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	<title>Slothreat Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Slothreat Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>UNPROCESSED in Tokio: Bass Drum oder Erdbeben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 18:40:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UNPROCESSED aus Deutschland spielen ihr erstes Konzert in Japan im Club Antiknock. Als Support mit dabei: die japanische Band SLOTHREAT! Wie das wohl war? Seid hier hautnah dabei in Saskias spannendem Bericht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/unprocessed-in-tokio-bass-drum-oder-erdbeben/">UNPROCESSED in Tokio: Bass Drum oder Erdbeben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach mehreren, unter anderem pandemiebedingten, Umplanungen ist es endlich so weit: Die Wiesbadener Metalcore-Virtuosen <strong>UNPROCESSED</strong> starten endlich ihre langersehnte Asientour, einschließlich zwei Konzerten in Japan. Die vierköpfige Band hat Stopps in <strong>Tokio</strong> und <strong>Osaka</strong> geplant und bietet neben ihren regulären Shows außerdem <strong>Masterclasses</strong> an. Eine ungewöhnliche, aber willkommene Ergänzung für eine Tour und vor allem spannend für Musiker, die den ein oder anderen Trick von <strong>UNPROCESSED </strong>lernen wollen. Da anderthalb Jahre Musikschule allerdings gezeigt haben, dass mein Talent für jegliche Art von Instrumenten sich in Grenzen hält, überspringe ich die <strong>Masterclass</strong>&nbsp;und berichte Euch lieber von <strong>UNPROCESSEDs </strong>erstem Konzert in <strong>Tokio</strong>.&nbsp;</p>
<h3>Willkommen in der Sardinenbüchse</h3>
<p>Das Event heute ist seit längerem <strong>ausverkauft&nbsp;</strong>und die Wahl der Location überrascht mich, denn das Konzert findet im Club&nbsp;<strong>AntiKnock&nbsp;</strong>in&nbsp;<strong>Shinjuku&nbsp;</strong>statt. Eine nahezu legendäre Venue, vor allem für Underground Shows, aber auch räumlich begrenzt. Bereits beim Betreten des Clubs merke ich, dass das Layout etwas anders ist als üblich: Der Merchandise-Bereich befindet sich normalerweise direkt im Saal, wurde dieses Mal aber in einen Teil des Clubs verlegt, der normalerweise zum <strong>Backstagebereich</strong> gehört. Ich finde auch ziemlich schnell den Grund dafür, denn dank der ausverkauften Show ist die Kapazität des Clubs (ca. 300 Personen) komplett&nbsp;<strong>ausgereizt </strong>und die Leute stehen vom Saal bis in den Flur des Barbereichs.&nbsp;</p>
<p><strong>AntiKnock </strong>ist mittlerweile quasi mein zweites Wohnzimmer, aber so <strong>dermaßen voll </strong>habe ich den Club noch nie erlebt. Ihr habt bestimmt schon einmal die typischen Fernsehberichte von den vollen Bahnen in Japan und den berüchtigten <strong>Zugstopfern</strong> gesehen, oder? Genauso könnt ihr euch die Bude heute Abend vorstellen, brechend voll wie eine <strong>Sardinenbüchse</strong>, wie wir hier so schön sagen. Nach diesem Schock laufe ich auch direkt meinen Fotografenfreunden in die Arme, die mir heute Abend ziemlich leidtun. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich froh bin, <strong>keine Fotos </strong>machen zu müssen. An dieser Stelle ein <strong>dicker Shoutout </strong>an <strong>LITCHI </strong>und <strong>JVN</strong>, die sich tapfer durch die Menge gekämpft haben und ihre Fotos für diesen Artikel zur Verfügung gestellt haben.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-47951" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00317-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00317-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00317-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00317-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00317-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00317.