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	<title>Skálmöld Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Skálmöld Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>25 Jahre Rockharz-Festival!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2018 12:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren für Dich (und vielleicht auch mit Dir?!) auf dem RockHarz (Social Media, Polizei und Entenhausener Tageblatt berichtete). Hier nun unsere Sichtweise auf die Vorkommnisse.</p>
<p>Nein, Quatsch. Wir haben das RockHarz besucht und für Dich alles Wichtige hier zusammengetragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival bei Ballenstedt feierte seinen 25. Geburtstag! Wir waren dabei und hier ist der offizielle Silence-Bericht zum Spektakel!</p>
<p><strong>Ausverkauft? Ausverkauft!</strong> Und zwar schneller, als erwartet – und so kommt es, dass von meinem eigentlichen Festivaltrupp außer mir keiner ein Ticket bekommt und ich mir neue Freunde suchen muss. Find ich dennoch okay so, denn das Festival hat meines Erachtens nach genau die richtige Größe – weder zu groß, noch zu klein. Bitte nicht zu sehr expandieren!</p>
<p><strong>Text:</strong> <em>Mich</em> | <strong>Fotos:</strong> <em>Alexandra Heinz</em> (Silence)</p>
<hr>
<h2>Genug gequatscht, los geht’s!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28131" aria-describedby="caption-attachment-28131" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-28131" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg" alt="" width="379" height="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28131" class="wp-caption-text">Die Mauer</figcaption></figure>
<p>Zu allererst geht’s hoch zur Teufelsmauer. Bewaffnet mit einer Dose Bier ist der stramme Marsch unter der gleißenden Sonne natürlich ein Klacks. Als wir wieder unten im Camp ankommen, freue ich mich doch über eine anderthalb-Liter-Flasche Wasser.</p>
<p>Auf zum Infield! <strong>DRONE</strong> bringen mit ihrem groovigen Metal die motivierte Meute zum Mitnicken. Die Stimmung ist gut und auch die Besucheranzahl ist beachtlich für eine so frühe Show. Es gibt viel Geklatsche und die Band freut sich nach eigener Ansage, wieder auf ihrem „Lieblingsfestival, dem Rock Hard, spielen zu dürfen! Ehm, dem Rockharz“.&nbsp; <strong>Ups!</strong></p>
<p>Danach zeigen die wiederholten Rockharzgänger <strong>WINTERSTORM</strong>, dass auch andere Rezepte sehr gut funktionieren können: Melodisch und catchy präsentieren sie vor mindestens genau so vielen mitklatschbegeisterten Menschen ihren symphonischen Power Metal. Sie wirken dabei heute ein bisschen auf mich wie <strong>HAMMERFALL</strong>&nbsp;&#8211; in kreativer.</p>
<h2>Erstmal regenerieren</h2>
<div class="mceTemp">&nbsp;</div>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28138" aria-describedby="caption-attachment-28138" style="width: 361px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-28138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg" alt="" width="371" height="247" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 371px) 100vw, 371px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28138" class="wp-caption-text">Die anwesende &#8222;Menge&#8220;</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BANNKREIS</strong> verpenn ich leider in meinem Zelt – man muss sich ja auch irgendwann von der langen Anfahrt und der Dauerbestrahlung des riesigen Feuerballs am Himmel erholen. Für <strong>ROSS THE BOSS</strong> stehe ich dann (nach einem Energydrink und einem Spießbratenbrötchen) wieder stramm. Der Spirit des Heavy Metal kommt nicht zu kurz auf den Schlachtfeldern des früheren <strong>MANOWAR</strong>-Gitarristen: Auf die Ohren gibt’s eine Reihe eigener Kompositionen, gekoppelt mit alten <strong>MANOWAR</strong>-Klassikern wie <em>„Hail And Kill“ </em>oder<em> „Sign Of The Hammer“</em>. Die anwesende Menge liebt die bleischwere Show und ich freue mich, diese Songs endlich mal Live mitgrölen zu können (und das ohne, dass ich über hundert Euro für ein Konzert von <strong>Männern in enger Lederkleidung</strong> ausgeben muss).</p>
<p>Als Headliner des ersten Abends spielen <strong>KREATOR</strong>! Ich freue mich, denn mit dieser Urband deutschen Thrash-Metals habe ich live bisher nur richtig gute Erfahrungen gemacht. Mächtig, voll roher Energie und dazu tight und mitreißend – so habe ich sie zumindest in Erinnerung. <strong>Doch der erste Eindruck am diesem Abend ist ein anderer:</strong> Der Sound ist etwas zu leise und dazu schlechter abgemischt als bei allen anderen Bands heute. Die Bass Drum schluckt mal wieder die Hälfte der Musik weg. Außerdem scheint der Schlagzeuger nicht so fit zu sein wie sonst, was durch diesen Umstand natürlich besonders auffällt.</p>
<p><strong>Trotz allem:</strong> Lichtshow ist geil, Videoshow ist geil, Feuershow ist geil und vor allem die Crowd ist geil – auf <strong>KREATOR</strong>. Besonders hervorzuheben ist der epische Staubmoshpit, die Ausgeburt von ausgetrocknetem Boden, stampfenden Menschen zu stampfender Musik, Dunkelheit und epischer Beleuchtung seitens der Bühne – ein Spaß für die ganze Familie! Nach einiger Zeit ist der Schlagzeuger auch aufgewärmt, der Sound pendelt sich mehr oder weniger ein und die Gesamtqualität des Konzerts kommt fast an das ran, was man sonst so von der Band gewohnt ist. <strong>Kreatastisch!</strong></p>
<p>Ausgelaugt geht’s danach ins Bettchen.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Energie!</h2>
<p>Es ist das erste Mal, dass ich es zu einem Konzert von <strong>CELLAR DARLING</strong> schaffe, nachdem ich über die letzten Jahre schon mehrmals die Möglichkeit gehabt hätte. Mit mir stehen so einige Schaulustige vor der Bühne. Als großer Fan (vor allem älterer) <strong>ELUVEITIE</strong>-Platten möchte ich in die Sache zumindest mal reinhören. Leider muss ich sagen, dass trotz guter Performance und warmem Empfang seitens einer begeistertem Crowd die Musik fast komplett an mir vorbeizieht – nichts für ungut, scheint halt musikalisch <strong>einfach nicht mein Fall</strong> zu sein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28127" aria-describedby="caption-attachment-28127" style="width: 369px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-28127" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg" alt="" width="379" height="252" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28127" class="wp-caption-text">Nothgard</figcaption></figure>
<p><strong>NOTHGARD</strong> erlebe ich so ähnlich, wie ich <strong>NOTHGARD</strong> bisher noch jedes Mal live erlebt habe: Der schnelle, melodischerDeath Metal mit einem Hauch paganen Einfluss (eigentlich genau mein Fall) dringt auch wiedermal nicht so richtig zu mir durch. Irgendwie weiß mein Kopf nie so genau, was diese Musik von mir will. Fragt mich nicht, woran es liegt, Sound und Stimmung waren, so wie sonst alles auch, super in Ordnung. Mein zweites „schade“-Erlebnis des Tages und zweimal kann ich die Schuld weder auf Musiker noch Techniker schieben. Ich weiß auch nicht. Ich hör Zuhause nochmal rein.</p>
<p>Die gnadenlos drückende Sonne, die sich irgendwo zwischen Zenit und voll in die Fresse befindet, macht es echt schwer, ein Konzert konzentriert genießen zu können. Auch die Menschenschlange am Infield-Wasserverteiler kratzt mittlerweile schon an der Kilometergrenze. Dafür bringen <strong>SKALMÖLD</strong> zur Abkühlung mächtige Melodien und mythische Mären aus dem Land des Eises (ich gehe mal davon aus, dass „Island“ das bedeutet). Das Pagan-Spektakel wird unterstützt von rauen, harschen Vocals und vielen lauten „Heys“ aus dem Publikum.</p>
<h2>Von Power, Metal und noch mehr Metal</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28123" aria-describedby="caption-attachment-28123" style="width: 191px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28123" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg" alt="" width="201" height="282" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg 1036w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-732x1024.jpg 732w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-750x1050.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28123" class="wp-caption-text">Grailknights</figcaption></figure>
