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	<title>Radiation Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Radiation Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Expedition in die atomare Hölle &#8211; Cytotoxin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2017 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CYTOTOXIN &#8211; Gammageddon Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017 Label: Unique Leader Records Laufzeit: 39:53 Min. Seit 2010 hat die ehemalige Karl-Marx-Stadt jetzt schon ein Exportprodukt der besonderen Güteklasse.&#160; CYTOTOXIN. Nach dem Debütalbum &#8222;Plutonium Heaven&#8220; und dem Nachfolger &#8222;Radiophobia&#8220; folgt nun das dritte Album &#8222;Gammageddon&#8220;, welches ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cytotoxin-gammageddon/">Expedition in die atomare Hölle &#8211; Cytotoxin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CYTOTOXIN</strong> &#8211; Gammageddon<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017<br />
Label: Unique Leader Records<br />
Laufzeit: 39:53 Min.<span id="more-20515"></span></p>
<p>Seit 2010 hat die ehemalige Karl-Marx-Stadt jetzt schon ein Exportprodukt der besonderen Güteklasse.&nbsp;<br />
<strong>CYTOTOXIN</strong>. Nach dem Debütalbum &#8222;Plutonium Heaven&#8220; und dem Nachfolger &#8222;Radiophobia&#8220; folgt nun das dritte Album &#8222;Gammageddon&#8220;, welches thematisch erneut die Folgen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl sowie der daraus resultierenden Vertrahlung aufgreift und in äußerst brutaler Form erzählt.</p>
<p>Seit &#8222;Radiophobia&#8220; sind nunmehr 5 Jahre vergangen, in denen sich auch im Line-Up der Chemnitzer die ein oder andere Änderung vollzogen hat. So hat <strong>Stephan &#8222;Stocki&#8220; Stockburger</strong> mittlerweile <strong>Tobias Olijnyk</strong> am Schlagzeug abgelöst, während <strong>Jason Melidonie</strong> als zweiter Gitarrist die Saitenfraktion komplettiert. Und beide Neuzugänge könnten besser kaum sein!</p>
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<p>Der Opener <em>&#8222;Radiatus Generis&#8220;</em> ist bereits als erste Single erschienen und daher hinreichend bekannt. Schon vor Wochen konnte der Track unter Beweis stellen, dass <strong>CYTOTOXIN</strong> nichts verlernt haben. So gibt es zu Beginn ein fanatisches Frickelintro, welches dann in Hochgeschwindigkeitsfasching mündet. Dazu gesellen sich abgrundtiefe Growls und unfassbar präzise Schlagzeugarbeit, die bereits in den ersten Minuten des Albums unmissverständlich klar machen, dass es hier keine Gefangenen geben wird. Doch trotz aller technischen Finesse&nbsp;bleiben auch Groovepassagen nicht aus, sodass man nicht permanent verprügelt wird. Fantastisch hier das Outro, bei dem ein Geigerzähler das Riff „mitspielt“, wobei das Ganze mit der gesprochenen Warnung:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Massive Radiation Detected&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>unterlegt ist. Wenn das live nicht dafür sorgen wird, dass Nacken brechen, dann weiß ich auch nicht.</p>
<p>Das folgende <em>&#8222;Chaos Cascade&#8220;</em> kommt mit deutlich weniger hochfrequenter Fingerflitzerei aus, wobei mir positiv auffällt, dass die schiebenden Riffs nicht übermäßig tief dargeboten werden, sodass am Ende nur bassiges Geschwurbel übrig bliebe. Bereits hier merke ich, dass sich <strong>CYTOTOXIN</strong> zwar durchaus ihrer Stärken und Trademarks bewusst sind, sich aber nicht nur auf diesen ausruhen. So wird das Tempo hier und da auch etwas gedrosselt, während Frontmann <strong>Grimo</strong> die berühmt-berüchtigte &#8222;Schweinepfeife&#8220; auspackt.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XAPvO8GLu08?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die zweite Single <em>&#8222;Gammageddon&#8220;</em> folgt unmittelbar danach und besticht erneut durch sehr markante Riffs und Melodielinien, die so vielleicht auch&nbsp;im Death- oder Metalcore auffindbar wären &#8211; mit dem Unterschied, dass das Grundgerüst deutlich brutaler ist. So oder so: der Wiedererkennungswert der Songs ist so hoch, wie vermutlich nie zuvor!</p>
