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	<title>sex Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>sex Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Metnotstand im Backstage München &#8211; Vogelfrey und Feuerschwanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 08:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der 11. November. Beginn des Faschings und für viele ein Grund zum Feiern. &#8222;Sich in witzige Kostüme stecken, saufen und abtanzen &#8211; das ist es doch, was man damit assoziiert, oder nicht?&#8220;, das haben sich vermutlich auch die Jungs und Mädels von FEUERSCHWANZ gedacht, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der 11. November. Beginn des Faschings und für viele ein Grund zum Feiern. &#8222;Sich in witzige Kostüme stecken, saufen und abtanzen &#8211; das ist es doch, was man damit assoziiert, oder nicht?&#8220;, das haben sich vermutlich auch die Jungs und Mädels von <strong>FEUERSCHWANZ </strong>gedacht, als sie den Termin ihrer &#8222;Sex Is Muss&#8220;-Tour in München auf den Sankt-Martins-Tag legen ließen. Und das könnte kaum mehr zu den Kriegern des Mets passen. Ich begab mich ins Backstage München, um nach einem halb verpassten Auftritt auf dem Summer Breeze zu sehen, wie gut sie denn wirklich Party machen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die einheizende Vorband</h2>
<p>Doch zuvor war die einzige Vorband des Abends dran: Die Hamburger Folk-Metaller <strong>VOGELFREY</strong>. Diese Truppe kannte ich vorher leider nur vom Hörensagen, weshalb ich gar nicht so viel über sie berichten kann. Die Band geht in eine zwar immer noch recht spaßige Richtung, wie der Headliner, nur nicht ganz so abgedreht. Fans von <strong>VERSENGOLD </strong>oder <strong>VROUDENSPIEL </strong>werden hier aber sicherlich auf ihre Kosten kommen. Die Show konnte sich definitiv sehen lassen: es wurde stark auf das Publikum eingegangen und das Bühnenbild, sowie ihre Kostüme, waren stimmig. Nach einer guten Stunde, in der das Publikum sehr gut aufgeheizt wurde, verabschiedete sich die einzige Vorband und es ging in die Umbaupause. Als Fazit muss ich hier schon einmal sagen, dass mir ihre Musik und ihr Auftritt recht gut gefallen hat, weshalb ich vermutlich doch noch das eine oder andere Mal in eine ihrer Platten reinhören und mich auf ein weiteres Konzert freuen werde.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11532" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro-1024x575.jpg" alt="wp_20161111_20_28_05_pro" width="1024" height="575" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Headliner mit Partyfaktor</h2>
<p>Nach der ca. viertelstündigen Umbaupause ging es nun endlich mit dem Headliner los: <strong>FEUERSCHWANZ </strong>kommen nach dem Intro, das auf ihr neues Album &#8222;Sex Is Muss&#8220; abgestimmt ist, mit dem gleichnamigen Titelsong auf die Bühne. Passend dazu, folgt anschließend <em>&#8222;Moralisch (höchst verwerflich)&#8220;</em>. Danach kam der von den Fans vermutlich am heißesten erwartete Titel, bei dem textsicher und vor allem laut mitgegrölt wurde. <em>&#8222;Blöde Frage, Saufgelage&#8220;</em>, heizte die ohnehin schon sehr gute Stimmung deutlich weiter an.</p>
<p>Insgesamt vermochten es die Nürnberger rund um <strong>Hauptmann Feuerschwanz</strong> und <strong>Prinz R. Hodenherz III</strong> sehr gut, Stimmung zu verbreiten. Eine Bühnenperformance, von der sich einige andere Bands gerne eine Scheibe abschneiden können. Einer der ersten Höhepunkte des Gigs war, als <strong>FEUERSCHWANZ </strong>eine holde Maid aus dem Publikum auf die Bühne holte. Eingekleidet in ein hübsches Rittergewand (während der <strong>Hauptmann</strong> ein Feenkostüm anhatte), performte Franzi mit der Band den Titel <em>&#8222;Wunsch ist Wunsch&#8220;</em> und diese Performance konnte sich sehen lassen! Die junge Dame stellte sich an, als wäre dies für sie stinknormal. Ein weiterer Höhepunkt war eine Polonaise, bei der vermutlich drei Viertel des Publikums beteiligt war. Wahrscheinlich würde man bei jeder anderen Metalband hier direkt einen Schlag ins Gesicht bekommen, doch <strong>FEUERSCHWANZ </strong>sind unter anderem für ihre Unkonventionalität und Satire bekannt.</p>
