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	<title>Schlecht Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Schlecht Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SUICIDE FOREST &#8211; Mir geht es ja so schlecht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2017 09:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUICIDE FOREST &#8211; Descend Into Despair Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 48:05 Min. Label: Folkvangr Records Stil: DSBM Hurra! Ich habe wieder in die Scheiße gegriffen! Wenn ich gewusst hätte, was mich bei der &#8222;neuen&#8220; CD von SUICIDE FOREST erwartet, dann würde dieses Stück ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUICIDE FOREST </strong>&#8211; Descend Into Despair<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 48:05 Min.<br />
Label: Folkvangr Records<br />
Stil: DSBM<span id="more-20786"></span></p>
<p>Hurra! Ich habe wieder in die Scheiße gegriffen! Wenn ich gewusst hätte, was mich bei der &#8222;neuen&#8220; CD von <strong>SUICIDE FOREST</strong> erwartet, dann würde dieses Stück Rohstoffverschwendung noch heute ungespielt in irgendeinem Bunker verschimmeln. <strong>SUICIDE FOREST</strong> haben nämlich 2016 beschlossen, sich ins Leben (haha!) zu rufen und werkeln seitdem fleißig an neuen Foltermethoden, die sie dann unter der Menschheit verteilen können. Bei &#8222;Descend Into Despair&#8220; handelt es sich eigentlich um eine Compilation aus den ersten beiden EPs, die bis jetzt an mir vorbei gegangen sind.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20790" aria-describedby="caption-attachment-20790" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-20790 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/19989555_828163167340643_7015527108110362605_n-300x169.jpg" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/19989555_828163167340643_7015527108110362605_n-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/19989555_828163167340643_7015527108110362605_n.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20790" class="wp-caption-text">Auch live verfügbar: <strong>SUICIDE FOREST</strong></figcaption></figure>
<p>Erweckt das Intro noch durch seine schummrigen Effekte mein Interesse, so ändert sich dies schlagartig mit dem Beginn von <em>&#8222;The Embrace Of Solitude&#8220;. </em>Statt hochkarätiger Trauerstunde lässt das Stück den Hörer eher durch seine mittelmäßige Tonqualität und den Dienst von <strong>Angelo Sasso</strong> leiden. Allein die ersten Töne auf der Gitarre klingen wie von <strong>XASTHUR</strong> geklaut. Dazu rumpelt und humpelt der Drumcomputer wie ein Pirat nach seiner Amputation beider Beine mit hölzerner Akustik. Lediglich die Gesangsleistung ist passabel, aber wenn Alleinkämpfer <strong>Kruger</strong> anfängt zu jaulen, wird es nur peinlich.</p>
<h4>Der Zug ist für SUICIDE FOREST abgefahren</h4>
<p>Alles an dieser Scheibe klingt dermaßen nach 2007. Da tauchen, wie erwartet, Klavier und Keyboards als altbekanntes Stilmittel natürlich irgendwann auf (<em>&#8222;This Silence&#8220;</em>), aber verkommen zu langweiligem Beiwerk, das mit der Belegung von nur 1 (EINS) Taste abgespeist wird. Am schlimmsten sind dabei die abrupten Taktwechsel, die nahezu ohne Übergänge lieblos aneinander geklatscht werden. Das raubt jegliche Agilität.</p>
<p><em>&#8222;Not For A Lack Of Trying&#8230;&#8220;</em> hingegen lässt zwischen dem unnötigen Geklöppel dann doch kurz aufhorchen. Wenigstens kommt hier ein wenig Stimmung zwischen den Songs auf, obgleich das Stück nicht herausragend ist. <em>&#8222;Woods Of Indifference&#8220;</em> stapft dafür im typsich langsamen DSBM-Tempo. Doch die &#8222;Snare&#8220; matscht kraft- und ziellos umher und die Gitarren bieten alles andere als fesselnden Stoff. Und selbstverständlich ändert sich auch in den letzten beiden Songs nichts daran. Die Einsätze von Doublebass und Keyboards sollen wohl &#8222;spooky&#8220; und &#8222;eerie&#8220;sein, aber ihr könnt euch ja denken, wie das Resultat klingt.</p>
<h4>Zusammenfassung</h4>
<p>Irgendwie sind nahezu 80% der Ein-Mann-Projekte im Depressive Black Metal dazu verdammt, nur uninspirierten Mist in die Welt zu pusten. Es ist ja löblich, wenn man als Einfluss die großartigen <strong>THY LIGHT</strong> und <strong>MAKE A CHANGE&#8230;KILL YOURSELF</strong> nennt, aber so ein Level an Schmerz und Verzweiflung wird auf &#8222;Descend Into Despair&#8220; keinesfalls erreicht. Vielleicht sollte die &#8222;Band&#8220; sich Verstärkung an den Instrumenten suchen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dKngdF14yss">HIER</a> auf eigene Gefahr der Ödnis lauschen.</p>
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		<title>Ich hasse Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 05:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Keine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AS WE FUCKED &#8211; Rimjob Veröffentlichungsdatum: 05.06.2016 Dauer: 36:00 Label: &#8211; Eigentlich wollte ich heute ein angenehmes Review zu dem neuen ersten Album von AS WE FUCKED schreiben. Denn dieses heißt „Rimjob“ und sah doch recht ansprechend aus. Und kleine Undergroundbands haben ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AS WE FUCKED</strong> &#8211; Rimjob<br />
Veröffentlichungsdatum: 05.06.2016<br />
