<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Show Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/show/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/show/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Apr 2026 15:02:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Show Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/show/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Exklusiv Open Air: The Ghost Inside kommen in den Ruhrpott</title>
		<link>https://silence-magazin.de/exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 14:48:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[open air]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=51558</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für THE GHOST INSIDE gibt es seit einer ganzen Weile nur eine Richtung - und die zeigt steil nach oben. Im Sommer kommen sie exklusiv nach Dortmund.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott/">Exklusiv Open Air: The Ghost Inside kommen in den Ruhrpott</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Für <strong>THE GHOST INSIDE</strong> gibt es seit einer ganzen Weile nur eine Richtung &#8211; und die zeigt steil nach oben.&nbsp;</p>
<p>Beim Festival Sommer 2025 spielten sie zuletzt die großen Festivals. Anfang diesen Jahres konnten wir sie als Support von <strong>BAD OMENS</strong> in den großen Hallen feiern (side note: Die Jungs von einem Sitzplatz aus zusehen, fühlt sich maximal befremdlich an &#8211; aber das ist ein anderes Thema).&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diesen Sommer dürfen wir uns nun auf eine ganz besondere Show freuen. Denn <strong>am 06.08.2026</strong> gibt die US-Hardcore-Combo ein exklusives Open Air Konzert im <strong>Junkyard, Dortmund</strong>. Da lässt es sich dich gleich viel eher verkraften, dass die Band das <strong>Vainstream Rockfest</strong> dieses Jahr auslässt &#8211; immerhin erwartet uns hier ein volles Set unter freiem Himmel.&nbsp;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><iframe title="The Ghost Inside - &quot;Aftermath&quot;" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4CdFBfKMAU4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittlerweile sind auch die Supportbands bekannt. Niemand geringeres als das Berliner, female-frontes Metalcore <strong>Powerhouse FUTURE PALACE</strong> werden der Menge ordentlich einheizen. Ob und wie viel die Drei an diesem Abend von ihrer neuen, heiß-ersehnten Scheibe an dem Abend preisgeben werden, bleibt noch eine Überraschung. Denn ihre große &#8222;Deep Blue Tour 2026&#8220; startet erst im September und wird die Band durch 15 europäische Länder führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="Future Palace - Supernova (Official Music Video)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/dKMQKGTF_Yk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als weiteren Act machen die Durchstarter von <strong>AVALANCHE EFFECT</strong> ihren Supportslot kurzerhand zum Heimspiel. Die Münsteraner kommem nämlich aus der Ecke. Mit dabei haben sie ihr Debut-Album &#8222;Letters to my future self&#8220;, welches ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte.</p>
<p><iframe title="Avalanche Effect with Chaosbay - &quot;AFTER THE SILENCE&quot;" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WeiM52WRVd0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Abend verspricht eine absolute Legende zu werden &#8211; jetzt muss nur noch der Wettergott mitspielen und ihr euch die Tickets besorgen. Davon gibt es <a href="https://www.eventim.de/artist/the-ghost-inside/the-ghost-inside-4030479/">hier</a> noch reichlich. Also wartet nicht mehr zu lang!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott/">Exklusiv Open Air: The Ghost Inside kommen in den Ruhrpott</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/exklusiv-open-air-the-ghost-inside-kommen-in-den-ruhrpott/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Core Classics Spezial #25 &#8211; The Dillinger Escape Plan</title>