<p>Doch natürlich wurde das Publikum auch genretypisch angeheizt. Bass-Solo, Schlagzeug-Solo, Melodien, die mitgesungen werden sollten und das Rudern. Bei Letzterem hat ebenfalls fast die gesamte Halle mitgemacht &#8211; so einen Einsatz habe ich schon lang nicht mehr bei einem Konzert gesehen! Zum Abschluss hat sich der <strong>Hauptmann</strong> noch einmal besonders in Schale geworfen. Statt seiner normalen Rüstung, stand er nun mit Schulterplatten da, die direkt aus &#8222;World of Warcraft&#8220; hätten stammen können. In diesem Gewand wurde abschließend <em>&#8222;Krieger des Mets&#8220;</em>, sowie <em>&#8222;Metvernichter&#8220;</em> dargeboten. Nach knapp zwei Stunden war aber auch hier Schluss und der Konzertabend nahm ein Ende.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Location Backstage</h2>
<p>Nun noch ein paar Worte zur Location des Backstage München: Man kann definitiv sagen, dass der Sound hier fast ausnahmslos gut bis sehr gut war – nur gegen Ende war der Ton ein wenig übersteuert. Dazu kommt, dass die Halle, einer der drei Konzerträume, perfekt für die Größe des Publikums war. Getränkemäßig ist viel zu erschwinglichen Preisen geboten. Von Bier und Met bis hin zu (zumindest in Bayern) exotischen Getränken wie Pfeffi. Außerdem kann man sich im Außenbereich mit Burgern, Pommes und Currywurst die Plautze vollschlagen. Einziges Manko war die Garderobenbesetzung. Hier bildete sich eine schier unendliche Schlange, da die Garderobe nur von einer einzigen Mitarbeiterin besetzt war. Mir wurde von einer halben bis Dreiviertelstunde Wartezeit erzählt.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_21_14_49_Pro.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11533" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_21_14_49_Pro-1024x575.jpg" alt="wp_20161111_21_14_49_pro" width="1024" height="575" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_21_14_49_Pro-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_21_14_49_Pro-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_21_14_49_Pro-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_21_14_49_Pro.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<h2></h2>
<h2>Fazit</h2>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass das Konzert ein voller Erfolg war. Ein Publikum, das so motiviert ist wie die Band, abstruse, aber gute Mittel, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine gute Abmischung seitens des Veranstalters. So muss das sein! Wer noch nicht die Chance hatte, ein Konzert dieser Tour zu besuchen, aber dennoch Bock drauf hat, kann beruhigt sein, denn <strong>VOGELFREY </strong>und <strong>FEUERSCHWANZ </strong>sind noch bis zum 3. Dezember unterwegs.</p>
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		<title>SEX SELLS &#8211; Sind Brüste WIRKLICH wichtiger als Musik?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 09:10:55 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>SEX. Kennt ihr die <strong>BUTCHER BABIES</strong>? Nein? Dann habt ihr was verpasst! Das ist eine Band die aus 4 Brüsten und anderem, weniger attraktivem Fleisch besteht. Ich kenne keinen einzigen Song von ihnen, aber ich würde ihre Frontfrauen überall wiedererkennen. Eine von ihnen ziert sogar eines meiner Videos, weil ich nicht ständig Alissa White-Gluz dafür missbrauchen kann. Nebenbei bemerkt, sind sie auch deutlich attraktiver als Alissa, die ohne ihre blauen Haare nicht auffallen und ohne Schminke von niemandem wahrgenommen werden würde. Weil sie einfach nur so…pff…Durchschnitt ist. Manche Dinge darf man in diesem Land aber nicht mehr sagen. Ich sollte AFD wählen…Wenn Frauke Petry ihre Haare..lassen wir das…<br />
