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	<title>Seattle Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Jan 2020 15:43:17 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Seattle Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Rat King &#8211; Grind-Falter schlüpft aus Sludge-Kokon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2020 06:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Bock auf Death, Grind und Sludge hat, sollte sich mal schnell dieses Album geben! Wer RAT KING schon kennt wird eine gute Überraschung erleben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rat-king-vicious-inhumanity/">Rat King &#8211; Grind-Falter schlüpft aus Sludge-Kokon</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">RAT KING &#8211; &#8222;Vicious Inhumanity&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>17. Januar 2020<br />
<strong>Länge:</strong> 33:16 Minuten<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Within the Mind Records<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Death Metal / Grindcore / Sludge</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Wer den Rattenkönig aus dem grungigen <strong>Seattle</strong> in seiner bisherigen Schaffensphase verfolgt hat, hat sicherlich <strong>intensive und mächtige, schleppende Rhythmik</strong> im Ohr. Seit ihrer Gründung im Jahr 2014 hat sich die Band auf ihrer EP &#8222;<a href="https://ratkingband.bandcamp.com/album/1564" target="_blank" rel="noopener noreferrer">1564</a>&#8222;, der <a href="https://ratkingband.bandcamp.com/album/rat-king-warhead-7-split" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Split</a> mit <strong>WARHEAD</strong> sowie dem ersten Album &#8222;<a href="https://ratkingband.bandcamp.com/album/garbage-island" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Garbage Island</a>&#8220; in erster Linie dem <a href="https://silence-magazin.de/tag/sludge" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Sludge</strong></a> verschrieben. Einflüsse aus <a href="https://silence-magazin.de/tag/deathmetal" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Death Metal</strong></a> oder <a href="https://silence-magazin.de/tag/grindcore" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Grindcore</strong></a> waren damals bereits ein zentraler Bestandteil der Musik von&nbsp;<strong>RAT KING</strong>, jedoch standen die behäbigen Attacken noch im Vordergrund.</p>
<h2>Mehrere Gänge hochgeschaltet</h2>
<p>Umso mehr war ich überrascht, als ich zum ersten Mal in den zweiten Langspieler des Trios aus Washington State hören konnte. Das neue Album trägt den schicken Namen &#8222;<a href="https://ratkingband.bandcamp.com/album/vicious-inhumanity" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vicious Inhumanity</a>&#8220; und kann über das Label Within the Mind Records <a href="https://withinthemindrecords.bigcartel.com/product/rat-king-vicious-inhumanity-cd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bestellt</a> werden. <strong>RAT KING</strong> geben aber der ersten Sekunde <strong>Vollgas</strong>. Wo Death, Grind und Gore bisher nur Anleihen für den sludgigen Sound der Band waren, wird auf der neuen Scheibe <strong>direkt und kompromisslos</strong> losgeballert. Da braucht es auch kein Intro, keinen großen Aufbau oder eine Akklimatisierungsphase. &#8222;Vicious Inhumanity&#8220; startet direkt auf der <strong>Überholspur</strong> und wirft somit die Hörenden ins kalte Wasser, welches da sagt: &#8222;Ja genau! DAS ist unser <strong>neuer Sound</strong>&#8222;.</p>
<p><iframe title="Rat King - &quot;Borratanico&quot; (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ZEUtVicsdkQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Nuevo Rey Rata?</h2>
<p>Tatsächlich hat sich innerhalb der letzten vier Jahre einiges im Hause&nbsp;<strong>RAT KING</strong> getan. Einfacher ist es jedoch, erstmal aufzuzählen was seit &#8222;Garbage Island&#8220; gleich geblieben ist. Die <strong>Artworks</strong> von Bassist und Sänger Daniel Racines ähneln einander thematisch und stilistisch. Auch die <strong>Besetzung</strong> der Band ist unverändert. Darüber hinaus sind <strong>schleppende und breitschultrige Passagen</strong> und Themen in der Musik auf &#8222;Vicious Inhumanity&#8220; nicht gänzlich verschwunden. Besonders in den Tracks &#8222;<em>Soledad</em>&#8220; und &#8222;<em>Rotting from Inside</em>&#8220; gibt es noch viel Sludge-, Post-Metal- oder auch Doom-Einflüsse zu hören.</p>
<p>Verändert hat sich wiederum nicht nur das durchschnittliche <strong>Tempo</strong>, denn auch im <strong>Sound</strong> ist eine deutliche Entwicklung zu erkennen. So sind warme Blues Klänge nahezu komplett aus dem Repertoire verschwunden. Demgegenüber haben metallene <strong>Stakkati</strong> auf der Gitarre eine deutliche präsentere Rolle eingenommen. Außerdem sind Bass, Gitarre und am offensichtlichsten der Gesang <strong>um mehrere Etagen tiefer</strong> als auf bisherigen Veröffentlichungen. Darüber hinaus ist &#8222;Vicious Inhumanity&#8220; deutlich besser produziert als alle bisherigen Erzeugnisse von&nbsp;<strong>RAT KING</strong>. Letzteres kommt vor allem Schlagzeuger Carlos Delgado zu Gute. Und dann ist da noch die Sache, dass über die Hälfte der Songs auf dem neuen Album in <strong>spanischer Sprache</strong> von Ricardo und Daniel Racines gegrowlt wird; der Vorgänger &#8222;Garbage Island&#8220; war komplett auf englisch.</p>
<p><iframe title="Rat King - &quot;Chaleco De Billetes&quot; (official audio)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/cGjnh6FnVoA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Desarollo en progreso</h2>