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Live auf dem Fernseher im Backstage: SLOTHREAT</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-47954" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9254-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9254-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9254-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9254-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9254-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9254.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Überschrift verrät bereits, dass ich mir den Opening Act der Tour,&nbsp;<strong>SLOTHREAT</strong>, tatsächlich auf einem der Bildschirme im Backstage-/Merchandise-Bereich ansehe, weil es unmöglich ist, noch in den Saal zu kommen. Definitiv ein Wermutstropfen des heutigen Abends. Für eine Band wie <strong>UNPROCESSED&nbsp;</strong>wäre eine größere Location definitiv empfehlenswert gewesen. <strong>SLOTHREAT&nbsp;</strong>habe ich allerdings schon des Öfteren gesehen und sie gehören zu meinen <strong>absoluten Empfehlungen</strong>, wenn es um lokale Bands geht. Die fünfköpfige Band aus Tokio besteht seit <strong>2019 </strong>und ist vor allem für ihren hybriden Sound bekannt. Das heißt: intensiver, teilweise <strong>Metalcore-artiger Sound</strong> geht Hand in Hand mit wirklich <strong>wunderschönen</strong>, teils <strong>sanften Vocals</strong>. Heute Abend stehen insgesamt <strong>7 Songs </strong>auf der Setlist, also einmal quer durch ihre Diskographie der Band. <img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-47961" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9253-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9253-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9253-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9253-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9253-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/thumbnail_IMG_9253.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>SLOTHREAT </strong>bieten musikalisch ein breites Spektrum an, was ihren Sound äußerst <strong>vielseitig&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>abwechslungsreich </strong>macht. Passend zum Headliner tendieren sie heute Abend aber zur&nbsp;<strong>härteren, technischeren Seite </strong>ihres Repertoires.&nbsp;Von dem, was ich auf dem kleinen Monitor im Backstage erkennen kann, scheinen auch die Zuschauer das Set von&nbsp;<strong>SLOTHREAT&nbsp;</strong>zu genießen. Ich bin in der Vergangenheit bereits Zeugin von intensivem&nbsp;<strong>Headbangen </strong>in den ersten Reihen geworden, welches nahezu <strong>choreographische Präzision</strong> erreichte. Aber gerade wenn <strong>Knaller </strong>wie <em>&#8222;ILLUMINATE &#8211; (THEMIS Version)&#8220; </em>und <em>&#8222;Harmonize&#8220;</em> auf der Setlist stehen wie heute Abend, ist das kein Wunder. <strong>SLOTHREAT </strong>haben eine eingeschworene Fanbase in Tokio. Ich kann jedem Raten, sich die Band einmal <strong>Live</strong> anzuschauen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Alternativ gibt&#8217;s ja zum Glück Services wie Spotify und YouTube, auf denen <strong>SLOTHREAT </strong>vertreten sind.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SLOTHREAT - ILLUMINATE (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7vKC_Ge6TEo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Exklusiv aus der PA Booth: UNPROCESSED</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-47973" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00664-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00664-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00664-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00664-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00664-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00664.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ja, tatsächlich haben meine Begleitung und ich es noch irgendwie in den Saal geschafft. Zwar ohne <strong>Zugstopfer</strong>, aber mit reichlich Quetschen. Wir haben von den Veranstaltern freundlicherweise die <strong>Genehmigung</strong> erhalten, uns die Show von der <strong>PA Booth</strong> aus anzusehen, also buchstäblich zwischen dem Tontechniker und der Lichttechnikerin des Clubs. Tatsächlich war das auch die einzige Stelle, an der noch Platz war. Ich konnte bereits vor Beginn der Show einen Blick auf die <strong>Setlist</strong> erhaschen und war positiv überrascht. Insgesamt <strong>17 Songs </strong>stehen heute auf dem Plan, das ergibt also ein Konzert von circa&nbsp;<strong>80 bis 90 Minuten.