<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>skeletonwitch Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/skeletonwitch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/skeletonwitch/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 May 2019 09:17:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>skeletonwitch Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/skeletonwitch/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2019 09:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Arkona]]></category>
		<category><![CDATA[ash of ashes]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[DALRIADA]]></category>
		<category><![CDATA[dornenreich]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Firtan]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Gernotshagen]]></category>
		<category><![CDATA[HEIDEVOLK]]></category>
		<category><![CDATA[lichtenfels]]></category>
		<category><![CDATA[minas morgul]]></category>
		<category><![CDATA[Mors Principium Est]]></category>
		<category><![CDATA[MUNARHEIM]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök 2019]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök festival]]></category>
		<category><![CDATA[skeletonwitch]]></category>
		<category><![CDATA[tyr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=33243</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teil 2 unseres Festivalberichtes vom RAGNARÖK aus Bayern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Huch! Der Freitag auf dem <strong>Ragnarök 2019</strong> ist dir durch die Lappen gegangen? <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1"><strong>HIER</strong></a>&nbsp;findest du den&nbsp;<strong>ersten Teil</strong>&nbsp;unseres Nachberichtes.</p>
<hr>
<p><strong>Raus aus den Federn!</strong> Auch wenn der vorangegangene Abend dem einen oder anderen noch in den Knochen stecken mag (uns natürlich nicht), ist so eine Nacht in der Schlafhalle gern schon gegen halb&nbsp; 7 Uhr morgens schon wieder vorbei. Der <strong>Kaffee-Gott</strong> hilft uns aus der Waagrechten, und so geht&#8217;s dann langsam wieder in die Stadthalle, um den Stand vorzubereiten.</p>
<h2>Samstag &#8211; Ein Morgen voller Überraschungen</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33273" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg 258w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-881x1024.jpg 881w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-750x872.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19.jpg 1247w" sizes="(max-width: 258px) 100vw, 258px" />Den Anfang an diesem Samstag Mittag machen <strong>MUNARHEIM</strong>. Die stehen schon Punkt 12 Uhr auf der Bühne, einer Uhrzeit, bei der man davon ausgehen, dass die meisten Ragnaröker noch in ihren Campingstühlen feststecken, stimmt&#8217;s? Falsch gedacht! <strong>MUNARHEIM</strong> werden von einer enormen und (enorm) <strong>stürmischen Masse</strong> an Fans begrüßt. Für die geben sie heute einige Stücke ihrer <strong>neuen Scheibe</strong> &#8222;Willens und Frei&#8220; zum Besten. Und, was soll ich sagen &#8211; die Jungs und Mädels heizen der hungrigen Meute ordentlich ein! So viel Publikum und so viel Party zum <strong>Openerslot</strong> &#8211; das schaffen nur wenige.</p>
<p>Und obwohl es noch so &#8222;früh am Morgen&#8220; ist, gibt es von der <strong>&#8222;Bigband&#8220;</strong> (Bei der Zahl an Menschen und Instrumenten auf der Bühne eine durchaus treffende Bezeichung) jede Menge<strong> Enthusiasmus</strong> und gute Laune. Gerade in den stark <strong>akustik-behafteten</strong> Songs wie <em>&#8222;Sehnsucht&#8220;</em> können die <strong>Coburger</strong> punkten. Denn glücklicherweise gehen die Akustikgitarre und die Flöte im Soundgewusel der restlichen Instrumente nicht unter. Ein starker Auftritt und Auftakt für den zweiten Akt des diesjährigien <strong>Ragnaröks</strong>!&nbsp;</p>
<h3>Pagan? Black? Warum nicht beides?</h3>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-33274 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8222;Da geht doch noch was!&#8220;, denken sich zumindest die Jungs von<strong> FIRTAN</strong>. Die machen sich nämlich kurze Zeit später bereit, auf das eben erlebte noch einen Deut draufzusetzen. Und das ist gar nicht so einfach! <strong>Phillips</strong> einzigartige Gesangsstimme trägt die Songs der <strong>Baden-Würtemberger</strong> hinaus in die Stadthalle, die sich wie eine Welle ihre Bahn durch das gefesselte Publikum bahnen. Bereits<strong> vor 2 Jahren</strong> durfte ich die Jungs hier aus der ersten Reihe anfeuern. Und so viel hat sich gar nicht geändert, außer, dass &#8222;Okeanos&#8220;, die jüngste Scheibe der Truppe, nun mit seinem ganz eigenen Sound das Bild dominiert.</p>
<p>Mit dieser Scheibe haben sich die Jungs jedoch nicht nur <strong>musikalisch</strong>, sondern auch <strong>charakterlich</strong> weiterentwickelt. Und diese Veränderung steht den Jungs hervorragend! Für die Fans erster Stunde gibt&#8217;s außerdem noch <strong>Leckerli</strong> wie<em> &#8222;Wogen der Trauer&#8220;</em>, sodass am Ende alle zufrieden sein dürften. Wer sich noch an den Auftritt vor 2 Jahren erinnert, dürfte auf jeden Fall ein ordentliches und emotionales Set mit nach Hause nehmen. Ein Gedanke geht mir allerdings nicht aus dem Kopf: Bei der Leistung, die sowohl <strong>FIRTAN</strong> als auch die <strong>Durchstarter MUNARHEIM</strong> an den Tag gelegt haben, hätten beide Kombos durchaus einen späteren Platz in der Running Order verdient.</p>
<h3>Epischer gehts nicht?!</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33275" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21.jpg 966w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Aber das ist nur meine Meinung &#8211; und der nächste Act hat es definitiv auch in sich. Der ist allerdings weder mir noch (offenbar) vielen anderen im Publikum nicht gerade bekannt, sodass sich die Halle dann doch ein wenig leert. <strong>DALRIADA</strong> stehen auf der Liste, und so jungfräulich meine Erfahrungen mit der Band auch sein mögen: Die Jungs und Mädels sind doch schon eine ganze Weile im<strong> Folk Metal-Kosmos</strong> unterwegs! Seit <strong>1998</strong> stehen die <strong>Ungarn</strong> auf der Bühne und haben seitdem nicht nur eine Namensänderung, sondern auch mehrmalige Besetzungswechsel durchlebt, sodass einzig und allein<strong> Sänger András</strong> seit über 20 Jahren die Band begleitet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33276 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Davon abgesehen sieht die Kombo in ihren<strong> traditionellen ungarischen</strong> Outfits nicht nur einzigartig aus. Auch ihre Mucke ist dank der <strong>zweistimmigen Gesangskombo</strong> aus <strong>András</strong> und seiner aktiven Kollegin <strong>Laura</strong> und den durchweg ungarischen Texten unverwechselbar. Musikalisch gibt es eine Querbeet-Sammlung aus der gesamten Bandexistenz. Denn in all den Jahren ihres Bestehens waren die Ungarn nicht untätig: Sage und schreibe<strong> 10 Langspieler</strong> haben die Jungs und Mädels auf dem Gewissen. Bei so viel Erfahrung wundert es niemanden, wie <strong>souverän</strong> <strong>DALRIADA</strong> ihre Show von der Bühne rocken. Und als <strong>Augenschmankerl</strong> und Fotografen-Träumchen gab&#8217;s auch noch richtig gutes Licht obendrauf!</p>
