>
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		<category><![CDATA[The Good The Bad and The Zugly]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bandname und Albumtitel genügen schon, um die ersten beiden Schmunzler zu wecken. der Bezug auf den legendären Italowestern und die militärische Taktik (besser bekannt als Songtitel der STOOGES) sorgen für die erste Motivation, diese Schallplatte aufzulegen. Ebenjene wird beim norwegischen Qualitätslabel Fysisk ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">THE GOOD THE BAD AND THE ZUGLY &#8211; &#8222;RESEARCH AND DESTROY&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>08. April 2022<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>34:14<br />
<strong>Label: </strong><a href="https://fysiskformat.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Fysisk Format</a><br />
<strong>Genre: </strong>(Melodic) Hardcore Punk </div></div></div></p>
<p>Bandname und Albumtitel genügen schon, um die ersten beiden Schmunzler zu wecken. der Bezug auf den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwei_glorreiche_Halunken" target="_blank" rel="noopener">legendären Italowestern</a> und die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Search_and_Destroy" target="_blank" rel="noopener">militärische Taktik</a> (besser bekannt als <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Search_and_Destroy_%28The_Stooges_song%29" target="_blank" rel="noopener">Songtitel der <strong>STOOGES</strong></a>) sorgen für die erste Motivation, diese Schallplatte aufzulegen. Ebenjene wird beim norwegischen Qualitätslabel <a href="https://fysiskformat.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Fysisk Format</a> in grün, lila, oder als recyclete Platte vertrieben. Darauf enthalten sind zehn Stücke, deren Titel ebenfalls mit pop- oder subkulturellen Querverweisen gespickt sind. Songtitel wie <em>&#8222;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/What%27s_My_Age_Again%3F" target="_blank" rel="noopener">What&#8217;s my Rage again?</a>&#8222;</em> oder&nbsp;<em>&#8222;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_KKK_Took_My_Baby_Away" target="_blank" rel="noopener">The PKA took my Money away</a>&#8220;&nbsp;</em>beweisen den Sinn für Humor der fünfköpfigen Band.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="One-Dimensional Man" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/LKBXwfsRzTI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Mit Herz und Verstand &#8211; wütend und humorvoll</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39774" aria-describedby="caption-attachment-39774" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39774" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/471079-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/471079-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/471079-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/471079.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39774" class="wp-caption-text">Abbildung: The Good The Band and The Zugly</figcaption></figure>
<p>Knapp über eine halbe Stunde wüten&nbsp;<strong>THE GOOD THE BAND AND THE ZUGLY</strong> auf ihrem sechsten Langspieler &#8222;Research and Destroy&#8220;. Dabei erinnern sie klanglich gelegentlich an&nbsp;<strong>COMEBACK KID</strong>,<strong> BOYSETSFIRE </strong>oder (frühe)<strong> PALM READER</strong>. Den Einstieg macht der Hochgeschwindigkeits-Moshpit-Zerstörer&nbsp;<em>&#8222;What&#8217;s my Rage again?&#8220;</em>, dessen hymnische Chorus zwischen heiseren Shouts und melodischen Gangvocals wechselt. Schon hier weist der Arschtrittsound von&nbsp;<strong>THE GOOD THE BAD AND THE ZUGLY</strong> die kalte nordische Spielweise des Hardcore Punk auf, die hin und wieder in Richtung Crust Punk ausschweift. Der zweite Titel&nbsp;<em>&#8222;Song for a Prepper&#8220;</em> zeigt dann zwischen ruhigen, melodischen Einspielern und aggressiven Hardcoreattacken das volle Spektrum des Sounds von &#8222;Research and Destroy&#8220;.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Nostradumbass" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/CE6-ompUvWI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Mit Vollgas gegen die Negativität unserer Zeit</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39776" aria-describedby="caption-attachment-39776" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39776" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/The-Good-The-Band-and-The-Zugly-300x103.jpg" alt="" width="300" height="103" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/The-Good-The-Band-and-The-Zugly-300x103.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/The-Good-The-Band-and-The-Zugly-750x257.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/The-Good-The-Band-and-The-Zugly.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39776" class="wp-caption-text">Abbildung: The Good The Band and The Zugly</figcaption></figure>
