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	<title>Suicidal Angels Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Suicidal Angels Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SATYRICON die zweite &#8211; Anekdoten aus Köln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2018 10:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Metal der Alten Schule... von den selben Lehrern beigebracht. Satyricon waren auch in Köln live zugegen und wir vergleichen mit dem Gig in Dresden.<br />
Ein Feldversuch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/satyricon-die-zweite-anekdoten-aus-koeln/">SATYRICON die zweite &#8211; Anekdoten aus Köln</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Den großen Bericht zu <strong>SATYRICON</strong> hattet ihr schon. Ihr Konzert in <a href="https://silence-magazin.de/niemals-alt-und-niemals-leise-satyricon-in-dresden/"><strong>Dresden</strong> </a>war fulminant. Wir hatten das Glück, das selbe Package &#8211; <strong>SATYRICON</strong> und <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> &#8211; auch in <strong>Köln</strong> genießen zu dürfen. Hier, in der <strong>Essigfabrik</strong>, nur ohne nette Begleitung, durfte sich der fürchtige Redakteur ebenfalls von der Liveherrschaft der dunklen Lords überzeugen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-26305 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1.jpg" alt="" width="386" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1-750x502.jpg 750w" sizes="(max-width: 386px) 100vw, 386px" /></p>
<p>Wie auch in der schönen Stadt im Osten läuft hier ein ziemlich durchmischtes Publikum herum. Alt und jung, groß und klein, Männlein und Weiblein. Und alles dazwischen. Auch die Bandshirts sind verschieden, man sieht <strong>KYLESA</strong> neben <strong>SLIPKNOT</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong>. Und <strong>SATYRICON</strong> natürlich. Ein weiteres Indiz dafür, aus welchen Ecken der heutige Hauptact die Hörer anzieht.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-26306 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2.jpg" alt="" width="393" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2-750x502.jpg 750w" sizes="(max-width: 393px) 100vw, 393px" />Als<strong> SUICIDAL ANGELS</strong> die Bühne betreten, sind bereits viele Besucher im Saal. Allerdings sind hier die Fans, ähnlich wie in Dresden, sehr passiv. Das wundert mich, da die Band wirklich gut abliefert, sehr motiviert ist und ein wirklich gutes Set abliefert. Gitarrist <strong>Gus Drax</strong> und Bassist <strong>Angel Lelikakis</strong> rennen ständig quer über die Bühne, um die Plätze zu tauschen, und Sänger <strong>Nick Meliddourgos</strong> nimmt sich zwischen Gesang und Headbangen auch kaum Zeit zum atmen. Als er das Publikum zu einer Wall of Death auffordert, kommt aus dem Publikum nur verunischertes Lachen. Hat er das gerade wirklich gesagt? Als die Musik dann einsetzt, passiert&nbsp; &#8211; nichts. Ein einsamer Metalhead flitzt durch die Menge. Mir tut die Band wirklich leid. Da haben sie wirklich mehr verdient.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-26302 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1.jpg" alt="" width="436" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1-750x502.jpg 750w" sizes="(max-width: 436px) 100vw, 436px" /> Zum <strong>Main-Act</strong> wird es dann voll vor der Bühne. Es sind eben doch alle hauptsächlich gekommen, um <strong>Satyr</strong> und <strong>Frost</strong> zu sehen.&nbsp; Als diese die Bühne betreten, ertönt lauter Beifall. Trotz spürbarer Euphorie im Publikum bleiben alle stehen, johlen und klatschen zwar, lassen sich aber nicht zu größeren Bewegungen hinreißen. <strong>SATYRICON</strong> hingegen steigen gleich voll ins Set ein. <strong>Satyr</strong> steht meist wie ein Businessprediger an seinem gehörnten Mikroständer, bevorzugt sonst meist kurze Wege auf der Bühne.&nbsp; Die ganze Band vermittelt einen sehr konzentrierten Eindruck, die Musik ist sehr auf den Punkt. Dadurch entsteht eine sehr sphärische Stimmung, welche nur durch wenige Ansagen zwischen den Songs unterbrochen wird. Das stört aber nicht. Es ist wie eine Zeremonie. Eine Zeremonie der Musik.</p>
<p>Durch die Art, wie sich die Band hier präsentiert, wie der Fokus wirklich auf der Musik, und nicht auf Unterhaltung liegt, scheint bei <strong>SATYRICON</strong> die Zurückhaltung des Publikums auch angebracht. Wie bei meinen lieben Kollegen in Dresden scheinen hier ebenfalls alle in die Musik abzutauchen, es entsteht zeitweise wirklich eine Art Blase, in der es nur noch das Konzert gibt. Ganz ehrlich, das ist es doch, was man im besten Fall erreichen kann.</p>
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<p><span id="more-26295"></span></p>
<h3 style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-26303 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2-201x300.jpg 201w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2-686x1024.jpg 686w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2-750x1120.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2.jpg 971w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /></p>
<p>Ich jedenfalls gehe mit dem Gefühl aus der <strong>Essigfabrik</strong>, eine neue Lieblings-Liveband gefunden zu haben. Zwar zelebrieren andere Bands andere Großtaten auf der Bühne, welche ebenfalls ruhmreich sind, aber allein mit der Musik und mit vergleichsweise wenig Theater eine solche Atmosphäre und Bindung zum Publikum zu schaffen, gelingt nur wenigen. Daher mein Fazit: <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> sind leider nicht gebührend behandelt worden, <strong>SATYRICON</strong> haben aber wirklich gezaubert.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/satyricon-die-zweite-anekdoten-aus-koeln/">SATYRICON die zweite &#8211; Anekdoten aus Köln</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Niemals alt und niemals leise &#8211; SATYRICON in Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 09:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dresden, ein kalter Abend. Wir wussten es wird brutal. - Dresden Mitternacht: Es war ein Fest!</p>
<p>Wer wissen will, wie sich Satyricon und Suicidal Angels LIVE anfühlt kann hier mehr erfahren!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/niemals-alt-und-niemals-leise-satyricon-in-dresden/">Niemals alt und niemals leise &#8211; SATYRICON in Dresden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Besuche in Dresden werden immer seltener, umso mehr freue ich mich, wenn ich es mich dann doch mal wieder in die alte Heimat verschlägt und ich einen Abend in toller Atmosphäre verbringen kann. An meiner Seite habe ich den <a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin/"><strong>Yeti </strong></a>für die optische Unterstützung, der schon als waschechter <strong>SATYRICON</strong>-Fan durchgeht. Ich hingegen gehe vor allem mit Vorfreude auf den Support <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> in den Abend. Mit <a href="https://silence-magazin.de/satyricon-in-dresden-ein-letztes-mal-winter/"><strong>SATYRICON</strong></a> hatte ich bislang einfach nur wenige Berührungspunkte. Also ausreichend Gründe, um sich an einem Freitag mal auf den Weg in den <strong>Beatpol</strong> zu machen, der mir über die Jahre immer mehr ans Herz gewachsen ist.</p>
<p>S<a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/SucidialAngels-Beatpol-7.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_SucidialAngels-Beatpol-7.jpg" alt="SucidialAngels-Beatpol-7" width="303" height="202"></a>chon in der Einflugschneise in den Saal erblicke ich viele bekannte Gesichter. Oben angekommen finde ich einen locker, aber schon gut gefüllten Konzertraum vor. Es herrscht reges Gemurmel und eine gespannte Vorfreude liegt in der Luft. Das Publikum ist erfreulich durchmischt, sowohl Jungspunde als auch schon ergraute Fans haben den Weg hierher gefunden. 20:15 Uhr fällt der Starschuss und die Griechen von <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> entern die Bühne. Der Vierer hat mich bereits auf dem letztjährigen <strong>In Flammen Open Air</strong> mit seinem straighten Thrash überzeugen können. Eine kurze, prägnante Ansage heißt das Publikum willkommen und schon gibt die Band mit <em>&#8222;Capital of War&#8220;</em> die Kampflinie vor. Der Sound ist klar, die Stimme des Sängers setzt sich gut durch. Stilecht mit Patronen- und Nietengurten bestückt und hochmotiviert wird das Publikum angesprochen und zur Aktion aufgerufen &#8211; leider bleiben diese Versuche kaum beantwortet. Auf der Bühne ist viel Bewegung, davor umso weniger. Das mag vielleicht daran liegen, dass der Abend noch so jung ist. Vielleicht schmeckt Dresden der Thrash auch einfach nicht so richtig. Zu mehr als vornehm-distanzierten, rhythmischen Kopfnicken können sie sich anscheinend noch nicht erwärmen. Ich kann die Trägheit nicht so ganz verstehen, mich können <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> sehr gut mitziehen.</p>
<h4>Startschwierigkeiten in der Publikumsbindung</h4>
<p>Die Drums hämmern, die Gitarren schreien und endlich dringt das erste prototypische Gitarrensolo an meine Ohren. <strong>Virtuos und zielsicher</strong>, wie ich es im Gedächtnis habe. So sehr die Band mit dem Tempo anzieht und mit Herzblut performt, so wenig kommt noch aus dem Publikum. Vereinzeltes Johlen und Zeigen der Horns zeigt, dass immerhin einige wach geworden sind. Und auch einige Köpfe verschwinden schon unterhalb der Sichtlinie, was mich auf moshende und bangende Zuschauer schließen lässt. <strong>Na, geht doch.</strong> Die erste Reihe bleibt dennoch unbewegt, in der Türreihe wird noch fleißig geschnattert und der Applaus bleibt zwischen den Songs leider aus.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/SucidialAngels-Beatpol-16.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_SucidialAngels-Beatpol-16.jpg" alt="SucidialAngels-Beatpol-16" width="300" height="200"></a><em>&#8222;Reborn in Violence&#8220;</em> beginnt schwerer, rollender, langsamer, eh die Walze wieder Fahrt aufnimmt. Der Song ist lang, zieht sich, wird immer extremer und schneller. Die Jungs zermetern ordentlich was und auf &#8222;Hey!&#8220;-Ruf-Aufforderungen ist nun doch auch Antwort vernehmbar. Die Haare fliegen auf der Bühne, der Look klassisch &#8211; Schrumpfschlauchjeans, weiße Adidas, Muskelshirt, Patronengurt und lange Loden. Es geht doch nichts über eine angemessenes Styling! Dank der guten Deutschkenntnisse des Sängers ist die Unterhaltung gut, seine Mimik überzeugend und vereinnahmend. <strong>&#8222;Danke-fucking-schön!&#8220;</strong> schließt er den Song und wird mit ordentlich Applaus honoriert. Die&nbsp;Songübergänge reißen nie ein Loch in die Atmosphäre, der Sänger leitet den Song mit ein paar Worten ein, unterfüttert von Gitarrenfläche, und dann geht es wieder los. Spieltechnisch sind die Jungs ganz wunderbar. Die Soli sitzen, die Drums sind zuverlässig und der Sänger erwischt Töne und Einsätze, die Lichtshow ist passend. So gefällt mir das doch! Der Sound ist vorn wie hinten klar und so differenziert, wie er eben für dieses Genre sein muss. <em>&#8222;Eternally to Suffer&#8220;</em> und <em>&#8222;Seed of Evil&#8220;</em> &#8211; letzteres ein wunderbares Midtempo-Stück, quasi <strong>BLACK SABBATH</strong>-Riffing im <strong>SLAYER</strong>-Gewand &#8211; wissen mich ebenfalls bestens zu überzeugen. Als zu einer Wall of Death geladen wird, kommt auch endlich &#8211; aber noch sehr gesittet &#8211; Bewegung in die Geschichte.</p>
