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	<title>sommer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>sommer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MOTORJESUS &#8211; Passende Sommermusik für harte Biker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 10:41:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Motor an und die Fahrt genießen Ein brennendes Auto auf dem Cover und der Name MOTORJESUS &#8211; alles klar. Hier gibt es die Musik, die sich für den Sommertrip im Cabrio anbietet. Einfach anmachen und genießen, nicht viel drüber nachdenken, sich treiben ...</p>
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<h2>MOTORJESUS &#8211; &#8222;RACE TO RESURRECTION&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;15.06.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;57:18 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Drakkar Entertainment<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Hard Rock</div></div></div>
<h3>Motor an und die Fahrt genießen</h3>
<p>Ein brennendes Auto auf dem Cover und der Name <strong>MOTORJESUS</strong> &#8211; alles klar. Hier gibt es die Musik, die sich für den <strong>Sommertrip im Cabrio</strong> anbietet. Einfach anmachen und genießen, nicht viel drüber nachdenken, sich treiben lassen. Denn viel Auf und Ab gibt es auf der musikalischen Fahrt mit <strong>MOTORJESUS</strong> nicht. Ab und zu gibt es mal ein paar schöne Gitarrensoli und Rhythmus-Spielchen, doch im Großen und Ganzen haben die drei Gladbacher <strong>einen klaren Stil, dem sie treu bleiben.</strong> Und der geht voran, mit schnellen Drums und Riffs, sowie typischem Rock-Gesang. Kurz gesagt &#8211; einen richtigen Hit konnte ich zwischen den 13 Titeln nicht raushören. Aber einen Pluspunkt gibt es dafür, dass die massive Power der Band bis zum Ende der Platte nicht nachlässt.</p>
<p>Auffällig ist dennoch beispielsweise die Ballade &#8222;<em>The Infernal</em>&#8222;, bei der sie zumindest ein bisschen Abwechslung eingebracht haben. Auch wenn mich in den ersten Sekunden einen Schauer überkommt und denke: &#8222;Ist das nicht von <strong>LIMP BIZKIT</strong> geklaut?!&#8220;. Glücklicherweise ist es dann doch nicht &#8222;<em>Behind Blue Eyes</em>&#8220; &#8211; und nein, ich möchte hier nicht alle Rock-Balladen in einen Topf werfen &#8211; die Akustik-Gitarre hört sich an der Stelle aber dennoch sehr ähnlich an. Ein bisschen mehr Abwechslung gibt es außerdem noch bei dem Song <em>&#8222;The Storm&#8220;</em>, der ein paar Power-Metal Einflüsse versteckt. Da ich <strong>MOTORJESUS</strong> schon vor ein paar Jahren live gesehen habe, muss ich sagen: eine Entwicklung (egal in welche Richtung) ist mir nicht aufgefallen. Aber wem ihre bisherigen Alben gefallen haben, der wird sich auch hier wohl fühlen. Immerhin wurde die neue Platte wieder von <strong>Dan Swanö</strong> (<strong>WITHERSCAPE</strong>, <strong>EDGE</strong> <strong>OF SANITY</strong>, <strong>OPETH</strong> uvm.)&nbsp;produziert.</p>
<p><a href="http://www.motorjesus.net/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/motorjesus/">Facebook</a></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oYJawvci3m0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.4: Nordrhein-Westfalen IV (Spätsommer)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In einigen Bundesländern reichen Schulferien bis in den September hinein. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass auch zum Ende des dritten Quartals oft noch hohe Temperaturen herrschen. Und wo hohe Temperaturen sind, gibt es natürlich auch Festivals. Im August und September ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-4-nordrhein-westfalen-iv-spaetsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.4: Nordrhein-Westfalen IV (Spätsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einigen Bundesländern reichen Schulferien bis in den September hinein. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass auch zum Ende des dritten Quartals oft noch hohe Temperaturen herrschen. Und wo hohe Temperaturen sind, gibt es natürlich auch Festivals. Im August und September bietet Nordrhein-Westfalen einen reichhaltigen Ausklang des Festivalsommers. Auch, wenn dieser an einigen Stellen etwas bröckelt …</p>
<h2>Auf in die Unabhängigkeit: Turock Open Air</h2>
<p>Eine ganz große Nummer in der Essener Innenstadt ist das seit 1996 stattfindende <strong>Essen.Original.</strong>, dem jährlich mehrere hunderttausend Menschen beiwohnen. Dieses servierte verschiedenste Stile auf unterschiedlichen Bühnen. Eine dieser Bühnen, die in den letzten Jahren immer weiter an Beliebtheit gewann und quasi zum „Festival im Festival“ wurde, war die <strong>Turock Bühne</strong> im Rahmen des <strong>Turock Open Air</strong>. Im Rahmen einer Neuausrichtung des <strong>Essen.Original.</strong> 2009, wurden alternative Stile wie Metal oder Hip-Hop aus dem Programm verdrängt – was kurz gesagt zu Protesten und der Ausführung einer Konkurrenzveranstaltung <strong>Essen Originell</strong> führte. Dies mündete 2010 in die Einigung mit der zuständigen GmbH und die Wiedereingliederung des Festivals. Aufgrund der in den Folgejahren wachsenden Bedeutung des <strong>Turock Open Air</strong>, das mittlerweile mehrere tausend Menschen anzieht, wäre 2017 eine kostspielige Baugenehmigung vonnöten gewesen, da die bisherige Sondergenehmigung für die Menge an Menschen nicht mehr ausreichte. Diese Kosten wollte das Stadtmarketing allerdings nicht mehr tragen. Die Essener Metalfans müssen sich vorerst aber nicht sorgen – Veranstalter <strong>Peter Siewert</strong> wird das Festival nun als unabhängige Veranstaltung zwei Wochen vor dem <strong>Essen.Original.</strong> durchführen. Neuer Termin: 18. und 19. August 2017.</p>
