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	<title>Stallion Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Stallion Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Da brummt der Kopf &#8211; Headache Inside</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2017 10:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Freitag, 07.07.2017 Was mache ich vor der Abfahrt zu einem Festival wie dem Headache Inside? Richtig, ich freue mich wie Bolle. Schließlich warten während der nächsten zwei Tage geile Bands wie CRISIX und STALLION&#160;in einem überschaubaren Gelände auf mich. Verknüpft mit einem ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/da-brummt-der-kopf-headache-inside/">Da brummt der Kopf &#8211; Headache Inside</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Freitag, 07.07.2017</h3>
<p>Was mache ich vor der Abfahrt zu einem Festival wie dem <strong>Headache Inside</strong>? Richtig, ich freue mich wie Bolle.<br />
Schließlich warten während der nächsten zwei Tage geile Bands wie <strong>CRISIX</strong> und <strong>STALLION</strong>&nbsp;in einem überschaubaren Gelände auf mich. Verknüpft mit einem der ersten Auftritte von <strong>DISBELIEF</strong> nach sieben Jahren Abstinenz, wäre ich schön blöd, mir das entgehen zu lassen. Deshalb heißt es für mich: <strong>Ab in den Norden Brandenburgs!</strong><br />
Ein paar umfahrene Staus später, merke ich sofort, wie toll die Gegend doch ist. Die in Brandenburg seltenen Misch- und Laubwälder mit ihren grünen Böden, sind Kundschafter einer großartigen Naturlandschaft. Mitten im Nirgendwo befindet sich das Gelände jedoch nicht. Ahlimbsmühle liegt an einer Bundestraße nach Templin und wird oft von Radfahrern heimgesucht. Doch diese sind für gewöhnlich älter als die Exemplare, denen ich auf meinem kleinen Spaziergang begegne. Ich will nach Ankunft und Zeltaufbau nur das Revier beschnuppern, da kommen mir zwei verschwitzte junge Männer auf ihren Fahrrädern entgegen. Die sind erfreut zu erfahren, dass das Festivalgelände nur noch ein paar Meter strammes Strampeln entfernt ist. Trotzdem gehören sie zu einer Bevölkerungsgruppe, die hier zum Teil wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Berliner haben es außerhalb von Berlin halt nicht einfach, aber dazu später mehr.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19167" aria-describedby="caption-attachment-19167" style="width: 554px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-19167" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0646-1024x1020.jpg" width="564" height="561" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0646-1024x1020.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0646-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0646-750x747.jpg 750w" sizes="(max-width: 564px) 100vw, 564px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19167" class="wp-caption-text">Lust auf eine Fahrradtour?</figcaption></figure>
<blockquote><p>Vorsicht Presse</p></blockquote>
<p>Jetzt heißt es vorerst sich mit einer Rezension die Zeit zu vertreiben. Mit <strong>RIMRUNA</strong> auf den Ohren vergeht die Wartezeit bis zur Öffnung der Scheune wie im Flug. Bevor es im Zelt zu stickig wird, wage ich mich heraus und schaue mich noch einmal auf dem Gelände um. Übersetzt heißt das: <em>Sogar Silence-Schreiberlinge müssen ab und an aufs Klo</em>. Fotos von den netten Herren am Einlass kann ich euch leider nicht liefern, die waren irgendwie Presse-scheu. Als ich mit dem Ruf <em>&#8222;Vorsicht, Presse!&#8220;</em> begrüßt werde und alle sich die Hände vor das Gesicht halten, fühle ich mich direkt gut aufgehoben. Sarkasmus und Ironie werden hier genauso groß geschrieben wie Gastfreundlichkeit.</p>
<p>Frisch geleert und mit dem Bändchen am Arm gönne ich mir also um 19:30<strong> FULL ASSAULT</strong>. Von draußen in die Scheine wechselnd, erschlägt mich die Atmosphäre. Der Raum ist zu diesem Zeitpunkt schon ordentlich nebelig. Mit etwas anderem als Rauch füllt sich der Schuppen jedoch nicht &#8211; der Sänger hätte am liebsten eine Ansage per Megafon. Nach dem Motto &#8222;selbst ist der Mann&#8220; begibt er sich nach draußen, um die Leute hereinzuprügeln. Ihm folgend betreten einige der Gäste die Scheune und es geht endlich los. &#8222;Wir fangen dann einfach mal an.&#8220;, wird proklamiert und schon wird los geböllert. Der Sound stimmt und die ausgedehnten Gitarrenpassagen sagen der Meute den Kampf an. Schon nach zwei Songs haben alle Bock auf mehr, denn <strong>FULL ASSAULT</strong>&nbsp;treffen mit ihrem Thrash Metal genau die Gemüter der Besucher. Als erste Band zu spielen, heißt auch immer den Ton anzugeben. Genau dieses Unterfangen bereitet den New-Wave-Thrash&#8217;ern kein Problem. Obwohl sie nur zu dritt sind, liefern die Schweriner ordentlich ab. Was hier live so monumental wirkt, hat mich zwar auf Platte nicht wirklich überzeugt, passt nun aber zur Stimmung. Ihr Thrash Metal hat nicht nur Anleihen bei den üblichen verdächtigen <strong>KREATOR</strong>,&nbsp;<strong>SODOM</strong> und <strong>TANKARD,</strong>&nbsp;dank dem von Shouts dominierten Gesang erinnert es mich auch stark an &#8222;Shogun&#8220;-Ära&nbsp;<strong>TRIVIUM</strong> &#8211; nur halt ohne klaren Gesang.