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	<title>Sachsen Anhalt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Sachsen Anhalt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Endlich wieder Feuer in der Provinz: Vorbericht Darktroll Festival 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2018 14:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ENDLICH! Bornstedt wird wieder aus dem Schlaf gerissen! Das DARKTROLL geht in eine neue Runde!<br />
Wir freuen uns und wollen euch an unserer Vorfreude teilhaben lassen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/darktroll-festival-2018-vorbericht/">Endlich wieder Feuer in der Provinz: Vorbericht Darktroll Festival 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>362 Tage stand die Schweinsburg in Bornstedt nun nahezu leblos da, doch jetzt ist es wieder an der Zeit, ihr neues Leben einzuhauchen. Ja, es ist mal wieder Zeit für das Darktroll Festival &#8211; das 9. mittlerweile.</strong></p>
<p>Ok, ich beginne mit der schlechten Nachricht: das Festival in&nbsp;<strong>Bornstedt&nbsp;</strong>bei&nbsp;<strong>Lutherstadt Eisleben&nbsp;</strong>(Sachsen-Anhalt) ist <strong>ausverkauft</strong>! Aber ihr müsst keinen Grund zur Trauer haben, denn es wird für jeden Tag noch <strong>Tagestickets</strong> an der Abendkasse käuflich zu erwerben geben.</p>
<p>Nun aber zu all den positiven Seiten des <strong>Darktrolls</strong>. Unter dem Banner von <strong>In Fiction Entertainment</strong> haben die beiden Veranstalter <strong>Maik</strong> und <strong>Kelly</strong> wieder ein buntes Billing gebucht, was für jeden Fan des <strong>Extremen Metals</strong> etwas beinhalten sollte. Besonders erfreulich finde ich die Entwicklung, dass auch mal &#8222;Experimente&#8220; mit Bands gewagt werden, die auf den ersten Blick eigentlich nicht so Recht in das Gesamtbild des Festivals passen. In diesem Jahr sind das vor allem die dänischen Death Metaller von <strong>ILLDISPOSED</strong>. Ich wage trotzdem mal zu prognostizieren, dass die Besucher vor der Bühne ausrasten werden, denn mich haben die skandinavischen Stimmungskanonen auch schon des Öfteren zum explodieren gebracht.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/u8M_1OUCuQ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der <strong>Pagan Metal </strong>kommt natürlich auch nicht zu kurz. Mit <strong>ODROERIR</strong>, <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> und <strong>GERNOTSHAGEN</strong> spielen gleich <strong>3 Thüringer Schwergewichte</strong> am Donnerstag, der mittlerweile schon traditionell von <strong>WALDTRAENE </strong>eröffnet wird.</p>
<p>Wer es eher mit dem <strong>Black Metal </strong>hält, bekommt aber auch ein wahres 5-Sterne-Buffet serviert. Neben aufstrebenden Acts, wie <strong>APATHIE </strong>und <strong>KRATER</strong>, bekommt ihr mit <strong>HORNA</strong>, <strong>THE COMMITTEE</strong> und <strong>HORN</strong> die volle Breitseite namhafter Bands kredenzt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pe3DCAxYHNY?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Tja, da es im letzten Jahr so gut angekommen ist, habt ihr es nicht anders verdient &#8230;</h4>
<p>Ja, auch in diesem Jahr werden wir vom <em><strong>Silence</strong></em>-Magazin wieder einen <strong>Autogrammstand</strong> auf dem <strong>Darktroll Festival</strong> aufbauen. Kommt vorbei und schnackt mit euren Lieblingsbands (oder gebt uns Bier aus). Die genauen <strong>Zeiten</strong> der <strong>Autogrammstunden</strong> werden wir, wie immer, ein paar Tage vor dem Festival bekanntgeben.<br />
Wenn ihr trotzdem eure Termine schon planen möchtet, gibt es jetzt hier für euch die Übersicht aller Bands mit zugehöriger Spielzeit. Wir sehen uns auf der Burg, Rockers!</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-26963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-739x1024.jpg" alt="" height="1024" width="739" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-739x1024.jpg 739w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-216x300.jpg 216w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-750x1040.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o.jpg 1046w" sizes="(max-width: 739px) 100vw, 739px" /></a>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.darktroll-festival.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite Darktroll</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/Darktroll.Festival/" target="_blank" rel="noopener">Facebook Darktroll</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/darktroll-festival-2018-vorbericht/">Endlich wieder Feuer in der Provinz: Vorbericht Darktroll Festival 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Geiz ist geil! Metal Embrace Festival XI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rockharz: 15.000 Besucher. MetalDays: 12.000 Besucher. Impericon Festival: 10.000 Besucher. Uff! Das sind jedes Mal ne Menge Menschen. Wer will den Stress denn immer haben? Nen ganzen Tag vorher anreisen, nur um fünf statt fünfzehn Minuten Fußweg zur Bühne zu haben? Lange ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/geiz-ist-geil-metal-embrace-festival-xi/">Geiz ist geil! Metal Embrace Festival XI</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rockharz</strong>: 15.000 Besucher. <strong>MetalDays</strong>: 12.000 Besucher. <strong>Impericon Festival</strong>: 10.000 Besucher.</p>
<p>Uff! Das sind jedes Mal ne Menge Menschen. Wer will den Stress denn immer haben? Nen ganzen Tag vorher anreisen, nur um fünf statt fünfzehn Minuten Fußweg zur Bühne zu haben? Lange Schlangen für alles, egal ob Merch, Essen oder Notdurft? Und dann auch noch die favorisierten Bands aus der drölfzigsten Reihe sehen, weil sich lange vor Beginn des Auftritts schon eine Fan-Traube vor der Bühne gebildet hat? Pah! Das muss ich nicht haben!</p>
<p>… jedenfalls nicht am zweiten Septemberwochenende diesen Jahres. Nach dem Sound-Theater im letzten Jahr (meine Schimpftiraden anno 2016 findet ihr <a href="https://silence-magazin.de/saisonabschluss-im-kleinen-rahmen-metal-embrace-festival-x/">HIER</a>) war ich mir unsicher, ob ich das gerade einmal 300-500 Besucher zählende <strong>Metal Embrace Festival</strong> in diesem Jahr noch einmal besuchen würde. Diese Unsicherheit wich allerdings schnell der Erkenntnis, dass ich einem ansehnlichen Billing für schmale 25 Taler in meiner Heimat einfach nicht widerstehen kann. Es heißt also erneut: auf nach Barleben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag, 08.09.2017: Endlich wieder wetterfest!</h3>
<p>Ein bisschen zu früh, genauer gesagt 12.40 Uhr und damit 20 Minuten vor Öffnung des Campgrounds, finde ich mich in der Schlange vor dem kompakten Festivalgelände ein. Es ist etwas frisch und windig, doch der angekündigte Regen bleibt glücklicherweise zunächst einmal aus. Als der Platz geöffnet wird, lassen wir uns schnell in einer der hinteren Ecken nieder, umgeben von Bäumen, jedoch mit genug Platz für das große Partyzelt, das wir in den folgenden Stunden noch rankarren und aufbauen müssen. (Solltet ihr das lesen und nächstes Jahr das <strong>Embrace</strong> besuchen wollen: die Ecke im hinteren Wäldchen ist <strong>UNSER</strong>, ihr Maden!) Nachdem wir das Ding hochgezogen haben und wieder Zuflucht vor Wind und Wetter finden, kann es nun auch endlich vor die Bühne gehen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21729 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Infield_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Infield_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Infield_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Infield_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Infield_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Infield_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Der Weg ist kurz, gerade einmal drei Minuten Fußweg aus der hintersten Ecke. Wenn man langsam geht. Also keine Zeit für das beliebte <strong>Fußpils</strong>. Ist aber auch kein Beinbruch. Bei <strong>Bier und Softdrinks für 2 €</strong> darf man sich auch guten Gewissens das eine oder andere Getränk im Infield gönnen, ohne den folgenden Monat von Wasser und Brot leben zu müssen. Ähnlich gut gestaltet sich die Lage beim Essen: Grillwurst 2 €, Steak 3 €, Grillkäse 3 €. Bei diesen Preisen bereitet mir auch die, anstelle von Bargeld, notwendige <strong>Wertkarte</strong> zum Abstreichen keinen Ärger. Fast schon jubelnd gebe ich mein Geld aus.</p>
<p>Die Festival-Opener <strong>BEATRAY</strong> verpasse ich infolge des relativ späten Einlasses (vier Stunden vor Konzertbeginn) und der Aufbaudauer unseres eigenen Camps. Als es 5 vor 6 von der Bühne schallt: <em>„Kann losgehen!“</em> stehe ich allerdings in der für die Zuschauermenge relativ geräumigen Halle bereit, um mir den Auftritt einer talentierten bayerischen Pagan-Metal-Band anzusehen. <strong>THORONDIR</strong> sind in guter Form und präsentieren sich als würdige Vertreter ihres Genres. Mehr Pagan gibts erstmal nicht, schließlich wird in Barleben bunt gemischt. Die Band kommt jedenfalls gut an, und so finden sich doch relativ viele Zuschauer vor der Bühne.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21725" aria-describedby="caption-attachment-21725" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21725 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-1024x682.jpg" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21725" class="wp-caption-text"><strong>THORONDIR</strong></figcaption></figure>
<p>Einen ähnlich guten Job machen die Sauerländer von <strong>ERADICATOR</strong>. Geboten wird ein unterhaltsames Thrash-Heavy-Gemisch, wobei erstere Einflüsse dominieren. <strong>TRAITOR</strong> soll als reine Thrash-Band in die gleiche Kerbe schlagen, doch um mir nicht zu früh den Appetit auf Musik zu verderben, jage ich zurück zum Camp, um der aufkommenden Müdigkeit mit einem Energy-Drink entgegenzuwirken und alsbald zur Bühne zurückzukehren, wo nun <strong>MACBETH</strong> auf mich wartet. Mit 15-minütiger Verzögerung steigen die mittlerweile &#8222;alten&#8220; Herren in ihr Set ein. Anstatt sich lange mit Gequatsche aufzuhalten, zieht die Band ihren Gig geradlinig durch, einen Song nach dem anderen. Ähnlich gestaltet sich auch die Musik &#8211; geradlinig und schnörkellos. Einen besonderen Tag erlebt ein besonders junger Metalhead mit großen Mickey-Mäusen auf den Ohren. Einen Song lang darf der Nachwuchs auf der Bühne mitrocken, ehe das Kind wieder mit blinkenden Schuhen durch das Publikum flitzt. Cooles Kind und erstklassige Aktion der Band! Der Auftritt gipfelt in den wohl besten Song der Band, <em>„Stalingrad“</em>. Ließ mich der Song beim ersten Hören vor einiger Zeit noch eher kalt, so muss ich sagen, dass sich dieser mit jedem Durchlauf steigert und ich ihn mittlerweile gern live höre, wenn sich die Chance dazu bietet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21727" aria-describedby="caption-attachment-21727" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21727" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21727" class="wp-caption-text"><strong>MACBETH</strong></figcaption></figure>
