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	<title>Screams Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Screams Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ALAZKA &#8211; Warum Barney Stinson irrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 07:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ALAZKA &#8211; Phoenix Veröffentlichungsdatum: 01.09.2017 Dauer: 41:12 Min. Label: Arising Empire Stil: Melodic Hardcore/Post-Hardcore ALAZKA wer? Falls ihr diesen Namen noch nie gehört habt: Früher hieß die Band BURNING DOWN ALASKA und wirbelte mit ihrem Debütalbum &#8222;Values &#38; Virtues&#8220; 2015 einigen Staub ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ALAZKA</strong> &#8211; Phoenix<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.09.2017<br />
Dauer: 41:12 Min.<br />
Label: Arising Empire<br />
Stil: Melodic Hardcore/Post-Hardcore</p>
<p><strong>ALAZKA</strong> wer? Falls ihr diesen Namen noch nie gehört habt: Früher hieß die Band <strong>BURNING DOWN ALASKA</strong> und wirbelte mit ihrem <strong>Debütalbum &#8222;Values &amp; Virtues&#8220;</strong> 2015 einigen Staub in der Core-Szene auf. Oh Entschuldigung, das war ja offiziell eine EP, kein Album! Wobei ich da bei neun Songs inkl. Intro etwas anderer Meinung bin, aber sei&#8217;s drum. Nach einer <strong>Namensänderung</strong> (der ich einige Zeilen extra gewidmet habe) und der <strong>Verpflichtung eines zusätzlichen Sängers</strong> haben die Jungs aus Recklinghausen nun ihr &#8211; nach eigenem Duktus &#8211; erstes Album &#8222;Phoenix&#8220; vorgelegt. Einiges neu also im Hause <strong>ALAZKA</strong>. Aber ist neu wirklich immer besser? Kann <strong>Barney Stinson</strong> irren?</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/NpnG044XzIo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>KLARGESANG? NA KLAR!</h3>
<p>Nach dem stimmungsvollen Intro <em>&#8222;Echoes&#8220;</em> legt <strong>Kassim Auale</strong>, der <strong>neue Mann am Mikro</strong>, in <em>&#8222;Ghost&#8220;</em> direkt los. Mit gefühlvoll gehauchtem <strong>Klargesang</strong>. Und schon wird man als Fan auf die Probe gestellt. Mir persönlich gefiel auf &#8222;Values &amp; Virtues&#8220; die <strong>Abwesenheit von cleanen Vocals</strong>, denn die Refrains von z.B.&nbsp;<em>&#8222;Saviour&#8220;</em> oder <em>&#8222;Clockwork&#8220;</em> erlangten gerade durch <strong>Tobias Rische</strong>s grandiosen Schreigesang eine <strong>hohe emotionale Intensität</strong>. Nun jedoch beraubt sich die Band, wie ich finde, eines ihrer Alleinstellungsmerkmale. Aber gut. Dann eben mit Klargesang. Wie so viele andere auch. Natürlich kann&nbsp;<strong>Kassim Auale</strong>&nbsp;gut singen. Gebraucht hätten ihn <strong>ALAZKA</strong>&nbsp;aber nicht.&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1GczY8fsAsk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Musikalisch beschreitet die Band hingegen &#8211; glücklicherweise &#8211; keine neuen Wege. So entlocken die Gitarristen <strong>Dario Sanchez</strong> und <strong>Marvin Bruckwilder</strong>&nbsp;ihren Instrumenten erneut <strong>zahlreiche fantastische Melodien</strong>, die sich unweigerlich im Ohr festsetzen. Dadurch entstehen in den durchweg sehr Midtempo-lastigen Songs kaum Längen. Doch auch <strong>ohne klassische Wall-of-Death- oder Circlepit-Parts</strong> strotzen die zwölf Stücke auf &#8222;Phoenix&#8220;&nbsp;(inkl. zweier Instrumentals) vor Energie. So könnten z.B.&nbsp;<em>&#8222;The Witness&#8220; </em>oder<em> &#8222;Hearts Of Gold&#8220;&nbsp;</em>teilweise auch von <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> stammen. Besagtes <em>&#8222;Hearts Of Gold&#8220;</em>&nbsp;sowie das schon 2016 veröffentlichte&nbsp;<em>&#8222;Blossom&#8220;</em> kommen den Songs auf &#8222;Values &amp; Virtues&#8220; insgesamt wohl am nächsten. Vielleicht gefallen sie mir deswegen auch am besten.</p>
