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	<title>ruft Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>In Flammen Open Air &#8211; der Zauberwald ruft!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jun 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Underground-Festivals haben ein und dasselbe Problem. Irgendwann bekommen zu viele Leute Wind von der Sache und es entwickelt sich ein Phänomen, das jedem Tränen in die Augen treibt. Auf einmal wird das Ticket zu teuer, weil immer größere Bands spielen, die Stände eventuell mehr Geld verlangen, oder der Veranstalter dem Druck erliegt, ein krasseres Line-Up auf die Beine zu stellen. Dies kann dem <strong>IN FLAMMEN Open Air</strong> egal sein. Es agiert mit viel Herzblut und unkommerziellem Hintergedanken. Aus dem 2004 gegründeten Geheimtipp, ist nun ein ansehnliches Spektakel geworden, das nun 3 Tage dauert. Trotzdem werden lediglich 800 Seelen auch dieses Jahr für schlappe 49,90 Euro vollends bedient. Also nehmen wir doch mal das aktuelle Line-Up genauer unter die Lupe.</p>
<h4>Sektion Death Metal</h4>
<p>In 13 Jahren kann eine Menge passieren, das dachten sich auch die Veranstalter und stockten Jahr um Jahr ihren Bandfundus enorm auf. Satte 39 Bands werden dieses Jahr den Zauberwald beschallen.</p>
<p>Mit <strong>MEMORIAM</strong> befindet sich die erste interessante Band für mich auf der &#8222;To-Do-List&#8220;. Schließlich hab ich Depp es die ganze Zeit versäumt, <strong>BOLT THROWER</strong> live zu erleben. Das kann ich jetzt gewissermaßen &#8222;nachholen&#8220;. Immerhin gründete sich die Supergroup nach dem tragischen Ende von <strong>BOLT THROWER</strong> aus deren Sänger <strong>Karl Willetts</strong> und dem ehemaligen Schlagzeuger <strong>Andrew Whale</strong> (1986-1994 aktiv), sowie 2 anderen Mitstreitern der englischen Institution <strong>BENEDICTION</strong>. Die Death-Metal-Connaisseurs unter euch schnalzen jetzt schon genüsslich mit der Zunge.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15779" aria-describedby="caption-attachment-15779" style="width: 404px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15779 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/memoriam-band.jpg" width="414" height="275" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/memoriam-band.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/memoriam-band-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/memoriam-band-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 414px) 100vw, 414px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15779" class="wp-caption-text">Statten dem <strong>IN FLAMMEN</strong> einen Besuch ab: <strong>MEMORIAM</strong></figcaption></figure>
<p>Ebenso am Start sind <strong>KRISIUN</strong> aus Brasilien. 3 Brüder (nicht nur im Geiste), die dieses Jahr 25 Lenze dem Todesblei frönen, warten nur darauf, euch zu massakrieren (klingt fast wie eine Mitternachtswerbung &#8230;). Pures Highspeed-Geballer vom Feinsten!</p>
<p><strong>VALLENFYRE</strong> hingegen bestechen durch Old School Death Metal mit ordentlicher Doom-Metal-Kante, der einem die Schuhe auszieht. Unterstützt werden sie dabei von den irischen Unholden <strong>MOURNING BELOVETH</strong>, die es geschafft haben, den Death Doom zu wahrer Stärke zurückzuführen. Des Weiteren spielen die spanischen Ungetüme von <strong>GRAVEYARD</strong>, die italienischen Sickos von <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>, Deutschlands Death-Metal-Monster <strong>DISBELIEF</strong>, Hollands Todesgeschwader <strong>SINISTER</strong> (13 Alben, seit 1988 aktiv!) und <strong>BEHEADED</strong> aus Malta.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=S0gyr7Nt-PA">HIER</a> ein erster Eindruck vom letzten Open Air von unserem Redakteur <strong>Flo</strong></p>
<h4>Black-Metal-Militia</h4>
