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	<title>Slime Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Slime Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SLIME &#8211; keine Angst vor alten Punks!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 05:25:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[40 Jahre Slime]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschpunk]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Slime]]></category>
		<category><![CDATA[St.Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Wem gehört die Angst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute mal etwas mehr Punk ... Passend zu Corona aber mit grün-giftiger Vinyl!</p>
<p>SLIME sind wieder da mit einem neuen Werk zum 40jährigen Jubiläum. Wir haben es wirken lassen und ein sehr intensives Review für Dich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/slime-wem-gehoert-die-angst/">SLIME &#8211; keine Angst vor alten Punks!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SLIME – &#8222;Wem gehört die Angst&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>13.03.2020<strong><br />
Länge:</strong> 0:40:53<strong><br />
Label: </strong><strong>Arising Empires<br />
Genre: </strong>Deutscher Punk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-35754 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-1152x1536.jpg 1152w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1.jpg 1238w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Es ist mitten in der Nacht, und endlich widme ich mich nach 3 Wochen HomeOffice dem liegen gebliebenen Herzenswunsch-Review. Denn es gibt nichts anderes als das neue Album einer meiner Alltime-Favorite-Bands auf die Ohren. Und <strong>SLIME</strong> legen hier nicht nur das dritte Album seit der Re-Union vor, sondern auch noch das Werk zum 40-jährigen Band-Jubiläum!</p>
<p>Und so verzögerte sich der Review schon mal deswegen, weil ich mir dieses Machwerk nicht aus dem Internet, sondern unbedingt zwingend von der wunderschön gewordenen giftgrünen Platte anhören wollte. Der Rest der Verzögerung ist dem HomeOffice mit Baby geschuldet. Aber der Review musste kommen, und so gilt: Besser spät als nie!</p>
<h3>Ganz neue Töne</h3>
<p>Die Gestaltung des Covers ist für <strong>SLIME</strong>-Verhältnisse schon mal ungewohnt künstlerisch, denn gerade die alten Werke bestechen durch simples aber einprägsames Artwork. Und auch der erste Titel und Namensgeber des Albums <em>&#8222;Wem gehört die Angst&#8220;</em> kommt sehr ungewohnt daher. Für meine Ohren klingt es schon ein wenig Post-Punk, recht melodisch und ohne wirkliche Ecken und Kanten. Selbst Sänger Dirks Stimme wirkt hier ungewohnt zart, was nun gar nicht seine Art ist.</p>
<p><iframe title="SLIME - Wem Gehört Die Angst (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8dV4V_NgZt0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Paradies&#8220;</em> als zweiter Titel ist auch kein kraftvoll-rotziger Punk. Dafür schwelgt er aber dafür sehr nostalgisch in alten Erinnerungen an Anti-AKW-Proteste, die damals rückblickend gesehen wohl so etwas wie das Woodstock der deutschen Punk-Bewegung waren. Dort gab es nicht nur handfeste Auseinandersetzungen im großen Stil,&nbsp; sondern auch viele viele Konzerte, bei denen unterschiedlichste Künstler ihre Bekanntheit vergrößern konnten. Und durch den Refrain ist das Lied auch eine Hommage an Rio Reiser.</p>
<h3>&#8222;Wir gehen zusammen durch die Hölle, und die Hölle das sind wir&#8220;</h3>
