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	<title>sachsen Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 08 Jul 2018 11:17:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>sachsen Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Das In Flammen Open Air 2018 &#8211; Torgau brennt wieder!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jul 2018 12:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das IN FLAMMEN - eine Art verdammt großes Familientreffen.<br />
Zu Top-Bands werden hier Freundschaften geschlossen, gepflegt und der Begriff Festival als Lifestyle verstanden!<br />
Wir sagen dir welche Perlen dort blitzen und warum es lohnt, mit dabei zu sein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen brodeln bei mir alle Kanäle, die sozialen Netzwerke stehen kaum still. Warum? <strong>Deutschlands hellish Gartenparty, das In Flammen Open Air</strong>, steht auf der Matte! Und alle sind aus dem Häuschen. Schließlich verspricht das legendäre Festival in Torgau, Sachsen wie jedes Jahr, ein großes Familientreffen zu werden.</p>
<h3>Nur Krach, kein Kommerz&nbsp;</h3>
<p>Das zwanglose und von seinen Besuchern hochgelobte Event hat sich seit Jahren als <strong>Pflichttermin</strong> für alle etabliert, die einfach nur guter Musik frönen wollen und für Schnickschnack und Kommerz, die damit nichts zutun haben, nichts übrig haben. Und wie jedes Jahr bietet auch das <strong>Lineup</strong> wieder Schmankerl und Leckereien für jeden, der sich vorrangig im <strong>Death/Black</strong> so richtig wohl fühlt.</p>
<p>Da wären zum Beispiel Legenden wie <strong>CANNIBAL CORPSE, NAPALM DEATH, TAAKE</strong> und <strong>GOD DETHRONED</strong>, die sich mit <strong>All-time-favorites</strong> wie <strong>MOSAIC</strong> und <strong>URN</strong> die Bühne teilen. Aber auch &#8222;Ausreißer&#8220; wie die <strong>Schotten</strong> von <strong>SAOR</strong> sind dabei, die gerade europaweit ihren einzigartigen <strong>Atmosperic Folk Black</strong> <strong>Metal</strong> unter die Leute mischen. Mit ihren traditionellen schottischen Instrumentalparts und Motiven ziehen sie verdient große Massen vor die Bühnen, die sich gerne verzaubern lassen wollen.</p>
<p>Überall in der Szene ist das <strong>In Flammen</strong> vor allem für seine <strong>lockere und familiäre Atmosphäre</strong> bekannt. Und dieses Jahr zieht es auch mich endlich mal nach <strong>Torgau</strong>, nachdem sich der Termin in den letzten Jahren immer mit anderen Lieblingsfestivals meinerseits überschnitt. Jetzt ist es endlich soweit und ich kann es kaum erwarten!<br />
Aber nicht nur das Lineup kann sich sehen lassen, auch der <strong>Preis</strong> ist nicht von schlechten Eltern. Der VVK ist zwar mittlerweile beendet, aber ihr könnt vor Ort an der <strong>Abendkasse</strong> noch <strong>Festival- und Tagestickets</strong> zu fairen Konditionen erstehen.</p>
<p>Mehr Infos zum Festival und den Tickets bekommt ihr <strong><a href="http://www.in-flammen.com">HIER</a></strong>.</p>
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		<title>MOTHER ENGINE &#8211; Übergriff der Weltraummaschinisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[album. heavy psych sounds]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
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		<category><![CDATA[postrock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MOTHER ENGINE &#8211; Hangar Veröffentlichungsdatum: 29.09.2017 Dauer: 77:19 Min. Label: Heavy Psych Sounds Stil: Psychedelic/Prog Rock Plauen &#8211; eine Stadt im Vogtland, die eigentlich nichts mit dem großen weiten Weltall zu tun hat. Dennoch haben es sich 3 Jungs aus der Gemeinde ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MOTHER ENGINE</strong> &#8211; Hangar<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.09.2017<br />
Dauer: 77:19 Min.<br />
Label: Heavy Psych Sounds<br />
Stil: Psychedelic/Prog Rock</p>
<p><strong>Plauen</strong> &#8211; eine Stadt im Vogtland, die eigentlich nichts mit dem großen weiten Weltall zu tun hat. Dennoch haben es sich 3 Jungs aus der Gemeinde auf die Fahne geschrieben, ein wenig außerirdische Energie in der sonst doch recht kargen Kreisstadt freizusetzen. Nachdem ihr letztes Album &#8222;Absturz&#8220; mit dem Titel <em>&#8222;Hangar&#8220; </em>endete, haben es sich die Burschen leicht gemacht und ihr neuestes Werk ebenfalls auf &#8222;Hangar&#8220; getauft. Dass das nicht irgendwelcher zusammenhangsloser Stuss ist, beweist schon der Opener <em>&#8222;Prototyp&#8220;</em>. Hier wird nahtlos an das Vorgängeralbum angeschlossen, welches die <strong>MOTHER ENGINE</strong> auf dem <strong>Wüstenplaneten </strong>&#8222;X Alpha Wolf 538&#8220; abstürzen ließ.</p>
<h4>Was ich erwarte &#8230;</h4>
<p>Mittlerweile sind Alben mit einer Spielzeit von über einer Stunde eine wirkliche Rarität geworden. Kaum ein Album überschreitet mehr die magische 50 Minuten-Marke. Als ich sah, dass &#8222;Hangar&#8220; sich weit über eine Stunde zieht, war ich mir nicht sicher, ob ich diese Klangreise ohne Gliederschmerzen überstehe. Ich meine schon, dass überlange Songs ihren ganz besonderen Reiz haben, aber <strong>4 Songs in 77 Minuten</strong> sind schon harter Tobak. Noch dazu, weil die Vogtländer gänzlich auf Gesang verzichten und lediglich ihr Können an den Instrumenten sprechen lassen.</p>
<h4>Was ich bekomme &#8230;</h4>
<p><strong>MOTHER ENGINE</strong> schaffen es, dass ich in den 77 Minuten die verschiedensten Weltraumlandschaften durchreise. Es braucht keine Worte, um zu verstehen, was jeder einzelne Song ausdrücken soll. Allein die Riffs, Takte und Effekte lassen erahnen, dass das neue Mutterschiff schon kurz nach der Fertigstellung mindestens genauso rund läuft wie die alte Kiste, die es ja zerlegt hat. Aber warum sollen wir alten Sachen nachtrauern, wenngleich das neue Werk doch viel stabiler und mächtiger wirkt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23253" aria-describedby="caption-attachment-23253" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-23253" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-1024x1009.jpg" alt="" width="1024" height="1009" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-1024x1009.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-300x296.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-750x739.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01.jpg 1330w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23253" class="wp-caption-text">Abgespacete Typen</figcaption></figure>
<h4>Musik für Maschinenbaustudenten</h4>
<p>Natürlich ist die Planung eines neuen Raumschiffes nichts für Unwissende. <em>&#8222;Prototyp&#8220;</em> eröffnet &#8222;Hangar&#8220;. Im Hangar herrscht ein wildes Treiben und man hört die Mitarbeiter, wie sie gestresst&nbsp;die Außenhülle des neuen Spacetaxi in <strong>Form </strong>bringen. Das Gehäuse steht, also geht es ab in den <strong>Windkanal</strong>. Schnittig, dynamisch und doch tonnenschwer präsentiert sich der Opener. Auch wenn es noch Ecken und Kanten gibt, steht für mich fest, dass das neue Fluggerät deutlich leistungsstärker durch die Sphären schwebt. Schon jetzt wird mir klar, dass diese Reise niemals langweilig werden kann, denn die Jungs setzen innerhalb kürzester Abstände Akzente, die einen dicken Stempel auf meinem Trommelfell hinterlassen. Auch unter starker <strong>Belastung</strong> zeigt die neue <strong>MOTHER ENGINE</strong> keine Schwächen. Die Plauener wissen, wie sie mich mit greifbaren Stoner-Riffs und bluesigen Parts erreichen können!<br />
Ohne Treibstoff geht natürlich nichts! <em>&#8222;Biosprit&#8220; </em>nennt sich der nächste Titel. Ich spüre, wie jeder Tropfen des durchaus flüchtigen <strong>C2H6O</strong> durch die Leitungen des Schiffs fließt und es flugtauglich macht. Langsame, atmosphärische Riffs verdeutlichen mir dieses Szenario, ehe klirrende Gitarrensaiten das Luftgefährt zum ersten mal zum Leben erwecken. Jetzt wird es deutlich ruppiger. <em>&#8222;Biosprit</em><em>&#8222;</em> ist schon deutlich dynamischer als noch der Opener, was vor allem durch postrockige Passagen zustande kommt. Auch während dieser 18 Minuten kommt keine Langeweile, sondern eher Schrauberlaune, auf.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/p68QIk2Ir3I?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jetzt, wo alle Leitungen befüllt sind und die Maschinen auf Hochtouren laufen, wird mit <em>&#8222;Tokamak&#8220; </em>das unterstützende Bauteil zugeschaltet. <strong>Tokamak</strong>? Ohne Wikipedia hätte ich auch nicht gewusst, was das sein soll. Es handelt sich dabei um einen <strong>Fusionsreaktor</strong>. Die Jungs gehen also auch mit der Zeit und setzen umweltschonende Alternativen ein. Nicht übel! <em>&#8222;Tokamak&#8220;</em> glänzt mit fuzzig-bluesigen Riffs, die flüssig und einleuchtend sind. Von Minute zu Minute steigert sich dieser Song schon fast zu einem <strong>Doom-Hit</strong>, ehe das Konstrukt eingerissen und von Blasinstrumenten ein hymnischer Psychedelic-Part eröffnet wird. Richtig wild wird der Titel nochmal zum Ende hin. Spätestens jetzt wird auch jeder <strong>Physikstreber</strong> passen müssen. Der Song endet mit einem Part namens &#8222;Lawson Kriterium&#8220;. Mindestens genauso wild wie der Part ist auch die Definition des <strong>Lawson Kriteriums</strong>. Zieht es euch bei Wikipedia einfach mal rein.<br />