<p>Das Schöne am <strong>Turock</strong>: Wieder einmal handelt es sich um ein Festival unter dem Motto „umsonst &amp; draußen“. Das bedeutet: keine Ticketkosten! Finanziert wird die Veranstaltung komplett über den Getränkeumsatz. Im letzten Jahr noch an drei Tagen mit 20 Bands unterwegs, bietet man nun 17 Bands an zwei Tagen. Das Billing ist ziemlich gemischt, beinhaltet aber auffällig viele Bands aus dem Death Metal. Auch Punk und Thrash Metal sind ab und an zu sehen. Daneben gibt es vereinzelt Verschiedenes – Melo Death, Hardrock, Sludge oder Heavy Metal ließen sich jedenfalls im letzten Jahr verorten. Nachdem 2016 <strong>PENNYWISE</strong>, <strong>JOHN DIVA</strong> und <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> als Headliner auftraten, stehen dieses Jahr <strong>LIFE OF AGONY</strong>, <strong>CROWBAR</strong>, <strong>SACRED REICH</strong> und <strong>ORDEN OGAN</strong> ganz oben auf der Liste. Bei einem solchen Eintrittspreis kann man dazu schwer „Nein“ sagen, oder?</p>
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<h2>Hauptsache Death Metal! NRW Deathfest</h2>
<p>Schon immer vollkommen unabhängig ist das <strong>NRW Deathfest</strong> in Wermelskirchen, das zwischen Wuppertal und Leverkusen liegt. Das Festival findet bereits seit 2002 statt und kommt auf bisher 13 Auflagen. 2016 pausierte das Festival, da die Organisatoren sich ein Jahr erholen wollten, um 2017 wieder voll durchzustarten. Und das Versprechen wurde eingehalten: das <strong>NRWDF</strong> gibt am 22. und 23. September sein Comeback und geht damit in die 14. Runde.</p>
<p>Das Kartenkontingent ist limitiert – auf gerade einmal 300 Karten! Damit zählt das Event zu den ganz kleinen Festivals des Bundeslandes. Welche Musik hier gespielt wird, verrät bereits der Name. Egal, ob es ortsansässige oder bekanntere Bands sind. Hauptsache, sie spielen Death Metal! 2015 gehörten <strong>AVULSED</strong>, <strong>DISAVOWED</strong> und <strong>BLOOD</strong> zu den größten Bands der Veranstaltung. Dieses Jahr treten <strong>LORD GORE</strong>, <strong>UNDERGANG</strong>, <strong>PHRENELITH</strong> und <strong>CADAVER DISPOSAL</strong> als Hauptacts in deren Fußstapfen. Steht ihr total auf a) Death Metal und b) kleine Festivals? Dann bietet das <strong>NRW Deathfest</strong> genau den richtigen Anlaufpunkt.</p>
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<h2>Zwischen Psychedelic und Rock: Junkyard Open Air</h2>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Noch blutjung ist das <strong>Junkyard Open Air</strong>, das 2016 erstmalig in Dortmund stattfand. Zur ersten Auflage wurden 1000 Gäste erwartet, die von fünf Bands angelockt werden sollten. Offenbar mit gutem Erfolg, denn dieses Jahr geht der Spaß mit einer Band mehr als im Vorjahr weiter. Die Bands bewegen sich zwischen Psychedelic, Stoner, Hardrock und Blues. Die Gruppen <strong>REDWATER</strong>, <strong>BONE MAN</strong>, <strong>NIGHT</strong>, <strong>HÄLLAS</strong> und <strong>SIENA ROOT</strong> werden das Publikum immer weiter anheizen, ehe mit <strong>RADIO MOSCOW</strong> der Headliner das große Finale schmeißt. Terminiert ist das <strong>Junkyard Open Air 2017</strong> auf den 12. August.</p>
<h2>Täglich grüßt die Folkrockband: Feuertal Festival</h2>
<p>Die gemütliche <strong>Waldbühne Hardt</strong> in Wuppertal ist der Schauplatz des ältesten Festivals im nordrhein-westfälischen Festivalspätsommer. Denn seit 2003 findet dort das <strong>Feuertal Festival</strong> statt. Nach einer Pause im darauffolgenden Jahr, durften in den&nbsp;kommenden Jahren, wie schon zur Erstauflage, vier Bands spielen. 2011 stieg die Zahl auf fünf Bands an, ehe ab 2012 die große Erweiterung auf zwei Tage und zehn Bands folgte. So ist es bis heute – fünf Bands am ersten, fünf Bands am zweiten Veranstaltungstag. Eine Ausnahme davon gab es lediglich 2014, als die Veranstaltung sich über einen Tag mit sechs Bands erstreckte.</p>
<p>Zu rechnen ist mit ungefähr 2000-2500 Gästen. Die zehn auftretenden Bands entstammen dabei stets dem (zumeist deutschsprachigen) Folk, Gothic und Dark Rock. Die größeren Vertreter der Genres gaben sich in den letzten Jahren die Klinke in die Hand: auf <strong>SCHANDMAUL</strong> und <strong>FEUERSCHWANZ</strong> folgen <strong>SALTATIO MORTIS</strong> und <strong>LETZTE INSTANZ</strong>, auf <strong>FIDDLER´S GREEN</strong> und <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> wiederum <strong>MONO INC.</strong>, <strong>TANZWUT</strong> und <strong>KORPIKLAANI</strong>. Wer viele dieser Bands mag, kann getrost jedes Jahr aufs Neue die Veranstaltung in Wuppertal besuchen, da diese Bands in regelmäßigen Abständen erneut auftreten. Das <strong>Feuertal Festival</strong> ist damit das perfekte Festival für Gewohnheitstiere.</p>
