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	<title>satanic Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>satanic Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>BESTIA ARCANA &#8211; im Sog der Finsternis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2017 09:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2017 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu und ich blicke zurück auf ein erlebnisreiches und auch in musikalischer Hinsicht durchaus spannendes Jahr. Das Black Metal Projekt BESTIA ARCANA von Saitenhexer Naas Alcameth beschreitet wie seine Hauptband NIGHTBRINGER okkulte Pfade voller ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>BESTIA ARCANA – &#8222;Holókauston&#8220;</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>16.06.2017<br />
<strong>Dauer: </strong>42 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Dark Descent Records<br />
<strong>Genre: </strong>Black Metal, Ambient</div></div></div>
<p>2017 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu und ich blicke zurück auf ein erlebnisreiches und auch in musikalischer Hinsicht durchaus spannendes Jahr. Das Black Metal Projekt <strong>BESTIA ARCANA</strong> von Saitenhexer <strong>Naas Alcameth</strong> beschreitet wie seine Hauptband <strong>NIGHTBRINGER</strong> okkulte Pfade voller Finsternis und Wahnwitz. Das hier rezensierte Zweitwerk <strong>&#8222;Holókauston&#8220;</strong> hatte ich dabei schon einige Zeit auf dem Schirm, schließlich war es lange angekündigt und von zahlreichen Releaseverzögerungen geplagt. Zack, so ging mir das gute Teil schlussendlich dann doch durch die Lappen, obwohl es schon im Sommer erschienen ist. Bis jetzt.</p>
<p>Thematisch und atmosphärisch passt dieses extrem finstere Werk aber sowieso besser in die kalte Jahreszeit. &#8222;Holókauston&#8220; hat zudem das Potenzial, die Temperatur schlagartig noch einige Grade <strong>runter zu kühlen</strong>. Hören wir einmal rein &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Höllenschlund öffnet sich</h3>
<p>Der Opener <em>&#8222;Hellmouth&#8220;</em> startet nach einem für Schwarzmetall typischen Glockenläuten unvermittelt mit extrem fiesen Gitarren und Blastbeats. So weit, so gut. Nach kurzer Zeit und&nbsp;der Gewöhnung&nbsp;an den extrem dichten Sound, der erst nach und nach die wirklichen <strong>Details</strong> der Kompositionen zum Vorschein kommen lässt, gesellen sich böse klingende Leadgitarren dazu. <strong>Naas</strong> keift, gurgelt und schmettert seine kryptischen Weisen. Dieser bandtypische Sound entfaltet sich meist in sehr schnellem Tempo, wobei Drummer <strong>Menthor</strong> (ebenfalls bei <strong>NIGHTBRINGER</strong> tätig, wie auch bei zahlreichen anderen namenhaften Okkult Black Metal-Bands) dieses hohe Tempo wunderbar unterstützt und die Blasts mit interessanten Akzenten ausstattet.</p>
<p>Im Mittelteil des Zehnminüters wird es noch beschwörender. Rhythmische Trommeln ersetzen die schneidenden Blasts. Gegen Ende wird nochmal Vollgas gegeben und<strong> BESTIA ARCANA</strong> klingen dabei unendlich fies. Dies mag auch&nbsp;größtenteils am hohen <strong>Kontrast</strong> zwischen klirrenden Leadgitarren und fetten, tiefergestimmten Rhythmusgitarren liegen.</p>
<blockquote><p><strong>Hier öffnet sich wahrhaftig das Tor zur Hölle!</strong></p></blockquote>
<p>In <em>&#8222;Obscurator&#8220;</em> geht es in ähnlicher Rezeptur weiter. Die Geschwindigkeit wird noch ein wenig erhöht und der Track prügelt sich die ersten Minuten konsequent durch die Tiefen des musikalischen Düsterreiches. Es wird dem Hörer kaum Ruhe gewährt und die <strong>Kakophonie</strong> breitet sich wie ein dunkler Schleier über mir aus. Eventuell auftretende Abnutzungserscheinungen werden meist gekonnt durch kleine Spielereien in der Instrumentalarbeit vermieden und auch der Gesang von <strong>Naas</strong> ist angenehm <strong>abwechslungsreich</strong> und wird sogar von Zeit zu Zeit elektronisch verfremdet. Auf Dauer folgt dies jedoch einem recht gleichförmigen Rezept. Instrumental weiß der Song dies jedoch geschickt abzumildern. So schafft er es, neben all der erdrückenden Schwere, in der zweiten Hälfte mit einem spektakulären Riff um die Ecke zu kommen. Das drosselt&nbsp;das Tempo insgesamt und stampft&nbsp;im Midtempo unaufhörlich weiter. <strong>Stark!