Mit <em>&#8222;Weihe/Leerlauf&#8220; </em>geht &#8222;Hangar&#8220; dann auch &#8222;schon&#8220; wieder zu Ende. Anders als bei den vorherigen Songs, ist dieses Stück nicht noch einmal in Untertitel gegliedert und benötigt überhaupt keine Anlaufphase. Das technische Konstrukt ist mittlerweile eingelaufen und schwebt durch das All. Zum Abschluss wird nochmal alles an Einflüssen zusammengekehrt. Space, Psych, Prog, Post, Stoner &#8211; alles darf hinein. Die neue <strong>MOTHER ENGINE</strong> läuft rund und setzt ihre Reise in die Unendlichkeit fort. Ich bin sehr gespannt, was mich auf dem nächsten Album der Jungs erwarten wird!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/MotherEngineRock/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MOTHER ENGINE </strong></a>auf <strong>Facebook<br />
</strong><a href="https://motherenginerock.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MOTHER ENGINE </strong></a>auf <strong>Bandcamp</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zeit für gute Laune! Paddy Wagon Festival 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Offenheit. Eine Eigenschaft, die oft propagiert, aber deutlich seltener wirklich gelebt wird. Obwohl mittlerweile zahlreiche Einflüsse verschiedenster Art Einzug in den Metal gehalten haben – von Electro-Spielereien und A-Capella-Projekten bis hin zum Einsatz folkloristischer Instrumente – runzeln doch vergleichsweise viele Szenegänger die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Offenheit. Eine Eigenschaft, die oft propagiert, aber deutlich seltener wirklich gelebt wird. Obwohl mittlerweile zahlreiche Einflüsse verschiedenster Art Einzug in den Metal gehalten haben – von Electro-Spielereien und A-Capella-Projekten bis hin zum Einsatz folkloristischer Instrumente – runzeln doch vergleichsweise viele Szenegänger die Stirn, wenn man einmal über den Tellerrand hinausschauen will und anderen Genres frönt.</p>
<p>Dabei ist der Schritt zum Neuen mitunter gar nicht so groß. Auf vielen größeren Festivals haben sich beispielsweise bereits einige Folkrock-Acts etabliert. Und da ich an diesen mehrfach Gefallen fand, dachte ich mir: wieso nicht einen Schritt weiter gehen? Immer nur dieselben Wege zu beschreiten, ist doch langweilig. So führte mich mein Weg am letzten Septemberwochenende diesen Jahres zum <strong>Paddy Wagon Folk Punk Rock</strong> <strong>Festival</strong> im <strong>Felsenkeller Leipzig</strong>, um zu ergründen, ob ich mich als eingeschworener Metalfan nicht auch bei einem Festival wohlfühlen könnte, das, trotz rockigen Touches, insgesamt weniger harte Töne anschlägt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag, 29.09.2017: Folk, Punk, Rock …</h3>
<p>Arbeit, Workout, Spaziergang mit Omi – alles vor dem Festival machbar! Der Einlass ist schließlich erst für 20 Uhr angesetzt, zur Prime Time quasi. Dieser beginnt mit leichter Verzögerung, was daran liegen könnte, dass die Crew noch zu sehr mit der Running Order beschäftigt war, die in fast schon studentischer „Die Deadline reiz ich aus!“-Manier erst eine halbe Stunde vor dem ersten Auftritt hochgeladen wurde. Macht aber nichts, schließlich habe ich in der Warteschlange, die sich nur quälend langsam vorwärts bewegt, sehr viel Zeit zum Studium des Ablaufplans. Eine ganze Stunde vergeht, bis ich endlich die Eingangsschwelle passiere und mir mein Papierbändchen abholen darf.</p>
<p>Die noch immer große Menschenmenge vor dem Einlass verrät mir indes, dass einige Besucher trotz pünktlichen Erscheinens leider keine Gelegenheit haben werden, die Opener in Action zu erleben. Denn schon in dem Moment, als ich den Konzertsaal betrete, sind <strong>THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS</strong> zugange und bieten dem noch nicht vollzähigen Publikum eine starke Performance. Die gute Laune der Band überträgt sich fix auf jeden Zuhörer, und so verfliegt auch mein Ärger über die Situation am Einlass im Nu. Ganz besonders zur guten Laune trägt der sonnenbebrillte Irokese <strong>Ian McFlannigan</strong> bei, der sich am auffälligsten präsentiert und nicht nur durch seine Optik zu unterhalten weiß. Neben seinem Job als einer der Sänger, ist er auch derjenige, der die Fahne… nein, das Schild mit den Lyrics hochhalten darf, damit zu <em>„We All Know“</em> auch der letzte Suffki mitsingen kann. Das geht tadellos auf, und so ist das Publikum nicht nur während dieses Songs, sondern auch zu Titeln wie <em>„Barroom Lady“</em> oder dem abschließenden Dauerbrenner <em>„Barrels Of Whiskey“</em> singend und feiernd mit voller Leidenschaft dabei.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22611" aria-describedby="caption-attachment-22611" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-22611" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys.jpg 801w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22611" class="wp-caption-text"><strong>THE O&#8217;REILLYS AND THE PADDYHATS<br /></strong></figcaption></figure>
<p>Nach dieser geballten Ladung Folk Punk, bei der vor allem die folkige Note dominiert, ist es Zeit, der zweiten Komponente des Festivals – dem Punk – mehr Raum zu lassen. Darum ist es jetzt an <strong>LOADED</strong>, den Zuschauern einzuheizen. Unterschiede zeigen sich nicht nur musikalisch, sondern auch in der Besetzung. So sind es nicht sieben, sondern lediglich drei Musiker, die sich ins Zeug legen. Dabei erregt insbesondere Schlagzeugerin <strong>Julia</strong> meine Aufmerksamkeit, denn eine Frau an den Drums ist mehr oder weniger ein „Einhorn“ in der Szene. Oder anders gesagt: eine Seltenheit. Trotz großen Engagements auf der Bühne, kommt die deutlich geschrumpfte Menge nicht so recht in Fahrt. Das mag einerseits daran liegen, dass die Truppe musikalisch deutlich aus dem Billing fällt, da der Folk-Anteil doch stark überwiegt, liegt andererseits aber sicher auch im Sound begründet, der viele Hörer verschreckt. Das Potential der Band lässt sich allenfalls erahnen, jedoch lassen sich ohne Song-Kenntnis nur schwer einzelne Songs (oder Lyrics überhaupt) in dem Klangbrei ausmachen. Mensch Meier, warum denken immer alle, man müsse den Zuschauern das Gehör wegballern, damit das Konzert geil wird? Manchmal ist weniger (Lautstärke) mehr. Das gilt ganz besonders in geschlossenen Räumen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22612" aria-describedby="caption-attachment-22612" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22612" class="wp-caption-text"><strong>LOADED</strong></figcaption></figure>
<p>Zum Auftritt des heutigen Headliners, <strong>FIDDLER’S GREEN</strong>, bessert sich die Lage glücklicherweise deutlich. Als die populäre Bande mit 15-minütiger Verzögerung ihr Konzert beginnt, zeigt sich schon mit den ersten Tönen, dass es ein wunderbarer Gig werden wird. Es dauert nicht lange, bis der erste, kuschlige Pit entsteht und sich der Raum vor der Bühne in eine einzige Party verwandelt. Mit schnellen Nummern wie <em>„Down“</em> oder dem kultigen <em>„Yindy“</em> wird die Menge, aus welcher einige „Paddyhats“ (hierzulande besser bekannt als „Schiebermützen“) emporragen, in beste Stimmung versetzt. Während des über eine Stunde andauernden Sets lässt das Publikum zu keiner Zeit nach und bleibt stets in Bewegung. Ein besseres Publikum kann man sich kaum wünschen! Das Set vergeht wie im Flug, sodass nach zahlreichen Klassikern wie <em>„Old Dun Cow“</em> und <em>„Mr. Tickle“</em> sowie dem <em>„Smoke On The Water“</em> entlehnten Geigen-Solo das abschließende <em>„Folk’s Not Dead“</em> ertönt. Da der ÖPNV es nicht zulässt, dass ich mir das Konzert bis zur letzten Minute ansehe, wende ich mich während dieses Songs zum gehen. Doch meine Anwesenheit ist nicht mehr nötig, um zu wissen, dass die Band unter tosendem Applaus verabschiedet werden wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22614" aria-describedby="caption-attachment-22614" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22614" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22614" class="wp-caption-text"><strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong></figcaption></figure>
<h3>Samstag, 30.09.2017: … und eine Prise Ska!</h3>
<p>Nach einer ausgiebigen Mütze Schlaf, für die der abermals gemütlich späte Einlass um 17 Uhr glücklicherweise genügend Raum lässt, bin ich pünktlich wieder in Leipzig, um ja nichts zu verpassen. Eine Wiederholung des Einlass-Desasters vom Freitag bleibt glücklicherweise aus, sodass ich ohne langes Anstehen in den Saal gelange. Gegen 18 Uhr eröffnen die Italiener <strong>NH3</strong> den zweiten Festivaltag. Die Band, die ursprünglich nicht Teil des Billings war, rückt für <strong>THE PORTERS</strong> nach, die aufgrund stimmlicher Probleme ihren Gig absagen mussten. Doch was ich nun höre, gefällt! Nach der gestrigen Folk/Punk-Mischung, wird das Billing heute um eine ordentliche Portion Ska erweitert. Die Truppe, die ihre Musik selbst als <strong>Ska/Core</strong> bezeichnet, lockt mittels großzügigen Trompeten- und Saxophon-Einsatzes schon mehr Menschen vor die Bühne, als ich um diese Zeit erwartet hätte. Hie und da beginnen die Zuschauer zu tanzen. Vor der Bühne bildet sich zwar der gefürchtete „Frankfurter Halbkreis“, doch angesichts des bereits halbvollen Saals tut das der lockeren Stimmung keinen Abbruch. Die Truppe passt hervorragend in das Programm und bereichert dieses um eine weitere Facette.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22616" aria-describedby="caption-attachment-22616" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22616" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22616" class="wp-caption-text"><strong>NH3</strong></figcaption></figure>
