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	<title>Schatzsuche Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 03 Nov 2019 20:50:07 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Schatzsuche Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Silence Schatzsuche #8 PRIMORDIAL &#8211; TO THE NAMELESS DEAD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 06:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Meisterwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Primordial]]></category>
		<category><![CDATA[Schatzsuche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aye &#038; Arrrrr!<br />
Wir haben mal wieder einen Schatz aus der Tiefsee geborgen!<br />
Aus dem Griff von Cthulhu entrissen und dir präsentiert: PRIMORDIAL! </p>
<p>Wir kommen aus dem Schwärmen nun kaum wieder raus und du solltest dringend daran teilhaben - reinlesen, reinhören, gefangen sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-schatzsuche-8-primordial-to-the-nameless-dead/">Silence Schatzsuche #8 PRIMORDIAL &#8211; TO THE NAMELESS DEAD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Manche Metal-Alben sind nicht wie andere. In einem riesigen, unübersichtlichen Haufen aus mediokren bis akzeptablen Werken kommt es manchmal vor, dass man auf die eine außergewöhnliche, leuchtende Perle stößt. Eine Kreation, die aus allen Perspektiven Perfektion ausstrahlt – und dabei oft von viel zu wenigen Menschen wahrgenommen wird. Kommt mit den Autoren des Silence-Magazins auf eine Suche nach der goldenen Nadel im stählernen Heuhaufen der Metal-Musik! Wir präsentieren euch hier unsere persönlichen Schätze – Alben, die für uns die einen unter Tausenden darstellen, und die wir mit euch, liebe Leser, gerne teilen möchten. Auf zur SILENCE-Schatzsuche!</em></p>
<p>Die Schatzsuche ist für mich eine verlockende Chance sich einfach mal über ein Album zu äußern das schon lange da war, bevor ich zum Silence stoßen konnte.</p>
<p>Da gibt es in der Zwischenzeit viele Alben, die ich sehr schätze und neu kennengelernt habe auf meinem Weg durch die Metal-Genre´s für die Struktur in der heimischen Plattensammlung. Aber es gibt Alben, die meinen musikalischen Horizont einfach entscheidend geprägt haben. Und die letzte Offenbarung ist auch das Album, dass ich hier in den Mittelpunkt rücken will:</p>
<p><strong>PRIMORDIAL</strong> &#8211; &#8222;To the nameless dead&#8220;</p>
<h3>Wie alles begann&#8230;</h3>
<p>Über das Album bin ich vor ca. 2 Jahren gestolpert, als ich neue Bands und Alben durchgehört habe. Denn ich hatte mir einen halbwegs strukturierten Plan gemacht, wie ich mich durch das riesige Metal-Universum hören wollte. Ich wollte mich weiterzubilden und nebenbei Alben finden die stellvertretend für die jeweilige Diskographie der Band als Vinyl ins Regal kommen sollten. Bei diesem Mammutprojekt stieß ich auf <strong>PRIMORDIAL</strong>, die mir zuvor überhaupt nichts sagten.</p>
<p>Ich machte &#8222;To the nameless dead&#8220; an und konnte nicht mehr damit aufhören es zu hören. Ich kann vorneweg nehmen: Ich habe bis heute nicht ein einziges anderes Lied von <strong>PRIMORDIAL</strong> gehört, einfach weil ich Angst habe es könnte nicht so großartig wie dieses Album sein! Klingt bescheuert, ist aber so!</p>
<p>Dieses Album war für mich der Einstieg in Genre´s die sich mir vorher völlig verschlossen hatten. Nur dadurch habe ich mich an Musik getraut, mit der ich vorher keinerlei Berührungspunkte hatte. Es war mein Einstieg in Richtungen wie unter anderem Black Metal und Doom, die ich heute sehr schätze!</p>
<h3>Das Schwärmen beginnt!</h3>
<p>Es verkörpert für mich das ultimative umsetzen von Kraft, Energie und Gefühlen in Musik. Emotionen wie Leid, Sehnsucht oder auch ein Anklagen hatte ich mir zuvor nie in der Musik bzw. in einer solchen Musikform vorstellen können.</p>
<p>Und es gibt auf dem Album Titel, die mir bei jedem einzelnen Hören eine Gänsehaut verursachen, weil es mich einerseits mitreißt, und andererseits weil ich es einfach so großartig empfinde!</p>
<p>Der sanfte, leise Anfang von <em>&#8222;Empire Falls&#8220;</em>, bis dann die Musik allumfassend einsetzt. Und kurz später folgt schon der erste Gänsehautmoment, wenn diese Stimme das erste Mal einsetzt. Kraftvoll, voller Emotion und Leidenschaft und dabei gleichzeitig so klagend, sehnsuchtsvoll, verzweifelt… eine Kombination die ich fast unmöglich zu beschreiben finde, aber die mich vom ersten Moment an begeistert. Wobei einem das wahrscheinlich entweder sehr gefällt – oder überhaupt nicht. Ich zeigte das Album damals völlig begeistert einem ebenfalls musikbegeisterten Freund, der mich fragte wie ich mir das freiwillig anhören kann. Hier kann man wahrscheinlich nur lieben oder völlig abgeneigt sein.</p>
