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	<title>Stick To Your Guns Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Stick To Your Guns Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>CTHULHUS’ Cover des Monats #4 – Oktober 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 07:12:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht. Wir heißen euch willkommen in einer Galerie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-4-oktober-2017/">CTHULHUS’ Cover des Monats #4 – Oktober 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht.</h4>
<p>Wir heißen euch willkommen in einer Galerie voller Schrecken und Erleichterung. Ab sofort wird <em><strong>Cthulhu</strong></em> die <strong>6 besten Cover des vergangenen Monats</strong> für euch zusammenfassen. Unterstützt wird er dabei von meiner Wenigkeit und einem monatlich wechselnden zweiten <em><strong>SILENCE</strong></em>-Sklaven. Für diese Ausgabe gibt <strong>Mich</strong> seine Favoriten des Oktobers zum Besten. Meine Liste findet ihr dann unter seiner.</p>
<hr>
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<p><strong><em><br />
III</em></strong><strong>. SPECTRAL HAZE – Turning Electric<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.10.2017<br />
Label: Totem Cat Records</strong></p>
<p>Mit psychedelisch-spacigen Farbexplosionen kriegt man mich fast immer – und so stach mir auch diese prächtige Bildkomposition sofort ins Auge. Hört man sich dann die Musik dazu noch an, ergibt sich ein sehr stimmig ineinander aufgehendes Gesamtbild: die Determination Augen und Haltung des Adlers, sowie dessen harscher und turbulent anmutender Farbverlauf und -aufbau geben die wilde, rohe Energie wieder, die der nach vorne gehende, rock’n’roll-lastige Stoner Rock von&nbsp;<strong>SPECTRAL HAZE</strong> ausstrahlt. Gleichzeitig wird der Betrachter durch die unzähligen Farben, die im aus Sternennebel geformten Körper des Vogels ineinander verlaufen – dem Hörer gleich – in überirdische Sphären befördert. Beide Aspekte, sowohl das wilde Farbenspiel wie auch die Härte im Ausdruck der Kreatur, werden durch den pechschwarzen Hintergrund noch einmal extra hervorgehoben. Dazu kommt, dass sich aus der Tiefe der nebular-spektralen Flügel des Wesens eine Landschaft mit Fluss und Gebirge zu ergießen scheint – ein Detail, welches mir erst nach längerem Betrachten überhaupt auffiel. Großartige Komposition!</p>
<hr>
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<p><strong><em><br />
II</em></strong><strong>. HÄLLAS – Excerpts From A Future Past<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017<br />
Label: The Sign Records</strong></p>
<p>Ein dunkler Wanderer auf einem sumpfigen Pfad, der in den herannahenden Sonnenuntergang führt. Eine riesige Turmruine, die aus nebeligem Waldgestrüpp heraus- und in einen unendlichen, sternen- und galaxienübersähten Nachthimmel hineinsticht. Das Ganze edel umrahmt mit klaren, goldenen Linien, die zu dem weichen und verschwommenen Stil des fast hypnotisch wirkenden Gemäldes in einem harten Kontrast stehen. Man möchte wissen, wohin der Wanderer zieht. Wer er ist. Man möchte als Betrachter den goldenen Rahmen durchbrechen, in diese mystische, lockende Welt hineinsteigen. Was für eine Atmosphäre. Ein solches Album würde bei mir Gefahr laufen, allein wegen des Covers im Einkaufswagen zu landen. Einfach um zu wissen, was passiert, wenn man das Werk öffnet und tatsächlich, endlich, darin eintreten kann. Ob die Musik die vom Künstler versprochene Atmosphäre so einhalten kann, müsst ihr dann aber selbst herausfinden. Ich bin erstmal damit beschäftigt, das Bild anzustarren.</p>
<hr>
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<p><strong><em><br />
I</em></strong><strong>. FIREBREATHER – Firebreather<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017<br />
Label: Suicide Records</strong></p>
