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	<title>senf der woche Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Senf der Woche #31 &#8211; GEILE SHOW</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 06:37:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute: Pyros, Kunstblut, coole Ansagen &#8211; was macht eine Live-Show zu einem richtigen Erlebnis? Und was ist eher Zeit- und Geldverschwendung? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-31-geile-show/">Senf der Woche #31 &#8211; GEILE SHOW</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em> Pyros, Kunstblut, coole Ansagen &#8211; was macht eine Live-Show zu einem richtigen Erlebnis? Und was ist eher Zeit- und Geldverschwendung?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21928"></span><br />
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<div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener">Sarah</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Was macht eine Live-Show zu einem richtigen Erlebnis? Und was ist eher Zeit- und Geldverschwendung? Ich habe vor kurzem schon mal über dieses Thema nachgedacht und bin da immer noch <strong>unschlüssig</strong>. So finde ich eine x-beliebige Black-Metal-Kapelle mit <strong>schwarzen Roben</strong> und <strong>Corpsepaint</strong>, die aber auf der Bühne <strong>kein bisschen Hauch von Elan</strong> zeigt, ziemlich langweilig und austauschbar. Übertriebene Bühnenshows können allerdings auch<strong> ins Lächerliche abdriften</strong>, wenn z.B. auf der Bühne <strong>ein Ritual vollzogen</strong> wird.</p>
<p>Manchmal brauche ich aber auch <strong>Bombast</strong> auf der Bühne. <strong>Innovative und stimmige Bühnenoutfits</strong> können auch reizvoll sein. Hier seien nur ein paar Bands genannt: <strong>FINNTROLL</strong> (Troll-Ohren), <strong>WHISPERED</strong> (Samurai-Look) und <strong>TROLLFEST</strong> (Tropen-Safari). Es gibt da sicherlich andere Ansichten, die so eine Aufmachung lächerlich finden. Nach meiner Meinung gehört es aber zu dem jeweiligen Konzept der Band.</p>
<p>Auf <strong>Pyro-Shows</strong> kann ich hingegen gut und gerne verzichten. Für mich wird hier einfach nur <strong>Geld verbrannt</strong>. Bestes Negativ-Beispiel hierfür ist wahrscheinlich <strong>RAMMSTEIN</strong>. Auch <strong>nackte tanzende Frauen </strong>auf der Bühne finde ich einfach nur lächerlich. Die deutsche Band <strong>DEBAUCHERY</strong> ist mittlerweile wohl mehr bekannt für ihre halbnackte Schönheit auf der Bühne als für ihre musikalischen Leistungen.</p>
<p>Bühnenshows müssen <strong>zum Konzept der jeweiligen Band passen</strong> ohne dabei weder aufdringlich noch lächerlich zu wirken. Just my two Cents!</p>
<p></div>
<div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin/" target="_blank" rel="noopener">yt</a></strong>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Bühnenshows &#8211; Mehr Schein als Sein? Was macht ein gutes Konzert aus? Ist es der <strong>schwarze Kanister mit Whiskey</strong> (und Cola für die Farbe), oder die Bühnenshow, die die <strong>ersten zwei Reihen von ihren Augenbrauen befreit</strong>? Oder ist es ein Sänger, der sich 2 Stunden die Seele aus dem Leib schreit, während der Drummer eine AK47 imitiert?</p>
<p>Ich glaube pauschal kann man das gar nicht sagen. Ein Konzert ist mehr als solche Details – auch wenn diese manchmal aus einem „richtig guten“ ein „verdammt geiles“ Konzert machen kann. Manchmal sind es aber auch einfach die Musiker, die Menschen, die eben <strong>jenen Kanister mit „Stoff“ wegsüppeln</strong> und dabei <strong>Sprüche reißen zwischen den Songs</strong>, oder den Ausfall der Technik kommentieren und kurzweilig auch mal <strong>20 Minuten Probleme überbrücken können</strong>. Wenn eine Band miteinander funktioniert, aufeinander eingeht und dann noch mit dem Publikum spielen kann, dann funktioniert es auch vor den Monitorboxen.</p>
<p>Da können noch so viele <strong>Feuerfontänen aus den Rohren ballern</strong> – wenn die Band den <strong>gleichen Elan hat wie ihr Playback</strong>, also ein mechanisches Abspielen, dann hat alles keinen Sinn. Dann lieber eine Band, die recht unbewegt rumsteht, dafür aber <strong>musikalisch abfeuert</strong> und der geschundenen Arbeiterseele nach stressiger Woche <strong>das Tanzen beibringt</strong> und einen bewegt.</p>
<p>Und ja: <strong>RAMMSTEIN</strong> sind live ein Erlebnis, <strong>CREMATORY</strong> Rampensäue und <strong>mancher ProgRocker ist dynamisch wie ein Barhocker</strong>. Was am Ende zählt, sind die <strong>Schallwellen, die nicht nur ins Ohr, sondern ins Herz gehen</strong>. Ob Noise, Death, Prog… macht doch was ihr wollt – Hauptsache es fühlt sich für euch gut an.</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Senf der Woche #30 &#8211; VOLL KOMMERZ!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute: Kommerz &#8211; was bedeutet das genau? Wo verläuft die Trennlinie zum (verdienten) Erfolg? Welche Bands sind dem Kommerz zum Opfer gefallen? Oder betrifft das Thema eher die Branche? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-30-voll-kommerz/">Senf der Woche #30 &#8211; VOLL KOMMERZ!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em> Kommerz &#8211; was bedeutet das genau? Wo verläuft die Trennlinie zum (verdienten) Erfolg? Welche Bands sind dem Kommerz zum Opfer gefallen? Oder betrifft das Thema eher die Branche?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21664"></span><br />
<span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/preusse/" target="_blank" rel="noopener">Julian</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Okay, okay. Es ist wohl wieder mal an der Zeit, sich <strong>einer DER Grundsatzfragen unserer Szene</strong> zu stellen. <strong>Wie viel Kommerz steckt mittlerweile im Metal?</strong> Wenn alleine dieses Wort fällt, rollen sich bei vielen alteingesessenen Metalfans die Fußnägel auf. <strong>K-O-M-M-E-R-Z.</strong> Kaum eine Frage spaltet aber die Fangemeinde stärker. Natürlich wird das Thema <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-16-wacken-goes-malle/" target="_blank" rel="noopener">auch in unserer Redaktion heiß diskutiert</a>. Es gibt <strong>viele Aspekte</strong>, die uns alle von der Kommerzialisierung des Metals sprechen lassen. Doch es scheiden sich die Geister, was am Ende wirklich Kommerz ist.</p>
<p>Generell wird Kommerz als <strong>negativ behafteter Ausdruck</strong> verwendet. Es beschreibt das <strong>alleinige Interesse an einer möglichst großen Gewinnerzielung</strong>. Aha. Also haben wir jetzt schon mal eine kleine Vorstellung davon, was Kommerz überhaupt bedeutet. Aber was genau ist jetzt an Metal kommerziell?</p>
<h3>IST WACKEN KOMMERZ?</h3>
<p>Das erste, was mir dazu einfällt, ist das <strong>W:O:A</strong>. Wacken ist vor allem durch <strong>Schlamm</strong>, <strong>hohe Ticketpreise</strong>, eine <strong>Vielzahl an Bands</strong> und <strong>entsprechend viele Besucher</strong> bekannt. Sind das schon Anzeichen für den Kommerz, für ein gewinnorientiertes Arbeiten? Wohl <strong>eher weniger</strong>. Die hohen Ticketpreise resultieren vor allem aus den <strong>Kosten für die Infrastruktur</strong> und selbstverständlich auch den <strong>Band-Gagen</strong>. Das ist logisch, sobald man sich die <strong>ca. 80.000 Zuschauer</strong> und <strong>hunderte Bands</strong> anschaut. Es besteht auch die Gefahr, dass das <strong>Wacken Open Air</strong> ein <strong>Überangebot an Bands</strong> anbietet. Aber besteht in der Vielzahl der Bands nicht auch ein Reiz für die Fans? Auf jeden Fall! Sonst würden sich ja nicht so viele Menschen vor die Bühnen auf einem matschigen Acker stellen.</p>