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<h2>Kurz und knackig: RheinRiot</h2>
<p>Das <strong>RheinRiot</strong> in Köln ist gleich in dreierlei Hinsicht kleiner als das <strong>Feuertal Festival</strong>. Erstens: Das Festival ist wesentlich jünger. 2016 gegründet, findet es dieses Jahr erst zum zweiten Mal statt. Damit hat das Festival eine kürzere Historie. Zweitens: Das kleine Metalfestival in Köln beschränkt sich auf einen Veranstaltungstag mit vier bis fünf Bands. Und drittens: Es sind erwartungsgemäß weniger Besucher anwesend. Mit rund 500 Gästen ist das <strong>RheinRiot</strong> eine sehr familiäre Veranstaltung.</p>
<p>Das Festival, welches Anfang August in der <strong>Live Music Hall</strong> stattfindet, stellte letztes Jahr eine Auswahl von fünf Bands zusammen. In diesem Jahr wurde die Anzahl auf vier reduziert. Die letztjährige Auflage bot mit <strong>KRYPTOS</strong>, <strong>BLIKSEM</strong>, <strong>ABORTED</strong>, <strong>DEVILDRIVER</strong> und <strong>ARCH ENEMY</strong> eine relativ „klassische“ Mischung aus Heavy, Thrash, Death und Melodic Death Metal. Die diesjährige Mischung sieht da schon ein bisschen anders aus – Black- und Doom-Einflüsse mischen sich mit Sludge und Industrial. Für diese Mischung sorgen <strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong>, <strong>KATATONIA</strong>, <strong>PRONG</strong> und <strong>MANTAR</strong>. Die Zielgruppe könnte dieses Mal eine andere sein. Spannend bleibt die Frage, ob dies neue Zuschauer eher anlocken oder abschrecken wird. Der 6. August 2017 wird es zeigen.</p>
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<h2>Maximum 800: Metal de Houte</h2>
<p>Ein ähnlich übersichtliches Line-Up wie das <strong>RheinRiot</strong> bietet das <strong>Metal de Houte</strong> bei Mönchengladbach. Erstmalig 2009 vor gerade einmal 100 Zuschauern veranstaltet, ist die Veranstaltung mittlerweile beträchtlich gewachsen. Das Clubgelände in Erkelenz fasst bis zu 800 Menschen, womit das Festival das <strong>RheinRiot</strong> in seiner Größe sogar übertrifft.</p>
<p>Für die Bandauswahl gilt allerdings das Gegenteil. Während in Köln wirklich populäre Bands den Mainact geben, handelt es sich bei den in Erkelenz auftretenden Gruppen eher um lokale Bekanntheiten aus dem Rock und Metal. 2015 waren <strong>MENTAL WAR</strong>, <strong>SCARGOT</strong>, <strong>DIVINE ZERO</strong>, <strong>BULLETRIDE</strong> und <strong>GUN BARREL</strong> mit dabei. Dieses Jahr werden neben einigen anderen auch&nbsp;<strong>MOTORJESUS</strong> auftreten. Am 02. September 2017 könnt ihr mit dabei sein – danach ergibt sich erst 2019 wieder eine Chance, da das Festival nur alle zwei Jahre stattfindet.</p>
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<h2>We´ll be back: Rodarock Festival</h2>
<p>Während das <strong>Metal de Houte</strong> im nächsten Jahr freiwillig pausiert, sieht die Situation <strong>Rodarock Festival</strong> in Aachen ein wenig anders aus. Seit der Erstaustragung 2006 fand das eintägige Festival ununterbrochen jährlich statt und kommt somit bis heute auf elf Auflagen. In diesem Jahr muss die ungefähr 750 Gäste starke Veranstaltung erstmalig aussetzen. Grund dafür sind Schwierigkeiten mit dem Gelände. Aufgrund von Bauarbeiten an einem angrenzenden Hallenbad, wäre die für das Sicherheitskonzept unverzichtbare Feuerwehrzufahrt auf das Festivalgelände blockiert. Da die Veranstaltung so nicht durchgeführt werden kann, wurde diese am 30. Mai 2017 abgesagt – mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukehren.</p>
<p>Versprochen wird ein „geiles Line-Up“. Bei diesem Aachener Festival handelt es sich fast ausschließlich um ein Core-Festival. Gespielt werden Hardcore, Metalcore und Deathcore. 2016 gaben sich u.a. <strong>DEEZ NUTS</strong>, <strong>TO THE RATS AND WOLVES</strong> und <strong>EXIST IMMORTAL</strong> diesen Spaß, im Jahr davor waren <strong>ANY GIVEN DAY</strong> und <strong>HIS STATUE FALLS</strong> die Mainacts. Man darf gespannt sein, wer 2018 die letzten Auftritte des Abends spielen wird.</p>
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<h2>R.I.P.: Münster Metal Massaker &amp; BÄÄÄM Festival</h2>
<p>Das war es für heute mit den aktiven Festivals. Wer sich nun auch noch ein wenig für die jüngere Festivalgeschichte des Landes interessiert, erfährt zum Abschluss, welche beiden Events seit diesem Jahr nicht mehr unter uns weilen. Zum einen ist da das <strong>Münster Metal Massaker</strong>, das von 2010 bis 2016 als Ein-Tages-Festival stattfand. Dieses Jahr wird das Oldschool-Event, auf dem vor allem Künstler aus dem Heavy-, Death- und Thrash-Bereich auftraten, nicht mehr stattfinden, da die Veranstalter aus beruflichen Gründen die notwendige Zeit zur Planung nicht mehr finden. Somit bleibt das siebente <strong>Münster Metal Massaker</strong> im Jahr 2016 auch das letzte.</p>