<p>Woaaah, es sieht mich an! Der durchstechende Blick dieser gewaltigen Seeschlange, die bedrohliche, im Dunkeln der nächtlichen Gicht verschwimmende Haltung, die wilden, gnadenlos aggressiv gezogenen Pinselstriche – all dies gibt mir beim Betrachten dieses wahren Kunstwerks von Cover-Art tatsächlich ein gewisses Gefühl von Furcht und Paranoia. Die harsche, in Bewegung verwackelte Unschärfe des Werkes sammelt die Konzentration instinktiv auf den grell funkelnden, stechend scharf gemalten Augen der Kreatur und dessen aufgerissenem Maul. Welch eine Ausdruckskraft! So muss es sich für eine Maus anfühlen, wenn sie in den Unruhen einer stürmischen Nacht in letzter Sekunde bemerkt, dass sie einer hungrigen Katze gegenübersteht und im Begriff ist, verschlungen zu werden. Auch der Ritter im Bild scheint seiner Haltung nach die Situation, einer Seeschlange entgegenzutreten, etwas unterschätzt zu haben. Ein großartiges Cover-Artwork für ein wuchtend-düsteres, bösartiges Stoner-Doom-Album, und definitiv mein Favorit des Monats.</p>
<hr>
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<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>STICK TO YOUR GUNS</strong>&nbsp;– True View<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017<br />
Label: End Hit Records / Pure Noise Records</h4>
<p>Von einem lyrischen Standpunkt aus ist &#8222;True View&#8220; das introspektivste<strong> STICK TO YOUR GUNS</strong> Album bis jetzt. Die vielen persönlichen Konflikte, die Sänger<strong> Jesse Barnett</strong> ankurbelte, indem er weiterhin nur blind seiner politischen Agenda folgte, hatten einen starken Einfluss auf den Text und die Musik. Sein Ausruf:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;There was a time / When I did things just to do them&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>illustriert dieses Thema jedoch noch nicht genug. Die Darstellung des Globus und die Illustrationen zu den Songs rahmen diese ehrliche LP perfekt ein. Weiterhin spielt der Titel &#8222;True View&#8220; mit zweierlei Dingen: dem Blick auf die eigene Persönlichkeit als auch die Weltkarte.</p>
<p>Wusstet ihr zum Beispiel, dass fast alle <a href="https://www.youtube.com/watch?v=kIID5FDi2JQ">flachen Projektionen des Globus inkorrekt sind</a>? In diesem Fall wurde die atemberaubende, aus zwei Hemisphären bestehende Karte des Mathematikers <strong>Samuel Dunn</strong> für die Ansicht gewählt. Zu seiner Zeit waren große Teile dieser Karte jedoch noch nicht vollständig erkundet und die Karte enthält dementsprechend nicht nur die vorprogrammierten mathematischen, sondern auch geografische Fehler.&nbsp;</p>
<hr>
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<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> ZUGEZOGEN MASKULIN</strong> – Alle Gegen Alle<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.10.2017<br />
Label: Four Music</h4>
<p>Hip Hop kann so viel mehr sein als Parolenbrüllerei (siehe Zecken-Rap) und Versace zu tragen. Diese Aussage vertreten für mich&nbsp;<strong>ZUGEZOGEN MASKULIN</strong>. Sie<strong>&nbsp;</strong>prangern auf ihrem zweiten Album weiterhin alles an, was ihnen auf den Geist geht. Neben den vielen, ungewohnt privaten Ansätzen wird wieder volle Kanne auf Hipster, Konsum als Kultur und gegenseitigen Hass eingeprügelt, bis der Arzt kommt. Dabei kommen sie noch lang nicht so linksgrün-versifft daher, wie der Feuilleton, oder ihr nach dieser Beschreibung, vielleicht vermutet. Auch das Cover macht da vor niemandem Halt. Jeder bekommt sein Fett weg &#8211; <strong>Menschenhass pur</strong> für Jugendkultur und blinden Aktionismus. Zwei am Boden gebliebene MCs zeigen allen Schubladen-Denkern mit ihren ironischen Stellungswechseln den Mittelfinger. Wer sich als Metaller gern mit Texten auseinandersetzt, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Achja, das <strong>SLIME</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1_cn3ttT88Y">Album</a>, das den Titel &#8222;inspirierte&#8220;, soll auch ganz gut sein.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22940" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/a2229860900_10-1024x1024.jpg" height="1000" width="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/a2229860900_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/a2229860900_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/a2229860900_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/a2229860900_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/a2229860900_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong>&nbsp;AMENRA&nbsp;</strong>– Mass VI<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.10.2017<br />