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19103" aria-describedby="caption-attachment-19103" style="width: 785px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-19103" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0649-1024x768.jpg" width="795" height="596" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0649-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0649-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0649-750x563.jpg 750w" sizes="(max-width: 795px) 100vw, 795px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19103" class="wp-caption-text">Die Bühne ist bereit!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Hauptstädter-Rassismus und Gotteslämmer</p></blockquote>
<p>Noch grooviger wird es beim nächsten Act. <strong>THE FERRYMAN</strong> aus Berlin wirken moderner und hipper als ihre Vorgänger. Ihr Genre ist jedoch 2004 mit &#8222;Ashes Of The Wake&#8220; bereits vollendet gewesen. Das finden die meisten Leute hier auch und schauen sich die Band einfach nicht an. Ich stelle fest: Groove Metal scheint im Norden nicht gut anzukommen. Letztendlich füllt sich der Raum nach und nach, aber einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt das schon. Ist das wieder der altbekannte Rassismus gegenüber Berlinern, der quasi überall in Brandenburg Anklang findet? Naja ich will den netten Leuten hier nichts unterstellen, verwundern würde es mich aber nicht. Es kann auch daran liegen, dass diese relative Spielart nicht so sehr gefällt, wie der zehntausendste <strong>DESTRUCTION</strong>-Klon.<br />
So viel anders als die Väter ihres Genres machen es <strong>THE FERRYMAN</strong> aber auch nicht, wurde hier nur ein anderer Stil kopiert. Ob diese&nbsp;<strong>LAMB OF GOD</strong> Tribut Band beliebt ist oder nicht, ist aber auch egal. Schließlich fliegen auch bei den Berlinern einige Fetzen vor der Bühne, es wird etwas zögerlich dazu mit dem Kopf genickt. Um das zu beschleunigen springt einer der Jungs herunter zu den Zuschauern und versucht sie zu animieren. Mit dem Versuch, mich dabei in den Arm zu nehmen und mit mir zur Musik zu wippen, scheitert er leider kläglich. Sorry, ich will gerne dann ausrasten, wenn ich mich danach fühle. Für ihren einzigen Verspieler haben sie dann eine super Ausrede parat. Schnell eine gewollte &#8222;Interlude&#8220; erfunden und schon darf der Song von Neuem anfangen. Was mich etwas stört, ist die Vorhersehbarkeit der Songs. Nichtsdestotrotz lassen es sich die fünf Jungs nicht nehmen ein&nbsp;<em>&#8222;Redneck&#8220;</em>-Riff nach dem anderen abzulassen.</p>
<p>Der Thrash Metal Teil des Abends wird eingeläutet von <strong>CRISIX</strong>. Besuch aus Barcelona gibt es in der Nähe von Templin wahrscheinlich nicht so oft. Umso schöner ist es, dass sich das junge Quintett in diese wunderschöne Gegend traut. Das findet auch das Publikum und kaum einer lässt sich die Show entgehen. Besonders ins Auge fällt hier die Lead Gitarre &#8211; ohne Probleme knüpft hier ein Solo an das andere an und die Leute lieben es. Der riesige Andrang an Menschen verlangt dann oft genug nach einer Zugabe, bis die Spanier ihre letzten Lieder zum Besten geben.<br />
<strong>Ganz witzig dabei:</strong> In einem der Songs geht es um <strong>Freeza von Dragonball</strong> und daraus wird kein Hehl gemacht. Zwischendurch wechselt dann jeder einmal das Instrument und es geht weiter wie gewohnt mit Crossover-Thrash. Am Ende wird wieder zurück gewechselt und es finden sich genügend Dragonball Fans, die dann auch den Pit beleben. Diesen gelungenen Auftritt von<strong> CRISIX</strong> wird hier keiner so schnell vergessen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19134" aria-describedby="caption-attachment-19134" style="width: 787px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-19134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0664-1024x768.jpg" width="797" height="598" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0664-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0664-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0664-750x563.jpg 750w" sizes="(max-width: 797px) 100vw, 797px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19134" class="wp-caption-text"><strong>DISBELIEF</strong> zerfetzen alles</figcaption></figure>
<p>Auf den Höhepunkt des Abends freue ich mich schon eine Weile. Wem <strong>DISBELIEF</strong> noch kein Begriff sind, hat wahrscheinlich die letzten Jahre hinter dem Mond gelebt. So geil wie die Jungs klingen nur wenige Todesmetaller aus Deutschland. Genre-Kenner und interessierte Death Metal Neulinge versammeln sich deshalb vor der Bühne, um Zeuge des Wahnsinns zu werden. Mit ihrer Reunion nach ganzen sieben Jahren Pause versüßen sie so ziemlich jedem im Raum die Zeit. Was bleibt da noch mehr zu sagen außer: ich breche mir jetzt den Nacken!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-19133" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0662-1024x768.jpg" alt="" width="794" height="595" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0662-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0662-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0662-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 794px) 100vw, 794px" /></p>