<p>Mit diesem klasse Refrain wird man Live sicher noch viel Spaß haben, denn dieser hat das Potential noch minutenlang vom Publikum gesungen zu werden. Der Track ist flotter als seine beiden Vorgänger, und gefällt durch, für Punk schon durchaus kunstvolle, Einlagen wie Tempo- und Rhythmuswechsel. <em>&#8222;Die Suchenden&#8220;</em> besticht wiederum absolut durch seinen Text, der über einer Reggae-Melodie perfekt zur Geltung kommt, gekrönt von einem rockigen Refrain.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Wenn wir wollen&#8220;</em> folgt ein klarer Aufruf zu mehr Klimabewusstsein, und dazu den Arsch hochzukriegen. Und auch textlich wird es hier ein wenig <strong>SLIME</strong>-gewohnter revolutionär, denn &#8222;wenn wir wollen, zünden wir die Lunte an&#8220;. Da frohlockt mein Punk-Herz, denn ja, ich will es auch Jungs! Der Titel läuft bei mir direkt 2-3 Mal, den auch wenn die Musik nicht mehr so rau ist wie in den 80er Jahren, kommt hier doch schön einfacher und eingängiger Punk um die Ecke!</p>
<h3>Viva Punk!</h3>
<p>Und auch klanglich wird es nun schneller und härter. Und <em>&#8222;Ebbe und Flut&#8220;</em> würde ich schon ein wenig autobiographisch auf Sänger Dirks Leben sehen, in dem es wirklich viele Höhen und vorallem aber auch harte Tiefen bis zur Existenznot gab. Bis heute finde ich es absolut paradox, das <strong>SLIME</strong> so ziemlich als erste Band das Totschlagargument im Punk, nämlich &#8222;Kommerz&#8220; vorgehalten bekam. Und das obwohl die Band weit entfernt davon war reich mit Ihrer Musik zu werden. Der Makel blieb, und sorgte auch intern in den damaligen Zeiten für viele Spannungen.</p>
<p>Diese sind aber glücklicherweise überwunden, denn mit der Re-Union 2010 erfüllte sich für mich der Jugendtraum die Band einmal live zu sehen, und die jetztigen neuen Alben machen mir auch richtig Spaß. Auch dieses hier gefällt mir bereits sehr, und die erste Seite der Platte hat es mir besonders deswegen angetan, weil einerseits eine gewisse Reife der Band vorhanden ist, ohne das es altbacken oder langweilig wirkt. Andererseits steigern sich die Lieder vom ersten immer weiter und das Album baut sich dadurch auf.</p>
<h3>Die zweite Seite der Medaille</h3>
<p><em>&#8222;Die Toten&#8230;&#8220;</em> legt den Finger wieder auf einige Gesellschaftskritische Themen, und ist dabei stellenweise bitterböse. Aber genau diese Art und die klare Kante gegen Rechts zeichnen<strong> SLIME</strong> schon immer aus. Und genau das macht es für mich auch so wichtig, dass diese Band auch heute noch aktiv ist und auf der Bühne steht! Musikalisch ist der Titel eher ruhig und eher Rock als Punk, aber keineswegs langweilig. Und genau in diese Kerbe schlägt auch <em>&#8222;weisser Abschaum&#8220;</em> und das folgende <em>&#8222;Die Masse&#8220;</em>, welche meine Lieblinge vom Album sein dürften! Es sind für mich einfach DIE Lieder über den deutschen Wutbürger! <em>&#8222;Denn die Masse hat keine Klasse &#8211; und die Masse läuft hinter jedem Idioten her&#8220;!</em> Großartig!! An vielen Stellen provokanter Text trifft auf viel Wahrheit und dann bei <em>&#8222;die Masse&#8220;</em> eben auch auf punkige Klänge.</p>
<h3>&#8222;Die fetten Jahre sind schon lange vorbei&#8220;</h3>
<p>Jetzt, in der Corona-Krise passt dieser Refrain und auch die ein oder andere Textzeile: &#8222;Wenn die Regale wieder so leer sind wie die Herzen&#8220;. Da denkt man direkt an das Klopapierregal jedes heimischen Discounters und auch hier setzt sich die zweite Seite der Platte absolut passend fort. Denn es geht gegen den ganzen Überfluss, gegen Verschwendung, gegen die <em>&#8222;Fetten Jahre&#8220;</em> die wir in der westlichen Welt noch immer intensiv ausleben. Dabei wird es auch hier wieder flotter und rauer. Es ist für mich zu spüren, das hinter den heute deutlich geschliffeneren Texten immer noch die gleiche Abneigung, Systemkritik und Aggression steckt die schon die alten Lieder zu Klassikern hat werden lassen.</p>
<p><em>&#8222;Kein Mensch&#8220;</em> (ist illegal) richtet sich dann gegen die in Europa herrschende Flüchtlingspolitik und kehrt den Spieß um. &#8222;weg mit den besorgten Bürgern, schmeissen wir sie raus&#8220;. Das bleibt natürlich leider Gottes Wunschdenken. Aber dennoch nimmt mich auch der Titel gut mit, denn er ist schön schnell und rotzig!</p>
