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	<title>Roll Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Roll Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Sons Of Motörhead Teil 2: SPEEDWOLF</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SPEEDWOLF geben heuer ein Paradebeispiel für einen Ziehsohn von MOTÖRHEAD ab. Auch wenn das 2008 gegründete Vierergeschoss (zur Zeit als Trio gelistet) aus Denver, Colorado einen Winterschlaf seit letztem Jahr angetreten hat, so sind hier die Einflüsse von MOTÖRHEAD nicht zu leugnen. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SPEEDWOLF</strong> geben heuer ein Paradebeispiel für einen Ziehsohn von <strong>MOTÖRHEAD</strong> ab. Auch wenn das 2008 gegründete Vierergeschoss (zur Zeit als Trio gelistet) aus Denver, Colorado einen Winterschlaf seit letztem Jahr angetreten hat, so sind hier die Einflüsse von <strong>MOTÖRHEAD</strong> nicht zu leugnen.</p>
<p>Die Jungs aus Amerika sind Liebhaber des alten Metals. Speziell der Spielart, die auf klassischem Heavy, Thrash und Speed Metal fußt, allerdings mit klarer Ausrichtung auf den Rock &#8218;N&#8216; Roll. Oder wie die Band es selber auf ihrer Facebook-Seite beschreibt: 1971-1984. Damals gründeten sie sich, weil ihre eigenen Bands sich auflösten und mit dem Vorsatz, etwas Eigenes und vor allem etwas Anderes zu schaffen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21103" aria-describedby="caption-attachment-21103" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-21103 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-band-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-band-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-band-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-band.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21103" class="wp-caption-text">Perfekte Musik für jede Metalparty: SPEEDWOLF</figcaption></figure>
<p>Bereits nach einem Jahr veröffentlichen <strong>SPEEDWOLF</strong> ihr erstes Demo &#8222;Bark At The Poon&#8220; 2009 über <strong>Black Shit Noise Records</strong>. Hier befinden sich bereits mit <em>&#8222;Speedwolf&#8220;</em> und <em>&#8222;I Am The Demon&#8220;</em> unter anderem spätere Kandidaten auf dem Debütalbum. Wie es sich für ein Demo gehört, ist der Klang noch ein wenig harscher als auf &#8222;Ride With Death&#8220;. Der Schmutz aber tut hier bereits den Songs unglaublich gut. Hört man sich dieses Tape an, zuckt der Körper wie von selbst und man bekommt unbändige Lust auf Bier. Interessanterweise vermischen <strong>SPEEDWOLF</strong> hier (<em>&#8222;Death Ripper&#8220;</em>) die Grenzen zu Punk, Black, und Thrash Metal.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ouJVFqukYJ0">HIER</a> könnt ihr die Anfänge verfolgen</p>
<p>Noch im gleichen Jahr folgte die Split mit den Gleichgesinnten <strong>(THE) HOOKERS</strong>, auf der sich erneut ein späterer Albumsong (<em>&#8222;Up All Night&#8220;</em>) einfand. 2010 klöppelte man noch schnell eine Single ein, die auf den Namen &#8222;Denver666&#8220; hörte und auf der sich 2 Songs befinden (<em>&#8222;Denver 666&#8220;</em> und <em>&#8222;Hell And Back&#8220;</em>). Im folgenden Jahr sollten sie später auf dem Erstling &#8222;Ride With Death&#8220; ihren Platz einehmen.</p>
