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	<title>Stuttgart Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Sep 2022 08:59:43 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Stuttgart Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>US-Punk aus dem Ländle: NECKARIONS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[30 Kilo Fieber Records]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Neckarions]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Skate Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Surf Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raphael hat heute einen echten Leckerbissen für alle Fans von US-Punk dabei. Lest hier seine Meinung zu NECKARIONS.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neckarions-neckarions/">US-Punk aus dem Ländle: NECKARIONS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">NECKARIONS &#8211; &#8222;NECKARIONS&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>03. September 2022<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>10:04<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://30kilofieber.de/" target="_blank" rel="noopener">30 Kilo Fieber Records</a><br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Hardcore Punk / Surf Punk </div></div></div></p>
<p>Beim Bandnamen&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> muss man nicht lange raten, im Gebiet welches Flusses das Quartett herkommt. Nach der im Jahr 2019 in Eigenregie vertriebenen Demo &#8222;<a href="https://neckarions.bandcamp.com/album/kalle-demo" target="_blank" rel="noopener">Kalle</a>&#8220; veröffentlichten die&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> aus Stuttgart im Jahr 2021 ihre erste CD &#8222;<a href="https://neckarions.bandcamp.com/album/the-rise-of" target="_blank" rel="noopener">The Rise of&#8230;</a>&#8220; beim sympathischen Label <strong>30 Kilo Fieber Records</strong>. Keine eineinhalb Jahre später erscheint ebenda die <strong>selbstbetitelte 7&#8220; Platte</strong>, auf der die vier Musiker ordentlich um sich schlagen, während sie simultan zum ausschweifenden Tanz einladen.</p>
<p><iframe title="Dead Fish" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Ogy87mFhKhg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>So vertraut und doch so frisch</h3>
<p>Die&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> sind Schlagzeuger <strong>Helge</strong>, Bassist <strong>Basti</strong>, Gitarrist <strong>Maddi</strong>, und Sänger <strong>Ivan</strong>. Der Sound, den die Instrumentalgruppe zusammenschustert, ist ein Rezept für instante Klassiker: Hardcore Punk für den Skatepark mit melodischen Anleihen und flotten Rock&#8217;n&#8217;Roll- bzw. Surf Rock-Rhythmen zum Mitklatschen und Eskalieren. So weit, so gewöhnlich, und so partytauglich. Das Sahnehäubchen auf diesem Hardcore Surfpunk Kuchenstückchen wird aber vom texanischen Vokalisten <strong>Ivan</strong> gesetzt. Kraftvoll, melodisch, und frei durch Melodien fliegend erinnert <strong>Ivan&#8216;</strong>s Stimme nämlich an niemand geringeres als die kalifornische Hardcore Punk Legende <strong>Jello Biafra</strong>.</p>
<p><iframe title="Sin City" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/L1Ue_TAwqtE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fresh Fruit for Rotting Neckarions?</h3>
<p>Wurde eine solche Ähnlichkeit einmal erkannt, ist es nahezu unmöglich wieder daran vorbei zu hören, denn &#8222;What has been heard, can not be unheard&#8220;. Da bleibt bei den Zuhörer*innen natürlich die Frage, wieviel <strong>NECKARIONS</strong> aus der&nbsp;<strong>DEAD KENNEDYS</strong>-Parallele herausgehört werden können, denn es ist ja nicht nur die Stimme, die ähnlich klingt. Hier kann man sich nun im hermeneutischen Zirkel verlieren, bis man sich selbst auf die Schuhbänder tritt, den&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> Song&nbsp;<em>&#8222;Dead Fish&#8220;</em> mit&nbsp;<em>&#8222;</em><em>Holiday in Cambodia&#8220;</em> vergleicht oder&nbsp;<em>&#8222;Winnebago Warrior&#8220;</em> in&nbsp;<em>&#8222;A Secret Kept&#8220;</em> wiedererkennt.</p>