<h3>Das perfekte Zusammenspiel von Stimme und Instrumenten</h3>
<p>Die Stimme macht einen großen Teil des Albums aus, trägt die Lieder, bietet den roten Faden der durch alle Titel geht und ist markant. Aber bei jedem Mal hören fallen mit weitere Feinheiten in der Musik drumherum auf. Den ohne diesen Rahmen, dieses Grundgerüst würde auch wieder der Gesang nicht funktionieren. Die Musik entwickelt eine Stimmung die mich anzieht, die mich fesselt, die mich nicht loslässt und dabei vollständig umgibt. Ein Klangteppich der so unglaublich vielseitig ist, ohne dabei zu verspielt zu sein oder die Grundstimmung zu verlieren. Ein perfektes Zusammenspiel der Instrumente, die sich perfekt ineinander fügen, ohne dabei aber miteinander zu verschmelzen. Und sie sind mächtig, imposant und energiereich. Aber dennoch sind sie nicht so vordergründig wie in vielen Black Metal Alben die ich seit dem gehört habe. In denen reißen mich die hämmernden Schlagzeuge und die alles niederwalzenden Gitarren vor sphärischen Gesamtmelodien einfach mit, werfen mich um, bereiten mich auf fieses Krächzen vor, das sich als Gesang einfügt. Hier aber sind die Instrumente eher wie der Rattenfänger von Hameln und locken mich von einem Lied in das nächste, nie zu offensichtlich aber immer mit genug Kraft um mich keine Sekunde aus ihren Fängen zu lassen.</p>
<h3><strong>Es wird einfach nie langweilig!</strong></h3>
<p>Und jetzt sitze ich wieder da, werde eben genau von diesen Klängen erneut geködert und freue mich einfach darüber, das es die Schatzsuche gibt und ich auch 12 Jahre nach dem Erscheinen und 3 Jahre nachdem ich es für mich entdeckt habe, über dieses wundervolle musikalische Machwerk schreiben kann. Und mit schreiben meine ich in diesem Fall schwärmen!</p>
<p>Etwas weiteres, was ich durch dieses Album realisiert habe ist, das es einfach am besten als Ganzes, als Komplettwerk am Stück wirkt. Dieses Album verliert seine Magie, wenn ein Einzelnes Lied in irgendeiner Playlist mit auftaucht, oder auch schon ein Stück weit, wenn es auf Shuffle irgendwo im Hintergrund dödelt. Diese Musik duldet kein Hintergrunddasein! Sie fordert sich den ganzen Raum, jedes Molekül und jeden Gedanken ein, der greifbar ist und hält diese so lange eingesperrt, bis der letzte Ton von <em>&#8222;No Nation on this Earth&#8220;</em> leise verklungen ist. Und dann, fordert es Dich auf, die Platte zu drehen und erneut alles um Dich zu vergessen!</p>
<h3>Fazit &#8211; Meilenstein!</h3>
<p>Für mich ist es ein Meilenstein – auf jeden Fall ein persönlicher – der mir musikalisch so viel erschlossen und geboten hat, wie es mir zuletzt mit 13-14 Jahren ging, als ich über die &#8222;richtige&#8220; Punk-Musik meines älteren Bruders stolperte. Oder 2-3 Jahre später als ich das erste Mal Oi! hörte. Diesen Augenblicke setzen sich fest und bleiben – und werden immer mit dieser Musik verbunden sein.</p>
<p>Aber auch abgesehen vom persönlichen Wert, empfinde ich dieses Album einfach als bis zum letzten Ton perfekt durchdacht und umgesetzt. Ich kann es nur empfehlen sich diese Auszeit vom Alltag zu nehmen und es sich&nbsp; ganz bewusst und unabgelenkt anzuhören!</p>
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		<title>SAVAGE CIRCUS &#8211; DREAMLAND MANOR [SILENCE-SCHATZSUCHE #7]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2019 09:38:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[Dreamland Manor]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Savior]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Carlsson]]></category>
		<category><![CDATA[Of Doom And Death]]></category>
		<category><![CDATA[Persuader]]></category>
		<category><![CDATA[Piet Sielck]]></category>
		<category><![CDATA[Savage Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Schatzsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Stauch]]></category>
		<category><![CDATA[Thomen Stauch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sonntag ist Schatzsuche!<br />
SAVAGE CIRCUS - sagt dir nix?!<br />
Das wollen wir ändern, denn es lohnt sich!<br />
Da treffen Stimmgewalt und Thrash Deluxe aufeinander.</p>