<p>Wer auf Chorgesang aus dem Publikum steht, wird sich über das, was jetzt kommt, freuen. Die <del>Power Rangers</del> <strong>GRAILKNIGHTS</strong> taufen die Crowd kurzerhand zum „<em>Battlechoir</em>“ um, stehen verkleidet auf der Bühne und machen neben lustigen Animationseinlagen auch lustigen Power Metal zum Mitgrölen. In dem Moment fällt es mir wie Schuppen von den Augen, dass <strong>GLORYHAMMER</strong> dieses Konzept gar nicht erfunden haben. Zugegeben, der Vergleich hinkt ein bisschen. Letztere zeigen schon etwas mehr musikalische Rafinesse. Aber trotzdem: Die Partystimmung ist jetzt definitiv ausgebrochen, die Superhelden des Mittelalters lassen sich feiern und am Ende wird der böse Dr. Skull von den rastlosen Recken geschlagen. Gottseidank!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28129" aria-describedby="caption-attachment-28129" style="width: 137px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg" alt="" width="147" height="320" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-138x300.jpg 138w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-471x1024.jpg 471w" sizes="auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28129" class="wp-caption-text">Primal Fear</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>PRIMAL FEAR</strong> wird dann <strong>endlich</strong> der Wasserschlauch ausgepackt, was sowohl für die halbvertrocknete Menschenmenge (die sich ansonsten nur mit Bier zu helfen zu wissen scheint), als auch für die Security (die sich jetzt mit Wasserschlauch bewaffnet wie die Kings jeder Wasserschlacht fühlen dürften) eine freudige Angelegenheit ist. Mindestens genauso true wie <strong>ROSS THE BOSS</strong> gestern, zeigen uns heute die Jungs von <strong>PRIMAL FEAR</strong>, dass <em>Metal</em> definitiv <em>forever</em> ist. Muskulösen Menschen, so fällt mir auf, gehorcht das Publikum scheinbar am besten – und so hat auch Sänger <strong>Ralf Scheepers</strong> die Massen fest in seinem Griff. Im Rhythmus klatschen, mitsingen und was man sonst halt so tut auf Konzerten, alles macht das Publikum wie auf Knopfdruck mit. Könnte auch an der Musik liegen. Wer weiß.</p>
<h2>Früher war mehr Lametta?</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28121" aria-describedby="caption-attachment-28121" style="width: 373px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28121" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg" alt="" width="383" height="256" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 383px) 100vw, 383px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28121" class="wp-caption-text">Equilibrium</figcaption></figure>
<p>Als nächstes spielen <strong>EQUILIBRIUM</strong> – und als erstes fällt mir auf, dass die Epic Metaller die Zeiten, zu denen schon 30 Minuten vorm Konzert kein Durchdringen zur Bühne mehr möglich war, wohl hinter sich haben. Könnte mit dem Stilwechsel in Verbindung stehen, den die Band vollzogen hat, vielleicht auch an den mittlerweile kaum noch zählbaren Besatzungswechseln – oder schlicht daran, dass die Bayern in Deutschland jedes Jahr<strong> geschätzt auf jedem Festival spielen</strong> und sie mittlerweile jeder auch nur ansatzweise interessierte Meddler mindestens schon dreimal gesehen haben dürfte. Was soll‘s, der Auftritt macht trotzdem Laune und ist im Endeffekt doch ganz gut besucht. Und bewegt wird sich zu den tanzbaren Melodien auch genug! Nur hat man sich mit der Setlist scheinbar etwas übernommen, denn als <strong>EQUILIBRIUM</strong> mit nur noch einer Minute Restspielzeit noch einen letzten Song anspielen wollen, wird ihnen prompt der <strong>Sound abgedreht</strong>.</p>
<p>Als nächstes kommt dann das musikalische Kontrastprogramm: <strong>SODOM</strong>. Ich kucke mir die Oldschool-Thrasher von den Tribünen des VIP-Bereiches an. Stumpf und zielgerichtet, so muss das! Die drückende Sonne macht mir weiterhin zu schaffen, aber ich freue mich, dass die Band gegen Ende „<em>Agent Orange“</em> zum Besten gibt. Wollte ich schon immer mal live hören.</p>
<h2>Ein melodischer Abend</h2>
<p>Wieder einen kompletten Stilwechsel in die entgegengesetzte Richtung bringt das nächste Konzert: Es sind die Spielleute von <strong>SCHANDMAUL</strong>! Der Auftritt hat ein bisschen was von einer Reise in die Vergangenheit für mich, da jetzt eine Band vor mir steht, die ich vor ungefähr 10 Jahren ziemlich viel gehört habe. Ganz gelegen kommt da natürlich, dass bald eine 20-Jahre-Show ansteht und <strong>SCHANDMAUL&nbsp;</strong>heute in Vorbereitung darauf vor allem mit älteren Songs auf der Bühne stehen. Positive Gefühle, viele tanzende und lächelnde Menschen und fröhliche Musik, die man dann doch noch so ein bisschen aus den Tiefen von Herz und Hinterkopf auswendig kennt – <strong>schön isses!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28128" aria-describedby="caption-attachment-28128" style="width: 297px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg" alt="" width="307" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-1024x819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-750x600.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28128" class="wp-caption-text">Powerwolf</figcaption></figure>
<p>Als Abschluss des Tages geht’s dann <del>in die Kirche</del> zur <strong>POWERWOLF</strong>-Show. Die armenischen Werwölfe wissen wie immer zu überzeugen. Mit der bisher größten Crowd des Festivals feiern sie eine epische Power-Metal-Messe mitsamt düsterer Bühnenshow. So sehr die eine <strong>POWERWOLF</strong>-Show der anderen auch gleicht, so wenig kann man genug von den mitreißenden Refrains, eingängigen Melodien und technisch perfekten Auftritten kriegen. Professionelle, routinierte Musiker bringen bombastischen Mitsing-Power-Metal inklusive stimmiger Show – man kann von der Musik halten was man will, aber den Headlinerplatz hat diese Band nicht umsonst.</p>
<p>Episch falle ich in mein Zelt hinein.</p>
<h2>Ein magischer Morgen of Steel</h2>
<p>Morgens um 10:30 aufgewacht –<strong> Mooooment!</strong> Rein theoretisch hätte ich doch um die Uhrzeit schon längst von der morgentlichen Sonne in meinem Zelt bei lebendigem Leib gedünstet werden sollen. Aber nein, denn freundliche Wölkchen bevölkern den Himmel! Und sie machen aus Feuerstrahlen, die die Haut zu Asche werden lassen, einen wunderschön angenehmen Sommermorgen! Mal gucken, was der Tag nach diesem <strong>extradeliziösen Start</strong> noch so zu bieten hat.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28126" aria-describedby="caption-attachment-28126" style="width: 283px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28126" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg" alt="" width="293" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28126" class="wp-caption-text">Nanowar Of Steel</figcaption></figure>
<p><strong>NANOWAR OF STEEL</strong>! Das ist ein Name, den ich schon lange nicht mehr gehört habe. Um ehrlich zu sein, schon nicht mehr seit den Anfangszeiten von Youtube (2006?), wo sich die ersten lustigen Metaller-Videos gern mal die Musik dieser Band in den Abspann setzten (so oder so ähnlich muss es sich abgespielt haben). Jedenfalls war ich mir bis jetzt nicht sicher, ob die Band überhaupt existiert oder <em>noch</em> existiert. Aber ja, so trifft man sich wieder, <strong>NANOWAR OF STEEL</strong>.</p>
<p>Als ich vor der Bühne ankomme, ergibt sich mir folgendes Bild: Männer mit Neonperücken, -anzügen und -tütüs hüpfen auf der Bühne rum und erklären, dass sie jetzt auf Italienisch ein Lied über eine Partei spielen, die sich für das Wiederaufleben der Sklaverei einsetzt. Danach heißen sie alle willkommen in Schwanzwald und singen über Bäume, die Bratwürste sind (und wenn man sie reibt, dann wachsen sie noch). Später tanzen dann alle Bandmember zusammen eine Choreografie zu einem R’n’B-Track. <strong>Ich denke, ich habe genug gesehen.</strong></p>
<h2>Schnell weiter!</h2>
<p>Um diese Schicht undefinierbarer Substanz, die sich bei dieser Erfahrung in meinen Augen und Ohren festgesetzt hat, wieder auszuwaschen, schaue ich mir danach <strong>OBSCURITY</strong> an. Und fast hatte ich vergessen, wie gut diese Band live klingt. Ich mag auch die Studioaufnahmen ganz gern, aber die Energie, die die <em>Bergischen Löwen</em> auf Konzerten freisetzen, übertrumpft diese noch mal um einiges. Es sind nicht übermäßig viele Besucher anwesend, aber die, die da sind, sind textsicher. Von alten bis neuen Hits, wissen <strong>OBSCURITY</strong> so einiges auf das empfangsbereite Publikum loszulassen. Sehr, sehr geiler Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28122" aria-describedby="caption-attachment-28122" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28122" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg" alt="" width="231" height="346" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28122" class="wp-caption-text">Finntroll</figcaption></figure>
<p>Mein alter Freund, die <strong>menschendahinraffende Todessonne</strong>, ist dann auch so langsam zurück, und so mache ich mich auf zu den Wasserspendern. Wenn sie allerdings eine Sache nicht tun, ist das Wasser spenden. Also, da kommt schon was raus, so ist es nicht. Hat aber heute eher was von einem tropfenden Wasserhahn als von einer sprudelnden Lebensfontäne.</p>
<p>Nach kurzzeitiger, kopfschmerzbedingter Rast in meinem Zelt schaffe ich es dann noch mit etwas Verspätung zum <strong>FINNTROLL</strong>-Konzert. Gottseidank, denn die Party dort ist <em>on fire</em>! Viele Menschen sind am viel-Trinken und machen viel Stimmung. Zwar haben die Trolle seit 2013 keinen einzigen neuen Track mehr veröffentlicht, doch wissen sie genau, wie sie mit ihren alt(bekannt)en Sachen die Tanzfläche zum Beben bringen. Alle haben Bock auf <strong>FINNTROLL</strong>!</p>
<h2>Ansage!</h2>