<p>Deutlich nach zehn, fast eine halbe Stunde in Verzug, darf ich endlich mein Tageshighlight bejubeln. <strong>PARASITE INC.</strong> spielen in einem knapp einstündigen Set so ziemlich alles, was ihr bärenstarkes Debütalbum „Time Tears Down“ aus dem Jahr 2013 zu bieten hat. Kein Wunder, handelt es sich doch um den einzigen bisher veröffentlichten Longplayer der Band. Ist aber gar nicht schlimm, denn dieser macht Laune! Was mir bei diesem Auftritt auffällt: der Sound in der Halle mag zwar nicht perfekt sein, doch er ist absolut solide. Wo ich im letzten Jahr noch bangen musste, ob der hohen Lautstärke bleibende Hörschäden davonzutragen, so empfängt mich in diesem Jahr ein <strong>angemesser Pegel</strong> bei einem vergleichsweise <strong>angenehmen Ton, der qualitativ einen großen Satz zum Vorjahr gemacht hat</strong>. Respekt, ein deutlicher Fortschritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21731" aria-describedby="caption-attachment-21731" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21731" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21731" class="wp-caption-text"><strong>PARASITE INC.<br /></strong></figcaption></figure>
<p><strong>DISBELIEF</strong> tritt heute als erster von zwei Hauptacts an diesem Wochenende und als letzte Band des Abends auf. Da mich die Gruppe im Voraus aber wenig überzeugen konnte, beschließe ich, mir stattdessen noch einen warmen Met zu gönnen und mich zeitig ins Zelt zu hauen, um mich von einem langen Tag (früh aufstehen fetzt nicht) zu erholen. Eine fatale Fehlentscheidung, wie sich später herausstellen sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Samstag, 09.09.2017: Einen gibt’s immer…</h3>
<p>Ihr wisst doch. Egal, auf welchem Festival man unterwegs ist &#8211; <strong>es gibt immer dieses eine Camp, das einfach nicht aufhören kann zu feiern</strong>, egal wie spät es wird. Blöd nur, wenn es sich dabei um das eigene handelt. Als es 4 Uhr noch nicht still ist, spüre ich DIE LUST IN MIR AUFSTEIGEN, ALL MEINEN BEGLEITERN… höflichst zu sagen, dass sie die Lautstärke doch bitte reduzieren mögen. Dies gelingt einigermaßen, sodass ich nach einem kleinen Nachtspaziergang endlich in den Schlaf finde. Um 5 Uhr.</p>
<p>Da die erste Band des Tages erst um 13 Uhr zu spielen beginnt, kann ich es mir glücklicherweise leisten, bis 11 zu knacken. Schwein gehabt, sechs Stunden Schlaf sind in meinem Alter ja noch vollkommen ausreichend.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21733" aria-describedby="caption-attachment-21733" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21733" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21733" class="wp-caption-text"><strong>FRIGORIS</strong></figcaption></figure>
<p>Als ich mich pünktlich zur Mittagsstunde endlich auf das Infield schwinge, ist es schon fast zu spät für mich, um das Frühstücksangebot zu nutzen. Aber nur fast! Vom Frühstücksbuffett für 5,50 € kann ich zwar nicht mehr profitieren, doch dafür wird mir die Ehre der letzten Portion Rührei zuteil. Und was für eine riesige Portion das ist! Für 2 € habe ich auf einem Festival noch nie so gut gegessen.</p>
<p>Darauf erstmal gemütlich ins Camp, was trinken. Man muss ja entspannt in den Tag starten, es ist schließlich Wochenende! <strong>KINNARA</strong> sagen mir so gar nicht zu, wie mir Youtube schon vor dem Festival verrät. Deshalb mache ich mich erst zu <strong>FRIGORIS</strong> wieder rüber. Die frühe Uhrzeit (13.50 Uhr kann auf einem Festival durchaus noch als früh gewertet werden) ist spürbar, da in der Halle noch reichlich Platz bleibt, doch es finden sich trotzdem einige Besucher vor der Bühne ein, um dem atmosphärischen Auftritt der nordrhein-westfälischen Black-Metal-Kombi beizuwohnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21735" aria-describedby="caption-attachment-21735" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21735" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21735" class="wp-caption-text"><strong>ALLTHENIKO</strong></figcaption></figure>
<p>War der Auftritt eben noch verhältnismäßig gut besucht, so tritt pünktlich zum Auftritt von <strong>ALLTHENIKO</strong> die Nachmittagsflaute ein. Nicht nur das Infield vor der Halle ist wie leergefegt. Auch vor der Bühne stehen gerade einmal 30 Menschen, um der Band zuzuschauen. Und das, wo es sich doch um eine italienische Band handelt – eine Seltenheit auf dem <strong>Metal Embrace Festival XI</strong>, das sich fast ausschließlich deutscher Bands bedient. Die Thrash-Formation gibt sich alle Mühe, gar dreht der Gitarrist eine kleine Runde im Publikum und läuft dabei bis zum Tor, als wolle er Ausschau halten, wo denn die restlichen Gäste abgeblieben sind. Doch es hilft nichts. Die Band, die weniger durch ihre nicht unbedingt abwechslungsreichen Songs, dafür aber umso mehr durch einen überzeugenden Sänger auffällt, muss sich heute mit einem schmalen Publikum begnügen. Wenn ihr mich fragt: unverdient!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21736" aria-describedby="caption-attachment-21736" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21736" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21736" class="wp-caption-text"><strong>DVALIN</strong></figcaption></figure>
<p>Bei den folgenden Bands läuft es glücklicherweise deutlich besser. Sowohl die heiteren Pagan-Folk-Metaller von <strong>DVALIN</strong>, die mit doppelter Dudelsack-Power und Drehleier-Einsatz die Zuschauer verzücken, als auch die Kollegen von <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong>, welche ungleich weniger Frohsinn verbreiten, dafür allerdings mit langsamer, melancholischer Musik der Death- und Doom-Art zu bestechen wissen, locken mehr Zuschauer vor die Bühne. Nach dem abschließenden Titel <em>„Small. Town. Depression“</em> der Letzteren wird es bei mir Zeit für eine weitere Pause, während sich die einzige Black-Metal-Gruppe des Festivals, <strong>KRATER</strong>, auf ihren Auftritt vorbereitet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21739" aria-describedby="caption-attachment-21739" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21739" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21739" class="wp-caption-text"><strong>DRAGONSFIRE</strong></figcaption></figure>
<p>Nachdem ich meine müden Knochen eine knappe Stunde geschont habe, kann ich mir den Auftritt der hessischen <strong>DRAGONSFIRE</strong> nicht entgehen lassen. Mit gleich drei Gitarristen stürzt sich die Heavy-Metal-Band mit Power-Metal-Einflüssen in die Schlacht. Am rauen Gesang von <strong>Tim Zahn</strong> mögen sich die Geister scheiden, doch ich gewöhne mich schnell an die Stimme und bin begeistert von der Schnelligkeit, mit der die Jungs ans Werk gehen. Neben der neuen Single <em>„Back To Battle“</em>, bleiben mir insbesondere die Dauerbrenner <em>„Allied Force“</em> und das Meisterstück <em>„Speed Demon“</em> im Gedächtnis. Und natürlich der Gratis-Cider, den die Band während des Titels <em>„Cider Victims“</em> den Zuschauern in der ersten Reihe ausschenkt! Ob wohl noch jemand im Refrain des Liedes an <em>„Sternenhimmel“</em> von <strong>Hubert Kah</strong> denken muss? Wie dem auch sei – weshalb sich nicht mehr als 40-50 Leute einfinden, um der Band zu lauschen, kann ich nicht verstehen. Vielleicht ist Barleben einfach ein hartes Pflaster für spritzigen Heavy Metal. Ich für meinen Teil halte den Auftritt für eines der Festival-Highlights.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21738" aria-describedby="caption-attachment-21738" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21738" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21738" class="wp-caption-text"><strong>KAMBRIUM</strong></figcaption></figure>
<p>Entkräftet, wie ich nach diesem Höhepunkt bin, muss ich erstmal wieder runterkommen. Um für <strong>KAMBRIUM</strong> noch mal fit zu sein, lasse ich nach einem kurzen Gespräch mit Gitarrist <strong>Maxi</strong> den Auftritt der nächsten Gruppe <strong>ARROGANZ</strong> noch einmal aus. Zum Co-Headliner des Samstags, der (wie schon Co-Headliner <strong>PARASITE INC.</strong> am gestrigen Abend) mein Tageshighlight darstellt, bin ich aber wieder voll konzentriert mit an Bord. Zu Beginn lässt die Akustik etwas zu wünschen übrig. So ist Clean-Sänger <strong>Karsten</strong> während der ersten Titel ziemlich schlecht zu verstehen. Doch die Lage bessert sich mit fortdauernder Spielzeit, und die Ansagen, welche die hervorragende Laune und die Spielfreude der Bandmitglieder transportieren, tragen zum Gelingen des Auftritts bei. Die Helmstedter kündigen an, im nächstjährigen Herbst ein neues Album rausbringen zu wollen, und präsentieren bereits einen neuen Song aus diesem. Das knapp einstündige Set, das u.a. <em>„Season Of The Sea Witch“</em> und das <strong>THE VISION BLEAK</strong>-Cover von <em>„The Lone Night Rider“</em> beinhaltet, hinterlässt bei mir ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21741" aria-describedby="caption-attachment-21741" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21741" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21741" class="wp-caption-text"><strong>DEW SCENTED<br /></strong></figcaption></figure>
<p>Als Headliner bieten <strong>DEW SCENTED</strong> schließlich eine ordentliche Portion Thrash zum Abschluss. Wie auch schon vorher, halten die Ansagen von Schreihals <strong>Leffe</strong> die Menschen im gut gefüllten Raum vor der Bühne bei Laune, sodass ich mir beim Gehen sicher bin, dass die Band bis zum Schluss das Publikum entertainen wird. So wie man es von einem Headliner erwartet. Und während auch kurz vor 0 Uhr noch Metal aus dem Gebäude schallt, rollt mein kleines Auto den holprigen Weg vor dem Gelände entlang, um die kurze Reise nach Hause anzutreten.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Fazit: Werden aller guten Dinge drei sein?</h3>