Dauer: 36:00<br />
Label: &#8211;</p>
<p>Eigentlich wollte ich heute ein angenehmes Review zu dem neuen ersten Album von <strong>AS WE FUCKED</strong> schreiben. Denn dieses heißt „Rimjob“ und sah doch recht ansprechend aus. Und kleine Undergroundbands haben es genauso verdient gehört zu werden wie alle anderen auch.<br />
Leider ist mir das mit dem schönen Review nicht gelungen! Und warum? Das ist eigentlich relativ einfach: das nun Folgende hat mir so in der Seele wehgetan, dass ich mir innig gewünscht habe, es möge den Wert MINUS 7 in unserem ausgeklügelten Bewertungssystem geben!</p>
<p>Es ist ja sehr schön, wenn sich überall Bands gründen um der gemeinsamen Leidenschaft zu frönen! Die Liebe zum Metal ist überall stark! Also warum nicht einfach selbst eine Band aus dem Boden stampfen, frei nach dem Motto: „Kannst du spielen? Nein? Ich auch nicht! Dann wollen wir mal anfangen!“. Es geht doch nichts über einen starken Willen. Da muss man auch mal Abstriche machen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4035" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n-300x300.jpg" alt="13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Manchen fällt es in den Schoß, andere müssen jahrelang üben. Aber wenn man das nicht tut, dann wird das auch mit der Musik nix. Und wenn man ein Riff nicht spielen kann, dann hilft es auch nicht, es noch viel schneller spielen zu wollen. Quasi: „Je schneller und lauter es wird, umso weniger werden die Leute merken, dass ich das Riff nicht beherrsche“. Die Leute merken es leider doch! Vielleicht nicht live, aber spätestens auf der CD. Da drängt sich natürlich sofort die Frage auf, warum der „Künstler“, der „Musiker“ es nicht selbst merkt?!?! Auch das Zusammenfügen von irgendwelchen Tönen zu einem Riffwirrwarr hilft nicht. Eigentlich hilft da gar nichts, außer sich nochmal auf den Arsch zu setzen und zu üben. Und zwar lange!</p>
<p>Zum Glück gibt es ja noch den Gesang. Wobei hier das Wort „Gesang“ irgendwie auch falsch gewählt ist. Denn auch nach dem Einhalten von ALLEN Toleranzwerten muss hier gesagt werden: Schluss! Aus! Aufhören! Das tut doch weh. Selbst in diesem Genre. Die Texte werden hingerotzt, als würde es dem „Sänger“ wehtun, die Wörter zu sagen. Die Schreistellen kann man sicherlich noch vor irgendwelchen Hardcore Underground Blackmetallern rechtfertigen, aber wenn es ins cleane geht, werden auch die ganz schnell Reißaus nehmen. Geht einfach nicht anders. Da würde wahrscheinlich auch Autotune an seine natürlichen Grenzen stoßen. Nur dass niemand &#8211; der bei Verstand ist &#8211; auf die Idee kommen würde, hier noch das Autotune anzuwerfen. NEU EINSINGEN ist die einzige Handlungsoption (Ich persönlich würde es ja einfach meinen Mitmenschen zuliebe ganz lassen)!</p>
<blockquote><p>Wo ist das verdammte Metronom, wenn man es einmal braucht?!</p></blockquote>
<p>Immerhin holpert das Schlagzeug nicht überall. Im Vergleich zum Gesang ist es sogar unheimlich genau und perfekt eingespielt. Eine Klanggewalt, die ihresgleichen bei den Göttern sucht! Witzig, was so ein Maßstabswechsel alles bewirken kann. Achso, Klang: habt ihr schon mal Musik mit dem Handy aufgenommen? So klingt es natürlich nicht, aber auch nicht viel besser.</p>
<p>Ich weiß gar nicht, was ich dazu noch sagen soll. Es tut mir auch irgendwie leid. Ich weiß sehr gut, wie viel Arbeit man in ein Album steckt. Oder sagen wir es anders: ich weiß wie viel Arbeit man reinstecken SOLLTE.</p>
<p>Positiv ist zu erwähnen, dass die Band auf jeden Fall noch sehr viel Potenzial hat! Und es heißt ja auch so schön, dass man ein hohes Haus mit einem starken Fundament ausstatten soll. Das Fundament ist zwar alles andere als stark, dafür der Keller tief. Sehr tief. Es kann also nur besser werden (alles andere will ich nicht akzeptieren).</p>
<p>Das wirklich einzig Gute ist, dass die Platte nur 36 Minuten geht. Denn nach 5 Minuten ist der Drang aus dem Fenster zu springen, sich zu erschießen, oder sich von einem Löwen zerfleischen zu lassen bereits so groß, dass jede weitere Minute völlig fahrlässig gewesen wäre. Danke Leute, ich lebe noch (auch wenn es echt knapp war).</p>
<p>Hier würde jetzt der Teil kommen, wo ich euch sage, dass ihr euch selbst ein Ohr machen sollt. Und wenn ihr auf Schmerzen steht, dann hört euch die neue Platte von <a href="https://www.facebook.com/awfmetal/"><strong>AS WE FUCKED</strong></a> an. Allen anderen kann ich nur raten, lasst die Finger davon. Jetzt aber Schluss damit! Fertig aus!</p>
<p>Es stellen sich mir nun folgende Fragen: War ich zu hart? Seht ihr das anders? Hatte ich vielleicht einfach einen schlechten Tag (jetzt auf jeden Fall) und sowieso gar keine Ahnung von richtiger Musik?<br />
Um es wieder gut zu machen, möchte ich jemandem &#8211; der die Band mag &#8211; mein Exemplar schenken. Auf das auch er leiden möge! Meldet euch einfach.</p>
<hr />
<p>Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Band, meinem Untermieter, meinem Mitbewohner, meinen Ohren und meinem CD-Player entschuldigen. <strong>Entschuldigung</strong>!</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xsDbxxnVQLw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ich-hasse-musik/">Ich hasse Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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