<h3>Frischer Wind oder öde Brise?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33277" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und während sich an unserem Stand schon <strong>MUNARHEIM</strong> und <strong>FIRTAN</strong> für ihre Auftritte haben Feiern lassen, bereitet sich gerade eine ganz andere Kombo auf ihren aller-allerersten Liveauftritt vor. Die Rede ist von <strong>ASH OF ASHES</strong>, einem Projekt, in dem auch einige E<strong>Ï</strong>S-Mitglieder Fuß gefasst haben (ja, richtig gehört!). Ob <strong>ASH OF ASHES</strong> wie der Phönix aus der Asche das Erbe von<strong> EÏS</strong> weiterträgt oder doch einen ganz eigenen Pfad einschlägt? Nun, zu allererst ist die Bühnenaufstellung anders. <strong>EÏS-Sänger Alboin</strong> gibt sich, heute ganz ungeschminkt und ohne Seemannskostüm, die Ehre als<strong> Zweitsänger</strong> und Bassist der Band. An erster Stelle steht nämlich ein ganz anderer Herr, der ungelogen <strong>STEVEN WILSONs</strong> älterer Bruder sein könnte. Und noch etwas wird schon während der ersten Akkorde von <strong>ASH OF ASHES</strong> klar: Diese Band ist ein ganz eigenes, völlig unabhängiges Produkt musikalischer Kreativität.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33278 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier gibt es nämlich statt des <strong>frostigen Black Metals</strong> sogenannten<strong> &#8222;Epic Skaldic Metal&#8220;</strong> auf die Ohren. Das heißt:<strong> Zauberhafte</strong> und doch ernste Melodien mischen sich mit <strong>eingängigen Rhythmen</strong> und werden untermalt von kräftigem <strong>Cleangesang</strong> mit Wiedererkennungswert. Die<strong> malerischen Texte</strong> bilden gemeinsam mit der Musik ein so erfüllendes Klanggerüst, dass man sich von <strong>ASH OF ASHES</strong> glatt weggetragen fühlt. Allerdings trägt <strong>Alboin</strong> nicht nur am Bass seinen Teil zum Gesamtgeschehen bei. Gerade in finstereren Songs wie<em> &#8222;Ash To Ash&#8220;</em> präsentiert er uns seine<strong> harten Growls</strong> und <strong>Gutturalgesänge</strong>, wie wir sie von <strong>EÏS</strong> nur allzu gut gewohnt sind. Von mir gibt&#8217;s auf jeden Fall das Debütalbum &#8222;Down The White Waters&#8220; als <strong>Anspieltipp</strong> &#8211; lauscht mal rein!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8YK4ioVfjCY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Zwischen Glücksgefühlen und anderen Ausfallerscheinungen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33279" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg" alt="" width="173" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px" />Wer übrigens davon ausgegangen ist, dass das Ragnarök nach <strong>NAGLFAR</strong>,<strong> SKELETONWITCH</strong> und<strong> GOD DETHRONED</strong> von weiteren <strong>Ausfällen und Verschiebungen</strong> verschont bleiben würde, hat weit gefehlt: <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> fallen aus gesundheitlichen Gründen aus. Eine <strong>Katastrophe</strong>? Keineswegs! Zum Glück sind ihre <strong>Kollegen</strong> von<strong> GERNOTSHAGEN</strong> bereits am Vortag zu großer Zahl am Start gewesen und springen deshalb kurzfristig für ihre Brüder im Geiste ein.</p>
<p>So kurzfristig, dass es dieses Mal auch <strong>ohne Kostüme und Schminke</strong> reichen muss &#8211; und das tut es allemal! Dass <strong>Askan</strong> sich und seine Mitstreiter mit:<em> &#8222;Wir sind<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>!&#8220;</em> vorstellt, führt beim einen der anderen Besucher zu Verwirrung. Trotzdem spielen <strong>GERNOTSHAGEN</strong> ein souveränes Set von der Bühne und sind sogar mit recht klarem Sound gesegnet. Das bringt die epischen Soli von Gitarrist Roman besonders gut zu Geltung. Daran, dass <strong>GERNOTSHAGEN</strong> für ihre Kollegen einen ebenbürtigen Ersatz darstellen, zweifelt hier wohl keiner.</p>
<h3>Urgesteine? Frisch wie nie!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33281 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Was für ein Festivalstart! Da lege ich doch gerne mal ein Päuschen an unserem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> ein, quatsche eine Runde mit <strong>EÏS</strong> und überlasse meinem Mitstreiter <strong>Clemens</strong> die Verantwortung des kritischen Auges (und Ohres). Hier sind seine Erlebnisse:</p>
<p><em>Clemens:</em> Bei <strong>MINAS MORGUL</strong> steckt dem Publikum wohl noch der Vorabend in den Knochen, denn ich habe schon energischere Reaktionen auf die <strong>wilde Dame</strong> und die<strong> fünf Recken</strong> erlebt. Vielleicht hat es sich auch noch nicht bis zum Letzten herumgesprochen, dass nun Robse den Posten des Sängers eingenommen hat? Oder es liegt es am<strong> Soundproblem</strong>, das die Nacht von Freitag auf Samstag eindeutig überlebt hat? Auch hier sind die Gitarren gerade mal bei einigen Solomelodien wirklich gut zu vernehmen. Sei es drum.</p>
<p>Die stimmliche Darbietung von <strong>Robse</strong> ist teilweise sehr brutal und auch sonst hat er den Laden in seiner typischen Manier fest im Griff. Nur das Publikum scheint wohl unsichtbar zu sein, fragt er doch immer wieder:<em> &#8222;Wo seid ihr?!“</em> Spätestens bei <em>&#8222;Todesschwadron Ost&#8220;</em> taut die Menge endlich so richtig auf und die Matten fliegen. Ein neues Stück wird heute ebenso vorgestellt, das zu Beginn recht forsch nach vorn prescht. Ein vielversprechender Ausblick auf das kommende Material.</p>
<h3>Euphorie und Gänsehaut</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33282" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich pausiere für ein Bierchen und bin mir noch nicht bewusst, dass mir der Fauxpas des Abends bevorsteht. Von der Kombo <strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> habe ich vorher nur von Werbeanzeigen gehört &#8211; und nun weiß ich auch warum. Weil ich ein verdammtes<strong> ignorantes Arschloch</strong> bin! Man geht ohne jegliche Erwartungshaltung in die Halle und wird gleich von der ersten Minute <strong>umgehauen</strong>. Solche Überraschungen liebe ich an Festivals! Wie die Zuschauerzahl vor der Bühne beweist, bin ich zum Glück mit meiner Unkenntnis auch in der Minderheit. Aber was begeistert mich denn nun so dermaßen?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33471" aria-describedby="caption-attachment-33471" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33471 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg" alt="" width="219" height="328" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33471" class="wp-caption-text">©Lady Metal, Rainer</figcaption></figure>
<p><strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> spielen <strong>modernen, sehr melodischen Death Metal</strong>. Modern – weil <strong>Keyboardklänge</strong> als zusätzliches Melodieinstrument und als Teppich genutzt werden, sehr melodisch – weil der <strong>Leadgitarrist</strong> ein verdammt <strong>krankes Genie</strong> ist. Der arme Kerl wird in seiner Kindheit und Jugend keine Freunde gehabt haben und nutzte diese Zeit glücklicherweise nur mit dem Üben von Soli. Nach dem Konzert dürften sich so einige anwesende <strong>Gitarristen</strong> im Publikum die Hände abgehackt und ihr<strong> Instrument verkauft</strong> haben. Die genaue Reihenfolge kenne ich allerdings nicht. Eingepackt wird das in eine vor Selbstbewusstsein und Kraft strotzende Performance der ganzen Band. Ein <strong>Ragnarök-Highlight 2019.</strong></p>
<p>Und wie kommen dagegen<strong> EÏS</strong> an ihrem zweiten Spieltag an? Diesmal empfangen sie uns mit einer<strong> alten Öllampe,</strong> die den Weg zu den ersten Klängen weist. Im Gegensatz zum Freitag fällt dieses Set noch viel abwechslungsreicher und mitreißender aus. Und richtig emotional wird es bei der klaren Ansage, dass es sich bei diesem<strong> Farewell-Konzert</strong> mitnichten um die letzte Show von <strong>EÏS</strong> handelt. Es wird nur eine <strong>Pause</strong> geben und danach geht es weiter. Was diese Worte auslösen, wird nicht nur bei den Mitgliedern auf der Bühne eine <strong>Gänsehaut</strong> provoziert haben. Wie im Leben, so erleben auch Bands die Wertschätzung ihrer Fans erst so richtig, wenn die gemeinsame Zeit droht, ein Ende zu finden. Nach dem starken Auftritt und den überschwänglichen Reaktionen werden es <strong>EÏS</strong> und ihre Fans sicherlich eher eilig haben, solche Momente erneut miteinander zu teilen.</p>
<h3>Zurück zu den Wurzeln&nbsp;</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Wer an diesem Abend den wahren <strong>Headliner</strong> gibt, lässt sich wohl so eindeutig gar nicht festlegen. Begeisterung und volle Hallen gab es bislang bei jeder Band des Abends &#8211; was wird uns da wohl noch bei den restlichen Bands des Abends erwarten? <strong>HEIDEVOLK</strong> sagen: dasselbe. Das<strong> sympathische Sängerduo</strong> an der Spitze der<strong> Niederländer</strong> legt eine emotionale Show hin und hält dem Publikum damit quasi einen Spiegel vor. Bei jeder Gelegenheit ergreift die Masse die Chance zum <strong>Mitsingen</strong>, hunderte Fäuste recken sich in die Lüfte.</p>