<p>Anfangs etwas sanfter als die Vorgänger präsentieren sich die Kollegen von <strong>THE MOORINGS</strong>. Der entspannte Folk aus französischem Hause lässt die Gemüter zunächst etwas runterkühlen, legt im zweiten Teil des Sets aber noch einmal deutlich an Tempo zu. So erreicht die Gruppe viele Zuschauer und ist dazu imstande, mitsingende Zuschauerchöre aus der Masse zu mobilisieren. Auch bei der nachfolgenden Band, die dem anderen Ende Europas entspringt, reißt die Beteiligung des Publikums nicht ab. „Ska Punk Moscow“ ziert das Backdrop von <strong>DISTEMPER</strong>. Das Blechblas-Trio aus Posaune, Trompete und Saxophon sowie die raue Stimme des Frontsängers vereinen sich zu einer packenden Mischung, die die Besucher abermals abzuholen weiß. Und wer sich nicht an die Musik erinnert, wird zumindest das Maskottchen, den Wolfshund, nicht vergessen, der pausenlos auf der Bühne feiert und sogar eine kleine Reise durch die Crowd unternimmt. Ich bin erstaunt ob des Durchhaltevermögens der Besucher, die immer noch voll bei der Sache sind. Das wird stickig hier drin, wenn die sich weiter so ins Zeug legen und ins Schwitzen kommen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22618" aria-describedby="caption-attachment-22618" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22618" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22618" class="wp-caption-text"><strong>THE MOORINGS</strong></figcaption></figure>
<p>Nicht, dass die Stimmung bei Metal-Festivals schlechter wäre als hier. Doch sie ist anders. Wo die „Metaller“ insbesondere durch ihre enorme Freundlichkeit über die Genregrenzen hinaus bekannt sind, so fallen die Folk-Fans durch ihre unermüdliche Bereitschaft auf, sich zur Musik zu bewegen und stets Entspannung und Heiterkeit auszustrahlen. Überschneidungen beider Gruppierungen sind im Übrigen zweifelsohne vorhanden, wie mir die zahlreichen Shirts verraten, die hier spazieren getragen werden. Ob <strong>Hörnerfest</strong>, <strong>Summerbreeze</strong>, <strong>Metal Frenzy</strong>, <strong>Rockharz</strong>, <strong>Metalfest</strong> oder auch Merch von <strong>ALESTORM</strong> und <strong>CROWBAR</strong>: schwarzgekleidete Menschen sind hier zumindest keine Seltenheit.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22609" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>All diese Menschen könnten Gefallen an der Truppe finden, die um 21.20 Uhr noch einmal Stimmung für die beiden Headliner macht. Schließlich besticht die ungarische Truppe <strong>PADDY AND THE RATS</strong> nicht nur durch spaßigen Celtic Punk, sondern setzt dabei auch als erste Band auf dominanteren E-Gitarren-Einsatz. Selbstverständlich bin ich sofort Feuer und Flamme und erfreue mich an der Musik, die eine stark rockige Note beinhaltet. Ein kleines Highlight stellt die <em>„Drunken Sailor“</em>-Version der Band dar, bei der natürlich fast jeder im Raum mitsingen kann. &#8222;Fast jeder&#8220; bedeutet in diesem Zusammenhang &#8222;fast der ganze Raum&#8220;, denn mittlerweile verschwinden die Lücken im Zuschauerraum. Der Saal ist gut gefüllt, das Festival scheint sich zu einem vollen Erfolg zu entwickeln.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22620" aria-describedby="caption-attachment-22620" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22620" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22620" class="wp-caption-text"><strong>PADDY AND THE RATS</strong></figcaption></figure>
<h3>Zu früh gefreut?</h3>
<p>Doch als hätte irgendeine böse Macht meine Gedanken gelesen, wendet sich das Blatt, als mit <strong>THE RUMJACKS</strong> der erste Headliner des Abends zu spielen beginnt. Die Moral von der Geschicht‘ direkt vorweg: wenn ihr ein Festival veranstaltet, besorgt euch unbedingt einen Dezibelmesser. Denn das, was in den nächsten zweieinhalb Stunden auf die Besucher zukommt, ist nicht mehr feierlich. Dauerndes Übersteuern, Soundbrei, dumpfes Dröhnen und eine ohrenbetäubende Lautstärke. So mancher Gast findet den Weg zum Soundmann, der aber nicht viel mehr als ein Schulterzucken und resignierendes Stirnrunzeln zu bieten hat. Tonmann zu sein, ist immer eine undankbare Aufgabe – heute Abend ganz besonders. Unter den gegebenen Umständen ziehe ich mich in die Vorhalle zurück – viele andere finden darüber hinaus den Weg nach draußen, um den Klängen aus der Halle vollständig zu entgehen – um von dort aus zuzuhören. Hier dudelt die Musik nebenbei und hält mich einigermaßen bei Laune. Die Band scheint trotz der suboptimalen Umstände ihren Spaß zu haben. Immerhin.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22622" aria-describedby="caption-attachment-22622" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22622" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22622" class="wp-caption-text"><strong>THE RUMJACKS</strong></figcaption></figure>
<p>Zum Auftritt von <strong>THE REAL MCKENZIES</strong>, der mit 25 Minuten Verzögerung beginnt, wird es nochmal voll im (mittlerweile wirklich heißen und stickigen) Saal. Die Kanadier sind verdammt gut drauf und gehen auf der Bühne richtig ab. Die Stimmung ist zunächst gut, und trotz allmählich auftretender Ermüdungserscheinungen beim Publikum (wurde auch Zeit, die müssen doch auch mal kaputt sein!), herrscht insbesondere im vorderen Drittel des Saales noch Tanzstimmung. Leider kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Sound, trotz des Anscheins der Besserung zu Beginn des Gigs, noch immer ein großes Manko darstellt. Insbesondere die Dudelsack-Passagen, die unter normalen Umständen dem Ohr geschmeichelt hätten, sorgen für schmerzverzerrte Gesichter. Es verwundert daher nicht, dass sich der Raum immer schneller leert und sich viel Frust und Hohn der Besucher vor dem Verlassen des Saals am Mischpult entlädt. Die Band macht einen guten Job und die Fans in den ersten Reihen feiern, doch meine Laune bleibt getrübt. Zeit zu gehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22624" aria-describedby="caption-attachment-22624" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22624" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22624" class="wp-caption-text"><strong>THE REAL MCKENZIES</strong></figcaption></figure>
<p>… doch nicht, ohne noch einmal bei der Aftershow im Naumanns vorbeizuschauen, das von der Vorhalle im Felsenkeller direkt erreichbar ist. In dem kleinen Raum spielen nun <strong>DR. BONTEMPI’S SNAKE OIL COMPANY</strong>. Moment mal… das ist doch Country! Mir klappt die Kinnlade auf, und eine Mischung aus Überraschung und fassungsloser Freude lässt sich aus meinem Gesicht herauslesen. Okay, eher letzteres, schließlich kriege ich das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Country mag nicht meine bevorzugte Sparte sein, aber Stil hat das allemal! Ein witziger Abschluss, mit dem ich so sicher nicht gerechnet hätte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-22626" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit: Paddy Wagon &amp; Metalfans – Kompatibel?!</h3>
<p>Das <strong>Paddy Wagon Festival</strong>, welches dieses Jahr zum ersten Mal in Leipzig stattfand, glänzt mit einem starken Billing voller internationaler Acts. Die bunte Mischung aus Folk, Punk, Rock und Ska lässt dabei keine Langeweile aufkommen. Besondere Stärke des Festivals ist die unermüdliche, vergnügte, Frohsinn verbreitende Zuschauerschaft, deren Laune unheimlich ansteckend ist. Obgleich weniger hart auf das Schlagzeug eingedroschen und die Gitarrensaiten selten bis zum Zerreißen gequält werden, haben doch die meisten Künstler einiges in petto, um auch eingeschworene Metalfans bei Laune zu halten.</p>
<p>Hat das Festival auch seine Schwächen? Ja, na klar. Während die stickige Luft im Saal noch zu verschmerzen ist, da mit diesem Problem eigentlich jedes kleinere Indoor-Festival zu kämpfen hat, gibt es in puncto Organisation noch Steigerungsmöglichkeiten. Dass die Running Order erst eine halbe Stunde vor dem Auftritt der ersten Band online einsehbar ist, darf nicht passieren. Ebenso muss die Einlasssituation am ersten Festivaltag verbessert werden, da dieses Jahr nicht alle Zuschauer dem (vollständigen) Set der Opener beiwohnen konnten – zum Leidwesen der Zuschauer und der Band, die vor halber Mannschaft spielen musste. Zuletzt muss dringend ein Schallpegelmessgerät angeschafft werden. It’s not loud enough &#8211; said no one ever!</p>
<p>Letztendlich überwiegen die Pros jedoch deutlich die Cons. Allein schon der fantastischen Stimmung und der überzeugenden Bandauswahl wegen würde ich das <strong>Folk Punk Rock Festival</strong> in Leipzig wieder besuchen. Jeder, der an Auftritten von <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>FIDDLER’S GREEN</strong> oder <strong>FEUERSCHWANZ</strong> Gefallen findet, sollte auch dem heiteren Treiben auf dem <strong>Paddy Wagon Festival</strong> unbedingt eine Chance geben. Das Debüt in Sachsen war erfolgreich. Möge eine Fortsetzung folgen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Dank für die Fotos geht an <strong>Bennis Pogocam</strong>!</p>
<p><strong>Bennis Pogocam</strong> findet ihr bei <a href="https://www.facebook.com/Bennis-Pogocam-360421834126422/">Facebook</a>!</p>
<p>Das <strong>Paddy Wagon Festival</strong> ist im <a href="https://paddy-wagon-festival.de/">WWW</a> sowie bei <a href="https://www.facebook.com/PaddyWagonFestival/">Facebook</a> zu finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zeit-fuer-gute-laune-paddy-wagon-festival-2017/">Zeit für gute Laune! Paddy Wagon Festival 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ALPHA TIGER – Eine Scheibe vom Band</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julian Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2017 07:46:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ALPHA TIGER – Alpha Tiger Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 54 Minuten Label: Steamhammer Worauf stehen die alteingesessenen Metal-Fans? Richtig, auf handgemachte Mucke, möglichst ohne jede größere künstliche Bearbeitung. Genauso dachte auch Peter Langforth von ALPHA TIGER. Die Band aus Freiberg in Sachsen hat ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alpha-tiger-eine-scheibe-vom-band/">ALPHA TIGER – Eine Scheibe vom Band</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ALPHA TIGER</strong> – Alpha Tiger<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 54 Minuten<br />
