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	<title>SONIC YOUTH Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>SONIC YOUTH Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Ganz Dool &#8211; Hollands Geheimtipp!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dool &#8211; Oweynagat Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016 Dauer: 13:42 Min. Label: Prophecy Productions Stil: Gothic/Classic Rock Nie habe ich eine seltsamere Mischung gehört, als auf diesem Stück Schellack. Von Wave über poppige Eingängigkeit zu klassischem Rock ist alles vertreten. Das klingt einzigartig und ungewöhnlich, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dool </strong>&#8211; Oweynagat<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016<br />
Dauer: 13:42 Min.<br />
Label: Prophecy Productions<br />
Stil: Gothic/Classic Rock</p>
<p><span id="more-13218"></span></p>
<p>Nie habe ich eine seltsamere Mischung gehört, als auf diesem Stück Schellack. Von Wave über poppige Eingängigkeit zu klassischem Rock ist alles vertreten. Das klingt einzigartig und ungewöhnlich, diese leicht post-punkige Dunkelheit hat mich ziemlich schnell bei den Ohren. Aber fangen wir doch von vorne an. Auch wenn die Band noch in den Kinderschuhen steckt, so verbergen sich dahinter dennoch bekannte und vor allem talentierte Musiker. Seien es die Leute von <strong>THE DEVILS BLOOD</strong> (Bass und Schlagzeug) oder der Gitarrist von <strong>GOLD</strong>, die HolländerInnen weisen bereits genügend Erfahrung vor, um mit Herzblut professionell Musik zu erschaffen. Stellt euch vor, <strong>SISTERS OF MERCY</strong>, <strong>SONIC YOUTH</strong> und die gerade genannten Bands würden in einen Topf geworfen.</p>
<p>Das Resultat ist pure Zartbitterschokolade für die Seele. Mit dezent psychedelischer Note reift <em>&#8222;Oweynagat&#8220;</em> zu einem betörendem Stück Musik und schafft es über die Spielzeit von 6:51 Minuten einen interessanten Charakter zu entwickeln. Äußerst geschmeidig umgarnt auch die weibliche Singstimme <strong>Ryanne van Dorst</strong>s meine Lauschlappen und erinnert tatsächlich das ein oder andere Mal an <strong>Faride</strong> von <strong>THE DEVILS BLOOD</strong>. Dem Titel wohnt ein bequemer Drive inne, der allerdings auch in nachdenkliche Gefilde abdriftet. Hier überzeugt die Band durch minimalistische Melodien und melancholischen Frauenchor. Dies steigert sich dann immer weiter und präsentiert den leicht dramatischen Schlusspunkt des Songs. Dazu noch ein schönes Solo und fertig ist der Lack.</p>
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<h4>Der zweite Versuch von DOOL, diesmal noch ruhiger</h4>
<p>Und weil es sich um eine Single handelt &#8211; ein unnötiges Format, wie ich finde &#8211; hören wir auf der B-Seite den gleichen Song in einer halbakustischen Version. Jetzt bekommt der Track endgültig seine bittersüße Note. Verhallte Gitarren im Hintergrund zeigen deutlich den Ursprung von <strong>DOOL</strong>, nämlich den Retrorock aus den 70ern und die Wave-Ära der Achtziger. Tatsächlich ermöglicht diese Variante von <em>&#8222;Oweynagat&#8220;</em> eine Art Westernflair und öffnet den eh schon prägnanten Song. Klingt alles nach dem Gang zum Schafott, wenn ihr mich fragt. Glücklicherweise verschwimmt das Konstrukt dank leisem und gleichzeitig präsentem Schlagzeug nicht im Fahrwasser.</p>
<p>Das Cover hingegen ist so überflüssig wie Butter unter Nutella. Mehr als farbige Pixel kann ich hier nicht erkennen, weshalb es mich neugierig macht, was die Idee dahinter ist. Nur durch das Bandfoto, welches auf einem großen Blatt zur Platte gehört, kann ich mir vorstellen, dass die Band einen Teil davon stark vergrößert hat. Naja, Schwamm drüber, vielleicht klärt mich die Mannschaft um <strong>DOOL</strong> ja darüber auf.</p>
<p>Eines weiß ich aber: ich blicke gespannt auf den <em><strong>17.02.2017</strong></em>. An diesem Tag wird nämlich das erste Album<strong> &#8222;Here Now, There Then&#8220;</strong> auf die Menschheit losgelassen, und wenn es das hält, was die Single verspricht, dann erwartet uns ein tolles Werk für die grauen Wintertage.</p>