<p>Immerhin gab es hier einen würdigen Ausklang. Weniger glorreich gestaltet sich leider der Abgang des <strong>BÄÄÄM Festival</strong> in Kierspe, das ca. 50 Kilometer von Wuppertal entfernt liegt. Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen, letztere mit ungefähr 1000 angereisten Gästen, sollte die Veranstaltung 2017 zum dritten Mal als Alternative zum <strong>Wacken Open Air</strong> dienen. Das Billing, welches von Heavy Metal dominiert und durch Power, Thrash und Folk Metal ergänzt wurde, war bereits fertiggestellt. Doch dann kam die Absage durch den Veranstalter <strong>Gut Haarbecke GmbH</strong>. Das <strong>BÄÄÄM Festival</strong> wurde gestrichen – ohne weiteren Kommentar, ohne Ersatz, ohne Fortsetzung. Es ist das traurige Ende einer kurzen Geschichte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-17907" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-1024x721.jpg" alt="" width="1024" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-1024x721.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-750x528.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer.jpg 1065w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Ende naht!</h3>
<p>In zwei Wochen ist es endlich soweit. Der letzte Artikel zu den Festivals in Nordrhein-Westfalen wird noch einmal die Events im Herbst beleuchten, ehe ein Fazit zu den unfassbar zahlreichen Veranstaltungen des Landes gezogen wird. Schaut nochmal rein, denn der Artikel wird das Finale vor der anstehenden Sommerpause der Kolumne „Deutschland, deine Festivals“ sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-4-nordrhein-westfalen-iv-spaetsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.4: Nordrhein-Westfalen IV (Spätsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #07.2: Schleswig-Holstein II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 07:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Festivals im Frühjahr, Herbst und Winter mögen ja eine nette Sache sein, doch das wirklich rege Festival-Treiben spielt sich im Sommer ab. Dasselbe gilt auch für Schleswig-Holstein: Sieben Festivals im Zeitraum Oktober bis Mai stehen sieben Festivals in den Sommermonaten Juni bis ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-07-2-schleswig-holstein-ii/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #07.2: Schleswig-Holstein II</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Festivals im Frühjahr, Herbst und Winter mögen ja eine nette Sache sein, doch das wirklich rege Festival-Treiben spielt sich im Sommer ab. Dasselbe gilt auch für Schleswig-Holstein: Sieben Festivals im Zeitraum Oktober bis Mai stehen sieben Festivals in den Sommermonaten Juni bis September gegenüber. Mit Freuden präsentiere ich euch die Open Airs des Nordens – und eins kann ich euch versprechen: diese haben es in sich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das ultimative Flaggschiff: Wacken Open Air</h2>
<p>Wer beim Ausbleiben DES Metalfestivals schlechthin letzte Woche mit plötzlich eintretender Schnappatmung zu kämpfen hatte, kann jetzt beruhigt durchatmen. Das Flaggschiff Schleswig-Holsteins ist zeitgleich das Flaggschiff Deutschlands, wenn nicht sogar ganz Europas. Nicht nur Metalheads ist das <strong>Wacken Open Air</strong> ein Begriff. Selbst die 80-Jährigen, schimpfenden Greise im hinterletzten Dorf dürften mittlerweile vom größten Festival Deutschlands gehört haben. Entstanden ist das Anfang August stattfindende <strong>Wacken Open Air</strong> im Jahr 1990, bot damals sechs Bands eine Bühne und lockte 800 Besucher an. 1992 war man schon bei 26 Bands und 3.500 Besuchern angekommen; von da an gab es kein Halten mehr: vor zehn Jahren erfolgte der erste Ausverkauf bei 72.000 Besuchern, mittlerweile ist das Festival bei ca. 85.000 Gästen und über 150 auftretenden Bands auf unzähligen Bühnen angekommen.</p>
<p>Wer in Wacken spielt? Die Frage sollte lauten: Wer nicht? Beinahe jede größere Metalband, die etwas auf sich hält, ist schon einmal Teil des Spektakels geworden. Und auch bedeutende Bands wie <strong>RAMMSTEIN</strong>, die sich nicht im reinrassigen Metal-Bereich bewegen, schaffen es immer wieder auf das Festival. Daneben geben sich natürlich auch die Ikonen unseres Zeitalters die Ehre. <strong>IRON MAIDEN</strong>, <strong>SLAYER</strong>, <strong>MOTÖRHEAD</strong> und viele, viele weitere haben es sich nicht nehmen lassen, die gigantischen Menschenmassen mit ihrer Musik zu beschallen. Ein Ende ist nicht in Sicht, stattdessen stellt sich eigentlich nur eine Frage: Wie groß kann dieses Festival denn noch werden?</p>
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<h2>Ab ins Kühlhaus: Breeding Festival</h2>
<p>Kontrastprogramm! Nach dem größten und ältesten Event des Schleswiger Festivalsommers, stelle ich euch nun das kleinste und jüngste der heutigen Ausgabe vor. Vor fünf Monaten, im September 2016, erblickte das <strong>Breeding Festival</strong> im <strong>Kühlhaus Flensburg</strong> das Licht der Welt. Mit dem Ziel, die etwas eingeschlafene Flensburger Metalszene wieder wachzurütteln, veranstaltete man das zweitägige <strong>Breeding Festival Vol. 1</strong> und zog dabei insgesamt 300 Besucher vor die Bühne. Die Konzerte spielen sich im Innenbereich des Kühlhauses ab, während der restliche Festivalbetrieb im Gartenbereich stattfindet.</p>