<p>Einige Vertreter aus der ersten Reihe feiern ihre Helden so lautstark, dass sie zur Überraschung einiger Fotografen sogar den anklingenden Song deutlich übertönen. Und dabei haben <strong>HEIDEVOLK</strong> massiv <strong>Mitgrölpotenzial</strong> im Gepäck. Mit<em> &#8222;A Wolf In My Heart&#8220;</em>,<em> &#8222;Nehalennia&#8220;</em> und <em>&#8222;Saksenland&#8220;</em> gibt es gleich eine ganze Ladung <strong>Hymen</strong>, die selbst dem besoffensten Anwesenden einen Mitbrüller entlocken. Noch dazu sind <strong>Lars, Jacco</strong> und ihre Kollegen von <strong>Spitzensound</strong> gesegnet. Mehr werden sich wohl weder die Fans noch die Band selbst erhofft haben dürfen.</p>
<h3>Hexerei 101 mit ARKONA</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33284 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein ganz anderes, deutlich <strong>finstereres Bild</strong> liefern ihre russischen Kollegen von <strong>ARKONA</strong> ab. Während<strong> Sängerin Masha</strong> auf der Bühne die stärkste <strong>Moorhexen-Imitation</strong> des Abends liefert, leisten auch ihre Mitstreiter an<strong> Dudelsack, Saiteninstrumenten</strong> und <strong>Drums</strong> Beachtliches. Wem allerdings die vorrangige Aufmerksamkeit der Fans und Fotografen gilt, steht außer Zweifel. <strong>Masha</strong> und ihr enormer <strong>leuchtender Stierschädel</strong> (damit ist natürlich die Bühnendeko gemeint!) ziehen alle Augen und Ohren auf sich.</p>
<p>Ihre dramatische Performanz, gepaart mit ihrem <strong>kompromisslosen Growling</strong> und ihrem <strong>ungekünstelten Cleangesang</strong> haben eine durch und durch <strong>hypnotische Wirkung</strong>. Die Frau hat einfach<strong> Charisma</strong>! Das macht aus der Spielzeit der finster angehauchten<strong> Pagan Metaler</strong> ein ganz besonderes Erlebnis. Derselben Meinung sind übrigens auch die Massen an Fans, die lange nach Ablauf der eigentlichen Autogrammstundenzeit (weit über eine Stunde) noch vor dem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> Schlange stehen, um ihren Helden zu huldigen.</p>
<h3>Wikinger gegen Wikinger</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und was wäre so ein Wochenende ohne den einen oder anderen kleinen Skandal? Der ist mit der nächsten Band schon vorprogrammiert: <strong>TÝR</strong> stehen auf dem Plan. Die meisten mögen es mitbekommen haben: <strong>Sänger Heri Joensen</strong> war im Netz und auf mehreren Konzerten für seine offene Teilnahme an der <strong>Grindadráp</strong> &#8211; der traditionellen <strong>Grindwaljagd</strong> seiner Heimat, den <strong>Färöer-Inseln</strong> &#8211; kritisiert worden. Sogar Konzerte wurden abgesagt. Und auch vor dem<strong> Ragnarök</strong> macht zumindest ein bisschen Protest nicht Halt. Während der Show fliegen kleine <strong>Aufblas-Wale</strong> auf die Bühne &#8211; ein subtiles, aber klares Statement. Davon lassen sich<strong> TÝR</strong> allerdings nicht beirren und liefern mit der Unterstützung ihrer tobenden und zu großer Zahl anwesenden Fans ein ordentliches Set ab.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33286 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So gibt es neben einer gesunden Mischung aus den letzten 3 Alben (natürlich mit einem bedeutenden Anteil neuer Songs der jüngsten Scheibe &#8222;Hel&#8220;) als klares Statement den Song <em>&#8222;Gindavisan&#8220;</em>, der die <strong>Grindwaljagd</strong> feiert. Qualitativ kann man den<strong> Färöern</strong> wirklich nichts anlasten, jedes Solo sitzt. Und auch Heris mächtiger Gesang trägt seinen Teil zu den <strong>Hymnen</strong> und dem musikalischen Brett bei, das <strong>TÝR</strong> heute abliefern. Zum Schluss gibt&#8217;s für Fans mit<em> &#8222;By The Sword In My Hand&#8220;</em> und <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em> nochmal zwei ältere Klassiker mit <strong>Mitgrölpotenzial</strong>. Alles in allem ein starkes Set &#8211; wenn auch überschattet von kleinen Protesten.</p>
<h3>Wo ist mein Hammer?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und weil wir gerade so in Schlachten-Stimmung sind, kommt der nächste Programmpunkt wie gelegen. Die Finnen von <strong>ENSIFERUM</strong> beehren uns dieses Jahr wieder auf dem <strong>Ragnarök</strong> &#8211; und sind damit quasi Dauergäste, denn sie setzen dieses Jahr nicht zum zweiten, sondern gleich zum dritten Mal den Fuß auf das heilige Gelände der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong>. Die Übung sieht man ihnen an: Souverän starten die Finnen passend zu den Umständen mit<em> &#8222;For Those About To Fight For Metal&#8220;</em>. Dabei glänzen<strong> ENSIFERUM</strong> vor allem durch sympathische Authentizität und eine merkliche Verschiebung weg vom Sänger als Gallionsfigur. Hier haben nämlich alle Bandmitglieder gleich viel auf der Bühne zu melden &#8211; sehr erfrischend!</p>
<p>Wer noch nicht ganz überzeugt ist, der wird spätestens im &#8222;Oldies&#8220;-Part der Setlist mit <em>&#8222;Lai Lai Hei&#8220;</em> von der <strong>Feierwut</strong> der anwesenden Fans erfasst. Insgesamt gibt neben einigen Stücken der letzten Scheibe &#8222;Two Paths&#8220; noch Hits wie <em>&#8222;Token Of Time&#8220;</em>, <em>&#8222;Two Of Spades&#8220;</em> und als Gänsehaut-Abschluss des Sets noch <em>&#8222;Fallen Leaves&#8220;</em>. Heute Abend durfte sich selbst der letzte von der enormen Power der Finnen überzeugen, die die Jungs quasi spielerisch von der Platte auf die Bühne übertragen.</p>
<h3>Ungewöhnlich? Außergewöhnlich!</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33288 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Clemens:</em> Eigentlich sollten <strong>SKELETONWITCH</strong> zwar schon am Freitag spielen. So ersetzen sie heute immerhin die wegen der Streiks ausgefallenen<strong> NAGLFAR</strong>. Dadurch wird heute immerhin kein so enormes Loch in die Running Order gerissen. Warum sie es nicht gestern schon auf die Bühne geschafft haben? Dazu gibt es einige erheiternde Gerüchte. Fakt ist allerdings, dass sich <strong>SKELETONWITCH</strong> mit dem letzten Album &#8222;Devouring Radiant Light&#8220; enorm weiterentwickelt haben, in Anbetracht der Grenzen dieses Genres. Der <strong>melodische Death Thrash</strong> der <strong>US-Amerikaner</strong> auf den vorherigen Alben wurde um ein paar atmosphärische Elementen ergänzt. Doch live wirkt das noch immer viel brachialer und &#8211; im positiven Sinne &#8211; angepisst. Die Band stellt sich so als guter stilistischer Ausreißer im Billing dar und gibt dem Abend damit noch die richtige Würze.</p>
<h3>Wer hat Angst vor Einsamkeit?</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Ganz leise, fast unmerklich hat sich das Ende des heutigen Abends herangeschlichen. Die enorme Leistung der vielen &#8222;Headliner&#8220; des Tages hat mich so vor Hochmut schweben lassen, dass ich es wie einige andere fast nicht glauben kann, als sich nun einige Zeit nach Mitternacht mit <strong>DORNENREICH</strong> ein weiterer außergewöhnlicher Act in die Running Order schummelt. Die irgendwo zwischen <strong>Neofolk</strong> und<strong> Symphonic Black Metal</strong> verorteten <strong>Tiroler</strong> sind ebenfalls keine Unbekannten auf dem<strong> Ragnarök</strong>.</p>
<p>Dafür ist ihr Auftritt umso eindrucksvoller und für viele Fans im Publikum sichtbar <strong>emotional</strong>. Die lassen sich schon von den ersten Tönen von <em>&#8222;Jagd&#8220;</em> davontreiben, das warnend und sich aufbäumend den Start des letzten Sets des Tages einläutet. Ebenso mystisch geht es mit <em>&#8222;Schwarz schaut tiefster Lichterglanz&#8220;</em> weiter. Als dann im Raum steht, wer denn<em> &#8222;Angst vor Einsamkeit&#8220;</em> hat, ist das Publikum hin und weg. Das dynamische <strong>Duo Eviga</strong> und <strong>David&nbsp;</strong> an den<strong> Mikros</strong> und elektrischen Saiteninstrumenten wird von <strong>Geiger Inve</strong> unterstützt, der heute Abend nicht einmal das Lächeln verliert. Was für ein einmaliger Abschluss für ein Festival, das scheinbar so schnell vorbeigegangen ist, wie es gekommen war.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33290 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2>Ein Fazit</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33291" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Alles in allem hat das <strong>Ragnarök</strong> wieder einmal gezeigt, dass es den alljährlichen Besuch mehr als wert ist. Die <strong>Location</strong>, die verhindert, dass&nbsp; wir Besucher den dieses Jahr doch sehr ungnädigen Wettergöttern schutzlos ausgeliefert werden, gehört genauso zu meinen Favoriten wie das altbewährte <strong>Doppelbühnenkonzept</strong>. Meine persönlichen Highlights dürften wohl <strong>AGRYPNIE</strong> am Freitag und<strong> ARKONA</strong> am Samstag gewesen sein, die mit ihren starken Sets und Persönlichkeiten einfach aus der Masse herausstechen mussten. Die Top-Durchstarter waren allerdings an beiden Tagen die Opener. Sowohl <strong>ATLAS PAIN</strong> als auch <strong>MUNARHEIM</strong> zogen schier gigantische Massen raus aus dem Campingstuhl vor die Bühne. Das habe ich so bisher nur von sehr wenigen Bands erlebt.</p>
