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	<title>Rockhal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Rockhal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Votings 2017 – echt jetzt? Support gone wrong!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2017 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir alle kennen und hassen sie wie die Pest: Publikums-Votings, bei denen es meist darum geht, wer auf irgendeinem Festival vor zwanzig Leuten den Opener im Bierzelt machen darf. Die Argumente gegen solche Abstimmungen sind zahlreich, werden aus Veranstalter-Sicht aber durch massig ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle kennen und hassen sie wie die Pest: <strong>Publikums-Votings</strong>, bei denen es meist darum geht, wer auf irgendeinem Festival vor zwanzig Leuten den Opener im Bierzelt machen darf. Die Argumente gegen solche Abstimmungen sind zahlreich, werden aus Veranstalter-Sicht aber durch <strong>massig Reichweite ohne wirklichen Kostenaufwand</strong> gerne zur Nebensache. Für die Bands sieht es gar nicht rosig aus, denn rutscht man in ein solches Voting, geht das fleißige Spammen los. Nicht nur die eigenen Fans müssen mobilisiert werden, auch der Cousin des Bäckers des ehemaligen Sitznachbarn im Bus&nbsp;wird alsbald dazu aufgefordert, irgendein Foto mit einem Like zu versehen. Dass die finale Auswahl in keinem Verhältnis zur musikalischen Qualität steht, und die teilnehmenden Künstler nur die eigenen Fans nerven, ist längst bekannt. Gewinnen tut gemeinhin, wer eine gute Mischung aus folgenden drei Punkten mitbringt: <strong>ein großer, in sozialen Netzwerken sehr aktiver Bekanntenkreis, ein paar Scheinchen für Facebook-Werbung und etwas Glück.</strong></p>
<h3>Klingt ja gut, aber &#8230;</h3>
<p><strong>Eine ganz neue Abart von Pay-To-Play also</strong>, bei der Facebook die Kohle einstreicht? So könnte man es drehen. Der Grund, aus welchem ich diese olle Kamelle wieder auspacke, ist ein konkretes und besonders widersprüchliches Beispiel aus meinem&nbsp;Umfeld. Lasst mich euch dazu nach Luxemburg entführen!&nbsp;Hier gibt es das <strong>Screaming Fields</strong>-Festival, aus dessen Beschreibung ich einen Teil übersetzen möchte: &#8222;Seit der ersten Edition im Jahre 2010 ist das <strong>Screaming Fields</strong> zum Festival schlechthin für junge Bands und Musiker aus Luxemburg geworden. Organisiert vom <strong>Rocklab</strong>, hat sich dieses Festival zum Ziel gesetzt, diese Bands und Musiker zu orten, zu unterstützen und zu bewerben.&#8220;</p>
<p>Die letzten beiden Punkte werden dabei, soweit mir bekannt ist, auch vorbildlich umgesetzt. Junge Künstler (bis 25 Jahre) kommen in den Genuss verschiedener Workshops, werden fachmännisch betreut und dürfen am Ende auch eine Live-Probe in der <strong>Rockhal</strong> absolvieren, bevor sie dort im &#8222;Club&#8220; (Kapazität: 1100&nbsp;Stehplätze) ein Konzert vor einem bunt gemischten Publikum spielen dürfen. Den überzeugendsten Bands winken darüber hinaus <strong>attraktive Preise und weitere Unterstützungen</strong>. Keine Sorge, das hier soll kein Werbetext werden! Ich möchte lediglich die Widersprüchlichkeit des ganzen Konzepts aufzeigen, wenn ich jetzt zum großen Haken komme.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/RM1iWLUHVXY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Kaputtes Konzept in freier Wildbahn</h3>
<p>Bevor man in den Genuss von Workshops und sonstigem Zuckerguss kommt, gibt es erst einmal ein Voting und eine Jury. Beide ermitteln separat eine Rangliste, die zu gleichen Teilen das finale Resultat bestimmt, welche Künstler nun mitmachen dürfen. An dieser Stelle sei noch gesagt, dass beim abschließenden Konzert der Eintritt gratis ist, und das Event auch einen gewissen Namen in Luxemburg hat. <strong>Das Voting gilt also tatsächlich der Ermittlung der &#8222;besten&#8220; Künstler</strong>. Dass Bands und Solo-Künstler gleichermaßen teilnehmen dürfen, und ein Voting somit von vornherein nicht funktioniert, wird dabei nun schon seit Jahren ignoriert. Dass laut Webseite noch dazu Kommunikationsmethoden und -strategien in sozialen Netzwerken zu den Workshops gehören, ist grober Unsinn. Muss man diese Qualitäten nicht schon unter Beweis stellen, <strong>um überhaupt erst in den Genuss dieser Workshops zu kommen?</strong></p>