<p>Das Billing des noch jungen Festivals besteht aus überregionalen Bands und solchen, die aus Flensburg stammen. Die 15 Bands der letzten Veranstaltung sind hauptsächlich Vertreter des Metalcore, Hardcore und Death Metal. Daneben waren auch einzelne Bands aus den Bereichen Heavy Metal, Grunge, Hardrock, Stoner und Alternative mit dabei. Beispielhaft für auftretende Bands lassen sich <strong>CRY MY NAME</strong>, <strong>HYDROPHOBIC</strong>, <strong>DECLARE YOUR FUNERAL</strong>, <strong>ANIME TORMENT</strong> und <strong>METHODS OF MASSACRE</strong> anführen. Und weil die Resonanz von Bands und Besuchern so positiv war, fassen sich die Veranstalter ein Herz und machen weiter – mit <strong>Vol. 2</strong> am 08. und 09. September 2017.</p>
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<h2>Die alte Schule: Headbangers Open Air</h2>
<p>Als reines Oldschool-Festival sieht sich das <strong>Headbangers Open Air</strong> in Brande-Hörnerkirchen bei Itzehoe. Alt ist übrigens das richtige Stichwort, handelt es sich doch um das zweitälteste Festival Schleswig-Holsteins, gleich nach dem <strong>Wacken Open Air</strong>. 1998 wurde das Festival als Sommerfest des <strong>Ballroom Hamburg</strong> veranstaltet, wurde anschließend jährlich fortgesetzt und feiert dieses Jahr das Jubiläum zum <strong>20. Headbangers Open Air</strong>. Als Gelände dient ein ehemaliger, teils abgebrannter Bauernhof im Grünen, zum Campen halten umliegende Wiesen her.</p>
<p>Was genau macht das Festival eigentlich so &#8222;Oldschool&#8220;? Die auftretenden Bands, respektive ihre Genres: Wer Power, Speed, Thrash, NWoBHM, Hardrock und Doom spielt, ist auf dem Festival gern willkommen. Vehement abgelehnt wird hingegen alles, was mit Nu, Core, Alternative, Black oder ähnlich von den Wurzeln entfremdetem Zeug zu tun hat. Die Erlaubnis zum Spielen erteilt, bekamen in den letzten Jahren u.a. <strong>ARMORED SAINT</strong>, <strong>SACRED REICH</strong>, <strong>D-A-D</strong>, <strong>DEATH ANGEL</strong>, <strong>WARLORD</strong> und <strong>GRAND MAGUS</strong>. Und auch dieses Jahr wird mit Truppen wie <strong>LOUDNESS</strong>, <strong>SANCTUARY</strong> und <strong>PRETTY MAIDS</strong> wieder einiges geboten. Fans der &#8222;klassischen&#8220; Metalgenres sollten ernsthaft in Erwägung ziehen, das Jubiläum des <strong>Headbangers Open Air</strong> Ende Juli auf ihre Agenda zu setzen und sich zu den 1000 bis 2000 anderen Besuchern zu gesellen.</p>
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<h2>Zehn Bands auf zwei Bühnen: Meltdown Festival</h2>
<p>Zwei Bühnen bei zehn auftretenden Bands? Braucht man das? Vielleicht nicht unbedingt, aber einem entspannten Umbau ist das ungemein förderlich. Das eintägige <strong>Meltdown Festival</strong>, das Anfang September stattfindet, begann 2012 in Schleswig mit einer Bühne im Indoor- und einer Bühne im Outdoorbereich. 2016 erfolgte zur fünften Auflage der Umzug nach Schuby und gleichzeitig die Transformation zum reinen Open Air mit zwei Bühnen an der frischen Luft. Einmal mehr ist das Ziel der Veranstaltung, die Metalkultur im Underground etwas anzukurbeln und als eher lokales Festival angesehen zu werden.</p>
<p>Mit dabei sind dementsprechend immer einige Bands aus der Region, aber auch zunehmend häufiger solche aus dem Ausland. Man versucht, ein gemischtes Programm aufzufahren, das verschiedene Genres bietet, von Heavy, Power, Black, Death, Speed und Thrash Metal bis hin zum Hardcore und Punk. Auch <strong>NEGATOR</strong>, <strong>PARAGON</strong>, <strong>BLIZZEN</strong>, <strong>BIO-CANCER</strong> und <strong>CROSSPLANE</strong> waren schon mit von der Partie. Das <strong>6. Meltdown Festival</strong> steigt am 02. September 2017, wenn wieder etwa 1000 Besucher erwartet werden.</p>
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<h2>Rock im Wikingerland: Baltic Open Air</h2>
<p>Das <strong>Baltic Open Air</strong> bildet das zweitgrößte Festival des Landes. 2011 begann das Open Air als eintägiges &#8222;Classic-Rock-Festival&#8220; mit fünf Künstlern und warb mit dem Auftritt von <strong>JOE COCKER</strong>. 2012 durften dann immerhin schon <strong>DORO</strong> und <strong>TORFROCK</strong> ran; seitdem bietet das Festival jedes Jahr einige Namen mehr, die auch in der Metalszene einigermaßen bekannt sind. Alles in allem handelt es sich trotzdem eher um ein Rockfestival, das lediglich einen leichten Einschlag in Richtung Metal aufweist. Das Konzept geht auf, kann die seit 2013 über zwei Tage stattfindende Veranstaltung mittlerweile über 10.000 Besucher aufweisen. Aufgrund des Andrangs zieht die Veranstaltung dieses Jahr zum <strong>Wikingerland Hadeby</strong> um, um noch mehr Besuchern Platz bieten zu können.</p>
<p>Viele der Ende August auftretenden Bands spielen Rock ´n´ Roll, Heavy Rock und Ähnliches. Daneben finden auch einige Bands der &#8222;leichteren&#8220; Metalgenres Platz und bieten so für den einen oder anderen Metalhead der Region einen Grund, dem Event einen Besuch abzustatten. 2016 standen neben <strong>AIRBOURNE</strong>, <strong>WITHIN TEMPTATION</strong> und <strong>SUZI QUATRO</strong> deshalb auch Künstler wie <strong>DIRKSCHNEIDER</strong>, <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>J.B.O.</strong> oder <strong>HÄMATOM</strong> auf der Bühne. Dieses Jahr treten neben <strong>DORO</strong>, <strong>SALTATIO MORTIS</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> auch – Achtung, Stirnrunzler incoming – die umstrittenen <strong>FREI.WILD</strong> auf. Nicht unbedingt das richtige Programm für den Vollblut-Metaller, wohl aber für Gelegenheitshörer und diejenigen, die von Rockmusik angetan sind.</p>