<p>Dabei dürften allerdings <strong>MUNARHEIM</strong> den Publikumslieblingspreis mit nach Hause nehmen. Was bei den Coburgen und ihren wilden Unterstützern Phase war, sucht seinesgleichen. An den Bands gibt&#8217;s also wie immer nichts zu meckern. Auch der starke Support und die vielen glücklichen Gesichter bei uns am<strong><em> SILENCE</em>-Stand</strong> haben all die teils nervenaufreibende Organisation mehr als wert gemacht. Danke, dass ihr vorbeigeschaut habt! Ihr habt noch Fotos mit euren Helden? Teilt sie gerne mit uns!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33292 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Insgesamt hat das Festival im Vergleich zu den Vorjahren allerdings einen gewissen Rückschritt mitgemacht. Der <strong>Ausfall</strong> der vielen, nicht gerade unerheblichen Bands wird wohl für viele Besucher das Erlebnis getrübt haben, auch, wenn man das schlichtweg unter <strong>&#8222;Pech&#8220;</strong> verbuchen darf. Was uns und vielen anderen Besuchern auf den Magen schlug, war außerdem die <strong>fehlende Warmup-Party</strong>, die dieses Jahr aus unbekannten Gründen nicht stattfand. Aus Gewohnheit hatten jedoch ziemlich viele damit gerechnet, den Donnerstag wie üblich im Aufenthaltsbereich der Stadthalle ausklingen zu lassen. Das fiel nun leider flach.&nbsp;</p>
<h3>Was war den eigentlich mit dem Ton los?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33293" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nicht gerade zur Begeisterung beigetragen hat wohl auch der<strong> Sound</strong> einiger Bands, der teils (unerklärlicherweise) mitten am Festivaltag enorm nachließ. Positiv war dafür, dass man insgesamt <strong>keinen Gehörschaden</strong> als Andenken mit nach Hause nehmen durfte. In der gesamten Halle war der Ton angenehm laut, sodass man sich weder die Kehle aus dem Hals brüllen noch den (zuhause vergessenen) Gehörschutz vermissen musste. Top!</p>
<p>Werden wir also wiederkommen? <strong>Definitiv!</strong> Für alle, die den dieses Jahr ausgefallenen Bands nachtrauern, gibt es wenigstens ein kleines Trostpflaster. Alle Bands, also<strong> NAGLFAR, GOD DETHRONED</strong> und<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>, gibt es dafür nächstes Jahr auf dem <strong>Ragnarök 2020</strong> zu hören.<strong> &#8222;Nicht aufgehoben &#8211; nur aufgeschoben&#8220;</strong> lautet also das Motto. Unterstützt werden die Kombos von<strong> THE SPIRIT</strong> und <strong>WINTERFYLLETH</strong>. Man darf also gespannt sein, was die <strong>Ragnarök-Organisatoren</strong> sonst noch so aus dem Ärmel schütteln werden, um das nächste<strong> Ragnarök</strong> wieder zu einem durchweg besuchenswerten Festival zu machen. Wir sind gespannt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 12:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Borknagar]]></category>
		<category><![CDATA[carach angren]]></category>
		<category><![CDATA[dornenreich]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Harakiri for the Sky]]></category>
		<category><![CDATA[lichtenfels]]></category>
		<category><![CDATA[Naglfar]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök 2019]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök festival]]></category>
		<category><![CDATA[skeletonwitch]]></category>
		<category><![CDATA[tyr]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=32681</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir stehen schon mit beiden Beinen in der Festivalsaison 2019! Jetzt steht das Ragnarök Festival 2019 vor der Tür - und wir haben wie immer die wichtigsten Infos für euch!</p>
<p>Außerdem gibt's von uns wie gewohnt den Autogrammstundenstand für euch! Hier könnt ihr mit euren Helden anstoßen:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/">Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche<strong> Traditionen</strong> sind anstrengend. Familienfeiern, Geburtstage &#8211; ihr wisst, wovon ich rede. Auf andere Traditionen fiebert man das ganze Jahr über hin. Und eine davon steht jetzt vor der Tür: das <strong>Ragnarök 2019 </strong>in <strong>Lichtenfels</strong>.</p>
<p>Seit Anbeginn dieses Magazins sind wir dort zuhause, und so dürfte es niemanden wundern, dass wir bereits seit Monaten <strong>händereibend und kopfzerbrechend</strong> an der Planung sitzen. Denn &#8211; Besuchern der vergangenen Jahre dürfte das schon bekannt sein &#8211; wir sind natürlich nicht nur vor Ort, um euch über dieses geniale Festival zu berichten, weit gefehlt! Auch dieses Jahr gibt es für euch wieder einen <strong>Autogrammstundenstand</strong> von uns, an dem ihr <strong>euren Helden</strong> die Hand schütteln, anstoßen und plauschen könnt. Dazu aber später mehr.</p>
<h2>Hoch die Hörner!</h2>
<p>Wer von euch noch unentschieden ist, den dürfte das diesjährige <strong>Lineup</strong> mehr als überzeugen. Wir bleiben beim bewährten Konzept: Es gibt <strong>Folk, Pagan, Death und Black Metal</strong> in all ihren Variationen. Als <strong>Headliner</strong> sind dieses Jahr unter anderem <strong>HARAKIRI FOR THE SKY, BORKNAGAR</strong> und <strong>CARACH ANGREN</strong> am Freitag und<strong> TYR, ENSIFERUM</strong> und <strong>NAGLFAR</strong> am Samstag am Start. Zusätzlich hat sich<strong> Veranstalter Ivo</strong> für euch noch <strong>3 kleine Überraschungen</strong> ausgedacht: Einerseits spielen <strong>EIS</strong> an beiden Festivaltagen zwei besondere<strong> Abschiedsshows</strong>, bevor sie ihre ungewiss lange <strong>Schaffenspause</strong> antreten. Außerdem gibt es von<strong> VARG</strong> in neuer Besetzung die<strong> Releaseshow</strong> ihrer neuen Scheibe &#8222;Wolfszeit II&#8220;, die das<strong> Debütalbum</strong> der Wölfe in neuem Gewand vertont. Und die Genre-Ausbrecher <strong>SKELETONWITCH</strong> spielen ihre<strong> einzige Festivalshow</strong> des Jahres.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32684" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
Natürlich ist wie immer das Zelten mit einem Campingticket vor Ort möglich, wem es aber im April draußen noch zu kalt ist, kann auch versuchen, an der Abendkasse ein Schlafhallenticket zu ergattern. Wer jetzt Blut geleckt hat, der kann <a href="https://shop2.ragnaroek-festival.com/"><strong>HIER</strong></a> noch <strong>Tickets</strong> bestellen. Und wie versprochen gibt es hier von uns für euch die <strong>Autogrammstunden</strong> für das <strong>Ragnarök 2019</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32691" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1.jpg" alt="" width="1025" height="1450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1.jpg 1025w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-750x1061.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1025px) 100vw, 1025px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer neugierig ist, kann außerdem <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang"><strong>HIER</strong></a> in den <strong>Nachbericht vom letzten Jahr</strong> reinlesen.<br />
Wir freuen uns auf euch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/">Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das RUDE 2018 &#8211; Schwitzen und Pogen unter den Eichen</title>