Label: Steamhammer</p>
<p>Worauf stehen die alteingesessenen Metal-Fans? Richtig, auf handgemachte Mucke, möglichst ohne jede größere künstliche Bearbeitung. Genauso dachte auch <strong>Peter Langforth</strong> von <strong>ALPHA TIGER.</strong> Die Band aus Freiberg in Sachsen hat sich eben genau diese Angelegenheit der ehrlichen handgemachten Musik zu Herzen genommen. Gitarrist <strong>Peter Langforth </strong>meinte selbst, es sei schon immer sein Traum gewesen, „<strong>ein Album komplett analog und mit einer richtigen Bandmaschine aufzunehmen</strong>.“ Et voilà, es entstand das gleichnamige Album „Alpha Tiger“ in einem Berliner Studio.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-21182" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/alpha-tiger-bandfoto.jpg" alt="" width="800" height="466" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/alpha-tiger-bandfoto.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/alpha-tiger-bandfoto-300x175.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/alpha-tiger-bandfoto-750x437.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Das Album wird von einem kurzen Intro eröffnet. <em>„Road To Vega“ </em>entführt zunächst sanft in eine traumartige Atmosphäre. Das kurze Instrumentalstück ist vor allem durch seichte Keyboards geprägt. Entsprechend stimmig gestaltet sich der Auftakt des Albums. Natürlich dürfen auch die ersten Gitarrenklänge nicht fehlen. Diese ersten Riffs teasern auch schon gleich den musikalischen Stil der Band. Nicht zu brachial und zerstörerisch. Nun gut, mal sehen was die Platte noch so kann.</p>
<p>Der sanfte Einstieg in die musikalische Welt von <strong>ALPHA TIGER </strong>ist vollbracht. Mit <em>„Comatose“</em> bricht nun der erste Song an. Das träumerisch-seichte aus dem Intro wird von jetzt an getrost beiseite gelegt. Eine fast schon Thrash-artige Kombination aus Gitarren und Drums rütteln den Hörer aus allen Träumen. Das geht ja gut los! Jetzt fehlt nur noch eine tiefe, dröhnende Stimme und alles ist perfekt. Naja, nicht ganz. Die Vocals des neuen Sängers <strong>Benjamin Jaino</strong> sind verhältnismäßig hoch und gewöhnungsbedürftig. Das heißt allerdings nicht, dass der Gesang schlecht ist. Die Lauscher (zumindest meine) müssen sich aber erst daran gewöhnen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/grtPpS3BFzs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>„Feather In The Wind“ </em>schlägt stilistisch eher in die Kerbe des Intros. Ein langsames und melancholisches Riffing ist die Basis für einen ruhigen Song. Entsprechend klagend und schmerzerfüllt setzen die Vocals ein. So muss es klingen, wenn man sich seelische Schmerzen vom Leib singt. Die ist Stimme noch immer etwas befremdlich. Sie passt allerdings zu solch ruhigeren Titeln.</p>
<p>Mit Tönen einer Schlafmelodie, wie man sie für Kleinkinder kennt, setzt <em>„Singularity“ </em>zunächst die ruhige Schiene fort. Nachfolgend entwickelt sich allerdings ein unruhiger Schlaf. Der Gesang wirkt leicht verzerrt. Man könnte sich an typischen Radiorock erinnert fühlen. Irgendwie fehlt hier ein bisschen&nbsp;Bumms hinter dem Ganzen. Ihr wisst was ich meine, oder? Ihr habt gute Ansätze und denkt, jaaaa jetzt gehen sie endlich ab! Aber dann verfällt der Song wieder in seine melancholische Stimmung.</p>
<p>Ebenso schwerfällig klagend gestaltet sich auch der nächste Titel. <em>„Aurora“ </em>ist ein Song, dessen erster Part sich stark am Vorgänge orientiert. Bedächtig gesungene Vocals, keine kraftvollen Ausbrüche, aber technisch versierte Instrumentaleinsätze sind auch hier die Merkmale. Doch da, endlich, ein kleiner Ausbruch aus der Melancholie! Treibende Riffs vertreiben für einen Augenblick alle Traurigkeit. Der Sänger legt ebenfalls kurz seine Hemmungen hab und kniet sich mal richtig rein. Doch dann, wieder das gleiche schwerfällige, aber atmosphärische Muster. Es scheint, als müsse sich der Sänger mit der Textzeile „sorry for beeing so upset“ für die Atmosphäre entschuldigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-21183" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/alpha-tiger-bandfoto-2.jpg" alt="" width="800" height="528" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/alpha-tiger-bandfoto-2.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/alpha-tiger-bandfoto-2-300x198.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/alpha-tiger-bandfoto-2-750x495.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Dem vorherigen Song völlig entgegengesetzt, scheint die Band bei <em>„To Wear A Crown“</em> mal endlich aus sich raus zu kommen. Es ist keine Spur mehr von der Trübseligkeit der ersten Titel zu hören. Endlich kann sich der Drummer auch mal richtig austoben. Es tut gut, zu hören, dass die Band auch mal anders kann. Von mir aus kann es so weitergehen!</p>
<p><em>„Vice“ </em>ist abermals ein Song der Marke „Radiorock“. Es ist sozusagen Metal mit angezogener Handbremse. Zwischendurch laden vor allem die Refrain-Zeilen zum mitgrölen ein. Aber auch <em>„Vice“ </em>spricht in einem klagenden Ton ein in den Texten existierendes Du an. Mittlerweile muss ich schon sagen, dass mir das irgendwie auf die Nerven geht.</p>
<p><strong>ALPHA TIGER </strong>bleiben auch weiterhin der Kategorie „alltagstauglich“ treu. Sie liefern mit <em>„Devil’s Town“ </em>nochmal einen rockigen Titel. Man kann praktisch gar nicht anders, als die z.B. den Vers: „You’re lost in Devil’s Town“ mitzusingen. Musikalisch kann die Band aus Sachsen auch mit Kurzweil überzeugen. Dazu trägt ein abwechslungsreiches Riffing bei. Die gesanglosen Parts können ebenfalls überzeugen.</p>
<p>Leider setzt sich diese lockere Stimmung nicht wirklich fort. Ein orgelähnliches Intro leitet <em>„My Dear Old Friend“ </em>ein. Mit einem langsamen Tempo und einer gehörigen Portion Melancholie scheint die Band den Hörer in eine Erinnerung transportieren zu wollen. Getreu dem Titel des Songs scheint sich das lyrische Ich an einen guten Freund zu erinnern. Diese Erinnerungen werden durch seichte Gitarrenparts und gefühlvollen Gesang vermittelt. Zudem setzt sich wieder der altbekannte klagende Unterton in den Vocals durch.</p>
<p><em>„If The Sun Refused To Shine“ </em>verhält sich atmosphärisch und gesanglich ähnlich wie die meisten anderen Songs der Scheibe. Glücklicherweise wird auch hier versucht, mit abwechslungsreichen musikalischen Mitteln zu arbeiten. Diese kleinen Tempowechsel und der mehrmalige Einsatz von leisem Sprechgesang lassen den Song nicht der Langeweile verfallen.</p>
<p>Last but not least der elf neuen Tracks ist <em>„The Last Encore“. </em>Es wird dieses Mal mit einem Sprechgesang eingestiegen. Natürlich, wie soll es auch anders sein, bleibt der emotional schwerfällige Stil der Band erhalten. Der letzte große Aufhorcher ist der Track jetzt nicht grade. So kann auch dieser Song nicht wirklich aus der melancholischen Masse herausstechen.</p>
<p><a href="http://alphatiger.de/">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/AlphaTigerBand/">Facebook</a></p>
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		<title>Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #02: Sachsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 13:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir uns in der ersten Ausgabe um die Festivallandschaft meiner Heimat Sachsen-Anhalt gekümmert haben, geht es diesmal weiter Richtung Osten. Während DIE PARTEI fordert, eine Mauer um besagtes Bundesland zu ziehen, gibt es auch immer wieder zahlreiche Metalheads, die sich freiwillig ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wo-es-sich-lohnt-metalhead-zu-sein-02-sachsen/">Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #02: Sachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir uns in der ersten Ausgabe um die Festivallandschaft meiner Heimat Sachsen-Anhalt gekümmert haben, geht es diesmal weiter Richtung Osten. Während DIE PARTEI fordert, eine Mauer um besagtes Bundesland zu ziehen, gibt es auch immer wieder zahlreiche Metalheads, die sich freiwillig in das östlichste Bundesland Deutschlands begeben. Die Rede ist natürlich vom Freistaat Sachsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff verlässt den Hafen: With Full Force</h2>
<p>In den letzten Jahren stellte sich die Frage nach dem größten Festival Sachsens nicht, ließ sich diese doch sehr eindeutig beantworten. 25.000 Besucher begaben sich noch 2016 nach Roitzschjora, um sich drei Tage lang beschallen zu lassen. Doch damit ist nun Schluss – jedenfalls auf sächsischem Boden: Das <a href="https://silence-magazin.de/with-full-force-2016-festivalbericht/#rs-233"><strong>With Full Force Festival</strong></a> zieht nach Sachsen-Anhalt und dürfte damit ein großes Loch in der Festivallandschaft des Freistaats hinterlassen. Mit Größen des Thrash, Death, Metalcore, Hardcore und Punk machte sich das Festival vor allem bei Fans der härteren Genres einen Namen. Dieses Jahr gaben sich u.a. <strong>SLAYER</strong>, <strong>AMON AMARTH</strong>, <strong>TRIVIUM</strong> und <strong>SIX FEET UNDER</strong> die Ehre und prägten die letzte sächsische <strong>WFF</strong>-Veranstaltung. Von weibischem Power-Metal-Gequietsche, Folk Metal zum Mitschunkeln oder Symphonic Metal im <strong>NIGHTWISH</strong>-Style war hier bis auf wenige Ausnahmen wie <strong>BEYOND THE BLACK</strong> nichts zu hören. 2017 wird in Roitzschjora gar nichts mehr zu hören sein – höchstens das Wimmern der verlassenen Einwohner, die ihre Großveranstaltung verloren haben&#8230;</p>