		<link>https://silence-magazin.de/core-classics-spezial-25-the-dillinger-escape-plan/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=core-classics-spezial-25-the-dillinger-escape-plan</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/core-classics-spezial-25-the-dillinger-escape-plan/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[jazz metal]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=14340</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-spezial-25-the-dillinger-escape-plan/">Core Classics Spezial #25 &#8211; The Dillinger Escape Plan</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN </strong>&#8211; Calculating Infinty<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.09.1999<br />
Länge: 37:27 Min.<br />
Label: Relapse Records</p>
<p>Die Lichter im gesamten Columbia Theater gingen wieder an, Drumsticks wurden in die Menge geworfen und schon fing die nervige Pausenmusik an zu spielen. Nachdem die letzte Note von &#8222;43 % Burnt&#8220; gespielt war, verließen<strong> THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> Berlin für immer. Sie haben nicht vor zurückzukehren, es gibt keine undefinierte Pause, einfach nur den Schluss. Da sank mir am vergangenen Freitag, dem 10.02.2017, das Herz doch etwas in die Hose. Zuerst fühlte ich mich am Ende der Show wie paralysiert, schließlich war das meine erste und letzte Chance gewesen die US-Amerikaner live zu erleben. Doch jegliche Hoffnung auf eine Zugabe war schnell dahin und jeder im Saal musste sich mit der bitteren Wahrheit abfinden:</p>
<h4>Eine Ära geht zu Ende.</h4>
<p>Die Band, die sich darauf verstand, chaotische und emotional fordernde Musik zu machen, ohne eine Mauer aus Geräuschen erzeugen zu müssen. Die Band, die nach dem ersten Staatsfeind der USA benannt ist. Diese Band würde einfach so verschwinden. Doch was bleibt von ihr?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14385 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/The-Dillinger-Escape-Plan-Calculating-Infinity.jpg" width="407" height="407" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/The-Dillinger-Escape-Plan-Calculating-Infinity.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/The-Dillinger-Escape-Plan-Calculating-Infinity-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/The-Dillinger-Escape-Plan-Calculating-Infinity-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/The-Dillinger-Escape-Plan-Calculating-Infinity-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 407px) 100vw, 407px" /></p>
<p>Die überwältigenden Fähigkeiten aller Bandmitglieder konnten nie in Frage gestellt werden. Der Sänger trifft jede Note und hat eine unglaubliche Reichweite in seiner Stimme. Die Gitarristen spielen genauso präzise wie technisch anspruchsvoll und der Schlagzeuger steht ihnen in nichts nach. Selbst wer sie nicht ertragen konnte, weil es zu unmelodisch und brachial klang, respektierte sie dafür, was sie alles konnten. Denn wenn es sich einmal ruhig oder sogar eingängig anhören sollte, wussten meine Lieblinge aus New Jersey wie das erreicht werden kann. Sie erinnern an eine Art<strong> Picasso</strong> der Musikszene, da sie auch alle Techniken beherrschen, um Kunst zu schaffen, die jeder als ästhetisch und als ein perfektes Replikat der Realität einstuft. Doch sie erfanden sich immer wieder selbst neu und ließen sich von keiner Grenze in irgendeinem Genre aufhalten. Sie drückten den Zuhörer immer weiter in die Ecken seines Musikgeschmacks, in welchen er sich unkomfortabel und manipuliert fühlt. Dort wo Jazz verachtende Metalkenner sich plötzlich völlig neuen Tonlandschaften öffnen, weil ihnen zum ersten Mal die künstlerische Bedeutung dieser offengelegt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14387 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/dillinger-escape-plan-2016.jpg" width="699" height="366" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/dillinger-escape-plan-2016.jpg 699w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/dillinger-escape-plan-2016-300x157.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 699px) 100vw, 699px" /></p>
