<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Täubchenthal Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/taeubchenthal/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/taeubchenthal/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Dec 2024 19:48:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Täubchenthal Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/taeubchenthal/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Haunted Ethereal Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Helga]]></category>
		<category><![CDATA[Nordic Descents Tour]]></category>
		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
		<category><![CDATA[Täubchenthal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=47021</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unser Oimel ist aktuell recht oft auf Achse! Was da los? Lest am besten mal hier zu SOLSTAFIR nach. Es war scheinbar gut! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/">Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntag, es ist kalt und dunkel, der Weihnachtsmarkt ist abgeklappert und die Bäuche sind vollgeschlagen. Es ist also die richtige Zeit für die Couch und vollständiges vergammeln vor der nächstwöchentlichen Lohnarbeit.</p>
<h3>Schwere Kleidung, Schwere Düfte, Schwere Klänge</h3>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-47032 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga.jpg" alt="" width="403" height="537" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 403px) 100vw, 403px" /></h3>
<p>Oder aber, man wirft sich in die Hose, springt ins Auto und düst quer durch die Stadt ins Täubchenthal. In dieser feinen Lokalität in Leipzig sollte sich nämlich heute <strong>SOLSTAFIR</strong> die Ehre geben. Nach einer etwas unorthodoxen Parkplatzwahl ging es dann auch die letzten Meter zum Eingang, während Wegbier und Energy den müden Körper in einen veranstaltungsfähigen Zustand versetzten. Am Einlass durch und dann einmal kurz VIP-Gefühl – der feine Herr stand nämlich heute auf der Liste, da ich glücklicherweise durch &#8222;Bernd Aust Kulturmanagement&#8220; akkreditiert wurde. Es klappte alles reibungslos, ich wanderte in die Halle und stellte erst jetzt fest, dass sich hier dunkle Bilder in meinem Kopf zusammenfügten, denn ich erkannte die Location wieder. Ich wusste, ich war schon einige Mal hier, aber das war dann doch schon einige Zeit her und die Eindrücke verschwammen. Jetzt kam alles zurück und ich sichtete erst einmal unterwegs den reichlich ausgestatteten Merch-Stand, bevor es mich in den Saal verschlug. Ich traf absolut perfekt ein, denn die erste Band des Abends machte sich bereit und die ersten Töne waberten durch die Menge.</p>
<h3>Die große Unbekannte&#8230;.</h3>
<p>Hier hatte ich es nun mit <strong>HELGA</strong> aus England zu tun. Das war für mich die große Unbekannte des Abends, hier hatte ich es schlichtweg im Vorfeld nicht geschafft mal rein zuhören und ließ mich überraschen. Und zapperlott – überrascht war ich aber mal soooo was von! Die Band besteht aus 4 männlichen Bandkollegen um Frontfrau <strong>Helga Gabriel</strong> herum. Und nachdem ich mich problemlos perfekt positioniert habe, konnte ich diese nun auch alle recht nahe vor mir sehen. Das selbstgewählte Genre der Band ist &#8222;Haunted Ethereal Progressive Metal&#8220;, wobei ich das auch nur nenne, weil ich selbst keines gefunden hätte! Hier entfaltete sich eine Musik ins Publikum, die mystisch, verzaubert und entrückt ist. Einerseits irgendwie elfengleich, mit bezaubernden und magischen Momenten, die aber kurz darauf in <strong>wilde Kraft</strong> und treibende Klänge wechselt.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-47033 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2.jpg" alt="" width="400" height="533" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<h3>&#8230;.ist die große Überraschung!</h3>
<p>Und das Gleiche vollzieht sich bei der Stimme der Frontfrau, die von zartem Hauchen bis zu gutturalem Kehlkopfgesang variiert und das in einer Intensität, die einen einfach nur sprachlos zurücklässt. Dabei sprudelt diese kleine, zarte Person nur so über vor Energie, die dann – wenn sie nicht in wilden Tanzeinlagen mündet – direkt in das Mikro kanalisiert wird. Die Halle füllte sich hier seeehr schnell und der Band wogte große Begeisterung entgegen, und diese konnte ich absolut nachfühlen! Ich war direkt vom ersten Ton an absolut begeistert und hatte bei dem was hier abgeliefert wurde – so übertrieben es klingen mag – <strong>einfach Gänsehaut</strong>.</p>
<p>Hier sind tatsächlich Gesang und Musik unabhängig von einander schon so schön, dass beides eigenständig funktionieren würde, zusammen ergibt es eine umwerfende Komposition! Hier kann man wegträumen, sich verzaubern lassen aber gleichzeitig auch mitgerissen werden und in einen wilden Reigen einfallen. All das spiegelt sich auch im Gesicht der Sängerin, deren Mimik von zart und friedfertig zu haareraufendem Dämon wechselt und dabei absolut authentisch wirkt. Hier ist nix gespielt, diese Emotionen platzen förmlich aus Band und Frontfrau heraus, die Musik wird gelebt!</p>
<p>Schlussendlich ist es hier eine unbedingte Empfehlung, sich das 2023 erschienene Erstlingswerk der Band anzuhören, welches den Namen &#8222;Wrapped In Mist&#8220; trägt. 35 Minuten wundervoller Musik und vieler Emotionen wurden von rauschendem und überrascht-begeistertem Applaus würdig beendet und ich musste mich erstmal kurz schütteln um die Realität wieder anzunehmen.</p>
<h3><span style="font-size: 16px;">Jetzt wurden andere Saiten aufgezogen!</span></h3>
<h3><img decoding="async" class="wp-image-47034 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi.jpg" alt="" width="505" height="673" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 505px) 100vw, 505px" /></h3>