Label: Neurot Recordings / Cargo Records</h4>
<p>Puh, die Kultbegründer und Freigeister von <strong>AMENRA</strong> haben sich mal wieder zusammen- und mit allem möglichen auseinandergesetzt. Alles was über die morbide Grundstimmung aller ihrer Werke hinaus geht, möchte ich hier außen vor lassen, denn meine ausführliche Review zu dem Ding bekommt ihr schon noch zu hören. So monumental und tragisch diese Musik auch anmuten mag, so einfach ist das Artwork aufgeschlüsselt. Der sterbende Schwan ist eine eindeutige Botschaft, die nicht im Klischee versinkt &#8211; und das trotz aller Anspielungen, die auf dieses Tanzsolo bereits abzielten. Mit den anderen dazu entstandenen Stücken verbildlicht das Kollektiv eine düstere Vorahnung von dem, was zu hören sein wird. Befreit von jeglichen popkulturellen Ideen zur Darstellung des Todes wird die Sterblichkeit an Tieren dargestellt. Denn in der Natur zählt nicht was du bist, sondern nur wann du stirbst.</p>
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		<title>Als Metalhead unter Coreheads: Impericon Festival 2017 in Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>5.45 Uhr an einem Samstag aufstehen &#8230; Das tut er sich freiwillig an, obwohl er sonst am Wochenende bis Mittag pennt? Das kann nur eines bedeuten: Es ist wieder Festivalzeit! Am 15. April 2017 zog es mich erstmalig zum Impericon Festival in ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/als-metalhead-unter-coreheads-impericon-festival-2017-in-leipzig/">Als Metalhead unter Coreheads: Impericon Festival 2017 in Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>5.45 Uhr an einem Samstag aufstehen &#8230; Das tut er sich freiwillig an, obwohl er sonst am Wochenende bis Mittag pennt? Das kann nur eines bedeuten: Es ist wieder Festivalzeit! Am 15. April 2017 zog es mich erstmalig zum <strong>Impericon Festival</strong> in Leipzig. Dieses fand zum ersten Mal in der <strong>Messehalle</strong> statt, um mit doppeltem Fassungsvermögen bei dieser Auflage 10.000 Besuchern die Chance zu geben, die heiß ersehnten Auftritte der Hauptacts abzufeiern. Obwohl ich eigentlich eher Fan des „traditionelleren“ Metals bin, konnte ich mich der Neugier nicht erwehren, auch mal dem <strong>Impericon</strong> einen Besuch abzustatten. Wie würde es wohl sein, als Metalhead unter Coreheads?</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16309" aria-describedby="caption-attachment-16309" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16309 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Crowd-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Crowd-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Crowd-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Crowd-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Crowd.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16309" class="wp-caption-text">Auch, wenn zu früher Stunde noch Luft nach oben ist &#8211; in den ersten Reihen ist stets viel los.</figcaption></figure>
<p>Praktischerweise befindet sich die Halle nur zehn Minuten enfternt vom Bahnhof, sodass sich der Weg zum Gelände nach der kurzen Anreise aus Halle per Zugfahrt sehr entspannt darstellt. Nachdem ich vor der Messehalle ungefähr eine halbe Stunde lang erfolglos die Bändchenausgabe der Presse suche (die, wie sich herausstellte, bis dahin noch gar nicht geöffnet hatte), werde ich gegen 9.30 Uhr zu Beginn des Einlasses doch noch fündig und kann – nun mit Papierbändchen versehen – die Halle betreten, um mich schon einmal umzusehen. Joa, ordentlich Platz hier! Die Wellenbrecher finde ich persönlich aufgrund der garantierten Atemnot in den vorderen Reihen zwar weniger knorke, finde mich aber fix damit ab.</p>
<p>Mit <strong>SCIENCE OF SLEEP</strong> beginnt pünktlich um 10.30 Uhr die erste Band ihren Auftritt. Man prescht direkt hart los, um die müden Besucher mit einer Mischung aus Death Metal und Core aufzuwecken und auf dem Festival willkommen zu heißen. Nach kurzer Zeit erklärt der Sänger, dass er Stage Dive mag und fragt auffordernd in die Menge, warum denn nicht mehr los sei. Dass sich danach noch nicht viel tut, ist um diese Zeit nicht verwunderlich. Selbst vor dem ersten Wellenbrecher ist es noch nicht so richtig eng. Der Job als Opener ist erwartungsgemäß eben ein undankbarer – dafür schlägt sich die Band aber tapfer und gibt sich gut gelaunt!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16310 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/In-Hearts-Wake-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/In-Hearts-Wake-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/In-Hearts-Wake-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/In-Hearts-Wake-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/In-Hearts-Wake.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />
<p>Anschließend begebe ich mich von der zweiten Stage, der <strong>Marshall Stage</strong>, direkt vor die danebenliegende <strong>Monster Stage</strong>, auf der die im Schnitt populäreren Acts des Festivals spielen dürfen. Auf dem kurzen Weg von maximal einhundert Metern wünscht man mir im Vorbeigehen frohe Weihnachten. Es ist immer wieder schön, wenn die Menschen so höflich sind und an ihre Mitmenschen denken!</p>
<p>Noch voller Wärme ob dieser Geste, gebe ich mir <strong>CASEY</strong>. Deutlich seichter als die Opener, deswegen aber trotzdem nicht auf Schmusekurs getrimmt, eröffnet die britische Band die Main Stage. Der Sänger dankt den Fans dafür, die Band bei ihrem Auftritt zu unterstützen, da es sich bei dieser Show um die zweite nach einem Krankenhausaufenthalt des Sprechenden handelt. Bei der angenehm melodiösen Musik der Briten macht man das doch gern!</p>
<p>Das erste Mal so richtig gehyped bin ich dann bei <strong>IN HEARTS WAKE</strong>. Damit bin ich ganz offensichtlich nicht der Einzige, denn zum ersten Mal am heutigen Tag entsteht ein größerer Moshpit in den Reihen der Zuschauer. Die Stimmung ist grandios, der Sound klar. Während des Auftritts legt Sänger <strong>Jake Taylor</strong> einen heißen Ritt über die vorderen Reihen der Crowd auf einem aufblasbaren Krokodil hin und wird dabei von der Crowd kräftig angefeuert. Die Metal- und Post-Hardcore-Band legt sich spürbar ins Zeug. Bis zu diesem Zeitpunkt handelt es sich um den stärksten Auftritt des Tages.</p>
<p>Spürbar rauer und eine ordentliche Note thrashiger, kommt dann <strong>MISS MAY I</strong> daher. Die Truppe aus Ohio stellt damit einen ordentlichen Kontrast zu den nachfolgenden <strong>ASTROID BOYS</strong> dar. Letztere heben sich allerdings auch vom gesamten Billing ab – ich kann nicht genau definieren, worum es sich handelt. Unter Punk und Hardcore wird offenbar Hip-Hop gemischt. So richtig will die Band nicht in das Line-Up passen. Soll mich aber nicht weiter stören – Zeit für’s erste Bier!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16311" aria-describedby="caption-attachment-16311" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16311 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Astroid-Boys-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Astroid-Boys-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Astroid-Boys-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Astroid-Boys-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Astroid-Boys.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16311" class="wp-caption-text">Die Astroid Boys fallen nicht nur musikalisch, sondern auch optisch etwas aus der Reihe.</figcaption></figure>
<p>Danach nutze ich die Gelegenheit, dem Bühnen-Geschehen aus einem anderen Blickwinkel zu folgen. Hinter der großen, durch mehrere Wellenbrecher geteilten Fläche vor der Bühne, ragt nämlich eine große Tribüne auf, die schätzungsweise 1000-2000 Zuschauern Platz bietet. Von meinem Sitzplatz aus gebe ich mir also die amerikanische Formation <strong>CARNIFEX</strong>, die mit einer harten Mischung aus Death Metal und Deathcore aufwartet. Die Jungs hauen richtig rein, und selbst auf der etwas entlegenen Tribüne lässt der mächtige Bass den Boden beben. Mittlerweile ist es kurz vor 14 Uhr, und die Messehalle hat sich deutlich gefüllt. Die linke Seite der Halle, in welcher sich das Publikum vor der <strong>Monster Stage</strong> versammelt, ist mittlerweile gut ausgelastet.</p>