<p>Nach dem Konzert tritt der Stage-Manager die Bühne, und erklärt, dass <strong>ENSIFERUM</strong> vorerst am Flughafen festhängen. Die Festivalorga sei aber dabei, einen Flug auf einem Drachen durch ein Zeitportal zu arrangieren, damit niemand die Band verpassen müsse. Allerdings habe dies zur Folge, dass sich der ganze Zeitplan etwas verschiebt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28119" aria-describedby="caption-attachment-28119" style="width: 186px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg" alt="" width="196" height="353" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg 806w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-167x300.jpg 167w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-569x1024.jpg 569w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-750x1349.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28119" class="wp-caption-text">Alestorm</figcaption></figure>
<p>Na dann! Ab zu <strong>ALESTORM</strong>. Der Erfolg der Metal-Piraten ist zurzeit nicht mehr aufzuhalten – das merkt man immer wieder, auf jedem Festival und Konzert. Zwar sind die Jungs mittlerweile eher zu einem lustigen Spaß-und-Feier-Act geworden (was sie mit den ersten zwei Alben noch nicht unbedingt waren!), Respekt verdient das trotzdem. Jedes einzelne <strong>ALESTORM</strong>-Konzert artet einfach nur in einer massiven Fete aus und das ist schließlich der Sinn des Lebens. Wer mir widerspricht, hat unrecht. Und – trotz großer Schritte Richtung Spaßmusik – an Qualität haben die musikalischen Erzeugnisse der Schotten definitiv nicht abgenommen.</p>
<p><strong>HAMMERFALL</strong> sehe ich mir dann gechillt aus 200 Metern Luftlinie von meinem Camp an. Freie Sicht direkt auf die Bühne, auf der sehr winzige Menschen sehr laute Musik machen, deren Sound wie geleckt bei mir ankommt. <strong>Warum mache ich das eigentlich nicht den ganzen Tag so?</strong> Mein Highlight ist das „Legacy Of Kings“-Medley, das die True Metaller zum Besten geben. Die „Harz On Fire“-Special Show stellt sich dann zwar im Endeffekt als etwas weniger umfangreich heraus, als es klingt. Eigentlich beinhaltet sie nur eine Pyro-Show beim Song „<em>Hearts On Fire</em>“ selbst. Aber jedes Mal, wenn die gewaltigen Flammenwerfer zum Einsatz kommen, erwärmt es mir selbst aus der Entfernung Haut und Herz&#8230;</p>
<p>&#8230; was sehr gelegen kommt, denn plötzlich ist es verdammt kalt! Trotzdem muss ich mich auf die lange Reise zum Infield begeben, da ich mir <strong>VERSENGOLD</strong> und <strong>ENSIFERUM</strong> doch lieber aus der Nähe ansehen möchte.</p>
<h2>Die Zähne klappern</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28134" aria-describedby="caption-attachment-28134" style="width: 302px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg" alt="" width="312" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28134" class="wp-caption-text">Versengold</figcaption></figure>
<p>Leider vergesse ich dummer Idiot, mir Notizen zum <strong>VERSENGOLD</strong>-Konzert zu machen, weshalb mein Zukunfts-Ich eine Woche später vorm PC sitzen wird und sich irgendwas aus den Untiefen von Nase und Gedächtnis ziehen muss. Es wird sich an Folgendes erinnern: Zwischen vielen tausend anderen Menschen ist es weniger kalt als alleine im Camp. Und: Wenn diese ganzen Mittelalter-Rock-Bands etwas gut können, dann ist es, das Publikum zu animieren und dazu zu bringen, mitzusingen und die Ärsche zu schwingen, wenn die Lieder erklingen (oder so).</p>
<p>Meine letzten Energiereserven des Tages fließen dann in die verspätete <strong>ENSIFERUM</strong>-Show. Und, was soll ich sagen, <strong>es ist schön!</strong> Auch die Verzögerung dank Flughafen scheint auch weder an der Motiviertheit der Band noch an der der Besucher genagt zu haben. Die Finnen erstmal mit ein paar neueren Songs ins Set. Je später der Abend wird, desto mehr Klassiker und Evergreens bekommen die Massen dann zum Mitsingen aufgetischt. Da zurzeit niemand in der Band den Posten des Keyboarders besetzt, spielt man halt zu viert, während die Keys aus der Dose kommen. Hat aber jetzt auch nicht sonderlich gestört.</p>
<p>Die Nacht im Zelt verläuft dank der fröstelnden Temperaturen dann auch eher unangenehm und mit nicht sehr viel durchgehenden Schlafphasen. Natürlich nicht, weil mir kalt ist. Nur, weil ich durch meine zähneklappernden und vor Kälte stöhnenden Zeltnachbarn immer wieder aus dem Schlaf gerissen werde. Was denkt ihr denn?! Einem Mann ist nicht kalt. Schon gar nicht bei Minusgraden im Zelt, die einem durch Schlafsack und Kleidung bis in die Knochen dringen. Brrr.</p>
<h2>Schon Samstag? Wann ist das denn passiert?!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28136" aria-describedby="caption-attachment-28136" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28136" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg" alt="" width="404" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28136" class="wp-caption-text">Bier und &#8230; Metal!</figcaption></figure>
<p>Nach morgentlicher Pilgerung zur Teufelsmauer verpasse ich erstmal den Anfang von <strong>AHAB</strong>. So kriege ich nur noch die letzten 15 Minuten mit – also noch fast ein ganzes Lied. Gesungen wird über die schwärzesten Tiefen der endlosen See, Verzweiflung und Einsamkeit. Die perfekte Band also, um von 12:30 Uhr bis 13:10 Uhr im helllichten Sonnenschein spielen zu lassen (nicht). Trotzdem: Scheißegal! Die Atmosphäre, die die Doom Metaller mit ihren langsamen, teils tief melodischen, teils schweren, kompromisslos massiven Klängen erzeugen, hüllt jeden einzelnen Besucher in sich. Arme und Beine der Menschen um mich herum sind übersät mit <strong>Gänsehaut</strong>. Nach dem Konzert fühle ich mich, als stünde ich mit den Füßen einen halben Meter tief in der Erde. Immer wieder ein Erlebnis der Extraklasse. Selbst in der prallen Mittagssonne.</p>
<p>Ein &#8218;erstes Mal&#8216; erlebe ich dann mit <strong>SKYCLAD</strong>. Sie sind eine der Bands der früheren Folk-Metal-Welle; noch bevor das Genre anfing, richtig groß zu werden. Bevor ich das Billing des <strong>ROCKHARZ</strong> 2018 sah, war mir nicht klar, dass es diese Truppe überhaupt noch gibt. Außerdem hätte ich nicht erwartet, sie mal live zu sehen. Aber wie es das Schicksal so will, stehe ich nun auf einem <strong>SKYCLAD</strong>-Gig vor der Bühne. <strong>Und?</strong> Nun, die Musik erinnert nach heutigem Verständnis ein bisschen an die ganzen <strong>Fiddle-Folk-Punk-Bands&nbsp;</strong>&#8211; mit etwas mehr Metaleinflüssen. Viel mehr gibt’s dazu auch nicht zu sagen – das Konzert macht Spaß, hat eine mäßige Besucherzahl und einen akzeptablen Sound. Ich freue mich, das mal gesehen und gehört zu haben. Hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen.</p>
<h2>Gloryhammer Smashed Face</h2>
<p>Als nächstes treten <strong>GLORYHAMMER</strong> auf – und genau wie <strong>ALESTORM</strong>, deren Musik aus der gleichen Feder stammt &#8211; sind auch sie hart am Aufsteigen und ziehen massiv Leute. Die Show ist ein großer Erfolg, das Konzept funktioniert einwandfrei: Melodischer, epischer Power Metal mit mitgrölbaren Refrains, dazu etwas lustiger Quatsch (wie zum Beispiel Wettsaufen auf der Bühne zwischen Held und bösem Zauberer) und ein charismatischer Sänger, der scheinbar zum Animieren geboren wurde (und außerdem verdammt gut singen kann!). Läuft bei ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28120" aria-describedby="caption-attachment-28120" style="width: 318px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28120" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg" alt="" width="328" height="296" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-300x270.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-1024x922.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-750x675.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28120" class="wp-caption-text">Cannibal Corpse</figcaption></figure>
<p>Und dann spielen <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>. Death Metal. Brutal. Stumpf. Oldschsool. Der Sound matscht bei den ganzen runtergestimmten Gitarren ein bisschen, doch die fiese Gruppe um den Mann ohne Hals gibt wenig Fick und zieht ihr Ding durch. Es wird mit der Zeit auch besser, und von den (<strong>magischen?</strong>) Klos neben der Bühne aus ist der Sound perfekt. Ich blockiere diese etwas länger als ich sollte, aber so schöne Lieder wie <em>„Hammer Smashed Face“, „Make Them Suffer“ </em>und<em> „I Come Blood“</em> will man sich doch mit wohligem Klang gönnen.</p>
<h2>Specials ohne Ende!</h2>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> stehen als nächstes auf dem Plan – und sie reiten apokalyptisch durch unterschiedlichste Epochen der Bandgeschichte. Neue Hits und alte Brecher kombinieren sich zu einem abwechslungsreichen, aber durchgehend qualitativen Erlebnis. Dazu serviert gibt’s einige Specials wie ein Drum Solo oder ein unerwartetes Gitarrenintro zu „<em>Friede Sei Mit Dir</em>“.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28125" aria-describedby="caption-attachment-28125" style="width: 353px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg" alt="" width="363" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28125" class="wp-caption-text">Knorkator</figcaption></figure>
<p>Die Meister der Specials sind und bleiben aber <strong>KNORKATOR</strong>, <em>Deutschlands meiste Band der Welt</em>: Zu quasi jedem Song gibt’s eine spezielle <strong>Showeinlage</strong>! Nicht nur lassen Sänger und Keyboarder ihren Nachwuchs als Backgroundsänger oder auch gemeinsam mit dem jeweiligen Papa im Duett auftreten. Am Ende der Show lässt sich Sänger Stumpen auch noch (zum Sound von <em>„Wir Werden Alle Sterben“</em>) in einem Feuerkreis zu Asche verglühen. Das und vieles mehr erlebt man auf einem Knorkator-Konzert. Die Musik war auch ganz nett.</p>