<p>Und mit welcher LP begann die lange Reise, deren glorreiches Ende von einem <a href="https://silence-magazin.de/the-dillinger-escpape-plan-brechen-europatour-nach-unfall-ab-starten-gofundme-seite/">Busunfall</a> verhindert wurde? Das Debüt &#8222;Calculating Infinity&#8220; glänzt nicht nur mit dem ikonischen Cover, welches ich &#8211; trotz Kurzsichtigkeit &#8211; auf zehn Kilometer Entfernung in jedem Plattenladen erkennen würde. Musikalisch wird eine Leistung geboten, die man von einer zwei Jahre jungen Band nicht unbedingt erwartet. Damals spielten die Genies an den Instrumenten noch mit dem ursprünglichen Sänger <strong>Dimitri Minakakis</strong>, der von seinem Nachfolger in allen Aspekten geschlagen wird. Die berüchtigte Reichweite in der Stimme, sowie die unverwechselbaren Melodien im Refrain von &#8222;Milk Lizard&#8220;, waren unter Grafik-Designer <strong>Dimitri</strong> nicht vorstellbar.<br />
Nichtsdestotrotz nahm <strong>Ben Weinman</strong> schon damals die Taktwechsel und ungewöhnlichen Songstrukturen in die Hand, die sie berühmt machen. Das fällt besonders stark ins Gewicht, wenn ich die ersten Lieder der LP höre. Mit unnachgiebiger Wucht prallt ein Lied nach dem anderen auf mich ein. Da hilft auch keine Aspirin von Mutti, durch das instrumentale Chaos und die unvorhersehbaren Wechsel wird der Kopf immer gefordert. Wem also schon das Aufstehen Kopfschmerzen bereitet, dem sei diese Langspielplatte nicht für den Weg zur Arbeit empfohlen. Um Aggressionen bezüglich der Kunden, der Kollegen oder dem Chef zu verarbeiten genügt es jedoch allemal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14390 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/the_dillinger_escape_plan27_website_image_wlvx_wuxga-1024x576.jpg" width="571" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/the_dillinger_escape_plan27_website_image_wlvx_wuxga-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/the_dillinger_escape_plan27_website_image_wlvx_wuxga-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/the_dillinger_escape_plan27_website_image_wlvx_wuxga-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/the_dillinger_escape_plan27_website_image_wlvx_wuxga.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 571px) 100vw, 571px" /></p>
<p>Egal wie erfolgreich Lieder wie<em> &#8222;One Of Us Is The Killer&#8220;</em>, <em>&#8222;Panasonic Youth&#8220;</em> und <em>&#8222;Milk Lizard&#8220;</em> sind, keiner von ihnen wird je der Hit der Hits sein. Dieses Sahnehäubchen auf der einzigartigen Diskografie der Gruppe ist das Lied <em>&#8222;43% Burnt&#8220;</em>. Wer das Riff im Intro nicht erkennt ist raus aus meinem Leben. Das heißt, man sollte Mathcore-Titanen würdigen, ansonsten wird das nichts mit einer engen Beziehung.</p>
<h4>&#8222;Außer mit dir natürlich Schatz, ich liebe dich.&#8220;</h4>
<p>Gefolgt wird dieses Lied von <em>&#8222;Jim Fear&#8220;</em>, welcher Tanzflächenfreunden genauso gut bekannt sein sollte wie <em>&#8222;Destro&#8217;s Secret&#8220;</em>. Es ist, als hätten Metal und Jazz ihr Kind in die nächste Müllverbrennungsanlage geworfen. Dieses Baby der unglücklichen Liebe entkam dann tanzend den Flammen. So ähnlich kann man fast jedes Lied zwischen dem brachialen Opener <em>&#8222;Sugar Coated Sour&#8220;</em> und dem mit einem Filmausschnitt endenden <em>&#8222;Variations On A Cocktail Dress&#8220;</em> beschreiben.</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>In der Lawine, die Bands wie <strong>BOTCH</strong> und<strong> CONVERGE</strong> losgetreten haben, etablierten sich <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> dank &#8222;Calculating Infinity&#8220; schnell als eine der wenigen Nachahmer, die sich auf ihr Werk verstanden. Auf jede der oben genannten Gruppierungen kommen bestimmt jeweils 100 mehr oder weniger gescheiterte Kopien, aber für diese eine erfolgreiche und innovative darunter lebt die Mathcore-Szene auch heute noch. Noch eine Weile gehören die Bühnen dieser Szene auch <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>. So entledigte sich Sänger <strong>Greg</strong> einst <a href="http://www.theprp.com/2016/08/28/news/dillinger-escape-plans-singer-reflects-infamous-head-walk-shitting-onstage/">seines Stoffwechselendproduktes in einer Plastiktüte</a>, indem er diese in die Zuschauer schmiss.<br />