		<link>https://silence-magazin.de/das-rude-2018-schwitzen-und-pogen-unter-den-eichen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-rude-2018-schwitzen-und-pogen-unter-den-eichen</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/das-rude-2018-schwitzen-und-pogen-unter-den-eichen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2018 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Crisix]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[kataklysm]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Primordial]]></category>
		<category><![CDATA[Rock unter den Eichen]]></category>
		<category><![CDATA[Rude]]></category>
		<category><![CDATA[skeletonwitch]]></category>
		<category><![CDATA[Suffocation]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vader]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=28446</guid>

					<description><![CDATA[<p>MItteldeutschland - mehr als nur Autobahnen und schnelle Durchfahrt! Denn wir haben auch Staus! ... und Festivals!<br />
Eines davon ist das ROCK UNTER DEN EICHEN.<br />
Wir waren da und berichten euch haarklein über Location, Bands, Publikum und Atmosphäre auf dieser Perle für Death- und Thrash-Fans.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-rude-2018-schwitzen-und-pogen-unter-den-eichen/">Das RUDE 2018 &#8211; Schwitzen und Pogen unter den Eichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist <strong>DER Masterplan</strong>, wenn der Wetterdienst vor einer <strong>Rekord-Hitzewelle</strong> warnt? Richtig: <strong>Sachen packen</strong> und auf ins von der nunmehr Wochen andauernden Hitze gezeichnete <strong>Sachsen-Anhalt</strong> fahren! Wieso? Na, das<strong> Rock unter den Eichen</strong> steht vor der Tür! Für mich seit meiner Entdeckung im letzten Jahr ein unverzichtbares Pflichtereignis in der sommerlichen Festivalsaison.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28470" aria-describedby="caption-attachment-28470" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28470 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28470" class="wp-caption-text">Das Campinggelände des RUDE 2018</figcaption></figure>
<p>Die schnucklige kleine Festivität nahe <strong>Magdeburg</strong> zieht seit seiner Entstehung <strong>2004</strong> mehr und mehr Leute in das dieses Jahr ganz schön <strong>hitzegebeutelte Bertingen</strong>, ein kleines verschlafenes Dörfli mitten im Nirgendwo, das von der Autobahn aus nur über die schon fast kultige <strong>Betonplatten-Panzerstraße</strong> zu erreichen ist (die Stoßdämpfer lassen grüßen!). Ein paar Minuten <strong>Gerumpel</strong> später ist man dann auch schon fast auf dem Campinggelände.</p>
<p>Hier wird klar, warum neben der ausgerufenen<strong> Waldbrandgefahrstufe 5</strong> jegliches <strong>offene Feuer</strong> streng untersagt ist. Die Wiese ist so trocken wie ihre Besucher voll und die Sonne brennt weiter erbarmungslos vom Himmel, sodass das Zeltaufstellen etwa so viel Freude bereitet wie die Erkenntnis, dass der Zugang zum Gelände durch den Wald dieses Jahr aus Angst vor Bränden gesperrt ist. Vernünftig, allerdings dauert der <strong>Umweg</strong> durchs Dorf eine gefühlte Ewigkeit länger. Na, immerhin findet das Festival statt! Da sich die <strong>Location mitten im Wald</strong> befindet, war das nicht unbedingt garantiert.</p>
<h2>Freitag, 20.07.18</h2>
<p>Aber Schluss mit Jammern! Ich und Zwarg, der mich als Held der Videokamera für das <strong>Aftermovie</strong> begleitet, das bald rauskommt (wir halten euch auf dem Laufenden), stoßen zum Rest unserer Campgemeinde. Es gibt ein kurzes Hallo, vorgewärmtes Dosenbier und schon beschreiten wir zum ersten Mal den tollen Umweg zum Gelände. Das wird auch Zeit, schließlich sind uns durch <strong>Stau und Baustellen</strong> die ersten 3 Bands schon fast durch die Lappen gegangen. Schade, schließlich hätte ich mir<strong> EXTINCT</strong> und <strong>PATH OF DESTINY</strong> sehr gerne gegeben.</p>
<p>Lediglich die letzten Töne der jungen Hüpfer von <strong>ANTIPEEWEE</strong> schallen noch von der Bühne, als wir endlich das Gelände betreten. Und die sind schon nicht ohne:<strong> Old-School-Thrash</strong> trifft hier auf junges Blut. Das stellt sich wiederum als eine explosive Mixtur heraus, die den (bisher noch nicht in voller Masse) Anwesenden noch mehr einheizt als die Sonne. Die hat auf dem Gelände übrigens ein verhältnismäßig schweres Spiel. Schließlich sind von der Bühne bis zur Fressbude die meisten Flecken von den <strong>umstehenden Eichen</strong> (merkste was, ne?) beschattet, was man bei den <strong>saftigen Temperaturen</strong> umso mehr zu schätzen weiß.</p>
<h3>Picknick-Feeling mit Blastbeat-Untermalung</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28447" aria-describedby="caption-attachment-28447" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28447 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28447" class="wp-caption-text">CYTOTOXIN</figcaption></figure>
<p>Überhaupt ist die Location eine ganz besondere. Durch den <strong>Freilichtkino-ähnlichen</strong> Aufbau kann es sich jeder, der gerade keine Lust auf <strong>Rumstehen und -pogen</strong> hat, neben und hinter dem FOH bequem machen, auf dem <strong>Hang</strong> das letzte Bier wegdösen oder den Bands schlichtweg<strong> im Sitzen lauschen</strong>, ohne bildliche Einbußen beklagen zu müssen. Denn durch die erhöhte Lage ist es jedem möglich, die Bands in ihrer Gänze zu erleben. Auch<strong> Campingstuhl</strong> und <strong>-decke</strong> dürfen mit aufs Gelände. Eine schöne Sache für diejenigen, die nicht gut zu Fuß sind, aber trotzdem Bock auf uneingeschränktes <strong>Festivalfeeling</strong> haben. Denn das gesamte Gelände ist <strong>barrierefrei</strong> eingerichtet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28448" aria-describedby="caption-attachment-28448" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28448 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto-300x204.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto-1024x696.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto-750x510.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28448" class="wp-caption-text">Kreisverkehr! Ähh&#8230; Circle Pit!</figcaption></figure>
<p>Aber schon geht’s weiter im Text und die Jungs von<strong> CYTOTOXIN</strong> stürmen die Bühne, indem sie sie in eine <strong>atomare Müllkippe</strong> verwandeln. Lange schon wollte ich die Jungs vor die Linse und live auf die Ohren bekommen und dafür haben sie sich echt von ihrer besten Seite gezeigt. Es gibt hervorragendes<strong> technisches Gefrickel</strong> aus den Boxen. Und die Band ist bester Laune, obwohl viele Besucher wohl noch im Stau zu stecken scheinen.</p>
<p>Mit Songs wie &#8222;<em>Frontier of Perception&#8220;</em>&nbsp;und<em>&nbsp;&#8222;Chaos Cascade&#8220;</em>&nbsp;sowie einem engen Draht zum Publikum schaffen es <strong>CYTOTOXIN</strong>&nbsp;über das gesamte Set hinweg, einen <strong>fröhlichen Circle Pit</strong> zu provozieren, der von einigen sportlichen <strong>Rudereinlagen</strong> unterbrochen wird. Ein fixer Blick ins Internet verrät:<strong> CYTOTOXIN</strong> haben sogar richtig <strong>tiefgehende Texte</strong>! Die sind jedoch beim wirklich brutalen und ausgefeilten <strong>Brutal-Death-Gegrunze von Sänger „Grimo“</strong> selbst für den geübten Hörer unmöglich zu entziffern. Egal, das tut schließlich der Party keinen Abbruch!</p>
<h3>Wir können auch Black Metal!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28449" aria-describedby="caption-attachment-28449" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28449 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28449" class="wp-caption-text">NEGATOR</figcaption></figure>
<p>Es schließen sich<strong> NEGATOR</strong> an, eine berühmt-berüchtigte Truppe aus dem <strong>Norden</strong> des Landes, die vor allem für ihren<strong> schnellen und erbarmungslosen Black Metal</strong> bekannt ist. Dazu trägt wohl vor allem das unscheinbare Monster am Schlagwerk <strong>Wanja „Nechtan“ Gröger</strong> bei, der die Songs mit spielerischer Leichtigkeit präzise und in den höchsten menschlich möglichen BPM-Bereichen von der Bühne ballert. Sehr emotional wirkt das ganze Set auch durch<strong> Sänger &#8222;Nachtgarm&#8220;.</strong>&nbsp;Der unterstreicht seinen kraftvollen Gesang mit einer ganzen Menge &#8222;<strong>Leiden&#8220;</strong>. Die Musik scheint ihn förmlich in den Wahnsinn zu treiben, was die <strong>finstere Atmosphäre</strong> auf der mit Tierschädeln geschmückten Bühne noch unterstreicht.</p>