<p>2011 war es dann so weit und &#8222;Ride With Death&#8220; wurde auf die Menschheit losgelassen. Endlich wurden die 7 Songs, welche vorher auf verschiedenen Tapes und Platten veröffentlicht wurden, um 5 weitere erstklassig vertonte Prügeleien verstärkt. Meiner Meinung nach zählt dieses Album zu den stärksten und gleichzeitig unterbewertetsten Platten, die im Kosmos rund um <strong>MOTÖRHEAD</strong> existieren. Ich versichere euch, wer auf <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>MIDNIGHT</strong> und <strong>ZEKE</strong> steht, der wird mit dieser akustischen Rüpelei auf jeder Party glücklich werden. Da kommen einem die 41 Minuten Spiellänge viel zu kurz vor.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21104" aria-describedby="caption-attachment-21104" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-21104 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-ride-with-death-cover.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-ride-with-death-cover.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-ride-with-death-cover-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21104" class="wp-caption-text">Passt wie die Faus aufs Auge: Das Cover von &#8222;Ride With Death&#8220;</figcaption></figure>
<h4>Das Ende von SPEEDWOLF (?)</h4>
<p>Leider folgte diesem Highlight nur noch 2012 eine Split mit <strong>NEKROFILTH</strong> auf <strong>Doomentia Records</strong> und dann wurde es still um die schnellen Wölfe.<br />
In einem Interview sagte <strong>Reed Bruemmer</strong>, dass es kein weiteres Album geben wird (Stand 2014).<br />
Gewohnt bissig kommentierte <strong>Reed</strong> den Prozess des Songschreibens:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir beklingeln uns in einer Bar, reißen dumme Witze, drucken diese auf T-Shirts und schreiben dann aller paar Jahre Songs&#8220;.</p></blockquote>
<p>Ziemlich vorhersehbar, aber genau so eine Antwort passt irgendwie zur Musik von <strong>SPEEDWOLF</strong>. Zwischendurch tourte man fleißig in Amerika und Europa. Die Zeit ihres Lebens, laut <strong>SPEEDWOLF</strong>. Überwältigt von der Resonanz aus verschiedenen Ländern, den sich die Band hart erarbeit hatte, ist es umso trauriger, das die Band angeblich wegen interner Probleme, privater Eskalationen und Konflikten mit dem Gesetz sich zur Ruhe setzte.</p>
<p>Touren in Japan, Europa und Südamerika mussten abgesagt werden, da ein Mitglied die oben genannten Gründe als Abschied an die Band nannte. Also absolvierten <strong>SPEEDWOLF</strong> 2013 die letzte Tour und seitdem herrscht Funkstille.</p>
<p>Mittlerweile singt <strong>Reed</strong> in seiner neuen Band <strong>POISON RITES</strong> (dazu spielt er noch Gitarre). Der ehemalige Bassist <strong>Jake Kauffman</strong> spielt in der Death/Thrash Metal-Band <strong>AXESLASHER</strong>. Über die anderen Musiker ist nicht bekannt, ob sie aktuell in Bands spielen.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/sons-of-motoerhead-teil-1-tank/">HIER</a> könnt ihr Teil 1 der Kolumne lesen</p>
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		<title>Sons Of Motörhead Teil 1: TANK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 08:19:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle heutigen Bands zehren von ihren Idolen und Vorvätern in der Musikgeschichte. Kein Wunder, dass sie auch haargenau solche Musik machen (wollen). MOTÖRHEAD sind so eine Truppe. Authentisch, ehrlich und immer unterwegs, so wie ihnen der Schnabel gewachsen war. Das Erbe von ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sons-of-motoerhead-teil-1-tank/">Sons Of Motörhead Teil 1: TANK</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle heutigen Bands zehren von ihren Idolen und Vorvätern in der Musikgeschichte. Kein Wunder, dass sie auch haargenau solche Musik machen (wollen). <strong>MOTÖRHEAD</strong> sind so eine Truppe. Authentisch, ehrlich und immer unterwegs, so wie ihnen der Schnabel gewachsen war. Das Erbe von <strong>MOTÖRHEAD</strong> wird seitdem ohne Unterlass in die weite Welt hinaus getragen. Völlig egal, ob der Takt, die Riffs, oder sogar die Vocals sich dabei kaum unterscheiden. In der Reihe &#8222;Motörheads Erben&#8220; widme ich mich eben diesen Jüngern und hoffe, euch neue und spannende Gruppen vorzustellen. Heute sind die Urgesteine <strong>TANK </strong>dran.<strong><br />