<h3>DER NEUE LEBENSABSCHNITTSBANDNAME</h3>
<p>Wenn sich bis auf den Gesang gar nicht so viel geändert hat, <strong>warum dann eigentlich die Namensänderung?</strong> Die Band existiert seit gerade einmal fünf Jahren, doch habe man in dieser Zeit schon so viel erlebt und sei so sehr gereift, dass man sich mit dem alten Namen einfach <strong>nicht mehr vollständig identifizieren könne</strong>. So die Begründung der Band. (<a href="https://www.facebook.com/alazkaofficial/videos/1360132914072384/" target="_blank" rel="noopener">Hier der Originalbeitrag auf Facebook</a>) Mir persönlich gefiel der Klang und die Bedeutung von <strong>BURNING DOWN ALASKA</strong> um einiges besser. Und ist <strong>ein &#8222;Z&#8220; statt eines &#8222;S&#8220;</strong> im Bandnamen wirklich so reif, Jungz?</p>
<p>Klar entwickeln wir uns alle weiter, so ist das Leben. Klar haben schon viele Bands, besonders in der Frühphase, ihren Namen geändert &#8211; meist zum Besseren hin. Klar dürfen das auch <strong>ALAZKA </strong>(wenngleich fünf Jahre für mich nicht mehr als &#8222;Frühphase&#8220; zählen).&nbsp;Doch das<strong> große Buhei</strong> drum herum, das <strong>dramatische Facebook-Video</strong> und das <a href="http://www.impericon-mag.com/de/12229-12229/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Geschwafel von der eigenen Reifung</strong></a> hätten sie sich sparen können. Achja, wie wird die Band dann wohl 2022 heißen? Nur noch <strong>Z</strong>? Doch genug der Polemik, schließlich steht die Musik im Mittelpunkt. Und die gefällt mir auch auf &#8222;Phoenix&#8220; richtig gut. <strong>Neu ist also, in diesem Falle zumindest teilweise, so gut wie alt.</strong></p>
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		<title>Geisterhaus aus Pappmaché &#8211; CONJONCTIVE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CONJONCTIVE &#8211; In The Mouth Of The Devil Veröffentlichungsdatum: 10.03.2017 Dauer: 38:32 Min. Label: Tenacity Music Stil:&#160;Blackened Deathcore (Eigenbezeichnung&#8230;) Nyon, das beschauliche Städtchen am Genfersee,&#160;spielt nicht nur im europäischen Fußball-Kosmos eine große Rolle, sondern beherbergt mit CONJONCTIVE auch eine der hoffnungsvollsten Deathcore-Bands ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CONJONCTIVE</strong> &#8211; In The Mouth Of The Devil<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.03.2017<br />
Dauer: 38:32 Min.<br />
Label: Tenacity Music<br />
Stil:&nbsp;Blackened Deathcore (Eigenbezeichnung&#8230;)<span id="more-15107"></span></p>
<p>Nyon, das beschauliche Städtchen am Genfersee,&nbsp;spielt nicht nur im europäischen Fußball-Kosmos eine große Rolle, sondern beherbergt mit <strong>CONJONCTIVE</strong> auch eine der hoffnungsvollsten Deathcore-Bands der Schweiz. Die Jungs und das Mädel ließen sich zwar einige Jährchen Zeit mit dem Debütalbum &#8222;Until The Whole World Dies&#8220;, doch dafür schlug dieses umso härter ein: 2014 gewann&nbsp;die Band&nbsp;mit der Single <em>&#8222;Somnambulant Cannibal&#8220;</em> <strong>bei der Schweizer Musikmesse m4music die Auszeichnungen für das &#8222;Demo des Jahres&#8220; und den &#8222;Vielversprechendsten Schweizer Rock Song&#8220;</strong>. Mit einer Deathcore-Nummer, ganz genau!</p>
<p>Nun folgt mit &#8222;In The Mouth Of The Devil&#8220; der zweite Album-Streich. Das&nbsp;Cover von <strong>Colin Marks</strong> (Rain Song Design)&nbsp;zieht mich direkt in seinen Bann, böse Erinnerungen an &#8222;American Horror Story&#8220; werden wach. <em>&#8222;Purgatory&#8220;</em>&nbsp;eröffnet die Platte mit mächtigen Streichern und atmosphärischem Anklang an&nbsp;<strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>. Als die Spieluhr&nbsp;leise zu klimpern beginnt, wirkt das im thematischen Kontext von Geisterhäusern und Besessenheit allerdings etwas klischeebeladen. Schließlich chuggen die Gitarren ein &#8222;Welcome to&nbsp;Deathcore City!&#8220; durch die verlassenen Flure des Anwesens. Für den Anfang schon mal ganz gut!</p>