<p><strong>RAT KING</strong> sind dabei, sich neu zu erfinden. Mit ihrem zweiten Langspieler haben sie einen großen Schritt getan, um ihren eigenen Stil weiterzuentwickeln. Nach und nach legen die drei Musiker ihre Lethargie ab, ohne dabei die Wurzeln in Sludge und Doom völlig über Bord zu werfen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass &#8222;Vicious Inhumanity&#8220; ein sehr wichtiges Album für die fortlaufende Entwicklung von&nbsp;<strong>RAT KING&nbsp;</strong>sein wird. Ebenso kann ich mir vorstellen, dass sie ihren Stil weiter ausarbeiten und schon bald noch viel großartigeren Output haben als dieses sehr hörenswerte Album.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/ratkingseattle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>RAT KING</strong> auf Facebook</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #32: CZAR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2017 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Carnival In Cal]]></category>
		<category><![CDATA[CZAR]]></category>
		<category><![CDATA[Iwrestledabearonce]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Mr. Bungle]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Tacoma]]></category>
		<category><![CDATA[The Dillinger Escape Plan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-32-czar/">Aus den Tiefen #32: CZAR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Heute wird mal wieder so richtig eklatant eklektisches Chaos verbreitet. Der Grund dafür hat nur vier Buchstaben: <strong>CZAR</strong>.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-14002" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg" alt="CZAR" height="481" width="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>CZAR</strong> sind <del>eine von vielen Bands mit diesem Namen</del> eine Band aus Tacoma, Seattle, die sich irgendwann zwischen 2010 und 2011 umbenannt hat. Denn bereits im Vorfeld waren die Jungs in ähnlicher Besetzung (aber ohne Keyboarder) unter dem wohlklingenden Namen <strong>OSAMA BIN ROCKIN&#8216;</strong> unterwegs.</p>
<p>Im Jahre 2011 erschien das erste Lebenszeichen von <strong>CZAR</strong>: das Debütalbum &#8222;Old Haunts&#8220;.</p>
<p>Die Musik, die hier geboten wird, irgendwie zu beschreiben, bzw. in Worte zu fassen, fällt schwer. Ich glaube ernsthaft, dass es wesentlich einfacher wäre, einfach aufzuzählen, was diese Band nicht ist. Als da wären: leicht verdaulich, unkompliziert, eingängig, vorhersehbar, langweilig.<br />
Sicher ließen sich noch einige Adjektive mehr hinzufügen, aber generell solltet ihr verstanden haben, was ich meine.<br />
Darüber hinaus gibt es auch kaum ein Genre, dem sich <strong>CZAR</strong> nicht bedienen, das nicht irgendwie in ihren Sound integriert wird. Die Einflüsse reichen von Grind und Noise über Mathcore, Electro, Jazz und Deathcore bis hin zu Post Rock und Tech Death. Wer daraus nun eine treffende neue Genrebeschreibung zusammengebuttert kriegt und diese bis zum Valentinstag bei uns einschickt, gewinnt die Freundin vom Zweitplatzierten. Viel Erfolg!</p>
<p>Obwohl &#8222;Old Haunts&#8220; nur über eine Spielzeit von 32 Minuten verfügt, hat man das Gefühl, als hätte man hier alles gehört, was in den letzten 50 Jahren musikgeschichtlich so passiert ist. Nur eben nicht ganz chartverdächtig zusammengestückelt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=607953611/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://czar.bandcamp.com/album/old-haunts&#8220;&amp;amp;gt;Old Haunts by CZAR&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Es fällt schwer, irgendwelche Referenzbands zu nennen, da bei <strong>CZAR</strong> kaum eine Sekunde der anderen gleicht, geschweige denn ein Song dem anderen. Näherungsweise kommt man aber hin, wenn man sich vorstellt, dass <strong>CARNIVAL IN COAL</strong> mit <strong>MR. BUNGLE</strong>, <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>, <strong>IWRESTLEDABEARONCE</strong> und <strong>PSYOPUS</strong> gekreuzt werden. Somit klingen sie alles in allem eher nach der Rücksichtslosigkeit von Bands der frühen 2000er Jahre. Wenn euch die Synapsen jetzt schon bei der bloßen Vorstellung davon brennen und sich verknoten, dann zu Recht!</p>
<p>Allerdings wird all das hemmungslose Chaos auch zurückgefahren, um Atmosphäre zu schaffen. Diese kommt vor allem dann zum tragen, wenn sich <strong>CZAR</strong> in Post-Rock/Post-Hardcore-Gefilde vorwagen, die oftmals genauso unverhofft kommen, wie sie auch wieder gehen.</p>
<p>Eben diese Unberechenbarkeit ist es, die <strong>CZAR</strong> so brutal machen. Was ich mich irgendwann allerdings frage ist, wie unvorhersehbar wird alles noch sein, wenn letzten Endes alles unvorhersehbar ist. Wird all das eklektisch Stürmende und Drängende dann nicht schon wieder erwartbar?</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3373186456/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;lt;a href=&#8220;http://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal&#8220;&amp;gt;Life Is No Way To Treat An Animal by CZAR&amp;lt;/a&amp;gt;</iframe></p>
<p>Glücklicherweise ist soeben <strong>CZAR</strong>s zweites Album mit dem wundervollen Titel &#8222;Life Is No Way To Treat An Animal&#8220; erschienen, welches mich sofort vom Gegenteil überzeugt. Von diesem werde ich allerdings noch ein gesondertes Review verfassen.<br />
Das Reinhören möchte ich euch trotzdem jetzt schon nahelegen. Denn eine Band wie <strong>CZAR</strong> habt ihr so mit Sicherheit noch nicht erlebt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://czarband.com/" target="_blank">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/czartheband/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-32-czar/">Aus den Tiefen #32: CZAR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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