<h3>Karten auf den Tisch</h3>
<p>Hat man sich einmal erfolgreich um die eigene Achse gedreht, bleiben inmitten des Drehwurms aber die wirklich wichtigen Erkenntnisse klar: Nazis Punks mögen wir immer noch nicht, und wenn&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> zur Spritztour durch&nbsp;<em>&#8222;Sin City&#8220;</em> einladen, sagen wir dankend zu. Eines steht nämlich fest: die selbstbetitelte EP der&nbsp;<strong>NECKARIONS</strong> ist ein zehnminütiger Partyknaller ohne einen einzigen Aussetzer.</p>
<p><a href="https://neckarions.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>NECKARIONS</strong> bei Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/Stuttgartpunk" target="_blank" rel="noopener"><strong>NECKARIONS</strong> bei Facebook</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/neckarions/" target="_blank" rel="noopener"><strong>NECKARIONS</strong> bei Instagram</a></p>
<p>Das Cover Artwork wurde uns freundlicherweise von <strong>30 Kilo Fieber Records</strong> zur Verfügung gestellt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neckarions-neckarions/">US-Punk aus dem Ländle: NECKARIONS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>CREDIC &#8211; was Frisches auf dem Markt</title>
		<link>https://silence-magazin.de/credic-was-frisches-auf-dem-markt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 10:05:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[agora]]></category>
		<category><![CDATA[credic]]></category>
		<category><![CDATA[Melo-Death]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche Songs sind wie Puzzles.<br />
Versatzstücke aneinandergereiht, ergeben ein Bild und manchmal fehlt auch ein Teil.</p>
<p>Doch nicht jeder mag Puzzles. Ob man CREDIC hingegen mögen sollte, kann dir Daniel sagen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/credic-was-frisches-auf-dem-markt/">CREDIC &#8211; was Frisches auf dem Markt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>CREDIC &#8211; &#8222;Agora&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;12.10.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;51:51 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Green Zone Music<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Melodic Death</div></div></div>
<p>&#8222;Lasst mich durch, ich bin nur wegen der Core-Bands hier!&#8220; So, oder so ähnlich könnte man mein allgemeines Wirken hier beschreiben. Doch kommt es auch des Öfteren vor, dass mich der Melo-Death anlockt. In diesem Genre gibt es aber auch verdammt gute Bands, die das, was mich immer irgendwie begeistern kann, zu perfektionieren wissen: starke, mitreißende Melodien. Im Falle von <strong>CREDIC</strong> gelingt nicht nur das.&nbsp;</p>
<p>Die Stuttgarter zeigen mit &#8222;Agora&#8220;, wie moderne und klassische Klänge sowie Einflüsse aus einigen anderen Spielfeldern in ein <strong>rundum stimmiges Gesamtkonzept</strong> gezaubert werden. Ich gebe zu, etwas so Frisches hab ich lange nicht gehört. Irgendwie passt da alles, seien es die oben genannten Melodien wie in <em>&#8222;Alternate Ending&#8220;</em>, oder die krachende Härte eines <em>&#8222;Highspeed Claustrophobia&#8220;</em>. Man hört, wo sich die Männer ihre Inspirationen geholt haben, ohne dass es aufgesetzt oder gar nachgespielt wirkt. Eher wie ein <strong>herrlich buntes Puzzle</strong>, das aber dennoch klar zusammengehört. Die berühmte Kirsche obendrauf bildet dann noch der druckvolle Sound. Das ist schon wirklich ein Fest für die Ohren. Die Drums knallen, die Gitarren gehen unter die Haut und die Vocals verursachen auf selbiger eine Erpelkutte.&nbsp;</p>
<p>Bei aller Spielfreude und Kreativität gefällt mir persönlich aber eine Sache nicht: Der Großteil der Songs weist eine <strong>stattliche Länge</strong> auf. Immerhin schafft es das Album mit gerade mal 9 Songs auf über 50min. Das mag viele Hörer nicht stören, oder sogar freuen, ich bin aber kein Fan von solch ausgedehnten Nummern. Beinahe 8 Minuten sind schon echt lang. Verstehen kann ich das aber durchaus, so viele Elemente brauchen eben Platz, und langweilig wird das natürlich auch nicht. Ist nur leider nicht mein Fall. Ansonsten kann ich &#8222;Agora&#8220; aber jedem empfehlen, der generell etwas für Metal übrig hat und von Genregrenzen nix hält.&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FM9xaFrMLMA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.credic.de" target="_blank" rel="noopener">www.CREDIC.de</a></p>