<p>Dann kommen wir zum letzten Stück, und hier kommt zuerst eine Akustik-Klampfe und dann eine gehörige Portion Irish Folk-Punk! Ja, ihr habt euch nicht verlesen. Englischsprachig, eindeutig &#8222;irish&#8220; angehaucht und (hoffentlich) ein zukünftiger Konzertklassiker. Bei mir im Kopf entsteht zur Akustikgitarre ein wilder Pogo-Reigen und ich gröhle mit Punks im Arm liegend <em>&#8222;Solidarity&#8220;</em> in Richtung der Bühne. Geiler Abschluss!</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ok, vielleicht bin ich ein wenig voreingenommen, das will ich gar nicht bestreiten! Aber hey, es ist das Album zu 40 Jahren <strong>SLIME</strong>! Das sind 40 Jahre des teilweise härtesten und bissigsten deutschen Punk &#8211; und ich bin mir ziemlich sicher, das keiner der Bandmitglieder damals gedacht hat, das sie 2020 überhaupt erleben. Trotzdem stehen sie weiter auf der Bühne, trotzdem gibt es neue Lieder, neue Konzerte und dazu alte und immer noch bitter nötige Ansagen! Natürlich sind <strong>SLIME</strong> älter geworden, und Musikvideos bestehen heute nicht mehr aus den Ausschnitten der Chaostage von 1995, wobei zeitgleich die Polizei mit Ordnungsorganen des dritten Reiches verglichen wird. Aber: Es ist immer noch <strong>SLIME</strong>!</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-35752 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-1152x1536.jpg 1152w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220.jpg 1238w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" />Die Texte sind bissig, treffen den Geist der Zeit und legen den Finger immer wieder auf die vielen schwärenden Wunden in der aktuellen Zeit. Dabei ist es egal ob es der Rechtsruck der Gesellschaft oder der Umweltschutz ist. Und dazu haben sich die begleitenden Töne ebenfalls verändert. Denn statt wilder Wut gibt es vielseitige Einflüsse von Reggae, Ska, Post-Punk und am Ende Irish Folk zu hören.</p>
<p>Die Zeiten haben sich geändert, und die Band hat sich geändert. Aber eben nicht in ihren Grundwerten, in ihren Aussagen, in ihrem Auftreten und in dem wofür sie einstehen. Und genau das spüre ich auch durch diese Lieder, die im aktuellen Zeitgeschehen bestens platziert sind. Vieles ist heute komplexer und vielschichtiger als es zu den Anfangszeiten der Band war. Ein damals provokantes <em>&#8222;ACAB&#8220;</em> würde heute schlicht und ergreifend nicht mehr den nötigen Eindruck beim Hörer erzeugen. Wohingegen <em>&#8222;weisser Abschaum&#8220;</em> eben gerade heute ein wunderbar provokanter Liedtitel ist, um mal einen Vergleich zu ziehen.</p>
<p>Kurz gesagt: Mir gefällt das Album ausgesprochen gut, sowohl textlich als auch in der musikalischen Vielfalt. Auch wenn diese für mich bei <strong>SLIME</strong> immer noch etwas ungewohnt ist. Aber ich finde es toll was die Jungs aus Hamburg auch nach so vielen Jahren abliefern und dabei nicht das zehnte Mal die selber Schiene fahren, sondern mit vollen Einsatz mit der Zeit gehen.</p>
<p>Und enden möchte ich daher mit einem sehr alten Slime-Zitat: <em>&#8222;Ab jetzt gewinnen immer wir&#8220;</em>!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Elfentanz und Tortenschlacht &#8211; Dritte Wahl und Slime!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2019 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Elfentanz]]></category>
		<category><![CDATA[Hause Auensee]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Slime]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Autoren und Kamera-den bekommen beim Tragen einer Slime-Jacke keinen auf den Deckel... Nicht mal, wenn Sie auf dem Konzert sind. Da können sich die öffentliche-rechtlichen eine Scheibe abschneiden und du kannst dir gern mal den Konzertbericht geben!</p>