<p>Dieses Jahr besuchte ich zum zweiten Mal das <strong>Metal Embrace Festival</strong> und kann eigentlich nur schwärmen. <strong>Überaus faire Preise</strong> bei Speis und Trank, eine – bei einem Ticketpreis von 25 € mehr als nur angemessene – <strong>hervorragende Bandauswahl</strong>, die ein breites Spektrum an verschiedenen Genres abdeckt, eine gemütliche Location mit <strong>Camping zwischen den Bäumen</strong>, sofern man sich für entsprechende Sektoren des Geländes entscheidet, sowie ein Festival <strong>ohne Wartezeiten</strong> oder überfüllte Bereiche vor der Bühne. Und fragte ich mich noch im letzten Jahr, ob ich mir den Sound noch einmal schön saufen solle, so kann ich dieses Jahr frohen Herzens vermelden, dass das <strong>Metal Embrace</strong> seine einzige größere Schwachstelle ausgemerzt und hier einen <strong>großen Schritt nach vorne zu einem soliden Sound</strong> gemacht hat. Hätte ich noch einen Wunsch frei, so wäre dies wohl eine frühere Anreisemöglichkeit. Doch aufgrund der knappen personellen Ressourcen bei einem Festival dieser Größe ist es auch verständlich, wenn eine solche bis auf weiteres nicht kommen wird. Wird es ein drittes <strong>Metal Embrace</strong> für mich geben? Sollte das Billing so stark bleiben, auf jeden Fall!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Dank für die Fotos geht an <strong>Kai Kestner</strong> von <strong>Schwarzer-Bock</strong>!</p>
<p><strong>Schwarzer-Bock</strong> findet ihr auf <a href="https://www.facebook.com/schwarzerbock666/">Facebook</a> sowie im <a href="https://schwarzer-bock.de/">WWW</a>!</p>
<p>Das <strong>Metal Embrace</strong> findet ihr ebenfalls auf <a href="https://www.facebook.com/Metal-Embrace-Festival-172775172746102/">Facebook</a> sowie im <a href="http://www.metalembrace.de/">WWW</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/geiz-ist-geil-metal-embrace-festival-xi/">Geiz ist geil! Metal Embrace Festival XI</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der anhaltische Underground: Metal Embrace 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 07:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer den Blick über die Festival-Landkarte Sachsen-Anhalts schweifen lässt, findet nur eine handvoll Festivals mit 1.000 oder gleich 10.000 Besuchern aufwärts. Für waschechtes Underground-Feeling ist das fast schon zu viel. Eine Bastion des metallischen Untergrunds zwischen den Schauplätzen der großen und mittelgroßen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Blick über die Festival-Landkarte Sachsen-Anhalts schweifen lässt, findet nur eine handvoll Festivals mit 1.000 oder gleich 10.000 Besuchern aufwärts. Für waschechtes Underground-Feeling ist das fast schon zu viel. Eine Bastion des metallischen Untergrunds zwischen den Schauplätzen der großen und mittelgroßen Veranstaltungen hält das mitteldeutsche Bundesland jedoch parat: ein Dorf namens Barleben.</p>
<p>Mittlerweile ist es zehn Jahre her, dass das erste <strong>Metal Embrace Festival</strong> 2007 in dem kleinen Ort stattfand, der unmittelbar an die Landeshauptstadt Magdeburg grenzt. Da das Festival seitdem ununterbrochen jährlich wiederholt wurde, konnte 2016 bereits das Jubiläum zum <strong>Metal Embrace X</strong>, der zehnten Auflage, gefeiert werden. Doch wie heißt es so schön: nach dem Jubiläum ist vor dem Jubiläum! Deshalb geht es auch dieses Jahr wieder los. Wie schon bei der letzten Ausgabe, geben sich insgesamt <strong>18 Bands</strong> an zwei Tagen Anfang September die Ehre, in der beschaulichen Halle ihre Musik zum Besten zu geben.</p>
<h4>Auf die Ohren</h4>
<p>Dabei wird eine Palette an Stilen aufgefahren, wie sie im Underground bunter kaum sein könnte. Einen kleinen Schwerpunkt bildet dieses Jahr der Thrash-Sektor. So sind neben <strong>DEW SCENTED</strong>, die sowohl zu den größeren als auch zu den älteren Bands des Billings zählen, auch <strong>ERADICATOR</strong>, <strong>TRAITOR</strong> und <strong>BEATRAY</strong> mit von der Partie. Ebenfalls „klassisch“ wird es beim ostdeutschen Heavy-Metal-Urgestein <strong>MACBETH</strong> sowie bei den jungen und wilden Hessen von <strong>DRAGONSFIRE</strong>. Ergänzt wird diese Riege durch die Italiener von <strong>ALLTHENIKO</strong>, die diesen September in Deutschland unterwegs sind.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20081 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Metal-Embrace-2017-Logo.jpg" alt="" width="502" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Metal-Embrace-2017-Logo.jpg 502w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Metal-Embrace-2017-Logo-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px" />
<p>Wer es noch düsterer und härter mag, dürfte mit den Death-Metallern von <strong>DISBELIEF</strong> und <strong>ARROGANZ</strong> sowie den Death/Doom-Künstlern von <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong> seinen Spaß haben. Die melodischeren Spielarten des Death Metal hingegen werden dieses Jahr von <strong>PARASITE INC.</strong> (Melodic Death) und <strong>KAMBRIUM</strong> (Epic Death) zelebriert. Und um das ganze nicht zu eintönig werden zu lassen, schmeißen wir mit <strong>KRATER</strong> und <strong>FRIGORIS</strong> noch zwei Truppen aus dem (Post) Black Metal in die Runde.</p>
<p>Wer schließlich schon im letzten Jahr dem <strong>Metal Embrace</strong> einen Besuch abstattete und nach den Pagan-Headlinern des letzten Jahres eben solche Bands in der obigen Aufzählung vermisst, geht ebenfalls nicht leer aus. Mit <strong>THORONDIR</strong> und <strong>DVALIN</strong> sind zwei starke Bands aus diesem Bereich ausgewählt worden, um auch den Pagan und Folk Metal gebührend feiern zu können. Komplettiert wird das Billing noch durch einen ausstehenden Opener sowie den Sieger des jährlich ausgetragenen <strong>Metal Embrace Bands Battle</strong>.</p>
<p>Diejenigen, die jetzt noch unentschlossen sind, weise ich auf den günstigen Ticketpreis von gerade einmal <strong>25 € für zwei Festivaltage</strong> hin. Es fällt schwer, bei einem solchen Angebot „Nein“ zu sagen. Auch mir selbst – deshalb sehen wir uns am 8. und 9. September in Barleben!</p>
<p>Hier geht es zur <a href="http://www.metalembrace.de/">Homepage</a> und zur <a href="https://www.facebook.com/Metal-Embrace-Festival-172775172746102/">Facebook-Seite</a> des Festivals!</p>
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		<title>Thors steter Zorn: Metal Frenzy 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich wieder Frenzy! Seit 2014 das erste Metal Frenzy Open Air im Norden Sachsen-Anhalts stattfand, fanden sich jährlich gut 1000 Menschen in Gardelegen ein, um das Metal-Festival in der Altmark zu feiern. Von Beginn an wurden äußerst namhafte Bands aufgefahren. Daran sollte ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thors-steter-zorn-metal-frenzy-open-air-2017/">Thors steter Zorn: Metal Frenzy 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich wieder Frenzy! Seit 2014 das erste Metal Frenzy Open Air im Norden Sachsen-Anhalts stattfand, fanden sich jährlich gut 1000 Menschen in Gardelegen ein, um das Metal-Festival in der Altmark zu feiern. Von Beginn an wurden äußerst namhafte Bands aufgefahren. Daran sollte sich auch dieses Jahr nichts ändern.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mittwoch, 28.06.2017 – Anreise: Zeit zu singen!<strong><br />
</strong></h3>
<p>Wie bei vielen Festivals üblich, öffnet auch das <strong>Frenzy</strong> schon einen Tag vor Beginn der Live-Musik seine Pforten, um die Besucher aus allen Ecken Deutschlands willkommen zu heißen. Um genügend Zeit für den Aufbau unserer Zelte und des <em><strong>SILENCE</strong></em>-Standes zu haben, waren wir bereits am frühen Mittwochnachmittag vor Ort, und gehörten damit zu den ersten anwesenden Besuchern mit freier Platzwahl. Nach einem kleinen Regenschauer blieb es glücklicherweise für den Rest des Abends trocken, sodass sich bis zum Ende des Tages noch eine beträchtliche Anzahl an Besuchern auf dem Acker einfand. Und während sich bereits um halb elf abends die ersten Helden voll wie eine Strandhaubitze im feuchten Gras schlafen legten, feierten andere ab 0 Uhr beim Metal-Karaoke im Infield-Party-Zelt mit. Zu diesem Vergnügen ließen sich unter anderem ein gewisser <strong>Hannes</strong> mit <em>„Paranoid“</em> von <strong>BLACK SABBATH</strong> und als Teil eines <em>„Hearts On Fire“</em> von <strong>HAMMERFALL</strong> schmetternden Trios jener Autor hinreißen, der hier gerade schreibt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20027" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Donnerstag, 29.06.2017 – vollgelaufene Schuhe und geschlossene Flugfelder</h3>
<p>Lang wurde er herbeigesehnt, und nun war der erste Tag der Live-Musik in Gardelegen gekommen. Um hellwach in den Tag zu starten, galt es zunächst einmal, sich im <strong>Freibad neben dem Campinggelände</strong> zu erfrischen. Erstmalig gab es hier auch ein Wochenendbändchen für das Bad zu erwerben, womit ein langjähriger Wunsch vieler Campinggäste erfüllt wurde. 8 € für drei Tage unbegrenzten Schwimmbadbesuch sind dabei absolut fair. Nach einigen gezogenen Bahnen und fröhlichen Rutschdurchgängen als menschlicher Tausendfü… als menschliche Kette mit einigen Leuten aus meinem Camp, ging es nach dem feuchtfröhlichen Vergnügen dann auch schon bald aufs Infield, um sich den ersten Auftritt anzuschauen. Lediglich ein kurzer Besuch beim Frühstückzelt sollte noch eingeschoben werden – Rührei FTW!</p>
<p>Anders als üblich (sowohl für andere Festivals als auch für vorangegangene Auflagen des <strong>MFOA</strong>), fällt der Startschuss am Donnerstag früher als an den folgenden Tagen. Bereits um 11.45 Uhr eröffnen <strong>ASATOR</strong> mit ihrem melodischen Black Metal das Festival. Direkt vor der Bühne bleibt es noch relativ ruhig, doch etwas weiter hinten wuseln bereits einige Menschen umher. Nicht ganz unschuldig daran ist sicherlich die <strong>Happy Hour</strong>, bei der es zum ersten Auftritt des Tages <strong>2 Bier zum Preis von einem</strong> abzugreifen gibt.</p>