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		<title>END OF GREEN &#8211; Optimistische Depression</title>
		<link>https://silence-magazin.de/end-of-green-optimistische-depression/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Dec 2017 10:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[dark rock]]></category>
		<category><![CDATA[end of green]]></category>
		<category><![CDATA[mötley crüe]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passt zum Herbst und Winter besser als melancholischer Dark Rock? Nicht viel, denke ich. Der Sommer ist um,&#160;da kann&#160;MÖTLEY CRÜE einpacken. Pünktlich zur zweitschönsten Jahreszeit (dem Winter rennt keiner die Spitzenposition ab!) haben END OF GREEN diesen Herbst ihr neues Studioalbum ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/end-of-green-optimistische-depression/">END OF GREEN &#8211; Optimistische Depression</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></strong></p>
<h3 style="text-align: center;">END OF GREEN &#8211; &#8222;VOID ESTATE&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.08.2017<br />
<strong>Länge:</strong> 57:32<br />
<strong>Label:</strong> Napalm Records<br />
<strong>Stil:</strong> Dark Rock</p>
<p><strong></div></div></div></strong></p>
<p>Was passt zum Herbst und Winter besser als melancholischer Dark Rock? Nicht viel, denke ich. Der Sommer ist um,&nbsp;da kann&nbsp;<strong>MÖTLEY CRÜE</strong> einpacken. Pünktlich zur zweitschönsten Jahreszeit (dem Winter rennt keiner die Spitzenposition ab!) haben <strong>END OF GREEN </strong>diesen Herbst ihr neues Studioalbum herausgebracht. &#8222;Void Estate&#8220; heißt der Neuzuwachs der symphatischen Dunkelrocker.</p>
<h3>BRINGEN WIR ETWAS LICHT INS DUNKEL &#8230;</h3>
<p>Das elf Tracks umfassende Album beginnt mit einem Titel, den man eigentlich aus dem <strong>Jazz</strong> kennt. Allerdings handelt es sich bei <em>&#8222;Send&nbsp;in the Clowns&#8220;</em> um kein Cover, sondern eine getragene, melancholische Ballade. Aus meiner Sicht eine hervorragende Wahl, um das Album zu einzuleiten. Trotz teils&nbsp;<b>depressiv </b>angehauchter&nbsp;Texte (&#8222;I wear the chains of the past&#8220;) hat das Lied aus meiner Sicht etwas unglaubglich entspannendes, fast meditatives. Ich selbst fühle mich in seiner Stimmung wirklich gut aufgehoben und empfinde den Song musikalisch nicht als bedrückend. So darf das Album gerne weitergehen.</p>
<p><em>&#8222;Darkside of the Sun&#8220;</em> startet ebenfalls im Midtempo und schiebt dabei etwas rockiger als ihr Vorgänger voran. Beim Einsetzen des Gesangs zeigt sich die beeindruckende Qualität von <strong>Michael Huber</strong>s Stimme&nbsp;zum ersten Mal&nbsp;in ihrem vollen <strong>Spektrum</strong>. Anders als seine Sprechstimme ist sie sehr tief,&nbsp;besitzt aber&nbsp;trotzdem eine&nbsp;klare Aussprache. Ich kenne keinen anderen Sänger in dem Genre, der mit <strong>Huber</strong> vergleichbar wäre. Der Song wirkt sehr aufgeräumt und klar und kann die Stimmung dieser Band gut&nbsp;transportieren.</p>
<p><em>&#8222;The Door&#8220;</em> zeigt sich wieder etwas ruhiger, fast gediegen, und bestätigt wieder die Fähigkeit der&nbsp;Band, Musik schreiben zu können, die nicht mit Uptempo und <strong>Geschrei</strong> überzeugen muss. Der Text hat auch hier wirklich Inhalt und wirkt dank des verständlichen Gesangs auch gut. <em>&#8222;If you ever leave me, don&#8217;t forget to close the door. Let me be my own prisoner, who can&#8217;t escape the room.&#8220;</em> Sehr <strong>pessimistisch</strong> und dunkel, aber nicht&nbsp;auf <strong>melodramatische</strong> Weise umgesetzt. Gerade&nbsp;wegen solcher kompositorischen Stücke schätze ich diese Band so.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Gw55BDL2K44?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>EIN TIEFER EINBLICK</h4>