<p>Wer es richtig grob mag, findet Gefallen an <strong>CARNIFEX</strong>. Mir wird es mit der Zeit allerdings etwas zu monoton, sodass ich mich entscheide, zum Auftritt von <strong>WOLF DOWN</strong> wieder Teil des Publikums vor der Bühne zu sein. Die Band animiert die Crowd auch endlich zum ersten Circlepit des Tages. Mensch, das wurde aber auch Zeit! Der hier gebotene Hardcore Punk ist solide, ohne mich wirklich mitzureißen. Den größten Eindruck hinterlässt bei mir das Statement der Band, „auf die AfD zu scheißen und die zu unterstützen, die gegen rechts auf die Straße gehen“ sowie der „pro-Antifa“-Ausspruch. Achtung, persönliches Autoren-Statement incoming! Da mir sowohl rechte als auch linke Propaganda im Populismus-Stil tierisch auf den Kranz gehen, hat sich der Auftritt an dieser Stelle für mich erledigt, und ich platziere mich vor der Nebenbühne, um bei <strong>BREAKDOWN OF SANITY</strong> das erste und einzige Mal ganz weit vorne zu stehen.</p>
<p>Eine gute Entscheidung? Nun ja, auf jeden Fall eine interessante Erfahrung! Die aus Bern stammende Modern-Metal/Metalcore-Band heizt die Stimmung richtig an und bringt die Menge zum Toben. Auch in meiner dritten Reihe bin ich vor den moshenden Fans nicht sicher. Ebenso kommt dann und wann ein Crowdsurfer angeflogen, den es zu transportieren gilt. So weit, so gut! Doch eines muss ich an dieser Stelle für die Zappelphillips unter euch mal sagen: Wenn ihr crowdsurfen geht, haltet ihr gefälligst eure Gräten still! Niemand will eure 46er-Treter in der Fresse haben, wenn ihr mal wieder auf die Idee kommt, euch in der Bewegung um 180 Grad zu drehen und euer Bein mit Schwung in die Menge zu hauen. Während dieses Auftritts bleibt das leider kein Einzelfall, sodass ich mich aus der feiernden Menge verabschiede und eine Runde durch die Halle drehe.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignright" style="width: 200px;">&nbsp;</div>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-16314 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_3498_angepasst-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_3498_angepasst-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_3498_angepasst-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_3498_angepasst-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_3498_angepasst.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />
<p>Gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie voll es am Autogrammstand ist, während <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> sich dort befindet – alter Falter, ist das heftig! Die Schlange erstreckt sich gefühlt durch die halbe Halle. Ich habe unterschätzt, wie viele Fans wegen dieser Band hier sein müssen. Wie mir hinterher berichtet wird, gehen viele leer aus – eine gute Freundin und absoluter Die-Hard Fan der Band konnte trotz 90-minütiger Wartezeit und einem Platz im vorderen Teil der Schlange kein Autogramm mehr ergattern. Wie gut, dass ich die meisten Bands auf dem Festival nur flüchtig kenne und kein Autogramm haben will!</p>
<p>Erinnert ihr euch noch, wie ich mich fragte, was die <strong>ASTROID BOYS</strong> hier machen? In dreifacher Stärke kommt dieses Gefühl wieder, als <strong>SWISS UND DIE ANDERN</strong> auftreten. Stilistisch fällt die Band vollkommen aus der Reihe, und ich habe den Eindruck, dass sich dies auch bemerkbar macht, da deutlich weniger Menschen vor der Bühne stehen als noch bei <strong>BREAKDOWN OF SANITY</strong>. Als danach endlich <strong>THY ART IS MURDER</strong> losdrischt, kommt mir der Gedanke: Vielleicht war das alles aus Kalkül! Nach dem vorangegangenen Auftritt genießt man die Rückkehr in die härteren Gefilde. Nach musikalischem Wasser und Brot ist man selbst als Deathcore-Muffel, wie ich einer bin, tierisch froh darüber, wenn wieder mit voller Kraft auf der Bühne losgeprügelt wird.</p>
<p>Kontrast ist hier scheinbar das Credo, denn nun folgt <strong>BEING AS AN OCEAN</strong> auf der <strong>Marshall Stage</strong>. Die oftmals ruhig gehaltenen, stark melodiösen Melodien laden dazu ein, sich treiben zu lassen und ein wenig inne zu halten. Beim Melodic Hardcore der Marke <strong>BAAO</strong> wird vor allem der „Melodic“-Teil sehr großgeschrieben. Die Zahl der moshenden Fans – ein paar gibt es doch immer! – bleibt infolgedessen sehr gering. Genau das Richtige, um einmal durchzuatmen. Als der Leadsänger zum letzten Song auf die Reise in die Crowd geht, um knieend durch diese zu surfen, wird er von einem ebenfalls crowdsurfenden, euphorisch ins Mikro gröhlenden Fan an der Schulter gepackt, ehe beide im Meer der Fans versinken. Ein sehr amüsantes Ende eines Auftritts, der mir als eines der kleineren Highlights in Erinnerung bleiben wird.