<p>Selbstverständlich ist Wacken mit seiner <strong>Reichweite</strong> eine beliebte Bühne für <strong>die Größen der Szene</strong>, eine <strong>extrem aufwendige Show</strong> zu zeigen. <strong>Filmaufnahmen und TV-/Internetübertragungen</strong> sind für die Headliner dort schon fast Standard. Im Gegensatz zu Aufnahmen anderer Großveranstaltungen sind diese Live-Aufnahmen aber <strong>frei empfänglich</strong>. Es geht also auch <strong>ohne Sky-Abo</strong>. Gleichzeitig sollte man die Bedeutung einer solchen Festivalgröße für <strong>kleine, unbekannte Bands</strong> beachten. Gelingt dort mit einem sehr guten Gig der Durchbruch, kann das wegweisend für jede Band sein. Für eben diese<strong> „Nachwuchsförderung“</strong> ist das Festival ebenfalls bekannt. In Wacken findet also eines der größten Metal-Festivals der Welt und das größte in Deutschland statt. Aber das ist nur eines von vielen. Was ist mit den ganzen <strong>kleineren, lokalen Veranstaltungen</strong>? Dort sind die Verantwortlichen froh, wenn sie die <strong>Kosten decken</strong> können und nicht noch draufzahlen! Denn das ist die Realität. <strong>Festivals sind nicht gewinnorientiert</strong>. Bei 90 Prozent aller Veranstaltungen geht es nur <strong>ums nackte Überleben</strong>.</p>
<h3>BAND-MERCH BEI H&amp;M</h3>
<p>Als nächstes wäre da die <strong>Merchandising-Maschine</strong>. Wer kauft sich denn nicht ein aktuelles Tourshirt seiner Lieblingsband <strong>am Stand</strong> während der Veranstaltung? Doch muss es wirklich sein, Bandshirts in allen möglichen Online-Shops wie <strong>Amazon, EMP, etc. </strong>anzubieten? Noch dazu finden sich Klamotten von <strong>IRON MAIDEN, METALLICA, MOTÖRHEAD</strong> usw. <strong>in jedem H&amp;M</strong>. Das ist für mich ein <strong>klarer Fall von Kommerzialisierung</strong>. Die größten und bekanntesten Bands <strong>nutzen ihre Popularität</strong> und schließen Verträge mit Partnern ab, die wiederum anderen Vertragspartnern die Vertriebsrechte übertragen. So passiert es, dass z.B. ein <strong>zwölfjähriges Kind</strong>, das womöglich noch keine Ahnung von der Materie hat,<strong> in einem SLAYER-Shirt</strong> über die Straße läuft. <strong>Bandmerchandise wird praktisch Hipster-Mode</strong>. Tja, das ist eigentlich nicht Sinn der Sache. Man sollte Shirts, CDs und anderes kaufen, um zu zeigen, dass man <strong>die Arbeit der Künstler schätzt</strong>.</p>
<blockquote><p>Es ist fragwürdig, ob die großen Bands diese Promotion-Maschine so extrem nutzen sollten.</p></blockquote>
<p>Vielleicht fällt ja schon nach diesen beiden Beispielen auf, dass <strong>Kommerz und Erfolg ganz nah beieinander sind</strong>. Die Kommerzialisierungsvorwürfe beziehen sich lediglich auf <strong>die größten und bekanntesten Veranstaltungen und Künstler</strong>. Sollte man also nicht besser von <strong>einer Art „Obrigkeit“</strong> sprechen, die ihren Erfolg und ihre Bekanntheit nutzt, um weitere Wege zu erschließen, <strong>ihre Marke noch besser zu promoten</strong>? Vermutlich ist das der beste Weg mit dem Thema umzugehen. Die <strong>10 oder 15 Prozent</strong> der Veranstaltungen und Bands, die diese Reichweite haben, haben sich diese <strong>hart erarbeitet</strong>. Irgendwas wurde also richtig gemacht. Trotzdem ist es fragwürdig, ob die großen Bands diese <strong>Promotion-Maschine</strong> so extrem nutzen sollten. Schließlich haben sich alle Künstler dazu entschlossen, diesen Musikstil zu spielen und zu leben, um eben <em>nicht</em> <strong>Teil der Konsumgesellschaft</strong> zu sein. Die Metalszene war von Anfang an <strong>etwas Rebellisches gegen die Standards</strong> und das sollte sie auch bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-30-voll-kommerz/">Senf der Woche #30 &#8211; VOLL KOMMERZ!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 06:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute:&#160;Einprägsam, einzigartig, einfallsreich &#8211; Welche Bands haben die besten Namen und warum? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-29-nomen-est-omen/">Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Einprägsam, einzigartig, einfallsreich &#8211; Welche Bands haben die besten Namen und warum?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21396"></span><br />
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener">Hannes</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Als ich meine <strong>ersten Gehversuche im Metal</strong> wagte, war alles neu. Da klang jeder Bandname <strong>cool, gefährlich und verwegen</strong>. Heute gibt es kaum noch Bands, die einen Namen haben und mich damit beeindrucken konnten. Wenn es im Metal passende Bandnamen gibt, dann muss ich <strong>KATHARSIS (DE)</strong> nennen. Für eine <strong>Black-Metal-Band</strong> gibt es wohl kaum einen passenderen Namen. <strong>Totale Zerstörung und Reinigung</strong> in einem Wort. Besser geht es nicht. Auch die aus Spanien stammenden <strong>TEITANBLOOD</strong> haben sich wohl einen der besten Namen ausgewählt. Die Musik bekommt dadurch den <strong>endgültigen Touch</strong>, den sie benötigt.</p>
<p>In der <strong>Humorbranche</strong> fand ich damals Projekte wie <strong>DARK KIRCHENSTEUER</strong> und <strong>TROLLKOTZE</strong> mehr als amüsant. Auch die <strong>mexikanischen Goregrinder PARACOCCIDIOIDOMICOSISPROCTTITISSARCOMUCOSIS</strong> (mein Lieblingswort bei Scrabble) standen ganz weit oben, wenn es darum ging, über den Bandnamen zu lachen. Zwischendurch lachte man sich über <strong>primitive Wortspiele</strong> wie <strong>IMMANUEL CUNT</strong> (Death Metal) schlapp und legte sich bei Auswüchsen wie den Norwegern <strong>FURZE</strong> und den Belgiern <strong>MÖSE</strong> ein souveränes Sixpack zu, dass aus den <strong>plötzlichen Kicheranfällen</strong> entstand.</p>
<p>Dann gibt es noch <strong>ZIMMERS HOLE</strong>. Auf den ersten Blick wirkt dieser Name harmlos, doch laut Interviews entstand der Name durch einen <strong>stark übergewichtigen Typen</strong>, der auf Partys nichts besseres zu tun hatte, als fremden Menschen <strong>mit gespreizten Backen</strong> entgegen zu stürmen.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sascha</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Bandnamen sind wie <strong>Markennamen</strong>: <strong>Identifikationsmerkmal</strong> und können im Zweifelsfall sogar über <strong>Ruhm</strong> oder zumindest <strong>Marketingerfolg</strong> entscheiden. Dabei ist meiner Meinung nach eigentlich alles erlaubt, das <strong>prägnant</strong> und <strong>einfallsreich</strong> ist – nicht immer nur emotional gebundene, persönliche Titel.</p>
<p>Bei den Namen der Kapellen ist <strong>nicht unbedingt die Länge entscheidend</strong>, denn alles kann hier Vorteile bringen. Auf der einen Seite kann man sich <strong>KREATOR</strong> oder <strong>TRIVIUM </strong>durch ihre Kürze sehr schnell merken. Aber auf der anderen Seite sind absurd lange Namen wie <strong>PARACOCCIDIOIDOMICOSISPROCTITISSARCOMUCOSIS</strong>&nbsp;zwar schwer im Gedächtnis zu behalten und bleiben doch im Kopf.</p>
<p>Mein Favorit bleiben jedoch die <strong>fantasievollen Namen</strong>, wie zum Beispiel <strong>AMON AMARTH</strong>. Eigentlich ist das nur der <strong>elbische Name des Schicksalsberges</strong> aus der &#8222;Herr der Ringe&#8220;-Reihe, aber sind wir mal ehrlich: wer von euch denkt heutzutage an die <strong>Saga von Tolkien</strong>? Auf der <strong>witzigen Seite</strong> ist mein Favorit <strong>WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER</strong>. Eigentlich total <strong>hirnlos</strong>, aber trotzdem <strong>abstrus</strong> genug, um auch außerhalb des Metalgenres bekannt zu sein. Wenn das kein Erfolg ist, weiß ich auch nicht.</p>
