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	<title>Svartidaudi Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Svartidaudi Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SINMARA &#8211; Dunkelheit über Island</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2019 06:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Sinmara]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wettbewerb! Wer kann den Albumnamen richtig aussprechen?<br />
WIE ZUR ... ?! Wer das raushat, kann auch Mgla richtig sprechen!</p>
<p>Was dieses Album aber noch schafft: UMHAUEN!<br />
Wir haben einen absoluten Hörtipp für euch! SINMARA haben da etwas geschaffen, dass du nicht verpassen darfst!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sinmara-hvisl-stjarnanna/">SINMARA &#8211; Dunkelheit über Island</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>SINMARA &#8211; &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220;</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 08.03.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 42 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Ván Records<br />
<strong>Genre:</strong> Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>Island.</strong> Land der Natur, der vernebelten Graslandschaften und seit geraumer Zeit auch Land von <strong>Qualitätsmetal</strong> aller Art. Besonders isländischer Black Metal hat sich mittlerweile einen Ruf verdient und Bands wie <strong>SVARTIDAUDI</strong> fanden 2018 einige Plätze in Bestenlisten. Ob <strong>SINMARA</strong> mit ihrem neusten Werk &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220; sich in die Reihe von fantastischem isländischen Black Metal eingliedern können, das teile ich dir jetzt mit.</p>
<p>Umgeben von mythischen Hintergrundgeschichten und einem wahrlich beeindruckenden Cover-Art walzt <strong>SINMARA</strong> mit chaotischem und aggressivem Black Metal die <strong>isländischen Ebenen</strong> platt (&#8230;natürlich nur bildlich gesehen). Das Erste, was deutlich wird, sobald die Band die erste Note anschlägt, ist die <strong>rücksichtslose Aggression</strong> mit der die Gitarre und das Schlagzeug nach vorn dreschen. Der Bass, selten individuell bemerkbar, hat hauptsächlich zur Aufgabe den Gesamtmix sowie die Gitarre in den niedrigeren Frequenzen zu stärken.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3498469171/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=100115120/transparent=true/" seamless=""><a href="http://sinmara.bandcamp.com/album/hv-sl-stjarnanna">Hvísl Stjarnanna by Sinmara</a></iframe></p>
<p>Die beiden ersten Tracks des Albums setzen den Grundstein für das Kommende und nach kurzem atmosphärischem Intro befindet sich der Zuhörer in einem <strong>dissonanten Wirbelwind</strong> namens &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220;. Dazu tragen neben den <strong>fulminanten Riffs</strong> auch Drums und Vocals ihren Part bei: genretypisch und doch abwechslungsreich genug um keine Stagnation aufkommen zu lassen. So wird bei den Drums gezielt mit Double-Bass und diversen Fills gearbeitet, um <strong>kleine, aber feine Variationen</strong> zu kreiern. Die Vocals, im Mix ein wenig &#8218;hinten&#8216; platziert, schaffen eine finstere, fast schon <strong>okkulte Stimmung</strong>. Über das Album konstant wird sich auch hier kein Ausrutscher geleistet. Auch einzelne, <strong>atmosphärische Synthesizerparts</strong>, die meistens zum Ein- oder Ausklang verwendet werden, machen ihren Job genau richtig.</p>
<h4>Aggressiv und doch variiert</h4>
