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	<title>Seemannsgarn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Seemannsgarn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>TANZWUT &#8211; Keine industrielle Revolution</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 06:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahrzehnte Band... Deutschland scheint einige dieser Konstanten in der Musikszene zu haben.<br />
Und nun da die Zeit der Mittelaltermärkte wieder anbricht, haben auch TANZWUT etwas neues am Start! </p>
<p>Ob euch der Mittelalter/Folk-Rock umhaut oder nur die selbe alte Leier ist (höhö - der Wortspielkasse) - das sagt dir Nico!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/tanzwut-seemannsgarn/">TANZWUT &#8211; Keine industrielle Revolution</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">TANZWUT &#8211; &#8222;Seemannsgarn&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 07.06.2019<br />
<strong>Dauer: </strong>60:25 Min.<br />
<strong>Label: </strong>AFM Records<br />
<strong>Genre: </strong>Mittelalter/Folk-Rock</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><a href="https://www.tanzwut.com/"><strong>TANZWUT</strong></a>. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten gehören sie zu den Schlüsselfiguren des deutschsprachigen <strong>Mittelalter-Rocks</strong>. Durch ihre einzigartige Synthese aus wuchtigen rockig bis metallisch anmutenden Gitarrenriffs, mittelalterlichen Blas- und Streichinstrumenten sowie elektronischen Raffinessen konnten sie im Verlauf ihrer Schaffenschronik eine sehr <strong>abwechslungsreiche Fanbase</strong> aufbauen. Denn mit ihren Kompositionen, welche als Schnittstellen zwischen verschiedenen Zeitsphären erscheinen, gelingt es ihnen, traditionelle Mittelalter-Sympathisanten, Gothic-Maniacs und Metal-Fans gleichermaßen auf ihre Konzerte zu locken.</p>
<h4><strong>Ein umfangreiches Repertoire</strong></h4>
<p>Während in den ersten drei Alben &#8222;Tanzwut&#8220; (1999), &#8222;Labyrinth der Sinne&#8220; (2000, eines meiner absoluten Lieblingsalben aus allen Genres) und &#8222;Ihr wolltet Spaß&#8220; (2004) Industrial-Klänge noch eine tragende Säule in den Songstrukturen der Berliner Tonkünstler ausmachten, mit welchen sie u.A. wahrscheinlich auch <strong>SALTATIO MORTIS</strong> auf ihrem zweiten Longplayer &#8222;Das Zweite Gesicht&#8220; beeinflussten, zeigte sich auf den neueren Alben ein anderer Trend. Es erstaunt schon allein, dass <strong>TANZWUT</strong> es geschafft haben von <strong>2011 bis 2016</strong> insgesamt <strong>sechs Alben</strong> heraus gebracht zu haben. Davon fokussierten sich zwei Scheiben prioritär auf traditionelle Mittelalter-Musik (&#8222;Morus et Diabulus&#8220; von 2011 und &#8222;Eselsmesse&#8220; von 2014). Demgegenüber stehen vier Werke, welche zwar auch Dudelsackarrangements nicht missen ließen, jedoch tendenziell auffallend in Richtung <strong>Gothic Rock, Deutschrock</strong> und <strong>Neue Deutsche Härte</strong> ausgerissen sind. Damit sollten sich besonders Fans von beispielsweise <strong>ASP</strong> oder <strong>LETZTE INSTANZ</strong> begnügt haben.</p>
<p>Folgend bin ich, auch nach der ungewöhnlichen langen Durststrecke, welche die Kombo hinterlassen hat, umso gespannter, wie sie sich auf ihrem <strong>elften Album &#8222;Seemannsgarn&#8220;</strong> präsentieren. Vielleicht als <strong>VROUDENSPIL-</strong> oder <strong>VERSENGOLD-Piratenfolk-Klon</strong>? In Anbetracht des Albumtitels erscheint mir dies nicht als abwegig. Außerdem muss ich ebenfalls erwähnen, dass ich einem <strong>annehmbaren, zeitgenössichen Mittelalter-Rock-Album</strong> aus deutschen Landen fiebernd entgegensehe. Viele Veröffentlichungen der letzten Jahre haben mich einfach enttäuscht. Dadurch, dass <strong>SALTATIO MORTIS</strong> für mich zunehmend in pseudosozialkritische Deutschrock-Sphären mit episodischen Dudelsackinterventionen abgedriftet sind, <strong>SCHANDMAUL</strong> immer balladenlastiger wurden, <strong>IGNIS FATUU</strong> nach dem Sängerwechsel ihren Charme verloren haben und <strong>INGRIMM</strong> die Kondition ausgegangen ist, möchte ich endlich wieder meine Bindung zu diesem Genre aufbauen. Gelingt dies mit der neuen <strong>TANZWUT-Veröffentlichung</strong>?</p>
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<h4><strong>Die rauen Segel sind gesetzt </strong></h4>