<p>Die Umbaupause verbringen wir damit, für ein Getränk anzustehen und Gesprächen anderer Konzertbesucher über den letzten Lanzarote-Urlaub, Heiratspläne und Kindergeldkonflikte zu lauschen. Hach ja, wir werden auch alle nicht jünger! Die Bühne wird freigeräumt für die Band des Abends. Ein Backdrop, welches das Coverart des aktuellen Albums trägt, und das beeindruckende Drumset <strong>Frost</strong>s mit behorntem Rack werden sichtbar.</p>
<h4><strong>SATYRICON</strong> entern die Bühne</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/Satyricon-Beatpol-31.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_Satyricon-Beatpol-31.jpg" alt="Satyricon-Beatpol-31" width="300" height="200"></a>21:30 Uhr: Ich habe es mit einer echten Instanz zu tun, wird mir klar, als <strong>Frost</strong> und <strong>Satyr</strong> unter ohrenbetäubendem Jubel die Bühne betreten. Ganz klar, wer hier die Geschicke lenkt:&nbsp;<strong>Satyr</strong> ergreift seinen behornten Mikrofonständer wie ein Steuerrad, eine Hand links, eine rechts. Eine Welle an Gnadenlosigkeit und Finsternis überrollt mich vom ersten Ton des Openers <em>&#8222;Midnight Serpent&#8220;</em> an. Die Drums sind so zuverlässig und gerade, dass sie zu meinem <strong>Herzschlag</strong> werden. Ich bin erstmal komplett geflasht und kann nur staunen, was ich wohl in den letzten Jahren alles verpasst habe. Und &#8211; die beiden sehen keinesfalls so aus, als hätten sie schon 20 Jahre Karriere auf dem Buckel. Also: Asche auf mein Haupt, dass ich das bisher verpennt habe! <strong>Ich bin der Musik sofort verfallen.</strong> Und auch dem Rest des Publikum scheint es ähnlich zu gehen. Es wird fleißig mitgesungen, ob <em>&#8222;Black Crow on a Tombstone&#8220;</em> 0der der Titelsong des neuen Albums <em>&#8222;Deep Calleth Upon Deep&#8220;</em>. Letzterer gefolgt von einem instrumentalen Interlude auf Geigenbasis. Mir fällt auf: die Songs sind hymnenhaft, das Riffing recht einfach, die Musik melodisch, aber niemals seicht. Immer wieder wird die Atmosphäre von erbarmungslosem Getöse zum Peak getrieben. <strong>Satyr</strong> mäht mit seinem Ton, der als alles andere als ein gemeinhin schönes Singstimmchen bezeichnet werden kann, den Saal nieder.</p>
<h4>Äußerst beeindruckend!</h4>
<p>Mit orchestralen Elementen wird nicht gegeizt, aber es wird mir nie zu cheesy! Das liegt vermutlich auch daran, dass die Musiker den bösen Gesichtsausdruck zur Perfektion gebracht haben, allen voran <strong>Satyr</strong>. Der hat ihn vermutlich sogar erfunden. Nachdem <strong>Yeti</strong> und ich beim vorangehenden Lichtcheck befürchtet hatten, dass das Strobolicht uns sämtliche Sehnerven grillt, muss ich nun revidieren: es wird passend und vergleichsweise sparsam eingesetzt. Apropos grillen: so langsam wird es ernsthaft warm hier drin. Ich schäle mich aus meinem Pullover. Der Bassdrumsound lässt meine Fußsohlen erbeben. Zeitweise glaube ich ihn sogar ein bisschen zu fett abgemischt und nehme mir vor, diesen Eindruck gleich von weiter hinten noch einmal gegenzuchecken.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/Satyricon-Beatpol-02.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_Satyricon-Beatpol-02.jpg" alt="Satyricon-Beatpol-02" width="300" height="200"></a>Bei ruhigen Parts zeigt sich, wie sehr das Publikum der Musik verfallen ist. Es wird andächtig gelauscht und dann durch den &#8222;Dresden!&#8220;-Ruf <strong>Satyr</strong>s aus der Trance geweckt. Dass das Gros der Songs recht abrupt endet, daran werde ich mich wohl nie gewöhnen. <em>&#8222;Repined Bastard Nation&#8220;</em> rollt repetitiv und gnadenlos durch den Saal, ich bin gefangen im Taumel und verfolge das uniforme Kopfschütteln der augenscheinlich niemals alternden <strong>SATYRICON</strong> auf der Bühne. Der Song bekommt zur Feier des Tages ein&nbsp;besonderes Ende verpasst. Die Band zieht es mit instrumentalem Geschrote und einem <strong>Blastbeat-Regen</strong> bis zur Gedulds- und Schmerzgrenze hinaus, schafft es aber im richtigen Moment das Getöse zu beenden und sich in Applaus baden zu lassen. Schön ist, wie die Lichtshow passend zum Set gestaltet ist. Bei <em>&#8222;Nocturnal Flame&#8220;</em> ist die Bühne beispielsweise in rot-oranges Licht getaucht und so wenig man die ganze Zeit von <strong>Frost</strong> sieht, so viel hört man von ihm. Um es mit <strong>Yeti</strong>s Worten zu sagen: <strong>&#8222;Wie ein Helikopter im Absturz &#8211; sägend und unerbittlich!&#8220;</strong></p>
<h4>Eindeutig: Hit für Hit ein Hit!</h4>
<p><em>&#8222;Now, Diabolical&#8220;</em> kenn selbst ich und kann ihn so wie der ganze Saal schnell mitsingen. Und selbst der ruhige und melancholische Song <em>&#8222;To Your Brethren in the Dark&#8220;</em>, der wie ein Abgesang auf alles diesseitige des Daseins wirkt, ist immer wieder mit gnadenlosem Drumming durchzogen und die Gitarre sägt sich in die Gehirnwindungen. Das weiße Licht und der wohldosierte Einsatz der Nebelmaschine weiß mich noch weiter in die Fänge der Verzweiflung zu treiben. <strong>Fantastisch!</strong> Um es noch ein Mal zu erwähnen: <strong>Frost</strong>s Präzision ist äußerst beeindruckend. <strong>Satyr</strong> greift selbst noch zu einer dicken Flying V und ich muss zugeben, dass in dieser Zusammenstellung von drei Gitarren, Bass, Synths und Drums der Lautstärkepegel ohne Gehörschutz für mich nur schwer zu ertragen ist.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/Satyricon-Beatpol-27.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_Satyricon-Beatpol-27.jpg" alt="Satyricon-Beatpol-27" width="300" height="200"></a>Während <strong>SATYRICON</strong> so durch den Saal schroten, fällt auf, welch Schlüsselrolle <strong>Satyr</strong> in diesem Konstrukt spielt. Er wirft immer wieder kontrollierende und kritische, vielleicht auch vorfreudige Blicke zu seinen Mitstreitern, dirigiert das Geschehen geschickt und bestimmt. Der angekündigt letzte Song, <em>&#8222;Mother North&#8220;</em>,&nbsp;folgt. Und es läuft plötzlich nicht so richtig rund. Timing-Probleme lassen die Musiker kurzzeitig auseinanderdriften, sie fangen sich aber schnell wieder. Eventuell sind das Ermüdungserscheinungen bei <strong>Frost</strong> &#8211; verständlich nach dieser bisherigen Ausdauerleistung. Fulminant endet die Show, natürlich nicht ohne lautstarke Zugabe-Rufe des begeisterten Publikums. Und die Band lässt sich nicht lange bitten und stimmt <em>&#8222;Pentagram Burns&#8220;</em> und anschließend <em>&#8222;Fuel for the Hatred&#8220;</em> an. Letzterer Song lässt die Menge toben und sogar einen Moshpit entstehen. Ich befinde mich inzwischen im hinteren Drittel des Saals und kann von da doch endlich ein bisschen was von <strong>Frost</strong> sehen, dessen lange Haare nun schweißnass durch die Luft wirbeln. Auch kann ich noch einmal den Sound anders bewerten. Die Gitarren sind scharf, schreiend, schneidend und kratzen in ihren Höhen hart an meiner Schmerzgrenze. Wenig überraschend: die Bassdrum ist hingegen deutlich weniger in der Magengrube spürbar. Der Sound übersteuert kurz, wird aber sofort wieder eingefangen. Vielleicht hat der Tonmensch zum Ende noch eine Schippe Volume draufgelegt &#8230;</p>
<p>Mit Ende des Songs kommt <strong>Frost</strong> hinter seinem Kit hervor, lässt sich ausgiebig feiern, feuert das Publikum an und findet herzerwärmende Worte einer Danksagung an die tobende Menge. Er meint, dass Dresden das<strong> &#8222;oldschool Black Metal feeling&#8220;</strong> verbreitet. Er weiß nicht genau, woran es liegt, aber die Atmosphäre ist großartig, sagt er.</p>
<h4>Eine Ansage, die wohl vielen im Saal die Brust schwellen lässt.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/Satyricon-Beatpol-03.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_Satyricon-Beatpol-03.jpg" alt="Satyricon-Beatpol-03" width="300" height="200"></a>Mit <em>&#8222;K.I.N.G.&#8220;</em> schließen die Norweger ihr Set. Das Keyboard drängt sich, inzwischen sehr dominant gemischt, in den Vordergrund. Nach geschlagenen 17 Songs ist die Luft im Saal zum Schneiden dick &#8211; und ja, es riecht natürlich auch nach Metaller. Ich brauche nach Ende der Show erstmal was zum Atmen und Trinken, bevor <strong>Yeti</strong> und ich freudig den Merchstand plündern. Im Konzertraum herrscht noch einige Zeit geschäftiges Treiben. Niemand scheint es eilig zu haben, nach Hause zu kommen. Es ist in der Tat eine <strong>Klassentreffenatmosphäre</strong>. Hier und da mit sehr jungen Vorschülern und vor allem auch vielen ewig Junggebliebenen der alten Schule. Vorm <strong>Beatpol</strong> erblicke ich noch einmal viele, viele bekannte Gesichter von vergangenen Konzerterlebnissen und Festivals. Alle gefühlt kaum gealtert. Die Stimmung ist &#8211; wie schon den ganzen Abend &#8211; <strong>tiefenentspannt</strong>. Wir schnattern noch ein bisschen mit dem einen oder anderen. Unter anderem läuft uns ein aus Freiberg angereister Gast in die Arme, mit dem wir uns über <strong>Beatpol</strong> und <strong>TrainControl</strong> und die Finanzierung selbiger austauschen. Alles in allem ein äußerst gelungener Abend, der mich in neue und<strong> Yeti</strong> in nostalgische Sphären katapultieren könnte. Selig reisen wir zurück in die Heimat und erfreuen uns noch eine Weile an den Eindrücken.</p>
<h4>BEATPOL + SATYRICON + SUICIDAL ANGELS. Eine Rechnung, die für mich definitiv aufgeht. Danke dafür!</h4>
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		<title>SATYRICON in Dresden &#8211; Ein letztes mal Winter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Mar 2018 10:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich! Das bitterkalte Wetter tritt gemächlich den Rückzug aus Deutschland an und kommt hoffentlich so schnell nicht wieder. Örtlich sollte jedoch trotzdem mit erneuten Temperatureinbrüchen gerechnet werden. Der Grund dafür? Zwei wohlbekannte Männer&#160; namens Satyr und Frost bringen erneut eisige Luft aus ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich! Das bitterkalte Wetter tritt gemächlich den Rückzug aus Deutschland an und kommt hoffentlich so schnell nicht wieder. Örtlich sollte jedoch trotzdem mit erneuten Temperatureinbrüchen gerechnet werden. Der Grund dafür? Zwei wohlbekannte Männer&nbsp; namens <strong>Satyr</strong> und <strong>Frost</strong> bringen erneut eisige Luft aus ihrer Heimat Norwegen in die&nbsp; Clubs des Landes. Auch der <strong>Beatpol</strong> in <strong>Dresden</strong>&nbsp;soll am <strong>23. März</strong> nicht verschont werden. Die beiden <strong>Legenden der Metal-Szene</strong>, weltweit unter ihrem Bandnamen <strong>SATYRICON</strong> bekannt, werden dabei ihr im September 2017 erschienenes Album &#8222;Deep Calleth Upon Deep&#8220;, nebst einigen Klassikern, zum Besten geben &#8211; und hoffentlich anschließend die Kälte endgültig mit sich nehmen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IGCp3xcrybI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>NORD UND SÜD VEREINT</h3>
<p>Als Kontrast zu den Nordmännern werden die <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> aus Griechenland den Laden im Vorprogramm ordentlich&nbsp;<strong>zum Kochen</strong> bringen. Die vier Jungs der 2001 in Athen gegründeten Band sind für&nbsp;&nbsp;<strong>groovigen Thrash-Metal</strong> bekannt und spielten bereits mit <strong>SEPULTRA</strong>, <strong>KATAKLYSM</strong> und <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YGZ519dUppw?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Tore zum <strong>Beatpol</strong>&nbsp; werden ab&nbsp;<strong>19:00 Uhr</strong> für euch offen stehen, ehe um <strong>20:00 Uhr</strong> die ersten Klänge der <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> ertönen. Tickets gibt es derzeit online für <strong>30,45 €</strong> . Wir haben richtig Bock drauf und werden vor Ort sein. Ihr auch?</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1335400183255472/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> gehts zur Veranstaltung auf&nbsp;Facebook.</p>