<h2>Ein flammender Abschluss</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28124" aria-describedby="caption-attachment-28124" style="width: 349px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/In-Flames.jpg" alt="" width="359" height="239"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28124" class="wp-caption-text">In Flames</figcaption></figure>
<p>Das letzte Konzert des Festivals für mich ist dann (nach offizieller Danksagung seitens der Veranstalter) <strong>IN FLAMES</strong>.<br />
Schier makelloser Sound verbindet sich mit den Songs, die mich seit meinen Teenie-Jahren begleiten – die Schweden spielen viel Mid-Era-Zeug und (gottseidank) nicht allzu viel von ihren neuen Tracks (&#8230;die dennoch live ganz gut wirken!). Dazu eine eindrucksvolle Lichtshow und eine große, begeisterte Crowd. Nach dem drölfzehnten Crowdsurfer, der mir <strong>wahlweise Wampe oder Schuhe ins Gesicht klatscht</strong>, ziehe ich mich dann aber in hintere Gefilde zurück und lasse den Abend gemütlich mit einem Bier und den letzten paar <strong>IN FLAMES</strong>-Tracks zu Ende gehen.</p>
<p>Und so findet wieder einmal ein großartiges Festival sein Ende! Alles in allem gibt’s wenig zu beklagen – der Sound war insgesamt besser als in den letzten Jahren, die Bands waren alle super und auch mit der Orga schien alles in Ordnung! Was soll man dazu noch sagen? Immer weiter so, liebes <strong>ROCKHARZ</strong>-Team, ihr macht das genau richtig. <strong>Bis zum nächsten Jahr!&nbsp;</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Jubiläumsfestival – Vorbericht Rockharz 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2018 10:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen Ballenstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Hammerfall]]></category>
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		<category><![CDATA[kreator]]></category>
		<category><![CDATA[Powerwolf]]></category>
		<category><![CDATA[RockHarz]]></category>
		<category><![CDATA[SCHANDMAUL]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Harz wird wieder gerockt!<br />
Auch dieses Jahr wird das ROCKHARZ gefeiert und wir sind dabei! Sehen wir uns?! Wir sagen nur: In Flames, Kreator, Sodom und vieeeeele andere!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorfreude auf den Festival-Sommer steigt, denn bald schon werden, wie jeden Sommer, tausende Metal-Gefährten gen Harz pilgern. Wofür diese Strapazen? Ganz einfach: Vom <strong>04. bis 07. Juli 2018</strong> findet auf dem Flugplatz des beschaulichen <strong>Ballenstedt</strong> wieder das <strong>Rockharz Open Air</strong> statt.</p>
<p>Bereits im April war das Festival bis auf das letzte Campingticket ausverkauft. Kein Wunder, denn das diesjährige Lineup kann sich hören lassen: Eine bunte Mischung aus insgesamt <strong>53 Bands&nbsp;</strong>mit Schwerpunkt auf den Genres des Heavy- und Power-Metal werden den Harz zum Beben bringen. So sind unter den Headlinern die Schweden <strong>HAMMERFALL</strong>, die mit ihrer <strong>&#8222;Harz on fire&#8220;</strong>-Show die pyrotechnische Sternstunde des diesjährigen Festivals darstellen werden.<br />
Ebenfalls im Power Metal beheimatet sind <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong> als auch die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>. &nbsp; <strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Ein weiteres großes Highlight sind die schwedischen Melodic Death Metal-Giganten <strong>IN</strong> <strong>FLAMES</strong>. Ebenfalls aus dem hohen Norden kommt die facettenreiche Musik der Finnen von <strong>AMORPHIS</strong>.</p>
<p>Aber auch einige Thrash- und Death Metal-Größen sind auf dem Billing zu lesen: Bands wie <strong>KREATOR</strong>,&nbsp;<strong>SODOM</strong>, <strong>EXODUS</strong> und<strong> CANNIBAL CORPSE </strong>lassen stählerne Herzen höher schlagen. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27053" aria-describedby="caption-attachment-27053" style="width: 990px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27053 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013.jpg" alt="" height="667" width="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27053" class="wp-caption-text">KREATOR auf dem Rockharz Open Air 2013</figcaption></figure>
<p>Auch Folk- und Pagan Metal stehen, wie jedes Jahr, ganz groß auf dem Programm des <strong>Rockharz</strong>, so werden <strong>EQUILIBRIUM</strong>,&nbsp;<strong>SKÁLMÖLD</strong> und&nbsp;<strong>ENSIFERUM&nbsp;</strong>ihre Shows in Ballenstedt zum Besten geben, ebenso sind die Mittelalter-Rock-Bands <strong>SCHANDMAUL</strong> und <strong>MR. HURLEY &amp; DIE PULVERAFFEN</strong>, die das Festival schon im vergangenen Sommer beehrten, auf der Bühne zu sehen.</p>
<p>Als Vertreter der &#8222;Neuen Deutschen Härte&#8220; werden <strong>EISBRECHER </strong>auf ihrer <strong>&#8222;Sturmfahrt&#8220;&nbsp;</strong>in Ballenstedt Halt machen. Und bei den Ausnahmekünstlern von <strong>KNORKATOR </strong>können die Fans, ähnlich wie bei&nbsp;<strong>ALESTORM</strong>, wie immer eine riesige Party erwarten!</p>
<p>Zum 25-jährigen Jubiläum des Festivals lohnt ein Blick auf die Anfänge des <strong>Rockharz Open Air</strong>. Angefangen bei ca. 100 Gästen in seiner Erstausgabe <strong>1993</strong>, zählt es inzwischen bis zu 13.500 Besucher. Damit hat sich das Festival inzwischen zu einem der größten Metal Festivals der Nation gemausert.</p>
<p>Für all die Glücklichen, die ein Ticket ergattern konnten, bleibt schlussendlich nur noch eins zu sagen:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Auf in den Harz!</strong></p>
<p><a href="http://www.rockharz-festival.com/">Website</a><br />
Rockharz auf <a href="https://de-de.facebook.com/rockharz">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>SKALMÖLD im Interview &#8211; Clubgigs als Kernelement</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2018 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Omnium Gatherum]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld]]></category>
		<category><![CDATA[stam1na]]></category>
		<category><![CDATA[Summer Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder Ehrenfeld in Köln, endlich mal kaltes Regenwetter und Dunkelheit. Da geht der Seb gern aus dem Haus. Vor dem Jungle Club angekommen, zuerst ein kurzes Treffen mit der Tourmanagerin von SKALMÖLD. Sie führt den fürchtigen Redakteur in den Keller des ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skalmoeld-clubgigs-als-kernelement-der-band/">SKALMÖLD im Interview &#8211; Clubgigs als Kernelement</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder Ehrenfeld in Köln, endlich mal kaltes Regenwetter und Dunkelheit. Da geht der <strong>Seb</strong> gern aus dem Haus. Vor dem<strong> Jungle Club</strong> angekommen, zuerst ein kurzes Treffen mit der Tourmanagerin von <strong>SKALMÖLD</strong>. Sie führt den fürchtigen Redakteur in den Keller des Clubs und verweist ihn in einen kleinen Raum, welcher mit zwei Sofas und einem nicht funktionierenden Fernseher ausgestattet ist. Ihre Ansage: &#8222;Möge er warten, eine kleine Ewigkeit und 10 Minuten, dann werden da kommen zwei Menschen, der Band <strong>SKALMÖLD </strong>angehörend. Wenn sie da sind, viel Glück!&#8220;. Oder so ähnlich.</p>
<p>Nach einigen Minuten kommen dann wirklich zwei Menschen, der Band <strong>SKALMÖLD </strong>angehörend, genauer gesagt Sänger <strong>Björgvin Sigurðsson</strong> und Bassist <strong>Snæbjörn Ragnarsson</strong>. Aus Sicherheitsgründen hat der Redakteur heimlich ein Diktiergerät eingeschaltet, um Beweise zu sammeln. Im Folgenden hält er dieses den beiden nun bei jedem Wort, das sie sagen, unter die Nase.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Hallo ihr beiden! Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt! Heute ist das letzte Konzert eurer Tour. Wie geht es euch da?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja genau, heute ist der letzte Tag. Morgen gehts nach Hause. Fuck yeah!</p>