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignright" style="width: 693px;">&nbsp;</div>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-16313 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Anti-Flag-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Anti-Flag-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Anti-Flag-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Anti-Flag-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Anti-Flag.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />
<p>Den Auftritt von <strong>STICK TO YOUR GUNS</strong> will ich mir eigentlich aus nächster Nähe geben, doch da ich einen halben Song abwarte, dauert es danach einige Zeit, um aus der Menge herauszukommen. Das ist das Ding an Wellenbrechern: Wenn sich zu viele Leute in die Menge schieben müssen, wird´s unbequem!</p>
<p>Sowohl den restlichen Auftritt von <strong>STICK TO YOUR GUNS</strong>, als auch den vollständigen Auftritt von <strong>ANTI-FLAG</strong>, gebe ich mir wieder von der Tribüne. Es ist faszinierend, dem Haufen aufgeregter Fans zuzuschauen, die ameisengleich herumwuseln. Bei beiden Bands ist die Stimmung hervorragend, wobei <strong>ANTI-FLAG</strong> mich etwas bessser überzeugen kann und mich sogar auf meinem Stuhl in der hintersten Reihe ansteckt. Optisches Highlight ist der Circlepit, der aus der Ferne echt was hermacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16312" aria-describedby="caption-attachment-16312" style="width: 440px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16312" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Asking-Alexandria-1024x683.jpg" width="450" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Asking-Alexandria-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Asking-Alexandria-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Asking-Alexandria-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Asking-Alexandria-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Asking-Alexandria.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16312" class="wp-caption-text">Seit Oktober 2016 ist Asking Alexandria wieder mit dem alten Sänger Danny Worsnop unterwegs.</figcaption></figure>
<p>Um 18.25 Uhr wartet mit <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> wohl einer der heißersehntesten Auftritte des Publikums. Es wird spürbar voll in der Halle. Und als die Show endlich beginnt, wird die Band von vielen Fans hart gefeiert. Die Mischung aus langsamen und schnellen Titeln gestaltet den Auftritt abwechslungsreich. Neben Klassikern wie <em>&#8222;The Final Episode&#8220;</em> und natürlich <em>&#8222;Not The American Average&#8220;</em>, kommen auch neuere Titel wie <em>&#8222;The Death Of Me&#8220;</em> zum Tragen. Durchschnittlich etwas zackiger unterwegs sind die folgenden <strong>IGNITE</strong>, die mich mit dem ersten Titel <em>&#8222;Veteran&#8220;</em> sofort an Land ziehen. Die Melodic-Hardcore-Band hat Spaß und verbreitet eben solchen, doch da im Anschluss mein persönliches Tageshighlight folgt, dürstet es mich zuerst nochmal nach einer Erfrischung.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16315" aria-describedby="caption-attachment-16315" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-16315" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Caliban-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Caliban-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Caliban-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Caliban-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Caliban-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Caliban.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16315" class="wp-caption-text">Caliban ist für mich das bombenstarke Highlight des Abends.</figcaption></figure>