<p>Wer Interesse an der Tour hat, findet&nbsp;<a href="http://www.eventim.de/tickets.html?affiliate=GMD&amp;doc=artistPages/tickets&amp;fun=artist&amp;action=tickets&amp;includeOnlybookable=true&amp;kuid=16393&amp;xtor=SEC-2009-GOO-[Satyricon]-[229010778124]-S-[satyricon]&amp;gclid=EAIaIQobChMItfDe2IHV2QIV1LgbCh1leQsJEAAYASAAEgJMSPD_BwE" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> Tickets für die weiteren Termine in Deutschland.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/SatyriconOfficial/">Hier</a> gehts zu&nbsp;<strong>SATYRICON</strong>&nbsp;auf Facebook.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/SuicidalAngels/">Hier</a> gehts zu&nbsp;<strong>SUICIDAL ANGELS</strong>&nbsp;auf Facebook.</p>
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		<title>Da brummt der Kopf &#8211; Headache Inside</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2017 10:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Freitag, 07.07.2017 Was mache ich vor der Abfahrt zu einem Festival wie dem Headache Inside? Richtig, ich freue mich wie Bolle. Schließlich warten während der nächsten zwei Tage geile Bands wie CRISIX und STALLION&#160;in einem überschaubaren Gelände auf mich. Verknüpft mit einem ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Freitag, 07.07.2017</h3>
<p>Was mache ich vor der Abfahrt zu einem Festival wie dem <strong>Headache Inside</strong>? Richtig, ich freue mich wie Bolle.<br />
Schließlich warten während der nächsten zwei Tage geile Bands wie <strong>CRISIX</strong> und <strong>STALLION</strong>&nbsp;in einem überschaubaren Gelände auf mich. Verknüpft mit einem der ersten Auftritte von <strong>DISBELIEF</strong> nach sieben Jahren Abstinenz, wäre ich schön blöd, mir das entgehen zu lassen. Deshalb heißt es für mich: <strong>Ab in den Norden Brandenburgs!</strong><br />
Ein paar umfahrene Staus später, merke ich sofort, wie toll die Gegend doch ist. Die in Brandenburg seltenen Misch- und Laubwälder mit ihren grünen Böden, sind Kundschafter einer großartigen Naturlandschaft. Mitten im Nirgendwo befindet sich das Gelände jedoch nicht. Ahlimbsmühle liegt an einer Bundestraße nach Templin und wird oft von Radfahrern heimgesucht. Doch diese sind für gewöhnlich älter als die Exemplare, denen ich auf meinem kleinen Spaziergang begegne. Ich will nach Ankunft und Zeltaufbau nur das Revier beschnuppern, da kommen mir zwei verschwitzte junge Männer auf ihren Fahrrädern entgegen. Die sind erfreut zu erfahren, dass das Festivalgelände nur noch ein paar Meter strammes Strampeln entfernt ist. Trotzdem gehören sie zu einer Bevölkerungsgruppe, die hier zum Teil wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Berliner haben es außerhalb von Berlin halt nicht einfach, aber dazu später mehr.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19167" aria-describedby="caption-attachment-19167" style="width: 554px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19167" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0646-1024x1020.jpg" width="564" height="561" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0646-1024x1020.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0646-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0646-750x747.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19167" class="wp-caption-text">Lust auf eine Fahrradtour?</figcaption></figure>
<blockquote><p>Vorsicht Presse</p></blockquote>
<p>Jetzt heißt es vorerst sich mit einer Rezension die Zeit zu vertreiben. Mit <strong>RIMRUNA</strong> auf den Ohren vergeht die Wartezeit bis zur Öffnung der Scheune wie im Flug. Bevor es im Zelt zu stickig wird, wage ich mich heraus und schaue mich noch einmal auf dem Gelände um. Übersetzt heißt das: <em>Sogar Silence-Schreiberlinge müssen ab und an aufs Klo</em>. Fotos von den netten Herren am Einlass kann ich euch leider nicht liefern, die waren irgendwie Presse-scheu. Als ich mit dem Ruf <em>&#8222;Vorsicht, Presse!&#8220;</em> begrüßt werde und alle sich die Hände vor das Gesicht halten, fühle ich mich direkt gut aufgehoben. Sarkasmus und Ironie werden hier genauso groß geschrieben wie Gastfreundlichkeit.</p>
<p>Frisch geleert und mit dem Bändchen am Arm gönne ich mir also um 19:30<strong> FULL ASSAULT</strong>. Von draußen in die Scheine wechselnd, erschlägt mich die Atmosphäre. Der Raum ist zu diesem Zeitpunkt schon ordentlich nebelig. Mit etwas anderem als Rauch füllt sich der Schuppen jedoch nicht &#8211; der Sänger hätte am liebsten eine Ansage per Megafon. Nach dem Motto &#8222;selbst ist der Mann&#8220; begibt er sich nach draußen, um die Leute hereinzuprügeln. Ihm folgend betreten einige der Gäste die Scheune und es geht endlich los. &#8222;Wir fangen dann einfach mal an.&#8220;, wird proklamiert und schon wird los geböllert. Der Sound stimmt und die ausgedehnten Gitarrenpassagen sagen der Meute den Kampf an. Schon nach zwei Songs haben alle Bock auf mehr, denn <strong>FULL ASSAULT</strong>&nbsp;treffen mit ihrem Thrash Metal genau die Gemüter der Besucher. Als erste Band zu spielen, heißt auch immer den Ton anzugeben. Genau dieses Unterfangen bereitet den New-Wave-Thrash&#8217;ern kein Problem. Obwohl sie nur zu dritt sind, liefern die Schweriner ordentlich ab. Was hier live so monumental wirkt, hat mich zwar auf Platte nicht wirklich überzeugt, passt nun aber zur Stimmung. Ihr Thrash Metal hat nicht nur Anleihen bei den üblichen verdächtigen <strong>KREATOR</strong>,&nbsp;<strong>SODOM</strong> und <strong>TANKARD,</strong>&nbsp;dank dem von Shouts dominierten Gesang erinnert es mich auch stark an &#8222;Shogun&#8220;-Ära&nbsp;<strong>TRIVIUM</strong> &#8211; nur halt ohne klaren Gesang.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19103" aria-describedby="caption-attachment-19103" style="width: 785px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19103" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0649-1024x768.jpg" width="795" height="596" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0649-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0649-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0649-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 795px) 100vw, 795px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19103" class="wp-caption-text">Die Bühne ist bereit!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Hauptstädter-Rassismus und Gotteslämmer</p></blockquote>
<p>Noch grooviger wird es beim nächsten Act. <strong>THE FERRYMAN</strong> aus Berlin wirken moderner und hipper als ihre Vorgänger. Ihr Genre ist jedoch 2004 mit &#8222;Ashes Of The Wake&#8220; bereits vollendet gewesen. Das finden die meisten Leute hier auch und schauen sich die Band einfach nicht an. Ich stelle fest: Groove Metal scheint im Norden nicht gut anzukommen. Letztendlich füllt sich der Raum nach und nach, aber einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt das schon. Ist das wieder der altbekannte Rassismus gegenüber Berlinern, der quasi überall in Brandenburg Anklang findet? Naja ich will den netten Leuten hier nichts unterstellen, verwundern würde es mich aber nicht. Es kann auch daran liegen, dass diese relative Spielart nicht so sehr gefällt, wie der zehntausendste <strong>DESTRUCTION</strong>-Klon.<br />
So viel anders als die Väter ihres Genres machen es <strong>THE FERRYMAN</strong> aber auch nicht, wurde hier nur ein anderer Stil kopiert. Ob diese&nbsp;<strong>LAMB OF GOD</strong> Tribut Band beliebt ist oder nicht, ist aber auch egal. Schließlich fliegen auch bei den Berlinern einige Fetzen vor der Bühne, es wird etwas zögerlich dazu mit dem Kopf genickt. Um das zu beschleunigen springt einer der Jungs herunter zu den Zuschauern und versucht sie zu animieren. Mit dem Versuch, mich dabei in den Arm zu nehmen und mit mir zur Musik zu wippen, scheitert er leider kläglich. Sorry, ich will gerne dann ausrasten, wenn ich mich danach fühle. Für ihren einzigen Verspieler haben sie dann eine super Ausrede parat. Schnell eine gewollte &#8222;Interlude&#8220; erfunden und schon darf der Song von Neuem anfangen. Was mich etwas stört, ist die Vorhersehbarkeit der Songs. Nichtsdestotrotz lassen es sich die fünf Jungs nicht nehmen ein&nbsp;<em>&#8222;Redneck&#8220;</em>-Riff nach dem anderen abzulassen.</p>
<p>Der Thrash Metal Teil des Abends wird eingeläutet von <strong>CRISIX</strong>. Besuch aus Barcelona gibt es in der Nähe von Templin wahrscheinlich nicht so oft. Umso schöner ist es, dass sich das junge Quintett in diese wunderschöne Gegend traut. Das findet auch das Publikum und kaum einer lässt sich die Show entgehen. Besonders ins Auge fällt hier die Lead Gitarre &#8211; ohne Probleme knüpft hier ein Solo an das andere an und die Leute lieben es. Der riesige Andrang an Menschen verlangt dann oft genug nach einer Zugabe, bis die Spanier ihre letzten Lieder zum Besten geben.<br />
<strong>Ganz witzig dabei:</strong> In einem der Songs geht es um <strong>Freeza von Dragonball</strong> und daraus wird kein Hehl gemacht. Zwischendurch wechselt dann jeder einmal das Instrument und es geht weiter wie gewohnt mit Crossover-Thrash. Am Ende wird wieder zurück gewechselt und es finden sich genügend Dragonball Fans, die dann auch den Pit beleben. Diesen gelungenen Auftritt von<strong> CRISIX</strong> wird hier keiner so schnell vergessen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19134" aria-describedby="caption-attachment-19134" style="width: 787px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0664-1024x768.jpg" width="797" height="598" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0664-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0664-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0664-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 797px) 100vw, 797px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19134" class="wp-caption-text"><strong>DISBELIEF</strong> zerfetzen alles</figcaption></figure>
<p>Auf den Höhepunkt des Abends freue ich mich schon eine Weile. Wem <strong>DISBELIEF</strong> noch kein Begriff sind, hat wahrscheinlich die letzten Jahre hinter dem Mond gelebt. So geil wie die Jungs klingen nur wenige Todesmetaller aus Deutschland. Genre-Kenner und interessierte Death Metal Neulinge versammeln sich deshalb vor der Bühne, um Zeuge des Wahnsinns zu werden. Mit ihrer Reunion nach ganzen sieben Jahren Pause versüßen sie so ziemlich jedem im Raum die Zeit. Was bleibt da noch mehr zu sagen außer: ich breche mir jetzt den Nacken!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-19133" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0662-1024x768.jpg" alt="" width="794" height="595" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0662-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0662-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0662-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 794px) 100vw, 794px" /></p>
<h3>Samstag, 08.07.2017</h3>
<p>Das hier alles familiär abläuft, fällt spätestens bei der Running Order des zweiten Tages auf. Frühstück gibt es ab um 8, die Bar öffnet drei Stunden später. Wer die ominöse Bungalow Bash-Band ist, weiß ich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht. Ich glaube sie ist entweder an mir vorbei gegangen ohne dass ich sie als solche erkannt oder verschlafen habe. Vielleicht verrät mir ja das komische Geräusch etwas, dass vom Campingplatz 1 zu mir schallt. Was wie eine Band klingt, die Pop-Songs mit Riffs unterlegt, bringt mich an meiner &#8222;Futterstelle&#8220; zum Schmunzeln. Ich stopfe also meine Pommes in mich hinein, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wer will schon die Überraschungsband verpassen? Man braucht kein Mitglied der <strong>drei Fragezeichen</strong> sein, um &#8211; am Ort des Geschehens angekommen &#8211; festzustellen was hier läuft. Ein bekannter Hit nach dem anderen wird erfolgreich verhunzt, auch wenn der Sound hier draußen viel schwieriger zu managen ist als in der Scheune.<br />
