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	<title>Szene Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Szene Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Gegen den Islam &#8211; ein extremes Tabu? Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2017 07:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Da wir uns im ersten Teil mit antireligiösen Bands und ihren Hintergründen beschäftigt haben, möchte ich euch heute die Geschichte der Szene im Nahen Osten näherbringen. Taucht also in die Metal-Welt des Islams ein. Aller Anfang ist schwer In muslimisch geprägten Gesellschaften ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gegen-den-islam-ein-extremes-tabu-teil-2/">Gegen den Islam &#8211; ein extremes Tabu? Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir uns im ersten Teil mit antireligiösen Bands und ihren Hintergründen beschäftigt haben, möchte ich euch heute die Geschichte der Szene im Nahen Osten näherbringen. Taucht also in die Metal-Welt des Islams ein.</p>
<h4>Aller Anfang ist schwer</h4>
<p>In muslimisch geprägten Gesellschaften stehen Metalbands unter mehr oder weniger starkem Druck, der vom Staat und der öffentlichen Allgemeinheit ausgeht. Das reicht von Misstrauen bis zu staatlichen Einschränkungen und Sanktionen. Dabei sind es insbesondere satanistische Verdächtigungen, die vor dem Hintergrund religiösen Konservatismus der Mehrheitsgesellschaft zu Konflikten führen.</p>
<p>Mitte der 1990er begann sich in Marokko die kleine aber feine Metal-Szene zu entwickeln. Ansonsten gab es noch eine eigene Richtung. &#8222;Taqwacore&#8220; wurde die Musikrichtung getauft. Punkroots mit islamischen Einflüssen ermöglichten einen völlig neuen Weg. Pioniere wie <strong>IMMORTAL SPIRIT</strong> webten Metal und heimische Musik zu einem völlig neuen und ungewohnten Klangteppich. Während der 2000er war Metal dann eine verbreitete Jugendbewegung, die immer mehr Zuspruch erhielt. Jedoch kam es 2003 zu einer großen Verurteilung mehrerer Fans und Musiker. Das Resultat waren Gefängnisstrafen, welche die Teufelsanbetung als Grund hatten. Trotz lautstarker Proteste, und sogar einem öffentlichen Konzert vor dem Parlamentsgebäude, gab es jedoch kein Erbarmen für die Betroffenen. Allerdings stärkte dieser Vorfall die Szene ungemein und wenige Jahre später wurde die rein weibliche Thrash-Metal-Band <strong>MYSTIK MOODS</strong> in den königlichen Palast eingeladen. Das genannte Schauspiel wurde sogar 2007 in Marokko verfilmt (<em>&#8222;Les Anges de Satan&#8220;</em>).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13078" aria-describedby="caption-attachment-13078" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="573" class="wp-image-13078 size-full" alt="film521_poster_les_anges_du_satan" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/film521_poster_les_anges_du_satan.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/film521_poster_les_anges_du_satan.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/film521_poster_les_anges_du_satan-300x287.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13078" class="wp-caption-text">Fängt die Stimmung der Szene perfekt ein: <em>&#8222;Les Anges De Satan&#8220;</em></figcaption></figure>
<h4>Metal=Teufelsanbetung</h4>
<p>In Ägypten bildete sich in den 1990ern parallel – natürlich auch unter dem Druck der Gesellschaft – eine Metal-Szene. Zeitungen von 1997 zeigten Konzertfotos mit umgedrehten Kreuzen. Dabei wurden über 100 Jugendliche als Teufelsanbeter verhaftet. Eine gesellschaftliche Solidarisierung wie in Marokko blieb aber aus. Das öffentliche Bild von Metalheads bestimmten Zeitungen, die sie als „tätowierte, teufelsanbetende Jugendliche&#8220; beschrieben, welche &#8222;Orgien abhielten, Katzen häuteten und ihre Namen mit Rattenblut an Wände schrieben&#8220;. Natürlich handelt es sich um völlig banale und nicht belegte Urteile/Einschätzungen. Unter dem Druck von Öffentlichkeit und Regierung kollabierte die Szene. Viele Musiker gaben auf und lange blieb die Metal-Szene eingeschüchtert. Erst langsam wuchs im neuen Jahrtausend die Fankultur wieder. Hervorzuheben wäre dabei die Death-Metal-Band <strong>SCARAB</strong>.</p>