<p>Ich wanderte noch einmal durch die Location, die einfach schön ist – ein ehemaliges Fabrikgebäude. Eine Kammgarnspinnerei war hier beheimatet. Diese Hallen sind nun mit viel Liebe zum Detail eine Konzertlocation geworden, an der man auch in Umbaupausen genug zum anschauen hat. Nach einer kleinen Runde über die Galerie und dem Blick von oben auf die Crowd suchte ich meinen Platz wieder auf und wartete auf <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>. Die Finnen kamen dann auch auf die Bühne und brachen in das Publikum hinein wie eine Naturgewalt. Ich habe ehrlich gesagt auch hier meine persönlichen Schwierigkeiten, das in irgendeine Genre-Schublade zu stecken, aber das braucht es auch eigentlich gar nicht. Der Bandname setzt sich aus dem finnischen Wort für <strong>die Farbe Orange</strong> und dem babylonischen Dämon <strong>Pazuzu</strong> zusammen. Und ohne weiter über den Dämon zu recherchieren kann ich attestieren, dass dieser definitiv die Musik geschrieben haben muss!</p>
<h3>Dämonisch, düster und absolut einzigartig</h3>
<p>Hier wurde ein derart gewaltiges Gesamtschauspiel geboten, dass es mir schwer gefallen ist alles in seiner Gesamtheit zu erfassen. Einerseits waren die optischen Elemente durch Stroboskop und ähnliches sehr aggressiv, andererseits waren auch die Bandmitglieder unglaublich viel und energiegeladen auf der Bühne unterwegs. Insbesondere der Gitarrist schaffte mir absolut unerklärliche Bewegungen in einer Geschwindigkeit die mich um seine Gesundheit fürchten ließ – all das während er spielte. Wenn dazu noch das Stroboskop reinknallt, würde schon das für eine umfassende Desorientierung ausreichen. Und diese wird komplettiert durch die Klanggewalt von der Bühne.</p>
<p>Zu den klassischen Instrumenten wie Schlagzeug, Bass und 2 Gitarren kam hier noch mindestens ein Pult mit Keyboard/Synthesizer… elektronischen Bestandteilen. Zusätzlich bediente der Gitarrist auch noch ein zweites Pult für diverse Soundsamples. Und so bot sich hier eine Mischung dar, die zwischen unfassbar wuchtigem Einsatz aller Elemente bis zu teilweise minutenlangen elektronischen Klängen variierte. Dazu kam dann die übermächtige Stimme des Frontmannes, die die Musik dominierte, aber nicht überstrahlte. Die Band selbst wählt Begriffe wie &#8222;markant&#8220; und &#8222;dämonisch&#8220; für die Beschreibung des Gesanges, der &#8222;mit dem ganzen Körper&#8220; vorgetragen wird. Unterschreibe ich genau so!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47035 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2.jpg" alt="" width="501" height="667" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" />Ein Auftritt zwischen Genie und Wahnsinn</h3>
<p>Es war definitiv faszinierend, und den spannendsten Effekt fand ich, dass die Band ein bestimmtes Element so lange genutzt hat, bis es nahezu überzogen war, bis der Zuhörer es nicht mehr aushalten kann oder will – um dann in einer völligen anderen Art damit zu brechen. So war das ganze Konzert wie ein Ritt auf der Rasierklinge, immer zwischen Genie und Wahnsinn. Und auch hier kam die Band im Publikum sehr gut an. Ich konnte auch hier mehrere Leute sehen, die direkt recherchierten, wen sie hier vor sich hatten. Insgesamt waren es dann 50 Minuten der wahrscheinlich einzigartigen Mischung aus Black, Progressive und Space Metal kombiniert mit Psychedelic Rock. Und ich frage mich immer noch, wie man solche Musik schreibt und zusammen komponiert! Ich war mehr oder weniger die ganze Zeit einerseits überfordert, aber auch gebannt und damit beschäftigt alles zu erfassen. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> sind als Fazit gesehen eine Band, die aus der &#8222;Konserve&#8220; für mich nicht funktioniert, aber live durch ihre Präsenz und Naturgewalt beeindruckt und fasziniert! Es ist mir im übrigen völlig unmöglich, auch nur ansatzweise zu sagen, ob die Band 2 oder 20 Stücke gespielt hat.</p>
<p>Achja, abgesehen von dem dämonischen Geprassel in umfassender Komplexität und den Derwisch-Tänzen des Gitarristen, gab es ein weiteres Highlight, das ich noch nie gesehen habe. Während des Konzertes tauschte der Schlagzeuger einfach mal die Anordnung seiner Becken aus! Er spielte also vorher in Anordnung A, und tauschte diese im Anschluss untereinander, und zwar so routiniert und gelassen, dass ich davon ausgehe, dass das Standard für ihn ist. Meinem Hirn, das sich schon bei herkömmlichem Schlagzeug-Spiel verknotet, hat das für einige Augenblicke komplett den Stecker gezogen.</p>
<h3>Die Ruhe nach dem Sturm</h3>
<p>Es folgte die letzte Pause, der Abend war noch relativ jung, und ich vertrat mir die Beine. Gerade einmal zarte 21 Uhr und es waren schon so viele Eindrücke auf mich geprasselt, dass ich ein wenig Luft brauchte. Nach der Runde ging es nochmal zum Merch, wo mich nur die Preise letzlich vom Kauf von diversen Platten abhielten. Wieder zurück in der Halle war es jetzt doch ein wenig kuschliger. Ich besorgte mir noch ein Getränk – die Biermarke wäre übrigens mein einziger Kritikpunkt an der Location – und es zog mich wieder in Bühnennähe. Dort platzierte ich mich wieder in sehr guter Sichtposition, und konnte bequem ohne Gedränge sehr bühnennahe stehen.</p>
<h3>Anti-Christian Icelandic Heathen Bastard…<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47036 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir.jpg" alt="" width="640" height="853" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>… konnte ich auf dem Shirt des Fans vor mir lesen, den ich aufgrund geringer Körpergröße vorgelassen hatte, damit wir beide gut sehen. Ganz schön harter Slogan, wenn ich bedenke, was für grundsympatische Typen jetzt auf die Bühne stromerten! Die 4 Jungs aus Island kamen schon sehr sympatisch raus und interagierten dabei mit dem Publikum, während sie auch direkt loslegten. Die ersten Stücke sind rein instrumental, die Herren wärmen sich quasi erst einmal schwungvoll auf und dabei hat der Sänger große Freude mit dem Publikum, sucht die Nähe, winkt und zwinkert in die Reihen vor ihm und auf die Galerie.</p>
<p>Neben ihm sind Gitarrist und Bassist mit nahezu unbeweglichen Mienen, beide mit Hüten und absoluter <strong>Souveränität</strong>. Insbesondere der Gitarrist mit Cowboyhut schafft es über das ganze Konzert hinweg nicht einmal den Mundwinkel zu verziehen und dabei damit und dadurch absolut cool zu wirken. Die 4 Bartträger kommen nun richtig in Fahrt und nehmen den Schwung der ersten Minuten direkt mit. An dieser Stelle im Übrigen auch ganz dicke Komplimente an das <strong>Soundteam im Täubchenthal</strong>, denn bei allen 3 Bands war der Sound hervorragend, egal an welchem Ort in der Halle ich mich herumgetrieben habe! Das zeigte sich nun auch mit dem einsetzen des Gesang, der live ebenso einzigartig wie berauschend daherkommt, wie auf den Platten! Ich war sehr beeindruckt und auch das Publikum war schon jetzt mehr als abgeholt!</p>