Die Metal-Version von <em>&#8222;Dark Horse&#8220;</em> (<strong>KATY PERRY</strong>) kommt also von der &#8222;Bungalow Bash&#8220;-Überraschungsband!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19135" aria-describedby="caption-attachment-19135" style="width: 798px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19135" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0667-1024x768.jpg" width="808" height="606" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0667-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0667-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0667-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 808px) 100vw, 808px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19135" class="wp-caption-text">Auf dem Campingplatz entspannen und<strong> FREAKWAVE METAL COVER</strong> lauschen</figcaption></figure>
<p>Nicht nur neue Chart-Stürmer hat das Duo auf dem Kasten. Egal ob <strong>SCOOTER</strong> oder <strong>NEW KIDS ON THE BLOCK</strong>, jeder bekommt sein Fett weg! Was für ein surreales Spektakel, dass sich den Besuchern bietet. Die beiden Gitarristen haben sichtlich Spaß daran<em>&nbsp;&#8222;Who let the dogs out?&#8220;</em> für die Metaller aufzubereiten. Wer also auf arme, von E-Gitarren vergewaltigte Pop-Songs steht, der sollte sich&nbsp;<strong>FREAKWAVE METAL COVER</strong> anhören. Ich gehe nach ihrem Auftritt wieder spazieren und dann zur Scheune &#8211; auf zur ersten Band mit eigenen Songs. Die nächsten Stunden werde ich dort wohl ein Lager aufschlagen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19124" aria-describedby="caption-attachment-19124" style="width: 794px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0670-1024x768.jpg" width="804" height="603" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0670-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0670-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0670-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 804px) 100vw, 804px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19124" class="wp-caption-text"><strong>DYSTOPIA</strong> haben Spaß am Spiel</figcaption></figure>
<p><strong>DYSTOPIA</strong> spielen unverhofft früh, aufgrund irgendeiner Verschiebung müssen sie sich ranhalten. Irgendwie bekomme ich aber auch nichts mit! Nichtsdestotrotz findet der ein oder andere schon in die Scheune um dem modernen Metal der Greifswalder zu lauschen. Anleihen von Thrash-Metal dürfen in der Melodic-Death-Metal-Mixtur natürlich nicht fehlen. Das macht ordentlich Bock auf mehr. Jung und alt finden hier vielleicht mal eine Konsens-Band. Obwohl das gar nicht nötig sein dürfte &#8211; Achtung jetzt kommt ein Seitenhieb &#8211; schließlich sind die meisten Fans des Thrash Metal schon gut gereift. Kaum sind alle den Rhythmen von <strong>DYSTOPIA</strong> erlegen, kommt die ernüchternde Ansage für alle, die der alten Running Order vertrauten. Noch zwei Songs und <strong>DYSTOPIA</strong> verlassen die Bühne. Mit Bravur und weiteren dramatischen Posen des Frontmanns geht das Set also zu Ende … ein paar neue Fans sollte man hier gefunden haben.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19125" aria-describedby="caption-attachment-19125" style="width: 770px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0674-1024x768.jpg" width="780" height="585" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0674-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0674-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0674-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19125" class="wp-caption-text">Stefan von <strong>DYSTOPIA</strong> hat sichtlich Bock auf Metal</figcaption></figure>
<p>Die nächste Änderung im Plan: <strong>STALLION</strong> bauen vor <strong>RAWHIDE</strong> auf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt werde ich das Gefühl nicht los, noch irgendwas verschlafen zu haben. Das ist bei <strong>STALLION</strong>s Aufmachung aber sowas von egal &#8211; der schrille Sänger sieht nicht umsonst aus wie der Hair-Metal in Person. <a href="https://silence-magazin.de/stallion-platzhirsche-im-heavy-metal/">Hannes hat die neueste Scheibe sehr gut gefallen</a>, weshalb meine Erwartungen im Keller sind. Was kann schon gut an einer Band sein, die von Hannes gelobt wird. Direkt zu Beginn des Sets muss ich jedoch feststellen,<strong> &#8222;Kacke, Hannes hat Recht.&#8220;</strong>. Der Auftritt der Baden-Württemberger ist so energiegeladen und voller Retro-Charme, dass kaum jemand Ihnen widerstehen kann. Neben den schnellen, over the top Klischee behafteten Songs gibt es dann sogar eine langsamere Nummer, die &#8222;unserer Liebe zum Doom am nächsten kommt&#8220;. Den nicht mal 20 Sekunden langen Grindcore-Heavy Metal Filler <em>&#8222;Kill Fascists&#8220;</em> spielen sie auch zwei mal. Moment mal eine Oldschool Band die was gegen Faschisten hat? Solche Ansagen hört man gerade im Heavy Metal kaum. Trotz oder gerade wegen der politischen Nachricht kommen <strong>STALLION</strong> super an. Da müssen die nächsten Bands ordentlich nachlegen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Kacke, Hannes hat Recht.&#8220;</p></blockquote>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19126" aria-describedby="caption-attachment-19126" style="width: 771px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19126" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0682-1024x768.jpg" width="781" height="586" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0682-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0682-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0682-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 781px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19126" class="wp-caption-text">Hammer-Outfit, Hammer-Stimme (<strong>STALLION</strong>)</figcaption></figure>
<p>Die kommenden 45 Minuten gehören&nbsp;<strong>RAWHIDE</strong>. Ernüchternderweise sind sie ungefähr so drauf wie ich sie mir vorgestellt habe. Die Musik haut mich einfach überhaupt nicht vom Hocker. Wenn sich das Gefühl noch nicht eingestellt hatte, wie versessen die Bands hier auf die Vergangenheit sind, dann machte es sich jetzt in der Magengegend breit. Die Schweden stehen nämlich unglaublich auf<strong> MOTÖRHEAD</strong>, was zwar nicht schlimm ist, sich aber komplett in ihrem Sound niederschlägt. Kommt da noch was eigenes? Bis zu <strong>RAWHIDE</strong>s verdächtig monotonen Rock-Einlage versuchte jede Truppe den eigenen Charme spielen zu lassen. Genau das vermisse ich bei ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19127" aria-describedby="caption-attachment-19127" style="width: 759px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19127" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0688-1024x768.jpg" width="769" height="577" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0688-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0688-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0688-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19127" class="wp-caption-text"><strong>RAWHIDE</strong> haben es mir nicht so angetan</figcaption></figure>
<blockquote><p>Von Babysittern auf der Bühne, ruhigen Momenten und steifen Nacken</p></blockquote>
<p>Was zwischen den Auftritten passiert, erinnert stark an eine Familienfeier. Jeder, egal ob er hier arbeitet oder als Besucher da ist, scheint Hund und Kind mit in den Urlaub genommen zu haben. Wer sich einen Namen als Babysitter machen möchte, dem bieten sich hier einige Möglichkeiten. Dafür wird es dann in den Nächten etwas leiser als auf anderen Festivals, was die Augen freuen dürfte. Selbst wer ganz normal im Zelt und nicht in einem der wenigen Bungalows schläft, wird hier mit Schlaf belohnt. Für diese Rücksichtnahme gegenüber allen Besuchern, die Ruhe brauchen, gibt es nochmal einen Bonuspunkt. &nbsp;</p>
<p>Versorgt mit einer Cola und voller Hoffnung auf mir zugänglichere Musik gehe ich zu <strong>INSIDIOUS DISEASE</strong>. Leute, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich bin, als die erste Note gespielt wird. Eingängige und stumpfe Death Metal Riffs werden gepaart mit den dafür typischen Blast Beats. Für sowas lässt sich mein Herz immer erweichen. Apropos erweichen, mein Nacken erinnert sich so langsam an&nbsp;<strong>DISBELIEF</strong>s gestrigen Auftritt. Zum Mitnicken bin ich noch in der Lage, aber zu mehr reicht es nicht. In letzter Zeit habe ich mein Training wohl zu oft sausen lassen.<strong> Ist euch sowas peinliches auch schon passiert?</strong> Meine jämmerlichen Headbang-Versuche sind&nbsp;<strong>INSIDIOUS DISEASE</strong> zum Glück egal. Sie hauen uns einen knalligen Song nach dem anderen um die Ohren. Obwohl alle eine Zugabe fordern kommt es nicht dazu, die Änderung in der Running Order scheint alle unter Zeitdruck zu setzen. Da hilft leider nicht mal eine prominente Besetzung durch zahlreiche Urgesteine (<strong>NAPALM DEATH</strong>, <strong>MORGOTH</strong>, <strong>DIMMU BORGIR</strong>).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19128" aria-describedby="caption-attachment-19128" style="width: 761px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0694-1024x768.jpg" width="771" height="578" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0694-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0694-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0694-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19128" class="wp-caption-text">INSIDIOUS DISEASE (schaut mal ein ABYSSIC-Shirt im Hintergrund)</figcaption></figure>
<p>Noch einmal frische Luft schnappen und es ist soweit. Ich erfahre nun endlich, für wen hier so fleißig umgebaut und an Zeit gespart wurde: Niemand anderes als die legendären <strong>KRISIUN</strong> aus Brasilien wurden quasi in der letzten Sekunde gebucht, denn <strong>Air Berlin</strong> hatte den Flug nach Spanien, ich zitiere die Veranstalter, &#8222;verkackt&#8220;. Jetzt sollen sie uns mit ihrem Death Metal nochmal ordentlich einheizen. Mich haut die zweite Überraschungsband des Tages komplett von den Socken.&nbsp;Unglaublich präzise und mit der Kraft einer Dampfmaschine überrollen sie das <strong>Headache</strong>. Wer hätte auch etwas anderes erwartet. Songs wie<em> &#8222;Blood Of Lions&#8220;</em> laden gerade dazu ein, zu ihnen gesamte Veranstaltungsorte in Schutt und Asche zu legen. Der Respekt gegenüber den Veranstaltern scheint die Zuschauer jedoch zurückzuhalten, anders kann ich mir nicht erklären, wie nichts bei diesen Hymnen der Zerstörung beschädigt wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19129" aria-describedby="caption-attachment-19129" style="width: 762px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0697-1024x768.jpg" width="772" height="579" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0697-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0697-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0697-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 772px) 100vw, 772px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19129" class="wp-caption-text">Noch einmal tief Luft holen, bevor der Sturm losbricht (<strong>KRISIUN</strong>)</figcaption></figure>