Solche Szenen werden sich auf der Abschiedstour wahrscheinlich nicht wiederholen und nachdem sich alle Mitglieder vom Unfall erholt haben, sollte es weitergehen. Es werden noch die verpassten Tourtermine nachgeholt und <strong>Wacken</strong> mit ihrer Energie beglückt. Dann wird irgendwo sehr bald das letzte Set mit dem folgenden Satz beendet:</p>
<blockquote><p>Self absorb that utopia so bad, I just feel it. &#8211; <em>&#8222;43% burnt&#8220;</em></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/TbfZOfLaO3Q?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-spezial-25-the-dillinger-escape-plan/">Core Classics Spezial #25 &#8211; The Dillinger Escape Plan</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/core-classics-spezial-25-the-dillinger-escape-plan/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stoner Rock gegen polnischen Todesblei</title>
		<link>https://silence-magazin.de/stoner-rock-gegen-polnischen-todesblei/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=stoner-rock-gegen-polnischen-todesblei</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/stoner-rock-gegen-polnischen-todesblei/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[King Of The North]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock Box]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Stonewall Noise Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[The Filthy Broke Billionaires]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=10355</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon blöd, wenn zwei coole Gigs am gleichen Tag stattfinden. Blöd für die Bands, zwischen denen sich das Publikum aufteilt, blöd auch für die Zuschauer, die sich entscheiden müssen. Am 21. Oktober haben es die Luxemburger besonders schwer: Lieber zu BEHEMOTH und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/stoner-rock-gegen-polnischen-todesblei/">Stoner Rock gegen polnischen Todesblei</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon blöd, wenn zwei coole Gigs am gleichen Tag stattfinden. Blöd für die Bands, zwischen denen sich das Publikum aufteilt, blöd auch für die Zuschauer, die sich entscheiden müssen. Am 21. Oktober haben es die Luxemburger besonders schwer: Lieber zu <strong>BEHEMOTH</strong> und ihrem immens interessanten Anhang gehen, oder doch eher beim Stoner Rock von <strong>KING OF THE NORTH</strong>, <strong>STONEWALL NOISE ORCHESTRA</strong> und den lokalen <strong>THE FILTHY BROKE BILLIONAIRES</strong> feiern? In diesem Fall ist die Entscheidung für die weniger finstere Mucke gefallen.</p>
<p>Reichlich spät, nämlich um zehn Uhr, eröffnen <strong>THE FILTHY BROKE BILLIONAIRES</strong> den Abend. Die luxemburgische Truppe ist noch recht frisch, die einzelnen Musiker haben dagegen schon ordentlich was auf dem Kerbholz. Insbesondere Bassist <strong>Yves van Oekel</strong> hat jüngst von sich reden gemacht, indem er als Live-Musiker mit <strong>Orianthi</strong> durch die Staaten gezogen ist, während Drummer <strong>Michel Spithoven</strong> in gefühlt jeder zweiten luxemburgischen Band schon hinter den Kesseln gesessen hat. Entsprechend routiniert läuft der Auftritt ab, und man merkt der Truppe definitiv den Spaß auf der Bühne an. Hier treten nicht vier einzelne Musiker auf, <strong>sondern eine gut geölte Einheit</strong>, die schnell für Stimmung sorgt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10375 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6514-1024x678.jpg" alt="dsc_6514" width="1024" height="678" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6514-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6514-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6514-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6514.