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<h2>Heiße Sache: In Flammen Open Air</h2>
<p>Das <strong>With Full Force</strong> war jedoch nicht das einzige Festival in Sachsen, das härtere Töne anschlug. Es gibt andere Veranstaltungen, auf die man ausweichen kann, wenn man in Sachsen eskalieren will.</p>
<p>Wer das <strong>Rockharz</strong> in Sachsen-Anhalt für zu weich befindet, kann am selben Wochenende 130 Kilometer weiter östlich trotzdem glücklich werden. Dort findet nämlich das 2000 Besucher starke <a href="https://silence-magazin.de/kaffee-und-kuchen-auf-saechsisch/"><strong>In Flammen Open Air</strong></a> in Torgau statt. Großer Pluspunkt des Festivals: Camping im Grünen unweit der Bühne ohne zusätzlichen Einlass. Ihr habt richtig gehört &#8211; Getränke und Essen können problemlos mit vor die Bühne genommen werden, was auf Festivals doch eher eine Seltenheit darstellt. Gut für den Geldbeutel und sämtliche Kollegen, die schlecht im Flunkyball sind und ihr Bier nicht so schnell runterkippen können. Mit dem Trinkhorn voll Met den Bands lauschen – eine traumhafte Vorstellung.</p>
<p>Die Headliner sind im Vergleich zu anderen, ähnlich besucherstarken Festivals nicht von enormer Bekanntheit, dafür aber handverlesen. Zuletzt beehrten u.a. <strong>VENOM</strong>, <strong>PRIMORDIAL</strong> und <strong>GORMATHON</strong>, im Jahr zuvor <strong>DARK FUNERAL</strong>, <strong>ENTOMBED A.D.</strong> und <strong>EYEHATEGOD</strong> den nordsächsischen Ort. Damit fügen sich die Bands in das stark von Death- und Black-Metal geprägte Line-Up. Auch eine gehörige Portion Thrash und Doom wird geboten, während Heavy Metal und Rock’n’Roll seltene Ausnahmen bleiben.</p>
<p>Eine Metal-Gartenparty über zweieinhalb Tage für 45 € &#8211; klingt gut, oder?</p>
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<h2>Expansion aus Richtung Leipzig: Impericon Festival</h2>
<p>Der eine liebt, der andere hasst Metalcore. Doch es wäre großer Frevel, ein gut laufendes Festival der Richtungen Metalcore &amp; Hardcore an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Die Rede ist vom <strong>Impericon Festival</strong>. Das 2017 an mittlerweile sechs verschiedenen Orten stattfindende Festival nahm einst allein in Leipzig seinen Anfang. Dort fand es 2011 und 2012 statt, ehe es sich 2013 auch nach Wien ausbreitete. In den Folgejahren gesellten sich weitere Orte hinzu. Mit neun Austragungsstätten im Jahr 2016, darunter Oberhausen, Amsterdam, Manchester, London, Paris, Zürich und München, fand die Expansion ihren bisherigen Höhepunkt. 2017 dürfen sich Besucher in insgesamt sechs verschiedenen Städten am Ein-Tages-Festival von<strong> Impericon</strong> erfreuen.</p>
<p>Das Line-Up variiert je nach Veranstaltungsort ein wenig, doch zu großen Teilen ist dieses für die verschiedenen Veranstaltungsorte gleich. Die Bands können sich sehen lassen: Mit <strong>THE GHOST INSIDE</strong>, <strong>WHITECHAPEL</strong>, <strong>HATEBREED</strong>, <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong>, <strong>CALLEJON</strong> und <strong>CALIBAN</strong> konnte man in den letzten Jahren einige namhafte Bands an Land ziehen. Das kommt offenbar gut an: Rund 5.000 Besucher nahmen das Angebot 2016 in Leipzig in Anspruch, was den Ausverkauf bedeutete. 2017 geht es deshalb auf die Leipziger Messe, wo auf zwei Bühnen Platz für noch mehr Bands geboten wird.</p>
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<h2>Kleiner soll es sein? Chronical Moshers Open Air &amp; Morbide Festspiele</h2>
<p>Neben den wohl recht bekannten Festivals gibt es auch ein paar kleine Veranstaltungen in Sachsen. Relativ hart geht es beim <a href="https://silence-magazin.de/geknueppel-und-geschrei-im-romantischen-vogtland-cmoa-2016/"><strong>Chronical Moshers Open Air</strong></a> zu,&nbsp;welches im Juni am Hauptmannsgrüner Mühlteich stattfindet. Knapp 1000 Leute verschlägt es jedes Jahr in das Naherholungsgebiet, um aus der idyllischen Gegend eine Metalparty der groben Sorte zu machen. Schnelle, laute und extreme Bands dominieren das Line-Up, sodass vor allem Black- und Death-Metal-Bands ihren Platz beim <strong>CMOA</strong> finden. Die aufgefahrenen Bands sind beachtlich: Unter anderem trauten sich dieses Jahr <strong>KATAKLYSM</strong>, <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>, <strong>UNLEASHED</strong>, <strong>TANKARD </strong>und <strong>BELPHEGOR</strong> nach Sachsen. 2017 gibt es dann mit der 15. Auflage ein Jubiläum, bei dem die Veranstalter sicherlich mit einem ähnlich sehenswerten Line-Up auftrumpfen werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11399" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Chronical-Moshers-Open-Air.jpg" alt="chronical-moshers-open-air" width="430" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Chronical-Moshers-Open-Air.jpg 430w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Chronical-Moshers-Open-Air-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px" /></p>
<p>Wer kleine Festivals mag, es aber gern noch etwas krasser will, könnte auch das folgende Festival interessant finden. Ende Oktober findet das <strong>Morbvs Maximvs</strong> in Bischofswerda statt. Diese Veranstaltung hat eine recht spezielle musikalische Ausrichtung: Der Fokus liegt auf krankem, derbem Klangmaterial verschiedenster Genres, bei dem auch avantgardistische Tendenzen sehr willkommen sind. Das auch als <strong>Morbide Festspiele</strong> bezeichnete Event legt dabei starken Wert darauf, sich von „spartenreinen Veranstaltungen“ abzuheben. Als Beispiele für Bands lassen sich u.a. <strong>MANTAR</strong>, <strong>GUTALAX</strong>, <strong>CHAPEL OF DISEASE</strong>, <strong>FISTULA </strong>und <strong>KATALEPSY</strong> anführen. Mit 300-500 Besuchern ist das Festival zwar recht beschaulich, musikalisch gesehen aber durchaus besonders. Ich brauche es gar nicht so besonders, aber für den einen oder anderen könnten die <strong>Morbiden Festspiele</strong> genau das Richtige sein.</p>
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<h2>Headbangen für den guten Zweck: Metalfestival für krebskranke Kinder</h2>
<p>Spendenläufe, Ausstellungen, Basare – Wohltätigkeitsveranstaltungen gibt es in vielen Farben und Facetten. Auch die Metalheads als bekanntermaßen friedfertiges und hilfsbereites Völkchen verschließen sich dem nicht und begeben sich jedes Jahr nach Dresden, wenn wieder einmal das <strong>Metalfestival für krebskranke Kinder</strong> stattfindet. Der 250 Besucher fassende Saal ist stets ausverkauft, und über die Jahre sind erstaunliche fünfstellige Beträge zusammengekommen, die gespendet werden konnten. Das verdient sehr viel Respekt und ist über alle Maßen lobenswert.</p>
<p>Doch zurück zur Musik: Musikalisch bewegt sich das Festival vor allem im Bereich Thrash- und Death-Metal, Melodic-Death-Metal und Deathgrind. Hie und da spielen auch Bands anderer Genres, wobei „Black Metal beim Benefiz eher untrue“ ist, wie mir der Veranstalter mitteilte, doch vereinzelt soll es auch das schon gegeben haben. Für den guten Zweck spielten beispielsweise <strong>DEW SCENTED</strong>, <strong>ONSLAUGHT</strong>, <strong>RAVEN</strong>, <strong>SODOM</strong>, <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong>, <strong>ABOMINATION</strong> und <strong>NOCTURNAL BREED</strong>.</p>
<p>2017 geht das Festival bereits in die 13. Runde. Mein Rat an alle, die sich gern Death und Thrash reinziehen und in der Nähe von Dresden wohnen: Unterstützt das. Ein Festival genießen und damit sogar was Gutes tun – viel einfacher kann man eine gute Tat nicht vollbringen.</p>
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<h2>Wo Licht ist, ist auch Schatten: Odin Storm &amp; Brann Open Air</h2>
<p>Bisher haben wir nur Festivals beleuchtet, die in der Szene mehr oder weniger Fuß gefasst haben. Doch das gelingt nicht jedem. Deshalb gibt es jetzt zwei Beispiele, bei denen es nicht so recht funktioniert hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beginnen mit dem Festival, für das es noch Hoffnung gibt: Das <strong>Odin Storm</strong>. 2016 sollte dieses auf dem Flugplatz Pirna-Praschwitz nahe Dresden zum allerersten Mal stattfinden. Das Line-Up war bereits fertig und die Besucher heiß auf das Festival, als die schlechte Nachricht kam: Absage wegen Unwetterwarnung. Die Kapazitäten der Veranstalter gaben es leider nicht her, das Festival im Extremfall ausreichend abzusichern. Doch es wurde bereits die Meldung herausgegeben, dass das Festival 2017 endlich an den Start gehen soll. Es handelt sich um einen Rückschlag, aber noch nicht um das Ende. Das diesjährige Line-Up gibt immerhin einen Vorgeschmack, wohin die Reise gehen soll: <strong>CRAVING</strong>, <strong>THORONDIR</strong>, <strong>SURFACE</strong>, <strong>STRYDEGOR</strong> und <strong>WINTERNAHT</strong> sind nur fünf von insgesamt 24 Bands, die für dieses Jahr bestätigt waren. Nun bleibt abzuwarten, ob das Festival sich von diesem Rückschlag erholt und im zweiten Anlauf stattfinden kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n.jpg" alt="14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n" width="680" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n.jpg 680w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Während es für das <strong>Odin Storm</strong> bei Dresden noch Hoffnung gibt, ist der Traum vom mehrtägigen Festival in Leipzig bereits ausgeträumt. Dort hätte 2015 das <strong>Brann Open Air</strong> stattfinden sollen. Und mit Bestätigungen wie <strong>GRAVE DIGGER</strong>, <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>ALESTORM</strong>, <strong>FINNTROLL</strong>, <strong>FEUERSCHWANZ</strong> und <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> versprach das Festival auch, ein echter Burner zu werden!</p>