<h3>Samstag, 08.07.2017</h3>
<p>Das hier alles familiär abläuft, fällt spätestens bei der Running Order des zweiten Tages auf. Frühstück gibt es ab um 8, die Bar öffnet drei Stunden später. Wer die ominöse Bungalow Bash-Band ist, weiß ich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht. Ich glaube sie ist entweder an mir vorbei gegangen ohne dass ich sie als solche erkannt oder verschlafen habe. Vielleicht verrät mir ja das komische Geräusch etwas, dass vom Campingplatz 1 zu mir schallt. Was wie eine Band klingt, die Pop-Songs mit Riffs unterlegt, bringt mich an meiner &#8222;Futterstelle&#8220; zum Schmunzeln. Ich stopfe also meine Pommes in mich hinein, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wer will schon die Überraschungsband verpassen? Man braucht kein Mitglied der <strong>drei Fragezeichen</strong> sein, um &#8211; am Ort des Geschehens angekommen &#8211; festzustellen was hier läuft. Ein bekannter Hit nach dem anderen wird erfolgreich verhunzt, auch wenn der Sound hier draußen viel schwieriger zu managen ist als in der Scheune.<br />
Die Metal-Version von <em>&#8222;Dark Horse&#8220;</em> (<strong>KATY PERRY</strong>) kommt also von der &#8222;Bungalow Bash&#8220;-Überraschungsband!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19135" aria-describedby="caption-attachment-19135" style="width: 798px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19135" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0667-1024x768.jpg" width="808" height="606" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0667-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0667-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0667-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 808px) 100vw, 808px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19135" class="wp-caption-text">Auf dem Campingplatz entspannen und<strong> FREAKWAVE METAL COVER</strong> lauschen</figcaption></figure>
<p>Nicht nur neue Chart-Stürmer hat das Duo auf dem Kasten. Egal ob <strong>SCOOTER</strong> oder <strong>NEW KIDS ON THE BLOCK</strong>, jeder bekommt sein Fett weg! Was für ein surreales Spektakel, dass sich den Besuchern bietet. Die beiden Gitarristen haben sichtlich Spaß daran<em>&nbsp;&#8222;Who let the dogs out?&#8220;</em> für die Metaller aufzubereiten. Wer also auf arme, von E-Gitarren vergewaltigte Pop-Songs steht, der sollte sich&nbsp;<strong>FREAKWAVE METAL COVER</strong> anhören. Ich gehe nach ihrem Auftritt wieder spazieren und dann zur Scheune &#8211; auf zur ersten Band mit eigenen Songs. Die nächsten Stunden werde ich dort wohl ein Lager aufschlagen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19124" aria-describedby="caption-attachment-19124" style="width: 794px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0670-1024x768.jpg" width="804" height="603" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0670-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0670-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0670-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 804px) 100vw, 804px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19124" class="wp-caption-text"><strong>DYSTOPIA</strong> haben Spaß am Spiel</figcaption></figure>
<p><strong>DYSTOPIA</strong> spielen unverhofft früh, aufgrund irgendeiner Verschiebung müssen sie sich ranhalten. Irgendwie bekomme ich aber auch nichts mit! Nichtsdestotrotz findet der ein oder andere schon in die Scheune um dem modernen Metal der Greifswalder zu lauschen. Anleihen von Thrash-Metal dürfen in der Melodic-Death-Metal-Mixtur natürlich nicht fehlen. Das macht ordentlich Bock auf mehr. Jung und alt finden hier vielleicht mal eine Konsens-Band. Obwohl das gar nicht nötig sein dürfte &#8211; Achtung jetzt kommt ein Seitenhieb &#8211; schließlich sind die meisten Fans des Thrash Metal schon gut gereift. Kaum sind alle den Rhythmen von <strong>DYSTOPIA</strong> erlegen, kommt die ernüchternde Ansage für alle, die der alten Running Order vertrauten. Noch zwei Songs und <strong>DYSTOPIA</strong> verlassen die Bühne. Mit Bravur und weiteren dramatischen Posen des Frontmanns geht das Set also zu Ende … ein paar neue Fans sollte man hier gefunden haben.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19125" aria-describedby="caption-attachment-19125" style="width: 770px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0674-1024x768.jpg" width="780" height="585" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0674-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0674-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0674-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19125" class="wp-caption-text">Stefan von <strong>DYSTOPIA</strong> hat sichtlich Bock auf Metal</figcaption></figure>