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23611 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo.jpg" width="571" height="287" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo.jpg 571w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo-300x151.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo-555x278.jpg 555w" sizes="(max-width: 571px) 100vw, 571px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Keine Rast</h3>
<p>Song Nummer&nbsp;3<em> &#8222;Howling&#8220;</em> drosselt das Tempo geschickterweise komplett und zeigt auf, dass <strong>BESTIA ARCANA</strong> auch im Downtempo und&nbsp;mit rein atmosphärischen Stellen überzeugen. Die Gitarrendistortion weht einem Sturm gleich durch die Gehörgänge und monotone Rhythmen verstärken die <strong>Sogwirkung</strong> des Songs. Hier klingt der Sound nicht zuletzt durch die tief gestimmten Gitarren mehr nach Death/Doom als nach&nbsp;Black Metal. Zudem &#8222;versüßen&#8220; schräge Gitarrenspuren die höllische Komposition und erinnern mich streckenweise an <strong>CHARON</strong> (Sulphur Seraph) oder die Kultblackmetaller von <strong>KATHARSIS</strong>.</p>
<p><em>&#8222;Inquity&#8220;</em> beendet schließlich als vierter (überlanger) Song das Album und vereint genretypisch noch einmal alle bisher verwendeten Stilistiken. Beschwörende Rhythmik wechselt sich mit heftigsten Blastbeats ab und ein auf den ersten Blick chaotischer&nbsp;Zusammenwurf von&nbsp;Tönen nimmt langsam Form und Struktur an. Etwas schade finde ich, dass <em>&#8222;Inquity&#8220;</em>, neben der Zusammenführung einzelner&nbsp;Elemente aus den vorherigen Stücken, nichts wirklich <strong>Neues</strong> bietet. Alles bleibt auf einem sehr guten <strong>Niveau</strong>, nur fehlt irgendwie der letzte Schliff.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Asche und Verdammnis</h3>
<p>Was <strong>BESTIA ARCANA</strong> insgesamt mit &#8222;Holókauston&#8220; erschaffen haben, ist ein sehr starkes Stück bitterböser Metalmusik. Deutliche Paralellen zu <strong>NIGHTBRINGER</strong> sind nicht von der Hand zu weisen. Das betrifft nicht nur die Musik, sondern auch die optische Präsentation, die wieder einmal von einem eindrucksvollen Gemälde des mexikanischen Künstlers <strong>David Herrerias </strong>veredelt wird. Ich bin mir nur unsicher, welches aktuelle Werk der beiden Projekte das Intensivere ist. In Sachen Songwriting und Produktion nehmen sich&nbsp;beide Werke nicht viel. <strong>NIGHTBRINGER</strong> erleichtern dem Hörer meiner Meinung nach den <strong>Einstieg</strong> durch&nbsp;ihre herausstechenden Leadgitarren, wohingegen <strong>BESTIA ARCANA</strong> hintergründiger und&nbsp;atmosphärischer zu Werke gehen und auch ein wenig in benachbarte Genres schielen.</p>
<p>So bleibt unterm Strich ein weiteres starkes Album im Bereich des orthodoxen Black Metals für 2017. Lasst euch von der<strong> Finsternis</strong> empfangen und taucht ein in eines der bösesten Alben der Black Metal-Geschichte, wenn ihr euch traut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gkWEFgfXG3Y?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>BESTIA ARCANA</strong> online:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/bestiarcana">Facebook</a></p>
<p><a href="https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/hol-kauston">Bandcamp</a></p>
<p>Mehr Reviews zum Thema gibts <a href="https://silence-magazin.de/reviews/black-metal/">HIER</a>.</p>
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		<title>AJATTARA sind zurück – klassisch, finnisch, fies</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2017 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Album release]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AJATTARA&#160;–&#160;Lupaus Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017 Dauer:&#160;35:03 Label:&#160;Svart Records Stil: Black Metal AJATTARA blicken auf eine (bis auf eine kurze Unterbrechung) 20-jährige Bandgeschichte zurück. In den letzten sechs Jahren war es beunruhigend still um die Finnen. Nach dieser langen Durststrecke haben sie endlich ihr achtes ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AJATTARA&nbsp;</strong>–&nbsp;Lupaus<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017<br />