<p>Auch der Sound lässt nichts zu Meckern übrig. Stets schaffen es die Profis vom Ton, die <strong>Lautstärke</strong> genau dort einzupegeln, wo sich <strong>schwermetallische Mucke</strong> noch in vollen Zügen <strong>genießen</strong> lässt, ohne dass man Angst um seine Hörfähigkeiten haben muss. Da gibt’s <strong>keinen Tinnitus</strong> und keine Verständnisschwierigkeiten, wenn es darum geht, die nächste Runde Bier zu organisieren.</p>
<h3>Höhen und Tiefen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28450" aria-describedby="caption-attachment-28450" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28450 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28450" class="wp-caption-text">SKELETONWITCH</figcaption></figure>
<p><strong>POSTMORTEM</strong> gehen mir leider durch die Lappen, als es für eine spontane Hitze-Verschnaufpause ans Zelt geht. Hier zeigt sich der Nachteil des <strong>wetterbedingten Umweges.</strong>&nbsp;Wer alle Bands erleben möchte, muss wirklich sehr flott zu Fuß sein – oder das Festivalgelände schlichtweg nicht verlassen.&nbsp;Zu <strong>SKELETONWITCH</strong> sind wir dann wieder pünktlich auf dem Plan.</p>
<p>Die Luft knistert vor <strong>Energie</strong>, die die Kombi auf ihre Zuschauer überträgt. Sowohl Musiker als auch Publikum haben einfach Spaß an ihrem kurzweiligen Rendezvous und die einzigartige Mischung aus <strong>klassischem Thrash</strong> und <strong>Elementen aus Black und Death</strong> <strong>Metal</strong> entfaltet eine packende Wirkung, die einen einfach mitfiebern lässt. Besonders positiv sind für mich die Vocals, die eher an eine <strong>Death-Kapelle als an Röhrenjeans-Thrasher</strong> erinnert. Auch vermittelt <strong>Sänger Adam Clemans</strong> weniger das Bild des schreienden, Sneaker tragenden Thrasher-Stereotypen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28451" aria-describedby="caption-attachment-28451" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28451 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28451" class="wp-caption-text">SKELETONWITCH</figcaption></figure>
<p>Ihre Nachfolger <strong>SUFFOCATION</strong>&nbsp;aber bieten nach den zwei starken Vorgängerbands ein eher schwaches Bild. Klar gehört zu <strong>Technical/ Brutal Death</strong> nicht gerade viel Gefühl. Allerdings stellt sich auch beim Zuschauen kein wirklich positives bei mir und meinen Begleitern ein.</p>
<p>Zwar ist die <strong>I</strong><strong>nstrumentalleistung</strong> der Musiker hervorragend. Jedoch mangelt es grundsätzlich an Bewegung und Stimmung auf der Bühne. &#8222;<strong>Es macht schlichtweg keinen Spaß, zuzuschauen&#8220;</strong>&nbsp;– damit trifft Zwarg den Nagel auf den Kopf. Auch die Gesangsleistung von <strong>Ersatz-</strong><strong>Sänger Ricky Myers (DISGORGE)</strong>&nbsp;ist wider Erwarten eher enttäuschend! Das ganze Konzert hindurch gibt es ein und dasselbe <strong>monotone Grunzen</strong>, das lediglich durch &#8222;Cover-the-mic&#8220; ein bisschen Abwechslung erfährt. <strong>Kein schlechter Auftritt,</strong> aber ein schwacher – im Hinblick auf die jahrezehntelange Erfahrung der Band und die mitreißenden Leistungen ihrer Vorgänger. Schade.</p>
<h3>Zeit für ein bisschen Kult!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28452" aria-describedby="caption-attachment-28452" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28452 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28452" class="wp-caption-text">MANOWAR-Cover MANOMORE</figcaption></figure>
<p>Fast ist es Zeit für den Headliner. Doch das <strong>RUDE</strong> wäre nicht das <strong>RUDE</strong>, wenn es uns Zuschauer nicht auch in den <strong>Spielpausen</strong> mit <strong>musikalischen Leckerli</strong> versorgen würde. Hierfür gibt es die<strong> Schwarzer-Bock-Stage</strong> auf der anderen Seite des Geländes, die am heutigen Freitag der ungarische <strong>MANOWAR-Verschnitt MANOMORE</strong> für sich beansprucht. Die Herren begeistern mit einem Klassiker nach dem anderen die doch sehr <strong>breit aufgestellte MANOWAR-Fanschaft</strong>. Und als dann zum 2. Mal an diesem Tag &#8222;<em>Warriors of the World&#8220;</em>&nbsp;von der kleinen Bühne schallt, werde ich kurz Zeuge von der<strong> Magie</strong>, die die Musik dieser Band, die eigentlich nicht gerade zu meinem Standardrepertoire gehört, noch heute und von einer (hervorragenden) <strong>Covertruppe</strong> vorgetragen, in sich trägt. Obwohl die Stimme des Sängers der vom <strong>Original Eric Adams</strong> nicht gerade gleichkommt, macht es doch Spaß, zu lauschen und den Abend mit etwas Epicness ausklingen zu lassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28453" aria-describedby="caption-attachment-28453" style="width: 249px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28453 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1-259x300.jpg" alt="" width="259" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1-259x300.jpg 259w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1-884x1024.jpg 884w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1-750x869.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1.jpg 1252w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28453" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p>Nun aber zurück vor die Hauptbühne, denn <strong>PRIMORDIAL</strong> kündigen sich an. Und vor der Bühne ist es für den Headliner des Abends ziemlich &#8222;leer&#8220;. Macht nichts, denn diejenigen, die da sind, lassen sich von <strong>irischen Urgesteinen</strong> ordentlich mitreißen. <strong>Sänger A.A. Nemtheanga</strong> knüpft enge Bünde zu seinen Fans und jagt mir mit seinem <strong>1A-sitzenden Cleangesang</strong> zwischen den geschrienen Sequenzen einen <strong>wohligen Schauer</strong> über den Rücken. Neben seinen in Standard-Schwarz gekleideten Bandkollegen wirkt er zwar eher wie ein <strong>Paradiesvogel aus der Hölle</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28454" aria-describedby="caption-attachment-28454" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28454 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3-300x222.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3-1024x759.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3-750x556.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28454" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p>Allerdings tut das der grandiosen Atmosphäre des krönenden Abschlusses des Abends nicht den geringsten Abbruch.</p>
<p>Anschließend trottet unsere <strong>Reisegruppe</strong> wieder zurück zum Zelt. Da wird 90er-Partymucke aufgelegt, fancy Partybeleuchtung angeschmissen und mit einer Horde anderer Festivalbesucher bis um 4 in der Früh gefeiert. Nun aber rein in die Koje, schließlich dauert es bei diesem Wetter nicht lange, bis das Schlafen im Zelt durch die<strong> Hitze</strong> unmöglich wird…</p>
<h2>Samstag, 21.07.18</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28456" aria-describedby="caption-attachment-28456" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28456 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28456" class="wp-caption-text">Auf dem Weg zum Bertinger See</figcaption></figure>
<p>Also sitzen wir auch alle schon um 9 in unseren Campingstühlen und genießen frisch aufgebrühten Kaffee mit Gin Tonic. Was macht man nun solange bei dem Wetter, bevor das musikalische Hauptprogramm beginnt? Richtig: <strong>Man geht baden!</strong> Und so zieht es uns zu Fuß (fast ohne uns zu verlaufen) zum nahe gelegenen <strong>Bertinger See</strong>, der trotz der Hitze noch genug Wasser zum Schwimmen führt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28455" aria-describedby="caption-attachment-28455" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28455 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28455" class="wp-caption-text">Rein ins kühle Nass!</figcaption></figure>