<p>Den größten Beitrag leisten über die gesamte Laufzeit jedoch die Gitarren. Die Riff-Arbeit meistert den <strong>Spagat zwischen purer Aggression und melodischen Einlagen</strong> auf ganzer Ebene. Songs wie <em>&#8222;Crimson Stars&#8220;</em> oder <em>&#8222;Úr Kaleik Martraða&#8220;</em> beweisen, dass Sinmara brutale Riffs und positive Melodien problemlos miteinander verschmelzen lassen können. Die Wucht mit der hier gearbeitet wird steht im Kontrast zu schrägen, manchmal auch erleichternden Tonfolgen. Diese Dualität findet auch Gebrauch in der Songstruktur. Die Band weiß genau, wann man auf die Bremse treten muss, um die Motivation des Hörers oben zu behalten. Dadurch kann sich die Atmosphäre auf bestmögliche Weise entwickeln. Kein einziges Mal dauert eine Sequenz zu lange, kein Riff und keine Melodie wird bis zum Verdruss ausgeschlachtet, sondern<strong> durch Variationen am Leben erhalten</strong>.</p>
<p>Was am Ende bleibt, ist die Lust auf mehr. Über 42 Minuten lang setzt sich <strong>ein dunkler und undurchdringlicher Schleier</strong> über die Welt. Nicht nur, dass jeder Track als Einzelnes für sich stehen kann, sondern <strong>SINMARA</strong> wissen auch ein Gesamtepos zu schaffen. Jeder Song ist die logische Fortsetzung des Letzteren. Die Zusammenhänge führen dazu, dass es gar unmöglich wird, nur einen Song abzuspielen. Bevor ich es merke, klingt die letzte Sekunde von &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220; aus und ich drücke auf <strong>Replay</strong>.</p>
<h4>Erneut beweist sich &#8222;Made in Iceland&#8220; als vertrauenswürdiges und kredibles Gütesiegel.</h4>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
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		<title>Island &#8211; mehr als nur Schnee und Pop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 06:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[als]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Island. Eine Insel, die mehr bekannt für ihre Pullover und zig Künstler aus der Indie-Szene ist. Schaut mal bei euren Eltern ins CD-Regal. Ich wette, ihr findet etwas von BJÖRK. Aber wenn es um Metal jeglicher Gattung geht, dann wissen die meisten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Island. Eine Insel, die mehr bekannt für ihre Pullover und zig Künstler aus der Indie-Szene ist. Schaut mal bei euren Eltern ins CD-Regal. Ich wette, ihr findet etwas von <strong>BJÖRK</strong>. Aber wenn es um Metal jeglicher Gattung geht, dann wissen die meisten gar nicht, was für eine Menge an Bands auf diesem Fleckchen Erde existiert.</p>
<h4>Die Flammen schlagen höher und höher</h4>
<p>Dreht man das Rad der Zeit auf das Jahr 1984 zurück, so stößt man auf <strong>FLAMES OF HELL</strong>. Die erste relevante Metal-Band (<strong>DRÝSILL</strong> sogar 1983) aus dem Land der Geysire bestand aus einem Trio, wovon 2 Mitglieder Brüder sind. Geschlagene 18 Jahre dauerte es aber, bis überhaupt brauchbare Informationen über diese mysteriöse Band in einem Interview mit dem ehemaligen Schlagzeuger von <strong>SÓLSTAFIR</strong> auftauchten. <strong>Guðmundur Óli Pálmason</strong>, ein Cousin der Gebrüder <strong>NICOLAISSON,</strong> sprach 2002 über die einzige Platte (&#8222;Fire And Steel&#8220;) und den Werdegang dieser Band.</p>
<p>Island als ein Land, in dem junge Menschen gerne gefördert werden. Doch <strong>FLAMES OF HELL</strong> wurden nur so lange geduldet, bis die Aufnahmen an dem Album abgeschlossen waren. Als nämlich die Inhaber den &#8222;Krach&#8220; mitbekamen, den die Band aufnahm, wurde der Prozess nur unter der Bedingung erlaubt, dass die Band danach nie wieder in diesem Studio aufnimmt.</p>
<p>Die Musik von <strong>FLAMES OF HELL</strong> lässt sich als krude Mischung aus <strong>TORMENTOR</strong>, <strong>POISON</strong> (Ger) und schrägem Gesang (Pumuckl lässt grüßen) beschreiben. Ziemlich rockig und mit Thrash Metal versehenem Sound gilt dieser Tonträger als Meilenstein der isländischen (Black)-Metal-Szene. Bis heute halten sich die Gerüchte, dass die Band noch aktiv ist und an einem zweiten Album arbeitet. Die Brüder selber werden als kauzige Satanisten beschrieben, über die keiner so richtig weiß, wie sie ticken.</p>