<p>Erliege <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wIMu_Wui2f0">HIER</a> der akustischen Versuchung.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #3: Nihilosaur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 06:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[HELMET]]></category>
		<category><![CDATA[NIHILOSAUR]]></category>
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		<category><![CDATA[SONIC YOUTH]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-3-nihilosaur/">Aus den Tiefen #3: Nihilosaur</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude &#8211; auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle anderen.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In dieser Woche möchte ich euch die polnische Band <strong>NIHILOSAUR</strong> vor den Latz ballern!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_4540" aria-describedby="caption-attachment-4540" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4540" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10.jpg" alt="Nihilosaur - You Will Never Get The Satisfaction" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/a0935373449_10-750x750.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-4540" class="wp-caption-text">Noch Fragen?</figcaption></figure>
<p>Das Trio aus Stettin existiert seit 2005 und spielt noisig-post-punkigen Metal, der irgendwie gar nicht so leicht zu klassifizieren ist. Hier geben sich Prog, Sludge, Psychedelic, Black Metal und Doom abwechselnd die Klinke in die Hand. Jedoch gelingt es <strong>NIHILOSAUR</strong>, durchweg stimmig und nach sich selbst zu klingen.</p>
<p>Drummer Ziemek sagte mir sinngemäß einmal</p>
<blockquote><p>„Weißt du, ich wollte eigentlich immer Punk spielen. Na ja, und dann hat Wojtek (Nadolny, Gitarrist) irgendwann vergessen, wie man 4/4tel spielt. Und nun gucks dir an, jetzt hab ich den Scheiß.“</p></blockquote>
<p>Und tatsächlich werfen die Polen mit ungeraden Metren nur so um sich. Trotz alledem wirken <strong>NIHILOSAUR</strong> nicht verkopft oder strengen gar an. Im Gegenteil: sie machen ziemlich Spaß, wofür nicht zuletzt Zitate aus Fernsehen und (Erwachsenen-)Filmen sorgen, die sie in ihre Songs einflechten.</p>
<p><iframe style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2700994387/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1802670163/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://nihilosaur.bandcamp.com/album/death-is-the-border-that-evil-cannot-cross-2013">Death is the Border That Evil Cannot Cross (2013) by Nihilosaur</a></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt herrscht bei <strong>NIHILOSAUR</strong> ein ziemlich hoher 90er Einfluss, der von <strong>SONIC YOUTH</strong> bis <strong>HELMET</strong> reicht, ohne irgendwo schamlos abzukupfern, auch <strong>TODAY IS THE DAY</strong> haben ihre Spuren bei den Polen hinterlassen.</p>
<p>Melodiöse Gitarrenlinien dominieren bei <strong>NIHILOSAUR</strong> die Songs. In einem Moment können diese noch total schön – wenn auch nicht kitschig – klingen, um im nächsten Moment in schroffe Dissonanz oder dreckig-sludgige Riffs umschlagen. An vielen Ecken tauchen Melodien auf, die überraschenderweise unfassbaren Ohrwurmcharakter haben und einen so schnell nicht wieder in Ruhe lassen werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MTFTieqDDQg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>NIHILOSAUR</strong> haben bislang zwei Alben und zwei EP&#8217;s rausgebracht. Auf jeder Veröffentlichung klingen sie ein bisschen anders, aber nie so, dass man von einer Platte zur nächsten komplett vor den Kopf gestoßen wird.</p>
<p>Alle vier Releases sind in Eigenregie veröffentlicht und auf Bandcamp erhältlich.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nihilosaur/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="http://nihilosaur.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-3-nihilosaur/">Aus den Tiefen #3: Nihilosaur</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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