<p>Der Saal bebt und die Brasilianer geben nicht nach. Zaghaft bildet sich ein Pit, dass immer größer zu werden scheint. Urplötzlich übertragt sich diese Energie auf die gesamte Scheune &#8211; und das nicht ohne Grund. Mit ihrem <em>&#8222;Ace Of Spades&#8220;</em> Cover wollen&nbsp;<strong>KRISIUN</strong> einem der Größten Respekt zollen. Damit werde ich am heutigen Tag zum zweiten Mal an <strong>MOTÖRHEAD</strong> erinnert. Dass die Euphorie bei diesem Lied und der vorangegangenen Ansprache der Death Metal-Titanen bei mir und allen anderen im Raum größer ist, dürfte da nicht überraschen. Am Ende des Sets bin ich einfach nur dankbar, dass die Crew vom <strong>Headache Inside</strong> im Akkord alles umgestellt haben. Ohne sie hätten<strong> KRISIUN</strong> dieses Festival und dieses Festival <strong>KRISIUN</strong> verpasst.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19130" aria-describedby="caption-attachment-19130" style="width: 758px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0699-1024x768.jpg" width="768" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0699-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0699-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0699-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19130" class="wp-caption-text"><strong>KRISIUN</strong> bei der Ansprache zu Lemmy</figcaption></figure>
<p>Der wirklich letzte Auftritt des Festivals ist für <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> reserviert. Zahlreiche Shirts und Jacken mit dem Logo der Athener durfte ich bereits sehen, zwei Banner werden auf der Bühne aufgebaut. Werden sie zurecht so sehnlichst erwartet? Beim Publikum kommen die Griechen schon mal richtig gut an. Das Pit scheint immer größer zu werden und die Scheune ist so voll wie gestern bei <strong>DISBELIEF</strong>. Jeder Song wirkt schneller als der vorherige und es wird sich in Ekstase gespielt. Dazu werden vor der Bühne die Haare geschüttelt, bis einem schwindlig wird. Es wird mal wieder bewiesen, wer die Könige des griechischen Thrash-Metal sind. Völlig fertig und schon etwas erkältet, watschel ich zu meinem Zelt und verarbeite meine Notizen vom Vortag. was für eine tolle Veranstaltung.&nbsp;Bei so vielen internationalen Größen auf einem derartig kleinen Festival, kann ich nur anerkennend nicken und ein dummes Gesicht machen, bevor mich meine Zeltnachbarn schlafen lassen.&nbsp;</p>
<h3>Sonntag, 09.07.2017</h3>
<p>Aufstehen, Wecker ausschalten, zu den Toiletten rennen, alles verstauen, Zelt abbauen und auf die Fahrt nach Hause warten. Das Festival ist für dieses Jahr vorbei und hat mich sichtlich beeindruckt. Zum Glück warte ich etwas länger als erwartet auf meine Heimreise und kann schon etwas am Bericht feilen. Beim letzten Blick auf das Gelände heißt es dann innerlich Abschied zu nehmen von einer netten Crew, tollen Bands und vor allem einem geilen Festival. Für die Vergesslichen unter euch ein <strong>tl;dr</strong>: Was war jetzt so gut am<strong> Headache Inside</strong>?</p>
<p>Es gibt ein großartiges, aber kompaktes Paket an Bands von allen Größenordnungen, Dafür bezahlt man nicht viel und fühlt sich von Anfang an willkommen. Für einige der nur 200 Besucher ist das Line-Up jedoch augenscheinlich zweitrangig. Viel wichtiger ist ihnen, alte Bekannte zu treffen, mit einem kühlen Bier am Lagerfeuer zu sitzen und eine kleine Wiedersehens-Fete zu feiern. Wer Teil dieser Familie werden will, wird bestimmt gut aufgenommen. Zusammen mit der wunderschönen Umgebung machen diese Faktoren das <strong>Headache</strong> zu einem Festival, dass seinen Namen verdient hat. Mein Kopf brummt auf der Rückfahrt auch, sei es nun wegen der guten, lauten Musik oder meiner voranschreitenen Erkältung.</p>
<p>Da bleibt mir am Ende nur, mich den zahlreichen Bands anzuschließen, die sich ausdrücklich bei Dennis und der gesamten Crew bedankten. So ein kleines, feines und familiäres Festival gäbe es nicht ohne ihre harte Arbeit. Auf Wiedersehen <strong>Headache Inside</strong>, wir sehen uns in einem Jahr!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19102 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0717-1024x650.jpg" alt="" width="594" height="377" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0717-1024x650.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0717-300x190.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0717-750x476.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/da-brummt-der-kopf-headache-inside/">Da brummt der Kopf &#8211; Headache Inside</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Heavier than Metal in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„HEAVIER THAN METAL“ lautete am 30.10.2016 im Club BI NUU in Berlin die Devise. Es ist Sonntagabend, einen Tag vor Halloween – The Devils Night. Was kann man an solch einem Abend besseres tun, als die „Division of Blood“ – Tour mit ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„HEAVIER THAN METAL“</strong> lautete am 30.10.2016 im Club <strong>BI NUU</strong> in Berlin die Devise. Es ist Sonntagabend, einen Tag vor Halloween – The Devils Night. Was kann man an solch einem Abend besseres tun, als die <strong><em>„Division of Blood“ – Tour</em></strong> mit <strong>SUICIDAL ANGELS</strong>,<strong> SKULL FIST</strong>,<strong> EVIL INVADERS</strong> und <strong>MORTILLERY</strong> zu besuchen? Ich nehme an, nichts!<strong> El Zecho</strong> war für euch in Berlin und dieses Mal nicht nur zum Bier trinken.</p>
<p>Bei Bekannten übernachtet, kämpfe ich mich durch den Großstadt-Dschungel, der sich Hauptstadt schimpft. Jaja, ich weiß, dass ich vom Dorf komme, aber das weiß ich nach solch einem Wochenende echt zu schätzen. Vom Schlafplatz mit der S-Bahn und einem kurzen Fußmarsch direkt zum Konzert, wo auch schon die ersten Heavy Metal-Fans vor dem Club <strong>BI NUU</strong> warten. Von außen eher unscheinbar, geht man durch eine Tür in einen kurzen Flur direkt in die „Wartehalle“ wo auch schon das erste Bier am Tresen auf mich wartet. Frisch gezapftes Astra vom Fass: „Man, man, man, is&#8216; dat lecker!“ Gleich nebenan befindet sich der Konzertsaal, welcher sehr überschaubar, aber gemütlich ist. Um Punkt 18:30 Uhr geht es dann auch gleich los mit <strong>MORTILLERY</strong>. Man könnte ja meinen, dass im <strong>Heavy Metal</strong> bei den hohen und kreischenden Gesängen eher der weibliche Part am Mikro steht, statt eines Herren, und bei <strong>MORTILLERY</strong> liegt man dabei goldrichtig. Die Kanadier eröffnen die Show mit thrashigen Riffs und einem schnellen Schlagzeug. Sängerin <strong>Cara</strong> überzeugt mit kraftvoller Stimme und guten Einlagen zur Animierung des Publikums, obwohl dieses anfangs noch recht müde schien.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11125 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/14590366_1219755944737872_3164345840371693293_n-300x165.jpg" alt="14590366_1219755944737872_3164345840371693293_n" width="300" height="165" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/14590366_1219755944737872_3164345840371693293_n-300x165.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/14590366_1219755944737872_3164345840371693293_n-750x413.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/14590366_1219755944737872_3164345840371693293_n.jpg 948w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Als dann die Jungs von <strong>EVIL INVADERS</strong> die Bühne betreten, füllt sich der Saal und war rasch voll. Zur Einstimmung gibt es einen kurzen Part von <strong>EXCITERS</strong> <em>„Violence and Force“</em>, was die Stimmung gleich aufheizt. Schnelle Gitarren, ein harter Bass, ein Schlagzeug, welches keine Ruhe findet und eine Stimme, die wie ein 14-jähriges pubertierendes Mädchen klingt, ja, das zeichnet die Belgier aus. Es werden Klassiker wie <em>„Fast Loud ´n´ Rude“</em>, aber auch neue Sachen von der EP „In for the Kill“ dargeboten.</p>
<p>Nach kurzer Umbaupause kommt es dann zu meinem persönlichen Highlight: <strong>SKULL FIST</strong>. Ich höre den <strong>klassischen</strong> <strong>Heavy Metal</strong>, gepaart mit schnellen Riffs und eingängigen Schlagzeugsounds der Jungs aus Kanada schon eine ganze Weile. Somit freue ich mich über jede Chance, die ich bekomme, um die Liveshows genießen zu können. Erstmals steht aus gesundheitlichen Gründen nicht Frontsänger <strong>Jackie Slaughter</strong> am Mikro, sondern <strong>Brian Stephenson</strong>, welcher für die Tour einsprang. Anfangs hatte ich echt Bedenken, was das für Auswirkungen auf die Band und die musikalische Leistung haben würde, doch war ich ab dem ersten Song wirklich angetan und konnte somit das Konzert in vollen Zügen genießen. Die „Head öf the Pack“- und „Chasing the Dream“-Platten werden rauf und runter gespielt. Frontmann <strong>Jackie</strong> lässt, auch ohne Gesang, an seiner Gitarre die Sau raus und begeistert das Publikum mit gängigen Klassikern wie <em>„Get Fisted“</em> oder <em>„No False Metal“</em>. Wie ich erfahren konnte, erscheint im kommenden Jahr die neue Platte und zusätzlich wird es noch eine Tour geben, die auch wieder in Europa Halt macht. An dieser Stelle kann man auch schon verraten, dass Herr <strong>Slaughter</strong> himself wieder am Mikrofon stehen wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11126 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_3465-169x300.png" alt="img_3465" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_3465-169x300.png 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_3465-576x1024.png 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_3465.png 750w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles hat ein Ende (außer Florians Zahnlücke), welches die Headliner <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> brachial zelebrieren. Im Jahre 2001 gegründet, gehören die Griechen schon lange nicht mehr zum Underground der <strong>Thrash Metal-Szene</strong>. Mit gutem Sound und ausgefallenen Kompositionen erreichen sie nicht nur mit der neuen Platte, sondern auch live zur gleichnamigen Tour <strong>„Division of Blood“</strong>, ein ganz neues Level. Ausgefallene Riffs, thrashiger Sound und ein schönes „Geballer“ vom Schlagzeuger lassen den Abend perfekt enden. Es war der vorletzte Abend vor dem Ende der Europatour und gefühlten 100 Terminen, was der Energie und Stimmung der Bands nichts abtut. Im Gegenteil, sie lassen sich den Spirit nicht nehmen und begeistern die Fans von der ersten Minute an, wodurch sich der Ticketpreis echt gelohnt hat. Der Sound der Bands war durchgängig gut abgestimmt und ich kann den <strong>Club BI NUU</strong> in Berlin nur weiterempfehlen und war sicher auch nicht zum letzten Mal dort. Nach Bier Nummer 10 und dem Ende der Veranstaltung, wurde <strong>Herr Zecho</strong> dann auch von den Securities herausgekehrt und ist wohlbehütet in sein Schlafgemach zurückgekehrt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11127 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/14937209_1222399371140196_1128362305910504572_n-300x189.jpg" alt="14937209_1222399371140196_1128362305910504572_n" width="300" height="189" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/14937209_1222399371140196_1128362305910504572_n-300x189.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/14937209_1222399371140196_1128362305910504572_n-750x473.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/14937209_1222399371140196_1128362305910504572_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Division of Blood-Tour 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 08:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SUICIDAL ANGELS sind derzeit mit ihrem neuen Album auf der gleichnamigen Welttournee &#8222;Division of Blood&#8220; unterwegs und haben für euch&#160; SKULL FIST, EVIL INVADERS und special guests MORTILLERY und CRISIX im Gepäck. Auch bei diesen beiden Größen wird es nicht langweilig, da ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUICIDAL ANGELS</strong> sind derzeit mit ihrem neuen Album auf der gleichnamigen Welttournee &#8222;Division of Blood&#8220; unterwegs und haben für euch&nbsp; <strong>SKULL FIST</strong>,<strong> EVIL INVADERS</strong> und special guests <strong>MORTILLERY</strong> und <strong>CRISIX</strong> im Gepäck. Auch bei diesen beiden Größen wird es nicht langweilig, da <strong>EVIL INVADERS</strong> ihre neue <strong>EP</strong> &#8222;In for the Kill&#8220; präsentieren werden und <strong>SKULL FIST</strong> mit neuem Frontmann glänzen wird.</p>