<p>Bei <strong>Seemannsgarn</strong> erscheint die Stimme des <strong>charismatischen „rothaargehörnten“&nbsp; Frontmannes Teufel</strong> von Minute Eins an als deutlich <strong>tiefer, gereifter und harscher</strong> als auf den von mir favorisierten alten Alben, wo er wirklich noch hinterlistig und verschmitzt wie der Teufel höchstpersönlich klang. &nbsp;Als Novum ist dies jedoch nicht anzuerkennen. Beispielsweise auf den letzten zwei Alben &#8222;Schreib es mit Blut&#8220; (2016) und &#8222;Freitag, der 13.&#8220; (2015) war dies ebenfalls schon der Fall. Die <strong>Vocals</strong> auf &#8222;Seemannsgarn&#8220; sind, im Prinzip genretypisch, in den Vordergrund gemischt worden. Die <strong>Industrial-Ebene</strong> hingegen wurde wieder komplett <strong>ausklamüsert</strong>, wodurch das <strong>Flair der alten Alben</strong> auch auf diesem Longplayer keine Renaissance feiert.</p>
<p>Der&nbsp; <strong>gleichnamige Opener-Track</strong> leitet den Hörer nicht zu schwerfällig in die konzeptuelle Grundthematik des <strong>Seefahrer- und Gassengeschichtenmilieus</strong> ein. Der Song wird vordergründig von der Stimme und nicht von den Gitarrenriffs getragen. Meine vorausgegangene Vorstellung, dass die Band versucht <strong>VROUDENSPIL</strong> oder <strong>VERSENGOLD</strong> zu imitieren, wird nicht bestätigt. Dafür ist der Charakter der Musik zu <strong>robust</strong>, zu <strong>ernst</strong> und <strong>nicht wild beziehungsweise verspielt</strong> genug. Eher noch könnte man von einer Synthese aus <strong>IN EXTREMO</strong> und <strong>SANTIANO</strong> sprechen.</p>
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<h4><strong>Besonderheiten und Auffälligkeiten ausgewählter Tracks in Kurzform</strong></h4>
<p>Im 2. Titel &#8222;<em>Galgenvögel&#8220;</em>&nbsp; gestaltet sich das <strong>Mixing komplementär</strong> zu Jenem des ersten Titels. Hier wurden die Gitarren in den Vordergrund und die Folk-Instrumente in den Hintergrund gesetzt. Wirklich ungewohnt <strong>halbguttural</strong> mutet <strong>Teufel</strong>s Stimme in Track 4 &#8222;<em>Die Letzte Schlacht&#8220; </em>an, nämlich in ziemlich <strong>heroischer, kratziger und aggressiver</strong> Ausprägung.</p>
<p>Spätestens <strong>ab Track 5 oder 6</strong> setzt sich das musikalische Songkonzept fest. Mir persönlich <strong>fehlt die</strong> <strong>Abwechslung</strong>, welche ich auf den ersten drei Alben kennen und lieben gelernt habe. Anstatt <strong>Mittelalter-Rock mit einem Industrial-Electro-Einschlag</strong> verschmelzen zu lassen, wird &nbsp;hier dagegen <strong>moderner Mittelalter-Rock</strong> geboten, welcher mehr in Richtung <strong>NDH und Deutschrock</strong> abdriftet.</p>
<p>Track 8 &#8222;<em>Francois Villon&#8220; </em>erzählt eine Geschichte bezüglich eines Treffens zwischen dem gleichnamigen <strong>bedeutenden Dichter</strong> des französischen Mittelalters und Teufel. Ein nettes <strong>Déjà-vu</strong> ereilt mich folgend in Titel 10 &#8222;<em>Schmiede das Eisen&#8220;</em>. Dessen anfängliche <strong>Sackpfeifenhooks</strong> erinnern mich stark an das zweite Album <strong>Labyrinth der Sinne</strong>, genauer gesagt an den darin enthaltenen Titel &#8222;<em>Die Drohne&#8220;</em>. Der anschließende Track &#8222;<em>Gib mir noch ein Glas&#8220; </em>gestaltet sich als ein &nbsp;gewöhnlicher <strong>Trinkgelage-/Tavernensong,</strong> welcher nicht zum exzessiven Feiern sondern zum Kollektivbewusstsein, in einer leicht melancholischen, lebensreflektierenden Manier einlädt.</p>
<p>Im Titel 12 &#8222;<em>Im freien Fall&#8220; </em>kommen dann doch kurz auch <strong>Industrial-Einschübe</strong> am Beginn aus der Versenkung auf, welche allerdings nicht dazu neigen, sich über den Status als <strong>Randnotiz</strong> heraus zu heben. In &#8222;<em>Herrenlos und frei&#8220;</em>, dem vorletzten Song, gefällt mir besonders der authentische, folkloristische Einstieg.</p>
<p><strong>Über</strong> <strong>alle Titel hinweg</strong> prägen zweifelsohne wieder diverse <strong>Sackpfeifen</strong> und <strong>Schalmeien</strong> das Klangbild der Kompositionen. Im Song &#8222;<em>Francois Villon&#8220;</em> ertönt darüber hinaus auch das Tasteninstrument <strong>Bardoneon</strong>. Weitere signifikante Folk-Instrumente im Album sind noch die <strong>Cister</strong> (Zupfinstrument) sowie das <strong>Nyckelharpa</strong> (Streichhinstrument).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/tanzwut-seemannsgarn/">TANZWUT &#8211; Keine industrielle Revolution</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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