</strong></p>
<h4>TANK</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20774" aria-describedby="caption-attachment-20774" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-20774 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1038_photo.gif" width="220" height="282"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20774" class="wp-caption-text">Originalbesetzung</figcaption></figure>
<p>Schaut man auf die Metal-Archive, so werden direkt hinter <strong>VENOM</strong> an zweiter Stelle <strong>TANK</strong> als Band gelistet, die Parallelen zu <strong>Lemmy</strong> und Co aufweist. Die Urgesteine, welche ebenfalls aus London stammten (und maßgeblich die NWOBHM mit gestalteten), gründeten sich 1980 in Form eines Trios, dass aus Sänger und Bassist <strong>Algy Ward</strong>, sowie den Gebrüdern <strong>Brabbs</strong> (<strong>Mark</strong> und <strong>Peter</strong>). Während die <strong>Brabbs</strong>-Brüder in mehr oder weniger bekannten Bands ihre ersten Sporen verdienten, machte sich <strong>Algy Ward</strong> bereits einen Namen, in dem er bei den Punkbands <strong>THE SAINTS </strong>und <strong>THE DAMNED</strong> spielte. <strong>TANK</strong> selber begannen durch ständiges touren (u.a. <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>DIAMOND HEAD</strong> oder <strong>GIRLSCHOOL</strong>) eine solide Basis zu entwickeln.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20772" aria-describedby="caption-attachment-20772" style="width: 277px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20772 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1038_logo.gif" width="287" height="312"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20772" class="wp-caption-text">Außer der Farbe bis heute unverändert: das Logo von TANK</figcaption></figure>
<p>Und so ergab es sich, dass <strong>Eddie Clarke</strong> (ex-<strong>MOTÖRHEAD</strong>) die erste Single von <strong>TANK</strong> produzieren sollte. Diese 7&#8243; EP hörte auf den Namen &#8222;Don&#8217;t Walk Away&#8220; und wurde über <strong>Kamaflage Records</strong> vertrieben. Überraschenderweise könnt ihr euch davon ein Exemplar bei Discogs für schlappe 3 bis starke 65 Euro ergaunern (Original!). Hier befindet sich auch schon der Song <em>&#8222;Shellshock&#8220;</em> darauf, welcher auch 1 Jahr später auf dem Debüt &#8222;Filth Hounds Of Hades&#8220; zu finden ist. Nach den Aufnahmen zu &#8222;Don&#8217;t Walk Away&#8220; gingen <strong>TANK</strong> erneut auf Tour mit <strong>MOTÖRHEAD</strong>. Selbst <strong>Lemmy</strong> verpasste kaum einen Auftritt der Kombo, was als großes Kompliment galt. <strong>TANK</strong> nahmen 1982 drei weitere Singles auf, wovon allerdings nur ein Paar Tracks auf dem ersten Album landeten (die komplette Single <em>&#8222;(He Fell In Love With A) Stormtrooper&#8220;</em> und <em>&#8222;Turn Your Head Around&#8220;</em> von der gleichnamigen Single).</p>
<h4>Fulminantes Debüt</h4>
<p>Schließlich produzierte <strong>Eddie Clarke</strong> den ersten Longplayer &#8222;Filth Hounds Of Hades&#8220;, der 1982 ein Ausrufezeichen in der Szene setzte. Einige Fans und Kritiker sind noch heute der Meinung, dass alle späteren Werke im Schatten dieses Albums stehen. Geschmack ist zum Glück verschieden. Dennoch strotzt dieses Album vor Energie und guter Laune (trotz Kriegsthematiken). Musikalisch könnte man die Platte als Mischung aus frühen <strong>IRON MAIDEN</strong> und <strong>MOTÖRHEAD</strong> (natürlich!) bezeichnen. Jeder Song besticht durch eigenen Charakter.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=2l9kkTV5Tqc">HIER</a> das erste Album anhören!</p>