&nbsp;</strong>Die Dauer ist für den Auftritt eines Headliners in Deutschland durchaus üblich, für japanische Verhältnisse aber ausgesprochen lang. Zum Vergleich:&nbsp;<strong>One Man Shows, </strong>also Konzerte, bei denen nur eine Band auftritt, dauern inklusive Zugabe mitunter nur <strong>eine Stunde</strong>. Natürlich variiert das von Band zu Band und es gibt auch längere Shows hier.</p>
<p>Aber genug des Vorgeplänkels, denn&nbsp;<strong>UNPROCESSED </strong>legen los und knüpfen mit <em>&#8222;Hell&#8220; </em>und <em>&#8222;Lore&#8220;</em> nahtlos ans Intro an. Schon während der ersten paar Songs kocht die Stimmung im Saal, obwohl die Zuschauer sich teilweise <strong>kaum<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-47972" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00177-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00177-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00177-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00177-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00177-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00177.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> bewegen</strong> können. Ich traue meinen Augen nicht, als ich bemerke, dass einige&nbsp;<strong>Crowd Surfer&nbsp;</strong>es tatsächlich in die Luft geschafft haben. Bei&nbsp;<strong>Highlights</strong> wie <em>&#8222;Blackbone&#8220;</em> und dem kürzlich veröffentlichten <em>&#8222;Snowlover&#8220; </em>ist es allerdings kein Wunder, dass sich das Publikum nicht halten kann. Auch meine Begleitung, <strong>Matsu, </strong>Gitarrist von <strong>GUNGIRE </strong>ist Feuer und Flamme. Er kann den technischen Aspekt von&nbsp;<strong>UNPROCESSED&nbsp;</strong>deutlich besser beurteilen als ich und ist begeistert von den Skills der Band.&nbsp;Die <strong>zwei Masterclasses</strong>, die zur Tour gehören, sind also eine einmalige Gelegenheit für Fans, die sich vor allem für den technischen Part interessieren. Aber <strong>UNPROCESSED </strong>reißen nicht nur durch reichlich <strong>Gitarrenaction </strong>mit, sondern auch mit <strong>eingängigen Vocals. </strong>Die kommen, neben den Gitarren, auch besonders gut zur Geltung, da beim Sound heute Abend nochmal eine Schippe draufgelegt wurde. Die Band hat nämlich <strong>ihren eigenen Sound Engineer</strong> mitgebracht, wodurch die Klangqualität ein <strong>neues Level</strong> erreicht.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Unprocessed - Blackbone (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GTlO8cQ0nVY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Vom Fotografen zum &#8222;Stage Diver Traffic Controller&#8220;</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-47974" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00158-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00158-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00158-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00158-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00158-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00158.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mich überrascht vor allem der Kontrast zwischen den <strong>intensiven Screams</strong> und dem<strong> sanften cleanen Gesang</strong> von Sänger und Gitarrist&nbsp;<strong>Manuel. </strong>Zwischen all der Action verwandelt sich die Crowd vor allem während der ruhigen, melodischen Parts in ein <strong>Händemeer</strong>. Die <strong>Interaktion</strong> zwischen Band und Crowd ist<strong> makellos</strong>, es wird konstant miteinander interagiert und die Band feuert die Zuschauer weiter an. Was die Songauswahl des Abends angeht, kommen sowohl alte als auch neue Fans auf ihre Kosten, denn <strong>UNPROCESSED&nbsp;</strong>spielen sich einmal quer durch ihre Diskographie. Songs wie <em>&#8222;Abandoned&#8220;&nbsp;</em>von dem 2019er Album &#8222;Artificial Void&#8220; oder<em>&#8222;Orange Grove&#8220;&nbsp;</em>von der 2022 veröffentlichten Platte &#8222;Gold&#8220; gestalten die Setlist <strong>abwechslungsreich.