<p><strong><em>S</em>: Seid ihr froh darüber?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ich persönlich? Ja klar. Es war eine sehr gute Tour, sehr erfolgreich. Ich bin froh, dass es so verlaufen ist.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wir sind wirklich froh darüber, wie es gelaufen ist. Gleichzeitig sind wir aber auch traurig, dass es jetzt vorbei ist.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Es ist eine witzige Sache, so gesehen. Es macht keinen Unterschied, ob man nur für eine Woche auf Tour geht, oder zwei Monate oder so. Die letzten drei Tage sind immer die Hölle, man will nur noch nach Hause. Dein Gehirn stellt nur noch auf &#8222;Los, ich will jetzt weg, nach Hause!&#8220;. So kurz vorm Ende denkst du wirklich nur noch &#8222;Komm schon, ich will heim!&#8220;.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Aber gleichzeitig ist man schon auch traurig.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Klar.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24335 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Seid ihr froh, die anderen beiden Bands mal eine Zeit lang nicht mehr sehen zu müssen?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Denke ich nicht. Sie alle sind gute Typen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es ist natürich schon ein Privileg, mit so vielen Leuten auf Tour zu sein und sich mit jedem zu verstehen, so wie es jetzt bei uns ist. Das ist nicht selbstverständlich, stärkt aber das ganze Unternehmen. Es hängt bei sowas ja immer wirklich von jedem mit ab. Aber sie sind verdammte Finnen, da ist das kein Problem. Sie reden viel Unfug und trinken viel, aber sie sind alle super Typen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich habe euch vor einem Jahr schonmal bei einem Konzert hier in Köln gesehen. Was würdet ihr sagen, hat sich in der Zeit für euch verändert? Hat sich das viele touren gelohnt?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Im letzten Jahr jetzt? Hm, haben wir in der Zeit ein Album rausgebracht?</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Nein, das war kurz davor.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Stimmt. Aber es läuft besser als je zuvor.</p>
<p><strong>:</strong> Nicht, dass es vorher so schlimm war.&nbsp;Es lief immer schon überraschend gut. Aber gerade in der letzten Zeit waren wir sehr fokussiert. Wir sind uns in der Band alle einig, wirklich daran zu arbeiten, weiter zu kommen und das Ganze auf das nächste Level zu heben. Wir merken, dass es so, wie es momentan läuft, in die richtige Richtung geht. Man merkt das richtig bei den Shows, die wir spielen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es fühlt sich wirklich so an, als dass sich die ganze Arbeit, die wir in den letzten fünf, sechs Jahren in die Band gesteckt haben, jetzt auszahlt. Das hier ist jetzt wirklich die erste Tour, auf der wir unsere Produktion haben, mit den anderen Bands zusammen, und das ist super. In dem letzten Jahr haben wir wirklich einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ich weiss nicht, wie weit es noch weiter geht. Aber scheiss drauf, es macht Spaß.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24336 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-1024x720.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-750x528.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Rechnet ihr den Erfolg dabei einer Sparte mehr zu als der anderen, Club Shows oder Festivals? Oder kann man das nicht so sagen?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ich mag beides. Ich sehe da keinen Unterschied.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ich auch nicht. Es ist natürlich toll, auf Festivals wie etwa dem <strong>HELLFEST</strong>, <strong>WACKEN</strong> oder dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> vor tausenden von Leuten zu spielen.Die Shows, die wir da in den letzten andertalb Jahren gespielt haben, waren absolut großartig. Aber es bringt trotzdem immer noch sehr viel und ist auch sehr befriedigend, in einem kleinen, verschwitzten Club zu spielen, wo die Leute direkt vor einem stehen und man den Schweiss spüren kann. Und den schlechten Atem der Leute in der ersten Reihe (lacht). Das macht schon Spaß.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Für mich ist das beides die perfekte Mischung. Natürlich spielt man mehr Club-Shows als Festivalgigs. Das ist aber auch gut so. Über den Sommer spielen wir dann eine Hand voll Festivals. Das macht Spaß. Ich würde diese Aufteilung gar nicht ändern wollen. Ich meine, schau dir zum Beispiel den Gig beim <strong>HELLFEST</strong> an. Das war super, ich liebe solche Gigs. So macht es wirklich einfach Spaß. Aber das, was heute Abend passiert, ist wirklich das, worum es bei der Band geht. Wegen sowas haben wir die Band gegründet, einfach um auf eine versiffte Bühne in einem Club zu gehen und für die Leute dort zu spielen, die tanzen und mitbrüllen. Das steht an erster Stelle.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Das ist es, wo wir herkommen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ganz genau.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Es ist einfach unser Ding, solche Punkgigs zu spielen, nah am Publikum.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Absolut. Seit wir dreizehn sind.</p>
<p><strong><em>S</em>: Gibt es Festivals oder Locations, mit denen ihr spezielle Erinnerungen verbindet, oder die ihr besonders gern bespielt?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wie gesagt, das <strong>HELLFEST</strong> war super.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Frankreich generell ist ein sehr dankbares und förderliches Land für uns. Ich weiss gar nicht genau, woran das liegt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-24332 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es liegt irgendwie an der Bevölkerung dort. Sie haben so eine eigene Mentalität und scheinen unseren Stil einfach zu mögen. Jedes mal, wenn wir dort spielen, ist es einfach nur Wahnsinn, egal ob auf einem Festival oder in einem Club. Daher, es besteht so generell eine gute Verbindung zu Frankreich.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Dabei spielen wir eigentlich immer dieselbe Show, egal wo und ob da 50 oder 500 Leute stehen. Das macht für uns keinen Unterschied.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Für mich war auf dieser Tour der Gig in Berlin einer der schönsten. Es ist immer unterschiedlich.</p>
<p><strong><em>S</em>: Merkt ihr bei euren Shows, ob es eine stärkere Unterscheidung zwischen Bands, die musikalische Elemente vermischen, und solchen, die einem Genre treu bleiben, gibt? Und vor allem auch, ob sich das auf das Publikum auswirkt, wer so zu den Konzerten kommt?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Auf dieser Tour sind ja drei Bands dabei, die alle auch unterschiedlich sind. Alle Bands spielen unterschiedliche Stile, haben aber gemeinsame Wurzeln. Ich denke, es kann unklug sein, Genres zu sehr zu mischen. Hier in unserem Package funktioniert es. Wir selbst spielen vorrangig Folk, wogegen die Jungs von <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> eine reine Death Metal Band sind. Und dann sind noch <strong>STAM1NA</strong> dabei, aber die sind irgendwie alles (lacht).</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Oh ja.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Aber es funktioniert. Ich denke, so ist es gut für das Publikum, und auch für die Bands. So erreicht man Leute, die sonst nicht zu dem Konzert gekommen wären.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ja, das ist einfach so.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Es kann schon auch Nachteile haben. Wenn jemand nur auf Death Metal steht, kann es auch sein, dass er dann nicht kommt, wenn er sieht, wer da noch so spielt.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wir sind solch ein Setup aber gewohnt. In Island gibt es viele gute Bands, und die Szene ist ziemlich stark. Es gibt dort nunmal auch nur eine begrenzte Anzahl an Bands, daher erwarten die Leute eh, ein eher abwechslungsreiches Set zu sehen. Es gibt keine zwanzig Power Metal Bands in Island. Das macht auch keinen Sinn. Es gibt immer ein buntes Programm. Und das mag ich. Wenn ich auf ein Konzert gehe, erwarte ich eigentlich immer mindestens eine Band, die mich überrascht. So macht das auch wirklich Spaß.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24330 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ich mag Blast Beats. Aber drei Stunden lang nur Blast Beats&#8230; Nein.</p>
<p><strong><em>S</em>: Könnt ihr euch vorstellen, musikalisch ein paar Experimente, oder mal was mit Gastmusikern zu machen?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Gastmusiker hatten wir ja bereits schon mal.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja, auf den ersten beiden Alben. Auf denen waren Gastsänger mit dabei. Und dann kam das Konzert mit dem Symphonie Orchester. Das waren quasi ganz viele Gastmusiker (lacht).</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ca. 300 (lacht ebenfalls).</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Das dritte Album sollte dann bewusst ein Album sein, auf dem nur wir zu hören waren.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Aber oft hatten wir im vornherein keinen konkreten Plan, was am Ende rauskommen sollte. Wir haben einfach angefangen, Musik zu schreiben. Vielleicht kommen mal 25 Gäste in einem Song. Keine Ahnung. Wir schauen einfach, was passiert, was sich gut anfühlt und Spaß macht. Aber wir haben nie gesagt &#8222;Oh, wir sollten diese oder jene Art von Band sein&#8220;. Oder was für einen Song wir schreiben sollten. Fuck that! Wir machen einfach das, was in dem Moment richtig erscheint.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Wir haben auch keine künstlerische Vorstellung davon, wohin wir uns entwickeln wollen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Genau. Wir machen einfach die Musik, die wir mögen. Wir glauben, dass wir damit die beste Musik schreiben können, die von uns aus möglich ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/QztKQPV7wuo?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Sind Clubgigs dabei auch hilfreich, dass da die Fans euch Feedback geben, oder ihr da eher sehen könnt, ob die Leute zu den Konzerten wiederkommen?