Wo war ich: Genau. Die Bitches sind verdammt sexy. Ich würde daher zu einem ihrer Konzerte gehen. Oder zumindest einer ihrer Festival-Shows. Und vermutlich geht es nicht nur mir so, sondern auch einer großen Anzahl anderer, männlicher Musikfreunde.<br />
Der Musikkritiker in mir schreit nun laut und vernehmlich auf: „All diese Reichweite, Macht und potentielle Albumverkäufe nur wegen ihrer Brüste! Das Leben ist ungerecht!“<br />
Doch wollen wir uns diesem Problem einmal ganz kurz rational nähern! Switchen wir also schnell in meinen Kopf, während ich auf dem Weg zum potentiellen Konzert bin. Wie würden meine Gedanken und Erwartungen in diesem Moment aussehen? Vermutlich würde ich mir denken: „Geil! Brüste! Geiäähl! &#8211; Vermutlich nicht so deutlich, aber ich wäre schon erpicht darauf herauszufinden, ob die beiden Frontfrauen, die ihre Brüste nur mit Panzertape abkleben, wirklich so attraktiv sind.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_1583" aria-describedby="caption-attachment-1583" style="width: 436px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1583" src="http://www.silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/310da77d55f04071a3c3de4ccf88bc42.jpg" alt="Die 2 vom Schlachthof" width="446" height="362" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/310da77d55f04071a3c3de4ccf88bc42.jpg 446w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/310da77d55f04071a3c3de4ccf88bc42-300x243.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 446px) 100vw, 446px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-1583" class="wp-caption-text">Die 2 vom Schlachthof</figcaption></figure>
<p>Dann würde die Show beginnen. Und vermutlich würde ich zu folgender Erkenntnis kommen: Die Musik ist irgendwie langweilig und sie sehen aus der Nähe gar nicht so attraktiv aus. Das schlimmste ist aber: Irgendwie ist dieses „Show“ die sie da auf der Bühne durchziehen nicht attraktiv, sondern widerlich. Das ist nicht erotisch sondern erbärmlich. Diesen Effekt kann man auch beobachten, wenn man Stripshows aus hochwertig produzierten Musikvideos kennt und dann mit diesen Erwartungen in die Tabeldancebar der Nachbarstadt geht. Davon weiß ich aber natürlich nur, weil mir der Freund eines Freundes mal davon erzählt hat!<br />
Ich würde also das Konzert relativ früh wieder verlassen. Den Namen der Band würde ich zwar nicht mehr vergessen, aber die Assoziationen, die ich fortan mir ihr verbinde, sind nicht positiv. Sie haben mich auf einer Ebene enttäuscht, über die auch keine musikalische Verbesserung mehr hinwegtäuschen könnte: Sie haben mich irgendwie menschlich abgestoßen. Ich würde also niemals auf die Idee kommen, auch nur einen Cent für diese Band auszugeben. Ähnlich wie ich niemals auch nur einen Cent für Debauchery ausgeben würde, da Gurrath ein ziemlich leeres Karmakonto hat.<br />
Hätte ich diese Band, wie alle Anderen auf einer Ebene kennengelernt, die sich anfänglich durch ein musikalisches Interesse definiert hätte und nicht durch meine Begeisterung für Sex, dann wären die Auswirkungen einer solchen Erfahrung weitaus geringer ausgefallen. Ein grundsätzliches Interesse wäre bereits geweckt worden, welches NUN nicht mehr zustande kommen kann.<br />
Wenn diese Band den Zuhörer mit Brüsten zu locken versucht, haben sie nur eine Chance: Wenn der Besucher ohne Vorwissen zu ihrer Show kommt oder ihre Musik kennenlernen will, dann müssen sie MUSIKALISCH überzeugen. Sofort.</p>
<blockquote><p>So funktionieren auch Youtubevideos: Come for the boobs &#8211; stay for the information.</p></blockquote>
<p>Fazit:<br />
Wenn du wirklich Etwas zu bieten hast, dann kannst du damit mehr potentielle „Kunden“ auf dich aufmerksam machen. Du hast es aber ungleich schwerer, sie dann auch für dich zu gewinnen. Kannst du also nicht durch die Qualität deiner Arbeit überzeugen, hilft dir auch gigantische Reichweite nicht. Dann wissen einfach nur mehr Menschen, dass du scheiße bist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YttVe6v31Yk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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