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	<title>Storm Seeker Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Storm Seeker Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2024 &#8211; Der offizielle Bericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 08:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier ist er nun: der offizielle SILENCE-Bericht zum MEAD &#038; GREED 2024 - der größten Folk- und Pagan-Metal-Party im Ruhrgebiet!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2024-der-offizielle-bericht/">MEAD &#038; GREED 2024 &#8211; Der offizielle Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Guten Abend Oberhausen!</h2>
<p>Das Resonanzwerk öffnet erneut seine Türen für die Besucher des diesjährigen <strong>MEAD &amp; GREED</strong> <strong>Festival</strong>! Und da simmer doch dabei. Bar und Fresstand laufen bereits auf Hochtouren, als wir ankommen &#8211; an Flüssigem gibt es neben unterschiedlichen Metsorten auch ungefähr fünf verschiedene Biere, und die Küche bietet Burritos, Grillzeug und <strong>Pommes mit einem Beilagenbuffet, </strong>das sich sehen lassen kann.</p>
<p>Doch erstmal gibt’s was auf die Ohren, denn kaum halte ich ein kühles Alt zwischen den Fingern, erschallen aus dem Inneren der Konzerthalle bereits die ersten Noten.</p>
<h2>Und los geht’s!</h2>
<p><strong>BENEATH MY SINS</strong> weihen die Bühne ein, erstmal metalfrei, dafür aber mit verschiedensten Akkustikgeräten. Eine Geige, eine flachrückige Bouzouki und eine Akkustikgitarre geben den melodischen Ton an, während der Schlagzeuger reichlich kreativ drauflosgroovt. <strong>Im Hauptfokus aber liegt die Stimme von Sängerin Emma</strong>, und das nicht ohne Grund! Wahrhaft professionell lässt sie selbst die schwierigsten Töne zauberhaft erklingen und erinnert mich dabei im ersten Augenblick sogar ein bisschen an <strong>TARJA</strong> (Ex-<strong>NIGHTWISH</strong>).</p>
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<p>Die Musik regt die bereits Anwesenden schon jetzt zum Tanzen an &#8211; die Franzosen bedienen uns mit viel Energie, und das ganz ohne Zerstörung. Ein passender Einstieg, Ohren und Geist sind nun warm und offen für mehr.</p>
<h2><strong>Sehnsucht nach den Blast Beats</strong></h2>
<p>Und bereits so früh im Line-Up erwartet mich mein <strong>persönliches Highlight</strong> des Festivals<strong>: CÂN BARDD</strong>. Dass mich diese Band aber so flashen würde, dass ich dies im Nachhinein sogar als den Höhepunkt meines bisherigen Jahres bezeichnen würde, damit rechne ich zu dem Zeitpunkt nur begrenzt. <strong>Diese Atmosphäre! Diese Schönheit!</strong> Diese Kraft, die von Songs und Musikern ausgeht, ziehen mich tief in sich hinein, walzen einmal quer über meine Seele und befreien sie von aller Schwere, die sich in den letzten Wochen in ihr angesammelt hat.</p>
<p>Es gibt zur Zeit kaum eine andere Band, die das auf so intensive Weise mit mir macht. Die melodischen wie die blastbeatgetriebenen Parts, die Chöre wie die mark- und beindurchdringenden Schreie, die schönen wie die finsteren Momente dieser <strong>meisterhaft geflochtenen Black-Metal-Melancholik</strong> lassen mich den eigenen Körper verlassen und in ferne Welten davonfliegen. Nicht selten finde ich mich in einem Kampf mit den eigenen Tränen wieder, und bald schon habe ich entschieden, ihnen einfach nachzugeben.</p>
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<p>Dem Ganzen spielt ein <strong>grandios abgemischter Live-Sound</strong> in die Arme. Selbst in den ballerndsten Momenten dringen klar und deutlich Akkorde, Feeling und sogar die Vocals durch. Ordentlich Wucht ist da, und dennoch nicht so sehr, dass der Musik etwas dadurch verloren ginge. Es wohnt außerdem in einem Song als kleine Überraschung die Flötenspielerin von <strong>SAOR</strong> dem Spektakel bei, und lässt neben Flötenklang auch ihre eigene Stimme ein Teil des Spektakels werden.</p>
<p><strong>Puha, das war episch.</strong> Ich muss erstmal raus an die frische Luft. Gedanken sammeln.</p>
<h2><strong>Rockstars im Pelzfrack</strong></h2>
<p>Eine knappe halbe Stunde später folgen <strong>MANNTRA</strong> aus Kroatien. Und ehrlich gesagt, ich habe vor dem Konzert überhaupt nicht damit gerechnet, dass eine solche Band existiert. Oder was mich erwarten würde. Oder überhaupt.</p>
<p>Mein erster Gedanke zieht in Richtung Industrial Rock oder Goth EBM. Aber irgendwie haben die auch Folk- und Mittelaltervibes? Warum erweckt der eine Gitarrist den Anschein eines stämmigen, tätowierten Rockstars, während der andere unter seinem bodenlangen Kapuzenumhang eine Skelettmaske trägt? Durch die er gelegentlich auch auf einer Schalmei herumtrötet? Der Sänger &#8211; ein oberkörperzeigender Schönling? <strong>Eigentlich könnte die Band auch beim European Song Contest auftreten</strong>, so mein nächster Gedanke. Jeder ihrer Songs hat Hitpotential, ist catchy, hat Mitsing-Parts und dauert radiotaugliche drei Minuten. Ich bin verwirrt. Vor allem bin ich verwirrt, dass es mir gefällt. Dieses Konzert ist ungefähr das Gegenteil des vorigen, aber vielleicht ist das auch genau, was ich im Anschluss an diesen brauche.</p>
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<p>Das Partypotential wird mit Konfetti, einer Surfpartie des Skeletts auf der Crowd sowie einem halb-live performten Elektro-Track ausgeschöpft. Letzteren begleitet erwähnter Rockstar mithilfe eines Percussion-Soundpads. Im Publikum wird sich dazu <strong>die Seele aus dem Leib gemosht</strong>, und irgendwann springt er sogar selber (mit Gitarre) ins Getümmel.</p>
<p>Dieses Konzert fällt auf jeden Fall in die Kategorie <strong>&#8222;Dinge, die ich auf einem Folk-/Pagan-Metal-Festival nicht erwartet hätte&#8220;</strong>. Eigentlich entsprechen <strong>MANNTRA</strong> auch gar nicht so meiner Sparte von Musik, aber hey. Das war ziemlich cool.</p>
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<h2><strong>Die Natur ruft</strong></h2>
<p><strong>SAOR</strong> sehe ich heute zum ersten Mal. So ein paar Überschneidungen gibt es da mittlerweile mit <strong>CÂN BARDD</strong>s Line-Up, was erklärt, wieso beide Bands heute hier sind. Auch gewisse Ähnlichkeiten im Stil kann man nicht abstreiten. Umso mehr freue ich mich auf das, was bevorsteht. <strong>Mehr Atmosphäre, mehr Blast Beats.</strong> Was will man noch?</p>