<p>Also rein in die Fluten! Schön <strong>abkühlen</strong> und versuchen, nicht in den teils kniehohen Algen zu versacken, die sich bei der starken Sonneneinstrahlung im warmen Gewässer besonders wohlfühlen. Nichtsdestotrotz ist uns und vielen anderen Festivalbesuchern der See eine<strong> willkommene Abwechslung</strong>, um den brütenden Temperaturen kurz zu entfliehen und den Kopf vom <strong>Vortagskater</strong> zu befreien.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28481" aria-describedby="caption-attachment-28481" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28481 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28481" class="wp-caption-text">DESDEMONIA</figcaption></figure>
<p>Zurück auf dem Gelände geht der Tag gut gelaunt weiter. <strong>DESDEMONIA</strong> sind mit ihrer positiven Grundstimmung und ihrem <strong>groovigen Death Metal</strong> genau das richtige, um entspannt in diesen zweiten Festivaltag zu starten. Auch von der noch kleinen und teilweise verschlafenen Zuschauerschaft lassen sich die <strong>Luxemburger</strong> nicht beirren. Und auch der Ton stimmt bereits, was bei den ersten Bands eines Festivals nicht immer unbedingt garantiert ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28484" aria-describedby="caption-attachment-28484" style="width: 274px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28484 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-300x200.jpg" alt="" width="284" height="189" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28484" class="wp-caption-text">ABROGATION</figcaption></figure>
<p><strong>ABROGATION</strong> aus dem nahe gelegenen Magdeburg schließen an die Stimmung ihrer Vorgänger an und ergießen eine<strong> finstere Ladung Melodeath</strong> über die sich langsam füllenden Reihen. Selten hat man einer Band so sehr ihre <strong>Erfahrung</strong> angesehen wie diesen Herren. Die schieben ihr Material entspannt, aber bestimmt von der Bühne und geben dabei auch einige Songs ihrer letzten Scheibe &#8222;Urstant&#8220; zum Besten.</p>
<h3>Sonne tanken bei guter Mucke? Läuft.</h3>
<p>Getreu dem Motto: <strong>&#8222;</strong><strong>Der Bass muss f*cken&#8220;</strong>, ballert selbiger bei <strong>FATAL EMBRACE</strong> nur so von der Bühne, dass die Nasenflügel flattern. Das stört aber ganz und gar nicht, denn die <strong>Berliner Thrasher</strong> wissen einfach, wie man guten, alten Thrash ungekünstelt über die Bühne bringt. Besonders gut gefallen mir die <strong>klar abgemischten Vocals. </strong>Allerdings bin ich kein besonders großer Thrashfreund, sodass ich die zweite Hälfte der Spielzeit nutze, um mich mit einem (oder 2) Bierchen zu erfrischen. Denn als nächstes steht ein ziemlich denkwürdiger Act an, für den es auf jeden Fall einen klaren Kopf zu haben gilt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28458" aria-describedby="caption-attachment-28458" style="width: 204px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28458" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1-265x300.jpg" alt="" width="214" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1-265x300.jpg 265w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1-905x1024.jpg 905w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1-750x849.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1.jpg 1281w" sizes="auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28458" class="wp-caption-text">BLACKEST DAWN</figcaption></figure>
<p>… denn <strong>Mitveranstalter Jörg</strong> schmeißt auf dem <strong>RUDE</strong> nicht nur <strong>Booking, Öffentlichkeitsarbeit</strong> und ist gleichzeitig <strong>Stagemanager</strong>. Nein, er lässt es sich auch nicht nehmen, mit <strong>seiner eigenen Band BLACKEST DAWN</strong> die Bühne zu bevölkern. Nach einer <strong>dreijährigen Pause</strong> stehen die Jungs nun zum <strong>zweiten Mal</strong> wieder auf der Bühne.&nbsp;<strong>U</strong><strong>nd ich finds Klasse!</strong> Obwohl das musikalische Schaffen um die zwei Sänger Jörg und „Mühle“ neben Elementen aus dem <strong>Melodic Death Metal</strong> auch viel <strong>Metalcore</strong> der ersten Stunde enthält, begeistert mich das <strong>Sextett</strong> von vornherein mit ihrer Energie und der guten Stimmung, mit der sie das zunächst eher skeptische Publikum vor die Bühne holen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28459" aria-describedby="caption-attachment-28459" style="width: 198px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28459" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2-242x300.jpg" alt="" width="208" height="258" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2-242x300.jpg 242w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2-828x1024.jpg 828w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2-750x928.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2.jpg 1172w" sizes="auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28459" class="wp-caption-text">BLACKEST DAWN</figcaption></figure>
<p>Das <strong>Gesangsduo</strong> strahlt mit seinen ungleichen Growlings und der starken Bewegung auf der Bühne eine beeindruckende Power aus (und erinnert mich irgendwie an die <strong>Sängerkombo</strong> von <strong>Wolfchant</strong>). Man sieht den Jungs unschwer an, wie <strong>glücklich</strong> sie darüber sind, wieder auf der Bühne zu stehen und das Publikum hält ihnen stimmungstechnisch einen Spiegel vor. Wenn das kein gelungener Wiedereinstieg in das Livegeschehen ist, dann weiß ich auch nicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28460" aria-describedby="caption-attachment-28460" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28460 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28460" class="wp-caption-text">DAWN OF DISEASE</figcaption></figure>
<p>Als nächstes würden sich <strong>CLITEATER</strong> anschließen, die ich mir gerne mal wieder angesehen hätte – wäre unser Team nicht von <strong>„technischen“ Problemen</strong> heimgesucht worden (mehr dazu folgt demnächst im Video). Somit steige ich erst bei <strong>DAWN OF DISEASE</strong> wieder mit ganzer Kraft ein. Die Jungs sind mir schon vom diesjährigen <strong>Ragnarök</strong> gut bekannt. Und obwohl sich über ihren Auftritt die Geister scheiden (zumindest in unserem Camp), fand ich die Show gleichbleibend stark. <strong>Finsterer Melodic Death Metal</strong> mit abwechselnd <strong>kräftigen und atmosphärischen</strong> Elementen – damit kann man mich kaufen. Sauber abgemischten Sound gibts obendrauf sowie ein umfangreiches Set mit Klassikern wie<em>&nbsp;&#8222;Death Is Mine&#8220;</em>&nbsp;und Neuheiten wie dem eher ruhiger und <strong>episch gelagerten</strong>&nbsp;&#8222;<em>Ascension Gate&#8220;</em>.</p>
<h3>Mehr Legenden im Pausenprogramm</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28461" aria-describedby="caption-attachment-28461" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28461 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1-300x285.jpg" alt="" width="300" height="285" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1-300x285.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1-1024x974.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1-750x713.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28461" class="wp-caption-text">JUDAS PRIEST Revival</figcaption></figure>
<p>Kaum zu glauben, aber so langsam neigt sich dieses schöne Festival auch schon wieder dem Ende zu. Klar sind <strong>2-Tages-Festivals</strong> entspannter, wenn man berufstätig ist. Allerdings ist dann auch jedes noch so schöne Event schon wieder vorbei, sobald man sich dort so richtig <strong>eingefunden</strong> hat. Aber hinfort mit der Trauer, schließlich stehen die <strong>Top 3</strong> erst noch in den Startlöchern und warten nur darauf, gehört zu werden.</p>
<p>Vorher mache ich aber noch einen kurzen Schwenk zur <strong>Schwarzer-Bock-Stage</strong>. Auf der gibt heute eine <strong>Tschechische JUDAS PRIEST REVIVAL-Band</strong> Songs der Legenden zum Besten. Die Herren haben sich extra in <strong>JUDAS PRIEST-würdige Lederkluften</strong> geschmissen und bringen alle <strong>Klassiker</strong>, die jene Band so groß gemacht haben. Allerdings ist der Sound vor Ort im Vergleich zur Hauptbühne nahezu <strong>unerträglich laut. </strong>Und so muss ich leider schnell wieder das Weite suchen, als<em>&nbsp;&#8222;Turbo Lover&#8220;</em>&nbsp;aus den Boxen schallt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28462" aria-describedby="caption-attachment-28462" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28462 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28462" class="wp-caption-text">CRISIX</figcaption></figure>