<p><em>&#8222;Head down&#8220;</em> führt den vorherigen Song in seiner Art fort. Trotz schwieriger Themen entsteht keine trübe Blase,&nbsp;stattdessen wird ein&nbsp;Ausdruck der <strong>Monotonie</strong>&nbsp;mit schweren Gedanken und Gefühlen vermittelt. Depression als etwas Bekanntes, Gewohntes, das im <strong>Alltag</strong> integriert ist und dazugehört. Für mich wird beim Hören nicht unbedingt etwas Negatives, Schweres verstärkt. Stattdessen finden <strong>END OF GREEN </strong>in ihren Songs einen Weg,&nbsp;auf optimistische&nbsp;Weise mit&nbsp;Themen wie emotionaler Unsicherheit, Niedergeschlagenheit und Ungewissheit über Beziehungen umzugehen.</p>
<p>Auch <em>&#8222;The Unseen&#8220;</em> gibt der Stimme von <strong>Huber</strong> wieder viel Raum, ein flotterer Beat bringt etwas Abwechslung in die sonst&nbsp;eher getragenen Stücke. Hier wirkt diese&nbsp;Entscheidung allerdings nicht störend oder merkwürdig. Der Gesang, welcher zwischen einem relativ hohen und einem tiefen Part hin und her wechselt, liegt gut über dem Rhythmus. Auch hier wirkt das Ganze sehr aufgeräumt, es gibt kein Hadern im Song.</p>
<p><em>&#8222;Dressed in black again&#8220;</em> schliesst sich inhaltlich ein wenig&nbsp;an <em>&#8222;The Unseen&#8220;</em> an. <em>&#8222;I&#8217;m walking like a ghost&#8220;</em>. Man kann sich mit einem bestimmten Kleidungsstil im öffentlichen Raum durchaus so bewegen, dass man nicht auffällt und so möglicherweise die Chance hat, anders durch den Tag zu gehen. Eine schöne, gut beobachtende Sicht auf unsere<strong> Gesellschaft</strong> heutzutage. <em>&#8222;Mollodrome&#8220;</em> und <em>&#8222;Worn and Torn&#8220;</em> sind beide wieder ziemlich ruhige, zurückgezogene Stücke, welche sehr in sich geschlossen wirken und durch die Gitarren einen eigenen&nbsp;melodischen Touch bekommen. Wie sattgrünes Moos, das auf dunklem Stein zu<strong> leuchten</strong> scheint, zaubert die Gitarre immer wieder kleine <strong>Akzente</strong> in die Melodie und gibt dem Gesang so eine schöne Grundlage. &#8222;<em>Like a Stranger&#8220;</em> beendet ein Album, welches keine musikalischen Einbrüche zeigt und sehr atmosphärisch wirkt.</p>
<h4>MEIN FAZIT</h4>
<p>Als Hörer wird man leicht an die Hand und auf eine <strong>Wanderung</strong> mitgenommen. Dabei werden ganz unterschiedliche Themen angesprochen, die alle an sich nicht einfach zu behandeln sind. Dabei wird aber nicht der mahnende Zeigefinger erhoben, sondern einfach eine kleine <strong>Beschreibung</strong> der Umstände abgegeben. <strong>END OF GREEN</strong> verpacken ihre Themen in ein musikalisches Gewand, das es&nbsp;dem Hörer leichter macht, sich mit den Texten auseinanderzusetzen und gleichzeitig immer wieder Neues in den Songs zu entdecken. Man könnte sich mit diesem Album wirklich an einem&nbsp;Sonntagnachmittag zuhause einschließen und die Platte immer wieder durchhören, ohne dabei Zeit zu verlieren. Für mich ist &#8222;Void Estate&#8220; auf jeden Fall eines der <strong>schönsten</strong> Alben des Jahres.</p>
<p><a href="http://www.endofgreen.de/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/endofgreenofficial/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://endofgreen.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>Gut gesungen, Löwe! &#8211; KISSIN&#8216; DYNAMITE</title>
		<link>https://silence-magazin.de/gut-gesungen-loewe-kissin-dynamit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ACDC]]></category>
		<category><![CDATA[generation goodbye]]></category>
		<category><![CDATA[Kissin Dynamite]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[löwe]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KISSIN&#8216; DYNAMITE &#8211; Generation Goodbye &#8211; Dynamite Nights Veröffentlichungsdatum: 14.07.2017 Dauer: 113:39 Min. Label: AFM Records Ah, endlich mal wieder eine Liveaufnahme! Für mich eine Unterart von CD-Produktionen, die ich doch ziemlich mag. KISSIN&#8216; DYNAMITE legen mit &#8222;Generation Goodbye &#8211; Dynamite Nights&#8220; ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KISSIN&#8216; DYNAMITE</strong> &#8211; Generation Goodbye &#8211; Dynamite Nights<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.07.2017<br />