<h3>Wer hat es drauf? SOLSTAFIR haben es drauf, und WIE!</h3>
<p>Was mir unglaublich gut gefiel – und dabei musste ich an ebendiese Schlussfolgerung im Review zum aktuellen Album &#8222;Hin helga Kvöl&#8220; denken – ist die Tatsache, dass die Band das Ganze lebt, spürt, ausstrahlt. Hier ist keine Band auf der Bühne, die ihrem Job nachgeht und einen Auftritt absolvieren muss, sondern hier stehen 4 Typen aus dem hohen Norden, die einfach aus jeder Pore ihres Körpers Musik ausströmen. Es wirkt unfassbar leicht, unangestrengt, gekonnt und völlig befreit &#8211; als wenn es sich um eine Probe handelt und die Jungs einfach mal zusammen spielen, worauf sie Bock haben.</p>
<p>Ich empfinde es als ganz hohe Kunst, die eigenen Stücke genau auf diese Weise zu präsentieren, ohne auf das eigene neue Album oder eine Single oder irgendwas hinzuweisen, sondern einfach präsent zu sein und zu spielen. Schon mit dieser Art und Ausstrahlung hatten <strong>SOLSTAFIR</strong> mich als Live-Band absolut gewonnen, aber insgesamt ließ das Konzert absolut nichts zu wünschen übrig! Auf die einleitenden Stücke folgten einige… leichtere Stücke, ruhigere wäre das falsche Wort, und das Konzert baute sich bis zu einem gewissen Punkt immer weiter auf. Die Songs wurden wuchtiger, schneller, härter, imposanter, und auf der Bühne wurde das auch entsprechend präsentiert. Dabei brauchte es keine Spezialeffekte, kein Feuer und außer der E-Zigarette des Bassisten auch keinen Rauch – hier reichte die Bühnenpräsenz von 4 Vollblutmusikern vollständig aus!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47031 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3.jpg" alt="" width="525" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" />Ein grandioser Auftritt ohne unnötige Show&#8230;</h3>
<p>&#8230;denn diese hat die Band einfach nicht nötig. Aufgrund der Dauer der Spielzeit und dazu auch der vielen verschiedenen Stile, die durch die Band bedient werden, fühlte es sich irgendwann an, als wenn hier nicht ein Konzert abläuft, sondern als wenn hier <strong>3 verschiedene Konzerte</strong> geliefert wurden. Die Menge war auf jeden Fall reichlich aus dem Häuschen und von der Bühne gab es keine Atempause. Einige wenige Ansagen, teilweise mit ein paar Brocken deutsch versehen, stellten immer wieder die sympatische Verbindung zwischen Sänger und Publikum her, die dieser später auch noch mehr festigen sollte.</p>
<p>Als bereits über 75 Minuten gespielt waren, wechselte ich meinen Standort und sicherte mir für die Zugabe einen Platz auf der Galerie, sodass ich hier herrlich die Crowd sehen konnte. Der Sound in den hinteren Reihen war sogar fast noch besser als im vorderen Bereich, und oben ebenfalls sehr gut. Der Sänger interagierte nun auch mit der Crowd und forderte diese zum schreien nach dem zählen bis 4 auf – dieses Element wurde dann in der Zugabe noch in einem Song grandios genutzt, und in den letzten Minuten sprang der Sänger immer wieder auf die vordere Absperrung, um sich auf die Hände der ersten Reihe zu stützen und von dort zu singen. Auch hier war die Interaktion mit dem Publikum und die Nähe zu den Fans absolut authentisch und wirkte einfach so, als wenn ihm genau das gerade in diesem Moment riesigen Spaß macht.</p>
<h3>Eine musikalische Flucht aus dem Alltag</h3>
<p>Leider kann ich bei dem Konzert nicht mit gespielten Songs arbeiten, denn ich habe schlichtweg die Liedtitel der Band nicht im Kopf. (Die Setlist lässt sich aber online sehr einfach finden). Es waren auf jeden Fall verschiedenste Stücke aus den unterschiedlichen Schaffensperioden der durchaus schon längeren Bandgeschichte vertreten und diese wurden wie schon gesagt absolut großartig präsentiert! Die Band schafft es einfach mit ihrer Art die Musik zu präsentieren zu begeistern, und liefert dazu eine Musik, die einen in die rauen Gegenden ihrer Herkunft entführt und dabei trotzdem verträumt bleibt. Wer sich hier einfach darauf einlässt erlebt ein Konzert, das den Zuhörer aus dem Alltag reißt und die Gedanken ausschaltet, sodass man nach den mehr als 1,5 Stunden eigentlich vollständig erfüllt ist von Musik.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Es war ein großartiger Abend und ein umwerfendes Konzert einer tollen Tour! Es ist ein absolut spannendes und interessantes Konzept diese 3 Bands zusammen auf eine Tour zu stecken, wobei für mich hier <strong>HELGA</strong> definitiv eine herausragende Überraschung an dem Abend waren. Ich habe &#8211; soweit ich mich erinnere &#8211; noch nie eine derart gute erste Band gesehen und schon für diese 35 Minuten lohnte sich der ganze Abend. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> waren live auf jeden Fall ein Erlebnis, aber auch eine Herausforderung an den Zuhörer, denn es ist keine leichte Kost – aber dafür eine faszienierende! Die Band ist live auf jeden Fall eine Erfahrung und lässt einen schlussendlich auf mehrere Arten sprachlos zurück. Die Krönung waren dann <strong>SOLSTAFIR, </strong>die vollkommen souverän eine unfassbar gute Show geboten haben und sich selbst und ihrer Musik einen großartigen Rahmen bieten, wenn sie live auf der Bühne stehen.</p>
<p>Es ist ungewohnt ein Konzert über mehr als 3 Stunden zu verfolgen, bei dem man keinen Moment mitsingen kann, und auch sonst wenig interagieren kann. Aber trotz dieses Umstandes war es einfach nur grandios! Ein Abend so vollgepackt mit erfüllender Musik, dazu eine sehr gut passende Location, perfekter Sound und im übrigen auch sehr faire Eintrittspreise haben dieses Konzert zu einem Abend gemacht, den ich auf meinen Konzerterlebnissen sehr sehr weit oben ansiedeln würde! Ich kann jedem empfehlen, sich die 3 Bands anzuschauen, wenn die Gelegenheit dazu besteht und auch wenn diese Tour heute vorbei ist, gehe ich davon aus, dass <strong>SOLSTAFIR</strong> noch lange nicht genug haben!</p>