<p>Den Anfang des Zieleinlaufs machen <strong>CRISIX</strong>. Die <strong>braungebrannten Partymacher aus Barcelona</strong> kommen mir doch seltsam bekannt vor… Das T-Shirt eines vorübergehenden Zuschauers verrät es mir: Na klar, die Jungs waren<strong> letztes Jahr</strong> schon hier, als ich mir das <strong>RUDE</strong> noch als Besucher angeschaut habe. Und so hat sich das Konzept der Band seit dem letzten Jahr auch <strong>nicht großartig verändert</strong>. Besonders ist, dass alle Bandmitglieder gleichermaßen im Vordergrund stehen. Da gibt es <strong>keine Hierarchie</strong> aus Frontsau und Klampfern, denen Bassist und Drummer folgen müssen, nein! Das geht sogar so weit, dass nach der Hälfte des Sets<strong> Sänger Julián</strong> an den Bass wechselt und <strong>Klampfer „Busi“</strong> das Mikro übernimmt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28463" aria-describedby="caption-attachment-28463" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28463 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28463" class="wp-caption-text">CRISIX-Gitarrist und Mit-Sänger &#8222;Busi&#8220;</figcaption></figure>
<p>Ob man nun ein großer<strong> Thrash-Fan</strong> ist oder (wie ich) eher nicht, ist bei dieser Truppe völlig Schnuppe. Ohne Gnade wird hier <strong>gegrowlt, geschrien</strong> und einfach <strong>Spaß gehabt!&nbsp;</strong>Da stimmt man gern mit ein. Außerdem gibt es (wie schon letztes Jahr) ein kurzes <strong>Covermedley</strong> von Bands wie <strong>PANTERA</strong> oder <strong>RAGE AGAINST THE MACHINE</strong>, was die ohnehin lockere Stimmung noch mehr aufheizt. Mit hunderten in die Luft gerissenen Händen, einem vergleichsweise riesigen Pit und der einzigen <strong>Wall of Death</strong> des Festivals veranstaltet<strong> CRISIX</strong> den<strong> totalen Abriss</strong>. Eine<strong> katalanische Flagge</strong> weht im Publikum, das lässt mich angesichts der politischen Situation des vergangenen Jahres kurz innehalten. Davon lässt sich die Band jedoch nichts anmerken. Fair enough – schließlich geht es hier um <strong>Metal, nicht um Politik</strong>.</p>
<h3>Zeit für Old School</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28465" aria-describedby="caption-attachment-28465" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28465 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28465" class="wp-caption-text">VADER</figcaption></figure>
<p>Bei solch einer Stimmungskanone haben es die Herren von<strong> VADER</strong> natürlich nicht besonders leicht, mitzuhalten. Die spielen allerdings ganz unbeeindruckt ein<strong> stabiles Set voller Klassiker</strong> und Stücke ihres letzten Albums „Dark Age“ vom Stapel. Und dabei zeigen sie , dass sie auch in ihrem Alter noch<strong> alles andere als eingerostet</strong> sind. Sound und Technik stimmen bei dieser Band, von der ich noch nie einen schlechten Auftritt erlebt habe. Und besonders <strong>Klampfer &#8222;Spider&#8220;&nbsp;</strong>schmeißt ein punktgenaues Solo nach dem anderen von der Bühne.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28467" aria-describedby="caption-attachment-28467" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28467 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28467" class="wp-caption-text">KATAKLYSM</figcaption></figure>
<p>Kaum sind<strong> VADER</strong> unter großem Applaus von der Bühne getreten, wartet die Menge auf den großen Headliner des Abends: <strong>KATAKLSYM</strong>. Auffällig ist, dass sich die Reihen im Vergleich zu vorhergehenden Bands merklich ausdünnen – ein Symptom, das auf dem <strong>RUDE</strong> bei den großen Headlinern allgemein recht häufig zu beobachten ist.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist das Feld noch dicht gefüllt, als die Kanadier mit leichter Verspätung die Bühne stürmen. Nach klassischer Manier blasen die <strong>Death Metal-Legenden</strong> um <strong>Rampensau Maurizio Iacono</strong> das Publikum mit Klassikern wie <em>&#8222;</em><em>The Black Sheep&#8220;</em>&nbsp;einfach davon. Etwas anderes bin ich von <strong>KATAKLYSM</strong> auch nicht gewohnt. Ungewöhnlich ist hingegen die große Zahl vor allem <strong>langer Ansprachen</strong>. Sänger Maurizio nimmt Bezug auf die – tatsächlich – <strong>auffallend große Zahl minderjähriger Zuschauer</strong> im Publikum. Zwei Kiddies bekommen sogar persönliche &#8222;Horns&#8220; gezeigt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28468" aria-describedby="caption-attachment-28468" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28468 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3-722x1024.jpg 722w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3-750x1063.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28468" class="wp-caption-text">KATAKLYSM</figcaption></figure>
<p>(Von der großen Präsenz an Kindern auf solchen Veranstaltungen mag man halten, was man will. Fest steht, das tatsächlich ausgerechnet auf dem <strong>RUDE sehr viele Kinder</strong> unbehelligt herumtoben – was das Gelände aber auch hergibt. <strong>Kinder bis 12 erhalten sogar freien Eintritt.</strong> <strong>Veranstalter Jörg</strong> beschreibt das Festival in diesem Zusammenhang als <strong>&#8222;</strong><strong>großes Familientreffen&#8220;</strong>&nbsp;– mehr dazu im Aftermovie.)</p>
<p>Auf den <strong>Nachwuchs</strong> komme es in unserer Szene an, so Maurizio. Und damit mag er wohl recht haben. Weiterhin sei ein Festival ein Ort für Metalheads, um wirklich frei zu sein – und stimmt den Song <em>&#8222;</em><em>Outsider&#8220;</em>&nbsp;an. Alles schön und gut, aber mich beschleicht das Gefühl, dass die Band mit irgendetwas <strong>nicht ganz zufrieden</strong> ist. Und ich soll recht behalten: <strong>KATAKLYSM</strong> verlassen<strong> 10 Minuten vor regulärem Ende</strong> des Slots die Bühne ohne Zugabe. Einen solchen Abgang bin ich von der Band nicht gewohnt – trotzdem ein starker Abschluss für das diesjährige <strong>RUDE</strong>.</p>
<h3>Scheene wars &#8211; ab in die Kojen!</h3>
<p>Wir packen unsere sieben Sachen und marschieren zurück zum Camp. Mit <strong>platten Füßen</strong> und auch insgesamt ziemlich gerädert, was auch mit den langen <strong>Laufwegen</strong> zusammenhängen mag (am <strong>Samstag</strong> haben wir insgesamt <strong>18 Kilometer</strong> geschafft – Schrittzähler sei Dank!) Darum gehts dann auch zügig in die Koje. Ein eher ruhiger Abschied also vom <strong>RUDE 2018</strong>.</p>
<p>Welchen Schluss ziehe ich also aus diesem Jahr? Nun, alles, was ich im letzten Jahr am <strong>RUDE</strong> lieben gelernt habe, war auch dieses Jahr wieder am Start. Die <strong>gemütliche Atmosphäre</strong>, die <strong>entspannte Location</strong> und das <strong>Bombenlineup</strong> – all das hat dafür gesorgt, dass das Festival <strong>rund 400 Gäste mehr</strong> hatte als erwartet (etwa 1000). Eine tolle Aussicht also für die nächsten Jahre.<strong> Expandieren</strong> wolle man nicht, so Veranstalter Jörg. Man dürfte also damit rechnen, dass die Zahl der Tickets irgendwann limitiert wird.</p>
<p>Ich lege dieses Event persönlich einfach jedem nahe, der ein<strong> Herz für Death- und Thrash Metal</strong> und kleine, schnucklige Festivals hat, die nicht überrannt sind und auf denen man noch die eine oder andere Perle entdecken kann. Schade waren die langen Wege aufgrund des Wetters. Die hätte jedoch kein Veranstalter der Welt verhindern können. Auch haben sich alle Besucher <strong>vorbildlich</strong> verhalten und es gab keine Zwischenfälle mit Feuer, was bei der Trockenheit nicht auszuschließen war. Ich bin auf jeden Fall nächstes Jahr wieder am Start und freue mich schon darauf, welche <strong>musikalischen Schätze</strong> die Veranstalter wieder zu Tage fördern werden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-rude-2018-schwitzen-und-pogen-unter-den-eichen/">Das RUDE 2018 &#8211; Schwitzen und Pogen unter den Eichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/das-rude-2018-schwitzen-und-pogen-unter-den-eichen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-07-04 05:54:53 by W3 Total Cache
-->