<p>Also fassen wir zusammen: Wenn eine Band einen <strong>kreativen Namen</strong> hat – egal wie lang – ist das tausendmal besser als die <strong>fünfzigste Version eines Namenabklatsches von</strong> <strong>A DAY TO REMEMBER</strong>.</p>
<p></div></div></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/andi" target="_blank" rel="noopener"><strong>Andi</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Ein Bandname ist eine <strong>Visitenkarte</strong>. So wie man bei „Rohrreinigung Kraus“ sofort weiß, was man bekommt, verhält es sich z.B. analog mit <strong>DYING FETUS</strong>, <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> oder <strong>ABORTED</strong>. Death Metal GmbH &amp; Co. KG. Das passt natürlich zum blutigen Gesamtbild, überrascht aber eben auch nicht. <strong>FACEBREAKER</strong> finde ich allerdings grandios.</p>
<p>Falls sich der Bandname nicht in <strong>ein prägnantes Wort</strong> fassen lässt, kann die Sache schon mal <strong>ausarten</strong>. Wie bei <strong>SUCCESS WILL WRITE APOCALYPSE ACROSS THE SKY</strong>. Oder <strong>…AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF THE DEAD</strong>. Damit fällt man definitiv auf. Geht nur etwas schwer über die Lippen. Apropos: Als Ergänzung zum Beitrag meiner Kollegen seien hier noch <strong>XAVLEGBMAOFFFASSSSITIMIWOAMNDUTROABCWAPWAEIIPPOHFFFX&nbsp;</strong>aus Südafrika<strong>&nbsp;</strong>genannt. Wenn du weißt, wofür das steht, hinterlass uns doch einen Kommentar!</p>
<p>Und wenn man als Band <strong>keinerlei gute Einfälle</strong> hat? Einfach den Titel eines Albums (<strong>MACHINE HEAD</strong>, <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>) oder Songs (<strong>COUNTLESS SKIES</strong>) einer anderen Band <strong>klauen</strong>! Entschuldigung, sich davon <strong>inspirieren</strong> lassen und der Band damit <strong>Tribut zollen</strong> (natürlich!). Sehr kreativ und eigenständig.</p>
<p>Welche Bandnamen gefallen mir denn nun am besten? In Buchstabenform gegossene Musik: <strong>PRIMORDIAL</strong>, <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong>, <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong>, <strong>ALL SHALL PERISH</strong>, <strong>EXPLOSIONS IN THE SKY</strong>, <strong>MELECHESH</strong>, <strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX</strong>. Und <strong>GHOST TOAST</strong>. Einfach weil ich ihn witzig und charmant finde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-29-nomen-est-omen/">Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 06:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute:&#160;Humor und Metal &#8211; Was ist lustig? Was eher lächerlich? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-28-lach-doch-mal/">Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Humor und Metal &#8211; Was ist lustig? Was eher lächerlich?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21245"></span><br />
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sophia/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Sophia</span></a><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</span></b><span style="text-decoration: underline;">meint:</span></p>
<p>Humor ist natürlich immer eine <strong>Frage des Geschmacks</strong>.&nbsp;Aber es gibt ein paar Bands, die es schaffen <strong>wirklich lustig</strong> und <strong>nicht nur lächerlich</strong> zu sein. Ganz oben spielen dort <strong>TENAISCOUS D </strong>mit, die nicht nur mit ihrer Musik überzeugen, sondern auch mit ihrem <strong>Film „The Pick of Destiny“</strong> oder dem <strong>Computerspiel „Brütal Legend“</strong>. Kurz gesagt, <strong>lustiger Metal/Rock lässt sich auf jeden Fall gut verkaufen</strong>, muss aber auch dementsprechend das <strong>Talent mitbringen</strong>, welches ein Metalfan hören möchte. Das hat <strong>Jack Black </strong>und zeigt es auch.</p>
<p>Eine wichtige Sache, die bei jeder lustigen Metalband mitspielt, ist das <strong>Thema Sex</strong>. Damit möchte ich auf ein Genre ansprechen, welches sich seit den 70ern entwickelt hat: der <strong>Glam Metal</strong>. Beispielsweise <strong>STEEL PANTHER </strong>setzen darauf, dass <strong>keiner ihrer Songs wirklich ernst gemeint</strong> ist und erreichen damit, zumindest auf <strong>Festivals voller Betrunkener</strong>, eine große Masse an Fans. Aber das ist der Punkt – <strong>hier sind sich die Songs sehr ähnlich, es gibt kaum Abwechslung</strong> und das Genre hat seine besten, rebellischen Zeiten bereits hinter sich.</p>
<p>Wo wir nun eh schon beim Thema Alkohol sind: So sind es doch eher diese ganzen <strong>Party-Metalbands</strong>, die einfach nicht mehr überzeugen und sich nur noch lächerlich machen. Ein wunderschönes Beispiel ist in diesem Fall die neue Platte von <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/lukas/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Lukas</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Dass die Besucher von Metalkonzerten (zumeist) nicht<strong> stundenlang böse dreinschauend</strong> <strong>mit verschränkten Armen</strong> vor der Bühne stehen, dürfte allen klar sein, die sich regelmäßig in der Szene bewegen. Auch Metalheads haben gerne Spaß! Und das nicht nur bei <strong>eingeschworenen Fun-Combos</strong> wie <strong>J.B.O.</strong> oder <strong>KNORKATOR</strong>.&nbsp;Wobei ich mich beim Showdown dieser beiden definitiv auf die Seite der <strong>meisten Band der Welt</strong> stellen würde, deren Werke insgesamt <strong>deutlich durchdachter</strong> erscheinen.</p>
<p>Der ein oder andere dürfte das Auftreten von Glam-Metal-Bands á la <strong>STEEL PANTHER</strong> belustigend finden, obwohl mir anstelle eines Lächelns eher die <strong>(Fremd-)Schamesröte ins Gesicht steigt</strong>. Eher mein Ding sind da die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>, die mit einer Mischung aus <strong>Superheldenthema</strong> und <strong>aktiver Einbindung des Publikums</strong> sehr zu entertainen wissen. Nichts weckt den <strong>Battlechoir</strong> schneller als eine Runde <strong>„Grailrobic“</strong>!</p>
<p>Auf eine ganz andere Art und Weise belustigend ist ein <strong>hoher Geek-Faktor</strong> bei der eigenen Performance. Sei es durch Einsatz von <strong>auffälligen, fantastischen Kostümen</strong>, <strong>exzentrisches Gestikulieren des „Magiers“</strong> in der Band oder einfach nur <strong>Songnamen</strong>, in denen das <strong>Fantasie-Thema auf die Schippe genommen</strong> wird. <strong>GLORYHAMMER</strong> und <strong>TWILIGHT FORCE</strong> beherrschen diese Kunst, siehe z.B. <em>„The Enchanted Dragon Of Wisdom“</em>. Letztendlich ist es aber beim Humor wie bei allem: Wo der eine mit den Augen rollt, ist der andere vollkommen aus dem Häuschen.</p>
<p></div></div></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sebastian</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Mal vorneweg: Metal und &#8222;lustig&#8220;? Habt ihr was in der Sahne? <strong>Bringt mal eure Mundwinkel wieder nach unten, ihr Penner</strong>!&nbsp;Ok, lassen wir das… So schlimm können Metaller nicht sein, sonst wären sie bei Festivalveranstaltern nicht so beliebt. Aber nun zu den Bands.</p>
<p><strong>Spaßkapellen</strong> gibt es auch bei uns. <strong>KNORKATOR</strong> kennt jeder, <strong>RAMMSTEIN</strong> sind eigentlich auch unterhaltsam. Ohne jetzt den Begriff „Humor“ auseinander diskutieren zu wollen, aber generell sind die schon lustig. Oder? Auch die Battles von <strong>Alexi Laiho</strong>&nbsp;und Keyboarder <strong>Janne Wirman</strong>&nbsp;von <strong>CHILDREN OF BODOM </strong>auf der Bühne sind recht beliebt. Kann man sich guten Gewissens mal live ansehen.</p>