<p>Schlussendlich möchte ich nochmal &#8222;Bernd Aust Kulturmanagement&#8220; danken, die das Konzert veranstaltet haben und mir auch den Besuch ermöglichten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/">Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 20:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Helga]]></category>
		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
		<category><![CDATA[Täubchenthal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=46962</guid>

					<description><![CDATA[<p>Oimel hat hier einen ganz besonderen Leckerbissen für alle Fans düsterer Klänge - SOLSTAFIR in Leipzig. Alle Infos jetzt hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/">Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Skandinavien ist dieser Tage nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt in Form von Flammlachs zu finden, denn<strong> auch im Täubchenthal wird es in wenigen Tagen mit kühlen Klängen heiß hergehen!</strong></p>
<p>Niemand geringeres als <strong>SOLSTAFIR</strong> aus Island geben sich hier die Ehre, zusammen mit <strong>ORANSSI PAZUZU </strong>aus Finnland und <strong>HELGA</strong>. Das Konzert findet im Rahmen der Nordic Descent Tour &#8211; in der eigentlich ganz Europa bespielt wurde &#8211; statt.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg" alt="" width="1080" height="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>Und das verspricht ein richtig guter Abend zu werden, denn sowohl <strong>SOLSTAFIR</strong> als auch <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>&nbsp;glänzen mit neuen Alben, die den Abend prägen dürften. Das neue Werk der Isländer <em>&#8222;Hin helga kvöl&#8220;</em> ist ein <strong>absolutes Brett und eine absolute Empfehlung</strong>. Es ist bereits das 8. Studioalbum und auch mit dem Vorgänger <em>&#8222;Endless Twilight Of Codependent Love&#8220;</em> wurde bereits ein großartiges Werk zwischen ganz eigener Melancholie und Power geliefert. <strong>SOLSTAFIR</strong> sind bereits seit über 20 Jahren rund um den ganzen Globus auf Tour und verblüffen ihr Publikum mit Herzblut und einem ganz eigenen Sound, der Genregrenzen dehnt, verdreht und sprengt. Dabei schafft es die Truppe einen Sound zu liefern, der genauso einzigartig ist, wie die geografischen Gegebenheiten ihren rauen Heimat.</p>
<p>Mit <strong>ORANSSI PAZUZU&nbsp;</strong>kommt dazu eine sehr spannende Band aus Finnland mit auf Tour. Deren neues Album &#8222;<i>Muuntautuja&#8220;&nbsp;</i>klingt ebenfalls vielversprechend düster und macht mich auf jeden Fall neugierig. Auch hier kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Genregrenzen gesprengt werden! Die Band liefert einen absolut dystopischen Sound und ich bin sehr gespannt, wie dieser bei einem Live-Auftritt wirkt.</p>
<p>Die große Unbekannte bei der Show ist <strong>HELGA</strong> aus Schweden, deren 2023er Album <em>&#8222;Wrapped In Mist&#8220;</em> allerdings auch sehr hoch gelobt wurde. Die Musik soll eine „eklektische Musik, die an den Rändern von Black und Post-Metal lauert“ sein, und ich bin absolut gespannt darauf, was mich hier dann erwarten wird!</p>
<p>Ich freue mich riesig, die Bands live zu sehen und werde dann natürlich zeitnah von dem Erlebnis berichten!</p>
<p><strong>Das Konzert steigt am 08.12 um 19 Uhr im Täubchenthal in Leipzig &#8211; aktuell gibt es auch noch Karten für das Spektakel!</strong> Wer es nicht nach Leipzig schafft, hat am Folgetag in Berlin die Chance auf das letzte Konzert der Tour!</p>
<p>Veranstalter der Tour ist die Bernd Aust Kulturmanagement GmbH &#8211; <a href="https://www.aust-konzerte.com/">https://www.aust-konzerte.com/</a></p>
<p>Links zu den Tickets: <a href="https://www.taeubchenthal.com/programm/solstafir-leipzig">https://www.taeubchenthal.com/programm/solstafir-leipzig</a></p>
<div class="snippet-title"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></div>
<h3 class="snippet-title">Zusammenfassung</h3>
<div>&nbsp;</div>
<div>
<div class="aio-info">
<div class="snippet-label-img"><strong>Event: ​Solstafir &#8211; Nordic Descent Tour &#8211; mit Oranssi Pazuzu und Helga</strong></div>
<div class="snippet-clear">&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Verbleibende Orte der Tour:&nbsp; ​ Leipzig, Berlin</strong></div>
<div>&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Leipzig 08.12.2024, Täubchenthal</strong></div>
<div class="snippet-clear">&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Berlin 09.12.2024, Metropol</strong></div>
<div></div></div></div></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/">Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WHILE SHE SLEEPS &#8211; Metalcore im Täubchenthal</title>
		<link>https://silence-magazin.de/while-she-sleeps-metalcore-live-im-taeubchenthal/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=while-she-sleeps-metalcore-live-im-taeubchenthal</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/while-she-sleeps-metalcore-live-im-taeubchenthal/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 11:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[landmvrks]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[stray from the path]]></category>
		<category><![CDATA[Täubchenthal]]></category>
		<category><![CDATA[trash boat]]></category>
		<category><![CDATA[while she sleeps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31277</guid>

					<description><![CDATA[<p>Letztens in Leipzig bei WHILE SHE SLEEPS: Moshpit! Und Redakteur Daniel mittendrin. Er, allein gegen Hundertschaften.</p>