<p>Die nächste Änderung im Plan: <strong>STALLION</strong> bauen vor <strong>RAWHIDE</strong> auf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt werde ich das Gefühl nicht los, noch irgendwas verschlafen zu haben. Das ist bei <strong>STALLION</strong>s Aufmachung aber sowas von egal &#8211; der schrille Sänger sieht nicht umsonst aus wie der Hair-Metal in Person. <a href="https://silence-magazin.de/stallion-platzhirsche-im-heavy-metal/">Hannes hat die neueste Scheibe sehr gut gefallen</a>, weshalb meine Erwartungen im Keller sind. Was kann schon gut an einer Band sein, die von Hannes gelobt wird. Direkt zu Beginn des Sets muss ich jedoch feststellen,<strong> &#8222;Kacke, Hannes hat Recht.&#8220;</strong>. Der Auftritt der Baden-Württemberger ist so energiegeladen und voller Retro-Charme, dass kaum jemand Ihnen widerstehen kann. Neben den schnellen, over the top Klischee behafteten Songs gibt es dann sogar eine langsamere Nummer, die &#8222;unserer Liebe zum Doom am nächsten kommt&#8220;. Den nicht mal 20 Sekunden langen Grindcore-Heavy Metal Filler <em>&#8222;Kill Fascists&#8220;</em> spielen sie auch zwei mal. Moment mal eine Oldschool Band die was gegen Faschisten hat? Solche Ansagen hört man gerade im Heavy Metal kaum. Trotz oder gerade wegen der politischen Nachricht kommen <strong>STALLION</strong> super an. Da müssen die nächsten Bands ordentlich nachlegen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Kacke, Hannes hat Recht.&#8220;</p></blockquote>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19126" aria-describedby="caption-attachment-19126" style="width: 771px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19126" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0682-1024x768.jpg" width="781" height="586" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0682-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0682-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0682-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 781px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19126" class="wp-caption-text">Hammer-Outfit, Hammer-Stimme (<strong>STALLION</strong>)</figcaption></figure>
<p>Die kommenden 45 Minuten gehören&nbsp;<strong>RAWHIDE</strong>. Ernüchternderweise sind sie ungefähr so drauf wie ich sie mir vorgestellt habe. Die Musik haut mich einfach überhaupt nicht vom Hocker. Wenn sich das Gefühl noch nicht eingestellt hatte, wie versessen die Bands hier auf die Vergangenheit sind, dann machte es sich jetzt in der Magengegend breit. Die Schweden stehen nämlich unglaublich auf<strong> MOTÖRHEAD</strong>, was zwar nicht schlimm ist, sich aber komplett in ihrem Sound niederschlägt. Kommt da noch was eigenes? Bis zu <strong>RAWHIDE</strong>s verdächtig monotonen Rock-Einlage versuchte jede Truppe den eigenen Charme spielen zu lassen. Genau das vermisse ich bei ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19127" aria-describedby="caption-attachment-19127" style="width: 759px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19127" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0688-1024x768.jpg" width="769" height="577" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0688-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0688-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0688-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19127" class="wp-caption-text"><strong>RAWHIDE</strong> haben es mir nicht so angetan</figcaption></figure>
<blockquote><p>Von Babysittern auf der Bühne, ruhigen Momenten und steifen Nacken</p></blockquote>
<p>Was zwischen den Auftritten passiert, erinnert stark an eine Familienfeier. Jeder, egal ob er hier arbeitet oder als Besucher da ist, scheint Hund und Kind mit in den Urlaub genommen zu haben. Wer sich einen Namen als Babysitter machen möchte, dem bieten sich hier einige Möglichkeiten. Dafür wird es dann in den Nächten etwas leiser als auf anderen Festivals, was die Augen freuen dürfte. Selbst wer ganz normal im Zelt und nicht in einem der wenigen Bungalows schläft, wird hier mit Schlaf belohnt. Für diese Rücksichtnahme gegenüber allen Besuchern, die Ruhe brauchen, gibt es nochmal einen Bonuspunkt. &nbsp;</p>
<p>Versorgt mit einer Cola und voller Hoffnung auf mir zugänglichere Musik gehe ich zu <strong>INSIDIOUS DISEASE</strong>. Leute, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich bin, als die erste Note gespielt wird. Eingängige und stumpfe Death Metal Riffs werden gepaart mit den dafür typischen Blast Beats. Für sowas lässt sich mein Herz immer erweichen. Apropos erweichen, mein Nacken erinnert sich so langsam an&nbsp;<strong>DISBELIEF</strong>s gestrigen Auftritt. Zum Mitnicken bin ich noch in der Lage, aber zu mehr reicht es nicht. In letzter Zeit habe ich mein Training wohl zu oft sausen lassen.<strong> Ist euch sowas peinliches auch schon passiert?</strong> Meine jämmerlichen Headbang-Versuche sind&nbsp;<strong>INSIDIOUS DISEASE</strong> zum Glück egal. Sie hauen uns einen knalligen Song nach dem anderen um die Ohren. Obwohl alle eine Zugabe fordern kommt es nicht dazu, die Änderung in der Running Order scheint alle unter Zeitdruck zu setzen. Da hilft leider nicht mal eine prominente Besetzung durch zahlreiche Urgesteine (<strong>NAPALM DEATH</strong>, <strong>MORGOTH</strong>, <strong>DIMMU BORGIR</strong>).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19128" aria-describedby="caption-attachment-19128" style="width: 761px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0694-1024x768.jpg" width="771" height="578" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0694-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0694-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0694-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19128" class="wp-caption-text">INSIDIOUS DISEASE (schaut mal ein ABYSSIC-Shirt im Hintergrund)</figcaption></figure>