<p>Ähnlich wie in Ägypten verlief die Entwicklung im Libanon. Hier tobte der libanesische Bürgerkrieg und Nachwuchsbands hatten es besonders schwer. Dennoch blühte vor allen in der liberalen Hauptstadt Beirut die Metalkultur auf, wenn auch von den Behörden als politisch verstanden, misstrauisch beäugt und schikaniert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13080" aria-describedby="caption-attachment-13080" style="width: 446px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" width="456" height="456" class="wp-image-13080 size-full" alt="scarab-band-photo" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/scarab-band-photo.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/scarab-band-photo.jpg 456w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/scarab-band-photo-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/scarab-band-photo-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 456px) 100vw, 456px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13080" class="wp-caption-text">Greifen antike ägyptische Klänge und Thematiken auf: <strong>SCARAB</strong></figcaption></figure>
<p>Ziemlich schnell löste der &#8222;vermeintliche Aufstand aus satanischen Bands&#8220; eine erneute Verfolgungswelle bis hin zu Verhaftungen aus, Tonträger von Bands wie <strong>NIRVANA</strong> und <strong>METALLICA</strong> wurden zeitweise verboten. Nur langsam kam die Szene wieder in Gang, neben harmlosen Pop-Metal-/Hard-Rock-Bands wie <strong>BLEND</strong> oder <strong>THE KORDZ</strong>, entstand aus ihren Erben auch eine der erfolgreichsten arabischen Extreme-Metal-Bands, die Death-Metal-Band <strong>OATH TO VANQUISH</strong>.</p>
<p>Nur unter strengen Einschränkungen kann Metal in extrem religiösen Gesellschaften wie Saudi-Arabien oder dem Iran gelebt werden. Aus Saudi-Arabien wurden Verhöre wegen des Tragens langer Haare und Arreste wegen des Tragens von <strong>SLAYER</strong>-T-Shirts berichtet, bei Konzerten im Iran werden Stücke ausschließlich instrumental gespielt, um so einen konfrontativen Eindruck zu vermeiden.</p>
<h4>Namhafte Bands</h4>
<p><strong>MELECHESCH:</strong></p>
<p>DIE Band schlechthin. Arabische Skalen und armenische Schlagzeugmuster verbinden sich mit modernem Death, Thrash und Black Metal. Sogar indische und persische Einflüsse schimmern konsequent durch. Die Mitglieder leben heute über Frankreich und die Niederlande verstreut.</p>
<p><strong>AL NAMROOD:<br />
</strong></p>
<p><img decoding="async" width="635" height="480" class="alignnone size-full wp-image-13084" alt="alnamrood-band" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/alnamrood-band.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/alnamrood-band.jpg 635w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/alnamrood-band-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 635px) 100vw, 635px" /></p>
<p>Auch hier gilt: Orientalische Volksmusik + Black Metal = neue Klangwelten. <strong>AL NAMROOD</strong> sind eine der wenigen Bands, die im Nahen Osten Fuß fassen konnten. Dennoch ist die 2008 gegründete Gruppe stark im Underground verwurzelt und muss bis heute unerkannt bleiben.</p>
<p><strong>SONNE ADAM:</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="330" height="383" class="alignnone size-full wp-image-13082" alt="sonne-adam-logo" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/sonne-adam-logo.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/sonne-adam-logo.jpg 330w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/sonne-adam-logo-258x300.jpg 258w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" /></p>
<p>Wenn ihr eine geniale Alternative für <strong>NECROS CHRISTOS</strong> sucht, dann habt ihr sie hier gefunden. Selbst das Logo ähnelt stark dem der Death-Metal-Walze aus Deutschland. So nah kommt keine Truppe an die Berliner heran. Natürlich mit eigenem Touch. 3 EPs, ein Album sowie eine Compilation konnten schon veröffentlicht werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ge8QVB9iwZ8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>ORPHANED LAND:</strong></p>