<p>Na, gut. Er stand am Rand, den Stift gezückt und die Gesundheit schonend, um euch nun an diesem besonderen Erlebnis teilhaben zu lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/while-she-sleeps-metalcore-live-im-taeubchenthal/">WHILE SHE SLEEPS &#8211; Metalcore im Täubchenthal</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig</strong> &#8211; 7. Februar kurz vor 18:00 Uhr &#8211; Warteschlange am Einlass zum <strong>Täubchenthal</strong>. Die Menschen vor mir unterhalten sich über Schule am nächsten Tag und in Kürze anstehende Ferien. Fühle mich alt, habe Urlaub genommen. Beim Betreten der Location vergesse ich das wieder, für Konzerte komm ich hier immer wieder gern her. Ich steuere zunächst den Merch an, kaufe mir ein Shirt der Band, wegen der ich hauptsächlich hier bin &#8211; <strong>LANDMVRKS</strong>. Hinter mir unterhalten sich 2 junge Herren darüber, wie &#8222;krank&#8220; <strong>STRAY FROM THE PATH</strong> werden und wie gehyped sie sind. Eine von 2 Bands heute Abend, die ich bisher noch nicht bzw. nur vom Hörensagen kenne. Die andere ist <strong>TRASH BOAT</strong>. Die 3 bisher genannten Grüppchen supporten übrigens <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> auf deren Tour, um das kommende Album &#8222;So What?&#8220; zu promoten. Ich suche mir erstmal etwas Flüssiges (zu Arenapreisen, unschön!) und ein ansprechendes Plätzchen, noch ist nämlich reichlich Luft.&nbsp;</p>
<h4>18:30 Uhr &#8211; LANDMVRKS</h4>
<p>Da steh ich also, praktisch in der ersten Reihe und höre die Klänge des Intros, welches ich sofort als <em>&#8222;Hollow&#8220;</em> erkenne und mein Gesicht wandelt sich in ein &#8211; hätte ich keine Ohren &#8211; Rundumgrinsen. Wenn ich mich aber so umschaue, scheine ich bis auf ein oder zwei Ausnahmen recht allein mit meiner Vorfreude dazustehen. Egal, selbst wenn ich alleine wäre, <strong>wegen dieser Band bin ich hier</strong>! Mit nur 2 Alben haben sie es geschafft, sich meine <strong>liebste Coreband</strong> zu schimpfen. Frontmann <strong>Flo</strong> wirkt wie angestochen. Von der ersten Minute an hüpft er über die Bühne und versucht das Publikum mitzureißen. Bei mir gelingt das wunderbar, bei vielen anderen nur bedingt. Vermutlich liegt es an dem noch recht geringen Bekanntheitsgrad der Band aus Frankreich, oder an der frühen Uhrzeit. An der Stimmung auf der Bühne kann es jedenfalls nicht liegen.</p>
<p>Kürzlich erschien ein <strong>Livealbum</strong>, bei dem ich mir schon dachte: &#8222;Mensch, das ist verdammt stark, jetzt freu ich mich doppelt auf das Event!&#8220;. Genau so ist es dann auch. Ich bin <strong>komplett begeistert</strong>, wie die Songs live gespielt werden. Auch stimmlich ist das wirklich eine Wucht. Die Songauswahl besteht aus einem bunten Mix aus dem Besten der 2 Alben &#8222;Hollow&#8220; und &#8222;Fantasy&#8220;. Ich hätte mir zwar noch den einen oder anderen mehr gewünscht, die sind sicher der geplanten Spielzeit zum Opfer gefallen. Leider <strong>viel, viel zu kurz</strong>. Aber als <em>&#8222;Fantasy&#8220;</em> ertönt, lässt sich auch die Menge anstecken, wer es kennt, singt lauthals mit. Auch kleine Pits kann ich ausmachen. Für mich ein <strong>grandioser Auftritt</strong> und ein perfekter Opener. Ich hätte noch Stunden zuhören können.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31279" aria-describedby="caption-attachment-31279" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-31279" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LM-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LM-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LM-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LM-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LM.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31279" class="wp-caption-text">LANDMVRKS</figcaption></figure>
<h4>19:15 Uhr &#8211; TRASH BOAT</h4>
<p>Ich habe mich mittlerweile etwas weiter an die Seite verkrümelt, mein Highlight ist ja bereits durch. Und falls die folgende Band für größere Pits sorgt, wiege ich mich lieber in Sicherheit. Die Halle hat sich nun auch ganz <strong>gut gefüllt</strong>. Einen größeren Grad an Bekanntheit scheint die Band aus England auf den ersten Eindruck allerdings auch nicht zu genießen. Mir auch völlig unbekannt, spielen sie eine melodische Variante aus der Ecke <strong>Hardcore</strong>, so würde ich das jedenfalls einordnen. Bei Wiki schreibt man zwar von <strong>Punk Rock</strong>, aber das würde ich jetzt so nicht unterschrieben. Möglicherweise spielen sie auch ein passendes Set.</p>
<p>Ich muss sagen, mich spricht die Musik nicht so richtig an. Klar, es ist melodiös, aber der Funke will nicht wirklich überspringen. Auch das Publikum wirkt <strong>etwas verhalten</strong>, lässt sich aber im Laufe des Gigs dennoch zum Feiern animieren. Die Band ist auf jeden Fall sehr <strong>sympathisch</strong> und liefert eine grundsolide Show ab, nichts , weshalb man flüchten müsste. Frontmann <strong>Tobi</strong> merkt an: <em>&#8222;We might not be the heaviest band on this line up&#8230;&#8220;</em>, er soll Recht behalten, wie ihr gleich lesen werdet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31319" aria-describedby="caption-attachment-31319" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-31319" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/TB-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/TB-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/TB-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/TB-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/TB.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31319" class="wp-caption-text">TRASH BOAT</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h4>20:00 Uhr &#8211; STRAY FROM THE PATH</h4>
<p>Ein nervenzerfetzendes Gitarrenriff erschüttert die Täubchen, als <strong>STRAY FROM THE PATH</strong> die Bühne betreten. So kann man schon mal standesgemäß auf sich aufmerksam machen. Das braucht die Band eigentlich nicht, denn sie werden sofort von der Menge gefeiert. Hat sich ja, wie oben erwähnt, schon angedeutet. <strong>Andrew</strong>, der Frontmann mit den orange-farbenen Haaren und dem Basketball-Dress, macht einen sehr &#8222;aufgeweckten&#8220; Eindruck, um es mal mild auszudrücken. Er hat sichtlich Freude und die Fans definitv auch. Nach ein, zwei Songs frage ich mich, woran mich dieser <strong>wilde Hardcore-Stil</strong> erinnert. Irgendwie an eine moderne, wesentlich härtere Form von <strong>LIMP BIZKIT</strong>. Melodien sucht man zwar vergebens, aber der &#8222;Gesangsstil&#8220; erinnert zum Teil an die Frühwerke der Kollegen um <strong>Fred Durst</strong>.</p>