<p>Noch einmal frische Luft schnappen und es ist soweit. Ich erfahre nun endlich, für wen hier so fleißig umgebaut und an Zeit gespart wurde: Niemand anderes als die legendären <strong>KRISIUN</strong> aus Brasilien wurden quasi in der letzten Sekunde gebucht, denn <strong>Air Berlin</strong> hatte den Flug nach Spanien, ich zitiere die Veranstalter, &#8222;verkackt&#8220;. Jetzt sollen sie uns mit ihrem Death Metal nochmal ordentlich einheizen. Mich haut die zweite Überraschungsband des Tages komplett von den Socken.&nbsp;Unglaublich präzise und mit der Kraft einer Dampfmaschine überrollen sie das <strong>Headache</strong>. Wer hätte auch etwas anderes erwartet. Songs wie<em> &#8222;Blood Of Lions&#8220;</em> laden gerade dazu ein, zu ihnen gesamte Veranstaltungsorte in Schutt und Asche zu legen. Der Respekt gegenüber den Veranstaltern scheint die Zuschauer jedoch zurückzuhalten, anders kann ich mir nicht erklären, wie nichts bei diesen Hymnen der Zerstörung beschädigt wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19129" aria-describedby="caption-attachment-19129" style="width: 762px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0697-1024x768.jpg" width="772" height="579" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0697-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0697-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0697-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 772px) 100vw, 772px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19129" class="wp-caption-text">Noch einmal tief Luft holen, bevor der Sturm losbricht (<strong>KRISIUN</strong>)</figcaption></figure>
<p>Der Saal bebt und die Brasilianer geben nicht nach. Zaghaft bildet sich ein Pit, dass immer größer zu werden scheint. Urplötzlich übertragt sich diese Energie auf die gesamte Scheune &#8211; und das nicht ohne Grund. Mit ihrem <em>&#8222;Ace Of Spades&#8220;</em> Cover wollen&nbsp;<strong>KRISIUN</strong> einem der Größten Respekt zollen. Damit werde ich am heutigen Tag zum zweiten Mal an <strong>MOTÖRHEAD</strong> erinnert. Dass die Euphorie bei diesem Lied und der vorangegangenen Ansprache der Death Metal-Titanen bei mir und allen anderen im Raum größer ist, dürfte da nicht überraschen. Am Ende des Sets bin ich einfach nur dankbar, dass die Crew vom <strong>Headache Inside</strong> im Akkord alles umgestellt haben. Ohne sie hätten<strong> KRISIUN</strong> dieses Festival und dieses Festival <strong>KRISIUN</strong> verpasst.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19130" aria-describedby="caption-attachment-19130" style="width: 758px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0699-1024x768.jpg" width="768" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0699-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0699-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0699-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19130" class="wp-caption-text"><strong>KRISIUN</strong> bei der Ansprache zu Lemmy</figcaption></figure>
<p>Der wirklich letzte Auftritt des Festivals ist für <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> reserviert. Zahlreiche Shirts und Jacken mit dem Logo der Athener durfte ich bereits sehen, zwei Banner werden auf der Bühne aufgebaut. Werden sie zurecht so sehnlichst erwartet? Beim Publikum kommen die Griechen schon mal richtig gut an. Das Pit scheint immer größer zu werden und die Scheune ist so voll wie gestern bei <strong>DISBELIEF</strong>. Jeder Song wirkt schneller als der vorherige und es wird sich in Ekstase gespielt. Dazu werden vor der Bühne die Haare geschüttelt, bis einem schwindlig wird. Es wird mal wieder bewiesen, wer die Könige des griechischen Thrash-Metal sind. Völlig fertig und schon etwas erkältet, watschel ich zu meinem Zelt und verarbeite meine Notizen vom Vortag. was für eine tolle Veranstaltung.&nbsp;Bei so vielen internationalen Größen auf einem derartig kleinen Festival, kann ich nur anerkennend nicken und ein dummes Gesicht machen, bevor mich meine Zeltnachbarn schlafen lassen.&nbsp;</p>
<h3>Sonntag, 09.07.2017</h3>
<p>Aufstehen, Wecker ausschalten, zu den Toiletten rennen, alles verstauen, Zelt abbauen und auf die Fahrt nach Hause warten. Das Festival ist für dieses Jahr vorbei und hat mich sichtlich beeindruckt. Zum Glück warte ich etwas länger als erwartet auf meine Heimreise und kann schon etwas am Bericht feilen. Beim letzten Blick auf das Gelände heißt es dann innerlich Abschied zu nehmen von einer netten Crew, tollen Bands und vor allem einem geilen Festival. Für die Vergesslichen unter euch ein <strong>tl;dr</strong>: Was war jetzt so gut am<strong> Headache Inside</strong>?</p>