<h3>MIT CONJONCTIVE IM KELLER</h3>
<p>Ein Markenzeichen von&nbsp;<strong>CONJONCTIVE</strong>&nbsp;stellt die Verwendung männlicher und weiblicher Screams und Growls dar. Das finde ich an sich schon mal sehr spannend.&nbsp;Sängerin <strong>Sonia Kaya</strong>&nbsp;reicht stimmlich jedoch leider nicht&nbsp;an das hohe Niveau heran, das beispielsweise <strong>Simone Pluijmers</strong>&nbsp;seinerzeit bei <strong>CEREBRAL BORE</strong>&nbsp;etablieren konnte. Die Schweizerin klingt&nbsp;einfach zu bemüht nach&nbsp;fieser Blair Witch&nbsp;aus dem Keller, die tote Babys an der Wäscheleine aufhängt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LLdhRjoEZdQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ihr männlicher Kollege&nbsp;<strong>Randy Schaller</strong> läuft ihr in dieser Hinsicht eindeutig den Rang ab. Im Video zu <em>&#8222;Down Into The Abyss&#8220;</em> geben jedoch beide keine gute Figur ab. Ernsthaft, gebt den Sängern Mikros in die Hand! Die Musiker spielen ja auch nicht auf Luft-Instrumenten. Und so sieht das einfach ultra albern aus. Aber ich schweife ab &#8230;&nbsp;</p>
<h3>MIT BLASTBEAT-POWER AUF AUSGETRETENEN PFADEN</h3>
<p>Musikalisch haut das alles in allem schon gut rein. Besonders der Schlagzeuger ballert immer wieder Blastbeats und Doublebass-Läufe raus, dass es nur so raucht. Darüber hinaus lässt &#8222;In The Mouth Of The Devil&#8220;&nbsp;allerdings Abwechslung und Eingängigkeit vermissen. Die Gitarren-Fraktion liefert massig&nbsp;genretypisches Chugging und Breakdowns, wobei&nbsp;einige Parallelen zu&nbsp;bekannten Szenegrößen<strong>&nbsp;</strong>etwas zu offensichtlich hervortreten. <em>&#8222;You&#8217;re Next&#8220;</em>&nbsp;könnte beispielsweise astrein von den prä-<em>&#8222;Doris&#8220;</em>&#8211;<strong>SUICIDE SILENCE</strong> stammen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15111" aria-describedby="caption-attachment-15111" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15111 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-1024x681.jpg" height="681" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web.jpg 1967w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15111" class="wp-caption-text"><strong>CONJONCTIVE</strong></figcaption></figure>
<p>So stampfen und holzen <strong>CONJONCTIVE</strong> zehn Tracks lang über größtenteils ausgetretene Deathcore-Pfade, ohne je tiefer in unbekannte Gefilde vorzustoßen. Bis auf das Intro sind alle&nbsp;Songs ungefähr vier&nbsp;Minuten lang (+/- 20 Sekunden). Auch dies erzeugt auf Dauer eine gewisse Monotonie. Vereinzelte Synthie-Einschübe im Hintergrund, die an <strong>WINDS OF PLAGUE</strong> erinnern, können die starren und meist vorhersehbaren Songs nur wenig auflockern. Die weiblichen Screams stechen immer wieder hervor, jedoch fallen sie mir, wie gesagt, eher unangenehm auf.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus gehen Inhalt und Form auf dem Album nicht so recht Hand in Hand.&nbsp;Auf mich wirken das &#8222;böse&#8220; Image und die morbiden Texte einfach&nbsp;zu gezwungen und damit irgendwie aufgesetzt. Als hätten sich ein paar Teenager bei Kerzenschein mit einem Ouijabrett und zu viel Gras auf dem Dachboden eingesperrt. Bestes B-Movie-Material! Von teils unrunden Intonationen wie &#8222;á-ttack&#8220; oder &#8222;á-byss&#8220; mal ganz abgesehen. Vielleicht sehe ich das zu kritisch. Aber solange man noch Texte versteht, müssen sich diese für mich auch dem natürlichen Sprachfluss angleichen. Selbst im Deathcore.</p>