<p>Aber es kommt noch schlimmer! Während es sich mit den angesprochenen Punkten bislang jedes Jahr so verhalten hat, sind gesponsorte Facebook-Posts in letzter Zeit weitaus salonfähiger geworden. Irgendwo muss die Reichweite ja auch herkommen, nachdem Facebook die organische Reichweite dem Gefühl nach immer wieder nach unten korrigiert hat. Was das nun bedeutet? Auf meiner Startseite begegnen mir in schöner Regelmäßigkeit&nbsp;<strong>gesponserte, also vom Künstler bezahlte, Posts</strong> zum Voting&nbsp;dieser Veranstaltung. Das regt zum Nachdenken an. Man lasse sich einmal das Gesamtbild auf der Zunge zergehen: Eine Veranstaltung zur Unterstützung junger Künstler wird organisiert, die jungen Künstler sind nun aber dazu gezwungen, <strong>durch Spamming der eigenen Fanbase auf den Zeiger zu gehen und/oder in die eigene (oder Mamas) Tasche zu greifen</strong>, um von diesen Unterstützungen profitieren zu dürfen.</p>
<p>Klingt verkehrt? Ist es auch. Sorry, liebe <strong>Rocklab</strong>-Leute, aber eure Herangehensweise mit dem Voting war schon immer <strong>fürchterlich naiv</strong>, was sich in diesem Jahr weiter zuspitzt. Es widerspricht sich einfach, sich &#8222;Support&#8220; auf die Fahne zu schreiben und junge (!) Künstler dann ins offene Messer rennen zu lassen. Weiteres Beispiel gefällig? Musiker von 19 bis 25 teilen sich eine Kategorie. Dass sich gerade in diesem Alter <strong>gigantische finanzielle Unterschiede</strong> auftun, weil manche studieren, während andere schon einer geregelten Arbeit nachgehen,&nbsp;wirft jegliche Chancengleichheit über Bord.&nbsp;Wir reden hier wohlgemerkt über ein Event, das&nbsp;sich über die <strong>Weiterbildung junger Menschen</strong> definiert! Aktuell versagt das <strong>Rocklab</strong> allerdings dabei, mit gutem Beispiel voranzugehen, indem es&nbsp;auf veraltete und zu Recht verpönte Methoden setzt. Bitte nachbessern!</p>
<p>Wer sich selbst einen Eindruck machen will, <a href="http://www.mr.rockhal.lu/music-resources/mr-news-archive/news-detail-start/article/screaming-fields-festival-1/">wird hier fündig</a>.&nbsp;Die eigentliche Webseite ist dagegen nur auf Luxemburgisch verfügbar.</p>
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		<title>Zukunft schaffen, Vergangenheit zelebrieren – HAKEN live erwischt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2017 10:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Affinity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HAKEN + THE ALGORITHM + NEXT TO NONE Rockhal – Esch-sûr-Alzette (LU) 12.04.2017 Was haben mich HAKEN im letzten Jahr mit &#8222;Affinity&#8220; überrumpelt! Großes und charmantes Prog-Kino, das nicht unberechtigt eine Menge Lorbeeren in der Presse eingeheimst hat. Den anhaltenden Höhenflug und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HAKEN + THE ALGORITHM + NEXT TO NONE</strong><br />
Rockhal – Esch-sûr-Alzette (LU)<br />
12.04.2017</p>
<p>Was haben mich <strong>HAKEN</strong> im letzten Jahr mit &#8222;Affinity&#8220; überrumpelt! Großes und charmantes Prog-Kino, das nicht unberechtigt eine Menge Lorbeeren in der Presse eingeheimst hat. Den anhaltenden Höhenflug und das zehnjährige Bandbestehen haben die Briten zum Anlass genommen, um eine Headliner-Tour aufzuziehen. Mit an Bord sind das französische Duo <strong>THE ALGORITHM</strong> und die jungen Aufsteiger von <strong>NEXT TO NONE</strong>, die nicht zuletzt dank <strong>Mike Portnoys</strong> Sohn <strong>Max Portnoy</strong> Hoffnung auf eine reife Darbietung&nbsp;wecken.</p>
<h3>Zukunft entsteht</h3>