<p>Was mich jedoch auch nach mehreren Konzerten, über ein paar Jahre verteilt, immer noch nervt, sind <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Wann lernen die <strong>das mit den Ansagen</strong>? Die Musik ist echt in Ordnung, aber das dazwischen… sorry, ich finds ziemlich lame! Genauso <strong>Bülent Ceylan</strong>.&nbsp;Ja, er ist <strong>türkischstämmig und hat lange Haare </strong>&#8211; lass uns ne Torte zusammen essen! Richtige Brüller finde ich bei ihm auch nicht.</p>
<p>Ansonsten können für mich Metal und Humor recht nah beieinander liegen. Ich frage mich dann aber, ob die Gruppen das, was sie da vorführen, ernst meinen. Black-Metal-Bands zum Beispiel. Oder die <strong>KASSIERER</strong>. <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong>. Oder der <strong>BEMBERS</strong>. Ich verstehs wahrscheinlich nur nicht und sollte mehr trinken. So ein Metalfan bin ich aber nicht. Ich <strong>kann mir nichts schön trinken</strong>. Und solche Gruppen finde ich einfach nur <strong>zum Wegrennen</strong>. Ernst gemeinten zwischenmenschlichen, empathischen Witz aus der Situation heraus finde ich da besser. Und es gibt genügend Bands, die so was hinbekommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-28-lach-doch-mal/">Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #27 &#8211; VOLL SYMPATHISCH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-27-voll-sympathisch/">Senf der Woche #27 &#8211; VOLL SYMPATHISCH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21048"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Arroganz, Abzocke, Arschlochtum &#8211; Wer zählt für dich zu den größten Unsympathen des Metals und warum?&nbsp;</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'></div>
<div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener">Hannes</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Hefte raus und mitschreiben! Obwohl sich die Zahl an <strong>Idioten und unsympathischen Menschen</strong> in der Metalszene in Grenzen hält, existieren trotzdem einige Musiker unter ihnen, die dem Begriff <strong>&#8222;Angeber&#8220;</strong> oder<strong> &#8222;Idiot&#8220;</strong> mehr als gerecht werden. <strong>Rene</strong>, oder <strong>Ash</strong>, wie er sich heute nennt, ist einer von ihnen. Während heute im musikalischen Bereich tatsächlich einiges an<strong> qualitativ wichtigem Material</strong> von <strong>NARGAROTH</strong>&nbsp;existiert und die Band die deutsche Szene neben <strong>NAGELFAR</strong> sichtlich beeinflusste, so werfen seine <strong>hanebüchenen Aussagen</strong> einen riesigen Schatten auf sein Werke. Angefangen mit <strong>Falschaussagen</strong> über die Erscheinungsdaten seiner ersten Alben, über ein seltsames <strong>Geltungsbedürfnis</strong>, bis hin zur <strong>urkomischen Dokumentation</strong> auf einer DVD über die Abkehr vom Black Metal und die spätere &#8222;Rückkehr&#8220;.</p>
<p>Unsympathisch machte sich auch der Kopf der Band <strong>NACHTMYSTIUM</strong>. <strong>Blake Judd</strong> lockte damals viele Fans mit <strong>eigenen Fanartikeln</strong>,<br />
verprasste allerdings das Geld für seinen <strong>Drogenkonsum</strong>. Und das Merchandise blieb aus. Dies führte dazu, dass seine <strong>gesamten Mitstreiter die Band verließen</strong>.<strong>&nbsp;</strong>Diverse Labels druckten zudem <strong>T-Shirts mit Warnungen vor Blake</strong>. Eine Unart, der sich <strong>Judd</strong> heute aber entledigen möchte. Aus dem Unsympath wurde mittlerweile ein Mensch, der seine <strong>Drogensucht (vorerst) besiegt</strong> hat und der sich nun redlich bemüht, den Geschädigten ihr Geld zurück zu geben. Dennoch bleibt ein<strong> fader Beigeschmack</strong>. Und ein <strong>Misstrauen</strong>, dem er sich verständlicherweise stellen muss.</p>
<p></div>
<div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sascha</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Zu den größten Unsympathen im Metal zählt für mich seit seinen <strong>White-Power-Ausschreitungen</strong> im Frühjahr letzten Jahres <strong>Phil Anselmo</strong>, seines Zeichens ehemaliger <strong>PANTERA</strong>-Sänger. Den <strong>Hitlergruß</strong>&nbsp;machen, mehrfach <strong>„White Power“</strong>&nbsp;schreien und es dann <strong>auf Weißwein</strong>, der Backstage getrunken wurde,<strong>&nbsp;schieben</strong> &#8211; einfach nur unverantwortlich und erbärmlich. <strong>Z</strong><strong>ehn von zehn Unsympathen-Punkten!</strong></p>
<p>Auf Platz zwei steht bei mir die <strong>YouTube-Ikone</strong> <strong>Rainer Winkler</strong>, aka <strong>Drachenlord </strong>(muss ich dazu eigentlich irgendetwas schreiben?) Wieso? Seine <strong>grundlegende Art</strong>, sich selbst als den <strong>derbsten Metalhead dieser Welt</strong> zu bezeichnen, Leute zu <strong>beleidigen</strong>, sich<strong> an alles ran zuschmeißen</strong>, das nicht männlich ist, und seine <strong>Arroganz</strong> gehen mir gehörig gegen den Strich. Klar hat er eine <strong>riesige Menge an Hatern</strong>.&nbsp;Aber zum Teil ist er <strong>selbst schuld</strong> daran. Würde er sich zumindest an die Regel „Don&#8217;t feed the troll“ halten, könnte es rosiger aussehen.</p>
<p>Zu guter Letzt widme ich meinen Senf nicht nur einer Person, sondern einer ganzen Gruppe: <strong>Violent Dancer</strong>. Was fällt euch Vollpfosten ein, den <strong>Spaß anderer Leute kaputt zu machen</strong>, indem ihr <strong>einfach nur aufs Maul</strong> geben wollt, nur weil ihr so ein <strong>kleines Ego</strong> habt?! Das Rumschlagen und Rumtreten zur Musik ist kein Ausdruck von Gefühlen. Sondern nur ein <strong>egozentrischer Beweis eines kleinen Geschlechtsorgans</strong>.</p>
<p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-27-voll-sympathisch/">Senf der Woche #27 &#8211; VOLL SYMPATHISCH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #26 &#8211; LEGENDEN? NA UND!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2017 06:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-26-legenden-na-und/">Senf der Woche #26 &#8211; LEGENDEN? NA UND!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-20349"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Jeder kennt sie, doch nicht jeder mag sie &#8211; mit welchen &#8222;großen&#8220; Bands kannst du so gar nichts anfangen?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener">Hannes</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Oh, wo soll ich da nur anfangen? <strong>METALLICA</strong> und <strong>MEGADETH</strong> geben mir rein gar nichts. Auch wenn größtenteils <strong>gute Musiker</strong> dahinterstecken, empfinde ich bei den Songs absolut nichts. Wenn es um <strong>guten Thrash Metal</strong> geht, dann höre ich lieber <strong>NIHILIST</strong>,<strong>&nbsp;INFANT DEATH</strong> (Black Thrash) oder auch mal <strong>MANTIC RITUAL</strong> (leider aufgelöst).</p>
<p>Auch bei den großen <strong>Heavy-Metal-Göttern IRON MAIDEN</strong> muss ich passen (mit Ausnahme der ersten zwei Scheiben). Stattdessen höre ich lieber M<strong>ETAL INQUISITOR</strong> oder <strong>DAWNBRINGER</strong>, weil hier noch <strong>nicht alles glatt gebügelt</strong> klingt.</p>