<p>Als ob es noch nicht genug wäre, brachten die Engländer, sichtlich von der <strong>MOTÖRHEAD</strong>-Tour beeinflusst, noch im gleichen Jahr ihren Zweitling &#8222;Power Of The Hunter&#8220; heraus. Und hier wird schon im Opener <em>&#8222;Walking Barefoot Over Glas&#8220;</em> alles deutlich. Die ersten Sekunden erinnern deutlich an ihre Landsmänner. Zieht euch die Riffs und den Gesang rein und ihr wisst was ich meine. Interessanterweise wurde die <strong>OSMOND</strong>-Nummer <em>&#8222;Crazy Horse&#8220;</em> von einer Single erneut verwurstet und fand auf diesem Album ihren Platz. Auch wenn einige Kritiker diese Platte verhaltener und harmloser bewerten, ist diese Platte keineswegs lieb und zahnlos geraten (<em>&#8222;T.A.N.K&#8220;</em> !!!).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20776" aria-describedby="caption-attachment-20776" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20776 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2746-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2746-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2746-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2746.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20776" class="wp-caption-text">Für viele das beste Album von TANK</figcaption></figure>
<h4>Es herrscht Krieg/Blut und Ehre</h4>
<p>Nach läppischen 10 Monaten und einem frisch unterzeichneten Plattenvertrag folgte einer weiteren Single der dritte Streich &#8222;This Means War&#8220;. Aus dem Trio wurde nun ein Geschoss aus 4 Männern, weil <strong>Mick Tucker</strong> (u.a. <strong>WHITE SPIRIT</strong>) als zweiter Gitarrist einstieg. Klingen die ersten Sekunden noch nach einem Soundtrack für 8 Bit Spiele, so wuchteten <strong>TANK</strong> kurzerhand im Anschluss einen ihrer besten Songs in den Heavy Metal-Äther. Das Vinyl lässt die Wände ordentlich erzittern, denn endlich war die authentische Fusion aus Rock &#8218;N&#8216; Roll und NWOBHM geschaffen.</p>
<p>Gerade die Vocals röhrten aggressiver und die zweite Gitarre sorgte für noch mehr Furore. Die Länge der Songs nahm sichtlich zu (4-8 Minuten), obgleich die Eingängigkeit erhalten bleiben konnte. Insgesamt muss man sagen, dass die Zusammenarbeit aus härteren Klängen und dezenten Keyboards super harmoniert. Definitiv ein weiteres Highlight in der Karriere von <strong>TANK</strong>. Und vor allem ein Album, welches sich gekonnt von den <strong>MOTÖRHEAD</strong>-Vorwürfen löst.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20779" aria-describedby="caption-attachment-20779" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20779 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2748-300x297.jpg" width="300" height="297" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2748-300x297.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2748-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2748.jpg 369w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20779" class="wp-caption-text">Starkes Album!</figcaption></figure>
<p>Doch für den nächsten Longplayer mussten <strong>TANK</strong> Verluste melden, da die Brüder <strong>Brabbs</strong> ihre Sachen packten und durch Ex-<strong>WHITE SPIRIT</strong> Drummer <strong>Graeme Crallan</strong> und den Gitarristen <strong>Cliff Evans</strong> (ex-<strong>CHICKEN SNACK</strong>) ersetzt wurden. Trotzdem erfolgte ein Wechsel zum Label <strong>Roadrunner Records</strong> und die Band holte zum nächsten Schlag aus, welcher auf den Namen &#8222;Blood And Honour&#8220; hören sollte.</p>