<p>Doch knapp drei Wochen vor dem Festival hieß es auch hier: Absage. Parallel zum Festival fand ein Ärztekongress statt, sodass das Festival auf der Messe Leipzig nicht wie geplant durchgeführt werden konnte und die Vermieter kurzfristig eine Absage erteilten. Trotz dieses Rückschlags wurde im November desselben Jahres zunächst noch das eintägige <strong>Brann Winterfest</strong> mit <strong>ARCHER</strong>, <strong>ELVENPATH</strong>, <strong>U.D.O.</strong> und <strong>DORO</strong> durchgeführt, das Hoffnung auf eine neue Auflage des Sommerfestivals im Jahr 2016 machte. Doch trotz aller Mühen erholten sich die Veranstalter nicht von den finanziellen Einbußen der Absage, sodass im März 2016 die Insolvenz der <strong>Brann Open Air-UG</strong> bekanntgegeben wurde. Und so endete die Geschichte des Leipziger Festivals, bevor sie überhaupt richtig begann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11404" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Brann-Open-Air-Cancelled.jpg" alt="brann-open-air-cancelled" width="504" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Brann-Open-Air-Cancelled.jpg 504w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Brann-Open-Air-Cancelled-300x179.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 504px) 100vw, 504px" /></p>
<h2>Die kalten Jahreszeiten: Autumn From Hell &amp; Break The Silence</h2>
<p>Da das sächsische Kapital nicht so tragisch abgeschlossen werden soll, gibt es hier zum Abschluss nochmal zwei kleine Leckerbissen.</p>
<p>In Hohenstein-Ernstthal findet Ende November das <strong>Autumn From Hell Festival</strong> statt. Dieses bietet mit insgesamt neun Bands zwei kurze, entspannte Abende im Zeichen der Musik. Dabei dominieren Black-, Death-, Doom- und Thrash-Metal das Geschehen. Dieses Jahr wagten sich u.a. <strong>INFERNO</strong>, <strong>LUCTUS</strong>, <strong>NARVIK</strong>, <strong>ENISUM</strong> und <strong>ASPHAGOR</strong> auf die Bühne im Schützenhaus. Das kleine Festival existiert bereits seit 2007 und zieht durchschnittlich ca. 150-350 Menschen an, um den Herbst ausklingen zu lassen und allmählich den Winter einzuläuten. Abende in angenehmer Länge, eine überschaubare Zuschauerzahl, eine warme Lokalität bei kalten Außentemperaturen … Ein schöner Saisonausklang.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10751 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/autumnsfromhellflyer2016.jpg" alt="autumnsfromhellflyer2016" width="679" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/autumnsfromhellflyer2016.jpg 679w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/autumnsfromhellflyer2016-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" />
<p>… doch auf die Stille folgt im Januar sogleich der neue Saisonauftakt! Mit dem <strong>Break The Silence Festival</strong> läutet Dippoldiswalde die Festivalsaison recht früh ein. Den Auftakt erlebte das Festival 1997, womit im nächsten Jahr das 20-jährige Jubiläum ansteht. Die Auflagenzahl ist jedoch deutlich geringer. Grund: Das Festival findet nur aller zwei Jahre statt. Eine wahre Folter für alle, die möglichst früh über die nächste Veranstaltung Bescheid wissen wollen, doch ideal für eine langfristige und sorgfältige Planung durch die Veranstalter. Mit 500-600 Besuchern gehört das eintägige Festival zu den kleineren Veranstaltungen der Region. Historisch gesehen ist Death Metal das Hauptgenre der Veranstaltung, doch daneben spielen auch oft Bands der Richtungen Black, Thrash und Grindcore sowie Pagan, Viking oder anderen Subgenres, wenn sich entsprechende Chancen auftun. Dabei achtet das Festival sehr genau darauf, nicht nur Death Metal zu bieten&nbsp;sondern sowohl eine gute Mischung zu präsentieren, als auch exklusive Bands zu buchen, die nicht überall zugegen sind. 2017 werden <strong>BITTERNESS</strong>, <strong>ABORTED</strong>, <strong>II</strong>, <strong>PURGATORY</strong>, <strong>5 STABBED 4 CORPSES</strong> und <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong> den sächsischen Metalfans trotz winterlicher Kälte ordentlich einheizen. Na, einen Besuch wert?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11827 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence.jpg" alt="break-the-silence" width="849" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence.jpg 849w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence-750x1060.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" />
<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Sachsen Metalhead zu sein?</h2>
<p>Zeit für ein Resümee: Ein Festival früh im Januar, eines spät im November. Dazu zwei Festivals im Juni sowie jeweils eins im April, September und Oktober – macht in der Summe sieben Festivals. Auf eine Großveranstaltung mit fünfstelligen Zuschauerzahlen muss Sachsen zukünftig allerdings verzichten. Im Bereich der kleinen und mittelgroßen Veranstaltungen hat der Freistaat trotzdem noch einiges zu bieten.</p>
<p>Doch lohnt es sich nun wirklich, in Sachsen Metalhead zu sein? An dieser Stelle kommt der Jurastudent in mir durch, der den Satz bringt, den jeder werdende Jurist kennen sollte: Es kommt darauf an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Worauf? Auf den Musikgeschmack. Wir haben Thrash und Black, Black und Death, Death und Thrash, dann nochmal das core-lastige <strong>Impericon</strong> sowie das derbe <strong>Morbvs Maximvs</strong>. Doch was zum Teufel ist mit Folk-, Heavy- und Power-Metal?</p>
<p>Wer die raueren Subgenres im Metal mag, sollte darüber nachdenken, Sachsen öfter einen Besuch abzustatten, da ihn dort viele Veranstaltungen erwarten, die ihm Freude bereiten werden. Wer allerdings, wie ich, ein zartbesaiteter Freund von Metal mit Klargesang und weniger Geschrammel ist, wird sich anderswo umschauen müssen. Das angesprochene <strong>Brann Open Air</strong> hätte für Sachsen die Kastanien aus dem Feuer holen können, da es die fehlende Abwechslung zu den anderen Festivals der Gegend ausgemacht hätte. Da dieses aber nie stattgefunden hat, bleibt Sachsen ein relativ einseitiges Metalland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie sind eure Erfahrungen mit den erwähnten Festivals? Welches bevorzugt ihr? Oder kennt ihr vielleicht noch weitere Festivals in Sachsen, die ich nicht erwähnt habe? (Verschont mich mit dem Highfield, das habe ich ganz bewusst rausgenommen. Eine Veranstaltung, auf der <strong>REVOLVERHELD</strong>, <strong>SILBERMOND</strong> und <strong>FETTES BROT</strong> auftreten, hat hier in meinen Augen nichts zu suchen.) Dann schreibt es in die Kommentare!</p>
<p>Ihr hört in zwei Wochen von mir, wenn ich mich einem weiteren Bundesland der ehemaligen DDR widme. Möglicherweise bringt dieses die ersehnte Abwechslung, die Sachsen vermissen lässt.</p>
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		<title>Crowbar &#8211; alles &#8222;safe&#8220; in Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 07:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am dritten Novemberwochenende war es also soweit.&#160;CROWBAR hatten sich am 19.11. im Dresdner KONK Klub angekündigt. Ich, als gewissenhafter Reporter, begab mich natürlich schon einen Tag vorher in die sächsische Landeshauptstadt, um die Berichterstattung gründlich vorzubereiten! Wer mir das jetzt abgekauft hat, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/crowbar-alles-safe-in-dresden/">Crowbar &#8211; alles &#8222;safe&#8220; in Dresden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am dritten Novemberwochenende war es also soweit.&nbsp;<strong>CROWBAR</strong> hatten sich am 19.11. im Dresdner <strong>KONK Klub</strong> angekündigt. Ich, als gewissenhafter Reporter, begab mich natürlich schon einen Tag vorher in die sächsische Landeshauptstadt, um die Berichterstattung gründlich vorzubereiten!<br />
Wer mir das jetzt abgekauft hat, dem ist definitiv nicht mehr zu helfen!!! Nein, ich fuhr schon einen Tag eher nach Dresden, um mir das Konzert von <strong>BRANT BJORK</strong> und den <strong>BLACK RAINBOWS</strong> zu geben. Da es ein ziemlich feuchtfröhlicher Abend war, bekommt ihr davon hier nichts zu lesen! Nur so viel: es war <strong>LEGENDÄR</strong>!</p>
<p>Doch nun zum eigentlichen Highlight an diesem Wochenende. Im Anschluss an ihre Tour mit <strong>OVERKILL</strong> haben es sich die Jungs von <strong>Rotsteinrock Management</strong> nicht nehmen lassen, die Sludger <strong>CROWBAR</strong> für eine einzige Headliner-Show in den frisch eröffneten KONK Klub zu holen. Dementsprechend jungfräulich und unverbraucht sah der Laden auch beim Betreten aus. Für solch eine kleine Konzertlocation fiel mir sofort die erhöhte Präsenz von Sicherheitsfachkräften auf. Hab ich was verpasst, oder wird es hier noch richtig ausarten? (später dazu mehr)</p>