<p>Im <strong>Death Metal</strong> langweile ich mich bei <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> und <strong>SIX FEET UNDER</strong>. Auch hier gilt wieder: gute Musiker, Songs jedoch belanglos. Alternativen sind hier für mich <strong>LIFELESS</strong>, <strong>TEITANBLOOD</strong>, <strong>COFFINS</strong> und <strong>TRIUMVIR FOUL</strong>. Ich fühle ich im <strong>Black Metal</strong> seit Jahren sehr wohl, doch auch hier verstehe ich den <strong>Hype</strong> um <strong>BATUSHKA</strong> und <strong>NARGAROTH</strong> nicht. Ersatzdrogen sind hier <strong>CULT OF FIRE</strong>, <strong>EVILFEAST</strong> oder auch seit neuem <a href="https://silence-magazin.de/tchornobog-innere-daemonen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>TCHORNOBOG</strong></a>, die aus verschiedenen Genres <strong>einen Prototyp geschaffen</strong> haben, den sonst nur <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong> entwickeln konnten.</p>
<p>Beim <strong>Doom Metal</strong> hingegen fallen mir kaum Bands ein, die ich öde finde. Vielmehr <strong>ödet mich diese Musikrichtung seit Jahren an</strong>, weil gefühlt 80% der Bands in den ewig gleichen Bünden durch die Landschaft riffen. <strong>HYMN</strong> und <strong>FUNERALIUM</strong> sind da eine schöne Ausnahme.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/don-promillo" target="_blank" rel="noopener"><strong>Don Promillo</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Oha, große Bands, mit denen ich wenig bis nichts anfangen kann, gibt es tatsächlich so einige. Fangen wir doch gleich mal mit der wahrscheinlich größten an:&nbsp;<strong>METALLICA</strong> – die Band, mit der die meisten von uns <strong>zum Metal gekommen</strong> sind. Ich jedoch nicht. Schon seit Jahrzehnten wird <strong>deutscher- und Bay Area-Thrash im Hause Promillo gefeiert</strong>, aber dann doch eher <strong>EXODUS </strong>und <strong>KREATOR</strong>.</p>
<p>Im <strong>Black Metal</strong> konnte ich noch nie sehr viel mit der Musik, geschweige denn dem <strong>missratenen Typen</strong> von <strong>BURZUM</strong> anfangen. Was man <strong>BURZUM</strong> aber nicht absprechen kann, ist, dass sie <strong>MAYHEM</strong> zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Ich bin mir nicht sicher, wie sich ihr <strong>Werdegang ohne Herrn Vikernes</strong> gestaltet hätte.</p>
<p>Nun aber zum <strong>größten Rätsel der modernen Musikgeschichte</strong>. Es gibt kaum ein Musikblatt, welches nicht monatlich von ihnen berichtet und doch gehen sie mir komplett am Hintersten vorbei. Die Fans gröhlen mit, obwohl <strong>der Sänger eine Ausstrahlung wie ein Steuerberater</strong> hat. Das kann nur eine Band sein. Richtig, <strong>BLIND GUARDIAN</strong>. Ich werde aus dieser Musik einfach nicht schlau. Mir überbringt sie <strong>null Energie</strong> und hinterlässt <strong>nichts als Fragezeichen</strong>. Und bevor die Frage aufkommt: Ja, ich habe/musste sie mir schon mehrmals live anschauen!</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sebastian</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Große Bands, kleine Wirkung. Irgendwie bekommt man ständig <strong>von allen anderen vorgesagt</strong>, welche Band groß, sprich musikalisch ganz toll und bedeutend ist. Die <strong>eigene Meinung</strong> dazu kann oft <strong>ganz anders</strong> sein.</p>
<p>Beim Überlegen, bei welchen Gruppen mir das so geht, denke ich auch, dass ich da wohl auch selektiv höre. Es kann ja sein, dass ich von <strong>Band XY</strong> aus besagter Kategorie vielleicht <strong>nur zwei Songs gut finde</strong>, den Rest aber nicht. Die Band an sich ist mir damit <strong>immer noch relativ egal</strong>. Man kann trotzdem ihren <strong>musikalischen Verdienst</strong>&nbsp;<strong>respektieren</strong>. Nennt es <strong>Rosinenpickerei</strong>, aber macht das nicht jeder irgendwo?</p>
<p>Eine Band, um deren Stellenwert ich mir durchaus bewusst bin, und die ich auch schon ein paar mal live gesehen habe, ist <strong>JUDAS PRIEST</strong>. Die Band hat einen <strong>guten Sound</strong>, <strong>liefert live</strong> toll ab und <strong>unterhält</strong> auf jeden Fall immer noch gut ihr Publikum. Und zu <strong>Rob Halford</strong>&nbsp;muss man auch nichts mehr sagen. Trotzdem, die <strong>Musik berührt mich nicht</strong>, trotz ihrer Brillanz. Letzten Endes ist dies auch nicht ihre Aufgabe. Das ist <strong>nicht schlimm</strong>, sie stehen damit auch lange <strong>nicht allein</strong>. Bei <strong>SAXON</strong> ist es ganz ähnlich.</p>
<p>Mir stellt sich nun jedoch die Frage, <strong>welche Band der NWBHM&nbsp;ohne Probleme als „klein“ bezeichnet werden kann.</strong>&nbsp;<strong>DEF LEPPARD</strong> fand ich immer sehr interessant, mit einem <strong>eigenen Stil</strong>. Ihre <strong>direkte Spielweise</strong> und der <strong>klare Sound</strong> kam immer besser an bei mir. Aber letzten Endes muss jeder selbst wissen, wo er die <strong>Genregrenzen</strong> zieht und was ihn anspricht. Nur entschuldigen sollte man sich nicht dafür.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-26-legenden-na-und/">Senf der Woche #26 &#8211; LEGENDEN? NA UND!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #25 &#8211; METAL ALS SOUNDTRACK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 06:26:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-25-metal-als-soundtrack/">Senf der Woche #25 &#8211; METAL ALS SOUNDTRACK</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-20206"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Filme, Serien, Games &#8211; welcher Soundtrack fährt zur Untermalung richtig geilen Metal auf?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha/" target="_blank" rel="noopener">Sascha</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p><strong>Metal und Videospiele</strong> passen, wie ich <a href="https://silence-magazin.de/how-can-i-be-a-hero-metal-in-videospielen/" target="_blank" rel="noopener">in meiner Kolumne</a>&nbsp;beschrieben habe, wie die Faust aufs Auge. Dabei müssen es nicht einmal die Spiele wie <strong>&#8222;Brütal Legend&#8220;&nbsp;</strong>sein, deren kompletter Soundtrack aus <strong>Klassikern unseres Lieblingsgenres</strong> besteht. Vor allem <strong>Shooter</strong> nehmen schwermetallische Musik gerne, um ihre brechende Härte zu untermalen. Das reicht vom Steroidkönig <strong>&#8222;</strong><strong>Duke Nukem&#8220;</strong> über <strong>&#8222;Gears of War&#8220;&nbsp;</strong>bis hin zum Meisterwerk des <strong>&#8222;</strong><strong>Halo&#8220;</strong>-Soundtracks, welcher unter anderem mit Hilfe von&nbsp;<strong>PERIPHERY</strong>s <strong>Misha Mansoor </strong>komponiert wurde.</p>
<p>Doch auch <strong>andere Szenen der Popkultur strotzen vor Metal</strong>, auch wenn man es nicht erwartet. Wenn wir uns einmal <strong>Filme</strong> anschauen, dann sehen wir vor allem <strong>Horrorfilme mit Metal-Soundtrack</strong>. Ich bin zwar kein großer Fan davon, denn sind wir mal ehrlich: Die meisten sind <strong>wirklich grottig</strong>, aber so wird mir das zumindest ein wenig versüßt. Da sieht es bei <strong>Marvel&#8217;s</strong> <strong>&#8222;</strong><strong>Iron Man&#8220;</strong> deutlich besser aus. Wem ist denn nicht ein freudiges Lächeln über die Lippen gesprungen als <strong>BLACK SABBATH </strong>oder <strong>AC/DC </strong>einsetzten, während sich <strong>mit Exo-Suit gekloppt</strong> wird?</p>
<p>Viel cooler geht es dabei im eigentlich kinderorientierten <strong>Cartoon-Bereich </strong>zu. Ich meine: Schaut euch mal den Adult-Swim-Klassiker <strong>&#8222;</strong><strong>Metalocalypse&#8220;&nbsp;</strong>an! Hier ist der Name Programm, denn es geht um die Abenteuer der fiktiven Band <strong>DETHKLOK</strong>, die aber insgesamt <strong>vier Alben</strong> herausbrachten und sogar <strong>mit echter Besetzung tourten</strong>. Wenn das keine <strong>Serie für Metalheads</strong> ist, dann weiß ich auch nicht&#8230;</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><span style="text-decoration: underline"><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sarah</strong></a>&nbsp;</span></b><span style="text-decoration: underline">findet:</span></p>