<p>Zugaben Deluxe und Bude abreissen inclusive!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/elfentanz-und-tortenschlacht-dritte-wahl-und-slime/">Elfentanz und Tortenschlacht &#8211; Dritte Wahl und Slime!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nun also Samstag Abend, es ist nass, kalt und dunkel – ich dagegen bin zwar auch nass, aber dafür äußerst glücklich und mir ist unglaublich warm! Und ich bin schon wieder im Haus Auensee. Gestern war gerade erst die &#8222;European Apocalypse&#8220; (den Bericht dazu findet ihr HIER), und heute bin ich schon wieder da. Zwischenzeitlich war ich noch bei einem brisanten Leipziger Fußballduell. <strong>Es ist also eigentlich ein Wunder, dass ich überhaupt noch Stimme habe</strong> – aber dann komme ich ins Haus Auensee, und es läuft DIESES Lied, und <strong>mir bleibt nichts anderes übrig, als die Arme in die Luft zu reißen und mit allem was noch an Stimme vorhanden ist einzusteigen!</strong></p>
<h3>2 Konzerte in 24 Stunden – Wo hat es uns denn dieses Mal hin verschlagen?</h3>
<p>Nun aber der Reihe nach. Nach einem sehr zufriedenstellenden Vorabend und dem Abschluss des Metal-Kapitels für 2018 kommt heute das&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-30757 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0490-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0490-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0490-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0490-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0490.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />letzte Highlight auf den Plan, denn <strong>die Rostocker Punk-Legenden (ich denke, den Status darf man mal so wählen) DRITTE WAHL</strong> haben sich entschieden, einen Stop in Leipzig einzulegen. Wo es vor einigen Jahren noch ins Conne Island oder Werk 2 ging, ist es nun schon das zweite Mal, dass ich die Jungs im Haus Auensee sehe. Und soviel sei schon verraten: auch <strong>zur aktuellen &#8222;Elfentanz und Tortenschlacht&#8220;-Tour</strong> ist es wieder prall gefüllt! Sogar so gefüllt, dass ich mir aufgrund leichter planerischer Unklarheiten nur noch ein Ticket für den Rang besorgen kann – auf den ich andererseits schon immer mal wollte!</p>
<h3>Dieser unvergessliche Anblick</h3>
<p>Eine Band kommt ja bekanntermaßen selten allein, und natürlich gab es auch hier ein Vorprogramm. Aufgrund zeitlichen Verzuges konnte ich leider die erste Band mal wieder nicht sehen, und möchte <strong>100 KILO HERZ</strong> aber trotzdem mit erwähnen. Ich hatte zuvor noch Freunde eingesammelt und dann angenehm und unberechtigt direkt vor der Location geparkt. Hier trennen sich die Wege allerdings, denn ich bin der Einzige mit Rang-Karte. Also werde ich vom Einlass aus um das Gebäude herum geschickt, laufe die Außentreppe hinauf und gehe durch die Tür. Der Blick geht nach rechts, ich höre die ersten Takte eines Songs und bekomme Gänsehaut, denn auf der Bühne stehen&nbsp;<strong>SLIME</strong>! Ich stehe oben mit vielleicht 20-30 anderen, habe <strong>völlig freie Sicht </strong>und die Band, mit der alles Subkulturelle, Punkige, und alle folgenden musikalischen Einflüsse für mich begonnen haben, spielt <strong><em>„Brüllen, zertrümmern und weg“</em>.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-30758 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0492-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0492-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0492-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0492-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0492.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Meine Kehle brennt schon nach diesem Lied, doch das ist völlig nebensächlich. Ich denke, jeder hat so eine Band, die ihm oder ihr mehr bedeutet als die Musik an sich, sondern mit der verschiedene Erlebnisse, Situationen oder Lebensabschnitte verknüpft sind. Meine Jugend – <strong>SLIME</strong>! Unvergessen, als es 2010 eine Re-Union gab und ich in der erste Reihe stehen konnte, und auch heute ist dieser Ausblick …magisch!<strong> (Sorry, aber da MUSS ich einfach mal schwärmen!)</strong> Ich bin also schon nach wenigen Sekunden voll vom Konzert gefesselt und <strong>SLIME</strong> liefern eine super Show! Zwischen den Liedern gibt es immer wieder gewohnt kernige Ansagen vom <strong>Sänger Dirk Jora</strong> und dann geht es wieder auf in den nächsten Song.</p>