<p>Bei dieser Kombination kommt (glaube ich?) musikalisch alles aus tatsächlichen Instrumenten. Gerade die oben genannte Flötenfrau waltet hier nicht nur ihres Flötenamtes, sondern bedient auch des Öfteren eine Art um den Bauch geschlungenen Dudelsack und, wie schon zuvor, trägt ihre Stimme viel zum atmosphärischen Gesamtkunstwerk bei. Alles in allem fallen <strong>SAOR</strong>s musikalische Ergüsse abwechslungsreicher aus, als ich dachte!</p>
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<p>Am Ende kann ich das Konzert dann doch nicht so genießen, wie ich es mir gewünscht hätte. Liegt es daran, dass ich über 30 bin und heute, am Ende einer Arbeitswoche, um 06:45 aufgestanden bin? Wahrscheinlich. Ich geb mir den Rest des Geschehens im sitzenden Zustand. Und dann falle ich in das Bandlogo. Selten habe ich einen <strong>so liebevoll gestalteten Schriftzug</strong> gesehen. Jeder Buchstabe ist für sich ein kleines Kunstwerk, in allen Ecken, in allen Schwüngen lässt sich etwas entdecken, wenn man sich nur die Zeit nimmt, es sich im Detail anzuschauen. Geäst, Wurzeln und schattenhafte Tiersilhouetten ziehen mich immer tiefer in ihren Bann, als plötzlich <strong>Zugabe-Rufe mich aus der Trance</strong> reißen. Das Konzert ist an seinem Ende angekommen, ich aber auch. Ein letztes (langes) Lied gibt es noch, bevor ich mich zu den Schlafgemächern begebe.</p>
<h2><strong>Kammermusik-Core</strong></h2>
<p><strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> sind es, denen die Ehre gebührt, den Festivalsamstag zu eröffnen. Gespielt wird eine <strong>Mischung aus Kammermusik und Rock</strong>, mit drei Streichinstrumenten und einem kompletten Metal-Line-Up. Stilistisch bewegen tut sich dies in recht düsteren Gefilden, mit Texten über Tod, Verderben und was sonst noch alles im Zwielicht auf einen lauert. Mal doomig, mal tanzbar, aber nie ohne einen Hauch <em>memento mori</em>, präsentiert die Stuttgarter Kombi einen <strong>sehr eigenen Sound.</strong></p>
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<p>Es gibt an diesem Spätnachmittag aber gleich zwei Besonderheiten: Am Schlagzeug sitzt <strong>Ole</strong>, welcher seit 2006 nicht mehr mit der Band zusammen aufgetreten ist, und aus dem Publikum winkt zudem <strong>Basti</strong>, früherer Geiger der Band, der extra aus Frankreich angereist ist.</p>
<h2>Melodic Death Dudel</h2>
<p>Es geht weiter mit viel Action: <strong>DVALIN</strong> sind hier, und haben eine gewaltige Portion Energie mitgebracht! Soll im Klartext heißen: Absoluter Abriss an der Rhythmusgitarre, viel Doublebass und Blast Beats, ordentliche Growls mit schöne Bandbreite &#8211; und das, während Dudelsack und Keyboard sich um die Hauptmelodien kümmern. Es hat was von<strong> Melodeath, aber eben mit Gedudel.</strong></p>
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<p>Tatsächlich finde ich aber erwähnte Rhythmusfraktion heute am interessantesten. Hier hat man sich nicht selten wirklich spannende Dinge einfallen lassen! Kreative Patterns und abwechslungsreiche Grooves bilden die Basis des musikalischen Konzepts der Würzburger Folk-Metaller. Eine stabile Performance, welche sich auch in der <strong>Motivation des Publikums</strong> widerspiegelt.</p>
<h2><strong>Oldschool und doch eigen</strong></h2>
<p><strong>Wer spielt nochmal als Nächstes?</strong> &#8222;Wir sind Band <strong>UKANOSE</strong> aus Litauen!&#8220; Stimmt, jetzt weiß ich wieder. In Keltenhemden (ist das das richtige Wort?) gekleidet stehen sie auf der Bühne und präsentieren nochmal eine ganz andere Herangehensweise an das Thema Pagan Metal (Viking Metal? Wo zieht man eigentlich die Grenze?) als alle Bands vor ihnen.</p>
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<p>Die Gitarren lassen mächtige <strong>Viking-(Pagan-)Riffs der alten Schule</strong> erklingen, während der Gesang meist clean und melodisch <strong>und vor allem litauisch</strong> bleibt. Der naheliegendste musikalische Vergleich wäre vielleicht <strong>TYR</strong>, und dann auch wieder nicht so wirklich. Interessant ist eigentlich vor allem, dass <strong>UKANOSE</strong> nie über die Stränge schlagen, sondern sich innerhalb ebendieser recht basischen Schemata bewegen &#8211; das jedoch gewürzt mit ihrem ganz eigenen Flair.</p>
<p>Als kleine Überraschung haben sie ein Cover eines <strong>CORVUS-CORAX</strong>-Liedes mitgebracht: &#8222;<em>Let Us Drink!&#8220;,</em> natürlich in litauischer Übersetzung, lässt einen ersten Moshpit entstehen. Gleich im Anhang wird der Vibe mit ein paar humppalastigen Feiersongs aufrechterhalten, und spätestens beim allerletzten Stück (über Schnaps) sind dann alle Anwesenden <strong>hart am Bockhaben.</strong> Ausdrücken tut sich das in den seichtesten der Fälle mit entspannter Kopfnickerei samt vorgeschobenem Kinn, in den ausgelassensten mit <strong>paganer Pogo-Party im Pit</strong>.</p>
<h2><strong>Die Wucht ist zurück</strong></h2>
<p>So. Bevor ich nun zum gefühlt zehnten Mal in einem Festivalbericht schreibe, wie sehr <strong>FINSTERFORST</strong>s Sound doch <strong>eine alles zerstörende Wand</strong> ist, und wie die Band wieder mal in einer Stunde <strong>genau auf 6 Lieder</strong> kommt, hier ein Versuch einer anderen Herangehensweise:</p>
<p>Ich genieße soeben einen gemütlichen Klogang, als aus der Ferne düster-epische Fanfaren beginnen, mich zum Nebenraum zu beschwören. Bald schon bin ich bereit, dem Ruf zu folgen &#8211; und finde mich wieder vor der Banner-Version des <strong>epischsten aller Albumcover</strong>. &#8222;Rastlos&#8220; steht der Wanderer vor der endlosen Weite tannenbedeckter Schluchten und nadelloser Bergspitzen, und davor: <strong>FINSTERFORST</strong>. Holzfällerhemden, offene Bierflaschen, dem Sänger prangt mittlerweile graues Barthaar im Gesicht. &nbsp;</p>
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<p>Die massive Soundwand (verdammt! Jetzt hab ich es doch geschrieben) und vor allem die Bassdrum<strong> beschwören heute derbe Zerstörung</strong>, als mir auf einmal Feinheiten in der Musik klarwerden, deren ich mir bisher gar nicht bewusst war. Interessante Rhythmusstrukturen, progressive Taktarten, kleine musikalische Spielereien in vielen unterschiedlichen Parts &#8211; ich erlebe <strong>FINSTERFORST</strong> heute mit einer Tiefe, die ich zuvor noch gar nicht entdeckt hatte. Schwerfällig sind sie immer, heavy, massiv. Aber auch mal schnell, auch mal aggressiv, mal schön, mal traurig, mal verzweifelt. <strong>FINSTERFORST</strong> machen <strong>Musik, die nur sie machen können,</strong> und das mit absoluter Virtuosität. Zieht einen rein, um einem dann mit aller Epischkeit die Fresse zu polieren. In manchen Momenten geht die Gitarre ein bisschen hinter dem Geknüppel des Schlagzeugs unter, aber ich genieße jeden Kick, der mir die Waden und die Hirnrückwand massiv massiert. Total finsterforstig.</p>