<p><strong>CONJONCTIVE</strong> bei <a href="https://conjonctive.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a> und <a href="https://www.facebook.com/conjonctive/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><strong>CONJONCTIVE</strong> &#8222;In The Mouth Of The Devil&#8220; komplett bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tuRC-RHY1pY&amp;list=PLqjg6JntgxHTCGQn2DKEO8Pe6JyYdUbw8" target="_blank">YouTube </a>anhören</p>
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		<title>Post-Hardcore im Tiefenrausch &#8211; YURODIVY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2017 07:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>YURODIVY – Aphos Veröffentlichungsdatum: 02.02.2017 Dauer: 41:47 Min. Label: Itawak Records Genre: Post-Hardcore/Screamo YURODIVY mögen es feucht. Dabei liegt die Bandheimat Straßburg so weit weg vom Meer wie in Frankreich nur irgend möglich. Ihre&#160;erste EP &#8222;The Valley Of Elah&#8220; zierte bereits ein ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/post-hardcore-im-tiefenrausch-yurodivy/">Post-Hardcore im Tiefenrausch &#8211; YURODIVY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>YURODIVY</strong> – Aphos<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.02.2017<br />
Dauer: 41:47 Min.<br />
Label: Itawak Records<br />
Genre: Post-Hardcore/Screamo<span id="more-14889"></span></p>
<p><strong>YURODIVY</strong> mögen es feucht. Dabei liegt die Bandheimat Straßburg so weit weg vom Meer wie in Frankreich nur irgend möglich. Ihre&nbsp;erste EP &#8222;The Valley Of Elah&#8220; zierte bereits ein Walross. Auf dem Cover des Debütalbums &#8222;Aphos&#8220; ist nun ein Fisch zu sehen (welcher genau, überlasse ich den Ichthyologen im Raum). Zieht also den Taucheranzug über und wagt euch hinab in die <strong>undurchschaubaren Tiefen des Post-Hardcore</strong>!</p>
<h3>STOP AND GO</h3>
<p><em>&#8222;Six Feet Under Water&#8220;</em> beginnt dröhnend, quietschend, keifend – und explodiert plötzlich mitten in mein Gesicht hinein! Und schon startet der erste Pit, der jedoch schnell in eine niederschmetternde Schrei- und Dröhn-Orgie umschlägt. Wuchtige, düstere Gitarrenakkordfolgen prasseln hernieder. Die Boxen vibrieren. Immer wieder halten <strong>YURODIVY</strong> inne, um dann wieder drauf los zu holzen. Dieser <strong>Kontrast von Stille und Lautstärke, Ruhe und Bewegung</strong>, zieht sich durch den Song und auch das ganze Album.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ckPGW0evnUA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Sound ist rau und stark verzerrt. Mit einer Art inneren Getriebenheit hetzen die Instrumente wild umher. Am Ende des ersten Songs fängt die Band dann ihre herumschwirrenden Klanggeschwader wieder ein und kommt zu einem melancholisch-melodischen Finale. Nach der vorangegangenen Hektik beruhigen wir uns nun alle erst mal wieder! Die getragene Stimmung fließt direkt über in den Song <em>&#8222;The Way Of The Light&#8220;</em>, der wiederum druckvoll beginnt. Die Screams bei <strong>YURODIVY</strong> stechen dabei ähnlich stark heraus wie beispielsweise bei <strong>RAISED FIST</strong>. Und auch hier darf wieder gepogt werden!</p>
<h3>GEORDNETES CHAOS</h3>
<p>In den atmosphärischeren Momenten klingt auf &#8222;Aphos&#8220; fast schon etwas moderner Black Metal durch. Bis die Gitarristen die Handaxt auspacken und den Song gnadenlos in kleine Stückchen zerhacken. <em>&#8222;Ascension&#8220;</em> hingegen beginnt mit Dissonanzen, progressivem Taktmuster und viel Groove. Nach rund einer Minute drücken <strong>YURODIVY</strong> das Gaspedal bis zum Boden durch und brettern volles Mett drauf los. Auch der Mittelteil bringt ordentlich Schwung mit, baut sich jedoch zunehmend bedrohlich vor dem Hörer auf. Noch kurz das Anfangsriff aufgreifen – fertig! So &#8222;aufgeräumt&#8220; präsentieren sich die Songs auf dem Album selten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14893" aria-describedby="caption-attachment-14893" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14893 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Yurodivy-live-1-1024x576.jpg" height="576" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Yurodivy-live-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Yurodivy-live-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Yurodivy-live-1-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Yurodivy-live-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14893" class="wp-caption-text"><strong>YURODIVY</strong></figcaption></figure>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 1024px;">&nbsp;</div>
<p>Das überlange <em>&#8222;40 Days&#8220;</em> beginnt ganz ruhig: sanfter Beat, Gitarrengeklimper, gehauchter Klargesang. Nach gut zwei Minuten brechen dissonante Akkorde und wuchtige Drums aus dem Song hervor, zerbrechen ihn jedoch nicht – die Anfangsruhe kehrt zurück. Dieses <strong>Wechselspiel von kontrollierter Eruption und Einkehr</strong> erstreckt sich über mehr als fünf Minuten, bis das Stück unter Quietschen und Dröhnen fast vollständig zum Stillstand kommt. Wieder scheint etwas Bedrohliches in der Tiefe zu lauern. Bei den <strong>düsteren Synthie-Sounds</strong> stellen sich mir sämtliche Nackenhaare auf. Piano-Akkorde und leidenschaftliche Screams läuten den finalen Ausbruch der Dissonanz ein – und plötzlich sind wir beim Zweiteiler <em>&#8222;Now You Can Feed The Monster&#8220;</em>.</p>
<p>Part 1 ist ein kurzes, klanglich ansprechendes Stück, das erst zum Schluss mit Geschrei aufgepeppt wird. Part 2 schließt nahtlos an den ersten Teil an, bricht jedoch schnell wuchtig nach vorne aus. Auch hier halten <strong>YURODIVY</strong> einige überraschende klangliche Wendungen bereit. Der Song strotzt nur so vor Energie und verkörpert durch seine Platzierung in der Mitte der Scheibe deren rasend pochendes Herz. Apropos rasen: <em>&#8222;Children Of The Sun&#8220;</em> dauert nur 1:30 Minuten, also zack zack! Akkorde einhämmern, wild schreien, Moshpit abfackeln, fertig! Verfahre ebenso mit <em>&#8222;In The Violence Of The Ashes&#8220;</em>! Fiese Dissonanzen, prügelnde Drums, heftiges Geschrei, und dann – aus dem Nichts ein Groove-Teil à la <strong>IWRESTLEDABEARONCE</strong>. Wow!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UKCMvlo96eU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>VOM MOSHPIT ÜBER BLACK SABBATH AUF DEN MEERESGRUND</h3>
<p><em>&#8222;War Drums&#8220; </em>beginnt stilecht mit einer aggressiven Ansprache, die man meist zu hören bekommt, wenn der angepisste Sänger einer Core-Band die Masse auffordert, jetzt doch bitte den größten und brutalsten Pit des Festivals abzubrennen. Die Musik eignet sich dafür definitiv, auch wenn die letzten 30 Sekunden des zweiminütigen Stücks seltsam leer bleiben. Und plötzlich steht eine andere Band auf der Bühne! Denn der Beginn vom folgenden <em>&#8222;Necessary&#8220;</em> könnte so auch astrein von <strong>BLACK SABBATH</strong> stammen. Nur eben mit weiblichem Gastgesang. Der Song baut sich hypnotisch-repetitiv auf, bis – ja, leider nur noch Gequietsche zu hören ist. Hier haben <strong>YURODIVY</strong> in meinen Augen die Gelegenheit verschenkt, den schmackhaften Kuchen mit Zuckerguss zu veredeln. Schade!</p>
<p>Mit <em>&#8222;Genesis 1.6&#8220;</em> beschließt die Band das Album. Für die weniger Bibelfesten (inklusive mir): &#8222;Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser.&#8220; Damit schlagen die Franzosen über die aufgewühlte See eine Brücke zum Opener <em>&#8222;Six Feet Under Water&#8220;</em>. Aus der tosenden Brandung taucht nach zwei Minuten das Gewölbe in Form eines wuchtigen Bass-Wals auf. Sein Gesang, verkörpert von den sirenenhaften Gitarren, hallt durch die kalte Tiefe. Die See brandet mit ungezügelten Screams, Schlagzeug-Donnern und Dissonanzen noch ein letztes Mal auf – und begräbt mich schließlich auf dem Grunde.</p>