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<h2>Gelobt sei der Folk! Hörnerfest</h2>
<p>Oben durftet ihr bereits vom <strong>Headbangers Open Air</strong> lesen. Ein erfolgreiches Festival schien den Veranstaltern aber nicht zu reichen, schließlich brachten sie fast zehn Jahre nach dem Debüt ihres ersten Festivals das <strong>Hörnerfest</strong> an den Start. Dieses entstand aus der Mittelalternacht des <strong>Ballroom Hamburg</strong> und findet nun auf demselben Gelände wie das <strong>Headbangers Open Air</strong> statt. Mit 1000 bis 2000 Besuchern hat das Festival auch dieselbe Größe wie das große Brüderchen erreicht. 2016 war das <strong>Hörnerfest</strong> sogar zum ersten Mal ausverkauft.</p>
<p>Einen großen Unterschied zwischen den beiden Open Airs gibt es jedoch: die musikalische Ausrichtung. Hier handelt es sich nämlich nicht um ein Oldschool-Festival, sondern … Naja, eigentlich ja doch, oder ist Mittelalter nicht auch irgendwie &#8222;oldschool&#8220;? Abgesehen vom angemessenen Beiwerk mit Gauklern, Axtwerfen und Feuershows, folgt jedenfalls auch die Musik dem quasi mittelalterlichen Motto. Von reiner Mittelaltermarktmusik über Paganfolk, Folkrock, und Speedfolk bis hin zum Folk, Pagan und Folk Black Metal ist alles dabei, was folkige Instrumente einsetzt. Viele der auftretenden Bands sind im Folk-Bereich alles andere als unbekannt. Ich wage zu behaupten, dass von <strong>FEUERSCHWANZ</strong>, <strong>FINNTROLL</strong>, <strong>VERSENGOLD</strong>, <strong>SKYFORGER</strong> oder <strong>ENSIFERUM</strong> die meisten Folk-Fans schon einmal gehört haben. Am 30.06. und 01.07.2017 geht der Spaß in die nächste Runde.</p>
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<h2>Das ersehnte Comeback: Kalifornia Crossing</h2>
<p>Unser letztes Festival der heutigen Ausgabe war einige Zeit von der Bildfläche verschwunden. Das <strong>Kalifornia Crossing Festival</strong> debütierte 2014 in Holm, um danach gleich zwei Jahre auszusetzen, da sich eine passende neue Location nicht finden ließ. 2017 kehrt das Festival nun endlich zurück und feiert, drei Jahre nach dem Debüt, seine zweite Auflage am Plöner See. Das familiäre Festival ist auf 500 Besucher limitiert und legt großen Wert darauf, nicht allzu viele Leute anzuziehen. Wachsen dürfen die anderen – hier bleibt man unter sich.</p>
<p>Getreu dem Motto &#8222;familiär bleiben&#8220;, holt man keine großen Headliner ran. Stattdessen setzt sich das Billing hauptsächlich aus Underground-Bands zusammen, die Stoner und Psychedelic Rock spielen. 2014 waren neben vielen weiteren auch <strong>LIBIDO FUZZ</strong>, <strong>WARP RIDERS</strong>, <strong>BUDDHA SENTENZA</strong> und <strong>BONE MAN</strong> mit an Bord. 2017 geht es erneut zur Sache – 20 Bands machen sich während des 30.06. und 01.07.2017 auf zwei Bühnen am Plöner See breit, um das <strong>Kalifornia Crossing Festival</strong> zu einem erfolgreichen Comeback zu führen.</p>
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<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Schleswig-Holstein Festivalgänger zu sein?</h2>
<p>Sage und schreibe 14 Festivals hat das Bundesland im Norden zu bieten. Ob es sich lohnt, in Schleswig-Holstein Festivalgänger zu sein? Ohne Wenn und Aber!</p>
<p>Das vielleicht bekannteste Festival der Welt ist hier zu Hause. Familiäre Underground-Festivals, Benefizveranstaltungen und winterliche Festivals mit Hotelübernachtungen werden geboten. Folk-Musik, klassischer Heavy Metal, daneben Stoner und Psychedelic, für die weniger zart Besaiteten auch Thrash und Death Metal, dazu eine Portion Metalcore und Rock links und rechts des Weges. Ganz zu schweigen von vielseitigen Veranstaltungen wie dem <strong>Metal Hammer Paradise </strong>und natürlich dem riesigen Angebot des <strong>Wacken Open Air</strong>. Was gibt es hier oben nicht?</p>
<p>Zum jetzigen Zeitpunkt kann kein Bundesland Schleswig-Holstein das Wasser reichen. Mit Festivals verschiedenster Größen und Metal verschiedenster Subgenres übernimmt das siebente Bundesland unserer Tour die Führung. Doch das kann sich ändern, denn mehr als die Hälfte der deutschen Bundesländer liegt erst noch vor uns. Nächste Woche geht es weiter – dann mit einem deutlich kleineren Bundesland.</p>
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		<title>Kaffee und Kuchen auf Sächsisch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2016 06:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum mittlerweile 6. Mal habe ich mich in diesem Jahr wieder zu einem meiner absoluten Lieblingsfestivals, dem In Flammen Open Air, in das sächsische Torgau verirrt. Wer auf kleine gemütliche Festivals steht, auf denen man völlig zwanglos den &#8211; seinen &#8211; Metalgöttern huldigt, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum mittlerweile 6. Mal habe ich mich in diesem Jahr wieder zu einem meiner absoluten Lieblingsfestivals, dem <strong>In Flammen Open Air</strong>, in das sächsische Torgau verirrt. Wer auf kleine gemütliche Festivals steht, auf denen man völlig zwanglos den &#8211; seinen &#8211; <strong>Metalgöttern</strong> huldigt, ist hier definitiv an der richtigen Adresse. Mit 45 € für 3 wundervolle Tage Open Air macht man hier absolut nichts verkehrt!</p>