<p>Es gibt ein großartiges, aber kompaktes Paket an Bands von allen Größenordnungen, Dafür bezahlt man nicht viel und fühlt sich von Anfang an willkommen. Für einige der nur 200 Besucher ist das Line-Up jedoch augenscheinlich zweitrangig. Viel wichtiger ist ihnen, alte Bekannte zu treffen, mit einem kühlen Bier am Lagerfeuer zu sitzen und eine kleine Wiedersehens-Fete zu feiern. Wer Teil dieser Familie werden will, wird bestimmt gut aufgenommen. Zusammen mit der wunderschönen Umgebung machen diese Faktoren das <strong>Headache</strong> zu einem Festival, dass seinen Namen verdient hat. Mein Kopf brummt auf der Rückfahrt auch, sei es nun wegen der guten, lauten Musik oder meiner voranschreitenen Erkältung.</p>
<p>Da bleibt mir am Ende nur, mich den zahlreichen Bands anzuschließen, die sich ausdrücklich bei Dennis und der gesamten Crew bedankten. So ein kleines, feines und familiäres Festival gäbe es nicht ohne ihre harte Arbeit. Auf Wiedersehen <strong>Headache Inside</strong>, wir sehen uns in einem Jahr!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19102 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0717-1024x650.jpg" alt="" width="594" height="377" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0717-1024x650.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0717-300x190.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0717-750x476.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/da-brummt-der-kopf-headache-inside/">Da brummt der Kopf &#8211; Headache Inside</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>STALLION &#8211; Platzhirsche im Heavy Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 10:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>STALLION &#8211; From The Dead Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017 Dauer: 44:34 Min. Label: High Roller/Soulfood Wenn ich an deutschen Heavy Metal denke, dann habe ich ehrlich gesagt seit Jahren keine Band mehr gehört, die mich voll und ganz überzeugte. Zuletzt ging es mir bei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>STALLION </strong>&#8211; From The Dead<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017<br />
Dauer: 44:34 Min.<br />
Label: High Roller/Soulfood<span id="more-18545"></span></p>
<p>Wenn ich an deutschen Heavy Metal denke, dann habe ich ehrlich gesagt seit Jahren keine Band mehr gehört, die mich voll und ganz überzeugte. Zuletzt ging es mir bei <strong>METAL INQUISITOR</strong> und <strong>IRON KOBRA</strong> so. Und das ist auch schon ein wenig her. Also nahm ich es mir zur Aufgabe, die Jungs aus Baden-Württemberg einem Hörtest zu unterziehen. Schließlich habe ich mich ja noch nicht wirklich mit <strong>STALLION</strong> vorher befasst, aber nur Lob und Anerkennung über sie gelesen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18693 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=B2WigErae6Q">HIER</a> die Matte kreisen lassen</p>
<h4>Der Hengst prischt los!</h4>
<p>Mit gewohnt bollernder Doublebass, schwirrenden Gitarren und herrlich eigenwilligem Gesang legen <strong>STALLION</strong> mit <em>&#8222;Underground Society&#8220;</em> auf einem hohen Niveau los. So dauert es auch nicht lange, bis der Fuß von alleine wippt und sich das gewisse &#8222;Gefühl&#8220; der Freude im Bauch ausbreitet. Der Song besticht durch einen eingängigen, leicht heroischen Refrain und lässt manchmal auch Referenzen an <strong>KING DIAMOND</strong> wach werden. Die Nummer bietet auf jeden Fall einen guten Einstieg in das Album und hat ordentlich Schmackes. Übrigens handelt der Text von der Engstirnigkeit einiger &#8222;Szene-Gurus&#8220;, die mit ihrer festgefahrenen Meinung der Ansicht sind, dass nur sie beurteilen können, was true und was falsch ist. Ich sollte mal wieder meine Scheuklappen lockern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18691" aria-describedby="caption-attachment-18691" style="width: 353px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18691 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-300x200.jpg" width="363" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18691" class="wp-caption-text">Haben sich ihren Ruf verdient: <strong>STALLION</strong></figcaption></figure>
<p>Danach wird es betont rockig, denn jetzt haben <strong>STALLION</strong> ordentlich Kraft getankt und kreisen mit <em>&#8222;Down And Out&#8220;</em> ordentlich die Hüfte, um ab der Hälfte wieder das Tempo anzuheben. So, meine Damen und Herren, muss ehrlicher Stahl geschmiedet sein. Haare auf und ab damit! Auch sein Nachfolger <em>&#8222;Hold The Line&#8220;</em> kracht ordentlich im Gebälk, weil die Hengste aus Baden-Württemberg vollends den teutonischen Hammer auspacken. Hut ab, der Song könnte glatte von <strong>ACCEPT</strong> stammen.</p>
<h4>STALLION &#8211; Speerspitze im deutschen Heavy Metal</h4>