<p><strong>YURODIVY</strong> bei <a href="https://www.facebook.com/Yurodivy.official/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a>&nbsp;und <a href="https://yurodivy.bandcamp.com/releases" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Recycling für den guten Zweck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2016 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BOYSETSFIRE]]></category>
		<category><![CDATA[Breakdown]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Screams]]></category>
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		<category><![CDATA[WOLF DOWN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BOYSETSFIRE / WOLF DOWN &#8211; Benefiz Split 7Inch Veröffentlichungsdatum: 17.06.2016 Dauer: 7:36 min Label: END HIT RECORDS Mit der Benefiz-Split EP von BOYSETSFIRE und WOLF DOWN haben wir zwei typische Hardcore Songs vor uns, die beide zwar bereits schon auf den neuesten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/recycling-fuer-den-guten-zweck/">Recycling für den guten Zweck</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>BOYSETSFIRE / WOLF DOWN </b></span></span></span><span style="font-family: NexaSlabRegular,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US">&#8211; Benefiz Split 7Inch<br />
</span>Veröffentlichungsdatum: 17.06.2016<br />
Dauer: 7:36 min<br />
Label: END HIT RECORDS</span></span></p>
<p>Mit der Benefiz-Split EP von <span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>BOYSETSFIRE </b></span></span></span>und <span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>WOLF DOWN</b></span></span></span> haben wir zwei typische Hardcore Songs vor uns, die beide zwar bereits schon auf den neuesten Alben der Bands veröffentlicht waren, aber aus gutem Grund eine Neuauflage in EP-Form erhalten haben:</p>
<p>DIE BEIDEN SONGS SOLLEN, WIE IM HARDCORE GEWOHNT, AUF ÄUßERST WICHTIGE GESELLSCHAFTLICHE THEMEN AUFMERKSAM MACHEN, IN DIESEM FALL <span style="color: #333333;">DAS SCHICKSAL LESBISCHER, SCHWULER, BISEXUELLER, TRANS*,  INTER* und QUEERER (LGBTI*Q) GEFLÜCHTETER IN BERLIN. DIE EINNAHMEN WERDEN DAHER AN DEN SCHWULENBERATUNG BERLIN e.V. GESPENDET, WOMIT DIE ARBEIT DES VEREINS GEWÜRDIGT WERDEN SOLL.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4835" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-300x300.jpg" alt="BSF_Wolfdown_Split_Digital-1" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #333333;"> Jetzt wo wir die Motivation der Verwertung des nicht so alten Stoffes &#8211; <span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>BOYSETSFIREs </b></span></span></span>s/t erschien letztes Jahr und <span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>WOLF DOWN</b></span></span></span>s Incite &amp; Conspire Anfang diesen Jahres &#8211; kennen, wollen wir uns auch mal musikalisch mit der kurzen EP befassen.<br />
So fällt uns bei beiden Songs sofort ins Auge, dass sich die Stimmlagen beider Sänger sehr viel Eintönigkeit unterwerfen und Abwechslung beim Schreigesang genretypisch vernachlässigt wird.<br />
Jedoch zeigen beide Nummern eindeutig, dass die Jungs bei </span><span style="color: #333333;"><b>End Hit Records</b></span><span style="color: #333333;"> wissen wie man </span><span style="color: #333333;"><b>groovige Songs</b></span><span style="color: #333333;"> schreibt. </span></p>
<p><span style="color: #333333;"><br />
Äußerst eingängig ist dabei die ständig wiederholte Phrase </span><span style="color: #333333;"><b>&#8222;Dig your grave&#8220;</b></span><span style="color: #333333;"> &#8211; übrigens passend zum Songtitel &#8211; in <strong>BOYSETSFIRE</strong>s Teil der EP.<br />