<p>Richtige Urgesteine, die mittlerweile mit ihrer Musik um die Welt reisen können und keine antireligiösen Texte verbreiten. Die Botschaft in ihren Texten lädt ein, alle Religionen zu einem Tisch einzuladen und Frieden zu schließen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Bds3FALcR7M?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Aussterben von Konzerten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo bleibt ihr? Es ist Samstag, 21 Uhr. Ich stehe in einem kleinen aber feinen Klub in meiner Stadt. Im Hintergrund läuft &#8222;Killers&#8220; von IRON MAIDEN. Um mich herum lungern 10 Nasen an der Bar auf Hockern, oder stehen draußen und verzehren ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wo bleibt ihr?</strong></h2>
<p>Es ist Samstag, 21 Uhr. Ich stehe in einem kleinen aber feinen Klub in meiner Stadt. Im Hintergrund läuft &#8222;Killers&#8220; von <strong>IRON MAIDEN</strong>. Um mich herum lungern <strong>10 Nasen an der Bar</strong> auf Hockern, oder stehen draußen und verzehren ihr mitgebrachtes Bier. In knapp 30 Minuten spielen <strong>2 Bands aus Brasilien </strong>&#8211; die für <strong>2 Konzerte in Deutschland</strong> extra halt auf ihrer Tour gemacht haben &#8211; sowie eine lokale Band. Es wurde ausgiebig Werbung in den digitalen Medien mit Plakaten, sowie Flyern gemacht. Und doch werden es nicht mehr als 20 Leute sein, von denen die Hälfte erst beim Headliner aufkreuzt, um den Eintritt zu bezahlen. Der Rest stand, während der Opener sich redlich bemühte, draußen und ignorierte gekonnt 1 Stunde lang feinsten Metal, anstatt das volle Paket zu nutzen.</p>
<p>Doch kaum ist der Obolus gelöhnt, steht der Hauptact sogleich vor der nächsten Hürde. Ein großer Halbkreis bildet sich vor der Bühne, nennen wir es das &#8222;U&#8220;, der sich bis zum Ende des Konzertes nicht schließen wird. Fast alle stehen teilnahmslos am Rand, wippen skeptisch mit ihren Füßen. Nur 6 Menschen, 4 davon <strong>auf</strong> der Bühne, lassen ihrer Laune freien Lauf und schütteln ihr Haupthaar. Immerhin sind ein paar Seelen vom Sofa aufgestanden, haben sich unter Menschen begeben und sehen jetzt exotische Bands aus Übersee. Für einen lachhaften <strong>Preis </strong>von gerade einmal <strong>5 Euro</strong>. Ihre Freunde, die vor dem Rechner weiter gammeln, ärgern sich im Nachhinein, dass sie etwas Großartiges verpasst haben. Nämlich:</p>
<h4><strong>Eine tolle unbekannte brasilianische Metalband</strong></h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/nFCcRKK-4Zo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Für 15 Euro habe ich den Auftritt erlebt, eine CD und ein T-Shirt gekauft. Mehr Leistung geht nicht! Aber das nur am Rande.</p></blockquote>
<p>Das von mir beschriebene Szenario ist kein Märchen, nicht aus einem meiner erfolgslosen Bücher (da ich keine schreibe), sondern die bittere Realität. Jenes Beispiel wurde zum Teil aus erlebten Konzerten zusammengebastelt. Solche Situationen sind immer ein Graus für den Veranstalter, die Bands, den Ruf der Stadt, und natürlich für die Szene, in der wir mehr oder weniger einen großen Teil unseres Lebens verbringen. Mich beschäftigt dieser Gedanke seit Jahren, traurigerweise ist es nicht immer nachvollziehbar, wie sowas möglich ist.</p>
<h4><strong>Fangen wir aber mal von vorne an</strong></h4>
<p>Wir leben heute mehr denn je in einer Zeit, in der das Angebot für neue Alben, neue Bands oder neue Festivals<br />
immer mehr zunimmt, ja sogar den Fan überflutet. In einem früheren Artikel erwähnte ich, dass ungefähr <em>150 bis 200 neue Alben PRO MONAT</em> erscheinen. Wohlgemerkt nur im Rock oder Metal! Dies allein stellt sich schon als Mammutprojekt heraus. Ich wüsste gar nicht, was ich davon alles neu entdecken soll, geschweige denn kaufen möchte. Also <strong>bleibe</strong> ich <strong>bei altbekannten</strong> <strong>Bands</strong>, die seit Jahren in meinem Regal stehen, und fahre dementsprechend zu Konzerten dieser Bands. Spielt dann noch ein Interpret ständig an jeder Steckdose, trübt das sowieso meine Laune, jedes mal so eine Veranstaltung wahrzunehmen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_9753" aria-describedby="caption-attachment-9753" style="width: 973px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9753" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/dotlegacy-auftritt.jpg" alt="Großartig, aber unbekannt: Dot Legacy" width="983" height="552" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/dotlegacy-auftritt.jpg 983w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/dotlegacy-auftritt-300x168.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/dotlegacy-auftritt-750x421.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 983px) 100vw, 983px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-9753" class="wp-caption-text">Großartig, aber unbekannt: <strong>DOT LEGACY</strong></figcaption></figure>