<p>Die Auswahl reicht von alten Klassikern wie &#8222;<em>Störtebeker&#8220;, &#8222;Goldene Türme&#8220;, &#8222;Schweineherbst&#8220;&nbsp;</em>und &#8222;<em>ACAB&#8220;</em>&nbsp;bis hin zu Stücken der neuen Platten wie<em>&nbsp;&#8222;sich fügen heißt lügen&#8220;</em>&nbsp;oder &#8222;I<em>ch kann die Elbe nicht mehr sehen&#8220;</em>. <strong>Dabei sind die Texte der teilweise mehr als 30 Jahre alten Lieder (leider) immernoch aktuell.</strong> Und immer direkt und bissig! Zum Schluss gibt es auch noch eine Akustik-Einlage, unter anderem vom Song &#8222;<em>Gewalt&#8220;</em>. Aber irgendwann ist auch der schönste Moment vorbei. <strong>SLIME</strong> verneigen sich vor dem Publikum &#8211; <strong>und ich mich vor der Band!</strong><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-30759 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0497-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0497-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0497-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0497-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0497.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong></p>
<h3>Das Abendprogramm ist echt nur DRITTE WAHL….</h3>
<p>Hehe – diesen Flachwitz wollte ich natürlich schon immer mal bringen. Aber da auch die Band das später im Verlauf des Abends macht <strong>(„Was kann man schon von einem Konzert erwarten, wenn man ein Ticket nur dritte Wahl kauft?</strong>“), musste der jetzt sein!</p>
<p>Wir sind jetzt also in der Umbaupause, mir ist warm, aber ich genieße die Vorzüge der Rangkarte. Leere Toiletten, eine Bar ohne Warteschlange, dazu Bewegungsfreiheit sowie ein perfekter Blick. <strong>Natürlich muss ich dafür auch auf Pogo und die ganz dicke Party verzichten</strong>, aber da mein Rücken immer noch auf Bewährung ist, fällt mir dieser Tausch leicht.</p>
<p>Unten ist es brechend voll, es herrscht richtig gute Stimmung. Ein bunt gemischtes Publikum und auch viele Iros, gepaart mit einem vernünftigen Pogo verleihen dem ganzen ein würdiges Flair.&nbsp;</p>
<p>Die Dekoration wechselt jetzt und ganz passend zum Tourmotto kommt bunte Partydeko auf die Bühne, das Schlagzeug ist mit der Liedzeile &#8222;<em>Fick den Scheiss&#8220;</em>&nbsp;in bunten Buchstaben versehen. Und überall im Haus Auensee hängen schon die ganze Zeit Girlanden mit bunten Luftballons. Man ist nämlicher nicht auf irgendeinem x-beliebigen Konzert: <strong>D</strong><strong>ie Band feiert 30. Geburtstag &#8211; mit einer Geburtstagstour!</strong> Und wir sind heute beim größten Indoorkonzert in der Bandgeschichte. Außerdem wurde noch etwas verkündet, die&#8230;</p>
<h2>Auflösung der Band!</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_30752" aria-describedby="caption-attachment-30752" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30752 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-28-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-28-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-28-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-28-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-28-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-28.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-30752" class="wp-caption-text">© Sophia Vogel, www.sophiavogel.de</figcaption></figure>Aber keine voreilige Panik. Denn in entspannt nordischem Humor geht es hier um<strong>&nbsp;&#8222;die Beendigung des Kapitels Dritte Wahl nach 60 Jahren auf der Abschiedstournee 2048&#8220;</strong>. Man plant also schon vorneweg. Und ich hoffe, die Herrschaften halten sich bis dahin fit! Denn bei der Tour werde ich sicherlich dabei sein.</p>
