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	<title>schlager Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>schlager Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>FAUN &#8211; Warum bis zur 20 warten? 15 Jahre Jubiläum!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 09:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Best-Of-Alben gibt es ja wie Sand am Meer... oder Jongleure auf'm Mittelaltermarkt.<br />
Passend dazu: Faun haben ein Album herausgebracht! Was und wie sagt dir Sophia.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>FAUN &#8211; &#8222;XV Best Of &#8230;&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;16.02.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;2:04:00 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Electrola/Universal<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Folk</div></div></div>
<h3>Nach 15 Jahren nur noch Schlager?</h3>
<p><strong>FAUN</strong> ist wohl eine der Mittelalterbands schlechthin, zumindest für die Leute, die ihre alten Songs noch kennen. Heutzutage sieht man die Gruppe eher im Fernsehen, wo sie sich mit Schlagergrößen wie <strong>SANTIANO</strong> und <strong>ERIC FISH</strong> mit seinem <strong>BANNKREIS</strong> um die Werbeplätze streiten. Erstere haben auch mit &#8222;<em>Tanz mit mir</em>&#8220; ein Feature auf der Platte. Ebenfalls ist &#8222;<em>Buntes Volk</em>&#8220; mit <strong>Michael Rhein</strong> von <strong>IN EXTREMO</strong> auf dem Best of vertreten.</p>
<p>Ich hatte mir von der Deluxe-Edition zumindest eine schöne Zusammenfassung der Geschichte von den alten Zeiten bis zur Kommerzialisierung erhofft.&nbsp; Jaja, immer schön Bands haten, weil die erfolgreich werden. Nicht falsch verstehen, ich freu mich durchaus, dass <strong>FAUN</strong> mittlerweile bekannter sind. Aber wer sich diese Best Of &#8230; mal anhört, erkennt den deutlichen musikalischen Unterschied zwischen damals und heute. Und das <strong>FAUN</strong> ihre aktuellen Songs auch präferieren, bemerkt man daran, dass 16 der 26 Lieder von den letzten drei Alben sind &#8211; also alles, was seit &#8222;<strong>Von den Elben</strong>&#8220; erschien. Diese kam 2013 auf den Markt und zauberte den ersten altbackenen Fans ein Stirnrunzeln ins Gesicht.</p>
<h3>Eine Entwicklung, die vom Plattenlabel geprägt ist</h3>
<p>Die Lyrics sind weitaus einfacher geworden, zumal es kaum noch zum Einsatz von anderen Sprachen kommt, wie z.B. in &#8222;<em>Egil Saga</em>&#8222;, was auf altisländisch gesungen wurde oder &#8222;<em>Tinta</em>&#8220; (spanisch), welches leider als Live-Version auf die Scheibe kam. Leider deshalb, weil in dem Track die Band vorgestellt wird. Fand ich etwas Schade, da es den Titel immer etwas kaputt macht. Könnte aber auch daran liegen, dass ich generell kein großer Fan von Live-Versionen bin. Von den &#8222;alten&#8220; <strong>FAUN</strong> ist sonst auch nicht mehr viel zu merken, nur der Titel &#8222;<em>Odin</em>&#8222;mit <strong>Einar Selvik</strong> von <strong>WARDRUNA</strong> erinnert noch halbwegs an die einstige Atmosphäre. Melancholisch, nachdenklich und düster, mit einem tragenden Rhythmus. Ansonsten gibt es nur eine Reihung von Klischee-Worten, halbwegs sinnig zusammengewürfelt.</p>
<p>Das Best Of &#8230; konzentriert sich also vor allem auf auf die neueren Lieder von <strong>FAUN</strong>, wo die Melodien oft in Dauerschleife wiederholt werden. Erst letztlich versuchte die Band mit &#8222;<em>Hörst du die Trommeln</em>&#8220; den Einstieg in den <strong>ESC</strong>. Der Titel ist hier ebenfalls vertreten und befindet sich, wie die meisten neuen Songs, am Anfang des Albums. Wer sich eher auf die alten Songs freut, sollte aber schon mal vorspulen und die Bonus-CD einlegen.</p>
<p>Wer sich beim Video gucken wundert: <strong>Katja&nbsp;Moslehner</strong> hat im letzten Jahr die Band verlassen und wurde von&nbsp;<strong>Laura Fella</strong> ersetzt. Sie sang bereits live bei <strong>ELUVEITIE</strong>.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-J4AuEj4zHE?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Sabaton: Metal-Schlager zwischen Weltkriegsromantik und Besinnungslosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2016 09:51:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[kolummne]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
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		<category><![CDATA[sabaton]]></category>