<p>Und sofort wird einem die dritte Single, sowie der längste Song der Platte um die Ohren gedonnert. <em>&#8222;Chernopolis&#8220;</em> (dieser Titel alleine!) donnert mir mit eindrücklichem Sound entgegen und zeigt mir, dass <strong>CYTOTOXIN</strong> diesmal alles, was sie seit jeher ausgemacht hat, nochmal verfeinern und perfektionieren konnten. Ohne &#8222;Radiophobia&#8220; nachträglich abwerten zu wollen, stellt sich hier doch eine deutliche Weiterentwicklung dar.&nbsp;<br />
Das zunächst langsam groovende Stück geht sofort in den Nacken, während das Ganze natürlich trotzdem mit Hochgeschwindigkeitsleads garniert wird, bevor der gesamte Song auf volle Fahrt schaltet.</p>
<h4>Hoher Besuch am Mikro</h4>
<p>Es folgt der direkte Übergang in <em>&#8222;Dead Zone Outpost&#8220;</em>, ein Spoken Word Interludium, das von hoffnungslosen Überlebenden erzählt, bevor <strong>Svenchos</strong>&nbsp;&#8222;Uagh!&#8220; <em>&#8222;Redefining Zenith&#8220;</em> einleitet. <strong>Grimo</strong> und der <strong>ABORTED</strong>-Sänger geben sich hier gesanglich die Klinke in die Hand und ergänzen sich hervorragend, wobei der Song an sich leider nicht ganz so sehr im Ohr bleibt wie die anderen bisherigen Stücke.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EogmkUtiAFQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Sowohl <em>&#8222;Corium Era&#8220;</em> als auch <em>&#8222;Antigenesis&#8220;</em> holen in puncto Ohrwurmpotenzial jedoch sofort wieder auf, wobei die Band bei letzterem Track von <strong>Julien Truchan</strong> (<strong>BENIGHTED</strong>) unterstützt wird. Das Schlagzeug nagelt ohne Gnade, die zweistimmigen Gitarrenläufe packen sofort zu und die Riffs sind eine einzige Walze. Kurzum: dass hier sind Songs, die <strong>ORIGIN</strong> neidisch machen werden.&nbsp;<br />
Der letzte reguläre Song <em>&#8222;Outearthed&#8220;</em> begeistert mich dann noch einmal mit einer wahnwitzigen Leadgitarre, bevor einen die Riffs zum Ende hin immer langsamer werden und zum Mitnicken zwingen.&nbsp;</p>
<p>Das letzte Stück <em>&#8222;Sector Zero&#8220;</em> ist rein instrumental und nicht minder technisch, als die vorherigen Songs. Trotz allem wirkt der Rausschmeißer auf mich etwas&nbsp;angestückelt. Obwohl ich den Hintergrundgedanken durchaus nachvollziehen kann, steht der Track für sich alleine etwas „nackt“ da.</p>
<h4>Der Sprung auf Weltniveau</h4>
<p>Meiner Meinung nach haben es <strong>CYTOTOXIN</strong> mit ihrem dritten Album geschafft, die Weichen in Richtung einer vielversprechenden Zukunft zu stellen. Denn obwohl ich die Grundzutaten des Sounds zum Ende des Albums klar benennen kann, arbeitet &#8222;Gammageddon&#8220; permanent auf so einem hohen Niveau, dass man die Jungs ohne weiteres auf Augenhöhe mit internationaler Konkurrenz verorten kann, und muss! Die Entwicklung, die die fünf Jungs in puncto Spielvermögen und Songwriting seit dem letzten Album vollzogen haben, ist mehr als beeindruckend und dürfte dafür sorgen, dass Ostdeutschland international nicht länger ein weißer Fleck auf der Extrem-Metal-Landkarte bleiben wird!</p>
<p>&nbsp;</p>
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