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Zwar ist das Publikum in der Rock-Box in Luxemburg-Stadt wegen der eingangs erwähnten Überschneidung etwas dünn gesät, <strong>dafür wird das Konzert schnell zum launigen Miteinander</strong>. Das Fehlen eines zweiten Gitarristen wird durch das famose Spiel am Bass mit Leichtigkeit aufgefangen, abgerundet wird die Sache von Frontfrau <strong>Priscila Da Costa</strong>. Die Dame am Mikrofon besitzt Ausstrahlung und fährt von ruhigen, rauchig vorgetragenen Passagen bis zu giftigen Ausbrüchen die ganze Bandbreite auf. Insgesamt ein schön kompakter Einstieg in den Abend, der nur ein Mal kurz an Faszination verliert: das ausufernde Gitarrensolo nach dem vorletzten Song zeigt Gitarrist <strong>Yannick Stein</strong> zwar als Kenner seines Fachs, unterbricht aber <strong>die zuvor so gut funktionierende Dynamik innerhalb der Band</strong>.</p>
<p>Die Schweden von <strong>STONEWALL NOISE ORCHESTRA</strong> legen nach einer kurzen Umbaupause nach, und schnell wird klar: die fünf Herren haben Bock und lassen nichts anbrennen. Sympathiepunkte erntet der stets zurückhaltende und grimmig dreinblickende Bassist, denn nicht minder grimmig blickt die <strong>Kultfigur Kapitän Haddock</strong> auf seinem T-Shirt drein. Innerhalb der Lieder gibt es viele Wiederholungen, sodass auch Nicht-Kenner schnell mitsingen und in die hypnotischen Grooves einstimmen können, während die Songs untereinander deutliche Unterschiede aufweisen. Langeweile kommt also gar nicht erst auf.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10377 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6663-1024x678.jpg" alt="dsc_6663" width="1024" height="678" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6663-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6663-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6663-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6663.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Kontaktscheu sind die Schweden auch nicht gerade, so sucht etwa Sänger <strong>Tony</strong> ständig den Kontakt zum Publikum und steigt zwischendurch auch immer wieder von der Bühne. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass <strong>STONEWALL NOISE ORCHESTRA</strong> an diesem Abend den besten Draht zum Publikum aufbauen. Die fünf Herren sind reichlich bemüht, die Gunst der Schaulustigen für sich zu gewinnen, auch wenn sie sich zum Teil etwas übermotiviert zeigen. Das schlägt sich auch in den Ansagen nieder, denn die inflationäre Nutzung des Wortes &#8222;Motherfucker&#8220; wirkt ungewollt komisch. Schwamm drüber, <strong>ordentlich gerockt ist und bleibt ordentlich gerockt</strong>!</p>
<p>Allein von der Konstellation her sind die Headliner <strong>KING OF THE NORTH</strong> ziemlich interessant, handelt es sich bei dieser Band doch um ein Duo. Gerade nach den fünfköpfigen <strong>STONEWALL NOISE ORCHESTRA</strong> stellt sich die Frage, ob zwei Musiker an eine solche Soundwand anknüpfen können. Na gut, ein paar technische Kniffe haben <strong>KING OF THE NORTH</strong> dann doch im Ärmel, um ihrem Spiel den nötigen Wumms zu verpassen. Besonders auffällig ist hierbei <strong>die Nutzung von Loops</strong>, durch die sich Frontmann <strong>Andrew Higgs</strong> selbst unterlegt. Dies kommt meist in ausschweifenden Instrumental-Passagen zum Einsatz, die sich als klare Stärke der nordischen Könige herauskristallisieren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10378 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6984-1024x678.jpg" alt="dsc_6984" width="1024" height="678" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6984-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6984-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6984-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_6984.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Weniger gelungen sind dagegen die statischen Ansagen, die teilweise in unbequemen Pausen münden. Während Drummer <strong>Steve Tyssen</strong> sichtlich Freude am Spiel hat, gibt sich der Frontmann reservierter. Gerade nach der vorhergehenden Sause bei <strong>STONEWALL NOISE ORCHESTRA</strong> vermisst man schnell die Interaktion mit dem Publikum. Während das superbe Songmaterial mit Hits wie <em>&#8222;The Mountain&#8220;</em> überzeugt, schleichen sich ab und an ein paar kleinere Patzer bei der Umsetzung ein, durch die <strong>KING OF THE NORTH</strong> im Zusammenspiel mit den mauen Ansagen einen Teil ihrer Faszination einbüßen. Ist man dann aber erst einmal drin, glänzen die beiden Australier trotz des ausdünnenden Publikums zu später Stunde.</p>