<h2><strong>Die Piraten des Rheins</strong></h2>
<p>Und schon wieder ganz etwas komplett anderes machen <strong>STORM SEEKER</strong>! Und ehrlich gesagt, die finde ich heute richtig nice. Upbeatige, Hurdy-Gurdy-trächtige Seemannslieder mit Metal-Energie &#8211; was will man mehr an einem solchen Abend?</p>
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<p>Es gibt auf jeden Fall<strong> noch so einiges!</strong> Dies umfasst unter Anderem, aber nicht ausschließlich:</p>
<p>&#8211; Der Drummer spielt ein <strong>Solo</strong> und wird dabei von epischen Ozean-Akkorden und tiefblauer See-Beleuchtung begleitet.</p>
<p>&#8211; Die Band ist plötzlich weg, das Licht geht aus. Dann sieht man drei von ihnen mit ominösen Laternen durchs Publikum ziehen. In der Mitte der Halle, inmitten eines <strong>Mahlstroms aus Menschen</strong>, fangen sie an, Acapella weiterzuperformen.</p>
<p>&#8211; Als sie zurück zur Bühne schwimmen, spielt der Rest der Band (u.A. Mit Gitarrist <strong>Pauli</strong> nun am Schlagzeug) ein Cover von <em>&#8222;The Wellerman&#8220;</em> an, und <strong>mit vertauschten Instrumenten</strong> wird das Lied zu Ende gespielt.</p>
<p>&#8211; Zum nächsten Song setzen sich ca. <strong>50 Publikumspiraten auf den Boden</strong> und rudern auf Kommando der Band.</p>
<p>&#8211; Der Keyboarder reißt beim letzten Lied sein Instrument vom Ständer und enthüllt, dass es <strong>eigentlich eine Keytar</strong> ist.</p>
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<p>Fazit: Ich bin begeistert vom Unterhaltungswert, den diese Band aus dem simplen Konzept der Seemannslieder herausholen. Ein Hoch auf <strong>STORM SEEKER</strong>!</p>
<h2><strong>Ein etwas anderer Abschluss</strong></h2>
<p>Man würde zu diesem Zeitpunkt nicht erwarten, dass schon wieder eine Band die Bühne betritt, die ganz andere Musik macht als alle anderen Acts des Festivals. Was genau <strong>HAGGARD</strong> aber eigentlich machen, ist mir bis kurz vor dem Konzert noch nicht so wirklich bewusst, und es dauert ehrlich gesagt auch etwas, bis ich es gänzlich verstanden habe. Der generelle Vibe zieht <strong>eher Richtung Klassikkonzert als Richtung Metalshow</strong>: Ein kleines Orchester sitzt auf der Bühne, ausgestattet mit Notenständern und -blättern, und nach dem ersten Lied wird erstmal eine Pause eingelegt, um die Instrumente eines nach dem anderen nachzustimmen, während das <strong>Publikum ratlos in der Gegend herumsteht</strong>.</p>
<p>Oft entpuppt sich die Musik auch als überhaupt komplett unmetallisch, und begibt sich dann wieder in ein <strong>Wechselspiel zwischen der harten und der sanften Welt</strong>. Die Dame rechts gibt einen eher operntypischen Sopran zum Besten, welches sich edel über Streicher und Harpsichord legt, dann wieder unleasht der Bandkopf Gitarre und Growls &#8211; und manchmal passiert das auch alles zur gleichen Zeit.</p>
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<p>Sich tiefer in die metallene Richtung zu lehnen fangen <strong>HAGGARD</strong> gegen Mitte ihres Sets an. Jetzt sind die Songs auch mal<strong> schneller, heavyer, aggressiver.</strong> Ein Cover des schon von <strong>IN EXTREMO</strong> aufgegriffenen &#8222;<em>Herr Mannelig&#8220;</em>&nbsp;bricht mit seiner Sänfte diese Energie gekonnt und erfreut die Herzen vieler, während Bandkopf <strong>Asis</strong> Akkorde greifend bis zum Mischpult spaziert und mit dem Soundmann (über den Sound?) zu plaudern beginnt.</p>
<p>Insgesamt liefern <strong>HAGGARD</strong> ein Spektakel hoher Kunstfertigkeit. Ich muss aber sagen, dass mein Gehirn nach wie vor nicht so ganz weiß, was es damit anfangen soll. Irgendwie scheint mir die Band (oder sollte ich sagen: das Orchester?) <strong>für einen Headliner ein bisschen zu speziell</strong>, ein bisschen zu avantgardistisch.</p>
<h2>Und das war’s dann leider auch schon wieder.</h2>
<p>Und noch leiderer war&#8217;s das diesmal <strong>gleich für&#8217;s nächste Jahr mit</strong>. Denn das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> macht jetzt erstmal für ein Jahr Pause und tritt erst <strong>2026</strong> wieder auf den Plan.</p>
<p>Wie dem auch sei, dass ich dann wieder dabei sein werde,<strong> darauf könnt ihr</strong> <span style="text-decoration: line-through;">Gift nehmen</span> <strong>einen Met trinken.</strong> Es ist immer wieder eine Freude, sowohl kleinere Bands zu sehen, die noch nicht so oft die Chance bekommen haben, vor mehr als ein paar Menschen aufzutreten &#8211; als auch die Art von mittelgroßen Bands, die man sonst selten bis nie zu Gesicht bekommt.</p>
<p>Gleichzeitig sei vor allem in diesem Jahr der <strong>musikalische Abwechslungsreichtum</strong> im Line-Up zu loben! Keine Band klang wie die andere, alle hatten sie ihre eigenen Interpretationen von Folk Metal, Pagan Metal oder angrenzenden Arten der Musikmacherei im Gepäck.</p>
<p><strong>MEAD &amp; GREED Festival</strong>, macht weiter so – <strong>es war wie jedes Mal ein Fest.</strong> Man sieht sich in zwei Jahren!</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an <strong>Matthias</strong> von <strong>Dark Art</strong> für die tollen Fotos!</p>
<p>Hier gibt&#8217;s mehr davon -&gt;&gt;&gt; <a href="https://dark-art.com/"><strong>dark-art.com</strong> </a>&lt;&lt;&lt;-</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2024-der-offizielle-bericht/">MEAD &#038; GREED 2024 &#8211; Der offizielle Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 10:36:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Na endlich! Nach über zwei Jahren der Leere, nach vergeblichen Versuchen und unerfüllten Hoffnungen, nach großen Träumen und pandemieinduzierten Abbrüchen kam dieses Jahr am ersten und zweiten Oktober dann doch der Moment, wo das MEAD &#38; GREED in seine verdiente nächste Runde ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Na endlich! Nach über zwei Jahren der Leere, nach vergeblichen Versuchen und unerfüllten Hoffnungen, nach großen Träumen und pandemieinduzierten Abbrüchen kam dieses Jahr am ersten und zweiten Oktober dann doch der Moment, wo das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> in seine verdiente nächste Runde gehen konnte! <strong>Das sympathische, lokale Pagan- und Folk-Metal-Festival ist zurück</strong> aus den Nebeln der Unsicherheit, und auch diesmal segeln wir hin, um dem Spektakel gewahr zu werden!</p>
<h2>&#8230;und leider verpasse ich erstmal den Anfang.</h2>