<p>Im Laufe des Auftritts wird allerdings überall an <strong>Geschwindigkeit</strong> und Stimmung zugelegt. Crowdsurfer sieht man nicht nur auf dem Weg zur Bühne, sondern auch in die andere Richtung, denn <strong>Andrew</strong> sucht ebenfalls das <strong>Bad im Publikum</strong>. Highlight für alle Anwesenden ist sicherlich der Moment, als verkündet wird, dass man HIER ein <strong>Musikvideo</strong> drehen will, und die Band dafür möglichst viele Surfer braucht. Dass dem natürlich nicht widersprochen wird, muss ich nicht erwähnen. Ich bin gespannt auf das Ergebnis. Zusammenfassend muss ich gestehen, dass das musikalisch mal so garnix für mich war (bis auf ein, zwei fette Breakdowns!). Zu wild, und für meine Begriffe irgendwie unpassend im Verhältnis zum restlichen Line Up. Ist aber natürlich nur persönliches Befinden, denn die Stimmung spricht eine andere Sprache.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31311" aria-describedby="caption-attachment-31311" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-31311" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/SFTP1-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/SFTP1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/SFTP1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/SFTP1-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/SFTP1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31311" class="wp-caption-text">STRAY FROM THE PATH</figcaption></figure>
<h4>21:18 Uhr &#8211; WHILE SHE SLEEPS</h4>
<p>Kommen wir nun zu meinem <strong>Highlight Nummer 2</strong> des Abends. Auch wenn die Stimmung vorher schon ziemlich geil war, merkt man nun, warum der Großteil der Leute heute hier ist. Die Engländer um den charismatischen Frontman &#8222;<strong>Loz&#8220;</strong> werden bei jeder Gelegenheit von <strong>Fangesängen</strong> begleitet, und zwar ab der ersten Sekunde. Da ich die Band schon sehr lange mag, ist das nun auch auf musikalischer Seite wieder <strong>voll mein Ding</strong>. Die vorgestellten Songs vom <strong>kommenden Album</strong> stoßen auf reichlich<strong> Gegenliebe</strong>. Das steigert doch die Vorfreude auf den Release!</p>
<p>Es werden aber auch reichlich ältere Songs gespielt, besonders Hits wie <em>&#8222;Brainwashed&#8220;</em> oder <em>&#8222;Four Walls&#8220;</em> führen zur <strong>totalen Eskalation</strong> in den Reihen. Ich weiß nicht, wer hier lauter singt, Band oder Fans. <strong>Andrew</strong> von <strong>SFTP</strong>&nbsp;gibt sich auch nochmal die Ehre und trägt ein paar <strong>Gastverse</strong> bei. Zwischen den Songs wird die Band auch immer wieder angefeuert, und auch als sie die Bühne verlässt, hat noch keiner genug. Es folgt ein gut gefüllter <strong>Zugabenblock</strong>. Pits, Crowdsurfer, wehende Fahnen, als Künstler auf der Bühne kann man sich sicher kaum etwas berauschenderes vorstellen. Schon von meinem Platz sieht das fantastisch aus. Mit <em>&#8222;Hurricane&#8220;</em>, einem meiner Lieblinge, findet die Show dann ein absolut würdiges Ende.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31317" aria-describedby="caption-attachment-31317" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-31317" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/WSL-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/WSL-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/WSL-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/WSL-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/WSL.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31317" class="wp-caption-text">WHILE SHE SLEEPS</figcaption></figure>
<p>Das war ein wirklich <strong>interessanter</strong> Abend. Erst meine Lieblingsband direkt zu Beginn, dann 2 Bands, die mich nicht so abholen konnten, und mit <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong>&nbsp;nochmal ein unvergesslich starker Auftritt als Abschluss. Sozusagen eine kleine <strong>Achterbahnfahrt</strong>. Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass mich die weniger ansprechenden Acts stimmungsmäßig runterziehen. Wenn das Publikum Spaß hat, finde ich das immer klasse! Ich schaue den Surfern und Moshern halt gerne zu, nur bin ich eben für Mittendrin zu wei&#8230; ähm, zu alt. Das war es dann auch mit den 3 Corekonzerten in kürzester Zeit. In den nächsten Wochen ist erstmal nichts geplant. Oder ich hab mal wieder irgendwas vergessen.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/while-she-sleeps-metalcore-live-im-taeubchenthal/">WHILE SHE SLEEPS &#8211; Metalcore im Täubchenthal</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/while-she-sleeps-metalcore-live-im-taeubchenthal/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das skandinavische Tour-Trio für gute Abende</title>
		<link>https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schneemensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 17:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Agent Fresco]]></category>
		<category><![CDATA[Fall of Hearts]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Katatonia]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[schneemensch]]></category>
		<category><![CDATA[Täubchenthal]]></category>
		<category><![CDATA[Teargas]]></category>
		<category><![CDATA[tingeltangel bob]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=8669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Willkommen in Leipzig &#8211; dem skandinavischen Dreiländer-Eck aus Schweden, Island und Dänemark. Na gut, stimmt so nicht ganz. Aber jedenfalls für heute Abend, wenn&#160;KATATONIA, AGENT FRESCO und VOLA sich die Bühne und das Täubchenthal teilen. Aber eins nach dem anderen. Es ist ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/">Das skandinavische Tour-Trio für gute Abende</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Willkommen in Leipzig &#8211; dem skandinavischen Dreiländer-Eck aus Schweden, Island und Dänemark.</h2>
<p>Na gut, stimmt so nicht ganz. Aber jedenfalls für heute Abend, wenn&nbsp;<strong>KATATONIA</strong>,<strong> AGENT FRESCO</strong> und<strong> VOLA</strong> sich die Bühne und das <strong>Täubchenthal</strong> teilen. Aber eins nach dem anderen.</p>