		<category><![CDATA[schlager]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Noch ein Bier!“ &#8211; Sinnbild für den Stellenwert der Musik  im Leben eines durchschnittlichen Festivalgängers. Seit nunmehr einer ganzen Dekade geht ein Geist um in Europa (nicht nur da..), den man einfach nicht mehr los zu werden scheint. Die schwedische Band SABATON, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Noch ein Bier!“</strong> &#8211; Sinnbild für den Stellenwert der Musik  im Leben eines durchschnittlichen Festivalgängers.<br />
Seit nunmehr einer ganzen Dekade geht ein Geist um in Europa (nicht nur da..), den man einfach nicht mehr los zu werden scheint. Die schwedische Band <strong>SABATON</strong>, die einst antrat, um eine bereits völlig vergessene Episode in der Geschichte Europas wieder aufleben zu lassen: <strong>Den 2. Weltkrieg.</strong><br />
Zugegeben, es gab bereits die ein oder andere Band vor ihnen, die sich ab und an textlich oder stilistisch an der Aufarbeitung dieser düsteren Episode unserer Vergangenheit versuchten. Vorsichtig. Kritisch.</p>
<p>Aber es wurde Zeit, dass sich jemand diesem Thema in einer Form annimmt, die dem Zeitgeist der Gegenwart entspricht, einer Gesellschaft die selbstbewusst ruft: <em>„Potztausend, was haben die Jungens damals tapfer gekämpft! Alle, sogar die Polen! Hossa, ein Glas darauf!“</em></p>
<p>Gut, zugegeben. Nicht immer war es der heitere Mitschunkel-<strong>Wolle-Petry-</strong>Best-Of-Party-Remix alá <em>„Das ist Wahnsinn, warum schickt ihr mich jetzt nach Auschwitz? AuschwitzAuschwitzAuschwitz.“</em><br />
Nein, sie schlugen in Liedern wie „<strong>Angels Calling</strong>“ und „<strong>Carolus Rex</strong>“ immer wieder nachdenkliche Töne an. In einem Lied pro Album. Und das ist auch wichtig. Ihr wisst ja, über Genozide macht man keine Witze.<br />
Mit den Jahren und der wachsenden Bedeutung ihrer Band (und einem fast vollständigen Austausch der Stammbesetzung) wurde ihre Musik auch immer lebenslustiger und freundlicher. Selten sieht man sie auf der Bühne nicht lachen. Warum auch, schließlich arbeiten sie gerade die Geschichte auf!</p>
<p>Und wer sie heute live erleben darf, kann sich davon überzeugen, wie viel Freude es bereitet, zu Liedern wie „<strong>Ghost Division</strong>“, einem Lob-Lied auf Rommels Blitzkrieg in Frankreich, ekstatisch mit der Birne zu wackeln.<br />
Glücklicherweise besingen sie im nächsten Lied, wie heldenhaft die polnischen Truppen dem deutschen Vormarsch standhielten (in Bunkern, ein paar Tage. Bevor sie sich ergaben und man die gesamte Offiziersriege massakrierte), sodass sich am Ende alle in den Armen liegen können und sich gegenseitig in bierseeliger Übereinstimmung zusichern, dass ihr Land damals sehr tapfer und ehrenhaft gekämpft hätte.<br />
(Außer die Franzosen. Über deren Kampfesmut gibt es laut Kenntnisstand des Autors immer noch kein Sabaton-Lied. Vermutlich touren Sabaton ungern in Frankreich. Seit sie weltweit erfolgreich sind gibt es nämlich sogar eine Hymne auf eine Brasilianische Kompanie. Die hat 1943 in Italien zwar nichts besonderes bewirkt, aber in Brasilien freut man sich bestimmt darüber.)</p>
<p>Man könnte natürlich in geschichtsphilosophische Betrachtungen versinken oder aber man ergibt sich kurz der lauten Musik, um sich dann zwischen den Liedern einer exzellenten Slapstick-Einlage zu widmen.<br />
Der Höhepunkt der Gedenkfeier ist jedoch mittlerweile die rituelle Opferzeremonie. Ein wild schreiender Mob fordert Joakim Broden dazu auf, ein Bier zu trinken. Und dann „<em>noch ein Bier.</em>“<br />
So lang, bis selbst der Band auffällt, dass sie eigentlich lieber spielen sollten, als nur zu trinken. Warum denn eigentlich? Sabaton spielen doch sowieso <strong>auf jedem 2. Festival.</strong> Schließlich gibt es mittlerweile ja fast keine ernstzunehmenden Headliner mehr &#8211; man braucht also Alternativen.<br />
Und Sabaton bieten genau das an, was ein Veranstalter sucht: <strong>Unkomplizierte Musik, die jeder Fan ertragen kann</strong>, seichtes Entertainment auf der Bühne, damit sich der Fan auch nicht während der ganzen unaufgeregten Musik langweilt &#8211; und schließlich ein Thema, bei dem jeder mitreden zu können denkt. Und da die Songs alle irgendwie ähnlich klingen, fällt es auch gar nicht auf, wenn das Lieblingslied mal nicht dabei ist. Und Vergangenheitsbewältigung gibt es bei einem kühlen Bier gleich noch obenauf.<br />
<em>Da sag ich doch glatt: Prost.</em></p>
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