Dauer:&nbsp;35:03<br />
Label:&nbsp;Svart Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p><strong>AJATTARA</strong> blicken auf eine (bis auf eine kurze Unterbrechung) 20-jährige Bandgeschichte zurück. In den letzten sechs Jahren war es beunruhigend still um die Finnen. Nach dieser langen Durststrecke haben sie endlich ihr achtes Studioalbum herausgebracht und auf dem Wege keinesfalls ihre Rohheit verloren. Neuerdings präsentieren sich die Skandinavier sogar mit eigenem Youtube-Kanal inklusive zweier Videos zu diesem Album, die ich euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten möchte.</p>
<h4>Der Ersteindruck</h4>
<p>Ich höre nur Satanas, Satanas, Satanas. Wo sind wir denn gelandet? In Skandinavien?! Finnland! Ah, das erklärt einiges. Die Songtitel an sich sind schon recht vielversprechend und zeigen auch eine angenehm schwarzmetallische Klischeeerfüllung: &#8222;<em>Satanaan sinetti&#8220;</em> – Satans Siegel, &#8222;<em>Suru&#8220;</em> – Trauer, &#8222;<em>Ave Satana&#8220;</em> – erklärt sich wohl selbst,<em>&nbsp;&#8222;Uhrilahja&#8220;</em> – Opfer. Just to name a few. Etwas mehr als eine halbe Stunde feinster satanistischer Themenkreis. Was hier recht kurz erscheint, reicht der Kombo allerdings vollkommen, um diverse Spielarten, die dem Black Metal zu eigen sind, abzudecken. Ich möchte sogar behaupten, dass der Veröffentlichung eine längere Spieldauer geschadet hätte. Das Album ist ihrer eigenen Aussage nach „an ode to the deepest feelings of human suffering and loss“ – und ja, das ist es auch geworden. Auch wenn die Sprachbarriere das genaue Verständnis der Texte unmöglich macht, reicht mir die Musik vollkommen, um diese Gefühle nachempfinden zu können.</p>
<p>Liebevolles Ohrenschmeicheln bekommt ihr hier definitiv nicht. Zornig und verzweifelt fräsen sich die durchaus eingängigen Licks in die Gehörgänge. Ohrwurmpotenzial ist vorhanden. Das menschliche Gehirn freut sich über bekannte Muster – und die bekommst du bei <strong>AJATTARA</strong> zur Genüge!</p>
<h4>Genauer hingehört</h4>
<p>Ich fühle mich durch den doch sehr typisch schwarzmetallischen Einstieg ins Album positiv getriggert.<em>&nbsp;&#8222;Saatanan sinetti&#8220;</em>&nbsp;bietet einen energetischen Rutsch in die verzweifelten Gefilde. Präziser und gnadenloser Blastbeat trifft auf einfaches, einprägsames Riffing. Auffällig ist, dass der Sound klar, aber nicht überproduziert ist. Der Bass bringt mit seinem sehr aggressiv-knarzigen Eigenklang eine wunderbare Portion Rotzigkeit in die Chose. Mit Einsatz des Gesangs bin ich dann vollends dabei und reibe mir innerlich entzückt die Hände.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/x4spg6cRVTk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im weiteren Verlauf des Albums wird deutlich mehr auf getragene, mächtige und synthiegestütze Atmosphäre gesetzt. So wie auch bei &#8222;<em>Suru&#8220;</em> – der Song klingt sehr verdächtig nach den alten Alben, konkreter nach &#8222;Itse&#8220;, ihrem Debutalbum. Tragend, mächtig, rollend mit sehr gezieltem Gitarreneinsatz – kein Ton ist reines Gewichse um der Show Willen. Vor allem der Refrain mit seinem finnischsprachigen Cleangesang weiß mich zu begeistern.</p>
<p>Das erste Drittel des Albums klappert schon eine gute Menge an schnellen und auch getragenen Spielarten des Black Metal ab. Ich freue mich auf einen wilden Ritt durchs Album. Ganz so wild wird er nicht, denn alles weitere baut ebenfalls auf bekannten Mustern und Elementen auf. Ich möchte nicht sagen, dass die Platte dröge ist – keinesfalls. Die verschiedenen Spielarten werden konsequent durchexerziert. Wirklich neue Eindrücke und &#8222;oha!&#8220;-Momente gibt es allerdings nicht. Die Riffs und Melodien sind eingängig. Der Gesang angenehm brutal und verzweifelt, dass mir selbst bei unseren aktuellen Temperaturen das Blut in den Adern gefriert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tKqlWQfrHeE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich bin beileibe kein Fan von ausladendem Synthie-Einsatz. Über den einen oder anderen Effekt auf dem Album lässt sich auch durchaus streiten, aber ich muss den Musikern lassen, dass sie in Maßen und bewusst damit arbeiten. Die Songs haben in sich schöne Spannungsbögen, das Album in seiner Gesamtlänge schiebt und drückt insgesamt abwechselnd sowohl langsam tragend als auch hetzend schnell den Black Metal in feiner Manier durch die Boxen.</p>