<p>Den ersten <strong>Filmsoundtrack</strong>, den ich im jungen Alter von 13 Jahren so richtig wahrgenommen habe, war der von <strong>„End of Days“</strong>. <strong>Arnies Comeback-Film</strong> hat mich richtig in seinen Bann gezogen und somit waren damals auch Bands wie <strong>KORN</strong>, <strong>EVERLAST</strong>, <strong>GUNS N&#8216; ROSES</strong>, <strong>THE PRODIGY</strong> und <strong>ROB ZOMBIE</strong>&nbsp;die Einstiegsdroge in meine <strong>damals sehr kleine Metal-Welt</strong>.</p>
<p>10 Jahre später hat mich der Soundtrack vom <strong>PC-Spiel</strong> <strong>„Brütal Legend“</strong> so richtig umgehauen. Nicht nur ist der Orginalsoundtrack des Spiels richtig episch, man konnte im Spiel auch <strong>über 100 weitere Songs</strong> von namenhaften Künstlern aus der Metal-Welt freispielen, unter anderem Songs von <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>DIMMU BORGIR</strong> und <strong>CHILDREN OF BODOM </strong>(um nur ein paar zu nennen). „Brütal Legend“ hat für mich nicht nur den ultimativen Soundtrack, sondern ist für mich <strong>das ultimative Metal-Game</strong>! Mit dem <strong>Roadie Eddie</strong> (gesprochen von <strong>Jack Black</strong>) endeckt man die Heavy-Metal-Welt.</p>
<p>Ein ebenso <strong>innovatives Spielkonzept</strong> mit epischen Metal-Soundtrack ist das 2016 erschienene <strong>„Metal Tales : Fury of the Guitar Gods“</strong>. Unter anderem sind&nbsp;<strong>PERSEFONE</strong> und <strong>HYPERION</strong>&nbsp;auf dem Soundtrack vertreten. In dem&nbsp;<strong>rogue-like top-down 3D-Shooter</strong>&nbsp;hilfst du Metal-Kumpels aus einer Metal-Bar und versuchst <strong>ein total aus dem Ruder geratenes Metal-Festival zu retten</strong>.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/andi/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Andi</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Werden bewegte Bilder mit Musik hinterlegt, muss jene die visuelle Wirkung unterstützen. Und welche Bilder malt der Metal? Genau: <strong>Tod, Krieg und Zerstörung</strong>. Und <strong>rostige Kettensägen</strong>. Ideal also für Generationen von Ballerspielen! Den vom Kollegen <strong>Sascha</strong> bereits erwähnten Games möchte ich hier noch die <strong>Mutter aller Ego-Shooter</strong> hinzufügen: <strong>&#8222;</strong><strong>Doom&#8220;</strong>. Schon als 1993/1994 die ersten Dämonenfratzen zu blutigem Mus zerballert wurden, lief dazu <strong>Midi-Metal</strong> (überraschenderweise nichts von <strong>PENTAGRAM</strong> oder <strong>BLACK SABBATH</strong>). Der nunmehr vierte Teil aus dem Jahre 2016 groovt zeitgemäß richtig fett mit <strong>8-Saiter-Riffs</strong> und <strong>elektronischen Spielereien</strong>. Story? Welche Story?</p>
<p>Im aussterbenden Genre <strong>Strategiespiele</strong> findet man kaum Metal-Stücke (vielleicht weil man hier sogar nachdenken muss?). Glorreiche Ausnahme: Die Reihe <strong>&#8222;</strong><strong>Command &amp; Conquer: Alarmstufe Rot&#8220;</strong>. Wenn der <strong>Kalte Krieg</strong> schon <strong>eskaliert</strong>, dann zu ratternden Metal-Klängen! Auch wenn man die Abwesenheit von <strong>BOLT THROWER</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>MARDUK</strong> auf dem Soundtrack beklagen könnte …</p>
<p>Fans von <strong>&#8222;</strong><strong>Warcraft 3&#8243;</strong> – die Älteren unter euch werden sich an dieses <strong>Game-Relikt aus Prä-WoW-Zeiten</strong> erinnern – entlohnte <strong>Entwickler Blizzard</strong> für das Durchspielen der Kampagne mit einem besonderen Easter Egg: dem <strong>eigens komponierten Metal-Song</strong> <em>&#8222;Power Of The Horde&#8220;</em> der hauseigenen Band <strong>TENTH LEVEL TAUREN CHIEFTAIN</strong>. Stilistisch und textlich an <strong>ICED EARTH</strong> und Konsorten angelehnt, thematisiert das Stück das <strong>Geschehen auf dem Fantasy-Schlachtfeld</strong> des Videospiels. Ziemlich geekig, ich weiß. Aber auch verdammt episch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-25-metal-als-soundtrack/">Senf der Woche #25 &#8211; METAL ALS SOUNDTRACK</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #24 &#8211; METAL UND SPORT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-24-metal-und-sport/">Senf der Woche #24 &#8211; METAL UND SPORT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-19472"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Laufen, pumpen, Bierkrug stemmen &#8211; Welcher Metal passt zu welchem Sport?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/robert/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Robert</span></a><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</span></b><span style="text-decoration: underline;">meint:</span></p>
<p>Metal und Sport? Müsste man bei dem Thema nicht eigentlich <strong>Tetzel</strong> fragen? Naja&#8230; Auch wenn der Großteil der Redaktion entweder <strong>im Sternzeichen Lauch geboren</strong> ist, oder sich seit Jahren <strong>in der Massephase</strong> befindet, kann man ja wenigstens so tun als ob.</p>
<p>Wenn es darum geht, sich so <strong>richtig auszupowern und abzureagieren</strong>, geht meiner Meinung nach nichts über &#8222;St. Anger&#8220; oder &#8222;God Hates Us All&#8220;. Dazu zu trainieren führt einen an die eigenen Grenzen und sorgt gleichzeitig dafür, dass <strong>überschüssige Energien nicht durch Axtmord kompensiert</strong> werden müssen. Insgesamt sollte man, glaub ich, darauf achten, nicht unbedingt <strong>ORIGIN</strong> oder <strong>INFANT ANNIHILATOR</strong> zu hören, während man Sport betreibt, da vermutlich <strong>ernsthafte Schäde</strong>n entstehen können, wenn man versucht das Tempo zu halten.</p>
<p>Wer in dieser Diskussion auf ÜBERHAUPT gar keinen Fall fehlen darf, sind die schwedischen <strong>SPORTLOV</strong>, die in ihren Texten <strong>mit Vorliebe Wintersport thematisiert</strong> haben. Kein Scherz. Die wundervolle EP „Snöbollskrieg“ (Cover <a href="https://www.metal-archives.com/albums/Sportlov/Sn%C3%B6bollskrieg/6711" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, Song <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fZbrM3OtbQM" target="_blank" rel="noopener">hier</a>) ist dabei unerreicht!</p>
<p>Was Kampfsport anbelangt, ist mir bislang noch keine passende Musik begegnet, aber im Zweifelsfall wohl <strong>Underground-Rap</strong>, um sich <strong>richtig gefährlich zu fühlen</strong>. Um mich <strong>zum Boss zu transformieren</strong>, höre ich jedenfalls immer <strong>KOLLEGAH</strong>. Wie jetzt? Was ich stemme? Ich dachte, man wird schon von der Musik muskulöser!</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/oli/" target="_blank" rel="noopener">Oli</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Geballte Kraft, vom Körper tropfender Schweiß und knallharte Musik &#8211; <strong>Arrrrrrrrrrrrrrr!</strong> Der <strong>Prototyp metallischer Körperertüchtigung</strong>&#8230; Naja, dieses Bild ist vielleicht etwas überzogen, aber die Kombination aus Sport und Musik, oft in metallischer Form, geht bei mir seit meiner Jugend Hand in Hand.</p>
<p>Schon damals war ich <strong>regelmäßig mit meinen kleinen Hanteln</strong> zugange, während aus den Boxen <strong>RAMMSTEIN</strong> oder <strong>SAMSAS TRAUM</strong> knallte. Über die Jahre hinweg sind die <strong>Gewichte schwerer</strong> und die <strong>Musik härter</strong> geworden. Schön treibend und gern auch konstant knüppelnd sollte es sein. Ein Favorit war dabei in letzter Zeit ganz klar &#8222;In Turmoil&#8220; von <strong>ANCST</strong>, aber auch gern mal &#8222;Grenzgänger&#8220; von den hessischen Black Metallern <strong>MEMBARIS</strong>.</p>