<p>Während der Verbreitung von &#8222;Honour Of Blood&#8220; ging es mit einer gewissen Band namens <strong>METALLICA</strong> auf Tour, die, von <strong>TANK</strong> angetan, ihren Support mit Danksagungen (+Crew!) im Booklet von &#8222;Master Of Puppets&#8220; würdigten. Das neue Album hingegen überraschte mit dumpfem Klang und (für meine Begriffe) zu leise abgemischten Gitarren. Zumindest im ersten Song. Auch wenn alles beim Alten war, so benötigt das Album dennoch ein wenig mehr Zeit, um nicht unverdient unterzugehen.</p>
<h4>2 Jahre Pause und ein langer Winterschlaf</h4>
<p>1985 sollte es mit 2 Beiträgen (eine Split u.a. mit <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>GIRLSCHOOL</strong>, <strong>JAGUAR</strong>, sowie eine Compilation) getan sein. Sonst gab es nur einen Wechsel am Schlagzeug (<strong>Gary Taylor</strong>) zu verzeichnen. 2 ganze Jahre darauf erschien das vorerst letzte Album, da <strong>TANK</strong> sich 1988 aufgrund von musikalischen Differenzen und den Vorwürfen des Ausverkaufs das erste Mal auflösten. Ihr selbst betitelter Output sägte dennoch mit hohen Screams und einer ordentlichen Portion Dreck den Schmalz aus den Ohren. Leider kommt &#8222;Tank&#8220; nicht an alte Glanztaten heran, schlägt sich aber als gutes Album durch den Metal-Dschungel.</p>
<p>Die Jahre vergingen und es dauerte ganze 9 Jahre, bis sich <strong>Algy Ward</strong> mit <strong>Cliff Evans</strong>, <strong>Mick Tucker</strong> und dem neuen Drummer <strong>Steve Hopgood</strong> wieder vereinte, um auf dem <strong>WACKEN OPEN AIR</strong> zu spielen. Es folgte 1998 eine Deutschlandtournee mit <strong>HAMMERFALL</strong> und <strong>RAVEN</strong>.</p>
<p>2002 sollte erneut das letzte Album erscheinen, auch wenn die Band noch bis 2007 existierte, bevor sich <strong>Algy</strong> endgültig verabschiedete, um an seiner Autobiografie zu arbeiten. &#8222;Still At War&#8220; ist ein Stück Musik geworden, worüber man sich streiten kann. Einerseits klingt die Band vital (inklusive neuem Drummer &#8211; <strong>Bruce Bisland</strong>) und man hört alte Ideen aufblitzen. Aber irgendwie passte meiner Meinung nach die moderne Produktion nicht so recht in mein Weltbild, dass ich von <strong>TANK </strong>habe. Ein passables, aber doch etwas anderes Album.</p>
<h4>Ein Name, zwei Bands</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20781" aria-describedby="caption-attachment-20781" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20781 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3540365425_photo-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3540365425_photo-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3540365425_photo.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20781" class="wp-caption-text">Gründete als Antwort auf seine ehemaligen Mitstreiter eine eigene Version von Tank: Algy Ward</figcaption></figure>
<p><strong>Cliff Evans</strong>, <strong>Mark Brabbs</strong> und <strong>Mick Tucker</strong> beschlossen unter dem Banner <strong>TANK</strong> wieder Musik zu machen. Die einzige Reaktion für Gründungsmitglied <strong>Algy Ward</strong> bestand darin, eine neue Band ebenfalls unter diesem Namen zu gründen. In dieser spielt er alles im Alleingang ein.<br />
Die neuen <strong>TANK</strong>(s) sind jedoch leider nicht mehr in der Lage an alte Glanztaten anzuknüpfen.</p>
<p>Was bleibt, ist eine Band, die über viele Jahre zu recht einen guten Ruf bei Szenekennern genießt. Und doch kennen immer noch nicht genug Leute <strong>TANK</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sons-of-motoerhead-teil-1-tank/">Sons Of Motörhead Teil 1: TANK</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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