<p>Und das Beste: Offiziell ist die Band noch aktiv. Die Hoffnung stirbt zuletzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/savage-circus-schatzsuche/">SAVAGE CIRCUS &#8211; DREAMLAND MANOR [SILENCE-SCHATZSUCHE #7]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Manche Metal-Alben sind nicht wie andere. In einem riesigen, unübersichtlichen Haufen aus mediokren bis akzeptablen Werken kommt es manchmal vor, dass man auf die eine außergewöhnliche, leuchtende Perle stößt. Eine Kreation, die aus allen Perspektiven Perfektion ausstrahlt – und dabei oft von viel zu wenigen Menschen wahrgenommen wird. Kommt mit den Autoren des Silence-Magazins auf eine Suche nach der goldenen Nadel im stählernen Heuhaufen der Metal-Musik! Wir präsentieren euch hier unsere persönlichen Schätze – Alben, die für uns die einen unter Tausenden darstellen, und die wir mit euch, liebe Leser, gerne teilen möchten. Auf zur SILENCE-Schatzsuche!</em></p>
<hr>
<p><strong>SAVAGE CIRCUS</strong>? Alteingesessenen Fans der europäischen Power-Metal-Szene könnte bei dem Namen ein Glöckchen im Hinterkopf bimmeln. War das nicht die Band, in der Ex-<strong>BLIND</strong>&#8211;<strong>GUARDIAN</strong>-Drummer <strong>THOMEN STAUCH</strong> nach seinem Ausstieg bei ersteren gespielt hat?</p>
<p>Das ist richtig! Und heute möchte ich euch nahebringen, warum sich hinter dem trashigen Cover des 2005er-Debuts der Band bis heute eins meiner Lieblingsalben des Genres versteckt.</p>
<h2>Die Band</h2>
<p>Die Band war ursprünglich eine Zusammenarbeit zwischen eben jenem Schlagzeuger, <strong>IRON</strong>&#8211;<strong>SAVIOR</strong>-Frontmann <strong>PIET SIELCK</strong> und einigen anderen, zu der Zeit weniger bekannten Gestalten. Als Sänger hatte man sich <strong>JENS CARLSSON</strong> von <strong>PERSUADER</strong> (anhören, gute Band!) geangelt.</p>
<p>Das Resultat war ein sehr interessantes! Es beruht auf dem Konzept frühen <strong>GUARDIAN</strong>-Speed-Metals, nimmt dieses, und führt es mit nie dagewesener Härte aus. Es verbindet dies mit dem Power-Drive von Uptempo-<strong>SAVIOR</strong>-Songs und gibt letzterem somit ein neues Gewand aus melodiöser Verspieltheit und anspruchsvollem Songwriting.</p>
<h2>Anders ausgedrückt:</h2>
<p><strong>SAVAGE</strong> <strong>CIRCUS</strong> spielen mit Thrash-Elementen gewürzten Power/Speed Metal mit episch-majestätischen Refrains, reich geschmückt mit <strong>energetischen Gitarrenmelodien</strong> und -harmonien (und ein bisschen Keyboard zur Unterstützung). Die kraftvollen und variationsreichen Vocals arbeiten sich dazu lyrisch durch diverse Fantasy-Universen.</p>
<p><iframe title="Savage Circus - Evil Eyes" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/UwwvS4bx-mk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gerade auch <strong>der Sänger</strong> ist zu loben! An die Kraft, die dieser Mann in den Lungen hat (<a href="https://youtu.be/8ObB9avM6w4?t=97">Checkt das!</a>), kommt meiner Meinung nach kaum ein anderer Metal-Sänger heran. Zudem scheint seine Stimme perfekt dafür gemacht zu sein, mit <strong>SIELCKS</strong> Backing Vocals als Einheit zu fungieren. Dies kommt auf dem Album wunderbar zur Geltung, da beide oft in druckvoller, harmonischer Kombination zusammen erschallen. Sogar die schnulzige Ballade des Albums (<em>&#8222;</em><em>Beyond Reality&#8220;</em>) ist aufgrund dieser Umstände ein Genuss!</p>
<p>Die Songs selbst haben generell sehr abwechslungsreiche, <strong>interessante Strukturen</strong>. Es gibt kein Filler-Material, keine fantasielosen Heavy-Metal-Songs. Es herrscht konstante Abwechslung zwischen epischem Bombast und treibender Energie, jeder Song sticht auf seine Art aus der Setlist heraus – und dennoch ergibt sich ein rundes Gesamtwerk.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Man spürt bei &#8222;Dreamland Manor&#8220; wirklich, mit welcher Frische und Motivation dieses Projekt ins Leben gerufen wurde. Dem zweiten Werk &#8222;Of Doom And Death&#8220;, wenn auch ein gutes Album, fehlt dies ein bisschen. Hier war <strong>SIELCK</strong> allerdings (eigenen Aussagen nach) beim Songwriting sehr auf sich allein gestellt, und <strong>STAUCH</strong>, eine der ursprünglich treibenden Kräfte, schon nicht mehr Teil der Band.</p>
<p>Schade, dass <strong>SAVAGE CIRCUS</strong> seit ca. zehn Jahren nichts von sich haben hören lassen. Und das trotz angeblich immer noch aktivem Status. Auch die Möglichkeit, die Band live zu sehen, blieb mir, als Fan erster Stunde, bisher leider verwehrt – <strong>und so sitze ich hier und warte immer noch auf ihre Wiederkehr.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/savage-circus-schatzsuche/">SAVAGE CIRCUS &#8211; DREAMLAND MANOR [SILENCE-SCHATZSUCHE #7]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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