<p>So ist das Leben wohl als erwachsener Mensch – erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Zum Glück habe ich allerdings meine Informanten vor Ort, die mir berichten, was mir selber zu sehen verwehrt bleibt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38758" aria-describedby="caption-attachment-38758" style="width: 444px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38758" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922.jpg" alt="" width="454" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38758" class="wp-caption-text">FABULA RASA @misskim_event</figcaption></figure>
<p><em>Informantin vor Ort:</em> Die Show wird eröffnet von <strong>FABULA RASA</strong>, ihres Zeichens Erschaffer energetischen Power-Folks aus Düsseldorf. Und die Stimmung stimmt, gleich von Beginn an! Liegt dies auch sicherlich am generellen Durst der Anwesenden nach Live-Musik, so trägt die illustre Runde auf der Bühne auch persönlich nicht wenig dazu bei! Vor allem optisch fällt der Gitarrist auf, der sich für diese Gelegenheit in sein feinstes Hawaii-Hemd gewandet hat – die meiste <strong>Tanz- und Mitmachfreude</strong> geht jedoch (und so sollte das auch sein) vom Sänger aus. Er erweckt dabei ein bisschen den Anschein eines Power- oder Speed-Metallers aus den tiefsten Achtzigern. Auch seine Stimme ist dem nicht allzu fern. Denn während sich musikalisch hier etwas härterer Mittelalterrock aufgetischt wird, fallen die Vocals eher in ebenjene Kategorie Power Metal. Passend dazu steht am Ende des Sets ein Cover von <strong>BLIND GUARDIAN</strong>s <em>„Valhalla“</em>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38759" aria-describedby="caption-attachment-38759" style="width: 419px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38759" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199.jpg" alt="" width="429" height="286" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38759" class="wp-caption-text">AKANDO @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Mit der zweiten Band <strong>AKANDO</strong> ist die Party-Laune dann erstmal vorüber (und das im guten Sinne). Zwischen Thrash, Death und atmosphärischem Black Metal situiert, besingen und bespielen sie die Traditionen und Rituale amerikanischer Urvölker. Der Sound wummert düster bassig (und das im guten Sinne), im Hintergrund spielen Flöten vom Band, und der Raum wird in den ruhigeren Parts in eine <strong>musikalisch-spirituelle Aura</strong> gehüllt. In härteren Momenten kommt dann schon der ein oder andere kleine Moshpit zustande, und gerade die Gitarrensoli (und die flinken Finger des Gitarrenmanns im generellen) wissen zu überzeugen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38760" aria-describedby="caption-attachment-38760" style="width: 455px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38760" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334.jpg" alt="" width="465" height="310" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38760" class="wp-caption-text">THORONDIR @misskim_event</figcaption></figure>
<p><strong>THORONDIR</strong> sind heute die ersten, die richtigen Pagan Metal auf die Bühne bringen. Das bedeutet konkret, dass die Härte der zweiten Band und die Melodizität der ersten hier aufeinandertreffen. Ein Umstand, der beim Publikum gut ankommt und viel <strong>Pogo- und Feierlaune</strong> hervorruft. Einzig, dass der Sänger etwas leise abgemischt ist und der Bassist mit einem verdammten Plektrum spielt (Spaß! :D), ließe sich an dieser Show kritisieren. Dafür gibt es aber live erzeugte Keyboardklänge, statt, wie es heute viele zu tun pflegen, einfachen Tonaufnahmen.&nbsp;</p>
<h2>Hurra, der Mich ist da!</h2>
<p><em>Mich:</em> Als ich nach vierstündiger Fahrt endlich ankomme, kann ich gerade noch die letzten Klänge <strong>THORONDIR</strong>s hinter den mir noch verschlossenen Türen verklingen hören, bevor ich mich durch den mir entgegenströmenden Schwall an Rauchern endlich in den Innenbereich des <strong>RESONANZWERK</strong>s wühle, um mein erstes Bier zu bestellen und mich dem Festivalabend in die Arme zu werfen. Prost!</p>
<h2>Ein stürmiger Abschied</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38761" aria-describedby="caption-attachment-38761" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38761" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661.jpg" alt="" width="199" height="299" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38761" class="wp-caption-text">StormSeeker @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Und los geht’s für mich mit <strong>STORM SEEKER</strong>! Von ihnen habe ich viel gehört, live miterleben durfte ich ihr Schaffen jedoch bisher nicht. Somit brauche ich auch erstmal ein bisschen, um einordnen zu können, was da oben präsentiert wird. Seeromantik auf tanzbaren Metalbeats? Oder eher Piratenmusik mit E-Gitarren? Auf jeden Fall ist es genau das, worauf die Menschen hier Bock haben. Die Party-Energie ist hoch, die Moshpits nett, und zudem tanzen jedes Mal die Wellen auf dem Backdrop mit, wenn jemand dagegen stößt. Ein ungeplanter, aber vorteilhafter Effekt.</p>
<p>Drehleier, Cello und der ein oder andere Flöteneinsatz füllen das Dargebotene mit massig Folk, und für epische Untermalung am Keyboard sorgt heute Tim, ehrbares Mitglied der mehr oder weniger <strong>offiziellen Cantina-Band-Coverband</strong>. Wer in den letzten paar Jahren eines oder mehrere Festivals in Deutschland besucht hat, dem werden diese Campinground-Musikanten ein Begriff sein. So ist eine Coverversion des besagten Liedes auch hier auf der Bühne ein Muss.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38762" aria-describedby="caption-attachment-38762" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38762" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814.jpg" alt="" width="200" height="301" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38762" class="wp-caption-text">StormSeeker @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Dem folgt ein Cover von „<em>Wellerman</em>“ – und eigentlich kann ich es verfickt nochmal nicht mehr hören, nachdem ich in letzter Zeit mit diesem Lied dreimal täglich im Radio und zehnmal stündlich im Internet die Wege gekreuzt habe. Aber dann wiederum: Wenn das überhaupt noch jemand spielen darf, dann ja wohl eine Metalband mit Seefahrtsthematik. Gerade fällt mir dann noch auf, dass zwei der Bandmitglieder die beiden Frauen von <strong>BRISINGA</strong> sind, die ich schon vom Festival von vor zwei Jahren kenne. Da geben <strong>STORM SEEKER</strong> plötzlich bekannt, dass <strong>SANDRA</strong>, eine der besagten Damen, an diesem Wochenende ihre letzten beiden Konzerte mit den Seefahrern verbringt. Und das nach acht Jahren gemeinsamer Bandgeschichte! Es folgt eine <strong>rührende Abschiedsszene</strong> mit Tränen, Rum und Kuchen.</p>