<p>Während jetzt die meisten Alben mit Lückenfüllern aufwarten (ich sage nur Song 5 und 6 &#8230;), schmieden die seit 2013 aktiven Kerle ohne Unterlass weiterhin mitreißende Stücke. An gewissen Stellen darf auch mit dezenten Keyboards für angenehme Farbtupfer gesorgt werden (<em>&#8222;Waiting For A Sign&#8220;</em>). Doch ihr braucht keine Bedenken zu haben, dass <strong>STALLION</strong> jetzt endgültig im Rock versacken. Denn nach der ruhigen Einleitung im Titeltrack wird wieder das Tempo angezogen. Hier begeistern erneut die Gangshouts, einem schön gedrosselten Rhythmus und einprägsamen Hooklines.</p>
<p>Für ein politisches Ausrufezeichen sorgt das ultrakurze und gerade mal 17 Sekunden dauernde <em>&#8222;Kill Fascists&#8220;</em> (Heavy Metal Grindcore?). Auf jeden Fall ein deutliches Statement, das ich bis jetzt nicht oft im Heavy Metal gehört habe. Im Grunde bietet auch der Rest weiterhin erstklassige Unterhaltung. Egal ob es die viehische Geilerei <em>&#8222;Step Aside&#8220;</em> mit den treibenden Gitarren ist, oder der Überknaller <em>&#8222;Awaken The Night&#8220;</em> am Ende.</p>
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		<title>Old School Metal und Rock in der Oberpfalz &#8211; Storm Crusher Festival 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2016 09:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/old-school-metal-und-rock-in-der-oberpfalz-storm-crusher-festival-2016/">Old School Metal und Rock in der Oberpfalz &#8211; Storm Crusher Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr geht es für <strong>Herrn Promillo</strong> und <strong>Herrn Zecho</strong> das erste Mal nach <strong>Püchersreuth</strong>. Wie, ihr kennt Püchersreuth nicht? Aber da findet doch das <strong>STORM CRUSHER FESTIVAL </strong>statt, von dem einige von euch sicher schon ein mal gehört haben, da es schon lange kein Geheimtipp mehr ist, bei den Truppen die dort schon live zu sehen waren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5154 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/wurzstage.jpg" alt="wurzstage" width="640" height="480" /></p>
<p>Aufgrund organisatorischer Gründe findet es nicht wie gewohnt in der Reithalle in Wiesau statt, sondern in <strong>Püchersreuth</strong>. Den Machern des Festivals war es wichtig, diese Veranstaltung in der Oberpfalz erhalten zu können. Als wir uns gemeinsam das Line Up angeschaut haben, waren wir der festen Meinung:</p>
<blockquote><p>Genau da müssen wir hin.</p></blockquote>
<p>Der ganze Spaß findet vom <strong>16.09.2016 bis 18.09.2016</strong> in der <strong>Wurzer O` Schnitt Halle</strong>, was bedeutet das wir es hier mit einem Indoor Festival zu tun haben, was ich sehr angenehm finde, da man im Monat September nie weiß was auf einen wettertechnisch zukommt. In diesem Jahr spielen Bands wie <strong>ASPHYX, AMBUSH, DIVISION SPEED, IRON THOR, STALLION, MANILLA ROAD, DIAMOND HEAD, IRON ANGEL, EXUMER </strong>oder<strong> RAM</strong>. Das <strong>STORM CRUSHER FESTIVAL</strong> findet seit 6 Jahren statt und hat seit 2014 sein Konzept dahin gehend verändert, dass mehr <em>Heavy Metal und Thrash Metal Bands</em> vertreten sind, wo es vorher eine buntere Mischung der Stile gab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5155 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/SC_FlyerA6_15-03-16_Auflage1_web_1VS.jpg" alt="SC_FlyerA6_15-03-16_Auflage1_web_1VS" width="1240" height="1748" /></p>
<p>Für den günstigen <em>Preis von 36€</em> erhält man eines der auf <em>800 Stück limitierten Tickets</em>. Auch die Campingplätze sind auf 400 Stück limitiert, da der Platz leider begrenzt ist. Separate Parkplätze wird es auch geben, wobei man dort auch in seinem Fahrzeug übernachten darf. Das <strong>STORM CRUSHER FESTIVAL</strong> ist seit kurzem ausverkauft und Tagestickets wird es nur sehr wenige geben. Wie ich dem Lageplan entnehmen konnte, ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, wodurch das Herz schon wieder lacht. Wenn ihr euch jetzt ein Bild über das Festival machen und schon mal einen Blick in die <em>Running Order</em> werfen wollt, dann schaut doch einfach mal vorbei:</p>
<p><a href="http://www.storm-crusher.de/index.php">http://www.storm-crusher.de/index.php</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was:                Storm Crusher Festival</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo:                 Wurzer O`Schnitt-Halle</p>
<p>Lamplmühlstraße 29</p>
<p>92715 Püchersreuth</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wann?:           16.09.2016 – 18.09.2016</p>
<p>Preis:              36,00€</p>
<p>Genre:             Heavy Metal, Thrash Metal, Speed Metal</p>
<p>Bands:            `77, Ambush, Antipeewee, Asphyx, Atlantean Kodex, Darkness, Deadheads, Deathronation,</p>
<p>Diamond Head, Division Speed, Exumer, Horns of Domination, Iron Angel, Iron Kobra, Iron</p>
<p>Thor, Lord Vigo, Manilla Road, Masters of Disguise, Pripjat, RAM, Rising Storm, Root,</p>