<p>Dieser erste Auftritt stimmt die noch kleine Menge gut ein, ehe die Death-Metal-Band <strong>BLOODLAND</strong> die Bühne übernimmt. Die Kapelle stammt selbst aus Sachsen-Anhalt, und da Veranstalter <strong>Robert</strong> auch ein Herz für die kleinen Bands hat, bekommt sie hier ihre Chance. Während einige umherstehende Menschen die Band feiern, wird es gerade zum Ende des Auftritts etwas leerer. Die Stimmung ist trotzdem entspannt – gerade bei mir, schließlich liege ich gerade in der Wiese vor der Bühne. Noch ist es warm und trocken. Sollte ich dem Wetterbericht glauben schenken, wäre es damit wohl bald vorbei …</p>
<p>Weiter geht es mit <strong>VIRTUE CONCEPT</strong>, die mir vor allem durch ihren rauen Core, einem markanten bayerischen Dialekt (allerdings nur bei den Ansagen, glücklicherweise nicht während des Gesangs) und die flammende Hand auf dem Backdrop im Hintergrund in Erinnerung bleiben. Im Anschluss daran folgt der Auftritt einer Band, auf den einige Fans über zwei Jahre lang gewartet haben. Als nächstes treten nämlich <strong>VISIONS OF ATLANTIS</strong> auf, die schon 2015 in Gardelegen vorbeischauen sollten, aufgrund einer Verletzung des Drummers aber noch absagen mussten. Diesmal ist die gesamte Truppe fit und gibt ihren Symphonic Metal zum besten, der – im Gegensatz zu den Werken vieler Genrekollegen – nicht zur Reihe des „Female Fronted Metal“ gehört, sondern auf ein Zweigespann beider Geschlechter setzt. <strong>Siegfried</strong> und <strong>Clementine</strong>, „The Metal Frenchy“, wie sie im Laufe des Auftritts in Anspielung auf den Namen des Festivals bezeichnet wird, funktionieren gut zusammen. Die Musik ist weniger bedrohlich als bei Gruppen wie <strong>XANDRIA</strong> oder <strong>DIABULUS IN MUSICA</strong>, sodass ich gerade am Titel <em>„New Dawn“</em> Gefallen finde, der etwas weniger verschmust wirkt. Doch auch mit der einfühlsamen Ballade <em>„Winternights“</em> weiß die österreichische Gruppe zu punkten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20028" aria-describedby="caption-attachment-20028" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20028" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20028" class="wp-caption-text">Sängerin Clementine Delauney alias &#8222;The Metal Frenchy&#8220;</figcaption></figure>
<p>Während ich nun zum Camp zurückmarschiere, um mir die guten Dosen-Ravioli vom Kaufland zu gönnen und bei den Autogrammstunden an unserem Stand mitzuhelfen, nimmt Hannes den Auftritt von <strong>ILLDISPOSED</strong> unter die Lupe:</p>
<p><span style="color: #808080;">„Die schrägen Dänen spielen für meine Begriffe unverdient am Donnerstag für gerade mal 50 Minuten. Da heißt es klotzen und nicht trödeln. 11 Songs aus 13 Alben zu picken ist wahrlich nicht einfach, weshalb sich <strong>ILLDISPOSED</strong> redlich bemühen, von jedem Album etwas zu spielen. Passenderweise regnet es jetzt nicht mehr so stark und zahlreiche Gäste können vor der Bühne ein Fest aus Groove und schrägen, humorvollen Ansagen („Volbeat ist ‚Frauen-Metal‘“) von Sänger <strong>Bo</strong> zelebrieren. Da wackelt der Kopf von alleine!“</span></p>
<p>Im Anschluss daran spielt die holländische Band <strong>HEIDEVOLK</strong>, deren Auftritt meine Kollegin <strong>Sarah</strong> beiwohnt. Ein wichtiger Auftritt, handelt es sich doch um die einzige auftretende Folk-Band dieses Jahres. <strong>HEIDEVOLK</strong> feiern auf dem <strong>Metal Frenzy Open Air</strong> zudem ihr 15-jähriges Band-Bestehen. Das Versprechen, von jedem Album mindestens einen Song zu spielen, lösen sie erwartungsgemäß ein. Mit Songs wie <em>„Winter woede“</em>, <em>„Saksenland“</em> und <em>„Een nieuw begin“</em> feiert die ausgelassene Metal-Gemeinde die Band auch bei mittlerweile starkem Regen.</p>
<p>Besagter Regen trägt sicherlich eine gewisse Mitschuld, dass <strong>RAGE</strong> mit 25 Minuten Verzögerung beginnt. Das Urgestein aus Nordrhein-Westfalen rockt trotz schlechten Wetters die Bühne und versteht es, die Fans abzuholen. Gespielt wird astreiner Heavy Metal mit starkem Ohrwurmpotential. Ich bin überrascht ob der Spielfreude und der Energie, die die Band verströmt. Die Stimmung findet ihren Höhepunkt, als mit dem finalen <em>„Higher Than The Sky“</em> noch einmal ordentlich zum Mitsingen animiert wird.</p>
<p>Einen kleinen Dämpfer erhält die gute Laune, als verkündet wird, dass sich der Auftritt <strong>AMORPHIS</strong>‘ aufgrund Verzögerungen beim Flug verschiebt. Allzu schade ist das aber nicht, denn dies bietet Gelegenheit, sich ein wenig zu trocknen, da der Regen unverändert stark anhält. 21.22 Uhr beginnt schließlich die Show. Die finnische Metal-Band, die früher durch Melodic Death Metal bekannt wurde und sich mittlerweile in Richtung Progressive Metal entwickelt hat, gibt ein knapp einstündiges (und damit leicht verkürztes) Set zum Besten. So unangenehm der Kleidung durchweichende Regen auch sein mag, so stark beeinflusst er doch die Stimmung. In einer dem Wetter trotzenden Meute stehen und <em>„Sacrifice“</em> lauschen, während die Regentropfen auf dem Gesicht niedergehen – atmosphärisch gesehen, ist der Gig von <strong>AMORPHIS</strong> definitiv einer der stärksten des <strong>4. Metal Frenzy Open Air</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20029" aria-describedby="caption-attachment-20029" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20029" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20029" class="wp-caption-text">Richtig heiß wurde es noch einmal bei der Feuershow von Völkerball.</figcaption></figure>
<p>Doch die längste Show des Abends sollte erst noch folgen. Obgleich <strong>AMORPHIS</strong> offiziell als Headliner gesetzt war, wurde <strong>VÖLKERBALL</strong> von Anfang an ein zweistündiger (!) Slot zugedacht, um mit einer „explosiven <strong>RAMMSTEIN</strong> Feuershow“ anzuheizen. Die relativ große Menge, die sich trotz des schlechten Wetters vor die Bühne wagt, zeigt, dass hier die richtige Entscheidung getroffen wurde. Die Tribute-Band wartet mit allerlei Pyro-Spielereien auf und bietet tatsächlich eine würdige Show. Insbesondere in den langsamen und tiefen Gesangspassagen klingt Sänger <strong>René Anlauff</strong> mitunter ähnlich wie das Vorbild <strong>Till Lindemann</strong>. Von alten Hits wie <em>„Weißes Fleisch“</em> über <em>„Sonne“</em> bis hin zu neueren Nummern wie <em>„Zerstören“</em> oder <em>„Frühling in Paris“</em> wird ein sehr abwechslungsreiches Set geboten. Ich selbst möchte eigentlich 0 Uhr los, lasse mich aber doch immer wieder von den Hits meiner Lieblingsband jüngerer Jahren bannen. „‚Mein Teil‘? Okay, der geht noch. Jetzt aber… Oh, oh, ‚Du Hast‘, das MUSS ich sehen!&#8230;&nbsp; So, jetzt aber nach Hau… Wie, ‚Ich tu dir weh‘? Ob hier wohl wie beim Original ein Funkenstrom auf den Keyboarder niedergeht? Das muss ich wissen… Oh ja, wunderbar!‘. Die Band macht einen fantastischen Job. Als dann <em>„Ohne Dich“</em> beginnt, sehe ich das als persönliches Zeichen an mich, nach Hause zu gehen. Mit vollgelaufenen Schuhen und einer nassgesaugten Jacke, die ihr Gewicht mindestens verdreifacht hat, hieve ich mich ins Auto, um in meine nahegelegene Heimat zu düsen und dem Regen zu entgehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag, 30.06.2017 – Lasset das Heu fliegen!</h3>
<p>Als ich am nächsten Morgen erneut in Gardelegen eintrudle, hat sich der Regen glücklicherweise verzogen. Einige Zelte haben Wassereinbruch zu beklagen gehabt – ich selbst wäre trocken geblieben, wie ich bei der Inspektion meines noch immer stehenden Zeltes feststelle.</p>
<p>Der Boden des Campgrounds und des Infields haben unter dem Regen gelitten, doch die Crew vom <strong>Frenzy</strong> lässt sich nicht lumpen und wirkt dem Schlamm durch Einsatz von größeren Mengen Heu entgegen. Somit können die Besucher der ersten Band <strong>NAMELESS DISEASE</strong> vor der Bühne zuschauen, ohne im Schlamm einzusinken. Der Sound ist sehr sauber, als die sachsen-anhaltische Band aus Nordhausen die Menge mit ihrem harten Death Metal wachrüttelt. Ich hätte erwartet, dass nach der feuchten Nacht nur wenige Besucher vor die Bühne finden, doch es finden wider Erwarten einige Menschen mehr vor die Bühne. Das weiß die Band zu würdigen, die sich beim Veranstalter <strong>Robert Röttger</strong> für die Chance bedankt, als so kleine Band erstmalig auf einer so großen Bühne spielen zu dürfen.</p>
<p>Auf eine junge Band folgt eine alte. <strong>TEMPEST</strong> rockt nun die Bühne. Die Gruppe ist bereits seit 1983 aktiv, hat im Verlauf der letzten 35 Jahre aber ihre gute Laune nicht verloren und präsentieren den Fans Heavy-Metal-Titel wie <em>„Barracuda“</em> aus den vergangenen Jahrzehnten. Damit ist die Band auch schon die letzte, die vom „guten“, bewölkten Wetter profitiert, denn beim folgenden Auftritt der <strong>CRUSHING CASPARS</strong>, den sich <strong>Hannes</strong> zu Gemüte führt, setzt der Regen auch schon wieder ein.</p>
<p><span style="color: #808080;">„Neben den <strong>KRAWALLBRÜDERN</strong> sind die <strong>CRUSHING CASPARS</strong> die einzigen Verfechter des (Hardcore) Punks, doch das kommt bei den Leuten ziemlich gut an. Auch wenn vielleicht nicht so viele Menschen die Show erleben, so lassen sich die Jungs aus Rostock keineswegs beirren und zocken mit sichtbarer Spielfreude ein Set voller Energier herunter. Und gegen Ende stehen dann doch noch ordentlich Leute vor der Bühne, um die Mischung aus Rock &#8218;N&#8216; Roll, Metal und Punk abzufeiern.“</span></p>
<p>Als nächstes ist dann auch schon <strong>IN DEMONI</strong> aus Magdeburg am Start. An regionalen Bands aus Sachsen-Anhalt mangelt es wirklich nicht. Die Death-Metal-Truppe aus der Landeshauptstadt war allerdings nicht von Anfang an eingeplant, sondern sprang relativ kurzfristig für <strong>NAILED TO OBSCURITY</strong> ein, welche wenige Tage zuvor aus gesundheitlichen Gründen absagen mussten. Eine große Chance für die Magdeburger, und ein umso größerer Tag, da heute zum ersten Mal der <strong>neue Sänger</strong> mit der Band auftritt. Trotz Abwesenheit des Gitarristen <strong>Mathi</strong> gibt sich die Band keine Blöße, zieht den Gig durch und bedankt sich bei den anwesenden Fans, dass sie die Band unterstützen, da ein solcher Auftritt für die Band nicht ganz alltäglich sei. Und wie die Fans sie unterstützen – mit dem Heu vor der Bühne um sich schmeißend und im Heuregen tanzend. Ein schönes Spielzeug, das <strong>Robert</strong> ihnen dort hinterließ! Spaß hatten die Zuschauer hier auf jeden Fall.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20030" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Sehr voll, vielleicht sogar voller als bei den Auftritten der beiden großen Bands des Vorabends (Merke: Regen schrumpft die Zuschauerzahl!), wird es beim Auftritt von <strong>MACBETH</strong> unter ausnahmsweise trockenen Bedingungen. Endlich trauen sich auch ein paar Mosher aus ihren Zelten. Die sympathische Band zieht! Das zeigt auch das Luftbild, das während dieses Auftritts eingefangen wird, als ein kleines Flugzeug das Gelände umkreist.</p>