<p><em>&#8222;Ave Satana&#8220;</em> besticht beispielsweise durch simples Riffing, das Aufgreifen stereotypischer Melodieverläufe und groovt richtig schön vor sich hin. Zwischendrin holen Blastbeats die maximale Evilness raus und meine Hand zückt unwillkürlich die invisible orange. Hach, so lob&#8216; ich mir das.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UDhc84RK3_4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Was bleibt</h4>
<p>Das Album ist in den vergangenen Wochen mehrfach in den verschiedensten Situationen rotiert und ließ mich jedes Mal sofort in die richtige Stimmung kommen. Dass &#8222;Lupaus&#8220; zum Dauerbrenner in meiner Sammlung wird, bezweifle ich sehr. Dafür fehlt mir die Abwechslung, die Innovation. Ich kann mir aber vorstellen, dass es sich in die (noch recht überschaubare) Auswahl der Black Metal-Alben einreiht, die ich in Momenten meines Aggressionsabbau zur Rate ziehe.</p>
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		<title>Verurteilte Welt &#8211; NIGHTBRINGER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 06:48:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NIGHTBRINGER – Terra Damnata Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017 Dauer: 52 Min. Label: Season of Mist Stil: Black Metal Die US-amerikanischen Schwarzheimer von NIGHTBRINGER stellten mit ihrem bisherigen Schaffen für mich ein eher zweischneidiges Schwert dar. So fand ich nie Zugang zu den älteren Werken, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/verurteilte-welt-nightbringer/">Verurteilte Welt &#8211; NIGHTBRINGER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NIGHTBRINGER</strong> – Terra Damnata<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017<br />
Dauer: 52 Min.<br />
Label: Season of Mist<br />
Stil: Black Metal</p>
<p><span id="more-15688"></span><br />
Die US-amerikanischen Schwarzheimer von <strong>NIGHTBRINGER</strong> stellten mit ihrem bisherigen Schaffen für mich ein eher zweischneidiges Schwert dar. So fand ich nie Zugang zu den älteren Werken, wie etwa &#8222;Apocalypse Sun&#8220;. Zu unstrukturiert und höhepunktslos erschien mir das Material. Dies änderte sich mit der 2013 erschienenen Split &#8222;Circumbulations of the Solar Inferno&#8220;, welche die Band zusammen mit den norwegischen Maniacs von <strong>DØDSENGEL </strong>veröffentlichte, und mündete ein Jahr später schließlich darin, dass ich mit der nächsten Langspielplatte &#8222;Ego Dominus Tuus&#8220; endlich vollends glücklich wurde. Was waren das für majestätische und zugleich bitterböse Perlen! Ein wenig wie <strong>EMPEROR</strong>s &#8222;In the Nightside Eclipse&#8220;, vom Härtegrad auf die Spitze getrieben, noch besessener dargebracht und soundtechnisch ins 21. Jahrhundert gehievt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Eine bewährte Formel</h3>
<p>3 Jahre danach schickt sich das neue Album &#8222;Terra Damnata&#8220; an, zum wiederholten Male satanische Finsternis und okkulte Gleichnisse all jenen aufzuzeigen, welche Willens sind, die heraufziehende Nacht gebührend willkommen zu heißen. Und lange gefackelt wird hier definitiv nicht. Der Opener <em>&#8222;As wolves amongst ruins&#8220;</em> startet nach einem kurzen Break und sinistrem Gekeife sofort mit erbarmungslosen Blasts und einer Soundwand, die einerseits von tremolohaften, sehr hohen Einzeltönen dominiert wird, im Hintergrund jedoch eine extreme Breite durch das unterstützende Sperrfeuer der anderen Instrumente auffährt.</p>