<p>Hat sich der Besuch also gelohnt? Auf jeden Fall! <strong>BEHEMOTH</strong> und Kollegen wären zwar sicher auch dufte gewesen, trotzdem haben sich genug Schaulustige eingefunden, um die drei Bands zu Höchstleistungen anzutreiben. Immerhin ist auch alles, was nur entfernt mit Stoner zu tun hat, gerade ziemlich im Trend. Die Bands scheinen sich an der intimen Runde nicht gestört zu haben – die Zuschauer erst recht nicht.</p>
<p>Fotos: Anastasia Iampolskaia</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/stoner-rock-gegen-polnischen-todesblei/">Stoner Rock gegen polnischen Todesblei</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/stoner-rock-gegen-polnischen-todesblei/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Handys, ist der Metal zu alt für diesen Scheiß?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/handys-ist-der-metal-zu-alt-fuer-diesen-scheiss/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=handys-ist-der-metal-zu-alt-fuer-diesen-scheiss</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/handys-ist-der-metal-zu-alt-fuer-diesen-scheiss/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Alt]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Scheiß]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>
		<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=3918</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir merken erst, dass wir alt geworden sind oder es werden, sobald wir anfangen uns über die Jugend zu beklagen und wie alles früher besser war. Damit will ich nicht sagen, dass sich nichts verschlechtert hat, aber wenn man es am eigenen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/handys-ist-der-metal-zu-alt-fuer-diesen-scheiss/">Handys, ist der Metal zu alt für diesen Scheiß?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir merken erst, dass wir alt geworden sind oder es werden, sobald wir anfangen uns über die Jugend zu beklagen und wie alles früher besser war. Damit will ich nicht sagen, dass sich nichts verschlechtert hat, aber wenn man es am eigenen Leib erfährt und erkennt, hilft es definitiv dabei seine eigenen Eltern, Großeltern und Verwandten zu verstehen, die früher schon eifrig kritisierten und ebenfalls als Jugendliche kritisiert wurden. Unentwegt wird die Generation Smartphone und Social Media verdammt, was jedoch nicht auf das Alter beschränkt ist, besonders wenn man vor dem erwachsenen Geblüt die Eigenwahrnehmung und Selbstkritik darlegen kann.</p>
<p>Nicht alle Aufschreie, über die eigenen Altersgenossen entspringen jedoch dieser Profilierungsarbeit, denn man muss ja schließlich nicht alles mitmachen: tausende „Hashtags“, „vines“, angeblich lustige „Memes“ auf eher unlustigen Plattformen, das alles ist selbst für jemanden wie mich zu viel, dabei stamme ich aus der von Grabanwärtern oft als „medienabhängige Generation“ betitelten Altersgruppe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3920" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e-300x182.jpg" alt="2e2e" width="300" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e-300x182.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e-750x455.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e.jpg 866w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Internet hin oder her, man sollte den Internet ABC-Schützen so einiges an Güte aussprechen, schließlich sind sie die Ersten die in unserer vernetzten Welt groß werden müssen und es meiner Meinung nach schon sehr gut meistern. Das altbekannte Stirnrunzeln, das sich auf die Gesichter vieler Menschen legt wenn sie eine Gruppe Teenager dabei bestaunen dürfen, wie diese sich nur mit ihrem Handy beschäftigen und der soziale Kontakt untereinander gelegentlich nur für sogenannte „Selfies“ gesucht wird, durfte ich auch bereits bei mir in der Bushaltestellenscheibe erkennen.</p>