<h4><strong>Hier liegt der Hase im Pfeffer</strong></h4>
<p>Mein Anspruch an neue Bands misst sich mit dem der alten. Einer unbekannten Band eine Chance zu geben, sie zu unterstützen, ohne sie zu kennen, ist gering. Das lässt sich wunderbar auf das oben gezeigte Beispiel anwenden. Viele Leute sehen die Werbung für solche Konzerte in ihrer Stadt, aber besuchen sie nicht. Oft sind es Gründe wie: mangelnde Finanzen, feststehende Termine, Arbeit.</p>
<blockquote><p>Oder aber der Satz: &#8222;Och nee! Die Bands kenn ich nicht! Was, wenn die mir nicht gefallen? Ist nicht ganz mein Geschmack.&#8220;</p></blockquote>
<p>Bei so einer Aussage bekomme ich Plaque! Nicht weil es mich stört, dass meine Mitmenschen andere Termine haben, oder kein Geld für solche Veranstaltungen. Sondern weil sie <strong>übersättigt</strong> sind <strong>vom Überangebot</strong>. Weil sie des Konzertes müde geworden sind. Was der Bauer nicht kennt &#8230; Das ist doch keine dauerhafte Lösung, oder? Wie soll denn eine unbekannte Band ein Stück weit bekannter werden, wenn ihnen keiner zuhört? So mancher Abend nahm eine unverhoffte Wendung, wo die <strong>Vorband</strong> und nicht der Headliner meine Kohle einheimste, weil er einfach <strong>besser</strong> war. Das kann euch entgehen, wenn ihr zu Hause noch vorglühen wollt und solche Gelegenheiten sausen lasst. Trinken könnt ihr auch im Klub. Ich muss erwähnen, dass ich mit Absicht bei Konzerten nicht reinhöre, somit gibt es so gut wie keine Erwartungen, und zur Not lerne ich immer neue Leute kennen (wenn ich denn Lust darauf habe).</p>
<p>Verdammt talentierte Band, kennt natürlich keiner. Für alle, die auf authentischen Heavy Metal stehen:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/roEIMhzOy0E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Ich möchte, soweit es geht, hungrig bleiben und nicht die Routine Überhand gewinnen lassen</strong></h3>
<p>Wer so eine Meinung vertritt wie ich, muss auch mit Gegenwind rechnen. Vor ungefähr 2 Monaten hatte ich eine Diskussion darüber. Das Ende vom Lied war, dass meine Person als &#8222;naiver Gutmensch&#8220; gebrandmarkt wurde. Also antwortete ich süffisant:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich bin der Samariter und sonst keiner. Nur ich kann die Szene in meiner Stadt vor dem Aussterben retten. Deswegen besuche ich Konzerte. Nicht wegen der Musik oder der Menschen. Nee, das wäre langweilig. So etwas macht man nur wegen dem Image und der Selbstaufwertung.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ein wenig übertrieben, ich weiß, aber keiner von euch braucht sich schlecht vorkommen, wenn er mit Herzblut in Konzerten ein Ventil, sowie Gleichgesinnte findet.</p>
<h4><strong>Wie kann man [du] diesem Malheur entgegenwirken?</strong></h4>
<p><em>Indem ihr eure 4 Buchstaben zu einem Ort schwingt, wo Konzerte stattfinden</em>. Habt keine Angst davor enttäuscht zu werden, dass allein beeinflusst eure Erwartungen schon immens. Geht pünktlich los, der Veranstalter muss sonst die Spielzeiten nach hinten verschieben, oder gar kürzen. Hört euch die Vorbands an, danach könnt ihr immer noch eure Meinung darüber kundtun, dass es euch nicht so gefallen hat. Habt Respekt vor dem <strong>Aussterben</strong> <strong>von</strong> <strong>Klublandschaften</strong>, und somit auch Konzerten. Denn es <strong>passiert schon</strong> in eurer Nähe. Und wenn es dann zu spät ist, müsst ihr im schlimmsten Fall lange Wege für einen Auftritt auf euch nehmen, um Bands zu erleben. Keine schöne Vorstellung, oder? Das merken sich auch die Musiker, sie spielen weniger in der eigenen Umgebung, oder meiden sie komplett. Zeigt ihnen Präsenz und dass die Stadt, in der ihr lebt, noch nicht tot ist.</p>
<p>Eine Sache noch: Bitte bildet kein &#8222;U&#8220; vor der Bühne, das sieht grauenhaft aus, wenn man AUF der Bühne steht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-aussterben-von-konzerten/">Das Aussterben von Konzerten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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