<p>Es ist 17 Uhr, ich checke ein letztes Mal die Technik, versuche Feierabend zu machen und komm mal wieder nicht rechtzeitig los. Also ist es inzwischen 18:30 Uhr, ich sitze im Auto &#8211; wie kam ich hier her?! Ich weiß es nicht, aber packe mir nochmal die Playlist des Abends rauf. Ich muss gestehen, diese ist recht eingeschränkt. Ich hab mir mal wieder vorgenommen, mich überraschen zu lassen. Also vorerst nur ein wilder Mix der <strong>KATATONIA</strong>-Songs, hat die letzten Jahre ja auch gut geklappt.</p>
<p>In Leipzig angekommen, geht die Suche los. Nein, nicht nach der Location, sondern nach <em>Dennit</em>, wir wollten uns treffen und mein Bierdurst ist immens. Aber: Fehlanzeige nach dem Orga(nisation!)-Monster. Also Fotografen-Ausweis geholt, festgestellt, dass die Kippen daheim liegen und voll frohen Mutes zum Fotograben gestapft.</p>
<hr>
<h2><strong>VOLA &#8211; die musikalische Reise durch die Zeit<em> … oder so ähnlich</em></strong></h2>
<p>Ich muss gestehen, ich bin die letzten Jahre etwas auf Tauchstation gewesen und daher sagt mir der Name nicht so ganz was, also nochmal nachträglich geschaut&#8230;</p>
<blockquote><p>A musical journey into the mind in pursuit of happiness, set to a mix of 70’s progressive rock, modern day electronica, industrial and extreme metal, topped off with clear, beautiful vocal lines.</p></blockquote>
<p><em>Nun ja, klingt nach viel Marketing, war live aber doch anders.&nbsp;</em></p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/volataeubchenthal/Vola-18.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/volataeubchenthal/Vola-18.jpg" data-description=" " data-title="Vola-18" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/volataeubchenthal/thumbs/thumbs_Vola-18.jpg" data-image-id="757"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/volataeubchenthal/thumbs/thumbs_Vola-18.jpg" alt="Vola-18" width="320" height="213"></a>Die Band kommt auf die Bühne und man denkt sich instinktiv &#8222;nette Jungs&#8220; &#8211; normaler Look, nix Retro, Hipster oder TRVE. Doch während der Finger auf dem Auslöser liegt und den ersten Schuss versuchen will, knallt es einem so dermaßen ins Brett, dass ich knapp 5 Sekunden brauche, auf diese Überraschung klarzukommen.&nbsp;Doch schnell besonnen und wieder mit&nbsp;tollem Sound und sehr fotografenfreundlicher Lichtshow an die Arbeit. Die Jungs haben live eine extreme Präsenz und <strong>VOLA</strong> schafft es, mich in den Bann zu ziehen. Es gibt vertrackte Drums, schöne Synthies und ist zwar poppig, aber man hat <strong>MESHUGGAH</strong>s Basser das Effektpedal geklaut (mutet es jedenfalls an).<br />
Klasse Band, guter Auftritt und sind sicher auch nochmal einen weiteren Besuch wert.</p>
<p>Hier nochmal eine Video/Hörprobe:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EipdyUZfrG0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch genug von Dänen &#8211; ach ja, die Jungs sind aus Kopenhagen.</p>
<hr>
<h2><strong>AGENT FRESCO <em>&#8211; Tingeltangel Bob ist fett geworden&#8230;</em></strong></h2>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/Agent-Fresco-14.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/Agent-Fresco-14.jpg" data-description=" " data-title="Agent Fresco-14" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/thumbs/thumbs_Agent-Fresco-14.jpg" data-image-id="686"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/thumbs/thumbs_Agent-Fresco-14.jpg" alt="Agent Fresco-14" width="321" height="214"></a>Nun wird uns ein gaaaanz hochrangiger Island-Export vorgesetzt (auch das alles wieder erst später rausgefunden):<br />
<strong>AGENT FRESCO </strong>haben schon kurz nach ihrer Gründung 2008 einen Bandwettbewerb in den Kategorien &#8222;Beste Gitarre&#8220;, &#8222;Bester Bass&#8220; und &#8222;Beste Drums&#8220; gewonnen. Kann ich absolut nachvollziehen. Im März diesen Jahres gab es dann aber noch &#8222;Bester Sänger&#8220; obendrauf &#8211; vollkommen zurecht. Der Drummer ist ein <em>TIER</em> und verschiebt Rhythmen ineinander,&nbsp;als wären es Spielkarten &#8211; ich warte nur auf das Kaninchen. Vergeblich.</p>
<p>Stattdessen bekomme ich einen extrem agilen Sänger, der bereits bei Song 2 schon um den Kopf schwitzt, als wäre er zu Fuß hergerannt &#8211; von Island. Aber bei der Stimme kein Wunder &#8211; so viel Dynamik und Druck habe ich selten erlebt. Warum haben die nicht noch &#8222;Beste Stimme&#8220; gewonnen?! <strong>Inselbanausen!</strong></p>
<p>Auch <strong>AGENT FRESCO </strong>gehen poppig an ihre Songs, aber sind letztlich doch immer verdammt vertrackt im Hintergrund und druckvoll&nbsp;nach vorn.<br />
Der Sound kann stellenweise als psychedelisch beschrieben werden und von Falsett bis zu gutturalen Growls ist alles dran &#8211; ich wünsche mir, dass meine Kamera den gleichen Dynamikumfang wie der Sänger hätte und verlasse den Graben. Der Drummer schaut mit seiner Frisur aus wie eine fülligere Version von <strong>Tingeltangel Bob</strong> &#8211; aber eine mit verdammt krassen Skills.</p>
<p>Bei jedem Schritt überlege ich, woran ich erinnert werde. Bis es mir einfällt: <strong>DREDG</strong>!<br />
Hier ein grober Vergleich: <strong><a href="http://www.universal-music.de/dredg/videos/detail/video:88164/bug-eyes" target="_blank" rel="noopener">Dredg</a></strong> vs. <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4DqNRklwDwc" target="_blank" rel="noopener">Agent Fresco</a>.</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PgArsBIbiFg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h2><strong>KATATONIA &#8211; verklärt und wunderschön</strong></h2>
<p>Es ist soweit! Ja, ich bin ein Fan&#8230; Ja, ich war schon auf diversen Konzerten&#8230; Aber jedes ist speziell.</p>