<p>So, die Umbaupause ist also rum, ich habe ein neues Kaltgetränk, es wird dunkel auf der Bühne und dann geht&#8217;s direkt los. Eigentlich empfinde ich es ja fast schon als Blasphemie, wenn irgendjemand <strong>SLIME</strong> als Vorband spielen lässt. Aber wenn das jemand darf, dann sind das die Jungs von <strong>DRITTE WAHL</strong>! Wie schon erwähnt schon seit 30 Jahren im Geschäft,&nbsp;<strong>haben die Rostocker eine unglaublich breite Palette an Songs</strong>. Die Lieder bieten <strong>unverwechselbare Gitarren, die typisch-markante Stimme von Sänger Gunnar und dazu auch noch eine große Breite an Gefühlen.</strong> Von lockeren Partyliedern wie &#8222;<em>Störung&#8220;</em>, &#8222;<em>Melodien für Melonen&#8220;</em>&nbsp;oder &#8222;<em>Free Hash&#8220;</em>&nbsp;über nachdenkliche Balladen wie &#8222;<em>Mutters Tränen&#8220;</em>&nbsp;oder<em>&nbsp;&#8222;Schlaflied&#8220;&nbsp;</em>bis hin zu kämpferischen Liedern wie &#8222;G<em>reif ein&#8220;</em>&nbsp;oder &#8222;<em>Auge um Auge&#8220;</em>.</p>
<div class="mceTemp">&nbsp;</div>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_30753" aria-describedby="caption-attachment-30753" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30753 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-31-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-31-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-31-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-31-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-31-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-31.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-30753" class="wp-caption-text">© Sophia Vogel, www.sophiavogel.de</figcaption></figure>Dazu kommen noch <strong>viele gesellschaftskritische Texte</strong>, die sich <strong>nicht nur punk-typischen Themen</strong> widmen, sondern auch <strong>Umweltverschmutzung oder Tierquälerei bzw. Tierversuche</strong>&nbsp;behandeln. Was mich an der Band auch immer sehr beeindruckt hat, ist die Fähigkeit, die Stimmung des im Text erzählten Inhaltes auch musikalisch umzusetzen. So gibt es beispielsweise auch einige Lieder, die eine unglaubliche Bedrohung und Düsterkeit ausstrahlen, die sich eben auch im Text so finden lassen. <strong>Diese Fähigkeit haben im deutschsprachigen Punk kaum andere Bands!</strong></p>
<h3>„Wenn ihr wüsstet, was ich weiß“</h3>
<p>Ist dann auch der erste Titel, den die Band spielt, um dann die Masse direkt mit<em>&nbsp;&#8222;So wie ihr seid&#8220;</em>&nbsp;in wilden Pogo zu stürzen.<strong> Sänger Gunnar und Bassist Stefan harmonieren auf der Bühne einfach perfekt.</strong> Ganz rechts und ganz links postiert, folgen insbesondere von Stefan immer wieder Ausflüge in die Bühnenmitte auf eine kleine Erhöhung. Dort dann auch passend beleuchtet, folgen Bass-Soli oder das Anheizen der Partymeute vor der Bühne.</p>
<p>Und es wird aus allen Schaffensepochen der Band etwas geboten. Es gibt &#8222;<em>&nbsp;Der Himmel über uns&#8220;</em>&nbsp;oder &#8222;<em>Kneipenviertel am Hafen&#8220;</em>&nbsp;vom letzten Album oder auch <em>&#8222;Zu wahr um schön zu sein&#8220; </em>und &#8222;<em>Was weiß ich schon von der Liebe&#8220;</em>&nbsp;von neueren Alben. Aber eben auch &#8222;S<em>chleife in der Zeit&#8220;, &#8222;</em><em>Auge um Auge&#8220;&nbsp;</em>oder (endlich mal wieder live!) &#8222;D<em>ritte Wahl&#8220;</em>. Mit &#8222;M<em>ade in Germany&#8220;</em>&nbsp;war sogar ein (mir völlig unbekanntes) Lied vom ersten Konzert der Band mit dabei.</p>
<p>Aber neben der ausgelassenen Stimmung ist es eben auch wichtig, dass <strong>die Texte fast alle auf ihre Weise gesellschafts- oder konsumkritisch</strong> sind. Da geht es halt mal nicht nur um<strong>&nbsp;Party</strong>, sondern auch um das Gefühl, dass die Band eine Botschaft mit Ihrer Musik überträgt und dabei mit einem Publikum kommuniziert, das diese Botschaft aufgreift und versteht! Mit einigen klaren Ansagen wird das noch verdeutlicht – auch wenn viele Texte diese nicht einmal brauchen würden. Dabei hat man aber nie das Gefühl, etwas aufgedrückt zu bekommen. Oder, dass da Moralapostel auf der Bühne stehen, im Gegenteil. Aber dadurch entsteht eine spezielle Beziehung zwischen Band und Publikum!</p>
<h3>Mehr als nur Party &#8211; das besondere &#8222;Etwas&#8220; zwischen Band und Publikum!</h3>