<p>Eröffnet wurde der Abend von den Lokalmatadoren <strong>KALDERA</strong>. Vor einer noch recht überschaubaren Anzahl an Zuschauern starteten sie in ihr gut halbstündiges Set. Bemerkenswert ist, dass das der allererste Auftritt der Band überhaupt war. Es muss für die Jungs eine wahnsinnig große Ehre gewesen sein, sich bei ihrem Debüt sofort mit einem Szeneschwergewicht wie <strong>CROWBAR</strong> die Bühne zu teilen. Ihre Musik lässt sich gar nicht mal so leicht einordnen. Am ehesten rauszuhören waren noch Einflüsse von älteren Szenevertretern wie <strong>SAINT VITUS</strong> oder <strong>ORANGE GOBLIN</strong>. Und das, was dabei herauskam, war auch durchaus hörbar. Mit einem guten Sound im Nacken groovten die Jungs die halbe Stunde im Nu runter. Neben ein paar kleinen Verspielern gab es an ihrem Auftritt nicht viel auszusetzen. Einzig der Gesang konnte mich kaum einnehmen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11708" aria-describedby="caption-attachment-11708" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11708" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0655b_logo-1024x685.jpg" alt="SYMPATHY FOR THE DEVIL am Werk" width="1024" height="685" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0655b_logo-1024x685.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0655b_logo-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0655b_logo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0655b_logo-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0655b_logo.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11708" class="wp-caption-text">SYMPATHY FOR THE DEVIL am Werk</figcaption></figure>
<p>Erste Band hat pünktlich Feierabend gemacht, also kann es genauso pünktlich mit der nächsten Band weitergehen. Als nächstes hatten sich <strong>SYMPATHY FOR THE DEVIL</strong> aus Leipzig angekündigt. Viel kann ich euch über diese Truppe aus zweierlei Gründen nicht schreiben:</p>
<h4>1. Der Musikstil</h4>
<p><strong>SYMPATHY FOR THE DEVIL</strong> spielen ziemlich wilden Hard-/Metalcore. Da unser Autor und Core-Spezialist <strong>Jonas</strong> ja kurz vor dem Konzert abgesagt hatte, musste ich mich also allein in das Erlebnis Metalcore stürzen. Ich muss sagen, dass es mich jetzt nicht unbedingt vom Hocker gehauen hat, aber meine Fußnägel sind auch noch ziemlich gerade!</p>
<h4>2. Der Flaschenwerfer</h4>
<p>Als ich gerade auf dem Weg an den ewigen Jungbrunnen des Lebens war, um mir einen neuen Hopfensmoothie zubereiten zu lassen, wurde ich leider Zeuge eines unschönen Vorfalls. Ein junger übermütiger Konzertbesucher meinte, Wurfübungen mit seiner leeren Flasche machen zu müssen. Die aufmerksame Security schritt sofort ein und nahm den überengagierten Kollegen fest. <strong>Kabelbinder und 4 kräftige Jungs</strong> haben schon immer gegen den aufmüpfigen Dorfpöbel geholfen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11710" aria-describedby="caption-attachment-11710" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-11710" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0727b_logo-300x201.jpg" alt="HIGH FIGHTERS Stimme Mona Miluski" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0727b_logo-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0727b_logo-1024x685.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0727b_logo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0727b_logo-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0727b_logo.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11710" class="wp-caption-text">HIGH FIGHTERS Stimme Mona Miluski</figcaption></figure>
<p>Nachdem das Kapitel <strong>Core</strong> nun auch für mich beendet war, betrat eine Band die Bühne, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe. <strong>HIGH FIGHTER</strong> aus Hamburg machten sich bereit, den mittlerweile zahlreich erschienenen Gästen den Ohrenschmalz aus den Gehörgängen zu blasen! Es ist noch nicht einmal einen Monat her, dass ich die Dame und Herren, zuletzt als Vorband von <strong>ELDER</strong>, gesehen habe. Zum ersten Mal an diesem Konzertabend war richtige Bühnenpräsenz angesagt. Sängerin <strong>Mona Miluski</strong> hat schon nach der ersten Ansage die Sympathien auf ihrer Seite. Immer wieder schwärmt sie vom Dresdner Publikum, was ich aber kaum nachvollziehen kann, da kaum Bewegung in der Hütte ist, obwohl <strong>HIGH FIGHTER</strong>s Musik ja eigentlich dazu einlädt. Auch am Sound kann es definitiv nicht gelegen haben, dass der Elvis-Effekt nicht griff. Ich jedenfalls hab meinen maroden Körper ein wenig geschwungen. Die absoluten Höhepunkte waren in meinen Augen <em>&#8222;Darkest Days&#8220;, &#8222;Down To The Sky&#8220;</em> und die Zugabe <em>&#8222;2Steps Blueskill&#8220;. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11712" aria-describedby="caption-attachment-11712" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11712" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0837b_logo-1024x685.jpg" alt="CROWBAR" width="1024" height="685" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0837b_logo-1024x685.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0837b_logo-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0837b_logo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0837b_logo-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0837b_logo.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11712" class="wp-caption-text">CROWBAR</figcaption></figure>
<p>Pünktlich um 23.30 Uhr stehen nun endlich <strong>CROWBAR</strong> zur Headliner-Prime-Time auf dem Programm. Und siehe da: auf einmal füllt sich der Konzertraum und es kommt mal so etwas wie Stimmung auf. Kaum zu glauben. Allerdings wüsste ich auch nicht, wie ich es erklären sollte, dass bei solchen Schwergewichten auf der Bühne keine Stimmung entstehen könnte. &#8222;Schwergewichte&#8220; ist nicht nur auf die Musik der Jungs aus New Orleans bezogen. Nach dem Wiedereinstieg von <strong>Todd &#8222;Sexy T.&#8220; Strange</strong> hat die Band nicht nur an Basslastigkeit, sondern auch an Masse gewonnen. Die Songs, die heute Abend gespielt werden, stammen von sage und schreibe 7 Studioalben! &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11714" aria-describedby="caption-attachment-11714" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11714 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0832b_logo-300x201.jpg" alt="Stexy T.- ein musikalisches Schwergewicht bei der Arbeit" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0832b_logo-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0832b_logo-1024x685.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0832b_logo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0832b_logo-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSC0832b_logo.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11714" class="wp-caption-text">Stexy T.- ein musikalisches Schwergewicht bei der Arbeit</figcaption></figure>
<p>Ich habe bisher kaum ein Konzert erlebt, auf dem solch eine Bandbreite dargeboten wurde. Die Stimmung wird auch gleich zu Beginn aufgeheizt, als die ersten Töne von <em>&#8222;All I Had (I Gave)&#8220; </em>erklingen. In den ersten paar Reihen ist kaum ein Halten mehr und das Publikum wird eine Masse aus <strong>Haaren, Fäusten, Bier und Schweiß</strong>.<br />
Wie ich schon in meinem <a href="https://silence-magazin.de/back-to-the-roots-by-kirk-windstein/" target="_blank">Review </a>zur aktuellen Platte beschrieben habe, dass <strong>CROWBAR</strong> sämtliche Musikstile vereinen, wird auch genau das an diesem Abend wieder klar. Core-Fan, Heavy Metaller und Doomhead stehen eng zusammen und feiern einfach nur die Mucke frenetisch ab. Was mich etwas überrascht, ist, dass nur ein minimaler Teil der Setlist aus neuen Songs besteht. Aus diesen sticht aber vor allem <em>&#8222;Plasmic And Pure&#8220; </em>heraus. Auch die Ansage von diesem kann sich sehen lassen. <strong>Kirk</strong> widmete diesen Song seiner geliebten Frau <strong>Robin</strong>, die während des ganzen Abends fleißig am Merchstand verharrte und Bandshirts an den Mann/die Frau brachte. Übrigens steuerte sie die Lyrics zu 3 Songs der aktuellen Platte der US-amerikanischen Brechstangen bei.<br />
Die größte Überraschung des Gigs war leider das Ende. Mit <em>&#8222;Like Broken Glass</em><em>&#8222;</em> endet der Auftritt der 4 Hassbolzen auch schon wieder sehr abrupt. Lautstark wird eine Zugabe gefordert, doch die Band lässt sich nicht auf die kniehohe Stage zurücklocken. 1 bis 2 Songs hätten es dann schon gern noch sein dürfen. Trotzdem ein grundsolider Auftritt, der zeigt, dass man auch mit Anfang 50 noch nicht zu alt für den Metal ist!</p>
<p>So endet für mich mal wieder ein sehr unterhaltsamer Abend in der momentanen Hauptstadt der Doom-Konzerte. Mit einer Zugabe von <strong>CROWBAR</strong> wäre der Abend vollends gelungen gewesen, doch so bleibt ein leicht fader Beigeschmack. Hatten die Jungs keinen Bock mehr? Ging ihr Rückflug? War das Bier alle? Ich weiß es leider nicht!<br />
Nach dem Konzert gab es für mich noch ein kleines Absackerbierchen (und Schnäpschen) und dann gings ab ins megagemütliche 8-Bett-Hostelzimmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KONK Club <a href="http://www.konk-dresden.com/">online</a></p>
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		<title>Kaffee und Kuchen auf Sächsisch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2016 06:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum mittlerweile 6. Mal habe ich mich in diesem Jahr wieder zu einem meiner absoluten Lieblingsfestivals, dem In Flammen Open Air, in das sächsische Torgau verirrt. Wer auf kleine gemütliche Festivals steht, auf denen man völlig zwanglos den &#8211; seinen &#8211; Metalgöttern huldigt, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum mittlerweile 6. Mal habe ich mich in diesem Jahr wieder zu einem meiner absoluten Lieblingsfestivals, dem <strong>In Flammen Open Air</strong>, in das sächsische Torgau verirrt. Wer auf kleine gemütliche Festivals steht, auf denen man völlig zwanglos den &#8211; seinen &#8211; <strong>Metalgöttern</strong> huldigt, ist hier definitiv an der richtigen Adresse. Mit 45 € für 3 wundervolle Tage Open Air macht man hier absolut nichts verkehrt!</p>
<blockquote><p><strong>Donnerstag</strong></p></blockquote>