<p>Start der Tour war am 29.09.2016 in Enschede in den Niederlanden und endet am 30.10.2016 im <strong>BI NUU</strong> in Berlin, wo wir vom <strong><em>SILENCE</em></strong>-Magazin für euch dabei sein werden. Seid gespannt, wenn wir euch kommende Woche von dem Oldschool-Trio berichten werden.</p>
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		<title>Ausgesetzt in der Wildnis: Schlotheim Edition &#8211; P.S:O:A 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2016 18:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich den Nachbericht erst „Feuer, Eis &#38; Dosenbier“ nennen, was angesichts der Temperaturschwankungen auch durchaus legitim gewesen wäre, aber irgendwie war die Idee dann, zwei Minuten nachdem sie mir eingefallen ist, doch weit weniger witzig, als ich erst dachte. Naja, was ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich den Nachbericht erst „Feuer, Eis &amp; Dosenbier“ nennen, was angesichts der Temperaturschwankungen auch durchaus legitim gewesen wäre, aber irgendwie war die Idee dann, zwei Minuten nachdem sie mir eingefallen ist, doch weit weniger witzig, als ich erst dachte. Naja, was solls &#8230;</p>
<p>Wieder einmal versammelten sich im thüringischen Schlotheim mehrere tausend Leute, um 4 Tage lang einigen der feinsten Death, Black und Thrash Metal Bands zu lauschen. Dieses Jahr eine Woche später stattfindend, wartete das Party.San wetterbedingt mit einigen Strapazen auf, die die zahlreichen Besucher dennoch nicht davon abhielten auf der wunderschönen Landebahn of Death and Destruction erneut ein geiles Festival zu verleben.</p>
<h4 style="text-align: center;">Donnerstag, 11.8.</h4>
<hr />
<p>Pflichtbedingt fand die Anreise meinerseits erst am Donnerstag Nachmittag statt. Resultat: Campen am Ende der Landebahn. Da aber an so gut wie allen Tagen ein Knaller auf den nächsten folgt, werde ich den Weg vom Zelt zur Bühne und zurück nicht allzu oft hinter mich bringen müssen.</p>
<p>Der Großteil der Leute ist bereits am Mittwoch angereist und froh darüber, die erste Nacht ohne großflächige Erfrierungen überstanden zu haben, denn die Temperaturen sind in den ersten Tagen tatsächlich alles andere als sommerlich.</p>
<p>Ich komme erstmal in Ruhe an. Der Zeltaufbau zieht sich gefühlt ne Woche hin, da der Boden auf dem Party.San-Gelände nicht grade gut dafür geeignet ist, Heringe einzuschlagen. Aber ich sehs positiv: denn aufgrund dieser Beschaffenheit (wer da genaueres wissen will, kann sich vertrauensvoll an unseren Lieblings-Geografiestudenten Alexander Prinz wenden) werden wir in den nächsten Tagen definitiv von Schlamm verschont bleiben – trotz anhaltendem Regen.</p>
<p>Ich will wirklich niemandem an die Karre pissen, aber ich finde, dass das P.S:O:A eine angenehme Größe hat, wobei hier im Vergleich zu vielen größeren Festivals immer noch Untergrund-Charme mitweht. Das erkennt man schon mal daran, dass die erste Band keine Blaskapelle o.ä. ist. <strong>INFERNAL INVOCATION</strong>, kurz: <strong>II</strong> eröffnen das diesjährige Party.San auf der Hauptbühne und können bereits überraschend viele Zuschauer vor eben diese ziehen. Die Leipziger spielen ihren Black Metal wortlos und solide runter, leiden allerdings als erste Band noch unter eher mäßigem Sound. Trotzdem eine gelungene Eröffnung des Festivals, die gut auf das einstimmt, was da noch kommen mag.</p>
<p>Viele Leute freuen sich bereits auf <strong>MÖRK GRYNING</strong>, die hier exklusiv für das Party.San nach über 10 Jahren aus der Versenkung auferstanden sind. Sänger Johan Ljung merkt man die Spielfreude deutlich an, nicht nur aufgrund der zahlreichen Ansagen, die der sympathische Schwede alles andere als nordisch kühl an das Publikum richtet. Da mir allerdings die nostalgische Komponente fehlt und ich von der Band erst kurz vor dem Festival erfahren habe, kommt bei mir nicht ganz soviel Hochstimmung auf, wie bei den zahlreichen Fans, die sich vor der Bühne versammelt haben.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0898.JPG" alt="IMG_0898" /></p>
<p>Es geht ins Zelt zu <strong>ERED</strong>, von denen ich im Vorfeld viel Gutes gehört habe. Und tatsächlich: die Spanier wissen zu begeistern und das nicht zuletzt durch einen Sound, der zu diesem Zeitpunkt deutlich besser und fetter ist, als der auf der Hauptbühne! Hier wird ein hartes, präzises und angenehm melodisches Black Metal Paket abgeliefert, das sich alles andere als einseitig anfühlt und so dafür sorgt, dass die ohnehin knapp bemessenen 25 Minunten Spielzeit wie im Flug vergehen.</p>
<p>„Kinder, was habe ich euch über Drogen eingetrichtert?“ „Es gibt für alles die richtige Zeit, und den richtigen Ort – und das nennt sich Uni!“ Irgendwie muss ich bei <strong>GRUESOME</strong> an dieses South Park Zitat denken, was sich weniger auf Substanzen, als auf die richtige Zeit und den Ort bezieht. Genauer: Florida in den späten 80ern. <strong>GRUESOME</strong> begreifen sich als <strong>DEATH</strong> Tribute Band und huldigen den Anfangstagen der Pioniere um Chuck Schuldiner. Was die Rolle der Floridianer im Death Metal anbelangt, gibt es keine Diskussionen und dennoch brauch ich <strong>GRUESOME</strong> irgendwie so garnicht. Live mag das hier alles ok sein und auch die alten Helden zu ehren ist lobenswert. Allerdings ist Schlotheim nicht Florida und 2016 nicht die 80er. Dass die DEATH TO ALL-Tour jetzt seit einigen Jahren läuft, ist für mich nur ein weiterer Grund, um <strong>GRUESOME</strong> irgendwie überflüssig zu finden, auch wenn es qualitativ und technisch keine Fehler zu entdecken gibt.</p>
<p>Was mir bereits hier auffällt: in allen Umbaupausen auf der Hauptbühne laufen Lemmy zu Ehren <strong>MOTÖRHEAD</strong>, was auch die kommende Tage so bleiben wird. Ein feiner Zug, wie ich finde.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0611.JPG" alt="IMG_0611" /></p>
<p>Weiter gehts: <strong>TRIBULATION</strong> spielen auf.<br />
Wie jedes Jahr hatte ich mir fest vorgenommen, mir vor dem Festival alle Bands nochmal genauer anzuhören. Ganz weit oben auf meinem Zettel standen dabei die Schweden. Geschafft habe ich davon – wie jedes Jahr – kaum etwas. Doch dass das Quartett vor allem mit ihrem letzten Album „The Children of the Night“ außerordentlich positive Kritiken sammeln konnte, ist nicht an mir vorbei gegangen. Und wie es scheint, ist die Begeisterung, die für die Band herrscht, durchaus berechtigt.<strong> TRIBULATION</strong> haben einen einzigartigen Sound und integrieren soviele verschiedene Facetten in ihre Songs, dass es mir eine wahre Freude ist. Ich habe das Gefühl, dass hier verschiedenste Geschmäcker vereint werden können, was mich daran erinnert, wie geil <strong>BEASTMILK</strong> mit ihrem ersten Album waren. Doch nicht nur die stimmungsvollen Songs sorgen für Spaß: <strong>TRIBULATION</strong> begeistern auch mit einer wahnsinnig starken Bühnenpräsenz. Vor allem Gitarrist Jonathan Hultén, der androgyn angemalt ist und aussieht wie Elvira, Herrscherin der Dunkelheit (nur ohne Brüste), muss hier hervorgehoben werden! Völlig manisch rennt der Schwede über die Bretter und scheint zu jeder Zeit des Sets überall zu sein. Bei der tänzerischen Performance kommt es sogar zu Stürzen, was ihn allerdings nicht zu bremsen vermag. Der Auftritt bleibt definitiv im Gedächtnis und stellt für mich ein erstes, unerwartetes Highlight dar.</p>
<p>Die brutalste Walze des bisherigen (und noch kommenden) Tages folgt im Anschluss. <strong>NECROS CHRISTOS</strong> betreten die Bühne. Schon wieder eine Band, die ich mir im Vorfeld nochmal intensiv anhören wollte. Leider trübt der Sound die Freude etwas, denn die Berliner sind zu Beginn ihres Sets alles andere als differenziert zu hören, was auch beim Publikum auf Unmut stößt. Mit zunehmender Dauer werden zwar Verbesserungen vorgenommen, auf ein wirkliches Optimum gelangt das Ganze aber nicht mehr, was den ansonsten guten Auftritt mit einem faden Beigeschmack versieht.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0166.JPG" alt="IMG_0166" /></p>
<p>Letzte Woche noch mit <strong>BORKNAGAR</strong> in Wacken, spielt ICS Vortex heute mit <strong>ARCTURUS</strong> in Schlotheim. Der virtuos-vielschichtige Black Metal der Norweger weiß zahlreiche Fans zu begeistern und erfährt sogar gute Soundbedingungen. Instrumental gibt es hier etliche Leckerbissen, allerdings sagt mir der Gesang so absolut garnicht zu, aber das ist nur ne Geschmackssache.</p>
<p><a name="firstHeading"></a>Über die vier Tage des Festivals konnte ich eine kleine Liste bezüglich des Bandmerchs machen. Unangefochtener Spitzenreiter sind <strong>MG</strong><span lang="de-DE"><strong>ŁA</strong>, kurz gefolgt von <strong>MANTAR</strong>. Es ist unfassbar, wieviele Menschen in die Textilien der polnischen Black Metaller gekleidet sind! Und so schaffen sie es auch am Donnerstag die meisten Leute vor die Bühne zu ziehen und so zum heimlichen Headliner des ersten Tages zu avancieren. Komplett vermummt und zu viert wird die Bühne erklommen um eiskalten und wunderschönen Black Metal zu zelebrieren. Eine zusätzliche Randnotiz: das Tageslicht ist mittlerweile verschwunden und so sind <strong>MGŁA</strong> heute die erste Band, die im Dunklen spielt, was die Atmosphäre noch mehr steigert. Hier und da sind die Songs leider etwas untight gespielt und der Beckensound besticht nicht mit der Brillanz, die nötig wäre, um Schlagzeugaction a lá <em>„Exercises In Futility V“</em> live so zu feiern, wie auf Platte. Dennoch ein Auftritt, der mich schwer begeistert!</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0367.JPG" alt="IMG_0367" /></p>
<p><span lang="de-DE">Zwei Jahre ist es her, seitdem <strong>OBITUARY</strong> das letzte Mal in Schlotheim gespielt haben. Viel hat sich seitdem nicht verändert. Die Bühnenperformance und -präsenz ist immernoch sehr hoch, Experimente und Überraschungen sucht man immernoch vergebens. Doch spielte die Florida-Walze im Jahre 2014 nur einen Vorabtrack des immernoch aktuellen Albums „Inked in Blood“, so findet man heute einige neue Songs mehr im präzise gezimmerten Set der Amis. Dennoch dürfen altbekannte Klassiker nicht fehlen, und so wird die Show mit dem Titeltrack der ersten Plate <em>„Slowly We Rot“</em> beendet. Ein feines Fest!</span></p>
<p><span lang="de-DE">Mittlerweile regnet es wieder und der Wind frischt auf. Es wird reichlich unangenehm. Das beschissene Scheißdrecksmistdreckscheißf*ckf*tzendreckscheißdrecksmist-Wetter und eine </span>ewig währende Umbaupause sorgen so dafür, dass <strong>PARADISE LOST</strong> nicht mehr allzu viele Leute vor der Bühne halten können. Obwohl sowohl Songs von „The Plague Within“ als auch Bandklassiker das Set zieren, schwinden mehr und mehr die Kräfte und Zuschauer. Nick Holmes macht charismatische Ansagen, begeistert mich gesanglich aber leider nur in Auszügen, sodass ich mich auch noch vor dem Ende des Sets in mein Zelt begebe und penne.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0470.JPG" alt="IMG_0470" /></p>
<h4 style="text-align: center;"><span lang="de-DE">Freitag, 12.8.</span></h4>
<hr />