Dauer: 113:39 Min.<br />
Label: AFM Records<span id="more-20638"></span></p>
<p>Ah, endlich mal wieder eine Liveaufnahme! Für mich eine Unterart von CD-Produktionen, die ich doch ziemlich mag. <strong>KISSIN&#8216; DYNAMITE</strong> legen mit &#8222;Generation Goodbye &#8211; Dynamite Nights&#8220; eine frische Scheibe voller Liveatmosphäre vor.</p>
<p>Nach einem kurzen &#8222;Intro&#8220; geht es los. <em>&#8222;Generation Goodbye&#8220;</em> zeigt, unter welchem Motto das Konzert steht. Der Sound ist gut, gerade für eine Aufnahme eines Livekonzerts. Wobei auch da Nachbearbeitungen nicht ausgeschlossen sind. <em>&#8222;Money, Sex &amp; Power&#8220;</em>, <em>&#8222;DNA&#8220;</em>, oder <em>&#8222;Highlight Zone&#8220;</em>, die Powermetaller zeigen, dass sie musikalisch voll auf der Höhe sind und straight ein fettes Programm abbrennen können.</p>
<p>Zwischen den einzelnen Songs finden sich, zumindest auf der Aufnahme, kaum Unterbrechungen, stattdessen wird lieber alles auf die Performance gesetzt. Ich kannte die Band bis jetzt nur am Rande, muss beim Hören der Aufnahme jedoch sagen, dass ich echt begeistert bin. Gute Kompositionen, und den Gitarrensound finde ich doch sehr zuträglich. Das geht mir bei Power-Metal-Gruppen nicht sehr oft so. Wobei sich diese Gruppe wohl auch nicht zu 100% in dieses Genre einordnen lässt.</p>
<h4>Live is live</h4>
<p><em>&#8222;Running Free&#8220;</em>, <em>&#8222;If Clocks were running backwards&#8220;</em>, <em>&#8222;Deadly&#8220;</em>&#8230; die Songs zeigen, dass die Band um den Sänger mit der Löwenmähne Durchhaltevermögen hat und ein abwechslungsreiches Programm zwischen treibenden, rhythmisch-groovenden Mitsinghits und melodischen Balladen aufweisen kann. Auch eine Interaktion mit dem Publikum findet statt. Das ist nicht zu vernachlässigen, gerade bei einem so umfangreichen Set wie diesem hier mit immerhin 25 Songs.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20804 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Band-Photo-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Band-Photo-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Band-Photo-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Band-Photo-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Band-Photo-1-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Band-Photo-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Natürlich ersetzt eine CD-Aufnahme keine echte Konzertsituation. Aber sie bringt, dank guter Mikrophonierung, das Ganze ein Stück näher an den Hörer. Und ich finde es gut, dass diese Band sich auch 2017 noch dazu entschieden hat, dieses Option zu wählen, statt eine DVD daraus zu machen. Es ist so doch einfach nochmal was anderes, und lenkt nicht so sehr von der Audioaufnahme ab. <em>&#8222;Out int the rain&#8220;</em> ist sehr stimmungsvoll und kommt auf der Aufnahme wirklich gut rüber. Das finde ich ziemlich gut und rechne es der Band hoch an, das hinbekommen zu haben.</p>
<p>Nach 25 Tracks muss ich sagen, Respekt! Dieses Album ist eine schöne Ergänzung zu dem Neuling von 2016 und zeigt, dass die Songs live auf jeden Fall funktionieren, und die noch relativ junge Band es schafft, auf längere Gigs ohne nennenswerte Durchhänger durchzuziehen. Und das bei so einem Set. Für jemanden, der <strong>KISSIN&#8216; DYNAMITE</strong> bisher noch nicht live gesehen hat, dürfte die Scheibe jedenfalls echt ein Anlass zur Überlegung sein, mal auf ein Konzert von ihnen zu gehen.</p>
<p><a href="http://www.kissin-dynamite.de/de/band">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Kissindynamiterocks/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gut-gesungen-loewe-kissin-dynamit/">Gut gesungen, Löwe! &#8211; KISSIN&#8216; DYNAMITE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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