<p>Im Laufe der weiteren Titel zeigen&nbsp;<strong>THE GOOD THE BAD AND THE ZUGLY</strong> klare Kante gegen Sexismus, Verbreiter*innen von Verschwörungsmythen, oder soziale Ungerechtigkeit. Weitere Höhepunkte des Album sind definitiv die Songs&nbsp;<em>&#8222;The PKA took my Money away&#8220;</em>,&nbsp;<em>&#8222;One-Dimensional Man&#8220;</em>, und&nbsp;<em>&#8222;</em><em>The Original Incel&#8220;</em>. Dabei bedient sich die Band aus Oslo dem eingängigen aber packenden Rezept aus melodischem Punk und rasendem Hardcore.</p>
<h3>Soundtrack für Skatepark und Abrissbirne</h3>
<p>Mit ihrer vielseitigen Mischung aus verschiedenen Punk und Hardcore-Stilen machen&nbsp;<strong>THE GOOD THE BAD AND THE ZUGLY</strong> &#8222;Research and Destroy&#8220; zu einem farbenfrohen und zerstörerisch starken Album. Von hymnischen Chören zum Mitsingen bis zum Wirbelwind-Moshpit passt hier alles zusammen. Da fällt es auch nur wenig ins Gewicht, dass das Album zur Mitte hin kurz schwächelt. Hier dürfen sich Fans von amerikanischen Skate Punk gemeinsam mit Anhänger*innen nordeuropäischen Hardcores freuen.</p>
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		<title>TWIN VOID &#8211; Sludge mit Antiklimax</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 08:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Cory McCallum]]></category>
		<category><![CDATA[Electric Valley Records]]></category>
		<category><![CDATA[James Hill]]></category>
		<category><![CDATA[Liam Joseph Cormier]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Bidwell]]></category>
		<category><![CDATA[Nathan Bidwell]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge'n'Roll]]></category>
		<category><![CDATA[Spokane]]></category>
		<category><![CDATA[stoner metal]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Demos sowie die EP &#8222;Electric Drone Wasp&#8220; haben&#160;TWIN VOID&#160;aus Spokane, Washington bisher veröffentlicht. Damit hat sich das Trio aus dem pazifischen Nordwesten vor allem in der heimischen Umgebung einen Namen gemacht, wo TWIN VOID als gefeierte Live Band bekannt sind. Das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">TWIN VOID &#8211; &#8222;FREE FROM HARDTIMES&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01. April 2022<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>31:35<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://evrecords.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Electric Valley Records</a><br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Stoner Punk / Sludge&#8217;n&#8217;Roll </div></div></div></p>
<p>Zwei Demos sowie die EP &#8222;<a href="https://twinvoid.bandcamp.com/album/electric-drone-wasp" target="_blank" rel="noopener">Electric Drone Wasp</a>&#8220; haben&nbsp;<strong>TWIN VOID&nbsp;</strong>aus Spokane, Washington bisher veröffentlicht. Damit hat sich das Trio aus dem pazifischen Nordwesten vor allem in der heimischen Umgebung einen Namen gemacht, wo <strong>TWIN VOID</strong> als gefeierte Live Band bekannt sind. Das sardinische Label&nbsp;<strong>Electric Valley Records</strong> vertreibt nun in vier verschiedenen Vinylfarben den ersten Langspieler der amerikanischen Band. Ganze neun Tracks haben&nbsp;<strong>TWIN VOID</strong> in eine halbe Stunde gepackt, wobei sie ordentlich um sich schlagen und Wut abschütteln. Hier bastelt sich die Band einen kurzweiligen Cocktail aus Stoner Metal, Punk Rock, Sludge und Rock&#8217;n&#8217;Roll zusammen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Twin Void - You Can Hear the Devil Walkin&#039; (Single 2022) | Electric Valley Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kDaneiV3L-I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39508 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/447513-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/447513-300x168.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/447513-1024x573.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/447513-750x420.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/447513.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Moshen gegen COVID</h3>