<blockquote><p><i>DOCH DANN RUFE ICH MIR IMMER WIEDER IN DIE ERINNERUNG ZURÜCK, DASS SIE VIELLEICHT FREI HANDELN, ABER SICH AUCH NICHT DEN MEDIEN UND DEM INTERNET ENTZIEHEN KÖNNEN, DA DIESE SIE STÄNDIG BEEINFLUSSEN. </i></p></blockquote>
<p>Und nach dieser wirren Einleitung möchte ich auch endlich das eigentliche Thema ansprechen, welches bestimmt viele dazu veranlasst die Moralkeule nach jedem besuchten Konzert mal wieder aus dem Sack zu holen:<br />
Smartphones auf Konzerten. Klischeehafte Vorstellungen von Smombies auf Musikveranstaltungen werden immer wieder bestätigt und rauben vielen geübten Beobachtern den Atem: Ob es nun @charliecookiex3 &#8211; das ist keine namentliche Nennung, sondern nur ein frei erfundener Name, also wenn du auf irgendeiner Plattform charliecookiex3 heißt, bitte fühle dich nicht angesprochen &#8211; ist, die sich so eben in der zehnten Pose vor dem Merchandise-Stand zurechtmacht um ihre Social-Media-Galerie bei den üblichen Verdächtigen aufzuwerten, oder Tom, der sich so eben den halben Auftritt seiner Lieblingsband „Die Krebsfledermäuse“ für die eingestaubte SD-Karte sichert. Eines haben sie alle gemeinsam, nämlich die verfluchte Internet-Sucht und Sozialphobie, die viele von ihren Eltern und Mitmenschen diagnostiziert bekommen. Es steht natürlich außer Frage, dass beide wachsende Probleme in unserer Gesellschaft sind, aber wenn wir ehrlich sind fällt uns auf:</p>
<blockquote><p><i>DIE HABEN SPASS, DURCH DEN ICH KEINEN SPASS HABE&#8230;</i></p></blockquote>
<p>Es stört uns viel mehr die Präsenz dieses Handy-Displays, durch das wir sowohl den Frontmann als auch den noch nicht von der Nebelmaschine verschluckten Rest der Band in einer sahnigen 360 Pixel Auflösung betrachten dürfen, und <b>nicht die gesellschaftskritischen Aspekte</b>, die wir gerne ab und an von uns lassen, bevor wir genüsslich in unseren eher nicht so saftigen Burger für 1,95 € beißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3921" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e2e-300x169.jpg" alt="2e2e2e" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e2e-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e2e.jpg 728w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die meisten Argumentationen der Gegner von Handys auf Konzerten enden darin, dass der eigene Komfort &#8211; für den man ja mit dem Eintritt bezahlt &#8211; damit beeinträchtigt wird. Da legt sich bei mir wieder das Stirnrunzeln über meine Pickelhaube, die ich liebevoll Kopf nenne, und ich frage mich, ob wir zwischen all der Übertreibung unserer Probleme in der Freizeit überhaupt noch Platz für <b>echte Probleme</b> haben.</p>
<p>„<i>FIRST WORLD PROBLEMS“ HABEN WIR ALLE, ABER WIE SEHR SIE DICH INTERESSIEREN IST JEDEM SELBST ÜBERLASSEN. BIN ICH EIN HIPPIE UND SIND MIR DIE UNANGENEHMLICHKEITEN ZU EGAL?</i></p>
<p>Kann es wirklich unsere größte Sorge sein, wenn wir den Bühnenauftritt unseres Lieblings-Nightwish-Klons nicht vollständig genießen können, weil Erwin vor uns ein Video für seine Katze macht, damit diese, verstört vom Anblick, keine Pfote mehr in das gemeinsame Schlafzimmer von Erwin und seiner Gemahlin setzt? Und verhalte ich mich wie ein absoluter Hippie und selbsternannter Friedensstifter, weil es mir am Gesäß vorbeigeht? Diese beiden Fragen würde ich jeden für sich selbst beantworten lassen, aber mit meiner Antwort gerne die Smartphone-Videos in den Schutz nehmen.</p>
<p>Für mich ist es nämlich egal was ihr auf einem Konzert macht, schließlich könnte es mich auch stören wenn ihr euch bis zur Atemnot in schlechtem Bier ertränkt oder mit eurer Freundin mit Schmetterlingstattoo auf ihrem rechten Arm versucht den demographischen Wandel aufzuhalten. Solange sich das in Grenzen hält, ist das alles zu verkraften, schließlich hat jeder, ja auch Erwin vor euch mit seinem zerkratzten Smartphone mit dem Apfel drauf, den <b>Eintritt bezahlt </b>und möchte <b>dem Alltag entfliehen</b>. Auf allen Seiten gibt es Leute die über die Stränge schlagen, aber ich habe lieber den <b>unschuldigen Knaben</b> mit eigenem Video-Kanal vor mir, der die Hälfte des Sets aufnimmt bis sein Akku mal wieder den Geist aufgibt, als den <b>alkoholisierten Mittvierziger</b> der immer wieder sein kürzlich erworbenes Bier entweder aus dem Becher oder seinem Mund auf meine Schuhe schüttet.</p>