<p><strong>MACBETH</strong> besteht ebenfalls schon seit Anfang der 1980er Jahre und wurde seitdem mehrfach aufgelöst und neugegründet. Die Heavy-Metaller sind neben <strong>VADER</strong> die erste Band, die zum zweiten Mal auf dem Festival auftreten darf, und verkündet, sich über die offenbar gestiegene Anzahl an Campern zu freuen. Das Festival solle weiter stattfinden, damit man nach dem <strong>2. und 4. Metal Frenzy</strong> auch bei der <strong>6. Auflage</strong> dabei sein könne.</p>
<p>An die gute Laune können die <strong>EVIL INVADERS</strong> anknüpfen, die mit hervorragendem Thrash die Leute in Feierlaune versetzen. Schnell und melodisch, mit einer sich wunderbar einfügenden, hoch kreischenden Stimme des Frontsängers, kommen einige Fans nicht umhin, erneut das getrocknete Gras durch die Luft wirbeln zu lassen und den strohernen Circlepit zu eröffnen. Auch der erneut einsetzende Regen kann die Leute nicht bremsen. Selten war ein Auftritt so ausgelassen wie dieser!</p>
<p>Im Anschluss folgen zwei ungleiche Death-Metal-Bands. Zuerst knüppeln <strong>VADER</strong>, die auch schon beim Debüt des <strong>MFOA</strong> mit von der Partie waren, ordentlich los, ehe mit <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong> eine sehr spannende Band das Ruder übernimmt. Die Römer mischen technischen Death Metal mit symphonischen Klängen. So wird auch die wundervolle Opernstimme <strong>Veronica Bordacchini</strong>s wirkungsvoll in Szene gesetzt. Es entsteht eine Art Symphonic Death Metal, die ziemlich besonders ist.</p>
<p>Nachdem sich der Regen zunächst etwas verzogen hatte, verstärkt er sich pünktlich zum Auftritt des Freitagsheadliners wieder. Zum ersten Mal in der Geschichte des <strong>Frenzy</strong> wurde eine Band aus dem Power Metal als einer der Hauptacts ausgewählt: die Finnen von <strong>STRATOVARIUS</strong>. Trotz vorangegangerer logistischer Schwierigkeiten der Band (die Keyboards für den Auftritt waren bereits für den nächsten Gig nach Madrid geflogen worden), die es nötig machten, dass Keyboarder <strong>Jens Johansson</strong> sein Instrument noch bis kurz vor dem Auftritt im Hotel modifizierte, steht die Band mit leichter Verzögerung letztendlich auf der Bühne, als sei nichts gewesen. Der Stil ist Band ist gekennzeichnet durch das recht dominant eingesetzte Keyboard, doch auch durch den insgesamt weniger harten Sound. Leider ist es deutlich leerer als z.B. bei <strong>VÖLKERBALL</strong> am Vorabend. Die Finnen bleiben der Headliner mit den wenigsten Fans vor der Bühne.</p>
<p>Und so selten das ist: an diesem Tag darf sich der After-Headliner auf eine größere Fanbase stützen als der eigentliche Headliner. Überraschend oft ertönten schon im Voraus die Machwerke der Gore-Band <strong>GUTALAX</strong> auf dem Campinggelände. Trotzdem ist die Band auf dem <strong>Metal Frenzy Open Air</strong> Festival wohl die kontroverseste. Zum einen können die Vocals mit Fug und Recht als einzigartig bezeichnet werden. Das Lieblingsthema der Band ist menschlicher Dung. Die Fans finden die Tschechen aber ganz und gar nicht scheiße und feiern ausgelassen und heiter, mit Klobürste und Klorollen bewaffnet. Diesem Treiben wohne ich allerdings nicht selbst bei, sondern meine Kollegin <strong>Sarah</strong>, da ich die Band wie ihr Thema bewerte und mich fluchtartig nach Hause begebe.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20031" aria-describedby="caption-attachment-20031" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20031" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20031" class="wp-caption-text">Der vielleicht größte Publikumsmagnet des vierten Metal Frenzy: Gutalax.</figcaption></figure>
<h3>Samstag, 01.07.2017 – Die Wolken lichten sich</h3>
<p>Als ich zum letzten Mal den Acker in Gardelegen befahre, tröpfelt es noch leicht, sodass es ein wenig ungemütlich ist, doch der schlimmste Regen ist überstanden. Gut für die Tages-Opener <strong>ABORT ONCE AROUND</strong>, die aus Sachsen-Anhalt stammen, genauer gesagt aus dem <em><strong>SILENCE</strong></em>-Zentrum: Halle an der Saale. Die Band macht für den ersten Act des Tages erstaunlich viel Stimmung und heizt mit ihrem Metal- und Hardcore richtig ein, was das Publikum mit vereinzelten Circle Pits dankt. Die Jungs auf der Bühne werden nicht müde zu betonen, wie glücklich sie über ihre Chance sind und wie sehr sie sich freuen, dass sich so viele Leute (immerhin 80-100) den Auftritt anschauen. Ein persönlicher Dank geht abermals an <strong>Robert Röttger</strong>, dass er das Festival trotz finanzieller Ungewissheit immer wieder durchführt und so die Szene unterstützt.</p>
<p>Wer dachte, dass <strong>ABORT ONCE AROUND</strong> die regionalsten Künstler des Tages sind, irrt! Gleich im Anschluss betreten nämlich die Alternative-Metaller <strong>SIN ARREST</strong> die Bühne. Diese stammen aus Gardelegen selbst und sind damit die <strong>Lokalmatadoren</strong> des <strong>4. Metal Frenzy</strong>. Die kleine Band legt sich ordentlich ins Zeug, und der Sänger nutzt sogar den Graben vor der Bühne aus, um sich richtig auszutoben. Die Gruppe bemüht sich insgesamt, das Publikum einzubeziehen, was sich zu dieser Zeit als sehr schwer erweist. Allein aufgrund ihres Einsatzes gebührt den Jungs auf jeden Fall Respekt!</p>
<p>Als Power-Metal-Fan freue ich mich sehr auf den anstehenden Auftritt von <strong>VICTORIUS</strong>. Die Band selbst hat ihren Sitz in Leipzig, wobei auch einige Bandmitglieder aus Sachsen-Anhalt stammen. Die <strong>ostdeutsche Power-Metal-Band</strong> liefert souverän ab und macht richtig Spaß, obgleich sich mein Kollege bei Songnamen wie <em>„Empire Of The Dragonking“</em> und <em>„Hammer Of Justice“</em> sowie Passagen über das „Ende des Regenbogens“ nicht verkneifen kann,&nbsp; ob der Klischees schmunzelnd den Kopf zu schütteln. Macht aber nichts, Power Metal darf (und soll?!) so sein. Sauber!</p>
<p>Im Anschluss gibt es mit dem atmosphärischen Black Metal <strong>FIRTAN</strong>s, die sich heute ohne ihren Bassisten auf die Bühne wagen müssen, sowie der deutlich brutaleren Hardcore-Formation <strong>BORN FROM PAIN</strong> ein starkes Kontrastprogramm zur vorangegangenen Truppe auf die Ohren. Begleitet von dieser musikalischen Untermalung, kundschafte ich die Essensstände auf dem <strong>Frenzy</strong> aus. Über Schnitzel und Bockwurst, Knoblauchbrot und Buletten, Flammkuchen und Crepes sowie Burger und Hotdogs gibt es hier ein sehr vielseitiges Angebot zu meist angemessenen Preisen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20032" aria-describedby="caption-attachment-20032" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20032" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20032" class="wp-caption-text">Ob Sonnenschein oder Wolkenbruch &#8211; wirklich leer ist es vor der Bühne nie.</figcaption></figure>
<p>Heiß erwartet wurde für 17:10 Uhr die Pagan-Band <strong>BLACK MESSIAH</strong>, die ihr 26-jähriges Bandbestehen feiert. Die deutschen Urgesteine waren bereits vor ihrem Auftritt bei uns am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand zur Autogrammstunde und brachten eine gehörige Portion gute Laune mit. Diese Power können sie auch auf der Bühne zum Ausdruck bringen und feiern mit den Fans zu Songs wie <em>„Söldnerschwein“</em>, <em>„Sauflied“</em> und <em>„Wildsau“</em>. Einen Tag vor ihrem Auftritt brachte die Band übrigens ihr siebtes Album heraus. Aus diesem Grund geben die Herren aus Gelsenkirchen auch von der neuen LP eine Kostprobe.</p>
<p>Nach diesem schwungvollen Auftritt, tritt mit <strong>DESOLATED</strong> aus dem Vereinigten Königreich eine völlig andere Band auf. Die Musik ist oftmals sehr langsam und schwer. Der Auftritt fällt allerdings überraschend kurz aus, da die Band 20 Minuten früher aufhört als geplant und somit nur auf 30 Minuten Spielzeit kommt. Für mich umso günstiger, da ich mich mit meinen Kollegen auf die Autogrammstunde des Abends mit dem größten Andrang vorbereiten kann. Eine unglaubliche Masse an Leuten möchte von<strong> TANKARD</strong> Autogramme bekommen, sodass sich eine sehr lange Schlange bildet. Die mit Abstand bestbesuchte Signing Session des Wochenendes!</p>
<p>Danach spielen <strong>THE UNGUIDED</strong>, auf die ich mich lange gefreut habe. Diese zollen den Besuchern Respekt dafür, an den Vortagen wie echte Krieger dem Regen widerstanden zu haben, kommen gleichzeitig aber nicht umhin, etwas zu feixen und sich darüber zu freuen, dass der Sommer in Deutschland genauso beschissen sei wie in Schweden, der Heimat der Band. Die Band spielt sehr melodischen Metal, der sich bereits in Richtung Metalcore bewegt, wie u.a. Breakdowns und die vielen cleanen Gesangslines verdeutlichen. Die Musiker selbst wissen um den umstrittenen Ruf dieser Richtung in der Szene, weshalb sie sich noch einmal extra dafür bedanken, dass so viele Leute gekommen sind, obwohl die Musik „nicht so richtig Metal“ ist. Voll ist es in der Tat, und auch die Stimmung ist äußerst locker.</p>
<p>Wo wir gerade bei umstritten sind: als drittletzte Band des Festivals treten die <strong>KRAWALLBRÜDER</strong> auf. Deutschrock ist ja immer so ne Sache … In der Altmark hat dieser aber offenbar eine starke Basis, da der Auftritt besser besucht ist als die vorangegangenen. Ich selbst kann den Brüdern dort vorn nicht viel abgewinnen, und auch die Pyro-Effekte in Form von Flammensäulen hätte man sich angesichts des Kopfschmerzen erzeugenden Gestanks besser gespart. Eigentlich hatte die Band auch die letzte an unserem Autogrammstunden-Stand sein sollen, doch man entschied sich wider Absprache spontan, sich dafür einfach ins Nachbarzelt zu den Merch-Kollegen zu setzen. Kein feiner Zug, aber Grund genug für uns, aufgrund des abgeschlossenen Programms zusammenzupacken und unseren Stand abzubauen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20033" aria-describedby="caption-attachment-20033" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20033" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20033" class="wp-caption-text">Mit Destruction spielt am Sonntagabend die letzte von insgesamt 30 Bands.</figcaption></figure>