<h2>Weniger Tränen, dafür mehr Schweiß</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38763" aria-describedby="caption-attachment-38763" style="width: 453px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38763" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988.jpg" alt="" width="463" height="309" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38763" class="wp-caption-text">OBSCURITY @misskim_event</figcaption></figure>
<p>&nbsp;&#8230;und vor allem mehr Rauch bringen die Headliner des heutigen Abends mit aufs Festival. <strong>OBSCURITY</strong> liefern klassischen Pagan Metal mit noch klassischeren Songtiteln (so etwa „<em>Schicksal der Götter</em>“ oder „<em>Schildwall</em>“ u.v.m.). Das alles in einem Gewand geballter Power und geübter Tightness. Gerade bei den Songs des neuesten Albums habe ich heute das Gefühl, dass diese live noch etwas mehr walzen als die älteren. Dem Drummer gilt, auch diesmal, mein Respekt als Vertreter seiner Zunft – die <strong>Ausdauer und konstante Durchschlagskraft</strong>, die hier an den Tag gelegt werden, muss man sich erstmal erarbeiten! Generell wird auch im Publikum energetisch mitgemacht, und die vordersten Reihen beherbergen sogar den ein oder anderen äußerst textsicheren Fan. Unter den Besuchern sind heute so einige, die seit Anfang Corona auf keinem Konzert mehr waren, und das merkt man. Als am Ende das Evergreen <em>„Bergischer Hammer“</em> angestimmt wird, steht plötzlich ein Zuschauer mit auffällig rotem T-Shirt auf der Bühne. Und dann werden es immer mehr. Irgendwann misst das Bühnenvolk neben den Musikern ca. 15 Frauen und Männer, die lebhaft mitmachen und sichtlich Freude an der Situation haben. Beim letzten Song sitzen dann auf einmal alle wieder vor der Bühne auf dem Boden, und rudern in einem imaginären Boot zum Rhythmus der Musik.</p>
<p>So neigt sich dann der erste – für mich leider relativ kurze – Abend des Festivals dem Ende zu. Nach der fünften Stunde Autofahrt für heute erreiche ich meine temporäre Raststätte und ein Bett, das sich meiner annimmt.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Musiker</h2>
<p>Am Samstag dann erreichen wir Oberhausen äußerst ausgeschlafen und noch vor Toröffnung, gesellen uns draußen zu neuen Bekanntschaften und schnorren zugleich das erste Dosenhopfen, bevor am späten Nachmittag die erste Show ansteht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38764" aria-describedby="caption-attachment-38764" style="width: 429px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38764" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480.jpg" alt="" width="439" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 439px) 100vw, 439px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38764" class="wp-caption-text">CANTUS LEVITAS @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Die Wartezeit geht sehr schnell vorüber, und bevor ich mich versehe, stehe ich mit zahllosen anderen begeisterten Klatschern klatschend im Konzertsaal. Denn <strong>CANTUS LEVITAS</strong> haben den Raum betreten, mit Dudelsack und Geige, Schlagzeug und Gitarren, Mikrofon und einer Menge guter Laune! Diese springt bei der Mischung aus Mittelalterrock und Folk Metal auch alsbald über auf die genannte Klatschkompanie, die sich begeistert und gespannt versammelt hat. <strong>Für zwei der Musikanten</strong> – namentlich Drummer und Sänger – ist das Konzert dieses Abends <strong>die Feuertaufe</strong>. Bassist <strong>BASCHDIE</strong> jedoch musste man aufgrund einer schweren Männergrippe zuhause lassen. Trotz dieser Umstände zeigt sich der lustige Trupp souverän und treibt die Stimmung im Laufe des Konzerts sogar noch in die Höhe: Stets fröhlich und von freudigen Klängen begleitet, herrscht wilder Tanz, und viel positive Energie wird in die Crowd gegeigt und gedudelt. Ein guter Start in den Tag!</p>
<h2>Gerumpel und Gesang</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38765" aria-describedby="caption-attachment-38765" style="width: 404px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38765" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910.jpg" alt="" width="414" height="376" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910.jpg 1187w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-300x273.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-1024x932.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-750x682.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 414px) 100vw, 414px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38765" class="wp-caption-text">CRUSADE OF BARDS @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Es folgt, nach dem gestrigen Auftritt von <strong>STORM SEEKER</strong>, die zweite Portion Seefahrt mit <strong>CRUSADE OF BARDS</strong>! Aus dem fernen Spanien angereist und auch ohne Bassist, hat man spontan den hier ansässigen Festival-Mitorganisator <strong>MARC</strong> nach einer einzigen Bandprobe ins Line-Up eingebaut. Dafür läuft es auf jeden Fall ganz gut! An der Hauptstimme befindet sich zur Abwechslung mal eine Sängerin. Und eine, die weiß, was sie tut! Ihre Vocals sind eher im klassischen Musikbereich angesiedelt, was sich einerseits schön auf die melodischeren Parts der Darbietung legt, andererseits einen interessanten Kontrast zu den schnelleren und aggressiveren Songs bietet.</p>
<p>Es tobt sich die Rumpelfraktion (Gitarre: Rumpel; Bass: Rumpel; Schlagzeug: Rumpelrumpel) schon in einigen Songteilen ordentlich aus, während sich den wohlklingenden weiblichen Gesängen ebenso rumpelnde Growls entgegenstellen. Dazu gesellt sich zuweilen ein dritter Sänger, der etwas tieferen Männergesang von sich gibt. Auch hat die Band scheinbar einen <strong>Roadie im rosa T-Shirt mitgebracht</strong>, dessen einzige ersichtliche Aufgabe es ist, im Publikum (und später auch auf der Bühne) für Party zu sorgen. Irgendwann kommt es sogar zu einem Circle Pit, wenn auch so ziemlich zum ruhigsten aller Lieder. Weiterhin (und das finde ich immer etwas lustig) hat die Band eine Person dabei, die eigens die Samples von einem Laptop abspielt und dabei headbangt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38766" aria-describedby="caption-attachment-38766" style="width: 468px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38766" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521.jpg" alt="" width="478" height="319" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 478px) 100vw, 478px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38766" class="wp-caption-text">Kultasiipi @misskim_event</figcaption></figure>