</strong> Vor allem während der <strong>härteren&nbsp;</strong>Abschnitte der Songs vibriert es in der <strong>PA Booth&nbsp;</strong>teilweise so heftig, dass ich kurzzeitig überlege, ob es gerade ein leichtes <strong>Erdbeben</strong> gibt. Es stellt sich schnell heraus, dass es doch &#8222;nur&#8220; die&nbsp;<strong>Bassdrum </strong>ist. Die Atmosphäre in der Booth spiegelt übrigens die Stimmung vor der Bühne wider: Die Jungs hier können kaum stillstehen, während weiter vorne &#8211; trotz Platzmangel &#8211; tatsächlich ein kleiner Moshpit entsteht.&nbsp;</p>
<p>Als die Band das Publikum fragt, ob es <strong>&#8222;Lust auf etwas Verrücktes&#8220; </strong>hätte, kocht die Stimmung über.&nbsp;<strong>UNPROCESSED&nbsp;</strong>rufen nämlich zum <strong>Crowdsurfen </strong>mit anschließendem <strong>Stagedive </strong>auf und wollen so viele Leute wie möglich <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-47988" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00252-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00252-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00252-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00252-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00252-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00252.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> nacheinander auf die Bühne bringen. Die Band erklärt die Regeln, wie die ganze Aktion ablaufen soll, damit es ein <strong>sicheres Erlebnis&nbsp;</strong>für alle Beteiligten wird. Und es geht direkt in die Vollen: Ich verliere sogar den Überblick, wie viele Beine da gerade gleichzeitig in der Luft sind. <strong>Leo</strong>, der Fotograf der Band, wird zeitweise zum &#8222;Air Traffic Controller&#8220; nur eben für <strong>Stagediver </strong>auf der Bühne und mit Kamera und Blitz anstatt leuchtenden Stäben. An dieser Stelle übrigens ein <strong>großes Lob</strong> an die Band: Es wird konstant auf das Publikum geachtet und immer wieder gebeten, auf die Sicherheit aller zu achten. Vor allem, da es in dem überschaubaren Club&nbsp;<strong>keine Security&nbsp;</strong>gibt. Weder Band noch Zuschauer sind nach diesem <strong>Spektakel</strong> müde, stattdessen geben&nbsp;<strong>UNPROCESSED&nbsp;</strong>mit heftigen Breakdowns weiter<strong> Vollgas</strong>. Und die PA Booth bebt schon wieder. Ein weiteres&nbsp;<strong>Highlight&nbsp;</strong>der Show ist das <strong>improvisierte Gitarrensolo</strong> von&nbsp;<strong>Manuel</strong>, bei dem so manche Kinnlade kurz herunterklappt.&nbsp;<strong>UNPROCESSED&nbsp;</strong>liefern ein wahres Fest für <strong>Gitarren-Connoisseure</strong> ab.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Unprocessed - Snowlover" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1xOVSQXerQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>&#8222;Go f*cking wild!&#8220;</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-47987" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00857-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00857-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00857-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00857-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00857-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/KIK00857.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das muss man dem Publikum heute nicht zweimal sagen. Nachdem es mit <em>&#8222;Rain&#8220;&nbsp;</em>eine kurze&nbsp;<strong>Verschnaufpause&nbsp;</strong>gibt, geht es mit&nbsp;<em>&#8222;Longing&#8220;&nbsp;</em>nämlich wieder in die Vollen. Auf einen weiteren <strong>Moshpit</strong> folgt dann auch das Konzertäquivalent eines Leg Workouts &#8211; <strong>kollektives Springen</strong>. Wie war das noch mit dem Erdbeben vorhin? Während des letzten Songs,&nbsp;<em>&#8222;deadrose&#8220;,&nbsp;</em>verwandelt sich der Saal in ein&nbsp;<strong>Lichtermeer</strong>. Definitiv ein schöner Anblick und ein gelungenes <strong>Finale</strong>. Kaum hat die Band die Bühne verlassen, schallt es im Chor <strong>&#8222;One more Song!