<p>Noch etwas verhalten steigen <strong>NEXT TO NONE</strong> mit <em>&#8222;Control&#8220;</em> ein. Jawohl, ein zehnminütiger Opener – wir sind ja heute im Prog unterwegs! Der Einstieg von <em>&#8222;Control&#8220;</em> ist gewöhnungsbedürftig, doch innerhalb weniger Minuten zeigt sich, dass die Jungs ein beachtliches Niveau auffahren.&nbsp;Es dauert nicht lange, bis <strong>Max Portnoy</strong> hinter den Kesseln zu propellern beginnt, und ab diesem Moment ist das Eis auch schon gebrochen. Verdammt, die Jungs haben Spaß auf der Bühne, und das schwappt über! Musikalisch gibt sich die Truppe äußerst souverän, wobei der Prog-Rahmen oft von genre-fremden Einflüssen aufgebrochen wird – neuer Song mit Nu-Metal-Anleihen? Funktioniert!</p>
<p>Dass die ganze Angelegenheit dann auch noch so effektiv in Szene gesetzt ist, begeistert. An allen Ecken gibt es etwas zu entdecken: starkes Spiel am Bass – <strong>check</strong> –, gekonntes Posen am Keyboard&nbsp;– <strong>check</strong> –, konsequent ausgearbeitete Gesangsharmonien – <strong>double check</strong>! Noch dazu greift den Jungs ein wunderbar druckvoller Sound unter die Arme, sodass die halbe Stunde viel zu schnell vorbeizieht. Ein paar Unsicherheiten mag es gegeben haben, so hat etwa Bassist <strong>Kris Rank</strong> hin und wieder suchende Blicke zu den Bandkollegen geworfen und ist auch beim Backing-Gesang etwas zaghaft vorgegangen, ohne sich dabei wirkliche Blöße zu geben. Insgesamt haben die Jungs aber satt geliefert und gezeigt, dass sie – <strong>spoiler ahead</strong> – sich nicht vor dem Headliner zu verstecken brauchen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" class="alignnone wp-image-16212 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4503-Kopie-1024x683.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4503-Kopie-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4503-Kopie-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4503-Kopie-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4503-Kopie-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Vorgefertigte Hörfreuden</h3>
<p>Dass der Sound an diesem Abend gut ist, das wurde ja bereits erwähnt. Davon hat auch der Auftritt von <strong>Rémi Gallego</strong> und <strong>Jean Ferry</strong> gezehrt. Fiese Zungen könnten jetzt behaupten, damit habe es sich auch mit der Faszination. Stilistisch sind <strong>THE ALGORITHM</strong> zweifellos die Exoten des Abends, denn sie verbinden im Sinne des Bandnamens elektronische Anleihen mit harten Klängen der anspruchsvollen Sorte. Ja, es passt zu <strong>HAKEN</strong>, und ja, es klingt gut. Insgesamt nutzt sich die Chose aber recht schnell ab, insbesondere wenn man bereits in der heimischen Stube reingehört und sich so den Wow-Effekt vorweggenommen hat. Kühl betrachtet sitzt da halt ein Typ hinter seinem Drumkit, während der Kollege bevorzugt die tiefste Saite seiner Gitarre bearbeitet und gelegentlich an seinem Keyboard-Biest rumfummelt – <strong>der Rest kommt notgedrungen vom Band</strong>. Ja, es ist exotisch und alles, aber im Endeffekt drängt sich der Eindruck auf, nur die Rhythmus-Fraktion zu beobachten, während der coole Teil vom Band kommt. Sicherlich unterhaltsam, aber das Live-Erlebnis fehlt zu Teilen, wodurch es den faden Beigeschmack von Dorffest-Beschallung hat – nur eben stilistisch am anderen Ende des Spektrums. Noch dazu hält&nbsp;sich <strong>Rémi</strong> auch während der reinen Gitarren-Parts in seiner Ecke&nbsp;auf und verzichtet darauf, <strong>THE ALGORITHM</strong>&nbsp;optisch durch etwas Bewegung in Szene zu setzen.</p>
<img decoding="async" width="1024" height="683" class="wp-image-16214 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4979-1024x683.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4979-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4979-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4979-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4979-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h3>Party gestern war gut, wie?</h3>