<h2>Im Finnengewand</h2>
<p>Nun ist die Bühne frei für die deutsche Band, die so tut, als sei sie eine finnische Band: <strong>KULTASIIPI</strong>! Und nicht nur das, ihr Logo sieht auch noch fast eins zu eins aus wie das von <strong>KORPIKLAANI</strong>! Wann und warum man diese Entscheidung wohl getroffen hat, darüber lässt sich nur spekulieren. Musikalisch aber ist ordentlich was los! Auch hier handelt es sich um Folk Metal, jedoch schon etwas schneller und energischer als die bisherigen Bands des Genres. Dazu singt ein dicht <strong>mit mehreren Schichten Stoff behangener Waldmensch</strong> abwechselnd mit zwei Frauen, die zugleich ihre Instrumente bedienen. Das Rezept könnte also funktionieren, wäre da nicht der Sound. Leider ist der Mix recht ungünstig ausgeführt und lässt die erzeugten Klänge in nicht allzu glanzvollem Licht erscheinen,&nbsp; so dass die Erfahrung schnell anstrengend wird. Man merkt es auch an dem bisher so freudig beteiligten Publikum. Wo einst Tanz und Trubel herrschte, ist jetzt eher tote Hose angesagt. Trotz solider Performance springt der Funke also erstmal nicht über – schade!</p>
<p>Eigentlich sollten als nächstes <strong>BRACHMOND</strong> auftreten, doch mussten wegen Krankheit leider sehr spontan ihre Show absagen. Somit bekommen <strong>KULTASIIPI</strong> die Möglichkeit, eine etwas längere Setlist zu präsentieren. Gegen Ende dieser sind die Besucher dann etwas aktiver – vielleicht mussten sie auch erstmal aufwachen.</p>
<h2>Ein spontaner Ersatzgig</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38767" aria-describedby="caption-attachment-38767" style="width: 375px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38767" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38767" class="wp-caption-text">MYTHEMIA @misskim_event</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38768" aria-describedby="caption-attachment-38768" style="width: 421px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38768" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871.jpg" alt="" width="431" height="288" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38768" class="wp-caption-text">MEAD-AND-GREED-THEMIA @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Plötzlich wird mir ein Geheimnis zugeflüstert: Dank <strong>BRACHMOND</strong>s Absage gibt es nun ein Loch im Line-Up – und eine Ersatzband anzuschaffen wäre in so kurzer Zeit nicht wirklich möglich gewesen. <strong>Aber!</strong> Was, wenn die komplette Band schon hier ist? Passenderweise bestehen nämlich <strong>MYTHEMIA</strong> zum Großteil aus den Leuten, die dieses Festival organisiert haben. Und der Rest der Gruppe ist auch präsent! Vor allem ist schon wieder oben genannter <strong>MARC</strong> dabei, so dass er nun zum zweiten Mal, diesmal noch spontaner als beim ersten, den Bass auspacken und auftreten muss. Er nutzt den Moment der Stunde, um eine Ansage zu halten, in der die Band als <strong>MEAD-AND-GREED-THEMIA</strong> bezeichnet wird, und dann folgt ein ziemlich improvisiertes Set – <strong>mit Crewshirts als Bühnenoutfit</strong> und von <strong>BRACHMOND</strong> geliehenen Instrumenten.</p>
<p>Konkret bedeutet das Folgendes: Den Einstieg machen mit einem Duett der Geigenspieler und der Gitarrist (auf einer Akustikgitarre), daraufhin gibt es zwei irische Folk-Songs und dann ein paar fröhliche Eigenkompositionen mit der gesamten Band. Eine akustische Folkparty, die einerseits Riesenfreude verbreitet und andererseits auch eine willkommene Ruhepause für Ohren und Seele bietet. Das spontane Spektakel kommt so gut an, dass <strong>MYTHEMIA</strong> nicht von der Bühne gelassen werden, ohne nicht zwei Zugaben abgeliefert zu haben. Selber schuld, wenn man ins Publikum ruft: „Vielen Dank, wir sind die <strong>MYTHEMIA</strong>-Band! Wenn ihr Songwünsche habt, ruft sie einfach!“</p>
<h2>Der Schwarzwald ruft</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38769" aria-describedby="caption-attachment-38769" style="width: 507px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366.jpg" alt="" width="517" height="345" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38769" class="wp-caption-text">FINSTERFORST @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Massiven Sound zu massiver Mucke gibt’s dann mit dem ersten der beiden Hauptacts des Abends: <strong>FINSTERFORST</strong>. Die Lieder sind lang, die Lieder sind mächtig. Und trotz aller inhärenter Wucht ist der Sound überraschend klar – je nachdem, wo man steht. Schlamm läuft den Schwarzwäldern vom Gesicht, während sie, mal stampfig langsam, mal schnell und brutal, ihre etablierte Version von Pagan Metal zum Besten geben. Sobald am Schlagzeug Double-Bass oder Blast Beats übernehmen, wird vor der Bühne hart gemosht – die Energie scheint direkt in die Meute überzugehen. Die Ziehharmonikamelodien (wenn auch heute von Keyboard und Samples realisiert) kommen gut durch die fette Soundwand und sorge für chillig-atmosphärische Momente der Ruhe zwischendurch.</p>
<p>Es ist immer wieder <strong>eine Freude, diese Band live zu spüren</strong>. Der generelle, abendliche Bierpegel hilft der Situation natürlich. Ich hatte gehofft, die Band würde <em>„Zerfall“</em> spielen. Es wäre auch nur logisch gewesen, da es zum einen die Single-Auskopplung des letzten Albums ist, und da zum anderen sogar der Gastsänger der Studio-Aufnahme sich hier und heute im Publikum befindet. Dennoch kommt es nicht dazu – dafür gibt es dann mit „<em>Mach Dich Frei</em>“ einen anderen Refrain zum Mitgrölen.</p>
