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	<title>Ritualis Aeterna Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Ritualis Aeterna Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Auf der Suche nach einer Identität – Malacoda</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2017 08:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MALACODA – Ritualis Aeterna Veröffentlichungsdatum: 02.12.2016 Dauer: 25 Min. Label: / Stil: Power Metal für Keyboard-Fetischisten Wenn ich schreibe, dass das Artwork von &#8222;Ritualis Aeterna&#8220; die gebotene Musik recht gut beschreibt, ist das nicht unbedingt ein Kompliment. Nein, als Blickfänger würde ich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MALACODA </strong>– Ritualis Aeterna<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.12.2016<br />
Dauer: 25 Min.<br />
Label: /<br />
Stil: Power Metal für Keyboard-Fetischisten</p>
<p><span id="more-13476"></span></p>
<p>Wenn ich schreibe, dass das Artwork von &#8222;Ritualis Aeterna&#8220; die gebotene Musik recht gut beschreibt, ist das <strong>nicht unbedingt ein Kompliment</strong>. Nein, als Blickfänger würde ich das Frontcover nun wirklich nicht bezeichnen, denn es ist generisch, blass und ziemlich langweilig. Dabei weckt die Bio der Kapelle erst einmal Hoffnung, werden doch Vorbilder aller möglichen Stilrichtungen genannt: <strong>PARADISE LOST</strong> meets <strong>DIMMU BORGIR</strong> und <strong>KING DIAMOND</strong>? Könnte ein interessanter Stilmix sein! Könnte &#8230;</p>
<h3>Verwirrte Gehversuche</h3>
<p>Ja, könnte was sein, ist es aber nicht so wirklich. Bei den genannten Vorbildern haben sich <strong>MANACODA</strong> offenbar nur sehr oberflächlich bedient. <strong>KING DIAMOND</strong> steht Pate für so manchen schrägen Gesangspart – es ist doch klar, dass diese Art Gesang nur beim Original funktioniert, oder etwa nicht? – während sich der <strong>DIMMU BORGIR</strong>-Einfluss in ein paar Growls äußert. Der Hintergrund alldessen ist schon sehr keyboardlastig, eine gewisse <strong>Schwäche für Kitsch</strong> ist also unabdingbar, um etwas mit &#8222;Ritualis Aeterna&#8220; anfangen zu können.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NTJfr292o7g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gut, als Genre-Liebhaber kann man der Sache sicherlich bis zu einem gewissen Punkt etwas abgewinnen: Die Musiker agieren absolut kompetent, der Gesang ist, von ein paar Nerv-Passagen abgesehen, auch gekonnt. Im tragisch-düsteren <em>&#8222;The Wild Hunt&#8220;</em> baut Frontmann <strong>Lucas Di Mascio</strong> etwa ordentlich Stimmung auf. Ebenso umfassen die sechs Titel ein paar schmucke Soli, die eindeutig für die Band sprechen. Die Produktion geht in Ordnung, kann der Intention, pompöse Klangbilder zu schaffen, aber nicht ganz gerecht werden. Im Endeffekt klingt die Sache <strong>eher überladen als groß und erhaben</strong>.</p>
<h3>Nur lauwarm</h3>
<p>Hauptsächlich kämpft die EP damit, dass nichts so recht hängen bleibt. Ein paar brauchbare Hooks haben sich zwar eingeschlichen, allerdings bedienen sich diese <strong>tausendfach gehörter Ergüsse artverwandter Bands</strong>. In so ziemlich jeder Hinsicht versäumen es <strong>MALACODA</strong>, so wirklich zu glänzen, denn man kennt die gleiche Mucke in hübscherer Aufmachung schon von anderen Bands. Weder überrollt einen die Produktion, noch zeigen sich zwingende Ohrwurmmelodien, wie sie etwa <strong>KAMELOT</strong> in beeindruckender Fülle abgeliefert haben. Und um noch einmal auf <strong>KING DIAMOND</strong> zurückzukommen: Um so kultig zu sein, ist es dann doch nicht schräg genug.</p>
<p><strong>MALACODA</strong> sitzen leider zwischen den Stühlen. Es wäre gelogen, würde ich ihre Musik als schlecht bezeichnen – das ist sie keinesfalls. Aber auch nach mehrmaligem Hören will sich keine Begeisterung zeigen, Lust auf einen weiteren Durchlauf schon gar nicht. Dafür ist das Ding einfach zu zahnlos und nichtssagend &#8211; <strong>ein Output unter vielen eben</strong>. Dass die Sache live wohl besser funktioniert, ist wahrscheinlich, denn in Ansätzen ist die Faszination ja da. Nur will es eben bei diesem Silberling noch nicht in der heimischen Stube klappen.</p>
<p><strong>MALACODA</strong> <a href="http://www.facebook.com/MalacodaBand">auf Facebook</a>.</p>
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