<p><strong>BOOTLEGS</strong> verkündeten 1986 dann ihren Einstand mit typischem 80er-Thrash, der trotz leichter Punkattitüde stark an die amerikanischen Bands erinnert.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/UbyCJ0BLhz0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Ist in Island alles schwarz und düster?</h4>
<p>Ein Blick auf die Metal Archives verrät, dass circa 46 von 117 Bands die in Island existieren, oder je existiert haben, Black Metal als Stil wählten. 1990 schlugen die nächsten Bomben in Form von <strong>CHRISTBLOOD</strong> und <strong>CLOCKWORK DIABOLUS</strong> ein. Von denen aber jeweils nur ein Demo existiert. 1995 gründete sich dann einer der größten Exportschlager Islands.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20503" aria-describedby="caption-attachment-20503" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-20503 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20503" class="wp-caption-text">Bunte Hunde: <strong>SÓLSTAFIR</strong></figcaption></figure>
<p><strong>SÓLSTAFIR</strong> klangen in ihren ersten Lebensjahren noch stark nach einer punkigen Black-Metal-Band. Sie entwickelten erst mit den Alben &#8222;Masterpiece Of Bitterness&#8220; und &#8222;Khöld&#8220; eine völlig eigenständige Richtung. Und auf dem Debütalbum befinden sich bereits kleine Hinweise auf die zukünftigen Platten. Heute spielt die Band (verdient) auf großen Festivals und in ausverkauften Hallen.</p>
<p>1995 gab es zwar zahlreiche Jungspunde die dem Metal frönten, aber der Bekanntheitsgrad war mehr als gering. 2012 jedoch legten <strong>SVARTIDAUðI</strong> mit &#8222;Flesh Cathedral&#8220; den endgültigen Durchbruch isländischer Metal-Bands fest. Ihr Manifest aus Dissonanz und gewalttätigen Ausbrüchen auf dieser Scheibe ist authentisch und voller Wut. Nun stand auch anderen Bands endlich die verdiente Aufmerksamkeit zu. <strong>WORMLUST</strong>, <strong>ZHRINE</strong>, <strong>MISþYRMING</strong>, <strong>SINMARA</strong>, <strong>ALMYRKVI</strong>, <strong>AUðN</strong>. Die Liste ist noch voller Highlights, die es zu entdecken gibt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20501" aria-describedby="caption-attachment-20501" style="width: 386px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-20501 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom.jpg" width="396" height="396" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom.jpg 396w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20501" class="wp-caption-text">Völlig irre und kaputt: <strong>WORMLUST</strong></figcaption></figure>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=flXv35J2CEk">HIER</a> sprachlos werden</p>
<h4>Und sonst so?</h4>
<p>Abseits der immensen Welle an Black-Metal-Bands existieren natürlich noch genügend andere Bands. <strong>ANGIST</strong> und <strong>BENEATH</strong> bieten soliden Death Metal, <strong>KONTINUUM</strong> frönen dem progressiven Post Metal. Und <strong>CXVIII</strong> sowie <strong>BLACK DESERT SUN</strong> geben sich dem Doom Metal in allerlei Facetten hin. <strong>DYNFARI</strong> zocken mittlerweile Post Rock mit Black Metal-Anleihen. Core und modernen Metal findet man allerdings kaum.</p>
<p>Warum so viele Künstler auf Island sich für den (Black) Metal entscheiden, ist unbekannt. Sicherlich könnte es an der Mentalität und geförderten Kreativität liegen. Auch in den Wintermonaten. Aber das sind eigentlich nur Vermutungen, wenn man ehrlich ist. Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele Interpreten sich gefunden haben. Und das obwohl Island nur 340110 Einwohner hat.</p>
<p><em>Weitere namhafte Künstler:</em><strong>SKALMÖLD</strong>, <strong>HAM</strong>, <strong>THE VINTAGE CARAVAN</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/island-mehr-als-nur-schnee-und-pop/">Island &#8211; mehr als nur Schnee und Pop</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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