<p>Fünf vor Acht ist es dann endlich soweit: Fucking <strong>CALIBAN</strong> beginnen ihre Show! Live ist die deutsche Metalcore-Band eine wahre Macht und weiß das Publikum mitzureißen. Schon zu Beginn wird <em>&#8222;Paralyzed&#8220;</em> von den Fans dankbar zelebriert, und auch im Folgenden reißt die Stimmung nicht ab. Den Höhepunkt erreicht die Stimmung während des vorletzten Titels, als <strong>CALIBAN</strong> das <strong>RAMMSTEIN</strong>-Cover <em>&#8222;Sonne&#8220;</em> spielen und die halbe Halle mitgröhlt. Wer die Truppe live noch nicht sehen konnte, dem sei dies von meiner Seite aus wärmstens ans Herz gelegt!</p>
<p>Als vorletzte Band des Abends finishen <strong>SICK OF IT ALL</strong> die <strong>Marshall Stage</strong>. Wie mir das Backdrop verrät, sind die alten Säcke bereits 30 Jahre lang auf Tour und damit vermutlich älter als 98 % des Publikums – denn mir fällt auf: Verdammt nochmal, ist das Publikum hier jung! Als ich mich instinktiv umsehe und nach Menschen suche, die ebenfalls 30 Jahre lang durch die Gegend touren, werde ich auf Anhieb nicht fündig. Es ist also wahr. Die Metalcore-Szene ist jung, und dies bezieht sich nicht nur auf das Alter der Stilrichtung selbst. Die meisten Gäste dürften zwischen 18 und 28 Jahre alt sein. Das sah auf sämtlichen Metal-Festivals, die ich bisher besucht habe, anders aus.</p>
<p>Nach einer 35-minütigen Pause beginnt kurz nach 22 Uhr der Headliner seinen Auftritt: Ans Werk geht niemand Geringeres als <strong>PARKWAY DRIVE</strong>! Nicht nur der australische Metalcore heizt der Menge mit Songs <em>&#8222;Bottom Feeder&#8220;</em> und <em>&#8222;Dark Days&#8220;</em> ordentlich ein. Ergänzend verfeinert auch dann und wann ein Hauch Pyrotechnik die Show. Während der 80-minütigen Headlinershow (die damit ungefähr doppelt so lang ist wie jede andere Show) rüttelt dann beispielsweise ein <em>&#8222;Karma&#8220;</em> wieder wach.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16308" aria-describedby="caption-attachment-16308" style="width: 1190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16308 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Parkway-Drive.jpg" width="1200" height="800" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Parkway-Drive.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Parkway-Drive-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Parkway-Drive-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Parkway-Drive-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Parkway-Drive-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16308" class="wp-caption-text">Headliner Parkway Drive bringt die Menge noch einmal richtig zum toben.</figcaption></figure>
<p>Eine Mischung von Ostersonntags-Verpflichtungen, aus Schlafmangel resultierender Müdigkeit und suboptimalen Fahrplänen im öffentlichen Nahverkehr zwingen mich schließlich dazu, bereits 30 Minuten vor Ende der Show die Halle zu verlassen. Da diese zu diesem Zeitpunkt aber ohnehin voll ist wie nie an diesem Tag, bin ich mir sicher, dass bis zum bitteren Ende erbarmungslos gefeiert wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wie war es so, als Metalhead unter Coreheads? Um ehrlich zu sein: Ziemlich geil! Das <strong>Impericon Festival</strong> kann mit einer Reihe an großen Bands des Genres, einer straffen Organisation und einer absolut geeigneten Location aufwarten. Die Bands spielen Schlag auf Schlag, und zwischen den angenehm kurzen Sets von 30 bis 45 Minuten bleibt keine Zeit, in der Langeweile aufkommen könnte. Trotzdessen meine Begeisterung für Metal- und Hardcore sich oftmals in Grenzen hält, bereitete mir das Eintagesfestival als Teil einer 10.000 Besucher zählenden Gemeinschaft großes Vergnügen. Noch im Hochgefühl meines ersten Festivals dieser Art sage ich: Bis 2018 – wir sehen uns in Leipzig!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos von Claudia Helmert Fotografie:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/claudia.helmert.fotografie">https://www.facebook.com/claudia.helmert.fotografie</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/als-metalhead-unter-coreheads-impericon-festival-2017-in-leipzig/">Als Metalhead unter Coreheads: Impericon Festival 2017 in Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Dinkelsbühler Boden bebt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 13:02:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht mal einen Monat lang müssen wir uns gedulden, dann findet bereits zum 19ten Mal das <strong>SUMMER BREEZE</strong> statt!</p>