<p>Spellbound, Stallion, Storm Warrior</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/old-school-metal-und-rock-in-der-oberpfalz-storm-crusher-festival-2016/">Old School Metal und Rock in der Oberpfalz &#8211; Storm Crusher Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Dinkelsbühler Boden bebt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 13:02:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht mal einen Monat lang müssen wir uns gedulden, dann findet bereits zum 19ten Mal das SUMMER BREEZE statt! Auch in diesem Jahr wurde ein unfassbar umfangreiches Line Up zusammengestellt, welches ganze 125 Bands umfasst und stilistisch so weit gefächert ist, wie es ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-dinkelsbuehler-boden-bebt/">Der Dinkelsbühler Boden bebt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht mal einen Monat lang müssen wir uns gedulden, dann findet bereits zum 19ten Mal das <strong>SUMMER BREEZE</strong> statt!</p>
<p>Auch in diesem Jahr wurde ein unfassbar umfangreiches Line Up zusammengestellt, welches ganze <strong>125 Bands</strong> umfasst und stilistisch so weit gefächert ist, wie es nur wenigen anderen Festivals vergönnt ist!</p>
<p>Zum elften Mal wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> dieses Jahr auf Dinkelbühler Boden stattfinden. Neben unzähligen Angeboten zur körperlichen Verköstigung in fester und flüssiger Form, gibt es wie jedes Jahr zahlreiche Merchstände an denen zumindest mein Herz wieder höher schlagen wird. Egal ob Season Of Mist, Cudgel oder Nuclear Blast, sogut wie alles ist vertreten!</p>
<p>Die wahren „Places to be“ sind jedoch die vier Bühnen, die unweit voneinander über das Gelände verteilt sind. Pain und Main Stage befinden sich direkt nebeneinander um für reibungslose Abläufe zu sorgen und die Bands im Wechsel spielen zu lassen.</p>
<p>Darüber hinaus werden im Zelt, auf der T-Stage, wieder zahlreiche Bands spielen, auf die ich mich bereits jetzt freue. Denn die Konzerte hier sind immer etwas ganz besonderes. Egal ob <strong>ALCEST</strong> morgens um halb 3, <strong>AHAB</strong>, <strong>NEAERA</strong> oder <strong>ROTTING CHRIST</strong>: Die T-Stage ist eine, die ich in den letzten Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit gerne aufgesucht habe!</p>
<p>Taktisch bestens positioniert befindet sich die kleinste, aber dennoch sehr feine Camel Stage auf dem Weg von den Hauptbühnen zum Zelt. Die Spielzeit der Bands hier mag meist recht gering sein, aber in der Regel ist es mehr als lohnenswert, hier der ein oder anderen Band zu lauschen, die man vielleicht noch garnicht auf dem Schirm hatte!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Bands wie <strong>CARCASS</strong>, <strong>AT THE GATES</strong> und <strong>SLAYER</strong> sind dieses Jahr wieder einige wahre Klassiker vertreten, doch auch noch relativ junge Bands wie <strong>ARKTIS</strong>, <strong>BATUSHKA</strong> und <strong>MANTAR</strong> werden auf dem Summer Breeze vorzufinden sein. Besonders erfreut mich, dass <strong>MASTODON</strong>, die im letzten Jahr leider kurzfristig absagen mussten, dieses Jahr dabei sind! Eröffnet wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> jedoch, wie jedes Jahr, von <strong>BLASMUSIK ILLENSCHWANG</strong>!</p>
<p>Da die Veranstalter mit der Premiere der Dienstagsanreise letztes Jahr mehr als zufrieden waren, wird es diese Option auch in diesem Jahr geben! Wer sich also gar nicht zurückhalten kann und bereits am Dienstag nach Dinkelsbühl reisen möchte, um Zeltplatzluft zu schnuppern, dem ist das gegen Gebühr von 10€ möglich! Durchgehend geöffnet sind die Schleusen dann ab Mittwoch Vormittag um 10 Uhr bis zum Sonntag.</p>
<p>Über den Zeltplatz verteilt findet man zahlreiche Dusch- und Toilettencontainer, die kostenpflichtig sind. Für ein Entgelt von 12€ kann man diese jedoch das gesamte Festival über unbegrenzt nutzen. Eine weitere Option für das Unvermeidbare bieten die vielen kostenfreien Dixies. Ganz in der Nähe der Duschen befinden sich die Wasserstellen, um die permanente Versorgung mit dem kühlen Nass zu gewährleisten. Da besonders im letzten Jahr die Temperaturen zum Teil in extreme Höhen vorstießen, wird es auch auf dem Festivalgelände wieder Wasserstellen geben, an denen kostenlos Trinkwasser entnommen werden kann.</p>
<p>Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten wieder auf einem der schönsten Festivals Deutschlands zu sein.</p>
<p>Tickets erhaltet ihr unter <a href="https://summer-breeze.empticketing.de/" target="_blank">summer-breeze.empticketing.de</a><br />
Das komplette Line Up findet ihr <a href="http://www.summer-breeze.de/de/bands/index.html" target="_blank">HIER</a>, mittlerweile ist auch die Running Order schon <a href="http://www.summer-breeze.de/de/dateien/running-order/runningorder2016.pdf" target="_blank">ONLINE</a>.<br />
Sollte es Unklarheiten oder Fragen geben, so könnt ihr das detail- und umfangreiche <a href="http://www.summer-breeze.de/de/infos/festival-abc.html" target="_blank">Festival ABC</a> zu Rate ziehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-dinkelsbuehler-boden-bebt/">Der Dinkelsbühler Boden bebt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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