<p><span lang="de-DE">Wenigstens einen positiven Aspekt hat das schlechte Wetter: ich kann schlafen. Die Temperaturen sind für August ziemlich niedrig und so zwingt mich die Sonne nicht schon zu früher Stunde aus dem Schlafsack. Nachdem ich mit dem Gefühl, 14 Stunden geschlafen zu haben erwache, muss ich erstmal nachsehen, wie spät es wirklich ist. Handyakku leer, Uhr nicht dabei, Sonnenuhr kaputt. Der nächste Zeitmesser befindet sich in meiner Karre und sagt mir, dass ich gerade mal sechs Stunden geschlafen habe und die ersten Bands in fünf Stunden anfangen. Somit leg ich mich nochmal hin und bekomme wirklich den längsten und erholsamsten Schlaf seit Wacken. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Eigentlich will ich mir unbedingt<strong> ISVIND</strong> angucken, doch da die Schlange an bestimmten sanitären Einrichtungen länger ist, als der Weg vom Auenland nach Mordor, verpasse ich die Norweger. Manchmal muss man leider Prioritäten setzen&#8230;</span></p>
<p><span lang="de-DE">Die nächste Band, die ich mir ansehe, sind <strong>GOATWHORE</strong> aus New Orleans. Sofort fällt mir auf: der Sound ist heute deutlich besser als am Vortag. Spürbar leiser, aber differenzierter schallen die Südstaatler über das Gelände. Ihre souveräne Mischung aus Black, Death und Thrash prügelt sehr überzeugend über das Publikum hinweg. Zwischenzeitlich humpelt mir die Bassdrum aber irgendwie zusehr, wobei ich nicht weiß, ob das an Drummer Zack Simmons oder dem Sound liegt. Zum Ende hin wirkt das Set der Amerikaner recht langatmig auf mich, was aber auch an dem immernoch bekackten Wetter und meiner kaum weichen wollenden Müdigkeit liegen kann. </span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>GOATWHORE</strong> sind alles andere als soft und dennoch zimmern mir <strong>WOLFBRIGADE</strong> kurz darauf noch um Längen mehr in die Fresse. Der Crust der Schweden feiert den D-Beat in all seiner Pracht und wirkt vielleicht deswegen so aggressiv, da sich der Sound stark von den bisherigen Bands unterscheidet. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Eins meiner absoluten Highlights am zweiten Tag: <strong>OBSCURA</strong>. Das Quartett um einziges Gründungsmitglied Steffen Kummerer ist heute das „Kontrastprogramm zu den anderen Bands“, wie der Gitarrist und Sänger mehrfach und stolz wie Oskar betont. Die Münchner sind nicht nur die Band mit den wahrscheinlich schönsten Haaren und meisten Saiten pro Bandmitglied auf diesem Festival, sondern auch die wohl technisch versierteste. Der Fokus liegt auf Songs des aktuellen Albums „Akróasis“, wobei mich die Fähigkeiten von Neu-Gitarrist Rafael Trujillo komplett umhauen. Auch Schlagzeuger „Sekrasstian“ Lanser, der sonst bei <strong>PANZERBALLETT</strong> spielt, ist heute nicht zu toppen, während Bassist Linus Klausenitzer für die nötige Agilität auf der Bühne sorgt. Ein grandioses Konzert, bei welchem mir aber leider der Übersong <em>„Incarnated“</em> gefehlt hat.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0215.JPG" alt="IMG_0215" /></p>
<p><span lang="de-DE">Das Schweizer Duo <strong>BÖLZER</strong> spielte vor zwei Jahren noch im Zelt, dieses Jahr wird die Hauptbühne unsicher gemacht. Obwohl hier nur zwei Mann auf der Bühne stehen, ist der Sound vor der Bühne aber eher enttäuschend. Und auch der Monitorsound kann für die beiden Jungs nicht allzu geil gewesen sein, denn hin und wieder verlieren sich die beiden und müssen dann straucheln, um wieder zusammenzufinden. Besonders kritisch wird dies bei meinem Favoriten <em>„Entranced By The Wolfshook“</em>, der kurzzeitig zu zerfallen droht. Dennoch find ich die Show sehr eindrucksvoll und kurzweilig, aufgrund der äußeren Umstände aber unter den Erwartungen zurück bleibend.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>ANGELCORPSE</strong> haben mir im Vorfeld gar nichts gesagt, doch live überrascht mich das, was ich von dem Trio aus Tampa mitbekomme dann doch mit einer Wand, die ich dieser minimalistischen Besetzung gar nicht zugetraut hätte.</span></p>
<p><strong>DESTRÖYER 666</strong> verpasse ich leider komplett und auch von <strong>EQUILIBRIUM</strong>, die auf dem Party.San die Releaseshow für das neue Album „Armageddon“ spielen, bekomme ich nicht viel mit. Allerdings sind die Aussagen, die mir zu Ohren kommen, voll des Lobes und berichten von einem gut aufgelegten Robse, und einer Band, die souverän ein sehr geiles Set spielt.</p>
<p><span lang="de-DE"><strong>VIDARGÄNGR</strong>, die ich zwischenzeitlich im Zelt sehe, sind noch so eine Band, mit der ich mich im Vorfeld viel zu wenig beschäftigt habe. Doch dies wird sich nach ihrem Auftritt ändern, denn die Leipziger wissen mein Interesse zu wecken. Zwar kann ich nicht das gesamte Set verfolgen, doch die Songs, die ich miterleben darf, begeistern mich definitiv! Eine Black Metal Band, die ich unbedingt auf dem Zettel behalten muss! </span></p>
<p><span lang="de-DE">Auch <strong>DECEMBRE NOIR</strong> spielen im Zelt, wohin es mich mehr oder weniger absichtlich verschlägt. Doch der Zufall ist oftmals gnädig und so bekomme ich auch hier eine Band geboten, die ich vorab unterschätzt habe. Mal sehen, ob es vor den heimischen Boxen ähnlich wirkt, aber live hinterlässt das hier Gebotene deutlich Eindruck. Vielleicht auch, weil erfrischender Weise mal ruhigere Töne angeschlagen werden, als den Rest des Tages über.</span></p>
<p>Wenig später heißt es: Scheiß auf ruhige Töne. <strong>DYING FETUS</strong> zerlegen die Hauptbühne und können in mehrerlei Hinsicht vom Wetter zehren. Denn es hat aufgehört zu Regnen und zu Stürmen, es herrschen angenehme Temperaturen und Windstille. Resultat dessen ist, dass sich die meisten Zuschauer des heutigen Tages vor der Bühne finden und der Sound ohne wetterbedingte Störungen auskommt, womit er zum besten des bisherigen Festivals wird. Ich bin völlig davon begeistert, wie präzise und tight diese Band spielt. Und das obwohl hier ohne Click gearbeitet wird und es zahlreiche Tempowechsel gibt. Zu keiner Sekunde verlieren sich die drei Bandmitglieder, John Gallagher röhrt und kniedelt, dass es ein wahres Fest ist. Und trotz der Tatsache, dass einige Favoriten und Hits wie <em>„One Shot, One Kill“</em>, <em>„Kill your mother, rape your dog“</em> und <em>„Invert the Idols“</em> in der Setlist fehlen, bleibt der Auftritt für mich das euphorisierendste Highlight des Tages.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0151.JPG" alt="IMG_0151" /></p>
<p>Sowohl <strong>EXODUS</strong> als auch <strong>CARCASS</strong> können im Anschluss nicht mehr an das anknüpfen, was <strong>DYING FETUS</strong> zuvor geliefert haben. Weder die Thrash Titanen noch die Liverpooler Deathgrinder spielen schlechte Konzerte, und bis zum letzten Ton versammeln sich Fans vor der Bühne und feiern was das Zeug hält. Doch für mich bleibt nach <strong>DYING FETUS</strong> nur verbrannte Erde.</p>
<h4 style="text-align: center;"><span lang="de-DE">Samstag, 13.8.</span></h4>
<hr />
<p><span lang="de-DE">Der dritte Festivalmorgen endet temperaturbedingt früher als erwartet. Denn was in den letzten Tagen an Sonne fehlte, bekommen wir nun konzentriert zurück. Doch die ballernde Wärme ist nicht das Einzige, womit wir uns rumschlagen müssen. In der Nacht wurden etliche Diebstähle begangen, die zu unser aller Frustration auch Leute aus unserem Camp betreffen. An dieser Stelle kann man der Security keine Vorwürfe machen, die regelmäßig auf dem Gelände patrouillierte, unsere Schadensmeldung aufnahm und zumindest mir in keiner Weise unangenehm auffiel. Von den Dieben gefasst werden konnte keiner, jedoch soll es sich um Kinder aus einem nahegelegenen Wohngebiet gehandelt haben. Eine beschissene Aktion, die den Tag nicht grade rosig starten lässt.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Die erste Band, die ich sehen kann, sind <strong>SULPHUR AEON</strong>, die auf der Bühne atmosphärischen, von Lovecraft inspirierten Death Metal abliefern und bei gutem Sound live das halten, was sie auf Platte versprechen. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Was ich im Anschluss von <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> sehe, sorgt bei mir für irgendwas zwischen Ernüchterung und Langeweile. Ich weiß, dass die Griechen ziemlich gefeiert werden, aber mir kommt das, was hier aufgeführt wird, ziemlich unspektakulär vor. Wieder muss ich daran denken, dass es für alles die entsprechende Zeit gibt und ich das Gefühl habe, dass im Bereich Thrash Metal spätestens Mitte der 90er alles gesagt wurde. </span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>MOSAIC</strong> begeistern mich wenig später von der Zeltbühne aus. Im Programmheftchen als Jubiläumskonzert und bunte Mischung aus Black Metal, Neofolk und Ambient angekündigt, fesselt mich der stimmungsvolle Sound der Thüringer bis zuletzt. Dies ist wirklich mal ein Konzert, das leider viel zu kurz war.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0759.JPG" alt="IMG_0759" /></p>
<p><span lang="de-DE">Für <strong>NIFELHEIM</strong> hab ich mich eigentlich nie interessiert und vermutlich werd ich die Band auch in Zukunft nicht hören, wenn ich mich zum Entspannen in die Wanne lege, aber live macht das hier durchaus Spaß. Zwischen fast allen Songs werden <strong>NIFELHEIM</strong>-Sprechchöre laut und die Fans rasten aus, was die Band mit entsprechender Spielfreude zurückzahlt!</span></p>
<p><span lang="de-DE">Hatte ich irgendwann schon mal erwähnt, dass es für alles die richtige Zeit und den richtigen Ort gibt? <strong>GRAVE</strong> wirken auf mich ziemlich überholt, weswegen ich dem Set der Schweden auch nur mit einem halben Ohr lausche. Objektiv betrachtet, gibt es hier natürlich nichts auszusetzen: es gibt rotzig groovenden old school Death Metal, der auf einen nicht gerade kleinen Zuschauerkreis eine beeindruckende Wirkung ausübt. Mich lässt das Set indes eher kalt.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>IMMOLATION</strong>. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen sehe ich die New Yorker heute. Wie bereits in Wacken (<a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank">Silence berichtete</a>) sind die Jungs nur zu dritt, da Gitarrist Bill Taylor im Krankenhaus behandelt werden muss. Und nach erneuter Betrachtung muss ich sagen, dass die Dreierbesetzung der Band wirklich nicht gut tut. Die Songs sind leider nicht auf die Aufführung zu dritt zugeschnitten, weswegen es bei den zahlreichen Solopassagen verheerende Dynamikeinbrüche gibt. Obendrauf kommt ein miserabler Sound. Die Gitarre klingt zwar etwas besser als letzte Woche, sodass man zumindest die charakteristischen Riffs von Bob Vigna heraushören kann. Doch das Schlagzeug schmeichelt dem Gehörgang ungefähr so sehr wie Ohrenstäbchen aus Stahlwolle. Für mich einer der enttäuschendsten Auftritte dieses Festivals.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0978.JPG" alt="IMG_0978" /></p>