<p><strong>Wie auch schon beim letzten Frenzy</strong>, besteht das Finale aus einer Deutschrock-Band, gefolgt von zwei Thrash-Größen. Diese sind in diesem Jahr <strong>TANKARD</strong> und <strong>DESTRUCTION</strong>, zwei der „Teutonic Four“. Schon bei ersteren wird zu Klassikern wie <em>„Empty Tankard“</em>, <em>„Chemical Invasion“</em>, <em>„Zombie Invasion“</em> und <em>„Rest In Beer“</em>, aber auch neuen Titeln wie <em>„One Foot In The Grave“</em> lautstark gefeiert. Den Abend beschließt ab 23:45 Uhr Headliner <strong>DESTRUCTION</strong>. Auch hier stehen einige Hits auf der Setlist. Neben <em>„Nailed To The Cross“</em> und <em>„Bestial Invasion</em>“, wird der Song <em>„Thrash Attack“</em> zum Besten gegeben, der zuvor sehr lange nicht gespielt worden war. Sänger <strong>Schmier</strong> lässt während des Auftritts die Menge an seinem Hopfengetränk teilhaben und ist amüsiert, dass dieses mit Bravour gefangen wird. „In Deutschland ist das Bier heilig“, wie er verlauten lässt. Als er mit den Worten „Wer will schon zwischen 80.000 Leuten eingesperrt sein? Geiles Ding, geiles Festival!“ sein Lob für das <strong>Metal Frenzy</strong> ausspricht, sehe ich das als fantastisches Schlusswort. Unser Stand ist abgebaut, unsere Zelte auch – ab nach Hause!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">Fazit-Time: Wie war das 4. Metal Frenzy?</h3>
<p>Kurz gesagt: gewohnt geil! Ich liebe das Mixed-Metal-Konzept des <strong>Metal Frenzy Open Air</strong>. Für jeden sind einige Treffer dabei, aber auch solche Bands, die eine Grill- und Bierpause guten Gewissens zulassen, da fast niemand sämtliche Genres gleichermaßen feiert. Außerdem kann die Veranstaltung mit Namen glänzen, die kaum ein Open Air dieser Größe auffahren kann. Obwohl das Festival mit schlechtem Wetter zu kämpfen hatte, war zudem auch die Stimmung wieder hervorragend. Das Festival selbst ist hervorragend durchgeplant, was sich auch an der schnellen Reaktion auf des Wetter (Stichwort: Heu-Verteilung) und der wie jedes Jahr erstklassigen Dixi-Situation zeigt. Wie in allen Jahren zuvor, kam der potentielle Pluspunkt „Schwimmbad“ zur Abkühlung bei Hitze leider nicht zum Tragen. Der Wettergott scheint dem Festival in Gardelegen nicht wohlgesonnen. Doch dafür hat das <strong>Metal Frenzy</strong> bei mir einen dicken Stein im Brett. <strong>Robert</strong>, zieh weiter durch – nächstes Jahr komm ich wieder!</p>
<p><a href="http://www.metal-frenzy.de/">Frenzy Online</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thors-steter-zorn-metal-frenzy-open-air-2017/">Thors steter Zorn: Metal Frenzy 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Die Heimat der Hirsche: Vorbericht Rockharz 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2017 10:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Rockharz lässt sich getrost als Heimat der Hirsche bezeichnen – zumindest, wenn man sich nach den Festivallogos richtet, in denen die stolzen Tiere Jahr für Jahr in unterschiedlichsten Variationen auftauchen. Vom Wappentier einmal abgesehen, hat das Festival in den letzten Jahren ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-heimat-der-hirsche-vorbericht-rockharz-2017/">Die Heimat der Hirsche: Vorbericht Rockharz 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Rockharz</strong> lässt sich getrost als Heimat der Hirsche bezeichnen – zumindest, wenn man sich nach den Festivallogos richtet, in denen die stolzen Tiere Jahr für Jahr in unterschiedlichsten Variationen auftauchen. Vom Wappentier einmal abgesehen, hat das Festival in den letzten Jahren auch als größtes Metal-Festival Sachsen-Anhalts von sich hören gemacht. Mit 13.000 Besuchern zählt das <strong>RHZ</strong> zu den größeren Festivals der Bundesrepublik. Als größes Festival im „Land der Frühaufsteher“ wird das <strong>Rockharz</strong> durch den Umzug des noch einmal deutlich größeren <strong>With Full Force</strong> zwar abgelöst. Das macht aber nichts, denn wer einen Blick auf das Billing wirft, erkennt, dass sich beide Veranstaltungen musikalisch erheblich unterscheiden.</p>
<p>Das <strong>Rockharz</strong> kann sich stolz als Mixed-Metal-Festival präsentieren, das vor allem Hörern der „helleren“ Genres einen Anlaufpunkt bietet. In diesem Jahr wird mit <strong>55 auftretenden Bands</strong> ein neuer Höhepunkt erreicht. Das Schöne: durch die wechselseitig bespielten Stages, ist es dem Besucher möglich, sich sämtliche Bands nach Belieben anzuschauen. Trotz der Größe des Festivals gibt es also keine Kollision zwischen verschiedenen Auftritten. Definitiv ein großer Pluspunkt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-17491" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/RHZ_03_Luftbild_2016.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Wer dem Heavy und Power Metal zugeneigt ist, dürfte am diesjährigen <strong>RHZ</strong> seine Freude haben. Bereits zur <strong>AFM-Labelnight</strong>, die Mittwoch den Festivalauftakt bildet, dominieren mit <strong>BLOODBOUND</strong>, <strong>SERIOUS BLACK</strong>, <strong>ORDEN OGAN</strong> und <strong>DIRKSCHNEIDER</strong>, der als Sänger von <strong>ACCEPT</strong> und Gründer seiner Band <strong>U.D.O.</strong> bekannt wurde, entsprechende Bands den Tag. Auch an den Folgetagen heizen Bands wie <strong>RAGE</strong>, <strong>CIVIL WAR</strong>, <strong>ICED EARTH</strong> und <strong>GRAVE DIGGER</strong> den Heavy-Metal-Fans ordentlich ein. Den Höhepunkt für viele Besucher dürfte <strong>BLIND GUARDIAN</strong> bilden. Das deutsche Urgestein wird viele Herzen höher schlagen lassen, wenn der <em>&#8222;Bard´s Song&#8220;</em> ertönt und tausende Menschen ihre Stimmen erheben, um diesen mitzusingen.</p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt des Festivals bildet seit vielen Jahren der Folk-Metal und Mittelalter-Rock. Nach ihrem Auftritt 2014 sind <strong>IN EXTREMO</strong> in diesem Jahr wieder zurück, um den Donnerstagabend zu rocken. Dazu gesellen sich <strong>FEUERSCHWANZ</strong>, <strong>FIDDLER’S GREEN</strong>, <strong>MR. HURLEY &amp; DIE PULVERAFFEN</strong> und <strong>MR. IRISH BASTARD</strong>. Für die Folk-Metaller sind außerdem <strong>ELUVEITIE</strong> sowie die unterhaltsamen Finnen von <strong>KORPIKLAANI</strong> am Start.</p>
<p>Für wen es ein bisschen härter sein darf, stehen Formationen aus dem Melodic Death Metal parat. <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>, <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>, <strong>ARCH ENEMY</strong> und <strong>INSOMNIUM</strong> sind Garanten für energiegeladene Sets. Weiterhin sind Formationen aus dem Sektor „Dark“ anzutreffen, so auch <strong>MONO INC.</strong>, <strong>PAIN</strong> und <strong>MOONSPELL</strong>. Wer als Kontrast zu den vielen englischsprachigen Bands einmal bei deutschen Texten mitgröhlen will, allerdings nicht auf Folk steht, für den bietet das <strong>RHZ</strong> noch <strong>VARG</strong>, <strong>OST+FRONT</strong>, <strong>STAHLMANN</strong>, <strong>UNZUCHT</strong> und <strong>OHRENFEINDT</strong>. Zwar nicht deutschsprachig, aber als kleine Band aus mittelbarer Umgebung sind zudem <strong>KAMBRIUM</strong> mit dabei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das gesamte Line-Up, sowie die Tagesaufteilung der Bands und den Ticketshop, in dem ihr für 97,90 € noch ein Ticket erwerben könnt, findet ihr <a href="http://www.rockharz-festival.com/">HIER</a>.</p>
<p>Ich werde auf jeden Fall dort sein – wer noch?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-heimat-der-hirsche-vorbericht-rockharz-2017/">Die Heimat der Hirsche: Vorbericht Rockharz 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Bornstedter Burgbeben &#8211; Vorbericht DARK TROLL FESTIVAL 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2017 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[burg]]></category>
		<category><![CDATA[darktroll festival]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr heißt es auf der Bornstedter Schweinsburg wieder: &#8222;Ihr Trolle versammelt euch!&#8220; Traditionell findet am Himmelfahrtswochenende zum bereits 8. Mal das diesjährige Dark Troll Festival statt. Vielleicht ist die Schweinsburg nicht die schönste, nicht die älteste und auch nicht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bornstedter-burgbeben-vorbericht-darktroll-festival-2017/">Bornstedter Burgbeben &#8211; Vorbericht DARK TROLL FESTIVAL 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Auch in diesem Jahr heißt es auf der <strong>Bornstedter Schweinsburg</strong> wieder: &#8222;Ihr Trolle versammelt euch!&#8220;</h4>
<p>Traditionell findet am Himmelfahrtswochenende zum bereits 8. Mal das diesjährige <strong>Dark Troll Festival </strong>statt. Vielleicht ist die Schweinsburg nicht die schönste, nicht die älteste und auch nicht die größte Burg Deutschlands. Nächstes Wochenende wird sie aber mit Sicherheit die lauteste und am dichtesten besiedelte Burg des Landes darstellen, denn erstmals konnten die Veranstalter das Festival als <strong>ausverkauft</strong> vermelden.</p>
<p>Das beweist, dass der riesige <strong>Hype</strong> um <strong>Pagan</strong>, <strong>Folk</strong> und <strong>Mittelaltermucke</strong> doch noch reichlich Anklang in der Musikszene findet und die Fans keineswegs reisefaul sind. Aber nicht nur eben genannte Stile werden auf der Burg im südlichen <strong>Sachsen-Anhalt</strong> zelebriert. Vielmehr konnten die Organisatoren, wie schon in den letzten Jahren, mit Abwechslung ein Achtungszeichen setzen. Wenn man das Line-Up genau betrachtet, könnte man denken, dass Bands wie <strong>NARGAROTH</strong>, <strong>ABSU</strong> oder <strong>SUIDAKRA</strong> kaum in dieses Billing hineinpassen, doch da irrt ihr euch. Schon in den letzten Jahren wurde bewiesen, dass es die Mischung macht, die die Fans dazu animiert, die beschwerliche Reise nach Bornstedt anzutreten.</p>