<p>Eine andere Kombination aus Sport und Musik ist für mich das <strong>klangbegleitete Fahrradfahren</strong>. Im Sommer 2016 hatte ich dabei ein Erlebnis, welches sich nachhaltig eingebrannt hat und an das ich wohl auch noch in vielen Jahren wohlwollend zurückdenken werde. Die Sonne brannte heiß und ich war am schönen <strong>Elbradweg Richtung Meißen</strong> unterwegs. Wenige Tage zuvor war ein mir wichtiger Mensch aus meinem Leben gewichen und ich ziemlich aufgewühlt. Auf dem Rückweg nach Dresden kam mir in den Sinn,<strong> DEAFHEAVEN</strong>s &#8222;New Bermuda&#8220; einzulegen. Was folgte, war <strong>fast ein Traumzustand</strong>. Überwältigende Musik, die auf meine Hörgänge eindrosch und ich davon motiviert <strong>in Windeseile über den Radweg bretternd</strong>. Jeder Tritt in die Pedale und jeder anpeitschende Schlag der Drums war eine <strong>Karthasis</strong>. Ich konnte meine Gefühle extrem kanalisieren und herauslassen. Großartig! Fix und fertig kam ich daheim an und fühlte mich zugleich <strong>extrem befreit</strong>. Probiert es mal aus!</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sarah</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Ich bin jetzt nicht unbedingt die Mega-Sportskanone, aber um mich zwischen den Festivals ein wenig in Form zu bringen und <strong>die unzähligen Biere und Steaks zu kontern</strong>, mache ich ein paar mal die Woche Sport. Damit das nicht langweilig wird, wird dazu natürlich Musik gehört und weil wir ein Metal-Magazin sind, natürlich Metal-Musik.</p>
<p>Wer gerne <strong>laufen geht</strong>, dem kann ich etwas <strong>flottere Musik</strong> empfehlen, etwas melodisches, damit der Rhythmus beim Laufen auch stimmt. Ich höre da gerne <strong>Melodic Death Metal </strong>à la<strong> KALMAH</strong> oder <strong>WHISPERED</strong>.</p>
<p>Zum <strong>Seilspringen</strong> höre ich gerne Musik, die <strong>schnell und erbarmungslos</strong> ist. <strong>Technical Death Metal</strong> von <strong>ADE</strong>, <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>, <strong>OBSCURA</strong> und <strong>WHORION</strong> treiben mich dabei zu Höchstform an.</p>
<p>Wer statt zu schwitzen lieber <strong>Stress abbauen</strong> will, kann auch hier mit Musik dazu entspannen. Ich habe festgestellt, dass man <strong>Hatha Yoga</strong> wunderbar mit <strong>Pagan Folk</strong> von <strong>WARDRUNA</strong> oder <strong>ULVESANG</strong> betreiben kann. Die Musik sollte meiner Meinung nach zum Tempo des Sports passen, aber eigentlich ist es nur wichtig, was man selbst gerne hört. Also dann, viel Spaß beim Schwitzen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-24-metal-und-sport/">Senf der Woche #24 &#8211; METAL UND SPORT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #23 &#8211; KUNST ODER KOTZE?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Heaven Shall Burn]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/">Senf der Woche #23 &#8211; KUNST ODER KOTZE?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-18925"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Puristisch, fantastisch, blutig, obszön &#8211; Was macht für dich ein geiles Album-Cover aus? Und welche Artworks dienen eher als Brechmittel?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/jonas/" target="_blank" rel="noopener">Jonas</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>In jedem Genre gibt es <strong>Sättigungserscheinungen</strong> &#8211; <strong>auch bei den Artworks</strong>. Dass gerade Alben herausstechen, bei dessen Layout sich Mühe gegeben wurde, dürfte keine Überraschung sein. Es reicht daher nicht,<strong> so viele Totenköpfe wie möglich</strong> auf die Leinwand zu hauen oder sich einfach <strong>grinsend mit einer Melone auf dem Kopf</strong> ablichten zu lassen.</p>
<p>Desto einfacher die Leute das Album mit dem Künstler und – ganz wichtig – mit der Musik verbinden können, desto größer ist die Chance, dass auch Leute über dich stolpern, die nur das Cover sehen. Ein<strong> gutes Cover illustriert dabei so stark die Atmosphäre des Albums</strong>, dass es unabdingbar für den Konsum der Musik wird. Dadurch lässt sich erklären, warum es <strong>so viele ähnliche Artworks in einem Genre</strong> gibt: Die Musik gleicht sich ja schließlich auch.</p>
<p>Genug der Theorie, welche Alben schaffen es diese Atmosphäre zu vermitteln oder auch einfach mal zu brechen und durch ihren <strong>Wiedererkennungswert</strong> zu bestechen?</p>
<p>Ein gutes Beispiel dafür sind die beiden letzten Alben von <strong>DEAFHEAVEN</strong>, die die <strong>Shoegaze-Ästhetik</strong> so stark in den Vordergrund drängen, dass beim bloßen Ansehen der Gedanke an Black Metal in den Hintergrund rückt. Aber auch <strong>PINK FLOYD</strong> haben ihre Musik mit <strong>unverkennbaren und ikonischen Bildern</strong> hinterlegt, die ganz ohne ein Logo auskommen. Ihr merkt: Ein gutes Album-Cover zu erstellen, ist schwer, aber am Ende entscheidet der <strong>persönliche Geschmack</strong>!</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/lucfrancois/" target="_blank" rel="noopener">Luc</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Album-Cover sind im besten Fall <strong>Verkaufsgarant und Kunstwerk zugleich</strong>, haben selbst Etwas zu sagen oder wirken als <strong>Sprachrohr für die Musik</strong>. Auf jeden Fall gehören sie mit zum Gesamtwerk, auch wenn sie nicht immer zielgenau auf die Musik zugeschnitten werden. <strong>TRIPTYKON</strong> etwa setzen auf Motive des verstorbenen <strong>Hansruedi Giger</strong>, und es wirkt wie das perfekte Doppel.</p>
<p>Nun kann man Artworks <strong>aus verschiedenen Gründen gut oder schlecht finden</strong>: Verfehlt das Motiv die Stimmung der Musik? Funktioniert es als <strong>eigenständiger Blickfang</strong>? Hat es eine <strong>Aussage</strong>, oder sieht es <strong>nur schön</strong> aus? Wo sich die Scheiben früher zum Teil noch über das Artwork verkauften, ist es heute einfacher, dem Konsumenten eine Hörprobe an den heimischen Rechner zu liefern und somit die Musik für sich selbst sprechen zu lassen. Dennoch sind Ton und Bild längst fest verwachsen, und <strong>der erste Eindruck ist im Normalfall auch ein optischer</strong>. Wer klickt schon auf einen Link, den ein <strong>billig hingeschludertes Photoshop-Werk</strong> ziert?</p>
<p>Ob es <strong>heute noch viele Cover-Käufe</strong> gibt, kann ich aus dem Stegreif nicht sagen. Dass zumindest in meinem Hinterkopf <strong>das Frontmotiv mein Empfinden beim Hören</strong> eines Albums häufig etwas <strong>aufschönt oder in die Tiefe zieht</strong>, steht dagegen fest.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/preusse/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Julian</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Jetzt muss man sich hier auch noch ganz intellektuell über Kunst äußern oder wie? Ich dachte, das mit der Musik sei schon kulturell wertvoll genug… Nun, wie dem auch sei, Metal ist ja wie wir alle mitbekommen haben, nicht einfach nur Musik die auf eine Platte gepresst oder CD gespielt ist. Nein,&nbsp;<strong>Metal lebt auch von Kunst</strong>, also „richtiger“ Kunst. So mit Pinseln, Stiften und vielen bunten Farben. Vor allem die Cover der Alben können echt hochanspruchsvolle Werke sein. Oder eben genau das Gegenteil: Langweilig, öde und vielleicht einfach nur ekelhaft.</p>