<h2>Ein neuer Wolf im Herzen</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38770" aria-describedby="caption-attachment-38770" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38770" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681.jpg" alt="" width="501" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38770" class="wp-caption-text">HEIDEVOLK @misskim_event</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> aus den Niederlanden sind es, die das diesjährige <strong>MEAD AND GREED</strong> zu Ende bringen dürfen. Auch sie haben einen <strong>neuen Sänger am Start</strong>, der heute sein erstes Konzert mit der Band performen darf. Fast läuft mir ein Tränchen aus dem linken Auge, als ich den Vorgänger <strong>LARS</strong> im Publikum erblicke, wie er den Newcomer mit beiden Daumen nach oben ausgestreckt anfeuert. Hach. Männerromantik. Hust, weiter geht’s. Für alle Nichtholländer gibt es den Song „<em>Wolf In My Heart</em>“, ansonsten verstehe ich wie immer kein Wort, finde es aber trotzdem schön. Bin da sicherlich nicht der Einzige. Insgesamt ist dies ein Headlinerkonzert wie es sein sollte: Energie auf der Bühne, Energie vor der Bühne, Energie in der Luft und Energie in den Waden der tanzenden Meute.</p>
<p>Die Stimmen des neuen Sängers und die seines alteingesessenen Kollegen funktionieren wundervoll zusammen und erzeugen gemeinsam glorreiche Harmonien. Das Highlight des Gigs ist wie immer für viele der lustige Coversong „<em>Vulgaris Magistralis</em>“ (ja, es ist ein Coversong! Wette, das wusstet ihr nicht! <strong>Ha!</strong>), der auch an diesem Abend ein zweitletztes Mal alle zum Abdancen bringt. Das letzte Mal folgt nach dem Konzert, als diejenigen, die noch nicht bereit sind, sich von der Security hinausfegen zu lassen, zum frohen Ringeltanz im Kreis ansetzen und dies auch erstaunlich lange durchziehen.</p>
<p>Vor der Tür angekommen jedoch bietet sich alles andere als ein <strong>harmonischer Sonnenuntergang</strong>, der mit seinen tiefroten Strahlen dem <strong>MEAD AND GREED 2021</strong> einen sanften, aber schönen Abschluss gäbe: Stattdessen ist es dunkel, scheißkalt, es regnet, und heftige Windböen blasen noch im selbigen Moment das gesamte Futterzelt über den Haufen, so dass Essen, Schüsseln, Soßenbehälter und Crewmitglieder durch die Gegend fliegen. Als wir uns vergewissert haben, dass dabei keiner zu Schaden gekommen ist und man das Zelt wieder befestigen konnte, schauen wir, dass wir schleunigst davonkommen.&nbsp;</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!&nbsp;</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an Kim Koehn <a href="https://www.instagram.com/misskim_event/">@misskim_event</a> für die tollen Bilder!</p>
<p>Danke an Conny und Konrad für die Informantenarbeit.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Berg bebt wieder – Dong Open Air 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2017 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Noch ist das Wetter eher mittelprächtig, doch eine gewisse Vorfreude auf die sommerliche Festivalsaison deutet sich schon an.&#160;Ein Blick auf das Line-Up des Dong Open Air verdoppelt diese Vorfreude gleich noch mal, denn wie jedes Jahr wird vom 13.-15. Juli eine ausgewogene ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-berg-bebt-wieder-dong-open-air-2017/">Der Berg bebt wieder – Dong Open Air 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist das Wetter eher mittelprächtig, doch eine gewisse Vorfreude auf die sommerliche Festivalsaison deutet sich schon an.&nbsp;Ein Blick auf das Line-Up des <strong>Dong Open Air</strong> verdoppelt diese Vorfreude gleich noch mal, denn wie jedes Jahr wird vom <strong>13.-15. Juli</strong> eine ausgewogene Mischung aus Groß und Klein quer durch alle metallischen Subgenres auf dem Dongberg auftrumpfen! Deftig-durstiger Thrash aus dem Hause <strong>HATESPHERE</strong> garantiert einen gepflügten Acker, die melodische Fraktion kommt dagegen mit adrettem Riffing aus dem Hause <strong>ICED EARTH</strong> sowie süffigen Showeinlagen der <strong>GLORYHAMMER</strong>-Art auf seine Kosten. Auch ein dicker Headliner ist mit <strong>IN EXTREMO</strong> an Bord, während feine Untergrund-Kapellen wie <strong>WORDS OF FAREWELL</strong> und <strong>ELVENKING</strong> auch zu früher Stunde schon vor die Bühne locken. Mit <strong>COPIA</strong> ist sogar eine Truppe aus Australien gebucht, die regelmäßigen Festivalgängern ein Begriff sein dürfte, wandeln die Mitglieder doch häufiger auf den Campgrounds deutscher Festivals umher, um Neugierige in ihre Musik reinhören zu lassen.</p>
<p>Überhaupt nimmt der Untergrund-Support auf dem <strong>Dong Open Air</strong> einen großen Stellenwert ein. Einerseits findet dort nämlich das Finale des deutschen <strong>Wacken Open Air Metal Battle</strong> statt – vor Ort darf also fleißig mitgefiebert werden, wer das Rennen macht! Dazu haben Newcomer-Bands die Möglichkeit, im Rahmen der &#8222;<strong>Show Your Band</strong>&#8222;-Aktion&nbsp;ihre Mucke dem Publikum zu präsentieren und sich mit Besuchern auszutauschen. Auch von Seiten der Organisation wird <strong>Untergrund-Support</strong> als oberster Punkt des Konzepts aufgeführt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Förderung junger und vergleichsweise unbekannter Bands vor dem Publikum international erfolgreicher Gruppen auf der einzigen, also gemeinsamen Bühne.&#8220;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/davKvmEj-c8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Somit können alle Kapellen auf der Hauptbühne auftrumpfen und müssen sich nicht in einem <strong>improvisierten Bierzelt irgendwo im Nirgendwo</strong> abmühen. Dazu muss als Zuschauer niemand Überschneidungen befürchten, wie sie auf anderen Festivals gerne für Kopfschmerzen sorgen – alles ganz entspannt auf dem <strong>Dong</strong>! Fairness für Bands und Publikum gleichermaßen, das geht auch aus dem humanen Ticketpreis von 59,99 Euro inklusive Camping hervor. <strong>Eine Niere muss also niemand verkaufen</strong>, um dem freudigen Miteinander im Ruhrgebiet beiwohnen zu dürfen.</p>
<p>In seiner 17. Runde machen satte 28 Bands den Dongberg unsicher, die da wären:&nbsp;<strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>ICED EARTH</strong>, <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>DARK TRANQUILITY</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong>, <strong>MEMORIAM</strong>, <strong>GOD DETHRONED</strong>, <strong>HATESPHERE</strong>, <strong>VULTURE INDUSTRIES</strong>, <strong>WORDS OF FAREWELL</strong>, <strong>CROSSPLANE</strong>, <strong>ELVENKING</strong>, <strong>SISTERS OF SUFFOCATION</strong>, <strong>COPIA</strong>, <strong>AEVERIUM</strong>, <strong>LORD VIGO</strong>, <strong>CONTRADICTION</strong>, <strong>ACYL</strong>, <strong>WAR KABINETT</strong>, <strong>NERVOSA</strong>, <strong>SPOIL ENGINE</strong>, <strong>FATEFUL FINALITY</strong>, <strong>MESSIAH&#8217;S KISS</strong>, <strong>ATOMGOTT</strong>, <strong>MUNARHEIM</strong>, <strong>STORM SEEKER</strong>&nbsp;sowie die Finalisten des Metal Battles.</p>