<p>Dies ist eine wohlbekannte Rezeptur, die <strong>NIGHTBRINGER</strong> schon seit jeher praktizieren und die sie angenehm vom &#8222;Allerwelts-Black-Metal&#8220; abhebt. Hinzu kommt, dass das Songmaterial mittlerweile nachvollziehbarer geworden ist und die Melodien zwingender präsentiert werden.&nbsp; Ebenjene bewährte Formel findet sein Paradebeispiel im nun folgenden <em>&#8222;Misrule&#8220;</em>, welches angeführt von einer unheiligen Melodie bis in die scheinbare Ewigkeit wütet. Drummer <strong>Menthor</strong> prügelt dermaßen schnell und die Sänger <strong>ar-Ra&#8217;d al-Iblis</strong> und <strong>Naas Alcameth</strong> schreien wahnsinniger als selbst die von Dämonen besessene <strong>Regan</strong> aus &#8222;Der Exorzist&#8220;. Ein wahrhaft infernalischer Sound.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15757" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n-300x228.jpg" width="500" height="379" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n-300x228.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n-750x569.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im Auge des Sturms</h3>
<p>Im weiteren Verlauf der Platte wird an dieser Rezeptur nur noch in Details geschraubt. Neben dem infernalischen Geknüppel finden auch ruhigere und langsamere Passagen ihren Weg in den Liedaufbau, wie etwa in <em>&#8222;The lamp of inverse light&#8220;</em>. Weiterhin halten auch sphärische Keyboards Einzug, mal hintergründig, mal dominanter wie in <em>&#8222;Of the Key and crossed bones&#8220;</em>. Mein persönliches Albumhighlight finde ich jedoch in <em>&#8222;Let silence be his sacred name&#8220;</em>.<em>&nbsp;</em>Und dies nicht nur wegen dem äußert schmeichelhaften Verweis auf unser &#8222;geheiligtes Magazin&#8220; (Diese Steilvorlage musste einfach sein).</p>
<p>Dramatische Klaviertöne eröffnen dieses Opus, bevor wiederum die Hölle auf den Hörer in Form einer erbarmungslosen Soundwand hereinbricht. Zusätzliche Synthies verstärken die Epik und bilden ein Wechselspiel zu den grimmigen Gitarrenläufen. Ein Element greift in das andere und erschafft ein großes Stück Musik. Nach diesem Opus erlaubt sich &#8222;Terra Damnata&#8220; dann jedoch eine kleine Verschnaufpause und kann erst mit dem abschließenden Track <em>&#8222;Serpent Sun&#8220;</em> wieder zu voller Stärke zurückfinden. Beschwörende Worte öffnen ein letztes Mal den Höllenschlund und belohnen den Hörer mit einer großartigen Leadgitarre, die stets zwischen Theatralik und Eindringlichkeit hin- und herschwappt. Besonders ab der Mitte des Songs wird der Grad der Intensität nochmals in die Höhe geschraubt und lässt mich mit den letzten verhallenden Tönen wahrhaft geplättet zurück. <strong>NIGHTBRINGER</strong> wissen genau, an welcher Stelle der Schlusspunkt zu setzen ist. Dadurch besitzt das Album, trotz einem leichten Durchhänger in der zweiten Albumhälfte, einen mehr oder weniger durchgehenden Spannungsbogen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der große Plan</h3>
<p>&#8222;Terra Damnata&#8220; stellt für mich eine großartige Bestätigung der Leistung dar, welche die Amerikaner schon mit ihrem Vorgängeralbum beweisen konnten. Ich war zuerst skeptisch, ob die Kombination aus gnadenloser Raserei und dem symphonischen Gesamtklang noch einmal aufgehen könnte. Und obwohl es dem Album in seiner Gesamtheit ein wenig an dem Abwechslungsreichtum seines Vorgängers fehlt, stellt der aktuelle Output eine weitere Machtdemonstration in Sachen rasendem Black Metal dar. Hier ist alles auf den Punkt gespielt und geht Hand in Hand. Der breite, fast schon verhallte Klang verstärkt das grimmige, wütende Spiel. Die okkulten Phrasen werden förmlich hinausgespien und das wieder einmal hervorragende Coverartwork von <strong>David Herrerias</strong> erschafft zudem eine wunderbar passende optische Untermalung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ZaalrhlvPAE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p class="album_name">&nbsp;</p>
<p class="album_name"><a href="https://nightbringer.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p class="album_name"><a href="https://www.facebook.com/NightbringerOfficial">Facebook</a></p>
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