Nicht nur die dünne Art der Vocals, sondern eben auch diese repetitive zweite Hälfte des Songs lassen vielleicht den einen oder anderen </span><span style="color: #333333;"><b>Converge-Fan</b></span><span style="color: #333333;"> aufhorchen und man kriegt das Bild von angeketteten Mathcore-Veteranen, die nicht hundert Prozent geben dürfen und den </span><span style="color: #333333;"><b>NYC-Hardcore</b></span><span style="color: #333333;"> emulieren sollen, nicht mehr aus dem Kopf, da die Nummer von <strong>BOYSETSFIRE</strong> noch lange nicht den gleichen Punch hat.<br />
Rifftechnisch bedienen die US-Amerikaner hier typische alte Hardcore-Rhythmen und Melodien, was keinesfalls schlecht ist und die eher die traditionelle Seite der Post-Hardcorer aufzeigt.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Nachdem <em>&#8222;Dig your grave&#8220;</em> sein schnelles Ende gefunden hat, da es mit ungefähr 3 Minuten Spiellänge ganze 1:40 Minuten kürzer als <strong>WOLF DOWN</strong>s Anteil ist &#8211; der Grund dafür wird sich aber auch gleich aufklären &#8211; , wird dem Hörer schnell klar, dass er sich vom </span><span style="color: #333333;"><b>Moshpit</b></span><span style="color: #333333;"> fernhalten sollte.<br />
Bei <strong>WOLF DOWN</strong> gibt es sofort mit tief gestimmten Gitarren und einer Menge &#8222;Gechugge&#8220; aufs </span><span style="color: #333333;"><b>Fressbrett</b></span><span style="color: #333333;">, wenn man nicht bei 3 an der Bar am anderen Ende vom Club steht.<br />
Die Vocals überzeugen hier mit tieferen Shouts als auf Song 1 und wirken direkt stärker abgemischt, aber nicht überbearbeitet, wie viele jetzt vielleicht vermuten werden.<br />
Den Namen </span><em><span style="color: #333333;">&#8222;The Fortress&#8220;</span></em><span style="color: #333333;"> hat der Song sich definitiv verdient, denn nun kommen wir zu dem was die Länge des Songs hier ausmacht: </span><span style="color: #333333;"><b>ausfallende, langsame und lange Breakdowns</b></span><span style="color: #333333;">. Davon gibt es so viele, dass man gar nicht weiß ob man sie jetzt zählen sollte oder direkt als eine gesamte </span><span style="color: #333333;"><b>&#8222;Breakdown-Festung&#8220;</b></span><span style="color: #333333;">, getreu dem Titel, auffassen soll.<br />
Diese sind zwar definitiv auch für den ein oder anderen Breakdownpazifisten moshtauglich, übernehmen aber instrumental doch stark die Überhand. Das macht das Gesamtwerk nicht gerade musikalisch interessant und verlangsamt den Song bis zu einem eher unerwarteten Ende.<br />
Wo viele jetzt wahrscheinlich nur das einfache Ausklingen der Gitarren mit viel Verzerrung erwarten, taucht aus dem Nichts ein Sample eines alten </span><span style="color: #333333;"><b>Country-Songs</b></span><span style="color: #333333;"> auf und haut auch geübte Hörer wie mich, die zuvor bereits jeden einzelnen </span><span style="color: #333333;"><b>äußerst berechenbaren Breakdown</b></span><span style="color: #333333;"> erahnen konnten, vorerst aus der vorher aus Notizen zusammengebastelten Rezension heraus.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4839" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-300x151.png" alt="wqdqwd" width="549" height="276" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-300x151.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-1024x516.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-555x278.png 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-750x378.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd.png 1373w" sizes="auto, (max-width: 549px) 100vw, 549px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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