<p>Mehr Infos gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.dongopenair.de">www.dongopenair.de</a>.</p>
<hr>
<p>Und hey, pssst: <em><strong>SILENCE</strong></em> ist als offizieller Medienpartner auch da. Wie, wo und mit wem? Immer schön die Augen offen halten!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-berg-bebt-wieder-dong-open-air-2017/">Der Berg bebt wieder – Dong Open Air 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Raue Sitten, Wellengang und Suff &#8211; Wer ist dabei?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2016 18:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[Aeterna Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 22.4.2016 Dauer: 22min Label: AETERNA RECORDS Ich gestehe: Ich mag Piraten-Abenteuer, Freibeuter-Geschichten und fiese Gestalten, denen ein Auge fehlt. Jetzt ist es raus. So. Das rührt wahrscheinlich daher, dass es bei meinen lieben im Osten geborenen Eltern einfach so Gang und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 22.4.2016<br />
Dauer: 22min<br />
Label: AETERNA RECORDS</p>
<p>Ich gestehe: Ich mag Piraten-Abenteuer, Freibeuter-Geschichten und fiese Gestalten, denen ein Auge fehlt. Jetzt ist es raus. So. Das rührt wahrscheinlich daher, dass es bei meinen lieben im Osten geborenen Eltern einfach so Gang und Gebe war, jedes Jahr an die Ostsee zu fahren, wenn es hieß: &#8222;Kulturbeutel packen! Urlaub!&#8220; Unser kleiner Ford hat uns meistens nach Rügen gekarrt &#8211; an dieser Stelle grüße ich Klaus Störtebeker. Ich habe es genossen und tue es noch heute! Wahrscheinlich für den Rest meines Lebens. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich es als Kind geliebt habe, mit meinem ultrakrassen Piratenschiff von Fisher Price zu spielen. Diejenigen unter euch, die ungefähr so alt sind wie ich, dürften wissen, welches ich meine.</p>
<blockquote><p>Immer auf See, nie wissen, was der Tag bringt, Rum im Überfluss und hübsche Piratenbräute.</p></blockquote>
<p>Grundsätzlich muss so &#8217;n Freibeuterleben schon cool gewesen sein. Immer auf See, so gut wie nie wissen, was der Tag bringen wird, Rum im Überfluss und dazu ein paar hübsche Piratenbräute. Wobei ich das Piratenleben auch schon ziemlich herrlich fände, wenn es von all den genannten Dingen lediglich Rum im Überfluss gäbe. Da schnurrt die Naschkatze in mir. Leider können wir heute nur noch von abenteuerlichen Beutezügen träumen. Das funktioniert beispielsweise super, wenn man am Ostsee-Strand steht, aufs Meer guckt und einfach mal innehält.</p>
<blockquote><p>Das Sextett versteht es, Geschichten aus einer Zeit zu besingen, als Beinprotesen noch auf Bäumen wuchsen.</p></blockquote>
<p>Wer allerdings nicht extra ans Meer heizen mag, aber trotzdem etwas &#8222;seebäriges&#8220; erleben möchte, hat die Möglichkeit, dies auf auditiver Ebene zu tun (also durch die Aufnahme diverser Frequenzen mit Hilfe der Horchlappen). Diese dufte Newcomer-Crew dürfte den Pirate Metal Fans unter euch bisher noch ziemlich unbekannt sein. Das Sextett versteht es allerdings, auf äußerst spaßige Weise Geschichten aus einer Zeit zu besingen, als Beinprotesen noch auf Bäumen wuchsen. Setzt die Segel, lichtet den Anker! Hier sind <b>STORM SEEKER</b>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2702 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/stormseeker.jpg" alt="Storm Seeker" width="643" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/stormseeker.jpg 643w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/stormseeker-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/stormseeker-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit Ende April diesen Jahres kann man die Debüt-EP der Düsseldorfer/Neusser erwerben. Sie trägt den vielversprechenden Titel &#8222;Pirate Scum&#8220; und enthält sechs Tracks, die allesamt sehr viel gute Laune verbreiten und das Verlangen wachsen lassen, mit Speckbauch und dem Rest des Körpers abzuzappeln. <b>STORM SEEKER</b> nutzen diverse Folk-typische Instrumente, wie Tin Whistle und Cello, aber auch (das darf nicht fehlen) das Schifferklavier, während euch nebenher verzerrte Gitarren und Drums auf die Ohren scheppern. Das gesamte Werk vermittelt folgende Botschaft: Zuhören! Spaß haben! Bewegen! Saufen!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2706" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/Storm-Seeker-Pirate-Scum-EP-2016-300x300.jpg" alt="Storm Seeker - Pirate Scum (EP 2016)" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/Storm-Seeker-Pirate-Scum-EP-2016-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/Storm-Seeker-Pirate-Scum-EP-2016-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/Storm-Seeker-Pirate-Scum-EP-2016.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder der sechs Songs ist auf seine Weise cool und hat fröhliche und einprägsame Melodien im Gepäck. Auch nach mehrmaligem Hören skippe ich keinen der Titel, sondern höre die EP komplett durch. Die Songs <em>&#8222;Side by Side&#8220;</em> und <em>&#8222;Jack&#8220;</em> gefallen mir am besten. Denn vor allem sie laden zum Mitgröhlen und Mitschunkeln ein (am besten mit einem gefüllten Pott Rum in der Hand – Aye!). Bei aller Abwechslung fehlt mir allerdings der ein oder andere Part im Song, bei dem die Bassdrum auch mal eine schöne Walze im Hintergrund bildet. Das würde bestimmt an so mancher Steller stärker vorantreiben und noch mehr Spaß bringen. <b>STORM SEEKER</b> sind alles in allem verdammt einprägsam und schaffen es, sich schon mit ihrem Debüt und einem klar definierten Stil sehr gut in die Riege der Piratenmusiker einzureihen. Deshalb sollte niemand an ihnen vorbeisegeln, ohne wenigstens mal kurz die Ohren gespitzt und gelauscht zu haben.</p>
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<p>Ich empfehle diese Debüt-EP jedem, der auch nur ansatzweise auf spaßigen und fluffigen Folk Metal abfährt. Und wer dann noch eine Vorliebe für freibeuterische Abenteuer hat (oder immer noch gern mit dem Fisher Price – Piratenschiff spielt), wird <b>STORM SEEKER</b> <b> </b>lieben. Ich bin gespannt, was man in Zukunft noch von den sechs jungen Musikern hören wird. Beware of the Pirate Scum!</p>
<p>Webseite: <a href="http://storm-seeker.com/">Official</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Stormseekerband/?fref=ts">FB</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/raue-sitten-wellengang-und-suff-wer-ist-dabei/">Raue Sitten, Wellengang und Suff &#8211; Wer ist dabei?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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