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja klar. Momentan sind wir auf unserer siebten Tour.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> In Europa.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Genau. Inzwischen treffen wir eigentlich überall Leute, die uns schon einige Male vorher gesehen haben. Das ist schon sehr befriedigend, so etwas zu erleben. Und gerade auf dieser Tour merken wir, dass viele Leute kommen, die uns in den letzten anderthalb Jahren auf Festivals gesehen haben und jetzt zu den Clubshows kommen. Also <strong>HELLFEST</strong> oder <strong>WACKEN</strong> zum Beispiel. Sie haben die Band dort entdeckt. Da sieht man eben, wie wichtig diese Festivalgigs sind. Man spielt eine Show und erreicht dabei wirklich viele Leute. Und einige von denen kommen später wieder. Das bedeutet uns wirklich viel.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wir alle gehen sehr gerne bei den Clubshows vor oder nach dem Konzert raus, um die Leute zu treffen. So trifft man viele immer wieder und kann sich kurz mit ihnen unterhalten. Das ist echt cool.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> In der Schweiz zum Beispiel ist ein Ehepaar, dass schon bei einigen Konzerten war. Und inzwischen, wenn wir uns treffen, fragen wir uns schon gegenseitig, wie es den Kindern geht. Das ist schon außergewöhnlich. Man baut wirklich eine gewisses freundschaftliches Verhältnis zueinander auf. Das ist so ein Extra, was uns sehr gut tut.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Absolut.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie ich sehe, schaut ihr also sehr optimistisch in die Zukunft.</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Mit der Band?</p>
<p><strong><em>S</em>: Ja.</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja, allerdings. Momentan passiert ziemlich viel.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es ist so wie wir es bisher gemacht haben. Auf einen Schritt folgt der nächste.&nbsp;Wir wissen, was wir als nächstes tun wollen. Und solange es Spaß macht, ist es gut. Und wenn noch Leute zu den Konzerten kommen, freuen wir uns.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24333 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-300x252.jpg" width="300" height="252" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-300x252.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-1024x859.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-750x630.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46.jpg 1276w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr schon genaue Pläne?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Wir wollen auf jeden Fall im März ins Studio gehen, das neue Album aufnehmen. Und halt ein wenig touren. Das wird sich aber noch genauer zeigen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wenn alles nach Plan läuft, wird es ein arbeitsreiches Jahr.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das klingt vielversprechend! Ich bin gespannt. </strong><strong>Habt ihr denn noch etwas, was ihr loswerden wollt?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Tja, nun, wir haben die Band vor etwa sieben Jahren gegründet.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Acht.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ok, etwa acht Jahren (lacht). Und es war erst einfach ein Hobby. Wir wollten eine Metalband gründen, bevor wir alt und fett werden. Das klingt erstmal ziemlich lame. Aber das hat sich dann zu dem hier entwickelt. Gestern bei der Show hat mich ein zwanzigjähriger Asiate gefragt, wann man zu alt wäre, um Gitarre spielen zu lernen. Und ich dachte nur &#8222;Was? Niemals, man! Du kannst jederzeit anfangen, eine Gitarre, Bass oder Schlagzeug zu lernen.&#8220; Daher kann ich dir jetzt dasselbe sagen, was ich ihm gesagt habe. Wenn du etwas tun willst, dann steh auf und mach es! Ich mag keine Leute, die bloß rumsitzen und über Details quatschen, statt auch mal was auszuprobieren. Das meiste von diesen Kleinigkeiten passiert eh nie. Es ist unwichtig. Also geh, nimm dein Instrument, ruf deine Freunde an, oder schalte eine Anzeige. Gründe deine Band, oder irgendwas anderes! Aber steh von der Couch auf und mach es!</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Und wenn es scheisse ist, bist du einfach nur in einer Sackgasse.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ja, aber du hast es versucht. Und dann kannst du weitermachen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24327 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-1024x577.jpg" width="1024" height="577" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Nach diesem Interview wusste der Reporter: es ist doch nicht alles schlecht! <strong>Björgvin </strong>und <strong>Snæbjörn </strong>sind beide sehr sympathische Riesen, die eine klare Vorstellung davon haben, was sie mit <strong>SKALMÖLD</strong> wollen, und wie sie, zusammen mit den restlichen Bandmitgliedern, die Reise der Band fortführen wollen. Das sie dabei so geerdet geblieben sind und ihren realistischen Blick behalten haben, wie man als Band am besten existieren und vorankommen kann, lässt hoffen, sie bald wieder irgendwo live sehen zu können. Es lohnt sich auf jeden Fall.</p>
<p><a href="https://skalmold.is/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/skalmold/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://skalmold.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skalmoeld-clubgigs-als-kernelement-der-band/">SKALMÖLD im Interview &#8211; Clubgigs als Kernelement</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SKALMÖLD live &#8211; Metal wie er sein sollte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2017 10:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[ehrenfeld]]></category>
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		<category><![CDATA[Omnium Gatherum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kälte, Nieselregen, frühe Dunkelheit &#8211; wer verbringt da nicht gerne seinen Sonntagabend in einer Warteschlange vor einem Club? Heute sind dies in Köln Ehrenfeld jedenfalls einige. Das Konzert von SKALMÖLD, OMNIUM GATHERUM und STAM1NA ist vom Underground in den Jungle Club verlegt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skalmoeld-metal-wie-er-sein-sollte/">SKALMÖLD live &#8211; Metal wie er sein sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kälte, Nieselregen, frühe Dunkelheit</strong> &#8211; wer verbringt da nicht gerne seinen Sonntagabend in einer Warteschlange vor einem Club? Heute sind dies in Köln Ehrenfeld jedenfalls einige. Das Konzert von <strong>SKALMÖLD</strong>, <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> und <strong>STAM1NA</strong> ist vom Underground in den Jungle Club verlegt worden, vor welchem die Warteschlange um 18:45 Uhr bereits über den Hof bis an die Straße reicht. Statt die Besucher ein wenig früher reinzulassen und so auch den hinteren noch die Chance zu geben, sich vor Beginn der ersten Band noch ein Bier zu holen, werden die Pforten erst um 19:00, 15 Minuten vor Beginn, geöffnet. Na danke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center"><strong>STAM1NA</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-23411 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-51-14-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-51-14-201x300.jpg 201w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-51-14-686x1024.jpg 686w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-51-14-750x1120.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-51-14.jpg 971w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" />Dass das Anstehen sich gelohnt hat, zeigt sich jedenfalls gleich bei der ersten Band. <strong>STAM1NA</strong> brüllen kurz &#8222;Hallo!&#8220; und blasen dann eine Dreiviertelstunde lang einen extrem tighten und wuchtigen Thrash Metal in die Menge. Geil! Für mich auf jeden Fall die Entdeckung des Abends. Zwar schaue ich mir gerne im Vorfeld mal was im Netz an, wenn ich Bands noch nicht kenne, aber was ich hier erlebe, zeigt mir wieder, dass einfach nichts über einen Club-Gig geht.</p>
<p>Bereits nach den ersten zwei Songs werden die vorderen Reihen mit dem Schweiss der quasi durchgängig bangenden Musiker bespritzt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23412 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-49-35-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-49-35-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-49-35-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-49-35-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-49-35-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-11-49-35.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Sorry, aber so geht Heavy Metal! Die Band hat sichtlich Spaß und feiert das Ende der gemeinsamen Tour, welches der heutige Gig darstellt, mit einem tollen, energiegeladenen Auftritt, welcher vom Publikum stark gewürdigt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-23405"></span></p>
<h2 style="text-align: center"><strong>SKALMÖLD</strong></h2>