<p>Wenn ich mir mal so die Sammlung in meinem Regal ansehe, dann wirken einige Cover, als ob sich hier ein <strong>van Gogh</strong> oder ein <strong>zutiefst expressionistischer Künstler</strong> mal so richtig austoben konnte. <strong>Ästhetik des Hässlichen</strong> eben. Totenschädel, die obszöne Fratzen ziehen, irgendwelche <strong>scheintoten und menschenähnlichen Viecher namens Eddie</strong> und <strong>soldatische Kampfszenen</strong> prägen die Mehrheit der Silberlinge in meinem Regal. Na, wer von euch hat erraten, was bei mir alles so rum steht?</p>
<p>Aber nicht nur die klassischen Stile der Kunst finden Einzug, sondern auch moderne. Darunter&nbsp;<strong>Fotomontagen</strong>&nbsp;wie bei&nbsp;<strong>METALLICA</strong>s&nbsp;„Hardwired To Self-Destruct“,<em>&nbsp;</em>oder das Digitalfoto eines Berges bei <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>&nbsp;haben einen künstlerischen Gehalt.</p>
<p>Grundsätzlich macht ein gutes Cover <strong>die Geschichte dahinter und natürlich das Motiv</strong> aus. Niemand kauft ein Album mit einem schnöden schwarzen Cover. (Anm. Alex: &#8222;The Black Album&#8220; von <strong>METALLICA </strong>hat sich über 16 Millionen Mal verkauft und ist damit das meist-verkaufte Album der letzten 25 Jahre. Ätsch.)&nbsp;&nbsp;Aber mal ehrlich, <strong>braucht man Fotos verstümmelter und blutiger Leichen als Cover?</strong> Obwohl es <strong>Aufmerksamkeit</strong> erregt, finde ich sowas einfach nur <strong>abstoßend</strong>. Das muss echt nicht sein.</p>
<h3>HIER FINDET IHR DIE TOP 5&#8230;&nbsp;</h3>
 [<a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3>&#8230;UND WORST 5 ALBUM-COVER UNSERER AUTOREN:</h3>
 [<a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/">Senf der Woche #23 &#8211; KUNST ODER KOTZE?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Senf der Woche #22 &#8211; Kleine Menschen im Pit</title>
		<link>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Schneemensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 06:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
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		<category><![CDATA[machine head]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit/">Senf der Woche #22 &#8211; Kleine Menschen im Pit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-18776"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Im Pit wird gemoshed. Da fliegen Körperteile und kleine Menschen. Doch muss das sein? Wir palavern über die Überlebenschancen der kürzeren Menschen im Gedränge.&nbsp;<span style="font-size: 0.8em;"><em>Da Andi grad unpässlich ist, übernimmt Kellerkind Yeti diese Woche.</em></span></strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/" target="_blank" rel="noopener">Sebastian</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p class="p1">Metal ist eine sehr wilde Musik, zu der man sich gut und gerne bewegt. <strong><em>Kann man das sagen?</em> </strong>Jedenfalls ist es nicht unüblich, dass sich bei Konzerten<strong> Pits</strong> unterschiedlicher Ausprägung und Größe bilden, um die dargebotene Musik noch intensiver zu erleben und zu feiern.</p>
<p class="p1">Apropos Größe… <strong>Metalfans gibt es da in ganz unterschiedlichen Ausführungen.</strong> Und in gewisser Weise sind Konzerte in der Hinsicht ein bisschen wie Kinobesuche. Sobald größere Besucher um einen herum stehen, ist es irgendwie blöd. Schließlich geht man ja auch auf ein Konzert, weil man die Band mal sehen will.</p>
<p class="p1">Richtig witzig wird es dann aber erst, wenn Bewegung in die Menge kommt. Dann ist der<strong> kleine Brüllaffe</strong> aus Reihe Sieben plötzlich ganz panisch, weil er keine Füße mehr auf den Boden bekommt. Wobei <strong>weibliche Fans</strong> so eine Situation bestimmt nochmal anders erleben als männliche. Da das Metalpublikum aber immer noch mehrheitlich aus Kerlen besteht, dürften sie da eher noch dazu übergehen, lieber <strong>aus dem Gedränge heraus zu wollen</strong>.</p>
<p class="p1">Zwar gibt es teilweise noch die Chance, sich schnell hochheben und nach vorne tragen zu lassen. Aber grundsätzlich sollte man sich auf diese Möglichkeit nicht verlassen. Daher gilt eigentlich nur: <strong><em>solange man in der Senkrechten bleibt, was soll schon passieren?</em> </strong>Das man sich mal eine fängt, muss man halt riskieren. Zwar ist die Aussage <em>„man weiss doch vorher, dass sowas passieren kann“</em> ziemlich flach und in der Situation auch nicht wirklich hilfreich. Je nach Band kann ein Pit ja auch unterschiedlich groß sein (siehe <b>MACHINE HEAD</b> 2009 in <b>WACKEN</b>).</p>
<p class="p1"><strong>Meine Meinung </strong>ist, dass es für kleine, schmächtigere Menschen natürlich ein teilweise beängstigendes Gefühl sein kann, plötzlich in einer solch wild springenden, sich unkontrolliert bewegenden Menge zu stehen.<strong> Es kommt aber immer auch darauf an</strong>, wie man sich darauf einlassen und somit damit umgehen kann. Dann ist es wie für die Musiker auf der Bühne: auf die Attitüde kommt es an. Mit „<em><strong>Hellyeah</strong></em>“ kommt man da vielleicht besser durch als mit „<em><strong>Fuck, was mache ich jetzt?</strong></em>“.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener">Rudi</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p class="p1">&#8222;<strong>Zwergen-Massaker</strong>&#8220; und &#8222;<strong>Fliegen klatschen</strong>&#8220; sind nur die lustigsten Bezeichnungen, die mir beiläufig bei Konzerten zu Ohren gekommen sind, in deren Pits auch kleinere Leute aktiv waren. Dass deren Hintergründe <strong>teilweise so gar nicht zum Lachen</strong> sind, lässt mich persönlich immer wieder an dem so angepriesenen Zusammenhalt der Metal-Szene zweifeln.</p>
<p class="p1">Da ich selbst kein ein-Meter-achtzig-Hüne bin, kann ich trotz alledem aus meinen eigenen Erfahrungen sagen, dass Pits auch für kleinere Leute ein geiles Erlebnis sein können. Mit der Zeit bekommt man <strong>ein Auge für Idioten</strong>, welche mitten im Pit beginnen optisch einem<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>dieser südamerikanischen Kampftänzen sehr nahe kommende Bewegungen aufzuführen. Mit dem Ziel, alles und jeden um ihn herum <strong>zu vernichten</strong>.</p>
<p class="p1">Um diese Erfahrungen zu vermeiden und auch nach dem Pit ein <strong>gelungenes Konzerterlebnis</strong> zu genießen, hier noch kurz meine persönlichen Tipps für kleinere und schmächtigere Pit-Teilnehmer:</p>
<p class="p1"><strong>Geh&#8216; mit Freunden zu Konzerten und ebenfalls mit diesen in Pits.</strong> Zusammen macht eh alles mehr Spaß und im Gemenge entsteht somit eine Art &#8222;<em>persönlicher Schutzraum</em>&#8220; in Form deiner Kumpel, zu dem man sich retten kann, wenn dir wieder mal <strong>zwei menschliche Felsen</strong> <strong>entgegen fliegen</strong>.</p>
<p class="p1">Halte immer Ausschau nach der besten Position im Pit. Halte dich dabei an Typen mit ähnlicher Statur wie deiner<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>und du wirst merken: Dass Pits der perfekte Ort sind, um zur Musik deiner Lieblingsbands die Sau rauszulassen. <em>Wer will schon in der Ecke dauerhaft in der Ecke stehen?</em> Videos würden dann ja auch reichen und Bier gibt es auch zu Hause.</p>
<p class="p1"><strong>Das Beste an diesen Tipps ist, dass du sie bestenfalls nicht brauchen wirst.</strong> Pits können trotz ihrer Rohheit unglaublich sozial sein. Gestürzten wird aufgeholfen und mögliche Verletzte werden zum Rand gebracht, bevor es weiter geht. Kurz gesagt: <strong>Mach’s einfach!</strong> Es gibt kein Verbot für kleine Leute, man muss sich nur trauen!</p>
<p></div></div>
<p class="western">&nbsp;</p>
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<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit/">Senf der Woche #22 &#8211; Kleine Menschen im Pit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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