<blockquote><p><strong>Donnerstag</strong></p></blockquote>
<p>Punkt 11 Uhr läutet es an der Tür. Dieses ungewohnte Verständnis von Zeit und Raum vom Kollegen El Zecho gibt mir irgendwie zu denken. Es ist weder sein übermäßiger Durst, noch ungewollte Schlaflosigkeit. Nein, der Junge hat absolut Bock auf das In Flammen Open Air. Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen 22°C machen wir uns also auf den Weg ins sächsische Torgau. Mit den angenehmen Temperaturen hatte man in den letzten Jahren nicht so viel Glück, lief man doch vor Hitze des Öfteren aus. Auf dem Zeltplatz angekommen, widmeten wir uns erstmal dem erbarmungslosen Kampf des Zeltaufbaus. Gerade der &#8222;Grande Charmeur&#8220; der Redaktion hatte ordentlich zu kämpfen, da er ein eher unerfahrener Camper ist und doch eher sein Auto als Schlafquartier bevorzugt. Nachdem die Koje bezogen wurde, stellten wir uns dann erstmal der zwischenmenschlichen Kontaktpflege, ehe das Festival um 19 Uhr für uns so richtig mit <strong>Wandar</strong> aus Halle/Saale startete. Mit ihrem wütenden Black Metal kamen sie auch richtig gut an und die Zeltbühne füllte sich zunehmend. Die größte Überraschung &#8211; und gleichzeitig Highlight &#8211; ereignete sich nach gut 35 Minuten Spielzeit, als zum Abschluss des Sets eine Coverversion des 80er-Hits <em>&#8222;Dancing With Tears In My Eyes&#8220;</em> von <strong>MIDGE URE</strong> dargeboten wurde.<br />
Weiter ging es mit <strong>MANTAR</strong> aus Hamburg. Die 2! Jungs, die mit ihrem neuen Album gerade richtig am durchstarten sind, prügeln vom ersten Ton an auf das prallgefüllte Zelt ein. Egal, ob mit<em> &#8222;Spit&#8220;</em>, <em>&#8222;Astral Kannibal&#8220;</em> oder <em>&#8222;Era Borealis&#8220;</em>&#8211; die Hasstiraden werden vom Publikum frenetisch gefeiert. Nach gut 40 Minuten ist die Gewaltorgie dann beendet und so manch Fan aus den ersten Reihen um den ein oder anderen blauen Fleck reicher.<br />
<strong>NIGHT DEMON </strong>haben dann die undankbare Aufgabe, während des EM-Halbfinales mit deutscher Beteiligung auf die Bühne zu treten. Das Zelt ist trotzdem noch ganz gut gefüllt und die 3 Kalifornier wissen mit ihrem klassischen Heavy Metal auch durchaus zu überzeugen. Besonders überrascht war ich vom durchgängig guten Sound in dem überdimensional großem Pavillon. Im letzten Jahr hatten die Tontechniker noch recht massive Probleme, einen ordentlichen Ton zu erzeugen.<br />
Abgeschlossen wurde der erste Abend durch eine kleine Feuershow des Künstlers <strong>Weltenbrand</strong>. Ich persönlich brauch eine solche Vorstellung auf Festivals eher nicht, da ich für die Musik dorthin fahre. Egal, dem Großteil der Zuschauer hat es gefallen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_4521" aria-describedby="caption-attachment-4521" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4521" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-1024x683.jpg" alt="MANTAR am abgehen" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2081.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-4521" class="wp-caption-text">MANTAR am abgehen</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Freitag</strong></p></blockquote>
<p>Nach einer &#8211; wie auf Festivals so üblich &#8211; viel zu kurzen Nacht, startete für uns der Tag mit den Berlinern <strong>MORBID PANZER</strong>. Mit ihrem Black/Thrash-Metal konnten mich die 5 Icken restlos überzeugen. Gerade die hohen Screams brachten reichlich Frische und Eigenständigkeit in ihre Darbietung.<br />
Das erste richtige Highlight des Tages stellten für mich die Leipziger von <strong>DIVISION SPEED</strong> dar. Nach der Veröffentlichung ihres hochgelobten Debütalbums durfte ich die Jungs bereits zum vierten Mal sehen und war &#8211; wie immer &#8211; total aus dem Häuschen. Auch auf dem In Flammen Open Air konnte mich die Truppe wieder komplett vom Hocker reißen. Songs wie <em>&#8222;Truppensturm&#8220;</em>, <em>&#8222;Panzerkommando&#8220;</em> oder der Rausschmeißer <em>&#8222;Division Speed Attack&#8220;</em> brachten die Meute zum ausrasten.<br />
Nach so einem heißen Auftritt benötigte ich erstmal eine kleine Abkühlung. Diese wurde vom Entenfang, einem kleinen Bach direkt neben dem Zeltplatz, geschaffen. Bei einem kühlen Bier im erfrischenden Wasser wurde über diverse Festivalanekdoten philosophiert. Auch eine kleine Algenschlacht durfte mal wieder nicht fehlen. Klarer Verlierer: El Zecho!<br />
Mit gedrosselter Geschwindigkeit ging es dann nicht nur für uns, sondern auch mit der Musik, weiter. <strong>GORILLA MONSOON</strong> standen bereit, um mit ihrem Sludge/Doom-Mix für ein bisschen Wüstenstimmung im grünen Grund vor der Bühne zu sorgen. Durch die Verspätung von <strong>IN THE WOODS</strong> spielten die Dresdner jetzt schon auf, weshalb ich die Hälfte des Auftritts verpasste. Die eine Hälfte, die ich aber noch sah, gefiel mir richtig gut und ich weiß jetzt schon, dass ich mir die andere Hälfte definitiv auf dem Stoned From The Underground geben werde.<br />