<p>Im Anschluss kommt bereits die Band, wegen der wohl die meisten Leute hier sind: <strong>SKALMÖLD</strong>. Die Isländer scheinen sehr motiviert, haben sich vorher schon sehen lassen, und starten so in ein starkes Set. Dabei greifen sie auf quasi ihr ganzes bisheriges Schaffen zurück, statt sich nur auf neuere Werke zu konzentrieren. Schön dabei ist auch, dass sie, trotz beengtem Raum auf der Bühne, sehr viel interagieren, untereinander als auch mit dem Publikum. Das macht die Hünen sehr sympatisch. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-23413 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-00-27-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-00-27-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-00-27-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-00-27-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-00-27-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-00-27.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Was mich bei dem Konzert heute insgesamt freut und mir auffällt, ist das stark durchmischte Publikum, aber auch dessen Aktivität. Es sind Leute eigentlich jeden Alters da, und auch das Verhältnis zwischen den Geschlechtern scheint ziemich ausgewogen. Die Bude ist auch wirklich sehr voll, was schön ist, gerade auch, da es sich um einen Sonntag Abend handelt. Zudem setzt sich hier nicht die so oft zu beobachtende Passivität vieler Zuschauer durch. Statt nur stumm dazustehen und bestenfalls mal die nicht vorhandenen Nackenfedern hochzustellen, wird sich richtig bewegt und viele Besucher, männlich wie weiblich, fröhnen exzessiv dem headbangen. In Köln gibt es doch noch Hoffnung für die Metalszene!</p>
<p><!--more--></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23414 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-03-16-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-03-16-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-03-16-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-03-16-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-03-16-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-03-16.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>SKALMÖLD</strong> liefern derweil ein sehr starkes Set ab, verfallen teilweise einem regelrechten Rausch. Songs wie <em>&#8222;Nidavellir&#8220;</em> und&nbsp; <em>&#8222;Vanaheimur&#8220;</em> hauen richtig durch und rufen beim Publikum anerkennenden Jubel hervor. Viele scheinen die Band nicht zum ersten mal zu sehen. Die Tour scheint sich jedenfalls sehr positiv auf das Zusammenspiel der Insulaner ausgewirkt und, vor allem, dem zwischenmenschlichen nicht geschadet zu haben. Ein Punkt, den man wohl nicht vernachlässigen sollte bei drei Bands plus Crew in einem Bus. Hier stimmt aber alles, und während eine Band spielt, stehen Mitglieder der anderen beiden Bands neben der Bühne und schauen zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fzRy-H_HIF8?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><!--more--></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h2 style="text-align: center"><strong>OMNIUM GATHERUM</strong></h2>
<p>Dann, als letzte Band des Abends, kommen <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> auf die Bühne. Lustig dabei: sie machen ein eher seltenes Trio komplett, da alle drei Bands dieser Tourgemeinschaft einen Keyboarder dabei haben. Witzig, aber bei allen irgendwie passend. Bei dieser Band gehöre ich zu der Gruppe &#8222;schon mal davon gehört, aber keinen genauen Plan, was die spielen&#8220;. Ist das schlimm?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23415 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-16-21-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-16-21-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-16-21-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-16-21-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-16-21-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-16-21.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Musikalisch sind sie nicht schlecht, auch sie geben volle Düse von Anfang an. Mir persönlich ist der Sänger allerdings auf Dauer zu zappelig. Er sammelt an dem Abend mit Abstand die meisten Bühnenmeter und dirigiert das Publikum ziemlich herum. Dieses ist nach <strong>SKALMÖLD</strong> doch merklich geschrumpft (viele haben sie scheinbar für den Headliner dieser Tour gehalten). Es sind zwar immer noch viele Besucher da, aber der Unterschied fällt schon auf. <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> geben jedenfalls Vollgas, sogar der Bassist bekommt zwischendrin ein Solo. Und nein, das war nicht der Grund, dass sich so viele der Bühne abwendeten (hm, funktioniert der Witz nur in Jazzer-Kreisen?). Ansonsten unterscheidet sich die Band vor allem dadurch, dass die Bandmitglieder bis auf den Sänger alle irgendwie gleich aussehen. Nicht nur durch die selben Anzüge, sondern auch die durchweg selbe Haarlänge und das durchperformte Headbangen. Das funktioniert mal, aber man kann es auch übertreiben. <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-23416 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-13-19-300x221.jpg" alt="" width="328" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-13-19-300x221.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-13-19-1024x756.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-13-19-750x553.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-20-12-13-19.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px" /></p>
<p>Abschließend kann ich sagen, dass sich der Abend gelohnt hat. <strong>STAM1NA</strong> und <strong>SKALMÖLD</strong> waren beide ein Brett, beide Bands haben hier ihre Fanbase gefestigt, wenn nicht sogar erweitert. So stelle ich mir richtige Metalkonzerte vor. Laut, dicht, emotional, homogen. In größeren Hallen, in denen es Fotograben und Security gibt und die Band schon nicht mehr so nah an den Leuten ist, geht schon viel verloren. Festivals sind ja per se nochmal was anderes. Aber so macht diese Musik und die dazugehörende Menschengruppe Spaß. Bei <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> hat man gemerkt, dass die Gruppe manchen doch etwas zu anstrengend wurde und für sie der Gig so seine Längen hatte. Dennoch bildete er einen schönen Abschluss des Abends, und für die Bands sichtlich auch einen guten Schlusspunkt ihrer Tour. Daher: wenn ihr die Bands mal sehen könnt, geht hin! <strong>Die Skandinavier könnens halt!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>STAM1NA</strong>&nbsp;&#8211; <a href="http://www.stam1na.com/">Homepage</a> / <a href="https://www.facebook.com/Stam1naOfficial/">Facebook</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>SKALMÖLD</strong>&nbsp;&#8211; <a href="http://www.skalmold.is">Homepage</a> / <a href="https://www.facebook.com/skalmold/">Facebook&nbsp;</a>/ <a href="https://skalmold.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>OMNIUM GATHERUM</strong>&nbsp; &#8211; <a href="http://www.omniumgatherum.org/">Homepage</a> / <a href="https://www.facebook.com/omniumgatherumband/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skalmoeld-metal-wie-er-sein-sollte/">SKALMÖLD live &#8211; Metal wie er sein sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SKALMÖLD &#8211; Rechtzeitig zum Winterbeginn zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2017 10:16:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht auf den Winter zu, die Tage werden kürzer, die Nächte brechen wieder früher herein. Wie auch vergangenes Jahr&#160;um diese Zeit kommen die isländischen SKALMÖLD&#160; nach Deutschland. Dieses Mal sind sie jedoch nicht im Gepäck von KORPIKLAANI, sondern selbst als Headliner ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht auf den Winter zu, die Tage werden kürzer, die Nächte brechen wieder früher herein. Wie auch vergangenes Jahr&nbsp;um diese Zeit kommen die isländischen <strong>SKALMÖLD</strong>&nbsp; nach Deutschland. Dieses Mal sind sie jedoch nicht im Gepäck von <strong>KORPIKLAANI</strong>, sondern selbst als Headliner unterwegs. Mit von der Partie sind <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> und die Franzosen <strong>JASROD</strong>.</p>
<p>Am 19. November werden sie dann in <strong>Köln</strong> aufschlagen und im <strong>Underground</strong> aufspielen. Dort wollen wir sie aufsuchen, ihren Auftritt verfolgen und mit ihnen über ihre Tour&nbsp;und ihre Entwicklung als Band reden.</p>
<p><a href="https://skalmold.is/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/skalmold/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://skalmold.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>Senf der Woche #2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 08:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-14304"></span><br />
Thema heute: Welche jungen, neuen Bands ( = gegründet nach 2010) haben deiner Meinung nach das Potenzial, zukünftig im Metal ganz oben mitzuspielen?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/" target="_blank">Sebastian</a>&nbsp;</strong>al dente&nbsp;meint:</span></p>
<p>Junge Bands braucht der Metal, auch welche, die es mal ganz hoch schaffen. Eine Band, die ich dabei im Auge behalten würde, ist <strong>ABBATH</strong>. Wieso? Schaut euch die Musiker an! Obwohl das auch schon wieder unfair ist, da die ja schon im Biz integriert sind.</p>