<p>Auch in diesem Jahr wurde ein unfassbar umfangreiches Line Up zusammengestellt, welches ganze <strong>125 Bands</strong> umfasst und stilistisch so weit gefächert ist, wie es nur wenigen anderen Festivals vergönnt ist!</p>
<p>Zum elften Mal wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> dieses Jahr auf Dinkelbühler Boden stattfinden. Neben unzähligen Angeboten zur körperlichen Verköstigung in fester und flüssiger Form, gibt es wie jedes Jahr zahlreiche Merchstände an denen zumindest mein Herz wieder höher schlagen wird. Egal ob Season Of Mist, Cudgel oder Nuclear Blast, sogut wie alles ist vertreten!</p>
<p>Die wahren „Places to be“ sind jedoch die vier Bühnen, die unweit voneinander über das Gelände verteilt sind. Pain und Main Stage befinden sich direkt nebeneinander um für reibungslose Abläufe zu sorgen und die Bands im Wechsel spielen zu lassen.</p>
<p>Darüber hinaus werden im Zelt, auf der T-Stage, wieder zahlreiche Bands spielen, auf die ich mich bereits jetzt freue. Denn die Konzerte hier sind immer etwas ganz besonderes. Egal ob <strong>ALCEST</strong> morgens um halb 3, <strong>AHAB</strong>, <strong>NEAERA</strong> oder <strong>ROTTING CHRIST</strong>: Die T-Stage ist eine, die ich in den letzten Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit gerne aufgesucht habe!</p>
<p>Taktisch bestens positioniert befindet sich die kleinste, aber dennoch sehr feine Camel Stage auf dem Weg von den Hauptbühnen zum Zelt. Die Spielzeit der Bands hier mag meist recht gering sein, aber in der Regel ist es mehr als lohnenswert, hier der ein oder anderen Band zu lauschen, die man vielleicht noch garnicht auf dem Schirm hatte!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Bands wie <strong>CARCASS</strong>, <strong>AT THE GATES</strong> und <strong>SLAYER</strong> sind dieses Jahr wieder einige wahre Klassiker vertreten, doch auch noch relativ junge Bands wie <strong>ARKTIS</strong>, <strong>BATUSHKA</strong> und <strong>MANTAR</strong> werden auf dem Summer Breeze vorzufinden sein. Besonders erfreut mich, dass <strong>MASTODON</strong>, die im letzten Jahr leider kurzfristig absagen mussten, dieses Jahr dabei sind! Eröffnet wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> jedoch, wie jedes Jahr, von <strong>BLASMUSIK ILLENSCHWANG</strong>!</p>
<p>Da die Veranstalter mit der Premiere der Dienstagsanreise letztes Jahr mehr als zufrieden waren, wird es diese Option auch in diesem Jahr geben! Wer sich also gar nicht zurückhalten kann und bereits am Dienstag nach Dinkelsbühl reisen möchte, um Zeltplatzluft zu schnuppern, dem ist das gegen Gebühr von 10€ möglich! Durchgehend geöffnet sind die Schleusen dann ab Mittwoch Vormittag um 10 Uhr bis zum Sonntag.</p>
<p>Über den Zeltplatz verteilt findet man zahlreiche Dusch- und Toilettencontainer, die kostenpflichtig sind. Für ein Entgelt von 12€ kann man diese jedoch das gesamte Festival über unbegrenzt nutzen. Eine weitere Option für das Unvermeidbare bieten die vielen kostenfreien Dixies. Ganz in der Nähe der Duschen befinden sich die Wasserstellen, um die permanente Versorgung mit dem kühlen Nass zu gewährleisten. Da besonders im letzten Jahr die Temperaturen zum Teil in extreme Höhen vorstießen, wird es auch auf dem Festivalgelände wieder Wasserstellen geben, an denen kostenlos Trinkwasser entnommen werden kann.</p>
<p>Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten wieder auf einem der schönsten Festivals Deutschlands zu sein.</p>
<p>Tickets erhaltet ihr unter <a href="https://summer-breeze.empticketing.de/" target="_blank">summer-breeze.empticketing.de</a><br />
Das komplette Line Up findet ihr <a href="http://www.summer-breeze.de/de/bands/index.html" target="_blank">HIER</a>, mittlerweile ist auch die Running Order schon <a href="http://www.summer-breeze.de/de/dateien/running-order/runningorder2016.pdf" target="_blank">ONLINE</a>.<br />
Sollte es Unklarheiten oder Fragen geben, so könnt ihr das detail- und umfangreiche <a href="http://www.summer-breeze.de/de/infos/festival-abc.html" target="_blank">Festival ABC</a> zu Rate ziehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-dinkelsbuehler-boden-bebt/">Der Dinkelsbühler Boden bebt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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