<p>Punkt 11 Uhr läutet es an der Tür. Dieses ungewohnte Verständnis von Zeit und Raum vom Kollegen El Zecho gibt mir irgendwie zu denken. Es ist weder sein übermäßiger Durst, noch ungewollte Schlaflosigkeit. Nein, der Junge hat absolut Bock auf das In Flammen Open Air. Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen 22°C machen wir uns also auf den Weg ins sächsische Torgau. Mit den angenehmen Temperaturen hatte man in den letzten Jahren nicht so viel Glück, lief man doch vor Hitze des Öfteren aus. Auf dem Zeltplatz angekommen, widmeten wir uns erstmal dem erbarmungslosen Kampf des Zeltaufbaus. Gerade der &#8222;Grande Charmeur&#8220; der Redaktion hatte ordentlich zu kämpfen, da er ein eher unerfahrener Camper ist und doch eher sein Auto als Schlafquartier bevorzugt. Nachdem die Koje bezogen wurde, stellten wir uns dann erstmal der zwischenmenschlichen Kontaktpflege, ehe das Festival um 19 Uhr für uns so richtig mit <strong>Wandar</strong> aus Halle/Saale startete. Mit ihrem wütenden Black Metal kamen sie auch richtig gut an und die Zeltbühne füllte sich zunehmend. Die größte Überraschung &#8211; und gleichzeitig Highlight &#8211; ereignete sich nach gut 35 Minuten Spielzeit, als zum Abschluss des Sets eine Coverversion des 80er-Hits <em>&#8222;Dancing With Tears In My Eyes&#8220;</em> von <strong>MIDGE URE</strong> dargeboten wurde.<br />
Weiter ging es mit <strong>MANTAR</strong> aus Hamburg. Die 2! Jungs, die mit ihrem neuen Album gerade richtig am durchstarten sind, prügeln vom ersten Ton an auf das prallgefüllte Zelt ein. Egal, ob mit<em> &#8222;Spit&#8220;</em>, <em>&#8222;Astral Kannibal&#8220;</em> oder <em>&#8222;Era Borealis&#8220;</em>&#8211; die Hasstiraden werden vom Publikum frenetisch gefeiert. Nach gut 40 Minuten ist die Gewaltorgie dann beendet und so manch Fan aus den ersten Reihen um den ein oder anderen blauen Fleck reicher.<br />
<strong>NIGHT DEMON </strong>haben dann die undankbare Aufgabe, während des EM-Halbfinales mit deutscher Beteiligung auf die Bühne zu treten. Das Zelt ist trotzdem noch ganz gut gefüllt und die 3 Kalifornier wissen mit ihrem klassischen Heavy Metal auch durchaus zu überzeugen. Besonders überrascht war ich vom durchgängig guten Sound in dem überdimensional großem Pavillon. Im letzten Jahr hatten die Tontechniker noch recht massive Probleme, einen ordentlichen Ton zu erzeugen.<br />
Abgeschlossen wurde der erste Abend durch eine kleine Feuershow des Künstlers <strong>Weltenbrand</strong>. Ich persönlich brauch eine solche Vorstellung auf Festivals eher nicht, da ich für die Musik dorthin fahre. Egal, dem Großteil der Zuschauer hat es gefallen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_4521" aria-describedby="caption-attachment-4521" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4521" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-1024x683.jpg" alt="MANTAR am abgehen" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-4521" class="wp-caption-text">MANTAR am abgehen</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Freitag</strong></p></blockquote>
<p>Nach einer &#8211; wie auf Festivals so üblich &#8211; viel zu kurzen Nacht, startete für uns der Tag mit den Berlinern <strong>MORBID PANZER</strong>. Mit ihrem Black/Thrash-Metal konnten mich die 5 Icken restlos überzeugen. Gerade die hohen Screams brachten reichlich Frische und Eigenständigkeit in ihre Darbietung.<br />
Das erste richtige Highlight des Tages stellten für mich die Leipziger von <strong>DIVISION SPEED</strong> dar. Nach der Veröffentlichung ihres hochgelobten Debütalbums durfte ich die Jungs bereits zum vierten Mal sehen und war &#8211; wie immer &#8211; total aus dem Häuschen. Auch auf dem In Flammen Open Air konnte mich die Truppe wieder komplett vom Hocker reißen. Songs wie <em>&#8222;Truppensturm&#8220;</em>, <em>&#8222;Panzerkommando&#8220;</em> oder der Rausschmeißer <em>&#8222;Division Speed Attack&#8220;</em> brachten die Meute zum ausrasten.<br />
Nach so einem heißen Auftritt benötigte ich erstmal eine kleine Abkühlung. Diese wurde vom Entenfang, einem kleinen Bach direkt neben dem Zeltplatz, geschaffen. Bei einem kühlen Bier im erfrischenden Wasser wurde über diverse Festivalanekdoten philosophiert. Auch eine kleine Algenschlacht durfte mal wieder nicht fehlen. Klarer Verlierer: El Zecho!<br />
Mit gedrosselter Geschwindigkeit ging es dann nicht nur für uns, sondern auch mit der Musik, weiter. <strong>GORILLA MONSOON</strong> standen bereit, um mit ihrem Sludge/Doom-Mix für ein bisschen Wüstenstimmung im grünen Grund vor der Bühne zu sorgen. Durch die Verspätung von <strong>IN THE WOODS</strong> spielten die Dresdner jetzt schon auf, weshalb ich die Hälfte des Auftritts verpasste. Die eine Hälfte, die ich aber noch sah, gefiel mir richtig gut und ich weiß jetzt schon, dass ich mir die andere Hälfte definitiv auf dem Stoned From The Underground geben werde.<br />
Nun aber zu <strong>IN THE WOODS</strong>. Die Musik gefiel mir eigentlich ganz gut, aber die Performance ließ schon stark zu wünschen übrig. Natürlich passt es zu dem Bandnamen, wenn man eine Stunde lang wie angewurzelt auf der Bühne stehen bleibt, aber ein bisschen mehr Action habe ich mir schon erhofft.<br />
Letzte Band des Abends: <strong>VENOM Inc. </strong>Was macht dieses &#8222;Inc.&#8220; hinter <strong>VENOM</strong> werden sich jetzt sicher einige fragen. <strong>VENOM Inc.</strong> besteht aus den beiden Gründungsvätern Abaddon und Mantas, sowie dem ehemaligen Sänger Demolition Man der Black Metal-Urgesteine. Gezockt wird von dem Dreigestirn ausschließlich Material der ersten 3 Alben, wobei für mich &#8222;Witching Hour&#8220; den absoluten Höhepunkt darstellt. Ein wirklich gelungener Abschluss des zweiten Abends, den wir danach noch mit dem ein oder anderen Kaltgetränk und reichlich Fachsimpelei beenden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_4522" aria-describedby="caption-attachment-4522" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4522" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-1024x683.jpg" alt="VENOM INC. " width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-4522" class="wp-caption-text">VENOM INC.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Samstag</strong></p></blockquote>
<p>Dritter und letzter Festivaltag! Für mich startet dieser vor der Zeltbühne, auf der sich <strong>J.T. RIPPER </strong>die Ehre geben. Die 3 Thrash/Speed-Metaller aus Chemnitz haben es auch voll raus und wissen, wie man die verkaterte Meute vor der Bühne auf seine Seite bringt. Auch hier muss ich sagen, dass der Tontechniker wieder ausgeschlafen und wohlgenährt zum Dienst erschienen ist.</p>
<h3><strong>Kaffee &amp; Kuchen</strong></h3>
<p>Nach dem ordentlichen Speed-Metal-Start in den Tag geht es nun mit einem Unikat weiter. <strong>Kaffee &amp; Kuchen</strong> stehen auf dem Programm. Wer denkt, dass es sich um eine Spaßkombo handelt, der irrt sich! Es gibt tatsächlich Bienenstich und schwarzes Gold! Und das ist nicht das Einzige, was das Festival so besonders macht. Es ist tatsächlich das einzige mir bekannte Festival, auf dem es keine strikte Trennung von Zelt- und Festivalgelände gibt. Sprich: jeder darf seine eigenen Getränke mit vor die Bühne nehmen.<br />
Nachdem man das ganze Wochenende schon verschiedene Sachen über die US-Amerikaner <strong>EAT THE TURNBUCKLE </strong>hören konnte, machte mir die Running Order einen Strich durch die Rechnung, da fast gleichzeitig <strong>DEAD LORD</strong> spielen sollten. Da gebe ich mir doch lieber die Schweden mit ihrem herrlichen Rock ´n´ Roll, als irgendwelche durchgeknallten Amis, die sich mit Pizzaschneidern die letzten Gehirnzellen weghobeln. Und meine Entscheidung stellte sich als richtig heraus. Vom ersten Ton an hatte mich die Truppe um den sympathischen Frontmann Hakim auf ihrer Seite. Bis zum abschließenden <em>&#8222;Hammer To The Heart&#8220;</em> hatte ich einen Haufen Spaß.<br />
Die nächsten Bands konnten mich nicht so wirklich überzeugen, weshalb ich mich den kulinarischen Köstlichkeiten und einem kurzen Wassergang (Anm. d. Red.: heißt das, in den Bach pinkeln?) hingab. Was die Nahrungsmittel angeht, so hat sich im Vergleich zum Vorjahr einiges getan. Mittlerweile kommt auch ein Nicht-Fleischfetischist hier voll auf seine Kosten.</p>
<p>Musikalisch ging es dann mit den australischen <strong>DESTRÖYER 666 </strong>weiter, die schon seit Jahren live eine absolute Macht sind. Und auch dieses Mal sollte keiner der rund 2000 Fans enttäuscht werden. Gespielt wurde hauptsächlich neues Material, was aber keinesfalls schlecht ist. Im Gegenteil, das neue Zeug kommt auf der Bühne genauso gut rüber wie auf Platte.<br />
Den krönenden Abschluss bildete für mich <strong>PRIMORDIAL</strong>. Die Iren sind echt so eine Truppe, an denen sich die Metalfraktion scheidet. Die Hälfte feiert die Band frenetisch ab, die andere Hälfte kann mit ihnen absolut nichts anfangen. Ich gehöre definitiv zu Erstgenannten, was sich auch nach diesem Auftritt nicht ändern wird. Vor allem der Rausschmeißer <em>&#8222;Empire Falls&#8220;</em> ist immer jeden Cent des Eintrittsgeldes wert, und wem dieser Song keine Gänsehaut auf den Körper zaubert, dem ist wahrscheinlich kaum noch zu helfen.<br />
<strong>BRUJERIA </strong>habe ich mir dann geschenkt, da mich die Müdigkeit überkam und ich mit der Musik eh nicht so viel anfangen kann.</p>
<p>Auch in diesem Jahr konnte Veranstalter Thomas wieder eine wahnsinnig gute Mischung an Bands für sein Festival anheuern, bei dem für jeden Genre-Liebhaber mindestens eine Band dabei war.<br />
Auch die wenigen Kleinigkeiten, die in den letzten Jahren noch nicht so gut liefen, wurden punktuell verbessert, wodurch sich das Festival für den Großteil zu einem wahren <em>Stammfestival</em> entwickelt.<br />
Nun heißt es wieder 362 Tage warten, bis wir alle wieder in Flammen stehen!</p>
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