<p>Mittlerweile ist es schon fast eine Tradition geworden, dass das <strong>Dark Troll Festival</strong> am Himmelfahrtstag von dem Harzer <strong>Folk-Duo WALDTRAENE </strong>eröffnet wird. Spätestens dann sollte jedem auf der Burg klar sein, dass der Gedanke der sinnlosen <strong>Völlerei </strong>zum Vatertag über den Haufen geworfen werden sollte und sich voll und ganz der Musik gewidmet werden muss!</p>
<h4>Warum ich euch das jetzt alles schreibe, obwohl das Festival schon lange ausverkauft ist?</h4>
<p>Na ganz so stimmt das ja auch nicht! Es gibt für alle Tage noch wenige <strong>Tagestickets</strong> vor Ort! Wer also zeitig erscheint, bekommt auch die Möglichkeit, sich das bunte Treiben aus der Nähe anzuschauen und nicht nur davon zu lesen.</p>
<p>Außerdem werden wir vom <em><strong>SILENCE</strong></em> in diesem Jahr zum ersten Mal einen eigenen Stand vor Ort haben. Dort könnt ihr von einer Menge Bands Autogramme abgreifen (<strong>ZEITEN FOLGEN!!!</strong>) oder einfach nur mit uns das Gespräch suchen und bei einem <strong>kühlen Blonden</strong> über Satan und Odin fachsimpeln! Natürlich werden an unserem Stand auch wieder ein paar der begehrten <strong>Von Tilling-Klamotten</strong> vertrieben. Wer die guten Stücke also erstmal in Natura sehen möchte, bevor er sie online bestellt (oder am besten gleich vor Ort!), der sollte unbedingt am <em><strong>SILENCE</strong></em><strong>-Stand </strong>vorbei kommen.</p>
<p>Abschließend noch die <strong>RUNNING ORDER</strong> des ganzen Wochenendes:</p>
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<p><strong><a href="http://www.darktroll-festival.de/index_de.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dark Troll Webseite</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/Darktroll.Festival/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dark Troll Facebook</a></strong></p>
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		<title>Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #01: Sachsen-Anhalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 13:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Troll]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachsen Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als im letzten Jahr das Wappen von Sachsen-Anhalt auf dem Frühbucher-Shirt des Rockharz 2016 prangte, dachte ich mir: „Oh, die scheinen stolz darauf zu sein, ihr Festival in Sachsen-Anhalt etabliert zu haben. Gut so!“ Kürzlich begann ich noch einmal darüber nachzudenken. Wie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wo-es-sich-lohnt-metalhead-zu-sein-01-sachsen-anhalt/">Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #01: Sachsen-Anhalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als im letzten Jahr das Wappen von Sachsen-Anhalt auf dem Frühbucher-Shirt des Rockharz 2016 prangte, dachte ich mir: „Oh, die scheinen stolz darauf zu sein, ihr Festival in Sachsen-Anhalt etabliert zu haben. Gut so!“ Kürzlich begann ich noch einmal darüber nachzudenken. Wie sieht es eigentlich in anderen Bundesländern aus? Ist die Szene dort ähnlich stark wie hier, oder vielleicht sogar stärker? Und wenn ich ein Underground-Festival, das nur 20 Kilometer von meinem Geburtsort entfernt ist, erst nach langer Zeit zufällig durch einen Flyer entdecke, wie viele gibt es dann wohl noch da draußen?</p>
<p>Es stellen sich viele Fragen, die es zu beantworten gilt. Deshalb gehe ich dem zentralen Thema jetzt auf den Grund: <strong>Wo lohnt es sich, Metalhead zu sein?</strong></p>
<p>Wir beginnen unsere Reise dort, wo ich mich wohl am besten auskenne. In meinem Heimatland: Sachsen-Anhalt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff: Rockharz Open Air</h2>
<p>Neben den zahlreichen kleinen Festivals, die vielerorts stattfinden und von mal kleineren, mal größeren Zuschauermengen heimgesucht werden, gibt es auch einige Schwergewichte in Deutschland. So gibt es auch in Sachsen-Anhalt ein Festival, welches mehr Besucher anzieht, als die restlichen Festivals des Landes zusammen. Die Rede ist vom <strong>Rockharz Open Air</strong>.</p>
<p>Das 1993 als „Rock gegen Rechts“ entstandene Festival, fand ursprünglich in Osterode am Harz statt, zog 2009 aufgrund der stetig wachsenden Zuschauerzahlen allerdings nach Ballenstedt in Sachsen-Anhalt um. 2014 konnte das <strong>Rockharz</strong> erstmalig ein „Sold Out“ bei 12.000 Besuchern melden. Auch in den Folgejahren war das <strong>Rockharz</strong> wenige Wochen vor Veranstaltungsbeginn ausverkauft.</p>
<p>Musikalisch lässt sich das <strong>Rockharz Open Air</strong> in die Kategorie „Mixed Metal“ einordnen – von&nbsp; Melodic Death Metal der Marke <strong>SOILWORK</strong> oder <strong>CHILDREN OF BODOM</strong> über Heavy-Metal-Urgesteine wie <strong>SAXON</strong> und <strong>GAMMA RAY</strong> bis hin zu Folk-Rock-Größen wie <strong>SALTATIO MORTIS</strong> und <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> ist für beinahe jeden Geschmack etwas dabei. Über dreieinhalb Tage wird von Mittwoch bis Samstag ein straffes Programm durchgezogen. Eine Besonderheit: Bespielt werden zwei Bühnen, allerdings ohne Überschneidungen. Die Stages werden wechselseitig bespielt, sodass es nicht zu großen Verzögerungen zwecks Aufbau und Soundchecks kommt. Wer einmal einige der größeren Bands der Szene sehen möchte, wird auf dem <strong>Rockharz</strong> mit großer Wahrscheinlichkeit glücklich werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11049 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Rockharz-1-e1478559213340.jpg" alt="Rockharz 2016 Plakat" width="679" height="960">
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Von Überlebenskämpfen, Burgruinen &amp; Hallenfestivals</h2>
<p>Wie bereits erwähnt, gibt es auch weniger besucherstarke Festivals in Sachsen-Anhalt. Doch auch diese verdienen Beachtung, handelt es sich doch um interessante Veranstaltungen verschiedenster musikalischer Richtungen.</p>
<p>Der Größenunterschied zum <strong>Rockharz</strong> ist gewaltig. Während dort in der Regel 12.000-14.000 Besucher auflaufen, sind es bei den restlichen Festivals der Region bedeutend weniger. Die nächstgrößten Festivals nehmen sich dabei nicht viel: Sowohl das <strong>Metal Frenzy Open Air</strong>, als auch das <strong>Dark Troll Festival</strong> und das <strong>Rock unter den Eichen</strong> können um die 1000 Zuschauer aufweisen. Unterschiede bestehen dafür in der musikalischen Ausrichtung, aber auch in der Wahl der Location und in der Länge des Bestehens.</p>
<h2>Das Festival der Altmark: Metal Frenzy Open Air</h2>
<p>Ähnlich wie das <strong>Rockharz</strong>, ist auch das <strong>Metal Frenzy</strong> ein Vertreter des „Mixed Metal“. Wobei gesagt werden muss, dass das kleine Festival in der Altmark die wohl härtere Mischung bietet: Headliner wie <strong>SIX FEET UNDER</strong>, <strong>EXODUS</strong>, <strong>DYING FETUS</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong> oder <strong>SODOM</strong> klingen doch ganz anders als <strong>AVANTASIA</strong> und Konsorten, die oft die Kopfzeile des <strong>Rockharz</strong>-Flyers schmücken.</p>
<p>Trotzdem lohnt sich das Festival auch für Fans der weniger harten Subgenres. Bands wie <strong>GRAVE DIGGER</strong>, <strong>FREEDOM CALL</strong>, <strong>MESSENGER</strong>, <strong>VOGELFREY</strong> oder <strong>WISDOM</strong> sorgten in den vergangenen Jahren für allerlei Abwechslung zu den oftmals härter gearteten Headlinern. Ein bunteres Line-up als beim <strong>Metal Frenzy</strong> wird sich in Sachsen-Anhalt nicht finden lassen.</p>
<p>Es gibt noch einen anderen, weniger schönen Unterschied zur Konkurrenz aus dem Harz. Während dort nämlich Jahr für Jahr das „Sold Out“ vermeldet wird, kämpft das <strong>Metal Frenzy</strong> jährlich ums nackte Überleben. Die Besucherzahlen sind mit jährlich ca. 1000 Gästen relativ konstant, doch offenbar reicht das nicht aus, um die Kosten hinreichend zu decken. Zumindest wird es auch 2017 weitergehen, sodass es zu einer vierten Auflage des 2014 gegründeten Festivals kommen wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Besucherzahlen weiter steigen, damit das mit viel Herzblut organisierte Festival weiter Fuß fassen kann.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11050 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Metal-Frenzy.jpg" alt="Metal Frenzy 2016 Plakat" width="681" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Metal-Frenzy.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Metal-Frenzy-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px" />
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Headbangen in alten Gemäuern: Dark Troll Festival</h2>
<p>Keine Sorgen um den Erhalt des Festivals müssen sich die Besucher des in Bornstedt stattfindenden <strong>Dark Troll Festival</strong>s machen. Auch hier sprechen wir von knapp 1000 Besuchern, jedoch zeitgleich vom Ausverkauf. Die Obergrenze ist bereits erreicht. Grund dafür ist der beschränkte Platz der Location. Dafür hat diese es in sich: Wie viele Festivals finden schon in einer Burgruine statt, umgeben von Bäumen und im Schatten eines alten Turms?</p>
<p>Auch das Line-up kann sich sehen lassen. Pagan und Black Metal verschiedenster Variationen bedienen drei Tage lang die Bühne. Dabei wird es häufig auch ziemlich international und es ist mittlerweile zur Tradition geworden, bei jeder Auflage auch einer Band ihre Premiere auf deutschem Boden zu ermöglichen.</p>
<p>Unter den zahlreichen Bands, die es seit 2009 (damals noch unter dem Namen <strong>Black Troll Festival</strong>) nach Bornstedt zog, befinden sich unter anderem <strong>ARKONA</strong>, <strong>MOONSORROW</strong>, <strong>OBSCURITY</strong>, <strong>GERNOTSHAGEN</strong>, <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> und <strong>FINSTERFORST</strong>. Grund genug, mal dort vorbeizuschauen – oder was meint ihr?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11052 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dark-Troll.jpg" alt="Dark Troll 2016 Plakat" width="685" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dark-Troll.jpg 685w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dark-Troll-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px" />
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Irgendwo zwischen Magdeburg und Stendal: Rock unter den Eichen<strong><br />
</strong></h2>