<p>Es ist eines der letzten Tour-Daten, da kann man wohl davon ausgehen, dass <strong>HAKEN</strong> leicht erschöpft sind. Immerhin sind sie ja die Protagonisten, die Feiernden anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums. Die Party am Vortag ist offensichtlich gut gewesen, denn an diesem Abend wirken die Briten wenig spritzig. Beginnen wir mit dem positiven – sogar sehr positiven – Teil: Instrumental glänzen&nbsp;<strong>HAKEN</strong> und geben absolut keinen Grund zum Murren. Gerade das überlange Doppel aus <em>&#8222;The Architect&#8220;</em> und <em>&#8222;Cockroach King&#8220;</em> unterstreicht dies gegen Ende der Show und setzt mehrere Ausrufezeichen. Gesanglich wackelt die Show dagegen gewaltig: Frontmann <strong>Ross Jennings</strong> verhaut regelmäßig seine Töne, der Backing-Gesang macht es nur noch schlimmer. Gefühlt steckt nämlich überhaupt kein Konzept dahinter: Jeder hat ein Mikro da stehen und singt gelegentlich etwas hinein, Tonlage und Reihenfolge wurden vor der Show augenscheinlich ausgewürfelt. Fairerweise muss man sagen, dass es von einem Desaster weit entfernt ist, aber eine so auf Perfektion gebügelte Musik wie die von <strong>HAKEN</strong> zerbricht an solchen Unsicherheiten schneller als erwartet.</p>
<p>Auch mit der Feier ist es nicht weit her. Erscheint der Fronter beim grandiosen <em>&#8222;1985&#8220;</em> zur Freude des Publikums mit schmuck leuchtender Brille samt Extra-Exemplaren für drei glückliche Zuschauer, <strong>wirkt die Show insgesamt mehr wie ein Konstrukt</strong>. Während der instrumentalen Passagen verlässt der Sänger regelmäßig die Bühne und hinterlässt damit ein riesiges Loch. Keyboard und Drum sind stationär, aber keiner der drei Frickelmeister&nbsp;kommt auf die Idee, das Loch in der Bühnenmitte aufzufüllen. Der Mann am Bass verschwindet im hinteren Bühnenabschnitt sogar gänzlich im Schatten. Was soll das, möchte man lauthals rufen! Durch das statische Bühnenbild wirkt alles umso mehr gekünstelt. Wenn <strong>Ross Jennings</strong> dann nach mehrminütiger Abwesenheit lustig springend mit seinem Mikroständer zum angestammten Platz in der Bühnenmitte zurückkehrt, rockt das einfach nicht. Exemplarisch für das merkwürdige Bühnenbild steht das kurze Gastspiel von <strong>Thomas Cuce</strong> während &#8222;The Architect&#8220;, wo er den Part von <strong>LEPROUS</strong>-Sänger <strong>Einar Solberg</strong> übernimmt. An und für sich ein richtig cooles Ding, das aber in seiner Ausführung nur halbgar wirkt: Der junge Sänger kommt auf die Bühne, singt seinen Part und geht wieder. Keine weitere Ansage, keiner der Musiker nimmt die geschenkte Gelegenheit für einen Ausflug über die Bühne&nbsp;wahr. <strong>Somit strahlt der Auftritt vor allem Kälte und Distanz aus</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" class="alignnone wp-image-16216 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4950-683x1024.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4950-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4950-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4950-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></p>
<p>Die Zeit ihres Headliner-Auftritts haben <strong>HAKEN</strong> mit ihrem hochklassigen Material locker gefüllt, aber gerade auf einer Anniversary-Tour tut so ein blutleerer Auftritt weh. Dass dann auch noch der Gesang den Eindruck einer perfekt agierenden Maschine zerbricht, macht die Sache nicht besser. Somit zerfällt auch der doppelte Boden, und die eigentlich sehr professionell agierende Band stößt an ein sehr ekliges Problem: Der Auftritt als Ganzes will nicht zünden. Wir erinnern uns: Gerade in dieser Hinsicht&nbsp;haben <strong>NEXT TO NONE</strong> auf dem Opener-Slot fleißig Punkte gesammelt.</p>
<p><strong>HAKEN</strong> <a href="http://www.facebook.com/HakenOfficial">auf Facebook</a>.<br />
<strong>THE ALGORITHM</strong> <a href="http://www.facebook.com/TheAlg0r1thm">auf Facebook</a>.<br />
<strong>NEXT TO NONE</strong> <a href="http://www.facebook.com/NextToNoneband">auf Facebook</a>.</p>
<p>Mehr Fotos bei <a href="https://www.facebook.com/pg/ElenaA.Photography/photos/?tab=album&amp;album_id=791007917715639">Elena A. Photography</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zukunft-schaffen-vergangenheit-zelebrieren-haken-live-erwischt/">Zukunft schaffen, Vergangenheit zelebrieren – HAKEN live erwischt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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