Nun aber zu <strong>IN THE WOODS</strong>. Die Musik gefiel mir eigentlich ganz gut, aber die Performance ließ schon stark zu wünschen übrig. Natürlich passt es zu dem Bandnamen, wenn man eine Stunde lang wie angewurzelt auf der Bühne stehen bleibt, aber ein bisschen mehr Action habe ich mir schon erhofft.<br />
Letzte Band des Abends: <strong>VENOM Inc. </strong>Was macht dieses &#8222;Inc.&#8220; hinter <strong>VENOM</strong> werden sich jetzt sicher einige fragen. <strong>VENOM Inc.</strong> besteht aus den beiden Gründungsvätern Abaddon und Mantas, sowie dem ehemaligen Sänger Demolition Man der Black Metal-Urgesteine. Gezockt wird von dem Dreigestirn ausschließlich Material der ersten 3 Alben, wobei für mich &#8222;Witching Hour&#8220; den absoluten Höhepunkt darstellt. Ein wirklich gelungener Abschluss des zweiten Abends, den wir danach noch mit dem ein oder anderen Kaltgetränk und reichlich Fachsimpelei beenden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_4522" aria-describedby="caption-attachment-4522" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4522" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-1024x683.jpg" alt="VENOM INC. " width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_2918.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-4522" class="wp-caption-text">VENOM INC.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Samstag</strong></p></blockquote>
<p>Dritter und letzter Festivaltag! Für mich startet dieser vor der Zeltbühne, auf der sich <strong>J.T. RIPPER </strong>die Ehre geben. Die 3 Thrash/Speed-Metaller aus Chemnitz haben es auch voll raus und wissen, wie man die verkaterte Meute vor der Bühne auf seine Seite bringt. Auch hier muss ich sagen, dass der Tontechniker wieder ausgeschlafen und wohlgenährt zum Dienst erschienen ist.</p>
<h3><strong>Kaffee &amp; Kuchen</strong></h3>
<p>Nach dem ordentlichen Speed-Metal-Start in den Tag geht es nun mit einem Unikat weiter. <strong>Kaffee &amp; Kuchen</strong> stehen auf dem Programm. Wer denkt, dass es sich um eine Spaßkombo handelt, der irrt sich! Es gibt tatsächlich Bienenstich und schwarzes Gold! Und das ist nicht das Einzige, was das Festival so besonders macht. Es ist tatsächlich das einzige mir bekannte Festival, auf dem es keine strikte Trennung von Zelt- und Festivalgelände gibt. Sprich: jeder darf seine eigenen Getränke mit vor die Bühne nehmen.<br />
Nachdem man das ganze Wochenende schon verschiedene Sachen über die US-Amerikaner <strong>EAT THE TURNBUCKLE </strong>hören konnte, machte mir die Running Order einen Strich durch die Rechnung, da fast gleichzeitig <strong>DEAD LORD</strong> spielen sollten. Da gebe ich mir doch lieber die Schweden mit ihrem herrlichen Rock ´n´ Roll, als irgendwelche durchgeknallten Amis, die sich mit Pizzaschneidern die letzten Gehirnzellen weghobeln. Und meine Entscheidung stellte sich als richtig heraus. Vom ersten Ton an hatte mich die Truppe um den sympathischen Frontmann Hakim auf ihrer Seite. Bis zum abschließenden <em>&#8222;Hammer To The Heart&#8220;</em> hatte ich einen Haufen Spaß.<br />
Die nächsten Bands konnten mich nicht so wirklich überzeugen, weshalb ich mich den kulinarischen Köstlichkeiten und einem kurzen Wassergang (Anm. d. Red.: heißt das, in den Bach pinkeln?) hingab. Was die Nahrungsmittel angeht, so hat sich im Vergleich zum Vorjahr einiges getan. Mittlerweile kommt auch ein Nicht-Fleischfetischist hier voll auf seine Kosten.</p>
<p>Musikalisch ging es dann mit den australischen <strong>DESTRÖYER 666 </strong>weiter, die schon seit Jahren live eine absolute Macht sind. Und auch dieses Mal sollte keiner der rund 2000 Fans enttäuscht werden. Gespielt wurde hauptsächlich neues Material, was aber keinesfalls schlecht ist. Im Gegenteil, das neue Zeug kommt auf der Bühne genauso gut rüber wie auf Platte.<br />
Den krönenden Abschluss bildete für mich <strong>PRIMORDIAL</strong>. Die Iren sind echt so eine Truppe, an denen sich die Metalfraktion scheidet. Die Hälfte feiert die Band frenetisch ab, die andere Hälfte kann mit ihnen absolut nichts anfangen. Ich gehöre definitiv zu Erstgenannten, was sich auch nach diesem Auftritt nicht ändern wird. Vor allem der Rausschmeißer <em>&#8222;Empire Falls&#8220;</em> ist immer jeden Cent des Eintrittsgeldes wert, und wem dieser Song keine Gänsehaut auf den Körper zaubert, dem ist wahrscheinlich kaum noch zu helfen.<br />
<strong>BRUJERIA </strong>habe ich mir dann geschenkt, da mich die Müdigkeit überkam und ich mit der Musik eh nicht so viel anfangen kann.</p>
<p>Auch in diesem Jahr konnte Veranstalter Thomas wieder eine wahnsinnig gute Mischung an Bands für sein Festival anheuern, bei dem für jeden Genre-Liebhaber mindestens eine Band dabei war.<br />
Auch die wenigen Kleinigkeiten, die in den letzten Jahren noch nicht so gut liefen, wurden punktuell verbessert, wodurch sich das Festival für den Großteil zu einem wahren <em>Stammfestival</em> entwickelt.<br />
Nun heißt es wieder 362 Tage warten, bis wir alle wieder in Flammen stehen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kaffee-und-kuchen-auf-saechsisch/">Kaffee und Kuchen auf Sächsisch!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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