<p>Irgendwo zwischen Magdeburg und Stendal befindet sich Bertingen. Hier ist das <strong>Rock unter den Eichen</strong> ansässig, das 2004 zum ersten Mal stattfand und 2017 in die mittlerweile 14. Runde geht. Die Veranstaltung ist mit zwei Tagen etwas kürzer als die anderen Festivals ähnlicher Größe im Land, was vor allem denen gefallen dürfte, die nicht so viele Urlaubstage für ein Festival verbrennen wollen. Ungefähr 1.200 Leute verirren sich jedes Jahr in die sachsen-anhaltinische Walachei, um dies auszukosten.</p>
<p>Auch mit der Bandauswahl grenzt sich das <strong>RUDE</strong> von seinen „Geschwistern“ in Sachsen-Anhalt ab. Mit einer Auswahl, die überwiegend dem Sektor Death, Thrash und Grindcore entstammen, handelt es sich um das wohl härteste Festival im Land der Frühaufsteher. Die bekanntesten Bands, die im Laufe der letzten Jahre unter den Eichen rockten, sind wohl <strong>DESTRUCTION</strong>, <strong>NAPALM DEATH</strong>, <strong>LEGION OF THE DAMNED</strong>, <strong>VARG</strong>, <strong>OBITUARY</strong>, <strong>SEPULTURA</strong>, <strong>TANKARD</strong> und <strong>UNLEASHED</strong>. Wer musikalisch richtig auf die Fresse haben will, bekommt hier seinen Wunsch erfüllt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11054 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Rock-unter-den-Eichen.jpg" alt="RUDE 2016 Plakat" width="650" height="911" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Rock-unter-den-Eichen.jpg 650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Rock-unter-den-Eichen-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" />
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Eine Nummer kleiner: Metal Embrace Festival</h2>
<p>Zu guter Letzt bietet Sachsen-Anhalt auch noch ein Festival, welches wohl am ehesten dem Underground-Charakter entspricht, als die oben aufgeführten Festivals. Am zweiten Septemberwochenende eines jeden Jahres findet das <strong>Metal Embrace Festival</strong> in Barleben, nahe der Landeshauptstadt Magdeburg, statt, das von einigen hundert Metalheads besucht wird. Im Gegensatz zu den restlichen Festivals des Landes handelt es sich nicht um ein Open Air Festival. Stattdessen spielen die Bands in einer Halle, sodass sich die Gäste auch bei schlechtem Wetter zwei Tage lang ungehindert der Musik hingeben können.</p>
<p>Die Zusammenstellung scheint in keine bestimmte musikalische Richtung zu verlaufen. Die Bands entstammen verschiedensten Subgenres und sind zudem in den meisten Fällen weniger bekannt. Power, Folk und Symphonic gibt es hier so gut wie nie zu hören, dafür aber alles von Rock und Heavy über Death und Melodic Death bis hin zu Black und Thrash Metal. Headliner waren dieses Jahr <strong>OBSCURITY </strong>und <strong>BLACK MESSIAH</strong>, in den Vorjahren Bands wie <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong>, <strong>THULCANDRA</strong>, <strong>AGRYPNIE</strong> und <strong>THE VISION BLEAK</strong>. Die Größen der Szene findet man hier ganz sicher nicht, dafür aber unbekanntere Bands, die nicht an jeder Ecke zu sehen sind. Wer den Trubel auf großen Festivals hasst, ist hier genau richtig.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11056 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Metal-Embrace.jpg" alt="Metal Embrace 2016 Plakat" width="497" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Metal-Embrace.jpg 497w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Metal-Embrace-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 497px) 100vw, 497px" />
<h2>&nbsp;Gibt es bald ein neues Flaggschiff?</h2>
<p>Es wurde einige Zeit gemunkelt, kurz vor der Veröffentlichung dieses Artikels wurde es offiziell: Ein großes Festival der Szene zieht um &#8211; nach Sachsen-Anhalt! Namentlich handelt es sich um das <strong>With Full Force Festival</strong>, das bisher in Sachsen ausgetragen wurde. Neue Austragungsstätte wird die Ferropolis bei Gräfenhainichen in der Nähe von Dessau-Roßlau sein. Um akkurat zu sein, muss man das Festival nun bereits Sachsen-Anhalt zurechnen. Das Land gewinnt damit einen &#8222;Big Player&#8220; des Thrash, Death, Metalcore, Hardcore und Punk. Es soll 2017 ganze vier Bühnen geben, von denen die Zuschauer drei Tage lang beschallt werden. In der Vergangenheit pilgerten gut 25.000 Besucher nach Roitzschjora. Wie viele es nächstes Jahr wohl werden?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11197 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WFF-Allgemein-Logo.jpg" alt="wff-allgemein-logo" width="851" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WFF-Allgemein-Logo.jpg 851w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WFF-Allgemein-Logo-300x111.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WFF-Allgemein-Logo-750x278.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" />
<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Sachsen-Anhalt Metalhead zu sein?</h2>
<p>Fünf Festivals, davon eins im Mai, eins im Juni, zwei im Juli und eins im September. Zwei Mal bunt gemischt, ein Mal Metal der härteren Art, ein Mal Black und Pagan, ein Mal Underground-Metal verschiedener Richtungen. Ein großes Festival, drei kleine und ein ganz kleines. Nicht zu vergessen das Schwergewicht <strong>WFF</strong>, das ab nächstem Jahr ebenfalls im sachsen-anhaltinischen Festivalkalender stehen wird und noch einmal die Fans der härteren Schiene bedient!</p>
<p>Lohnt es sich, in Sachsen-Anhalt Metalhead zu sein? Meine Antwort: Es lohnt sich durchaus. Egal, ob man eher weichen Power Metal, stimmigen Pagan oder rauen Thrash präferiert – in Sachsen-Anhalt wird man fündig, da viele Sektoren abgedeckt sind. Immerhin sechs Festivals vermag das Land ab 2017 aufzubringen, zwei davon mit Besucherzahlen im fünfstelligen Bereich. Obgleich ein Rahmen von sechs Festivals der Vielfalt relativ enge Grenzen setzt, kann man es sicherlich schlechter treffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><em>… Oder? Wir werden es sehen. Ein Land ist beleuchtet. 15 verbleiben. Den Überblick über das nächste Bundesland gibt es in zwei Wochen.</em></strong></h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wo-es-sich-lohnt-metalhead-zu-sein-01-sachsen-anhalt/">Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #01: Sachsen-Anhalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Der Osten und die schönsten Festivals &#8211; Metal Frenzy 2016 in Gardelegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2016 07:20:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/">Der Osten und die schönsten Festivals &#8211; Metal Frenzy 2016 in Gardelegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum dritten Mal in Folge, findet das <strong>METAL FRENZY FESTIVAL</strong> im schön gelegenen Gardelegen in Sachsen-Anhalt statt. Von 2014 an versucht Veranstalter Robert den Metalfans jedes Jahr ein gewaltiges Line Up um die Ohren zu hauen, was ihm meiner Meinung nach bisher sehr gut gelungen war. Ob <em>Thrash, Pagan, Black </em>oder<em> Heavy Metal</em>, <strong>das METAL FRENZY</strong> hat für jeden Metallliebhaber etwas zu bieten. Auch in diesem Jahr 2016 greift er tief in die Trickkiste und holt <em>Metalurgesteine</em> wie <strong>SODOM, OVERKILL</strong> <strong>und NAPALM DEATH</strong> heraus. Ich schätze so ein Paket bekommt man nicht alle Tage in einer Veranstaltung zu sehen. Weitere Top Acts auf dem <strong>FRENZY</strong> sind <strong>EISREGEN, DARK TRANQUILITY, PRIMAL FEAR, DECAPITATED</strong> und <strong>9MM</strong>. Ich persönlich rechne Robert sehr hoch an, dass er dem <em>Metalunderground</em> eine Chance gibt sich vor den großen Truppen profilieren zu können um den Metallern zu beweisen, dass es der Underground auch richtig drauf hat und gute Bands hervorbringt. Denn Bands wie <strong>TORTURIZED, MAAT</strong> oder <strong>DISTRUST</strong> haben es verdient ihr Können auf einer großen Bühne vor einem großen Publikum unter Beweis stellen zu können.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Sollte man aber nicht nur wegen der Musik ein Festival besuchen, dann kann man auf dem <strong>geräumigen Zeltplatz</strong> mit seinen Freunden das Festival in vollen Zügen genießen. Kein eng auf eng zelten oder Probleme mit sanitären Anlagen, denn dafür ist ausreichend gesorgt. Auch <strong>Duschplätze </strong>gibt es genug im danebengelegenen Spaßbad, welches gleich der Abkühlung bei schönem Wetter dient. Wer dann noch Hunger und gewaltigen Durst auf Hopfenblütentee bekommt, der geht auf´s Infield und hat eine, für die Größe des Festivals, gute und qualitativ hochwertige Auswahl an Speisen und Getränken. <em>Von Burger über Pommes, Currywurst oder Knoblauchbrot</em>, hier ist für Fleischesser und Vegetarier immer was dabei. Aber nicht nur die Speisen, auch die Getränke werden hier zu mehr als <strong>fairen Preisen</strong> verkauft. Bei Problemen oder Möglichkeiten der Verbesserung steht euch die Crew und die Security jederzeit mit einem offenen Ohr zur Verfügung. Es wird sich darum bemüht jeden Gast zufrieden zu stellen um ein schönes Wochenende zu ermöglichen.</p>
<p>Mein Geheimtipp: <strong>EVIL INVADERS</strong> und <strong>FINSTERFORST</strong>!</p>
<p>Und wer jetzt aufmerksam geworden ist, den Robert in seinem Vorhaben ein Festival von Fans für Fans zu veranstalten unterstützen will und vom <strong>16.06.- 18.06.2016</strong> noch nichts vorhat, der sollte sich schnellstens ein Ticket für <strong>das METAL FRENZY 2016</strong> besorgen, welches für <strong>59,90 EURO</strong> erhältlich ist. Wochenendtickets und Tagestickets sind auch noch ausreichend vorhanden. Übrigens ist im Ticketpreis Camping und Parken inklusive. Schaut doch mal vorbei:</p>
<p>http://www.metal-frenzy.de</p>
<p>Wer den geilsten Post unter diesen Artikel setzt, warum gerade er oder sie unbedingt zum Metal Frenzy muss, gewinnt einen von zwei Gästelistenplätzen für das ganze Wochenende. Die Verlosung endet am Sonntag um 20.00 Uhr.</p>
<p>Um einen besseren Eindruck vom Festival zu erhalten, schaut euch das Aftervideo <strong>vom Dunklen Parabelritter</strong> an.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ABBtxe-7r6Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/">Der Osten und die schönsten Festivals &#8211; Metal Frenzy 2016 in Gardelegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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