<div class="mceTemp">&nbsp;</div>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_30755" aria-describedby="caption-attachment-30755" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30755 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-15-min.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-15-min.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-15-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-15-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-15-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-15-min-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-30755" class="wp-caption-text">© Sophia Vogel, www.sophiavogel.de</figcaption></figure>Und genau das erzeugt eben auch diese Stimmung, die von wildem Pogo und &#8222;Dödödedö dödödödöp&#8220;-Rufen bei Liedern wie <em>&#8222;Störung&#8220;</em>&nbsp;zu einem aus allen Kehlen getragenen&#8220;Weg mit dem Nazipack&#8220;-Ruf bei <em>&#8222;G</em><em>reif ein&#8220;</em>&nbsp;wechselt. Es gibt für mich wenige Bands, die es schaffen, diesen<strong> Spagat zwischen den Stimmungen der Lieder </strong>so gut&nbsp;rüberzubringen.&nbsp;Und so lasse ich mich auch heute wieder völlig davon abholen. Die Liedauswahl ist klasse, erfüllt etliche meiner Wünsche und lässt mich auf meinem Rang über der tobenden Meute einfach nur im Kreis grinsen. Währenddessen schleudere ich die letzten Reste meiner Stimme in Richtung Bühne.</p>
<p>Am Ende, <strong>nach 3 Zugaben (!)</strong> steigen in der völlig aufgeheizten Halle Dampfwolken von den ausgepowerten Körpern vor der Bühne auf. Überall klebt das verschossene Konfetti an den Besuchern. Ich bin auch<strong> ohne Pogo oder Körperkontakt </strong>völlig durchgeschwitzt und vorallem: <strong>glücklich</strong>! Ich finde es unfassbar wichtig, dass solche Bands mit Ihrer Message unterwegs sind, und wunderschön, dass damit Hallen gefüllt werden können.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_30754" aria-describedby="caption-attachment-30754" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30754 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-12-min-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-12-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-12-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-12-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-12-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Dritte-Wahl-Haus-Auensee-Leipzig-2018-©-Sophia-Vogel-12-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-30754" class="wp-caption-text">© Sophia Vogel, www.sophiavogel.de</figcaption></figure>Das Konzert unterscheidet sich völlig von dem vom Vortag und ist trotzdem genauso grandios. <strong>Die beiden Hauptacts liefern klasse Konzerte mit einer ausgesprochen guten Liedwahl</strong> und werden dafür mit einer richtig guten Stimmung belohnt. Ein sichtbar zufriedenes Publikum beklatscht die Bands noch lange und dann ist Schluss!</p>
<p>Jetzt ist das Konzertjahr für mich auch endgültig vorbei, das Kapitel Punk 2018 auch geschlossen und hinter mir liegt ein Wochenende, das keine Wünsche offen lässt. Ich schleppe mich also zum Auto und setze meine leicht angesäuselten Freunde zuhause ab. Dann fahre ich durch die Nacht nach Hause und versuche verzweifelt, einen Funken Besinnlichkeit in mir aufzustöbern, den ich zu Weihnachten auf die Familie loslassen kann.</p>
<p>Ps.: Auch wenn es unter den Bilder steht &#8211; ich möchte mich nochmal ausdrücklich bei <a href="http://www.sophiavogel.de">Sophia Vogel</a>&nbsp;bedanken. Ich habe Sie auf dem Konzert angesprochen und kann euch deshalb endlich mal qualitativ hochwertige Konzertbilder liefern! Toll, dass das so unkompliziert geklappt hat!!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/elfentanz-und-tortenschlacht-dritte-wahl-und-slime/">Elfentanz und Tortenschlacht &#8211; Dritte Wahl und Slime!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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