<p>Also, nächster Versuch. Die Band fällt zwar knapp über den Tellerrand der Vorgaben, da 2009 gegründet, zeigt aber trotzdem Motivation und könnte es wirklich zu etwas bringen: <strong>SKALMÖLD</strong>. Authentischer und epischer Shit aus Island. Was soll man da auch sonst erwarten. Live auch sehr zu empfehlen, bereits heute. Und wer schon im Vorprogramm von <strong>KORPIKLAANI </strong>spielen darf, kann ja eh hoffen.</p>
<p>Von episch zu lustig-&#8222;ist-das-überhaupt-Metal?&#8220;:&nbsp;<strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Ob man die Band mag oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber sie bringen es fertig, Leute zu mobilisieren, und vor allem auch Bewegung vor die Bühne zu bringen. Das schaffen auch nicht alle Bands. Daher meine Einschätzung: die bringens noch zu was.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank">Nina</a>&nbsp;</strong>im Blätterteig meint:</span></p>
<p>Trotz meiner Vorliebe für Altherrenmusik konnte ich nach einigem Suchen doch etwas Frischfleisch für euch in meiner Playlist finden. Hier meine drei Auserkorenen: <strong>EARTHSIDE</strong> aus den USA, deren Musik wohl tatsächlich am besten als &#8222;Cinematic Progressive&#8220; bezeichnet werden kann. Mit ihrem Debüt 2015 haben sie eine für mich sehr gelungene Abwechslung neben der momentan so überschäumenden Extreme/Tech/Modern Prog-Strömung auf die Beine gestellt. Mit verschiedenen Gastsängern, dem partiellen Einsatz von Orchester und sowohl druckvollen als auch träumerischen Passagen haben sie mir spannend-entspannende Gänsehautmomente beschert.</p>
<p>Deutlich frickeligere und schnellere Gefilde eröffnen sich mit meinem zweiten Tipp: <strong>ALKALOID</strong>. 2014 gegründet, gehen dir (Ex-)Mitglieder von u.a. <strong>ABORTED</strong>,<strong> OBSCURA </strong>und<strong> NECROPHAGIST</strong> mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Prog und Death an den Kragen.</p>
<p>Schnelligkeit und Präzision – damit weiß mich auch der österreichische Drummer <strong>Kerim Lechner</strong> (u.a. <strong>DECAPITATED</strong>, <strong>SEPTICFLESH</strong> und <strong>BEHEMOTH&nbsp;</strong>aktiv [gewesen]) zu ködern. Er hat mit seinem Solo-Projekt <strong>KRIMH</strong> 2013 und 2014 bombastische Alben herausgebracht, die ich jedem Freund anspruchsvollen Schlagzeugspiels und überwältigend destruktiver Sphären ans Herz legen muss.</div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha/" target="_blank"><strong>Sascha</strong></a> mit Soße meint:</span></p>
<p>Wer ein paar meiner Beiträge verfolgt hat weiß, dass mir die Schweden von <strong>THE UNGUIDED </strong>mittlerweile ein wenig ans Herz gewachsen sind. Nach ihrem Raketenstart im Jahr 2010 mit ihrem ersten Album &#8222;Hell Frost&#8220;, stand schon von Anfang an fest, dass sie es recht schnell in luftige Höhen schaffen würden. Doch dabei sind eigentlich alle Bandmitglieder fast schon altbekannt, da man Sänger <strong>Richard Sjunnesson</strong>, Gitarrist <strong>Roger Sjunnesson</strong> und mittlerweile Ex-Gitarrist und -Sänger <strong>Roger Johannsson</strong> noch aus <strong>SONIC SYNDICATE</strong>-Zeiten kennt. Schon damals merkte man, dass die Jungs es drauf haben.</p>
<p>Doch was macht sie so besonders? Schon damals haben sie sich mit ihrem Melodic Death Metal mit starken Core-Einflüssen und Synthies beliebt gemacht. Harte, hohe Screams, guter Cleangesang und treibende Riffs mit Ohrwurmpotenzial. Nach der Abspaltung von <strong>SOSY</strong> haben sie sich noch mehr in diese Richtung begeben. Der Synthie-Einsatz wurde stärker und nach recht kurzer Zeit bemerkte man zwar Einflüsse der Mutterband, aber sie waren etwas Eigenständiges. Zwar müssen sie hier und dort etwas an ihren Konzepten verbessern, jedoch glaube ich, dass eine Band, die sich so schnell wie der Phönix aus der Asche erhebt und nach sieben Jahren immer noch nicht abflaut, in Zukunft nur noch erfolgreicher werden kann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14249" aria-describedby="caption-attachment-14249" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14249 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-1024x684.jpg" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14249" class="wp-caption-text">Sascha prophezeit <strong>THE UNGUIDED</strong> eine große Zukunft</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-2/">Senf der Woche #2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Dinkelsbühler Boden bebt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 13:02:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht mal einen Monat lang müssen wir uns gedulden, dann findet bereits zum 19ten Mal das SUMMER BREEZE statt! Auch in diesem Jahr wurde ein unfassbar umfangreiches Line Up zusammengestellt, welches ganze 125 Bands umfasst und stilistisch so weit gefächert ist, wie es ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht mal einen Monat lang müssen wir uns gedulden, dann findet bereits zum 19ten Mal das <strong>SUMMER BREEZE</strong> statt!</p>
<p>Auch in diesem Jahr wurde ein unfassbar umfangreiches Line Up zusammengestellt, welches ganze <strong>125 Bands</strong> umfasst und stilistisch so weit gefächert ist, wie es nur wenigen anderen Festivals vergönnt ist!</p>
<p>Zum elften Mal wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> dieses Jahr auf Dinkelbühler Boden stattfinden. Neben unzähligen Angeboten zur körperlichen Verköstigung in fester und flüssiger Form, gibt es wie jedes Jahr zahlreiche Merchstände an denen zumindest mein Herz wieder höher schlagen wird. Egal ob Season Of Mist, Cudgel oder Nuclear Blast, sogut wie alles ist vertreten!</p>
<p>Die wahren „Places to be“ sind jedoch die vier Bühnen, die unweit voneinander über das Gelände verteilt sind. Pain und Main Stage befinden sich direkt nebeneinander um für reibungslose Abläufe zu sorgen und die Bands im Wechsel spielen zu lassen.</p>
<p>Darüber hinaus werden im Zelt, auf der T-Stage, wieder zahlreiche Bands spielen, auf die ich mich bereits jetzt freue. Denn die Konzerte hier sind immer etwas ganz besonderes. Egal ob <strong>ALCEST</strong> morgens um halb 3, <strong>AHAB</strong>, <strong>NEAERA</strong> oder <strong>ROTTING CHRIST</strong>: Die T-Stage ist eine, die ich in den letzten Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit gerne aufgesucht habe!</p>
<p>Taktisch bestens positioniert befindet sich die kleinste, aber dennoch sehr feine Camel Stage auf dem Weg von den Hauptbühnen zum Zelt. Die Spielzeit der Bands hier mag meist recht gering sein, aber in der Regel ist es mehr als lohnenswert, hier der ein oder anderen Band zu lauschen, die man vielleicht noch garnicht auf dem Schirm hatte!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Bands wie <strong>CARCASS</strong>, <strong>AT THE GATES</strong> und <strong>SLAYER</strong> sind dieses Jahr wieder einige wahre Klassiker vertreten, doch auch noch relativ junge Bands wie <strong>ARKTIS</strong>, <strong>BATUSHKA</strong> und <strong>MANTAR</strong> werden auf dem Summer Breeze vorzufinden sein. Besonders erfreut mich, dass <strong>MASTODON</strong>, die im letzten Jahr leider kurzfristig absagen mussten, dieses Jahr dabei sind! Eröffnet wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> jedoch, wie jedes Jahr, von <strong>BLASMUSIK ILLENSCHWANG</strong>!</p>
<p>Da die Veranstalter mit der Premiere der Dienstagsanreise letztes Jahr mehr als zufrieden waren, wird es diese Option auch in diesem Jahr geben! Wer sich also gar nicht zurückhalten kann und bereits am Dienstag nach Dinkelsbühl reisen möchte, um Zeltplatzluft zu schnuppern, dem ist das gegen Gebühr von 10€ möglich! Durchgehend geöffnet sind die Schleusen dann ab Mittwoch Vormittag um 10 Uhr bis zum Sonntag.</p>
<p>Über den Zeltplatz verteilt findet man zahlreiche Dusch- und Toilettencontainer, die kostenpflichtig sind. Für ein Entgelt von 12€ kann man diese jedoch das gesamte Festival über unbegrenzt nutzen. Eine weitere Option für das Unvermeidbare bieten die vielen kostenfreien Dixies. Ganz in der Nähe der Duschen befinden sich die Wasserstellen, um die permanente Versorgung mit dem kühlen Nass zu gewährleisten. Da besonders im letzten Jahr die Temperaturen zum Teil in extreme Höhen vorstießen, wird es auch auf dem Festivalgelände wieder Wasserstellen geben, an denen kostenlos Trinkwasser entnommen werden kann.</p>
<p>Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten wieder auf einem der schönsten Festivals Deutschlands zu sein.</p>
<p>Tickets erhaltet ihr unter <a href="https://summer-breeze.empticketing.de/" target="_blank">summer-breeze.empticketing.de</a><br />
Das komplette Line Up findet ihr <a href="http://www.summer-breeze.de/de/bands/index.html" target="_blank">HIER</a>, mittlerweile ist auch die Running Order schon <a href="http://www.summer-breeze.de/de/dateien/running-order/runningorder2016.pdf" target="_blank">ONLINE</a>.<br />
Sollte es Unklarheiten oder Fragen geben, so könnt ihr das detail- und umfangreiche <a href="http://www.summer-breeze.de/de/infos/festival-abc.html" target="_blank">Festival ABC</a> zu Rate ziehen.</p>
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