&#8220;, </strong>denn die Crowd ist nach über einer Stunde Show noch nicht müde. Der Wunsch wird ihnen erfüllt und es gibt nicht nur einen Song als Zugabe, sondern&nbsp;<strong>zwei. </strong>Den Anfang macht <em>&#8222;I Wish I Wasn&#8217;t&#8220;</em>, der mit einer weiteren <strong>Überraschung</strong> daherkommt. Das Publikum wird aufgefordert, sich <strong>hinzusetzen</strong> und <strong>auf Kommando</strong> zu <strong>springen</strong>. Tatsächlich klappt das auch wunderbar und der Saal sitzt bis zur letzten Reihe. Nur wir in der PA Booth fallen negativ auf und stehen, weil Platzmangel. Und ich hab&#8216; Rücken, Ihr kennt das ja. Kurz darauf stelle ich mir zum dritten Mal heute Abend die Erdbeben-Frage, während das Publikum ein weiteres, intensives <strong>Beintraining</strong> absolviert.&nbsp;</p>
<p><em>&#8222;Haven&#8220;</em>, vom <strong>2018er&nbsp;</strong>Album &#8222;Covenant&#8220; leitet das&nbsp;<strong>Grande Finale&nbsp;</strong>des Abends ein.&nbsp;<strong>UNPROCESSED&nbsp;</strong>rufen ein letztes Mal dazu auf, alles zu geben, und die <strong>Crowdsurfer&nbsp;</strong>sind direkt wieder in der Luft. Wer dem Tokioter Publikum sagt<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-47994" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00264-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00264-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00264-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00264-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00264-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/R3I00264.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> <strong>&#8222;Go f*cking wild!&#8220;</strong> kommt hier garantiert auf seine Kosten. Auch die Band <strong>wirbelt</strong> auf der kleinen Bühne noch einmal ordentlich herum und macht alles aus dem begrenzten Raum. Die Jungs sind dem Publikum <strong>extrem nah</strong> und es gibt reichlich Interaktion. Alle <strong>quetschen und drängen</strong> sich noch einmal nach vorne, und auf einmal gibt es Platz in den hinteren Reihen. Denn nachdem die letzten Töne gespielt sind, gilt es, <strong>Drumsticks </strong>und <strong>Picks </strong>zu fangen &#8211; heiß begehrtes Gut für die Fans. Ein letztes Mal wird kräftig in die Saiten gehauen, dann ist es Zeit für ein finales <strong>&#8222;Dankeschön!&#8220; </strong>und <strong>UNPROCESSEDs </strong>erstes Konzert in <strong>Japan</strong> ist vorbei. Während es sich auf dem Weg zur Bar staut, tummeln sich einige Interessierte noch um das Pult des Sound Engineers und versuchen, einen Blick zu erhaschen. Eine gute Idee, dem Stau aus dem Weg zu gehen. Ich würde sagen, trotz der <strong>logistischen Schwierigkeiten&nbsp;</strong>war die Show ein voller Erfolg und das Publikum <strong>sichtlich begeistert</strong>. Sogar nach dem Konzert, wie man anhand der zahlreichen <strong>verschwitzen</strong>, aber <strong>strahlenden</strong> Gesichter erkennen kann.&nbsp;</p>
<h3>UNPROCESSED auf Tour mit AUGUST BURNS RED</h3>
<p>Wenn Ihr&nbsp;<strong>UNPROCESSED&nbsp;</strong>ebenfalls live sehen wollt, habt Ihr diesen Sommer die <strong>Gelegenheit</strong> dazu! Im <strong>August&nbsp;</strong>werden&nbsp;<strong>UNPROCESSED&nbsp;</strong>nämlich die amerikanischen Core-Giganten von&nbsp;<strong>AUGUST BURNS RED&nbsp;</strong>als Support Act für insgesamt vier Konzerte begleiten, drei davon in <strong>Deutschland</strong>.</p>
<ul>
<li><strong>05. August 2025 Frankfurt</strong> &#8211; Batschkapp</li>
<li><strong>06. August 2025 Berlin</strong> &#8211; Columbia Theater</li>
<li><strong>08. August 2025 Köln</strong> &#8211; Essigfabrik</li>
</ul>
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