<p><span lang="de-DE">Es ist für mich das erste Mal, dass ich <strong>TAAKE</strong> live sehe. Auf Platte hat mich die Band nie wirklich abgeholt, allerdings wird der angenehm melodische Black Metal der Norweger hier sehr gut dargeboten. Hoest liefert einige merk- bis fragwürdige Ansagen an das Publikum (unter anderem „Allahu Akhbar“) und verschwindet zwischenzeitlich minutenlang hinter der Bühne. In musikalischer Hinsicht ein guter Auftritt, der für mich allerdings ohne Langzeitwirkung bleibt. </span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>SODOM</strong> (bzw.<a href="http://www.lakako.com/post/BIOb2vnhGWz" target="_blank"> WODOS</a>) haben mich ebenfalls nie gepackt, wissen auf der Bühne aber ohne Frage, was sie tun. Und darunter fällt zum Beispiel, sich nicht anmerken lassen, dass man nur zu dritt ist. Denn fett ist das Gebotene schon, allerdings hab zumindest ich nach zwei Songs alles gehört, weswegen sich der Rest des Sets recht langatmig anfühlt.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Die letzte Band des Festivals ist <strong>AT THE GATES</strong>. Für die Umbaupause ist zwar bereits eine halbe Stunde Zeit eingeplant und dennoch zieht sich der Soundcheck noch länger hin. Die Schweden tun mir leider nicht den Gefallen, <em>„Gardens Of Grief“</em> in Gänze zu spielen, doch darüber hinaus werden Songs aller Alben rausgekramt und bei feinem Sound unter das Publikum gebracht. Tompa Lindberg bedankt sich vielfach bei den Leuten, die „noch“ wach geblieben sind und läuft während des Konzerts bestimmt einige Kilometer auf der Bühne. Ein Klassiker folgt auf den nächsten, bis relativ weit hinten im Set der Bandhit „<em>Blinded by Fear</em>“ erklingt. Wenig später endet die Show der Schweden, die das Festival zu einem würdigen Abschluss geführt haben.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Und wieder ist ein Party.San zu Ende. Wieder gab es wunderbare Konzerte, geile Bands und nette Leute und das alles in schöner Umgebung und in angenehmer Größe. Was damit einhergeht, sind akzeptable (und im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen recht niedrige) Preise für Speisen und Getränke, an deren Auswahl es nicht mangelt. Das meiste Geld hab ich jedoch auch dieses Jahr wieder mal am Season of Mist Stand gelassen, den ich nur immer wieder anpreisen kann und jedes mal wieder dazu bringt, mich den Rest des Monats nur noch von Toastbrot und Konservenwurst ernähren zu können.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_1011.JPG" alt="IMG_1011" /> </span></p>
<p>Was mir im Unterschied zu den Vorjahren aufgefallen ist, sind die jungen, attraktiven Zigarettenstandträger, die auf dem Festivalgelände umherwandeln und versuchen, Benson &amp; Hedges zu verkaufen. Eine Tatsache, die ich sonst nur von Wacken oder dem Summer Breeze kenne. Mir als Nichtraucher ist das relativ egal, trotzdem habe ich mich in Anbetracht dessen gefragt, ob das vielleicht ein Indikator für das allmähliche Wachstum des Schlotheimer Festivals ist. Die Zukunft wird es zeigen. Bereits jetzt sind einige Bands für nächstes Jahr bestätigt, die Bock auf mehr machen. Wir werden mit Sicherheit am Start sein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
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		<title>&#8222;Welcome To Hell&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 06:05:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>„Welcome to Hell“</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4536 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n.jpg" alt="13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n" width="960" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p></blockquote>
<p>heißt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Flugplatz in <strong>Schlotheim </strong>zum<strong> PARTY.SAN OPEN AIR 2016</strong>, welches in der 20. Auflage erscheint. Eine Pilgerstätte für jeden <strong>Death, Black und Thrash Metal Fan</strong>. Erst seit 2010 gilt der <strong>Flugplatz Obermehler/ Schlotheim</strong> als Austragungsort für dieses Black/ Death Inferno, da die vorherige Location in Bad Berka nicht Starkregentauglich war. Wie dem auch sei, auch in diesem Jahr trumpft der <strong>Mietze </strong>wieder mit einem fulminanten Line Up auf, wo ich mir persönlich denke, wie kann er das vom letzten Jahr noch besser machen. Er und seine Crew haben es geschafft, mit Bands wie <strong>AT THE GATES, OBITUARY, TRIBULATION, SODOM, CARCASS, EXODUS, BÖLZER, EUILIBRIUM, DYING FETUS, MGLA</strong> und vielen mehr, ein brachiales Line Up auf die Beine zu stellen, was in diesem Stil und dieser Größenordnung so kaum zu finden ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4537 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13510987_1079448478812894_3744569958829239103_n.jpg" alt="13510987_1079448478812894_3744569958829239103_n" width="650" height="919" /></p>
<p>Gefeiert wird, wie in den letzten Jahren auch, auf einer großen <em>Mainstage</em> und einer kleineren <em>Zeltbühne</em>. Bei schweren Unwettern hat diese ihr Können schon längst unter Beweis gestellt. Auch das <em>Preis-Leistungsverhältnis</em> stimmt in diesem Jahr wieder, denn es wird den Fans das <strong>3-Tages-Ticket für 76,50€</strong> angeboten. Dafür bekommt man auch um die <strong>50 Bands</strong> auf die Ohren. Das gelingt aber nur, wenn man es von der <strong>BRUTZ UND BRAKEL BAR</strong> weg schafft. Ist nicht immer jedem und jederzeit gegeben.</p>
<p>In diesem Jahr ist selbstredend wieder ausreichend gegen den Hunger und Durst zu festivaltypischen Preisen gesorgt. Egal ob viel Fleisch oder lieber Vegan, auf dem Festivalgelände werdet ihr nicht verhungern. Runter spülen könnt ihr das Ganze dann mit Kaltgetränken an den zahlreichen Bars, wo man auch nicht lange warten muss. Diese könnt ihr dann selbstverständlich an den kostenlosen <em>Dixies</em> wieder wegschaffen oder gönnt euch eine <strong>„Shit &amp; Shower Flatrate“</strong> für das ganze Wochenende. Ich persönlich freue mich auf die ganzen Gesichter, welche man so über das Jahr verteilt nicht sieht, besonders dann, wenn es heißt: <strong>Metaldisco feat. ABBA.</strong> Wer also am Wochenende vom 11.08.2016. &#8211; 13.08.2016 noch nichts vor hat, der möge sich diesen Termin im Kalender bitte <strong>FETT</strong> markieren und zu einem der <em>schönsten Open Air Veranstaltungen des Ostens</em> erscheinen. Und wer es gar nicht abwarten kann, für den öffnet sich ab Mittwoch der Campingplatz. Übrigens ist seit kurzem eine grobe  <strong>Running Order</strong> online, also schaut doch einfach mal vorbei und erkundigt euch nach den aktuellsten News von eurem <strong>PARTY.SAN OPEN AIR 2016</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Link: </strong></p>
<p><a href="http://www.party-san.de/news/">http://www.party-san.de/news/</a></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="615"><strong>BILLING: </strong></p>
<p>Angelcorpse, Arcturus, Asomvel, At The Gates, Bodyfarm, Bombs of Hades, Bölzer, Carcass,</p>
<p>Cryptic Brood, Decembre Noir, Deströyer 666, Drowned, Dying Fetus, Equilibrium, Ered, Exodus,</p>
<p>Goatwhore, Grave, Graveyard, Gruesome, Immolation, Implore, Infernal Invocation,</p>
<p>Iron Reagan, Isvind, Katalepsy, Lik, Memorian, Mgla, Mor Dagor, Mosaic, Mörk Gryning,</p>
<p>Necros Christos, Nifelheim, Obituary, Paradise Lost, Purgatory, Rebaelliun, Rectal Smegma,</p>
<p>Sodom, Spasm, Suicidal Angels, Sulphur Aeon, Svarttjern, Taake, Tribulation,</p>
<p>Vidargängr, Weak Aside, Whiplash, Wolfbrigade</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ort: </strong></p>
<p>Am Flugplatz 1, 99996 Schlotheim/Obermehler</p>
<p><strong>Datum: </strong></p>
<p>11.08.2016 – 13.08.2016</p>
<p><strong>Ticketpreis:</strong></p>
<p>76,50€ VVK</p>
<p><strong>Tickets unter: </strong></p>
<p><a href="http://www.cudgel.de/Tickets/">http://www.cudgel.de/Tickets/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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			</item>
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		<title>Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/idylle-natur-erholung-metal-rockharz-festival-2016/">Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr zieht der <strong>Metal</strong> wieder in die idyllische Ortschaft <strong>Ballenstedt</strong> ein, wenn es wieder heißt: <strong>ROCKHARZ FESTIVAL 2016</strong>. <em>1996</em> ins Leben gerufen und nach diversen Wechseln der Location hat es nun mit dem <strong>Flugplatz in Ballenstedt</strong> einen großen, übersichtlichen und gut erreichbaren Veranstaltungsort gefunden. Wer <em>Metal, Party, Bier und gute Leute</em> haben will, ist hier genau richtig. Für knapp <strong>90€ für ein Drei-Tages-Ticket</strong> bekommt man eine Mischung aus <em>Pagan, Black, Gothic, Heavy und Death Metal</em> geboten. Aber aufgepasst, das <strong>ROCKHARZ</strong> hat es vor Beginn des Festivals zum dritten Mal in Folge geschafft, ausverkauft zu sein. Tagestickets sind aber an den Kassen erhältlich. Puuuh, da kann man auch ruhig mal eine ganze Woche Urlaub nehmen, denn der Campingplatz öffnet am Dienstag den <strong>05.07.2016 um 14.00 Uhr</strong> seine Pforten. Der Campground ist groß und bietet für jeden ein schönes Plätzchen. In diesem Jahr kann man auch via Voranmeldung einen Platz reservieren lassen, auf dem man gemeinsam mit seinen Leuten zelten, feiern und Spaß haben kann. Immerhin verbringt man das Wochenende mit <strong>13000</strong> anderen verrückten <strong>Metal Fans</strong>, da wäre es nicht schlecht, über den ganzen Zeltplatz verteilt zu sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3738 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/rhz_2015_luftbild.jpg" alt="rhz_2015_luftbild" width="1652" height="1163" /></p>
<p>Am Mittwoch dann öffnen auch die Tore zum Festivalgelände. Dort erwartet euch eine Rock Stage und eine Dark Stage, welche nebeneinander liegen und die Bands so im Wechsel performen können. Damit verkürzen sich die Umbauphasen und für die Bands bleibt effektiv mehr Spielzeit. Mittwoch geht es auch gleich los mit J.B.O., KISSIN `DYNAMITE, ONSLAUGHT und als very special guest ASENBLUT. Das soll aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein, da den Fans noch drei Tage mit feinster Musik bevorstehen. Bands wie CHILDREN OF BODOM, ASP, SAXON, ENSLAVED, TANZWUT, SUBWAY TO SALLY, ENSIFERUM, FINTROLL, TANKARD, KNORKATOR, SALTATIO MORTIS, SATYRICON, POWERWOLF, SONATA ARCTICA und die erst letztens bei Eurovion Songkontest teilnehmenden AVANTASIA.</p>
<p>Auch für das <em>leibliche Wohl ist auf dem ROCK HARZ natürlich ausreichend gesorgt</em>. Es gibt wieder eine große Auswahl an Essensständen, welche von viel bis gar kein Fleisch alles anbieten, was das Herz begehrt. Aber auch die Getränkestände lassen nichts zu Wünschen übrig, sodass man dort auch nicht Stunden für ein kühles Bier warten muss. Wie sich die Preise in diesem Jahr gestalten, das kann ich noch nicht sagen, ich nehme an: „Festivaltypisch“. Was gibt es noch zum <strong>ROCK HARZ</strong> zu sagen? Ach ja, da der Anreisetag auf Dienstag verlegt wurde, hoffen wir natürlich, dass sich die Anfahrtssituation entspannter gestaltet, da es im vergangenen Jahr zu extremen Staus kam, mit Wartezeiten von bis zu fünf Stunden. Ansonsten hoffen wir wieder auf ein geniales Festival mit tollen Bands, geilen Leuten und vor allem: schönes Wetter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier noch einmal die wichtigsten Details in einer Übersicht:</span><br />
<strong>Location:</strong> Flugplatz Ballenstedt<br />
<strong>Datum:</strong> 06.07. – 09.07.2016<br />
<strong>Kosten:</strong> 91,90€ VVK; Tagestickets 54,90€<br />
<strong>Genres:</strong> Heavy, Thrash, Gothic, Pagan, Black, Viking, Stoner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bands:</strong> And Then She Came, Annihilator, ASP, Asenblut, Avantasia, Axxis, Children Of Bodom, Deadlock, Der Weg Einer Freiheit, Draconian, Dust Bolt, Ensiferum, Enslaved, ENTOMBED A.D., Finntroll, Fleshgod Apocalypse, Gamma Ray, Gloryhammer, Grand Magus, Hackneyed, Harpyie, Heldmaschine, Hämatom, Illdisposed, J.B.O., Kampfar, Knorkator, Kissin Dynamite, Kärbholz, Lost Society, Mors Principium Est, Nitrogods, Omnium Gatherum, Onslaught, Powerwolf, Primordial, Rock Devilz, Saltatio Mortis, Satyricon, Saxon, Shakra, Soilwork, Sonata Arctica, Spiritual Beggars, Subway To Sally, Suicidal Angels, Tankard, Tanzwut, The New Roses, Twilight Force, Versengold</p>
<p>Noch mehr Informationen und die aktuellste Running Order findest du unter:</p>
<p><a href="http://www.rockharz-festival.com"><strong>http://www.rockharz-festival.com</strong></a></p>
<p><strong>Videobericht:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gH03bIIPch4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/idylle-natur-erholung-metal-rockharz-festival-2016/">Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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