<p>Auch diesmal hat das neue Album &#8222;The Fall of Hearts&#8220; dazu geführt, dass man <strong>Jonas Renkse</strong>s Gesicht (nicht) zu sehen bekommt. Nach der obligatorischen Pause an der (überfüllten) Bar geht es mit <strong>KATATONIA</strong> weiter &#8211; ich stehe im Graben und stelle fest: Der Laden ist randvoll! Sowohl im Graben wie auch im Publikum herrscht mehr Andrang als zuvor.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/Katatonia-6.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/Katatonia-6.jpg" data-description=" " data-title="Katatonia-6" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/thumbs/thumbs_Katatonia-6.jpg" data-image-id="709"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/thumbs/thumbs_Katatonia-6.jpg" alt="Katatonia-6" width="320" height="213"></a>Da hat wohl jemand auf die Vorbands verzichtet, um jetzt hier kuscheln zu dürfen &#8211; wenn die wüssten, was die verpasst haben!&nbsp;Das zweite Konzert der Tour, das will die Band nicht unerwähnt lassen. Auch wenn es quasi keinen auffälligen Schnitzer im Konzert gibt. Der Sound ist (durchweg) gut, man spielt wieder ein Potpourri der Songs der letzten 14 (!) Alben und weiß, die Menge damit zu unterhalten.<br />
&#8222;Dead End Kings&#8220; wird ebenso unter die Leute gebracht&nbsp;wie &#8222;Tonights Decision&#8220; und meine Befürchtung, dass zu viel von &#8222;Fall of Hearts&#8220; käme, wird nicht bestätigt. So richtig warm bin ich mit dem Album noch nicht geworden, aber wie so oft bei&nbsp;<strong>KATATONIA</strong> sicher nur eine Frage der Zeit.</p>
<h3>Es knallt! Die ganze Zeit! GEIL!</h3>
<p>Die Bassdrum wummert und die Becken sind einzeln hörbar &#8211; ich liebe den Sound im Täubchenthal und genieße jeden Ton, den&nbsp;<strong>Daniel Moilanen&nbsp;</strong>produziert. Das DoubleBass-Geballer trocknet da gleich das Tränchen, das&nbsp;<strong>Daniel Liljekvist</strong> seit 2014 immer wieder kullern lässt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/Katatonia-48.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/Katatonia-48.jpg" data-description=" " data-title="Katatonia-48" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/thumbs/thumbs_Katatonia-48.jpg" data-image-id="741"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/thumbs/thumbs_Katatonia-48.jpg" alt="Katatonia-48" width="320" height="213"></a>Spätestens zu <em>&#8222;Teargas&#8220;</em> bin ich aber sicher nicht der einzige mit Tränen im Auge.<br />
Im Vergleich zum originalen <em>&#8222;For My</em> <em>Demons&#8220;</em> aus &#8222;Tonights Decision&#8220; fällt mir auf, dass hier live irgendwie mehr Druck, aber weniger Gefühl in den Songs liegt. Insbesondere die Stimme hat weniger Tiefe, wirkt kraftloser in einigen älteren Songs. Da wird zwar mit Mehrstimmigkeit und Synths gegengesteuert, aber so ganz zündet heute die kleine Flamme, zumindest in mir, nicht.</p>
<p>Aber nichtsdestotrotz geht es gut voran und <strong>KATATONIA</strong> zieht ordentlich durch. Bis zum Schluss ist Mitsingfeeling angesagt und das Publikum jubelt und ist gut drauf.<br />
Kann es auch &#8211; so gibt es auch zum Schluss eine unverhoffte Zugabe aus <em>&#8222;My Twin&#8220;</em>, <em>&#8222;Lethean&#8220;</em> und <em>&#8222;July&#8220;.<br />
</em>Einziger Wermutstropfen &#8211; beim Abschlusssong dröhnt der Bass leider stellenweise übermäßig und verhagelt das kraftvolle Offbeat-Pattern und den schiebenden DoubleBass. <strong><em>Ich hör irgendwie mehr auf Drums &#8211; merkt man das?!</em></strong></p>
<p>Noch was zum Runterkommen (und ja, leider ein&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/phaenomen-lyric-videos-degenerierte-kunst/" target="_blank" rel="noopener">Lyricvideo</a>)</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IIGBNc2nFZA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zur <strong>KATATONIA</strong>-Bildergalerie</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/Ta%CC%88ubchenthal-2.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/Ta%CC%88ubchenthal-2.jpg" data-description=" " data-title="Täubchenthal-2" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/thumbs/thumbs_Ta%CC%88ubchenthal-2.jpg" data-image-id="697"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/thumbs/thumbs_Ta%CC%88ubchenthal-2.jpg" alt="Täubchenthal-2" width="321" height="214"></a>Ein toller Abend! Nette Leute kennenlernen (ja, es war nicht nur Arbeit), Dennit mal wieder sehen und dazu gute Musik.<br />
Das Täubchenthal weiß auch wieder mit gutem Sound und toller Lichtshow aufzutrumpfen, nächstes Mal wäre aber eine besser besetzte oder gar zwei offene Bars eine gute Idee. Wer Hunger hatte, konnte sich übrigens auch im Hof verköstigen lassen. Die Location ist ja meist die halbe Miete und hier war diese wieder mal spitze (mit Abzügen in der B(ar)-Note, aber irgendwas ist ja immer).</p>
<p>Die Bands <strong>AGENT FRESCO</strong> und <strong>VOLA</strong> waren echt ein Erlebnis und werden sicher auch in meine Playlist eingehen. Zu <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;kann ich halt als Fan nicht viel Negatives sagen, ja, <strong>Jonas</strong> macht den Vorhang zu und die Stimme wirkt mitunter etwas schwächer als vor einigen Jahren, hat aber noch genug Tiefe und Druck, um zu wirken.</p>
<p>Tja, die Fotos sind bearbeitet und für euch zu sehen (nicht übersehen, es gibt noch Einzelgalerien) und ich habe einige Videos gemacht und dann doch nicht geschnitten. Bin beim Musikhören im neuen Tourshirt dann doch zu abgelenkt gewesen&#8230;</p>
<h4>Allgemeine Galerie:</h4>
 [<a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<hr>
<p><strong>Album: VOLA, AGENT FRESCO, KATATONIA</strong></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<hr>
<p><strong>Zur Location:</strong> <a href="https://www.taeubchenthal.com/" target="_blank" rel="noopener">Täubchenthal Leipzig</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/katatonia/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener">Katatonia</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/volaband/" target="_blank" rel="noopener">VOLA</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/agentfresco/" target="_blank" rel="noopener">Agent Fresco</a></p>
<hr>
<p><em><strong>Alle Fotos &amp; Text:</strong> yt / <a href="http://fb.me/schneemensch" target="_blank" rel="noopener">fb.com/schneemensch</a></em><br />
<em>TingelTangel-Referenz mit Dank an Silvio</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/">Das skandinavische Tour-Trio für gute Abende</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-12 01:17:23 by W3 Total Cache
-->