<p>Natürlich wird auch dem Gehörnten eine Bühne geboten und so verwundert es nicht, dass mit <strong>MARDUK</strong> eine Pionierband des schwedischen Black Metals die Bretter des Entenfangs beackern darf. Die Schweden braucht man eigentlich nicht mehr vorstellen. Für Neulinge bieten sie Old School Black Metal der brachialen Art. Bleiben wir gleich bei Schweden und werfen einen Blick auf die verrückten Black-Thrasher <strong>NIFELHEIM</strong>. Die Band um die zwei Brüder und Metal-Maniacs <strong>Gustavsson </strong>existieren nun fast seit 30 Sonnenumrundungen und wirken kein Stück altersmilde. Auch für mich ist die Bestätigung eine Freude, denn es ist das erste Mal, dass ich <strong>NIFELHEIM</strong> live sehen darf.</p>
<p>Episch wird es mit den Polen <strong>BATUSHKA</strong>, welche in letzter Zeit mit ihrem atmosphärischen Metal und den optisch anspruchsvollen Bühnenshows von sich Reden machten. Auch hier werde ich gespannt sein, was mich erwartet. <strong>ABSU</strong> hingegen sind mir bestens vertraut und ich habe jetzt schon wieder den Drang, wie beim <strong>Dark Troll Festival</strong> zu ihrem lyrisch genialen Black/Thrash Metal die Rübe zu schütteln. Ganz großes Kino!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18182" aria-describedby="caption-attachment-18182" style="width: 463px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-18182 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/absu-band.jpg" width="473" height="616" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/absu-band.jpg 473w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/absu-band-230x300.jpg 230w" sizes="(max-width: 473px) 100vw, 473px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18182" class="wp-caption-text">Schweres Kaliber: <strong>ABSU</strong></figcaption></figure>
<p><strong>ULTHA</strong> werden ebenso die Meute begeistern, veröffentlichten sie in vergangener Zeit hochkarätige Musik, die ohne pseudo-satanischen Schnickschnack und politische Geisterfahrerei auskommt. Intensive Shows sind ein Markenzeichen der Truppe aus Nordrhein-Westfalen. Zum Schluss empfehle ich euch noch Ungarns unterbewertete Band <strong>SEAR BLISS</strong>. 90er Black Metal mit Posaune funktioniert tatsächlich einwandfrei und bietet dadurch einen besonderen Hörgenuss.</p>
<h4>Thrash- und Heavy-Metal-Mania</h4>
<p>Neben dem viehischen Inferno aus Death und Black Metal, bekommt der geneigte Hörer zwischendurch genug Melodie zu hören. Thrash Metal macht die dritte Komponente des Ausnahmefestivals aus. So wurden unter anderem die Dinosaurier <strong>HOLY MOSES</strong> und die griechische Moshpit-Garantie <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> verpflichtet. Wer hier kein Zucken im Nacken verspürt, ist wohl noch zu verkatert oder hat keinen Geschmack.</p>
<p>Auch <strong>MACBETH</strong> sollte euch ein Begriff sein. Bereits 1985 gegründet, bieten die Jungs aus deutschen Landen mit ihren Texten (auf Deutsch verfasst) eine wohltuende Abwechslung im Heavy/Thrash-Sektor. Als besonderes Schmankerl zog der Entenfang außerdem <strong>SKANNERS</strong> an Land. Sogar seit 35 (!) Jahren am werkeln, schmieden sie noch heute fantastischen Stahl, der das Haupthaar wie von selbst zum Wehen bringen wird. Außerdem noch dabei: <strong>INSANITY ALERT</strong> aus Österreich.</p>
<h4>Fazit und Fakten über das IN FLAMMEN Open Air</h4>
<p>Alles in allem kann ich euch das <strong>IN FLAMMEN Open Air</strong> nicht schmackhafter machen, außer, dass es definitiv authentisch ist. Hier gibt es keine dubiosen Leute, die im Hintergrund ihre Fäden ziehen und sich eine goldene Nase verdienen. Von Fans für Fans lautet die Devise und dabei wird es auch bleiben.</p>
<p><em>Hier die wichtigen Fakten für euch:</em></p>
<p>06.07.-08.07.2017</p>
<p>39 Bands</p>
<p>Vorverkauf für die Tickets endet am 26.06.2017</p>
<p>Preis: <strong>49,90 Euro</strong> inkl. Versand, Gebühren, Parken und Campen am Auto!</p>
<p>Infos zum vollständigem Line-Up und Kontaktdaten findet ihr unter: <a href="http://www.in-flammen.com/">www.in-flammen.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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