<p>Nervige Situationen sind überall zu finden, aber sind sie alle eine Kolumne wert &#8211; ja dieser Kommentar war Meta- geschweige denn die vielen Gedanken darüber? Es wird eine Zeit dauern, bis man das Handy im Konzertalltag akzeptiert, auch wenn es den ein oder anderen schon hart trifft, das <b>Desinteresse gegenüber der eigenen Lieblingsband</b> nun noch offenkundiger gezeigt wird, da Online-Chats nicht wie Gespräche übertönt werden. Dennoch sollte man deswegen nicht dem Patententwurf von Apple blind applaudieren, denn der kann ganz andere Folgen haben, sobald Videoaufzeichnungen von polizeilicher Gewalt oder anderen Straftaten verhindert werden können und somit viel mehr in die Privatsphäre und Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen eingegriffen wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oCpNUJ0oTu4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
Wenn Musiker wie Glenn Danzig jedoch anfangen sich zu prügeln oder Gewalt gegenüber Fans verlangen (zu sehen im oberen Video) wegen des selbst ausgesprochenen Foto-Verbots und David Draiman von DISTURBED eine Frau vor dem gesamten Publikum verbal attackiert (zu sehen im unteren Video), obwohl diese an ihrem Handy nur wissen wollte ob es ihrer Tochter gut geht, die durch ein schreckliches Gewitter nach Hause gefahren war, dann stellt sich mir nur die Frage, wie <b>spießig</b> die Metal-Fangemeinde und -Musiker im Laufe der Jahre wohl geworden sind und <b>wie akzeptierend wir wirklich sind.</b></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DPmUY7zFFEM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Denn sind wir mal ehrlich: Wer bei einem Konzert lieber den wunderschönen Frontmann und die „shreddernden“ Gitarristen bestaunt (unter uns: <b>den Schlagzeuger sieht eh niemand </b>), anstatt sich die Seele aus dem Kopf zu headbangen oder sich im Moshpit von tonnenschweren Güterwaggons mit Namen wie Tobias oder Alex überrollen zu lassen, <b>der täte MIR auch schon ohne Handy leid. </b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3922" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc-300x200.jpg" alt="2e22fc" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc.jpg 729w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><b><br />
</b>Aber ich echauffier mich nicht darüber, weil ich mir die Zeit dafür nicht nehmen will, schließlich habe ich noch die ein oder andere Partie eines Mobile-Games zu verlieren und rege mich viel lieber in Kolumnen wie dieser über die Leute auf, die sich zu viel aufregen. Und ich hoffe ihr lasst weiterhin die Leute mit ihren Handys auf Konzerten spielen und diese lassen euch dafür in Ruhe wenn der <b>Blutdruck ins Unermessliche</b> steigt, was ab einem bestimmten Alter definitiv vermieden werden sollte.</p>
<blockquote><p><i>ZUM ABSCHLUSS EIN PAAR NETTE WORTE, WEIL NIEMAND GERN KOMPLETT ZYNISCHE ARTIKEL MIT KOMPLETT ZYNISCHEM ENDE LIEST. </i></p></blockquote>
<p>In diesem Sinne wünsche ich jedem Leser viel Freude auf dem nächsten Konzert und das unabhängig davon was er/sie/es gerne tut, sei es nun rumstehen, ein alkoholisches Getränk vertilgen, „stagediven“, „moshen“, „headbangen“ oder sich ab und zu <b>über die „Kids“ aufregen, wenn man schon alt genug dafür ist.</b></p>
<hr />
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: Jonas</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/handys-ist-der-metal-zu-alt-fuer-diesen-scheiss/">Handys, ist der Metal zu alt für diesen Scheiß?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/handys-ist-der-metal-zu-alt-fuer-diesen-scheiss/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-05-20 00:51:59 by W3 Total Cache
-->