<p>Das Intro&nbsp;<em>&#8222;Hardtimes&#8220;</em> erinnert uns mittels eingespielten Nachrichtensamples, dass wir noch immer mitten in der Pandemie stecken. Die Schnipsel aus Funk und Fernsehen werden von einem&nbsp; nachträglich einsetzenden, kratzigen Gitarrenriff untermalt &#8211; ein Motiv das schon beim legendären <strong>AUS-ROTTEN</strong> Album &#8222;The System works&#8230; for them&#8220; großartig gewirkt hat. Ein Pistolenschuss markiert den Übergang und&nbsp;<strong>TWIN VOID&nbsp;</strong>landen direkt im krachig nach vorne treibenden Song&nbsp;<em>&#8222;HELLCAT&#8220;</em>. Das mächtig schwere Stoner Riff schießt über den rollenden Punk Rhythmus, während der kräftige Chorus direkt den ersten Höhepunkt der Platte definiert.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39509 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/113885-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/113885-300x168.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/113885-1024x573.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/113885-750x420.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/113885.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Antiklimax</h3>
<p>Auch der darauffolgende Titel&nbsp;<em>&#8222;Bird Days&#8220;</em> fängt ähnlich vielversprechend an. Das Eröffnungsriff klingt nach einer kräftigen Sludge Abrissbirne, und obwohl es im Verlauf des Liedes mehrfach in abgeänderter Form wieder auftaucht, kann es nur wenig retten.&nbsp;<strong>TWIN VOID</strong> rutschen hier in eine Art Southern Metal ab, die noch davon verstärkt wird, dass Sänger Nathan Bidwell hier sehr nach Axl Rose klingt. Nach&nbsp;<em>&#8222;Bird Days&#8220;</em> folgt mit&nbsp;<em>&#8222;Poor Ol&#8216; Me&#8220;</em> eine massive Rock&#8217;n&#8217;Roll Nummer, mit der sich&nbsp;<strong>TWIN VOID&nbsp;</strong>noch weiter vom eingänglichen Sludge und Stoner Punk Thema entfernen. Was teilweise an die Death Metal Band&nbsp;<strong>MACABRE&nbsp;</strong>erinnert, taugt als Partysong sicherlich gut, überzeugt darüberhinaus aber keineswegs.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Twin Void - California Death Rattle (featuring Liam Cormier) OFFICIAL MUSIC VIDEO" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/aoxXNc4xIaY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39510 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/462862-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/462862-300x168.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/462862-1024x573.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/462862-750x420.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/462862.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zurück zu den Stärken</h3>
<p>Seinen absoluten Tiefpunkt erlebt das Album mit der Ballade&nbsp;<em>&#8222;Set Me On Fire&#8220;</em>. Glücklicherweise ist der furchtbar langsame Track nur eineinhalb Minuten lang, bevor er in den etwas stärkeren und flotteren Titel&nbsp;<em>&#8222;Sharper then a Switchblade&#8220;&nbsp;</em>überleitet. Zum Ende hin steigern sich&nbsp;<strong>TWIN VOID</strong> langsam wieder und so stellt die schwergewichtige Sludgehymne <em>&#8222;Sky Burial&#8220;</em> den zweiten Wendepunkt dar. Es folgt der Gastauftritt von Liam Joseph Cormier (<strong>CANCER BATS</strong>), der sich zum Auftakt von&nbsp;<em>&#8222;California Death-Rattle&#8220;</em> zu Wort meldet. Die Todesrassel sowie auch der finale Titel&nbsp;<em>&#8222;You can hear the Devil walkin'&#8220;</em> präsentieren wieder das, was&nbsp;<strong>TWIN VOID</strong> besonders gut können: schwere Riffs auf dynamisch rollende Rhythmen packen und dabei einen kräftigen Wirbelwind erzeugen. An die Energie des Titels&nbsp;<em>&#8222;HELLCAT&#8220;</em> kommt das letzte Aufbäumen nicht heran; dennoch fängt die Platte mit ihren letzten zwei Titeln wieder an, Spaß zu machen.</p>
<h3>Invertierte Spannungskurve?<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39511 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/778636-300x55.png" alt="" width="300" height="55" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/778636-300x55.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/778636-1024x187.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/778636-750x137.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/778636.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Abschließend kann man nun überlegen, ob diese umgekehrte Spannungskurve vielleicht ein Stilmittel ist &#8211; und das würde definitiv Sinn ergeben. So erlaubt es die Struktur des Albums, dass sich die Hörenden zum Einstieg ordentlich auspowern. Danach lässt die Band eine lange Verschnaufpause bis zu den letzten zwei Liedern. Sicher, ist Geschmack bekanntermaßen Geschmackssache, und besonders Fans von <strong>GUNS&#8217;N ROSES</strong> oder <strong>THE ALLMAN BROTHERS</strong> werden bestimmt mit dem Mittelteil viel Freude haben. Für mich wiederum sind dadurch zwei Drittel des Album reine Skip-Tracks.</p>
<p><a href="https://twinvoid.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>TWIN VOID auf Bandcamp</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/twin-void-free-from-hardtimes/">TWIN VOID &#8211; Sludge mit Antiklimax</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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