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	<title>T-Rex Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Schnell geschossen, Streifschuss! – Rage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2017 06:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>RAGE&#160;– Seasons Of The Black Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017 Dauer: 52 Min. Label: Nuclear Blast Records Stil: erdiger Power Metal Neues Jahr, neues Album Produktiv wie eh und je lässt Peter &#8222;Peavy&#8220; Wagner nach dem letzten Output &#8222;The Devil Strikes Again&#8220; nicht einmal die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schnell-geschossen-streifschuss-rage/">Schnell geschossen, Streifschuss! – Rage</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RAGE&nbsp;</strong>– Seasons Of The Black<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017<br />
Dauer: 52 Min.<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: erdiger Power Metal</span></p>
<h3>Neues Jahr, neues Album</h3>
<p>Produktiv wie eh und je lässt <strong>Peter &#8222;Peavy&#8220; Wagner</strong> nach dem letzten Output &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/hat-peavy-wieder-richtig-bock-auf-der-neuen-rage/">The Devil Strikes Again</a>&#8220; <strong>nicht einmal die branche-üblichen zwei Jahre</strong> vergehen, bevor nachgelegt wird. Nachdem die neu formierte Band im letzten Jahr besonders unter Alt-Fans für offene Münder gesorgt hat, stellt sich die Frage nach einem Glückstreffer. Können <strong>RAGE</strong> auch auf &#8222;Seasons Of The Black&#8220; Frische beweisen, oder verläuft sich die Sache,<strong> wie einst zur Smolski-Ära, </strong>in gleichen Bahnen?</p>
<p>Gleich zu Anfang gibt es Grund zur Freude, denn die Produktion ist <strong>deutlich ausgewogener als noch auf dem Vorgänger</strong>. Der Titeltrack taugt als Einstieg und wird von <em>&#8222;Serpents In Disguise&#8220;</em> und dem vorab veröffentlichten <em>&#8222;Blackened Karma&#8220;</em> auf ähnlich hohem Niveau abgelöst. Altbekannte Kost, die gleich ins Ohr geht, nach der Breitseite vom letzten Jahr aber auch nicht herausragt. Spannender wird es da im massiv stampfenden <em>&#8222;Septic Bite&#8220;</em>, das aber textlich eher befremdlich anmutet. Hier lässt <strong>Peavy</strong> nämlich seiner Liebe für die Urzeit freien Lauf, <strong>besungen wird der Biss eines T-Rex</strong>. Das Thema ist durchaus unverbraucht, dadurch aber nicht weniger merkwürdig. Aber gut, der Mann hat seinen Spaß daran, und das reduzierte Gitarrenspiel bricht das Album an der richtigen Stelle auf.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/f_OB6hO9ONE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Überzuckert?</h3>
<p>Schwieriger ist da auch&nbsp;<em>&#8222;All We Know Is Not&#8220;</em>, eine prinzipiell starke Nummer, deren <strong>Catchphrase aber zu stumpf</strong> auf den Hörer niederprasselt. Dafür überrascht der Heavy-Part im späten Mittelteil. In gewisser Hinsicht könnte der Song symptomatisch für das Album angeführt werden: wo der textliche Ansatz oftmals interessant ist, fällt die Ausführung zu flach aus. Ich habe ständig das Gefühl, dass <strong>Peavy</strong>&nbsp;mehr zu sagen hat, im Endeffekt aber nur die Oberfläche ankratzt. <strong>Interpretationsspielräume können sich dadurch nicht richtig aufspannen</strong>, was zu einer gewissen Eindimensionalität führt.</p>
<p>Das betrifft auch den Abschluss-Vierer, der unter dem Banner <em>&#8222;The Tragedy Of Man&#8220;</em> zusammengefasst ist. Den Songs fehlt&nbsp;<strong>der musikalische Bezug zueinander</strong>, und textlich werfen mich die plumpen Reime in <em>&#8222;Justify&#8220;</em> jedes Mal raus. Dabei handelt es sich um eine eher kitschige, instrumental aber mehr als brauchbare Angelegenheit, die <strong>vom Refrain vollkommen überzuckert</strong> wird. Auch hier punktet der Mittelteil und bereitet auf das düstere <em>&#8222;Bloodshed In Paradise&#8220;</em> vor, welches klar als Highlight hervorsticht. Dass das abschließende <em>&#8222;Farewell&#8220;</em> wieder im Kitsch badet, rechtfertigt sich durch die Platzierung an letzter Stelle.</p>
<p>&#8222;Seasons Of The Black&#8220; gibt sich Mühe, mehr als nur ein Aufguss seines Vorgängers zu sein.&nbsp;<strong>RAGE</strong> gehen mehr in die Breite, verbrennen sich aber <strong>bei den käsigeren Songs</strong> leicht die Finger. Einerseits fügen sich diese Titel nicht nahtlos ins Album ein, andererseits haben <strong>RAGE</strong> dergleichen auf &#8222;Unity&#8220; und &#8222;Soundchaser&#8220; besser präsentiert. Als Liebhaber dieser Alben freue ich mich natürlich und wünsche mir, dass derartige Ausflüge <strong>Bestandteil des Band-Sounds</strong> bleiben. Nur eben bitte eleganter eingebunden und mit der Spritzigkeit von damals!</p>
<p><strong>RAGE</strong> <a href="http://www.rage-official.com/">Online</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/RageOfficialBand/">Facebook</a></p>
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